WEIS, Christoph (Am Lerchenbuck 6, Mühllheim, 79379, DE)
GRETHER, Hermann (Weilermatt 4, Müllheim, 79379, DE)
ZOLLER, Uwe (Am Sportplatz 5, Auggen, 79424, DE)
WEIS, Christoph (Am Lerchenbuck 6, Mühllheim, 79379, DE)
GRETHER, Hermann (Weilermatt 4, Müllheim, 79379, DE)
Ansprüche
1. Sanitäres Einbauelement, das in einer Wasserleitung ange- ordnet ist und eine Zumischemrichtung (4) mit zumindest einem Drossel- oder Schließelement (5, 5') hat, welches Drossel- oder Schließelement (5, 5') unter dem Druck des zuströmenden Wassers von einer Zumisch- oder Offenstellung gegen eine Rückstellkraft in eine Drossel- oder Schließ- Stellung bewegbar ist, wobei die Zumischemrichtung (4) in der Zumisch- oder Offenstellung zumindest eines Drosseloder Schließelementes (5, 5') einen größeren lichten Durchflussquerschnitt und m der Drossel- oder Schließstellung des zumindest einen Drossel- oder Schließelemen- tes (5, 5') einen demgegenüber reduzierten lichten Durchflussquerschnitt bereitstellt.
2. Einbauelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Einbauelement als Drossel ausgebildet ist.
3. Einbauelement nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Einbauelement als ein im Wasserauslauf einer sanitären Auslaufarmatur angeordneter Strahlregler ausgebildet ist.
4. Einbauelement nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Einbauelement einen Strahlzerleger (2) hat, der den zufließenden Wasserstrom in eine Vielzahl von Einzelstrahlen unterteilt und dass die Zu- mischemrichtung (4) zuströmseitig vor dem Strahlzerleger (2) vorgesehen ist.
5. Einbauelement nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Einbauelement zumindest eine dem Strahlzerleger (2) in Strömungsrichtung nachfolgende Funktionseinheit hat, die zur Strahlaufbereitung dient.
6. Einbauelement nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das zumindest eine Drossel- oder Schließelement (5, 5') in seiner Drossel- oder Schließstellung einen Teilbereich des Strahlzerleger-Zuflusses und/oder des lichten Durchlassquerschnitts des Strahlzer- legers (2) und/oder einen, wenigstens den Strahlzerleger (2) des Strahlreglers umgehenden By-Pass-Kanal (12) verschließt .
7. Einbauelement nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Zumischeinrichtung (4) zumindest einen By-Bass-Kanal (12) hat, dessen Kanalöffnung (13) in
Strömungsrichtung vor dem Strahlzerleger (2) vorgesehen ist.
8. Einbauelement nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das zumindest eine Drossel- oder Schließelement (5, 5') in seiner Drossel- oder Schließstellung zuströmseitig einen Teilbereich des lichten Durchlassquerschnitts des Strahlzerlegers (2) oder den die Kanalöffnung (13) umgrenzenden Randbereich überdeckt.
9. Einbauelement nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Drossel- oder Schließelement (5, 5 1 ) wenigstens eine Drosselöffnung hat, die einen im Vergleich zu dem vom Drossel- oder Schließelement (5, 5') in der Drossel- oder Schließstellung überdeckten Teilbereich des lichten Durchlassquerschnitts des Strahlzerlegers oder im Vergleich zur Kanalöffnung reduzierten lxchten Drosselöffnungsquerschnitt hat.
10. Einbauelement nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass dem Strahlregler ein Vorsatz- oder Filtersieb (14) in Strömungsrichtung vorgeschaltet ist.
11. Einbauelement nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Vorsatz- oder Filtersieb (14) trichterförmig ausgestaltet ist.
12. Einbauelement nach einem der Ansprüche 1 bis 11 , dadurch gekennzeichnet, dass die Trichteröffnung des trichterförmigen Vorsatz- oder Filtersiebes (14) als Kanalöffnung (13) des By-Pass-Kanals ausgestaltet ist und dass diese Kanalöffnung (13) einen im Vergleich zu den Filteröffnun- gen des Vorsatz- oder Filtersiebes (14) größeren lichten öffnungsquerschnitt hat.
13. Einbauelement nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Kanalauslaß zumindest eines By- Pass-Kanals (12) m Strömungsrichtung vor der zumindest einen, den Strahlzerleger (2) in Strömungsrichtung nachgeschalteten Funktionseinheit vorgesehen ist.
14. Einbauelement nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Zumischemrichtung (4) zumindest zwei Drosselelemente (5, 5') hat und/oder dass wenigstens ein Drosselelement (5) zumindest zwei Drosselelement-Teil- bereiche aufweist, die vorzugsweise bei verschiedenen und insbesondere abgestuften Wasserdrücken von ihrer Zumisch- oder Offenstellung in eine Drossel- oder Schließstellung bewegbar sind.
15. Exnbauelement nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass zuströmseitig vor dem Strahlzerleger
(2) zumindest ein Drossel- oder Schließelement (5, 5') vorgesehen ist und dass das zumindest eine Drossel- oder Schließelement (5, 5') wenigstens mit mindestens einem Teilbereich unter dem Druck des zufließenden Wasserstromes von einer von der Zuströmseite des Strahlzerlegers (2) beabstandeten Zumisch- oder Offenstellung gegen eine Rückstellkraft in eine Drossel- oder Schließstellung bewegbar ist, m welcher das zumindest eine Drossel- oder Schließelement (5, 5') wenigstens einen ersten Teilbereich des Strahlzerleger-Zuflusses überdeckt und den Zulauf des zufließenden Wasserstromes auf den verbleibenden Teilbereich des Strahlzerleger-Zuflusses oder wenigstens eine im Drossel- oder Schließelement vorgesehene Drosselöffnung reduziert .
16. Einbauelement nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass der Strahlzerleger (2) als Diffusor ausgestaltet ist.
17. Einbauelement nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass der Strahlzerleger (2) als Lochplatte ausgestaltet ist.
18. Einbauelement nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Drossel- oder Schließelement aus elastischem Material hergestellt und unter dem Druck des zufließenden Wasserstromes gegen die Eigenelas- tizität des Drosselelement-Materials derart verformbar ist, dass das in Drossel- oder Schließstellung verformte Drossel- oder Schließelement (5, 5') zumindest einen Teilbereich des Strahlzerlegers und/oder des Strahlzerleger- Zuflusses und/oder der Kanalöffnung des By-Pass-Kanals überdeckt .
19. Exnbauelement nach einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass das zumindest eine Drossel- oder
Schließelement (5, 5') schirmartig ausgestaltet ist und in wenigstens einer Drossel- oder Schließstellung zumindest mit einem Segment seines Schirmes bzw. Schirmrandbereiches wenigstens einen Teilbereich des Strahlzerlegers und/oder des Strahlzerleger-Zuflusses und/oder der Kanalöffnung des By-Pass-Kanals (12) überdeckt.
20. Einbauelement nach einem der Ansprüche 1 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass der Schirm des schirmartigen Drossel- oder Schließelements (5, 5') m Umfangsrichtung m getrennt voneinander verformbare Schirmsegmente unterteilt ist und dass die Schirmsegmente eines Drossel- oder Schließelementes (5, 5') vorzugsweise in verschiedenen und insbesondere abgestuften Druckbereichen verformbar sind.
21. Einbauelement nach einem der Ansprüche 1 bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Drossel- oder Schließelement (5, 5') vorzugsweise zuströmseitig am Strahlzerleger (2) gehalten ist.
22. Einbauelement nach einem der Ansprüche 1 bis 21 , dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein aus elastischem Material hergestelltes Drossel- oder Schließelement (5, 5') von einer in Zumisch- oder Offenstellung vorgesehenen Trichterform in eine am Strahlzerleger (2) anliegende Schirmform in Drossel- oder Schließstellung verformbar ist.
