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Patent Searching and Data


Title:
SAFETY SEAT, WHICH IS SUSPENDED IN A MOUNTING FRAME, FOR LAND VEHICLES, AIRCRAFT AND WATERCRAFT
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2011/154340
Kind Code:
A1
Abstract:
A safety seat for land vehicles, aircraft and watercraft having a seat part frame and a backrest frame, which is suspended on a restraint strap which is attached firmly to the vehicle, wherein the backrest frame has a lateral strut and an additional holding strap clamps in the lateral strut, is characterized in that a separate mounting frame (10) is provided in order to fix the restraint strap (24) and the holding strap (25) and can be mounted in the vehicle, wherein bushing eyes (17) and attachment eyes (15, 16) for stretching the restraint strap (24) and the holding strap (25) are provided on the mutually opposite lateral supports (11, 12) of the mounting frame (10), and wherein the holding strap (25) is formed integrally, is fixed by its two ends to two attachment eyes (15), and is looped through and passed backward and forward through a plurality of bushing eyes (17).

Inventors:
MAEVERT, Mario (Bergstraße 34, Nienstaedt, 31688, DE)
Application Number:
EP2011/059255
Publication Date:
December 15, 2011
Filing Date:
June 06, 2011
Export Citation:
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Assignee:
AUTOFLUG GMBH (10 Industriestraße, Rellingen, Rellingen, 25462, DE)
MAEVERT, Mario (Bergstraße 34, Nienstaedt, 31688, DE)
International Classes:
B60N2/24; B60N2/42; B60N2/50; B63B29/04; B64D11/06
Attorney, Agent or Firm:
MÜLLER, Karl-Ernst et al. (22 Turmstraße, Ratingen, Ratingen, 40878, DE)
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Claims:
P a t e n t a n s p r ü c h e

1. Sicherheitssitz für Land-, Luft- und Seefahrzeuge mit einem einen Sitzteil bildenden Sitzteilrahmen und mit einem damit verbundenen, eine Rückenlehne ausbildenden Rückenlehnenrahmen, wobei der Rück e n 1 e h n e n r a h m e n an wenigstens einem an einer vertikal oberhalb des Sicherheitssitzes angeordneten fahrzeugfesten Verankerung befestigten Fanggurt aufgehängt ist und wobei zusätzlich wenigstens ein zwischen in einem vertikalen Abstand zueinander angeordneten fahrzeugfesten Verankerungen aufgespannter Haltegurt derart angeordnet ist, dass der Haltegurt über wenigstens eine an dem Rückenlehnenrahmen ausgebildete Querstrebe im Wechsel auf deren dem Sitzteil zugewandter Vorderseite und deren dem Sitzteil abgewandter Rückseite geführt ist u d dadurch besagte Querstrebe zwischen den Haltgurtabschnitten eingeklemmt ist, dadurch gekennzeichnet, dass zur Festlegung von Fanggurt (24) und Haltegurt (25) ei gesonderter Montagerahmen (10) vorgesehen und in dem Fahrzeug befestigbar ist, wobei an den einander gegenüberliegenden Querträgern (11, 12) des Montagerahmens (10) Durchführungsösen (17) und Befestigungsösen (15, 16) zum Aufspannen von Fanggurt (24) und Haltegurt (25) ausgebildet sind, und der Rücken lehnenrahmen (20) zusätzlich zu seinen außenliegenden Querstreben (21 , 23) mit einer dazwischen angeordneten mittleren Querstrebe (22) versehen ist, und dass der einteilig ausgebildete Haltegurt (25) mit seinen beiden Enden an zwei jeweils außenliegenden, an dem oberen Querträger (11) des Montagerahmens (10) befestigten Befestigungsösen (15) festgelegt und durch drei an dem bodenseitigen unteren Querträger (12) des Montagerahmens (10) und zwei an dem oberen Querträger (11) des Montagerahmens (10) angeordnete Durchführungsösen (17) geschlauft und dazwischen hin- und hergeführt ist und dadurch sechs zwischen dem oberen (11) und dem unteren (12) Querträger des Montagerahmens (10) verlaufende Haltegurtabschnitte (26a-f) ausbildet, wobei wenigstens ein Teil der Haltegurtabschnitte (26a- f) im Wechsel über die Vorderseite und die Rückseite der an dem Rücken lehnenrahmen (20) ausgebildeten drei Querstreben (21, 22, 23) geführt ist und eine entsprechende Klemmwirkung ausübt.

