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Title:
ROTOR COMPRISING PROTRUDING WEBS
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2016/050715
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a rotor (10) for an electrical machine (50) comprising a stack of sheets (20) which extends in an axial direction (3) from a first axial end (1) to a second axial end (2), wherein the stack of sheets (20) has layered layers (100, 200, 1100) in the axial direction (3), wherein each layer (100, 200, 1100) has a plurality of sheet areas (6, 115, 116, 117, 126, 215, 216, 217, 1115), wherein there are flow conduction blocks (11, 31, 1113, 3113), which are situated between adjacent sheet areas (6, 115, 116, 215, 216), wherein at least one flow conduction block (11, 31, 1113, 3113) is cast with a non-ferromagnetic potting compound (5), wherein the potting compound (5) respectively extends in the at least one flow conduction block (11, 31, 1113, 3113) from the first axial end (1) to the second axial end (2), wherein there are fastened sheet areas (115, 116, 117, 126, 215, 216, 217, 1115) which respectively have at least one web (111, 112, 113, 121, 122, 124, 211, 212, 213, 221, 222, 1111, 1112, 112, 1122, 1123) protruding into the potting compound (5), wherein the protruding web at least in part extends in a direction (7, 8, 17, 18) which has a component in the axial direction (3), wherein in each layer (100, 200, 1100) at least one sheet area (115, 215, 1115) is an fastened sheet area, an electrical machine comprising the rotor (10), a motor vehicle (60) comprising the rotor (10), a stack of sheets (20) for the rotor, as well as a method for manufacturing the rotor (10) and the use of sheets (15, 1115) for the rotor (10).

Inventors:
BÜTTNER KLAUS (DE)
KIRCHNER KLAUS (DE)
WARMUTH MATTHIAS (DE)
Application Number:
EP2015/072310
Publication Date:
April 07, 2016
Filing Date:
September 29, 2015
Export Citation:
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Assignee:
SIEMENS AG (DE)
International Classes:
H02K1/24; H02K15/02; H02K15/12
Foreign References:
EP2169805A12010-03-31
JP2002095227A2002-03-29
US5818140A1998-10-06
JP2002095227A2002-03-29
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Claims:
Patentansprüche

1. Rotor (10) für eine elektrische Maschine (50), umfassend

- ein Blechpaket (20) , das sich in einer axialen Richtung (3) von einem ersten axialen Ende (1) zu einem zweiten axialen

Ende (2) erstreckt,

- wobei das Blechpaket (20) in der axialen Richtung (3) ge¬ schichtete Schichten (100,200,1100) aufweist,

- wobei jede Schicht (100,200,1100) mehrere Blechbereiche

(6,115,116,117,126,215,216,217,1115) aufweist,

- wobei Flussleitsperren (11,31,1113,3113) vorhanden sind, die zwischen angrenzenden Blechbereichen (6,115,116,215, 216) liegen,

- wobei mindestens eine Flussleitsperre (11,31,1113,3113) mit einer nicht-ferromagnetischen Vergussmasse (5) ausgegossen ist,

- wobei sich die Vergussmasse (5) in der mindestens einen

Flussleitsperre (11,31,1113,3113) jeweils von dem ersten axialen Ende (1) zu dem zweiten axialen Ende (2) erstreckt, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, dass

- befestigte Blechbereiche (115,116,117,126,215,216,217,1115) vorhanden sind, die jeweils mindestens einen in die

Vergussmasse (5) hineinragenden Steg

(111,112,113,121,122,124,

211,212,213,221,222,1111,1112,112,1122,1123) aufweisen, wo¬ bei der hineinragende Steg zumindest teilweise in mindes¬ tens einer Richtung (7,8,17,18) verläuft, die eine Kompo¬ nente in axialer Richtung (3) aufweist,

- wobei in jeder Schicht (100,200,1100) mindestens ein erster Blechbereich (115,215,1115) ein befestigter Blechbereich ist,

- wobei zwischen einer Schicht (100) und einer zu der Schicht (100) benachbarten Schicht (200,1100) in die Vergussmasse (5) der Flussleitsperren (11,31,1113,3113) kein hineinra- gender Steg hineinragt, der in der axialen Richtung (3) über einen hineinragenden Steg (111,112,113,121,122,124) der Schicht (100) liegt.

2. Rotor (10) nach Anspruch 1, wobei eine Schicht (100) eine benachbarte Schicht (200) aufweist, in der ein erster Blech¬ bereich (215) vorhanden ist, der einen benachbarten hineinragenden Steg (211) aufweist, wobei der benachbarte hineinra- gende Steg (211) in einer Drehrichtung ( ) nach einem ersten hineinragenden Steg (111) des ersten Blechbereichs (115) der Schicht (100) in der Vergussmasse (5) benachbart verläuft.

3. Rotor (10) nach Anspruch 1 oder 2, wobei in jeder Schicht (100,200,1100) ein zweiter Blechbereich (116,216) ein befes¬ tigter Blechbereich ist, wobei ein hineinragender Steg

(111,211,1111) des ersten Blechbereichs (115,215,1115) als ein gegenüberliegender hineinragender Steg von einem ersten hineinragenden Steg (113,213,1113) des zweiten Blechbereichs (116,216) durch die Vergussmasse (5) getrennt ist.

4. Rotor (10) nach einem der Ansprüche 2 bis 3, wobei in der benachbarten Schicht (200) ein dritter Blechbereich (217) vorhanden, der einen benachbarten hineinragenden Steg (212) aufweist, wobei der benachbarte hineinragende Steg (212) ent¬ gegen der Drehrichtung ( ) nach einem ersten hineinragenden Steg (112) eines dritten Blechbereichs (117) der Schicht (100) in der Vergussmasse (5) benachbart verläuft. 5. Rotor (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der mindestens eine hineinragende Steg eines befestigten Blechbereichs (115, 116, 117, 126, 215, 216, 217, 1115) durch ein Verbiegen eines Teilbereichs eines Blechstücks entstanden ist, wobei das Blechstück den befestigten Blechbereich um- fasst.

6. Rotor (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei in jeder Schicht die Blechbereiche (6,115,116,117,126,215, 216,217,1115) aus einem Blech (15,1015), insbesondere aus ei- nem Elektroblech hergestellt, bestehen.

7. Rotor (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die befestigten Blechbereiche (115,116,215,216) Berandungen (1110,1130,2110,2130) aufweisen, die jeweils mindestens einen hineinragenden Steg (111,113,211,213) aufweisen, wobei sich jede Schicht (100) in Bezug auf diese Berandungen (1110,1130, 2110,2130) aus einer benachbarten Schicht (200) durch Verdre- hen der benachbarten Schicht (200) um einen Verdrehwinkel (ß) ergibt, wobei in jeder Schicht (100) mindestens ein hineinra¬ gender Steg (121,122,123,211,212,213) unsymmetrisch zu min¬ destens einem ersten hineinragenden Steg (111,112,113,221, 222,223) bezüglich einer Symmetrieachse angeordnet ist, wobei die Symmetrieachse eine Winkelhalbierende (30) zu dem Ver¬ drehwinkel (ß) ist.

8. Rotor (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Rotor (10) eine weitere Schicht (14) aufweist, die in der axialen Richtung (3) die geschichteten Schichten (100,200, 1100) an dem zweiten axialen Ende (2) des Blechpakets fort¬ setzt, wobei die weitere Schicht (14) höchstens Blechbereiche aufweist, die keine hineinragenden Stege aufweisen. 9. Rotor (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei jeweils eine Schicht (100,200,1100) mit befestigten Blechbe¬ reichen aneinander grenzende Kreissektoren aufweist, die jeweils durch zwei d-Kreisradien (30,32) begrenzt sind, wobei in jeder Schicht (100,200,1100) mit befestigten Blechberei- chen durch die Blechbereiche (6,115,116,117,126,215,216,217, 1115) mehrere gebogene, streifenförmige und jeweils durch die Flussleitsperren (11,31,1113,3113) voneinander getrennte Flussleitabschnitte gebildet sind, die sich jeweils in ihrer Längserstreckung quer zu einer q-Achse (33,34) des Rotors (10) erstrecken, wobei die q-Achse entlang einer Winkelhal¬ bierenden der zwei d-Kreisradien (30,32) verläuft.

10. Elektrische Maschine (50), umfassend einen Rotor (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 9, und

- einen Stator (53) , der in einem Betrieb der elektrischen Maschine (50) über einen Luftspalt (54) mit dem Rotor (10) magnetisch zusammenwirkt, - wobei der Rotor (10) um eine Drehachse (9) drehbar gelagert ist, wobei die Drehachse (9) in der axialen Richtung (3) verläuft . 11. Kraftfahrzeug (60), umfassend einen Rotor (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 9.

12. Blechpaket (20) für einen Rotor (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 9,

- wobei sich das Blechpaket (20) in einer axialen Richtung

(3) von einem ersten axialen Ende (1) zu einem zweiten axialen Ende (2) erstreckt,

- wobei das Blechpaket (20) in der axialen Richtung (3) ge¬ schichtete Schichten (100,200,1100) aufweist,

- wobei jede Schicht (100,200,1100) mehrere Blechbereiche

(6,115,116,117,126,215,216,217,1115) aufweist,

- wobei Flussleitsperren (11,31,1113,3113) vorhanden sind, die zwischen angrenzenden Blechbereichen (6,115,116,215, 216) liegen,

d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, dass

- befestigte Blechbereiche (115,116,117,126,215,216,217,1115) vorhanden sind, die jeweils mindestens einen in die

Vergussmasse (5) hineinragenden Steg

(111,112,113,121,122,124,211,212,213,221,222,1111,1112,112, 1122,1123) aufweisen, wobei der hineinragende Steg zumin¬ dest teilweise in mindestens einer Richtung (7,8,17,18) verläuft, die eine Komponente in axialer Richtung (3) auf¬ weist,

- wobei die hineinragenden Stege in Freiräume (311,312,321, 322,331,332,341,342) mindestens einer Flussleitsperre

(11,31,1113,3113) für die Vergussmasse (5) hineinragen,

- wobei in jeder Schicht (100,200,1100) mindestens ein erster Blechbereich (115,215,1115) ein befestigter Blechbereich ist,

- wobei zwischen einer Schicht (100) und einer zu der Schicht (100) benachbarten Schicht (200,1100) in die Freiräume (311,312,321,322,331,332,341,342) für die Vergussmasse (5) der Flussleitsperren (11,31,1113,3113) kein hineinragender Steg hineinragt, der in der axialen Richtung (3) über einen hineinragenden Steg (111,112,113,121,122,124) der Schicht (100) liegt.

