Login| Sign Up| Help| Contact|

Patent Searching and Data


Title:
ROAD MARKING
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/1989/012142
Kind Code:
A1
Abstract:
In order to subdivide the road surface (27), the basic bodies (1) of the marking extend essentially in the direction of the longitudinal axis (2) of the marking and are exposed on the road surface (27). The road markings have a high specific gravity which presses them against the road surface. The lower side of the basic body (1), facing the road surface, is bonded to an anti-slip material, for example rubber. Also described are the raw materials of the basic body, preferably an elastic rubber, the fillers which confer a high specific gravity on said raws materials, the formation of the anti-slip arrangements, the formation of the coupling of two adjacent basic bodies, light-reflecting arrangements on the basic bodies, and arrangements for fastening accessories, for example stays for signs, on the basic bodies.

Inventors:
Klasen, Renate
Application Number:
PCT/DE1988/000348
Publication Date:
December 14, 1989
Filing Date:
June 11, 1988
Export Citation:
Click for automatic bibliography generation   Help
Assignee:
Klasen, Renate
International Classes:
E01F9/012; E01F9/03; E01F9/08; E01F9/087; E01F9/093; E01F15/00; (IPC1-7): E01F9/08; E01F9/01
Download PDF:
Claims:
Pat-rtanspruche:
1. Straßenmarkierung zur Auftei lung der S raßenobe r f l ac he eines befahrbaren S t raßenbe i age s , die si ch mit einem Grundkorper im Bereicn der Straßenoberf lacπe erstreckt, dadurch gekennzei hnet, daß der Grundkorper (1 ) sich im wesentli chen in Richtung einer Ma rk l e rungs l angsa c h se (2) erstreckt und auf der St raßenobe rf l a c he (27) aufliegt.
2. Straßenmarkierung nach Anspruch 1 , dadurch gekennzei ch¬ net, daß sie ein sie gegen die S raßenobe r f l a c he (27) pressendes hohes spezifisches Gewicht aufweist.
3. Straßenmarkierung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekenn¬ zeichnet, daß sie aus inem ein hohes spezi fisches Gewi cht aufweisenden Gummi besteht.
4. Straßenmarkierung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekenn¬ zeichnet, daß sie aus einem Gummi , ?s mit mindestens einer ein hohes spezifisches Gewicht aufwei senden Beimi schung ver* sehen ist, oder aus Kunststoff mit hohem Eigengewicht unter Beim schung von schweren Füllstoffen oder aus e nem Kunststoffgummigemisch mit hohem E genge icht durch schwere Füllstoffe oder aus elastischen Stoffen mit hohem Eigen¬ ge icht besteht.
5. S raßeπmarki erung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekenn¬ zeichnet, daß sie im Bereich ihrer der Straßenoberfläche (29) zugewandten Unterseite (3) mit einem g Lei themmenden Material (4) verbunden ist.
6. Straßenmarkierung nach Anspruch 5, dadurch gekennze chnet, daß das g Le themmende Material (4) aus Weichgummi, Kunst¬ stoff oder einem Gummi Kunststoffge i sch ausgebildet ist.
7. Straßenmarkierung nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekenn¬ zeichnet, daß das gleithemmende Material (4) in Form von Strei¬ fen (5) ausgebildet ist.
8. Straßenmarkierung nach Anspruch 7, dadurch gekennze chnet, daß sich die Streifen (5) im wesentlichen quer zur Mark erungs¬ längsachse (2) erstrecken.
9. Straßenmarkierung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Streifen (5) m wesentlichen parallel zueinan¬ der erstrecken.
10. Straßenmarkierung nach Anspruch 7, dadurch gekennzei hnet, daß die Streifen (5) zueinander beliebig konfigurierbare Orientierungen einnehmen.
11. Straßenmarkierung nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekenn¬ zeichnet, daß das gle themmende Material (4) ganzflächig auf die Unterseite (3) aufgetragen ist.
12. Straßenmarkierung nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekenn¬ zeichnet, daß das g Lei themmende Material (4) in Form von Haftpunkten ausgebildet ist.
13. Straßenmarkierung nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekenn¬ zeichnet, daß das g l e i t hemmende Material (4) in Form von Noppen ausgebi ldet ist.
14. Straßenmarkierung nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekenn¬ zeichnet, daß das g l e i t hemmende Material (4) als mindestens ein Saugnapf (31 ) ausgebi ldet ist.
15. Straßenmarkierung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeich¬ net, daß mehrere Saugnäpfe (12) reihenförmig angeorndet sind.
16. Straßenmarkierung nach Anspruch 1 bis 15, dadurch gekenn¬ zeichnet, daß im Bereich des gleithemmenden Materials (4) Spikes (32) angeordnet sind.
17. Straßenmarkierung nach Anspruch 1 bi s 16, dadurch gekenn¬ zeichnet, daß der Grundkörper (1 ) im wesentlichen Bereich seiner Ausdehnung elastisch ausgebi ldet ist .
18. S t raßeπma rk i e rung nach Anspruch 1 bis 17, dadurch gekenn¬ zeichnet, daß der Grundkörper (1 ) im wesentli chen Berei ch seiner Ausdehnung ein spezifisches Gewicht größer als 2,o aufweist.
19. Straßenmarkierung nach Anspruc 18, daß der Grundkörper (1 ) im wesentlichen Bereich seiner Ausdehnung ein spezifi¬ sches Gewicht von etwa 2,5 bis 7,5 aufweist .
20. Straßenmarkierung nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß der Grundkörper (1 ) im Bereich mindestens eines seiner einander in Richtung der Markierungslängsachse (2) abgewandt angeordneten Enden (7, 8) ein Kupplungstei L (9, 10) aufweist.
