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Patent Searching and Data


Title:
ROUGHING GRINDING TOOL
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2018/036616
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a roughing grinding tool (1) having a supporting body (2) and at least one abrasive plate (S1 to S4). The supporting body (2) comprises an abrasive grit for rough grinding. The supporting body (2) is used to support the at least one abrasive plate (S1 to S4) and itself for rough grinding. The roughing grinding tool (1) can be produced simply and is robust and has a high removal rate in conjunction with a long service life.

Inventors:
SCHMIED, Vadim (Otto-Kind-Strasse 3, Marienheide, 51709, DE)
Application Number:
EP2016/069903
Publication Date:
March 01, 2018
Filing Date:
August 23, 2016
Export Citation:
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Assignee:
AUGUST RÜGGEBERG GMBH & CO. KG (Hauptstrasse 13, Marienheide, 51709, DE)
International Classes:
B24D5/16; B24D7/16; B24D13/08
Foreign References:
EP2433748A22012-03-28
EP1993786A22008-11-26
DE102013212666A12014-12-31
Attorney, Agent or Firm:
RAU, SCHNECK & HÜBNER PATENTANWÄLTE RECHTSANWÄLTE PARTGMBB (Königstrasse 2, Nürnberg, 90402, DE)
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Claims:
Patentansprüche

1. Schrupp-Schleifwerkzeug mit

- einem Tragkörper (2, 23),

- mindestens einer Schleifronde (Si bis S4), und

- einer Durchgangsöffnung (5) zum Befestigen eines Werkzeugantriebs,

dadurch gekennzeichnet,

dass der Tragkörper (2, 23) zum Schruppschleifen ein Schleifkorn (16) umfasst.

2. Schrupp-Schleifwerkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Tragkörper (2, 23) einen Schleifbereich (22) ausbildet, der das mittels eines Bindemittels (15) gebundene Schleifkorn (16) umfasst.

3. Schrupp-Schleifwerkzeug nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,

dass der Tragkörper (2, 23) mindestens eine Tragkörper- Armierung (18) umfasst, die insbesondere benachbart zu einer Oberseite (20) und/oder Unterseite (21) des Tragkörpers (2, 23) angeordnet ist.

4. Schrupp-Schleifwerkzeug nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine Tragkörper- Armierung (19) in den Schleifbereich (22) eingebettet ist.

5. Schrupp-Schleifwerkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,

dass der Tragkörper (2, 23) einen Tragkörper- Außendurchmesser DT und die mindestens eine Schleifronde (Si bis S4) einen Schleifronden- Außendurchmesser Ds hat, wobei gilt: 0,1 -Ds < DT < 1,2-Ds, insbesondere 0,5-Ds < DT < 1,1 -Ds, und insbesondere 0,8-Ds < DT < Ds.

6. Schrupp-Schleifwerkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet,

dass der Tragkörper (2, 23) scheibenförmig ausgebildet ist und insbesondere eine Kröpfung (6) aufweist.

7. Schrupp-Schleifwerkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet,

dass die mindestens eine Schleifronde (Si bis S4) zwischen einem ersten Tragkörper (2) und einem zweiten Tragkörper (23) angeordnet ist.

8. Schrupp-Schleifwerkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet,

dass für eine Anzahl N der mindestens einen Schleifronde (Si bis S4) gilt: 1 < N < 9, insbesondere 2 < N < 8, und insbesondere 3 < N < 7.

9. Schrupp-Schleifwerkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet,

dass mehrere Schleifronden (Si bis S4) übereinander angeordnet sind, wobei eine erste Schleifronde (Si) an dem Tragkörper (2) und jede weitere Schleifronde (S2 bis S4) an einer darunterliegenden Schleifronde (Si bis S3) befestigt ist.

10. Schrupp-Schleifwerkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet,

dass eine erste Schleifronde (Si) an dem Tragkörper (2) und eine zweite Schleifronde (S2) an der ersten Schleifronde (Si) befestigt sind.

1 1. Schmpp-Schleifwerkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet,

dass die mindestens eine Schleifronde (Si bis S4) einen Verbindungs- bereich (8) und einen den Verbindungsbereich (8) umgebenden Arbeitsbereich (7) ausbildet und die mindestens eine Schleifronde (Si bis S4) in dem Verbindungsbereich (8) befestigt ist und in dem Arbeitsbereich (7) unbefestigt ist. 12. Schrupp-Schleifwerkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 1 1,

dadurch gekennzeichnet,

dass die mindestens eine Schleifronde (Si bis S4) ein gerichtetes Schleifkorn (13) aufweist. 13. Schrupp-Schleifwerkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 12,

dadurch gekennzeichnet,

dass an der mindestens einen Schleifronde (Si bis S4) zumindest teil- flächig eine Schleifronden- Armierung (Ai bis A4) befestigt ist. 14. Schrupp-Schleifwerkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 13,

dadurch gekennzeichnet,

dass die mindestens eine Schreifronde (Si bis S4) eine Trägerschicht (1 1) mit darauf angeordnetem Schleifkorn (13) umfasst, wobei die Trägerschicht (1 1) insbesondere als Papier, Vulkanfiber, Vlies und/oder Trägertextil ausgebildet ist.