13. Verfahren zur Herstellung eines Rotors (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 9,

- wobei das Blechpaket (20) bereitgestellt wird,

- das in der axialen Richtung (3) geschichtete Schichten

(100,200,1100) aufweist,

- wobei jede Schicht (100,200,1100) mehrere Blechbereiche

(115,215,1115) aufweist,

- wobei Freiräume (311,312,321,322,331,332,341,342) für die Flussleitsperren (22) vorhanden sind, die zwischen angren- zenden Blechbereichen (115,215,1115) liegen,

- wobei die Freiräume (311,312,321,322,331,332,341,342) mindestens einer Flussleitsperre (11,31,1113,3113) in der axi¬ alen Richtung (3) zwischen den in die Freiräume (311,312, 321,322,331,332,341,342) hineinragenden Stege (111,112,113, 121,122,124,211,212,213,221,222,1111,1112,112,1122,1123) ausgegossen werden, wobei die hineinragende Stege zumindest teilweise in mindestens einer Richtung (7,8,17,18) verlau¬ fen, die eine Komponente in axialer Richtung (3) aufweist,

- wobei zwischen einer Schicht (100) und einer zu der Schicht (100) benachbarten Schicht (200,1100) in die Vergussmasse

(5) der Flussleitsperren (11,31,1113,3113) kein hineinra¬ gender Steg hineinragt, der in der axialen Richtung (3) über einen hineinragenden Steg (111,112,113,121,122,124) der Schicht (100) liegt.

14. Verwendung von Blechen (15,1115) für einen Rotor (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 9, wobei die Bleche (15,1115) für befestigte Blechbereiche (115,116,117,126,215,216,217, 1115) des Rotors (10) verwendet werden,

- die an mindestens einer Flussleitsperre (11,31,1113,3113) angrenzen, wobei die mindestens eine Flussleitsperre (11, 31,1113,3113) mit der nicht-ferromagnetischen Vergussmasse (5) ausgegossen ist, und die in die Vergussmasse (5) hineinragenden Stege (111,112, 113,121,122,124,211, 212,213,221,222,1111) aufweisen, die zumindest teilweise in mindestens einer Richtung verlaufen, die eine Komponente in axialer Richtung (3) aufweist, wobei zwischen einer Schicht (100) und einer zu der Schicht (100) benachbarten Schicht (200,1100) in die Vergussmasse (5) der Flussleitsperren (11,31,1113,3113) kein hineinra¬ gender Steg hineinragt, der in der axialen Richtung (3) über einen hineinragenden Steg (111,112,113,121,122,124) der Schicht (100) liegt.

Description:
Beschreibung

Rotor mit hineinragenden Stegen Die Erfindung betrifft einen Rotor für eine elektrische Ma ¬ schine gemäß Oberbegriff des Anspruchs 1. Die Erfindung be ¬ trifft auch eine elektrische Maschine, die den Rotor umfasst, ein Kraftfahrzeug, das den Rotor umfasst, und ein Blechpaket für den Rotor. Weiterhin betrifft die Erfindung ein Verfahren zur Herstellung des Rotors und eine Verwendung von Blechen für den Rotor.

Ein derartiger Rotor kann an einer Welle befestigt in der elektrischen Maschine mithilfe einer ersten Lagervorrichtung und einer zweiten Lagervorrichtung um eine Drehachse drehbar gelagert werden.

In einem Betrieb der elektrischen Maschine mit einem derartigen Rotor als Generator wird der Rotor durch mechanische Energie in eine Drehung um die Drehachse versetzt. Durch das magnetische Zusammenwirken zwischen magnetischen Polen des Rotors und des Stator über einen Luftspalt kann die mechanische Energie in elektrische Energie umgewandelt werden. Die elektrische Energie kann an mindestens einer Wicklung, die am Stator befestigt ist und zu einer Bildung der magnetischen Pole des Stators beiträgt, durch Anschließen eines elektri ¬ schen Verbrauchers entnommen werden. Zur Bildung der magnetischen Pole des Rotors kann dabei eine unterschiedliche Ge ¬ staltung des Rotors in einer Richtung um die Drehachse und/oder eine Einrichtung des Rotors beitragen, die Magnetfelder permanent oder in einem Betrieb der elektrischen Maschine erzeugt.

Bei einem Betrieb der elektrischen Maschine mit einem derar- tigen Rotor als Motor wird über die mindestens eine Wicklung elektrische Energie zugeführt und durch das magnetische Zu ¬ sammenwirken zwischen den magnetischen Polen des Stators und des Rotor über den Luftspalt elektrische Energie in mechani- sehe Energie umgewandelt. Dabei wird der Rotor in Drehung um die Drehachse versetzt und es kann an der Welle mechanische Energie an einen mechanischen Verbraucher in Form einer Drehbewegung abgegeben werden.

Weiterhin sind Reluktanzrotoren als Beispiele für einen derartigen Rotor unter anderem aus der US 5,818,140 A bekannt. Darin ist ein Rotor beschrieben, dessen Blechpaket aus Rotorblechen besteht, die Ausstanzungen aufweisen. Zwischen den einzelnen Blechbereichen befindet sich in den durch Ausstanzungen erzeugten Flussleitsperren Luft, die als magnetische Flusssperren wirken. Im Betrieb einer elektrischen Maschine mit diesem Rotor, bilden sich durch die Anisotropie der magnetischen Leitfähigkeit magnetische Pole am Rotor aus, die über den Luftspalt mit den magnetischen Polen des Stator magnetisch zusammenwirken. Die Anisotropie wird bei diesem Rotor durch die Ausstanzungen in den Rotorblechen bewirkt. Die Ausstanzungen führen aber zu einer Schwächung der mechanischen Stabilität des Blechpakets. Die geringere mechanische Stabi- lität schränkt die Verwendung dieses Rotors abhhängig von der Drehzahl ein.

Aus der JP 2002 095227 A ist ein Reluktanzrotor bekannt, bei dem die Flussleitsperren mit Kunstharz ausgegossen sind. Die radial angrenzenden Blechbereiche weisen hierbei trapezförmige Aussparungen auf, in die das Kunstharz beim Vergießen ebenfalls fließt. Hierdurch sind die Blechbereiche dann über eine Schwalbenschwanzverbindung mit dem ausgehärteten Kunstharz verbunden. Die trapezförmigen Aussparungen in den Blech- bereichen beeinträchtigen die Effizienz des Motors und damit die Qualität des Motors, da der magnetische Fluss behindert wird .

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen technischen Beitrag für eine elektrische Maschine oder deren Verwendung zu leisten, mit dem ein Rotor für eine Verwendung der elektrische Maschine kostengünstig in hoher Qualität zur Verfügung gestellt werden kann. Die Aufgabe wird durch einen Rotor mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.

Ein erfindungsgemäßer Rotor für eine elektrische Maschine um- fasst

- ein Blechpaket, das sich in einer axialen Richtung von einem ersten axialen Ende zu einem zweiten axialen Ende erstreckt,

- wobei das Blechpaket in der axialen Richtung geschichtete Schichten aufweist,

- wobei jede Schicht mehrere Blechbereiche aufweist,

- wobei Flussleitsperren vorhanden sind, die zwischen angrenzenden Blechbereichen liegen,

- wobei mindestens eine Flussleitsperre mit einer nicht-fer- romagnetischen Vergussmasse ausgegossen ist,

- wobei sich die Vergussmasse in der mindestens einen Fluss ¬ leitsperre jeweils von dem ersten axialen Ende zu dem zwei ¬ ten axialen Ende erstreckt,

- wobei befestigte Blechbereiche vorhanden sind, die jeweils mindestens einen in die Vergussmasse hineinragenden Steg aufweisen,

- wobei der hineinragende Steg zumindest teilweise in mindes ¬ tens einer Richtung verläuft, die eine Komponente in der axialen Richtung aufweist,

- wobei in jeder Schicht mindestens ein erster Blechbereich ein befestigter Blechbereich ist.

Die Aufgabe wird auch durch eine elektrische Maschine mit den Merkmalen des Anspruchs 10 gelöst. Eine erfindungsgemäße elektrische Maschine umfasst einen erfindungsgemäßen Rotor und

- einen Stator, der in einem Betrieb der elektrischen Maschine über einen Luftspalt mit dem Rotor magnetisch zusammenwirkt ,

- wobei der Rotor um eine Drehachse drehbar gelagert ist, wo ¬ bei die Drehachse in der axialen Richtung verläuft. Die Aufgabe wird auch durch ein Kraftfahrzeug mit den Merkma ¬ len des Anspruchs 11 gelöst. Ein erfindungsgemäßes Kraftfahr ¬ zeug umfasst einen erfindungsgemäßen Rotor. Die Aufgabe wird auch durch ein Blechpaket mit den Merkmalen des Anspruchs 12 gelöst. Ein erfindungsgemäßes Blechpaket für einen erfindungsgemäßen Rotor erstreckt sich in einer axialen Richtung von einem ersten axialen Ende zu einem zweiten axialen Ende,

- wobei das Blechpaket in der axialen Richtung geschichtete Schichten aufweist,

- wobei jede Schicht mehrere Blechbereiche aufweist,

- wobei Flussleitsperren vorhanden sind, die zwischen angrenzenden Blechbereichen liegen,

- wobei befestigte Blechbereiche vorhanden sind, die jeweils mindestens einen hineinragenden Steg aufweisen, wobei der hineinragende Steg zumindest teilweise in mindestens einer Richtung verläuft, die eine Komponente in der axialen Rich ¬ tung aufweist,

- wobei die hineinragenden Stege in Freiräume mindestens ei ¬ ner Flussleitsperre für die Vergussmasse hineinragen,

- wobei in jeder Schicht mindestens ein erster Blechbereich ein befestigter Blechbereich ist. Die Aufgabe wird auch durch ein Verfahren zur Herstellung eines erfindungsgemäßen Rotors mit den Merkmalen nach Anspruch 13 gelöst. Bei einem erfindungsgemäßen Verfahren zur Herstellung eines erfindungsgemäßen Rotors wird das Blechpaket be ¬ reitgestellt,

- das in der axialen Richtung geschichtete Schichten aufweist,

- wobei jede Schicht mehrere Blechbereiche aufweist,

- wobei Freiräume für die Flussleitsperren vorhanden sind, die zwischen angrenzenden Blechbereichen liegen,

- wobei die Freiräume mindestens einer Flussleitsperre in der axialen Richtung zwischen den in die Freiräume hineinragenden Stege ausgegossen werden, wobei die hineinragenden Ste- ge zumindest teilweise in mindestens einer Richtung verlau ¬ fen, die eine Komponente in der axialen Richtung aufweist.

