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Title:
ROLLER BOARD
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2017/076887
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a roller board (1), in particular for workers, comprising: a board (3) made of a first material, wherein the board (3) comprises two lateral longitudinal edges (63), a first transverse edge (65) and a second transverse edge (65), a first end part (5) that is connected to the first transverse edge (65), a second end part (7) that is connected to the second transverse edge (65). At least one of the two end parts (5, 7) is made of a second material, wherein the second material is different with respect to the first material.

Inventors:
FETZER BERNHARD (DE)
Application Number:
EP2016/076404
Publication Date:
May 11, 2017
Filing Date:
November 02, 2016
Export Citation:
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Assignee:
FUGENFUX SYSTEMTECHNIK GMBH (DE)
International Classes:
A47C16/04; A47C9/02
Foreign References:
US2010987A1935-08-13
FR1089242A1955-03-15
US4213624A1980-07-22
US7163214B12007-01-16
DE202015100919U12015-04-28
Attorney, Agent or Firm:
Zimmermann & Partner Patentanwälte mbB (DE)
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Claims:
Ansprüche

1 . Rollboard (1 ), insbesondere für Arbeiter, welches umfasst:

- eine Platte (3) aus einem ersten Material, wobei die Platte (3) zwei seitliche Längskanten (63) sowie eine erste Querkante (65) und eine zweite Querkante (65) umfasst,

- ein erstes Endteil (5), welches mit der ersten Querkante (65) verbunden ist, ein zweites Endteil (7), welches mit der zweiten Querkante (65) verbunden ist,

- wobei zumindest eines der zwei Endteile (5, 7) aus einem zweiten Material hergestellt ist, wobei das zweite Material gegenüber dem ersten Material unterschiedlich ist.

2. Rollboard (1 ) nach Anspruch 1 , wobei das zweite Material Kunststoff ist.

3. Rollboard (1 ) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei zumindest eine der Seitenkanten (63) einen Falz umfasst.

4. Rollboard (1 ) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die beiden Endteile (5, 7) jeweils zumindest zwei Rollenaufnahmen (74) zur Aufnahme von Rollen (15) umfassen.

5. Rollboard (1 ) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das erste Material eine Metalllegierung ist.

6. Rollboard (1 ) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Platte (3) eine Materialdicke von maximal 4mm aufweist.

7. Rollboard (1 ) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Endteile (5, 7) jeweils einen Aufnahmeschlitz (78) zur Aufnahme der Querkante (65) der Platte (3) umfassen.

8. Rollboard (1 ) nach Anspruch 7, wobei die Endteile (5, 7) jeweils zwischen der Rollenaufnahmen (74) und dem Aufnahmeschlitz (78) eine Stufe aufweisen.

9. Roliboard (1 ) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei auf der Platte (3) ein Kissen (9) gelagert ist, welches im Bereich der Querkanten (65) Ausnehmungen aufweist.

10. Rollboard (1 ) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Endteile (5, 7) insbesondere ausgerundete Ecken (50) umfassen.

1 1 . Rollboard (1 ) nach Anspruch 9, wobei die Endteile (5, 7) zumindest im Bereich der Ecken (50) einen Randflansch (48) aufweisen.

12. Rollboard (1 ) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Platte (3) an zumindest einer der Querkanten (65) einen parallel zu der Querkante (65) verlaufenden Knick (67) aufweist.

13. Verwendung eines Rollboards (1 ) nach einem der vorhergehenden Ansprüche zum Innenausbau eines Gebäudes und/oder für Montagearbeiten und/oder für Putzarbeiten.

Description:
Rollboard

Gebiet der Erfindung

Die Erfindung betrifft ein Rollboard und eine Verwendung eines Rollboards.

Stand der Technik

Aus dem Stand der Technik sind Rollboards bekannt, welche Rollen und eine dazwischenliegende Ebene mit aufgelagertem Kissen umfassen. Ein Beispiel eines Rollboards ist in der DE 20 2015 100 919 U1 veröffentlicht.

Grundsätzlich haben sich bekannte Konstruktionen zwar als gebrauchstauglich, jedoch verbesserungswürdig erwiesen. So kommt es beispielsweise beim Gebrauch auf gute Manövriereigenschaften an. Bekannte Konstruktionen haben sich in der Herstellung als kompliziert oder teuer erwiesen.