15. Schrupp-Schleifwerkzeug nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass das Trägertextil Polyesterfasern, Baumwollfasern und/oder Glasfasern umfasst und insbesondere ein Polyester-Bauwoll-Gemisch ist.

16. Schrupp-Schleifwerkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 15,

dadurch gekennzeichnet,

dass die mindestens eine Schreifronde (Si bis S4) mit einem Füllharz (24) versteift ist.

17. Schrupp-Schleifwerkzeug nach einem der Ansprüche 3 bis 16,

dadurch gekennzeichnet,

dass die mindestens eine Tragkörper- Armierung (18, 19) und/oder die Schleifronden- Armierung (Ai bis A4) Glasfasern und/oder Jutefasern umfasst. 18. Schrupp-Schleifwerkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 18,

dadurch gekennzeichnet,

dass die mindestens eine Schleifronde (Si bis S4) jeweils mindestens eine Schleifschicht (17) ausbildet, die insbesondere an einer Oberseite und/oder an einer Unterseite der mindestens einen Schleifronde (Si bis S4) angeordnet ist.

Description:
Schrupp-Schleifwerkzeug

Die Erfindung betrifft ein Schrupp-Schleifwerkzeug gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 , insbesondere zum Betrieb von handgeführten Win- kelschleifmaschinen.

Das Schruppen bezeichnet bei spanenden Fertigungsverfahren das Abheben von Werkstoff mit großem Spanvolumen. Schrupp-Schleifwerkzeuge sollen zur Erzielung einer kurzen Bearbeitungszeit eine hohe Abtragsleis- tung ermöglichen und zugleich eine lange Standzeit haben.

Aus der EP 3 015 222 AI ist eine Schleifscheibe mit einem Trägerteller und einer Mehrzahl von Schleifronden bekannt. Der Trägerteller ist derart gestuft, dass mehrere Ringabschnitte ausgebildet sind, an denen jeweils eine Schleifronde befestigt ist. Die Schleifronden bilden auf diese Weise ein mehrlagiges Schleifrondenpaket aus. Das Schleifrondenpaket bildet eine im Wesentlichen kegelstumpfförmig abgestufte Ausnehmung aus. Hierdurch wird ein Ansetzen der Schleifscheibe an eine Werkstückoberflä- che in unterschiedlichen Anstellwinkeln und ein weitestgehend vollständi- ges Abarbeiten des Schleifrondenpakets ermöglicht, bis der Trägerteller auf die Werkstückoberfläche trifft und die Schleifscheibe verschlissen ist.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein einfach herstellbares und robustes Schrupp-Schleifwerkzeug zu schaffen, das eine hohe Abtragsleis- tung in Verbindung mit einer langen Standzeit aufweist.

Diese Aufgabe wird durch ein Schrupp-Schleifwerkzeug mit den Merkmalen des Anspruches 1 gelöst. Erfindungsgemäß ist der Tragkörper zum Schruppschleifen ausgebildet und umfasst ein Schleifkorn. Der Tragkörper dient somit einerseits zum Abstützen der mindestens einen Schleifronde beim Schruppschleifen und andererseits selbst zum Schruppschleifen, wodurch eine hohe Robustheit und eine lange Standzeit des Schrupp- Schleifwerkzeugs erzielt werden. Der Tragkörper ist insbesondere derart ausgebildet, dass dieser die Sicherheitsanforderung„Einpunktseitenlast" gemäß der deutschen Norm DIN EN 12413„Sicherheitsanforderungen für Schleifkörper aus gebundenem Schleifmittel (Fassung Mai 201 1) standhält. Der Tragkörper ist zudem einfach ausgebildet und einfach herstellbar. Durch die Wahl des Schleifkorns wird für den zu bearbeitenden Werkstoff eine hohe Abtragsleistung erzielt. Das Schrupp-Schleifwerkzeug ist beispielsweise als Schleifscheibe oder als Schleiftopf ausgebildet.

Das Schrupp-Schleifwerkzeug weist eine oder mehrere Schleifronden auf, die an dem Tragkörper angeordnet ist bzw. angeordnet sind. Die dem Tragkörper benachbarte Schleifronde ist durch Verkleben und/oder Nieten und/oder Schrauben und/oder Heften an dem Tragkörper befestigt. Weist das Schrupp-Schleifwerkzeug mehrere Schleifronden auf, so ist jede weitere Schleifronde an der darunterliegenden Schleifronde durch Verkleben und/oder Nieten und/oder Schrauben und/oder Heften befestigt. Das Ver- kleben erfolgt mittels einer Klebstoffschicht, die vorzugweise ein Harz um- fasst.

