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Title:
ROLLER GUIDE
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2011/113716
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a roller guide (1), in particular for a sliding door, comprising at least one roller (5) rotatably mounted on a carriage (4) and rolling on a floor (8) of a guide rail (3), wherein the roller (5) can be displaced from a closed position into an opening area, wherein the floor (8) of the guide rail (3) is designed so that the contact surface (11, 12) of the roller (5) on the floor (8) in the closed position is offset relative to the opening area in the axial direction of the rotary axis of the roller (5).

Inventors:
ELSNER, Sascha (Langenkamp 12, Hüllhorst, 32609, DE)
REINERT, Matthias (In den Ellen 30, Löhne, 32584, DE)
FELD, Steffen (Auf der Howe 42, Rheda-Wiedenbrück, 33378, DE)
Application Number:
EP2011/053366
Publication Date:
September 22, 2011
Filing Date:
March 07, 2011
Export Citation:
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Assignee:
HETTICH-HEINZE GMBH & CO. KG (Industriezentrum 83-87, Spenge, 32139, DE)
ELSNER, Sascha (Langenkamp 12, Hüllhorst, 32609, DE)
REINERT, Matthias (In den Ellen 30, Löhne, 32584, DE)
FELD, Steffen (Auf der Howe 42, Rheda-Wiedenbrück, 33378, DE)
International Classes:
E05D15/06
Attorney, Agent or Firm:
DANTZ, Jan et al. (Am Zwinger 2, Bielefeld, 33602, DE)
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Claims:
Ansprüche

Rollenführung (1 ), insbesondere für eine Schiebetür, mit mindestens einer Laufrolle (5), die an einem Laufwagen (4) drehbar gelagert ist und auf einem Boden (8) einer Führungsschiene (3) abrollt, wobei die Laufrolle (5) von einer Schließposition in einen Öffnungsbereich verfahrbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Boden (8) der Führungsschiene (3) so gestaltet ist, dass die Anlagefläche (1 1 , 12) der Laufrolle (5) an dem Boden (8) in der Schließposition in axiale Richtung der Drehachse der Laufrolle (5) gegenüber dem Öffnungsbereich versetzt ist.

Rollenführung nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die Drehachse der Laufrolle (5) im Öffnungsbereich und in der Schließposition relativ zu der Führungsschiene (3) auf der gleichen Höhe angeordnet ist.

Rollenführung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der

Boden (8) der Führungsschiene (3) zwei keilförmig nach innen abfallende Schenkel (16, 17) umfasst.

Rollenführung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die

Schenkel (16, 17) in der Schüeßposition der Laufrolle (5) in einem anderen Winkel angeordnet sind als in dem Öffnungsbereich.

Rollenführung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Winkel der Schenkel (16, 17) zur Horizontalen zwischen 10° und 40°, insbesondere zwischen 10° und 25° angeordnet ist.

Rollenführung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Boden (8) der Führungsschiene (3) einen mittleren horizontalen ebenen Bereich (18) umfasst.

Rollenführung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Laufrolle (5) einen zylinderförmigen Mittelabschnitt (14) aufweist, an dem sich an gegenüberliegenden Seiten jeweils ein kegelstumpfförmiger Abschnitt (15) anschließt.

8. Rollenführung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die kegel- stumpfförmigen Abschnitte (15) sich nach außen hin verjüngen.

9. Rollenführung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsschiene (3) aus einem gebogenen Metallblech hergestellt ist.

10. Rollenführung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere voneinander beabstandete Laufrollen (5) vorgesehen sind, und für jede Laufrolle (5) eine Schließposition und ein Öffnungsbereich an der Führungsschiene (3) ausgebildet ist.

11. Rollenführung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine Laufrolle (5) aus einem elastischen Material hergestellt oder mit einem elastischen Material beschichtet ist.

Description:
Rollenführung

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Rolienführung, insbesondere für eine Schiebetür, mit mindestens einer Laufrolle, die an einem Laufwagen drehbar ge- lagert ist und auf einem Boden einer Führungsschiene abrollt, wobei die Laufrolle von einer Schüeßposition in einen Öffnungsbereich verfahrbar ist.

Die DE 24 28 593 offenbart einen Beschlag zum waagerechten Verschieben eines Flügels, wobei bei einem Bewegen des Flügels in die Schließposition zwei voneinander beabstandete Rollen gleichzeitig auf eine Rampe auflaufen. Dadurch wird der Schwung des Flügels gebremst, während beim Öffnen die Laufrollen die Rampen herunterrollen und beschleunigen. Die Rampen sind dabei als zusätzliche Bauteile ausgebildet, die auf eine Laufschiene aufgeschraubt sind. Dadurch ist die Montage vergleichsweise aufwändig und die Handhabung des Beschtages wegen der Vertikalbewegung des Flügels wenig komfortabel.

