Straßenmarkierung
Beschreibung:
Die Erfindung betriff eine Straßenmarkierung zur Auftei¬ lung d e r Straßenoberfl ' äche eines befahrbaren Straßenbelages, die s ch mit einem Grundkörper im Berei ch der Straßenoberfläche erstreckt.
Straß -nmarkierungen werden zur Auftei lung von Straßenbelägen verwendet, um dem Verkehr eine leichte Orientierung auf der Fahrbahn zu ermöglichen. Insbesondere dienen die Straßenmar¬ kierungen zur Auftei lung des Straßenbelages in verschiedene Fahrbahnen, um ein mehrspuriges Fahren bei geringer Gefährdung der betei ligten Verkehrstei lnehmer zu gewährleisten.
Als Straßenmarkierungen werden zum einen Farben, insbeso dere weiß und gelb, verwendet, die auf den Straßenbelag aufgetragen werden; es sind aber auch Straßenmarkierungen verbreitet, die in Heiß- oder Kaltplastik ausgebi ldet sind. Darüber hinaus werden Markierungsnägel verwendet, die entweder mit der Straßenoberfläche verklebt oder mit rii lfe von Schäften in Bohrungen gehaltert werden, die im Berei ch des Straßenbelages vorgesehen sind.
Diese Straßenmarkierungen weisen jedoch den Nachtei l auf, αaß zum einen die Markie-rung der Straße einen erheblichen Zeit¬ raum beansprucht und zum anderen die Entfernung der Straßen¬ markierungen von der Straße gleichfalls einen erheblichen Zeit¬ raum benötigt. Darüber hinaus verbleiben insbesondere bei der er endung von im Straßenbelag eingelassenen Markierungsnägeln Löcher, die aufwendig vergossen werden müssen. Aber auch bei einem Verkleben verbleiben nach einem Abziehen der Markierung schwer zu entfernende Reste der Klebemasse.
Bei der Markierung von Straßen im Bereich von Baustellen, bei denen sich die Verkehrsführung in Abhängigkei vom Baufort¬ schritt kurzfristig änderten wird ein erhebl cher Anteil der Arbeitszei für die Änderung der Straßenmarkierung verwendet Der hierfür erforderliche Zeitbedarf verursacht zum einen Arbeitskosten, zum anderen wird der Verkehr erheblich behin¬ dert. Insbesondere bei der vorhergehenden Markierung von gerade fertiggestellten Straßenabschnitten kann die neu er¬ stellte Fahrbahndecke bereits durch das Entfernen der vorläufi¬ gen Straßenmarkierungen Beschädigungen erleiden, die erhebliche Folgeschäden nach sich ziehen können.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, eine Straßen¬ markierung der einleitend genannten Art so zu verbessern, daß sie schnell und kostengünstig im Bereich des Straßenbelages verlegt und wieder von diesem entfernt werden kann.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Grundkörper sich im wesentlichen in Richtung einer riarkierungs- achse erstreckt und auf der Straßenoberfläche aufliegt.
Durch die Ausbildung des Grundkörpers als sich in R chtung der Mar ierungslängsachse erstreckender Körper st es mögl ch, komplette Markierungsstriche in einem Stück auszubilden und diese Mar ierungsstriche mit Hilfe gee gneter Vorrichtungen auf der Straßenoberfläche abzulegen. Die Marki erungsstri h e besitzen aufgrund ihrer räumlichen Ausdehnung ein erhebliches Eigengewicht und ein aus diesem Eigengewicht resultierendes Beharrungsvermögen.
Gemäß ' einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist der Grundkörper im Bereich seiner dem Straßenbelag zugewandten Oberfläche mit einem gleithemmenden Material verbunden, das den Grundkörper im Bereich des Straßenbelages fixiert. Durch das Zusammenwirken des gleithemmenden Materials und des E gen¬ gewichtes des Grundkörpers wird dieser zuverlässig im Bereich der für ihn vorgesehenen Posit on f x ert und behält diese
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Position auch bei einer Belastung durch ihn überfahrende Fahrzeuge bei . Be einer vorgesehenen Änderung der Straßen- markieruπg wi rd der Grundkörper in einfacher Weise durch ge¬ e gnete Vorrichtungen von der Straßenoberfläche abgehoben. Im Bereich der Straßenoberfläche verbleiben nach einem Abheben des Grundkörpers keine den Verkehr rritierenden Überreste, die Straßenoberfläche weist gleichfalls keinerlei Beschädigungen auf .
