Login| Sign Up| Help| Contact|

Patent Searching and Data


Title:
SCREW DRIVING ELEMENT
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/1999/050028
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a screw driving element for receiving and holding a fixing head and for driving the same during a drilling and/or threading process and/or during the process of screwing in screws (2) which have a head (5). The diameter of the screw driving element is as large as or only slightly larger than the outer diameter (DA) of the threaded area of the screw (2). The screw driving element is provided with a rod-like tool (8) having an application element (10) for a inner application element (5) on a screw (2). In addition, the screw driving element is provided with a holding sleeve (9) which is arranged such that it can be displaced in relation to the rod-like tool (8). The opening (12) of the holding sleeve (9) has a diameter (DÖ) which is as large as or slightly larger than the diameter (DA) of the head (3) of a screw to be received, and is therefore as large as or slightly larger than the diameter of the threaded area (4) which is connected to the head (3). The axial depth of the opening (12) in the holding sleeve (9) is a multiple of the axial height (LK) of the head (3) of a screw (2) to be inserted or is a multiple of the thread pitch (S) of the threaded section (4) of a screw (2). The screw (2) can therefore be pushed into the opening (12) to a corresponding depth and engages with the wall of the opening (12) over the greater part of the entire displacement area. In addition, the shaft of the screw (2) is at least supported on the mouth edge of the opening (12) in order to prevent tilting of said screw.

