BERGER, Horst (Bahnhofstrasse 19, Calbe, 39240, DE)
DOPPSTADT, Johann (Vossnackerstrasse 67, Velbert, 42555, DE)
BERGER, Horst (Bahnhofstrasse 19, Calbe, 39240, DE)
| Siebmaschine, insbesondere Sternsiebmaschine Patentansprüche 1. Siebmaschine, insbesondere Sternsiebmaschine bestehend aus wenigstens zwei angetriebenen, mit Sternen (1 ) und/oder Scheiben versehenen Wellen (2), die in einer Siebebene (C) parallel zueinander beabstandet angeordnet sind, wobei die Sterne (1 ) und/oder Scheiben auf den verschiedenen Wellen (2) versetzt bzw. kammartig ineinandergreifend zueinander vorgesehen sind, mit einem Einfülltrichter bzw. Einfüllbereich, in den das zu siebende Gut einfüllbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass auf der dem Einfüllbereich zugewandten Seite (A) in einer Ebene (B) oberhalb Siebebene (C) und parallel beabstandet von dieser zwei Verteilervorrichtungen (4) in Sieb- bzw. Förderrichtung nacheinander zur Verteilung des zu siebenden Gutes auf der Siebebene (C) vorgesehen sind. 2. Siebmaschine, insbesondere Sternsiebmaschine bestehend aus wenigstens zwei angetriebenen, mit Sternen (1 ) und/oder Scheiben versehenen Wellen (2), die in einer Siebebene (C) parallel zueinander beabstandet angeordnet sind, wobei die Sterne (1 ) und/oder Scheiben auf den verschiedenen Wellen (2) versetzt bzw. kammartig ineinandergreifend zueinander vorgesehen sind, mit einem Einfülltrichter bzw. Einfüllbereich, in den das zu siebende Gut einfüllbar ist, wobei auf der dem Einfüllbereich zugewandten Seite (A) in einer Ebene (5) oberhalb Siebebene (C) und parallel beabstan- det von dieser wenigstens eine Verteilervorrichtung (4) zur Verteilung des zu siebenden Gutes auf der Siebebene (C) vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass am Umfang der Verteilervorrichtung (4) Verteilerelemente (40) schneckenförmig angeordnet mit zumindest zwei unterschiedlichen, insbesondere gegenläufigen Steigungen vorgesehen sind. 3. Siebmaschine nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die zwei Verteilervorrichtungen (4) drehbar und mit gegenläufiger Drehrichtung antreibbar sind. 4. Siebmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Verteilervorrichtung (4) als mit Verteilerelementen (40) versehene Walze (42) oder Trommel oder als drehbar mittels einer Schneckenwelle (43). gelagerte Schnecke (41 ) ausgebildet ist, die im wesentlichen die gleiche Breite aufweist, wie die Siebebene (C). 5. Siebmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Schnecke (41 ) zumindest zwei gegenläufig vorgesehene Steigungen aufweist und/oder die Schnecke (41 ) in einem Gehäuse (5) angeordnet ist. 6. Siebmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass vom Zentrum (Z) der Schnecke (41 ) ausgehend diese nach außen, vom Zentrum wegweisende Steigungen (S1 ) und vom Randbereich nach innen, zum Zentrum weisende, gegenläufige Steigungen (S2) besitzt. 7. Siebmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand (b) der Schnecke (41 ) zur Siebebene (C) veränderbar ist und/oder die Drehrichtung und/oder Drehzahl der Schnecke (41 ) veränderbar ist. 8. Siebmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an der Schnecke (41 ) Mitnehmer anordenbar sind, die eine Entzerrung des Materials zumindest unterstützen und/oder der Abstand der Wellen (2) zueinander veränderbar ist. 9. Siebmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass bevorzugt jeweils wenigstens zwei Wellen (2) kassettenartig an Rahmen (6) angeordnet sind und/oder die Siebebene (C) von einzelnen wellentragenden Rahmen (6) als Kassetten, insbesondere modulartig bzw. in Art eines Baukastensystems zusammensetzbar, gebildet ist. 10. Siebmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Wellen (2) austauschbar ausgebildet sind und/oder die Wellen (2) mit Haken, Bolzen, Schnellspannvorrichtungen o- der dergleichen an den Rahmen (6) befestigt sind. 11. Siebmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Anzahl der Wellen (2) an den Rahmen bzw. Kassetten variierbar ist du/oder die Wellen der einzelnen Kassetten mit unterschiedlicher Drehzahl und mit unterschiedlicher Drehrichtung antreibbar sind. 12. Siebmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Anzahl, die Größe und der Abstand der Sterne (1 ) und/oder Scheiben zueinander auf den Wellen (2) variierbar sind. 13. Siebmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eine der Scheiben als von der Kreisform abweichendes Vieleck ausgebildet ist und/oder die Sterne (1 ) bzw. Scheiben austauschbar, insbesondere auf die Welle (2) aufsteck- bzw. aufschiebbar ausgebildet sind. 14. Siebmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass Distanzstücke (7) vorgesehen sind, die zwischen den Sternen (1 ) auf die Welle (2) aufsteck- bzw. aufschiebbar sind und die mittels einer Spannvorrichtung auf der Welle gehalten sind. 15. Aufbereitungs- bzw. Sortierungsanlage mit wenigstens einer Siebmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche. |
Anmelder: Doppstadt Familienholding GmbH , 42555 Velbert
Beschreibung
Die Erfindung betrifft eine Siebmaschine, insbesondere Sternsiebmaschine, bestehend aus wenigstens zwei angetriebenen, mit Sternen und/oder Scheiben versehenen Wellen, die in einer Siebebene parallel zueinander beabstandet angeordnet sind, wobei die Sterne und/oder Scheiben auf verschiedenen Wellen versetzt beziehungsweise kammartig ineinandergreifend zueinander vorgesehen sind, mit einem Einfülltrichter beziehungsweise Einfüllbereich, in den das zu siebende Gut einfüllbar ist.
Derartige Siebmaschinen, zum Beispiel Scheiben- oder Sternsiebmaschinen sind im Stand der Technik hinlänglich bekannt. Die Siebsterne beziehungsweise Scheiben sind in einer Siebebene angeordnet und zwar auf Wellen und bilden damit eine durch die Oberfläche beziehungsweise den Außenradius der Sterne beziehungsweise Scheiben definierten Siebebene. Das Problem bei derartigen Siebanlagen ist, dass insbesondere dann, wenn faseriges, feuchtes und klebende Siebgut in den Einfülltrichter gefüllt wird, dieses sehr ungleichmäßig auf der Siebebene verteilt wird. Dadurch ist es gegeben, dass sich die Sternsiebe oder Scheibensiebe recht schnell zusetzen und insbesondere zu Verklebungen nei- gen. Bei sehr faserigem Material könnte dies dazu führen, dass die Siebwirkung sehr eingeschränkt wird. Die Fasern neigen dazu, sich dann zwischen den Scheiben beziehungsweise Sternen festzusetzen, was die Siebwirkung enorm einschränkt.
Ausgehend von diesem Stand der Technik ist es Aufgabe der Erfindung, eine Siebmaschine, insbesondere Sternsiebmaschine, vorzuschlagen, die die be- schriebenen Nachteile nicht mehr aufweist.
Die Aufgabe der Erfindung wird gelöst durch eine Siebmaschine, insbesondere Sternsiebmaschine bestehend aus wenigstens zwei angetriebenen, mit Sternen und/oder Scheiben versehenen Wellen, die in einer Siebebene parallel zueinander beabstandet angeordnet sind, wobei die Sterne und/oder Scheiben auf den verschiedenen Wellen versetzt bzw. kammartig ineinandergreifend zueinander vorgesehen sind, mit einem Einfülltrichter bzw. Einfüllbereich, in den das zu siebende Gut einfüllbar ist, die sich dadurch auszeichnet, dass auf der dem Einfüllbereich zugewandten Seite in einer Ebene oberhalb Siebebene und parallel beabstandet von dieser zwei Verteilervorrichtungen (4) in Sieb- bzw. Förderrichtung nacheinander zur Verteilung des zu siebenden Gutes auf der Siebebene vorgesehen sind.
