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Patent Searching and Data


Title:
SCREEN ARRANGEMENT IN A VEHICLE ROOF
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2015/162036
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a screen arrangement in a frame arrangement of vehicle roof, with a screen element and a securing arrangement which secures the screen element. According to the invention, the screen element (9) can be secured to the frame arrangement (5) and/or to the vehicle roof (1) or a roof frame (3) by means of a first securing device (17) and a second securing device (20); and the first securing device (17) is at least a screw, bolt or detent connection and the second securing device (20) is at least an interlocking connection, a screw connection or an adhesive connection.

Inventors:
HIRSCHVOGEL ENGELBERT (DE)
Application Number:
EP2015/058089
Publication Date:
October 29, 2015
Filing Date:
April 14, 2015
Export Citation:
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Assignee:
WEBASTO SE (DE)
International Classes:
B62D25/06; B60J7/02; B60R13/04
Foreign References:
FR2890031A12007-03-02
US20080106124A12008-05-08
DE102012025305A12013-08-01
DE19709016A11998-09-10
Attorney, Agent or Firm:
KONNERTH, Dieter H. et al. (DE)
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Claims:
Patentansprüche

Blendenanordnung an einer Rahmeneinrichtung eines Fahrzeugdaches mit einem Blendenelement und einer das Blendenelement fixierenden Befestigungseinrichtung,

dadurch gekennzeichnet,

dass das Blendenelement (9) an der Rahmeneinrichtung (5) und/oder am Fahrzeugdach (1 ) oder einem Dachrahmen (3) mittels einer ersten Befestigung (17) und einer zweiten Befestigung (20) festlegbar ist und dass die erste Befestigung (17) zumindest eine Schraub-, Riegel- oder Rastverbindung und die zweite Befestigung (20) zumindest eine Formschlussverbindung, eine Schraubverbindung oder eine Klebeverbindung ist.

Blendenanordnung nach Anspruch 1 ,

dadurch gekennzeichnet, dass die Formschlussverbindung der zweiten Befestigung (20) ein Befestigungselement (23) aufweist, das das Blendenelement (9) mittels eines Eingriffs oder Hintergriffs an einem zugeordneten Halteteil festlegt.

Blendenanordnung nach Anspruch 2,

dadurch gekennzeichnet, dass das Blendenelement (9) das Befestigungselement (23) aufweist und die Rahmeneinrichtung (5) oder der Dachrahmen (3) bzw. das Fahrzeugdach (1 ) das zugeordnete Halteteil bildet oder aufweist.

Blendenanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3,

dadurch gekennzeichnet, dass die Rahmeneinrichtung (5) ein Teil eines Dachmoduls (4) ist und dass das Dachmodul (4) mittels der Rahmeneinrichtung (5) am Fahrzeugdach (1 ) oder dem Dachrahmen (3) anbringbar ist.

Blendenanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 4,

dadurch gekennzeichnet, dass das Blendenelement (9) einen Aussparung an der Dachfläche des Fahrzeugdaches (1 ) abdeckt und die Aussparung bezüglich des Fahrzeugdaches (1 ) in Querausrichtung oder in Längsausrichtung angeordnet ist.

Blendenanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 5,

dadurch gekennzeichnet, dass das Blendenelement (9) länglich und flä- chenförmig gebildet ist und die erste Befestigung (17) entlang eines ersten Randes, insbesondere eines Hinterrandes (12), des Blendenelements (9) und die zweite Befestigung (20) entlang eines zweiten Randes, insbesondere eines Vorderrandes (19), des Blendenelements (9) erfolgt.

Blendenanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 6,

dadurch gekennzeichnet, dass das Blendenelement (9) als ein eigenständiges Abdeckbauteil ohne lasttragende Befestigungs- oder Haltefunktion für ein Teil eines den Dachrahmen (3) enthaltenden Dachmoduls (4) ausgelegt ist.

Blendenanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 7,

dadurch gekennzeichnet, dass die Rahmeneinrichtung (5) am Dachrahmen (3) oder an einem Bauteil des Fahrzeugdaches (1 ) anbringbar ist und dass zumindest eine Klebstoffraupe (21 ) das Blendenelement (9) mit dem Dachrahmen (3) oder einem Bauteil des Fahrzeugdaches (1 ) und zumindest einen Abschnitt der Rahmeneinrichtung (5) am Dachrahmen (3) oder an einem Bauteil des Fahrzeugdaches (1 ) verklebt.