21. Straßenmarkierung nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, daß das Kupplungstei l (9) als Durchgangsloch (11 ) ausgebi ldet ist, das sich i wesentlichen in lotrechter Richtung erstreckt.
22. Straßenmarkierung nach Anspruch 20 und 21, dadurch ge¬ kennze chnet, daß das KupplungsteiL (10) im wesentlichen als Bolzen (12) ausgebildet ist, der sich mit seiner Längsachse im esentlichen in lotrechter Richtung erstreckt und einen vom Durchgangsloch (11) aufnehmbaren Querschnitt aufweist.
23. Straßenmark erung nach Anspruch 20 bis 22, dadurch gekenn¬ zeichnet, daß zwei Bolzen (12) Bereich jeweils e nes Endes (33, 34) einer Kupplungsplatte (35) angeordnet sind, die sich im wesentl chen in horizontaler Richtung erstreckt.
24. Straßenmarkierung nach Anspruch 23, dadurch gekennzeich¬ net, daß die Kupp lungsp Latte (35) von Vertiefungen (36, 37) aufgenommen ist, die im Bereich der der Kupplungsplatte (35) zugewandten Enden zweier Grundkörper (1) angeordnet sind.
25. Straßenmarkierung nach Anspruch 20 bis 24, dadurch gekenn¬ ze chnet, daß das KupplungsteiL C19) mindestens bereichs¬ we se aus Metall ausgebildet ist.
26. Straßenmarkierung nach Anspruch 20 bis 24, dadurch gekenn¬ ze chnet, daß das KupplungsteiL (19) mindestens bereichswei¬ se aus Kunststoff ausgebildet ist.
27. Straßenmarkierung nach Anspruch 20 bis 26, dadurch gekenn¬ zeichnet, daß die Vertiefungen (36, 37) m Bereich der der Straßenoberfläche (27) zugewandten Begrenzung des Grundkörpers (1) angeordnet sind.
28. Straßenmarkierung nach Anspruch 20 bis 26, dadaurch gekenn¬ zeichnet, daß die Vertiefungen (36, 37) im Bereich der der Straß Oberfläche (27) abgewandten Begrenzung des Grundkörpers (1) angeordnet sind.
29. Straßenmarkierung nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, daß die Kuppluπgste le (9, 10) im wesentoichen fläch g aus¬ gebildet sind und sich in horizontaler Richtung erstrecken.
30. S raßenmar ierung nach Anspruch 29, dadurch gekenn¬ zei chnet, daß das Kupplungstei L (9) im wesentlichen aus zwe gerundeten Seitenstegen (14, 15) ausgebi ldet ist, die das als gerundetes Kupp lungs i nnent e i l (16) ausgebi ldete Kupp l ungs t e i l (10) mindestens bereichsweise umschließen.
31. Straßenmarkierung nach Anspruch 20 bis 30, dadurch ge¬ kennzeichnet, daß die Kupplungstei le (9, 10) in den Grund¬ körper (1 ) einvulkanisiert sind.
32. Straßenmarkierung nach Anspruch 20 bis 31 , dadurch ge¬ kennzeichnet, daß eines der beiden Kupplungstei le (9) in den anderen verhakt ist.
33. Straßenmar ierung nach Anspruch 32, dadurch gekennzeich¬ net, daß sich auf einem der beiden Kupp lungste i le (9) ein si ch quer zu e ner vom Grundkörper (1 ) aufgespannten Ebene erstreckender Haken (43) erhebt, der in einer durch das andere Kupplungstei l (10) verlaufenden Öse (44) verhakt ist.
34. Straßenmarkierung nach Anspruch 32 und 33, dadurch gekenn¬ zeichnet, daß der Haken (43) in einer vom benachbarten Kupplungstei l (10) abgewandten Richtung einen lichten Auf¬ nahmeabstand (47) aufweist, dessen Höhe etwa der Dicke des anderen Kupplungstei ls (10) entspricht.
35. Straßenmarkierung nach Anspruch 32 bis 34, dadurch gekenn¬ zeichnet, daß der Haken (43) auf seiner dem Aufnahmeabstand (47) abgewandten Seite (45) eine Ausha begrenzung (46) auf¬ weist.
36. Straßenmarkierung nach Anspruch 35, dadurch gekennzei ch¬ net, daß die Aushakbegrenzung (46) als eine sich über das andere Kupplungstei l (10) erstreckende Platte (48) ausgebi ldet ist, die im eingehakten Zustand die Öse (44) überdeckt und eine sich quer zur Längsrichtung des Kupplungstei ls (9) erstrecken de Breite (49) aufweist, die der Länge eines sich quer zur Längsachse des Kupplungstei ls (10) durch die Öse (44) erstreckenden Schli zes (50) entspri ht.
37. Straßenmarki eruπg nach Anspruch 33 bis 36, dadurch gekenn¬ zeichnet, daß der Haken C43) einen zwischen der Platte (48) und dem KupplungsteiL (9) vorgesehenen Mittelteil (51) auf¬ weist, dessen Querschnitt (52) um einen Verschi ebeabstand (55) in Längsrichtung des Kupplungsteils (9) kleiner ist als die Öse (44) .
38. Straßenmarkierung nach Anspruch 37, dadurch gekennzeich¬ net, daß der Verschiebeabstand (53) m ndestens so groß wie ein Hakenüberstand (54) ist, mit dem der Haken (43) im ein¬ gehakten Zustand der Kupp lungstei Le (9, 10) über das benach¬ barte KupplungsteiL (10) ragt.
39. Straßenmarkierung nach Anspruch 33 bis 38, dadurch gekenn¬ zeichnet, daß der Haken (43) eine vom Hakenüberstand (54) bis zur Aushakbegrenzung (46) reichende Länge (55) aufweist, die größer als eine sich in Längsrichtung des Kupplungsteils (10) erstreckende lichte Weite (56) der Öse (44) ist.
40. Straßenmarkierung nach Anspruch 33 bis 39, dadurch gekenn¬ zeichnet, daß der Haken (43) an seinem dem anderen Kupplungs¬ teiL (10) zugewandten Ende (57) eine der Öse (44) entsprechen¬ de Ausbildung aufweist.
41. Straßenmarkierung nach Anspruch 40, dadurch gekennzeich¬ net, daß das Ende (57) des Hakens (43) eine halbkre sförmige Begrenzung aufweist, deren Radius einer entsprechenden Grenz¬ linie (58) der Öse (44) entspricht.
