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Patent Searching and Data


Title:
ROLLER MILL
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2011/116860
Kind Code:
A1
Abstract:
In this roller mill (3) with a vertical axis (1), the grinding rollers (5) are mounted via the grinding roller shafts (6) in bearing housings (7) which are equipped with rolling bearings and which are fastened outside the roller mill housing on concrete foundations (9). Between the bearing housings (7) of the grinding roller bearing arrangement and the concrete foundations (9) are situated so-called scissor lift tables (8) which, by means of an integrated hydropneumatic suspension, press the grinding rollers inside the roller mill housing onto the material for grinding situated on the grinding plate (3) and carry out the grinding process. Moreover, the scissor lift tables (8) have the function of stabilizing the grinding rollers (3) against tangential forces and of allowing only a pure vertical movement for the grinding rollers. This means that a tilting of the grinding rollers is effectively prevented by the scissor lift tables. The scissor lift tables with the grinding roller units fastened thereon stand on fixable movable bases, with the result that the grinding roller units can be moved individually out of the roller mill housing or the grinding rollers can be slightly displaced radially on the grinding plate.

Inventors:
HEINEMANN, Otto (Galileistr. 8, Ennigerloh, 59320, DE)
Application Number:
EP2011/000837
Publication Date:
September 29, 2011
Filing Date:
February 22, 2011
Export Citation:
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Assignee:
LOESCHE GMBH (Hansaallee 243, Düsseldorf, 40549, DE)
HEINEMANN, Otto (Galileistr. 8, Ennigerloh, 59320, DE)
International Classes:
B02C15/00
Attorney, Agent or Firm:
HEIM, Florian et al. (Weber & Heim, Irmgardstr. 3, München, 81479, DE)
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Claims:
Patentansprüche

1. Rollenmühle, enthaltend

a) ein Mühlengehäuse 2 mit vertikaler Achse 1

b) ein den im Mühlengehäuse 2 rotierenden Mahlteller 3 tragendes Axial-Traglager 10

c) den, auf dem auf den Mahlteller 3 liegendem Mahlgut abrollenden Mahlrollen 5 mit den Mahlrollenwellen 6 und dem Lagergehäuse 7 mit den Lagern,

dadurch gekennzeichnet, dass

die Maschineneinheit, bestehend aus der Mahlrolle 5 , der Mahlrollenwelle 6 und dem Lagergehäuse 7. mit den Wellenlagerungen mittels eines Scherenhubtisches auf dem Beto sockel 9 verankert ist.

2. Rollenmühle nach Anspruch 1 .dadurch gekennzeichnet, dass der

Scherenhubtisch mehr als zwei Scherenblätter enthält.

3. Rollenmühle nach Anspruch 1 .dadurch gekennzeichnet, dass innerhalb des Scherenhubtisches mindestens zwei hydropneumatische Zugfedern die

Maschineneinheit, bestehend aus der Mahlrolle 5 , der Mahlrollenwelle 6 und dem Lagergehäuse 7 mit den darin enthaltenen Wellenlagern, mit der Mahlrolle auf das auf dem Mahlteller liegende Mahlgut pressen.

4. Rollenmühle nach Anspruch 1 .dadurch gekennzeichnet, dass im Unterteil des Scherenhubtisches sämtliche Versorgungsleitungen für die Maschineneinheit, Ölleitungen, Wasserleitungen, Stromleitungen, Messdatenleitungen und

Steuerdatenleitungen steckfertig montiert sind.

5. Rollenmühle nach Anspruch 1 .dadurch gekennzeichnet, dass die

Maschineneinheit, zusammen fertig montiert mit dem Scherenhubtisch und allen darin befindlichen Versorgungsleitungen, vom Betonfundament lösbar ist und aus dem Arbeitsbereich der Rollenmühle entfernbar ist.

6. Rollenmühle nach Anspruch 1 .dadurch gekennzeichnet, dass eine

Maschineneinheit, fertig montiert mit dem Scherenhubtisch und allen darin

befindlichen Versorgungsleitungen, auf dem Betonfundament aufgesetzt und befestigt werden kann.

Description:
Rollenmühle Beschreibung:

[0001] Die Erfindung betrifft eine Rollenmühle entsprechend dem Oberbegriff des Anspruch 1.