Offenbarung der Erfindung

Aufgabe der Erfindung ist es, ein Rollboard anzugeben, welches gegenüber aus dem Stand der Technik bekannten Rollboards verbessert ist, wobei insbesondere ein einfach und/oder preisgünstig herstellbares und/oder leichtes und/oder gebrauchstaugliches Rollboard und eine Verwendung eines Rollboards von Interesse sind.

Die Aufgabe wird mit einem Rollboard nach dem Anspruch 1 und einer Verwendung eines Rollboards nach dem nebengeordneten Anspruch gelöst. Typische Weiterbildungen und Ausführungsformen ergeben sich aus den Unteransprüchen und aus dieser Beschreibung.

Ein Aspekt der Erfindung betrifft ein Rollboard, insbesondere für Arbeiter, welches umfasst: eine Platte, welche ein erstes Material umfasst und/oder aus einem ersten Material hergestellt ist, wobei die Platte zwei seitliche Längskanten sowie eine erste Querkante und eine zweite Querkanten umfasst, ein erstes Endteil, welches mit der ersten Querkante verbunden ist, ein zweites Endteil, welches mit der zweiten Querkante verbunden ist, wobei zumindest eines der zwei Endteile ein zweites Material umfasst oder aus einem zweiten Material hergestellt ist, wobei das zweite Material gegenüber dem ersten Material unterschiedlich ist.

Ein weiterer Aspekt der Erfindung betrifft die Verwendung eines Rollboards in einer der typischen Ausführungsformen zum Innenausbau eines Gebäudes, für Montagearbeiten und/oder für Putzarbeiten.

Typische Rollboards von Ausführungsformen sind insbesondere für den Innenausbau von Gebäuden vorgesehen, beispielsweise als Hilfsmittel für Handwerker, oder als Hilfsmittel für Arbeiter, beispielsweise für Putz- oder Montagearbeiten, welche sich mit ihren Knien auf dem Rollboard abstützen und mit dem Rollboard bewegen können.

Bei typischen Ausführungsformen von Rollboards ist das zweite Material Kunststoff ist. Bei Ausführungsformen werden dem Kunststoff bei der Herstellung fasern zugesetzt. Bei manchen Ausführungsformen wird faserverstärkter Kunststoff als zweites Material verwendet. Typische Ausführungsformen umfassen eingegossene Eingussteile aus Metall, beispielsweise Muttern, Scheiben oder Verstärkungselemente. Ein typisches Herstellverfahren ist Spritzguss. Bei typischen Ausführungsformen sind die zwei Endteile identisch ausgeführt. Dies senkt Herstellkosten. Bei weiteren Ausführungsformen weisen die Endteile unterschiedliche Formen auf.

Typische Rollboards umfassen eine Platte, bei welcher zumindest eine der Seitenkanten einen Falz umfasst. Typischerweise ist zumindest eine der Seitenkanten um etwa 90°, beispielsweise zwischen 85° und 95°, und/oder zumindest im Wesentlichen senkrecht nach oben gebogen. Typischerweise kann bei Ausführungsformen das Ende zumindest einer der Seitenkanten vollständig umgebogen sein, um einen Falz zu schaffen. Dieser Falz ist nach oben abgerundet und verhindert eine scharfe Kante an der Oberseite.

Bei typischen Rollboards umfassen die beiden Endteile jeweils zumindest oder genau zwei Rollenaufnahmen zur Aufnahme von Rollen. Typische Ausführungsformen umfassen genau 4 Rollen. Weitere ausführungsformen umfassen sechs Rollen, beispielsweise an beiden Endteilen drei Rollen. Typischerweise ist die Platte Rollen-frei, um eine möglichst tiefe Lage der Platte über dem Boden zu ermöglichen. Typische Rollboards weisen eine Bodenfreiheit von weniger als 3cm oder maximal 2 cm oder zwischen 1 cm und 2 cm auf. So wird ein tiefes Knien ermöglicht.

Typischerweise sind die Rollenaufnahmen horizontal ausgerichtet, beispielsweise umfassen die Endteile jeweils obere horizontale Abschnitte, in welchen die Rollenaufnahmen integriert sind. Typischerweise umfassen die Endteile auch untere horizontale Abschnitte. Bei Ausführungsformen sind zwischen oberen und unteren horizontalen Abschnitten vertikale Abschnitte angeordnet. Seitlich der Abschnitte können flanschartige Wände angeordnet werden, eventuell zusätzlich zu Austeifungsrippen zwischen den Abschnitten, um die Abschnitte Stabil zu verbinden.

