| JP08151848 | FITTINGS ADJUSTING MEMBER AND FITTINGS |
| JP11182124 | INSTALLING STRUCTURE OF SLIDING DOOR RAIL |
| JP07286468 | SLIDING DOOR |
NOLTE, Frank (Bussardweg 15, Osnabrück, 49086, DE)
| Ansprüche 1. Laufteil (5) für einen Schiebetürflügel (3), umfassend ein türblattseitig festlegbares Tragteil (7) und einem daran befestigten und eine Laufrolle (9) oder ein Gleitstück tragenden Achszapfen (8) sowie eine Sicherungseinrichtung (10), mittels derer ein Aushängen der Laufrolle (9) oder des Gleiters aus einer Führungsbahn (La) einer Laufschiene (1) verhindert ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Sicherungseinrichtung (10) aus einer gegenüber dem Tragteil (7) um eine parallel zur Verschieberichtung eines Schiebetürflügels (3) verlaufende Achse verschwenkbaren Wippe (13) besteht, welche innerhalb eines Durchbruches (14) des Tragteiles (7) liegt und in Sicherungsposition in ihrem oberen, der Laufrolle oder dem Gleiter zugewandten Ende (13a) unterhalb einer Laufschiene (1) liegt und deren anderes Ende ( 3b) einer unteren Begrenzungsebene (14a) des Durchbruches (14) des Tragteiles (7) unmittelbar gegenüber liegt und im Belastungsfalle hierauf abgestützt ist. 2. Laufteil nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die Wippe (13) mit einstückig angeformten Achsstummeln (15) versehen ist, welche innerhalb von Lagernuten (16) im Bereich des Durchbruches (14) des Tragteiles (7) eingeklipst sind. 3. Laufteil nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Lagernuten (16) zur im montierten Zustand auf einem Schiebetürflügel (3) aufliegenden Rückseite des Tragteiles (7) hin offen sind. 4. Laufteil nac Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Wippe (13) mit seitlichen Rastnocken (17, 19) und das Tragteil (7) im Bereich seines Durchbruches (14) mit entsprechend angeordneten Rasttaschen (18, 20) zur Fixierung der Sicherungsstellung der Wippe (13) und zur Sicherung gegen unbeabsichtigtes Herausdrücken der Wippe (13) aus dem Durchbruch (14) bei nicht montiertem Tragteil (7) ausgestattet sind. 5. Laufteil nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Tragteil (7) und/oder die Wippe (13) jeweils einstückig aus Kunststoff hergestellt sind. 6. Laufteil nach einem der Ansprüche 1 - 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Tragteil (7) und/oder die Wippe (13) aus Blech hergestellt sind. 7. Laufteil nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Achszapfen (8) gegenüber dem Tragteil (7) vorzugsweise durch eine Taumelnietung (8a) vernietet ist. 8. Laufteil nach einem der Ansprüche 1- 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Achszapfen (8) bei einem aus Kunststoff hergestellten Tragteil formschlüssig durch das Tragteil (7) umspritzt ist. 9. Laufteil nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Tragteil (7) zu beiden Seiten des Achszapfens (8) liegende und sich in Richtung einer Laufschiene (1) hin gesehen vorstehenden Endanschlagzapfen (11) aufweist. 10. Laufteil nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich eines Endanschlagzapfens (11 ) eine Überfahrsicherung (21) vorgesehen ist. 1 . Laufteil nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Überfahrsicherung mit einem Zentrierzapfen (23) ausgestattet ist, welcher in eine Bohrung (24) eines Endanschiagzapfens (11) des Tragteiles (7) eingreift und dass die Überfahrsicherung (21) mittels einer Schraube (22) an einem Schiebetürflügel (3) befestigbar ist. 12. Laufteil nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Überfahrsicherung (21) mit einer im Verschiebebereich eines Seitenauslegers (25) eines Laufteiles (6) eines weiteren Schiebetürflügels (4) mit einer Anschlagfläche (26) ausgestattet ist. 13. Laufteil nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschlagfläche (26) in Verschieberichtung des Auslegers (25) federelastisch ausgebildet ist. 14. Laufteil nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Überfahrsicherung (21) mit einer einen Endanschlagzapfen (11) umgreifenden Zent- rierbohrung versehen und mittels einer Schraube (22) an einem Schiebetürflügel (3) festlegbar ist. 5. Laufteil nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Überfahrsicherung (22) einstückig mit dem Tragteil (7) hergestellt ist. 16. Laufteil nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass das Tragteil (7) im Bereic desjenigen Endanschlagzapfens (11) eine Überfahrsicherung (21) einstückig angeformt ist, der nicht mit dem Endanschlag (12) in Eingriff kommt. |
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Laufteil für einen Schiebetürflügel, umfassend ein türblattseitig festlegbares Tragteil mit einem daran festgelegten und eine Laufrolle oder ein Gleitstück tragenden Achszapfen sowie eine Sicherungseinrich- tung, mittels derer ein Aushängen der Laufrolle oder des Gleiters aus einer Führungsbahn einer Laufschiene verhindert ist.
