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Patent Searching and Data


Title:
RICKSACK SYSTEM
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2019/134910
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a rucksack system (10) having a rucksack (12), in particular for use on a bicycle, wherein the rucksack (12) has at least one compartment (15) formed by the outer shell (14) of the rucksack (12). The invention is characterised in that on the outer shell (14) a first connecting element (26) is fored, which is arranged circumferentially on the outer side thereof, wherein the rucksack system (10) comprises at least one additional shell (28), wherein the second connecting element (42) is formed on the additional shell (28), and wherein the first and the second connecting element (26, 42) are designed for the detachable connection of the additional shell (28) to the outer shell (14). As a result, the rucksack system (10) according to the invention can be used particularly flexibly. In particular, the rucksack (12) can be expanded by an additional compartment (28) if necessary.

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Inventors:
WERZ, Matthias (Kreuzberg 18, Engstingen, 72829, DE)
Application Number:
EP2019/050030
Publication Date:
July 11, 2019
Filing Date:
January 02, 2019
Export Citation:
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Assignee:
WERZ INNOVATIONS GMBH (Theodor-Heuss-Straße 9, St. Johann, 72813, DE)
International Classes:
A45C7/00; A45F3/04
Foreign References:
US20040026199A12004-02-12
US7942296B12011-05-17
US20090127299A12009-05-21
KR20140106218A2014-09-03
EP1935457B12009-12-02
Attorney, Agent or Firm:
KOHLER SCHMID MÖBUS PATENTANWÄLTE PARTG MBB (Kaiserstraße 85, Reutlingen, 72764, DE)
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Claims:
PatfintansBrüche:

1. Rucksacksystem (10) mit einem Rucksack (12), wobei der

Rucksack (12) wenigstens ein durch eine Außenhülle (14) des

Rucksacks (12) zumindest teilweise definiertes Fach (15) aufweist, dadurch gekennzeichnet,

- dass an der Außenhülle (14) ein an dieser außenseitig zumindest abschnittsweise umlaufend angeordnetes, erstes

Verbindungselement (26) vorgesehen ist, wobei das Rucksacksystem (10) wenigstens eine Zusatzhülle (28) umfasst, wobei an der Zusatzhülle (28) ein zweites Verbindungselement (42) vorgesehen ist und - wobei das erste und das zweite Verbindungselement (26, 42) zur lösbaren Verbindung der Zusatzhülle (28) mit der Außenhülle (14) ausgebildet sind.

2. Rucksacksystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das erste und/oder das zweite Verbindungselement (26, 42) jeweils als Komponente eines Reißverschlusses ausgebildet sind und/oder eine solche Komponente aufweisen.

3. Rucksacksystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass das erste und/oder das zweite

Verbindungselement (26, 42) in wenigstens zwei Abschnitte (34, 36) geteilt sind.

4. Rucksacksystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Rucksacksystem (10) wenigstens zwei Fachverschlüsse (16, 18, 32) aufweist. 5. Rucksacksystem nach einen der vorhergehenden Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass die Zusatzhülle (28) einen

Fachverschluss (32) aufweist.

6. Rucksacksystem nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Verbindungselement (26) zumindest abschnittsweise zwischen den wenigstens zwei Fachverschlüssen (16, 18, 32) verlaufend angeordnet ist.

7. Rucksacksystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass das Rucksacksystem (10) ein, vorzugsweise auf einer einem Rücken eines Benutzers des

Rucksacksystems (10) abgewandten Rückseite des Rucksacks (12) anordenbares, Halte- und/oder Komprimierelement (22) aufweist. 8. Rucksacksystem nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch

gekennzeichnet, dass das Halte- und/oder Komprimierelement (22) zumindest teilweise mit dem Rucksack (12) lösbar verbunden ist.

9. Rucksacksystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass an und/oder in der Außenhülle (14) eine Hüllenaufnahme (40) zur Aufnahme der Zusatzhülle (28) angeordnet und/oder ausgebildet ist.

10. Rucksacksystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an und/oder in der Zusatzhülle (28) ein Hohlraum (47) ausbildbar und/oder ausgebildet ist, wobei vorzugsweise die Zusatzhülle (28) zur Ausbildung des Hohlraums (47) eine Zusatzrückwand (48) aufweist.

11. Rucksacksystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass an der Zusatzhülle (28) wenigstens ein Zusatztragriemen (52) angeordnet ist und/oder die Zusatzhülle (28) wenigstens eine Befestigungsstelle (50) zur Befestigung wenigstens eines Zusatztragriemens (52) aufweist.

Description:
Rucksacksystem

BeschreibMng:

Die Erfindung geht aus von einem Rucksacksystem mit einem Rucksack, insbesondere zur Benutzung auf einem Zweirad, wobei der Rucksack wenigstens ein durch eine Außenhülle des Rucksacks definiertes Fach aufweist.

Typischerweise weist ein solches Rucksacksystem einen Rucksack mit ein oder mehreren Tragegurten auf. Mittels dieser Tragegurte kann der Rucksack von einem Benutzer aufgenommen und, insbesondere auf dem Rücken des Benutzers, getragen werden. Das Fach dient beispielsweise zur Aufnahme von zu transportierenden Gütern. Es ist üblicherweise mit einem als Reißverschluss oder als Schnallenverschluss ausgebildeten Fachverschluss verschließbar, sodass während der Benutzung des

Rucksacks die Güter nicht aus dem Rucksack, insbesondere nicht aus dem Fach, herausfallen können. Ein Lawinenrettungsgerät in Form eines mit Rettungszubehör ausgestatteten Rucksacks ist aus der EP 1 935 457 Bl bekannt. Bei diesem wird ein Fach durch eine zweiteilige Außenhülle des Rucksacks gebildet. Die beiden Teile der Außenhülle können dazu durch einen in die beiden Teile der Außenhüllen integrierten Reißverschluss miteinander verbunden werden, sodass ein das Fach bildender Innenraum entsteht.

Insbesondere bei Benutzung eines gattungsgemäßen Rucksacksystems auf einem Zweirad bzw. bei einer Fahrt mit einem Zweirad sind ein geringes Leergewicht, ein geringer Raumbedarf, insbesondere bei leerem Rucksack, sowie ein großes Zuladevolumen wünschenswert. Das

Rucksacksystem sollte wechselnden Beladungsanforderungen gerecht und insbesondere einfach erweitert werden können.

Aufgabe der Erfindung ist es daher, ein gattungsgemäßes Rucksacksystem zu verbessern. Gelöst wird die Aufgabe durch ein Rucksacksystem mit einem Rucksack, insbesondere zur Benutzung auf einem Zweirad,

- wobei der Rucksack wenigstens ein durch eine Außenhülle des

Rucksacks zumindest teilweise definiertes Fach aufweist,

- wobei an der Außenhülle ein an dieser außenseitig zumindest

abschnittsweise umlaufendes, erstes Verbindungselement

vorgesehen ist,

- wobei das Rucksacksystem wenigstens eine Zusatzhülle umfasst,

- wobei an der Zusatzhülle ein zweites Verbindungselement

vorgesehen ist und - wobei das erste und das zweite Verbindungselement zur lösbaren Verbindung der Zusatzhülle mit der Außenhülle ausgebildet sind.

Der Erfindung liegt somit der Gedanke zugrunde, dass der Rucksack im Falle größerer Beladungsanforderungen mit einem Zusatzfach ausgestattet werden kann und somit das befüllbare Volumen vergrößert werden kann. Somit kann das Rucksacksystem flexibel an die jeweils vorliegenden Beladungsanforderungen angepasst werden. Insbesondere kann die Zusatzhülle mittels des ersten und des zweiten Verbindungselements mit der Außenhülle verbunden werden.

Somit kann durch die Außenhülle oder durch einen Teil der Außenhülle und die Zusatzhülle ein Zusatzfach gebildet werden, das zwischen der Außenhülle und der Zusatzhülle angeordnet ist. Der Rucksack des Rucksacksystems kann somit nach Art des

Schalenaufbaus einer Zwiebel um ein Zusatzfach erweitert werden.

Beispielsweise kann das Fach des Rucksacks ein Volumen im Bereich von 15 bis 20 I, insbesondere 16 I, aufweisen. Das Volumen des Zusatzfaches kann zwischen 20 und 80 Prozent, insbesondere die Hälfte, des

Zuladevolumens des Rucksacks betragen. Insbesondere kann das

Volumen des Zusatzfaches zwischen 7 und 10 I, beispielsweise 8 I, betragen.