Gemäß einer weiteren bevorzugten Aus füh rungs fo rm der Erfindung eist der Grundkörp p r im Bereich seiner in Richtung der Mar¬ kierungslängsachse zueinander abge andt angeordneten Enden Kupplungen auf, die es erlauben, mehrere Grundkörper itein¬ ander zu verbinden. Durch die verbindbare Ausbi ldung des Grundkörpers ist es möglich, aus Einzelelementen annähernd durchgehende Straßenmarkierungen auszubi lden, die auch einem gekrümmten Verlauf der Straße problemlos folgen können.
Gemäß einer weiteren bevorzugten Au s füh rungs fo rm de r * E r i ndung ist der G rundkörper mit Reflektoren versehen, die e n Erken¬ nen auch bei Dunkelheit erleichtern. Ein sich d r Straßen¬ markierung nähernder Kraftfahrer kann so auch bei schlechter Si cht aufgrund der Reflektion seines Scheinwerferlichts sehr schnell einen überblick über die im Bereich der Straßenmar¬ kierung vorgesehene Ve rkeh r s füh rung erhalten. Er kann dadurch seine Gesch indigke t und sein Fahrverhalteπ rechtzeitig auf sich gerade im Bereich von Baustellen schnell ändernde Verkehrs- führuπgeπ einstellen.
Weitere Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nach¬ folgenden ausführlichen Beschreibung und den beigefügten Zeichnungen, in denen bevorzugte Aus fü rungs fo rmen der Erfin¬ dung beispielsweise veranschaulicht sind.
In den Zeichnungen zeigen:
Fig. 1 : eine Draufsicht auf e ne Fahrbahn, die durch strei fenförmi ge S raßenmarkierungen in mehrere Fahrbahnen aufgeteilt ist,
Fig. 2: einen Querschnitt durch eine Fahrbahnmarkierung mit rund ausgebildeten seitlichen Begrenzungen,
F g. 3: eine Draufs cht auf die Unterseite einer Straßeπ- markierung mit sich quer zur Ma rki erungs Längs¬ achse erstreckenden Haftstrei fen,
Fig. 4: eine Seitenansicht einer Straßenmarkierung m t einander in Richtung der Mar i erungs Längsachse abgewandt angeordneten Enden, die als Kupplungen ausgebildet sind,
Fig. 5: eine Draufsicht auf ein Ende einer Straßen¬ markierung, das als ein Kupplungsteil ausgebildet ist, das ein Durchgangs loch aufweist,
F g. 6: eine Seitenansicht einer Straßenmarkierung, die im Bereich ihrer Längsflanken mit Reflektoren versehen ist .
Fig. einen Längsschnitt durch eine Straßenmari-;ierung, im Bereich deren Oberfläche Reflektoren einge¬ lassen sind .
Fig. 8: eine teilweise Darstellung einer Seitenans cht einer Straßenmarkierung, die im Bereich ihrer Oberfläche eine l i chtref lekt i erende Beschichtung aufweist
Fig. 9: einen Q uerschnitt durch eine Straßenmarkierung, die mehrschichtig ausgebi ldet ist,
Fig. 10: einen Querschnitt durch eine Fahrbahnmarkierung, die aus einem Material ausgebi ldet ist, das ein sein spezifisches Gewicht erhöhendes Granulat enthä 11 ,
Fig. 11 : eine Draufsicht auf eine Kupplungsstelle zweier Straßenmarkierungen mit einer Kupplung, die im wesentlichen als von kreissegmentför igen Flanken tei lweise umschlossenes gerundet begrenztes Inneπ- element ausgebi ldet ist,
Fig. 12: eine tei lweise Darstel lung eines Längsschnittes durch eine Straßenmarkierung, die im Bereich ihrer Oberfläche eine Ansc lußstelle zur Aufnahme von die optische Wahrnehmbarkeit erhöhenden Zusatz¬ elementen aufweist,
Fig. 13: eine Seitenansicht eines Grundkörpers, der im
Bereich seiner der Straßenoberfläche zugewandten Begrenzung mit einem s t re i fenfö rm i g ausgebi ldeten gle themmenden Material verbunden ist
Fig. 14: einen Querschnitt durch einen Grundkörper mit eben ausgebi ldeten Se i t en f l anken , die gegenüber der Horizontalen geneigt angeordnet sind,
Fig. 15: eine tei lweise Darstellung eines Querschnittes durch einen Grundkörper, der im Bereich seiner der Straßenoberfläche zugewandten Begrenzung mit Saugnäpfen verbunden ist,
Fig. 16: eine Draufsicht auf zwei einander zugewandt ange¬ ordnete Enden zweier Grundkörper, die durch eine im wesentlichen eben ausgebi ldete Kupplung miteinander verbunden sind,
Fig. 17: eine Draufsicht auf die einander zugewandten
Enden zweier Grundkörper, die durch eine andere im wesentlichen eben ausgebildete Kupplung mit¬ einander verbunden sind,.
