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Patent Searching and Data


Title:
ROLLER ARRANGEMENT COMPRISING A SCRAPER
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2014/184250
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a roller arrangement for forming a flat, rolled, continuously conveyed strip of dough (1), comprising at least one rotatably driven roller (2) and a counter body (3). A roll gap (4) for conveying and rolling the strip of dough (1) is provided between the roller (2) and the counter body (3), a scraper (5) which comprises a plate-shaped scraper element (6) is tensioned on one side and is pressed against the roller in a tensioned manner with the scraper edge (7) on the opposite side. Said scraper element (6) comprises a bending area (8) and the cross-sectional surface of the scraper body (6) in the bending region area (8) is smaller than in the region of the scraper edge (7).

Inventors:
HAAS, Johannes (Taubstummengasse 15/5, Wien, A-1040, AT)
HAAS, Josef (Berggasse 6, Leobendorf, A-2100, AT)
JIRASCHEK, Stefan (Tradenbergstr. 25, Königsbrunn, A-2202, AT)
LAMBAUER, Peter (Rohrbach 235, Hitzendorf, A-8151, AT)
Application Number:
EP2014/059857
Publication Date:
November 20, 2014
Filing Date:
May 14, 2014
Export Citation:
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Assignee:
HAAS FOOD EQUIPMENT GMBH (Gerstlgasse 25, Wien, A-1210, AT)
International Classes:
A21C3/02
Foreign References:
EP1597972A22005-11-23
US20040142062A12004-07-22
EP2314168A12011-04-27
Attorney, Agent or Firm:
PUCHBERGER, BERGER & PARTNER (Reichsratsstraße 13, Wien, A-1010, AT)
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Claims:
Patentansprüche

1. Walzenanordnung zur Bildung eines flach ausgewalzten, kontinuierlich

geförderten Teigbandes (1 ), umfassend:

- zumindest eine drehbar angetriebene Walze (2)

- einen Gegenkörper (3), wobei zwischen der Walze (2) und dem Gegenkörper (3) ein Walzenspalt (4) zur Zuführung und Auswalzung des Teigbandes (1) vorgesehen ist,

- einen Abstreifer (5), der einen plattenförmigen Abstreifkörper (6) umfasst, welcher auf einer Seite eingespannt ist und an der gegenüberliegenden Seite mit seiner Abstreif kante (7) vorgespannt an die Walze angedrückt ist, dadurch gekennzeichnet, dass

der Abstreifkörper (6) einen Biegebereich (8) aufweist und dass die

Querschnittsfläche (10) des Abstreifkörpers (6) im Biegebereich (8) kleiner ist als im Bereich der Abstreifkante (7).

2. Walzenanordnung nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass der

Abstreifkörper (6) unterbrechungslos flächenförmig oder linienförmig über die gesamte zur Bearbeitung des Teigbandes eingerichtete Breite an der Walze anliegt.

3. Walzenanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass im Biegebereich zumindest eine Ausnehmung (1 1) vorgesehen ist.

4. Walzenanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch

gekennzeichnet, dass der Abstreifkörper (6) als Platte mit im Wesentlichen konstanter Dicke ausgeführt ist

und dass der Abstreifkörper (6) im Biegebereich (8) zumindest eine

Ausnehmung (1 1) aufweist, durch welche die Querschnittsfläche und das Flächenträgheitsmoment im Biegebereich (8) verringert sind.

5. Walzenanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Biegebereich (8) im Wesentlichen parallel zur Abstreifkante (7) verläuft.

6. Walzenanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch

gekennzeichnet, dass im Biegeberiech (8) mehrere Ausnehmungen (1 1 ) vorgesehen sind.

7. Walzenanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch

gekennzeichnet, dass die Ausnehmungen (11 ) als den plattenförmigen

Abstreifkörper (6) durchstoßende Durchgangsöffnungen ausgeführt sind.

8. Walzenanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch

gekennzeichnet, dass der Abstreifkörper (6) entlang einer zur Abstreifkante (7) parallel verlaufenden Linie in einer Einspannvorrichtung (12) eingespannt ist.

9. Walzenanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch

gekennzeichnet, dass der Biegebereich zwischen der Einspannvorrichtung (12) und der Abstreifkante (7) vorgesehen ist

und bevorzugt im Mittenbereich zwischen der Einspannvorrichtung (12) und der Abstreifkante (7) vorgesehen ist.

10. Walzenanordnung nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Gegenkörper (3) als gegengleich rotierende

Gegenwalze (13) ausgeführt ist, und dass an der Gegenwalze ein Abstreifer nach einem der vorangegangenen Ansprüche vorgesehen ist.

GEÄNDERTE ANSPRÜCHE

beim Internationalen Büro eingegangen am 1 Oktober 2014 (01.10.2014)

1. Walzenanordnung zur Bildung eines flach ausgewalzten, kontinuierlich

geförderten Teigbandes (1 ), umfassend:

- zumindest eine drehbar angetriebene Walze (2)

- einen Gegenkörper (3), wobei zwischen der Walze (2) und dem Gegenkörper (3) ein Walzenspalt (4) zur Zuführung und Auswalzung des Teigbandes (1) vorgesehen ist,

- einen Abstreifer (5), der einen plattenförmigen Abstreifkörper (6) umfasst, welcher auf einer Seite eingespannt ist und an der gegenüberliegenden Seite mit seiner Abstreifkante (7) vorgespannt an die Walze angedrückt ist, dadurch gekennzeichnet, dass

der Abstreifkörper (6) einen Biegebereich (8) aufweist, dass die

Querschnittsfläche (10) des Abstreifkörpers (6) im Biegebereich (8) kleiner ist als im Bereich der Abstreifkante (7), und dass im Biegebereich zumindest eine Ausnehmung (11 ) vorgesehen ist.

2. Walzenanordnung nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass der

Abstreifkörper (6) unterbrechungslos flächenförmig oder linienförmig über die gesamte zur Bearbeitung des Teigbandes eingerichtete Breite an der Walze anliegt.

3. Walzenanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 2, dadurch

gekennzeichnet, dass der Abstreifkörper (6) als Platte mit im Wesentlichen konstanter Dicke ausgeführt ist

und dass der Abstreifkörper (6) im Biegebereich (8) zumindest eine

Ausnehmung (11) aufweist, durch welche die Querschnittsfläche und das Flächenträgheitsmoment im Biegebereich (8) verringert sind.

GEÄNDERTES BLATT (ARTIKEL 19)

4. Walzenanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch

gekennzeichnet, dass der Biegebereich (8) im Wesentlichen parallel zur Abstreifkante (7) verläuft.

5. Walzenanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch

gekennzeichnet, dass im Biegeberiech (8) mehrere Ausnehmungen (11) vorgesehen sind.

6. Walzenanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch

gekennzeichnet, dass die Ausnehmungen (11) als den plattenförmigen Abstreifkörper (6) durchstoßende Durchgangsöffnungen ausgeführt sind.

7. Walzenanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch

gekennzeichnet, dass der Abstreifkörper (6) entlang einer zur Abstreifkante (7) parallel verlaufenden Linie in einer Einspannvorrichtung (12) eingespannt ist.

8. Walzenanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch

gekennzeichnet, dass der Biegebereich zwischen der Einspannvorrichtung (12) und der Abstreifkante (7) vorgesehen ist

und bevorzugt im Mittenbereich zwischen der Einspannvorrichtung (12) und der Abstreifkante (7) vorgesehen ist.

9. Walzenanordnung nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Gegenkörper (3) als gegengleich rotierende

Gegenwalze (13) ausgeführt ist, und dass an der Gegenwalze ein Abstreifer nach einem der vorangegangenen Ansprüche vorgesehen ist.

