| WO/2004/048710 | BUILDING MODULE |
| JP2005066380 | WASTEWATER RECYCLING APPARATUS AND WASTEWATER TREATMENT APPARATUS |
| WO/2008/062112 | MODULAR SANITARY EQUIPMENT FOR DISABLED PERSONS |
BRIESECK, Bernd (Osterloh 124, Plettenberg, 58840, DE)
GLANZ, Michael (Franziskaweg 2, Langenfeld, 40764, DE)
BRIESECK, Bernd (Osterloh 124, Plettenberg, 58840, DE)
| Patentansprüche 1. Sanitäreinrichtung (1 ), aufweisend wenigstens zwei Sanitäreinheiten (10) mit zumindest einer Sanitärkeramik (10a, 10b) wie einem WC, einem Urinal, einem Waschtisch oder dergleichen, dadurch gekennzeichnet, dass die Sanitäreinheiten (10) als Sanitärmodule (10) ausgebildet sind, derart, dass die Sanitärmodule (10) beliebig aneinander anordbar sind, um eine variabel ausbildbare Sanitäreinrichtung (1 ) zu bilden. 2. Sanitäreinrichtung (1 ) nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die Sanitärmodule (10) jeweils zumindest eine Anschlusseinrichtung (11 ) aufweisen, über die die Sanitärmodule (10) untereinander anschließbar sind. 3. Sanitäreinrichtung (1 ) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschlusseinrichtung (11 ) Anschlussmaße aufweist, die derart einheitlich ausgeführt sind, dass die Sanitärmodule (10) zur funktionsfertigen Anordnung untereinander anschließbar sind. 4. Sanitäreinrichtung (1 ) nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschlusseinrichtung (11 ) wenigstens einen Frischwasseranschluss (12) und/oder einen Abwasseranschluss (13) und/oder einen elektrischen Anschluss (14) aufweist. 5. Sanitäreinrichtung (1 ) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschlüsse (12, 13, 14) der Anschlusseinrichtung (11) jeweils eine Kupplung (15, 16, 17) aufweisen, wobei die Kupplung (15, 16, 17) vorzugsweise als Schnellverschlusskupplung ausgeführt ist. 6. Sanitäreinrichtung (1 ) nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschlusseinrichtung (11 ) zum Herstellen von Anschlüssen (12, 13, 14) zwischen den Sanitärmodulen (10) eine seitliche Anordnung aufweist, die vorzugsweise derart ausgeführt ist, dass die Kupplungen (15, 16, 17) bereits durch ein Anordnen der Sanitärmodule (10) nebeneinander verrasten. Sanitäreinrichtung (1 ) nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein Sanitärmodul (10) eine externe Anschlusseinrichtung (18) zum Anschluss des wenigstens einen Sanitärmoduls (10) an eine Versorgungseinrichtung (19) aufweist. Sanitäreinrichtung (1 ) nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die externe Anschlusseinrichtung (18) wenigstens einen Frisch- wasseranschluss (20) und/oder einen Abwasseranschluss (21) und/ oder einen elektrischen Anschluss aufweist. Sanitäreinrichtung (1 ) nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschlüsse (20, 21 ) der externen Anschlusseinrichtung (18) jeweils eine Kupplung (22, 23) aufweisen, wobei die Kupplung (22, 23) vorzugsweise als Schnellverschlusskupplung ausgeführt ist. Sanitäreinrichtung (1 ) nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die externe Anschlusseinrichtung (18) zum Herstellen von Anschlüssen (20, 21 ) zwischen zumindest einem Sanitärmodul (10) und der Versorgungseinrichtung (19) eine rückseitige Anordnung aufweist, die derart ausgeführt ist, dass die Kupplungen (22, 23) bereits durch ein Anordnen des Sanitärmoduls (10) an die Versorgungseinrichtung (19) verrasten. Sanitäreinrichtung (1 ) nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Schieneneinrichtung (24) vorge- sehen ist, auf der das wenigstens eine Sanitärmodul (10) bewegbar ist. 12. Sanitäreinrichtung (1 ) nach einem der vorgenannten Ansprüche, da- durch gekennzeichnet, dass eine Steuereinrichtung (25) vorgesehen ist, die mit wenigstens einem Sanitärmodul (10) mittels einer Kabelverbindung und/oder mittels einer Funkverbindung in Kommunikation gebracht ist. 13. Sanitäreinrichtung (1 ) nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Steuereinrichtung (25) und dem wenigstens einen Sanitärmodul (10) ein Austausch von Daten, insbesondere Daten betreffend den Funktionszustand, den Servicezustand und/oder den Wasserverbrauch des Sanitärmoduls (10), ermöglicht ist. 14. Sanitäreinrichtung (1 ) nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Sanitärmodul (10) wenigstens eine Stirnwand (26) zur Aufnahme der Sanitärkeramik (10a, 10b) und wenigstens ein Verkleidungselement (27) aufweist. 15. Sanitäreinrichtung (1 ) nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Sanitärmodule (10) zur Bildung einer Sanitäreinrichtung (1 ) eines Hotels, einer öffentlichen Einrichtung, für eine Ausstellung, insbesondere für eine Messe, einen Baustellen- wagen, insbesondere eine Baustellenwohneinrichtung und/oder zur Bildung eines Sanitärraumes eines Hauses ausgebildet sind. |
Sanitäreinrichtungen der hier interessierenden Art dienen zur Bildung von beispielsweise Bädern, Waschräumen, Toilettenräumen und dergleichen. Eine Sanitäreinheit wird gewöhnlich an einer Stelle im Raum angeordnet, an der eine Versorgungseinrichtung vorhanden ist, beispielsweise in Form von Wasseranschlüssen oder in Form eines Abwasseranschlusses. Dabei ist es bekannt, die Sanitärkeramik in Verbindung mit einer Stirnwand ein- zeln bereitzustellen und an erforderlicher Stelle anzuordnen, wobei die Versorgungsanschlüsse rückseitig der Stirnwand bereits vorkonfektioniert sein können. Eine Montage der Sanitäreinheit erfolgt jedoch am Ort der Sanitäreinrichtung selbst. Die vorkonfektionierten Sanitäreinheiten beschränken sich nämlich auf die Anordnung der Sanitärkeramik an der Stirnwand, wobei die Anschlusseinrichtungen der Sanitäreinheiten vor Ort hergestellt werden müssen. Sind die Sanitäreinheiten am jeweiligen Ort der Versorgungseinrichtung im Sanitärraum angeordnet, besteht keine weitere Flexibilität hinsichtlich einer Änderung der Anordnung. Insbesondere ist es von Nachteil, dass eine aufwändige Montage der Vielzahl von Sa- nitäreinheiten am Ort der Versorgungseinrichtung jeweils einzeln erforderlich ist.
