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Patent Searching and Data


Title:
ROLLING CONVEYING DEVICE
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2005/087627
Kind Code:
A1
Abstract:
The inventive device is made, essentially, of two parts, i.e. guide rails (6,6',5') wherein a rolling body (1,1',8), provided with a plurality of freely rotatable rollers (2), is arranged, interacting with a plurality of conveying bodies (10) which can be freely displaced between the rollers of the roller body. The roller bodies form closed paths therein, but are not chains because they are neither pulled or pushed. The conveying bodies are only displaced and/or driven between the roller bodies.

Inventors:
Reist, Walter (Schönenbergstrasse 16, Hinwil, CH-8340, CH)
Application Number:
PCT/CH2005/000144
Publication Date:
September 22, 2005
Filing Date:
March 11, 2005
Export Citation:
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Assignee:
WRH WALTER REIST HOLDING AG (Arenenbergstrasse 6, Ermatingen, CH-8272, CH)
Reist, Walter (Schönenbergstrasse 16, Hinwil, CH-8340, CH)
International Classes:
B65G21/20; B65G35/00; F16C29/04; (IPC1-7): B65G35/00; B65G21/20
Foreign References:
DE1273415B
EP0139287A2
EP0338500A2
US3690433A
US3595377A
US6269942B1
US6554126B1
EP0338500A2
US3690433A
US3595377A
EP0838602A1
US6203200B1
JPH05231432A
Other References:
See also references of EP 1725482A1
Attorney, Agent or Firm:
Frei, Patentanwaltsbüro (Postfach 1771, 8032 Zürich, CH)
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Claims:
PATENTANSPRÜCHE
1. Fördervorrichtung, aufweisend mindestens einen Förderkörper (10) sowie mit diesem in Wirkverbindung stehenden Rollenkörpern (1 und 1 ' bzw. und 8) mit einer Mehrzahl aber mindestens zwei Rollen (2, 2', 2"), welche Rollenkörper zwi sehen Führungsschienen (6 und 6' bzw. und 5') und dem mindestens einen För¬ derkörper so angeordnet sind, dass die Rollen (2, 2', 2") bei Verschiebung des mindestens einen Förderkörpers frei drehbar sind.
2. Fördervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sie eine Mehrzahl von Förderkörpern (10) aufweist, die zwischen Rollenkörpern (1,1', 8) und Führungsschienen (6 und 6' bzw. und 5') so angeordnet sind, dass die Rol¬ len (2,2' ,2") bei Verschiebung des mindestens einen Förderkörpers (10) frei drehbar sind.
3. Fördervorrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Rollenkörper (1 und 1 ') einander bezüglich einem oder mehreren För¬ derkörper/n (10) im gestreckten Winkel gegenüberliegend angeordnet sind und mit dem oder den Förderkörper/n (10) und den Führungsschienen (6 und 6') in Wirkverbindung stehen.
4. Fördervorrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Rollenkörper (1 und 1 ') einander bezüglich einem oder mehreren För¬ derkörper/n (10) im geknickten Winkel gegenüberliegend angeordnet sind und mit dem oder den Förderkörper/n (10) und den Führungsschienen (6 und 6') in Wirkverbindung stehen.
5. Fördervorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass drei Rollenkörper (1,1', 8) zu mindestens einem Förderkörper (10) so angeordnet sind, dass sie gegenseitig abstützend den Kräften, die der mindestens eine För derkörper (10) auf die Rollenkörper (1,1 ', 8) ausübt, entgegenwirken und sich ih¬ rerseits an den zugeordneten Führungsschienen (6,6', 5') abstützen.
6. Fördervorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass zu zwei im gestreckten Winkel sich in Bezug zum mindestens einen Förderkörper (10) ge genüberl legenden Rollenkörper (1 und 1') ein dritter Rollenkörper (8) im rechten Winkel dazu angeordnet ist.
7. Fördervorrichtung nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch ge¬ kennzeichnet, dass die Rollenkörper (1,1', 8) Rollen (Z) aufweisen.
8. Fördervorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Rollen¬ körper (1,1 ',8) aus einem Verbindungskörper (4) bestehen, in welchen Achsen (3) befestigt sind und auf diesen Achsen Rollen (2) frei drehbar angeordnet sind.
9. Fördervorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbin¬ dungskörper (4,13) der Rollenkörper (1,1 ',8) aus einem elastischen Material be¬ stehen.
10. Fördervorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Rollenkörper aus Kugeln (2') besteht.
11. Fördervorrichtung nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch ge¬ kennzeichnet, dass die Wirkverbindung zwischen Rollenkörpern (1,1 ', 8) und dem mindestens einen Förderkörper (lo) oder einer Mehrzahl von Förderkörpern (10) durch Eingriffs bzw. Führungsnuten (7,11) für den Eingriff von Rollen (2) oder Kugeln (2') der Rollenkörper in diese bewerkstelligt wird.
12. Fördervorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Rollenkörpern (1,1 ') quer zur Förderrichtung miteinander als Einheit verbunden sind.
13. Fördervorrichtung nach den Ansprüchen 12 und 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Rollenkörper mit einem elastischen Verbindungsmittel (4,4') verbunden sind.
14. Fördervorrichtung nach den Ansprüchen 13 und 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Wirkverbindung zwischen Rollenkörpern (1,1 ',8) und dem mindestens einen Förderkörper (lo) oder einer Mehrzahl von Förderkörpern (10) durch Ein¬ griffs bzw. Führungsnuten (7,11) für den Eingriff von Rollen (2) oder Kugeln (2') der Rollenkörper in diese bewerkstelligt wird.
15. Fördervorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Führungsschienen (6,6') eine Einheit bilden.
16. Fördervorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Förder¬ körper (10) für den Eingriff in eine der beiden Führungsschienen Rollen (2, 2', 2") oder statt beweglichen Rollen feste Rollen aufweisen.
17. Fördervorrichtung nach Anspruch 15 und/oder 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Förderkörper (10) für den Eingriff in eine der beiden Führungsschienen eine Führungsnut (11) für die Rollen (2, 2', 2") aufweisen.
18. Fördervorrichtung nach Anspruch loder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Rollenkörper (1,1 ') aus unverbundenen Rollen (2, 2', 2") besteht.
19. Fördervorrichtung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Rollen (2,2', 2") in einer Aufnahme (22) für Wälzkörper angeordnet sind.
20. Fördervorrichtung nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch ge¬ kennzeichnet, dass Mittel (12) zur Befestigung von Mitteln zum zeitweisen Festhalten von zu fördernden Gegenständen an den Förderkörpern (10) vorgese hen sind.
21. Fördervorrichtung gemäss mindestens einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass Förderkörper (10) mit einem Verbindungsmittel (13) für die Förderkörper miteinander verbunden sind.
22. Fördervorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass sie eine in sich geschlossene Vorrichtung ist, in welcher alle Förderkörper (10) zueinander im Eingriff sind und die Rollenkörper (1,1 ',8) sowie die Füh¬ rungsschienen (6,6',5') in sich zurückführen.
23. Fördervorrichtung nach den obigen Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass die Förderkörper (10) so ausgestaltet sind, dass sie mittels eines Antriebes (19) angetrieben werden können.
24. Verwendung der Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 23 zur Förderung von flächigen Produkten, vorzugsweise Druckprodukte.
25. Verwendung der Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 23 zur Förderung von Paketen und von Reisegepäck.
26. Verfahren zur Förderung von Gegenständen, dadurch gekennzeichnet, dass ein Förderkörper zur Förderung eines Produktes an und/oder zwischen Rollkörpern, die an Führungsschienen anliegen, derart bewegt wird, dass die Bedingung: ^ Führungsschiene = 0 Und * Uollkörper "^ * Förderkörper erfüllt wird.
Description:
ROLLENDE FÖRDERVORRICHTUNG

