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Title:
ROOF ANCHOR
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2003/004793
Kind Code:
A2
Abstract:
The invention relates to a roof anchor that is to be attached to the standing seams (2, 3) of a standing seam roof. Said anchor comprises two struts (4, 5), arranged in the shape of a cross, interconnected in their area of intersection and having in their end regions clip elements (8) for fixing to the standing seams (2, 3) and an anchor element (6). The anchor is characterised in that the struts (4, 5) are interconnected in an articulated manner in their area of intersection, in such a way that they can be pivoted in relation to one another, about an axis that runs perpendicular to the plane of the struts (4, 5) and in that a clip element (8) is attached in each end region of the struts (4, 5), so that it can pivot about an axis that runs perpendicular to the plane of the struts (4, 5).

Inventors:
Schmitt, Horst Ewald (Auf dem Zilles 3, Kelberg, 53539, DE)
Application Number:
PCT/EP2002/006578
Publication Date:
January 16, 2003
Filing Date:
June 07, 2002
Export Citation:
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Assignee:
CORUS BAUSYSTEME GMBH (August-Horch-Str. 20-22, Koblenz, 56070, DE)
Schmitt, Horst Ewald (Auf dem Zilles 3, Kelberg, 53539, DE)
International Classes:
E04G21/32; E04G21/32; (IPC1-7): E04D/
Attorney, Agent or Firm:
Herman De, Groot Johan Willem (Corus Technology BV, P.O. Box 10000, CA Ijmuiden, NL-1970, NL)
Hansen, Willem Joseph Maria (Corus Technology BV, P.O. Box, 1970 CA Ijmuiden, 10000, NL)
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Claims:
Ansprüche : Dachanker
1. Dachanker zur Anbringung an den Stehfalzen (2,3) ei nes Stehfalzdaches mit zwei kreuzförmig angeordneten Streben (4,5), die in ihrem Kreuzungsbereich mitein ander verbunden sind und an ihren Endbereichen Klem melemente (8) zur Fixierung an den Stehfalzen (2,3) aufweisen, und mit einem Verankerungsmittel (6), da durch gekennzeichnet, daß die Streben (4,5) in ihrem Kreuzungsbereich gelenkig miteinander verbunden sind, so daß sie gegeneinander um eine senkrecht zur Ebene der Streben (4, 5) liegende Achse verschwenkbar sind, und daß an den Endbereichen der Streben (4,5) jeweils ein Klemmelement (8) um eine senkrecht zur Ebene der Streben (4,5) gelegene Achse schwenkbar angebracht ist.
2. Dachanker nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Streben (4,5) in ihrem Kreuzungsbereich durch einen Gewindestift (6a) des Verankerungsmittels (6) gelenkig miteinander verbunden sind.
3. Dachanker nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Gewindestift (6a) die Streben (4,5) durch greift und durch eine Mutter (7) gesichert ist.
4. Dachanker nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekenn zeichnet, daß das Verankerungsmittel (6) eine an dem Gewindestift (6a) angebrachte Öse (6b) aufweist.
5. Dachanker nach einem der vorherigen Ansprüche, da durch gekennzeichnet, daß die Klemmelemente (8) als Strangpreßprofile aus insbesondere Aluminium ge mäß EN AW 6060 ausgebildet sind.
6. Dachanker nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Strangpreßprofile (8) an den Streben (4,5) durch Winkelbleche (9) befestigt sind.
7. Dachanker nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Winkelbleche (9) an den Strangpreßprofilen (8) durch jeweils mindestens zwei Schrauben (12,13) und Sicherungsmuttern (14,15) jeweils derart fixiert sind, daß durch Festziehen der Muttern (14,15) die Klemmkraft der Strangpreßprofile (8) erhöht wird.
8. Dachanker nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekenn zeichnet, daß die Winkelbleche (9) an den Streben (4,5) jeweils durch eine die jeweilige Strebe (4, 5) durchsetzende und mittels einer Mutter (11) gesicher te Schraube (10) gelenkig angebracht sind.
9. Dachanker nach einem der vorherigen Ansprüche, da durch gekennzeichnet, daß die Schrauben (10,12, 13) und/oder Muttern (11,14, 15) aus nichtrostendem Stahl bestehen.
Description:
Beschreibung : Dachanker Die vorliegende Erfindung betrifft einen Dachanker zur Anbringung an den Profilrippen eines Stehfalzdaches mit zwei kreuzförmig angeordneten Streben, die in ihrem Kreu- zungsbereich miteinander verbunden sind und an ihren End- bereichen Klemmelemente zur Fixierung an den Profilrippen aufweisen, und mit einem Verankerungsmittel.

