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Title:
SAFETY DEVICE FOR PIN WITH SELF-LOCKING TO PREVENT A RADIAL DISPLACEMENT
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/1980/000603
Kind Code:
A1
Abstract:
Safety device for a pin with self-locking to prevent a radial displacement; it comprises two U shaped blades (1, 2) bent together and adapted to be resiliently spaced from each other during assembly; the first of these blades (1) may be inserted radially into a peripheral throat (9) in a setting position, the second (2) acts as an independent spring lock. The first blade (1) is provided with an opening extending up to the bend of the U (4) and having a round shape adapted to the diameter of the bottom of the throat (9); this blade is restricted towards the bend of the U and is ended, in the other direction, by a slot opening into the second blade. Both ends (12) of the first blade are angled in the direction of the second blade and project in a recess (15) of this second blade which defines laterally these ends. The second blade is also provided with an opening having a round shape adapted to the outer diameter of the pin (6).

Inventors:
Ausprung E.
Application Number:
PCT/DE1979/000106
Publication Date:
April 03, 1980
Filing Date:
September 11, 1979
Export Citation:
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Assignee:
SPRINGFIX BEFESTIGUNGSTECHN GMBH AUSPRUNG E.
International Classes:
F16B21/18; (IPC1-7): F16B21/18
Foreign References:
DE2436719A11975-02-13
DE2329922A11974-08-08
DE2515301A11975-11-06
FR1500793A1967-11-10
DE7219217U1972-09-07
CH502526A1971-01-31
US2531911A1950-11-28
US3558289A1971-01-26
DE2553392A11977-06-02
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Claims:
T7 -Ansprüche
1. Bolzensicherung mit Selbstsperrung gegen Radialabzug, die aus zwei Uförmig zusammengebogenen, beim Einbau von¬ einander federnd abspreizbaren Blättern besteht, deren erstes im Einbauzustand in eine Umfangsnut des Bolzens radial einschiebbar ist und deren zweites als selbst¬ tätig einschnappende Sperre wirkt, wobei das erste Blatt mit einem sich bis in die Krümmung des U erstreckenden Schlitz versehen ist, der in einer dem Grunddurchmesser der Nut angepaßten Rundung endet, dadurch gekennzeichnet, daß in Richtung zur Krümmung (4) des U die Rundung (8) in eine Verengung (10) des Schlitzes (7) übergeht und auf der entgegengesetzten Seite in einen das erste Blatt (1) auftrennenden Spalt (11) ausläuft, wobei die beiden neben dem Spalt (11) stehenden Enden (12,13) dieses Blattes (1) in Richtung auf das zweite Blatt (2) abgewinkelt sind und in eine Aussparung (15) dieses Blattes (2) ragen, die die Enden (12,13) im Einbauzustand seitlich begrenzt, und daß das zweite Blatt (2) ebenfalls mit einem sich bis in die Krümmung (4) des U erstreckenden Schlitz (3) versehen ist, der in einer dem 'Außendurchmesser des Bolfcens (6) ange¬ paßten Rundung (5). endet.
2. Bolzensicherung nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, daß das zweite Blatt (2) an seiner der Krümmung (4) des U abgewandten Seite in einer von dem ersten Blatt (1) weg β weisenden Schräge (14) zum Anfassen ausläuft.
3. Bolzensicherung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzei net, daß die beiden Enden (12,13) des ersten Blattes (1) außen je einen Vorsprung (16,17) aufweisen, der sich im Einbauzustand hinter das zweite Blatt (2) setzt.
4. Bolzensicherung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorsprünge (16,17) so abgeschrägt sind, daß beim Einschnappen des zweiten Blattes (2) die beiden Enden (12 13) des ersten Blattes (1) zusammengedrückt werden. OMPI.
Description:
Bolzensicherung mit Selbstsperrung gegen Radlalabzuq

Die Erfindung bezieht sich auf eine Bolzensicherurig mit Selbst¬ sperrung gegen Radialabzug, die aus zwei U-förmig zusammenge- • bogenen, beim Einbau voneinander federnd abspreizbaren Blättern- besteht, deren erstes im Einbauzustand in eine Umfangsnut des Bolzens radial einschiebbar ist und deren zweites als selbst¬ tätig einschnappende Sperre wirkt, wobei das erste Blatt mit einem sich bis in die Krümmung des U erstreckenden Schlitz ver¬ sehen ist, der in einer dem Grunddurchmesser der Nut angepaßten Rundung endet.

