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Patent Searching and Data


Title:
SCREW ANCHOR FOR RAIL ATTACHMENTS
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2011/070060
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a screw anchor for the concrete attachment in a railway sleeper and to the force-fit connection by means of a rail screw, comprising a threaded section (14) with external threads (18) disposed on the exterior of the screw anchor (10) and internal threads (19) disposed in the screw anchor; and an upper partial section (16) without external threads which is disposed in the mounted state close to the anchor opening (26). Said invention is characterised in that material with high elasticity is arranged in the upper partial section (16), said material, when in the mounted state, forms an elevation which extends in the upward direction over the upper side of the end surface (36) of the upper partial section (16) and reduces the free opening section of the inner chamber of the upper partial section (16).

Inventors:
BÖSTERLING, Winfried (Friedhofsweg 6, Neuenrade, 55809, DE)
VORDERBRÜCK, Dirk (Hesmecke 38, Werdohl, 58791, DE)
Application Number:
EP2010/069160
Publication Date:
June 16, 2011
Filing Date:
December 08, 2010
Export Citation:
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Assignee:
VOSSLOH WERKE GMBH (Vosslohstrasse 4, Werdohl, 58791, DE)
BÖSTERLING, Winfried (Friedhofsweg 6, Neuenrade, 55809, DE)
VORDERBRÜCK, Dirk (Hesmecke 38, Werdohl, 58791, DE)
International Classes:
E01B9/18; F16B13/00
Attorney, Agent or Firm:
WIEDEMANN, Peter (HOFFMANN · EITLE) et al. (Arabellastrasse 4, München, 81925, DE)
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Claims:
Patentansprüche

1. Schraubdübel für das Einbetonieren in eine

Eisenbahnschwelle oder Feste Fahrbahn und die

kraftschlüssige Verbindung mit einer Schwellenschraube, umfassend :

einen Gewindeabschnitt (14) mit außen am Schraubdübel (10) angeordneten Außengewindegängen (18) sowie innen im Schraubdübel angeordneten

Innengewindegängen (19); und

einen im Einbauzustand nahe der Dübelöffnung (26) gelegenen oberen Teilabschnitt (16) ohne Außengewinde ;

dadurch gekennzeichnet, dass

im oberen Teilabschnitt (16) ein Werkstoff mit hoher Elastizität angeordnet ist, der im Einbauzustand bei radialem Druck eine sich über die oberseitige Abschlussfläche (36) des oberen

Teilabschnitts (16) hinaus nach oben erstreckende herauskragende Erhebung und eine Überstrombarriere für auf der Oberseite der Schwelle oder Festen Fahrbahn angesammeltes Wasser bildet sowie den freien Öffnungsquerschnitt des Innenraums des oberen Teilabschnitts (16) verringert, so dass durch die Gestaltung des Dübels eine Abdichtung nach oben und innen erfolgt.

2. Schraubdübel nach Anspruch 1,

dadurch gekennzeichnet, dass der Werkstoff mit hoher Elastizität ein separates Bauteil (22) ist, das an dem oberen Teilabschnitt (16) befestigt ist.

3. Schraubdübel nach Anspruch 2,

dadurch gekennzeichnet, dass das separate Bauteil (22) einen schwalbenschwanzförmigen Ansatz (30) aufweist, der formschlüssig in eine Ringnut (32) am oberen Teilabschnitt (16) eingreift.

4. Schraubdübel nach Anspruch 2,

dadurch gekennzeichnet, dass das separate Bauteil (22) auf den oberen Teilabschnitt (16) aufgesteckt ist.

5. Schraubdübel nach Anspruch 1,

dadurch gekennzeichnet, dass der Werkstoff mit hoher Elastizität an dem oberen Teilabschnitt (16) angespritzt ist .

6. Schraubdübel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Außengewinde (18) ein Rundgewinde ist.

7. Schraubdübel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, weiterhin umfassend mindestens ein im Wesentlichen in Längsrichtung außen an dem Schraubdübel vorgesehenes Formschlusselement (20) , vorzugsweise in Form mehrerer Stege .

