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Title:
SANITARY FITTING FASTENED TO A WORK SURFACE VIA AN ADAPTER
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2010/076150
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a fastening arrangement (1) for fastening a sanitary fitting (2) to a work surface (3) having a top cover plate (4a) and a bottom cover plate (4b) spaced apart therefrom, having a fastening shaft (5) of the sanitary fitting (2) and having an adapter (6) that has an adapter sleeve (7) extending in the longitudinal direction (X). In order to create a fastening assembly (1) by means of which a sanitary fitting (2) can be stably fastened to a thick work surface, according to the invention the adapter sleeve (7) has a fastening section (7a) by means of which it can be connected to the fastening shaft (5) and a part of the adapter (6) has a fastening section (8a) by means of which it can be connected to the bottom cover plate (4b). The invention furthermore relates to a corresponding adapter (6).

Inventors:
BECKMANN, Michael (Grüner Weg 1, Meschede-Freienohl, 59872, DE)
Application Number:
EP2009/066906
Publication Date:
July 08, 2010
Filing Date:
December 11, 2009
Export Citation:
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Assignee:
FRITZ EGGER GMBH & CO. OG (Tiroler Strasse 16, Unterradlberg, A-3105, AT)
BECKMANN, Michael (Grüner Weg 1, Meschede-Freienohl, 59872, DE)
International Classes:
E03C1/04
Attorney, Agent or Firm:
COHAUSZ & FLORACK (24) (Bleichstraße 14, Düsseldorf, 40211, DE)
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Claims:
Patentansprüche

1. Befestigungsanordnung (1) zum Befestigen einer Sanitärarmatur (2) an einer Arbeitsplatte (3) , die eine obere Deckplatte (4a) und eine davon beabstandete untere Deckplatte (4b) aufweist,

- mit einem Befestigungsschaft (5) der Sanitärarmatur

(2) und

- mit einem Adapter (6) , der eine sich in Längsrichtung

(X) erstreckende Adapterhülse (7) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die Adapterhülse (7) einen Befestigungsabschnitt (7a) aufweist, mit dem sie mit dem Befestigungsschaft (5) verbindbar ist, und dass ein Teil des Adapters (6) einen Befestigungsabschnitt (8a) aufweist, mit dem er mit der unteren Deckplatte (4b) verbindbar ist.

2. Befestigungsanordnung (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Teil des Adapters (6) , der mit der unteren Deckplatte (4b) verbindbar ist, ein Adapterflansch (8) ist, der vorzugsweise einen axialen Anschlag (11) zur außenseitigen Anlage an der unteren Deckplatte (4b) aufweist.

3. Befestigungsanordnung (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Adapterhülse (7) im Bereich ihres ersten Endes (9a) mindestens einen axialen Anschlag (10a, 10b) zur innenseitigen Anlage an der oberen Deckplatte (4a) aufweist.

4. Befestigungsanordnung (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,

- dass sie als ein erstes Widerlager ein mit dem Befestigungsschaft (5) verbindbares Element aufweist, das im Innern der Arbeitsplatte (3) mit einem Teil der Arbeitsplatte (3) in Anlage bringbar ist, aufweist,

- dass sie als ein zweites Widerlager ein mit dem Befestigungsschaft (5) verbindbares Element aufweist, das, von dem das erste Widerlager bildenden Element in Längsrichtung (X) beabstandet, mit einem anderen Teil der Arbeitsplatte (3) in Anlage bringbar ist,

- dass zumindest das das zweite Widerlager bildende Element dadurch gebildet wird,

- dass die Adapterhülse (7) einen Befestigungsabschnitt (7a) aufweist, mit dem sie mit dem Befestigungsschaft

(5) verbindbar ist, und

- dass ein Teil des Adapters (6) einen

Befestigungsabschnitt (8a) aufweist, mit dem er mit der unteren Deckplatte (4b) verbindbar ist.

5. Befestigungsanordnung (1) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das das erste Widerlager bildende Element ein separates Bauteil, insbesondere eine mit dem Befestigungsschaft (5) verbindbare Mutter (18) , oder Bestandteil der Adapterhülse (7) ist.

6. Befestigungsanordnung (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungsanordnung (1) als Arbeitsplatte (3) eine Leichtbauplatte (4) mit einer oberen Deckplatte (4a) , einer unteren Deckplatte (4b) und einer dazwischen angeordneten Mittellage (4c) aufweist, wobei die obere Deckplatte (4a) , die Mittellage (4c) und die untere Deckplatte (4b) in Längsrichtung (X) übereinander angeordnet sind.

7. Befestigungsanordnung (1) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das das erste Widerlager bildende Element mit der oberen Deckplatte (4a) , insbesondere der Innenseite der oberen Deckplatte (4a) , in Anlage bringbar ist.

8. Befestigungsanordnung (1) nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass das das zweite Widerlager bildende Element mindestens um das Maß der Dicke der Mittellage

(4c) , bevorzugt mindestens um das Maß der Dicke von Mittellage (4c) und unterer Deckplatte (4b) zusammen, von dem das erste Widerlager bildenden Element beabstandet ist .

9. Befestigungsanordnung (1) nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das das zweite Widerlager bildende

Element mit der unteren Deckplatte (4b) , insbesondere der Außenseite der unteren Deckplatte (4b) , in Anlage bringbar ist.

10. Befestigungsanordnung (1) nach einem der vorangehenden

Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Adapterhülse (7) ein Gewinde, insbesondere Innengewinde (12), und der Befestigungschaft (5) ein damit zusammenwirkendes korrespondierendes Gewinde, insbesondere Außengewinde (13) , aufweist.