Die mindestens eine Schleifronde weist jeweils mindestens eine Schleifschicht mit gerichtetem Schleifkorn und/oder ungerichtetem Schleifkorn auf. Das Schleifkorn ist insbesondere ausgewählt aus Diamant, kubischem Bornitrid (CBN), Siliziumcarbid (SiC), natürlichem Korund und/oder synthetischem Korund. Der Korund ist beispielsweise Zirkonkorund und/oder Aluminiumoxid (AI2O3). Ein Schrupp-Schleifwerkzeug nach Anspruch 2 gewährleistet eine lange Standzeit. Das Schleifkorn ist mittels eines Bindemittels gebunden und bildet eine Schleifschicht bzw. einen Schleifbereich aus. Das Bindemittel ist insbesondere ein Kunstharz, wie beispielsweise Phenolharz. Vorzugsweise weist die Schleifschicht in Richtung einer Achse des Schrupp-

Schleifwerkzeugs eine Dicke auf, die einer Dicke des Tragkörpers entspricht. Das bedeutet, dass der Tragkörper über seine gesamte Dicke die Schleifschicht ausbildet. Das Schleifkorn ist insbesondere ausgewählt aus Diamant, kubischem Bornitrid (CBN), Siliziumcarbid (SiC), natürlichem Korund und/oder synthetischem Korund. Der Korund ist beispielsweise Zirkonkorund und/oder Aluminiumoxid (AI2O3). Die Schleifschicht bzw. der Schleifbereich ist zumindest an einer Oberseite und/oder an einer Unterseite des Tragkörpers ausgebildet. Das Schleifkorn des Tragkörpers ist identisch und/oder unterschiedlich zu einem Schleifkorn der mindestens einen Schleifronde. Die Schleifschichten bzw. die Schleifbereiche des Tragkörpers weisen ein identisches Schleifkorn oder unterschiedliches Schleifkorn auf.

Ein Schrupp-Schleifwerkzeug nach Anspruch 3 gewährleistet eine lange Standzeit. Vorzugsweise weist der Tragkörper zwei Tragkörper- Armierungen benachbart zu den Außenseiten des Tragkörpers, also benachbart zu der Oberseite und der Unterseite des Tragkörpers, auf. Die mindestens eine Tragkörper- Armierung ist mittels eines Bindemittels bzw. eines Harzes mit dem Tragkörper verbunden. Die äußeren Tragkörper- Armierungen sind beispielsweise mit dem Bindemittel bzw. Harz getränkt. Die äußeren Tragkörper- Armierungen sind vorzugsweise als Gewebe, insbesondere als Glasgewebe bzw. Glasfasergewebe, ausgebildet. Ein Schrupp-Schleifwerkzeug nach Anspruch 4 gewährleistet eine lange Standzeit. Vorzugsweise weist der Tragkörper eine innere Tragkörper- Armierung auf, die in die Schleifschicht bzw. den Schleifbereich eingebettet ist. Die innere Tragkörper- Armierung ist von dem gebundenen Schleif- korn durchsetzt.

Ein Schrupp-Schleifwerkzeug nach Anspruch 5 gewährleistet eine hohe Robustheit und eine lange Standzeit. Vorzugsweise entspricht der Tragkörper-Außendurchmesser dem Schleifronden- Außendurchmesser.

Ein Schrupp-Schleifwerkzeug nach Anspruch 6 ist einfach herstellbar und robust. Ein als Schrupp-Schleifscheibe ausgebildetes Schrupp-Schleifwerkzeug ist zudem universell einsetzbar. Der Tragkörper und/oder die mindestens eine Schleifronde und/oder mindestens eine der Schleifronden weisen vorzugsweise eine Kröpfung auf.

Ein Schrupp-Schleifwerkzeug nach Anspruch 7 weist eine äußerst lange Standzeit auf. Die mindestens eine Schleifronde, insbesondere ein aus mehreren Schleifronden gebildetes Schleifrondenpaket, ist zwischen zwei Tragkörpern angeordnet, die zum Schruppschleifen jeweils ein Schleifkorn umfassen. Die Tragkörper sind identisch oder unterschiedlich aufgebaut. Der erste Tragkörper ist an einer Oberseite mit der benachbart angeordneten ersten Schleifronde eines Schleifrondenpakets verbunden, wohingegen der zweite Tragkörper an einer Unterseite mit der benachbart angeordneten letzten Schleifronde des Schleifrondenpakets verbunden ist.