23. Einbauelement nach einem der Ansprüche 1 bis 22, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Drossel- oder Schließelement (5, 5') zwischen einer vom Strahlzerleger beab- standeten Zumisch- oder Offenstellung und der Drossel- oder Schließstellung in axialer Richtung bewegbar ist.
24. Einbauelement nach einem der Ansprüche 1 bis 23, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine insbesondere als Druckfeder ausgestaltete Rückstellfeder als Rückstellkraft vorgesehen ist.
/ Zusammenfassung |
Sanitäres Einbauelement
Die Erfindung betrifft ein sanitäres Einbauelement, das in einer Wasserleitung angeordnet ist.
Sanitäre Einbauelemente, die m einer Wasserleitung angeordnet sind, sind bereits in den verschiedensten Ausführungen bekannt. So hat man bereits Strahlregler geschaffen, die in den Wasserauslauf einer sanitären Auslaufarmatur einsetzbar sind. Die vorbekannten Strahlregler, die entweder unmittelbar im Wasser- auslauf einer sanitären Auslaufarmatur befestigt oder m ein am Wasserauslauf montierbares Auslaufmundstück eingesetzt werden können, weisen regelmäßig einen Strahlzerleger auf, welcher den durch die Rohrleitung und den Armaturenkörper zufließenden Wasserstrom in eine Vielzahl von Einzelstrahlen unterteilt. Diese Einzelstrahlen können je nach Strahlregler-Ausführung bei Bedarf belüftet werden, bevor m einer dem Strahlzerleger nachfolgenden Homogenisiereinrichtung und/oder einem abströmseiti- gen Strömungsgleichrichter , die eine netz-, gitter-, sieb- oder wabenartige Struktur haben, ein homogener, weicher und nicht- spritzender Wasserstrahl am Wasserauslauf geformt wird.
Damit der Strahlregler seine Funktion optimal erfüllen und den aus dem Wasserauslauf austretenden Wasserstrahl formen kann, ist eine gewisse, durch den Strahlregler durchströmende Wasser- menge erforderlich. Da der Strahlzerleger und gegebenenfalls auch die nachfolgenden Funktionseinheiten des Strahlreglers ein Strömungshindernis bilden, besteht bei niedrigen Drücken die Gefahr, dass durch den Strahlregler keine ausreichende Wassermenge durchfließen und der Strahlregler seine Funktion nicht
erfüllen kann, und dass der aus dem Strahlregler austretende Wasserstrahl als unkomfortabel empfunden wird.
Es besteht daher insbesondere die Aufgabe, ein sanitäres Em- bauelement zu schaffen, das sowohl in niedrigen als auch m hohen Druckbereichen stets einen optimalen Durchflussquerschnitt bereitstellt .
Die erfindungsgemäße Lösung dieser Aufgabe besteht bei dem sa- nitären Einbauelement der eingangs erwähnten Art insbesondere darin, dass das sanitäre Einbauelement eine Zumischemrichtung mit zumindest einem Drossel- oder Schließelement hat, das unter dem Druck des zuströmenden Wassers von einer Zumisch- oder
Offenstellung gegen eine Rückstellkraft in eine Drossel- oder Schließstellung bewegbar ist, wobei die Zumischemrichtung m der Zumisch- oder Offenstellung zumindest eines Drossel- oder
Schließelementes einen größeren lichten Durchflussquerschnitt und m der Drossel- oder Schließstellung des zumindest einen
Drossel- oder Schließelementes einen demgegenüber reduzierten lichten Durchflussquerschnitt bereitstellt.
Bei dem erfindungsgemäßen Einbauelement ist zuströmseitig eine Zumischemrichtung mit zumindest einem Drossel- oder Schließelement vorgesehen, das unter dem Druck des zuströmenden Wassers von einer Zumisch- oder Offenstellung gegen eine Rück- stellkraft m eine Drossel- oder Schließstellung bewegbar ist, wobei die Zumischemrichtung in der Zumisch- oder Offenstellung zumindest eines Drossel- oder Schließelementes einen größeren lichten Durchflussquerschnitt und in der Drossel- oder Schließ- Stellung dieses zumindest einen Drossel- oder Schließelementes einen demgegenüber reduzierten lichten Durchflussquerschnitt bereitstellt. Da sich das zumindest eine Drossel- oder Schließelement bei zunehmendem Wasserdruck verschließt, lässt sich die
Durchflusskurve durch das erfindungsgemäße Einbauelement derart verändern, dass sowohl in niedrigen als auch in hohen Druckbereichen stets ein optimaler Durchflussquerschnitt bereitgestellt werden kann.
Dabei kann es vorteilhaft sein, wenn das Einbauelement als Drossel ausgebildet ist, die in hohen Druckbereichen nur einen reduzierten lichten Durchflussquerschnitt offen hält.
Eine bevorzugte Ausführungsform gemäß der Erfindung sieht jedoch vor, dass das erfindungsgemäße Einbauelement als ein im Wasserauslauf einer sanitären Auslaufarmatur angeordneter Strahlregler ausgebildet ist. Bei einer solchen Ausführungsform kann die bei herkömmlichen Strahlreglern charakteristische Durchflusskurve, welche die Form einer Wurzelfunktion aufweist, wenn man den Durchfluss (Y-Achse) über den Druck (X-Achse) darstellt, deutlich verbessert werden. Durch das als Strahlregler ausgestaltete Einbauelement durchströmt nämlich auch in den niedrigeren Druckbereichen eine ausreichende Wassermenge, damit der Strahlregler seine Funktion optimal erfüllen und einen homogenen, weichen und nicht-spritzenden Wasserstrahl formen kann, der vom Anwender als komfortabel empfunden wird. Somit lässt sich die Durchflusskurve des als Strahlregler ausgebildeten Einbauelementes sowohl bei niedrigerem Druck als auch bei demgegenüber höherem Druck stets in einer Komfortzone halten.
Besonders vorteilhaft ist es, wenn das Einbauelement einen Strahlzerleger hat, der den zufließenden Wasserstrom in eine Vielzahl von Einzelstrahlen unterteilt und wenn die Zumischein- richtung zuströmseitig vor dem Strahlzerleger vorgesehen ist.
Dabei sieht eine bevorzugte Ausführungsform gemäß der Erfindung vor, dass das zumindest eine Drossel- oder Schließelement in
seiner Drossel- oder Schließstellung einen Teilbereich des Strahlzerleger-Zuflusses und/oder des lichten Durchlassquerschnitts des Strahlzerlegers und/oder einen, wenigstens den Strahlzerleger des Strahlreglers umgehenden By-Pass-Kanal ver- schließt. Verschließt das zumindest eine Drossel- oder Schließelement in seiner Drossel- oder Schließstellung beispielsweise einen Teilbereich des lichten Durchflussquerschnitts des Strahlzerlegers oder einen den Strahlzerleger des Strahlreglers umgehenden By-Pass-Kanal, wird dem dabei unter hohem Druck zu- fließenden Wasserstrom nur ein demgegenüber reduzierter lichter Durchflussquerschnitt herei tgestellt .
Dabei sieht eine Ausführungsform gemäß der Erfindung vor, dass die Zumischemrichtung zumindest einen By-Pass-Kanal hat, dessen Kanalöffnung in Strömungsrichtung vor dem Strahlzerleger vorgesehen ist. Die m niedrigen Druckbereichen auch durch den By-Pass-Kanal durchfließende Teilmenge des zuströmenden Wassers kann das erfindungsgemäße Einbauelement unter Umgehung seines Strahlzerlegers passieren.
Damit das Drossel- oder Schließelement in seiner Drossel- oder Schließstellung als Wasserdrossel wirksam werden kann, ist es vorteilhaft, wenn das zumindest eine Drossel- oder Schließelement in seiner Drossel- oder Schließstellung zuströmseitig ei- nen Teilbereich des lichten Durchflussquerschnitts des Strahlzerlegers oder den die Kanalöffnung umgrenzenden Randbereich überdeckt. In dieser Drossel- oder Schließstellung wird dem zufließenden Wasser der Zugang zu dem vom Drossel- oder Schließelement überdeckten Teilbereich des Strahlzerlegers oder zu dem unterhalb des Drossel- oder Schließelements befindlichen By- Pass-Kanal versperrt.