11. Befestigungsanordnung (1) nach einem der Ansprüche 2 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Adapterhülse (7) und der Adapterflansch (8) einstückig miteinander verbunden sind.

12. Befestigungsanordnung (1) nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Adapterflansch (8) an dem zweiten Ende (9b) der Adapterhülse (7) angeformt ist.

13. Befestigungsanordnung (1) nach einem der Ansprüche 2 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Adapterflansch (8) ein Gewinde, insbesondere Innengewinde (14) , und die Adapterhülse (7) ein damit zusammenwirkendes korrespondierendes Gewinde, insbesondere Außengewinde (15) , aufweist .

14. Befestigungsanordnung (1) nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass ein Gewinde der Adapterhülse (7) zumindest an ihrem zweiten Ende (9b) ausgebildet ist.

15. Befestigungsanordnung (1) nach einem der Ansprüche 10 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass das Innengewinde (12) und/oder das Außengewinde (15) sich über die gesamte Länge der Adapterhülse (7) erstreckt.

16. Befestigungsanordnung (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sich der innere Querschnitt, insbesondere der Innendurchmesser, der Adapterhülse (7) zumindest in einem Abschnitt in Richtung des zweiten Endes (9b) radial erweitert.

17. Befestigungsanordnung (1) nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Adapterhülse (7) und/oder der Adapterflansch (8) einen konischen Abschnitt (7b) aufweist .

18. Befestigungsanordnung (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Stirnkante am ersten Ende (9a) der Adapterhülse (7) den axialen Anschlag (10a) zur innenseitigen Anlage an der oberen Deckplatte (4a) und/oder eine von der Stirnkante axial beabstandete radiale Erweiterung des Außenquerschnitts der Adapterhülse (7) den axialen Anschlag (10b) zur innenseitigen Anlage an der oberen Deckplatte (4a) bildet.

19. Befestigungsanordnung (1) nach einem der Ansprüche 2 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass der Adapterflansch (8) mindestens einen Vorsprung (16a) und/oder mindestens eine Vertiefung (16b) aufweist.

20. Befestigungsanordnung (1) nach einem der vorangehenden

Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Adapterhülse (7) und/oder der Adapterflansch (8) zumindest teilweise aus Metall besteht.

21. Befestigungsanordnung (1) nach einem der vorangehenden

Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Adapterhülse (7) und/oder der Adapterflansch (8) ein Außengewinde (14',-15) aufweist, das insbesondere eine andere Steigung, vorzugsweise eine geringere Steigung, als das Innengewinde (12; 14) der Adapterhülse (7) bzw. des Adapterflansches (8) aufweist .

22. Befestigungsanordnung (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Arbeitsplatte

(3) eine Leichtbauplatte (4) ist, die insbesondere zwei Deckplatten (4a, 4b) aus einem Holzwerkstoff und eine dazwischen angeordnete leichte Mittellage (4c) , vorzugsweise aus einer Kartonwabe, aufweist.

23. Befestigungsanordnung (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in den Deckplatten (4a, 4b) jeweils eine Durchbrechnung (17a, 17b) vorgesehen ist, wobei die Durchbrechnungen (17a, 17b) koaxial angeordnet sind und wobei insbesondere die Durchbrechnung (17b) in der unteren Deckplatte (4b) einen größeren Querschnitt, insbesondere Durchmesser, als die Durchbrechnung (17a) in der oberen Deckplatte (4a) hat.

24. Befestigungsanordnung (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Länge des Befestigungsschaftes (5) kleiner als die Dicke der Arbeitsplatte (3) ist.

25. Befestigungsanordnung (1) nach einem der Ansprüche 6 bis 24, dadurch gekennzeichnet, dass die Sanitärarmatur (2) an der oberen Deckplatte (4a) festklemmbar oder festgeklemmt ist, derart, dass ein Teil der Kräfte und Drehmomente, die beim Gebrauch auf die Sanitärarmatur (2) wirken, auf die obere Deckplatte (4a) übertragen wird, und dass die Sanitärarmatur (2) an der unteren Deckplatte (4b) festklemmbar oder festgeklemmt ist, derart, dass der übrige Teil der Kräfte und Drehmomente auf die untere

Deckplatte (4b) übertragen wird.

26. Befestigungsanordnung (1) nach einem der Ansprüche 6 bis 25, dadurch gekennzeichnet, dass über den durch die obere Deckplatte (4a) durch eine Durchbrechung (17a) geführten Befestigungsschaft (5) die Sanitärarmatur (2) an der oberen Deckplatte (4a) festklemmbar oder festgeklemmt ist, derart, dass ein erster Teil der Kräfte und Drehmomente, die beim Gebrauch auf die Sanitärarmatur (2) wirken, auf die obere Deckplatte (4a) übertragen wird, und dass der übrige Teil der Kräfte und Drehmomente über die Adapterhülse (7) auf die untere Deckplatte (4b) übertragen wird.