Fig. 18: eine teilwe se Darstellung eines Längsschnittes durch einen Grundkörper, der im Bereich seiner der Straßenoberfläche zugewandten Begrenzung Spikes auf¬ weist,
Fig. 19: eine Draufsicht auf zwei einander zugewandt ange¬ ordnete Enden zweier Grundkörper, die durch eine Kupplung miteinander verbunden sind, die eine Kupplungsplatte sowie zwei Bolzen aufweist,
Fig. 20: eine teilweise Darstellung eines Längsschnittes durch zwei Grundkorper, die im Bereich ihrer einander zugewandten Enden durch eine Kupplung mit¬ einander verbunden sind,
Fig. 21: eine Draufsicht auf zwei Grundkörper, die im
Bereich ihrer einander zugewandten Enden durch eine Kupplung miteinander verbunden und gegenein¬ ander verschwenkt sind,
Fig. 22: eine teilwe se Darstellung eines Längsschnittes durch einen Grundkörper, der im Bereich seiner der Straßenoberfläche abgewandt angeordneten Ober¬ fläche eine Nur zur Aufnahme eines Zusatzelementes aufwei st,
Fig. 23: einen Querschnitt durch einen Grundkörper, der zwei Bohrungen aufweist, in denen Zapfen eines Reflektors geführt sind.
Fig. 24: einen Querschnitt durch einen Grundkörper, in des* sen Bohrungen Zapfen eines lusat∑teils geführt sind, die durch Sicherungsstifte gegen ein unbe¬ absichtigtes Herauslösen gesichert s nd,
Fig. 25: einen Längsschnitt durch eine Kupplung die z ei sich in lotrechter Richtung nach unten erstrecken, de Bolzen aufweist, zwischen denen im Bereich der Kupplungsplatte eine Bohrung orgesehen ist, .in der ein Zapfen eines Zusatzte ls geführt ist.
Fig. 26: eine Draufsicht auf z ei einander zugehörige Kupplungshälften,
Fig. 27: eine Se i tenans i cht zweier einander zugehöriger Kupplungshälften im entsicherten Zustand,
Fig. 28: einen Q Ue rs c hn i 11 durch eine Kupplung,
Fig. 29: eine Seitenansicht zweier zusammengekuppelter Kupplungshälften im gesicherten Zustand,
Fig. 30: eine Seitenansicht zweier zusammengekuppelter Kupplungshälften,
Fig. 31 : eine Draufsicht auf einen Grundkörper, und
Fig. 32: einen Querschnitt durch einen Grundkörper gemäß der Schnittlinie 32-32 in Fig. 31.