42. Straßenmarkierung nach Anspruch 33 bis 41, dadurch gekenn¬ zeichnet, daß der Schlitz (50) i Bereich eines Bogens liegt, den eine von der Platte (48) beim Verschwenken gegenüber dem anderen KupplungsteiL (10) ausgeführte Schwenkbewegung besc reibt.
43. Straßenmarkierung nach Anspruch 20 bis 31 , dadurch ge¬ kennzeichnet, daß in einem Kupplungstei l (9) sich ein in Längs¬ richtung des Kupplungstei ls (9) erstreckender Längsschlitz (59) erstreckt, der in einer Erweiterung (60) endet, in die das andere Kupplungstei l (10) mit einer unter einer Feder¬ spannung stehenden Verklammerung (61 ) hineinragt.
44. Straßenmarkierung nach Anspruch 43, dadurch gekennzeich¬ net, daß der Längssc litz (59) sich planparallel zu einer vo Kupplungstei l (9) aufgespannten Ebene erstreckt.
45. Straßenmar ierung nach Anspruch 43 und 44, dadurch gekenn¬ zeichnet, daß der Längsschli tz (59) als eine Führung für die Ve rk l amme rung (61 ) ausgebi ldet ist.
46. Straßenmarkierung nach Anspruch 43 bis 45, dadurch gekenn¬ zeichnet, daß die Verklammerung (61 ) als eine ippe (63) aus¬ gebi ldet ist, die um eine sich quer zur Längsri chtung des Kupplungstei ls (10) erstreckende Schwenkachse (62) verschwenk¬ bar angeordnet ist und an ihrem in Verschieberichtung des Kupplungstei ls (10) hinteren Ende von einer Feder (64) in eine vom Kupplungstei l (10) weggewandte Richtung belastet ist.
47. Straßenmar ierung nach Anspruch 46, dadurch gekennzeich¬ net, daß die Wippe (64) einen reisförmigen Querschnitt hat und in eine Öse (65) hineinragt, die im Kupplungstei l (10) als Erweiterung (60) ausgebi ldet ist.
48. Straßenmarkierung nach Anspruch 46 und 47, dadurch gekenn¬ zeichnet, daß die ippe (64) an ihrem dem anderen Kupplungs¬ tei l (10) zugewandten Ende eine Abflachung (66) aufweist.
49. S raßenmarkierung nach Anspruch 46 bis 48, dadurch gekenn¬ zeichnet, daß die Schwenkachse (62) in Richtung auf die Abflachung (66) um einen Schwenkabstand (67) gegenüber einer Durch es se r l i n i e (68) versetzt sich durch die Wippe (64) erstreckt.
50. Straßenmar ierung nach Anspruch 20 bis 31, dadurch ge¬ kennzeichnet, daß die Kupp lungstei Le (9, 10) auf ihren ein¬ ander zugewandten Seiten als Klettversch Luß (69) ausgebildet ist.
51. Straßenmarkierung nach Anspruch 1 bis 50, dadurch ge¬ kennzeichnet, daß der Grundkörper (1) von Seitenflanken (6) begrenzt ist, die sich im wesentlichen in Richtung der Marki erungs Längsachse (2) erstrecken' und gerundet ausgebildet sind.
52. Streßenma rki erung nach Anspruch 1 bis 50, dadurch gekenn¬ zeichnet, daß die Seitenflanken (6) m wesentlichen eben aus¬ geb ldet sind und eine Neigung zur Horizontalen aufweisen.
53. Straßenmarkierung nach Anspruch 1 bis 52, dadurch gekenn¬ zeichnet, daß der Grundkörper (1) im Bereich der 0berse en(19) eine Licht reflektierende Beschichtung (25) aufweist.
54. Straßenmarkierung nach Anspruch 53, dadurch gekennzeichnet, daß der Grundkörper (1) eine Beschichtung aufwe st, in der Licht reflektierende Klei nkrei sta l le (26) vorgesehen sind.
55. Straßenmark e ung nach Anspruch 1 bis 54, dadurch gekenn¬ zeichnet, daß im Bereich mindestens einer Sei enflanke (6) min¬ destens ein Sei tenref Lektor (17) angeordnet ist.
56. Straßenmarkierung nach Anspruch 55, dadurch gekennzeichnet, daß der SeitenrefLektor (17) als Katzenauge (18) ausgebildet is1,.
57. Straßeπmarkierung nach Anspruch 46, dadurch gekennzeich¬ net, daß m Bereich der Oberseite (19) mindestens ein Reflektor (20) angeorndet ist.
58. ι Straßenmarkierung nach Anspruch 57, dadurch gekennzei h¬ net, daß der Reflektor (20) als Katzenauge (18) ausgebildet ist. 2 J> .
59. Straßenmar ierung nach Anspruch 1 bis 58, dadurch gekenn¬ zeichnet, daß im Bereich der Obersei te mindestens ein die An kupplung eines Zusatztei ls (23) ermöglichendes Anschlußtei l (22) vorgesehen ist.
60. Straßenmar ierung nach Anspruch 59, dadurch gekennzeich¬ net, daß das Anschlußtei l (22) eine Gewindebohrung (24) auf¬ weist, die sich im wesentlichen in lotrechter Richtung erstreck und einen Gewindebolzen des Zusatztei ls (23) aufnimmt.
61. Straßenmarkier ng nach Anspruch 59, dadurch gekennzeich¬ net, daß das Anschlußtei l (22) als Bohrung (38) ausgebi ldet ist, die einen Zapfen (39) des Zusatztei ls (23) aufnimmt.
62. Straßenmarkierung nach Anspruch 59 bis 61 , dadurch gekenn¬ zeichnet, daß sich quer zur Bohrung (38) eine Sicherungs¬ bohrung (40) erstreckt, in der ein das Zusatztei l (23) haltern der Sicherungssti ft (41 ) geführt ist.
63. Straßenmarkierung nach Anspruch 59 bis 62, dadurch gekenn¬ zei chnet, daß das Zusatztei l (23) als Reflektor ausgebi ldet ist .
64. Straßenmarkierung nach Anspruch 59 bis 63, dadurch gekenn¬ zeichnet, daß das Anschlußtei l (22) im Bereich mindestens eines Bolzens (12) angeordnet ist.
65. Straßenmarkierung nach Anspruch 59 bis 63, dadurch gekenn¬ zeichnet, daß das Anschlußtei l (22) m t der Kupplungsplatte (35) verbunden und zwischen zwei Bolzen (12) angeordnet ist.
66. ;.
67. Straßenmarkierung nach Anspruch 1 bis 65, dadurch gekenn¬ zeichnet, daß der Grundkörper (1 ) im wesentlichen aus einem ölresistenten Material ausgebi ldet ist.
68. Straßenmarkierung nach Anspruch 1 bis 65, dadurch gekenn¬ zeichnet, daß der Grundkörper (1 ) im wesentlichen aus einem umweltverträglichen Material ausgebi ldet ist.