Die Aufgabe der Erfindung wird auch gelöst durch eine Siebmaschine, insbesondere Sternsiebmaschine bestehend aus wenigstens zwei angetriebenen, mit Sternen und/oder Scheiben versehenen Wellen, die in einer Siebebene parallel zueinander beabstandet angeordnet sind, wobei die Sterne und/oder Scheiben auf den verschiedenen Wellen versetzt bzw. kammartig ineinandergreifend zueinander vorgesehen sind, mit einem Einfülltrichter bzw. Einfüllbereich, in den das zu siebende Gut einfüllbar ist, wobei auf der dem Einfüllbereich zugewandten Seite in einer Ebene oberhalb Siebebene und parallel beabstandet von dieser wenigstens eine Verteilervorrichtung zur Verteilung des zu siebenden Gutes auf der Siebebene vorgesehen ist, die sich dadurch auszeichnet, dass am Umfang der Verteilervorrichtung Verteilerelemente schneckenförmig angeordnet mit zumindest zwei unterschiedlichen, insbesondere gegenläufigen Steigungen vorgesehen sind.
Durch diese erfindungsgemäßen Ausgestaltungen ist es jetzt gegeben, dass das eingefüllte Siebgut insbesondere am Beginn der Siebebene beziehungsweise Siebfläche so verteilt wird, dass das Siebgut gleichmäßig auf die einzelnen Scheiben beziehungsweise Sterne verteilt wird und dadurch die Siebwirkung deutlich verbessert wird. Diese Verteilervorrichtung sorgt demzufolge auch dafür, dass bestimmte Verklumpungen und faserige Zusammenballungen wieder auseinandergezogen und auf der Fläche gleichmäßig verteilt werden. Das zu siebende Gut wird insbesondere aufgelockert. Die Sternsiebmaschine siebt dann dass zu siebende Gut sehr gleichmäßig und insbesondere neigt eine solche Gut sehr gleichmäßig und insbesondere neigt eine solche Maschine nicht mehr zu Verklebungen und Verstopfungen. Die Nachteile des Standes der Technik werden demnach durch die erfindungsgemäße Lösung komplett behoben.
Eine Weiterbildung der zuerst genannten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Siebmaschine sieht vor, dass die zwei Verteilervorrichtungen drehbar und mit gegenläufiger Drehrichtung antreibbar sind. Dadurch wird der Verteilungseffekt weiter verbessert.
Entsprechend einer vorteilhaften Ausgestaltung ist die Siebmaschine dadurch gekennzeichnet, dass die Verteilervorrichtung als mit Verteilerelementen versehene Walze oder Trommel oder als drehbar mittels einer Schneckenwelle gelagerte Schnecke ausgebildet ist, die im wesentlichen die gleiche Breite aufweist, wie die Siebebene. Eine solche Schnecke hat den Vorteil, dass sich damit sehr wirkungsvoll das zu siebende Gut auf der Siebfläche beziehungsweise Siebebene verteilen lässt. Die Schnecke bewirkt zudem, dass das Siebgut aufgelockert und bestimmte Verklumpungen durch die drehbar gelagerte Schnecke beseitigt werden.
Von Vorteil ist es dabei, wenn die Schnecke zumindest zwei gegenläufig vorgesehene Steigungen aufweist. Dadurch gelingt es, das zu siebende Gut noch effektiver und gleichmäßiger auf der Siebfläche beziehungsweise Siebebene zu verteilen.
Von Vorteil ist es weiter, wenn die Schnecke in einem Gehäuse angeordnet ist. Es ist weiterhin von Vorteil, wenn die Schnecke von ihrem Zentrum ausgehend nach außen, vom Zentrum wegweisende Steigungsbereiche und vom Randbereich nach innen zum Zentrum weisende gegenläufige Steigungen besitzt. Dadurch wird eine noch effektivere und gleichmäßigere Verteilung des Siebgutes erreicht.
Um auf unterschiedliche Siebgutmaterialien reagieren zu können, ist es günstig, wenn der Abstand der Schnecke zur Siebebene veränderbar ist. Des Weiteren ist es nach der Erfindung vorgesehen, dass die Drehrichtung und/oder die Drehzahl der Schnecke veränderbar ist. Dadurch ist es möglich, beispielsweise durch eine Drehzahländerung oder eine Drehrichtungsänderung, bestimmte Verklumpungen oder Verstopfungen sehr leicht zu beseitigen, ohne dass die Siebwirkung des Sternsiebes beziehungsweise Scheibensiebes beeinträchtigt wird.