[0002] Eine Rollenmühlen bekannter Art ist in dem Patent DE 38 01 728 C2 beschrieben. Hier wird eine Schiefstellung der Mahlrolle bei dem Ausweichen während der Mahlung nicht verhindert, was dazu führt, das die Mahlrolle auf dem Mahlteller ihre Abrollposition ändert, die Mahlrolle nur auf der Mahlrollenkante abrollt, die Effektivität der Mahlung nachlässt und Verschleiß vornehmlich auf der Kante der Mahlrolle auftritt. Hauptsächlich das Verschleißbild kann bei heutigen bekannten Rollenmühlen deutlich beobachtet werden.

[0003] Eine wesentlich bessere Rollenmühlenvariante ist in der DE 103 38 154 A1 beschrieben. Hier wird durch die Lenkergeführte Rollenlagerung außerhalb des Rollenmühlengehäuses zwar jede Schiefstellung der Mahlrolle vermieden, jedoch ist durch die Auslenkung der Mahlrolle eine unkontrollierte Positionsverschiebung der Mahlrolle auf dem Mahlteller zwangsläufig nicht vermeidbar, mit der Folge einer ebenfalls uneffektiveren Mahlung.

[0004] Der Erfindung liegt daher die Aufgabenstellung zugrunde, eine Rollenmühle entsprechend dem Oberbegriff des Anspruches 1 so auszubilden, das eine

Konstruktion entsteht, die Kippungen der Mahlröllen und Versatz der Mahlrollen beim Mahlprozess auf dem Mahlteller sicher auschließen. Diese Aufgaben werden in hervorragender Weise durch das kennzeichnende Merkmahl des Anspruches 1 gelöst. Zweckmäßige Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand von

Unteransprüchen.

[0005] Die erfindungsgemäße Rollenmühle besteht aus einem Rollenmühlegehäuse mit vertikaler Achse. In dem Rollenmühlengehäuse ist der Mahlteller mit seiner Unterseite auf einem vertikalen Lagerring drehbar gelagert. Auf der Oberseite des Mahltellers überrollen die dort befindlichen Mahlroilen das auf dem Mahlteller liegende Mahlgut um es zu zerkleinern. Es können zwei oder mehrere Mahlrollen angeordnet sein. Der Mahlteller wird durch einen unterhalb des Mahltellers im

Rollenmühlengehäuse angeordneten Getriebe mit vertikalem Abtrieb und außerhalb des Rollenmühlengehäuses aufgestelltem Antriebsmotor in Rotation versetzt. Weiter ist es möglich, auch über angetriebene Mahlrollen, deren Antriebs-Motor- Getriebeeinheit sich außerhalb des Rollenmühlengehäuses befinden, den Mahlteller in Rotation zu versetzen. Es sind damit unterschiedliche Antriebsvariänten für den Mahlteller möglich. Auch Kombinationen der beschriebenen Antriebe sind möglich.

[0006] Die Mahlrollen werden über die Mahlrollenwellen in mit Wälzlagern oder Gleitlagern bestückten Lagergehäusen gelagert. Während die Mahlrollen innerhalb des Rollenmühlengehäuses auf dem Mahlteller abrollen, befindet sich die mit Wälzlagern oder Gleitlagern bestückten Lagergehäuse zur Lagerung der Mahlrollen über die Mahlrollenwellen außerhalb des Rollenmühlengehäuses, befestigt auf Scherenhubtischen, die auf außerhalb des Rollenmühlengehäuses angeordneten Betonfundamenten verankert sind. Mit in den Scherenhubtischen angeordneten hydropneumatischen Federn werden die Mahlrollen über die Mahlrollenwellen innerhalb des Rollenmühlengehäuses auf das auf dem Mahlteller liegende Mahlgut gepresst.

[0007] Die Aufgaben der Scherenhubtische sind die Mahlrollenlagerung zu tragen, die Mahlrollen auf dem Mahlteller tangential und radial zu fixieren, ein Kippen der Mahlrollen zu verhindern, Mahlkräfte von den Mahlrollen auf die Fundamente zu übertragen und die Ausbaufähigkeit der Mahlrolleneinheiten zu erleichtern. Über einstellbare Anschläge innerhalb der Scherenhubtische sind die Mahlrollen innerhalb des Rollenmühlengehäuses oberhalb des Mahltellers so einstellbar, das bei nicht genügender Belegung des Mahltellers mit Mahlgut ein Nullspalt zwischen den Mahlrollen und dem Mahlteller einstellbar ist. Dies verhindert, das die Mahlrollen auf den Mahlteller aufliegen können und diesen dann beschädigen. Über die

Scherenhubtische sind einzelne Mahlrolleneinheiten aus dem Mahlprozess durch Anheben herausgenommen werden um die Mahlleistung der Rollenmühle zu reduzieren oder Reparaturen leichter ausführen zu können.