Eine Straßenmarkierung besteht im wesentlichen aus einem Grundkörper (1), der sich im wesentlichen in Richtung einer Ma rk erungs längsachse (2) erstreckt. Im Bereich einer den Grundkörper (1) n lotrechter Richtung nach unten begren¬ zenden Unterseite C3) ist ein gle themmendes Material (4) angeordnet. Das gleithemmende Material ( 4 ) ist im wesent¬ lichen in Form von Streifen (5) ausgebildet. Die Streifen (5) erstrecken sich quer zur Marki erungs Längsachse (2 ) . Es ist aber auch möglich, den Grundkörper (1) im gesamten Bereich seiner Unterseite (3) mit dem gleithemmenden Material (4) zu beschichten oder dem Streifen (5) eine andere als quer zur Mar ierungslängsachse ( 2) verlaufende Orientierung zu verleihen. Die Streifen (5) erstrecken sich im wesentlichen parallel zueinander, es ist aber auch mög¬ l ch, Streifen (5) vorzusehen, d e beliebig vorgebbare Orientierungen zueinander einnehmen. Es ist darüber hinaus möglich, das gleithemmende Material (4) punktförmig aufzu¬ bringen oder als Noppen oder als Saugnäpfe (31) auszubilden.
Der Grundkörper (1) weist im Bereich von ihn -in Richtung der Markierungslängsachse (2) seitlich begrenzenden Seiten¬ flanken (6) eine gerundete Ausb ldung auf; es ist aber auch möglich, die Sei tenf Lanken (6) ein Leichtes überfahren des Grundkörpers (1) ermöglich'end,zur Hor zontalen geneigt eben anzuordnen. Insbesondere können die Sei tenf lanken mit einem Neigungs inkel von 45 Grad zur Horizontalen aπge- ordnet sein.
Die einander in Richtung der Längsachse (2) abgewandt ange¬ ordneten Enden (7,8) des Grundkörpers (1) sind als Kupp¬ lungsteile (9, 10) ausgebildetl.. Das KuppLungstei l (9) ist als Durchgaπgsloch (11) ausgeb ldet, das sich mit seiner : Läπgsachse im wesentlichen quer ∑ur Marki erungsLängsachse und in Lotrechter Richtung erstreckt. Das KuppLungstei L (10) ist als Bolzen C12) ausgebildet, der e nen vom Durch¬ gangsloch (11) aufnehmbaren Querschnitt aufweist. Jeweils eines der Enden (7, 8) ist a Is -Durchgangs loch (11) und ein anderes als Bolzen (12) ausgebildet. Es ist aber auch möglich,
zueinander unterschiedlic e Grundkörper (1 ) vorzusehen, von denen jewei ls einer im Bereich seiner beiden Enden (7, 8) Durchgangslöcher (11 ) und andere im Berei ch ihrer Enden (7,8) Bolzen (12) aufweisen. Es ist gleichfalls mög¬ lich, die Kupplungstei le (9, 10) a Ls eine sich im wesentlichen in ¬ horizontaler Richtung erstreckende Schwenkkupplung (13) auszubi lden, bei der ein Kupplungstei l (9) gerundet ausge¬ bi ldete Seitenstege (14, 15) aufweist, die ein im wesentl ¬ c en gerundet ausgebi ldetes Kupplungsinnente l (16 ) tei l¬ weise umschließen. Die Bolzen (12) können auch mit einer Kupplungsplatte (35) verbunden und i Bereich deren Enden (33, 34) angeordnet sein. Die Kupplungsplatte (35) ist in Vertiefungen (36, 37) im Bereich der Enden (7, 8) der mit¬ einander verbundenen Grundkörper (1 ) angeordnet.
Die Kupp l ungs t e i L e (9, 10 ) können auch in der Weise ausge¬ bi ldet sein, daß am Kupplungstei l (9) ein Haken (43) ausge¬ bi ldet ist, der durch eine Öse (44) des Kupplungstei ls ( 10) hindurchgreift. Dabei sind die beiden Kupplungstei le (9, 10) in die entsprechenden Grundkörper (1 ) einvul anisiert. Der Haken (43) erhebt sich auf einer vom Grundkörper (1 ) aufge¬ spannten Ebene. Er weist einen lichten Aufnahmeabs and (47) auf, dessen Höhe etwa der Dicke des anderen Kupplungstei ls (10) entspricht. Auf seiner dem Aufnahmeabstand ( 47 ) abge¬ wandten Seite (45) weist der Haken (43) eine Aushakbe¬ grenzung (46) auf. Die Aushakbegrenzung (46) ist als eine sich über das andere Kupplungstei l (10) erstreckende Platte (48) ausgebi ldet, die im eingehakten Zustand die Öse ( 44) überdeckt und einem sich quer zur Längsachse des Kupplungs¬ tei ls erstreckenden Schlitz (50) entspricht. Der Schlitz (50) erstreckt sich durch die Öse (44 ) .