Die Aufgabe wird auch durch eine Verwendung von Blechen nach Anspruch 14 gelöst. Bei einer erfindungsgemäßen Verwendung von Blechen für einen erfindungsgemäßen Rotor werden die Bleche für befestigte Blechbereiche des Rotors verwendet,

- die an mindestens einer Flussleitsperre angrenzen, wobei die mindestens eine Flussleitsperre mit der nicht- ferromagnetischen Vergussmasse ausgegossen ist, und

- die in die Vergussmasse hineinragende Stege aufweisen, die zumindest teilweise in mindestens einer Richtung verlaufen, die eine Komponente in der axialen Richtung aufweist. Die Aufgabe wird erfindungsgemäß vorteilhaft gelöst, indem der Rotor, insbesondere das Blechpaket, vorteilhaft kosten ¬ günstig durch die in die Vergussmasse zumindest teilweise in einer Richtung mit einer Komponenten in axialer Richtung hineinragenden Stege vorteilhaft in hoher Qualität mechanisch stabilisiert ist. Durch die Komponente in axialer Richtung und durch das Hineinragen der Stege sind vorteilhaft vorhan ¬ dene, insbesondere größtenteils vergrößerte Grenzflächen zwi ¬ schen jedem hineinragenden Steg und der Vergussmasse vorhanden, die für eine mechanische Stabilisierung des Blechpakets durch einen vorteilhaft in axialer Richtung gerichteten Form- schluss zwischen den Grenzflächen und der Vergussmasse verwendet werden. Insbesondere können diese Formschlüsse kosten ¬ günstig in hoher Qualität einen erfindungsgemäßen Rotor mechanisch stabilisieren, wenn die hineinragenden Stege über- wiegend in Richtungen verlaufen, die eine Komponente in axia ¬ ler Richtung aufweisen. Insbesondere werden hierdurch die Grenzflächen vorteilhaft vergrößert. Zusätzlich wird durch die Komponente in axialer Richtung und durch das Hineinragen der Stege eine mechanische Stabilisierung gegen ein Verschie- ben eines befestigten Blechbereichs in einer Richtung senkrecht zur axialen Richtung relativ zu einem in axialer Richtung benachbarten befestigten Blechbereich vorteilhaft erreicht. Weiterhin wird der Einfluss der mechanischen Stabiii- tat des Rotors auf einen Betrieb der elektrischen Maschine vorteilhaft reduziert. So wird z.B. eine Reduzierung von Flä ¬ chen der Blechbereiche vorteilhaft vermieden. So kann vor ¬ teilhaft eine Reduzierung der Flächen zum Leiten des magneti- sehen Flusses in einem Betrieb der elektrischen Maschine vorteilhaft vermieden werden. Dies trägt zu einer hohen Qualität, insbesondere einem hohen Wirkungsgrad, einer erfindungs ¬ gemäßen elektrischen Maschine bei. Bei einem erfindungsgemäßen Rotor ist die mindestens eine Flussleitsperre mit einer nicht-ferromagnetischen

Vergussmasse ausgegossen. Unter nicht-ferromagnetisch wird hier insbesondere nicht-weichmagnetisch verstanden. Insbesondere weist die Vergussmasse eine Permeabilitätszahl auf, die kleiner als 100 ist.

Der Rotor und das Blechpaket weisen Querschnittsebenen auf, die senkrecht zur axialen Richtung verlaufen. Die Querschnittsebenen erstrecken sich überwiegend in radialen Rich- tungen, die senkrecht zur axialen Richtung verlaufen. Eine

Drehachse des Rotors für einen Betrieb einer erfindungsgemä ¬ ßen elektrischen Maschine oder erfindungsgemäßen Kraftfahrzeug verläuft in der axialen Richtung. Die ersten Blechbereiche der Schichten liegen in axialer Richtung im Wesentlichen übereinander. Im Wesentlichen heißt z.B., dass die hineinragenden Stege nicht betrachtet werden und gegebenenfalls die Blechbereiche von in axialer Richtung aufeinanderfolgenden Schichten und damit auch deren erste Blechbereiche aufgrund einer Schrägung des Blechpakets zur Unterdrückung von Rastmo- menten zueinander um einen Schrägungswinkel der Schrägung verschoben sind.

Bei einem erfindungsgemäßen Rotor kann zu jeder mit der nicht-ferromagnetischen Vergussmasse ausgegossenen Flussleit- sperre eine mit der nicht-ferromagnetischen Vergussmasse aus ¬ gegossene Flussleitsperre punktsymmetrisch zu der Drehachse des Rotors vorhanden sein, wobei in diesen Flussleitsperren hineinragende Stege vorhanden sind. So kann vorteilhaft kos- tengünstig in einer hohen Qualität ein erfindungsgemäßer Rotor mechanisch stabilisiert sein, indem ein erfindungsgemäßes mechanisches Stabilisieren eine geringe Unwucht bei einem Drehen des Rotors um die Drehachse in einem Betrieb einer er- findungsgemäßen elektrischen Maschine oder erfindungsgemäßen Kraftfahrzeug hervorruft. Hierbei sind die Flussleitsperren mit den hineinragenden Stegen in den Querschnittsebenen im Wesentlichen punktsymmetrisch zu dem jeweiligen Schnittpunkt einer Querschnittsebene mit der Drehachse.

Die Blechbereiche können in einer Querschnittsebene senkrecht zur axialen Richtung aus einem weichmagnetischen Werkstoff bestehen, insbesondere aus Elektroblechen hergestellt sein. So kann vorteilhaft kostengünstig in einer hohen Qualität ei- ne elektrische Maschine zur Verfügung gestellt werden, indem geringe Ummagnetisierungsverluste bei einem wechselnden mag ¬ netischen Fluss durch den weichmagnetischen Werkstoff im Betrieb der elektrischen Maschine auftreten. Eine erfindungsgemäße elektrische Maschine weist den weiteren Vorteil auf, dass sie in einem erfindungsgemäßen Rotor in einer hohen Qualität kostengünstig für eine Verwendung bei ho ¬ hen Drehzahlen zur Verfügung gestellt werden kann. Ein erfindungsgemäßer Rotor kann durch die in die Vergussmasse hinein- ragenden Stege, die zumindest teilweise in mindestens einer Richtung verlaufen, die eine Komponente in axialer Richtung aufweisen, vorteilhaft für Verwendungen bei Applikationen mit hohen Drehzahlen platzsparend mechanisch stabilisiert werden. Weiterhin kann eine erfindungsgemäße elektrische Maschine mit einem erfindungsgemäßen Rotor in hoher Qualität, insbesondere mit einem hohen Wirkungsgrad, kostengünstig für Applikationen eingesetzt werden, die hohe Drehzahlen erfordern, wie z.B. bei Lüfterantrieben oder Kompressorantrieben ohne Getriebe. Ein erfindungsgemäßes Kraftfahrzeug weist den weiteren Vor ¬ teil auf, dass ein erfindungsgemäßer Rotor für ein erfindungsgemäßes Kraftfahrzeug in einer hohen Qualität in einer kleinen Abmessung hergestellt werden kann. Der Rotor des er- findungsgemäßen Kraftfahrzeugs kann durch die in die

Vergussmasse erfindungsgemäß hineinragenden Stege vorteilhaft für hohe Drehzahlen platzsparend mechanisch stabilisiert wer ¬ den, um bei kleinen Abmessungen, insbesondere auch bei einem geringem Gewicht, eine hohe Leistung, insbesondere als An ¬ triebsmotor für das erfindungsgemäße Kraftfahrzeug, zur Ver ¬ fügung zu stellen. Weiterhin vorteilhaft kann ein erfindungsgemäßer Rotor vorteilhaft kostengünstig in einer hohen Quali ¬ tät einen Gesamtverbund mit einer Welle, an der der Rolle be- festigt ist, bilden, bei der eine Biege-Eigenfrequenz eines erfindungsgemäßen Rotors mit der Welle in einem Betrieb des Kraftfahrzeugs geringe Auslenkungen in einer Richtung senkrecht zu der axialen Richtung erfährt. So kann bei einem erfindungsgemäßen Kraftfahrzeug der Luftspalt zwischen dem Ro- tor und dem Stator vorteilhaft eine geringe Breite aufweisen, die einen höheren Wirkungsgrad vorteilhaft ermöglicht. Ein erfindungsgemäßes Kraftfahrzeug kann eine erfindungsgemäße elektrische Maschine mit einem erfindungsgemäßen Rotor, insbesondere als Antriebsmotor des Kraftfahrzeugs, aufweisen oder es kann vorteilhaft platzsparend der Stator, der in ei ¬ nem Betrieb des Kraftfahrzeugs über einen Luftspalt mit dem Rotor magnetisch zusammenwirkt, mit einer Befestigungsvorrichtung an dem Kraftfahrzeug befestigt sein, wobei der Rotor um eine Drehachse drehbar gelagert ist, wobei die Drehachse in der axialen Richtung verläuft. So kann vorteilhaft platzsparend eine Hülle, die zumindest einen Teilbereich des

Kraftfahrzeuges umgibt, den Stator und ein erfindungsgemäßen Rotor aufnehmen. Ein erfindungsgemäßes Blechpaket weist den weiteren Vorteil auf, dass die mit einer Komponente in axialer Richtung hineinragenden Stege vorteilhaft kostengünstig durch Verformen von überstehenden Stegen an den befestigten Blechbereichen hergestellt werden können.