Schiebetürflügel werden in der Regel mit zwei Laufteilen versehen, deren Rollen oder Gleiter in eine obere, horizontal angeordnete Laufschiene eingehängt werden. Die Laufschienen weisen in der Regel wannenförmige Laufbahnen auf, in denen die Laufrollen oder Gleiter geführt sind und somit ein Verschieben eines Türblattes lotrecht zu seiner Ebene vermieden ist. Bei derart aufgehängten und geführten Türflügeln ist es wichtig, zu verhindern, dass die Laufrolle oder der Gleiter eines der Laufteile aus diesen wannenartigen Führungsbahnen ausgehoben werden kann.
Kräfte, die ein derartiges Ausheben oder Aushängen bewirken können, entstehen beispielsweise beim Anschlagen eines Türflügels an einem ortsfesten Endanschlag, wobei in diesem Falle der Türflügel an seinem, dem abbremsenden Endanschlag benachbart liegenden Ende tendenziell nach oben angehoben wird. Auch durch Fehlbedienungen eines Benutzers können unbeabsichtigt Kräfte auf einen Schiebetürflügel ausgeübt werden, die ein Aushängen des Türflügels bewirken könnten.
Deshalb sind entsprechende Laufteile mit einer Sicherung versehen, die ein unbeabsichtigtes Aushängen eines Schiebetürflügels verhindern dadurch, dass ein Element einer Aushängesicherung die Laufschiene von unten untergreift und bei einem Anheben des Schiebetürflügels an der Unterseite der Laufschiene anschlägt, bevor eine Laufrolle oder ein Gleiter vollständig aus einer wannenartigen Führungsbahn herausgehoben ist. Soll hingegen ein Schiebetürflügel bewusst ausgehängt werden, können die entsprechenden Sicherungen in eine Position gebracht werden, in der ein Anheben des Schiebetürflügels so weit möglich ist, dass die Laufrollen oder Gleiter aus der wannenartigen Führungsbahn nach oben herausbewegt sind. Bei den bisher bekannten Sicherungs-Systemen werden die Kräfte, die in Sicherungsposition und im Falle eines Anhebens des Schiebetürflugeis wirksam werden, über den Verbindungsbereich der Sicherungseinrichtungen zum Tragteil aufgenommen. Entsprechend stabil und belastbar müssen die Verbindungsbereiche bislang ausgelegt werden.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Laufteil der gattungsgemäßen Art zu schaffen, welches eine hoch belastbare Sicherung gegen Aushängen gewährleistet, ohne dass der Verbindungsbereich zwischen Sicherung und Tragteil nennenswert belastet wird.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass die Sicherungseinrichtung aus einer gegenüber dem Tragteil um eine parallel zur Verschieberichtung eines Schiebetürflügels verlaufende Achse verschwenkbaren Wippe besteht, welche innerhalb eines Durchbruches des Tragteiles liegt und in Sicherungsposition mit ihrem oberen, der Laufrolle oder dem Gleiter zugewandten Ende unterhalb einer Laufschiene liegt und deren anderes Ende einer unteren Begrenzungsebene des Durchbruches des Tragteiles unmittelbar gegenüber liegt und im Belastungsfalle hierauf abgestützt ist.