Für die Bekleidung von Wänden und Dächern insbesondere im Industrie-und Gewerbebau werden in zunehmendem Maß dünne Profiltafeln aus Metall, beispielsweise aus Stahl oder Aluminium, eingesetzt. Diese relativ großen Profiltafeln mit einer Stärke im Millimeterbereich sind naturgemäß flexibel und können daher zum Zwecke der Versteifung in regelmäßigen Abständen vorspringende Sicken aufweisen.

Des weiteren sind die Kantenbereiche der Profiltafeln beispielsweise durch Rollformen so profiliert, daß sie mit dem Randbereich eine benachbarte Profiltafel unter Herstellung einer wetterfesten Verbindung einen sogenann- ten Stehfalz bilden.

Für sogenannte Stehfalzdächer, die in dieser Weise ausge- bildet sind, gibt es Absturzsicherungssysteme mit spezi- ell für die Anbringung an den Stehfalzen der Dächer aus- gebildeten Dachankern. Die bekannten Dachanker bestehen im wesentlichen aus zwei Streben aus nichtrostendem Stahl, die kreuzförmig angeordnet und in ihrem sich über- lappenden Mittelbereich fest miteinander verbunden sind, und einer Öse als Verankerungsmittel für das Absturzsi- cherungssystem. Die Fixierung des Dachankers an einem Stehfalzdach erfolgt durch zwei genormte Aluminium- Strangpreßprofile (EN AW 6060), die auf zwei benachbarten Stehfalzen des Stehfalzdaches festgeklemmt werden können und hierzu mit entsprechendem Abstand und parallel zuein- ander angeordnet und jeweils mit beiden Streben verbunden sind.

Die bekannten Dachanker haben sich in der Praxis durchaus bewährt. Als nachteilig wird jedoch angesehen, daß der Abstand der Strangpreßprofile fest vorgegeben ist und die Dachanker daher nur für die Anbringung an einem Stehfalz- dach mit korrespondierenden Stehfalzabständen geeignet sind.

Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen Dachanker für Stehfalzdächer der eingangs genannten Art anzugeben, der universell für Stehfalzdächer mit unter- schiedlichen Stehfalzabständen geeignet ist.

Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Streben in ihrem Kreuzungsbereich gelenkig miteinander verbunden sind, so daß sie gegeneinander um eine senk- recht zur Ebene der Streben liegende Achse verschwenkt werden können, und daß an den Endbereichen der Streben jeweils ein Klemmelement um eine senkrecht zur Ebene der Streben gelegene Achse schwenkbar angebracht ist. Da- durch, daß die Streben untereinander und mit den Klemme- lementen in der erfindungsgemäßen Weise gelenkig verbun- den sind, wird die Möglichkeit eröffnet, die Abmessungen des Dachankers an die Gegebenheiten des Stehfalzdaches, an welchem er zu befestigen ist, zupassen. Konkret wird hierzu die Breite des Dachankers durch Verschwenken der Streben gegeneinander auf den Stehfalzabstand des Daches eingestellt und werden im Anschluß daran die Klemmelemen- te gegenüber den Streben so verschwenkt, daß sie parallel zu den Stehfalzen ausgerichtet sind und an diesen fixiert werden können. Im Ergebnis ist der erfindungsgemäße Dachanker universell für Stehfalzdächer mit unterschied- lichen Stehfalzabständen geeignet.

Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist hierbei vorgesehen, daß die Streben in ihrem Kreuzungsbe- reich durch einen Gewindestift des Verankerungsmittels, das in herkömmlicherweise beispielsweise als eine Öse ausgebildet sein kann, gelenkig miteinander verbunden sind, wobei der Gewindestift die Streben zweckmäßigerwei- se durchgreift und durch eine Mutter gesichert ist. Diese Mutter kann nach der Fixierung des Dachankers an einem Stehfalzdach mit einem vorgegebenen Drehmoment festgezo- gen werden, so daß im Gebrauch die Streben fest miteinan- der verbunden sind und den erforderlichen Halt bieten.

In gleicher Weise kann es zweckmäßig sein, die Klemmele- mente, die in herkömmlicher Weise als Strangpreßprofile aus insbesondere Aluminium gemäß der Norm EN AW 6060 aus- gebildet sein können, an den Endbereichen der Streben durch Schrauben/Mutter-Verbindungen zu fixieren, wobei die Muttern dann zum Verschwenken der Klemmelemente ge- genüber den Streben gelöst und im Gebrauch zur Erhöhung der Steifigkeit mit einem vorgegebenen Drehmoment festge- zogen werden.

In Ausbildung dieser Ausführungsform ist vorgesehen, daß die Strangpreßprofile an den Streben durch Winkelbleche befestigt sind. Diese Winkelbleche können dann an den Streben jeweils durch eine die jeweilige Strebe durchset- zende und mittels einer Mutter gesicherte Schraube gelen- kig angebracht sein, und sie sind an den Strangpreßprofi- len zweckmäßigerweise durch jeweils mindestens zwei Schrauben und Sicherungsmuttern derart fixiert, daß durch Festziehen der Muttern die Klemmkraft der Strangpreßpro- file erhöht wird.

Hinsichtlich weiterer vorteilhafter Ausgestaltungen der Erfindung wird auf die Unteransprüche sowie die nachfol- gende Beschreibung eines Ausführungsbeispiels unter Be- zunahme auf die beiliegende Zeichnung verwiesen. In der Zeichnung zeigt Figur 1 einen Dachanker gemäß der vorliegenden Er- findung in Draufsicht, Figur 2 den Dachanker aus Figur 1 in Seitenansicht, Figur 3 den Dachanker aus Figur 1 in Frontansicht und Figur 4 in schematischer Darstellung den Dachanker aus Figur 1 in zwei Schwenklagen der Stre- ben.

In den Figuren 1 bis 3 ist ein Dachanker 1 gemäß der vor- liegenden Erfindung dargestellt. Dieser Dachanker 1 dient dazu, ein nicht näher dargestelltes Absturzsicherungssy- stem an zwei benachbarten Stehfalzen 2,3, die in Figur 1 schematisch angedeutet sind, eines ansonsten nicht näher dargestellten Stehfalzdaches anzubringen. Der Dachanker 1 umfaßt zwei Streben 4,5 aus nichtrostendem Stahl, die eine Breite von 65 mm und eine Dicke von 3 mm besitzen.

Die Streben 4,5 sind kreuzförmig zueinander angeordnet und in ihrem sich überlappenden Mittelbereich miteinander verbunden. Die Verbindung erfolgt durch ein Verankerungs- mittel 6, das als Anschlagpunkt für das Absturzsiche- rungssystem dient und von einem Gewindestift 6a mit einer daran endseitig angebrachten Öse 6b gebildet wird. Der Gewindestift 6a durchgreift hierzu entsprechende Durch- gangsbohrungen der Streben 4,5 und ist an diesen durch eine Mutter 7 befestigt.