27. Befestigungsanordnung (1) zum Befestigen einer Sanitärarmatur (2) an einer Arbeitsplatte (3) , insbesondere Befestigungsanordnung (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche,

- mit einem Befestigungsschaft (5) der Sanitärarmatur

(2) und

- mit einem Adapter (6) , der eine sich in Längsrichtung (X) erstreckende Adapterhülse (7) aufweist, wobei die Adapterhülse (7) einen Befestigungsabschnitt (7a) aufweist, mit dem sie mit dem Befestigungsschaft (5) verbindbar ist, und wobei ein Teil des Adapters (6) einen Befestigungsabschnitt (8a) aufweist, mit dem er mit der Arbeitsplatte (3) verbindbar ist, dadurch gekennzeichnet,

- dass die Befestigungsanordnung (1) als Arbeitsplatte

(3) eine Leichtbauplatte (4) aufweist, die eine obere Deckplatte (4a) und eine davon beabstandete untere Deckplatte (4b) aufweist, wobei der Adapter (6) mit dem

Befestigungsabschnitt (8a) mit der unteren Deckplatte (4b) verbindbar oder verbunden ist, - dass die Sanitärarmatur (2) an der oberen Deckplatte (4a) festklemmbar oder festgeklemmt ist, derart, dass ein Teil der Kräfte und Drehmomente, die beim Gebrauch auf die Sanitärarmatur (2) wirken, auf die obere Deckplatte (4a) übertragen wird, und

- dass die Sanitärarmatur (2) an der unteren Deckplatte (4b) festklemmbar oder festgeklemmt ist, derart, dass der übrige Teil der Kräfte und Drehmomente auf die untere Deckplatte (4b) übertragen wird.

28. Befestigungsanordnung (1) zum Befestigen einer Sanitärarmatur (2) an einer Arbeitsplatte (3), insbesondere Befestigungsanordnung (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche , - mit einem Befestigungsschaft (5) der Sanitärarmatur

(2) und

- mit einem Adapter (6) , der eine sich in Längsrichtung

(X) erstreckende Adapterhülse (7) aufweist, wobei die Adapterhülse (7) einen Befestigungsabschnitt (7a) aufweist, mit dem sie mit dem Befestigungsschaft (5) verbindbar ist, und wobei ein Teil des Adapters (6) einen Befestigungsabschnitt (8a) aufweist, mit dem er mit der Arbeitsplatte (3) verbindbar ist, dadurch gekennzeichnet , - dass die Befestigungsanordnung (1) als Arbeitsplatte

(3) eine Leichtbauplatte (4) aufweist, die eine obere Deckplatte (4a) und eine davon beabstandete untere Deckplatte (4b) aufweist, wobei der Adapter (6) mit dem Befestigungsabschnitt (8a) mit der unteren Deckplatte (4b) verbindbar oder verbunden ist,

- dass über den durch die obere Deckplatte (4a) durch eine Durchbrechung (17a) geführten Befestigungsschaft (5) die Sanitärarmatur (2) an der oberen Deckplatte (4a) festklemmbar oder festgeklemmt ist, derart, dass ein erster Teil der Kräfte und Drehmomente, die beim Gebrauch auf die Sanitärarmatur (2) wirken, auf die obere Deckplatte (4a) übertragen wird, und

- dass der übrige Teil der Kräfte und Drehmomente über die Adapterhülse (7) auf die untere Deckplatte (4b) übertragen wird.

29. Adapter (6) für eine Befestigungsanordnung (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche .

Description:
AN EINER ARBEITSPLATTE ÜBER EINEN ADAPTER BEFESTIGTE SANITARARMATUR

Die Erfindung betrifft eine Befestigungsanordnung zum Befestigen einer Sanitärarmatur an einer Arbeitsplatte, die eine obere Deckplatte und eine davon beabstandete untere Deckplatte aufweist, mit einem Befestigungsschaft der Sanitärarmatur und mit einem Adapter, der eine sich in Längsrichtung erstreckende Adapterhülse aufweist . Ferner betrifft die Erfindung einen Adapter für eine solche Befestigungsanordnung.

Sanitärarmaturen, beispielsweise Mischbatterien, werden üblicherweise von oben in eine Montageöffnung einer Spüle, eines Waschbeckens oder einer Arbeitsplatte, insbesondere Küchenarbeitsplatte, eingesetzt und von unten, das heißt von der gegenüberliegenden Seite, mit einer Mutter fixiert. Dabei sind die entsprechenden Bereiche üblicher Spülen wenige Millimeter dick, Küchenarbeitsplatten weisen gewöhnlich eine Dicke von bis zu 38 mm auf. Die Länge des Befestigungsschaftes der Sanitärarmatur ist entsprechend daran angepasst gewesen.

Seit einiger Zeit ist es aber auch üblich, etwa aus Designgründen, dickere Arbeitsplatten als bisher zu verwenden. Häufig kommen, um eine Dicke von mehr als 38 mm zu realisieren, sogenannte Leichtbauplatten oder Wabenplatten zum Einsatz. Solche Platten weisen in der Regel zwei Deckplatten aus einem Holzwerkstoff und eine dazwischen angeordnete leichte Mittellage, die also ein geringeres Gewicht bzw. eine geringe Dichte als die Decklagen hat, auf. Die leichte Mittellage besteht häufig aus einer Kartonwabe, dem sogenannten Kartonwabenkern. Der Kartonwabenkern ist bei einer solchen Platte üblicherweise zwischen die vorzugsweise beschichteten Decklagen geklebt .

Dabei tritt nun das Problem auf, dass die Befestigungsmittel von standardisierten Sanitärarmaturen nur für die in der Vergangenheit üblichen geringen Arbeitsplattendicken von bis zu 38 mm konzipiert sind.

Beispiele für entsprechende Befestigungsanordnungen für geringe Arbeitsplattendicken sind in der DE 102 51 569 Al, der DE 44 31 869 Al und der EP 1 178 257 A2 beschrieben.