Der Vorteil dieser Konstruktion liegt im Wesentlichen darin, dass die im Belastungsfall - also im Falle eines Anhebens eines Schiebetürfiügels - durch das Anschlagen der Wippe an der Unterseite der Laufschiene auftretenden Kräfte an der unteren Begrenzungsebene des Durchbruches des Tragteiles abgefangen werden, ohne dass hierbei die Achse, um welche die Wippe schwenkbar ist, nennenswert belastet wird. Da das Tragteil ohnehin an einem Schiebetürflügel derart stabil befestigt sein muss, dass auch im Dauerbetrieb und bei dynamischen Belastungen diese Verbindung gewährleistet bleibt, können die im Falle eines kurzzeitigen Anhebens eines Schiebetürflügels auftretenden Kräfte auch sicher vom Tragteil und der Wippe abgefangen werden.
Weitere Merkmale der Erfindung sind Gegenstand von Unteransprüchen.
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den beigefügten Zeichnungen dargestellt und werden im Folgenden näher beschrieben.
Es zeigen: Figur 1 eine perspektivische Sprengbiiddarstellung zweier in unterschiedlichen Ebenen in eine Laufschiene eines Schrankes einhängbare Schäebetürflügel
Figur 2 eine perspektivische Teildarstellung der beiden in die Laufschiene eingehängten Laufteile der beiden Schiebetürflügel gemäß Figur 1
Figur 3 eine Ansicht in Richtung des Pfeiles III in Figur 2
Figuren 4a - 4c verschiedene Perspektivdarstellungen eines Laufteiles für de schranknäheren Schiebetürflügel
Figuren 5a - 5c verschiedene Montagepositionen des Laufteiles gemäß den
Figuren 4 a - 4c in Relation zur Laufschiene
Figuren 6a und 6b perspektivische Rückansichten des Laufteiles nach den Figuren 4 und 5 mit in unterschiedlichen Positionen befindlicher Sicherungseinrichtung gegen Aushängen eines Schiebetürflügels
Figur 7 eine perspektivische Teildarstellung zweier in verschiedene
Ebenen in eine schrankseitige Laufschiene eingehängter Schiebetürfiügel, wobei der schranknähere Schiebetürflügel mit einem Laufteil nach einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung versehen ist
Figur 8 eine der Figur 7 entsprechende Perspektivdarstellung unter
Weglassung der beiden Schiebetürflügel und des oberen Schrankbodens
Figur 9 eine Perspektivdarstellung der beiden Schiebetürflügel aus einer der Figur 7 entgegengesetzten Blickrichtung gesehen Figur 10 eine der Blickrichtung der Figur 9 entsprechende Perspektivdarstellung des schranknäheren Schiebetürflügels mit Darstellung des Laufteiles nach Art eines Sprengbildes
Figuren 11a - 11c verschiedene Perspektivdarstellungen einer Überfahrsicherung des Laufteiles nach den Figuren 9 und 0.
In Figur 1 ist mit dem Bezugszeichen 1 eine Laufschiene eines nur andeutungsweise gezeigten Schiebetürschrankes 2 bezeichnet.
Zwei in verschiedenen Ebenen verlaufende Schiebetürflügel sind mit den Bezugszeichen 3 und 4 bezeichnet. Dabei liegt der mit dem Bezugszeichen 3 bezeichnete Schiebetürflügel näher am Schiebetürschrank 2 als der mit dem Bezugszeichen 4 bezeichnete Schiebetürflügel, weshalb auch von dem hinteren Schiebetürflügel 3 und dem vorderen Schiebetürflügel 4 gesprochen werden kann. Der hintere Schiebetürflügel 3 wird mittels zweier am Schiebetürflügel 3 festgelegter Laufteile 5 und der vordere Schiebetürflügel 4 ebenfalls über zwei an diesem Schiebetürflügel 4 festgelegten Laufteilen 6 in die Laufschiene 1 eingehängt.
In Figur 1 ist lediglich eines der angesprochenen Laufteile 5 bzw. 6 der beiden Schiebetürflügel 3 bzw. 4 dargestellt, da es selbstverständlich ist, dass jeder Schiebetürflügel 3 oder 4 im Bereich seiner beiden äußeren vertikalen Seitenkanten mit derartigen Laufteilen 5 bzw. 6 ausgestattet ist.
Im Folgenden soll nun die Gestaltung eines Laufteiles 5 für den hinteren Schiebetürflügel 3 ausführlich beschrieben werden, da dieses Laufteil 5 Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist.