8. Schraubdübel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Werkstoff mit hoher Elastizität zusätzlich zumindest bereichsweise am

Außenumfang des oberen Teilabschnitts als nachgiebige Ummantelung (38) angeordnet ist.

9. Eisenbahnschwelle oder Feste Fahrbahn mit mindestens einem Schraubdübel nach einem der vorhergehenden

Ansprüche .

10. Eisenbahnschwelle oder Feste Fahrbahn nach Anspruch 9, weiter umfassend eine Schwellenschraube, die einen zylinderförmigen Abschnitt besitzt, der ein Außengewinde aufweist; wobei der Schraubdübel einen sich zur Einstecköffnung hin aufweitenden kegelförmigen Bereich aufweist.

Eisenbahnschwelle oder Feste Fahrbahn nach Anspruch 9, weiter umfassend eine Schwellenschraube, die einen ersten zylindrischen Abschnitt und einen zweiten zylindrischen Abschnitt aufweist, wobei der ersten zylindrische Abschnitt näher zum

Schraubenkopf angeordnet ist als der zweite zylindrische Abschnitt und einen größeren

Kerndurchmesser aufweist als der zweite

zylindrische Abschnitt; und nur der zweite zylindrische Abschnitt zumindest bereichsweise ein Außengewinde aufweist.

Description:
Schraubdübel für Schienenbefestigungen

Gebiet der Erfindung

Die Erfindung betrifft einen Schraubdübel für das

Einbetonieren in eine Eisenbahnschwelle oder Feste Fahrbahn und die kraftschlüssige Verbindung mit einer

Schwellenschraube gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.

Weiterhin betrifft die Erfindung eine Eisenbahnschwelle oder Feste Fahrbahn mit mindestens einem erfindungsgemäßen

Schraubdübel und einer zugehörigen Schwellenschraube.

Stand der Technik

Schraubdübel für das Einbetonieren in eine Eisenbahnschwelle dienen beim Eisenbahnbau zur Verbindung von Schiene und Schwelle. Dabei wird die Schienenbefestigung über

Schwellenschrauben mit der Schwelle verbunden. Schraubdübel bestehen häufig aus Kunststoff und können bei der Herstellung einer Betonschwelle oder einer Festen Fahrbahn in diese eingegossen werden. Ein Grund für das Vorsehen eines Dübels aus Kunststoff besteht darin, dass eine elektrische

Isolierung der Schwellenschraube gegenüber der Schwelle erfolgen soll.

Der Nachteil einer Paarung aus Bauelementen unterschiedlicher Materialien, wie Schraubdübel aus Kunststoff und

Eisenbahnschwellen aus Beton, besteht aber darin, dass diese unterschiedliche Wärmeausdehnungen besitzen, so dass es aufgrund der gegenüber Beton größeren Wärmeausdehnung des für Dübel üblicherweise verwendeten Kunststoffmaterials zum einen zur Bildung von Spalten zwischen Dübel und dem umgebenden Beton der Schwelle kommen kann, gleichzeitig aber auch bei höheren Temperaturen hohe Radialspannungen im Dübel und umgebenden Beton entstehen, die sogar zu Radialrissen im Beton führen können. Aufgrund der Toleranzlage zwischen Schraube und Dübel besteht in der Regel dort ein Luftspalt, in welchen Wasser, Sand und Schmutzpartikel eindringen können. Insbesondere beim Eindringen von Wasser wird der elektrische Widerstand des Befestigungssystems stark

herabgesetzt und können die immer höher werdenden technischen Anforderungen der Signaltechnik nicht mehr erfüllt werden. Andererseits führt gefrorenes Wasser im Winter zu erhöhten RadialSpannungen .

Aus dem deutschen Gebrauchsmuster 87 06 556 ist ein

Schraubdübel bekannt, in dessen Hohlraum in einer Ringnut ein Dichtring angeordnet ist. Der Dichtring liegt mit einer

Dichtlippe am Außenumfang der eingeschraubten

Schwellenschraube an und verhindert das Eindringen von

Feuchtigkeit über die Ebene des Dichtrings hinaus.