69. Straßenmarkierung nach Anspruch 1 bis 67, dadurch ge¬ kennze chnet, daß der Grundkörper (1) im wesentlichen aus einem e nheitlichen aterial ausgebildet ist.
70. Straßenmarkierung nach Anspruch 1 bis 67, dadurch gekenn¬ zeichnet, daß der Grundkörper (1) aus mehreren in Lot¬ rechter Richtung übereinander angeordneten Teilschichten (28) ausgebildet ist.
71. Straßenmarkierung nach Anspruch 69, dadurch gekennzeich¬ net, daß eine der Straßenoberfläche (27) zugewandt angeordnete Teilschicht (28) aus Metall ausgebi ldet ist.
72. Straßenmarkierung nach Anspruch 1 bis 70, dadurch gekenn¬ zeichnet, daß der Grundkörper (1) mindestens m Bereich se ner der Straßenoberf Lache (27) zugewandt angeordneten Ausdehnung ein sein spezifisches Gewicht erhöhendes Granulat (29) enthält.
73. Straßenmarkierung nach Anspruch 71, dadurch gekennzeich¬ net, daß das Granulat (29) im wesentlichen aus Blei ausgebildet ist.
74. Straßenmarkierung nach Anspruch 1 bis 72, dadurch gekenn, zeichnet, daß der Grundkörper (1) in Richtung der Markierungs¬ längsachse (2) eine Ausdehnung von etwa 2 m aufweist.
75. Straßenmarkierung nach Anspruch 1 bis 72, dadurch gekenn zeichnet, daß der Grundkörper (1) in Richtung der Mar i erungs achse (2) eine Ausdehnung von etwa 1 m aufweist.
76. S raßenmarkierung nach Anspruch 1 bis 72, dadurch gekenn zeichnet, daß der Grundkörper (1) in Richtung der Markierungs¬ achse (2) e ne Ausdehnung von etwa o,5 m aufweist.
77. Straßenmar erung nach Anspruch 1 bι"9s 75, dadurch gekenn¬ zeichnet, daß der Grundkörper (1) im Bereich seiner Enden (7, 8) gerundet begrenzt ist.
78. Straßenmarkierung nach Anspruch 1 bis 61 , dadurch gekenn¬ zeichnet, daß im Bereich mindestens einer Seiten flanke (6) mindestens ein d e Ankopplung eines weiteren Grundkör¬ pers (1 ) ermöglichendes Anschlußtei l angeordnet ist.
79. Straßenmarkierung nach Anspruch 1 bis 77, dadurch gekenn¬ zeichnet, daß der Grundkörper (1 ) indestens berei chsweise aus Kunststoff besteht.
80. Straßenmarkierung nach Anspruch 1 bis 78, dadurch gekenn¬ zeichnet, daß die Licht reflektierende Beschi chtung (25) aus Heißplastik ausgebi ldet ist.
81. Straßenmar ierung nach Anspruch 1 bis 78, dadurch gekenn¬ zeichnet, daß die Licht reflektierende Beschi chtung (25) aus Kaltplasti ausgebi ldet ist.
82. Straßenmarkierung nach Anspruch 1 bis 8o, dadurch gekenn¬ zeichnet, daß im Bereich der Licht reflektierenden Beschich¬ tung (25) Glasperlen angeordnet sind.
83. Straßenmarkierung nach Anspruch 1 bis 81 , dadurch gekenn¬ zeichnet, daß die Licht reflektie ende Beschichtung (25) als Folie ausgebi ldet ist.
84. Straßenmarkierung nach Anspruch 1 bis 82, dadurch gekenn¬ zeichnet, daß die Licht reflektierende Beschi chtung (25) min¬ destens bereichsweise aus Kunststoff ausgeb ldet i st.
85. Straßenmarkierung nach Anspruch 1 bis 83, dadurch gekenn¬ zeichnet, daß die Licht reflektierende Beschichtung (25) mindestens bereichsweise aus Metall ausgebi ldet ist.
86. Straßenmar ierung nach Anspruch 1 bis 84, dadurch gekenn¬ zeichnet, daß die Licht reflektierende Beschi chtung (25) mindestens bereichsweise gelb ausgebi ldet ist.
87. Straßenma kierung nach Anspruch 1 bis 85, dadurch gekenn¬ zeichnet, daß sie als Richtungspfe l ausgebildet ist.
88. Straßenmarkierung nach Anspruch 1 bis 85, dadurc gekenn¬ zeichnet, daß sie als Buchstabe ausgebildet ist.
89. Straßenmarkierung nach Anspruch 1 bis 87, dadurch gekenn¬ zeichnet, daß Bereich der Oberseite (19) ein einen Fahr¬ zeugreifen beim überfahren belüftendes Profil (42) angeordnet ist.
90. S raßenmar ierung nach Anspruch 1 bis 88 , dadurch gekenn¬ zeichnet, daß im Berei n der Se tenflanken (6) e n e nen Fahr¬ zeugreifen beim überfahren belüftendes Profil (42) angeordnet ist .
91. Straßenmarkierung nach Anspruch 88 und 89, dadurch gekenn¬ zeichnet, daß das Profil (42) aus Nuten ausgebildet ist.
92. S raßenmarkierung nach Anspruch 88 und 89, dadurch gekenn¬ zeichnet, daß das Profil (42) aus sich im wesentl chen in lotrechter Richtung erstreckenden Durchgangslöchern ausgebildet ist.
93. Straßenmarkierung nach Anspruch 1 bis 91, dadurch gekenn¬ zeichnet, daß am Grundkörper (1) ein sich aus seiner Ober¬ seite (19) erhebendes Fähnchen (70) befestigt ist.
94. Straßenmarkierung nach Anspruch 92, dadurch gekennzeich¬ net, daß das Fähnchen (70) an einer MitteLstange (71) be¬ festigt ist, die im Grundkörper (1) befestigt ist.
95. Straßenmar ierung nach Anspruch 92 und 93, dadurch gekenn¬ zeichnet, daß m Grundkörper (1) ein sich von der Unterseite (3) zur Oberseite (19) erstreckendes Loch (72) vorgesehen ist, dessen Querschnitt dem en gen des an der MitteLstange (71) aufge ckelten Fähnchens (70) entspricht, und z ischen einer der Oberseite (19) zugewandten Unterkante (73) des Fähnchens (70) und einem sich durch den Grundkörper (1) erstreckenden Ende (74) der Mittelstange (71) ein Abstand (75) liegt, der einer zwischen der Oberseite (19) und der Unterseite (3) lie¬ genden Dicke (76) des Grundkörpers (1) entspricht.
96. Straßenmarkieruπg nach Anspruch 92 b s 94, dadurch ge¬ kennzeichnet, daß das Fähnchen (70) sich mit der Uπterkante (73) auf der Oberseite (19) und mit dem Ende (74) der Mit¬ telstange (71) an der Unterseite (3) des Grundkörpers (1) abstützt .
Description:
Straßenmarkierung