Es ist daher die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Sanitäreinrichtung zu schaffen, die wenigstens zwei Sanitäreinheiten aufweist, die zur Bildung der Sanitäreinrichtung einfach einrichtbar sind. Insbesondere ist es
BESTÄTIGUNGSKOPIE eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Sanitäreinrichtung mit einer flexiblen Anordnung von Sanitäreinheiten zu schaffen.
Diese Aufgabe wird ausgehend von einer Sanitäreinrichtung mit wenigs- tens zwei Sanitäreinheiten gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 1 in Verbindung mit den kennzeichnenden Merkmalen gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen angegeben. Die Erfindung schließt die technische Lehre ein, dass die Sanitäreinheiten als Sanitärmodule ausgebildet sind, derart, dass die Sanitärmodule beliebig aneinander anordbar sind, um eine variabel ausbildbare Sanitäreinrichtung zu bilden. Durch die erfindungsgemäße Ausführung der Sanitäreinheiten als Sanitärmodule kann eine Sanitäreinrichtung geschaffen werden, die aus variabel anordbaren Sanitäreinheiten aufgebaut ist. Sanitärmodule gemäß der vorliegenden Erfindung zeichnen sich dadurch aus, dass diese vollständig funktionsbereit und zur endgültigen Verwendung fertiggestellt sind. Die Sanitärmodule können zumindest eine Sanitärkeramik wie ein WC, ein Urinal, einen Waschtisch oder dergleichen aufweisen, wobei sämtliche Oberflächen des Sanitärmoduls ebenfalls bereits fertiggestellt sind. Beispielsweise können die Sanitärmodule eine Stirnwand aufweisen, die bereits gekachelt ist. Die Sanitärkeramik kann ebenfalls bereits vollständig fertig konfektioniert sein. Beispielsweise kann ein WC bereits einen Deckel aufweisen, oder der Waschtisch ist bereits mit einem Wasserhahn ausgestattet. Die Sanitärmodule können ferner entsprechende Einrichtungen aufweisen, beispielsweise kann ein WC-Sanitärmodul einen Toilettenpapier- Rollenhalter und/oder bereits eine WC-Bürste aufweisen. Ein WC-Sanitär- modul kann ferner bereits einen Spülkasten beinhalten, und die Spülbetätigung kann bereits eingebaut und mit einer entsprechenden Blende ver- sehen sein. Ein Waschtisch-Sanitärmodul kann ferner einen Handtuchhalter, einen Seifenspender, einen Papierspender und dergleichen aufweisen.
Der Gedanke der vorliegenden Erfindung geht folglich davon aus, Sani- tärmodule bereitzustellen, die bereits vollständig einsatzbereit sind. Lediglich durch eine Anordnung der Sanitärmodule aneinander können diese in einen funktionsbereiten Zustand versetzt werden.
Mit besonderem Vorteil weisen die Sanitärmodule jeweils zumindest eine Anschlusseinrichtung auf, über die die Sanitärmodule untereinander anschließbar sind. Durch die Anordnung der Sanitärmodule aneinander ermöglicht die jeweilige Anschlusseinrichtung eine Anschlussversorgung der Sanitärmodule. Bevorzugt weisen die Sanitärmodule in beiden Seitenbereichen Anschlusseinrichtungen auf, so dass eine Vielzahl von Sanitärmo- dulen nebeneinander angeordnet werden können, und jedes einzelne Sanitärmodul ist mit einer entsprechenden Versorgungseinrichtung verbunden. Im Ergebnis wird erreicht, dass die Sanitärmodule variabel untereinander anordbar sind, so dass allein durch die nebeneinander vorgesehene Anordnung der Sanitärmodule die jeweilige Funktion sichergestellt ist. Bei- spielsweise kann eine Vielzahl von Urinal-Sanitärmodulen nebeneinander angeordnet werden, wobei abschließend ein oder mehrere Waschtisch- Sanitärmodule folgen. Ferner ist es denkbar, ein WC-Sanitärmodul mit einem Waschtisch-Sanitärmodul in paarweiser Anordnung mehrfach nebeneinander vorzusehen.