Das Drossel- oder Schließelement kann den lichten Durchfluss-
querschnitt des Einbauelementes m der Drossel- oder Schließ- stellung reduzieren, wenn zumindest ein Drossel- oder Schließelement wenigstens eine Drosselöffnung hat, die einen im Vergleich zu dem vom Drossel- oder Schließelement m der Drossel- oder Schließstellung überdeckten Teilbereich des lichten Durchlassquerschnitts des Strahlzerlegers oder im Vergleich zur Kanalöffnung reduzierten lichten Drosselöffnungs-Querschnitt hat.
Damit das erfindungsgemäße Einbauelement nicht durch die im zu- fließenden Wasserstrom eventuell enthaltenen Schmutzpartikel m seiner Funktion beeinträchtigt werden kann, ist es vorteilhaft, wenn dem Einbauelement ein Vorsatz- oder Filtersieb m Strömungsrichtung vorgeschaltet ist. Dabei lassen sich die im Wasser eventuell enthaltenen Schmutzpartikel m Strömungsrich- tung vor dem Einbauelement sammeln, wenn das Vorsatz- oder FiI- tersieb trichterförmig ausgestaltet ist.
Eine Weiterbildung der Erfindung von eigener schutzwürdiger Bedeutung sieht vor, dass die Trichteröffnung des tπchterförmi- gen Vorsatz- oder Filtersiebes als Kanalöffnung des By-Pass-Ka- nales ausgestaltet ist und dass diese Kanalöffnung einen im Vergleich zu den Filteröffnungen des Vorsatz- oder Filtersiebes größeren lichten öffnungsquerschnitt hat. Somit können die m der Drossel- oder Schließstellung im Vorsatz- oder Filtersieb angesammelten Schmutzpartikel aus dem Bereich des Strahlzerlegers automatisch abgeführt werden, wenn sich das m der Trichteröffnung befindliche Drossel- oder Schließelement bei nachlassendem Wasserdruck wieder m seine Zumisch- oder Offenstellung bewegt. Diese weiterbildende Ausführungsform des er- fmdungsgemäßen Einbauelementes zeichnet sich daher nicht nur durch eine stets in der Komfortzone verbleibende Funktionsweise aus, vielmehr ist zusätzlich auch eine m Zeitintervallen praktisch automatisch erfolgende Reinigung im Bereich des erfm-
dungsgemäßen Einbauelementes vorgesehen.
Da der Strahlzerleger eine Vielzahl kleiner Durchflussöffnungen hat und da der lichte Durchflussquerschnitt der dem Strahlzer- leger in Strömungsrichtung nachfolgenden Funktionseinheiten meist größer ist, ist es zweckmäßig, wenn der Kanalauslass zumindest eines By-Pass-Kanals in Strömungsrichtung vor der zumindest einen, dem Strahlzerleger in Strömungsrichtung nachfolgenden Funktionseinheit vorgesehen ist.
Um den im erfindungsgemäßen Einbauelement geformten Wasserstrahl auch über einen breiten Druckbereich stets in der Komfortzone zu halten, ist es vorteilhaft, wenn die Zumischein- richtung zumindest zwei Drosselelemente hat und/oder wenn we- nigstens ein Drosselelement zumindest zwei Drosselelement-Teil- bereiche hat, die bei verschiedenen, vorzugsweise abgestuften Wasserdrücken von ihrer Zumisch- oder Offenstellung in ihre Drossel- oder Schließstellung bewegbar sind.
Eine bevorzugte Ausführungsform gemäß der Erfindung sieht vor, dass zuströmseitig vor dem Strahlzerleger zumindest ein Drossel- oder Schließelement vorgesehen ist und dass das zumindest eine Drossel- oder Schließelement wenigstens mit mindestens einem Teilbereich unter dem Druck des zufließenden Wasserstromes von einer von der Zuströmseite des Strahlzerlegers beabstandeten Zumisch- oder Offenstellung gegen eine Rückstellkraft in eine Drossel- oder Schließstellung bewegbar ist, in welcher das zumindest eine Drossel- oder Schließelement wenigstens einen ersten Teilbereich des Strahlzerleger-Zulaufes überdeckt und den Zufluss des Wasserstromes auf den verbleibenden Teilbereich des Strahlzerleger-Zulaufes und/oder wenigstens eine im Drossel- oder Schließelement vorgesehene Drosselöffnung reduziert.
Das Funktionsprinzip des erfindungsgemäßen Einbauelementes kann in Verbindung mit den verschiedensten Strahlzerleger-Ausführungen vorteilhaft eingesetzt werden. So sieht eine Ausführungs- form gemäß der Erfindung vor, dass der Strahlzerleger als Diffusor ausgestaltet ist, während eine demgegenüber andere Ausführungsform einen als Lochplatte ausgestalteten Strahlzerleger hat .
Um das erfindungsgemäße Einbauelement aus nur wenigen Bestandteilen möglichst einfach und kostengünstig herstellen zu können, ist es vorteilhaft, wenn zumindest ein Drossel- oder Schließelement aus elastischem Material hergestellt und unter dem Druck des zufließenden Wasserstromes gegen die Eigenelas- tizität des Drosselelement-Materials derart verformbar ist, dass das in Drossel- oder Schließstellung verformte Drosseloder Schließelement zumindest einen Teilbereich des Strahlzerlegers und/oder des Strahlzerleger-Zuflusses und/oder der Kanalöffnung des By-Pass-Kanals überdeckt.
Dabei kann eine Ausführungsform der Erfindung beispielsweise darin bestehen, dass das zumindest eine Drossel- oder Schließelement schirmartig ausgestaltet ist und in wenigstens einer Drossel- oder Schließstellung zumindest mit einem Segment sei- nes Schirmes beziehungsweise Schirmrandbereiches wenigstens einen Teilbereich des Strahlzerlegers und/oder des Strahlzerleger-Zuflusses und/oder der Kanalöffnung des By-Pass-Kanals überdeckt .
Um auch ein Einbauelement mit einem schirmartigen Drossel- oder Schließelement aus elastischem Material stufenweise über einen breiten Druckbereich betätigen zu können, kann es vorteilhaft sein, wenn der Schirm des schirmartigen Drossel- oder Schließ-
elements in Umfangsrichtung in getrennt voneinander verformbare Schirmsegmente unterteilt ist und wenn die Schirmsegmente eines Drossel- oder Schließelementes vorzugsweise in verschiedenen und insbesondere in abgestuften Druckbereichen verformbar sind.
Um das Drossel- oder Schließelement stets in seiner Funktionsstellung im Bereich des Strahlzerlegers oder der Kanalöffnung des By-Pass-Kanals halten zu können, ist es vorteilhaft, wenn zumindest ein Drossel- oder Schließelement vorzugsweise zu- strömseitig am Strahlzerleger gehalten ist.
Eine besonders einfache und kostengünstig herstellbare Ausführungsform gemäß der Erfindung sieht vor, dass zumindest ein aus elastischem Material hergestelltes Drossel- oder Schließelement von einer in Zumisch- oder Offenstellung vorgesehenen Trichterform in eine am Strahlzerleger anliegende Schirmform in Drossel- oder Schließstellung verformbar ist. Dabei wird das zunächst trichterförmige Drossel- oder Schließelement bei zunehmendem Wasserdruck in eine Schirmform verformt, die Vorzugs- weise randseitig am Strahlzerleger und/oder an dem die Kanalöffnung des By-Pass-Kanals umgrenzenden Randbereich anliegt.