Das besagte Laufteil 5 umfasst ein Tragteil 7, einen damit verbundenen tragenden Achszapfen 8, auf dem eine Laufrolle 9 gelagert ist und eine Sicherungseinrichtung 10, mittels derer ein Aushängen der Laufrolle 9 aus einer Laufbahn 1a der Laufschiene 1 verhindert werden kann.
Am Tragteil 7 sind darüber hinaus zu beiden Seiten der Laufrolle 9 liegend Endanschlagzapfen 11 vorgesehen, von denen einer in bekannter Weise bei Erreichen einer Endstellung des Schiebetürflügels 3 an einem schienenseitig festge- legten Endanschlag 12 (siehe Figuren 1 und 7) anschlägt und je nach Gestaltung des Endanschlages 12 dabei kraftschlüssig fixiert werden kann, um ein ungewolltes Zurückspringen des Schiebetürflügels 3 zu vermeiden.
Die Sicherungseinrichtung 10 besteht, was die Figuren 4 - 6 besonders anschaulich zeigen, aus einer Wippe 13, welche im montierten Zustand innerhalb eines Durchbruches 4 des Tragteiles 7 liegt und um eine durch zwei angeformte Achsstummel 15 vorgegebene Achse, die parallel zur Verschieberichtung des Schiebetürfiügels 3 verläuft, in Grenzen verschwenkbar ist. Die beiden Achsstummel 15 sind in Lagernuten 16 des Tragteiles 7 von der Rückseite des Tragteiles 7 ausgehend einsetzbar und können durch die Gestaltung der Lagernuten 16 in ihrer bestimmungsgemäßen Lagerposition, beispielsweise durch
Einschnappen oder dergleichen fixiert sein.
Schon hierdurch wird eine Vorfixierung der Wippe 13 innerhalb des Durchbruches 14 des Tragteiles 7 erreicht, wobei die Vorfixierung verbessert werden kann durch das Zusammenspiel von an der Wippe 13 angeformte Rastnasen 17 und denen zugeordnete Rasttaschen 18 im seitlichen Begrenzungsbereich des Durchbruches 14 des Tragteiles 7. Durch diese Rastnasen 17 und Rasttaschen 18 kann ein ungewolltes Zurückdrücken der Wippe 13 entgegen ihrer Einführrichtung, also in Richtung der Rückseite des Tragteiles 7 hin, praktisch vermieden werden, so dass beim Transport entsprechender Beschlagteile die Wippen 10 praktisch in der durch den Hersteller vormontierten Stellung verbleiben.
Weiterhin sind an der Wippe 13 benachbart den Achsstummeln 15 weitere Rastnasen 19 angeformt, denen in entsprechender Lage weitere Rasttaschen 20 im Bereich des Durchbruches 14 des Tragteiles 7 zugeordnet sind. Diese den Achsstummeln 15 benachbarten Rastnasen 19 und die hiermit korrespondierenden Rasttaschen 20 dienen dazu, die Position der Wippe 13 in ihrer Sicherungsstel- lung, die weiter unten ausführlich erläutert wird, zu fixieren.
Unter Bezugnahme auf die Figuren 5a bis 5c lässt sich die Funktion der Wippe 13 problemlos erläutern:
In Figur 5a ist eine Position der Wippe 13 gezeigt, die als nichtgesicherte Position bezeichnet werden kann, d.h., bei der in Figur 5a gezeigten Stellung der Wippe 13 wäre ein Aushängen der Laufrolle 9 aus der Laufbahn 1a der Laufschiene 1 möglich. Der obere, der Laufschiene 1 benachbarte Teil der Wippe 13 kann in dieser ungesicherten Position problemlos an der seitlichen Begrenzung der Laufschiene 1 vorbeibewegt und die Laufrolle 9 in die Laufschiene 1 eingehängt oder aus dieser herausbewegt werden, wie in Figur 5a gezeigt. In Figur 5b ist dargestellt, dass die Laufrolle 9 in die Laufbahn 1a der Laufschiene 1 eingehängt und abgestützt ist. Nach wie vor befindet sich die Wippe 13 in ungesicherter Position, während in Figur 5c die Wippe 13 um die Achsstummel 5 so weit verschwenkt worden ist, dass das obere Ende 3a der Wippe 13 unterhalb der Laufschiene 1 liegt oder anders ausgedrückt diese Laufschiene 1 untergreift, während das entgegengesetzt liegende untere Ende 13b einer unteren Begrenzungsebene 14a des Durchbruches 14 (siehe Figur 4c) unmittelbar gegenüber liegt. Diese in Figur 5c gezeigte Position der Wippe 13 wird durch die den Achsstummeln 15 benachbart liegenden Rastnasen 19 und die korrespondierenden Rasttaschen 20 fixiert.