Darstellung der Erfindung

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Schraubdübel für das Einbetonieren in eine Eisenbahnschwelle sowie eine Eisenbahnschwelle oder Feste Fahrbahn mit mindestens einem derartigen Schraubdübel mit einer verbesserten

Betriebssicherheit vorzuschlagen. Diese Aufgabe wird durch einen Schraubdübel mit den Merkmalen des Anspruchs 1 sowie eine Eisenbahnschwelle oder Feste Fahrbahn mit den Merkmalen des Anspruchs 9 gelöst. Bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung folgen aus den übrigen Ansprüchen.

Erfindungsgemäß umfasst ein Schraubdübel für das

Einbetonieren in eine Eisenbahnschwelle oder Feste Fahrbahn und die kraftschlüssige Verbindung mit einer

Schwellenschraube einen Gewindeabschnitt mit außen am

Schraubdübel angeordneten Außengewindegängen sowie innen im Schraubdübel angeordneten Innengewindegängen. Weiterhin umfasst der Schraubdübel einen im Einbauzustand nahe der Dübelöffnung gelegenen oberen Teilabschnitt ohne

Außengewinde. Der Schraubdübel ist dadurch gekennzeichnet, dass im oberen Teilabschnitt ein Werkstoff mit hoher

Elastizität angeordnet ist, der sich im Einbauzustand unter Bildung einer nach oben herauskragenden wulstartigen Erhebung über die Ebene der Dübelöffnung hinaus nach oben erstreckt sowie den freien Öffnungsquerschnitt des Innenraums des oberen Teilabschnitts verringert.

Der Werkstoff mit hoher Elastizität ist somit nicht nur in dem Inneren der Dübelöffnung angeordnet, um einen

toleranzbedingten Spalt zwischen Schwellenschraube und Dübel abzudichten, sondern erstreckt sich nach oben über die Ebene der Dübelöffnung hinaus, wodurch bei bündig mit der Oberseite der Schwelle abschließendem oberen Teilabschnitt des Dübels der Werkstoff mit hoher Elastizität sich über die Oberseite der Schwelle hinaus nach oben erstreckt. Auf diese Weise wird eine Barriere geschaffen, welche verhindert, dass auf der Oberseite der Schwelle befindliches Wasser in die

Dübelöffnung hineinfließen kann. Im Unterschied zu DE-U- 87 06 556, bei der sich der Dichtring erst unterhalb der Dübelöffnung im Dübelhohlraum befindet, wird somit auf sehr wirksame Weise die Benetzung der Schwellenschraube mit Wasser verhindert .

Nach einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist der Werkstoff mit hoher Elastizität ein separates Bauteil, das an dem oberen Teilabschnitt befestigt ist. Es kann sich somit bei dem Werkstoff mit hoher Elastizität um einen Dichtring handeln, der in einer geeigneten Weise mit dem oberen

Teilabschnitt verbunden ist, wie beispielsweise mit diesem verklebt oder verschweißt ist. Bevorzugt ist es allerdings, dass das separate Bauteil einen schwalbenschwanzförmigen Ansatz aufweist, der formschlüssig in eine Ringnut am oberen Teilabschnitt eingreift. Auf diese Weise kann der

Schraubdübel bereits als eine vormontierte Baueinheit vorkonfektioniert werden und ein weiterer Herstellschritt für das Erzeugen einer kraftschlüssigen Verbindung zwischen dem separaten Bauteil mit hoher Elastizität und dem oberen Teilabschnitt entfallen. Aufgrund der hohen Elastizität des separaten Bauteils kann auch im Falle einer Ringnut ein schwalbenschwanzförmiger Ansatz gewählt werden, da das

Material ausreichend komprimierbar ist, um in eine derartige Nut eingesteckt zu werden, sich darin wieder aufzuweiten und in der Nut formschlüssig gehalten zu werden.

Nach einer alternativen Ausführungsform ist das separate Bauteil auf dem oberen Teilabschnitt aufgesteckt. Bei dieser Ausgestaltung kann der als separates Bauteil vorgesehene Werkstoff mit hoher Elastizität aufgeweitet und als Hülse auf den oberen Teilabschnitt aufgesteckt werden und hält

reibschlüssig durch seine eigene Elastizität, die eine

Rückstellkraft in radialer Richtung erzeugt.