Das Drossel- oder Schließelement kann auch aus festem und formbeständigen Material hergestellt werden, wenn zumindest ein Drossel- oder Schließelement zwischen einer vom Strahlzerleger beabstandeten Zumisch- oder Offenstellung und der Drossel- oder Schließstellung in axialer Richtung bewegbar ist.
Dabei ist es vorteilhaft, wenn zumindest eine insbesondere als Druckfeder ausgestaltete Rückstellfeder als Rückstellkraft dient .
Weiterbildungen gemäß der Erfindung ergeben sich aus den An-
Sprüchen in Verbindung mit den Zeichnungen. Nachstehend wird die Erfindung anhand vorteilhafter Ausführungsbeispiele noch näher dargestellt.
Es zeigt:
Fig. 1 und 2 einen Strahlregler mit einer Zumischeinrich- tung, die in ihrer hier dargestellten Drosseloder Schließstellung den lichten Durchfluss- querschnitts eines im Strahlregler vorgesehenen
Strahlzerlegers reduziert, wobei der Strahlregler in Figur 1 in einem perspektivischen Längsschnitt und m Figur 2 m einer teilgeschnitte- nen Seitenansicht gezeigt ist,
Fig. 3 und 4 den Strahlregler aus Figur 1 und 2 in der Zu- misch- oder Offenstellung der Zumischemrich- tung, m welcher diese den maximalen lichten Durchflussquerschnitt hat,
Fig. 5 und 6 einen Strahlregler mit einer Zumischeinrich- tung, die ein aus formbeständigem Material hergestelltes, in axialer Richtung verschieblich geführtes und gegen eine Rückstellfeder in seine hier dargestellte Schließstellung bewegbares Drossel- oder Schließelement hat,
Fig. 7 und 8 den Strahlregler aus Figur 5 und 6 in der Zu- misch- oder Offenstellung seines Drossel- oder Schließelementes,
Fig. 9 und 10 einen mit Figur 5 bis 8 vergleichbar ausgestalteten Strahlregler m der Drossel- oder
Schließstellung seines aus formbeständigem Material hergestellten und ringscheibenförmig ausgebildeten Drossel- oder Schließelementes,
Fig. 11 und 12 den Strahlregler aus Figur 9 und 10 in der Zumisch- oder Offenposition des Drossel- oder Schließelementes ,
Fig. 13 und 14 einen in der Drossel- oder Schließstellung sei- nes tellerförmigen Drossel- oder Schließelementes gezeigten Strahlregler, der einen als Diffusor ausgebildeten Strahlzerleger hat,
Fig. 15 und 16 den Strahlregler aus Figur 13 und 14 in der von der Rückstellfeder gehaltenen Zumisch- oder
Offenposition seines Drossel- oder Schließelementes ,
Fig. 17 und 18 einen mit Figur 13 bis 16 vergleichbar ausge- stalteten und zusätzlich mit einem dem Strahlregler-Zulauf vorgeschalteten Vorsatz- oder Filtersieb ausgestatteten Strahlregler in der Drossel- oder Schließstellung seines Drosseloder Schließelementes,
Fig. 19 und 20 den Strahlregler aus Figur 17 und 18 in der von der Rückstellfeder gehaltenen Zumisch- oder Offenposition des Drossel- oder Schließelementes ,
Fig. 21 und 22 einen Strahlregler in einer Zumischeinrichtung, die einen den Strahlzerleger des Strahlreglers umgehenden By-Pass-Kanal hat, wobei dem By-
Pass-Kanal ein als Schließventil ausgestaltetes Drossel- oder Schließelement aus elastischem Material zugeordnet ist, welches sich in den Figuren 21 und 22 in seiner Drossel- oder Schließstellung befindet,
Fig. 23 und 24 den Strahlregler aus Figur 21 und 22 in der Zu- misch- oder Offenposition seines Drossel- oder Schließelementes,
Fig. 25 die Durchflusskurve der in den Figuren 1 bis 24 gezeigten Strahlregler (durchgezogene Linie) im Vergleich zur Durchflusskurve eines herkömmlichen und gemäß dem Stand der Technik ausgestalteten Strahlreglers (strichpunktierte
Linie) ,
Fig. 26 und 27 einen nur im Bereich seines Strahlzerlegers schematisch dargestellten Strahlregler in der Zumisch- oder Offenposition seines aus elastischem Material hergestellten Drossel- oder Schließelementes ,
Fig. 28 und 29 den Strahlregler aus Figur 26 und 27 in einer von mehreren Drossel- oder Schließstellungen seines Drossel- oder Schließelementes, wobei das Drossel- oder Schließelement m jeder dieser druckabhängig zuschaltbaren Drossel- oder Schließstellungen einen weiteren Teilbereich des lichten Durchflussquerschnitts des Strahlzerlegers verschließt,
Fig. 30 und 31 einen ebenfalls im Bereich seines Strahlzerle-
gers schematisch dargestellten Strahlregler, der ein durch radiale Einschnitte in einzelne Drosselelement-Segmente unterteiltes Drosseloder Schließelement aus elastischem Material hat,
Fig. 32 und 33 den Strahlregler aus Figur 30 und 31 m einer der Drossel- oder Schließstellungen seines Drossel- oder Schließelementes , wobei m Figur 32 und 33 alle Drosselelement-Segmente dieses
Drossel- oder Schließelementes zuströmseitig dicht auf den ihnen zugeordneten Teilbereichen des Strahlreglers aufliegen,
Fig. 34 bis 39 einen ebenfalls schematisch im Bereich seines
Strahlzerlegers dargestellten Strahlregler, der ein ähnlich wie m Figur 30 bis 33 ausgestaltetes Drossel- oder Schließelement hat, wobei das Drossel- oder Schließelement in Figur 34 in seiner Zumisch- oder Offenstellung und in den
Figuren 35 bis 39 in verschiedenen Drosseloder Schließstellungen seines Drossel- oder Schließelements dargestellt ist,
Fig. 40 und 41 einen Strahlregler, dessen Zumischeinrichtung zwei stufenweise aktivierbare Drossel- oder Schließelement hat, wobei diese jeweils gegen eine zugeordnete Rückstellfeder in axialer Richtung bewegbaren Drossel- oder Schließele- mente sich in Figur 40 und 41 jeweils in ihrer
Zumisch- oder Offenstellung befinden,
Fig. 42 und 43 den Strahlregler aus Figur 40 und 41 , wobei
sich xn den Figuren 42 und 43 nur eines der Drossel- oder Schließelemente in seiner Zu- misch- oder Offenposition befindet, während das hier untere Drossel- oder Schließelement durch den zunehmenden Wasserdruck bereits in seine
Drossel- oder Schließstellung bewegt wurde,
Fig. 44 und 45 den Strahlregler aus Figur 40 bis 43 in der
Drossel- oder Schließposition seiner beiden Drossel- oder Schließelemente,
Fig. 46 bis 51 einen Strahlregler im Bereich seines Strahlzerlegers, dessen Zumischemrichtung ebenfalls stufenweise betätigbar ist, wobei an der Zu- strömseite des Strahlzerlegers dazu mehrere ringförmig umlaufende Dichtlippen vorgesehen sind, die m der ihnen zugeordneten und druckabhängig aktivierbaren Drossel- oder Schließstellung einen von mehreren koaxial angeordne- ten Lochkreisen des als Lochplatte ausgestalteten Strahlzerlegers verschließen,
Fig. 52 die Durchflusskurve der m den Figuren 40 bis
45 bzw. 46 bis 51 dargestellten Strahlregler,
Fig. 53 und 54 einen Strahlregler mit einem, gegen eine Rückstellfeder axial bewegbaren Drossel- oder Schließelement, welches Drossel- oder Schließelement in seiner in Fig. 54 gezeigten Drossel- oder Schließstellung einen ersten Teilbereich des Strahlzerleger-Zuflusses überdeckt und den Zulauf des zufließenden Wasserstromes auf den verbleibenden Teilbereich reduziert,
Fig. 55 bis 57 einen Strahlregler mit einem Drossel- oder
Schließelement aus elastischem Material, das in der in Fig. 56 gezeigten Schließstellung einen Teilbereich des Strahlregler-Zuflusses überdeckt ,
Fig. 58 und 59 einen Strahlregler mit einem, m seiner Offenstellung gezeigten Drossel- oder Schließelement aus elastischem Material, wobei der Strahlregler in Fig. 58 in einem perspektivischen Längsschnitt und in Fig. 59 in einem seitlichen Teil-Längsschnitt dargestellt ist, und
Fig. 60 und 61 den Strahlregler aus Fig. 58 und 59 m der
Schließstellung seines Drossel- oder Schließelementes, wobei der Strahlregler m Fig. 60 m einem perspektivischen Längsschnitt und in Fig. 61 in einem seitlichen Teil-Längsschnitt ge- zeigt ist.
