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Patent Searching and Data


Title:
SCREW ELEMENT
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2018/210637
Kind Code:
A1
Abstract:
The present invention relates to a screw element (1), comprising a threaded shank (2) and a screw tip (4) formed at one shank end and a screw head (5) which is formed at the opposite shank end and has a force-engagement means (7) and with a screw thread (12) running onto the threaded shank (2) and the screw tip (4). The screw tip (4) here has a front tip portion (4a), as seen in the screwing-in direction (Z), tapering towards the screw element end, and a portion (4b) which is formed on the threaded shank and has, as seen in cross section, a polygonal cross section, the envelope circle diameter (dh) of which is greater than a core diameter (dk) of the screw tip (4), and the polygonal cross section has a corner point (15) which lies on the envelope circle of the portion (4b) and in which an end edge surface (9) which is directed radially with respect to a longitudinal centre axis (X-X) with the effect of increasing the diameter ends. The screw tip (4) has a first, tapering tip portion (4a) with a circular cross section and a second, cylindrical tip portion (4c) which is formed between the first tip portion (4a) and the polygonal portion (4b) and has a circular cross section, wherein the screw thread (12) is formed continuously over the first and second tip portions (4a, 4c) of the screw tip (4) without interruption.

Inventors:
LANGEWIESCHE, Frank (Schwelmer Straße 18, Sprockhövel, 45549, DE)
Application Number:
EP2018/061888
Publication Date:
November 22, 2018
Filing Date:
May 08, 2018
Export Citation:
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Assignee:
SPAX INTERNATIONAL GMBH & CO. KG (Kölner Straße 71-77, Ennepetal, 58256, DE)
International Classes:
F16B25/00
Foreign References:
DE202010010250U12010-12-02
EP2806174A12014-11-26
JPH10131931A1998-05-22
EP2806174A12014-11-26
DE3335092A11985-04-11
Attorney, Agent or Firm:
SCHWEIGER, Johannes et al. (Beckermüller Patentanwälte, Turmstraße 22, Ratingen Nordrhein-Westfalen, 40878, DE)
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Claims:
Ansprüche

1. Schraubelement (1 ), umfassend einen Gewindeschaft (2) und eine an einem Schaftende ausgebildete Schraubenspitze (4) und einen am

gegenüberliegenden Schaftende ausgebildeten Schraubenkopf (5) mit einem Kraftangriff (7) und mit einem auf dem Gewindeschaft (2) und der

Schraubenspitze (4) verlaufenden Schraubgewinde (12), wobei die

Schraubenspitze (4) einen in Einschraubrichtung (Z) gesehen vorderen, sich zum Schraubelementende hin verjüngenden Spitzenabschnitt (4a) und einen am Gewindeschaft ausgebildeten Abschnitt (4b) mit einem im Querschnitt gesehen polygonalen Querschnitt aufweist, dessen Hüllkreisdurchmesser (dh) größer ist als ein Kerndurchmesser (dk) der Schraubenspitze (4) sowie der polygonale Querschnitt einen auf dem Hüllkreis (14) des Abschnitts (4b) liegenden Eckpunkt (15) aufweist, in dem eine in Bezug auf eine

Längsmittelachse (X-X) im Sinne einer Durchmesservergrößerung radial gerichtete Stirnkantenfläche (9) endet,

dadurch gekennzeichnet, dase die Schraubenspitze (4) einen ersten, sich verjüngenden Spitzenabschnitt (4a) mit einem kreisförmigen Querschnitt sowie einen zwischen dem ersten Spitzenabschnitt (4a) und dem polygonalen Abschnitt (4b) ausgebildeten zweiten, zylinderförmigen Spitzenabschnitt (4c) mit einem kreisförmigen Querschnitt aufweist, wobei das Schraubgewinde (12) über den ersten und zweiten Spitzenabschnitt (4a, 4c) der

Schraubenspitze (4) ohne Unterbrechung durchlaufend ausgebildet ist

2. Schraubelement (1 ) nach Anspruch 1 ,

dadurch gekennzeichnet dass die Spitzenlänge (L) der Schraubenspitze (4) das 1,0- bis 2,0-fache der Steigung des Schraubgewindes (12), insbesondere des auf der Schraubenspitze (4) verlaufenden

Schraubgewindes (12) beträgt.