Darüber hinaus offenbart die EP 0 597 222 Al eine Befestigungsanordnung mit einem Befestigungsschacht, der an seinem oberen Ende einen Gewindeabschnitt zum Verschrauben mit der Sanitärarmatur und an seinem anderen Ende einen

Gewindeabschnitt zum Befestigen der Mutter an der Unterseite der Arbeitsplatte aufweist. Ferner ist ein Adapter mit einer Vielzahl von Distanzringen oder -hülsen vorgesehen, wobei die Distanzringe zwischen der Unterseite der Arbeitsplatte und der Mutter zum Ausgleichen des Abstands zwischen dem unteren Gewinde des Befestigungsschachtes und der Unterseite der Arbeitsplatte dienen. Aber auch diese Befestigungsanordnung ist nicht geeignet, eine Sanitärarmatur mit einem Befestigungsschacht, der auf Arbeitsplattendicken von maximal 38 mm ausgelegt ist, an einer dickeren Arbeitsplatte zu befestigen. Erst recht ist es nicht möglich, eine solche Sanitärarmatur an einer Leichtbauplatte zu befestigen, deren obere Deckplatte durch einen Kartonwabenkern von der unteren Deckplatte so beabstandet ist, dass die Gesamtdicke der Leichtbauplatte 38 mm deutlich überschreitet.

Es ist daher die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Befestigungsanordnung zu schaffen, mit der eine Sanitärarmatur an einer dicken Arbeitsplatte stabil befestigt werden kann. Ferner ist es die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Adapter für eine Befestigungsanordnung zum Befestigen einer Sanitärarmatur an einer solchen Arbeitsplatte anzugeben.

Die zuvor hergeleitete und aufgezeigte Aufgabe wird gemäß einer ersten Lehre der vorliegenden Erfindung bei einer Befestigungsanordnung der eingangs genannten Art dadurch gelöst, dass die Adapterhülse einen Befestigungsabschnitt aufweist, mit dem sie mit dem Befestigungsschaft verbindbar ist, und dass ein Teil des Adapters einen Befestigungsabschnitt aufweist, mit dem er mit der unteren Deckplatte verbindbar ist. Der Teil des Adapters, der mit der unteren Deckplatte verbindbar ist, kann auf verschiedene Weise ausgebildet sein: zum einen kann dieser Teil ein Abschnitt der Adapterhülse sein, insbesondere das von der Sanitärarmatur wegweisende Ende davon, wobei in diesem Fall ein Außengewinde in der Adapterhülse vorgesehen sein kann, das mit der unteren Deckplatte, insbesondere dem Rand einer Durchbrechung darin, zusammenwirkt. Mit anderen Worten kann eine insbesondere zylinderförmige Hülse mit einem Innengewinde und einem Außengewinde den erfindungemäßen Adapter bilden, wobei das Innengewinde in ein Außengewinde am

Befestigungsschaft und das Außengewinde der Adapterhülse in das Material der unteren Decklage eingreift. Weist die Adapterhülse zur Befestigung am Befestigungsschaft ein Innengewinde auf, so ist es vorteilhaft, wenn das Außengewinde der Adapterhülse eine andere, vorzugsweise geringere, Steigung als das Innengewinde hat.

Der Teil des Adapters, der mit der unteren Deckplatte verbindbar ist, kann zum anderen auch ein Adapterflansch, insbesondere in Form einer radialen Erweiterung, sein, der vorzugsweise einen axialen Anschlag zur außenseitigen Anlage an der unteren Deckplatte und/oder ebenfalls ein Außengewinde der zuvor beschriebenen Art aufweist. Mit anderen Worten kann vorgesehen sein, dass beim Festziehen des Adapters am Befestigungsschaft nicht wie zuvor beschrieben die Adapterhülse in die untere Deckplatte eingreift bzw. mit dieser zusammenwirkt, sondern es ist ein zusätzlicher

Abschnitt an der Adapterhülse angeformt oder damit lösbar und beweglich verbunden, der dazu dient, mit der unteren Deckplatte zusammenzuwirken.

Auch kann die Adapterhülse im Bereich ihres ersten Endes mindestens einen axialen Anschlag zur innenseitigen Anlage an der oberen Deckplatte aufweisen. Vorzugsweise wird die beschriebene Lastverteilung in der Arbeitsplatte dadurch erreicht, dass der äußere Querschnitt bzw. Außendurchmesser der Adapterhülse zumindest abschnittsweise, insbesondere an dem dem Adapterflansch abgewandten Ende, größer als der äußere Querschnitt bzw. Außendurchmesser des

Befestigungsabschnitts und ferner der äußere Querschnitt bzw. Außendurchmesser des Adapterflansches zumindest abschnittsweise größer als der äußere Querschnitt bzw.

Außendurchmesser der Adapterhülse ist. Mit anderen Worten ist erfin&ungsgemäß vorgesehen, dass die Befestigungsanordnung als ein erstes Widerlager ein mit dem Befestigungsschaft verbindbares Element aufweist, das im Innern der Arbeitsplatte mit einem Teil der Arbeitsplatte in Anlage bringbar ist, und als ein zweites Widerlager ein mit dem Befestigungsschaft verbindbares Element aufweist, das von dem das erste Widerlager bildenden Element in Längsrichtung beabstandet mit einem anderen Teil der Arbeitsplatte in Anlage bringbar ist. Dabei wird, wie zuvor bereits definiert, zumindest das das zweite Widerlager bildende Element dadurch gebildet, dass die Adapterhülse einen Befestigungsabschnitt aufweist, mit dem sie mit dem Befestigungsschaft verbindbar ist, und dass ein Teil des Adapters einen Befestigungsabschnitt aufweist, mit dem er mit der unteren Deckplatte verbindbar ist. Das zweite Widerlager bzw. das das zweite Widerlager bildende Element wird also erfindungsgemäß von einem Teil der Adapterhülse gebildet.