In den Figuren 1 bis 24 und 26 bis 61 sind Ausführungen 101 bis 114 eines hier als Strahlregler ausgestalteten sanitären Em- bauteiles dargestellt. Diese Strahlregler 101 bis 114, die m einer hier nicht weiter dargestellten sanitären Auslaufarmatur angeordnet sind, weisen einen Strahlzerleger 2 auf, der den zufließenden Wasserstrom m eine Vielzahl von Einzelstrahlen unterteilt, bevor diese Einzelstrahlen mit Luft angereichert und in einem ausströmseitigen Strömungsgleichrichter 3 zu einem homogenen und nicht-spritzenden Gesamtstrahl geformt werden können.
Den Strahlzerlegern 2 der in den Figuren 1 bis 24 und 26 bis 61 gezeigten Strahlreglern 101 bis 114 ist eine Zumischemrichtung 4 mit zumindest einem Drossel- oder Schließelement 5 bzw. 5' in Strömungsrichtung vorgeschaltet. Das zumindest eine Drossel- oder Schließelement 5, 5 1 ist unter dem Druck des zuströmenden Wassers von einer in den Figuren 3, 4; 7, 8; 11, 12; 15, 16; 19, 20; 23, 24; 26, 27; 30, 31; 34; 40, 41; 46, 47; 53; 55 und 58, 59 gezeigten Zumisch- oder Offenstellung gegen eine Rückstellkraft in eine in den Figuren 1, 2; 5, 6; 9, 10; 13, 14; 17, 18; 21, 22; 28, 29; 32, 33; 35 bis 39; 42 bis 45; 48 bis 51; 54; 56 und 60, 61 dargestellten Drossel- oder Schließstellung bewegbar. Dabei stellt das zumindest eine Drossel- oder Schließelement 5, 5' in seiner Zumisch- oder Offenstellung einen größeren lichten Durchflussquerschnitt und in der zumindest einen Drossel- oder Schließstellung einen demgegenüber reduzierten lichten Durchflussquerschnitt bereit.
Die hier dargestellten Strahlregler 101 bis 114 zeichnen sich dadurch aus, dass diese Strahlregler 101 bis 114 die bei her- kömmlichen Strahlreglern charakteristische Durchflusskurve, welche die Form einer Wurzelfunktion aufweist, wenn man den Durchfluss (Y-Achse) über den Druck (X-Achse) darstellt, deutlich zu verbessern vermögen. Durch die hier dargestellten Strahlregler 101 bis 114 durchströmt nämlich auch m den niedrigen Druckbereichen eine ausreichende Wassermenge, damit diese Strahlregler 101 bis 114 ihre Funktion optimal erfüllen und einen homogenen und nicht-spritzenden Wasserstrahl formen können, der vom Anwender stets als komfortabel empfunden wird. Bei den hier dargestellten Strahlreglern 101 bis 114 ist dazu zuströmseitig vor dem Strahlzerleger 2 die Zumischemrichtung 4 mit zumindest dem einen Drossel- oder Schließelement 5, 5' vorgesehen, welches Drossel- oder Schließelement 5, 5 1 unter dem Druck des zuströmenden Wassers von einer Zumisch- oder Offen-
Stellung gegen eine Rückstellkraft in eine Drossel- oder Schließstellung bewegbar ist, wobei die Zumischeinrichtung 4 in der Drossel- oder Schließstellung zumindest eines Drossel- oder Schließelementes 5, 5 1 einen größeren lichten Durchflussquer- schnitt und in der Drossel- oder Schließstellung dieses zumindest einen Drossel- oder Schließelementes 5, 5' einen demgegenüber reduzierten lichten Durchflussquerschnitt durch den Strahlregler 101 bis 114 bereitstellt.
Während die in den Figuren 1 bis 12, 26 bis 61 und 58 bis 61 gezeigten Strahlregler 101 bis 103, 107 bis 111 sowie 114 einen als Lochplatte ausgestalteten Strahlzerleger 2 aufweisen, ist der Strahlzerleger 2 der in den Figuren 13 bis 24 sowie 53 bis 57 dargestellten Strahlregler 104 bis 106 und 112 bis 113 als Diffusor ausgestaltet, der den zufließenden Wasserstrom in den in Umfangsrichtung vorzugsweise gleichmäßig voneinander beabstandeten Wandungsdurchbrüchen 6 einer Umfangswandung 7 in eine Vielzahl von Einzelstrahlen unterteilt.
In den Figuren 1 bis 4 ist ein Strahlregler 101 mit einem als Lochplatte ausgestalteten Strahlzerleger 2 dargestellt. Dabei ist das zuströmseitig vor dem Strahlzerleger 2 angeordnete und an dem Strahlzerleger 2 mittels einer Rastverbindung gehaltene Drossel- oder Schließelement 5 aus elastischem Material herge- stellt. Dieses elastische Drossel- oder Schließelement 5 ist unter dem Druck des zufließenden Wasserstroms von einer von der Zuströmseite des Strahlzerlegers 2 beabstandeten Zumisch- oder Offenstellung gegen die als Rückstellkraft dienende Eigenelastizität des Drossel- oder Schließelement-Materials in eine Drossel- oder Schließstellung verform- bzw. bewegbar, in welcher das Drossel- oder Schließelement - wie in den Figuren 3 und 4 gezeigt - einen zentralen Teilbereich des Strahlzerleger- Zuflusses überdeckt und den Zulauf des zufließenden Wasserstro-
mes auf den verbleibenden Teilbereich des Strahlregler- Zuflusses reduziert.
Dabei wird aus einem Vergleich der Figuren 1 und 2 einerseits und der Figur 3 und 4 andererseits deutlich, dass das Drosseloder Schließelement 5 von einer in Zumisch- oder Offenstellung vorgesehenen Trichterform in eine Schirmform in Drossel- oder Schließstellung verformbar ist, in welcher das Drossel- oder Schließelement 5 zumindest mit seinem Schirmrand zuströmseitig am Strahlzerleger 2 dicht anliegt und wenigstens einen inneren Lochkreis der in konzentrischen Lochkreisen angeordneten Durchflusslöcher 8 des Strahlzerlegers 2 verschließt.