Beschreibung:

Die Erfindung betriff eine Straßenmarkierung zur Auftei¬ lung d e r Straßenoberfl ' äche eines befahrbaren Straßenbelages, die s ch mit einem Grundkörper im Berei ch der Straßenoberfläche erstreckt.

Straß -nmarkierungen werden zur Auftei lung von Straßenbelägen verwendet, um dem Verkehr eine leichte Orientierung auf der Fahrbahn zu ermöglichen. Insbesondere dienen die Straßenmar¬ kierungen zur Auftei lung des Straßenbelages in verschiedene Fahrbahnen, um ein mehrspuriges Fahren bei geringer Gefährdung der betei ligten Verkehrstei lnehmer zu gewährleisten.

Als Straßenmarkierungen werden zum einen Farben, insbeso dere weiß und gelb, verwendet, die auf den Straßenbelag aufgetragen werden; es sind aber auch Straßenmarkierungen verbreitet, die in Heiß- oder Kaltplastik ausgebi ldet sind. Darüber hinaus werden Markierungsnägel verwendet, die entweder mit der Straßenoberfläche verklebt oder mit rii lfe von Schäften in Bohrungen gehaltert werden, die im Berei ch des Straßenbelages vorgesehen sind.

Diese Straßenmarkierungen weisen jedoch den Nachtei l auf, αaß zum einen die Markie-rung der Straße einen erheblichen Zeit¬ raum beansprucht und zum anderen die Entfernung der Straßen¬ markierungen von der Straße gleichfalls einen erheblichen Zeit¬ raum benötigt. Darüber hinaus verbleiben insbesondere bei der er endung von im Straßenbelag eingelassenen Markierungsnägeln Löcher, die aufwendig vergossen werden müssen. Aber auch bei einem Verkleben verbleiben nach einem Abziehen der Markierung schwer zu entfernende Reste der Klebemasse.

Bei der Markierung von Straßen im Bereich von Baustellen, bei denen sich die Verkehrsführung in Abhängigkei vom Baufort¬ schritt kurzfristig änderten wird ein erhebl cher Anteil der Arbeitszei für die Änderung der Straßenmarkierung verwendet Der hierfür erforderliche Zeitbedarf verursacht zum einen Arbeitskosten, zum anderen wird der Verkehr erheblich behin¬ dert. Insbesondere bei der vorhergehenden Markierung von gerade fertiggestellten Straßenabschnitten kann die neu er¬ stellte Fahrbahndecke bereits durch das Entfernen der vorläufi¬ gen Straßenmarkierungen Beschädigungen erleiden, die erhebliche Folgeschäden nach sich ziehen können.

Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, eine Straßen¬ markierung der einleitend genannten Art so zu verbessern, daß sie schnell und kostengünstig im Bereich des Straßenbelages verlegt und wieder von diesem entfernt werden kann.

Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Grundkörper sich im wesentlichen in Richtung einer riarkierungs- achse erstreckt und auf der Straßenoberfläche aufliegt.

Durch die Ausbildung des Grundkörpers als sich in R chtung der Mar ierungslängsachse erstreckender Körper st es mögl ch, komplette Markierungsstriche in einem Stück auszubilden und diese Mar ierungsstriche mit Hilfe gee gneter Vorrichtungen auf der Straßenoberfläche abzulegen. Die Marki erungsstri h e besitzen aufgrund ihrer räumlichen Ausdehnung ein erhebliches Eigengewicht und ein aus diesem Eigengewicht resultierendes Beharrungsvermögen.

Gemäß ' einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist der Grundkörper im Bereich seiner dem Straßenbelag zugewandten Oberfläche mit einem gleithemmenden Material verbunden, das den Grundkörper im Bereich des Straßenbelages fixiert. Durch das Zusammenwirken des gleithemmenden Materials und des E gen¬ gewichtes des Grundkörpers wird dieser zuverlässig im Bereich der für ihn vorgesehenen Posit on f x ert und behält diese

- >

Position auch bei einer Belastung durch ihn überfahrende Fahrzeuge bei . Be einer vorgesehenen Änderung der Straßen- markieruπg wi rd der Grundkörper in einfacher Weise durch ge¬ e gnete Vorrichtungen von der Straßenoberfläche abgehoben. Im Bereich der Straßenoberfläche verbleiben nach einem Abheben des Grundkörpers keine den Verkehr rritierenden Überreste, die Straßenoberfläche weist gleichfalls keinerlei Beschädigungen auf .

Gemäß einer weiteren bevorzugten Aus füh rungs fo rm der Erfindung eist der Grundkörp p r im Bereich seiner in Richtung der Mar¬ kierungslängsachse zueinander abge andt angeordneten Enden Kupplungen auf, die es erlauben, mehrere Grundkörper itein¬ ander zu verbinden. Durch die verbindbare Ausbi ldung des Grundkörpers ist es möglich, aus Einzelelementen annähernd durchgehende Straßenmarkierungen auszubi lden, die auch einem gekrümmten Verlauf der Straße problemlos folgen können.

Gemäß einer weiteren bevorzugten Au s füh rungs fo rm de r * E r i ndung ist der G rundkörper mit Reflektoren versehen, die e n Erken¬ nen auch bei Dunkelheit erleichtern. Ein sich d r Straßen¬ markierung nähernder Kraftfahrer kann so auch bei schlechter Si cht aufgrund der Reflektion seines Scheinwerferlichts sehr schnell einen überblick über die im Bereich der Straßenmar¬ kierung vorgesehene Ve rkeh r s füh rung erhalten. Er kann dadurch seine Gesch indigke t und sein Fahrverhalteπ rechtzeitig auf sich gerade im Bereich von Baustellen schnell ändernde Verkehrs- führuπgeπ einstellen.

Weitere Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nach¬ folgenden ausführlichen Beschreibung und den beigefügten Zeichnungen, in denen bevorzugte Aus fü rungs fo rmen der Erfin¬ dung beispielsweise veranschaulicht sind.

In den Zeichnungen zeigen:

Fig. 1 : eine Draufsicht auf e ne Fahrbahn, die durch strei fenförmi ge S raßenmarkierungen in mehrere Fahrbahnen aufgeteilt ist,

Fig. 2: einen Querschnitt durch eine Fahrbahnmarkierung mit rund ausgebildeten seitlichen Begrenzungen,

F g. 3: eine Draufs cht auf die Unterseite einer Straßeπ- markierung mit sich quer zur Ma rki erungs Längs¬ achse erstreckenden Haftstrei fen,

Fig. 4: eine Seitenansicht einer Straßenmarkierung m t einander in Richtung der Mar i erungs Längsachse abgewandt angeordneten Enden, die als Kupplungen ausgebildet sind,

Fig. 5: eine Draufsicht auf ein Ende einer Straßen¬ markierung, das als ein Kupplungsteil ausgebildet ist, das ein Durchgangs loch aufweist,

F g. 6: eine Seitenansicht einer Straßenmarkierung, die im Bereich ihrer Längsflanken mit Reflektoren versehen ist .

Fig. einen Längsschnitt durch eine Straßenmari-;ierung, im Bereich deren Oberfläche Reflektoren einge¬ lassen sind .

Fig. 8: eine teilweise Darstellung einer Seitenans cht einer Straßenmarkierung, die im Bereich ihrer Oberfläche eine l i chtref lekt i erende Beschichtung aufweist

Fig. 9: einen Q uerschnitt durch eine Straßenmarkierung, die mehrschichtig ausgebi ldet ist,

Fig. 10: einen Querschnitt durch eine Fahrbahnmarkierung, die aus einem Material ausgebi ldet ist, das ein sein spezifisches Gewicht erhöhendes Granulat enthä 11 ,

Fig. 11 : eine Draufsicht auf eine Kupplungsstelle zweier Straßenmarkierungen mit einer Kupplung, die im wesentlichen als von kreissegmentför igen Flanken tei lweise umschlossenes gerundet begrenztes Inneπ- element ausgebi ldet ist,

Fig. 12: eine tei lweise Darstel lung eines Längsschnittes durch eine Straßenmarkierung, die im Bereich ihrer Oberfläche eine Ansc lußstelle zur Aufnahme von die optische Wahrnehmbarkeit erhöhenden Zusatz¬ elementen aufweist,

Fig. 13: eine Seitenansicht eines Grundkörpers, der im

Bereich seiner der Straßenoberfläche zugewandten Begrenzung mit einem s t re i fenfö rm i g ausgebi ldeten gle themmenden Material verbunden ist

Fig. 14: einen Querschnitt durch einen Grundkörper mit eben ausgebi ldeten Se i t en f l anken , die gegenüber der Horizontalen geneigt angeordnet sind,

Fig. 15: eine tei lweise Darstellung eines Querschnittes durch einen Grundkörper, der im Bereich seiner der Straßenoberfläche zugewandten Begrenzung mit Saugnäpfen verbunden ist,

Fig. 16: eine Draufsicht auf zwei einander zugewandt ange¬ ordnete Enden zweier Grundkörper, die durch eine im wesentlichen eben ausgebi ldete Kupplung miteinander verbunden sind,

Fig. 17: eine Draufsicht auf die einander zugewandten

Enden zweier Grundkörper, die durch eine andere im wesentlichen eben ausgebildete Kupplung mit¬ einander verbunden sind,.