Die Erfindung liegt im Gebiet der Fördertechnik und betrifft eine Fördereinrichtung zum Fördern von Material, Objekten und so weiter, wobei diese Vorrichtung mit beliebigen Mitteln zur Material oder Objektaufnahme ausgestattet werden kann. Die Erfindung zeichnet sich aus, dass mit wenigen, günstigen Mitteln beliebige Förder- wege oder -bahnen geschaffen werden können, in denen eine fliessende Förderung stattfinden kann.

Die Erfindung besteht im wesentlichen aus wenigen Teilen, nämlich: aus ein oder zwei Führungsschienen, in denen ein Rollenkörper oder Rollenverbund mit einer Vielzahl von frei drehenden Rollen, Kugeln, Walzen usw. angeordnet ist und mit einer Mehrzahl von an oder zwischen den Rollen des Rollenkörpers verschiebbaren Förderkörpern. Die Rollenkörper bilden bspw. in sich geschlossene Strecken, sind aber keine Ketten, weil sie nicht wie solche weder gezogen noch gestossen werden.

Figur IA und IB zeigen in einer Explosionszeichnung ein Teilstück bzw. Bahnteil einer beispielhaften Fördervorrichtung gemäss Erfindung. In diesem Beispiel weist die eine Führungsschiene 6 eine Eingriffs- oder Führungsnut 7 auf, in welchen die Rollen 2 des Rollenkörpers 1 frei rollen können. Der Rollenkörper als Rollenverbund besteht aus einem Verbindungsteil 4, auf welchem eine Vielzahl von Rollen 2 auf Achsen 3 frei drehbar angeordnet sind. Die gleiche Anordnung von Führungsschiene 6' und Rollenkörper 1' mit Rollen 2 ist spiegelbildlich als Gegenstück nochmals vorhanden. Dazwischen erkennt man zwei (von einer Vielzahl) Förderkörper 10, welche auf beiden Seiten längsseits eine Eingriffs- oder Führungsnut 11 für den freien und unangetriebenen Lauf der Rollen 2 aufweisen, um in eine Wirkverbindung, mit den Rollenkörpern 1 und 1' und den Schienen 6 und 6' zu kommen, welche letztere in dieser gezeigten Ausführungsform sich von Schiene 6 zu Schiene 6' er- streckt und eine rollende Verschiebung der Förderkörper 10 zulässt. Die Rollen 2 greifen zwischen 1/5 bis 1/3 des Durchmessers der verwendeten Rollen in die jeweilig Führungsnut 7 und 11 ein. Der Förderkörper 10 weist, schematisch dargestellt, eine Aufnahme 12 zur Befestigung von bspw. einer Klammer für zu transportierendes Gut auf. Nicht dargestellt sind: ein bzw. mehrere Antrieb/e, mit welchem bzw. welchen die Förderkörper 10 bewegt bzw. angetrieben werden. Eine Verbindungsplatte 5, mittels welcher die beiden Führungsschienen 6 und 6' zusammen und auf gleiche Distanz gehalten werden, ist darunter eingezeichnet. Wie gesagt, zeigen alle Figuren nur ein Stück aus einer beliebig langen und beliebig geführten Förderstrecke. Varianten davon werden anschliessend an die Figurenlegende diskutiert.