Die in den Figuren 5 bis 20 dargestellten Strahlregler 102 bis 105 weisen demgegenüber ein aus formbeständigen Material hergestelltes Drossel- oder Schließelement 5 auf, das zwischen einer vom Strahlzerleger 2 beabstandeten und in den Figuren 7, 8; 11, 12; 15, 16 und 19, 20 gezeigten Zumisch- oder Offenstellung und einer in den Figuren 5, 6; 9, 10; 13, 14 und 17, 18 dargestell- ten Drossel- oder Schließstellung bewegbar ist, in welcher Drossel- oder Schließstellung das entsprechende Drossel- oder Schließelement 5 einen Teilbereich des Strahlzerleger-Zuflusses überdeckt. Während das Drossel- oder Schließelement 5 der in den Figuren 5 bis 12 abgebildeten Strahlregler 102, 103 dazu eine Teilmenge der im Strahlzerleger 2 vorgesehenen Durchflusslöcher überdecken, dichtet das Drossel- oder Schließelement der in den Figuren 13 bis 20 wiedergegebenen Strahlregler 104, 105 den als Diffusor ausgestalteten Strahlzerleger 2 am Umfangsrand vollständig ab, so dass der Strahlzerleger-Zulauf auf die in den Drossel- oder Schließelementen 5 vorgesehenen Drosselöffnungen 9 reduziert wird. An den Strahlzerlegern 2 der in den Figuren 5 bis 20 gezeigten Strahlregler 102 bis 105 steht zuströmseitig jeweils ein axialer Führungszapfen 10 vor, an
welchem das entsprechende Drossel- oder Schließelement 5 mittels einer komplementären Führungsöffnung verschieblich geführt ist. Die Drossel- oder Schließelemente 5 der in den Figuren 5 bis 20 abgebildeten Strahlregler 102 bis 105, die ring-, rad- oder scheibenförmig ausgestaltet sein können, sind unter dem Druck des zufließenden Wassers gegen die Rückstellkraft einer Druckfeder 11 von der Zumisch- oder Offenstellung m ihre Drossel- oder Schließstellung bewegbar.
Während das Drossel- oder Schließelement 5 des Strahlreglers 102 einen kreisringförmigen Teilbereich mit radialen Speichen zur zentralen Führung aufweist, ist das Drossel- oder Schließelement 5 der Strahlregler 103, 104, 105 topf-, teller- oder scheibenförmig ausgestaltet.
Der m den Figuren 21 bis 24 gezeigte Strahlregler 106, der einen als Diffusor ausgestalteten Strahlzerleger 2 hat, weist einen zentral angeordneten und den Strahlzerleger 2 umgehenden bzw. durchsetzenden By-Pass-Kanal 12 auf, dessen Kanalöffnung 13 in Strömungsrichtung vor dem Strahlzerleger 2 vorgesehen ist. Diesem By-Pass-Kanal 12 ist ein pilz- oder schirmförmiges Drossel- oder Schließelement 5 aus elastischem Material m Strömungsrichtung vorgeschaltet, das unter dem Druck des zuströmenden Wassers von der in den Figuren 23 und 24 gezeigten Zumisch- oder Offenstellung m eine Drossel- oder Schließstellung bewegbar ist, m welcher das Drossel- oder Schließelement 5 nur einen reduzierten Durchflussquerschnitt durch den Strahlregler 106 bereitstellt. In dieser m Figur 21 und 22 gezeigten Drossel- oder Schließstellung überdeckt das Drossel- oder Schließelement 5 zuströmseitig den die Kanalöffnung 13 umgrenzenden Randbereich derart dicht, dass der By- Pass-Kanal 12 verschlossen ist.
Den m den Figuren 1 bxs 12 und 17 bis 24 dargestellten Strahlreglern 101 bis 103 und 105 bis 106 ist ein Filter- oder Vorsatzsieb 14 vorgeschaltet, welches die im Wasser enthaltenen Schmutzpartikel ausfiltern soll, die andernfalls den Strahlzer- leger 2 verstopfen und die Funktion der Strahlregler 101 bis 103, 105, 106 beeinträchtigen könnten.
Auch der in den Figuren 21 bis 24 gezeigte Strahlregler 106 weist ein solches Vorsatz- oder Filtersieb 14 auf, das hier trichterförmig ausgestaltet ist. Dabei ist die zentrale Trichteröffnung des trichterförmigen Vorsatz- oder Filtersiebes 14 als Kanalöffnung 13 des By-Pass-Kanals 12 ausgestaltet. Da das aus elastischem Material bestehende und pilz- oder tellerförmig ausgestaltete Drossel- oder Schließelement 5 bei nachlassendem Wasserdruck oder Unterbrechung der Wasserzufuhr sich m seine Offen- oder Zumischstellung verformt bzw. bewegt, können solche im Filtersieb 14 angesammelten Schmutzpartikel m Zeitintervallen praktisch automatisch durch den By-Pass-Kanal 12 abgeführt werden, der im Vergleich zu den Filteröffnungen 15 des Vorsatz- oder Filtersiebes 14 einen demgegenüber größeren lichten Kanal- oder öffnungsquerschnitt aufweist. Diese durch den By-Pass-Kanal 12 abgeführten Schmutzpartikel müssen somit nicht mehr den Strahlzerleger 2 passieren, - vielmehr treten diese Schmutzpartikel erst m Strömungsrichtung hinter dem Strahlzerleger 2 wieder aus, wobei der dem Strahlzerleger 2 nachgeschaltete Strömungsgleichrichter 3 einen wesentlich größeren lichten Durchflussquerschnitt hat.
Figur 25 zeigt eine typische Durchflusskurve, die mit den Strahlregler-Ausführungen 101 bis 106 erreichbar ist. Die m einer strichpunktierten Linie dargestellte Kurve a zeigt das Durchflussverhalten eines im Stand der Technik verwendeten Strahlzerlegers, wohingegen die als durchgezogene Linie darge-
stellte Kurve b im niedrigen Druckbereich aufgrund der By-Pass- Wirkung der noch offenen Drossel- oder Schließelemente 5 einen sehr steilen Anstieg des Durchflusses darstellt, der sich dann bei zunehmendem Druck aufgrund des Verschließens der Drossel- oder Schließelemente 5 reduziert und bei höherem Druck deckungsgleich mit der Kurve A wird, die das typische Durchflussverhalten eines Strahlzerlegers 2 mit m der Drossel- oder Schließposition befindlichen Drossel- oder Schließelementen aufweist .
In den Figuren 26 bis 51 sind Strahlregler 107 bis 111 mit einer Zumischemrichtung 4 dargestellt, welche entweder mehrere Drossel- oder Schließelemente 5, 5' aufweist oder ein in Teilbereiche oder Segmente segmentiertes Drossel- oder Schließele- ment 5 haben, das m verschiedenen Drossel- oder Schließstellungen jeweils einen Teilbereich des Strahlzerleger- Zuflusses überdeckt.
So ist das Drossel oder Schließelement 5 des m den Figuren 26 bis 29 gezeigten Strahlreglers 107 als ein aus elastischem Material hergestellter und unter Druck verformbarer Körper ausgebildet, der stufenweise einzelne Teilbereiche des als Lochplatte ausgestalteten Strahlzerlegers 2 in Abhängigkeit vom Wasserdruck verschließt. Um hier zu einem vielstufigen Ver- schlussprmzip zu kommen, wie es m den Figuren 26 bis 29 dargestellt ist, ist der Strahlregler 107 so gestaltet, dass sein Drossel- oder Verschlusselement 5 unterschiedliche Steifigkeiten besitzt und sich somit mit steigendem Druck entsprechend der Steifigkeit bzw. Elastizität partiell verformt. Dabei ist das Drossel- oder Schließelement 5 als eine tellerförmige elastische Scheibe ausgestaltet, die umlaufend eine unterschiedliche Wandstärke aufweist und somit im Bereich der dünnsten Wandstärke sich bereits bei geringem Druck verformt.
Das schirmförmige Drossel- oder Schließelement 5 des in den Figuren 30 bis 33 gezeigten Strahlreglers 108 ist in Umfangs- richtung derart in getrennt voneinander verformbare Schirmseg- mente unterteilt, dass dieses Drossel- oder Schließelement 5 praktisch eine blütenförmige Scheibe bildet, die aufgrund der radialen Einschnitte aus einzelnen Elementen besteht. Diese einzelnen Segmente oder Scheibenelemente können aufgrund von zusätzlich unterschiedlichen Materialanhäufungen unterschiedliche Steifigkeiten haben. Darüber hinaus, was in diesem Falle nicht dargestellt ist, kann man unterschiedliche Steifigkeiten auch durch unterschiedlich tiefes radiales Ein- schlitzen, und/oder durch unterschiedliche Breiten der einzelnen blütenblatt-artigen Segmente oder Scheibenelemente säumen.