9. Dachmodul mit einer Blendenanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 8.

10. Fahrzeugdach mit einer Blendenanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 9.

Description:
Blendenanordnung an einem Fahrzeugdach

Die Erfindung betrifft eine Blendenanordnung an einer Rahmeneinrichtung eines Fahrzeugdaches mit einem Blendenelement und einer das Blendenelement fixierenden Befestigungseinrichtung.

Aus der DE 10 2012 025 305 A1 ist ein Dachmodul bekannt geworden, das mit- tels einer Rahmenanordnung an einem Fahrzeugdach festlegbar ist. Ein Blendenelement ist vorgesehen, das die Rahmenanordnung zwischen einem Deckelelement des Dachmoduls und einer angrenzenden Fahrzeugaußenhaut oder Fahrzeugdachfläche verkleidet. Das Blendenelement ist mittels zumindest einem Magneten an der Rahmenanordnung gehalten, so dass es in einfacher Weise austauschbar ist. Zusätzlich kann das Blendenelement auch mittels Schraubverbindungen an der Rahmenanordnung gehalten werden. Die Magnete können jedoch nur eingeschränkte Haltekräfte bereitstellen und bieten keine feste Positionierung. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine eingangs genannte Blendenanordnung zu schaffen, die bezüglich der Befestigung des Blendenelements verbes- sert ist, sowie ein Dachmodul und ein Fahrzeugdach mit einer solchen Blendenanordnung bereitzustellen.

Diese Aufgabe wird bei der eingangs genannten Blendenanordnung erfindungs- gemäß dadurch gelöst, dass das Blendenelement an der Rahmeneinrichtung und/oder am Fahrzeugdach oder einem Dachrahmen mittels einer ersten Befestigung und einer zweiten Befestigung festlegbar ist und dass die erste Befestigung zumindest eine Schraub-, Riegel- oder Rastverbindung und die zweite Befestigung zumindest eine Formschlussverbindung, eine Schraubverbindung oder eine Klebeverbindung ist oder aufweist.

Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen angegeben. Die erste Befestigung des Blendenelements erfolgt somit durch zumindest ein mechanisches Befestigungsmittel, das beispielsweise als Schraub-, Riegel- oder Rastverbindung gebildet ist, wobei diese Verbindungen beispielhaft genannt sind und auch andere mechanische Befestigungsmittel umfassen. Eine Riegelverbindung der ersten Befestigung enthält beispielsweise ein bewegbares und zwi- sehen einer Riegelstellung und einer Entriegeisteilung verstellbares Riegelelement, das zum Eingriff an einem zugeordneten Halteteil vorgesehen ist, wobei das Riegelelement bevorzugt an der Rahmeneinrichtung und das Halteteil an dem Blendenelement angeordnet ist. Eine Rastverbindung der ersten Befestigung enthält beispielsweise ein Rastelement, das an einem zugeordneten Halte- teil rastbar ist, wobei das Rastelement und/oder das Halteelement eine Rastbewegung ausführen. Auch bei der Rastverbindung kann das Rastelement sowohl an dem Blendenelement wie auch an der Rahmeneinrichtung oder dem Dachrahmen angeordnet sein. Diese Befestigungsmittel gestatten eine einfache und schnelle Herstellung der Befestigung und sind auch wieder leicht lösbar, wenn das Blendenelement ausgetauscht werden soll. Diese erste oder mechanische Befestigung kann z.B. dazu dienen, das Blendenelement an einer Rahmeneinrichtung eines Dachmoduls anzubringen, bevor das Dachmodul am Fahrzeug- dach montiert und befestigt wird. Die erste Befestigung bietet hierfür einen ausreichenden Halt des Blendenelements an der Rahmeneinrichtung während der Handhabung des Dachmoduls. Mittels der zweiten Befestigung kann das Blendenelement ebenfalls an der Rahmeneinrichtung festgelegt werden, wobei diese Festlegung entweder vor der Montage des Dachmoduls am Fahrzeugdach oder während oder nach der Montage am Fahrzeugdach erfolgen kann. Die zweite Befestigung kann dabei ausschließlich an der am Fahrzeugdach anbringbaren Rahmeneinrichtung oder an einem fahrzeugfesten Dachrahmen oder einem anderen Teil des Fahrzeugdaches erfolgen oder sie kann sowohl an der Rahmeneinrichtung wie auch an dem fahrzeugfesten Dachrahmen bzw. dem anderen Teil des Fahrzeugdaches erfolgen. Die zweite Befestigung kann von einer Formschlussverbindung gebildet sein, bei der ein Teil des Blendenelements an einem zugeordneten Halteteil der Rahmeneinrichtung in Formschlusseingriff gebracht wird. So kann beispielsweise ein vom Blendenelement vorstehender Zapfen, ein Haken oder eine vorstehende Leiste an einer Ausnehmung oder einem Halteteil an der Rahmeneinrichtung eingreifen oder hintergreifen. Die zweite Befestigung kann mehrere solcher Formschlussverbindungen über die Länge des Blendenelementes - bzw. die Breite bei Queranordnung - aufweisen. Die zweite Befestigung kann auch eine Schraubverbindung aufweisen oder von zumindest einer solchen Schraubverbindung gebildet sein. Besonders bevorzugt ist als zweite Befestigung eine Klebeverbindung, die eine dauerhafte und feste Verbindung bereitstellt, wobei bei der Herstellung der Klebeverbindung die erste Befestigung die Vorfixierung des Blendenelements an der Rahmeneinrichtung gewährleistet und die erforderliche Haltekraft während dem Aushärten der Klebeverbindung bereitstellt. Soll das eingebaute Blendenelement ausgetauscht werden, so kann nach dem Lösen der ersten Befestigung auch die zweite Befestigung gelöst werden, wobei bei einer Klebebefestigung das Lösen der Klebeverbindung erleichtert ist, da sie nur einen Teil der Befestigung übernimmt und damit der Löseaufwand verringert ist. Die erste Befestigung und die zweite Befestigung können somit in Abhängigkeit von der Gestaltung der Einbausteile am Fahrzeugdach gewählt und eingesetzt werden und in ihrer Kombination aufeinander abgestimmt werden.