2. Sicherheitssitz nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Befestigungsösen (15) und die beiden Durch führungsösen (17) an dem oberen Querträger (11) des Montagerahmens (10) sowie die beiden äußeren Durchführungsösen (17) an dem unteren Querträger (12) des Montagerahmens (10) jeweils in einer Flucht senkrecht zum Rückenlehnenrahmen (20) angeordnet sind und die dritte (17) Durchführungsöse des unteren (12) Querträgers des Montagerahmens (10) mittig dazwischen angeordnet ist derart, dass die beiden jeweils außen liegenden Haltegurtabschnitte (26a, 26f) einen parallelen Verlauf und die beiden mittleren Haltegurtabschnitte (26c, 26d) einen V-förmigen Verlauf aufweisen.

3. Sicherheitssitz nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die beiden an dem oberen Querträger (11) des Montagerahmens (10) befindlichen Durchführungsösen (17) zwischen den außen liegenden Befestigungsösen (15) und die am unteren Querträger (12) des Montage- rahmens (10) befindlichen drei Durchführungsösen ( 17) jeweils versetzt zueinander angeordnet sind, so dass die sechs Haltegurtabschnitte (26a-f) jeweils einen schiefwinkligen Verlauf zu den Querträgern (11, 12) des Montagerahmens (10) aufweisen.

Sicherheitssitz nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die von den beiden Befestigungsösen (15) ausgehenden sowie die im Verlauf des Haltegurtes (25) von den oberen Durchführungsösen (17) zu den unteren Durchführungsösen (17) verlaufenden Haltegurtabschnitte (26a, 26 f) jeweils im Wechsel über die Vorderseite und die Rückseite der drei Querstreben (21, 22, 23) des Rückenlehnenrahniens (20) geführt sind, wobei die im Verlauf des Haltegurtes (25) von den unteren Durchführungsösen (17) zu den oberen Durchführungsösen (17) verlaufenden Haltegurtabschnitte (26b, 26d) hne Erfassung der Querstreben des Rücken lehnenrahmens verlaufen.

Sicherheitssitz nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die von beiden Befestigungsösen (15) ausgehenden sowie die im Verlauf des Haltegurtes (25) von den oberen Durchführungsösen (17) zu den unteren Durchführungsösen (17) verlaufenden Haltegurtabschnitte (26a, 26 f) jeweils im Wechsel über die Vorderseite und die Rückseite der drei Querstreben (21 , 22, 23) des Rückenlehnenrahniens (20) geführt sind, wobei die im Verlau des Haltegurtes (25) von den unteren Durchführungsösen (17) zu den oberen Durchführungsösen (17) verlaufenden Haltegurtabschnitte (26b.26d) im Wechsel nur über die untere (23) und die mittlere (22) Querstrebe des Rückenlehnenrahniens (20) geführt sind.

Sicherheitssitz nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass sämtliche sechs zwischen dem oberen (11) und dem unteren (12) Querträger des Montagerahmens (10) verlaufenden Haltegurtabschnitte (26a-f) im Wechsel über die Vorder- und die Rückseite der drei Querstreben (21, 22, 23) des Rückenlehnenrahmens (20) geführt sind.

Sicherheitssitz nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungsöse (16) für den Fanggurt (24) mittig an dem oberen Querträger (11) des Montagerahmens (10) angeordnet und der Fanggurt (24) an der oberen Querstrebe (21) des Rückenlehnenrahmens (20) angeschlagen ist.

Sicherheitssitz nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungsöse (16) für den Fanggurt (24) mittig an dem oberen Querträger (11) des Montagerahmens (10) angeordnet und der Fanggurt (24) an der mittleren Querstrebe (21) des Rückenlehnenrahmens (20) angeschlagen ist.