Inventors:
Gasser, Daniel (Dammstrasse 1 Diepoldsau, CH-9444, CH)
Application Number:
PCT/EP1999/001582
Publication Date:
October 07, 1999
Filing Date:
March 11, 1999
Export Citation:
Click for automatic bibliography generation   Help
Assignee:
SFS INDUSTRIE HOLDING AG (Nefenstrasse 30 Heerbrugg, CH-9435, CH)
Gasser, Daniel (Dammstrasse 1 Diepoldsau, CH-9444, CH)
International Classes:
B25B23/00; B25B23/10; B25B23/00; B25B23/02; (IPC1-7): B25B23/10; B25B23/00
Attorney, Agent or Firm:
Ludescher, Hans (SFS Stadler Gruppe Patentabteilung Nefenstrasse 30 Heerbrugg, CH-9435, CH)
Download PDF:
Claims:
Patentansprüche
1. Schrauberelement zur Aufnahme und Halterung eines Befestigerkopfes und zum Antrieb desselben während eines Bohrund/oder Gewindeformvorganges und/oder während eines Eindrehvorganges von Schrauben mit einem Kopf, dessen Durchmesser gleich groß oder nur unwesentlich größer ist als der Außendurchmesser des Gewindebereiches der Schraube, gekennzeichnet durch ein mit einem Handgerät oder einem Schrauber in Wirkverbindung bringbares, stabartiges Werkzeug (8) mit einem Angriff (10) für einen Innenangriff (5) an einer Schraube (2) und eine gegenüber dem stabartigen Werkzeug (8) verschiebbar angeordnete Halterhulse (9), deren Öffnung (12) im Durchmesser (DO) gleich groß oder unwesentlich größer ist als der Durchmesser (DA) des Kopfes (3) einer aufzunehmenden Schraube (2) und somit des an den Kopf (3) anschließenden Gewin debereiches (4), wobei die axiale Tiefe (T) der Öffnung (12) in der Halterhülse (9) ein Vielfaches der axialen Höhe (LK) des Kopfes (3) einer einzusetzenden Schraube (2) oder ein Vielfaches der Gewindesteigung (S) des Gewindeabschnittes (4) einer Schraube (2) aufweist, so daß die Schraube (2) entsprechend tief in die Öffnung (12) einschiebbar ist und zumindest über einen Großteil des ganzen Verschiebebereiches mit der Wandung (13) der Öffnung (12) in Wirkverbindung steht und der Schaft der Schraube (2) zur Verhinderung eines Kippens derselben zumindest am Mündungsrand der <BR> <BR> <BR> Öffnung (12) abstützbar ist.<BR> <BR> <BR> <BR> <BR> <BR> <BR> <BR> <BR> <BR> <P>.
2. Schrauberelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die axiale Tiefe (T) der Öffnung (12) in der Halterhülse (9) wenigstens das Dreibis Fünffache der axialen Höhe (LK) des Kopfes (3) oder einer Gewindesteigung (S) des Gewindebereiches (4) einer einzusetzenden Schraube (2) aufweist.
3. Schrauberelement nach Anspruch 1 und/oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Halterhülse (9) als Hohlzylinder mit einem an einem Ende angeordneten Boden (14) ausgebildet ist, wobei der Boden (14) eine Durchgangsbohrung (15) zur verschiebbaren Aufnahme des stabartigen Werkzeuges (8) aufweist.
4. Schrauberelement nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Halterhülse (9) federbelastet verschiebbar auf dem stabartigen Werkzeug (8) gehalten ist.
5. Schrauberelement nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Halterhülse (9) mittels einer Schraubenfeder (16) in einer Stellung gehalten ist, bei weicher der Angriff (10) des stabartigen Werkzeuges (8) in der tiefsten Stelle innerhalb der Öffnung (12) in der Halterhülse (9) liegt.
6. Schrauberelement nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge (LV) des Verschiebeweges zwischen dem stabartigen Werkzeug (8) und der Halterhülse (9) gleich groß oder größer ist als die Tiefe (T) der Öffnung (12) in der Halterhülse (9).
7. Schrauberelement nach den Ansprüchen 1 bis 6, gekennzeichnet durch ein zumindest den Bereich der Schraubenfeder (16) abdeckendes, fest mit dem Schraubgerät verbind bares Rohrstück (21).
8. Schrauberelement nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Hatterhütse (9) auch in der Ruhestellung derselben zumindest mit einem Teilabschnitt ihrer axialen Länge in das Rohrstück (21) hineinragt.
9. Schrauberelement nach den Ansprüchen 7 und 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Rohrstück (21) die Halterhülse (9) mit radialem Spiel koaxial umschließt.
10. Schrauberelement nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Halterhülse (9) an ihrem frei auskragenden Einsatzende sowohl im Bereich der Innenwandung als auch im Bereich der Außenbegrenzung abgerundet oder abgefast ausgeführt ist.
Description:
Schrauberelement Die Erfindung bezieht sich auf ein Schrauberelement zur Aufnahme und Halterung eines Befestigerkopfes und zum Antrieb desselben während eines Bohr-und/oder Gewindeform- vorganges und/oder während eines Eindrehvorganges von Schrauben mit einem Kopf, dessen Durchmesser g ! eich groß oder nur unwesentlich größer ist als der Außendurchmesser des Gewindebereiches der Schraube.

Beim Eindrehen von solchen Schrauben, welche in der Regel eine große Länge aufweisen, ergeben sich insbesondere beim Ansetzen derselben für den Bohr-bzw. Eindrehvorgang Probleme, weil beim Aufbringen eines entsprechenden Druckes mangels einer festen Verbin- dung zwischen dem Schrauberelement und dem Kopf der Schraube ein Auskippen erfolgen kann. Bereits bekannt sind in der Konstruktion aufwendige Schrauberelemente, welche eine Schraube durch z. B. federbelastete Backen in einer zur Drehachse des Schrauberelementes ausgerichteten Lage halten, um den Eindrehvorgang zu erleichtern. Solche Ausführungen können zwar die Forderung nach einer entsprechenden Achsausrichtung erfüllen, sie sind jedoch normalerweise in ihrem Aufbau und daher auch von den Kosten her gesehen zu auf- wendig.

Die vorliegende Erfindung hat sich daher zur Aufgabe gestellt, ein Schrauberelement der eingangs genannten Art zu schaffen, mit welchem auch Schrauben mit relativ großer Länge ordnungsgemäß gesetzt werden können und dies gleichzeitig mit konstruktiv einfachen Mit- teln zu erreichen.