Das das erste Widerlage bildende Element kann ein separates Bauteil, also ein von der Adapterhülse unabhängiges Bauteil, insbesondere eine mit dem Befestigungsschaft verbindbare Mutter, die also über ein Innengewinde mit einem korrespondierenden Außengewinde am Befestigungsschaft zusammenwirkt, oder Bestandteil der Adapterhülse sein, also einstückig mit der Adapterhülse ausgeführt sein.

Bei der Arbeitsplatte, die ebenfalls Bestandteil der erfindungsgemäßen Befestigungsanordnung sein kann, kann es sich um eine Holzwerkstoffplatte und bevorzugt um eine Leichtbauplatte mit einer oberen Deckplatte, einer unteren

Deckplatte und einer dazwischen angeordneten Mittellage aufweisen, wobei die obere Deckplatte, die Mittellage und die untere Deckplatte in Längsrichtung übereinander angeordnet sind.

Durch den vorangehend beschriebenen Aufbau kann über den durch die obere Deckplatte durch eine Durchbrechung geführten Befestigungsschaft die Sanitärarmatur an der oberen Deckplatte festgeklemmt werden, indem der Adapter als Mutter wirkt . Zum Festklemmen an der oberen Deckplatte kann aber auch statt der Adapterhülse die reguläre Mutter, die mit der Sanitärarmatur bzw. dem Befestigungsschaft üblicherweise mitgeliefert wird, verwendet werden. Auf diese Weise wird über das das erste Widerlager bildende Element ein erster Teil der Kräfte und Drehmomente, die beim Gebrauch auf die Armatur wirken, auf die obere Deckplatte übertragen. Der übrige Teil der auf die Armatur wirkenden Kräfte und

Drehmomente wird über das das zweite Widerlager bildende Element, das heißt über die Adapterhülse und den optionalen Adapterflansch, auf die untere Deckplatte übertragen. Die erfindungsgemäße Befestigungsanordnung ermöglicht also durch den Adapter zum einen, dass eine Sanitärarmatur, die für herkömmliche dünne Arbeitsplatten ausgelegt ist, wenn also die Länge des Befestigungsschaftes kleiner als die Dicke der Arbeitsplatte ist, auch an relativ dicken Arbeitsplatten von mehr als 38 mm Dicke befestigt werden kann, und zum anderen, dass in dem Fall, dass die Arbeitsplatte, wie später noch näher erläutert wird, eine Leichtbauplatte (beliebiger Dicke) ist, die auftretende Last optimal in der Platte verteilt und von dieser aufgenommen werden kann.

In dem Fall, dass die Arbeitsplatte eine Leichtbauplatte ist, ist es also denkbar, dass das das erste Widerlager bildende Element mit der oberen Deckplatte, insbesondere mit der Innenseite der oberen Deckplatte, in Anlage bringbar bzw. gebracht ist. Entsprechend ist es denkbar, dass das das zweite Widerlager bildende Element mindestens um das Maß der Dicke der Mittellage, bevorzugt mindestens um das Maß der Dicke von Mittellage und unterer Deckplatte zusammen, von dem das erste Widerlager bildenden Element beabstandet ist . Bevorzugt ist dabei dass das zweite Widerlager bildende Element mit der unteren Deckplatte, insbesondere der Außenseite der unteren Deckplatte, in Anlage bringbar bzw. gebracht.

Gemäß einer Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Befestigungsanordnung weist die Adapterhülse ein Gewinde, insbesondere ein Innengewinde, und der Befestigungsschaft ein damit zusammenwirkendes korrespondierendes Gewinde, insbesondere ein Außengewinde, auf. Das Vorsehen solcher Gewinde ist eine einfache Möglichkeit, die Sanitärarmatur an der unteren Deckplatte festzuklemmen, und zwar insbesondere auch bei unterschiedlichen Dicken der Deckplatten.

Gemäß einer weiteren Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Befestigungsanordnung sind die Adapterhülse und der Adapterflansch einstückig miteinander verbunden. Mit anderen Worten bestehen Adapterhülse und Adapterflansch aus einem einzigen Stück und sind untrennbar verbunden. Dabei ist der Adapterflansch vorzugsweise an dem zweiten Ende der Adapterhülse, welches also von der Sanitärarmatur weg weist, angeformt. Eine solche Adapterhülse kann dann auf eine bestimmte Dicke der Arbeitsplatte, insbesondere Leichtbauplatte, abgestimmt sein. Ein solcher Adapter ist auf einfache Weise herzustellen und überträgt die auftretenden Kräfte und Drehmomente beim Gebrauch der Sanitärarmatur in optimaler Weise auf die beiden Deckplatten der Arbeitsplatte.