3. Schraubelement (1) nach Anspruch 1,

dadurch gekennzeichnet, das« die Spitzenlänge (L) der Schraubenspitze (4) größer dem 1,5-fachen und kleiner/gleich dem 2,0-fachen der Steigung des Schraubgewindes (12) ist. 4. Schraubelement (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 3,

dadurch gekennzeichnet, dass ein Durchmesser dk des zweiten zylindrischen Spitzenabschnittes (4c) 40 % bis 60 % des Kerndurchmessers (ds) des Schraubenschaftes (2) betragt. 5. Schraubelement (1) nach Anspruch 4,

dadurch gekennzeichnet, dass der Durchmesser dk des zweiten zylindrischen Spitzenabschnittes (4c) 50 % des Kemdurchmessers (ds) des Schraubenschaftes (2) beträgt. 6. Schraubelement (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 5,

dadurch gekennzeichnet, dass der Innenwinkel des sich verjüngenden ersten Spitzenabschnittes (4a) 20 0 bis 40 °, vorzugsweise 30 0 beträgt. 7. Schraubelement (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 6,

dadurch gekennzeichnet, dass der Kemdurchmesser (d9) des

Gewindeschaftes (2) 55 % bis 70 % des Schrauben-Nenndurchmessers (dg) beträgt, insbesondere 60 % bis 65 %. 8. Schraubelement (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 7,

dadurch gekennzeichnet, dass die Steigung des Schraubgewindes (12) 40 % bis 70 % des Nenndurchmessers (dg) beträgt und vorzugsweise bei Gewindelängen von größer/gleich dem 4-fachen des Nenndurchmessers (dg) 40 % bis 45 % oder 60 % bis 65 % des Nenndurchmessers (dg) beträgt und insbesondere bei Gewindelängen kleiner dem 4-fachen des Nenndurchmessers (dg) 40 % bis 50 % des Nenndurchmessers (dg) beträgt.

9. Schraubelement (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 8,

dadurch gekennzeichnet, dass der Hüllkreis (14) des polygonalen

Abschnittes (4b) einen Durchmesser (dh) besitzt, der größer/gleich einem maximalen Kerndurchmesser (ds) des vorzugsweise im Querschnitt kreisförmigen Gewindeschaftes (2) ist.

10. Schraubelement (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 9,

dadurch gekennzeichnet, dass der Hüllkreisdurchmesser (dh) des polygonalen Abschnittes (4b) des Schraubenschaftes (4) über seine axiale Länge konstant ist.

11. Schraubelement (1 ) nach einem der Ansprüche 1 bis 10,

dadurch gekennzeichnet, dass der polygonale Abschnitt (4b) einen Hüllkreisdurchmesser (dhi) am Übergang zum zweiten Spitzenabschnitt (4c) besitzt, der kleiner ist als der Hüllkreisdurchmesser (dw), in dem dem Gewindeschaft (2) zugekehrten Ende des polygonalen Abschnittes (4b).

12. Schraubelement (1 ) nach einem der Ansprüche 1 bis 11 ,

dadurch gekennzeichnet, dass der Kemdurchmesser (d«) des zweiten zylindrischen Spitzenabschnittes (4c) an seiner Grundfläche am Obergang zum polygonalen Abschnitt (4b) kleiner ist als der insbesondere maximale Kerndurchmesser (d,) des Gewindeschaftes (2).

13. Schraubelement ( 1 ) nach einem der Ansprüche 1 bis 12,

dadurch gekennzeichnet, dass das Schraubgewinde (12) im Bereich des polygonalen Abschnittes (4b) und dem übrigen Schaftabschnitt (2) den Nenndurchmesser (dg) besitzt, der größer ist als der maximale

Hüllkreisdurchmesser (dh) im Bereich des polygonalen Abschnittes (4b).

14. Schraubelement (1 ) nach einem der Ansprüche 1 bis 13,

dadurch gekennzeichnet, dass der Gewindeaußendurchmesser auf der Schraubenspitze (4) vom Schraubelementende aus von 0 bis zum

Nenndurchmesser (dg) auf dem polygonalen Abschnitt (4b) ansteigt.

15. Schraubelement (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 14,

dadurch gekennzeichnet, dass der polygonale Querschnitt des polygonalen Abschnittes (4b) mindestens drei, vorzugsweise vier Eckpunkte (15) aufweist, die auf dem Hüllkreis (14) des polygonalen Abschnittes (4b) liegen.