Die nebeneinander vorgesehene Anordnung der Sanitärmodule ist lediglich beispielhaft genannt, wobei die Sanitärmodule auch in jeweils gegenüberliegender Anordnung zueinander eingerichtet werden können. Beispielsweise kann eine Reihe von WC-Sanitärmodulen ausgebildet werden, wobei eine gegenüberliegende Reihe von Urinal-Sanitärmodulen vorgesehen sein kann. Die damit gebildete Wand kann als Raumteiler dienen, so dass auf einer ersten Seite des Raumteilers WCs vorhanden sind, und auf der gegenüber liegenden Seite des Raumteilers sind Urinale vorgesehen. Auch kann eine derartige doppelseitige Anordnung kann mit entsprechenden Waschtisch-Sanitärmodulen abgeschlossen werden. Vorteilhafterweise weist die Anschlusseinrichtung Anschlussmaße auf, die derart einheitlich ausgeführt sind, dass die Sanitärmodule zur funktionsfertigen Anordnung untereinander anschließbar sind. Beispielsweise können die Anschlusseinrichtungen der Sanitärmodule wenigstens einen Frisch- wasseranschluss und/oder wenigstens einen Abwasseranschluss und/oder wenigstens einen elektrischen Anschluss aufweisen. Für die Anschlüsse der Anschlusseinrichtungen können jeweils Kupplungen vorgesehen sein, wobei die Kupplungen vorzugsweise als Schnellverschlusskupplungen ausgeführt sind. Werden die Sanitärmodule zur Anordnung aneinander beispielsweise händisch gegeneinander geschoben, so können die Schnellverschlusskupplungen selbsttätig verrasten. Dies wird dadurch ermöglicht, dass die Anschlussmaße der Anschlusseinrichtungen der Sanitärmodule zueinander gleich ausgeführt sind. Beispielsweise kann ein Frischwasseranschluss in einer Position am Sanitärmodul angeordnet sein, die für jedes Sanitärmodul gleichartig ist. Die Anschlusseinrichtung kann ferner einen elektrischen Anschluss aufweisen, beispielsweise für einen elektrischen Wasserhahn eines Waschtisch-Sanitärmoduls, einer automatischen Spülung eines WC- oder eines Urinal-Sanitärmoduls. Der elektrische Anschluss kann dabei einen Steckverbinder aufweisen, der als Kupplung wirkt.
Durch die jeweilige Verbindung der Anschlusseinrichtungen der Sanitärmodule untereinander entsteht eine reihenartige Verknüpfung einzelner Anschlüsse. Die Anschlüsse können T-Anschlussstücke bilden, die die Sanitärkeramik des betreffenden Sanitärmoduls versorgen, jedoch zu- gleich den Anschluss einer ersten Seite des Sanitärmoduls mit den Anschluss einer gegenüberliegenden, zweiten Seite des Sanitärmoduls verbindet. Bildet ein Sanitärmodul ein Abschlussmodul, welches lediglich ein- seitig an ein vorgelagertes Sanitärmodul angrenzt, so können die Anschlüsse auf der freien Seite des Sanitärmoduls mit entsprechenden Blindstopfen versehen werden. Die Sanitärmodule können Rastmittel aufweisen, die ein Verrasten der Sanitärmodule miteinander ermöglichen, wenn die Sanitärmodule nebeneinander angeordnet werden. Ebenfalls können Rastmittel vorgesehen sein, die Sanitärmodule an einer Wand zu verrasten, wobei die Rastmittel derart ausgeführt sein können, dass die Sanitärmodule senkrecht gegen die Wand bewegt werden können, um eine entsprechende Verrastung zu schaffen. Zur Verrastung der Sanitärmodule untereinander können diese gerade aufeinander zu bewegt werden.
Mit Vorteil weist die jeweilige Anschlusseinrichtung eines Sanitärmoduls zum Herstellen von Anschlüssen zwischen den Sanitärmodulen eine seitliche Anordnung am Modul auf, die vorzugsweise derart ausgeführt ist, dass die einzelnen Kupplungen bereits durch ein Anordnen der Sanitärmodule nebeneinander verrasten. Zusätzlich oder alternativ zu entsprechenden Rastmitteln zum Verrasten der Sanitärmodule untereinander oder mit einer Wand können die Sanitärmodule verschraubt oder durch sonstige Verbindungsmittel miteinander verbunden werden, wobei derartige Verbindungsmittel sowohl zwischen zwei Sanitärmodulen als auch zwischen den Sanitärmodulen und einer Wand vorgesehen sein können. Mit weiterem Vorteil kann wenigstens ein Sanitärmodul eine externe Anschlusseinrichtung zum Anschluss des wenigstens einen Sanitärmoduls an eine externe Versorgungseinrichtung aufweisen. Dabei kann es hinreichend sein, dass eine Sanitäreinrichtung, die aus einer Vielzahl von Sanitärmodulen ausgebildet ist, wenigstens ein Sanitärmodul aufweist, das über eine externe Anschlusseinrichtung verfügt. Damit kann das entsprechende Sanitärmodul nicht nur selbst versorgt werden, sondern es können über die externe Anschlusseinrichtung eines einzelnen Sanitärmoduls sämtliche Sanitärmodule zur Bildung der Sanitäreinrichtung versorgt werden. Die Versorgung ist über die entsprechenden Anschlüsse ermöglicht, die eine Versorgung von Sanitärmodul zu Sanitärmodul bilden. Die Versorgungseinrichtung kann in Gestalt von Wandanschlüssen an einer Wand ausbildet sein, wobei auch eine Versorgungssäule vorgesehen sein kann, die sich nach entsprechend angeordnetem Sanitärmodul in das Sanitärmodul hinein erstreckt. Sind die Anschlüsse zwischen der Versorgungssäule und dem Sanitärmodul mit der externen Anschlusseinrichtung hergestellt, können beliebig weitere Sanitärmodule an das entsprechende Sa- nitärmodul angeordnet werden, die über die zentrale Versorgungseinrichtung mit versorgt sind.