Alternativ zu einer einstückigen Ausführung ist es auch denkbar, dass der Adapterflansch und die Adapterhülse separate Bauteile sind, die miteinander verbunden werden können. Zu diesem Zweck kann der Adapterflansch ein Gewinde, insbesondere ein Innengewinde, und die Adapterhülse ein damit zusammenwirkendes korrespondierendes Gewinde, insbesondere ein Außengewinde, aufweisen. Dabei ist das Gewinde der

Adapterhülse vorzugsweise zumindest an ihrem zweiten Ende, also dem von der Sanitärarmatur weg weisenden Ende, ausgebildet. Auf diese Weise erlaubt die Befestigungsanordnung eine Anpassung an verschiedene Arbeitsplattendicken. Zunächst kann die Adapterhülse, beispielsweise durch Verschrauben, mit dem Befestigungsschaft der Sanitärarmatur verbunden werden, so dass die obere Deckplatte zwischen Armatur und Adapterhülse angeordnet ist . Dann kann der Adapterflansch an dem anderen Ende der Adapterhülse, beispielsweise ebenfalls durch Verschrauben, befestigt werden, derart, dass der Adapterflansch an der Außenseite der unteren Deckplatte anliegt und so die auftretenden Kräfte und Drehmomente auf die untere Deckplatte überträgt .

Gemäß einer weiteren Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Befestigungsanordnung erstreckt sich das Innengewinde und/oder das Außengewinde über die gesamte Länge der Adapterhülse. So ist es denkbar, dass zunächst ein Rohr als Stangenmaterial mit einem Innengewinde und/oder Außengewinde hergestellt wird und einzelne Adapterhülsen davon abgelängt werden, und zwar jeweils in der benötigten Länge. Gemäß wiederum einer weiteren Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Befestigungsanordnung erweitert sich der innere Querschnitt, insbesondere der Innendurchmesser, der Adapterhülse zumindest in einem Abschnitt in Richtung des zweiten Endes der Adapterhülse, und zwar in radialer Richtung. Entsprechendes kann auch für den äußeren Querschnitt, insbesondere den Außendurchmesser, vorgesehen sein. Eine solche radiale Erweiterung kann schlagartig erfolgen, so dass ein insbesondere rotationssymmetrischer Absatz in der Innen- und/oder Außenoberfläche der Adapterhülse gebildet wird. Es ist aber zusätzlich oder alternativ auch denkbar, dass die radiale Erweiterung gleichmäßig erfolgt, so dass insbesondere die Adapterhülse einen konischen Abschnitt aufweist. Eine solche radiale

Erweiterung hat den Vorteil, dass die Sanitärarmatur und/oder der Befestigungsschaft nach der Montage von unten, das heißt aus Richtung der unteren Deckplatte, besser erreichbar ist, beispielsweise zum Zwecke des Anschlusses von Kalt- und Warmwasserleitungen an die Sanitärarmatur.

Gemäß noch einer weiteren Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Befestigungsanordnung bildet die Stirnkante am ersten Ende der Adapterhülse und/oder eine von der Stirnkante axial beabstandete radiale Erweiterung, beispielsweise eine schlagartige radiale Erweiterung wie sie zuvor beschrieben wurde, des äußeren Querschnitts den axialen Anschlag zur innenseitigen Anlage an der einen der Deckplatten, vorzugsweise an der oberen Deckplatte. Es ist aber wie gesagt auch denkbar, dass die mitgelieferte Mutter des

Befestigungsschaftes der Armatur dazu verwendet wird, die Armatur an der oberen Deckplatte festzuklemmen. Dann muss an der Adapterhülse kein Anschlag vorgesehen werden, da diese dann die obere Deckplatte nicht berühren braucht . Es wäre auch denkbar, dass das vordere Ende der Adapterhülse und die Stirnkante zumindest teilweise, vorzugsweise vollständig, durch die Montageöffnung in der oberen Deckplatte in Richtung der Sanitärarmatur hindurchragt, so dass in diesem Fall die schlagartige Erweiterung der Adapterhülse in axialer Richtung an der Innenseite der oberen Deckplatte zur Anlage kommt .

Wiederum gemäß einer weiteren Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Befestigungsanordnung weist der Adapterflansch mindestens einen Vorsprung und/oder mindestens eine Vertiefung auf. Vorzugsweise sind Vorsprung und/oder Vertiefung in axialer Richtung ausgebildet, stehen also axial aus dem Flansch hervor bzw. sind axial zurückgesetzt angeordnet. Der mindestens eine Vorsprung bzw. die mindestens eine Vertiefung kann als Angriffspunkt für ein Werkzeug dienen, mit dem der Adapter und/oder der Adapterflansch befestigt, insbesondere aufgeschraubt, wird. Es ist aber auch denkbar, den Adapterflansch sechseckig auszugestalten, um ihn beispielsweise mit einer herkömmlichen Standhahn-Mutternzange festziehen zu können. Auch können zumindest zwei Bohrungen vorgesehen sein, um den Adapterflansch mit einem Zweiloch- Mutterndreher zu betätigen.

Zusätzlich oder alternativ zur Adapterhülse kann auch der Adapterflansch einen konischen Abschnitt aufweisen.

Die Adapterhülse und/oder der Adapterflansch bestehen gemäß noch einer weiteren Ausgestaltung der erfindungsgemäßen

Befestigungsanordnung zumindest teilweise aus Metall, beispielsweise Aluminium, Stahl, Bronze, Messing etc.. In manchen Anwendungsfällen ist durchaus auch ein Kunststoffmaterial oder ein Verbundmaterial vorstellbar.

Gemäß noch einer weiteren Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Befestigungsanordnung ist, wie bereits erwähnt, die

Arbeitsplatte eine Leichtbauplatte. Diese Leichtbauplatte weist insbesondere zwei Deckplatten aus einem Holzwerkstoff und eine dazwischen angeordnete leichte Mittellage auf, die vorzugsweise aus einer Kartonwabe besteht. Als Holzwerkstoff können insbesondere Span- oder Faserplatten eingesetzt werden, die ihrerseits wiederum auch eine Beschichtung aufweisen können, beispielsweise mit einem Laminat, einer Farbe, einem Druck etc. Anstelle einer Kartonwabenstruktur kann auch Dämmwolle, eine Polystyrol-Schaumplatte oder eine Holzwerkstoffplatte mit einer geringeren Dichte, wie beispielsweise aus Balsaholz, eingesetzt werden.