16. Schraubelement (1 ) nach Anspruch 15,

dadurch gekennzeichnet, dass die vier Eckpunkte (15) auf zwei sich in der mittleren Längsachse (X-X) orthogonal schneidenden Geraden (g-i, g2) des polygonalen Querschnitts schneiden und jeweils von der Längsachse (X-X) den gleichen Abstand (b) besitzen.

17. Schraubelement (1 ) nach Anspruch 15 oder 16,

dadurch gekennzeichnet dass die vier Eckpunkte (15) des polygonalen Querschnitts des polygonalen Abschnittes (4b) jeweils in Längsrichtung hintereinanderiiegend auf parallel zur mittleren Längsachse (X-X)

verlaufenden Geraden angeordnet sind, so dass gradlinige Kernkanten (18) gebildet werden.

18. Schraubelement (1 ) nach Anspruch 16 oder 17,

dadurch gekennzeichnet, dass die Eckpunkte (15) des polygonalen

Querschnitts durch Kernseiten (22) verbunden sind, die eine derartige konkave Ausgestaltung aufweisen, dass ein polygonaler Querschnitt gebildet ist, der jeweils zu den durch die Eckpunkte (15) verlaufenden orthogonalen Geraden (g1 t g2) klappsymmetrisch ausgebildet ist.

19. Schraubelement (1 ) nach Anspruch 16 oder 17,

dadurch gekennzeichnet, das» die Kernseiten (22) die die Eckpunkte (15) des polygonalen Querschnitts verbinden, derart asymmetrisch in Bezug auf die durch die Eckpunkte (15) verlaufenden orthogonalen Geraden (gi, g2) ausgebildet sind, dass in Eindrehrichtung (0) oder in Ausdrehrichtung (D) eines erfindungsgemäßen Schraubelementes (1) eine erhöhte Schneid- bzw. Fräswirkung erzielt wird.

20. Schraubelement (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 19,

dadurch gekennzeichnet, daes das Gewinde (12) eine äußere

Gewindekante aufweist, die in axialer Richtung der Mittel-Längsachse (X-X) gesehen spiralförmig und im Bereich des Gewindeschaftes (2) im konstanten Radius und über den Bereich der Schraubenspitze (4) hinweg spiralförmig mit kontinuierlich abnehmendem Radius verläuft.

Description:
"Schraubelement"

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Schraubelement umfassend einen

Gewindeschaft und eine an einem Schaftende ausgebildete Schraubenspitze und einen am gegenüberliegenden Schaftende ausgebildeten Schraubenkopf mit einem Kraftangriff und mit einem auf dem Gewindeschaft und der Schraubenspitze verlaufenden Schraubgewinde, wobei die Schraubenspitze einen in

Einschraubrichtung gesehen vorderen, sich zum Schraubelementende hin verjüngenden Spitzenabschnitt und einen am Gewindeschaft ausgebildeten Abschnitt mit einem im Querschnitt gesehen polygonalen Querschnitt aufweist, dessen Hüllkreisdurchmesser größer ist als ein Kerndurchmesser der

Schraubenspitze sowie der polygonale Querschnitt einen auf dem Hüllkreis des Abschnitts liegenden Eckpunkt aufweist, in dem eine in Bezug auf eine

Längsmittelachse im Sinne einer Durchmesselvergrößerung radial gerichtete Stimkantenfläche endet.

Aus der EP 2 806 174 ist ein derartiges Schraubelement bekannt. Der bei diesem Schraubelement vorhandene polygone Abschnitt mit seinen endseitigen

Stirnkantenflächen bedingt ein sich vergrößerndes Einschraubmoment bei harten Werkstoffen, z. B. Hartholz, wobei ein Durchdrehen der Schraube nicht

auszuschließen ist.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, das Einschraubverhalten der gattungsgemäßen Schraube zu verbessern.

Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, dass die Schraubenspitze einen ersten, sich verjüngenden Spitzenabschnitt mit einem kreisförmigen Querschnitt sowie einen zwischen dem ersten Spitzenabschnitt und dem polygonalen Abschnitt ausgebildeten zweiten, zylinderförmigen Spitzenabschnitt mit einem kreisförmigen Querschnitt aulweist, wobei das Schraubgewinde über den ersten und zweiten Spitzenabschnitt der Schraubenspitze ohne Unterbrechung durchtaufend ausgebildet ist.