Ein erfindungsgemäßes Blechpaket kann vorteilhaft durch eine Fixiervorrichtung zusammengehalten werden, um dies kostengünstig transportieren und/oder lagern zu können. Die Fixier- Vorrichtung kann mindestens ein Fixierelement aufweisen, das sich in mindestens einer Flussleitsperre von dem ersten axia ¬ len Ende zu dem zweiten axialen Ende erstreckt. So kann das Blechpaket vorteilhaft kostengünstig in einer hohen Qualität bei einem Transport gegen Auseinanderfallen und Verdrehen der Schichten gesichert werden.

Ein erfindungsgemäßes Verfahren zur Herstellung eines erfindungsgemäßen Rotors weist den weiteren Vorteil auf, dass der Rotor vorteilhaft kostengünstig in einer hohen Qualität als eine Einheit zur Verfügung gestellt werden kann. Ein erfindungsgemäßer Rotor kann nach dem Vergießen vorteilhaft als eine mechanisch stabile Einheit weiterverarbeitet werden. Bei der Weiterverarbeitung kann so z.B. eine kostengünstige Nach- bearbeitung des Rotors durchgeführt werden, damit dieser vor ¬ teilhaft in einer hohen Qualität zur Verfügung gestellt werden kann.

Eine erfindungsgemäße Verwendung von Blechen für einen erfin- dungsgemäßen Rotor weist den weiteren Vorteil auf, dass durch die Verwendung von Blechen die erfindungsgemäß hineinragenden Stege vorteilhaft kostengünstig in einer hohen Qualität aus Blechüberständen an den Rändern der befestigten Blechbereiche zu den Flussleitsperren hin hergestellt werden können. Unter anderem müssen nicht unbedingt komplizierte, z.B. schwalben- schwanzförmige, Ausstanzungen an den Rändern der Bleche vorgenommen werden. Vielmehr können die Bereiche der Flussleitsperren ausgestanzt werden und dabei vorteilhaft Blechüber ¬ stände an den Rändern entstehen.

Bei einer erfindungsgemäßen Verwendung der Bleche können vorteilhaft kostengünstig in einer hohen Qualität die Schichten des Blechpakets mit befestigten Blechbereichen hergestellt werden, die jeweils mindestens einen hineinragenden Steg auf- weisen, wobei dieser zumindest teilweise in mindestens einer Richtung verläuft, die eine Komponente in axialer Richtung aufweist. Vorteilhaft können in einem weiteren Schritt die Schichten mit den Blechbereichen zu einem Blechpaket ge- schichtet werden und dabei Freiräume der mindestens einen Flussleitsperre für die Vergussmasse gebildet werden, in die die Stege hineinragen. Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen angegeben.

So ist eine Ausgestaltung eines erfindungsgemäßen Rotors für eine elektrische Maschine vorteilhaft, bei der eine Schicht eine benachbarte Schicht aufweist, in der mindestens ein ers ¬ ter Blechbereich vorhanden ist, der einen benachbarten hineinragenden Steg aufweist, wobei der benachbarte hineinragen ¬ de Steg in einer Drehrichtung nach einem ersten hineinragenden Steg des ersten Blechbereichs der Schicht in der

Vergussmasse benachbart verläuft. So können vorteilhaft kos ¬ tengünstig in einer hohen Qualität die Formschlüsse zwischen den hineinragenden Stegen und der Vergussmasse vorhanden sein. Es können so vorteilhaft kostengünstig in einer hohen Qualität die Schichten in axialer Richtung, gegen ein Ver- schieben in einer Querschnittsebene und ein Verdrehen in einer Drehrichtung mechanisch stabilisiert werden. Es wird das Verdrehen in der Drehrichtung um eine in axialer Richtung verlaufende Drehachse vorteilhaft vermieden, indem der be ¬ nachbarte hineinragende Steg nach dem ersten hineinragenden Steg benachbart verläuft, da zwischen dem benachbarten hin ¬ einragenden Steg und dem ersten hineinragenden Steg nur ein geringes Volumen an Vergussmasse vorhanden ist, die z.B.

durch einwirkende Drehmomente im Betrieb einer erfindungsge ¬ mäßen elektrischen Maschine oder einem erfindungsgemäßen Kraftfahrzeug eine Verformung erfahren kann, wobei die Ver ¬ formung des geringeren Volumens der Vergussmasse über eine geringere Strecke erfolgt. Wenn für die Vergussmasse ein Ma ¬ terial verwendet wird, bei dem höhere Kräfte für die Verfor ¬ mung notwendig sind, so kann ein Abstand zwischen dem benach- barten hineinragenden Steg und dem ersten hineinragenden Steg größer gewählt werden, d.h. das geringere Volumen kann größer ausfallen, um die gleiche geringe Strecke bei der Verformung im Betrieb einer erfindungsgemäßen elektrischen Maschine oder einem erfindungsgemäßen Kraftfahrzeug zu erreichen.

In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung eines erfin- dungsgemäßen Rotors für eine elektrische Maschine ist in je ¬ der Schicht ein zweiter Blechbereich ein befestigter Blechbereich, wobei ein hineinragender Steg des ersten Blechbereichs als ein gegenüberliegender hineinragender Steg von einem ersten hineinragenden Steg des zweiten Blechbereichs durch die Vergussmasse getrennt ist. So kann vorteilhaft kostengünstig in einer hohen Qualität bei einem erfindungsgemäßen Rotor der erste und der zweite Blechbereich gegen ein Verschieben sowohl in axialer Richtung als auch in einer Querschnittsebene vorteilhaft mechanisch stabilisiert werden. So können Abmes- sungen der Flussleitsperren auch unter Einwirkung hoher Kräfte im Betrieb der elektrischen Maschine, z.B. durch hohe Drehzahlen des Rotors, vorteilhaft aufrechterhalten werden, um vorteilhaft geringe Veränderungen der elektromagnetischen Eigenschaften eines erfindungsgemäßen Rotors zu erreichen.

Vorteilhaft können durch die Komponenten in axialer Richtung des ersten hineinragenden Stegs und des gegenüberliegenden hineinragenden Stegs vergrößerte Grenzflächen zwischen den Stegen und der Vergussmasse vorhanden sein und trotzdem eine Trennung zwischen dem gegenüberliegenden hineinragenden Steg und dem ersten hineinragenden Steg durch die Vergussmasse vorhanden sein. Weiterhin vorteilhaft kostengünstig kann so ein mechanisches Stabilisieren des ersten und des zweiten Blechbereichs gegen ein Verzerren einer Schicht, insbesondere an einer Flussleitsperre, in einer hohen Qualität vorteilhaft ermöglicht werden, wobei sich die Flussleitsperre zwischen dem ersten und dem zweiten Blechbereich von dem ersten axialen Ende zu dem zweiten axialen Ende des Blechpakets er ¬ streckt. Analog zu den ersten Blechbereichen, liegen auch die zweiten Blechbereiche der Schichten in axialer Richtung im

Wesentlichen übereinander. So kann auch vorteilhaft eine Berührung der einzelnen befestigten Blechbereiche, insbesondere ein niederohmiger Kurzschluss zwischen den befestigten Blech- bereichen einer Schicht, bei geringem Abstand der Stege vorteilhaft vermieden werden. Vorteilhaft kostengünstig kann in einer hohen Qualität auch bei einem erfindungsgemäßen Verfahren zur Herstellung eines erfindungsgemäßen Rotors die vor- teilhafte Trennung der Stege durch die Vergussmasse eingehal ¬ ten werden. Vorteilhaft kostengünstig kann so eine hohe Qua ¬ lität bei einem erfindungsgemäßen Verfahren zur Herstellung über eine große Stückzahl an hergestellten Rotoren ermöglicht werden .

In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung eines erfindungsgemäßen Rotors für eine elektrische Maschine ist der erste hineinragende Steg des ersten Blechbereichs der Schicht der gegenüberliegende hineinragende Steg. So kann vorteilhaft kostengünstig in einer hohen Qualität ein mechanisches Stabi ¬ lisieren eines erfindungsgemäßen Rotors an dem ersten und dem zweiten Blechbereich in axialer Richtung und gegen ein Verschieben in einer Querschnittsebene erfolgen. So können vorteilhaft die Abmessungen der Flussleitsperren auch unter Ein- Wirkung hoher Kräfte in einem Betrieb der elektrischen Maschine, z.B. durch eine hohe Drehzahl eines erfindungsgemäßen Rotors um die Drehachse, vorteilhaft und kostengünstig in ei ¬ ner hohen Qualität durch die ersten hineinragenden Stege vorteilhaft aufrechterhalten werden.

In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung eines erfindungsgemäßen Rotors für eine elektrische Maschine ragt zwi ¬ schen einer Schicht und einer zu der Schicht benachbarten Schicht in die Vergussmasse der Flussleitsperren kein hinein- ragender Steg hinein, der in der axialen Richtung über einen hineinragenden Steg der Schicht liegt. So können vorteilhaft kostengünstig in einer hohen Qualität die Formschlüsse zwi ¬ schen den hineinragenden Stegen und der Vergussmasse vorhanden sein, indem die Vergussmasse in den Freiräumen um einen hineinragenden Steg vorhanden sein kann.

Damit zwischen der Schicht und der zu der Schicht benachbarten Schicht in die Vergussmasse der Flussleitsperren kein hineinragender Steg hineinragt, können zwischen der Schicht und der benachbarten Schicht benachbarte Schichten vorhanden sein. Benachbarte Schichten haben vorteilhaft keine hineinra ¬ genden Stege die in der axialen Richtung über einen hineinra- genden Steg der Schicht liegen. Mehrere benachbarte Schichten ermöglichen vorteilhaft kostengünstig in einer hohen Qualität das Ausgießen der Freiräume der Flussleitsperren, insbesondere zwischen den in der axialen Richtung übereinander liegenden hineinragenden Stege, wenn die Vergussmasse eine solche Viskosität aufweist, dass diese nur sehr schwierig in einen

Freiraum mit der Breite einer Schichtdicke einer benachbarten Schicht beim Ausgießen eindringen kann.