Gemäß noch einer weiteren Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Befestigungsanordnung ist in den Deckplatten jeweils eine Durchbrechung bzw. Bohrung - hier kann auch eine

Montageöffnung mit beliebigem Querschnitt gemeint sein - vorgesehen, wobei die Bohrungen bzw. Durchbrechungen koaxial angeordnet sind und wobei insbesondere die Bohrung bzw. Durchbrechung in der unteren Deckplatte einen größeren Querschnitt bzw. Durchmesser als die Bohrung bzw.

Durchbrechung in der oberen Deckplatte hat. Dies ermöglicht das Vorsehen einer radialen Erweiterung der Adapterhülse in Richtung ihres zweiten Endes, wie dies bereits zuvor beschrieben wurde . Schließlich wird die Aufgabe gemäß einer zweiten Lehre der vorliegenden Erfindung gelöst durch einen Adapter für eine Befestigungsanordnung, wie sie zuvor beschrieben wurde.

Es gibt nun eine Vielzahl von Möglichkeiten, die erfindungsgemäße Befestigungsanordnung und den erfindungsgemäßen Adapter auszugestalten und weiterzubilden. Hierzu sei einerseits verwiesen auf die dem Patentanspruch 1 nachgeordneten Patentansprüche, andererseits auf die Beschreibung von Ausführungsbeispielen in Verbindung mit der Zeichnung. In der Zeichnung zeigt:

Fig. Ia) und b) Ausführungsbeispiele einer erfindungsgemäßen Befestigungsanordnung mit einem einstückigen Adapter,

Fig. 2a) und b) Ausführungsbeispiele einer erfindungsgemäßen Befestigungsanordnung mit einem mehrteiligen Adapter,

Figuren 3a) bis d) verschiedene Ausführungsbeispiele eines

Adapterflansches für einen mehrteiligen Adapter und

Fig. 4 noch ein weiteres Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Befestigungsanordnung mit einem mehrteiligen Adapter.

In Fig. Ia) ist eine Befestigungsanordnung 1 zum Befestigen einer Sanitärarmatur 2 an einer Arbeitsplatte 3 dargestellt, wobei es sich bei der Arbeitsplatte 3 um eine Leichtbauplatte 4 mit einer oberen Deckplatte 4a, einer unteren Deckplatte 4b und einer zwischen den Deckplatten 4a und 4b angeordneten Mittellage 4c, hier in Form eines Wabenmaterials, speziell eines Kartonwabenkerns, handelt.

Die Sanitärarmatur 2 weist einen damit verbundenen Befestigungsschaft 5 auf, der durch eine Durchbrechung 17a einer Arbeitsplatte geführt wird und dazu ausgelegt ist, an der Arbeitsplatte einer Dicke von bis zu 38 mm über eine entsprechende Mutter 18 befestigt zu werden. Da aber die Länge des Befestigungsschaftes 5 für nur relativ dünne Arbeitsplatten ausgelegt ist, die Länge des Befestigungsschaftes also kleiner als die Dicke der Arbeitsplatte ist, ist es bisher nicht möglich gewesen, die Sanitärarmatur 2 auch an einer deutlich dickeren

Arbeitsplatte 3, wie im vorliegenden Fall, sicher zu befestigen.

Zu diesem Zweck ist daher ferner ein Adapter 6 vorgesehen, der eine sich in Längsrichtung X erstreckende Adapterhülse 7 und einen Adapterflansch 8 aufweist.

Ein erfindungsgemäßer Adapter, wie er in den Figuren 1 bis 4 beispielhaft dargestellt ist, hat den Vorteil, dass eine Sanitärarmatur mit einem Befestigungsschaft für

Arbeitsplatten einer Dicke unter 38 mm auch an dickeren Arbeitsplatten sicher befestigt werden kann. Ein weiterer Vorteil ist, dass im Falle der Befestigung an einer Leichtbauplatte - auch bei einer Plattendicke bis 38 mm - die Stabilität deutlich erhöht wird, da durch den Adapter die auftretende Last auf beide Deckplatten verteilt wird. In den Figuren Ia) und b) wird der Adapter 6 unterschiedlich verwendet. In Fig. Ia) verbindet der Adapter 6 den Befestigungsschaft 5 über den Anschlag 11 des Adapterflansches 8 mit der unteren Deckplatte 4b, wobei die regulär mit der Armatur 2 mitgelieferte Mutter 18 dazu verwendet wird, den Befestigungsschaft 5 und damit die Armatur 2 mit der oberen Deckplatte 4a zu verbinden. Auf diese Weise werden die auf die Armatur 2 wirkenden Kräfte, wenn diese betätigt wird, auf die obere und untere Deckplatte verteilt. Dagegen wird in Fig. Ib) der Adapter 6 so verwendet, dass er den Befestigungsschaft 5 sowohl mit der unteren Deckplatte 4b, nämlich wie zuvor über den Anschlag 11 des Adapterflansches 8, als auch mit der oberen Deckplatte 4a, nämlich über den Anschlag 10b der Adapterhülse 7, verbindet. Es wäre auch denkbar, wenn nämlich die

Durchbrechung 17a in Fig. Ib) kleiner wäre, dass der Adapter

6 den Befestigungsschaft 5 mit der oberen Deckplatte 4a über den Anschlag 10a anstelle des Anschlags 10b der Adapterhülse

7 verbindet .

