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Title:
ROTOR SHAFT OF A SPINNING ROTOR WHICH IS SUPPORTED WITHOUT ANY CONTACT BEING MADE IN A PERMANENT-MAGNET BEARING ARRANGEMENT
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2007/104374
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a rotor shaft of a spinning rotor (3) which is supported without any contact being made in a permanent-magnet bearing arrangement, for an open-end spinning apparatus (1) with revolving magnetic-bearing components (28) which are arranged on the rotor shaft (4) and each comprise a closed permanent-magnet ring (31) as well as a ring binding (32) which secures the permanent-magnet ring (31) against the influence of centrifugal forces during spinning operation, and are in each case fixed on a bearing attachment (30). The invention provides for the rotor shaft (4) to have, on the bearing attachment (30), elastic means (40) which allow the relatively sensitive permanent-magnet ring (31) to be pulled carefully onto and securely fixed on the bearing attachment (30) on the rotor shaft (4).

Inventors:
COENEN, Norbert (Stettiner Strasse 62, Mönchengladbach, 41199, DE)
Application Number:
EP2007/000181
Publication Date:
September 20, 2007
Filing Date:
January 11, 2007
Export Citation:
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Assignee:
SAURER GMBH & CO. KG (Landgrafenstrasse 45, Mönchengladbach, 41069, DE)
COENEN, Norbert (Stettiner Strasse 62, Mönchengladbach, 41199, DE)
International Classes:
D01H4/12; F16C39/06
Attorney, Agent or Firm:
HAMANN, Arndt (Saurer GmbH & Co. KG, Landgrafenstrasse 45, Mönchengladbach, 41069, DE)
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Claims:

Patentansprüche :

1. Rotorschaft eines in einer Permanentmagnetlageranordnung berührungslos abgestützten Spinnrotors (3) einer Offenend- Spinnvorrichtung (1) mit am Rotorschaft (4) angeordneten, umlaufenden Magnetlagerkomponenten (28), die jeweils aus einem geschlossenen Permanentmagnetring (31) sowie einer den Permanentmagnetring (31) während des Spinnbetriebes gegen den Einfluss der Zentrifugalkräfte sichernden Ringbandage (32) bestehen und jeweils auf einem Lageransatz (30) festgelegt sind,

dadurch gekennzeichnet,

dass der Rotorschaft (4) auf dem Lageransatz (30) elastische Mittel (40) aufweist, die ein schonendes Aufziehen und ein sicheres Festlegen des relativ empfindlichen Permanentmagnetringes (31) auf dem Lageransatz (30) des Rotorschaftes (4) ermöglichen.

2. Rotorschaft nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Lageransatz (30) mit einer elastischen Zwischenlage (46) versehen ist, auf die der Permanentmagnetring (31) aufschiebbar ist.

3. Rotorschaft nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die elastische Zwischenlage (46) durch Vulkanisierung auf dem Lageransatz (30) festgelegt ist.

4. Rotorschaft nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das elastische Mittel (40) als Gummiring (44) ausgebildet ist, der im Bereich des Lageransatz (30) in einer entsprechenden Aufnahmerille (43) festlegbar ist.

5. Rotorschaft nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Lageransatz (30) mit einer Strukturierung (41) , vorzugsweise einer Riffeiung, versehen ist.

6. Rotorschaft nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Lageransatz (30) lamellenartig geschlitzt ausgebildet ist, wobei die Lamellen (42) etwas in Rotationsrichtung oder gegen die Rotationsrichtung des Rotorschaftes (4) geneigt angeordnet sind.

7. Rotorschaft nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das elastische Mittel (40) in einer u-förmigen Aufnahmerille (43) festlegbar ist, deren seitliche Klemmstege (36, 37) in Richtung auf das elastische Mittel (40) verstellbar sind.

8. Rotorschaft nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahmerille (43) zweiteilig ausgebildet ist, wobei ein erster Klemmsteg (36) Bestandteil des Lageransatzes (30) ist und ein zweiter Klemmsteg (37) auf einer Führungsfläche (38) des Lageransatzes (30) mittels Presssitz festlegbar ist.

9. Rotorschaft nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Klemmsteg (37) L-förmig ausgebildet ist und einen Klemmschenkel (39) sowie einen Lagerschenkel (29) aufweist.