Mit weiterem Vorteil weist die externe Anschlusseinrichtung wenigstens einen Frischwasseranschluss und/oder einen Abwasseranschluss und/ oder einen elektrischen Anschluss auf. Grundsätzlich benötigen Sanitärkeramiken wie WCs, Urinale, Waschtische oder dergleichen einen Frischwasseranschluss, der durch den Trinkwasseranschluss in einem Gebäude oder alternativ durch einen Brauchwasseranschiuss bereitgestellt wird. Der Abwasseranschluss wird entsprechend mit dem Abwassersystem im Ge- bäude verbunden. Die Anordnung des Abwasseranschlusses von der Sanitärkeramik in Richtung zur Kupplung des Abwasseranschlusses weist ein geodätisches Gefälle auf, um einen Abfluss des Abwassers sicherzustellen. Folglich können die Frischwasserversorgungen oberhalb der Abwas- serversorgungen angeordnet werden, wobei mit weiterem Vorteil sämtliche elektrischen Anschlüsse oberhalb jeder Wasseranschlüsse angeordnet werden können, um zu verhindern, dass Wasser in die elektrischen Anschlüsse eindringt.
Ebenso wie die Anschlüsse der Anschlusseinrichtung für die Anschluss- Verbindung der Sanitärmodule untereinander können auch die Anschlüsse der externen Anschlusseinrichtungen jeweils eine Kupplung aufweisen, wobei die Kupplung vorzugsweise als Schnellverschlusskupplung ausge- führt ist. Die externe Anschlusseinrichtung kann zum Herstellen von Anschlüssen zwischen zumindest einem Sanitärmodul und der externen Versorgungseinrichtung eine rückseitige Anordnung aufweisen, die derart ausgeführt ist, dass die Kupplungen bereits durch ein Anordnen des Sani- tärmoduls an die Versorgungseinrichtung verrasten. Wird eine erfindungsgemäße Sanitäreinrichtung beispielsweise in einem Raum eingerichtet, kann zunächst das Sanitärmodul mit der externen Anschlusseinrichtung an die vorgesehene Position bewegt werden. Dabei wird die externe Anschlusseinrichtung mit der Versorgungseinrichtung verbunden. Beispiels- weise kann dafür das Sanitärmodul senkrecht entgegen eine Wand bewegt werden, in der die Versorgungseinrichtung eingebracht ist. Anschließend können in einer seitlichen Anordnung weitere Sanitärmodule an das Anschluss-Sanitärmodul angeordnet werden. Die Sanitärmodule können dabei in einer ebenen Anordnung miteinander verbunden werden, bei- spielsweise um eine gerade Wand zu bilden. Die Sanitärmodule können jedoch auch in einem Kreissegment zueinander angeordnet werden oder sogar einen Vollkreis bilden. Entsprechend können die Sanitärmodule bereits die Form eines Bogensegments aufweisen. Mit weiterem Vorteil kann eine Schieneneinrichtung vorgesehen sein, auf der das wenigstens eine Sanitärmodul bewegbar ist. Die Schieneneinrichtung kann zumindest zwei Schienen umfassen, die beispielsweise auf dem Boden des Raumes, in dem die Sanitäreinrichtung eingerichtet werden soll, verlegt werden. Das Sanitärmodul weist Mittel wie beispielsweise Rollelemente auf, durch die das Sanitärmodul auf den Schienen der Schieneneinrichtung leicht beweglich ist. Damit kann das Sanitärmodul über dem Boden des betreffenden Raumes händisch bewegt werden. Beispielsweise können Schienen vorgesehen sein, die senkrecht gegen eine Wand verlegt werden, vor der eine Versorgungseinrichtung anzuordnen ist. Ein Sanitärmodul mit einer entsprechenden externen Anschlusseinrichtung kann auf den Schienen derart gegen die Versorgungseinrichtung bewegt werden, bis die entsprechenden Kupplungen der externen An- Schlusseinrichtung verrasten. Ferner können Schienen vorgesehen sein, die senkrecht auf die Seitenwandungen der Sanitärmodule zu verlaufen. Damit können Sanitärmodule gegeneinander bewegt werden, und die Anschlusseinrichtungen können entsprechend verrasten. Die Schienen der Schieneneinrichtung können integraler Bestandteil der Sanitärmodule sein oder die Schienen werden lediglich zum händischen Bewegen der Sanitärmodule auf dem Boden des Raumes verlegt und anschließend wieder entfernt. Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform der erfindungsgemäßen Sanitäreinrichtung ist eine Steuereinrichtung vorgesehen, die mit wenigstens einem Sanitärmodul mittels einer Kabelverbindung und/oder mittels einer Funkverbindung in Kommunikation gebracht ist. Die Steuereinrichtung kann zur Überwachung der Sanitärmodule hinsichtlich des Funktionszustands, des Servicezustands und/oder beispielsweise des Wasserverbrauchs des Servicemoduls dienen. Insbesondere kann vorgesehen sein, dass zwischen der Steuereinrichtung und dem wenigstens einen Sanitärmodul ein Austausch von Daten ermöglicht ist. Diese können die entsprechenden Zustände oder Verbräuche beinhalten. Insbesondere kann die elektrische Verbindung als Bestandteil der Anschlusseinrichtung der Sanitärmodule untereinander oder des Sanitärmoduls mit einer Versorgungseinrichtung Datenleitungen umfassen, die mit einer entsprechenden Steuereinrichtung verbunden sind. Sind in einem Gebäude beispielsweise mehrere Sanitäreinrichtungen vorgesehen, so kann eine zentrale Steuereinrichtung sämtliche Sanitärmodule überwachen. Beispielsweise kann durch einen Hausmeister erkannt werden, ob in einem WC ungenutzt Wasser läuft, ob ein Wasserhahn tropft, ob ein Papiertuchspender oder ein Seifenspender leer ist und der- gleichen. Eine entsprechende Sensorik ist vorzugsweise Bestandteil des betreffenden Sanitärmoduls. Verbraucht beispielsweise ein Sanitärmodul gar kein Wasser, so kann dies über Sensoren im entsprechenden Sani- tärmodul erkannt und durch die Steuereinrichtung ausgelesen werden. Die Wahrscheinlichkeit, dass das Sanitärmodul defekt ist, wenn dieses kein Wasser verbraucht, ist entsprechend hoch. Damit ergibt sich eine erfindungsgemäß vorteilhafte Weiterbildung einer Sanitäreinrichtung, wobei bei entsprechender Vorkonfektionierung der Sensorik im entsprechenden Sanitärmodul auch der elektrische Anschluss der Steuereinrichtung über die Anschlusseinrichtung leicht vorgenommen werden kann. Insbesondere muss dafür nicht jedes Sanitärmodul eine eigene Sensorik umfassen, und es ist eine elektrische Weiterleitung der Signale über eine Standard- Signalverbindung im Sanitärmodul hinreichend.