Im Vergleich zu Lösungen des Standes der Technik ist es nicht notwendig, den Rucksack zu leeren, wenn zusätzlicher Stauraum benötigt wird. Es kann einfach an dem bestehenden, eventuell gefüllten Rucksack zur Erweiterung des Stau rau ms die Zusatzhülle angebracht werden. Wird das Zusatzfach nicht mehr benötigt, kann es durch Lösen der mittels des ersten und des zweiten Verbindungselements gebildeten Verbindung mühelos entfernt werden.

Insbesondere wenn die Verbindung teilweise lösbar ist, können das erste und das zweite Verbindungselement als Fachverschluss für das Zusatzfach verwendet werden.

Vorteilhafterweise kann die Zusatzhülle aus einem textilen oder

folienartigen Material, insbesondere einem Gewebe, ausgebildet sein. Die Zusatzhülle kann flexibel faltbar und/oder rollbar sein.

Ein solches Rucksacksystem kann sich besonders für Fahrten mit einem Zweirad wie beispielsweise einem Fahrrad, einem Mofa und/oder einem Motorrad, und/oder einem Quad eignen.

Denkbar ist, dass das erste und/oder das zweite Verbindungselement jeweils als Komponente eines Reißverschlusses ausgebildet sind und/oder eine solche Komponente aufweisen. Insbesondere können das erste und/oder das zweite Verbindungselement einen Reißverschluss bilden.

Das erste und/oder das zweite Verbindungselement können insbesondere zur Verbesserung des Feuchteschutzes des Rucksacksystems und/oder zum mechanischen Schutz der Verbindungselemente mit einem

Abdeckband überdeckbar und/oder überdeckt sein. Das Abdeckband kann insbesondere an der Außenhülle angeordnet sein. Sind das erste und/oder das zweite Verbindungselement in wenigstens zwei Abschnitte geteilt, kann die Verbindung der beiden

Verbindungselemente besonders einfach teilweise gelöst werden.

Beispielsweise kann ein oberer Abschnitt gelöst werden, während ein unterer Abschnitt weiterhin verbunden bleibt. Die beiden

Verbindungselemente können somit besonders einfach als Fachverschluss für das Zusatzfach verwendet werden. Auch können somit kürzere und damit gut verfügbare Standardverbindungselemente verwendet werden.

Denkbar ist, dass das Rucksacksystem wenigstens zwei Fachverschlüsse aufweist. Die Fachverschlüsse können jeweils einen Zugang zu einem Fach des Rucksacks bilden. Dabei kann ein Fachverschluss an der Zusatzhülle und ein Fachverschluss an der Außenhülle vorgesehen sein. Weiterhin können die wenigstens zwei Fachverschlüsse einen Zugang zum selben Fach bilden. Bei angeordneter Zusatzhülle kann ein Fachverschluss nicht durch die Zusatzhülle abgedeckt sein. Das Fach des Rucksacks ist dann trotz angebrachter Zusatzhülle zugänglich. Es können insbesondere drei Fachverschlüsse vorgesehen sein, wobei ein Fachverschluss an der

Zusatzhülle und zwei Fachverschlüsse an der Außenhülle angeordnet sein können. Dabei kann ein Fachverschluss der Außenhülle durch die

Zusatzhülle überdeckt sein.

Das erste Verbindungselement kann zumindest abschnittsweise zwischen den wenigstens zwei Fachverschlüssen der Außenhülle verlaufend angeordnet sein. Somit kann zumindest ein Bereich der Außenhülle durch die montierte Zusatzhülle bedeckt sein. Insbesondere können sich die Außenhülle und die montierte Zusatzhülle wenigstens teilweise

überlappen. Die Außenhülle oder zumindest ein Teil der Außenhülle und/oder einer der beiden Fachverschlüsse können somit durch die

Zusatzhülle beispielsweise vor Witterungseinflüssen besonders geschützt sein. Denkbar ist, dass das Rucksacksystem ein, vorzugsweise auf einer einem Rücken eines Benutzers des Rucksacksystems abgewandten Rückseite des Rucksacks anordenbares, Halte- und/oder Komprimierelement aufweist. Das Halte- und/oder Komprimierelement kann beispielsweise als

Helmhalterung ausgebildet sein. Es kann ausgebildet sein, den Rucksack, insbesondere das Fach des Rucksacks, zu komprimieren. Insbesondere wenn keine Güter zu transportieren sind, ist es somit möglich, das

Rucksacksystem auf ein Minimum zu verkleinern. Für diesen Fall kann zunächst die Zusatzhülle demontiert werden. Zudem kann das Halte- und/oder Komprimierelement unter Spannung gesetzt werden, um den übrigen Rucksack weiter zu verkleinern.