In bevorzugter Gestaltung enthält demnach die Formschlussverbindung der zweiten Befestigung das Befestigungselement, das das Blendenelement mittels eines Eingriffs oder Hintergriffs an einem zugeordneten Halteteil festlegt. Dabei kann das Blendenelement das Befestigungselement aufweisen und die Rahmeneinrichtung oder der Dachrahmen bzw. das Fahrzeugdach kann das zugeordnete Halteteil bilden oder aufweisen, jedoch kann auch eine umgekehrte Gestaltung vorgesehen sein, bei der das Blendenelement das Halteteil und die Rahmeneinrichtung oder der Dachrahmen bzw. das Fahrzeugdach das Befesti- gungselement aufweist.

Zweckmäßigerweise ist die Rahmeneinrichtung ein Teil eines Dachmoduls und das Dachmodul ist mittels der Rahmeneinrichtung am Fahrzeugdach oder dem Dachrahmen anbringbar.

Das Blendenelement ist z. B. ein flaches lamellenförmiges Teil, das sich an einem Dachmodul vor einem zu öffnenden Deckel quer vor diesem erstreckt. Jedoch kann das Blendenelement auch seitlich am Dachmodul in Längsausrichtung angeordnet sein. Die erste Befestigung kann entlang eines ersten Randes, ins- besondere eines Hinterrandes des Blendenelements und die zweite Befestigung entlang eines zweiten Randes, insbesondere eines Vorderrandes des Blendenelements erfolgen. Der erste Rand kann in Abhängigkeit der Anordnung und Ausrichtung des Blendenelementes sowohl ein vorderer Rand wie auch ein hinterer Rand des Blendenelementes sein. Demnach können die ersten Befestigung und die zweite Befestigung sowohl am vorderen Rand wie auch am hinteren Rand vorgesehen sein und liegen sich bevorzugt damit am Blendenelement gegenüber. Insbesondere ist das Blendenelement ein eigenständiges Bauteil oder Abdeckbauteil, das nicht mit einer Rahmeneinrichtung einstückig hergestellt oder unlösbar verbunden ist, die am Dachrahmen oder an einem Bauteil des Fahrzeugda- ches anbringbar ist und insbesondere eine Führungsschiene für einen bewegbaren Deckel eines Dachmoduls des Fahrzeugdaches enthält. Insbesondere übernimmt das Blendenelement keine lasttragende Befestigung oder Halterung eines Teils des den Dachrahmen enthaltenden Dachmoduls am Fahrzeugdach. Grundsätzlich kann vorgesehen sein, dass das Blendenelement eine beliebige Aussparung im Fahrzeugdach insbesondere flächenbündig zu angrenzenden Dachflächenteilen abdeckt und an einem Rahmenteil einer am Fahrzeugdach anzubringenden Rahmeneinrichtung, die insbesondere ein Teil eines Dachmoduls ist, oder an einem anderen dachfesten Teil befestigt wird. Die Richtungsan- gaben„vorne",„hinten",„längs",„quer" und„seitlich" beziehen sich auf ein Fahrzeugdach mit einem solchen Blendenelement.