In den Figuren 40 bis 45 ist ein Strahlregler 109 mit einem vergleichbar ausgestalteten tellerförmigen Drossel- oder Schließelement 5 schematisch dargestellt, wobei hier unterschiedliche Steifigkeiten der blütenblatt-artigen Segmente oder Scheibenelemente durch unterschiedliche Materialstärke erreicht wird.
In den Figuren 40 bis 45 ist ein Strahlregler 110 dargestellt, der mit den Strahlreglern 102 bis 105 vergleichbar ist. Der Strahlregler 110 ist jedoch zweistufig ausgebildet und weist dazu zwei getrennt voneinander in axialer Richtung bewegbare und jeweils topfförmig ausgestaltete Drossel- oder Schließelemente 5, 5' auf, denen bei unterschiedlichen Wasserdrücken aktivierbare Rückstellfedern 11 zugeordnet sind. Während die Drossel- oder Schließelemente 5, 5' der Zumischeinrichtung 4 in Figur 40 und 41 in ihrer unbelasteten Zumisch- oder Offenstellung dargestellt sind, zeigen die Figuren 42 und 43 die Drosselelemente 5, 5' des Strahlreglers 110 bei steigendem
Wasserdruck, wobei zunächst nur das Drossel- oder Schließelement 5 den ihm zugeordneten Teilbereich des als Lochplatte ausgestalteten Strahlzerlegers 2 verschließt und damit den Strahlzerleger-Zulauf auf die zentrale und durch die Rück- stellfeder durchsetzte Drosselöffnung 9 reduziert. Aus den Figuren 44 und 45 wird deutlich, dass die Drossel- oder Schließelemente 5, 5' bei hohem Druck derart dicht aufeinander und zuströmseitig auf dem Strahlzerleger 2 liegen, dass der zufließende Wasserstrom den Strahlzerleger 2 nur noch über den die Drossel- oder Schließelemente 5, 5' umgrenzenden Lochkreis passieren kann.
Der in den Figuren 46 bis 51 gezeigte Strahlregler 111 weist ebenfalls einen als Lochplatte ausgestalteten Strahlzerleger 2 mit einer mehrstufigen Zumischeinrichtung 4 auf. An die Zuströmseite des Strahlzerlegers 2 sind dazu Drossel- oder Schließelemente 5, 5' angeformt, die jeweils als ringförmige Dichtlippen aus elastischem Material ausgestaltet und zumindest einem benachbarten Lochkreis des Strahlzerlegers 2 zugeordnet sind. Diese als Dichtlippen ausgestalteten Drossel- oder Schließelemente 5, 5' sprechen bei unterschiedlichen Wasserdrücken durch Verformung an, wobei die in Ausgangsstellung zum Strahlzerleger 2 geneigten Dichtlippen unter dem Wasserdruck derart gegen den Strahlzerleger 2 gepresst werden, dass der jeweils zugeordnete Lochkreis des Strahlzerlegers 2 dicht verschlossen wird. Bei maximalem Wasserdruck kann das zufließende Wasser - wie in Figur 51 dargestellt - nur noch über den äußeren unverdeckten Lochkreis durch den Strahlzerleger 2 passieren. In Figur 51 ist die Durchflusskurve der Strahlregler 110, 111 mit ihren mehrstufigen Zumischeinrichtungen 4 dargestellt. Deutlich zu erkennen ist, dass der Durchfluss durch den Strahlregler 110, 111 mittels der sich druckabhängig und stufenweise in ihre Offen- oder Schließstellung bewegenden Offen-
oder Schließelemente 5, 5' stets in einer Komfortzone gehalten wird, in welcher der Strahlregler 110, 111 einen homogenen, perlend-weichen Strahl formen kann.
Die m den Fig. 26 bis 51 dargestellten Einbauelemente 107 bis 111 können auch als bloße Drossel ausgestaltet sein, die lediglich aus dem Strahlzerleger 2 und der zuströmseitig angeordneten Zumischemrichtung 4 besteht und an beliebiger Stelle in einer Wasserleitung angeordnet ist.
In den Fig. 53 und 54 ist ein sanitäres Einbauelement 112 gezeigt, das als ein in das Auslaufmundstück einer sanitären Auslaufarmatur einsetzbarer Strahlregler ausgebildet ist. Der Strahlregler 112 gemäß den Fig. 53 und 54 weist eine Zumisch- einrichtung 4 mit einem Drossel- oder Schließelement 5 auf, das unter dem Druck des zuströmenden Wassers von einer - m Fig. 53 dargestellten - Zumisch- oder Offenstellung gegen die Rückstellkraft einer Druckfeder 11 m die m Fig. 54 gezeigte Drossel- oder Schließstellung bewegbar ist. In dieser Drossel- oder Schließstellung stellt die Zumischemrichtung 4 nur einen reduzierten lichten Durchflussquerschnitt bereit.
In den Fig. 53 und 54 ist erkennbar, dass der Strahlregler 112 einen, den zufließenden Wasserstrom in eine Vielzahl von em- zelnen Strahlen unterteilenden Strahlzerleger 2 hat, der als Diffusor ausgestaltet ist. Während dem Strahlzerleger 2 zuströmseitig die Zumischemrichtung 4 und dieser ein Vorsatzsieb 14 vorgeschaltet ist, ist auf der Abströmseite des Strahlzerle- gers 2 eine als Strömungsgleichrichter 3 ausgebildete Funktionseinheit nachgeschaltet, die zur Aufbereitung eines homogenen, nicht-spritzenden Wasserstrahls aus einer Lochplatte mit hier wabenförmigen Durchflusslöchern gebildet ist.
Das am Strahlzerleger 2 gehaltene Drossel- oder Schließelement 5 ist axial verschieblich geführt und wird unter dem Druck des anströmenden Wassers gegen die Rückstellkraft der Druckfeder 11 derart in Richtung zum Strahlzerleger 2 bewegt, bis das Drossel- oder Schließelement 5 mit einem Teilbereich am Strahlzerleger 2 anliegt. Das Drossel- oder Schließelement 5 ist an seinem Umfangsrandbereich fingerförmig ausgestaltet, wobei die vorstehenden Finger des Drossel- oder Schließelementes 5 m die umfangsseitig vorgesehenen Wandungsdurchbrüche 6 der Umfangs- wandung 7 des Diffusors 2 eingreifen. Aus einem Vergleich der Fig. 53 und 54 wird deutlich, dass das Drossel- oder Schließelement 5 derart m die Wandungsdurchbrüche 6 des Diffusors 2 eingreifen kann, dass der Durchtrittsguerschnitt im Bereich dieser Wandungsdurchbrüche 6 des Strahlzerlegers 2 begrenzt wird.
In Fig. 53 ist erkennbar, dass der Strahlzerleger 2 einen koaxial zur Längsmittelachse angeordneten ringförmigen By-Pass- Kanal 12 mit mehreren gleichmäßig beabstandeten und m axialer Richtung orientierten Kanalöffnungen 32 hat, die bei geringem Druck den Durchfluss einer maximal möglichen Wassermenge durch den Strahlregler 112 ermöglichen. Hierbei wird der Wasserstrom aufgeteilt, wobei ein Teil durch das Zerlegersystem des Diffusors 2 m den Randbereich läuft und dort mit angesaugter Luft vermischt wird, während ein weiterer Teil des Wassers durch die Kanalöffnungen 32 des By-Pass-Kanals 12 neben der Druckfeder 11 direkt von dem Strahlzerleger 2 in die abströmseitig hinter den Strahlzerleger 2 angeordnete Mischkammer hineinströmt. Dadurch lässt sich ein extrem steiler Durchflussanstieg bewerkstelligen. Bei größer werdendem Druck senkt sich das mittels der Druckfeder 11 federgelagerte Drossel- oder Schließelement 5 ab und verschließt auch die im By-Pass-Kanal 12 vorgesehenen Kanalöffnungen 32, so dass das
Wasser anschließend nur über die im Umfangsbereich angeordneten und in ihrem Querschnitt ebenfalls reduzierten Wandungsdurchbrüche 6 des Strahlzerlegers 2 strömen kann.