Die Sanitärmodule können wenigstens eine Stirnwand zur Aufnahme der Sanitärkeramik und wenigstens ein Verkleidungselement aufweisen. Ein Verkleidungselement kann insbesondere durch ein Bodenelement gebildet sein, unter dem insbesondere die Schieneneinrichtung vorhanden sein kann. Die Sanitärmodule können weiterführend derart verkleidet sein, dass die Anschlusseinrichtungen vollständig durch die Verkleidungselemente verdeckt sind. Diese können insbesondere so angeordnet sein, dass ein kastenartiger Aufbau entsteht, und lediglich vorderseitig befindet sich die Sanitärkeramik an der Stirnwand. Seitlich und rückseitig besitzen die Sanitärmodule Öffnungen für die Anschlusseinrichtungen, wobei diese durch Verschlusselemente verschlossen werden können, wenn ein Sanitärmodul ein Endmodul bildet. Insbesondere können die Sanitärmodule zur Bildung einer Sanitäreinrichtung eines Hotels, einer öffentlichen Einrichtung, für eine Ausstellung, insbesondere für eine Messe, einen Baustellenwagen, insbesondere eine Baustellenwohneinrichtung und/oder zur Bildung eines Sanitärraums eines Hauses ausgebildet sein.
Weitere, die Erfindung verbessernde Maßnahmen werden nachstehend gemeinsam mit der Beschreibung eines bevorzugten Ausführungsbeispiels der Erfindung anhand der Figuren näher dargestellt. Es zeigt in rein sche- matischer Ansicht: ein Ausführungsbeispiel einer Sanitäreinrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung mit zwei Sanitäreinheiten, die als Sanitärmodule ausgeführt sind,
Figur 2 eine nebeneinander vorgesehene Anordnung von drei Sanitärmodulen, die als Urinal-Sanitärmodule ausgeführt sind,
Figur 3 drei Sanitärmodule in einer rückseitigen Ansicht,
Figur 4 eine Detailansicht einer Anschlusseinrichtung zur Verbindung von Anschlüssen zweier Sanitärmodule untereinander, wobei die Anschlusseinrichtung als Frischwasseranschluss ausgebildet ist,
Figur 5 eine Detailansicht einer Anschlusseinrichtung zur Verbindung von Anschlüssen zweier Sanitärmodule untereinander, wobei die Anschlusseinrichtung als Abwasseranschluss ausgebildet ist, eine Explosionsdarstellung der Anordnung eines Sanitärmoduls an einer Versorgungseinrichtung über eine externe Anschlusseinrichtung, eine Detailansicht der externen Anschlusseinrichtung am Beispiel eines Frischwasseranschlusses, eine Detailansicht der externen Anschlusseinrichtung am Beispiel eines Abwasseranschlusses und Figur 9 eine Sanitäreinrichtung mit drei Sanitärmodulen, wobei ferner eine Steuereinrichtung gezeigt ist.