Fig. 18: eine teilwe se Darstellung eines Längsschnittes durch einen Grundkörper, der im Bereich seiner der Straßenoberfläche zugewandten Begrenzung Spikes auf¬ weist,

Fig. 19: eine Draufsicht auf zwei einander zugewandt ange¬ ordnete Enden zweier Grundkörper, die durch eine Kupplung miteinander verbunden sind, die eine Kupplungsplatte sowie zwei Bolzen aufweist,

Fig. 20: eine teilweise Darstellung eines Längsschnittes durch zwei Grundkorper, die im Bereich ihrer einander zugewandten Enden durch eine Kupplung mit¬ einander verbunden sind,

Fig. 21: eine Draufsicht auf zwei Grundkörper, die im

Bereich ihrer einander zugewandten Enden durch eine Kupplung miteinander verbunden und gegenein¬ ander verschwenkt sind,

Fig. 22: eine teilwe se Darstellung eines Längsschnittes durch einen Grundkörper, der im Bereich seiner der Straßenoberfläche abgewandt angeordneten Ober¬ fläche eine Nur zur Aufnahme eines Zusatzelementes aufwei st,

Fig. 23: einen Querschnitt durch einen Grundkörper, der zwei Bohrungen aufweist, in denen Zapfen eines Reflektors geführt sind.

Fig. 24: einen Querschnitt durch einen Grundkörper, in des* sen Bohrungen Zapfen eines lusat∑teils geführt sind, die durch Sicherungsstifte gegen ein unbe¬ absichtigtes Herauslösen gesichert s nd,

Fig. 25: einen Längsschnitt durch eine Kupplung die z ei sich in lotrechter Richtung nach unten erstrecken, de Bolzen aufweist, zwischen denen im Bereich der Kupplungsplatte eine Bohrung orgesehen ist, .in der ein Zapfen eines Zusatzte ls geführt ist.

Fig. 26: eine Draufsicht auf z ei einander zugehörige Kupplungshälften,

Fig. 27: eine Se i tenans i cht zweier einander zugehöriger Kupplungshälften im entsicherten Zustand,

Fig. 28: einen Q Ue rs c hn i 11 durch eine Kupplung,

Fig. 29: eine Seitenansicht zweier zusammengekuppelter Kupplungshälften im gesicherten Zustand,

Fig. 30: eine Seitenansicht zweier zusammengekuppelter Kupplungshälften,

Fig. 31 : eine Draufsicht auf einen Grundkörper, und

Fig. 32: einen Querschnitt durch einen Grundkörper gemäß der Schnittlinie 32-32 in Fig. 31.

Eine Straßenmarkierung besteht im wesentlichen aus einem Grundkörper (1), der sich im wesentlichen in Richtung einer Ma rk erungs längsachse (2) erstreckt. Im Bereich einer den Grundkörper (1) n lotrechter Richtung nach unten begren¬ zenden Unterseite C3) ist ein gle themmendes Material (4) angeordnet. Das gleithemmende Material ( 4 ) ist im wesent¬ lichen in Form von Streifen (5) ausgebildet. Die Streifen (5) erstrecken sich quer zur Marki erungs Längsachse (2 ) . Es ist aber auch möglich, den Grundkörper (1) im gesamten Bereich seiner Unterseite (3) mit dem gleithemmenden Material (4) zu beschichten oder dem Streifen (5) eine andere als quer zur Mar ierungslängsachse ( 2) verlaufende Orientierung zu verleihen. Die Streifen (5) erstrecken sich im wesentlichen parallel zueinander, es ist aber auch mög¬ l ch, Streifen (5) vorzusehen, d e beliebig vorgebbare Orientierungen zueinander einnehmen. Es ist darüber hinaus möglich, das gleithemmende Material (4) punktförmig aufzu¬ bringen oder als Noppen oder als Saugnäpfe (31) auszubilden.

Der Grundkörper (1) weist im Bereich von ihn -in Richtung der Markierungslängsachse (2) seitlich begrenzenden Seiten¬ flanken (6) eine gerundete Ausb ldung auf; es ist aber auch möglich, die Sei tenf Lanken (6) ein Leichtes überfahren des Grundkörpers (1) ermöglich'end,zur Hor zontalen geneigt eben anzuordnen. Insbesondere können die Sei tenf lanken mit einem Neigungs inkel von 45 Grad zur Horizontalen aπge- ordnet sein.

Die einander in Richtung der Längsachse (2) abgewandt ange¬ ordneten Enden (7,8) des Grundkörpers (1) sind als Kupp¬ lungsteile (9, 10) ausgebildetl.. Das KuppLungstei l (9) ist als Durchgaπgsloch (11) ausgeb ldet, das sich mit seiner : Läπgsachse im wesentlichen quer ∑ur Marki erungsLängsachse und in Lotrechter Richtung erstreckt. Das KuppLungstei L (10) ist als Bolzen C12) ausgebildet, der e nen vom Durch¬ gangsloch (11) aufnehmbaren Querschnitt aufweist. Jeweils eines der Enden (7, 8) ist a Is -Durchgangs loch (11) und ein anderes als Bolzen (12) ausgebildet. Es ist aber auch möglich,

zueinander unterschiedlic e Grundkörper (1 ) vorzusehen, von denen jewei ls einer im Bereich seiner beiden Enden (7, 8) Durchgangslöcher (11 ) und andere im Berei ch ihrer Enden (7,8) Bolzen (12) aufweisen. Es ist gleichfalls mög¬ lich, die Kupplungstei le (9, 10) a Ls eine sich im wesentlichen in ¬ horizontaler Richtung erstreckende Schwenkkupplung (13) auszubi lden, bei der ein Kupplungstei l (9) gerundet ausge¬ bi ldete Seitenstege (14, 15) aufweist, die ein im wesentl ¬ c en gerundet ausgebi ldetes Kupplungsinnente l (16 ) tei l¬ weise umschließen. Die Bolzen (12) können auch mit einer Kupplungsplatte (35) verbunden und i Bereich deren Enden (33, 34) angeordnet sein. Die Kupplungsplatte (35) ist in Vertiefungen (36, 37) im Bereich der Enden (7, 8) der mit¬ einander verbundenen Grundkörper (1 ) angeordnet.