Bei typischen Ausführungsformen ist zwischen den Rollenaufnahmen, beispielsweise im Bereich des horizontalen Abschnitts, zumindest bei einem Endteil oder bei beiden Endteilen eine Griffausnehmung vorgesehen. Typische Griffausnehmungen weisen Flansche auf, um ein Greifen ergonomischer zu gestalten. Typische Rollen sind frei drehbar, bevorzugt um 360° drehbar, um die Vertikalachse gelagert.

Typischerweise ist das erste Material eine Metalllegierung oder umfasst eine Metalllegierung. Typische Metalllegierungen umfassen eine Aluminiumlegierung oder einen Stahl.

Typischerweise weist die Platte eine Materialdicke von maximal 4mm auf. Bevorzugte Ausführungsformen weisen eine Platte mit einer Materialdicke von maximal 3mm und/oder minimal 2mm auf. Dies ermöglicht geringes Gewicht und ausreichend Stabilität.

Bei Typischen Ausführungsformen umfassen die Endteile jeweils einen Aufnahmeschlitz zur Aufnahme einer der Querkanten der Platte. Im Bereich des Aufnahmeschlitzes können Schraublöcher in dem Endteil und/oder in der Platte vorgesehen sein. Dies ermöglicht ein Befestigen der Platte mittels Bolzen oder Schrauben. Bei weiteren Ausführungsformen liegt die Platte auf dem Endteil auf. Eine Fixierung ist auch bei solch einer Ausführung mit Schrauben möglich. Der Aufnahmeschlitz ist jeweils typischerweise in dem unteren horizontalen Abschnitt eines Endteils angeordnet.

Bei typischen Ausführungsformen weisen die Endteile jeweils zwischen den Rollenaufnahmen und dem Aufnahmeschlitz eine Stufe auf. Die Stufe umfasst typischerweise durch den unteren horizontalen, den vertikalen und den oberen horizontalen Abschnitt. Typische Stufen sind mindestens 2cm hoch, typischerweise mindestens 3cm hoch. Die Stufe ermöglicht die Montage von Rollen mit typischerweise mindestens 4cm, bei weiteren Ausführungsformen typischerweise mindestens 4,5cm Durchmesser.

Typische Ausführungsformen von Rollboards weisen mit montierten Rollen eine Bodenfreiheit der Platte von maximal 25mm oder maximal 20mm auf. Auf diese Weise wird eine tiefe Position ermöglicht.

Bei typischen Ausführungsformen ist auf der Platte ein Kissen gelagert, welches im Bereich der Endkanten Ausnehmungen aufweist. Die End kanten liegen im montierten Zustand in einem Bereich über den Querkanten der Platte. Typische Ausnehmungen verlaufen entlang der Endkanten mit Abmessungen von mindestens cm * 1 cm oder mindestens 1 ,5cm * 1 ,5cm. Auf diese Weise wird Platz für Verstärkungsrippen der Endteile oder Schraubköpfe der Schrauben zur Montage der Platte in den Endteilen gelassen. Typische Kissen weisen auf der Unterseite Ausnehmungen auf, um Feuchtigkeitstransport zu ermöglichen.

Typischerweise umfassen die Endteile ausgerundete Ecken. Typische Ausrundungen weisen einen Radius mind. 0,5cm oder mindestens 1 cm auf. Bei typischen Rollboards weisen die Endteile zumindest im Bereich der Ecken einen Randflansch auf. Typischerweise ist der Randflansch zumindest 0,5cm oder mindestens 1 cm.

Typische Randflansche sind nach unten ausgerichtet im Bereich des oberen horizontalen Abschnitts. Typischerweise geht der Randflansch geht über in eine Seitenwand im Bereich der Stufe zwischen oberem und unterem horizontalen Abschnitt. Im Bereich des unteren horizontalen Abschnitts ist der Randflansch typischerweise nach oben ausgerichtet. Auf diese Weise kann das Kissen in seiner Lage stabilisiert werden. Die Seitenwände können eine Aussteifung des Endteils im Bereich der Stufe bewirken.

Bei typischen Rollboards weist die Platte an zumindest einer der Querkanten eine parallel zu der Querkante verlaufende Biegung oder einen Knick auf. Typischerweise ist die Platte an dem Knick um 0,3° - 4°, typischerweise 1 ° bis 3° gebogen, typischerweise nach unten. So kann eine Durchbiegung der Platte bei Gebrauch ausgeglichen werden.