Sicherheitssitz nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Fanggurt (24) zusätzlich die obere Querstrebe (21) des Rückenlehnen rahmens (20) umschlingt.

Sicherheitssitz nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass in den Verlauf des Fanggurtes (24) eine Spannvorrichtung eingeschaltet ist.

Sicherheitssitz nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die an den Querträgern (11, 12) des Montagerahmens (10) angeordneten Durch führungsösen (17) als in das Profil der Quer träger (11, 12) eingebrachte Schlitze ausgebildet sind.

12. Sicherheitssitz nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die an den Querträgern (11, 12) des Montagerahmens (10) angeordneten Durchführungsösen (17) als an den Querträgern (11, 12) befestigte Haltebügel ausgebildet sind.

Sicherheitssitz nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekenn zeichnet, dass wenigstens eine der Befestigungsösen (15) als Spann schraube ausgebildet ist.

14. Sicherheitssitz nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass in einem durchgehenden Montagerahmen (10) eine Mehrzahl von nebeneinander angeordneten Sicherheitssitzen (18) gehaltert ist.

Description:
In einem Montagerahmen aufgehängter Sicherheitssitz

für Land-, Luft- und Seefahrzeuge

B e s c h r e i b u n g

Die Erfindung betrifft einen Sicherheitssitz für Land-, Luft- und Seefahrzeuge mit einem einen Sitzteil bildenden Sitzteilrahmen und mit einem damit verbundenen, eine Rückenlehne ausbildenden Rückenlehnenrahmen, wobei der Rückenlehnenrahmen an wenigstens einein an einer vertikal oberhalb des Sicherheitssitzes angeordneten fahrzeugfesten V erankerung befestigten Fanggurt aufgehängt ist und wobei zusätzlich wenigstens ein zwischen in einem vertikalen Abstand zueinander angeordneten fahrzeugfesten Verankerungen aufgespannter Haltegurt derart angeordnet ist, dass der Haltegurt über wenigstens eine am Rückenlehnenrahmen ausgebildete Querstrebe im Wechsel auf deren dem Sitzteil zugewandten Vorderseite und deren dem Sitzteil abgewandten Rückseite geführt ist und dadurch besagte Querstrebe zwischen den Halt gurtabschnitten eingeklemmt ist.

Ein Sicherheitssitz mit den vorgenannten Merkmalen ist in der DE 102008 005422 B3 beschrieben. Der darin erläuterte Sicherheitssitz ist mit seinem Rücken lehnenrahmen bereits an zwei vertikal zwischen am Fahrzeugdach und am Fahrzeugboden befindlichen fahrzeugfesten Verankerungen aufgespannten, schlingenartig ausgebildeten Flaltegurten festgelegt, indem der dem Sicherheitssitz zugewandte Vordergurt und der mit Abstand dazu entsprechend verlaufende Hintergurt der Haltegurt schlinge jeweils im Wechsel über die obere Querstrebe sowie die untere Querstrebe des Rückenlehnenrahmens geführt sind derart, dass Vordergurt und Hintergurt bei gespannter Gurtschlinge die Querstreben zwischen sich einklemmen. Zusätzlich ist der Rücken lehnenrahmen an einem an einer vertikal oberhalb des Sicherheitssitzes angeordneten fahrzeugfesten V erankerung befestigten Fanggurt aufgehängt. Dabei reichen die mittels der Beklemmung der Querstreben des Rückenlehnenrahmens durch die Haltegurte aufgebrachten Haltekräfte im Grundsatz bereits aus, den Sicherheitssitz ohne weitere Einbauten an den vertikalen Haltegurten festzulegen. Damit ist in vorteilhafter Weise sichergestellt, dass in der Vertikalrichtung, also in der„z"-Richtung eines Fahrzeuges, einwirkende, beispielsweise durch Minenansprengungen verursachte Stöße von den Haltegurtschlingen wie auch von dem Fanggurt aufgenommen werden. Insgesamt wirkt sich eine Erhöhung der auf den Sicherheitssitz einwirkenden vertikalen Kräfte daher nur in einer sehr geringen vertikalen Lageveränderung des Sicherheitssitzes aus, wobei eine Dämpfung der einwirkenden vertikalen Kräfte durch die Dehnungseigenschaften der eingesetzten Gurte gegeben ist.