Dabei basiert die Erfindung auf der Erkenntnis, dass ein Versagen des

Schraubelementes im Bereich ihrer Spitze, das bei einem Einschrauben in harte Materialien auftreten könnte, durch eine unzureichende Haltekraft bedingt wird. Gemäß der Erfindung ist den Stirnkantenflächen des polygonalen Abschnitts ein zylinderförmiger Abschnitt vorgelagert, und somit wird der sich konisch verjüngende Abschnitt der Schraubenspitze gegenüber der bekannten Schraube von den Stirnkantenflächen weg verlagert sowie in der Länge verkürzt. Erfindungsgemäß ist es von Vorteil, wenn die Steigung 40 % bis 70 % vom Nenndurchmesser beträgt. Die Länge der Schraubenspitze beträgt insbesondere das 1,0- bis 2,0-fache der Steigung des Schraubengewindes, insbesondere des auf der Schraubenspitze verlaufenden Schraubengewindes.

Es ist von Vorteil, wenn die Länge der Schraubenspitze das 1,0- bis 1,5-fache der Steigung beträgt

Es kann ebenfalls von Vorteil sein, wenn die Spitzenlänge größer ist als das 1,5- fache und kleiner/gleich dem 2,0-fachen der Steigung des Schraubgewindes ist, wobei insbesondere die Steigung 40 % bis 50 % vom Nenndurchmesser beträgt.

Weiterhin kann es erfindungsgemäß von Vorteil sein, wenn der Durchmesser des zylindrischen Spitzenabschnitts 40 % bis 60 % des Kerndurchmessers des

Schraubenschaftes beträgt, wobei z. B. der Kerndurchmesser des Schraubenschaftes 55 % bis 70 % des Nenndurchmessers, vorzugsweise 60 % bis 65 % des Nenndurchmessers beträgt. In vorteilhafter Ausführung der Erfindung kann der Durchmesser des zylindrischen Spitzenabschnittes 50 % des Kerndurchmessers des Schraubenschaftes des Schraubelementes betragen.

Erfindungsgemäß ist es von Vorteil, wenn der Spitzenwinkel, d. h. der Innenwinkel, des sich verjüngenden Spitzenabschnitts, 20 0 bis 40 °, insbesondere 30 ° beträgt.

In vorteilhafter Ausführungsform beträgt die Länge des zylindrischen Abschnittes der Schraubenspitze 25 % bis 50 % der Gesamtspitzenlänge, vorzugsweise 40 % der Gesamtspitzenlänge, und die Länge des konischen ersten Spitzenabschnittes beträgt vorzugsweise 50 % bis 75 % der gesamten Spitzenlänge, vorzugsweise 60 % der gesamten Spitzenlänge.

Durch Ausbildung der Schraubenspitze gemäß der Erfindung werden die

Verformungskräfte besser aufgenommen und ein Verbiegen des Spitzenabschnitts verhindert.

Weitere vorteilhafte Ausführungen sind in den Unteransprüchen enthalten und die Erfindung wird an Hand der in den einzelnen Figuren dargestellten

Ausführungsbeispiele näher beschrieben. Es zeigen:

Fig. 1 eine perspektivische Ansicht eines erfindungsgemäßen

Schraubelementes,

Fig. 2 eine perspektivische Ansicht des Schraubelementes gemäß Fig. 1, jedoch ohne Schraubgewinde,

Fig. 3 einen Längsschnitt durch Fig. 2, jedoch ohne Schraubkopf,

Fig. 3a bis

Fig. 3c Schnittansichten gemäß den Schnittlinien A-A, B-B und C-C in Fig. 3, Fig. 4, Fig. 5

und Fig. 6 Schnitte durch alternative Ausführungsformen des polygonalen

Spitzenabschnittes des erfindungsgemäßen Schraubelementes,

Fig. 7 eine Seitenansicht des erfindungsgemäßen Schraubelementes gemäß

Fig. 1,

Fig. 7a bis

Fig. 7c Schnitte durch das erfindungsgemäße Schraubelement gemäß Fig. 7 entlang den Schnittlinien A-A, B-B und C-C,

Fig. 8 eine Seitenansicht des Schraubelementes gemäß Fig. 7, jedoch in einer gegenüber der Stellung in Fig. 7 um 45 0 gedrehten Stellung,

Fig. 8a bis

Fig. 8c Schnittdarstellungen entlang der Schnitte A-A, B-B und C-C in Fig. 8,

Fig. Θ eine perspektivische Ansicht einer weiteren Ausbildungsform eines erfindungsgemäßen Schraubelementes,

Fig. 10 eine perspektivische Ansicht des erfindungsgemäßen

Schraubelementes gemäß Fig. 9, jedoch ohne Schraubgewinde.