Der Haken (43) weist einen Mitteltei l (51 ) auf, der sich z ischen der Platte (48) und dem Kupplungstei l (9) er¬ streckt. Der Mitteltei l (51) weist einen Querschnitt (52) auf, der um einen Ve r s c i ebeabst and (53) in Längsrichtung des Kupplungstei ls (9) kleiner ist als die Öse ( 44 ) . Die Platte (48) und das itteltei l (51 ) .können an dem Kupplungs¬ tei l (9) durch eine Schraubverbindung befestigt sein.
Der Verschiebeabstand (53) ist mindestens so groß wie ein Hakenüberstand (54), mit dem der Haken (43) im eingehakten Zustand des Kupplungsteils (9) über das benachbarte KupplungsteiL (10) hinausragt. Die Platte (48) hat damit eine Länge (55), die größer ist als eine sich in Längsr chtung des Kupplungste ls (10) erstreckende lichte Weite ( 56 ) der Öse (44) .
Der Haken (43) weist an seinem dem anderen Kupplungsteil (10) zugewandten Ende (57) eine halbkreisförmige Begrenzung auf. Diese halbkreisförmige Begrenzung entspricht einer Grenz¬ linie ( 58 ) der Öse ( 44 ) . Der Schlitz (50) Liegt im Bereich eines Bogens, den eine Schwenkbewegung beschreibt, die von der Platte (48) beim Verschwenken gegenüber dem anderen Kupp Lungstei l (10) ausgeführt wird.
Darüber hinaus kann die Kupplung auch in der Weise ausgeführt werden, daß sich durch einen KupplungsteiL (9) ein Längs- schlit∑ (59) erstreckt. Dieser Längsschlitz (59) endet in einer Erweiterung (60), in die das andere KupplungsteiL (10) mit einer unter einer Federspannung stehenden VerkLammerung (61) hineinragt. Der Längsschlitz (59) erstreckt sich plan¬ parallel zu einer vom KupplungsteiL (9) aufgespannten Ebene. Der Läπgsschlitz (59) ist als eine Führung für die Verklam¬ merung (61) ausgebildet.
Die Verklammerung (61) ist als eine Wippe (63) ausgebildet, die sich um eine sich quer zur Längsrichtung des Kupplungs¬ teils ( 10) erstreckende Schwenkachse (62) versch enken läßt. Die Wippe (63) st an ihrem in Verschieberichtung des Kupplungsteils (10) hinteren Ende von einer Feder (64) in eine vom KupplungsteiL (10) weggewandte Richtung belastet.
Die Wippe (64) kann einen kreisför gen Querschnitt aufwei¬ sen, mit dem sie in eine Öse (65) hineinragt. Diese Öse (65) ist im KupplungsteiL (10) ausgebildet. Um ein Einschieben der Wippe (64) in den Längsschlitz (59) zu erleichtern, ist sie an ihrem dem anderen Kupplungsteil (10) zugewandten Ende mit einer Abflachung (66) versehen. Diese Abflachung (66 ) ist
um einen Schwenkabstand (67) gegenüber einer Durchrnesser- Linie (68) versetzt, die sich durch die Wippe (64) er¬ streckt. Auf diese Weise ist gewährleistet, daß die Wippe (64) nach dem Einschieben in den Längsschlitz aufgrund der Feder (64) nach oben schnappt und si ch in der Öse (65) festlegt.
Im Be eich der Seitenflanken (6) sind Reflektoren (17) vorgesehen, die als Katzenaugen (18) ausgebi ldet sind. Im Be¬ re ch einer der Unterseite (3) abgewandt angeordneten Ober¬ seite (19) des Grundkörpers (1 ) sind Refl ktoren (20) vorge¬ sehen, die in Ausnehmungen (21) gehaltert sind, die sich ausgehend von der Oberseite ( 19 ) in Richtung auf die Unter¬ seite (3) erstrecken. Es ist auch möglich, im Bereich der Ausnehmungen (21) Anschlußtei le (22) vorzusehen, die eine Ankopplung von Zusatztei len (23) ermöglichen. Die Zusatztei le (23) erhöhen die optische Wahrnehmbarkeit der Straßenmarkierung bereits aus einer erheblichen Entfernung.