Ein Schrupp-Schleifwerkzeug nach Anspruch 8 gewährleistet eine hohe Robustheit und eine lange Standzeit. Die Schleifronden des Schleifrondenpakets sind schichtförmig übereinander angeordnet. Ein Schmpp-Schleifwerkzeug nach Anspruch 9 gewährleistet eine einfache Herstellung. Die Schleifronden werden in einfacher Weise übereinander angeordnet und benachbarte Schleifronden miteinander verbunden. Das Verbinden erfolgt insbesondere durch Verkleben. Vorzugsweise sind benachbarte Schleifronden in einem innenliegenden Verbindungsbereich miteinander verbunden und in einem den Verbindungsbereich umgebenden Arbeitsbereich unverbunden. Der Tragkörper und das Schleifrondenpaket sind somit einfach herstellbar.

Ein Schrupp-Schleifwerkzeug nach Anspruch 10 gewährleistet eine einfache Herstellung. Die erste Schleifronde ist unmittelbar an dem Tragkörper befestigt, wohingegen die zweite Schleifronde ausschließlich an der ersten Schleifronde befestigt ist. Die zweite Schleifronde ist somit nicht unmittel- bar, sondern lediglich mittelbar mit dem Tragkörper verbunden. Das Verbinden erfolgt insbesondere durch Verkleben. Vorzugsweise weisen die Schleifronden einen innenliegenden Verbindungsbereich auf, in dem die erste Schleifronde mit dem Tragkörper und die zweite Schleifronde mit der ersten Schleifronde verbunden ist, und einen den Verbindungsbereich um- gebenden Arbeitsbereich, in dem die Schleifronden unverbunden sind.

Ein Schrupp-Schleifwerkzeug nach Anspruch 1 1 gewährleistet eine hohe Abtragsleistung. Die Schleifronden eines Schleifrondenpakets liegen vorzugsweise im Arbeitsbereich unverbunden und unkaschiert dicht aufeinan- der. Dadurch, dass die mindestens eine Schleifronde in dem Arbeitsbereich unverbunden ist, wird diese, nachdem sie verschlissen ist, in einfacher Weise aus dem Schleifprozess entfernt. Die mindestens eine Schleifronde ist aus Schleifmittel auf Unterlage hergestellt. Ein Schleif korn ist somit mittels eines Bindemittels auf einer Trägerschicht bzw. einer Unterlage angeordnet. Nach dem Verschleiß des Schleifkorns wird im Schleifprozess ein gezielter Verschleiß der Trägerschicht bzw. der Unterlage im Arbeitsbereich erzielt, so dass eine darunterliegende Schleifronde oder der Tragkörper in einfacher und schneller Weise in Eingriff mit dem zu bearbeiten- den Werkstück kommt. Hierdurch werden eine hohe Abtragsleistung und eine hohe Aggressivität des Schrupp-Schleifwerkzeugs erzielt. Der Arbeitsbereich der mindestens einen Schleifronde ist im Wesentlichen ringförmig bzw. scheibenförmig ausgebildet. Ein Schrupp-Schleifwerkzeug nach Anspruch 12 gewährleistet eine hohe Abtragsleistung. Durch das gerichtete Schleifkorn wird eine hohe

Aggressivität und eine hohe Abtragsleistung erzielt. Dies ermöglicht insbesondere einen flachen Einsatz des Schrupp-Schleifwerkzeugs. Das Schleifkorn ist vorzugsweise aus Diamant, kubischem Bornitrid (CBN), Silizi- umcarbid (SiC), natürlichem Korund und/oder synthetischem Korund. Der Korund ist beispielsweise Zirkonkorund und/oder Aluminiumoxid (AI2O3).

Ein Schrupp-Schleifwerkzeug nach Anspruch 13 gewährleistet eine hohe Robustheit. Durch die Schleifronden- Armierung wird eine hohe Festigkeit gegenüber einem Einreißen der jeweiligen Schleifronde erzielt. Die

Schleifronden- Armierung ist zumindest in einem Arbeitsbereich an der mindestens einen Schleifronde befestigt. Vorzugsweise ist die Schleifronden-Armierung vollflächig, also in einem Arbeitsbereich und einem Verbindungsbereich an der mindestens einen Schleifronde befestigt. Die Schleifronden- Armierung ist insbesondere an einer Rückseite der mindestens einen Schleifronde befestigt. Vorzugsweise wird die Schleifronden- Armierung mittels eines Bindemittels, beispielsweise Phenolharz, an der Rückseite der Schleifronde befestigt. Insbesondere ist an jeder der Schleifronden eine Schleifronden- Armierung befestigt. Die Schleifronden- Armierung ist beispielsweise an der Rückseite bzw. Unterseite der Schleifronde mittels eines Harzes verbunden. Vorzugsweise sind alle Schleifronden mit einer zugehörigen Schleifronden- Armierung verbunden. Bei Bedarf können nur einzelne Schleifronden mit einer Schleifronden- Armierung verbunden sein. Vorzugsweise ist eine Schleifronden- Armierung an einer Rückseite bzw. Unterseite der mindestens einen Schleifronde befestigt und/oder in eine Schleifschicht der mindestens einen Schleifronde eingebettet. Das Bindemittel, insbesondere das Harz, zur Befestigung der Schleifronden-Armierung dient insbesondere auch zur Befestigung der Schleif- ronde an dem Tragkörper bzw. an der darunterliegenden Schleifronde.