Kommt es nun in einer Position gemäß Figur 5c tendenziell zu einem Anheben des Schiebetürflügeis 3, stößt das obere Ende 13a der Wippe 13 an die Unterseite der Laufschiene 1 an. Hierdurch entstehen Reaktionskräfte, die durch die AbStützung des unteren Endes 13b der Wippe 13 an der Begrenzungsebene 14a des Durchbruches 14 abgefangen werden können. Dabei werden die Achsstummel 15 nicht nennenswert belastet, Voraussetzung für die Funktion äst lediglich, dass im Lagerbereich der Wippe 13 innerhalb des Tragteiles 7 toleranzbedingte und/oder elastische Bewegungsspielräume für die Achsstummel 15 gegeben sind.
Da die Achsstummel 15 der Wippe 13 von der Rückseite des Tragteiles 7 aus gesehen in die Lagernuten 16 eingeführt sind und das Tragteil 7 auf der Oberfläche des Schiebetürflügels 3 fest angeschraubt ist, ist nun insbesondere auch unter Belastung ein Zurückweichen der Wippe 13 wirksam verhindert.
Wie insbesondere die Figuren 5a - 5c deutlich machen, ist der die Laufrolle 9 tragende Achszapfen 8, der aus Stabiiitätsgründen vorzugsweise aus Metall gefertigt sein sollte, innerhalb des Tragteiles 7 vernietet, bevorzugt durch eine Taumelnietung 8a. Es besteht aber auch die Möglichkeit, den Achszapfen 8 bei einem aus Kunststoff gefertigten Tragteil 7 durch entsprechende geometrische Gestaltung sicher und hoch belastbar mit dem Tragteil 7 aus Kunststoff zu
umspritzen. Alternativ zur Verwendung einer Laufrolle 9 kommt auch die Anwendung eines Gleitstückes in Frage, wenngleich eine Laufrolle 9 als hochwertigere Lösung anzusehen ist.
Bevorzugt ist in jedem Falle eine Ausführungsform des Laufteiles 5, bei dem sowohl das Tragteil 7 wie auch die Wippe 13 aus Kunststoff und lediglich der Achszapfen 8 aus Metall hergestellt ist.
In diesem Falle sind selbstverständlich die Endanschlagzapfen 11 einstückig an das Tragteil 7 angeformt.
Grundsätzlich ist vorgesehen, das Laufteil 5 in der gesicherten Position der Wippe 13 gemäß Figur 5c auszuliefern. Beim Ansetzen des Schiebetürflügels 3 wird die Wippe 13 durch Anstoßen des oberen Endbereiches an die Seitenkante der Laufschiene 1 in ihre ungesicherte Position gemäß den Figuren 5a und 5b umgeschwenkt, so dass das behinderungsfreie Einhängen der Laufrolle 9 in die Laufbahn 1a der Laufschiene 1 möglich ist. Das Zurückschwenken der Wippe 13 in die Sicherungsposition kann nun manuell erfolgen, es besteht aber auch die Möglichkeit, die Wippe 13 entgegen der Wirkung einer Rückstellfeder zu
verschwenken, so dass eine Betätigung der Wippe 13 beim Einhängen nicht erforderlich ist, sondern lediglich bei einer eventuellen Demontage bzw. einem be- wusst gewollten Aushängen des Schiebetürflügels 3, wobei dann eben die Wippe 13 durch manuelle Betätigung in eine ungesicherte Position zurückgeschwenkt und in dieser Stellung während des Aushängens arretiert werden muss.