Bei weiteren Ausführungsformen ist jeweils der Schlitz zur Aufnahme in den Endteilen gegenüber der Horizontalen um 0,3° bis 4°, typischerweise 1 ° bis 3° nach unten ausgerichtet. Typischerweise ist beidseitig ein Knick angeordnet. Typische Abstände des Knicks von der Querkante betragen 0,5cm bis 50cm entfernt von der Querkante. Kurze Beschreibung der Zeichnungen

Nachfolgend wird die Erfindung anhand der beiliegenden Zeichnungen näher erläutert, wobei die Figuren zeigen:

Fig. 1 zeigt schematisch eine erste Ausführungsform der Erfindung in einer Seitenansicht;

Fig. 2 zeigt schematisch die Ausführungsform der Fig. 1 in einer weiteren Seitenansicht;

Fig. 3 zeigt schematisch die Ausführungsform der Fig. 1 in einer weiteren Seitenansicht;

Fig. 4 zeigt schematisch ein Detail der Ausführungsform der Fig. 1 in einer Draufsicht;

Fig. 5 zeigt schematisch ein Detail der Ausführungsform der Fig. 1 in einer schematischen Schnittansicht; und

Fig. 6 zeigt schematisch eine Schnittansicht durch ein Detail der Ausführungsform der Fig. 1 .

Beschreibung von Ausführungsbeispielen

Nachfolgend werden typische Ausführungsformen der Erfindung anhand der Figuren beschrieben, wobei die Erfindung nicht auf die Ausführungsbeispiele beschränkt ist, vielmehr wird der Umfang der Erfindung durch die Ansprüche bestimmt. Bei der Beschreibung der Ausführungsform werden unter Umständen in verschiedenen Figuren gleiche Bezugszeichen für gleiche oder ähnliche Teile verwendet, um die Beschreibung übersichtlicher zu gestalten. Weiterhin sind in einigen Figuren Bezugszeichen für einige Teile weggelassen, welche im Zusammenhang mit anderen Figuren erläutert werden.

In der Fig. 1 ist eine typische Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Rollboards gezeigt. Das Rollboard 1 umfasst eine Platte 3, ein erstes Endteil 5 sowie ein zweites Endteil 7. weiterhin umfasst das Rollboard 1 ein Kissen 9, welches auf der Platte 3 zwischen den Endteilen 5 und 7 angeordnet ist.

An den Endteilen sind jeweils um die Horizontalachse frei drehbare Rollen 15 und 17 befestigt. Die Rollen 15 und 17 sind jeweils an oberen horizontalen Abschnitten 25 und 27 der Endteile 5 und 7 befestigt.

Weiterhin umfassen die Endteile 5 und 7 jeweils untere horizontale Abschnitte 35 und 37. Zwischen den oberen horizontalen Abschnitten 25 und 27 und den unteren horizontalen Abschnitten 35 und 37 sind jeweils Seitenwangen 45 und 47 angeordnet, welche zur Verbindung dienen.

Weiterhin sind zur Verbindung der horizontalen Abschnitte 25, 27, 35 und 37 jeweils vertikale Abschnitte vorgesehen, welche in der Fig. 1 nicht dargestellt sind. Auf diese Weise entsteht jeweils eine Stufe zwischen den oberen horizontalen Abschnitten 25 und 27 einerseits sowie den unteren horizontalen Abschnitten 35 und 37 andererseits.

Die Seitenwangen 45 und 47 gehen jeweils über in Rand Flansche 46 und 48, welche auch die abgerundeten Ecken 49 und 50 ausbilden die abgerundeten Ecken 49 und 50.

Die Platte 3 ist in Schlitzen (in der Fig. 1 gezeigt) der Endteile 5 und 7 aufgenommen und jeweils mit Schrauben 52 gesichert.

Die Platte 3 ist vollständig aus Aluminium hergestellt. Das Kissen 9 ist aus einem Schaumstoff, bspw. PUR oder viskoelastischer Schaumstoff oder aus einer Kombination dieser Materialien hergestellt. Typische Materialien sind dem Fachmann aus Matratzen oder Sitzbezügen bekannt.