Ein Schrupp-Schleifwerkzeug nach Anspruch 14 gewährleistet eine einfache Herstellung. Die mindestens eine Schleifronde ist aus Schleifmittel auf Unterlage hergestellt. Die Unterlage bildet eine Trägerschicht für das da- rauf angeordnete Schleifkorn. Die Trägerschicht ist insbesondere als Papier-, Vulkanfieber, Vlies und/oder als Trägertextil, wie beispielsweise als Gewebe und/oder Gelege, ausgebildet. Das Schleifkorn ist gerichtet und/oder ungerichtet auf der Trägerschicht angeordnet. Das Schleifkorn ist mittels eines Bindemittels an der Trägerschicht gebunden. Zusätzlich kann auf dem Schleifkorn eine Deckschicht bzw. Deckbindung angeordnet sein.

Ein Schrupp-Schleifwerkzeug nach Anspruch 15 gewährleistet eine einfache Herstellung und eine lange Standzeit. Das Trägertextil ist insbesondere ein Trägergewebe mit mindestens einem Faden in einer Kett- und einer Schussrichtung. Vorzugsweise ist das Trägertextil als Polyester- und Baumwoll-Mischgewebe ausgebildet.

Ein Schrupp-Schleifwerkzeug nach Anspruch 16 gewährleistet eine lange Standzeit. Die mindestens eine Schleifronde ist mit einem Füllharz ver- steift, so dass eine zyklische Auslenkung der mindestens einen Schleifronde bei der Bearbeitung eines Werkstücks reduziert wird. Durch eine ausgeprägte zyklische Auslenkung wird das Schleifkorn aus der Unterlage gerissen, bevor das Schleifkorn verschlissen ist und sein Materialabtragspoten- zial erreicht hat. Zudem wird durch herausgerissene Schleifkörner die Schleifmittelschicht geschwächt, da benachbarte Schleifkörner sich nicht mehr gegenseitig stützen können. Durch das Versteifen wird eine ausgeprägte zyklische Auslenkung verhindert. Das Versteifen erfolgt durch ein nachträgliches Versehen der aus Schleifmittel auf Unterlage ausgebildeten Schleifronden mit einem Füllharz und anschließendes Aushärten des Füllharzes. Das Füllharz ist beispielsweise ausgewählt aus der Gruppe Duroplaste, Elastomer, Kunstharze und/oder Thermoplaste und Kombinationen davon. Vorzugsweise ist das Füllharz ein Duroplast, wie beispielsweise Phenolharz. Die Schleifronden werden in einfacher Weise mit dem Füll- harz versehen bzw. getränkt, nachdem diese mit dem Tragkörper oder einer darunterliegenden Schleifronde verbunden wurden. Vorzugsweise wird die mindestens eine Schleifronde in ein Bad mit Füllharz eingetaucht.

Ein Schrupp-Schleifwerkzeug nach Anspruch 17 gewährleistet eine hohe Robustheit und eine lange Standzeit. Vorzugsweise ist die mindestens eine Tragkörper- Armierung und/oder die jeweilige Schleifronden- Armierung ein Gewebe, insbesondere ein Glasfasergewebe.

Ein Schrupp-Schleifwerkzeug nach Anspruch 18 gewährleistet eine lange Standzeit. Die mindestens eine Schleifschicht der jeweiligen Schleifronde umfasst ein Schleifkorn. Jede Schleifronde kann eine Schleifschicht an einer dem Tragkörper zugewandten Unterseite und/oder einer dem Tragkörper abgewandten Oberseite aufweisen. Vorzugweise weisen alle Schleifronden eine Schleifschicht an der jeweiligen Oberseite und/oder der jewei- ligen Unterseite auf. Die Schleifschichten der jeweiligen Schleifronde sind aus einem identischen Schleifkorn oder unterschiedlichem Schleifkorn ausgebildet. Ferner sind die Schleifschichten unterschiedlicher Schleifronden aus identischem Schleifkorn und/oder aus unterschiedlichem Schleifkorn ausgebildet.