[0008] Mahlrolle, Mahlrollenwelle, Lagerung der Mahlrolle im Lagergehäuse und Scherenhubtische bilden eine Maschinentechnische Einheit, die mit allen

Versorgungsleitungen und Versorgungsanschlüssen steckfertig versehen ist.

Dadurch wird ein schneller und vollständiger Austausch der Mahlrolleneinheiten gewährleistet auch bei betriebsbedingten hohen Temperaturen einzelner

Maschinenteile, da der Rollenmühleninnenraum nicht betreten werden muss. [0009] Die Erfindung wird beispielhaft an den Zeichnungen nach Flg.1 und Fig. 2 erläutert, wobei Fig. 1 einen Vertikalschnitt und Fig. 2 eine Draufsicht entsprechend der Linie II - II in Fig. 1 zeigt. Das Beispiel zeigt keinerlei Antriebsmotoren und Getriebe, da diese Details als bekannt vorausgesetzt werden. Auch Gaszuführungen und gegebenenfalls vorhandene Sichter oder Abscheider oberhalb der Rollenmühle, die nicht Gegenstand von Ansprüchen sind, werden nicht in den Zeichnungen dargestellt. Das Beispiel der erfindungsgemäß ausgeführten Rollenmühle besitzt vier, auf den Umfang der Rollenmühle gleichmäßig verteilt angeordneten Mahlrollen 5 , die mit den Mahlrollenwellen 6 , dem Lagergehäuse 7 und den Scherenhubtischen 8 eine Maschineneinheit bilden. Der Mahlteller 3 dreht sich im Mühlengehäuse 2 um die vertikale Mühlenachse 1 , getragen von dem Axial-Traglager 10 . Die

Maschineneinheit ist mit den Scherenhubtischen 8 auf den Betonsockeln 9 fest, aber für eine Demontage der Maschineneinheit lösbar verankert.

Die Rollenmühle besteht aus einem zylindrischen Mühlengehäuse mit vertikaler Achse, in dem sich ein Mahlteller befindet, der auf seiner Unterseite auf einem vertikalen Lagerring drehbar gelagert ist. Oberhalb des Mahlteliers befinden sich innerhalb des Rollenmühlengehäuses die Mahlrollen, die das auf dem Mahlteller liegende Mahlgut durch Überrollen zerkleinern. Es können je nach Größe der

Rollenmühle zwei oder mehrere Mahlrollen angeordnet sein. Der Mahlteller wird durch einen unterhalb des Mahltellers angeordneten zentralen Antrieb oder über angetriebene Mahlrollen in Rotation versetzt. Es sind somit unterschiedliche

Antriebsvariationen der Rollenmühle möglich oder Kombinationen der einzelnen Antriebsvariationen machbar. Die Mahlrollen werden über die Mahlrollenwellen in mit Wälzlager bestücktem Lagergehäusen gelagert, die außerhalb des

Rollenmühlengehäuses auf Betonfundamenten befestigt sind. Zwischen den

Lagergehäusen der Mahlrollenlagerung und den Betonfundamenten befinden sich sogenannte Scherenhubtische, die mittels einer integrierten hydropneumatischen Federung die Mahlrollen innerhalb des Rollenmühlengehäuses auf das auf dem Mahlteller liegende Mahlgut pressen und den Mahlprozess ausführen. Die

Scherenhubtische haben darüber hinaus die Funktion, die Mahlrollen gegen

Tangentialkräfte zu stabilisieren und für die Mahlrollen nur eine reine

Vertikalbewegung zuzulassen. Das bedeutet, eine Kippung der Mahlrollen wird durch die Scherenhubtische wirkungsvoll unterbunden. Die Scherenhubtische mit den darauf befestigten Mahlrolleneinheiten stehen auf fixierbaren Fahruntersätzen, wodurch die Mahlrolleneinheiten einzeln aus dem Rollenmühlengehäuse

herausgefahren werden können oder die Mahlrollen auf dem Mahlteller radial leicht verschoben werden können.