Figur 1 zeigt ein Ausführungsbeispiel einer Sanitäreinrichtung 1 mit zwei Sanitäreinheiten 10, die als Sanitärmodule 10 ausgeführt sind. Das erste Sanitärmodul 10 weist eine Sanitärkeramik 10a in Gestalt einer Toilette auf, wobei das zweite Sanitärmodul 10 eine Sanitärkeramik 10b in Gestalt eines Urinais aufweist. Die Sanitärmodule 10 sind auf dem Boden eines Raumes aufgestellt, wobei auf nicht näher gezeigte Weise das rechts dar- gestellte Sanitärmodul 10 mit der als Urinal ausgebildeten Sanitärkeramik 10b mit einer Versorgungseinrichtung verbunden ist. Damit ist die Anordnung des Sanitärmoduls 10a mit der Sanitärkeramik 10b in Form eines Urinais fest im Raum positioniert. Erfindungsgemäß kann durch die modulartige Ausbildung der Sanitäreinheit 10 das linksseitig dargestellte Sani- tärmodul 10 mit der als Toilette ausgeführten Sanitärkeramik 10a gegen das rechtsseitig dargestellte Sanitärmodul 10 mit der als Urinal ausgebildeten Sanitärkeramik 10b bewegt werden. Die Bewegung ist mit einem Pfeil dargestellt, der die Fügerichtung 29 wiedergibt. Damit ist beispielhaft gezeigt, dass ein erstes Sanitärmodul 10 in seitlicher Anordnung mit einem zweiten Sanitärmodul 10 angeordnet werden kann. Um eine Frischwasserversorgung, eine Abwasserversorgung und gegebenenfalls eine elektrische Kontaktierung der jeweiligen Sanitärmodule 10 zu ermöglichen, sind Anschlussöffnungen 30 gezeigt, die im Seitenbereich der Sanitärmodule 10 angeordnet sind. Durch die Anschlussöffnungen hindurch können sich Anschlusseinrichtungen erstrecken, um einen Frischwasseranschluss, einen Abwasseranschluss und/oder beispielsweise eine elektrische Verbindung der Sanitärmodule 10 untereinander zu verbinden. Eine elektrische Verbindung kann beispielsweise dann notwendig sein, wenn die Spülbetätigung 31 der Sanitärkeramik 10a, 10b elektrisch ausgeführt ist. Figur 2 zeigt in einer weiteren schematischen Darstellung drei Sanitärmodule 10 einer Sanitäreinrichtung 1 , die mit jeweils einer Sanitärkeramik 10b ausgeführt ist, die einem Urinal entspricht. Durch die seitliche Anordnung der Sanitärmodule 10 zueinander entsteht eine Wand, und die Sanitärmodule 10 sind derart angrenzend aneinander gefügt, dass bestenfalls kein Fügebereich mehr erkennbar ist. Zur Versorgung der Sanitärkeramiken 10b und zur Elektrifizierung der Spülbetätigungen 31 können durch die Anschlussöffnungen 30 Anschlusseinrichtungen zwischen den Sanitärmodulen 10 vorgesehen werden, sodass die Versorgung auch über das linksseitig dargestellte Sanitärmodul 10 erfolgen kann. Dieses kann beispiels- weise gegen eine - nicht näher gezeigte - Wand angrenzend angeordnet werden, die eine Versorgungseinrichtung aufweist. Folglich muss eine Versorgung der Sanitärmodule 10 nicht durch eine Unterseite oder eine Rückseite der Module 10 erfolgen. Erfindungsgemäß können die drei gezeigten Sanitärmodule mit weiteren Sanitärmodulen erweitert werden, die beispielsweise rechtsseitig an die drei gezeigten Sanitärmodule 10 angeordnet werden. Die Anzahl der Sanitärmodule 10, die miteinander gefügt werden können, ist folglich nicht begrenzt.
In Figur 3 sind drei Sanitärmodule 10 einer Sanitäreinrichtung 1 von der Rückseite gezeigt, mit der die Sanitärmodule 10 gewöhnlich gegen eine Wand angeordnet werden. Zwischen den Sanitärmodulen 10 sind Anschlusseinrichtungen 11 gezeigt, wobei das mittlere und das linke Sanitärmodul 10 bereits miteinander verbunden sind, wohingegen das rechte Sanitärmodul 10 noch nicht an das mittlere Sanitärmodul 10 herangeführt ist. Die Anschlusseinrichtungen 11 weisen jeweils einen Frischwasseran- schluss 12, einen Abwasseranschluss 13 und einen elektrischen An- schluss 14 auf. Die Anschlüsse 12, 13 und 14 werden mit Kupplungen verbunden, wobei der Frischwasseranschluss 12 mit einer Kupplung 15, der Abwasseranschluss 13 mit einer Kupplung 16 und der elektrische An- schluss 14 mit einer Kupplung 17 versehen ist, um die jeweiligen Anschlüsse 12, 13 und 14 miteinander zu verbinden. Mit einem Pfeil ist die Fügerichtung 29 des rechten Sanitärmoduls 10 gegen das mittlere Sanitärmodul 10 angedeutet. Mit jeweiligen Pfeilen ist die Kupplungsschließrichtung der Kupplungen 15, 16 und 17 angedeutet. Gemäß dem Grundgedanken der vorliegenden Erfindung kann durch händisches Fügen des Sanitärmoduls 10 an ein benachbartes Sanitärmodul 10 in Fügerichtung 29 eine Verbindung der jeweiligen Anschlusseinrichtung 11 ermöglicht werden. Selbstverständlich kann zusätzlich vorgesehen sein, in den Stirnwänden 26 der Sanitärmodule 10 Serviceöffnungen vorzusehen, um die Kupplungen 15, 16 und 17 separat von Hand und/oder mit einem Werkzeug zu schließen oder zu öffnen.
Das in der Mitte dargestellte Sanitärmodul 10 weist ferner eine externe Anschlusseinrichtung 18 auf, die einen Frischwasseranschluss 20, einen Abwasseranschluss 21 und einen externen elektrischen Anschluss 32 um- fasst. Damit dient das mittlere Sanitärmodul 10 zur Versorgung sämtlicher Sanitärmodule über die externe Anschlusseinrichtung 18, die zur Verbindung des mittleren Sanitärmoduls 10 mit einer nicht näher gezeigten Versorgungseinrichtung dient.
Figur 4 zeigt in einer Detailansicht die Anschlusseinrichtung 11 zwischen zwei Sanitärmodulen 10. Die Darstellung zeigt die Anschlusseinrichtung 11 im Bereich des Frischwasseranschlusses 12 und des elektrischen Anschlusses 14. Der Frischwasseranschluss 12 weist im Bereich der Kupplung 15 am jeweiligen Sanitärmodul 10 ein Magnetventil 33 auf, das über eine elektrische Verbindung 34 mit einer Schalteinheit 35 verbunden ist. Sensiert beispielsweise die Schalteinheit 35, dass die Kupplung 17 des elektrischen Anschlusses 14 gelöst wird, so kann das Magnetventil 33 durch die Schalteinheit 35 aktiviert werden, um die Leitung des Frischwas- seranschlusses 12 zu unterbrechen. Damit wird verhindert, dass bei einem Lösen der Sanitärmodule 10 voneinander Frischwasser freigesetzt wird. Das gleiche Prinzip kann auch mit einem Abwasseranschluss 13 umgesetzt werden. Ferner können die Kupplungen 15 und 16 als Schließkupp- lungen ausgeführt sein, die die Fluidleitung verschließen, wenn die Kupplungen 15, 16 gelöst werden. Ferner kann durch das Magnetventil 33 in Wirkverbindung mit der Schalteinheit 35 eine gezielte Abschaltung einzelner Sanitärmodule 10 hinsichtlich der jeweiligen Versorgung ermöglicht werden.