Eine derartige Bolzensicherung ist aus der DE-OS 25 53 392 bekannt. Diese Bolzensicherung dient dazu, einen aus einem Bauteil herausragenden Bolzen gegen axiale Verschiebung, in Richtung in das Bauteil hinein zu sichern, wozu außerhalb des Bauteils die Umfangsnut vorgesehen ist, in die die Bolzen¬ sicherung mit ihrem inneren Blatt eingeschoben wird. Das äußere Blatt schnappt dann über das aus dem Bauteil heraus¬ ragende Ende des Bolzens, das zu diesem Zwecke freigehalten sein muß.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Bolzen gegen axiale Verschiebung zu sichern, bei dem seitlich von der Bolzensicherung Bauteile vorgesehen sein können, so daß also ein freies Bolzenende für das Einschnappen des einen Blattes nicht existiert. Dieses Problem wird dadurch gelöst, daß in Richtung zur Krümmung des U die Rundung in eine Verengung des Schlitzes übergeht und auf der entgegengesetzten Seite in einen das erste Blatt auftrennenden Spalt ausläuft, wobei die beiden neben dem Spalt stehenden Enden dieses. Blattes in Richtung auf das zweite Blatt abgewinkelt sind und in eine Aussparung dieses Blattes ragen, die die Enden im Einbauzu¬ stand seitlich begrenzt, und daß das zweite Blatt ebenfalls mit einem sich bis in die Krümmung des U erstreckenden Schlitz versehen ist, der in einer dem Außendurchmesser des Bolzens angepaßten Rundung endet.

- -

Durch die Anbringung .eines Schlitzes in jedem Blatt ergibt sich zunächst die Möglichkeit, die Bolzensicherung auf einen Bolzen aufzuschieben, wobei der Schlitz in dem ersten Blatt in die Nut eingeführt und der Schlitz in dem zweiten Blatt über den Außendurchmesser des Bolzens hinweggeführt wird. Die Verengung im Schlitz des ersten Blattes sorgt dann da¬ für, daß das erste Blatt beim Einsetzen der Bolzensicherung aufgespreizt wird. Dies wird dadurch ermöglicht, daß das erste Blatt auf der dem Schlitz abgewandten Seite einen Spalt aufweist, so daß sich das erste Blatt aufspreizen kann, bis schließlich die Verengung über den Grunddurchmesser der Nut hinweggerastet ist. Die neben dem Spalt stehenden Enden des ersten Blattes können sich dabei mit ihren Abwinkelungen da¬ rum auseinanderspreizen, weil bei diesem Einführungsvorgang das zweite Blatt durch ein Werkzeug oder von Hand von dem ersten Blatt etwas abgehoben wird. Wenn dann die Verengung _ im Schlitz des ersten Blattes über den Grunddurchmesser der Nut hinweggerastet ist, nehmen die abgewinkelten Enden dieses Blattes ihre geschlossene Stellung wieder ein, in der sie dann in die Aussparung des zweiten Blattes hineinragen. Die beiden zusammenfedernden Blätter sorgen nämlich aufgrund der ihnen innewohnenden FederSpannung dafür, daß die abgewinkel¬ ten Enden des ersten Blattes in der Aussparung des zweiten Blattes verbleiben, solange dieses zweite Blatt nicht von dem ersten Blatt abgespreizt wird. Da nun die Aussparung die ab¬ gewinkelten Enden des ersten Blattes seitlich begrenzt, könne diese Abwinkelungen im Einbauzustand seitlich nicht ausei¬ nandergezogen werden, so daß ein Abziehen der Bolzensicherung in radialer Richtung nicht möglich ist, da in diesem Falle wegen der Verengung im Schlitz• » des ersten Blattes die abge¬ winkelten Enden des ersten Blattes gespreizt werden müssen. Diese Spreizung wird, wie gesagt, durch die Aussparung ver¬ hindert.

Um das Abheben des zweiten Blattes vom ersten Blatt zwecks Einsetzen der Bolzensicherung zu erleichtern, versieht man

O P

das zweite Blatt zweckmäßig an seiner der Krümmung des U ab¬ gewandten Seite mit einer von dem ersten Blatt wegweisenden Schräge, die zum Anfassen dient.