Vorteilhafterweise kann das Halte- und/oder Komprimierelement

zumindest teilweise mit dem Rucksack lösbar verbunden sein.

Beispielsweise kann es am Rucksack mittels wenigstens einer Schnalle und/oder mittels wenigstens eines Schnallenverschlusses anschnallbar sein. Die Schnalle bzw. der Schnallenverschluss können am Rucksack und/oder am Halte- und/oder Komprimierelement angeordnet sein. Somit kann das Halte- und/oder Komprimierelement bedarfsgerecht an den Rucksack montiert werden und/oder vom Rucksack demontiert werden. Ist an und/oder in der Außenhülle eine Hüllenaufnahme zur Aufnahme der Zusatzhülle angeordnet und/oder ausgebildet, so kann die Zusatzhülle platzsparend bei Nichtgebrauch verstaut werden.

Es kann vorgesehen sein, dass der Biegeradius der Außenhülle entlang des ersten Verbindungselements mindestens einem durch die Biegbarkeit des ersten und/oder des zweiten Verbindungselements bestimmten minimalen Verbindungselementbiegeradius entspricht. Insbesondere können dazu Kanten der Außenhülle abgerundet ausgebildet sein. Bilden die beiden Verbindungselemente beispielsweise einen Reißverschluss und/oder weisen sie einen solchen auf, kann somit ein Abknicken des Reißverschlusses vermieden werden.

Bei einer besonders bevorzugten Klasse von Ausführungsformen der Erfindung kann an und/oder in der Zusatzhülle ein Hohlraum ausbildbar und/oder ausgebildet sein. Dazu kann die Zusatzhülle zur Ausbildung des Hohlraums vorzugsweise eine Zusatzrückwand aufweisen. Somit kann die Zusatzhülle nach Lösen bzw. Abnehmen von dem übrigen Rucksacksystem als eigenständiges Transportbehältnis verwendet werden.

Ist an der Zusatzhülle wenigstens ein Zusatztragriemen angeordnet und/oder weist die Zusatzhülle wenigstens eine Befestigungsstelle zur Befestigung wenigstens eines Zusatztragriemens auf, so kann die abgenommene Zusatzhülle mittels des wenigstens einen

Zusatztragriemens bzw. mittels eines an der wenigstens einen

Befestigungsstelle befestigten, insbesondere separaten,

Zusatztragriemens als (vom übrigen Rucksacksystem unabhängiger) Rucksack, als Handtasche, Tragebeutel oder dergleichen verwendet werden.

Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden detaillierten Beschreibung der Ausführungsbeispiele der Erfindung, anhand der Figuren der Zeichnung, die erfindungswesentliche Einzelheiten zeigt, sowie aus den Ansprüchen.

Die in der Zeichnung dargestellten Merkmale sind derart dargestellt, dass die erfindungsgemäßen Besonderheiten deutlich sichtbar gemacht werden können. Die verschiedenen Merkmale können je einzeln für sich oder zu mehreren in beliebigen Kombinationen bei Varianten der Erfindung verwirklicht sein.

Es zeigen : Fig. 1 ein Rucksacksystem in perspektivischer Darstellung in einem Ausgangszustand, bei dem keine Zusatzhülle montiert ist;

Fig. 2 das Rucksacksystem in perspektivischer Darstellung in einem Erweiterungszustand, bei dem der Rucksack durch eine montierte Zusatzhülle um ein Zusatzfach erweitert ist;

Fig. 3 bis 7 Ansichten des Rucksacksystems der Fig. 1 der linken

Seite, der Rückseite, der rechten Seite sowie von oben und von unten;

Fig. 8 bis 11 Ansichten des Rucksacksystems der Fig. 2 der linken

Seite, der Rückseite, der rechten Seite sowie von oben und

Fig. 12 bis 13 eine alternative Ausführungsform einer Zusatzhülle in

perspektivischer Darstellung.