Der Rollenkörper 1 bzw. 1 ' und in einer weiteren Ausführungsform der Vorrichtung der Rollenkörper 8 (siehe Fig. A und B) kann folgendermassen gestaltet sein: das Verbindungsteil 4 wird aus einem elastischen Material hergestellt, in welchem die Achsen 3 für die Rollen 2 befestigt sind. Die Achsen 3 weisen einen (hier nicht dargestellten) Sitz auf, der verhindert, dass die Rollen 2 mit dem Verbindungsteil 4 in Berührung kommen, mit andern Worten, dass die Rollen 2 frei drehbar sind. Die Rollen 2 sind auf die Achsen 3 aufgesteckt und am oberen Ende der Achsen 3 adäquat gegen eine Loslösen von dieser befestigt. In dieser Ausführungsform können sich die Rollenkörper jeder Bahnform der Führungsschienen 6, 6' anpassen. Als Materialien können für den Verbindungsteil 4 bspw. Kunststoffbänder verwendet werden, für die Rollen 2 ist ein Hartkunststoff und für die Achsen 3 Metallstifte ein brauchbarer Werkstoff. Aus dem gleichen Material wie die Rollen 2 können die Förderkörper 10 hergestellt werden. Diese Förderkörper werden gemeinsam angetrieben, wobei einer den ande¬ ren stösst. Für solch einen Antrieb kann ein Eingriff von unten durch die Verbin¬ dungsplatte 5 oder seitlich an der Abnahme 12 mittels bspw. mehreren distant zu einander angeordneten Förderantriebe vorgesehen sein.

Wesentlich ist, dass der Eingriff der Rollen 2 in die Führungsnuten 11 ein relativ grosses Spiel aufweisen darf, ohne dass die Betriebsfähigkeit in Mitleidenschaft ge¬ zogen wird. Dies gibt bei der Herstellung die Möglichkeit, ohne grosse Präzision massenweise Bauteile für die Vorrichtung herzustellen, was sich sehr positiv auf der Kostenseite auswirkt. Und trotz diesem für mechanische Bauweise verhältnismässig lockere Zusammenbau laufen die Förderkörper seidig weich und fast fliessend, so- dass von einer Art fliessender Fördertechnik gesprochen werden kann.

Im folgenden wird der oben diskutierte Erfindungsgegenstand anhand von bevor¬ zugten Ausführungsbeispielen, welche in den beiliegenden Zeichnungen dargestellt sind, näher erläutert. Es zeigen:

Figuren IA und IB die oben beschriebene Ausführung der Erfindung.

Figuren 2A und 2B ein Teilstück einer Ausführungsform mit drei Rollenkörpern zum Führen der Förderkörper,

Figuren 3A 3B und 3C ein Teilstück einer weiteren Ausführungsform mit einem stilisiertem Antrieb für die Bewegung der Förderkörper,

Figuren 4A 4B und 4C eine Ausführungsform mit einem Rollenverbund von Ku¬ geln an Stelle von Rollen, - A -

Figuren 5A 5B und 5C eine Ausführungsform mit einem stilisierten Antrieb für die Förderkörper,

Figur 6 eine andere Ausführungsform mit einem stilisierten Antrieb für die Förderkörper.

Figuren 7A 7B und 7C eine Reihe von Förderkörpern in einer Raumkurve,

Figur 8 Förderkörper mit einer speziellen Form von Gelenkverbindung unter- einander,

Figuren 9A und 9B die erfindungsgemässe Fördervorrichtung als geschlossene Bahn.

Figuren 10A und 1OB eine Ausführungsform des Rollenkörpers, die sich speziell für enge Kurvenradien eignet.

Figuren IIA und IIB diese Ausführungsform des Rollenkörpers dargestellt mit eingefügten Wälzkörpern und einer der beiden Führungsschienen.

Figuren HC und HD ein Element des Rollenkörpers mit eingesetzten Kugeln und einem Führungskörper in Frontalsicht und perspektivisch dargestellt.

Figuren 12A und 12B und 12C eine weitere Ausführungsform der drei Elemente, ein Führungskörper der beide Führungsschienen aufweist, also Führungsschiene, Rollenkörper und Förderkörper, bei der eine Füh¬ rungsschiene auch die Funktion der zweiten Führungsschiene über¬ nehmen kann. Figuren 13A und 13B und 13C eine Ausführungsform in Anlehnung an die Ausfüh¬ rungsform nach Figur 4, bei der die Rollenkörper auch aus Wälzkör¬ pern ohne gegenseitige Verbindung bestehen.