Die EP 478 938 offenbart eine Laufrollenführung für eine Aufzugsschiebetür, bei der eine hohe Laufruhe dadurch erreicht werden soll, dass die in der Ruheposition belasteten Bereiche beabstandet von den Laufflächen der Laufrolle in einem Öffnungsbereich sind. Hierfür sind Rampenstücke an der Laufschiene montiert, die den Flügel beim Verfahren in die Schließposition anheben. Dabei kann zwar eine Abflachung durch eine Belastung an dem elastischen Material der Laufrolle erreicht werden, allerdings wird an der Laufschiene ein zusätzliches Rampenstück montiert, was relativ aufwendig ist und die Handhabung beim Verschieben des Flügels erschwert.

Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Rollenführung zu schaffen, die mit einfachen Mitteln die Bildung von Abflachungen an einer Laufrolle vermeidet und eine komfortable Handhabung gewährleistet.

Diese Aufgabe wird mit einer Rollenführung mit den Merkmalen des Anspruches 1 gelöst.

Erfindungsgemäß ist der Boden der Führungsschiene der Rollenführung so ge- staltet, dass die Anlagefläche der mindestens einen Laufrolle an dem Boden in der Schließposition in axiale Richtung der Drehachse der Laufrolle gegenüber . 9 dem Öffnungsbereich versetzt ist. Dadurch kann auf einfache Weise die Geometrie der Führungsschiene genutzt werden, um in der Schließposition eine andere Aniagefläche an der Laufrolle vorzusehen als im Öffnungsbereich. Dadurch kann eine umlaufende Lauffläche, die im Öffnungsbereich als Anlagefläche dient, in der Schließposition geschont werden, um Abplattungen zu vermeiden. Es ist nicht erforderlich, dass zusätzliche Rampen oder andere Bauteile an der Führungsschiene montiert werden, sondern der Boden der Führungsschiene wird durch entsprechende Formgebung so gestaltet, dass die Aniagefläche der Laufrolle in der Schließposition in axiale Richtung versetzt ist. Dies ermöglicht auch einen konti- nuierlichen Übergang ohne Sprünge, so dass eine hohe Lauf ruhe erreicht werden kann.

Gemäß einer bevorzugten Ausgestaltung ist die Drehachse der Laufrolle im Öffnungsbereich und in der Schiießposition relativ zu der Führungsschiene auf der gleichen Höhe angeordnet. Die Laufrolle verfährt somit nur in horizontaler Richtung und wird nicht in eine Schließposition angehoben bzw. abgesenkt. Für den Nutzer ist somit die Änderung der Lauffläche im Bereich der Schließposition nicht spürbar, da lediglich die Lauffläche an der Laufrolle gewechselt wird, aber kein Anheben oder Absenken der Laufrolle bei einer Bewegung zwischen einem Öff- nungsbereich und einer Schließposition erfolgt.

Vorzugsweise umfasst der Boden der Führungsschiene zwei keilförmig nach innen abfallende Schenkel. Dadurch kann die mindestens eine Laufrolle in der Führungsschiene zentriert verfahren werden. Die Schenkel können dabei in der Schließposition der Laufrolle einen anderen Winkel aufweisen als im Öffnungsbereich. Dadurch kann durch einfaches Verformen der Schenkel in dem Bereich, in dem die Laufrolle in der Schließposition angeordnet ist, ein Wechsel der Anlagefläche erfolgen. Der Winkel der Schenkel zur Horizontalen kann in einem Bereich zwischen 10° und 25° liegen, um eine ausreichende Zentrierung beim Bewegen der Laufrolle zu gewährleisten.

Der Boden der Führungsschiene kann einen mittleren horizontalen ebenen Bereich zur Abstützung der Laufrolle aufweisen. Dieser Bereich kann zwischen den beiden Schenkeln angeordnet sein, so dass im Öffnungsbereich die geneigten Schenkel in Kontakt mit der Laufrolle und in der Schließposition ein mittlerer horizontal ausgerichteter Bereich die Anlagefläche bildet. Umgekehrt ist es möglich, auch in der Schließposition die Anlagefläche an den geneigten Schenkeln vorzu- sehen, während im Öffnungsbereich ein mittlerer horizontaler Abschnitt der Laufrolle bzw. der Führungsschiene die Anlagefläche ausbildet.