Erfindungsgemäß gelingt dies durch ein mit einem Handgerät oder einem Schrauber in Wirkverbindung bringbares, stabartiges Werkzeug mit einem Angriff für einen Innenangriff an einer Schraube und eine gegenüber dem stabartigen Werkzeug verschiebbar angeordnete Hatterhütse, deren Öffnung im Durchmesser gleich groß oder unwesentlich größer ist als der Durchmesser des Kopfes einer aufzunehmenden Schraube und somit des an den Kopf an- schließenden Gewindebereiches, wobei die axiale Tiefe der Öffnung in der Halterhülse ein Vielfaches der axialen Höhe des Kopfes einer einzusetzenden Schraube oder ein Vielfaches der Gewindesteigung des Gewindeabschnittes einer Schraube aufweist, so daß die Schraube entsprechend tief in die Öffnung einschiebbar ist und zumindest über einen Großteil des ganzen Verschiebebereiches mit der Wandung der Öffnung in Wirkverbindung steht und der

Schaft der Schraube zur Verhinderung eines Kippens derselben zumindest am Mündungsrand der Öffnung abstützbar ist.

Schon beim Einsetzen der Schraube in das Schrauberelement ergibt sich eine gute Halterung derselben, weil die Schraube nämlich tief in das Schrauberelement bzw. die erfindungsgemäß vorgesehene Halterhülse eingeführt werden kann, so daß in der Öffnung zumindest auch noch ein Teilbereich des Gewindes der Schraube aufgenommen wird. Dadurch ist eine zumindest annähernde Ausrichtung der Achse der Schraube und der Achse des Schrauber- elementes möglich. Die Schraube kann also beim Ansetzen bzw. beim Einschraubvorgang nicht mehr auskippen, und zwar selbst dann nicht, wenn in der Öffnung der Halterhülse keine exakt passende Führung für den Gewindebereich vorhanden ist. Durch das ent- sprechend tiefe Einschieben der Schraube in die Öffnung der Halterhülse wird der mögliche Verschwenkwinkel der Schraube in der Öffnung praktisch auf Null reduziert. Bei einem Setzvorgang kommt die Haiterhüise bereits vor dem endgültigen Setzen der Schraube auf dem zu befestigenden Werkstück zur Anlage, wobei der Kopf immer noch in der tiefsten Lage innerhalb des Schrauberelementes liegt. Beim Weiterdrehen des Schrauberelementes kann sich die Halterhülse auf dem stabartigen Werkzeug zurückschieben, so daß die Schraube mehr und mehr freigegeben wird, wobei der Angriff des Werkzeuges aber noch mit dem Innenangriff am Kopf der Schraube in Eingriff steht und immer weiter aus dem Schrau- berelement, d. h. der Halterhülse herausführt. Das stabartige Werkzeug und der Kopf der Schraube bleiben zur Drehmomentübertragung in ständigem Eingriff miteinander. Damit ist die Gewähr gegeben, daß das Schrauberelement selbst bei einer Handmontage bis zum end- gültigen Setzen der Schraube in dem notwendigen Eingriff mit dem Kopf der Schraube verbleibt.

Da die erfindungsgemäße Aufgabe mit sehr einfachen konstruktiven Mitteln, nämlich mit einem stabartigen Werkzeug und einer auf diesem verschiebbaren Halterhülse gelöst werden kann, ist zugleich eine entsprechende Robustheit beim Einsatz im Baustellenbetrieb gewährieistet. Durch die einfachen konstruktiven Maßnahmen wird nicht nur ein Optimum an Wirkung erzielt, sondern auch ein Schrauberelement geschaffen, welches mit relativ geringen Kosten hergestellt werden kann.