In den Figuren 2 und 3 sind weitere Ansichten, nämlich in der Fig. 2 eine weitere Seitenansicht und in der Fig. 3 eine Ansicht von unten gezeigt.

In der Fig. 2 sind Verstärkungsrippen 54 zu sehen, welche einen horizontalen Abschnitt 56 gegenüber dem oberen horizontalen Abschnitt aussteifen. Bei einer Verwendung des Rollboard 1 zum Innenausbau in Gebäuden kniet sich ein Handwerker auf das Kissen 9 und kann dann sich mit dem Rollboard 1 frei auf einer ebenen Fläche bewegen.

Typische Abmessungen, eine Bodenfreiheit oder andere Maße des Rollboards 1 sind im Zusammenhang mit typischen Ausführungsformen an anderer Stelle dieser Beschreibung genannt. Grundsätzlich sind die Abmessungen in den hierin angegebenen Bereichen wählbar.

Typischerweise weist das Kissen eine Länge zwischen 35 cm und 80 cm auf, typischerweise zwischen 40 cm und 55 cm. Typische Breiten für das Kissen liegen zwischen 20 cm und 40 cm oder typischerweise zwischen 25 cm und 30 cm.

In der Fig. 4 ist die Platte 3 dargestellt, welche Öffnungen für die Schrauben (siehe Fig. 1 -3) umfasst. Weiterhin umfasst die Platte 3 nach oben gebogene und umgefalzte (siehe Fig. 5) Seitenkanten 63 sowie Querkanten 65 an den kürzeren Seiten.

In den Endteilen 5 und 7 sind jeweils Grifföffnungen 59 in den oberen horizontalen Abschnitten 25 und 27 angeordnet. Dies erleichtert die Handhabung durch einen Benutzer.

Parallel zu den Querkanten 65 ist die Platte 3 an Knicken 67 jeweils um etwa 2° nach unten gebogen. Durch die aus steifen Bewirkung der Seiten kann 63 ist diese Winkelangabe eher eine Näherung.

In der Fig. 5 ist ein Detail der Platte 3 im Querschnitt dargestellt, nämlich einen Schnitt durch eine Seitenkante 63. Die Seitenkante 63 umfasst einen nach oben gebogenen und dann um 180° umgefalzten Abschnitt 73.

Der umgefalzte Abschnitt reicht bei einigen Ausführungsformen wieder bis zu dem horizontalen Abschnitt der Platte hinunter. Bei weiteren Ausführungsformen ist der umgefalzte Abschnitt kürzer, beispielsweise kann er bei ausführungsformen mindestens 3mm, oder mindestens 5mm oberhalb von dem horizontalen Abschnitt der Platte enden. Auf diese Weise kann Gewicht gespart werden. Durch den umgefalzten Abschnitt wird eine scharfe Kante an der Oberseite der Seitenkante vermieden, so dass ein Benutzer nicht mit einer scharfen Kante Berührung kommen kann. Gleichwohl ist eine Sicherung des Kissens auf der Platte gewährleistet.

In der Fig. 6 ist ein Querschnitt durch das Endteil 5 gezeigt. Das Endteil 5 umfasst den oberen horizontalen Abschnitt 25, den vertikalen Abschnitt 56 sowie den unteren horizontalen Abschnitt 35. Die Abschnitte 25, 56 ich und 35 sind durch Verstärkungsrippen 54 und 74 ausgesteift.

In dem oberen horizontalen Abschnitt 25 ist eine Rollenaufnahme 76 vorgesehen, in welcher das Lager einer Rolle (Bezugszeichen 15 in den Figuren 1 bis 3) aufgenommen wird.

Der untere horizontale Abschnitt 35 umfasst eine Aufnahme für Schrauben (Bezugszeichen 52 in den Figuren 1 bis 3). Mit den Schrauben kann die in einen Aufnahmeschlitz 78 eingeschobene Platte fixiert werden.

Der Aufnahmeschlitz 78 ist in dem unteren horizontalen Abschnitt angeordnet und nimmt zumindest 70% der Breite des unteren horizontalen Abschnitts 35 ein. Typischerweise ist der untere horizontale Abschnitt weniger als 10 cm lang. Dies ermöglicht kompakte Endteile.

Der nach unten gezogene Randflansch 48 ermöglicht einen guten Anprallschutz und kann Verletzungen vermeiden.

Weitere typische Ausführungsformen ergeben sich mit den hierin beschriebenen typischen Merkmalen.