Die Kupp l ungs t e i L e (9, 10 ) können auch in der Weise ausge¬ bi ldet sein, daß am Kupplungstei l (9) ein Haken (43) ausge¬ bi ldet ist, der durch eine Öse (44) des Kupplungstei ls ( 10) hindurchgreift. Dabei sind die beiden Kupplungstei le (9, 10) in die entsprechenden Grundkörper (1 ) einvul anisiert. Der Haken (43) erhebt sich auf einer vom Grundkörper (1 ) aufge¬ spannten Ebene. Er weist einen lichten Aufnahmeabs and (47) auf, dessen Höhe etwa der Dicke des anderen Kupplungstei ls (10) entspricht. Auf seiner dem Aufnahmeabstand ( 47 ) abge¬ wandten Seite (45) weist der Haken (43) eine Aushakbe¬ grenzung (46) auf. Die Aushakbegrenzung (46) ist als eine sich über das andere Kupplungstei l (10) erstreckende Platte (48) ausgebi ldet, die im eingehakten Zustand die Öse ( 44) überdeckt und einem sich quer zur Längsachse des Kupplungs¬ tei ls erstreckenden Schlitz (50) entspricht. Der Schlitz (50) erstreckt sich durch die Öse (44 ) .

Der Haken (43) weist einen Mitteltei l (51 ) auf, der sich z ischen der Platte (48) und dem Kupplungstei l (9) er¬ streckt. Der Mitteltei l (51) weist einen Querschnitt (52) auf, der um einen Ve r s c i ebeabst and (53) in Längsrichtung des Kupplungstei ls (9) kleiner ist als die Öse ( 44 ) . Die Platte (48) und das itteltei l (51 ) .können an dem Kupplungs¬ tei l (9) durch eine Schraubverbindung befestigt sein.

Der Verschiebeabstand (53) ist mindestens so groß wie ein Hakenüberstand (54), mit dem der Haken (43) im eingehakten Zustand des Kupplungsteils (9) über das benachbarte KupplungsteiL (10) hinausragt. Die Platte (48) hat damit eine Länge (55), die größer ist als eine sich in Längsr chtung des Kupplungste ls (10) erstreckende lichte Weite ( 56 ) der Öse (44) .

Der Haken (43) weist an seinem dem anderen Kupplungsteil (10) zugewandten Ende (57) eine halbkreisförmige Begrenzung auf. Diese halbkreisförmige Begrenzung entspricht einer Grenz¬ linie ( 58 ) der Öse ( 44 ) . Der Schlitz (50) Liegt im Bereich eines Bogens, den eine Schwenkbewegung beschreibt, die von der Platte (48) beim Verschwenken gegenüber dem anderen Kupp Lungstei l (10) ausgeführt wird.

Darüber hinaus kann die Kupplung auch in der Weise ausgeführt werden, daß sich durch einen KupplungsteiL (9) ein Längs- schlit∑ (59) erstreckt. Dieser Längsschlitz (59) endet in einer Erweiterung (60), in die das andere KupplungsteiL (10) mit einer unter einer Federspannung stehenden VerkLammerung (61) hineinragt. Der Längsschlitz (59) erstreckt sich plan¬ parallel zu einer vom KupplungsteiL (9) aufgespannten Ebene. Der Läπgsschlitz (59) ist als eine Führung für die Verklam¬ merung (61) ausgebildet.

Die Verklammerung (61) ist als eine Wippe (63) ausgebildet, die sich um eine sich quer zur Längsrichtung des Kupplungs¬ teils ( 10) erstreckende Schwenkachse (62) versch enken läßt. Die Wippe (63) st an ihrem in Verschieberichtung des Kupplungsteils (10) hinteren Ende von einer Feder (64) in eine vom KupplungsteiL (10) weggewandte Richtung belastet.

Die Wippe (64) kann einen kreisför gen Querschnitt aufwei¬ sen, mit dem sie in eine Öse (65) hineinragt. Diese Öse (65) ist im KupplungsteiL (10) ausgebildet. Um ein Einschieben der Wippe (64) in den Längsschlitz (59) zu erleichtern, ist sie an ihrem dem anderen Kupplungsteil (10) zugewandten Ende mit einer Abflachung (66) versehen. Diese Abflachung (66 ) ist

um einen Schwenkabstand (67) gegenüber einer Durchrnesser- Linie (68) versetzt, die sich durch die Wippe (64) er¬ streckt. Auf diese Weise ist gewährleistet, daß die Wippe (64) nach dem Einschieben in den Längsschlitz aufgrund der Feder (64) nach oben schnappt und si ch in der Öse (65) festlegt.

Im Be eich der Seitenflanken (6) sind Reflektoren (17) vorgesehen, die als Katzenaugen (18) ausgebi ldet sind. Im Be¬ re ch einer der Unterseite (3) abgewandt angeordneten Ober¬ seite (19) des Grundkörpers (1 ) sind Refl ktoren (20) vorge¬ sehen, die in Ausnehmungen (21) gehaltert sind, die sich ausgehend von der Oberseite ( 19 ) in Richtung auf die Unter¬ seite (3) erstrecken. Es ist auch möglich, im Bereich der Ausnehmungen (21) Anschlußtei le (22) vorzusehen, die eine Ankopplung von Zusatztei len (23) ermöglichen. Die Zusatztei le (23) erhöhen die optische Wahrnehmbarkeit der Straßenmarkierung bereits aus einer erheblichen Entfernung.

Die Zusatztei le (23) weisen Zapfen (39) auf, die in als Bohrung (38) ausgebi ldeten Ans ch lußt e i len (22 ) geführt sind. Quer zu den Bohrungen (38) verlaufen Sicherungsbohrungen (40), in denen das Anschlußtei l (22) fixi rende Si cherungsstifte (41 ) geführt s nd.

Das Anschlußtei l (22) weist eine Ge indebohrung ( 24) auf, die sich im wesentlichen in lotrechter Richtung erstreckt, es ist aber auch möglich, im Bereich des Ans c h l ußt e i l es (22 ) eine Steck- oder Einhakkupplung vorzusehen.

Es ist gleichfalls möglich, die Oberseite (19 ) mit einer lichtreflektierenden Beschichtung (25) zu versehen. Es ist des weiteren möglich, die Oberseite (19 ) mit einer Beschich¬ tung zu versehen, die l i c h t re f l ek t i e rende K l e i πk r i s a l l e (26) oder Glasperlen enthält.