Nach einer alternativen bevorzugten Ausführungsform ist der Werkstoff mit hoher Elastizität an dem oberen Teilabschnitt angespritzt. Auf diese Weise lässt sich der Montageaufwand weiter reduzieren, jedoch sind höhere

Investitionsaufwendungen für ein Zwei-Komponenten- Spritzgießverfahren erforderlich, was allerdings bei

Massenprodukten wie Schraubdübeln mit verringertem

Vormontageaufwand gerechtfertigt ist. vorzugsweise ist das Außengewinde ein Rundgewinde, was sich in Bezug auf den Kraftschluss bei Radialspannungen zwischen Dübel und Betonmaterial als sehr günstig erwiesen hat.

Nach einer bevorzugten Ausführungsform umfasst der

Schraubdübel weiterhin mindestens ein in Längsrichtung außen an dem Schraubdübel vorgesehenes Formschlusselement,

vorzugsweise in Form mehrerer Stege. Derartige

Formschlusselemente dienen dazu, ein unerwünschtes Verdrehen des Schraubdübels relativ zur Betonschwelle zu verhindern und tragen zur Funktionssicherheit des erfindungsgemäßen

Schraubdübels bei. Vorzugsweise ist der Werkstoff mit hoher Elastizität

zusätzlich zumindest bereichsweise am Außenumfang des oberen Teilabschnitts als nachgiebige Ummantelung angeordnet. Diese Maßnahme besitzt den Vorteil, dass Rissbildung um den oberen Teilabschnitt des Schraubdübels verringert werden kann. Zum einen treten durch Wärmeausdehnungen Spannungen auf, die zur Rissbildung im Beton führen können, zum anderen aber können Risse auch durch die Überbeanspruchung des Randbereichs infolge der von der Schiene über die Schwellenschraube in den Dübel eingeleiteten Horizontalkräfte auftreten.

Die erfindungsgemäße Eisenbahnschwelle oder Feste Fahrbahn mit mindestens einem Schraubdübel nach der Erfindung ist so gestaltet, dass der Krafteingriff zwischen Schwellenschraube und Dübel in den tieferen Dübelbereich verlagert wird und entsprechend auch in den tieferen Bereich der Schwelle oder Festen Fahrbahn. Auf diese Weise lässt sich die Spannung reduzieren. Nach einer ersten Alternative umfasst die

Eisenbahnschwelle oder Feste Fahrbahn dazu eine

Schwellenschraube, die einen zylinderförmigen Abschnitt besitzt, der ein Außengewinde aufweist, wobei der

Schraubdübel einen sich zur Einstecköffnung hin aufweitenden kegelförmigen Bereich aufweist. Auf diese Weise wird der Eingriff zwischen dem Gewinde der Schwellenschraube und dem Schraubdübel in den unteren Bereich des Dübels verlagert, d.h. in den tieferen Dübelbereich, der weiter von der

Einstecköffnung entfernt liegt. Alternativ ist es auch möglich, die Schwellenschraube so zu gestalten, dass diese einen ersten und einen zweiten zylindrischen Abschnitt aufweist. Der erste zylindrische Abschnitt hat einen größeren Kerndurchmesser als der zweite zylindrische Abschnitt und liegt näher zum Schraubenkopf als der zweite zylindrische Abschnitt. Indem nur der zweite zylindrische Abschnitt zumindest bereichsweise ein Außengewinde aufweist wird ebenfalls der Krafteingriff zwischen Schwellenschraube und Schraubdübel in den tieferen Dübelbereich und damit in den tieferen Bereich der Schwelle oder Festen Fahrbahn verlagert. Unter dem Kerndurchmesser wird dabei derjenige Durchmesser verstanden, der durch die tiefsten Gewindenuten definiert wird.

Eine dritte Möglichkeit besteht darin, den Krafteingriff durch die Gestaltung des Dübelgewindes, z.B. durch das

Vorsehen unterschiedlicher Dübelgewinde im oberen und im unteren Dübelbereich dahingehen zu beeinflussen, dass der Krafteingriff in den tieferen Dübelbereich verlagert wird.