Um bei extrem geringen Drücken, m denen das federgelagerte Drossel- oder Schließelement 5 sich m der Offenstellung befindet, genügend Wasser in den By-Pass-Kanal 12 fördern zu können, ist das Drossel- oder Schließelement 5 in seinem Zentrum mit großen Durchbrüchen 33 versehen. Diese Durchbrüche 33 sind m der Schließstellung, m der das Drossel- oder Schließelement 5 sich m Richtung zum Strahlzerleger 2 gesenkt hat, wirkungslos, da die Durchbrüche 33 durch einen die Durchbrüche 33 umgreifenden und konisch angeschnittenen Dichtring 34 abgedichtet werden, der auf der Abströmseite des Drossel- oder Schließelemen- tes 5 einstückig an das Drossel- oder Schließelement 5 angeformt ist.
Auch das m den Fig. 55 bis 57 gezeigte Einbauelement 113 ist als ein m das Auslaufmundstück einer sanitären Auslaufarmatur einsetzbarer Strahlregler ausgebildet. Dem Strahlregler 113 gemäß den Fig. 55 bis 57 ist eine zuströmseitig angeordnete Zu- mischeinπchtung 4 zugeordnet, die ein Drossel- oder Schließelement 5 hat. Aus einem Vergleich der m Fig. 55 gezeigten Offenstellung einerseits und der m Fig. 56 dargestellten Schließstellung andererseits wird deutlich, dass das Drosseloder Schließelement 5 unter dem Druck des zuströmenden Wassers von einer Zumisch- oder Offenstellung gegen eine Rückstellkraft m eine Drossel- oder Schließstellung bewegbar ist, m welcher die Zumischemrichtung 4 nur noch einen im Vergleich zur Offen- Stellung reduzierten lichten Durchflussquerschnitt bereitstellt. Dabei ist die Zumischemrichtung 4 zuströmseitig vor dem hier als Diffusor ausgestalteten Strahlzerleger 2 angeordnet, derart dass das Drossel- oder Schließelement 5 in seiner
Schließstellung einen Teilbereich des zum Strahlzerleger 2 fließenden Strahlzerleger-Zuflusses verschließt.
In der auseinandergezogenen Darstellung seiner Bestandteile in Fig. 57 ist erkennbar, dass das Einbauelement 113 ein Drosseloder Schließelement 5 hat, das aus elastischem Material hergestellt ist und unter dem Druck des zufließenden Wasserstromes gegen die Eigenelastizität des Drosselelement-Mateπals derart verformbar ist, dass das in Drossel- oder Schließstellung ver- formte Drossel- oder Schließelement einen Teilbereich des Strahlzerleger-Zuflusses überdeckt. Das Drossel- oder Schließelement ist dazu schirmartig mit vier rechtwinklig zueinander vorstehenden Schirmarmen 35 ausgebildet, wobei das Drosseloder Schließelement 5 in der Drossel- oder Schließstellung mit seinen, als Schirmarme 35 ausgebildeten Segmenten jeweils eine der hier acht, als Strahlzerleger-Zufluss dienenden Zuflussöffnungen 36 überdeckt. Diese Zuflussöffnungen 36 sind auf einer den Durchflussquerschnitt des Einbauelementes 113 überdeckenden Drosselplatte 37 der Zumischemrichtung 4 vorgesehen, an welcher das Drossel- oder Schließelement 5 mit Hilfe eines an den Strahlzerleger 2 angeformten und eine zentrale Durchstecköffnung 38 der Drosselplatte 37 durchsetzenden Verbindungszapfens 39 gehalten ist. Um die lagegerechte Position des Drosseloder Schließelementes 5 m Bezug auf die Zuflussöffnungen 36 sicherzustellen, weisen die Verbindungsöffnung 40 im Drosseloder Schließelement 5 sowie die Durchstecköffnung 38 m der Drosselplatte 37 einerseits und der am Strahlzerleger 2 einstückig angeformte Verbindungszapfen 39 einen komplementären unrunden Querschnitt auf.
Das in den Fig. 55 bis 57 gezeigte Einbauelement 113 ist mit den Strahlreglern vergleichbar, die bereits in den Fig. 1 bis 4 und 30 bis 39 dargestellt sind.
In den Fig. 58 bis 61 ist ein Einbauelement 114 in perspektivischen Längsschnitten (Fig. 58, 60) sowie in teilgeschnittenen Seitenansichten (Fig. 59, 61) gezeigt, das ebenfalls als ein in das Auslaufmundstück einer sanitären Auslaufarmatur einsetzbarer Strahlregler ausgebildet ist. Der als Einbauelement ausgestaltete Strahlregler 114 weist eine Zumischeinrichtung 4 mit zumindest einem Drossel- oder Schließelement 5 auf, welches Drossel- oder Schließelement 5 unter dem Druck des zuströmenden Wassers von einer in den Fig. 58 und 59 gezeigten Offenstellung gegen eine Rückstellkraft in die in Fig. 60 und 61 dargestellte Schließstellung bewegbar ist. Während die Zumischeinrichtung 4 in der in Fig. 58 und 59 gezeigten Offenstellung seines Drossel- oder Schließelementes 5 einen größeren lichten Durch- flussquerschnitt freigibt, wird in der in den Fig. 60 und 61 abgebildeten Drossel- oder Schließstellung ein demgegenüber reduzierter lichter Durchflussquerschnitt bereitgestellt.
Der Strahlregler 114 gemäß den Fig. 58 bis 61 weist einen Strahlzerleger 2 auf, der hier als Lochplatte ausgebildet ist, die eine Vielzahl, in konzentrischen Ringen angeordnete Durchflusslöcher 8 hat. In dieser Lochplatte 2 wird der zufließende Wasserstrahl in eine Vielzahl von Einzelstrahlen unterteilt. Das aus elastischem Material hergestellte Drossel- oder Schließelement 5 ist unter dem Druck des zufließenden Wasser- stromes gegen die Eigenelastizität des Drosselelement-Materials derart verformbar, dass das in Drossel- oder Schließstellung verformte Drossel- oder Schließelement 5 zumindest einen inneren Kreis von Durchflusslöchern 8 überdeckt und den Zulauf des zufließenden Wasserstromes auf wenigstens einen äußeren Kreis von Durchflusslöchern 8 und somit auf den verbleibenden Teilbereich des Strahlzerleger-Zuflusses reduziert.
Das Drossel- oder Schließelement 5 ist schirmartig ausgestaltet. Es umgreift einen über die Lochplatte 2 vorstehenden zentralen Befestigungszapfen 42 und ist zwischen der Lochplatte 2 und einem zuströmseitigen Vorsatzsieb 14 eingespannt. Während der äußere Umfangsrandbereich des Drossel- oder Schließelementes 5 in Offenstellung eine Trichterform hat, wird dieser äußere Umfangsrandbereich m Schließstellung m eine am Strahlzerleger 2 anliegende Schirmform verformt. Das pilzförmige oder schirmartige und aus elastischem Material hergestellte Drossel- oder Schließelement 5 des m den Fig. 58 bis 61 gezeigten Strahlreglers 114 verformt sich somit unter dem Druck des anstehenden Wassers derart, dass ein Teil der in der Lochplatte 2 vorgesehenen Durchflusslöcher 8 verschlossen wird, um bei nachlassendem Wasserdruck aufgrund der Eigenelastizität des elastischen Materials wieder m die Offenstellung zurückzukehren. Die m den Fig. 58 bis 61 dargestellte Ausführungsform ist mit dem Strahlregler vergleichbar, der m den Fig. 1 bis 4 veranschaulicht wurde.
/ Ansprüche