Im Bereich der Oberseite (19) des Grundkörpers (1 ) ist ein einen Fa h rzeugre i fen beim überfahren des Grundkörpers ( 1 )

belüftendes Profi l (42) angeordnet. Das Profil (42) ist aus quer zur Ma rk erungs Längsachse (2) verlaufenden Nuten ausgebildet. Es ist aber auch möglich, die Nuten anders zu orientieren oder be spielsweise einander kreuzend anzuord¬ nen. Es ist darüber hinaus möglich, das Profil (42) aus sich im wesentlichen in lotrechter Richtung erstreckenden Durc - gangslöcherπ oder aus Einzelvertiefungen auszubilden.

Der Grundkörper ( 1 ) ist im wesentl chen aus einem einheitl ¬ chen Material ausgebildet, es ist aber auch möglich, den Grundkorper (1) in Mehrschichttechnik auszubi lden wobei vorzugsweise eine einer Straßenoberf Lache (27) zugewandt angeordnete Teilschicht (28) ein hohes spezifisches Gewicht aufweist und beispielsweise aus Metall ausgebildet ist. Es ist gleichfalls möglich, den Grundkörper (1) aus einem Material auszubilden, das ein sein spezifisches Gewicht erhöhendes Granulat (29) enthält. Das Granulat (29) ist vorzugsweise aus Blei ausgebildet, es ist aber auch möglich, andere Metalle oder Materialien mit hohem spezifischen Ge¬ wicht zu verwenden.

Der Grundkörper (1) ist überw e9end aus einem elast sc en Material ausgebildet, insbesondere ist hierbei an eine Gummi atte mit hohem spez fischen Gewicht gedacht. Es ist aber auch möglich, KunststoffProdukte zu verwenden. Es ist gleichfalls möglich, den Grundkörper (1) vollständig aus Metall auszubilden. Im Bereich der der Straßenoberf Lache (27) zugewandt angeordneten Begrenzung des Grundkörpers (1) können seine Pos tionierung sichernde Spikes (32) ange¬ ordnet sein.

Die Verlegung des Gruπdkörpers (1) erfolgt in einfacher Weise mit Hilfe einer Vorrichtung, die den Grundkörper (1) von e ner Transportvorrichtung abhebt und im vorgesehenen Bereich der St raßenoberf Läche (27) plaziert oder manuell. Aufgrund des Eigengewichtes des Grundkörpers (1) wird das gleithemmeπde Material (4) auf die Straßenoberfläche (27)

ge reßt und verhindert dauerhaft ein unbeabsichtigtes Verrutschen des Grundkörpers ( 1 ) .

Der Grundkorper (1 ) ist in unterschiedlichen Längen verfügbar, insbesondere sind Ausbi ldungen vorgesehen, die eine Ausdehnung in Richtung der Ma rk i e rungs Längsa ch se (2) von 6 m, von 2 m, von 1 m, sowie von o,5 m aufweisen. Es ist aber auch möglich, den Grundkörper (1 ) in Standa rd l ngen zu fertigen und am Einsatzort auf die erforderliche Länge zuzuschneiden. Mit Kupplungste len (9, 10) versehene Grundkörper (1 ) können zu Endloslinien aneinander gekoppelt werden. Durch die Kupplungs¬ tei le (9, 0) entsteht ein stabi ler Längsverbund, der ein Verschieben der miteinander verbundenen Grundkörper (1 ) ver¬ eidet. Es ist aber auch möglich, Grundkorper (1 ) ohne Kupp¬ lungstei le (9, 10) in di chter Folge aneinander zu verlegen und dadurch für den Verkehr das Bi ld einer du rchgenenden Linie zu erzeugen. Nach einer Verlegung der Grundkörper (1 ) kann die Straßenmarkierung auch bei schlechter Sicht vom Ver¬ kehr durch im Bereich der Seitenflanken (6) und der Oberseiten (19) vorgesehene Reflektoren (17, 18) wahrgenommen werden. Ein überfahren des Grundkörpers (1 ) wi rd durch die gerundete beziehungsweise angeschrägte Ausbi ldung der Seitenflanken (6) gefahrlos für den Verkehr ermöglicht. Die Se i t enf l an en (6) sind derart ausgebi ldet, daß bei einem überfahren auftre¬ tende Druckkräfte größer als gleichzeitig entstehende Scher¬ kräfte sind.

Bei quer zur Ma rk i e rungs l ängsach se verlaufenden Strei fen (5) von gleithemmendem Material (4) ist auch ein A laufen von Obe rf l ä chenwa s se r g-ewäh r l e i s tet . Das Oberflächenwasser kann durch sich zwischen den Streifen (5) ausbi ldende Zwischen¬ räume (30) ablaufen und dadurch ein den Verkehr gefährdendes - Aquaplaning weitgehend vermeiden.

Die Verwendung der Grundkörper (1 ) ist insbesondere im Be¬ reich von Straßenbaustel len vorgesehen, in deren Bereich sich die den Verkehr leitende Straßenmarkierung kurzfristig ändert. Der Grundkörper (1 ) kann deshalb in einfacher Weise

durch Anheben mittels einer Hub Vorrichtung oder manuell wieder von der Straße entfernt werden. Nach einem Abheben des Grundkörpers (1) von der Stra enoberfläche (27) verbleiben keine den Verkehr behindernden Reste im Bereich der Straße. Es sind deshalb auch keine arbeitsauf endigen und den Ver¬ kehr behindernde Nachbesserungen erforderl ch. Der Grund¬ körper (1) kann vielmehr unmittelbar an einen neuen Einsatzort transport ert werden bzw. zur Kennzeichnung einer geänderten Verkehrsleitung im Bereich der Baustelle verwende werden.

An dem Grundkorper ( 1) kann auch ein sich aus seiner Oberseite (19) erhebendes Fähnchen (70) befestigt sein. Das Fähnchen ( 70 ) ist an einer Mittelstange (71) befestigt, die im Grund¬ körper (1) befestigt ist. Zu diesem Zwecke erstreckt sich durch den Grundkörper (1) von dessen Unterseite (3) zur Ober¬ seite (19) ein Loch (72 ) . Der Querschnitt dieses Loches ent¬ spr cht demjenigen, das das auf die Mittelstange (71) auf¬ gewickelte Fähnchen (70) besitzt. Das Fähnchen (70) Liegt mit seiner der Oberseite (19) zugewandten Uπterkante (73) auf der Oberseite (19) des Grundkörpers (1) auf, sobald das Fähnchen (70) von der Mittelstaπge (71) entfaltet ist.

Dabei ragt die Mittelstange (71) mit ihrem Ende (74) durch den Grundkörper (1) hindurch. Zwischen dem Ende (7+) und der Unterkante ( 73) liegt ein Abstand (75), der der Dicke ( 76) des Grundkörpers (1) entspricht. Im entfalteten Zustand des Fähnchens (70) stützt sich dieses mit seiner Unterkante (73) auf der Oberseite (19) und mit dem Ende (74) der Mittel¬ stange (71) an der Unterseite (3) des Grundkörpers (1) ab.