Zur Erleichterung des Verständnisses der Erfindung sind in allen Figuren sich entsprechende Elemente mit den jeweils gleichen Bezugszeichen versehen.

Fig. 1 zeigt ein Rucksacksystem 10 mit einem Rucksack 12. Der

Rucksack 12 weist eine Außenhülle 14 auf. Die Außenhülle 14 definiert zumindest teilweise ein verschließbares, im Inneren des Rucksacks 12 befindliches Fach 15. Das Fach kann durch die Außenhülle und ein

Rückenteil, an dem die Tragegurte 20 angeordnet sind, gebildet werden. Erkennbar sind zwei Fachverschlüsse 16, 18 des Rucksacks 12, die jeweils für sich einen Zugang zu dem Fach 15 ermöglichen. Das Fach 15 kann somit durch die Fachverschiüsse 16, 18 jeweils verschlossen bzw. geöffnet werden. Die Fachverschlüsse 16, 18 sind als Reißverschlüsse ausgebildet, die zum Schutz gegen beispielsweise Feuchtigkeit jeweils mit einem

Abdeckband abgedeckt sind.

Ferner sind schematisch dargestellte Tragegurte 20 erkennbar, die an einer dem Rücken eines Benutzers zugewandten Seite des Rucksacks 12 angeordnet sind und mit denen der Rucksack 12 von einem Benutzer aufgenommen bzw. getragen werden kann. Aus Vereinfachungsgründen sind in allen folgenden Figuren der Zeichnung diese Tragegurte 20 nicht dargestellt. Zu erkennen ist ferner ein Halte- und/oder Komprimierelement 22. Dieses ist mittels zweier Schnallen 24, von denen in der Darstellung gemäß Fig.

1 eine Schnalle 24 mit einem Schnallenverschluss 25 erkennbar ist, lösbar mit der Außenhülle 14 des Rucksacks 12 verbindbar bzw. in der

Darstellung gemäß Fig. 1 mit diesem verbunden. Insbesondere ist es auf einer einem Rücken eines Benutzers des Rucksacksystems 10

abgewandten Seite des Rucksacks 12 angeordnet. Mittels der Schnallen 24 kann das Halte- und/oder Komprimierelement 22 am Rucksack 12 festgezurrt werden. Dadurch kann der Rucksack 12 bei Bedarf

komprimiert werden. Auch kann bei Bedarf beispielsweise ein Helm oder dergleichen zwischen dem Halte- und/oder Komprimierelement 22 und der Außenhülle 14 eingeklemmt und dadurch am Rucksack 12 fixiert werden.

Weiter ist ein an der Außenhülle 14 außenseitig zumindest abschnittsweise umlaufend angeordnetes, erstes Verbindungselement 26 vorgesehen. Das erste Verbindungselement 26 weist ein weiter unten näher erläutertes, mit Krampen bestücktes Seitenteil eines Reißverschlusses und somit eine Komponente eines Reißverschlusses auf. Das Seitenteil ist zum Schutz gegen Feuchtigkeit mit einem Abdeckband 27 abgedeckt. Das erste Verbindungselement 26 verläuft ferner zumindest abschnittsweise zwischen den beiden Fachverschlüssen 16,18.

Fig. 2 zeigt das Rucksacksystem 10, wobei das Halte- und/oder

Komprimierelement 22 samt der Schnallen 24 (beide Fig. 1) demontiert ist.

Eine Zusatzhülle 28, die nur teilweise dargestellt ist, überdeckt einen Teil der Außenhülle 14. Die Zusatzhülle 28 ist mittels eines noch näher zu beschreibenden zweiten Verbindungselements mit dem ersten

Verbindungselement 26 und damit mit der Außenhülle 14 des Rucksacks 12 lösbar verbunden.

Erkennbar ist, dass zwischen der Außenhülle 14 und der Zusatzhülle 28 ein Zusatzfach 30 ausgebildet ist.

Die Zusatzhülle 28 weist einen Fachverschluss 32 auf. Der Fachverschluss 32 ist als mit einem Abdeckband abgedeckter Reißverschluss ausgebildet. Somit bietet der Fachverschluss 32 einen Zugang zu dem Zusatzfach 30.