Kurze Beschreibung der Figuren

Nachfolgend wird die Erfindung rein beispielhaft anhand der beiliegenden Figuren beschrieben, in denen

Figur 1 eine erste Ausführungsform eines

erfindungsgemäßen Schraubdübels zeigt;

Figur 2 eine zweite Ausführungsform eines

erfindungsgemäßen Schraubdübels zeigt;

Figur 3 eine dritte Ausführungsform eines

erfindungsgemäßen Schraubdübels zeigt;

Figur 4 einen erfindungsgemäßen Schraubdübel mit eingedrehter Schwellenschraube darstellt; und

Figur 5 eine alternative Gestaltung einer

Schwellenschraube zur Verwendung mit einem erfindungsgemäßen Schraubdübel zeigt .

Wege zur Ausführung der Erfindung

Der in Fig. 1 dargestellte Schraubdübel 10 besteht aus

Kunststoffmaterial und gliedert sich in mehrere Abschnitte. Diese sind zum ersten ein unterer Teilabschnitt 12 mit im Wesentlichen zylindrischer Form, ein Gewindeabschnitt 14 sowie ein oberer Teilabschnitt 16. Im Bereich des

Gewindeabschnitts 14 befinden sich zahlreiche Gewindegänge 18, die im Bereich des Außengewindes als Rundgewinde

vorgesehen sind. Im Inneren des Gewindeabschnitts 14 besteht ein Innengewinde 19, das ebenfalls als Rundgewinde ausgeführt sein kann, sich jedoch in Bezug auf die Gewindesteigung sowie Gewindeteilung von dem Außengewinde 18 unterscheiden kann.

Der obere Teilabschnitt 16 ist im Wesentlichen zylinderförmig ausgeführt und einstückig mit dem Gewindeabschnitt 14 wie auch dem unteren Teilabschnitt 12 ausgebildet. Am Außenumfang des unteren Teilabschnitts 12 und/oder am Außenumfang des oberen Teilabschnitts 16 können Formschlusselemente in Form von in Längsrichtung des Schraubdübels verlaufenden Rippen 20 vorgesehen sein, welche nach dem Umgießen des Schraubdübels mit der Betonmasse einer Eisenbahnschwelle oder Festen

Fahrbahn ein radiales Verdrehen des Schraubdübels relativ zu dem umgebenden Betonmaterial verhindern.

Der in Fig. 1 dargestellte Schraubdübel ist mit einem

Dichtelement 22 versehen, das sich von der oberen Stirnfläche 24 des oberen Teilabschnitts 16 nach oben erstreckt. Wenn die Stirnfläche 24 bündig mit der Oberseite einer

Eisenbahnschwelle abschließt, erstreckt sich somit das

Dichtelement 22 über die Oberseite der Schwelle hinaus nach oben .

Das Dichtelement 22 verengt zudem die Öffnung 26 des

Schraubdübels, so dass nach dem Eindrehen einer

Schwellenschraube das Dichtelement 22 elastisch an der

Schwellenschraube anliegt.

Die Erstreckung des Dichtelements 22 ist aus der

Schnittansicht der Fig. 1 ersichtlich, die deutlich macht, dass sich das Dichtelement 22 in die lichte Öffnungsweite des oberen Teilabschnitts 16 hineinerstreckt, so dass die Öffnung 26 einen geringeren Durchmesser aufweist als die zylindrische Innenwand 28 des oberen Teilabschnitts 16.

Aus Fig. 1 ist zusätzlich ersichtlich, dass das Dichtelement 22 einen schwalbenschwanzförmigen Ringsteg 30 aufweist, der in eine schwalbenschwanzförmige Ringnut 32 in einem oberen Flanschabschnitt des oberen Teilabschnitts 16 formschlüssig eingreift .

Das Dichtelement 22 ist aus einem Werkstoff mit hoher

Elastizität und somit auch hohem Verformungsvermögen

hergestellt, so dass dieses beim Eindrehen der

Schwellenschraube in den Schraubdübel sich der Außenkontur der Schraube anpassen und an diese anlegen kann. Darüber hinaus erstreckt sich das Dichtelement 22 über die

oberseitige Stirnfläche 24 hinaus und kann somit nicht nur das Eindringen von Feuchtigkeit und Schmutz in den

Schraubdübel mit eingesetzter Schwellenschraube unterbinden, sondern bereits als eine Überstrombarriere für auf der

Schwellenoberseite angesammeltes Wasser dienen.