Zur Erhöhung der Wirkung der Materialverteilung ist es nach einer Weiterbildung der Erfindung vorgesehen, dass an der Schnecke Mitnehmer anordenbar sind, die eine Entzerrung des Materials zumindest unterstützen. Dies kann beispielsweise in Form von Stiften geschehen, die am Umfang der Welle in dort vorgesehene Bohrungen einsetzbar sind.
Die Siebmaschine nach der Erfindung zeichnet sich auch dadurch aus, dass der Abstand der Wellen zueinander veränderbar ist. Damit ist es möglich, unterschiedliche Siebsterne, das heißt mit unterschiedlichem Umfang einzusetzen oder aber auch unterschiedliche Scheiben.
Ein weiterer Aspekt der erfindungsgemäßen Siebmaschine ist dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens je zwei Wellen kassettenartig an einem Rahmen angeordnet sind. Damit ist es gegeben, dass beispielsweise zwei, drei oder sechs Wellen mit entsprechenden Siebsternen oder Siebscheiben versehen werden können und diese kassettenartig in der Siebebene angeordnet werden können.
Damit lässt sich die Siebfläche problemlos vergrößern. Insbesondere wird dadurch erreicht, dass man Kassetten mit unterschiedlich bestückten Siebsternen und/oder Scheiben versehen kann. Man kann diese Wellen auch entsprechend mit anderen Drehzahlen laufen lassen beziehungsweise auch gegenläufig, wenn sich dies durch das zu siebende Gut als erforderlich erweisen sollte. Demzufolge ist die Siebebene von einzelnen, Wellen tragenden Rahmen als Kassetten insbesondere modulartig beziehungsweise in Art eines Baukastensystems zusammensetzbar.
Bevorzugt ist es auch, wenn die Wellen austauschbar ausgebildet sind.
Um die Austauschbarkeit der Wellen noch zu erleichtern, sind die Wellen mit Haken, Bolzen oder Schnellspannvorrichtungen oder dergleichen an den Rahmen befestigt. Dadurch ist es gegeben, dass ein sehr schnelles und leichtes Wechseln der einzelnen Wellen möglich ist. Man kann dann beispielsweise beschädigte Siebsterne in Ruhe in der Werkstatt austauschen, wenn man eine Austauschwelle ohne Weiteres eingefügt hat. Die Standzeiten der Maschine werden dadurch verringert. Selbstverständlich ist es nach der Erfindung auch vorgesehen, dass die Anzahl der Wellen an den Rahmen beziehungsweise Kassetten variierbar ist.
Wie bereits erwähnt, zeichnet sich eine vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung dadurch aus, dass die Wellen der einzelnen Kassetten mit unterschiedlicher Drehzahl und mit unterschiedlicher Drehrichtung antreibbar sind. Von Vorteil ist es auch, wenn die Anzahl, die Größe und der Abstand der Sterne und/oder Scheiben zueinander auf den Wellen variierbar sind.
Für die Ausgestaltung einer Siebmaschine als Scheibensieb ist es nach einer Ausgestaltung der Erfindung vorgesehen, dass wenigstens eine der Scheiben als von der Kreisform abweichendes Vieleck ausgebildet ist. Selbstverständlich schlägt die Erfindung auch vor, dass die Sterne beziehungsweise Scheiben austauschbar, insbesondere auf die Welle aufsteck- beziehungsweise aufschiebbar ausgebildet sind. Des Weiteren schlägt die Erfindung vor, dass Distanzstücke vorgesehen sind, die zwischen den Sternen auf die Welle aufsteck- beziehungs¬
weise aufschiebbar sind und die mittels einer Spannvorrichtung auf der Welle gehalten sind.
Die Erfindung schlägt selbstverständlich auch eine Aufbereitungs- beziehungsweise Sortierungs- oder Siebanlage mit wenigstens einer Siebmaschine nach einer der vorher beschriebenen Varianten vor.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand von Ausführungsbeispielen weiter beschrieben. Es zeigen:
Fig. Ia in einer dreidimensionalen Darstellung eine Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Siebmaschine,
Fig. Ib eine Draufsicht mit schematischer Darstellung von zwei Verteilervorrichtungen,
Rg. 2 Darstellung der Fig. Ia aus einer anderen Blickrichtung,
Rg. 3 Ausgestaltung einer Schnecke für die erfindungsgemäße Siebvorrichtung,
Rg.4 weitere Ausführungsform der Schnecke für die Siebvorrichtung nach der Erfindung,
Rg. 5 Seitenansicht einer Siebvorrichtung als Sternsiebmaschine und
Rg. 6 Modul einer Sternsiebmaschine mit Rahmen und sechs Wellen.