10. Rotorschaft nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Klemmsteg (37) so auf der Führungsfläche (38) des Lageransatzes (30) festlegbar ist, dass im Montagezustand des elastischen Mittels (40) im Bereich des Lagerschenkels (29) ein radialer Luftspalt (a) gegeben ist.

Description:

Beschreibung :

Rotorschaft eines in einer Permanentmagnetlageranordnung berührungslos abgestützten Spinnrotors

Die Erfindung betrifft einen Rotorschaft eines in einer Permanentmagnetlageranordnung berührungslos abgestützten Spinnrotors mit den Merkmalen des Oberbegriffes des Anspruches 1.

Im Zusammenhang mit Offenend-Spinnvorrichtungen sind Spinnrotoren, die mit ihrem Rotorschaft berührungslos in einer Permanentmagnetlageranordnung abgestützt sind, bekannt und in verschiedenen Patentanmeldungen ausführlich beschrieben.

Die EP 0 972 868 A2 beschreibt beispielsweise eine Offenend- Spinnvorrichtung, deren einzelmotorisch angetriebener Spinnrotor mit seinem Rotorschaft in einer solchen Permanentmagnetlageranordnung abgestützt ist.

Die Permanentmagnetlageranordnung verfügt dabei über eine vordere und eine hintere Lagerstelle, die ihrerseits jeweils eine stationäre und eine rotierbar gelagerte Magnetlagerkomponente aufweisen, die Magnetlagerkomponenten sind dabei in axialer Richtung der Art gepolt, dass sich jeweils gegensinnig Pole gegenüberstehen.

Das heißt, jede der Lagerstellen weist einen an einem Statorgehäuse angeordneten, feststehenden Permanentmagnetring sowie einen am Rotorschaft angeordneten, mit diesem umlaufenden Permanentmagnetring auf.

Die rotorseitigen Permanentmagnetringe sind dabei jeweils auf einem Lageransatz des Rotorschaftes festgelegt und durch eine Ringbandage gegen die während des Spinnbetriebes auftretenden Zentrifugalkräfte gesichert.

Diese Art der Permanentmagnetlageranordnung hat sich im Prinzip bewährt, allerdings gestaltet sich das Aufziehen der Permanentmagnetringe auf die entsprechenden Lageransätze des Rotorschaftes oft etwas problematisch.

Bezüglich des Aufziehens der ringförmigen Permanentmagnetringe auf die Lageransätze des Rotorschaftes waren beispielsweise zwei Methoden üblich.

Bei der ersten Methode wurde der Innendurchmesser der Permanentmagnetringe etwas größer gewählt als der Außendurchmesser des zugehörigen Lageransatzes, so dass der Permanentmagnetring leicht auf dem Lageransatz positioniert werden konnte, wo er anschließend durch eine Sicherungsbandage, deren Innendurchmesser unter dem Außendurchmesser des Permanentmagnetringes liegt, festgeklemmt wurde. Die andere Methode sah vor, den Permanentmagnetring zunächst durch eine Ringbandage, die mittels Presssitz auf den Außendurchmesser des Permanentmagnetrings gezogen wurde, zu sichern und anschließend, ebenfalls mittels einer Presspassung, den Permanentmagnetring auf den Lageransatz des Rotorschaftes zu drücken.

Bei beiden Methoden mussten nicht nur die Durchmesser der Verbindungsflächen sehr eng toleriert sein, was sich nachteilig auf die Herstellungskosten auswirkte, sondern es war auch nicht immer zu vermeiden, dass die relativ empfindlichen Permanentmagnetringe während des Aufziehvorganges zerplatzten bzw. beschädigt wurden.

Das heißt, bei beiden Methoden war die Ausschussrate bei der Montage der Permanentmagnetringe relativ hoch.

Es ist daher bereits vorgeschlagen worden, anstelle geschlossener Permanentmagnetringe geschlitzte Ringmagnete einzusetzen.

Die Verwendung solcher geschlitzter Permanentmagnetringe ist beispielsweise in der DE 10 2004 005 846 Al beschrieben.