Die Laufrolle umfasst vorzugsweise mindestens einen zylinderförmigen Mittelab- schnitt, an den sich an gegenüberliegenden Seiten jeweils ein kegelstumpfförmi- ger Abschnitt anschließt. Der kegelstumpfförmige Abschnitt kann sich nach außen hin verjüngen, wobei wahlweise die kegelstumpfförmigen Abschnitte oder der mittlere zylinderförmige Mittelabschnitt eine Anlagefläche ausbildet, je nachdem, ob sich die Laufrolle in einem Öffnungsbereich oder in der Schließposition befin- det.

Für eine einfache Hersteilung der Führungsschiene kann diese aus einem gebogenen Metallblech hergestellt sein, vorzugsweise einem Stahlblech. Die Roilenführung kann mehrere voneinander beabstandete Laufrollen umfassen, wobei für jede Laufrolle eine Schließposition und ein Öffnungsbereich an der Führungsschiene ausgebildet sind. Wenn der Abstand der Laufrollen geringer ist als der maximale Schiebeweg, verfährt eine der Laufrollen über die Schließposition der anderen Laufrolle. Dies ist jedoch problemlos möglich, da die Laufrolle sowohl in der Schließposition der anderen Laufrolle als auch im Öffnungsbereich auf derselben Höhe angeordnet ist Insofern merkt der Benutzer beim Überfahren der Schließposition keinen Unterschied.

Für eine geräuscharme Bewegung ist die mindestens eine Laufrolle aus einem elastischen Material hergestellt oder mit einem elastischen Material beschichtet, so das etwaige Unebenheiten ausgeglichen werden könne. Als elastisches Material kommt insbesondere Kunststoff und/oder Gummi zum Einsatz.

Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines Ausführungsbeispieles mit Bezug auf die beigefügten Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:

Figur 1 eine Seitenansicht auf ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Rollenführung;

Figur 2 eine vergrößerte Ansicht der Rollenführung der Figur 1 ;

Figur 3 eine vergrößerte Detailansicht der Rollenführung der Figur 2. Eine Rollenführung 1 , insbesondere zur Lagerung einer Schiebetür, umfasst eine Führungsschiene 3, die an einem Möbelkorpus 2 festgelegt ist. Hierfür ist ein oberer Schenkel 6 der Führungsschiene 3 an einer Oberseite des Möbelkorpus 2 festgelegt.

Die Führungsschiene 3 umfasst einen vertikalen Schenkel 7, an dem ein abgewinkelter Boden 8 ausgebildet ist, an dem eine Laufrolle 5 verfahrbar gelagert ist. Benachbart zu dem Boden 8 ist ein weiterer Boden 9 für eine benachbart ange- ordnete Laufrolle ausgebildet. Es ist auch möglich, nur einen Boden 8 an der Führungsschiene 3 oder mehr als zwei Böden 8 bzw. 9 an einer Führungsschiene 3 vorzusehen. Dadurch können an der Führungsschiene 3 ein oder mehrere Flügel verfahrbar gelagert sein. Die Laufrolle 5 ist an einem Laufwagen 4 drehbar gelagert, wobei an dem Laufwagen 4 ein Flügel einer Schiebetür hängend gelagert ist. Über die Länge der Führungsschiene 3 verteilt können dabei mehrere Laufrollen 5 verfahrbar gelagert sein. Jede Laufrolle 5 besteht aus einem elastischen Material aus Kunststoff oder Gummi oder ist zumindest mit einer äußeren elastischen Beschichtung versehen, um nur wenig Laufgeräusche beim Abrollen zu erzeugen. Eine derartige elastische Beschichtung hat jedoch auch den Nachteil, dass bei einem längeren Stillstand einer Schiebetür leichte Abflachungen am (Laufprofii) der Rolle 5 entstehen. Es ist dadurch nicht auszuschließen, dass beim darauffolgenden Verfahren der Schiebtür leichte Klopfgeräusche hörbar werden.

Um Abflachungen zu vermeiden, die in einer Schließposition, an der Laufrolle 5 entstehen können, wechselt der Bereich der Anlagefläche beim Verfahren der Laufrolle 5 von einem Öffnungsbereich in eine Schließposition. Die Schließposition ist beispielsweise die Position, wenn sich der Flügel in einer geschlossenen Position befindet. Die Schließposition ist die Position, die von der Laufrolle 5 über eine lange Zeit im Betrieb eingenommen wird, wobei die Länge der Schließposition auch einige mm betragen kann. Der Öffnungsbereich ist beispielsweise derjenige Bereich, der beim Öffnen des Flügels einer Schiebetür bzw. durch das Rollen der Laufrolle 5 erreicht wird, wobei der Öffnungsbereich beabstandet von der Schließposition angeordnet ist. In den Figuren 2 und 3 ist der Bereich der Schließposition der Laufrolle 5 im Detail dargestellt. Der Boden 8 der Führungsschiene 3 umfasst einen mittleren horizontalen ebenen Bereich 18, der eine ebene Oberfläche 10 aufweist, die beabstandet von der Laufrolle 5 angeordnet ist. Zu jeder Seite des mittleren ebe- nen Bereiches 18 ist ein zur Horizontalen winklig geneigt angeordneter Schenkel 16 und 17 ausgebildet, wobei der Schenke! 16 an der Oberseite eine Anlagefläche 11 und der Schenkel 17 an der Oberseite eine Anlagefläche 12 ausbildet.