In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung eines erfin- dungsgemäßen Rotors für eine elektrische Maschine ist in der benachbarten Schicht ein dritter Blechbereich vorhanden, der einen benachbarten hineinragenden Steg aufweist, wobei der benachbarte hineinragende Steg entgegen der Drehrichtung nach einem ersten hineinragenden Steg eines dritten Blechbereichs der Schicht in der Vergussmasse benachbart verläuft. So kön ¬ nen vorteilhaft kostengünstig in einer hohen Qualität die Formschlüsse zwischen den hineinragenden Stegen und der

Vergussmasse vorhanden sein. Es können so vorteilhaft kosten ¬ günstig in einer hohen Qualität die Schichten in axialer Richtung, gegen ein Verschieben in einer Querschnittsebene und gegen ein Verdrehen in einer Querschnittsebene entgegen der Drehrichtung und, in vorteilhafter Kombination mit einer bereits beschriebenen Ausgestaltung, auch in der Drehrichtung mechanisch stabilisiert werden. Es wird das Verdrehen vor- teilhaft vermieden, indem der benachbarte hineinragende Steg neben dem ersten hineinragenden Steg verläuft, da zwischen dem benachbarten hineinragenden Steg und dem ersten hineinragenden Steg nur ein geringes Volumen an Vergussmasse vorhanden ist.

In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung eines erfindungsgemäßen Rotors für eine elektrische Maschine ist der mindestens eine hineinragende Steg eines befestigten Blechbe- reichs durch ein Verbiegen eines Teilbereichs eines Blech ¬ stücks entstanden, wobei das Blechstück den befestigten

Blechbereich umfasst. So kann vorteilhaft kostengünstig in einer hohen Qualität der mindestens eine hineinragende Steg aus dem Blechstück hergestellt werden.

In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung eines erfindungsgemäßen Rotors für eine elektrische Maschine bestehen in jeder Schicht die Blechbereiche aus einem Blech. So kann vor- teilhaft kostengünstig in einer hohen Qualität ein erfin ¬ dungsgemäßes Blechpaket bzw. Rotor überwiegend aus Blechen hergestellt werden.

In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung eines erfin- dungsgemäßen Rotors für eine elektrische Maschine weisen die befestigten Blechbereiche Berandungen auf, die jeweils min ¬ destens einen hineinragenden Steg aufweisen, wobei sich jede Schicht in Bezug auf diese Berandungen aus einer benachbarten Schicht durch Verdrehen der benachbarten Schicht um einen Verdrehwinkel ergibt, wobei in jeder Schicht mindestens ein hineinragender Steg unsymmetrisch zu mindestens einem ersten hineinragenden Steg bezüglich einer Symmetrieachse angeordnet ist, wobei die Symmetrieachse eine Winkelhalbierende zu dem Verdrehwinkel ist. So kann vorteilhaft kostengünstig und in einer hohen Qualität ein erfindungsgemäßer Rotor gegen auftretende Kräfte in axialer Richtung und radialen Richtungen mechanisch stabilisiert werden, wobei die Kräfte insbesondere bei einem Betrieb einer erfindungsgemäßen elektrischen Maschine oder eines erfindungsgemäßen Kraftfahrzeugs mit dem erfindungsgemäßen Rotor auftreten. Dies wird vorteilhaft erreicht, indem die hineinragenden Stege in verschiedenen radialen Richtungen bei einem erfindungsgemäßen Rotor vorhanden sind und gleichzeitig die hineinragenden Stege in die

Vergussmasse hineinragen. Das Hineinragen der Stege wird hierbei vorteilhaft dadurch erreicht, dass die hineinragenden Stege durch den Verdrehwinkel in zwei benachbarten Schichten nicht in axialer Richtung übereinander liegen. Ein erfindungsgemäßes Verfahren zur Herstellung eines erfindungsgemä- ßen Rotors oder eine erfindungsgemäße Verwendung von Blechen für einen erfindungsgemäßen Rotor kann so vorteilhaft kostengünstig in einer hohen Qualität ein mechanisches Stabilisie ¬ ren des Rotors erfolgen, indem benachbarte Schichten verdreht um den Verdrehwinkel aufeinander geschichtet werden.

Der mindestens eine hineinragende Steg, der unsymmetrisch zu mindestens einem ersten hineinragenden Steg bezüglich der Symmetrieachse angeordnet ist, kann mindestens ein benachbar- ter hineinragender Steg sein. So kann vorteilhaft, kostengünstig und in einer hohen Qualität ein mechanisches Stabili ¬ sieren der Schichten eines erfindungsgemäßen Rotors in axialer Richtung, gegen ein Verschieben in einer Querschnittsebene und gegen ein Verdrehen in einer Querschnittsebene in der Drehrichtung erfolgen.

Die Berandungen der befestigten Blechbereiche sind zwischen einem ersten Kreisradius und einem zweiten Kreisradius achsensymmetrisch zu der Symmetrieachse. So kann ein mechani- sches Stabilisieren eines magnetischen Poles, insbesondere eine Anordnung mehrerer magnetischer Polbereiche der magnetischen Polen, eines erfindungsgemäßen Rotors vorteilhaft kostengünstig in einer hohen Qualität in verschiedenen radialen Richtungen der Anordnung in vorteilhaft gleichem Maße erfol- gen.

Der mindestens eine hineinragende Steg kann einen Abstand von dem ersten Kreisradius aufweisen, der geringer ist als ein Abstand des mindestens einen ersten hineinragenden Stegs von dem zweiten Kreisradius, wobei der Verdrehwinkel von dem ers ¬ ten Kreisradius zu dem zweiten Kreisradius gemessen ist, wo ¬ bei der mindestens eine hineinragende Steg in der Drehrich ¬ tung vor dem ersten Kreisradius vorhanden ist und der mindestens eine erste hineinragende Steg in der Drehrichtung vor dem zweiten Kreisradius vorhanden ist. So können vorteilhaft kostengünstig in einer hohen Qualität die Schichten in axia ¬ ler Richtung gegen ein Verschieben einer Querschnittsebene und ein Verdrehen in einer Drehrichtung mechanisch stabili- siert werden, indem sich die Abstände von dem ersten bzw. zweiten Kreisradius vorteilhaft einfach unterscheiden.

Ein weiterer hineinragender Steg, der unsymmetrisch zu einem weiteren ersten hineinragenden Steg bezüglich der Symmetrieachse angeordnet ist, kann einen Abstand von dem ersten

Kreisradius aufweisen, der geringer ist als ein Abstand des weiteren ersten hineinragenden Stegs von dem zweiten Kreisradius, wobei der Drehwinkel von dem ersten Kreisradius zu dem zweiten Kreisradius gemessen ist, wobei der weitere hineinra ¬ gende Steg in der Drehrichtung nach dem ersten Kreisradius vorhanden ist und der weitere erste hineinragende Steg in der Drehrichtung nach dem zweiten Kreisradius vorhanden ist. So kann vorteilhaft kostengünstig und in hoher Qualität ein me- chanisches Stabilisieren der Schichten eines erfindungsgemä ¬ ßen Rotors in axialer Richtung, gegen ein Verschieben einer Querschnittsebene und gegen ein Verdrehen in einer Querschnittsebene in und entgegen der Drehrichtung erfolgen, indem sich die Abstände von dem ersten bzw. zweiten Kreisradius vorteilhaft einfach unterscheiden.

Der Verdrehwinkel kann 90° betragen. So kann kostengünstig in einer hohen Qualität ein erfindungsgemäßes Blechpaket oder Rotor hergestellt werden, da ein Verdrehen um 90° bei einem Aufeinanderschichten benachbarter Schichten ein vorteilhaft einfacher Verfahrensschritt ist.

In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung eines erfindungsgemäßen Rotors für eine elektrische Maschine weist der Rotor eine weitere Schicht auf, die in der axialen Richtung die geschichteten Schichten an dem zweiten axialen Ende des Blechpakets fortsetzt, wobei die weitere Schicht höchstens Blechbereiche aufweist, die keine hineinragenden Stege auf ¬ weisen. So kann vorteilhaft kostengünstig die weitere Schicht in einer hohen Qualität ein axiales Ende des Blechpakets fortsetzen, wobei eine Oberfläche des Rotors an dem zweiten axialen Ende des Blechpakets ohne in axialer Richtung hervorstehende Stege vorhanden ist. Dies trägt dazu bei, dass ein erfindungsgemäßer Rotor vorteilhaft kostengünstig in hoher Qualität hergestellt oder verwendet werden kann, da nicht auf hervorstehende Stege an dem axialen Ende geachtet werden muss .

Der Rotor kann in der axialen Richtung vor den geschichteten Schichten eine Schicht mit Vergussmasse aufweisen, die stoff ¬ schlüssig mit der Vergussmasse in den Flussleitsperren verbunden ist, wobei die weitere Schicht ebenfalls die

Vergussmasse aufweist, die an dem zweiten axialen Ende des

Blechpakets mit der Vergussmasse der Flussleitsperren stoff ¬ schlüssig verbunden ist. So können vorteilhaft kostengünstig in einer hohen Qualität an dem ersten und dem zweiten Ende des Blechpakets beim Ausgießen der Flussleitsperren mit der Vergussmasse Stützelemente hergestellt werden. Zusätzlich kann vorteilhaft die Vergussmasse aus einem elektrisch leit ¬ fähigen Material, insbesondere einem Metall, bestehen, wobei die Vergussmasse eine Einrichtung des Rotors bildet, die zur Bildung der magnetischen Pole eines erfindungsgemäßen Rotors in einem Betrieb einer erfindungsgemäßen elektrischen Maschine beiträgt. So kann vorteilhaft kostengünstig in einer hohen Qualität eine erfindungsgemäße mechanische Stabilität er ¬ reicht werden und gleichzeitig eine Einrichtung des Rotors zur Verfügung gestellt werden, die teilweise für einen Be- trieb einer erfindungsgemäßen elektrischen Maschine genutzt werden kann, z.B. beim Anlauf als Anlaufhilfe der elektrischen Maschine oder auch für einen Betrieb der elektrischen Maschine nach dem Anlauf. Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung eines erfindungsgemä ¬ ßen Rotors für eine elektrische Maschine weist jeweils eine Schicht mit befestigten Blechbereichen aneinander grenzende Kreissektoren auf, die jeweils durch zwei d-Kreisradien begrenzt sind, wobei in jeder Schicht mit befestigten Blechbe- reichen durch die Blechbereiche mehrere gebogene, streifen ¬ förmige und jeweils durch die Flussleitsperren voneinander getrennte Flussleitabschnitte gebildet sind, die sich jeweils in ihrer Längserstreckung quer zu einer q-Achse des Rotors erstrecken, wobei die q-Achse entlang einer Winkelhalbierenden der zwei d-Kreisradien verläuft. So kann vorteilhaft kos ¬ tengünstig in hoher Qualität eine Anisotropie der magneti ¬ schen Leitfähigkeit eines erfindungsgemäßen Rotors für einen Betrieb einer erfindungsgemäßen elektrischen Maschine zur Verfügung gestellt werden. Die zwei d-Kreisradien verlaufen jeweils entlang einer d-Achse des Rotors.