Bei diesen bekannten, geschlitzten Permanentmagnetringen liegt der Innendurchmesser des Ringmagneten geringfügig über dem

Außendurchmesser des Lageransatzes des Rotorschaftes.

Der Außendurchmesser des Ringmagneten liegt seinerseits etwas über dem Innendurchmesser einer zugehörigen Sicherungsbandage.

Solche Permanentmagnetringe, die aufgrund ihres Schlitzes eine gewisse Elastizität aufweisen, können relativ problemlos auf die

Lageransätze eines Rotorschaftes geschoben und dort anschließend durch das Aufziehen der Sicherungsbandage festgeklemmt werden.

Das heißt, das Schlitzen der Permanentmagnetringe stellt zwar eine bewährte Methode dar, mit der es gelingt, die Ausschussquote bei der Herstellung magnetisch lagerbarer Rotorschäfte drastisch zu verringern und damit die Kosten deutlich zu senken, das Schlitzen der Permanentmagnetringe weist allerdings auch einige Nachteile auf.

Im Bereich des Schlitzes kommt es beispielsweise zu einer geringfügigen Schwächung des magnetischen Feldes, was für die Lagerfunktion des betreffenden Magnetlagers zwar nahezu ohne Bedeutung ist, diese Feldschwächung führt aber, da sie auf einen kleinen Winkel beschränkt ist, bei der Rotation des Rotorschaftes zur Entstehung von Wirbelströmen in der gegenüberstehenden, stationären Magnetlagerkomponente. Diese Wirbelströme, die insbesondere bei hohen Drehzahlen verstärkt wirksam werden, führen ihrerseits auf die Dauer zu einer weiteren Erwärmung des Spinnrotorantriebes, was eine deutliche Verschlechterung des Wirkungsgrades desselben bewirkt.

Ausgehend vom vorgenannten Stand der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, einen Rotorschaft für einen in einer Permanentmagnetlagerung berührungslos abgestützten Spinnrotor zu schaffen, der ein einfaches und sicheres Festlegen der mit dem Rotorschaft umlaufenden Magnetlagerkomponenten auf entsprechenden Lageransätzen des Rotorschaftes ermöglicht.

Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch einen Rotorschaft gelöst, wie er im Anspruch 1 beschrieben ist.

Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche .

Der erfindungsgemäße Rotorschaft hat den Vorteil, dass durch den Einsatz eines geschlossenen Permanentmagnetringes einerseits die Entstehung von Wirbelströmen weitestgehend vermieden wird und dass anderseits durch den Einsatz elastischer Mittel gewährleistet wird, dass die Permanentmagnetringe beim Aufziehen auf die Lageransätze des Rotorschaftes nicht beschädigt werden. Das heißt, der erfindungsgemäße Rotorschaft zeichnet sich während des Spinnbetriebes unter anderem dadurch aus, dass die durch die Magnetlagerung verursachte Wärmeentwicklung relativ gering ist, was sich positiv auf den Wirkungsgrad des Spinnrotorantriebes auswirkt.

Außerdem ist der erfindungsgemäße Rotorschaft aufgrund der verhältnismäßig geringen Ausschussquote beim Aufziehen der Permanentmagnetringe relativ kostengünstig herstellbar.

Wie im Anspruch 2 dargelegt, ist in vorteilhafter Ausführungsform vorgesehen, dass der Lageransatz mit einer elastischen Zwischenlage versehen wird, auf die der Permanentmagnetring ohne die Gefahr einer Beschädigung aufgeschoben werden kann.

Das bedeutet, eine solche elastische Zwischenlage ermöglicht sowohl ein materialschonendes Aufziehen des Permanentmagnetringes auf den zugehörigen Lageransatz des Rotorschaftes, als auch eine sichere Fixierung des Permanentmagnetringes während des Spinnbetriebes.

Wie im Anspruch 3 beschrieben, ist die elastische Zwischenlage vorzugsweise durch Vulkanisieren auf dem Lageransatz des Rotorschaftes festgelegt.

Das Aufvulkanisieren einer elastischen Zwischenlage auf eine metallische Unterlage ist ein im Maschinenbau an sich bekanntes Verfahren, das es ermöglicht, eine elastische Zwischenlage langlebig und sicher festzulegen.