In den Figuren 7 - 10 ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, bei dem das Laufteil 5 zusätzlich zu den bislang beschriebenen konstruktiven Merkmalen mit einer Überfahrsicherung 21 für den vorderen Schiebetürflügel 4 relativ zum hinteren Schiebetürflügel 3 ausgestattet ist. Diese Überfahrsicherung 21 besteht aus einem Spritzgussteil, vorzugsweise aus Kunststoff und kann mittels einer Schraube 22 am Schiebetürflügel 3 befestigt werden, wobei ein Arretierungszapfen 23, der in eine Bohrung 24 eines Endanschlagzapfens eingreift, für eine lagegenaue und lagegesicherte Positionierung der Überfahrsicherung 21 sorgt. Die Überfahrsicherung 21 kann an dem Endanschlagzapfen 11 angeordnet werden, der nicht in Eingriff mit dem Endanschlag 12 kommt. Im Verschiebebereich eines seitlichen Auslegers 25 des Laufteiles 6 für den vorderen Schiebetürflügel 4 ist die Überfahrsicherung 21 mit einer Anschlagfläche 26 versehen, an welche der seitliche Ausleger 25 des Laufteiles 6 anschlägt, bevor beide Schiebetürflügel 3 und 4 vollständig gegeneinander verschoben sind. Somit wird ein vollständiges Überfahren der beiden Schiebetürflügel 3 und 4 relativ zueinander und die damit verbundene Gefahr einer Kollision des vorderen Schiebetürflügels 4 mit in seinem Verschiebebereich hineinragenden Griffstücken des hinteren Schiebetürflügels 3 oder sogar ein Einquetschen der Hand am Griffstück sicher vermieden. Die Anschlagfläche 26 der Überfahrsicherung 21 ist bevorzugt federnd ausgebildet, so dass beim Anschlagen des seitlichen Auslegers 25 ein gewisser Dämpfungseffekt entsteht.
Dieses Ausführungsbeispiel zeigt, dass sich ein erfindungsgemäßes Laufteil 5 mit einer Sicherung 10 zum Verhindern eines ungewollten Aushängens eines Schiebetürflügels auf einfache Art und Weise wahlweise mit einer hochwirksamen Überfahrsicherung 21 kombinieren lässt, die im Bereich der Laufschiene 1 mit dem Laufteil 6 korrespondiert.
Alternativ zum Ausführungsbeispiel gemäß den Figuren 7 - 10 kann die Überfahrsicherung 21 statt mit einem Arretierungszapfen 23 auch mit einer Arretierungsbohrung versehen sein, welche im montierten Zustand einen Endanschlagzapfen 11 umgreift.
Ebenso ist es denkbar, bei einem aus Kunststoff gefertigten Tragteit 7 eine Überfahrsicherung 21 einstückig an das Tragteil 7 anzuformen. Allerdings erhöht sich dadurch die Teilevielfalt der Laufteile 5 zur Ausstattung für den hinteren Schiebetürflügel 3, da stets nur das zum Endanschlag 12 näher montierte Laufteil 5 mit einer Überfahrsicherung 2 versehen werden kann, dergestalt, wie weiter oben schon beschrieben. Zudem ist dann weiterhin herstellerseitig zu beachten, ob das Laufteil 5 mit einen rechts oder links angeordneten Endanschlag 12 korrespondieren soll. Für die Montage eines hinteren Schiebetürfiügels 3 sind somit zwei unterschiedliche Laufteile 5, entsprechend der gewünschten Laufrichtung, erforderlich. Bezugszeicheniiste
1 Laufschiene
1a Laufbahn
2 Schiebetürschrank
3 Schiebetürflügel
4 Schiebetürflügel
5 Laufteil
6 Laufteii
7 Tragteil
8 Achszapfen
8a Taumelnietung
9 Laufrolle
10 Sicherungseinrichtung
11 Endanschlagzapfen
12 Endanschlag
13 Wippe
3a Ende der Wippe 13b Ende der Wippe
14 Durchbruch
14a Begrenzungsebene
15 Achsstummel
16 Lagernut
17 Rastnase
18 Rasttasche
19 Rastnase
20 Rasttasche
21 Überfahrsicherung
22 Schraube
23 Arretierungszapfen
24 Bohrung
25 Ausleger
26 Anschlagfläche
Next Patent: DATA PROCESSING METHOD FOR DETERMINING DRIFT VALUES OF AT LEAST ONE TIRE