GEÄNDERTES BLATT (ARTIKEL 19)

Description:
Walzenanordnung umfassend einen Abstreifer

Die Erfindung betrifft eine Walzenanordnung zur Bildung eines flach ausgewalzten, kontinuierlich geförderten Teigbandes, umfassend zumindest eine drehbar gelagerte Walze, einen Gegenkörper, wobei zwischen der Walze und dem Gegenkörper ein Walzenspalt zur Zuführung und Auswalzung des Teigbandes vorgesehen ist, einen Abstreifer, der einen plattenförmigen Abstreifkörper umfasst, welcher auf einer Seite eingespannt ist und an der gegenüberliegenden Seite mit seiner Abstreifkante vorgespannt an die Walze angedrückt ist. Insbesondere betrifft die Erfindung auch einen Abstreifer der oben genannten Art zum Einsatz in einer Walzenanordnung. Ferner betrifft die Erfindung einen Abstreifer für eine Walzenanordnung.

Walzenanordnungen mit Abstreifern sind seit längerer Zeit bekannt und in

unterschiedlichen Ausführungsformen publiziert.

Beispielsweise sind paarweise angeordnete Walzen bekannt, bei denen ein endloses Teigband verdünnt und somit ausgewalzt wird. Um beispielsweise Teigrückstände oder das an der Walze anhaftende Teigband abzustreifen, werden dem Stand der Technik entsprechende Abstreifer eingesetzt. Diese sind meist als Blechplättchen ausgeführt, die vorgespannt an die Walze gedrückt werden.

Bekannt sind beispielsweise Walzenanordnungen, bei denen Blechplatten mit einer Stärke von etwa 0,5mm an die Walze gedrückt werden. Durch die elastische

Vorspannung des plattenförmigen Abstreifplättchens liegt der Abstreifer über die gesamte Breite der Walze mit konstantem Druck auf. Durch die elastische

Vorspannung gegen die Walze können geringe Toleranzunterschiede ausgeglichen werden. Nachteil dieser Ausführung ist, dass dünne Plättchen aufgrund der ständigen Reibung zwischen Walze und Abstreifer relativ rasch durch Verschleiß abgetragen werden. Dadurch verliert das Plättchen die Anlage an der Walze und die Funktionalität ist stark beeinträchtigt. Für den Wechsel des Abstreifers müssen die gesamte Anlage zur Herstellung des Teigbandes und in weiterer Folge die gesamte Backanlage angehalten werden.

Zur Verhinderung des schnellen Verschleißens des Abstreifers werden gemäß Stand der Technik Abstreifer mit größerer Dicke verwendet. Beispielsweise werden Metall- Abstreifer mit Dicken von etwa 5mm eingesetzt. Diese sind an der Anlagefläche mit der Walze angefast, sodass eine flächige Auflage und eine scharfe Abstreifkante gebildet sind. Nachteilig an dieser Ausführung ist, dass aufgrund der relativ großen Dicke auch das Flächenträgheitsmoment und damit die Biegesteifigkeit des

Abstreifkörpers stark erhöht sind. Eine elastische Vorspannung gegen die Walze ist dadurch nur bei Ausübung von hohem Druck und großen Kräften ermöglicht. Der hohe Druck zwischen der Walze und dem Abstreifer resultiert wiederum in erhöhtem Verschleiß und dadurch ungewünschtem Abtrag von Material des Abstreifers.

Somit besteht bei Walzenanordnungen mit Abstreifern ein Zielkonflikt zwischen einerseits der elastischen Spannbarkeit des Abstreifers gegen die Walze und andererseits der Dicke zur Vergrößerung der Auflagefläche und zur Verminderung von AbriebA/erschleiß.

Aufgabe der Erfindung ist es diesen Zielkonflikt zu lösen. Die erfindungsgemäße Aufgabe wird insbesondere durch die Merkmale des unabhängigen Patentanspruchs gelöst.

Insbesondere dadurch, dass der Abstreifkörper einen Biegebereich aufweist und dass die Querschnittsfläche des Abstreifkörpers im Biegebereich kleiner ist, als im Bereich der Abstreif kante, dass das Flächenträgheitsmoment des Abstreifkörpers im Biegebereich kleiner ist, als im Bereich der Abstreifkante, dass die

Querschnittsfläche des Abstreifkörpers im Biegebereich kleiner ist, als außerhalb des Biegebereichs und/oder dass das Flächenträgheitsmoment des Abstreifkörpers im Biegebereich kleiner ist, als außerhalb des Biegebereichs.