Die Blechbereiche können durch die Flussleitsperren in jeder Schicht vollständig voneinander getrennt sein. Durch ein er ¬ findungsgemäßes mechanisches Stabilisieren eines erfindungs ¬ gemäßen Rotors kann vorteilhaft kostengünstig in einer hohen Qualität vorteilhaft auf einen Außenring für ein Zusammenhal ¬ ten der Blechbereiche des Rotors bei einem Betrieb der elekt- rischen Maschine verzichtet werden oder dieser zumindest eine geringere Breite aufweisen. Da der Außenring in der elektrischen Maschine in radialen Richtungen in einem geringen Abstand oder direkt entlang des Luftspaltes verläuft, vergrö ¬ ßert er den Abstand der magnetischen Pole des Rotors von den magnetischen Polen des Stators, was große Abmessungen oder geringe Wirkungsgrade der elektrischen Maschine zur Folge hat. Weiterhin kann der Beitrag des Außenrings zur Bildung der magnetischen Pole des Rotors gering sein oder verringert sogar deren Wirkung in einem Betrieb einer elektrischen Ma- schine. Bei einem erfindungsgemäßen Verfahren zur Herstellung eines erfindungsgemäßen Rotors kann nach dem Ausgießen der Flussleitsperren vorteilhaft kostengünstig in einer hohen Qualität der Außenring entfernt werden, insbesondere durch spanende Bearbeitungsverfahren. Durch ein erfindungsgemäßes mechanisches Stabilisieren kann ein erfindungsgemäßer Rotor hierbei vorteilhaft kostengünstig in einer hohen Qualität als eine mechanisch stabile Einheit bearbeitet werden.

Vorteilhafte Ausgestaltungen erfindungsgemäßer Rotoren, elektrischer Maschinen, Kraftfahrzeuge, Blechpakete sowie

Verfahren zur Herstellung eines erfindungsgemäßen Rotors und eine erfindungsgenmäße Verwendung von Blechen für einen sol- chen Rotor ergeben sich vorteilhaft durch Kombination einiger oder mehrerer beschriebener Merkmale.

Die oben beschriebenen Eigenschaften, Merkmale und Vorteile dieser Erfindung, sowie die Art und Weise, wie diese erreicht werden, werden klarer und deutlicher verständlich im Zusammenhang mit der folgenden Beschreibung der Ausführungsbeispiele, die anhand der Figuren näher erläutert werden.

Es zeigen:

FIG 1 ein Ausführungsbeispiel eines Rotors,

FIG 2 ein Ausführungsbeispiel eines Blechpakets,

FIG 3 ein Ausführungsbeispiel eines in den FIG 1 und FIG

2 als benachbarte Schicht in der Orientierung gemäß FIG 3 verwendeten Blechs,

FIG 4 ein Ausführungsbeispiel eines in den FIG 1 und FIG

2 als Schicht in der Orientierung gemäß FIG 4 verwendeten Blechs,

FIG 5 ein Ausführungsbeispiel einer elektrischen Maschine,

FIG 6 ein Ausführungsbeispiel eines Kraftfahrzeugs,

FIG 7 ein Ausführungsbeispiel eines als eine weitere be ¬ nachbarte Schicht bezeichneten Blechs für ein drit ¬ tes Ausführungsbeispiel eines Rotors.

FIG 1 zeigt ein Ausführungsbeispiel eines Rotors 10. Für eine elektrische Maschine 50, wobei der Rotor 10 ein Blechpaket 20 umfasst, das in einer axialen Richtung 3 geschichtete Schichten 100,200 aufweist. Das Blechpaket 20 erstreckt sich in der axialen Richtung 3 von einem ersten axialen Ende 1 zu einem zweiten axialen Ende 2, wobei jede Schicht 100,200 mehrere Blechbereiche 115,116,215,216 aufweist. Zur Erklärung des Aufbaus des Ausführungsbeispiels werden die Schichten 100,200 wechselweise als Schicht 100 und als benachbarte Schicht 200 bezeichnet, obwohl diese in dem Ausführungsbeispiel aus iden ¬ tisch ausgeführten Bleche 15 hergestellt sind (siehe FIG 2, FIG 3) . Jedoch sind die Schichten 100,200 wechselweise ver- dreht um einen Verdrehwinkel ß in der Lage gemäß der FIG 2 und FIG 3 aufeinander geschichtet. Die Bleche 15 sind aus ei ¬ nem Elektroblech hergestellt, das eine Dicke aufweist, die kleiner als 1 mm, typischerweise 0,5 mm oder 0,35 mm, ist. Jede Schicht 100,200 weist mehrere Blechbereiche 6,16,115, 116,215,216 auf, wobei Flussleitsperren 11,31,1113,3113 vor ¬ handen sind, die zwischen angrenzenden Blechbereichen (6,115, 116,215,216) liegen. Die angrenzenden Blechbereichen (6,115, 116,215,216) sind Blechbereiche, die an den Flussleitsperren 11,31,1113,3113 angrenzen. Die Vergussmasse 5 erstreckt sich in den Flussleitsperren 11,31,1113,3113 jeweils von dem ersten axialen Ende 1 zu dem zweiten axialen Ende 2. In jeder Schicht 100,200 ist mindestens ein erster Blechbereich

115,215 ein befestigter Blechbereich 115,215. Die befestigten Blechbereiche 115,116,215,216 weisen jeweils mindestens einen in die Vergussmasse 5 hineinragenden Steg 111,113,211,213 auf, wobei die hineinragenden Stege 111,113,211,213 zumindest in mindestens einer Richtung 7,8,17,18 verlaufen, die eine Komponente in axialer Richtung 3 aufweisen. Die hineinragen- den Stege 111,113 der Schichten 100 sind in dem Längsschnitt der FIG 1 durch die Vergussmasse 5 verdeckt. Die hineinragen ¬ den Stege 211,213 eines befestigten Blechbereichs 215,216 sind durch ein Verbiegen eines Teilbereichs eines Blechstücks entstanden, wobei das Blechstück den befestigten Blechbereich 215,216 umfasst. In dem Ausführungsbeispiel der FIG 1 sind die hineinragenden Stege 211,213 gegenüber dem befestigten Blechbereich 215,216 im Wesentlichen als Ganzes um ca. 45° abgewinkelt worden. Der Rotor 10 weist eine weitere Schicht 14 auf, die in der axialen Richtung 3 die geschichteten

Schichten 100,200 an dem zweiten axialen Ende 2 des Blechpakets fortsetzt, wobei die weitere Schicht 14 höchstens Blech ¬ bereiche aufweist, die keine hineinragenden Stege 211,213 aufweist. Eine Oberfläche 16 des Rotors 10 wird so an dem zweiten axialen Ende 2 des Blechpakets durch die weitere Schicht 14 fortgesetzt, wobei die Oberfläche 16 des Rotors 10 an dem zweiten axialen Ende 2 des Blechpakets ohne in axialer Richtung 3 hervorstehende Stege 211,213 vorhanden ist. Der Rotor 10 weist in der axialen Richtung 3 vor den geschichte- ten Schichten 100,200 eine Schicht 13 mit Vergussmasse 5 auf, die stoffschlüssig mit der Vergussmasse 5 in den Flussleit ¬ sperren 11,31,1113,3113 verbunden ist, wobei die weitere Schicht 14 ebenfalls die Vergussmasse 5 aufweist, die an dem zweiten axialen Ende 2 des Blechpakets mit der Vergussmasse 5 der Flussleitsperren 11,31,1113,3113 stoffschlüssig verbunden ist. Die Schicht 13 mit der Vergussmasse 5 und die weitere Schicht 14 mit der Vergussmasse 5 können aus einem Kunstharz als Vergussmasse 5 hergestellt werden. Die Vergussmasse 5 kann aber auch aus einem elektrisch leitfähigen Material bestehen, wobei sie dann eine Einrichtung des Rotors 10 bildet, die zur Bildung der magnetischen Pole im Betrieb einer elektrischen Maschine 50 beitragen. Die Einrichtung des Rotors ist in dem Ausführungsbeispiel der FIG 1 eine Kurzschlusswick- lung, die hauptsächlich als Anlaufhilfe einer elektrischen Maschine 50 mit dem Rotor 10 beim Betrieb der elektrischen Maschine 50 verwendet wird. Als elektrisch leitfähiges Mate ¬ rial wird ein Metall verwendet. Bei dem Ausführungsbeispiel der FIG 1 wird Aluminium verwendet, das bei einem Verfahren zur Herstellung des Rotors 10 mit einem Druckgussverfahren an dem Rotor 10 angebracht werden kann. Der Rotor 10 weist eine Drehachse 9 auf, die in axialer Richtung 3 verläuft. Das Blechpaket weist einen Durchgang 12 zur Aufnahme einer Welle 51 auf. Die Schichten 100,200 weisen für den Durchgang 12 kreisförmige Ausstanzungen auf. Der Rotor 10 und das Blechpa ¬ ket weisen Querschnittsebenen auf, die senkrecht zur axialen Richtung 3 verlaufen. Die Querschnittsebenen erstrecken sich überwiegend in radialen Richtungen 4, die senkrecht zur axia ¬ len Richtung 3 verlaufen. Der Rotor 10 erstreckt sich ausge- hend von der Drehachse 9 im Wesentlichen in allen radialen Richtungen 4 in derselben Breite. In FIG 1 ist nur eine der radialen Richtungen als Pfeil 4 eingezeichnet.