Die in Fig. 2 dargestellte Ausführungsform entspricht im Wesentlichen derjenigen nach Figur 1, unterscheidet sich jedoch durch die Gestaltung des Dichtelements 22. Hier erstreckt sich das Dichtelement bis zur oberseitigen

Abschlussfläche 24 des oberen Teilabschnitts des

Schraubdübels und weist eine Öffnung 26 auf, deren

Querschnitt dem der Außenwand des oberen Teilabschnitts entspricht. Zusätzlich weist aber das in Fig. 2 dargestellte Dichtelement eine am Außenumfang des oberen Teilabschnitts anliegende, zylindrische Schürze 38 auf. Die zylindrische Schürze ist dabei einstückig mit dem Dichtelement 22

ausgeführt und ebenfalls aus einem Material mit hoher

Elastizität hergestellt. Der Vorteil der am Außenumfang vorgesehenen zylindrischen Schürze 38 besteht darin, dass diese die in einer Betonschwelle unweigerlich auftretenden Kontraktionen kompensieren kann, und verhindern hilft, dass Radialspannungen mit eventuellen Radialrissen vom Dübel ausgehen. Darüber hinaus wölbt sich das Dichtelement 22 bei radialem Druck nach oben und bildet da eine Überstrombarriere für auf der Oberseite der Schwelle oder Festen Fahrbahn angesammeltes Wasser.

Die Befestigung des in Fig. 2 dargestellten Dichtelements kann auf unterschiedliche Weise erfolgen. Zum einen kann eine formschlüssige Verbindung wie in Fig. 1 dargestellt zwischen dem oberen Teilabschnitt des Dübels und dem Dichtelement vorhanden sein. Alternativ ist es auch möglich, das

Dichtelement zu befestigen, indem die elastische,

zylindrische Schürze 38 aufgeweitet und auf den oberen

Teilabschnitt des Schraubdübels aufgesteckt wird, wo diese durch ihre Elastizität eine ausreichend tragfähige

reibschlüssige Verbindung mit dem oberen Teilabschnitt des Schraubdübels herstellt.

Alternativ ist es sowohl bei der in Fig. 2 wie auch der in Figur 1 dargestellten Ausführungsform möglich, das

Dichtelement 22 bei der Herstellung des Schraubdübels

anzuspritzen, wozu eine bekannte 2K-Spritzgießtechnologie zur Anwendung gelangt.

Auch die in Fig. 2 dargestellte Lösung mit als separates Bauteil befestigtem Dichtelement oder angespritztem

Dichtelement bietet die Möglichkeit, nicht nur den

Öffnungsquerschnitt zwischen Schwellenschraube und Dübel abzudichten, sondern sich über die Oberseite der

Betonschwelle zu erstrecken und damit eine Überstrombarriere für Wasser auf der Betonschwelle zu bieten.

Die in Fig. 3 dargestellte Ausführungsform kombiniert

Merkmale der in Figuren 1 und 2 bereits erläuterten

Ausführungsformen. Ähnlichkeiten in Bezug auf die

Ausführungsform nach Fig. 2 bestehen in Bezug auf das Vorsehen einer zylindrischen Schürze 38, die einstückig mit dem Dichtelement 22 ausgestaltet ist. Die Übereinstimmung zur Ausführungsform nach Fig. 1 besteht in Bezug auf den

Öffnungsquerschnitt 24, der geringer ist als die zylindrische Innenwand 28 des oberen Teilabschnitts 16. Darüber hinaus erstreckt sich das Dichtelement über die Stirnfläche 24 nach oben und bildet somit auch im noch nicht komprimierten

Zustand des Dichtelements und bei Einbau des Schraubdübels mit der Stirnfläche 24 bündig mit der Oberseite einer

Eisenbahnschwelle oder Festen Fahrbahn bereits die gewünschte Überstrombarriere , die das Eindringen von Wasser oder

Fremdpartikeln in die Dübelöffnung verhindern oder zumindest reduzieren soll.