Die in den Zeichnungen verwendeten Bezugszeichen und deren Bedeutung sind in der Bezugszeichenliste zusammengefasst aufgelistet. Generell sind in den Figuren gleiche oder analoge gleichwirkende Teile mit gleichen Bezugszeichen versehen.

Dabei ist folgendes zu bemerken: die Darstellungen sind skizzenhaft und keine ferti¬ gen Konstruktionen und alle körperlichen Darstellungen sind Teilstücke eines Gan¬ zen. Das Ganze kann jeweils eine in sich geschlossene Bahn sein, in welcher die Rollenkörper, die Reihe der Förderkörper und die Führungsschienen jeweils in sich zurückführen.

Die Figuren 2A und 2B zeigen in einer Explosionszeichnung ein Teilstück einer anderen Ausführungsform der rollenden Fördervorrichtung. Zusätzlich zu der in den Figuren IA und IB gezeigten Ausführungsform ist ein dritter Rollenkörper 8 (aus¬ nahmsweise nicht mit 1 bezeichnet aber vorteilhafterweise dieselbe Fertigung wie die Rollenkörper 1) unterhalb der Förderkörper 10 angeordnet, deren Lage in der Frontansicht gemäss Figur 2B gut zu sehen ist. Die Förderkörper 10 weisen zur Füh¬ rung der Rollen 2 des Förderkörpers 8 eine Eingriffs- oder Führungsnut 11 ' auf. Gleicherweise weist die modifizierte Verbindungsplatte 5' eine Eingriffs- oder Füh¬ rungsnut 7', analog zu den Führungsschienen, auf. Die Tiefe der Führungsnut ∏ ' in den Förderkörpern 10 kann weniger als 1/5 des Durchmessers der verwendeten Rol¬ len betragen. Es ist auch denkbar, dass man sie an den Förderkörpern ganz weglässt und die Rollen 2 nur zur Abstützen einer Last dienen. Diese Ausführungsform ist bspw. für schwere Lasten geeignet, wo der zusätzliche Rollenkörper 8 einen wesent¬ lichen Teil der Last aufnehmen kann. Dazu kann die Ausführung der Rollen 2 bzw. des Rollenkörpers 8 als Rollenverbund speziell für höhere Lasten ausgebildet wer¬ den. Das gleiche gilt für die Führungsschienen 6,6' ,5.

Diese Aυsführungsform eignet sich zum Beispiel für eine konturorientierte Förderung, das heisst über Niveaus hinweg, von Gegenständen wie Pakete in Ppstpaketverteilzentren oder Reisegepäck an Flughäfen. Die fliessende, ruckfreie, undiffizile und möglichst stetige Förderung mittels einer kostengünstigen Anlage ist stets ein Anliegen aus dem Markt, was mit solch einer Vorrichtung gemäss Erfindung bewerkstelligt werden kann.

Die Figuren 3A, 3B und 3C zeigen in einer Explosionszeichnung ein Teilstück ei¬ ner weiteren Ausführungsform. Der Förderkörper 10 ist in Form einer Art Prisma mit im wesentlichen 60 Grad Winkeln ausgestaltet. Die beiden Rollenkörper 1 und 1' sind orthogonal zur Oberfläche des Förderkörpers angeordnet, so dass sie selber zueinander geneigt sind (im wesentlichen spannen sie einen 120 Grad Winkel auf). An der , Spitze' zwischen den Rollen 2 ist eine Aufnahme 12 zur Befestigung eines Mittels, bspw. einer Klammer, eines Hakens oder dergleichen angeordnet. In der gegenüberliegenden Flachseite ist eine Förderverzahnung 9 zu sehen und darüber, stilisiert, eine Antriebseinheit 20 mit einem Antriebsmotor 19, der über eine Welle 18 ein hier sternförmiges Antriebsrad 16 in beide Drehrichtungen, siehe Doppelpfeil, antreiben kann. Solche Antriebseinheiten 20 sind bei längeren Förderstrecken über die gesamte rollende Fördervorrichtung verteilt angeordnet. Es ist vorteilhafter an Stelle einer einzigen Antriebseinheit deren mehrere über die Strecke verteilt vorzusehen. So ist eine , Lückenverteilung' zu erwarten an Stelle einer einzigen grosseren Lücke gleich hinter dem einzigen Antrieb. Dabei ist natürlich zu beachten, dass jede Antriebseinheit dieselbe Fördergeschwindigkeit in das System einbringt, was mit den heutigen Mitteln für die Steuerung von Motoren kein Problem ist.

Diese Ausführungsform ist beispielsweise geeignet, um an der Decke eines Raumes angeordnet zu werden. Figur 3C zeigt eine Deckenbefestigung 15, welche bspw. wie ein an den Schenkeln zusammengebogenes U aussehen kann und das an seiner Ober¬ seite Befestigungslöcher 14 aufweist, durch welche sie an der Decke befestigt wer¬ den kann. Im Bereich der Führungsschienen erkennt man Befestigungsschrauben, mit welchen die Deckenbefestigung mit den Führungsschienen verbunden ist. Solche Befestigungen können, wie die Figur das zeigt, gleich mit einem Antrieb kombiniert werden. Auch eine solche Ausführungsform von Aufhängung und Antrieb kann über die gesamte Förderstrecke verteilt angeordnet werden.