Eine vorteilhafte Maßnahme wird darin gesehen, daß die axiale Tiefe der Öffnung in der Hal- terhülse wenigstens das Drei-bis Fünffache der axialen Höhe des Kopfes oder einer Gewindesteigung des Gewindebereiches einer einzusetzenden Schraube aufweist. Je tiefer

die Öffnung ist, umso besser wird die gegenseitige Achsausrichtung zwischen der Schraube und dem Schrauberelement optimiert. Auf die Tiefe der Öffnung abgestimmt muß natürlich auch der Verschiebeweg der Halterhülse auf dem stabartigen Werkzeug angepaßt werden, so daß sich die Länge der Halterhülse und somit auch die Tiefe der Öffnung auf ein bestimmtes Maß beschränken werden müssen, um nicht eine in axialer Richtung gesehen zu lange Konstruktion des Schrauberelementes hervorzurufen. Da sich die Schraube sowohl mit dem Bereich des Kopfes als auch mit dem Gewindebereich leicht in der Öffnung der Halterhülse verschieben können muß, kann keine Passung angestrebt werden. Deshalb ist für eine op- timale Achsausrichtung eine entsprechend große axiale Tiefe der Öffnung vorteilhaft.

Eine einfache konstruktive Ausgestaltung sieht vor, daß die Halterhülse als Hohlzyiinder mit einem an einem Ende angeordneten Boden ausgebildet ist, wobei der Boden eine Durch- gangsbohrung zur verschiebbaren Aufnahme des stabartigen Werkzeuges aufweist. Zur Erreichung einer ordnungsgemäßen Führung beim Verschiebevorgang der Halterhülse auf dem stabartigen Werkzeug wird natürlich auch darauf geachtet, daß der Boden der Hal- terhülse in axialer Richtung gesehen relativ dick ausgeführt ist. Dadurch kann ein Verkanten und somit Verklemmen der Ha) terhü ! se auf dem stabartigen Werkzeug sicher verhindert werden. Dabei ist es gleichgültig, ob von einer Halterhülse mit einem Boden und einer Durch- gangsöffnung gesprochen wird oder aber von einer durchgehenden Halterhülse, welche zwei Abschnitte von Bohrungen mit unterschiedlichem Durchmesser-einerseits zur Aufnahme des Schraubenkopfes und des entsprechenden Gewindebereiches und andererseits zum Durch- führen des stabartigen Werkzeuges-aufweist.

Damit die Halterhülse in ihrer Ruhestellung verbleibt und immer wieder in diese zurückgeführt wird, ist es zweckmäßig, wenn die Halterhülse federbelastet verschiebbar auf dem stabarti- gen Werkzeug gehalten ist. In diesem Zusammenhang ist es vorteilhaft, wenn die Halterhülse mittels einer Schraubenfeder in einer Stellung gehalten ist, in welcher der Angriff des stabar- tigen Werkzeuges in der tiefsten Stelle innerhalb der Öffnung in der Halterhülse liegt. Damit ist die Gewähr gegeben, daß sich das Schrauberelement, d. h. die gegenseitige Lage zwi- schen Halterhülse und stabartigem Werkzeug, immer in der Ausgangslage befindet, wenn mit einem Schraubvorgang begonnen, d. h. eine Schraube in das Schrauberelement eingesetzt wird. Sobald das frei auskragende Ende der Halterhülse auf dem Werkstück, in welches die Schraube eingedreht werden soll, aufsteht, wird die Halterhülse entgegen der Kraft der Schraubenfeder entlang des stabartigen Werkzeuges zurückgeschoben, ohne daß dabei der

gegenseitige Eingriff zwischen dem stabartigen Werkzeug und dem Innenangriff an der Schraube beeinflußt wird.

Für eine ordnungsgemäße Funktion des Schrauberelementes wird vorgeschlagen, dal3 die Länge des Verschiebeweges zwischen dem stabartigen Werkzeug und der Halterhülse gleich groß oder größer ist als die Tiefe der Öffnung in der Halterhülse. Dadurch ist gewährleistet, daß das Werkzeug auch noch in dem Bereich außerhatb der Halterhülse mit der Schraube in Eingriff bleiben kann, um die Möglichkeit offen zu lassen, die Schraube soweit eindrehen zu können, daß sie gegenüber der Oberfläche des Werkstückes versenkt angeordnet ist. Dazu ist es notwendig, daß der Angriff am freien Ende des stabartigen Werkzeuges über das freie Ende der Haiterhülse hinausgeführt werden kann, d. h. die Halterhülse muß um das ent- sprechende Maß an dem stabartigen Werkzeug zurückgeschoben werden können.