Weitere Merkmale, Vorteile und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung mehrerer Ausführungsbeispiele. Es zeigen:

Fig. 1 eine schematische Schnittansicht eines Schrupp-Schleifwerk- zeugs gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel,

Fig. 2 eine Explosionsdarstellung des Schrupp-Schleifwerkzeugs in

Fig. 1 zur Veranschaulichung des Aufbaus,

Fig. 3 eine vergrößerte Schnittansicht eines Tragkörpers sowie einer ersten Schleifronde und einer zugehörigen ersten Schleifronden- Armierung des Schrupp-Schleifwerkzeugs in Fig. 1,

Fig. 4 eine schematische Schnittansicht eines Schrupp-Schleifwerkzeugs gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel, und eine vergrößerte Schnittansicht eines Tragkörpers sowie einer ersten Schleifronde und einer zugehörigen ersten Schleifronden- Armierung des Schrupp-Schleifwerkzeugs in Fig. 1 bzw. 4.

Nachfolgend ist anhand der Fig. 1 bis 3 ein erstes Ausführungsbeispiel beschrieben. Ein Schrupp-Schleifwerkzeug 1 ist als Schrupp-Schleifscheibe ausgebildet und weist einen scheibenförmigen bzw. tellerförmigen Tragkörper 2 und ein Schleifrondenpaket 3 auf. Der Tragkörper 2 und das Schleifrondenpaket 3 bilden konzentrisch zu einer gemeinsamen Achse M eine Durchgangsöffnung 5 zum Befestigen eines Werkzeugantriebs aus. Der Tragkörper 2 bildet eine ringförmige Kröpfung 6 aus. Ein ebener Arbeitsbereich 7 ist radial außerhalb der Kröpfung 6 angeordnet, wohingegen radial innerhalb der Kröpfung 6 ein Verbindungsbereich 8 und ein Einspannbereich 9 angeordnet sind. Alternativ kann die Schrupp- Schleifscheibe eben ausgebildet sein.

Das Schleifrondenpaket 3 weist eine Anzahl N von Schleifronden S und zugehörigen Schleifronden- Armierungen A auf, wobei für die Anzahl N gilt: 1 < N < 9, insbesondere 2 < N < 8, und insbesondere 3 < N < 7. In Fig. 2 ist beispielhaft ein Schleifrondenpaket 3 mit vier Schleifronden und vier zugehörigen Schleifronden- Armierungen dargestellt, wobei die Schleifronden im Einzelnen mit Si bis S 4 und die zugehörigen Schleifronden- Armierungen mit Ai bis A 4 bezeichnet sind. Die jeweilige Schleifronden- Armierung Ai bis A 4 ist an einer Rückseite 10 der jeweils zugehörigen Schleifronde Si bis S 4 befestigt. Das Befestigen erfolgt beispielsweise voll- flächig mittels eines Bindemittels, wie beispielsweise einem Phenolharz. Die jeweilige Schleifronden- Armierung Ai bis A 4 ist zumindest im Arbeitsbereich 7 der jeweiligen Schleifronde Si bis S 4 vorgesehen und voll- flächig an der Rückseite 10 befestigt. Die jeweilige Schleifronden- Armierung Ai bis A 4 ist beispielsweise ein Gewebe aus Glasfasern und/oder ein Gewebe aus Jutefasern.

Die erste Schleifronde Si mit der zugehörigen ersten Schleifronden- Armierung Ai ist in dem Verbindungsbereich 8 an dem Tragkörper 2 befestigt. Das Befestigen erfolgt insbesondere durch Verkleben. Beispiels- weise ist im Verbindungsbereich 8 nahe der Kröpfung 6 eine umlaufende Klebstoffschicht 4 aufgebracht, mittels der eine Verklebung der ersten Schleifronde Si einschließlich der zugehörigen Schleifronden- Armierung Ai erfolgt. Die Klebstoffschicht 4 wird insbesondere durch das Bindemittel bzw. Harz ausgebildet, mit dem die Schleifronden-Armierung Ai an der Schleifronde Si befestigt ist. Die zweite Schleifronde S 2 einschließlich der zugehörigen zweiten Schleifronden- Armierung A 2 ist in dem Verbindungsbereich 8 an der ersten Schleifronde Si befestigt. Das Befestigen erfolgt insbesondere durch Verklebung. Beispielsweise ist in entsprechender Wei- se in dem Verbindungsbereich 8 nahe der Kröpfung 6 eine umlaufende