Die Figuren 3A, 3B, 3C zeigen in stilisierter Form je ein Teilstück der rollenden Fördervorrichtung mit nur einem Förderkörper von vielen, und je im Detail die Rol¬ lenkörpern 1,1 'und die Führungsschienen 6,6' und ein Antrieb 20 mit einer Ab¬ deckung 15, welche letztere als Aufhängevorrichtung gedacht ist und in Abständen entlang der ganzen Förderbahn angeordnet sein können.

Die Figuren 4A und 4B und 4C zeigen eine weitere Ausführungsform, in welchen als Rollenverbund statt Rollen Kugeln 2' (analog zu den Rollen 2) verwendet werden. In den Figuren 4A und 4B sind die Förderkörper 10 etwas auseinandergezogen gezeichnet, damit man durch die entstandene Lücke die Kugeln sehen kann. Zusammengebaut weisen die sich schiebenden Förderkörper untereinander keine wesentliche Lücke auf; der Spalt zwischen den Führungsschienen 6 und 6' und den Förderkörpern 10 beträgt in etwa 1/3 des Durchmessers der verwendeten Kugeln. Die Führungsnuten 7,11 sind selbstverständlich der Kugelform angepasst. Ferner erkennt man (Fig. 4A) an den Rollenkörpern 1,1 ' die Verbindungskörper 4 zur Aufnahme der Kugeln 2'.

Figuren 5A, 5B und 5C zeigen eine stilisierte Darstellung eines möglichen Antrie¬ bes 20 für die gezielte Verschiebung der Förderkörper 10, an welchen hier nicht dar¬ gestellte Manipulatoren für das Produkt, bspw. Greifer für flächige Objekte ange¬ bracht werden können. Eine hier sternförmige, in einem Befestigungsblock 17 ge- führte Antriebsscheibe 16, welche an der unteren Seite der Förderkörper 10 eingreift (siehe als Beispiel die Förderverzahnung 9 in Figur 3A und Figur 5C), wird über eine Antriebswelle 18 von einem Antriebsmotor 19 angetrieben. Natürlich sind auch an¬ dere Arten des Eingriffs zwischen Antrieb und Angetriebenem denkbar, wie bspw. Verzahnungen, wie sie bei Zahnrädern verwendet werden. Der Antrieb wird nach Bedarf gesteuert. Er kann bedarfsweise in zwei Drehrichtungen antreiben, siehe Doppelpfeil, sodass die Förderkörper 10 in der Figur nach links oder nach rechts verschoben werden können. Als Antrieb in der Fördervorrichtung ist die Förderung der gesamten Mehrzahl der von Förderkörpern 10 gebildeten, in sich geschlossenen Bahn gemeint. Einzelne Antriebseinheiten 20 können an verschiedenen Stellen dort angebracht sein, wo, je nach Länge der Förderbahn ein weiterer Antrieb benötigt wird, dies auch zur oben schon erwähnten .Lückenverteilung'.

Figur 6 zeigt eine stilisierte Darstellung eines weiteren möglichen Antriebes 20 für die gezielte Verschiebung der Förderkörper, an welchen Manipulatoren für das Pro- dukt, bspw. Greifer für flächige Objekte angebracht werden können. Eine hier sek- torförmige Antriebsscheibe 16', analog zu den sternförmigen Antriebsräder 16, wird über eine Antriebswelle 18 von einem Antriebsmotor 19, bspw. ein Schrittmotor, angetrieben. Zu sehen ist eine stilisierte Halterung, hier ein Befestigungsblock 17, für die Antriebswelle 18. Der Antriebs winkel der Antriebsscheibe 16' wird nach Bedarf und situativ eingestellt. Er kann 360 Winkelgrade oder nur einen Teil davon betragen und dies in bedarfsweise zwei Richtungen (siehe Doppelpfeil), sodass die Förderkörper 10 in der Figur nach links oder nach rechts verschoben aber auch nur stückweise vorgerückt werden können, wenn bspw. eine exakte Positionierung im Stillstand erforderlich ist. Dabei handelt es sich um die Förderung von jeweils allen Förderkörpern simultan miteinander.

Die Figuren 7A5 7B und 7C zeigen einerseits eine beispielhafte vorgeschlagene Form von 4 Förderkörpern 10 aus der Mehrzahl aller und andererseits eine Aneinan¬ derreihung dieser derart, dass sie bspw. im Eingriff miteinander in eine leichte Kurve einer auch in zwei Richtungen (zur Seite und nach oben) gekrümmten Bahn geför- dert werden können. Die Förderkörper 10 weisen eine stilisierte Aufnahme 12 zur Befestigung eines Mittels auf, an welchen bspw. Manipulatoren angebracht werden können. Sichtbar sind auch die Führungsnuten 11 für den Eingriff der Rollen 2 der Rollenkörper 1 und 1'. Da die Förderkörper 10, wenn sie nicht aneinander gekoppelt sind, immer gestossen und nicht gezogen werden, ist es vorteilhaft durch Formge¬ bung der Berührungsstellen zweier Förderkörper durch Anschrägungen 21 in einem bestimmten Winkel W zur Aussenkante, diesen die Eigenschaft eines beweglichen verlängerten Förderkörpers zu geben. Figur 7C zeigt die Frontansicht der Reihe, die Taumelbewegung der Förderkörper auf ihrer zweifach gekrümmten Bahn ist hier gut sichtbar.