Mit dem bekannten Sicherheitssitz beziehungsweise dessen Einbau in ein Fahrzeug ist noch der Nachteil verbunden, dass die einzelnen, jedem

Sicherheitssitz zugeordneten Haltegurte und Fanggurte aufwendig zu installieren beziehungsweise aus dem Fahrzeug auszubauen sind, wenn das Fahrzeug einer anderen Nutzung zugeführt werden soll.

Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen Sicherheitssitz der eingangs genannten Art zur Verfügung zu stellen, der in einfacher Weise und damit schnell in ein Fahrzeug einbaubar und daraus zu demontieren ist. Die Lösung dieser Aufgabe ergibt sich einschließlich vorteilhafter Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung aus dem Inhalt der Patentansprüche, welche dieser Beschreibung nachgestellt sind.

Die Erfindung sieht in ihrem Grundgedanken vor, dass zur Festlegung von Fanggurt und Haltegurt ein gesonderter Montagerahmen vorgesehen und in dem Fahrzeug befestigbar ist, wobei an den einander gegenüberliegenden Querträgern des Montagerahmens Durchführungsösen und Befestigungsösen zum Aufspannen von Fanggurt und Haltegurt ausgebildet sind, und der Rückenlehnenrahmen zusätzlich zu seinen außenliegenden Querstreben mit einer dazwischen angeordneten mittleren Querstrebe versehen ist, und dass der einteilig ausgebildete Haltegurt mit seinen beiden Enden an zwei jeweils außenliegenden, an dem oberen Querträger des Montagerahmens befestigten Befestigungsösen festgelegt und durch drei an dem bodenseitigen unteren Querträger des Montagerahmens und zwei an dem oberen Querträger des Montagerahmens angeordnete Durchführungsösen geschlauft und dazwischen hin- und hergeführt ist und dadurch sechs zwischen dem oberen und dem unteren Querträger des Montagerahmens verlaufende Haltegurtab- schnitte ausbildet, wobei wenigstens ein Teil der Hai tegurtab schnitte im Wechsel über die Vorderseite und die Rückseite der an dem Rückenlehnenrahmen ausgebildeten drei Querstreben geführt ist und eine entsprechende Klemmwirkung ausübt.

Mit der Erfindung ist zunächst der Vorteil verbunden, dass aufgrund der Anordnung der Halte- und Fanggurte an einem Montagerahmen lediglich dieser Montagerahmen in das Fahrzeug eingebaut beziehungsweise daraus ausgebaut zu werden braucht, wobei der Montagerahmen in Abmessung und Ausbildung auf die zur Verfügung stehenden Platzverhältnisse in einem Fahrzeug abgestimmt sein kann. Dabei kann beispielsweise für jeden Sitz ein einzelner, kleiner Montagerahmen vorgesehen sein, Es ist jedoch auch von dem Erfindungsgedanken umfasst, eine größer ausgelegten Montage- rahmen zur Verfügung zu stellen, in welchem dann mehrere Sicherheitssitze angeordnet und von den zugeordneten Halte gurten beklemmt sind.

Weiterhin wird die Klemmwirkung des Haltegurtes dadurch erhöht, dass die Rückenlehne zusätzlich zu den außenliegenden Querstreben mit einer dazwischen angeordneten mittleren Querstrebe versehen ist. Schließlich ist auch die Gurtanordnung in erfindungsgemäßer Weise dadurch vereinfacht, dass der Haltegurt einteilig ausgebildet und zwischen an den gegenüberliegenden Querträgern des Montagerahmens entsprechend angebrachten Befestigungsösen und Durchführungsösen hin- und hergeführt ist. Dabei bildet der Haltegurt sechs zwischen dem oberen Querträger und dem unteren Querträger des Montagerahmens jeweils verlaufende Halte gurtabschnitte aus, von denen wenigstens ein Teil zur Ausübung einer entsprechenden Klemmwirkung herangezogen ist.