Die Zusatztei le (23) weisen Zapfen (39) auf, die in als Bohrung (38) ausgebi ldeten Ans ch lußt e i len (22 ) geführt sind. Quer zu den Bohrungen (38) verlaufen Sicherungsbohrungen (40), in denen das Anschlußtei l (22) fixi rende Si cherungsstifte (41 ) geführt s nd.
Das Anschlußtei l (22) weist eine Ge indebohrung ( 24) auf, die sich im wesentlichen in lotrechter Richtung erstreckt, es ist aber auch möglich, im Bereich des Ans c h l ußt e i l es (22 ) eine Steck- oder Einhakkupplung vorzusehen.
Es ist gleichfalls möglich, die Oberseite (19 ) mit einer lichtreflektierenden Beschichtung (25) zu versehen. Es ist des weiteren möglich, die Oberseite (19 ) mit einer Beschich¬ tung zu versehen, die l i c h t re f l ek t i e rende K l e i πk r i s a l l e (26) oder Glasperlen enthält.
Im Bereich der Oberseite (19) des Grundkörpers (1 ) ist ein einen Fa h rzeugre i fen beim überfahren des Grundkörpers ( 1 )
belüftendes Profi l (42) angeordnet. Das Profil (42) ist aus quer zur Ma rk erungs Längsachse (2) verlaufenden Nuten ausgebildet. Es ist aber auch möglich, die Nuten anders zu orientieren oder be spielsweise einander kreuzend anzuord¬ nen. Es ist darüber hinaus möglich, das Profil (42) aus sich im wesentlichen in lotrechter Richtung erstreckenden Durc - gangslöcherπ oder aus Einzelvertiefungen auszubilden.
Der Grundkörper ( 1 ) ist im wesentl chen aus einem einheitl ¬ chen Material ausgebildet, es ist aber auch möglich, den Grundkorper (1) in Mehrschichttechnik auszubi lden wobei vorzugsweise eine einer Straßenoberf Lache (27) zugewandt angeordnete Teilschicht (28) ein hohes spezifisches Gewicht aufweist und beispielsweise aus Metall ausgebildet ist. Es ist gleichfalls möglich, den Grundkörper (1) aus einem Material auszubilden, das ein sein spezifisches Gewicht erhöhendes Granulat (29) enthält. Das Granulat (29) ist vorzugsweise aus Blei ausgebildet, es ist aber auch möglich, andere Metalle oder Materialien mit hohem spezifischen Ge¬ wicht zu verwenden.
Der Grundkörper (1) ist überw e9end aus einem elast sc en Material ausgebildet, insbesondere ist hierbei an eine Gummi atte mit hohem spez fischen Gewicht gedacht. Es ist aber auch möglich, KunststoffProdukte zu verwenden. Es ist gleichfalls möglich, den Grundkörper (1) vollständig aus Metall auszubilden. Im Bereich der der Straßenoberf Lache (27) zugewandt angeordneten Begrenzung des Grundkörpers (1) können seine Pos tionierung sichernde Spikes (32) ange¬ ordnet sein.
Die Verlegung des Gruπdkörpers (1) erfolgt in einfacher Weise mit Hilfe einer Vorrichtung, die den Grundkörper (1) von e ner Transportvorrichtung abhebt und im vorgesehenen Bereich der St raßenoberf Läche (27) plaziert oder manuell. Aufgrund des Eigengewichtes des Grundkörpers (1) wird das gleithemmeπde Material (4) auf die Straßenoberfläche (27)
ge reßt und verhindert dauerhaft ein unbeabsichtigtes Verrutschen des Grundkörpers ( 1 ) .