Figur 8 zeigt eine weitere beispielhafte Ausführungsform, ähnlich wie in den Figu¬ ren 7A, 7B, 7C, doch für kleinere Radien in den Förderbahnen. Ein vierter Förder¬ körper ist mit einem grosseren Abstand von den anderen dargestellt, um die Formge- bung im Bereich, wo die Förderkörper aufeinander stossen, besser sichtbar zu ma¬ chen. Die Anschrägungen 21 weisen zur Längskante des Förderkörpers einen grosse¬ ren Winkel W auf, als die bei den Figuren 7 A,B,C der Fall ist. Als weitere Ausfüh¬ rungsform sind drei Förderkörper 10 als Beispiel für alle Förderkörper 10 einer Vor¬ richtung über ein Verbindungsmittel 13, bspw. eine elastische Verbindung zusam- mengehängt. Dies erleichtert die Montage und auch die Manipulation bei einer all¬ fälligen Revision, man muss nicht Einzelteile zu einer Bahn zusammenfügen, die in eine bestimmte Richtung zueinander zwischen die Rollenkörper eingeführt werden müssen. Die Führungskörper können auch allseitig, bspw. Kugel-Kalotte oder gegen¬ seitig, wie in Figur gezeigt, abgestützt sein, um Kräfte aufnehmen zu können.

Die Figuren 9A und 9B zeigen ein Beispiel einer in sich geschlossenen Bahn. Wie oben schon darauf hingewiesen, führen die Teile Führungsschienen 6,6' und Rollenkörper 2,2' und Förderkörper 10 als geschlossene Bahn in sich zurück und bilden so eine geschlossene, räumlich beliebig geführte Bahn. In Figur 9A ist dies bspw. eine ringförmige Bahn, die an einer Stelle aufgeschnitten eine Lücke L auf- weist, um, wie in der Detailfigur 9B die hier ebenfalls stilisierten Bestandteile Füh¬ rungsschienen 6,6', Rollenkörper mit Rollen 2 und Förderkörper 10 mit der Auf¬ nahme 12 eines Befestigungsmittels zeigen zu können. Diese Teile sind vergrössert in der Detailzeichnung 9B zu sehen.

Die Figuren 1OA und 1OB zeigen eine Ausführungsform bei welcher die Rollenkör¬ per 1,1 ' (hier nur mit einer Aufnahme 22 oder Öffnung für die Wälzkörper) und die Verbindungsteile 4 eine Einheit bilden und diese über einen Verbindungskörper 4 bzw. mittels eines Verbindungsmittels 4' untereinander verbunden sind. Diese Ausführungsform eignet sich besonders für eine Förderung um Kurven mit kleinen • Radien. Figur 10A zeigt eine Krümmung in einer ersten Krümmungsrichtung und Figur 1OB eine (um 90 Grad gedrehte) zweite Krümmungsrichtung. Daraus lässt sich auch eine weitere Krümmungsrichtung 180 Grad entgegengesetzt zu Figur 10A und entsprechend zu Fig. 1OB ersehen. Damit kann mit dieser Ausführungsform nicht nur auf mit Kurven gekrümmten sondern auch auf spiralförmigen Bahnen gefördert werden.

Verbindungsteil 4 und Rollenkörper 1,1 ' bilden eine Einheit; jeder einzelne Teil weist in diesen Figuren zwei Aufnahmen 22 zur Aufnahme bzw. dem Einbau je eines Wälzkörpers, nämlich Rollen 2, Kugeln 2', Zylinder 2" usw., wobei eine Mehrzahl von solcherart angeordneten Wälzkörpern je einen ersten und zweiten Rollenkörper 1 bzw. 1' bilden. Eine Mehrzahl von solchen Teilen sind mittels eines Verbindungsmittels 4' miteinander verbunden; sie können auch gelenkig miteinander verbunden sein. Der Abstand zwischen den Einheiten, der je nach Anwendungsfall gewählt werden kann, hat einen direkten Einfluss auf den zu bewältigenden Kurven¬ radius. Man erkennt gut in Figur 1OB, dass bei dieser .Biegung' die Abstände klein sein können und man erkennt in Figur 10A, dass diese Abstände durch die Bauform der Förderkörper begrenzt wird, dies umso mehr, wenn die über den Verbindungskörper 4 verbundenen Rollenkörper 1,1 ' um 180 Grad verdreht zu Figur 10A in Biegung gebracht werden.. Die Figuren IIA und IIB zeigen die eben diskutierte Ausführungsform mit als Ku¬ geln 2' ausgebildeten Wälzkörper und zudem mit einer 6 von den beiden Führungs¬ schienen 6,6'. Figur IIA zeigt die Kurve von oben, wobei im betriebsfähigen Zu- stand die Kugeln natürlich in die Führungsnut 7 eingreifen. Aus einer anderen Per¬ spektive in Figur I IB erkennt man die Führungsnut aber wegen der perspektivischen Verzeichnung nicht mehr alle Kugeln 2' der Rollenkörper 1,1'. Doch ist diese Darstellung geeignet, um zu zeigen, wie eine Fördervorrichtung dieser Art zusammengebaut werden kann.