Wie im Anspruch 4 beschrieben, kann das elastische Mittel in alternativer Ausführungsform auch durch einen Gummiring gebildet sein, der beispielsweise in einer umlaufenden Aufnahmerille, die in die Oberfläche des Lageransatzes eingearbeitet ist, festgelegt ist.

Auch ein derartig ausgebildetes elastisches Mittel ermöglicht ein materialschonendes Aufziehen des Permanentmagnetringes auf den Lageransatz und dessen sichere Festlegung auf dem Lageransatz in einer vorgegebenen Position.

In einer weiteren alternativen Ausführungsform ist der Bereich des Lageransatzes mit einer Strukturierung, vorzugsweise einer Riffeiung, versehen (Anspr. 5) .

Der Außendurchmesser einer solchen Strukturierung liegt dabei etwas über dem Innendurchmesser des Permanentmagnetringes. Das heißt, beim Aufziehen des Permanentmagnetringes verformt sich das Material der Strukturierung des Lageransatzes unter dem Einfluss des Permanentmagnetringes sowohl plastisch als auch elastisch und legt sich relativ großflächig an den Innen-

durchmesser des Permanentmagnetringes an, wobei die Verformung der Strukturierung zu einer sicheren Fixierung des Permanentmagnetringes auf dem Lageransatz des Rotorschaftes führt.

Wie im Anspruch 6 beschrieben, kann in einer weiteren

Ausführungsform vorgesehen sein, dass der Lageransatz lamellenartig geschlitzt ausgebildet ist.

Der Außendurchmesser der Lamellen, die entweder etwas in

Rotationsrichtung oder etwas entgegen der Rotationsrichtung des

Rotorschaftes geneigt angeordnet sind, liegt dabei etwas über dem Innendurchmesser der Permanentmagnetringe.

Beim Aufziehen des Permanentmagnetringes federn die Lamellen aufgrund ihrer geneigten Anordnung in radialer Richtung elastisch ein und beaufschlagen den Innendurchmesser des

Permanentmagnetringes mit einer hohen Haltekraft.

Das heißt, bei dieser Ausführungsform kommt es im Bereich der

Lamellen zu einer Materialverformung rein im elastischen

Bereich.

Die elastisch am Innendurchmesser des Permanentmagnetringes anliegenden Lamellen gewährleisten auch bei einer langen

Lebensdauer einen sicheren Sitz des Permanentmagnetringes auf dem Lageransatz des Rotorschaftes.

In einer weiteren Ausführungsform der Erfindung, die in Anspruch 7 beschrieben ist, ist vorgesehen, dass das elastische Mittel in einer u-förmigen Aufnahmerille festlegbar ist. Die u-förmige Aufnahmerille weist dabei seitliche Klemmstege auf, die in Richtung auf das elastische Mittel verstellbar sind und mittels derer das elastische Mittel sicher fixierbar ist.

Vorzugsweise ist die Aufnahmerille dabei, wie in Anspruch 8 dargelegt, zweiteilig ausgebildet ist.

Das heißt, die Aufnahmerille weist einen ersten Klemmsteg auf, der Bestandteil des Lageransatzes ist und einen zweiten

Klemmsteg, der als separates Bauteil ausgebildet ist.

Der zweite Klemmsteg ist zum Fixieren des elastischen Mittels auf einer Führungsfläche des Lageransatzes mittels Presssitz festlegbar.

Eine solche Ausbildung hat insbesondere den Vorteil, dass das elastische Mittel, beispielsweise ein gummiartiger Lagerring mit rechteckigem Querschnitt, einfach in die Aufnahmerille eingelegt und anschließend mit dem zweiten Klemmsteg sicher fixiert werden kann.

In vorteilhafter Ausführungsform ist der zweite Klemmsteg, wie in Anspruch 9 ausgeführt, L-förmig ausgebildet.

Das heißt, der zweite Klemmsteg weist einen Klemmschenkel sowie einen Lagerschenkel auf.

Der Innendurchmesser des Lagerschenkels und der Außendurchmesser der Führungsfläche am Lageransatz sind dabei so ausgebildet, das sich beim Aufschieben des zweiten Klemmsteges ein Presssitz ergibt, der gewährleistet, dass die Klemmstege den gummiartigen

Lagerring sicher positionieren.