Das Blendenelement ist insbesondere aus Blech, Glas oder Kunststoff hergestellt. Blendenseitige Teile der Befestigungseinrichtung können an dem Blenden- element angeklebt, angeformt, angespritzt oder mittels einer insbesondere rahmenartigen Anschäumung angebracht werden.

Eine zweckmäßige Ausführungsform der Erfindung sieht vor, dass die Rahmeneinrichtung am Dachrahmen oder an einem Bauteil des Fahrzeugdaches an- bringbar ist und insbesondere eine Rahmenaussparung aufweist, und dass eine Klebstoffraupe das Blendenelement insbesondere im Bereich der Rahmenaussparung mit dem Dachrahmen oder einem Bauteil des Fahrzeugdaches und zumindest einen Abschnitt der Rahmeneinrichtung am Dachrahmen oder an einem Bauteil des Fahrzeugdaches verklebt. Damit kann bei der Anbringung der Rah- meneinrichtung am Fahrzeugdach diejenige Klebstoffraupe, die die Rahmeneinrichtung am Fahrzeugdach verklebt, auch die Verklebung des Blendenelements übernehmen, so dass eine eigenständige Klebstoffraupe für das Blendenelement eingespart werden kann.

Ein erfindungsgemäßes Dachmodul mit einer solchen Blendenanordnung ist in Anspruch 9 angegeben. Ein solches Dachmodul kann vor dem Einbau an einem Fahrzeugdach mit dem Blendenelement versehen werden, so dass das Blendenelement beim Einbau des Dachmoduls am Fahrzeugdach nicht als eigenständiges Bauteil handzuhaben und zu montieren ist. Ein erfindungsgemäßes Fahrzeugdach mit einer solchen Blendenanordnung ist in Anspruch 10 angegeben.

Nachfolgend wird die Erfindung anhand von Ausführungsbeispielen erfindungsgemäßer Blendenanordnungen unter Bezugnahme auf die Zeichnung näher er- läutert. Es zeigt:

Fig. 1 in einer Längsschnittansicht in schematischer Darstellung ein erstes

Ausführungsbeispiel einer Blendenanordnung an einem Fahrzeug-

Fig. 2 in einer Längsschnittansicht in schematischer Darstellung ein zweites Ausführungsbeispiel einer Blendenanordnung an einem Fahrzeugdach;

Fig. 3 in einer Draufsicht in schematischer Darstellung eine Rahmeneinrichtung für ein Fahrzeugdach mit einer Blendenanordnung;

Fig. 4 in einer zentralen Längsschnittansicht die in Fig. 3 dargestellte

Rahmeneinrichtung mit der Blendenanordnung; Fig. 5 in einer Draufsicht in schematischer Darstellung ein weiteres Ausführungsbeispiel einer an einer Rahmeneinrichtung für ein Fahrzeugdach angebrachten Blendenanordnung; und

Fig. 6 in einer zentralen Längsschnittansicht die in Fig. 5 dargestellte

Rahmeneinrichtung mit der Blendenanordnung;

Ein Kraftfahrzeug oder Personenkraftwagen enthält ein Fahrzeugdach 1 (siehe Fig. 1 und 2) mit einer Dachöffnung 2, die von einem karosserieseitigen Dachrahmen 3 begrenzt ist und von einem Dachmodul 4 verschließbar ist. Das Dachmodul 4 enthält eine Rahmeneinrichtung 5, die an dem Dachrahmen 3 fest angebracht ist, z. B. durch Verkleben mittels zumindest einer Klebstoffraupe 6 und/oder durch Verschrauben. Das Dachmodul 4 enthält des weiteren zumindest eine flächige Abdeckung oder einen Deckel 7, der an der Rahmeneinrichtung 5 zum Verschließen der Dachöffnung 2 angeordnet ist und beispielsweise ein bewegbar gelagerter Schiebedachdeckel oder ein fest angebrachter Deckel ist.