Klebstoffschicht 4 aufgebracht, mittels der das Verkleben erfolgt. Das Verkleben der Schleifronde S 2 mit der darunterliegenden Schleifronde Si erfolgt insbesondere mit dem Bindemittel bzw. Harz, das auch zur Befestigung der Schleifronden- Armierung A 2 an der Schleifronde S 2 dient. In ent- sprechender Weise ist die dritte Schleifronde S 3 mit der zugehörigen dritten Schleifronden- Armierung A 3 an der zweiten Schleifronde S 2 befestigt und die vierte Schleifronde S 4 mit der zugehörigen vierten Schleifronden- Armierung A 4 an der dritten Schleifronde S 3 befestigt. Die erste Schleifronde Si mit der zugehörigen Schleifronden- Armierung Ai ist somit an dem Tragkörper 2 befestigt, wohingegen die weiteren Schleifronden S 2 bis S 4 mit den zugehörigen Schleifronden- Armierungen A 2 bis A 4 an der jeweils darunterliegenden Schleifronde Si bis S 3 befestigt sind. Die Schleifronden S 2 bis S 4 mit den zugehörigen Schleifronden-Armierungen A 2 bis A 4 sind somit nicht unmittelbar an dem Tragkörper 2 befestigt. In dem Ar- beitsbereich 7 sind die Schleifronden Si bis S 4 mit den zugehörigen Schleifronden-Armierungen Ai bis A 4 unbefestigt bzw. unverbunden und liegen unkaschiert dicht aufeinander. Der Tragkörper 2 weist einen Tragkörper- Außendurchmesser DT und die Schleifronden Si bis S 4 mit den zugehörigen Schleifronden- Armierungen Ai bis A 4 einen Schleifronden- Außendurchmesser Ds auf, wobei vorzugsweise gilt: 0,1 -Ds < DT < 1,2-Ds, insbesondere 0,5 -Ds < DT < 1,1 -Ds, und insbesondere 0,8-Ds < DT < Ds. In dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 2 gilt beispielhaft: DT ~ Ds.

Die Schleifronden Si bis S 4 sind aus Schleifmittel auf Unterlagen ausgebildet. Die Schleifronden Si bis S 4 umfassen eine Trägerschicht 1 1, an der mittels eines Bindemittels 12 ein gerichtetes Schleifkorn 13 gebunden ist. Auf dem gerichteten Schleifkorn 13 ist eine Deckschicht 14 ausgebildet. Die Trägerschicht 1 1 bildet die Rückseite 10 zur Befestigung der jeweiligen Schleifronden- Armierung Ai bis A 4 aus. Das Bindemittel 12 mit dem Schleifkorn 13 und der Deckschicht 14 bildet eine jeweilige Schleifschicht 17 der Schleifronden Si bis S 4 aus. Die Schleifschicht 17 ist an einer dem Tragkörper 2 abgewandten Oberseite der jeweiligen Schleifronde Si bis S 4 angeordnet. Alternativ oder zusätzlich kann die Schleifschicht 17 an einer dem Tragkörper 2 zugewandten Unterseite angeordnet sein. Vorzugsweise ist eine Schleifschicht 17 an einer Oberseite und an einer Unterseite ange- ordnet, sodass ein beidseitiges Arbeiten ermöglicht wird.

Die Trägerschicht 1 1 ist beispielsweise als Papier, Vulkanfiber, Vlies und/oder als Trägertextil ausgebildet. Vorzugsweise umfasst ein Trägertextil Polyesterfasern, Baumwollfasern und/oder Glasfasern. Die Träger- schicht 1 1 ist insbesondere als Polyester-Baumwoll-Mischgewebe ausgebildet. Das Bindemittel 12 ist beispielsweise ein Kunstharz, insbesondere Phenolharz. Das gerichtete Schleifkorn 13 ist beispielsweise ein Diamant- Schleifkorn. Das Schleifkorn 13 ist insbesondere ausgewählt aus Diamant, kubischem Bornitrid (CBN), Siliziumcarbid (SiC), natürlichem Korund und/oder synthetischem Korund. Der Korund ist beispielsweise Zirkonkor- und und/oder Aluminiumoxid (AI2O3).