Figur 5 zeigt eine Anschlusseinrichtung 1 1 zwischen zwei Sanitärmodulen 10 im Bereich des Abwasseranschlusses 13. Das linksseitig dargestellte Sanitärmodul weist wiederum einen Abwasseranschluss 21 auf, der mit einer Versorgungseinrichtung verbunden werden kann. Über jeweilige T- Anschlussstücke 28 wird die rückseitig der Stirnwand 26 vorhandene Sanitärkeramik verbunden. Zwischen dem T-Anschlussstück 28 und der Anschlusseinrichtung 1 1 befinden sich Absperrmittel 36 in der Leitung des Abwasseranschlusses 13. Die Absperrmittel 36 können in Gestalt eines jeweiligen Schiebers ausgeführt sein, der in der Nähe der Anschlussein- richtung 11 im Abwasseranschluss 13 vorgesehen ist. Damit kann eine Ventilfunktion umgesetzt werden, um zu verhindern, dass Abwasser aus dem Abwasseranschluss 13 gelangen kann, wenn die Sanitärmodule 10 voneinander getrennt werden. Figur 6 zeigt ein Sanitärmodul 10 einer Sanitäreinrichtung 1 gemäß der vorliegenden Erfindung. Das Sanitärmodul 10 weist eine Sanitärkeramik 10b auf, die als Urinal ausgeführt ist. Die dargestellten Komponenten sind in einer fliegenden Ansicht gezeigt, so dass die Anschlusseinrichtung 1 1 als Baugruppe gezeigt ist, die im Sanitärmodul 10 aufgenommen werden kann. Die Anschlusseinrichtung 11 verfügt ferner über eine externe Anschlusseinrichtung 18, die den Frischwasseranschluss 20 und den Abwasseranschluss 21 zeigt, welche Anschlüsse 20 und 21 zur Verbindung des Sanitärmoduls 10 mit einer Versorgungseinrichtung 19 dienen. Die Versorgungseinrichtung 19 ist als Versorgungssäule ausgeführt, die nach Anordnung des Sanitärmoduls 10 an der Versorgungseinrichtung 19 im Körper des Sanitärmoduls 10 aufnehmbar ist. Der Körper des Sanitärmoduls 10 kann mit einer Rückwand 37 versehen sein, so dass die Versorgungseinrichtung 19 nach Fügen des Sanitärmoduls 10 nicht mehr sichtbar ist. Selbstverständlich kann die Rückwand 37 auch zuvor am Körper des Sanitärmoduls 10 angeordnet werden, um dieses erst anschließend gegen die Versorgungseinrichtung 19 zu bewegen. Folglich würden sich die externen Anschlusseinrichtungen 18 durch entsprechende Anschlussöffnungen 30 in der Rückwand 37 erstrecken, um sich mit der Versorgungseinrichtung 19 zu verbinden.
Unterseitig des Körpers des Sanitärmoduls 10 ist eine Schieneneinrichtung 24 angedeutet, um das Sanitärmodul 10 gegen die Versorgungseinrichtung 19 zu bewegen. Ist das Sanitärmodul 10 gegen die Versorgungseinrichtung 19 in Position gebracht, kann ein weiteres - hier nicht näher gezeigtes - Sanitärmodul 10 an die Seitenwand des gezeigten Sanitärmoduls 10 angebracht werden, um die weiteren Anschlüsse 12 und 13 mit dem benachbarten Sanitärmodul 10 anzuschließen.
Figur 7 zeigt eine Detailansicht der externen Anschlusseinrichtung 18 zur Verbindung der Anschlusseinrichtung 11 des Sanitärmoduls 10 mit der Versorgungseinrichtung 19. Gezeigt ist im Detail die Ansicht des Frisch- Wasseranschlusses 20, wobei die Verbindung über eine Kupplung 22 mit der Versorgungseinrichtung 19 erfolgt. Durch die in der Wand des Sanitärmoduls 10 gezeigte Anschlussöffnung 30 erstreckt sich ein Frischwas- seranschluss 12 sowie ein elektrischer Anschluss 14 zum Anschluss eines weiteren Sanitärmoduls 10, das angrenzend an das gezeigte Sanitärmodul 10 angeordnet werden kann. Die gezeigte Schalteinheit 35 kann vorzugsweise in dem Sanitärmodul 10 angeordnet sein, welches über die externe Anschlusseinrichtung 18 verfügt. Auf nicht näher gezeigte Weise kann der elektrische Anschluss 32 als Bestandteil der externen Anschlusseinrichtung 18 ebenfalls mit der Versorgungseinrichtung 19 verbunden werden.
In Figur 8 ist der externe Anschluss 18 zur Verbindung des Sanitärmoduls 10 mit der Versorgungseinrichtung 19 im Bereich des Abwasseranschlus- ses 21 gezeigt. Wird das Sanitärmodul 10 mittels der Schieneneinrichtung 24 händisch gegen die Versorgungseinrichtung 19 bewegt, so kann eine Verbindung des Abwasseranschlusses 21 der externen Anschlusseinrichtung 18 auf gleiche Weise hergestellt werden, wie der Frischwasseran- schluss 20 gemäß Figur 7. Weiterhin ist die Anschlusseinrichtung 11 im Bereich des Abwasseranschlusses 13 gezeigt, um die Anschlusseinrichtung 11 mit einem weiteren Sanitärmodul 10 zu verbinden.