Die Figuren 11C und HD zeigen ein Element oder Teil des/der Rollenkörper/s 1,1 ' mit eingesetzten Kugeln 2' als Wälzkörper und mit einem dazwischen angeordneten, einfach dargestellten Förderkörper 10.

Figur 12A zeigt einen Rollenkörper 1 bzw 1 ' mit Wälzkörpern, hier Rollen 2 oder Zylinder 2", (auch Kugeln 2' können eingesetzt werden) bei denen die Rollenachse durch zwei gegenüberliegende spitze Kegel 24 ersetzt ist. Diese Wälzkörper sind in einen Verbindungskörper 4 eingebracht, welcher Aufnahmen 22 für beliebige Arten von Wälzkörpern, Rollen, Kugeln, Zylindern etc. aufweist. Dieser Rollenkörper 1 ist vorzugsweise elastisch aber nicht weichelastisch gestaltet, damit er biegbar um Kurvenradien laufen kann, dargestellt mit Doppelpfeilen in verschiedene Richtungen, aber doch so fest ist, dass die eingesetzten Rollen 2 oder Zylinder 2" einen sicheren Halt haben. Ein solcher Rollenkörper kann in beliebiger Länge hergestellt sein; er kann auch standardisierte Längen aufweisen und abschnittsweise zwischen Förderkörper 10 und Führungsschienen 6,6' angeordnet werden. Anschliessend wird eine interessante Anwendung eines solchen Rollenkörpers diskutiert.

Die Figuren 12B und 12C zeigen nun eine Anwendung des Rollenkörpers gemäss Figur 12A aus zwei Perspektiven. Man erkennt einen Führungskörper 26, der zwei Führungsschienen 6 und 6' aufweist. Die Führungsschienen 6,6' sind gebogen und hier einstückig ausgeführt, mit andern Worten, der Führungskörper 26 ist so ausgestaltet, dass auf der einen Seite die eine und auf der anderen Seite die andere Führung für die Förder- und Rollenkörper angeordnet oder angeformt sind. Die Förderkörper 10 weisen entsprechend dieser Einstückigkeit eine Führungsnut 11 zum Abrollen der Wälzkörper 2" des Rollenkörpers 1 auf der einen Seite der Führungsschiene, nämlich dem Teil 6 und, stilisiert dargestellt, auf der andern Seite, also gegenüber, Rollen 2, es können auch fixe Rollen (Gleiter) sein, welche auf der Führungsschiene, nämlich dem Teil 6' entlang laufen. Diese kompakte Ausführungsform ist besonders geeignet, wenn aus Platzgründen, bspw. Mauerdurchgänge oder entlang von Wänden oder bei Überwindung von Stockwerken oder bei spiralförmigem Bahnverlauf möglichst wenig Volumen erlaubt ist. Für grossere Lasten beschwert man die Förderkörper 10 so, dass sie auf dem Rollenkörper 1 aufsitzt und für kleinere Lasten kann man den Hängebetrieb wählen, wo sie sich mit dem Rollenkörper 1 ' der Führungsschiene 6' entlang bewegen.

Beide Figuren zeigen drei Förderkörper 10 in verschiedenen Positionen. Ein erster Förderkörper ist im Eingriff mit der Führungsschiene 6 auf der einen Seite und mit der Führungsschiene 6' auf der andern Seite. Zwischen der Führungsnut 11 des Förderkörpers 10 und der Führungsnut 7 der Führungsschiene 6 wird dann der Rollenkörper 1, von dem ein Teilstück dargestellt ist, eingeschoben, auf der Gegenseite befindet sich der Rollenkörper 1 ', aufgeteilt über die Rollenkörper, mit Rollen 2 im Eingriff mit der Führungsschiene 6'. Der Zwischenraum für den Rollenkörper 1 ist in Figur 12B gut zu sehen. Ein zweiter Förderkörper ist nicht im Eingriff mit der Führungsschiene, aber der Rollenkörper 1 liegt nahe der Führungsnut 11, was in Figur 12C gut zu sehen ist. Ein dritter Förderkörper ist ohne Eingriffe über der Führungsschiene 6 gezeichnet, sodass man dessen Ausgestaltung gut erkennen kann. Diese Darstellung wurde gewählt, um einerseits die Eingriffe der Teile ineinander und andererseits die Teile selber gut darstellen zu können. Selbstverständlich ist bei einer Anlage die Länge einer Bahn mit den Rollenkörpern und einer beliebigen Anzahl Förderkörper so bemessen, wie sie eben gewünscht ist.