Gemäß einem ersten Au sführungsbei spiel der Erfindung kann vorgesehen sein, dass die beiden Befestigungsösen und die beiden Durchführungsösen an dem oberen Querträger des Montagerahmens sowie die beiden äußeren Durchführungsösen an dem unteren Querträger des Montagerahmens jewei s in einer Flucht senkrecht zum Rückenlehnen rahmen angeordnet sind und die dritte Durch führungsöse des unteren Querträgers des Montagerahmens mittig dazwischen angeordnet ist derart, dass die beiden jeweils außen liegenden Haltegurtabschnitte einen parallelen Verlauf und die beiden mittleren Halte gurtabschnitte einen V-förmigen Verlauf aufweisen.

Alternativ kann vorgesehen sein, dass die beiden an dem oberen Querträger des Montagerahmens befindlichen Durchführungsösen zwischen den außen liegenden Befestigungsösen und die am unteren Querträger des Montagerahmens befindlichen drei Durchführungsösen jeweils versetzt zueinander angeordnet sind, so dass die sechs H al t e g urt ab s c h n i tte j e wei 1 s einen schiefwinkligen Verlauf zu den Querträgern des Montagerahmens aufweisen.

Im Hinblick auf die einzuleitende Klemmwirkung kann dabei vorgesehen sein, dass die von den beiden Befestigungsösen ausgehenden sowie die im Verlauf des Haltegurtes von den oberen Durch führungsösen zu den unteren Durchführungsösen verlaufenden Haltegurtabschnitte jeweils im Wechsel über die Vorderseite und die Rückseite der drei Querstreben des Rückenlehnenrahmens geführt sind, wobei die im Verlauf des Haltegurtes von den unteren Durch führungsösen zu den oberen Durchführungsösen verlaufenden Haltegurtabschnitte ohne Erfassung der Querstreben des Rückenlehnenrahmens verlaufen.

Alternativ kann vorgesehen sein, dass wiederum die von beiden Befestigungsösen ausgehenden sowie die im Verlauf des Haltegurtes von den oberen Durchführungsösen zu den unteren Durchführungsösen verlaufenden Haltegurtabschnitte jeweils im W echsel über die Vorderseite und die Rückseite der drei Querstreben des Rücken lehnenrahmens geführt sind, wobei nun jedoch die im Verlauf des Haltegurtes von den unteren Durchführungsösen zu den oberen Durchführungsösen verlaufenden Haltegurtabschnitte im Wechsel nur über die untere und die mittlere Querstrebe des Rückenlehnenrahmens geführt sind. Hiermit kann die Klemmwirkung der Haltegurtabschnitte bezüglich des Rückenlehnenrahmens weiter verbessert werden.

Schließlich kann im Hinblick auf eine maximale Klemmwirkung alternativ vorgesehen sein, dass sämtliche sechs zwischen dem oberen und dem unteren Querträger des Montagerahmens verlaufenden Haltegurtabschnitte im Wechsel über die Vorder- und die Rückseite der drei Querstreben des Rückenlehnenrahmens geführt sind. Nach einem Ausführungsbeispiel der Erfindung ist vorgesehen, dass die Befestigungsöse für den Fanggurt mittig an dem oberen Querträger des M o ntag er ahm e n s angeordnet und der Fanggurt an der oberen Querstrebe des Rücken lehnenrahmens angeschlagen ist. Alternativ kann vorgesehen sein, dass der Fanggurt an der mittleren Querstrebe des Rückenlehnenrahmens befestigt ist, wobei als zusätzliche Maßnahme vorgesehen sein kann, dass der Fanggurt zusätzlich die obere Querstrebe des Rückenlehnenrahmens umschlingt.