Figur 9 zeigt in einer schematischen Darstellung drei Sanitärmodule 10, die nebeneinander angrenzend angeordnet und miteinander verbunden sind. Beispielhaft sind die Sanitärmodule 10 mit Sanitärkeramiken 10a in Form von Toiletten ausgeführt. Weiterhin gezeigt ist eine Steuereinrichtung 25, die mit den Sanitärmodulen 10 verbunden ist. Die Verbindung ist beispielhaft über eine Steuerleitung 38 gezeigt, wobei die Verbindung vorteil- haft auch als Funkverbindung ausgebildet sein kann. Über die Steuerleitung 38 kann ein Austausch von Daten zwischen den Sanitärmodulen 10 und der Steuereinrichtung 25 erfolgen, so dass beispielsweise der Funktionszustand, der Servicezustand und/oder der Wasserverbrauch eines jeden Sanitärmoduls 10 durch die Steuereinrichtung 25 überwacht werden kann.
Die Erfindung beschränkt sich in ihrer Ausführung nicht auf das vorstehend angegebene bevorzugte Ausführungsbeispiel. Vielmehr ist eine Anzahl von Varianten denkbar, welche von der dargestellten Lösung auch bei grundsätzlich anders gearteten Ausführungen Gebrauch macht. Sämtliche aus den Ansprüchen, der Beschreibung oder den Zeichnungen hervorgehenden Merkmale und/oder Vorteile, einschließlich konstruktive Einzelhei- ten, räumliche Anordnungen und Verfahrensschritte, können sowohl für sich als auch in den verschiedensten Kombinationen erfindungswesentlich sein. Der Grundgedanke der Erfindung ist insbesondere darin umgesetzt, eine Anschlusseinrichtung 1 1 zu schaffen, über die die Sanitärmodule 10 hinsichtlich ihrer Wasserversorgung und/oder elektrischen Steuerung miteinander verbunden sind. Ein modulartiger Aufbau der Sanitäreinheiten 10 ist jedoch bereits dann gegeben, wenn die Sanitärmodule 10 unterschiedlicher Funktion beliebig miteinander kombinierbar angeordnet werden können. Dabei können die Sanitärmodule 10 untereinander verrastet und/oder mit sonstigen Verbindungsmitteln wie Schrauben etc. verbunden werden. Die Sanitärmodule 10 können jeweils untereinander als auch mit einer angrenzenden Wand eines Raumes verbunden werden, so dass beispielhaft jedes Sanitärmodul 10 sowohl angrenzend an ein weiteres Sanitärmodul 10 mit Verbindungsmitteln verbunden ist und zugleich mit einer Wand verbunden wird. Dadurch entsteht eine höhere Stabilität der Sanitäreinrichtung 1. Der erfindungsgemäße modulartige Aufbau der Sanitäreinrichtung 1 ermöglicht weiterhin die freie Aufstellung von Sanitärmodulen 10, so dass eine Art Raumteiler gebildet wird. Die Anschlusseinrichtung 1 1 kann als Anschlussprinzip des „Männlein-" und „Weiblein-" Anschlussprinzips ausgeführt sein, so dass auf einer ersten Seite des sanitären Moduls 10 ein Männlein-Anschluss und auf der gegenüberliegenden Seite des benachbarten Sanitärmoduls 10 ein Weiblein-Anschluss vorhanden ist. Sind die Anschlussseiten der Anschlusseinrichtung 11 gleichartig zueinander ausgebildet, können die Sanitärmodule 10 auch wechselseitig zueinander angeordnet werden, so dass auf einer ersten Wandseite beispielsweise nur WCs 10a und auf einer gegenüberliegenden Seite nur Urinale 10b vorhanden sind. Ferner kann ein Sanitärmodul, welches nicht vorzugsweise über eine externe Anschlusseinrichtung 18 verfügt, auf einer ersten Seite des Körpers des Sanitärmoduls 10 eine erste Sanitärkeramik 10a und auf der gegenüberliegenden Seite eine weitere Sanitärkeramik 10b aufweisen. Dabei können die Sanitärmodule 10 derart weitergebildet sein, dass diese auch über ihre Rückwand jeweils aneinander anordbar sind. Bezugszeichenliste
I Sanitäreinrichtung 10 Sanitäreinheit, Sanitärmodul
10a Sanitärkeramik
10b Sanitärkeramik
I I Anschlusseinrichtung
12 Frischwasseranschluss 13 Abwasseranschluss
14 elektrischer Anschluss
15 Kupplung
16 Kupplung
17 Kupplung
18 externe Anschlusseinrichtung
19 Versorgungseinrichtung
20 Frischwasseranschluss
21 Abwasseranschluss
22 Kupplung
23 Kupplung
24 Schieneneinrichtung
25 Steuereinrichtung
26 Stirnwand
27 Verkleidungselement
28 T- Anschlussstück
29 Fügerichtung
30 Anschlussöffnung
31 Spülbetätigung
32 elektrischer Anschluss
33 Magnetventil elektrische Verbindung Schalteinheit
Absperrmittel
Rückwand
Steuerleitung
Next Patent: PHOTOVOLTAIC MODULE HAVING A PHOTOACTIVE LAYER OR SOLAR COLLECTOR HAVING AN SOLAR ABSORBER