Die Figuren 13A, 13B und 13C zeigen eine weitere Ausführungsform, bei der die Rollenkörper 1,1 ' aus einer Mehrzahl von untereinander nicht verbundenen Wälz¬ körpern, hier Kugeln 2' in einem Abstandskäfig 27 (mit Aufnahme für Wälzkörper 22) besteht, die so angeordnet sind, dass sie nahe zueinander und zwischen Förderkörper 10 und Führungsschiene 6 liegen. Diese Ausführungsform lehnt sich an die Ausführungsform von Figur 4 an, zeigt aber eine Besonderheit, welche bei Krümmungen der Bahn eine Rolle spielt. Die Wälzkörper, hier Kugeln 2', sind drehbar im Abstandskäfig 27 und der ringförmigen Aufnahme 22 für Wälzkörper angeordnet. Der Abstandskäfig 27 dient nicht nur zur Aufnahme der Kugeln 2', er dient auch als Abstandhalter zwischen den Führungsschienen und den Förderkörpern, was Figur 13A gut zeigt. Figur 13B, die Frontalansicht von Figur 13A und zeigt den Förderkörper 10 mit Führungsnuten 11, welche durch besondere Ausgestaltung zwischen Kugel 2' und Nut ein Spiel derart aufweisen, dass der Förderkörper 10 in Richtung des Doppelpfeils D quer zu den Führungsnuten 7,7' der Führungsschienen 6,6' (Führungsschiene 6' nicht dargestellt) verschoben werden kann, was in Form einer kleinen Dislokation des Förderkörpers 10 aus seiner Läangsachse gezeigt ist. Bei einer Krümmung der Führungsschienen, hier nach unten oder oben, können die starren, sich über zwei Kugeln 2' erstreckenden Förderkörper 10 gleichsam um den Bahnradius kippen was in Figur 13C mit einem Doppelpfeil D illustriert ist. Figur 13C zeigt in perspektivischer Sicht die prinzipielle Anordnung, wobei auf der Gegenseite der Führungsschiene 6 noch ein Kugelelement 2' des Rollenkörpers 1 ' einer gleichen Mehrzahl dargestellt ist, woran dann die zweite, nicht dargestellte Führungsschiene 6' anschliessen kann.

Ganz allgemein lässt sich die Erfindung wie folgt zusammenfassen. Eine Fördervor¬ richtung, weist mindestens einen Förderkörper 10 sowie mit diesem in Wirkverbin- düng stehende Rollenkörper 1,1 ' mit einer Mehrzahl aber mindestens zwei Wälzkör- pern wie Rollen, 2 Kugeln 2', Zylinder 2" etc. welche Rollenkörper 1,1 ' an Füh¬ rungsschienen 6,6 ',5 und dem mindestens einen Förderkörper 10 so angeordnet sind, dass die Wälzkörper 2,2', 2" bei Verschiebung des mindestens einen Förderkörpers 10 frei drehen können. Die Rollenkörper 1,1' bilden einen Rollverbund, der bspw. Rollen 2 und/oder Kugeln 2' oder Zylinder 2" usw. aufweisen kann. Die Vorrichtung kann zwei oder mehrere Rollenkörper 1,1' aufweisen. Zwei Rollenkörper 1,1' können im gestreckten Winkel bezüglich des Förderkörpers 10 einander gegenüber liegen. Dieser Winkel kann auch geknickt sein. Zu zwei Rollenkörpern 1,1 ' kann ein dritter Rollenkörper 8 derart angeordnet sein, dass er zusätzlich Lastkraft aufnehmen kann. Angetrieben werden in der Regel die Förderkörper 10, nicht die Rollenkörper 1,1',8. Der Rollverbund dient als rollende Abstützung für die geförderten Förderkörper 10 und sind zwischen diesen und den Führungsschienen 6, 6', 5 angeordnet. An den Förderkörpern 10 können verschiedenartige Mittel zum Transportieren von Fördergut angebracht sein. Sie können aber auch kettenartig verbunden sein.

Die drei Baugruppen, Führungsschiene, Rollkörper und Förderkörper werden je nach Anwendungsfall entsprechend ausgestaltet. Betrachtet man die absoluten gegensei¬ tige Geschwindigkeiten zueinander, so ist:

VFührungsschiene = 0 U∏d '' Rollkörper ^ " Förderkörper

und sie sind formschlüssig verbunden, aber lose zueinander geführt, was einerseits günstige Herstellungskosten bewirkt und andererseits den Verschleiss vermindert. BEZUGSZEICHENLISTE

1 erster Rollenkörper, 1 ' zweiter Rollenkörper 2 Rollen 3 Rollenachsen 4 Verbindungskörper 4' Verbindungsmittel für die Rollenkörper 5 Verbindungsplatte/Bodenplatte 5' dritte Eingriffs- bzw. Führungsnut 6 erste Führungsschiene, 6' zweite Führungsschiene 7 erste Eingriffs- bzw. Führungsnut, 7' zweite Eingriffs- bzw. Führungs nut 8 dritter Rollenkörper 9 Förderverzahnung 10 angetriebene Förderkörper 11 Eingriffs- bzw. Führungsnut am Förderkörper 12 Aufnahme zur Befestigung eines Mittels 13 Verbindungsmittel für die Förderkörper 14 Befestigungslöcher 15 Deckenbefestigung 16 Antriebsrad für die Förderkörper 17 Befestigungsblock 18 Antriebswelle 19 Antriebsmotor 20 Antriebseinheit 21 Anschrägung am Förderkörper 22 Aufnahme für Wälzkörper 23 Befestigung 24 Kegel 25 Kugelkäfig 26 Führungskörper 27 Abstandskäfig