Die Adapterhülse 7 hat einen Befestigungsabschnitt 7a, der Bestandteil des vorderen Endes 9a ist und mit dem sie mit dem Befestigungsschaft 5 verbunden ist. "Verbunden" bedeutet im Sinne der Erfindung, dass dieser Teil der Adapterhülse 7 nicht bloß lose um den Befestigungsschaft 5 herum angeordnet ist, sondern an diesem befestigt ist, so dass auch in axialer Richtung X Kräfte übertragen werden können.

Auch der Adapterflansch 8 weist einen Befestigungsabschnitt 8a auf, mit dem er mit der Adapterhülse 7, hier einstückig, verbunden ist. Die Adapterhülse 7 weist ein Innengewinde 12 und der Befestigungsschaft 5 ein damit zusammenwirkendes korrespondierendes Außengewinde 13 auf. Wird der Adapter 6 gegenüber dem Befestigungsschaft 5 verdreht und dabei angezogen, so wird in Fig. Ia) die untere Deckplatte 4b und in Fig. Ib) die obere Deckplatte 4a und die untere Deckplatte 4b in Richtung der Sanitärarmatur 2 gedrückt, so dass Kräfte und Drehmomente, die beim Gebrauch auf die Sanitärarmatur 2 wirken, sowohl auf die obere Deckplatte 4a als auch auf die untere Deckplatte 4b übertragen werden.

In den Figuren Ia) und b) ist der Adapterflansch 8 am zweiten Ende der Adapterhülse 7 fest angeformt.

Die Figuren 2a) und b) zeigen dagegen eine

Befestigungsanordnung 1, bei der der Adapterflansch 8 als Mutter ausgebildet ist und mit einem Innengewinde 14 versehen ist, das mit einem korrespondieren Außengewinde 15 an der Adapterhülse 7 zusammenwirkt. Das Gewinde 15 der Adapterhülse 7 ist dabei nicht bloß an ihrem zweiten Ende 9b ausgebildet, sondern erstreckt sich über ihre gesamte Länge. Entsprechendes gilt auch für das Innengewinde 12. Der Adapterflansch 8 ragt gemäß Fig. 2a) durch die Montageδffnung 17b der unteren Deckplatte 4b und verfügt über ein Außengewinde 14' einer geringeren Steigung als das

Innengewinde 14, wodurch beim Anziehen des Adapterflansches 8 die Deckplatte 4b in Richtung der Armatur 2 gedrückt wird. Man könnte auch auf den Adapterflansch 8 verzichten und stattdessen den Außendurchmesser der Adapterhülse 7 an den Durchmesser der unteren Durchbrechung anpassen und das Außengewinde 15 mit einer geringeren Steigung versehen, sodass beim Anziehen der Adapterhülse 7 die Deckplatte 4b in Richtung der Armatur 2 gedrückt wird. Im Falle der Fig. 2b) ist der hier kein Außengewinde aufweisende Adapterflansch flach und liegt vollständig an der unteren Deckplatte 4b an.

Fig. 4 zeigt einen mit Fig. 2b) vergleichbaren Fall mit einem mehrteiligen Adapter 6, wobei hier jedoch noch eine zusätzliche Stützhülse 19 durch die untere Montageöffnung 17b bis zur oberen Deckplatte 4a eingeführt ist, die einen Teil der Last vom Adapterflansch 8 auf die obere Deckplatte 4a überträgt. Es kann so die maximale Pressung, die sich durch entsprechenden Anzug des Adapterflansches 8 einstellt, begrenzt werden.

Die Ausführungsbeispiele in den Figuren Ia) und b) einerseits und die Ausführungsbeispiele in den Figuren 2a) und b) sowie 4 unterscheiden sich dadurch, dass im Falle der Figuren Ia) und b) die Adapterhülse 7 einen konischen Abschnitt 7b aufweist, sodass der Befestigungsschaft 5 auf einfache Weise von unten erreichbar ist und eine Selbstzentrierung gewährleistet wird. Ferner ist bei den Figuren Ia) und b) im Unterschied zu den übrigen Figuren vorgesehen, dass der Adapterflansch 8 Vorsprünge 16a bzw. Vertiefungen 16b aufweist, die als Angriffspunkt für ein Werkzeug (nicht dargestellt) dienen können.

Die Figuren 3a) bis d) zeigen einige Ausführungsbeispiele eines Adapterflansches 8, wenn dieser ein separates Bauteil des Adapters 6 bildet und auf die Adapterhülse 7 aufgeschraubt wird. Der Adapterflansch 8 kann, wie in Fig. 2a) gezeigt, ein Außengewinde 14' aufweisen (Fig. 3a) , welches mit der unteren Deckplatte 4b bzw. der Montageöffnung 17b zusammenwirken kann und insbesondere eine andere Steigung, vorzugsweise eine geringere Steigung, als das Innengewinde 14 aufweist. Ferner kann beim Adapterflansch 8, insbesondere wenn kein Außengewinde vorgesehen ist, eine einen Anschlag für die untere Deckplatte 4b bildende radiale Erweiterung vorgesehen sein (Fig. 3b und d) . Auch kann der Adapterflansch 8 vollständig (Fig. 3c) oder nur teilweise (Fig. 3d) konisch ausgestaltet sein und auch in diesem Fall wahlweise mit einem Außengewinde (nicht dargestellt) versehen sein, um sich noch fester in die untere Deckplatte 4b einzupassen.