Bei den oben beschriebenen Ausführungsformen nach Figuren 1, 2 und 3 weist der Schraubdübel 10 jeweils eine im

Wesentlichen zylinderförmige Außenform auf. Hiervon

unterscheidet sich die Ausführungsform nach Fig. 4, bei welcher der Abschnitt 16 des Schraubdübels keine zylindrische Form besitzt, sondern konisch zur Öffnung 26 hin aufgeweitet ist. Das in Fig. 4 dargestellte Dichtelement 22 entspricht im Wesentlichen dem nach Fig. 3, wobei ersichtlich ist, dass sich durch die elastische Verformung der Öffnung 26 im

Bereich des Schraubenschafts ein Wulst 40 bildet, der ringförmig den Schraubenschaft umgibt und sich nach oben erstreckt .

Die Schraube 50 weist einen Schraubenkopf 52 mit einem

Vierkant 54 sowie einen zylinderförmigen Abschnitt 56 mit einem Außengewinde 58 auf. Das Außengewinde 58 ist im

Abschnitt 14 des Dübels in Eingriff mit dem Innengewinde 19 des Dübels, wohingegen in dem sich konisch aufweitenden

Abschnitt 16 des Dübels 10 das Schraubengewinde 58 nur noch geringfügig oder aber überhaupt nicht mehr die Innenwandung des Dübels berührt. Auf diese Weise wird der Krafteingriff zwischen Schwellenschraube und dem umgebenden Dübel in den tieferen Dübelbereich 14 verlagert, um die oberflächennahen Spannungen im Schwellenbereich oder im Bereich der Festen Fahrbahn zu reduzieren.

Die in Fig. 4 dargestellte Ausführungsform stellt den Abstand zwischen Schraubengewinde und Dübel her, indem das

Schraubengewinde im Wesentlichen zylinderförmig ist, der umgebende Dübel aber aufgeweitet ist.

Alternativ hierzu kann aber auch die Schwellenschraube so gestaltet werden, dass das Gewinde nur in einem bestimmten Bereich der Schwellenschraube vorgesehen ist, wodurch ebenfalls der Krafteingriff zwischen Schwellenschraube und Dübel in den tieferen Dübelbereich verlagert werden kann. Die in Fig. 5 dargestellte Schwellenschraube stellt ein Beispiel hierfür dar und weist mehrere Abschnitte auf. Ein erster zylinderförmiger Abschnitt 60 schließt sich an den

Schraubenkopf 52 an und weist kein Außengewinde auf. Der erste Abschnitt 60 geht über einen Zwischenabschnitt 62 in einen zweiten Abschnitt 64 über, der ebenfalls zylinderförmig ist, aber bereichsweise Gewindeerhebungen 66 des

Außengewindes 58 aufweist. Ist der Aufnahmedübel zu der in Fig. 5 dargestellten Schwellenschraube 50 entsprechend geformt, so wird deutlich, dass die Gewindegänge 66 nur im unteren Bereich des Dübels in ein entsprechendes Innengewinde des Dübels eingreifen, während der erste Abschnitt 60 an einer glatten, d.h. nicht mit einem Innengewinde versehenen Wand des Dübels anliegt. Auch diese Maßnahme dient dazu, den Krafteingriff in den tieferen Bereich des Dübels und damit der umgebenden Schwelle oder Festen Fahrbahn zu verlagern. Allen Ausführungsformen ist gemeinsam, dass durch die

Gestaltung des Dübels eine Abdichtung nach oben und innen erfolgt, wodurch sich der elektrische Widerstand des

Schienenbefestigungssystems erhöht. Darüber hinaus wird beim Vorsehen einer elastischen Schürze der äußere Dübelschaft umgriffen, wodurch sich eine Spannungsreduzierung in der Betonschwelle im Dübelbereich erzielen lässt. Eine weitere Spannungsreduzierung in der Betonschwelle oder Festen Fahrbahn im Dübelbereich kann durch die anhand der an Beispielen erläuterten Verlagerung des Krafteingriffs zwischen Schwellenschraube und Dübel in einen

oberflächenferneren Bereich erzielen.