Eine Blendenanordnung 8 weist ein Blendenelement 9 auf, das sich in Querrichtung (y-Richtung) am Fahrzeugdach 1 erstreckt und eine Aussparung zwischen dem Deckel 7 und einer Fahrzeugaußenhaut 10, die z. B. von einer Windschutzscheibe, einem Windlauf oberhalb der Windschutzscheibe und/oder einem anderen Dachflächenteil gebildet ist, abdeckt.

Gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel enthält das Blendenelement 9 (siehe Fig. 1 ) eine Trägerleiste 1 1 , die von der Unterseite des Blendenelements 9 im Bereich vor seinem Hinterrand 12 absteht und nach hinten über den Hinterrand 12 hinaus ragt. Die Trägerleiste 1 1 dient zur korrekten Lagerung und Befestigung des Blendenelementes 9 an der Rahmeneinrichtung 5, die hier ein in Querrichtung am Fahrzeugdach 1 vor der Dachöffnung 2 verlaufendes Rahmenquerteil 13 aufweist, und weist hierfür in einem an der Rahmeneinrichtung 5 anliegenden Auflageabschnitt 14 mehrere Öffnungen 15 auf, die zum Eingriff oder Durchgriff für Befestigungselemente 16, wie z. B. Schrauben, einer ersten hinteren Befesti- gung 17 des Blendenelements 9 vorgesehen sind. Die Befestigungselennente 16 sind zum Befestigen der Trägerleiste 1 1 von oben her in Halterungen 18 der Rahmeneinrichtung 5 einsetzbar. Schrauben als Befestigungselemente 16 sind in zugeordnete Gewindebuchsen einschraubbar. Die Trägerleiste 1 1 ist an dem Blendenelement 9 mittels einer Anschäumung angebracht oder sie ist, wenn das Blendenelement 9 z. B. aus einem Kunststoff hergestellt ist, beim Herstellen des Blendenelements 9 in das Kunststoffmaterial mit eingegossen oder eingespritzt. Jedoch kann die Trägerleiste 1 1 auch aus dem Material des Blendenelements 9 hergestellt sein. Alternativ kann bei der ersten Befestigung 17 auch das zumin- dest eine Befestigungselement 16 in das Material des Blendenelements 9, z. B. in eine Materialverdickung, eingeschraubt werden, beispielsweise von unten von der Rahmeneinrichtung 5 her. Eine eigene Trägerleiste 1 1 ist hierbei nicht erforderlich. Das Blendenelement 9 ist im Bereich seines Vorderrandes 19 unterseitig mittels einer zweiten vorderen Befestigung 20, die z. B. eine Klebstoffraupe 21 aufweist oder von dieser gebildet ist, am Dachrahmen 3 befestigt bzw. verklebt.

Gemäß einem zweiten abgewandelten Ausführungsbeispiel (siehe Fig. 2) er- streckt sich die Rahmeneinrichtung 5 bzw. das Rahmenquerteil 13 nach vorne bis nahe an die Fahrzeugaußenhaut 10 und ist an ihrem Vorderabschnitt 22 z. B. mit einer Klebstoffraupe 6 an dem Dachrahmen 3 befestigt. Das Blendenelement 9 weist ein Befestigungselement 23 der zweiten Befestigung 20 auf, das in der Nähe seines Vorderrandes 19 unterseitig absteht und zungenartig nach vorne ge- richtet ist. Das Befestigungselement 23 ist zum Befestigungseingriff an der ein Halteteil bildenden Rahmeneinrichtung 5 im Bereich einer an der Rahmeneinrichtung 5 gebildeten Öffnung 24 vorgesehen, die dem Befestigungselement 23 zugeordnet ist. Mehrere solcher Befestigungskombinationen aus einer Öffnung 24 und einem zugeordneten Befestigungselement 23 können in Querrichtung ent- lang des Blendenelements 9 bzw. entlang der Rahmeneinrichtung 5 vorgesehen sein. Die erste hintere Befestigung 17 des Blendenelements 9 ist eine formschlüssige Befestigung z. B. mit einer Schraube und kann z. B. derjenigen des in Fig. 1 gezeigten Ausführungsbeispiels mit dem Befestigungselement 16 entsprechen. Bei der Montage wird das Blendenelement 9 zunächst an der zweiten Befestigung 20 mit dem zumindest einen Befestigungselement 23 in Form- schlusseingriff mit der Rahmeneinrichtung 5 gebracht, z. B. durch Hintergreifen oder Hinterhaken des Befestigungselements 23 an der Rahmeneinrichtung 5 bzw. dem Rahmenquerteil 13, und anschließend wird an der ersten Befestigung 17 die Verschraubung vorgenommen, die auch eine Verrastung oder dergleichen sein kann. Die Fig. 3 und 4 zeigen in schematischer Darstellung eine Rahmeneinrichtung 5 mit einem Blendenelement 9, das im Bereich seines Hinterrandes 12 mittels der ersten Befestigung 17 an der Rahmeneinrichtung 5 befestigt ist und im Bereich seines Vorderrandes 19 mittels der zweiten Befestigung 20 an einem Dachrahmen 3 (nicht dargestellt) oder einem anderen Bauteil des Fahrzeugdaches 1 fest- legbar ist oder befestigt ist. Die erste Befestigung 17 ist beispielsweise als