Die Laufrolle 5 umfasst einen zylinderförmigen Mittelabschnitt 14, der an gegen- überliegenden Seiten integral mit einem kegelstumpfförmigen Abschnitt 15 ausgebildet ist. Der kegelstumpfförmige Abschnitt 15 auf der linken Seite liegt auf der Anlagefläche 11 und auf der gegenüberliegenden Seite auf der Anlagefläche 12 auf. Eine Umfangsfläche 13 an dem Mittelabschnitt 14 ist beabstandet von der Oberfläche 10 angeordnet. Dadurch wird vermieden, dass in der Schüeßposition an der Umfangsfläche 13 des Mittelabschnitts 14 ein Druckpunkt in Folge von einer statischen Dauerbelastung gebildet ist, der zu Abflachungen führt.

Wenn die Laufrolle 5 aus der in den Figuren 2 und 3 gezeigten Position in den Öffnungsbereich bewegt wird, ändert sich der Winkel der Schenkel 16 und 17 zur Horizontalen, so dass im Öffnungsbereich die Umfangsfläche 13 des Mittelabschnitts 14 auf der Oberfläche 10 des mittleren ebenen Bereiches 18 der Führungsschiene 3 aufliegt. Dadurch wechselt die Anlagefläche der Laufrolle 5 bei einem Übergang zwischen Schließposition und Öffnungsbereich. Die Anlagefläche wird quasi in axiale Richtung der Drehachse der Laufrolle 5 verschoben, wo- bei die Laufrolle 5 beim Abrollen an dem Boden 8 der Führungsschiene 3 horizontal auf einer Höhe bleibt. in dem gezeigten Ausführungsbeispiel befindet sich die Laufrolle 5 in der

Schüeßposition in Kontakt mit der Führungsschiene 8 an den abgewinkelten Schenkeln 16 und 7, während im Öffnungsbereich die Laufrolle 5 auf der ebenen mittleren Umfangsfläche 13 abrollt. Es ist natürlich umgekehrt auch möglich, die Führungsschiene 3 so auszubilden, dass in der Schließposition die mittlere Umfangsfläche 13 an der Oberfläche 10 anliegt, während die Oberfläche an den kegelstumpfförmigen Abschnitten 15 der Laufrolle 5 beabstandet von dem Boden 8 der Führungsschiene 3 angeordnet ist. Dann kann beim Verfahren der Laufrolle 5 in den Öffnungsbereich die in den Figuren 2 und 3 gezeigte Position erreicht werden, in der der mittlere Bereich beabstandet angeordnet ist und die geneigt angeordneten Anlageflächen 1 1 und 12 die Gewichtskräfte durch die Laufrolle 5 aufnehmen.

Die Führungsschiene 3 ist vorzugsweise durch Biegen eines Stahlbleches herge- stellt, wobei der Übergang zwischen Schließposition und Öffnungsbereich durch ein Biegen der Schenkel 16 und 17, Prägungen oder durch andere Mittel erreicht werden kann. Die Anlageflächen für die Laufrolle 5 sind dann integral mit der Führungsschiene 3 an einer Oberfläche ausgebildet. Der Übergangsbereich zwischen der Schließposition und dem Öffnungsbereich kann dabei auch in einem gewis- sen Bereich überschneidend ausgebildet sein, d.h. die Laufrolle ist sowohl mit den Anlageflächen der Schließposition als auch mit den Anlageflächen in dem Öffnungsbereich in Kontakt mit der Führungsschiene 3.

Gemäß einer weiteren Ausführungsform ist es möglich, die Laufrolle 5 zylindrisch auszubilden und die Anlagefläche am Umfang der Laufrolle 5 durch Prägungen zu bestimmen, beispielsweise kann in einer Schließposition eine Aussparung oder Absenkung in der Führungsschiene ausgebildet sein, die sich nur über einen Teil der Breite der Laufrolle 5 erstreckt. Im Bereich der Absenkung bzw. Ausnehmung ist dann kein Kontakt, so dass dieser Bereich dann in einem Öffnungsbe- reich die Lauffläche der Laufrolle 5 ausbilden kann.