Der Grundkorper (1 ) ist in unterschiedlichen Längen verfügbar, insbesondere sind Ausbi ldungen vorgesehen, die eine Ausdehnung in Richtung der Ma rk i e rungs Längsa ch se (2) von 6 m, von 2 m, von 1 m, sowie von o,5 m aufweisen. Es ist aber auch möglich, den Grundkörper (1 ) in Standa rd l ngen zu fertigen und am Einsatzort auf die erforderliche Länge zuzuschneiden. Mit Kupplungste len (9, 10) versehene Grundkörper (1 ) können zu Endloslinien aneinander gekoppelt werden. Durch die Kupplungs¬ tei le (9, 0) entsteht ein stabi ler Längsverbund, der ein Verschieben der miteinander verbundenen Grundkörper (1 ) ver¬ eidet. Es ist aber auch möglich, Grundkorper (1 ) ohne Kupp¬ lungstei le (9, 10) in di chter Folge aneinander zu verlegen und dadurch für den Verkehr das Bi ld einer du rchgenenden Linie zu erzeugen. Nach einer Verlegung der Grundkörper (1 ) kann die Straßenmarkierung auch bei schlechter Sicht vom Ver¬ kehr durch im Bereich der Seitenflanken (6) und der Oberseiten (19) vorgesehene Reflektoren (17, 18) wahrgenommen werden. Ein überfahren des Grundkörpers (1 ) wi rd durch die gerundete beziehungsweise angeschrägte Ausbi ldung der Seitenflanken (6) gefahrlos für den Verkehr ermöglicht. Die Se i t enf l an en (6) sind derart ausgebi ldet, daß bei einem überfahren auftre¬ tende Druckkräfte größer als gleichzeitig entstehende Scher¬ kräfte sind.
Bei quer zur Ma rk i e rungs l ängsach se verlaufenden Strei fen (5) von gleithemmendem Material (4) ist auch ein A laufen von Obe rf l ä chenwa s se r g-ewäh r l e i s tet . Das Oberflächenwasser kann durch sich zwischen den Streifen (5) ausbi ldende Zwischen¬ räume (30) ablaufen und dadurch ein den Verkehr gefährdendes - Aquaplaning weitgehend vermeiden.
Die Verwendung der Grundkörper (1 ) ist insbesondere im Be¬ reich von Straßenbaustel len vorgesehen, in deren Bereich sich die den Verkehr leitende Straßenmarkierung kurzfristig ändert. Der Grundkörper (1 ) kann deshalb in einfacher Weise
durch Anheben mittels einer Hub Vorrichtung oder manuell wieder von der Straße entfernt werden. Nach einem Abheben des Grundkörpers (1) von der Stra enoberfläche (27) verbleiben keine den Verkehr behindernden Reste im Bereich der Straße. Es sind deshalb auch keine arbeitsauf endigen und den Ver¬ kehr behindernde Nachbesserungen erforderl ch. Der Grund¬ körper (1) kann vielmehr unmittelbar an einen neuen Einsatzort transport ert werden bzw. zur Kennzeichnung einer geänderten Verkehrsleitung im Bereich der Baustelle verwende werden.
An dem Grundkorper ( 1) kann auch ein sich aus seiner Oberseite (19) erhebendes Fähnchen (70) befestigt sein. Das Fähnchen ( 70 ) ist an einer Mittelstange (71) befestigt, die im Grund¬ körper (1) befestigt ist. Zu diesem Zwecke erstreckt sich durch den Grundkörper (1) von dessen Unterseite (3) zur Ober¬ seite (19) ein Loch (72 ) . Der Querschnitt dieses Loches ent¬ spr cht demjenigen, das das auf die Mittelstange (71) auf¬ gewickelte Fähnchen (70) besitzt. Das Fähnchen (70) Liegt mit seiner der Oberseite (19) zugewandten Uπterkante (73) auf der Oberseite (19) des Grundkörpers (1) auf, sobald das Fähnchen (70) von der Mittelstaπge (71) entfaltet ist.
Dabei ragt die Mittelstange (71) mit ihrem Ende (74) durch den Grundkörper (1) hindurch. Zwischen dem Ende (7+) und der Unterkante ( 73) liegt ein Abstand (75), der der Dicke ( 76) des Grundkörpers (1) entspricht. Im entfalteten Zustand des Fähnchens (70) stützt sich dieses mit seiner Unterkante (73) auf der Oberseite (19) und mit dem Ende (74) der Mittel¬ stange (71) an der Unterseite (3) des Grundkörpers (1) ab.