-Wenn nach Einsetzen der Bolzensicherung ein Abspreizen des zweiten Blattes vom ersten Blatt verhindert werden soll, so sieht man an den beiden Enden des ersten Blattes außen je einen Vorsprung vor, der sich im Einbauzustand hinter das zweite Blatt setzt. Um eine derart gestaltete Bolzensicherung wieder abzuziehen, ist es nötig, die beiden Enden des ersten Blattes zusammenzudrücken, damit die Vorsprünge aus der Aus¬ sparung im zweiten Blatt herausgeführt werden können. Dies ist in jedem Falle eine relativ komplizierte Manipulation, so daß eine derart gestaltete Bolzensicherung einen beson¬ ders sicheren Sitz aufweist.

Bei einer derart gestalteten Bolzensicherung kann man das Einsetzen noch dadurch erleichtern, daß die Vorsprünge so abgeschrägt werden, daß beim Einschnappen des zweiten Blattes die beiden Enden des ersten Blattes zusammengedrückt werden. Die Schräge erzeugt dabei .eine Kraftkomponente, die die Enden des ersten Blattes zusammendrückt, wodurch das Einschnappen des zweiten Blattes erleichtert wird.

In den Figuren ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dar¬ gestellt. Es zeigen:

Fig. 1 die Bolzensicherung in Draufsicht;

Fig. 2 die gleiche BolzenSicherung .in Seitensicht mit einem angedeuteten Bolzen; ,

Fig 3 einen Schnitt durch eine Bolzensicherung mit Vor¬ sprüngen an den Enden des ersten Blattes, wobei der Schnitt unter Zugrundelegung einer Bolzensicherung gemäß Fig. 1 längs der Linie III-III verlaufen würde.

OMPI IPO

Die in der Fig. 1 dargestellte Bolzensicherung besteht aus dem ersten Blatt 1 und dem zweiten Blatt 2. Von dem ersten Blatt 1 ist nur derjenige Teil zu sehen, der von dem Schlit 3 im zweiten Blatt 2 freigelassen ist. Die beiden Blätter 1 und 2 sind miteinander durch die Krümmung 4 verbunden, wobe die Blätter 1 und 2 im wesentlichen U-förmig zusammengeboge sind. In das Innere des Blattes 2 ist, wie gesagt, der Schl 3 eingebracht, der an seiner der Krümmung 4 abgewandten Sei in der Rundung 5 endet. Diese Rundung 5 ist dem Außendurch¬ messer des in der Fig. 2 mit 6 bezeichneten Bolzens (strich punktiert dargestellt) angepaßt, d.h., der Außendurchmesser des Bolzens 6 paßt mit geringem Spiel in die Rundung 5. Das Blatt 1 ist ebenfalls mit einem Schlitz 7 versehen, der sic von der Krümmung 4 in das Blatt 1 erstreckt und in der Rund 8 endet, die dem Grunddurchmesser der in der Fig. 2 mit 9 b zeichneten Nut angepaßt ist, d.h. im Einbauzustand legt sic der Grunddurchmesser der Nut 9 an die Wandung der Rundung 8 an. Es kann hier ein Spiel vorgesehen sein, es ist jedoch auch möglich, daß die Rundung 8 sich satt um den Grunddurch¬ messer der Nut 9 schließt. Im Schlitz 7 des Blattes 1 ist di Verengung 10 vorgesehen, durch die beim Einsetzen des Blatte 1 in die Nut 9 das Blatt 1 auseinandergespreizt wird. Dies wird dadurch ermöglicht, daß das Blatt 1 auf seiner der Run¬ dung 4 abgewandten Seite mit dem Spalt 11 versehen ist, der das Blatt 1 von seinem Ende bis zu der Rundung 8 vollständig auftrennt, so daß beim Einsetzen des Blattes 1 in die Nut 9 infolge Aufspreizung des Blattes 1 der Spalt 11 federnd er¬ weitert wird, bis schließlich die Nut 9 hinter die Verengung 10 gleitet, womit das Blatt 1 wieder zusammenfedern kann. Fü diese federnde Aufspreizung liegt die Federzöne im wesentli¬ chen im Bereich der Rundung 4. Damit nun die Enden 12 und 13 des Blattes 1 bei diesem Auseinanderspreizen nicht durch das Blatt 2 behindert werden, wird das Blatt 2 während des Ein¬ setzvorganges von Hand vom Blatt 1 weggespreizt. Das Blatt 2 wird hierzu über seine Schräge 14 z.B. mit einem Finger oder