FIG 2 zeigt ein Ausführungsbeispiel eines Blechpakets 20 für einen Rotor 10, wobei das Blechpaket 20 in der axialen Richtung 3 geschichtete Schichten 100,200 aufweist. Jede Schicht 100,200 weist mehrere Blechbereiche 6,115,116,117,126 auf, wobei Flussleitsperren vorhanden sind, die zwischen angren- zenden Blechbereichen 6,115,116,117,126 liegen. Das Blechpa ¬ ket 20 erstreckt sich in der axialen Richtung 3 von dem ersten axialen Ende 1 zum zweiten axialen Ende 2. Es sind als befestigte Blechbereiche 116,117,126 bezeichnete Blechberei- che vorhanden, die jeweils mindestens einen hineinragenden Steg 111,112,113,121,122,124 aufweisen, wobei die hineinragenden Stege zumindest teilweise in mindestens einer Richtung 7,8,17,18 verlaufen, die eine Komponente in der axialen Richtung 3 aufweisen. Die hineinragenden Stege ragen in Freiräume 311,332 der Flussleitsperren 1113,3113 für die Vergussmasse 5 hinein. In jeder Schicht 100,200 ist mindestens ein erster Blechbereich 115,215 ein befestigter Blechbereich. Der erste Blechbereich 215 der Schicht 200 ist in FIG 3 zu sehen. Die ersten Blechbereiche 115,215 der Schichten 100,200 liegen in axialer Richtung 3 im Wesentlichen übereinander. In den Ausführungsbeispielen der FIG 1 und der FIG 2 überlappen sich die ersten Blechbereiche 115,215 der Schichten 100,200, abge ¬ sehen von den hineinragenden Stegen 111,211 vollständig. Bei einem Ausführungsbeispiel eines Verfahrens zur Herstel ¬ lung eines zweiten Ausführungsbeispiels eines Rotors wird das Blechpaket 20 gemäß der FIG 2 bereitgestellt und Freiräume 311,312,321,322,331,332,341,342 der Flussleitsperren

1113,3113 in der axialen Richtung 3 zwischen den in die Frei- räume hineinragende Stege 111,112,113,121,122,124,211,212, 213,221,222 ausgegossen, wobei die hineinragenden Stege zumindest teilweise in mindestens einer Richtung 7,8,17,18 ver ¬ laufen, die eine Komponente in der axialen Richtung 3 aufweist. Bei dem Ausführungsbeispiel des Rotors 10 in FIG 1 sind alle Flussleitsperren 11,31,1113,3113 mit der

Vergussmasse 5 ausgegossen. Gemäß den angeführten Bezugszei ¬ chen der Freiräume in diesem Absatz der Beschreibung sind bei dem Ausführungsbeispiel eines Verfahrens zur Herstellung des Rotors und bei dem zweiten Ausführungsbeispiels eines Rotors nur die Flussleitsperren (1113,3113) mit hineinragenden Stegen ausgegossen. Hierbei sind - wie bei dem Blechpaket 20 in FIG 2 gezeigt - nur bei den Flussleitsperren hineinragende Stege vorhanden, die sich am weitesten zur Drehachse 9 hin erstrecken (d.h. die Flussleitsperren, die den Freiräumen 311, 312, 321,

322,331,332,341,342 entsprechen). So ist auch in diesem Fall zu jeder mit der nicht-ferromagnetischen Vergussmasse 5 aus- gegossenen Flussleitsperre eine mit der nicht-ferromagneti ¬ schen Vergussmasse 5 ausgegossene Flussleitsperre punktsym ¬ metrisch zu der Drehachse 9 des Rotors vorhanden, wobei in diese Flussleitsperren hineinragende Stege vorhanden sind. Bei einem zweiten Ausführungsbeispiel eines Verfahrens zur Herstellung des Rotors 10 werden zusätzlich zu dem bereits beschriebenen Ausführungsbeispiel eines Herstellungsverfahrens Freiräume der restlichen Flussleitsperren 11,31 zwischen den Blechbereichen 6,116 in der axialen Richtung 3 ausgegos- sen. Nach dem Ausgießen aller Flussleitsperren 11,31,1113,

3111 wird ein Außenring 21 durch ein spanendes Bearbeitungs ¬ verfahren mit einer Drehmaschine entfernt.

Die weitere Beschreibung der FIG 2 nimmt Bezug auf den Rotor des Ausführungsbeispiels der FIG 1, bei dem die Freiräume

311,312,321,322,331,332,341,342 mit der Vergussmasse 5 ausgegossen sind. Eine entsprechende Beschreibung der FIG 2 für das Blechpaket 20 ist entsprechend angepasst für Freiräume anstatt der Vergussmasse ableitbar. Eine Schicht 100 des Blechpakets 20 weist eine benachbarte Schicht 200 auf, in der der erste Blechbereich 115 vorhanden ist, der einen benachbarten hineinragenden Steg 211 aufweist, wobei der benachbarte hineinragende Steg 211 in einer Drehrichtung nach einem ersten hineinragenden Steg 111 des ersten Blechbereichs 115 der Schicht 100 in der Vergussmasse 5 benachbart verläuft. In FIG 2 ist nur eine Querschnittsebene des Blechpakets 20 bzw. des Rotors 10 zu sehen. Würde man die anderen Querschnitts ¬ ebenen des Blechpakets 20 bzw. des Rotors 10 betrachten, so wiese jede Schicht 100,200 mit einem befestigten Blechbereich 115,215 eine benachbarte Schicht 100,200 mit einem benachbar ¬ ten hineinragenden Steg 211,122 auf. In jeder Schicht 100,200 des Rotors 10 ist auch ein zweiter Blechbereich 116,216 ein befestigter Blechbereich, wobei ein hineinragender Steg 111,211 des ersten Blechbereichs 115,215 als ein gegenüber ¬ liegender hineinragender Steg 111,211 von einem ersten hineinragenden Steg 113,213 des zweiten Blechbereichs 116,216 durch die Vergussmasse 5 getrennt ist. Der erste hineinragen- de Steg 111 des ersten Blechbereichs 115 der Schicht 100 ist der gegenüberliegende hineinragende Steg 111. In den benach ¬ barten Schichten 200 ist ein dritter Blechbereich 217 vorhanden, der einen benachbarten hineinragenden Steg 212 aufweist, wobei dieser entgegen der Drehrichtung nach einem ersten hineinragenden Steg 112 eines dritten Blechbereichs 117 der Schicht 100 in der Vergussmasse 5 benachbart verläuft. Bei dem Rotor 10 bzw. bei dem Blechpaket 20 bestehen in jeder Schicht 100,200 die Blechbereiche 6,115,116,117,126,215,216, 217 aus einem Blech 15.

Bei einem Ausführungsbeispiel einer Verwendung von Blechen 15 für den Rotor 10 werden diese Bleche 15 für alle Blechberei ¬ che 6,115,116,117,126,215,216,217 des Rotors 10 verwendet, die die befestigten Blechbereiche 115,116,117,126,215,216,217 umfassen, wobei die befestigten Blechbereiche an mindestens einer Flussleitsperre 11,31,1113,3113 angrenzen, die mit der nicht-ferromagnetischen Vergussmasse (5) ausgegossen ist, und die in die Vergussmasse 5 hineinragende Stege 111,112,113, 121,122,124,211,212,213,221,222 aufweisen, die zumindest teilweise in mindestens einer Richtung 7,8,17,18 verlaufen, die eine Komponente in der axialen Richtung 3 aufweist. Die Bleche 15 weisen die gleichen Abmessungen auf und es wurden die gleichen Ausstanzungen an den Blechen 15 vorgenommen. Die FIG 3 zeigt ein Ausführungsbeispiel eines in der FIG 1 und FIG 2 als benachbarte Schicht 200 in der Orientierung ge ¬ mäß FIG 3 verwendeten Blechs 15. FIG 4 zeigt ein Ausführungs ¬ beispiel eines in der FIG 1 und FIG 2 als Schicht 100 in der Orientierung gemäß FIG 4 verwendeten Blechs 15. Die Bleche 15 in FIG 3 und FIG 4 weisen die gleichen Abmessungen und die gleichen Ausstanzungen auf müssen zum leichteren Verständnis der nachfolgenden Beschreibung beide herangezogen werden. Verdreht man das Blech 15 für die Schicht 200 um einen Verdrehwinkel ß, so nimmt das Blech 15 eine Lage ein, in der es in Abmessungen und Ausstanzungen deckungsgleich zu der Schicht 100 in FIG 3 ist. Anders ausgedrückt bedeutet dies, dass befestigte Blechbereiche 115,116,215,216 Berandungen 1110,1130,2110,2130 aufweisen, die jeweils mindestens einen hineinragenden Steg 111, 113,211,213 aufweisen, wobei sich jede Schicht 100 in Bezug auf diese Berandungen 1110,1130, 2110,2130 aus einer benachbarten Schicht 200 durch Verdrehen der benachbarten Schicht 200 um einen Verdrehwinkel ß ergibt, wobei in jeder Schicht 100 mindestens ein hineinragender Steg 121,122,123,211,212,213 unsymmetrisch zu mindestens einem ersten hineinragenden Steg 111,112,113,221,222,223 bezüglich einer Symmetrieachse angeordnet ist, wobei die Symmetrieachse eine Winkelhalbierende 30 zu dem Verdrehwinkel ß ist. Der mindestens eine hineinragende Steg 211,213, der unsymmetrisch zu mindestens einem ersten hineinragenden Steg 111,113 bezüg ¬ lich der Symmetrieachse 30 angeordnet ist, ist ein benachbar ¬ ter hineinragender Steg 211,213. In dem Ausführungsbeispiel gemäß der FIG 3, erstreckt sich die Winkelhalbierende 30 ent- lang eines d-Kreisradius 30. Die Berandungen 1110,1130,2110, 2130 der befestigten Blechbereiche 115,116,215,216 sind zwi ¬ schen einem ersten und einem zweiten Kreisradius achssymmetrisch zu der Symmetrieachse (Winkelhalbierende 30) . Wenn zwi ¬ schen dem ersten und dem zweiten Kreisradius mehrere magneti- sehe Pole des Rotors 10 vorhanden sind, so kann ein mechani ¬ sches Stabilisieren einer Anordnung mehrerer magnetischer Polbereiche der magnetischen Pole des Rotors 10 vorteilhaft kostengünstig in hoher Qualität in verschiedenen radialen Richtungen 4 der Anordnung in vorteilhaft gleichem Maße er- folgen. Hierbei erstreckt sich in der FIG 3 der erste Kreis ¬ radius entlang einer Hälfte der zweite Kreisradius entlang der zweiten Hälfte der horizontalen Linie 32, so dass bei dieser Betrachtungsweise der erste Kreisradius durch ein Ver ¬ drehen um den Verdrehwinkel 2 * ß auf dem zweiten Kreisradius zu liegen kommt.