Weitere vorteilhafte Merkmale der Erfindung sind, dass der Abstreifkörper

unterbrechungslos flächenförmig oder linienförmig über die gesamte zur Bearbeitung des Teigbandes eingerichtete Breite an der Walze anliegt, dass im Biegebereich zumindest eine Ausnehmung vorgesehen ist, dass der Abstreifkörper als Platte mit im Wesentlichen konstanter Dicke ausgeführt ist, dass der Abstreifkörper im

Biegebereich zumindest eine Ausnehmung aufweist, durch welche die

Querschnittsfläche und das Flächenträgheitsmoment im Biegebereich verringert sind, und/oder dass der Biegebereich im Wesentlichen parallel zur Abstreifkante verläuft und bevorzugt länglich ausgebildet ist.

Weiters kann vorgesehen sein, dass im Biegebereich mehrere Ausnehmungen vorgesehen sind, dass die Ausnehmungen als den plattenförmigen Abstreifkörper durchstoßende Durchgangsöffnungen ausgeführt sind, dass der Abstreifkörper entlang einer zur Abstreifkante parallel verlaufenden Linie in einer

Einspannvorrichtung eingespannt ist, dass der Biegebereich zwischen der

Einspannvorrichtung und der Abstreifkante vorgesehen ist und bevorzugt im

Mittenbereich zwischen der Einspannvorrichtung und der Abstreifkante vorgesehen ist und/oder dass der Gegenkörper als gegengleich rotierende Gegenwalze ausgeführt ist, wobei an der Gegenwalze ein Abstreifer nach der vorangegangenen Beschreibung vorgesehen ist.

Um den eingangs erwähnten Zielkonflikt zu lösen, weist der erfindungsgemäße Abstreifer einen Biegebereich auf, in welchem die Querschnittsfläche und/oder das Flächenträgheitsmoment reduziert ist/sind. Somit kann der Abstreifer aus einer relativ dicken Platte gebildet sein, die nur in geringem Maße von abriebsbedingtem

Verschleiß betroffen ist. Durch die Verringerung des Flächenträgheitsmoments oder der Querschnittsfläche ist eine vorteilhafte elastische Verformbarkeit oder

Biegeelastizität ähnlich einem sehr dünnen Abstreifkörper gegeben.

Die Ausformung als im Wesentlichen plattenförmiger Abstreifkörper mit

Ausnehmungen zur Verringerung der Querschnittsfläche und/oder des

Flächenträgheitsmoments ist darüber hinaus eine sehr effiziente und damit kostengünstige Konstruktion.

Die erfindungsgemäße Vorrichtung umfasst eine drehbar gelagerte Walze, die in einem gewissen Abstand zu einem Gegenkörper positioniert ist. Zwischen diesen beiden Elementen ist ein Walzenspalt zur Durchführung des Teigbandes

vorgesehen. Gegebenenfalls können in allen Ausführungsformen auch einzelne, von einander getrennte im Wesentlichen biegeschlaffe Formkörper durchgeführt werden. Beispiele dafür sind ausgestochene Keksteig-Formkörper zur Bildung von Keksen.

Die Walze wird insbesondere rotatorisch um eine Drehachse angetrieben. Im

Wesentlichen parallel zu dieser Drehachse weist der Abstreifkörper des Abstreifers eine Abstreifkante auf, die an der Walze anliegt. Gemäß einer weiteren

Ausführungsform der Erfindung kann der Abstreifkörper jedoch auch schräg an der Walze anliegen, sodass die Abstreifkante und die Drehachse der Walze im

Wesentlichen windschief zu einander verlaufen.

Zur Halterung des Abstreifkörpers des Abstreifers ist eine Einspannvorrichtung vorgesehen. Diese ist beispielsweise als Klemmbackenvorrichtung ausgeführt, bei der zwischen zwei Platten der Abstreifer eingespannt ist. In bevorzugter Weise ist die Einspannung entlang einer zur Abstreifkante parallel verlaufenden Linienberührung oder Flächenberührung ausgeführt.