In den verschiedenen Figuren der Zeichnung sind gleiche Teile stets mit denselben Bezugszeichen versehen.

Zu der anschließenden Beschreibung wird beansprucht, dass die Erfindung nicht auf die Ausführungsbeispiele und dabei nicht auf alle oder mehrere Merkmale von beschriebenen Merkmalskombinatjonen beschränkt ist, vielmehr ist jedes einzelne Teilmerkmal des/jedes Ausführungsbeispiels auch losgelost von allen anderen im Zusammenhang damit beschriebenen Teilmerkmalen für sich und auch in

Kombination mit beliebigen Merkmalen eines anderen Ausführungsbeispiels von Bedeutung für den Gegenstand der Erfindung.

Ein erfindungsgemäßes Schraubenelement 1 umfasst, wie in den Figuren dargestellt ist, einen Gewindeschaft 2 und eine an dessen einem Ende ausgebildete

Schraubenspitze 4 sowie an einen der Schraubenspitze 4 gegenüberliegenden Ende einen Schraubenkopf 5, der einen Kraftangriff 7 für ein Drehwerkzeug aufweist. Der Schraubenkopf 5 kann beispielsweise als Senkkopf, Rundkopf oder Flachkopf ausgebildet sein, auch kann der Schraubenkopf 5 als zylindrische Verlängerung des Gewindeschaftes 2 geformt sein. Der Kraftangriff 7 kann als Schlitz-, Kreuzschlitzoder als Innenkraftangriff beispielsweise in Form eines Innensechskant oder

Innenstems oder aber auch z. B. als Außensechskant am Schraubenkopf 5 ausgebildet sein.

Auf dem Gewindeschaft 2 und auf der Schraubenspitze 4 verläuft ein Schraubgewinde 12. Das Gewinde 12 wird vorzugsweise aus einem schraubenlinienförmig verlaufenden Gewindegang 13 gebildet, der z. B. im radialen Querschnitt bezüglich einer Längs-Mittelachse X-X des Schraubelements 1 dreieckförmig ausgebildet ist, siehe Fig. 7, 8. Es liegt ebenfalls im Rahmen der Erfindung, wenn das

erfindungsgemäße Gewinde 12 als mehrgängiges Gewinde, beispielsweise aus zwei umfangsgemäß versetzt angeordneten schraubenlinienförmigen Gewindegängen ausgebildet ist

Das Schraubgewinde 12 ist vorteilhafterweise als selbstschneidendes bzw.

selbstformendes Gewinde ausgebildet. Das Gewinde 12 kann eine konstante

Gewindesteigung oder aber eine variable Gewindesteigung über den gesamten Gewindebereich aufweisen. Das Gewinde 12 weist einen maximalen

Gewindedurchmesser d g , den Nenndurchmesser des erfindungsgemäßen

Schraubenelementes 1 , auf, der im dargestellten Ausführungsbeispiel im Bereich des Gewindeschaftes 2 konstant ist, so dass in diesem Bereich keine Veränderung des Gewindedurchmessers vorhanden ist. Die Gewindesteigung des Schraubgewindes 12 beträgt vorzugsweise 40 % bis 70 % des Nenndurchmessers d g des Schraubgewindes 12, und zwar bezogen auf ein eingängiges Gewinde.

Der Kerndurchmesser d a des Schraubelementes 1 beträgt 55 % bis 70 % des Nenndurchmessers d g , vorzugsweise 60 % bis 65 % des Nenndurchmessers dg.

Die Schraubenspitze 4 besteht erfindungsgemäß aus zwei Spitzenabschnitten 4a und 4c, und zwar den in Einschraubrichtung Z gesehen vorderen ersten, sich zum Schraubelementende hin verjüngenden Spitzenabschnitt 4a und den daran anschließenden zweiten Spitzenabschnitt 4c. An diesen schließt sich ein Abschnitt 4b an mit einem im Querschnitt senkrecht zu der Längs-Mittelachse X-X gesehen polygonalen Querschnitt seines Kerns mit einem durch seine Polygonecken verlaufenden Hüllkreis 14 mit einem Durchmesser d h , siehe Fig. 3b. Der erste Spitzenabschnitt 4a ist als Spitzkegel ausgebildet, wie in Fig. 1 dargestellt ist, wobei sein Kegelwinkel α 20 0 bis 40 °, insbesondere 30 ° betragen kann, siehe Fig. 3. Der kegelförmige erste Spitzenabschnitt 4a weist einen in Bezug auf die mittlere