OMP

auch mit einem Werkzeug von dem Blatt 1 weggedrückt. Es hat allerdings unter der Wirkung der der Bolzensicherung inne¬ wohnenden Federspannung die Tendenz, zu dem Blatt 1 zurück¬ zufedern. Bei diesem Einsetzvorgang gleitet der Außendurch¬ messer des Bolzens 6 in den Schlitz 3, bis schließlich der Außendurchmesser des Bolzens 6 die Rundung 5 erreicht hat. In dieser Lage hat auch die Rundung 8 den Grunddurchmesser der Nut 9 erreicht. Wenn jetzt das Blatt 2 freigegeben wird, also in Richtung auf das Blatt 1 zurückfedern kann, setzen sich die abgewinkelten Enden 12, 13 des Blattes 1 in die Aussparung 15 im Blatt 2, die die Enden 12 und 13 seitlich begrenzt. In der in den Fig. 1 und 2 dargestellten einge¬ setzten Lage können dann die Enden 12 und 13 nicht mehr auseinandergespreizt werden. Eine entsprechende Spreizkraft würde auf die Enden 12 und 13 ausgeübt werden, wenn versucht wird, die Sicherungsklemme axial wieder von dem Bolzen 6 abzuziehen. In diesem Falle würde nämlich der Grunddurch¬ messer der Nut 9 in zur Einsetzrichtung rückwärtiger Rich¬ tung gegen die Verengung 10 auflaufen und dabei die erwähnte Spreizkraft erzeugen. Wegen der Begrenzung der Bewegung der Enden 12 und 13 im Einbauzustand kann also die Bolzensiche¬ rung nicht wieder von dem Bolzen 6 abgezogen werden, es sei denn, es wird vorher das Blatt 2 von dem Blatt 1 weggedrückt, wobei dann die Enden 12 und 13 freigegeben werden.

Wenn verhindert werden soll, daß im Einbauzustand das Blatt 2 ohne weiteres vom Blatt 1 weggespreizt wird, sieht man an den Enden 12 und 13 die in der Fig. 3 dargestellten Vorsprünge 16 und 17 vor. In der Fig. 3 ist die gleiche Bolzensicherung wie in der Fig. 1 dargestellt, jedoch mit der Abwandlung der er¬ wähnten Vorsprünge 16 und 17. Dabei würde sich die Darstellung gemäß . Fig. 3 ergeben, wenn in der Bolzensicherung gemäß Fig. 1 ein Schnitt gemäß der Linie III-III angebracht werden und die Bolzensicherung gemäß Fig. 1 zusätzlich mit den Vorsprüngen 16 und 17 versehen werden würde. Aus der Fig. 3 ergibt sich deutlich, daß ein Wegfedern des Blattes 2 vom Blatt 1 durch

die Vorsprünge 16 und 17 verhindert.ist. Wenn die Bolzen¬ sicherung gemäß Fig. 3 wieder abgezogen werden soll, müsse zunächst durch ein Werkzeug die abgewinkelten Enden 12 und 13 des* Blattes 1 zusammengedrückt werden, damit die VorSpr ge 16 und 17 durch die Aussparung 15 hindurchgeführt werde können. Der äußere Rand der Aussparung 15 ist in der Fig. mit gestrichelten Linien angedeutet. Für diese Ausführungs form ist es erforderlich, daß die Rundung 8 auf dem Grund¬ durchmesser der Nut 9 (siehe Fig. 1 und 2) mit ausreichend Spiel sitzt.

Die in der Fig. 3 dargestellten Vorsprünge 16 und 17 sind Abschrägungen 18 und 19 versehen, die nach dem Einsetzen d Bolzensicherung es erleichtern, die Aussparung 15 über, die Vorsprünge 16 und 17 zu schieben. Unter der Wirkung der. Schrägen 18 und 19 werden nämlich die Enden 12 und 13 zu¬ sammengedrückt, wenn die Schrägen 18 und 19 auf die äußere Ränder der Aussparung 15 auftreffen, bis schließlich die V sprünge 16 und 17 sich federnd nach außen spreizen, wenn s durch das Blatt 2 ganz hindurchgetreten sind. Sie nehmen d die in der Fig. 3 dargestellte Lage ein.

Die vorstehend beschriebene Bolzensicherung wird vorzugs¬ weise aus Federbandstahl hergestellt.

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