Liegt die Achssymmetrie auch vor, wenn sich zweite Kreisradi ¬ us 34 durch Verdrehen um den Verdrehwinkel ß aus dem ersten Kreisradius 33 ergibt, so kann auch ein mechanisches Stabili ¬ sieren eines magnetischen Pols des Rotors 10 vorteilhaft kos ¬ tengünstig in hoher Qualität in verschiedenen radialen Richtungen der Anordnung in vorteilhaft gleichem Maß erfolgen.

Der mindestens eine hineinragende Steg 211,213 kann einen Ab ¬ stand x von dem ersten Kreisradius 33 aufweisen, der geringer ist als ein Abstand y des mindestens einen ersten hineinra ¬ genden Stegs 111,113 von dem zweiten Kreisradius 34, wobei der Verdrehwinkel ß von dem ersten Kreisradius 33 zu dem zweiten Kreisradius 34 gemessen ist, wobei der mindestens ei ¬ ne hineinragende Steg 211,213 in der Drehrichtung vor dem ersten Kreisradius 33 vorhanden ist und der mindestens eine erste hineinragende Steg 111,113 in der Drehrichtung vor dem zweiten Kreisradius 34 vorhanden ist.

Ein weiterer hineinragender Steg 212, der unsymmetrisch zu einem weiteren ersten hineinragenden Steg 112 bezüglich der Symmetrieachse 30 angeordnet ist, weist einen Abstand x von dem ersten Kreisradius 33 auf, der geringer ist, als ein Ab ¬ stand y des weiteren ersten hineinragenden Stegs 112 von dem zweiten Kreisradius 34, wobei der Drehwinkel von dem ersten zum zweiten Kreisradius gemessen ist, wobei der weitere hin ¬ einragende Steg 212 in der Drehrichtung nach dem ersten Kreisradius 33 vorhanden ist und der weitere erste hineinra ¬ gende Steg 112 in der Drehrichtung nach dem zweiten Kreisradius 34 vorhanden ist. In den Ausführungsbeispielen gemäß den FIG 1 bis FIG 4 beträgt der Verdrehwinkel ß 90°. So weist der Rotor 10 gemäß FIG 1 vier magnetische Pole auf. Jeweils eine Schicht 100,200 mit befestigten Blechbereichen 115,215 weist aneinander grenzende Kreissektoren auf, die jeweils durch zwei d-Kreisradien 30,32 begrenzt sind, wobei in jeder Schicht 100,200 mit befestigten Blechbereichen 115,215 durch die Blechbereiche 6,115,116,117,126,215,216,217 mehrere gebo- gene, streifenförmige und jeweils durch die Flussleitsperren 11,31,1113,3113 voneinander getrennte Flussabschnitte gebil ¬ det sind, die sich jeweils in ihrer Längserstreckung quer zu einer q-Achse 33,34 des Rotors 10 erstrecken, wobei die q- Achse 33,34 entlang einer Winkelhalbierenden der zwei d- Kreisradien 30, 32 verläuft. Das Ausführungsbeispiel des Ro ¬ tors 10 gemäß FIG 1 ist somit ein Reluktanzrotor. In dem Aus ¬ führungsbeispiel der benachbarten Schicht 200 in FIG 3 er- streckt sich eine q-Achse 33 entlang dem ersten Kreisradius

33 und die zweite q-Achse 34 entlang dem zweiten Kreisradius

34.

FIG 5 zeigt ein Ausführungsbeispiel einer elektrischen Ma- schine 50, die den Rotor 10 umfasst. Weiter umfasst die elektrische Maschine 50 einen Stator 53, der im Betrieb der elektrischen Maschine 50 über einen Luftspalt 54 mit dem Rotor 10 magnetisch zusammenwirkt, wobei der Rotor 10 um eine Drehachse 9 drehbar gelagert ist, wobei die Drehachse 9 in der axialen Richtung 3 verläuft. Der Rotor 10 ist an einer Welle 51 befestigt, die durch den Durchgang 12 des Rotors verläuft. Der Rotor 10 ist über die Welle 51 mit einer ersten und einer zweiten Lagervorrichtung 52 um die Drehachse 9 drehbar in einem Gehäuse 56 der elektrischen Maschine 50 ge- lagert. Der Stator 53 ist drehfest in dem Gehäuse 56 befes ¬ tigt und weist mindestens eine Wicklung 55 auf, die sich in der axialen Richtung 3 entlang des Luftspalts 54 erstreckt. Beim Betrieb der elektrischen Maschine 50 mit einem Rotor 10 als Motor wird über die mindestens eine Wicklung 55 elektri- sehe Energie zugeführt und durch das magnetische Zusammenwir ¬ ken zwischen den magnetischen Polen des Stators 53 und des Rotors 10 über den Luftspalt 54 elektrische Energie in mecha ¬ nische Energie umgewandelt. Dabei wird der Rotor 10 in Dre ¬ hung um die Drehachse 9 versetzt und es kann an der Welle 51 mechanische Energie an einen mechanischen Verbraucher in Form einer Drehbewegung abgegeben werden. Die magnetischen Pole des Stators 53 und des Rotors 10 können sich bei einem Be ¬ trieb der elektrischen Maschine ausbilden, wenn der Stator mehrere Wicklungen 55,56 aufweist, die mit Wechselströmen un- terschiedlicher Phasen einer Drei-Phasen-Wechselstromquelle bestromt werden, um ein Drehfeld zu erzeugen, das eine Drehbewegung des Rotors 10 um die Drehachse 9 bewirkt. FIG 6 zeigt ein Ausführungsbeispiel eines Kraftfahrzeugs 60, das den Rotor 10 umfasst. Der Stator 53, der im Betrieb des Kraftfahrzeugs 60 über einen Luftspalt mit dem Rotor 10 mag ¬ netisch zusammenwirkt, ist mit einer Befestigungsvorrichtung 62,65 an dem Kraftfahrzeug 60 befestigt. Die Befestigungsvor ¬ richtung umfasst eine Presspassung 62, mit der der Stator 53 in einer Hülle 61 befestigt ist und Halterungen 65, mit denen die Hülle 61 an dem Kraftfahrzeug 60 befestigt ist. Die Hülle 61 umgibt so mindestens einen Teilbereich des Kraftfahrzeugs 60, wobei der Teilbereich einen Antriebsstrang 63 des Kraftfahrzeugs 60 umfasst. Der Antriebsstrang 63 überträgt im Be ¬ trieb des Kraftfahrzeugs 60 eine Drehbewegung des Rotors 10 auf ein Hinterrad 64 des Kraftfahrzeugs. Hierzu ist die Welle 51 mit dem Antriebsstrang 63 gekoppelt.

FIG 7 zeigt ein Ausführungsbeispiel eines als eine weitere benachbarte Schicht 1100 bezeichneten Blechs 1015 für ein drittes Ausführungsbeispiel eines Rotors, wobei sich bei dem Rotor zwischen einer Schicht 100 und einer zu der Schicht 100 benachbarten Schicht 200 die weitere benachbarte Schicht 1100 angeordnet ist. Dabei ragt zwischen der Schicht 100 und der benachbarten Schicht 200 in die Vergussmasse 5 der Fluss- leitsperren 11,31,1113,3113 kein hineinragender Steg hinein, der in der axialen Richtung 3 über einen hineinragenden Steg (111,112,113,121,122,124) der Schicht 100 liegt. Hierzu weist der mindestens eine hineinragende Steg 1121 einen Abstand x' von dem ersten Kreisradius 33 auf, der größer ist als der Ab ¬ stand y des mindestens einen ersten hineinragenden Stegs 111,113 von dem zweiten Kreisradius 34. Das Blech 1115 gemäß der FIG 7 ist wie das Blech 15 ausgeführt, nur dass der Ab ¬ stand x' und ein zu dem Abstand x' größer Abstand y' vorhan ¬ den ist, wobei die Abstände x', y' in der gleiche Weise vor ¬ teilhaft kostengünstig in einer hohen Qualität für ein mecha ¬ nisches Stabilisieren des Rotors verwendet werden können. Bei einem vierten Ausführungsbeispiel eines Rotors kann so in der axialen Richtung 3 eine Schichtenfolge aus einem Blech 15 ge ¬ mäß FIG 4, einen verdrehten Blech 15 gemäß FIG 3, einem Blech 1115 gemäß FIG 7 und einem verdrehten Blech 1115 gemäß FIG 7 verwendet werden. Bei einem fünften Ausführungsbeispiel eines Rotors wird ein Blech verwendet, das vier Kreisradien aufwei ¬ sen von denen die hineinragenden Stege jeweils unterschiedli ¬ che Abstände x, y, x', y' aufweisen. So kann man durch Ver- drehen des Bleches von einer Schicht zu nächsten Schicht je ¬ weils um 90° erreichen, dass zwischen dem hineinragenden Steg einer Schicht und dem nächsten in axialer Richtung 3 über ihn liegenden hineinragenden Steg drei benachbarte Schichten vorhanden sind, die einen Freiraum für die Vergussmasse zwischen den hineinragenden Steg und dem über ihn liegenden hineinragenden Steg ermöglichen, der mit Vergussmasse ausgegossen ist .

Obwohl die Erfindung im Detail durch die bevorzugten Ausfüh- rungsbeispiele näher beschrieben wurde, ist sie nicht auf die offenbarten Beispiele beschränkt. Andere Variationen können vom Fachmann hieraus abgeleitet werden, ohne den Schutzumfang der Erfindung zu verlassen.