Fig. 3 zeigt eine Ansicht der linken Seite des Rucksacksystems 10 gemäß Fig. 1. Zu erkennen ist insbesondere, dass das erste Verbindungselement 26 entlang der Außenhülle 14 verläuft. Über dem Verbindungselement 26 kreuzt die Schnalle 24 dieses mit dem Schnallenverschluss 25.

Beispielsweise zur Befestigung eines Helms oder dergleichen kann die Schnalle 24 bzw. der Schnallenverschluss 25 gelöst und anschließend verschlossen werden.

Weiter sind die beiden Fachverschlüsse 16,18 erkennbar, mit denen ein Zugang zu dem Fach 15 (Fig. 1) des Rucksacks 12 möglich ist. Fig. 4 zeigt eine Ansicht der Rückseite des Rucksacksystems 10 gemäß Fig. 1. Zu erkennen ist wiederum das an der Außenhülle 14 außenseitig umlaufend angeordnete erste Verbindungselement 26. Dabei ist das erste Verbindungselement 26 - wie mittels zweier Pfeile in Fig. 4 angedeutet - in einen oberen Abschnitt 34 und in einen unteren Abschnitt 36 geteilt. Dem ersten Verbindungselement 26 entsprechend ist auch das zweite Verbindungselement in zwei den Abschnitten 34, 36 entsprechende

Abschnitte gegliedert.

Mit anderen Worten bilden das erste Verbindungselement 26 und das zweite Verbindungselement in miteinander verbundenem Zustand je einen entlang einer Oberseite und einen entlang einer Unterseite des Rucksacks 12 verlaufenden Reißverschluss.

Stellvertretend für andere Kanten des Rucksacks 12 ist in Fig. 4 eine Kante 38 markiert. Die Kante 38 weist mindestens einen einem durch die Biegbarkeit des ersten Verbindungselements bestimmten Mindestradius entsprechenden Biegeradius r auf. In diesem Ausführungsbeispiel entspricht der Biegeradius r dem Mindestradius. Der Mindestradius und damit der Biegeradius r sind dazu gewählt, dass ein Öffnen bzw. Schließen der Verbindung zwischen dem ersten Verbindungselement 26 und dem zweiten Verbindungselement ungehindert erfolgen kann. Insbesondere ist der Mindestradius bzw. der Biegeradius r derart gewählt, dass die durch die beiden Verbindungselemente gebildeten Reißverschlüsse knickfrei verlaufen.

Fig. 5 zeigt eine Ansicht der rechten Seite des Rucksacksystems 10 gemäß Fig. 1. Zu erkennen ist insbesondere die rechtsseitige Schnalle 24 mit ihrem Schnallenverschluss 25. Wie einer Zusammenschau der Fig. 3 mit der Fig. 5 zu entnehmen ist, sind die Schnallen 24 mit ihren Schnallenverschlüssen 25 auf beiden Seiten des Rucksacksystems 10 jeweils gleichartig ausgebildet.

Fig. 6 zeigt eine Ansicht des Rucksacksystems 10 gemäß Fig. 1 von oben.

Fig. 7 zeigt eine Ansicht des Rucksacksystems 10 von unten. Zu erkennen ist insbesondere, dass das Halte- und/oder Komprimierelement 22 bis auf eine Unterseite des Rucksacks 12 reicht.

Wie insbesondere anhand von Fig.7 erkennbar, weist der Rucksack 12 eine Hüllenaufnahme zur Aufnahme der Zusatzhülle (28 der Fig. 2), insbesondere nach Demontage, auf, die durch einen als Reißverschluss ausgebildeten Verschluss 40 zugänglich ist.

Analog zur Darstellung der Fig. 2 weisen Fig. 8, Fig. 9 und Fig. 11

Ansichten des Rucksacksystems 10 gemäß Fig. 2 mit teilweise

geschnittener Darstellung der Zusatzhülle 28 auf. Insbesondere zeigt Fig.

8 eine Ansicht der linken Seite, Fig. 9 eine Ansicht der Rückseite und Fig. 11 eine Ansicht von oben. Fig. 10 zeigt eine Ansicht der rechten Seite des Rucksacksystems 10 gemäß Fig. 2.