Dabei kann vorgesehen sein, dass in den Verlauf des Fanggurtes eine

Spann Vorrichtung eingeschaltet ist, um die Festlegung des Sicherheitssitzes an dem Montagerahmen zu verbessern.

Im Hinblick auf die mehrmalige Hin- und Herführung des einteiligen Haltegurtes zwischen den Durchführungsösen kann nach einem Ausführungs- beispiel der Erfindung vorgesehen sein, dass die an den Querträgern des Montagerahmens angeordneten Durch führungsösen als in das Profil der Querträger jeweils eingebrachte Schlitze ausgebildet sind.

Alternativ kann vorgesehen sein, dass die an den Querträgern des Montagerahmens angeordneten Durchführungsösen als an den Querträgern befestigte Haltebügel ausgebildet sind.

Um ein Spannen des einteiligen Haltegurtes zu ermöglichen, kann vorgesehen sein, dass wenigstens eine der Befestigungsösen als Spannschraube ausgebildet ist; alternativ können auch beide Befestigungsösen in Form von Spannschrauben vorgesehen sein.

In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wiedergegeben, welches nachstehend beschrieben ist. Die einzige Figur zeigt einen Monta- gerahmen mit einem darin mittels eines Fanggurtes und eines einteiligen Haltegurtes aufgehängten Sicherheitssitz.

Zur Halterung eines in einer der gattungsbildenden DE 102008005422 B3 entsprechenden Weise angeordneten Sicherheitssitzes ist ein in. einem nicht weiter dargestellten Fahrzeug einzusetzender und darin anzubringender Montagerahmen 10 vorgesehen, der aus einem oberen Querträger 11 , einem unteren, dem Fahrzeugboden zugeordneten Querträger 12 und dazwischen verlaufenden Seitenwänden 13 besteht. In diesem Montagerahmen 10 ist bei dem dargestellten Aus führungs bei spiel ein Sicherheitssitz 18 in einer noch zu beschreibenden Weise gehaltert, wobei jedoch auch vorgesehen sein kann, dem Montagerahmen 10 eine derartige Erstreckung zu geben, dass mehrere derartige Sicherheitssitze 18 in dem Montagerahmen 10 angeordnet sein können, insofern ist mit dem Vorhalten des Montagerahmens 10 fin ¬ den wenigstens einen Sicherheitssitz 18 der Vorteil verbunden, dass zum Einbau der Sicherheitssitze 18 in ein Fahrzeug lediglich der/die Montagerahmen 10 in das Fahrzeug eingesetzt und darin verankert zu werden brauchen. Soweit der Sicherheitssitz 18 in der aus der gattungsbildenden Schrift bekannten Weise mittels eines Fanggurtes 24 sowie eines Haltegurtes 25 festzulegen ist, sind an dem oberen Querträger 11 und dem unteren Querträger 12 des Montagerahmens 10 jeweils einwärts einspringende Lappen 14 vorgesehen, in denen entsprechende Befestigungs- und Durchführungsösen 16, 17 in Form von in die Lappen 14 eingebrachten Schlitzen ausgebildet sind. Zusätzlich sind an dem oberen Querträger 11 jeweils

außen liegende Befestigungsösen 15 in Form von Verschraubungen vorgesehen, wobei wenigstens eine Verschraubung auch als Spannschraube ausgebildet sein kann.

Der in dem Montagerahmen 10 aufgehängte Sicherheitssitz 18 besteht in an sich bekannter Weise aus einem Sitzrahmen 19 und einem Rückenlehnenrahmen 20, der eine obere Querstrebe 21 und eine untere Querstrebe 23 aufweist, wobei die untere Querstrebe 23 auch einen Bestandteil des Sitzrahmens 19 bildet. Zusätzlich ist in dem Rücken lehnenrahmen 20 zwischen der oberen Querstrebe 21 und der unteren Querstrebe 23 noch eine mittlere Querstrebe 22 angeordnet.