An den axialen Endbereichen der Streben 4,5 ist jeweils ein Klemmelement 8 vorgesehen, um den Dachanker 1 an den Stehfalzen 2,3 des Stehfalzdaches zu fixieren. In der dargestellten Ausführungsform sind die vier Klemmelemente als Aluminium-Strangpreßprofile 8 gemäß der Norm EN WA 6060 ausgebildet und an den Streben 4,5 durch winkelble- che 9 befestigt. Konkret sind die Winkelbleche 9 an den Streben 4,5 jeweils durch eine die jeweilige Strebe 4,5 durchsetzende und mittels einer Mutter 11 gesicherte Schraube 10 angebracht, und an den Strangpreßprofilen 8 jeweils durch zwei Schrauben 12,13 und korrespondierende Sicherungsmuttern 14,15 fixiert. Wie insbesondere in der Figur 2 gut erkennbar ist, ist die Anordnung dabei so ge- troffen, daß die Strangpreßprofile 8 durch Festziehen der Muttern 14,15 jeweils elastisch zusammengedrückt werden, so daß sich die Klemmkraft der Strangpreßprofile 8 über das Anzugsdrehmoment der Muttern 14,15 einstellen läßt.

Gemäß der vorliegenden Erfindung sind die beiden Streben 4,5 des Dachankers 1 nach dem Lösen der Mutter 7, welche den Gewindestift 6a des Verankerungsmittels 6 sichert, gegeneinander in der Blattebene der Figur 1 verschwenk- bar, und in gleicher weise können die Strangpreßelemente 8 gegenüber den Streben 4,5 in der Blattebene bzw. einer hierzu parallelen Ebene verschwenkt werden, wenn die Schraubverbindungen zwischen den Winkelblechen 9 und den Streben 4,5 durch Lösen der Muttern 11 gelockert werden.

Wie in Figur 4 erkennbar ist, ist es mittels dieser Ge- lenkverbindungen möglich, den Dachanker 1 universell an verschiedene Stehfalzabstände anzupassen. In Figur 4a beispielsweise ist schematisch ein Dachanker 1 gemäß den Figuren 1 bis 3 gezeigt, der für eine Anbringung an einem Stehfalzdach mit einem Stehfalzabstand D bestimmt ist.

Wenn dieser Dachanker 1 für ein Stehfalzdach verwendet werden soll, bei dem die Stehfalze einen geringeren Ab- stand d haben, werden die Streben 4,5 aus der in Figur 4a gezeigten Lage in die in Figur 4b gezeigte Lage gegen- einander soweit verschwenkt, bis ein entsprechender Ab- stand d der Strangpreßprofile 8 erreicht ist. Anschlie- ßend werden die Strangpreßprofile 8 gegenüber den Streben 4,5 so verschwenkt, daß sie parallel zu den Stehfalzen 2,3 ausgerichtet sind und auf diese aufgesteckt werden können, und werden die Strangpreßprofile 8 an den Steh- falzen 2,3 festgeklemmt, indem die Schrauben 12,13 mit einem entsprechenden Drehmoment angezogen werden. Zum Ab- schluß werden die Schraubverbindungen zwischen den Win- kelblechen 9 und den Streben 4,5 sowie die Schraubver- bindung zwischen dem Verankerungsmittel 6 und der Schrau- be 7 wieder festgezogen. Alle Schrauben müssen dabei mit einem Anzugsmoment von 20 Nm gesichert werden.

Der erfindungsgemäße Dachanker 1 kann somit universell für Stehfalzdächer mit verschiedenen Baubreiten der Pro- filtafeln und somit unterschiedlichen Stehfalzabständen eingesetzt werden. Die Einstellung erfolgt in einfacher Weise dadurch, daß die Schraubverbindungen gelöst werden und dann einerseits die Streben 4, 5 gegeneinander und andererseits die Strangpreßprofile 8 gegenüber den Stre- ben 4, 5 um parallele, senkrecht zu der Ebene der Streben 4,5 verlaufende Achsen gegeneinander verschwenkt werden.

Die Bauteile des erfindungsgemäßen Dachankers bestehen aus nichtrostenden Materialien, um den Dachanker vor Um- welteinflüssen zu schützen.




 
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