Damit das Schrauberelement nicht nur im Bereich der Schraubenfeder, sondern auch im Bereich der sich drehenden Teile desselben entsprechend geschützt ist und zudem nicht mechanisch beschädigt werden kann, wird das Schrauberelement durch eine zumindest den Bereich der Schraubenfeder abdeckendes, fest mit dem Schraubgerät verbindbares Rohrstück ergänzt. Damit ist eine das Schrauberelement koaxial umschließende Abdeckung vorhanden.

Ein solches Rohrstück kann aber auch noch zusätzlich als Tiefenanschlag herangezogen werden, und zwar wenn dieses in axialer Richtung verstellbar und gegebenenfalls feststellbar an dem Schraubgerät gehalten ist.

Damit alle empfindlichen und auch jene Bereiche, welche bei Eingriff von Hand zu Verletzungen führen könnten, sicher abgedeckt sind, wird vorgeschlagen, daß die Halter- hülse auch in der Ruhestellung derselben zumindest mit einem Teilabschnitt ihrer axialen Länge in das Rohrstück hineinragt. Demgemäß ragt lediglich ein entsprechender Bereich der Halterhülse über das freie Ende des Rohrstückes hinaus, so daß das rückwärtige Ende der Halterhülse immer-wenn auch nur geringfügig-in das Rohrstück hineinragt.

Da das Rohrstück lediglich eine Art Schutzabdeckung bildet, bedarf es zwischen dem Rohrstück und der Halterhülse keiner Führung. Daher wird vorgeschlagen, daß das Rohrstück die Halterhülse mit radialem Spiel koaxial umschließt.

Bei einer Ausführungsvariante des Schrauberelementes wird vorgesehen, daß die Halterhülse an ihrem frei auskragenden Einsatzende sowohl im Bereich der Innenwandung als auch im

Bereich der Außenbegrenzung abgerundet oder abgefast ausgeführt ist. Dies bringt eine leichtere Einführung der Schraube in die Öffnung der Halterhülse mit sich, da die Abrundung oder Abfasung eine Art Einführtrichter bildet. Zudem ist die Abrundung oder Abfasung an der Außenbegrenzung der Halterhülse beim Aufsetzen derselben auf dem Werkstück von Vorteil, weil nach dem Aufsetzen keine scharfe Kante zum Einsatz kommt, und zwar selbst dann nicht, wenn nicht rechtwinklig zur Oberfläche des Werkstückes eingedreht wird.

Weitere erfindungsgemäße Merkmale und besondere Vorteile werden in der nachstehenden Beschreibung anhand der Zeichnung noch näher erläutert. Es zeigen : Fig. 1 ein erfindungsgemäßes Schrauberelement, wobei die hier vorgesehene Halterhülse in einem Längsschnitt dargestellt ist ; Fig. 2 ein in ein Schraubgerät eingesetztes Schrauberelement, wobei zusätziich ein mit dem Schraubgerät verbindbares Rohrstück einen Teilbereich des Schrauberelementes abdeckt.

Bei einem Schrauberelement 1 geht es um die Aufnahme und Halterung einer Schraube 2 während eines Bohr-und/oder Gewindeformvorganges und/oder während eines Eindreh- vorganges einer solchen Schraube. Das dazu vorgesehene Schrauberelement 1 ist speziell ausgestaltet für Schrauben 2 mit einem Kopf 3, dessen Durchmesser g ! eich groß oder nur unwesentlich größer ist als der Außendurchmesser DA des Gewindebereiches 4 der Schrau- be 2. Eine solche Schraube 2 weist ferner einen Innenangriff 5 im Kopf 3 auf. Die weitere Ausgestaltung der Schraube 2 mit einem zusätzlichen Gewindebereich 6 und einer Bohrspitze 7 ist für die vorliegende Erfindung ohne Belang. Es kann jede Art von Schraube, also auch eine Schraube ohne Bohrspitze 7 oder anstelle einer Bohrspitze 7 mit einer Ein- dringspitze, mit einem durchgehenden Gewinde usw. eingesetzt und mit dem erfindungsge- mäßen Schrauberelement verarbeitet werden.