Die Figuren werden nachfolgend im Komplex beschrieben. Dabei werden gleiche Bezugszeichen in gleicher Weise in allen Figuren eingesetzt. Aus diesem Grund ist es nicht erforderlich, diese in den einzelnen Figuren jeweils erneut vorzustellen.
Die Fig. 1a und Fig. 2 zeigen eine Siebmaschine nach der Erfindung in einer drei- di- mensionalen Darstellung, wobei Fig. 1a die Ansicht zeigt, bei der die Verteilervorrichtung 4 mit einer drehbar gelagerten Schnecke 41 gezeigt ist. Diese drehbar auf einer Schneckenwelle 43 gelagerte Schnecke 41 ist in einem Gehäuse 5 vorgesehen, welches im Eingangsbereich beziehungsweise dem dem Einfüllbereich zugewandten Bereich A vorgesehen ist. Nicht zu sehen ist in dieser Figur der Einfüllbereich beziehungsweise der Einfülltrichter aufgrund der Schnittdarstellung, um die Schnecke 41 sichtbar zu machen. Die einzelnen Scheiben beziehungsweise Sieb- Sterne sind auf Wellen 2 angeordnet, die wiederum von einem Rahmen 6 getragen werden. Die einzelnen Siebscheiben beziehungsweise Siebsterne tragen das Bezugszeichen 3. Die Siebebene C bezeichnet die Ebene über den Scheiben 3. Der Doppelpfeil gibt den Abstand b der Siebenen C zur Ebene B an in der die Verteilervorrichtung 4 angeordnet ist. Wie ersichtlich, ist dieser Abstand b veränderbar bzw. einstellbar.
Die Fig. 2 zeigt die gleiche Stern- beziehungsweise Scheibensiebmaschine aus einer anderen Blickrichtung. Gut sichtbar ist hierbei, dass die Verteilervorrichtung 4 in dem Gehäuse 5 geschützt angeordnet ist. Der mit A bezeichnete Bereich ist der dem Einfüllbereich zugewandte Bereich.
In der Rg. Ib ist eine Draufsicht mit schematischer Darstellung von zwei Verteilervorrichtungen 4 gezeigt, die beabstandet zueinander, insbesondere parallel beabstandet in dem Eingangsbereich angeordnet sind. Die Verteilervorrichtun- gen 4 sind in dieser Ausgestaltung als mit Verteilerelementen 40 versehene Walzen 42 oder Trommeln ausgebildet ist, die im wesentlichen die gleiche Breite aufweisen, wie die Siebebene C. Dabei ist es von der Erfindung auch umfasst, wenn anstelle der Walzen 42 zwei Schnecken 41 vorgesehen sind.
Die Fig. 3 zeigt eine besondere Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Verteilervorrichtung 4. Diese ist hier als Schnecke 41 vorgesehen, wobei ersichtlich ist, dass die Schnecke 41 unterschiedlich verlaufende Schneckenwendel aufweist, und zwar so, dass die Steigungen Sl vom Zentrum Z nach außen verlaufen. Randseitig ist dann die Steigung S2 genau entgegengesetzt, weshalb es durch diese Ausgestaltung gelingt, eine sehr gleichmäßige Verteilung des zu siebenden Gutes auf der Siebebene C zu erreichen.
In Rg. 4 ist diese gegenläufige Ausgestaltung der Schneckenwendel sehr gut erkennbar.
Die Rg. 5 zeigt einen Rahmen für einen modulartigen Aufbau einer Siebebene. Der Rahmen trägt das Bezugszeichen 6. Die anderen Bezugszeichen wurden bereits vorgestellt.
In Fig. 6 ist dann ein Modul mit Siebsternen und sechs Wellen gezeigt, welches Teil einer Siebebene C für eine Siebmaschine nach der Erfindung sein kann.
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