Schraubverbindung mit mehreren Schrauben als Befestigungselemente 16 gebildet und dadurch für einen Austausch des Blendenelements 9 leicht lösbar. Die zweite Befestigung 20 ist oder enthält eine Klebstoffraupe 21 , die eine Klebebefestigung der Rahmeneinrichtung 5 an dem Fahrzeugdach 1 bereitstellt. Die Rahmeneinrichtung 5 enthält vor ihrem vorderen Rahmenquerteil 13, an dem die erste Befestigung 17 mit den Befestigungselementen 16 angeordnet ist, in Verlängerung seitlicher Rahmenlängsteile 25 zwei seitliche vorragende kurze Rahmenschenkel 26, die eine Rahmenaussparung 27 seitlich begrenzen. Die Klebstoffraupe 21 verklebt in dem Bereich der Rahmenaussparung 27 das Blenden- element 9 unmittelbar mit dem Dachrahmen 3 (nicht dargestellt) oder einem anderen Bauteil des Fahrzeugdaches 1 und ansonsten die Rahmeneinrichtung 5 mit dem Dachrahmen 3 oder dem anderen Bauteil des Fahrzeugdaches 1 . Die erste Befestigung 17 dient demnach zur vorläufigen Befestigung des Blendenelements 9 an der Rahmeneinrichtung 5 vor und bei der Montage des Dachmo- duls 4 am Fahrzeugdach 1 . Dieses Ausführungsbeispiel zeigt somit eine Anbringung des Blendenelements 9 entsprechend der Fig. 1 mittels der ersten Befesti- gung 17 an der Rahmeneinrichtung und mittels der zweiten Befestigung 20 am Dachrahmen 3 oder einem anderen Dachteil.

Demgegenüber zeigen die Fig. 5 und 6 eine abgeänderte Anbringung des Blen- denelements 9 an der Rahmeneinrichtung 5, bei der die erste hintere Befestigung 17 gleichfalls mit Befestigungselementen 16 wie z. B. Schrauben erfolgt, die zweite vordere Befestigung 20 jedoch mit einer Verklebung durch eine Klebstoffraupe 28 zwischen dem Blendenelement 9 und der Rahmeneinrichtung 5 erfolgt und damit unabhängig von der Befestigung der Rahmeneinrichtung 5 an dem Dachrahmen 3 (nicht dargestellt) oder einem anderen Bauteil des Fahrzeugdaches ist.

Die in der Beschreibung und anhand der Ausführungsbeispiels sowie in den Figuren offenbarten einzelnen Merkmale der Erfindung können in beliebigen tech- nisch zweckmäßigen Anordnungen und Gestaltungen mit dem Erfindungsgegenstand in seiner allgemeinen Form kombiniert werden.

Bezugszeichenliste

Fahrzeugdach 15 Öffnung

Dachöffnung 16 Befestigungselement

Dachrahmen 17 erste Befestigung

Dachmodul 18 Halterung

Rahmeneinrichtung 19 Vorderrand

Klebstoffraupe 20 zweite Befestigung

Deckel 21 Klebstoffraupe

Blendenanordnung 22 Vorderabschnitt

Blendenelement 23 Befestigungselement

Fahrzeugaußenhaut 24 Öffnung

Trägerleiste 25 Rahmenlängsteil

Hinterrand 26 Rahmenschenkel

Rahmenquerteil 27 Rahmenaussparung

Auflageabschnitt 28 Klebstoffraupe