Fig. 8 ist insbesondere entnehmbar, dass das Zusatzfach 30 durch die Zusatzhülle 28 in Verbindung mit einem Teil der Außenhülle 14 gebildet wird. In Fig. 9 ist wiederum mit Hilfe von Pfeilen markiert, dass das erste

Verbindungselement 26 in die zwei Abschnitte 34, 36 gegliedert ist.

Wie einer Zusammenschau der Fig. 8 und Fig. 10 entnehmbar ist, fügt sich die Zusatzhülle 28 mit ihrem Umriss knickfrei oder zumindest im Wesentlichen knickfrei an den Rucksack 12 des Rucksacksystems 10 an. In der schematischen Darstellung gemäß Fig. 11 ist das Abdeckband 27 des ersten Verbindungselements 26 zumindest in einem Abschnitt teiltransparent dargestellt, sodass das zweite Verbindungselement, hier mit Bezugszeichen 42 markiert, erkennbar wird. Das erste

Verbindungselement 26 weist ein erstes Seitenteil 44 auf. Das zweite Verbindungselement 42 weist ein zweites Seitenteil 46 auf. Die beiden Seitenteile 44, 46 bilden im in Fig. 11 dargestellten Zustand einen

Reißverschluss. Mit diesem ist die Zusatzhülle 28 lösbar mit der

Außenhülle 14 des Rucksacksystems 10 verbindbar. Fig. 12 und Fig. 13 zeigen in perspektivischer Darstellung eine

alternative Ausführungsform einer Zusatzhülle 28, die in einem

Rucksacksystem entsprechend dem vorangehend beschriebenen

Rucksacksystem 10 (Fig. 1) verwendet werden kann. Zu erkennen ist zunächst die Zusatzhülle 28, die an ihrer Rückseite ein zweites Verbindungselement 42 mit seinem zweiten Seitenteil 46 aufweist. Mittels des zweiten Verbindungselements 42 bzw. des zweiten Seitenteils 46 kann auch die Zusatzhülle 28 in dieser Ausführungsform mit dem übrigen Rucksacksystem 10, insbesondere mit einer Außenhülle 14 (Fig. 1) des Rucksacksystems 10, bei Bedarf verbunden werden.

In der Zusatzhülle 28 ist ein durch einen in Fig. 12 und Fig. 13

teilgestrichelten Bezugspfeil schematisch angedeuteter Hohlraum 47 ausgebildet. Dazu weist die Zusatzhülle 28 eine Zusatzrückwand 48 auf. Über einen Fachverschluss 32 ist der Hohlraum 47 zugänglich.

Des Weiteren weist die Zusatzhülle 28 insgesamt vier Befestigungsstellen 50 zur Befestigung wenigstens zweier Zusatztragriemen 52 (nur in Fig. 13 dargestellt) auf. In diesem Ausführungsbeispiel sind die Befestigungsstellen 50 als Schlaufen ausgebildet, an denen jeweils ein Verbinder 54 eines Zusatztragriemens 52 befestigt werden kann.

Somit lässt sich die vom übrigen Rucksacksystem 10 (wie in der Situation gemäß Fig. 12 und Fig. 13 dargestellt) abgenommene Zusatzhülle 28 als eigenständiger Rucksack verwenden. Insbesondere können dazu die Tragriemen 52 an der Zusatzhülle 28 mittels der Befestigungsstellen 50 und den Verbindern 54 befestigt werden. Durch Verbinden der Zusatzhülle 28 mittels des zweiten

Verbindungselements 42 mit dem übrigen Rucksacksystem 10 lassen sich zwei Zusatzfächer am Rucksacksystem 10 zusätzlich ausbilden.

Insbesondere kann ein Zusatzfach durch die Außenseite (gemäß der Darstellung gemäß Fig. 12 und Fig. 13) der Zusatzrückwand 48

zusammen mit der Außenhülle 14 ausgebildet sein. Der Hohlraum 47 kann als zweites Zusatzfach dienen. Vorzugsweise sind die Tragriemen 52 in diesem montierten Zustand der Zusatzhülle 28 von der Zusatzhülle abmontiert. Sie können in und/oder am Rucksacksystem 10 verstaut sein. Alternativ oder ergänzend kann wenigstens einer der Tragriemen 52 als Kompressionsriemen, insbesondere zur Verringerung des

Gesamtvolumens des Rucksacksystems 10, ausgebildet und/oder verwendet sein.