Der Abstreifkörper ist bevorzugt aus einem plattenförmigen Körper mit einer Dicke von 0,5mm bis 1 mm. Der Abstreifkörper besteht bevorzugt aus einem Metall, insbesondere aus Stahl insbesondere auch Edelstahl oder Federstahl. Durch die erfindungsgemäße Verringerung der Biegesteifigkeit ist eine optimale Anlage des Abstreifkörpers schon bei geringer Andrückkraft gegeben. Dadurch ist der

Verschleiß verringert.

Die erfindungsgemäße Vorrichtung ist dazu geeignet und/oder eingerichtet,„in-line" in einer industriellen Fertigungsanlage für Lebensmittelprodukte verwendet zu werden.

In weiterer Folge wird die Erfindung anhand der Figuren weiter beschrieben.

Fig. 1 zeigt eine schematische Seitenansicht einer Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Konstruktion, wobei eines der Seitenschilde ausgeblendet ist.

Fig. 2 zeigt ein Detail des Abstreifers der erfindungsgemäßen Vorrichtung.

Fig. 3 zeigt eine schematische Schägansicht des Abstreifers der erfindungsgemäßen

Vorrichtung.

Fig. 1 zeigt eine Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Vorrichtung. Diese umfasst eine Walze 2, einen Gegenkörper 3 und einen zwischen der Walze 2 und dem Gegenkörper 3 vorgesehenen Walzenspalt 4.

Durch den Walzenspalt 4 ist ein Teigband 1 geführt. In der schematischen

Darstellung ist der Walzenspalt breiter dargestellt, als es zur Auswalzung des schematisch dargestellten Teigbandes notwendig ist. In der Regel entspricht die Breite des Spaltes, also der Abstand der beiden Walzen, im Wesentlichen der Dicke des auslaufenden Teigbades.

In der vorliegenden Ausführungsform ist der Gegenkörper 3 als Gegenwalze 13 ausgeführt. Jedoch kann gegebenenfalls dieser Gegenkörper auch als Förderband, Förderfläche oder ähnliche Konstruktion ausgeführt sein.

Die Walze 2 und der Gegenkörper 3 sind bevorzugt angetrieben, sodass das

Teigband durch den Walzenspalt hindurchgefördert wird. Beispielsweise ist in der vorliegenden Darstellung der Fig. 1 durch die Antriebe der beiden Walzen eine Bewegung des Teigbandes 1 von links nach rechts ermöglicht. Bei Inbetriebnahme von Walzenanordnungen kommt es vor, dass das eingeführte vordere Ende des Teigbandes 1 an einer Walze anhaftet und von dieser aufgewickelt wird. Um dies zu verhindern, ist ein Abstreifer 5 vorgesehen. Auch anhaftende Teigrückstände werden durch den Abstreifer 5 von der Walze gelöst. Der Abstreifer 5 umfasst einen im Wesentlichen plattenförmig ausgestalteten Abstreifkörper 6, der mit seiner Abstre if kante 7 an der Walze 2 anliegt. Ferner umfasst der Abstreifer 5 eine Einspannvorrichtung 12, die einerseits dazu dient den Abstreifkörper 6 zu halten und andererseits, um den Abstreifkörper 6 vorgespannt an die Walze 2 zu drücken. Dazu kann die Einspannvorrichtung 12 eine drehbare oder schwenkbare Komponente umfassen, die in einer Drehstellung arretiert werden kann, um den Abstreifkörper in dieser Stellung an die Walze zu drücken.

Die Walze 2 sowie gegebenenfalls die Gegenwalze 13 weisen jeweils eine

Drehachse 14 auf. Diese Drehachse 14 verläuft in der vorliegenden Darstellung im Wesentlichen projizierend.

Fig. 2 zeigt eine Detailansicht des Abstreifers 5 sowie der Walze 2. Der Abstreifer 5 umfasst eine Einspannvorrichtung 12, einen Abstreifkörper 6 sowie eine

Abstreifkante 7, die an die Walze 2 angelegt ist. Der Abstreifkörper 6 ist in der vorliegenden Ausführungsform von der Einspannvorrichtung 12 gehaltert. Dazu ist die Einspannvorrichtung 12 mit dem Maschinengestell der Walzenanordnung verbunden. Ferner ist der Abstreifkörper 6 über die Einspannvorrichtung 12 an die Walze 2 gedrückt. Die auftretenden Gegenkräfte bzw. Momente sind über die

Einspannvorrichtung 12 am Maschinengestell abgestützt. Die Einspannung an der Einspannvorrichtgung erfolgt in der vorliegenden Ausführung im Wesentlichen parallel zur Abstreifkante. Dadurch ist eine konstante Anlagekraft des Abstreifkörpers 6 über die gesamte Breite der Walze gegeben. Die Richtung der„Breite" der Walze verläuft in der vorliegenden Darstellung im Wesentlichen projizierend.