Wie in Anspruch 10 dargelegt, ist in bevorzugter Ausbildung außerdem vorgesehen, dass der zweite Klemmsteg so auf der Führungsfläche des Lageransatzes festlegbar ist, dass im Montagezustand des elastischen Mittels im Bereich des Lagerschenkels ein radialer Luftspalt gegeben ist. Das heißt, der Lagerschenkel des zweiten Klemmsteges ist so kurz ausgebildet, dass im Montagezustand ein sicheres Klemmen des gummiartigen Lagerringes sichergestellt ist.

Die Erfindung wird nachfolgend anhand der in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiele näher erläutert.

Es zeigen :

Fig. 1 eine Seitenansicht einer Offenend-Spinnvorrichtung mit einem einzelmotorisch angetriebenen, in einer Permanentmagnetlagerung berührungslos abgestützten Spinnrotor,

Fig. 2 im Längsschnitt einen einzelmotorisch antreibbaren, magnetisch gelagerten Spinnrotor in einem etwas größeren Maßstab,

Fig. 3 eine erste Ausführungsform eines mit elastischen Mitteln ausgestatteten Lageransatzes eines Rotorschaftes, gemäß Schnitt III - III der Fig. 2.

Fig. 4 eine zweite Ausführungsform eines entsprechenden

Lageransatzes eines Rotorschaftes, in Seitenansicht,

Fig. 5 eine dritte Ausführungsform des Lageransatzes eines Rotorschaftes,

Fig. 6 eine vierte Ausführungsform des Lageransatzes eines Rotorschaftes,

Fig. 7 eine weitere, alternative Ausführungsform des

Lageransatzes eines Rotorschaftes vor dem Festlegen des Permanentmagnetringes,

Fig. 8 die in Fig.7 dargestellte Ausführungsform nach dem Festlegen des Permanentmagnetringes,

Fig. 9 eine weitere zweiteilige Ausführungsform des

Lageransatzes eines Rotorschaftes vor dem Festlegen des Permanentmagnetringes,

Fig.10 die in Fig.9 dargestellte Ausführungsform nach dem Festlegen des Permanentmagnetringes.

In Figur 1 ist eine Offenend-Spinnvorrichtung 1 dargestellt, wie sie im Prinzip bekannt und beispielsweise in der EP 0 972 868 A2 relativ ausführlich beschrieben ist.

Solche Offenend-Spinnvorrichtungen 1 verfügen über ein

Rotorgehäuse 2, in dem die Rotortasse 26 eines Spinnrotors 3 mit hoher Drehzahl umläuft.

Wie üblich, ist das nach vorne hin an sich offene Rotorgehäuse 2 während des Betriebes durch ein schwenkbar gelagertes

Deckelelement 8 verschlossen und über eine entsprechende

Pneumatikleitung 10 an eine Unterdruckquelle 11 angeschlossen, die den im Rotorgehäuse 2 notwendigen Spinnunterdruck erzeugt.

Im Deckelelement 8 ist außerdem, wie üblich, auswechselbar ein

Kanalplattenadapter 12 angeordnet, der die Fadenabzugsdüse 13 sowie den Mündungsbereich des Faserleitkanals 14 aufweist.

An die Fadenabzugsdüse 13 schließt sich, wie bekannt, ein

Fadenabzugsröhrchen 15 an.

Außerdem ist am Deckelelement 8, das um eine Schwenkachse 16 begrenzt drehbar gelagert ist, ein Auflösewalzengehäuse 17 festgelegt .

Das Deckelelement 8 weist des Weiteren rückseitige

Lagerkonsolen 19, 20 zur Lagerung einer Auflösewalze 21 beziehungsweise eines Faserbandeinzugszylinders 22 auf.

Die Auflösewalze 21 wird dabei im Bereich ihres Wirteis 23 durch einen umlaufenden, maschinenlangen Tangentialriemen 24 angetrieben, während der (nicht dargestellte) Antrieb des

Faserbandeinzugszylinders 22 vorzugsweise über eine

Schneckengetriebeanordnung erfolgt, die auf eine maschinenlange

Antriebswelle 25 geschaltet ist.