Das Schrauberelement 1 besteht aus einem stabartigen Werkzeug 8 und einer Halterhülse 9.

Das stabartige Werkzeug 8 besitzt an seinem einen Ende einen Angriff 10, welcher in den Innenangriff 5 der Schraube 2 einsetzbar ist. Am anderen Ende des stabartigen Werk- zeuges 8 ist ein Einsetzbolzen 11 vorgesehen, welcher hier als Sechskant ausgebildet ist. Der Einsetzbolzen 11 dient zum Eingriff und zur Drehmomentübertragung im Zusammen- wirken mit einem Schraubgerät.

Die Halterhülse 9 ist gegenüber dem stabartigen Werkzeug 8 verschiebbar angeordnet und weist eine Öffnung 12 auf, deren Durchmesser DO gleich groß oder unwesentlich größer ist als der Durchmesser des Kopfes 3 und somit des an den Kopf 3 anschließenden Gewindebereiches 4. Die axiale Tiefe T der Öffnung 12 in der Halterhülse 9 beträgt ein Vielfaches der axialen Höhe LK des Kopfes 3 der einzusetzenden Schraube 2. Weiter kann die axiale Tiefe T zusätzlich oder ausschiießlich einem Vielfachen der Gewindesteigung S des Gewindeabschnittes 4 der Schraube 2 entsprechen.

Die Schraube 2 ist entsprechend tief in die Öffnung 12 der Halterhülse 9 einschiebbar, so daß nicht nur der Kopf 3, sondern auch der Gewindeabschnitt 4 über einen Großteil des ganzen Verschiebebereiches mit der Wandung 13 der Öffnung 12 in Wirkverbindung steht.

Somit ist die Schraube 2 zumindest am Mündungsrand der Öffnung 12 abstützbar, so daß ein Kippen der Schraube 2 beim Ansetzen oder beim Eindrehen verhindert wird.

Die axiale Tiefe T der Öffnung 12 beträgt wenigstens das Drei-bis Fünffache der axialen Höhe LK des Kopfes 3 oder einer Gewindesteigung S des Gewindebereiches 4 der einzu- setzenden Schraube 2. Selbstverständlich kann die Länge der axialen Tiefe T variieren, d. h. bei einem in axialer Richtung gesehen relativ großen Schraubenkopf kann das entsprechende Vielfache reduziert werden. Es ist klar, daß bei Verwendung eines Schraubenkopfes mit einer axialen Länge, welche ein Mehrfaches der üblichen axialen Höhe LK beträgt, die Bemessung der axialen Tiefe T nicht mehr von einem Vielfachen der axialen Höhe LK des Kopfes abgeleitet werden kann. Gegebenenfalls reicht sogar die einfache Höhe aus, da der Schrau- benkopf bereits eine entsprechende axiale Höhe aufweist. Bei einem entsprechend Vielfachen der Höhe des Schraubenkopfes bzw. der Gewindesteigung wird von einem üb- licherweise eingesetzten Schraubenkopf bzw. einer üblichen Gewindesteigung ausgegangen.

Die Halterhülse 9 ist als Hohlzylinder mit einem an einem Ende angeordneten Boden 14 ausgebildet, wobei der Boden eine Durchgangsbohrung 15 zur verschiebbaren Aufnahme des stabartigen Werkzeuges 9 aufweist. Hier kann aber ebenfalls von einer durchgehenden Halterhülse 9 gesprochen werden, bei welcher zwei Abschnitte von Bohrungen unterschiedlichen Durchmessers, und zwar einerseits für die Öffnung 12 und andererseits für die Durchgangsbohrung 15, vorhanden sind.