Fig. 3 zeigt dieselbe Anordnung wie Fig. 2, jedoch in einer Schrägansicht. Wiederum ist ein Abstreifer 5 vorgesehen, der gegen die Walze 2 der Walzenanordnung gedrückt ist. Der Abstreifer 5 umfasst einen Abstreifkörper 6. Der Abstreifkörper 6 ist plattenförmig ausgeführt. Er weist eine im Wesentlichen geradlinig verlaufende Abstreifkante 7 auf. Diese ist gegen die Walze 2 gedrückt. Ferner weist der Abstreifer 5 einen Biegebereich 8 auf. In dem Biegebereich 8 sind mehrere Ausnehmungen 1 1 vorgesehen. Die Ausnehmungen 1 1 sind in der vorliegenden Ausführung als durch die Platte hindurch verlaufende Durchgangsöffnungen ausgebildet. Dadurch ist die Querschnittsfläche in dem Biegebereich 8 reduziert. Die Querschnittsflächen sind jene Flächen, die im Wesentlichen normal auf die Flachseiten des Abstreifkörpers stehen und im Wesentlichen parallel zur Abstreifkante verlaufen. Auch der

Biegebereich 8 verläuft bevorzugt im Wesentlichen parallel zur Abstreifkante 7.

Die Ausnehmungen 1 1 sind gemäß einer Ausführungsform langlochförmig ausgefüht, wobei deren Längserstreckungsrichtung bevorzugt im Wesentlichen parallel zur Abstreifkante 7 verläuft. Jedoch sind auch rechteckige, runde, ovale oder

andersförmige Ausnehmungen möglich.

Bevorzugt sind die Ausnehmungen regelmäßig im Biegebereich verteilt. Das bedeutet z.B., dass der Druck zwischen dem Abstreifkörper und der Walze entlang des Verlauf der Abstreifkante im konstant ist. Je nach Ausgestaltung des

Abstreifkörpers ist gegebenenfalls eine konstante Auflagekraft des Abstreifkörpers an der Walze jedoch auch durch ungleichmäßig verteilte Ausnehmungen gegeben.

Als unmittelbare Folge der Verringerung der Querschnittsflächen ist im Biegebereich auch das Flächenträgheitsmoment und somit die Biegesteifigkeit des gesamten Abstreifers bzw. des gesamten Abstreiferkörpers 6 reduziert. Dadurch tritt der vorteilhafte Effekt auf, dass trotz ausreichender Dicke des Abstreiferkörpers 6 eine optimale Biegeelastizität erzielt wird.

Gemäß einer weiteren, nicht dargestellten Ausführungsform sind die Ausnehmungen 11 als eine durchgehende Nut oder durch mehrere Einbuchtungen gebildet. Auch durch diese Arten von Ausnehmungen ist die Querschnittsfläche des Abstreifkörpers

6 im Biegebereich 8 reduziert. In weiterer Folge ist das Flächenträgheitsmoment in dem Biegebereich 8 bzw. die Biegeelastizität des Abstreifkörpers 6 optimiert.

In bevorzugter Weise ist der Biegebereich 8 in einem Bereich zwischen

Einspannvorrichtung 12 und Abstreifkante 7 vorgesehen. Bezugszeichen:

1 Teigband

2 Walze

3 Gegenkörper

4 Walzenspalt

5 Abstreifer

6 Abstreifkörper

7 Abstreifkante

8 Biegebereich

9 Walzenachse

10 Querschnittsfläche

1 1 Ausnehmung

12 Einspannvorrichtung

13 Gegenwalze

14 Drehachse