In alternativer Ausführungsform können Auflösewalze 21 und/oder Faserbandeinzugszylinder 22 selbstverständlich auch jeweils über einen Einzelantrieb, beispielsweise einen Schrittmotor, angetrieben werden.

Wie in Fig.l angedeutet, wird der Spinnrotor 3 durch einen elektromotorischen Einzelantrieb 18 angetrieben und ist mit seinem Rotorschaft 4 in vorderen 6 und hinteren 7 Lagerstellen einer Permanentmagnetlageranordnung 5 berührungslos abgestützt.

Die Figur 2 zeigt einen solchen magnetisch gelagerten, einzelmotorisch angetriebenen Spinnrotor 3 in einem vergrößerten Maßstab.

Das heißt, einen Spinnrotor 3, der mit seinem Rotorschaft 4 in einer Permanentmagnetlageranordnung 5 berührungslos abgestützt ist, wobei der Rotorschaft 4 im Bereich zwischen den Lagerstellen 6 und 7 der Permanentmagnetlageranordnung 5 mit einem Motormagneten 9 eines einzelmotorischen Antriebes 18 ausgestattet ist. Der Motormagnet 9 kann dabei selbstverständlich auch innerhalb des als Hohlwelle ausgebildeten Rotorschaftes 4 angeordnet sein.

Die Lagerstellen 6 und 7 weisen jeweils stationäre 27 sowie rotierbar 28 gelagerte Magnetlagerkomponenten auf. Das heißt, den stationären Magnetlagerkomponenten 27, die im Wesentlichen aus einem Permanentmagnetring 33 sowie aus einer über einen Anschluss 35 definiert bestrombaren Magnetlagerspule 34 bestehen, stehen in geringem Abstand jeweils rotierbar gelagerte Magnetlagerkomponenten 28 gegenüber, die ihrerseits einen Permanentmagnetring 31 und eine Sicherungsbandage 32 aufweisen.

Die Permanentmagnetringe 31 sind dabei jeweils, in der entsprechenden magnetischen Ausrichtung, auf einem Lageransatz

30 des Rotorschaftes 4 festgelegt, der auf seinem Außenumfang mit einem elastischen Mittel 40 ausgestattet ist.

Diese elastische Mittel 40 können, wie in den Figuren 3 - 10 angedeutet, verschiedene Ausführungsformen aufweisen.

Bei der in Fig.3 dargestellten Ausführungsform ist beispielsweise auf die Lageransätze 30 des Rotorschaftes 4 eine elastische Zwischenlage 46 aufvulkanisiert .

Auf diese elastische Zwischenlage 46, deren Außendurchmesser etwas größer als der Innendurchmesser der Permanentmagnetringe

31 ist, kann ein Permanentmagnetring 31 aufgezogen werden, der beispielsweise vorher mit einer Sicherungsbandage 32 versehen wurde .

Es ist selbstverständlich auch denkbar, dass die Sicherungsbandagen 32 erst auf die Permanentmagnetringe 31 aufgezogen werden, nachdem diese auf den Lageransätzen 30 positioniert sind.

Gemäß Ausführungsbeispiel der Fig. 4 ist das elastische Mittel 40 als Gummiring 44, beispielsweise nach Art eines O-Ringes ausgebildet .

Der Gummiring 44 ist dabei in eine Aufnahmerille 43 auf dem Umfang des Lageransatzes 30 des Rotorschaftes 4 eingelassen. über diesen Gummiring 44 kann ein Permanentmagnetring 31 geschoben werden, dessen Innendurchmesser geringfügig über dem Außendurchmesser des Lageransatzes 30 liegt. Der Gummiring 44 rastet dabei in eine umlaufende Nut 45 im Bereich des Innendurchmessers des Permanentmagnetringes 31 ein und arretiert den Permanentmagnetring 31 auf dem Lageransatz 30. Auch bei diesem Ausführungsbeispiel wird der Permanentmagnetring

31 vorzugsweise vor oder nach dem Aufziehen mit einer Sicherungsbandage 32 ausgestattet.

Die Fig. 5 zeigt einen Rotorschaft 4, bei dem der Lageransatz 30 lamellenartig geschlitzt ausgebildet ist.