Ein solchermaßen ausgestalteter Sicherheitssitz 18 ist zunächst mittels eines die obere Querstrebe 21 des Rückenlehnenrahmens 20 umschlingenden und durch die mittlere obere Befestigungsöse 16 des oberen Querträgers 11 des Montagerahmens 10 hindurchge führten Fanggurtes 24 aufgehängt. Wie nicht dargestellt kann auch vorgesehen sein, dass der Fanggurt 24 an der mittleren Querstrebe 22 festgelegt ist und in seinem Verlauf zur oberen Befestigungsöse 16 die obere Querstrebe umschlingt. Insbesondere bei einer solchen Ausgestaltung kann vorgesehen sein, dass in den Verlauf des Fanggurtes 24 eine nicht dargestellte Spann Vorrichtung eingeschaltet ist.

Zur Festlegung des Sicherheitssitzes 18 und insbesondere von dessen Rückenlehnenrahmen 20 unter Einsatz der Klemmwirkung des Haltegurtes 25 in der grundsätzlich in der DE 102008005422 B3 beschriebenen Weise ist der Haltegurt 25 einteilig ausgebildet und mehrmalig zwischen den an den Querträgen 11 und 12 des Montagerahmens 10 ausgebildeten Befestigungsösen 15 beziehungsweise Durchführungsösen 17 hin- und hergeführt, sodass sich insgesamt sechs Hai tegurt abschnitte 26a bis 26 f ergeben. Beginnend an der linken Seite des in der Zeichnung dargestellten Montagerahmens 10 mit Sicherheitssitz 18 ist das eine Ende des Haltesgurtes 25 an der äußeren Befestigungsöse 15 festgelegt, und verläuft von hier aus mit einem ersten Haltegurtabschnitt 26a zu der äußeren, gegenüberliegenden Durchführungsöse 17, wobei der Haltegurtabschnitt 26a im Wechsel an der Rückseite der oberen Querstrebe 21 , über die Vorderseite der mittleren Querstrebe 22 und die Rückseite der unteren Querstrebe 23 verläuft; nach Um- lenkung in der Durchführungsöse 17 erstreckt sich der Haltegurt 25 mit einem zweiten Haltegurtabschnitt 26b in Richtung einer an dem Lappen 14 des oberen Querträgers 11 ausgebildeten. Durchführungsöse 17, wobei der Haltegurtabschnitt 26b lediglich einmal in seinem Verlauf von der Rückseite der unteren Querstrebe 23 zur Vorderseite der mittleren Querstrebe 22 wechselt und von hier aus unmittelbar zur oberen Durchführungsöse 17 verläuft. Nach Umlenkung schließt an die obere Durchführungsöse ein dritter Haltegurtabschnitt 26c an, der in Übereinstimmung mit dem Haltegurtabschnitt 26a im Wechsel zwischen Vorderseite und Rückseite aller drei Querstreben 21, 21 , 23 zu einer unteren Durchführungsöse 17 verläuft. Der daran anschließende vierte Haltegurtabschnitt 26d weist einen wiederum im Wechsel alle drei Querstreben erfassenden Verlauf auf, während der nach Umlenkung in der nächstliegenden oberen Durchführungsöse 17 folgende fünfte Haltegurtabschnitt 26e in seinem V erlauf dem Haltegurtabschnitt 26b entspricht, indem der Wechselverlauf nur die mittlere Querstrebe 22 und die untere Querstrebe 23 einbezieht. Der sechste, wiederum außenliegende und mit seinem Ende an der außenliegenden äußeren Befestigungsöse 15 des oberen Querträgers 11 befestigte Haltegurtabschnitt 26f entspricht in seinem Verlauf dem Haltegurtabschnitt 26a und erfasst in seiner Führung über die Vorseite beziehungsweise die Rückseite der Querstreben alle drei Querstreben 21 , 22 und 23.

Die in der vorstehenden Beschreibung, den Patentansprüchen, der Zusammenfassung und der Zeichnung offenbarten Merkmale des Gegenstandes dieser Unterlagen können einzeln als auch in beliebigen Kombinationen untereinander für die Verwirklichung der Erfindung in ihren verschiedenen Ausführungsformen wesentlich sein.