Der Tragkörper 2 ist zum Schruppschleifen ausgebildet. Er umfasst ein mittels eines Bindemittels 15 gebundenes Schleifkorn 16 sowie Tragkörper-Armierungen 18 und 19. Das Schleifkorn 16 ist beispielsweise ausgewählt aus Diamant, kubischem Bornitrid (CBN), Siliziumcarbid (SiC), natürlichem Korund und/oder synthetischem Korund. Der Korund ist beispielsweise Zirkonkorund und/oder Aluminiumoxid (AI2O3). Die äußeren Tragkörper- Armierungen 18 sind benachbart zu einer der ersten Schleifronde Si zugewandten Oberseite 20 und einer der Schleifronde Si abgewandten Unterseite 21 angeordnet, wohingegen die innere Tragkörper- Armierung 19 in den Tragkörper 2 eingebettet und von dem Bindemittel 15 und dem Schleifkorn 16 durchsetzt ist. Der Tragkörper 2 weist in Richtung der Achse M eine Tragkörper-Dicke dT auf, mit der der Tragkörper 2 eine Schrupp-Schleifschicht bzw. Schleifschicht 22 ausbildet. Die Tragkörper- Armierungen 18, 19 sind vorzugsweise als Gewebe ausgebildet. Das Gewebe umfasst insbesondere Glasfasern und/oder Jutefasern. Nachfolgend ist anhand der Fig. 4 ein zweites Ausführungsbeispiel der Erfindung beschrieben. Im Unterschied zu dem ersten Ausführungsbeispiel weist das als Schrupp-Schleifscheibe ausgebildete Schrupp-Schleif- werkzeug 1 einen zweiten Tragkörper 23 auf, so dass das Schleifrondenpaket 3 zwischen dem ersten Tragkörper 2 und dem zweiten Tragkörper 23 angeordnet ist. Der zweite Tragkörper 23 ist identisch zu dem ersten Tragkörper 2 ausgebildet. Der zweite Tragkörper 23 ist in gleicher Weise wie der erste Tragkörper 2 orientiert und im Verbindungsbereich 8 an der letzten Schleifronde S 4 befestigt. Das Befestigen erfolgt insbesondere durch Verkleben. Zudem sind die Schleifronden Si bis S 4 mit einem Füllharz 24 getränkt, das nach dem Aushärten die Schleifronden Si bis S 4 versteift. Das Füllharz 24 ist somit zusätzlich in die aus Schleifmittel auf Unterlage ausgebildeten Schleifronden Si bis S 4 eingebracht. Hierzu ist das Schrupp- Schleifwerkzeug 1 beispielsweise nach dem Befestigen der Schleifronden Si bis S 4 mit dem Füllharz 24 getränkt, vorzugsweise durch Eintauchen in ein Bad aus Füllharz 24. Das Füllharz 24 ist beispielsweise ein Kunstharz, vorzugsweise Phenolharz. Das Füllharz 24 tränkt insbesondere die Trägerschicht 1 1 und versteift darin enthaltene Fäden. Hinsichtlich des weiteren Aufbaus wird auf die Beschreibung des ersten Ausführungsbeispiels ver- wiesen.

In Figur 5 ist ein drittes Ausführungsbeispiel beschrieben, welches auch mit den ersten beiden Ausführungsformen kombinierbar ist. Die Schleifronden Si bis S 4 bilden dabei jeweils zwei Schleifschichten 17 aus, sodass die jeweilige Schleifronden- Armierung Ai bis A 4 in die zugehörige Schleifronde Si bis S 4 eingebettet ist. Eine der Schleifschichten 17 ist dem Tragkörper 2 bzw. 23 zugewandt, wohingegen die andere Schleifschicht 17 dem Tragkörper 2 bzw. 23 abgewandt ist. Dies bedeutet, dass die Schleifschichten 17 an einer Oberseite und an einer Unterseite der jeweiligen Schleif- ronde Si bis S 4 ausgebildet sind. Dies ermöglicht ein beidseitiges Arbeiten mit dem Schrupp-Schleifwerkzeug 1. Hinsichtlich des weiteren Aufbaus wird auf das erste Ausführungsbeispiel verwiesen.

Der Tragkörper 2 bzw. die Tragkörper 2, 23 dienen erfindungsgemäß zum Abstützen des Schleifrondenpakets 3 und zugleich selbst zum Schruppschleifen. Dadurch, dass die Schleifronden Si bis S 4 mit den zugehörigen Schleifronden- Armierungen Ai bis A 4 in dem Arbeitsbereich 7 unverbun- den sind und unkaschiert dicht aufeinanderliegen, wird ein gezielter Verschleiß ermöglicht, so dass im Schleifprozess fortwährend unverschlissenes Schleifkorn 13 in Schleifeingriff kommt. Durch das gerichtete Schleif korn 13 wird eine hohe Abtragsleistung und eine hohe Aggressivität erzielt, so dass das Schrupp-Schleifwerkzeug 1 insbesondere auch bei flachen Anstellwinkeln mit den erfindungsgemäßen Vorteilen einsetzbar ist. Der Tragkörper 2 bzw. die Tragkörper 2, 23 haben selbst die Eigenschaften eines Schrupp-Schleifwerkzeugs, insbesondere einer Schrupp-Schleif- scheibe. Das Schrupp-Schleifwerkzeug 1 ist beispielsweise als Schrupp- Schleifscheibe oder als Schrupp-Schleiftopf ausgebildet. Zwischen einer Schleifronden- Armierung und einer der benachbarten Schleifronden kann bei Bedarf eine zusätzliche Papiertrennschicht vorgesehen sein.