Die Lamellen 42 sind dabei entweder etwas in Rotationsrichtung R oder etwas entgegen der Rotationsrichtung geneigt angeordnet. Auch bei dieser Ausführungsform liegt der Außendurchmesser der Lamellen 42 geringfügig über dem Innendurchmesser des Permanentmagnetringes 31, so dass es bei Aufziehen des Permanentmagnetringes 31 auf den Lageransatz 30 zu einer elastischen Verformung der Lamellen 42 kommt, mit der Folge, dass der Permanentmagnetring 31, der vorher mit einer Sicherungsbandage 32 versehen wird, sicher auf dem Lageransatz 30 festgelegt ist.

Beim Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 6 ist der Lageransatz 30 des Rotorschaftes 4 mit einer Strukturierung 41 versehen. Der Außendurchmesser dieser vorzugsweise als Riffelung ausgebildeten Strukturierung 40 liegt dabei etwas über dem Innendurchmesser des Permanentmagnetringes 31. Beim Aufziehen des durch eine Bandage 32 gesicherten Permanentmagnetringes 31 auf den Lageransatz 30 werden die Spitzen der Strukturierung 40 sowohl plastisch als auch elastisch verformt, was zu einer sehr sicheren Verbindung zwischen den Bauteilen führt.

Bei dem in den Figuren 7 und 8 dargestellten Ausführungsbeispiel weist der Lageransatz 30 seitliche Klemmstege 36, 37 auf, die zunächst beispielsweise etwas nach außen aufgebogen sind und dabei die in Fig.7 angedeutete Aufnahmestellung aufweisen. Zwischen diesen Klemmstegen 36, 37 kann ein elastisches Mittel 40, beispielsweise in Form eines im Querschnitt rechteckigen

Gummiringes oder eines gummiartigen Lagerringes positioniert und dadurch sicher fixiert werden, dass die Klemmstege 36, 37 in eine Betriebsstellung gebogen werden, die in Fig.8 dargestellt ist .

Das heißt, die Klemmstege 36, 37 werden in Richtung des elastischen Mittels 40 gebogen und fixieren dann das zum Beispiel als Lagerring ausgebildete elastische Mittel 40 in seiner Betriebstellung.

Auf diesen Lagerring, dessen Außendurchmesser etwas größer als der Innendurchmesser der Permanentmagnetringe 31 ist, kann der Permanentmagnetring 31 aufgezogen werden, der, wie vorstehend bereits erläutert, beispielsweise vorher mit einer Sicherungsbandage 32 versehen wurde.

Beim Ausführungsbeispiel gemäß der Figuren 9 und 10 sind die

Lageransätze 30 des Rotorschaftes 4 jeweils zweiteilig ausgebildet.

Das heißt, der Lageransatz 30 weist einen ersten in den

Lageransatz integrierten Klemmsteg 36 sowie eine Führungsfläche

38 zur Aufnahme eines separaten zweiten Klemmstegs 37 auf.

Der zweite Klemmsteg 37 ist L-förmig ausgebildet und verfügt über einem Klemmschenkel 39 über einen Lagerschenkel 29 sowie eine Lagerbohrung 47.

Die Lagerbohrung 47 des zweiten Klemmstegs 37 und die

Führungsfläche 38 am Lageransatz 30 sind dabei so aufeinander abgestimmt, dass sie beim Zusammenfügen einen Presssitz bilden.

Zur Montage des Permanentmagnetrings 31 wird zunächst der

Lagerring 40 auf die Lageraufnahme 30 geschoben und durch

Aufschieben des Klemmstegs 37 fixiert.

Der Lagerschenkel 29 des Klemmstegs 37 ist dabei lang genug, um sicherzustellen, dass der Lagerring 40 ausreichend Auflage hat, und kurz genug, um zu gewährleisten, dass der Lagerring 40 sicher positioniert ist.

Wie in Fig. 10 angedeutet, ist im Einbauzustand vor dem Lagerschenkel 29 vorzugsweise noch ein kleiner radialer Luftspalt mit einer Breite a gegeben.

Auf dem Lagerring 40 kann anschließend der Permanentmagnetring 31 festgelegt werden, der vorher oder nachher durch eine Sicherungsbandage 32 gesichert wird, wie dies in Figur 10 dargestellt ist.




 
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