Die Halterhülse 9 ist federbelastet verschiebbar auf dem stabartigen Werkzeug 8 gehalten, wobei zu diesem Zweck eine Schraubenfeder 16 vorgesehen ist, welche das stabartige

Werkzeug 8 koaxial umschließt. Die Schraubenfeder 16 bewirkt, daß die Halterhülse 9 immer in einer Ruhestellung-wie in den Fig. 1 und 2 dargestellt-gehalten wird. In dieser Ruhestel- lung befindet sich der Angriff 10 des stabartigen Werkzeuges 8 in der tiefsten Stellung innerhalb der Öffnung 12. Die Schraubenfeder 16 ist zwischen zwei ringförmigen Anschlag- elementen 17 und 18 eingesetzt, wobei das Anschlagelement 18 mit der Verschiebebewe- gung der Halterhülse 9 mitgeht. Als Gegenhalterung und somit als gegenseitige Lagesiche- rung zwischen dem stabartigen Werkzeug 8 und der Halterhülse 9 ist ein in eine Nut 19 am stabartigen Werkzeug 8 eingesetzter O-Ring 20 vorgesehen.

In der Ruhestellung soll der Angriff 10 in der tiefsten Stellung innerhalb der Öffnung 12 der Halterhülse 9 angeordnet sein. Für einen Verschraubvorgang bis zum endgültigen Abschluß desselben muß der Angriff 10 aber bis in eine Stellung geführt werden können, in welcher dieser das freie Ende der Halterhülse 9 überragt. Deshalb ist die Länge LV des Verschiebe- weges zwischen dem stabartigen Werkzeug 8 und der Halterhülse 9 gleich groß oder größer als die Tiefe T der Öffnung 12 in der Halterhülse 9.

An ihrem frei auskragenden Einsatzende ist die Halterhülse 9-siehe Fig. 1 und 2-sowohl im Bereich der Innenwandung als auch im Bereich der Außenbegrenzung abgerundet oder abgefast ausgeführt.

Wie Fig. 2 entnommen werden kann, ist zusätzlich ein Rohrstück 21 vorgesehen, welches mit entsprechenden Elementen 22 eines Schraubgerätes verbunden werden kann. Neben der Übernahme einer abdeckenden Wirkung kann das Rohrstück 21 aber auch als Tiefenanschlag eingesetzt werden, wenn dieses entsprechend axial verstellbar und fixierbar verbunden werden kann.

Auch in ihrer vordersten Ruhestellung ragt die Halterhüise 9 zumindest mit einem Teilab- schnitt ihrer axialen Länge in das Rohrstück 21 hinein. Die Halterhülse 9 wird dabei von dem Rohrstück 21 mit radialem Spiel koaxial umschlossen. Das Rohrstück 21 muß keine Füh- rungseigenschaften übernehmen, sondern hat lediglich eine Abdeckung des Bereiches des Schrauberelementes zu bilden, um die Zugänglichkeit zu den gegenseitig verschiebbaren Ele- menten und zur Schraubenfeder zu verhindern.

Das stabartige Werkzeug 8 wird in der Regel wohl aus einem Spezialstahl gefertigt, wogegen die Halterhülse 9 sowohl aus Metall als auch aus Kunststoff bestehen kann. Natürlich bedarf

es entsprechender Festigkeit und auch einer entsprechenden Abriebfestigkeit und Steifigkeit der Halterhülse 9.

Die Federbelastung zwischen stabartigem Werkzeug 8 und Halterhülse 9 wird sinnvoller- weise vorgesehen, um die Halterhülse 9 immer wieder in die Ausgangslage zurückführen zu können. Wenn mit einem soichen Werkzeug stets in annähernd vertikaler Richtung gearbeitet wird, ist es auch denkbar, daß die Hatterhütse 9 ausschließlich durch ihr Eigengewicht in diese Lage zurückgeführt wird. Diesfalls kann die Schraubenfeder 16 weggelassen werden. Für eine bessere Funktion des gesamten Schrauberelementes wird jedoch stets der Aus- führung mit einer integrierten Schraubenfeder 16 der Vorzug gegeben.