Längsachse X-X senkrecht verlaufenden kreisförmigen Kernquerschnitt auf. Das Schraubgewinde 12 verläuft über die gesamte Gewindespitze 4, wobei seine radiale Gewindehöhe bis zum Ende des kegelförmigen Abschnitts 4a bis auf Null abnimmt. Im Bereich des zweiten zylindrischen Spitzenabschnitts 4c, der im Querschnitt kreisförmig ausgebildet ist, verläuft das Gewinde 12 mit vorzugsweise abnehmender Gewindehöhe. Im Bereich des polygonalen Abschnittes 4b verläuft das Gewinde 12 mit dem Nenndurchmesser d g wie im Bereich des Gewindeschaftes 2. Der

Durchmesser d h des Hüllkreises 14 des polygonalen Abschnittes 4b ist größer als der Kerndurchmesser d s des Schraubenkerns, siehe Fig. 3. Ein Kerndurchmesser d k des zylindrischen Spitzenabschnittes 4c ist kleiner als der Kerndurchmesser d, und beträgt vorzugsweise 40 % bis 60 % vom Kerndurchmesser d, des Schaftes 2, insbesondere 50 % des Kerndurchmessers d„. Erfindungsgemäß ist am Übergang zwischen dem zweiten Spitzenabschnitt 4c zum polygonalen Abschnitt 4b an dem Abschnitt 4b mindestens eine in Bezug auf die Längs-Mittelachse X-X radial gerichtete, und zwar im Sinne einer Durchmesservergrößerung in einem auf dem Hüllkreis 14 des Abschnittes 4b liegenden Eckpunkt 15 des polygonalen

Querschnittes endende Stirnkantenfläche 9 vorhanden. Diese radial verlaufende Stirnkantenfläche 9 bildet eine Art Schneid- bzw. Fräskante. Im dargestellten Ausfuhrungsbeispiel besitzt der polygonale Querschnitt des Abschnittes 4b vier Eckpunkte 15, so dass sich vier Stirnkantenflächen 9 ausbilden, siehe Fig. 2, und zwar in Bezug auf den Umfang des erfindungsgemäßen Schraubelementes 1.

Wie insbesondere aus Fig. 1 zu erkennen ist, verläuft das Schraubgewinde 12 Ober den ersten, den zweiten Spitzenabschnitt 4a, 4c und den Abschnitt 4b ohne

Unterbrechung, so dass auch im Bereich der Stirnflächenkanten 9 das

Schraubgewinde 12 ausgebildet ist.

In Fig. 2, in der nur der Schraubenkern des erfindungsgemäßen Schraubelementes 1, und zwar der Schraubenkern im Bereich des Gewindeschaftes 2 sowie im Bereich der Gewindespitze 4, dargestellt ist, ist deutlich die Ausbildung der Stirnflächenkante 9 im Übergang vom zweiten Spitzenabschnitt 4c zum Abschnitt 4b zu erkennen. Hierbei verlaufen die Stirnflächenkanten 9 radial zur Längsachse X-X.

Vorteilhafterweise besitzt der nicht in Fig. 2 dargestellte Hüllkreis 14 des

polygonalen Abschnittes 4b einen Durchmesser d h , der größer/gleich einem insbesondere maximalen Kerndurchmesser d 9 des im Querschnitt kreisförmigen Gewindeschaftes 2 ist. Hierbei ist es von Vorteil, wenn der Hüllkreisdurchmesser d h des im Querschnitt polygonalen Abschnittes 4b über seine axiale Länge konstant ist. Wie den einzelnen Figuren zu entnehmen ist, ist der Durchmesser d k des

zylinderförmigen zweiten Spitzenabschnrttes 4c an seiner Grundfläche im Obergang zwischen dem zweiten Spitzenabschnitt 4c zum polygonalen Abschnitt 4b kleiner als der maximale Kerndurchmesser d s des Gewindeschaftes 2. Weiterhin ist

erfindungsgemäß vorgesehen, dass das Schraubgewinde 12 im Bereich des Abschnittes 4b und ebenfalls auf dem Schaftabschnitt 2 einen Nenndurchmesser d 0 besitzt, der größer ist als der maximale Hüllkreisdurchmesser d h des polygonalen Abschnittes 4b. Die Steigung des Gewindes 12 beträgt 40 % bis 70 % vom Nenndurchmesser d g des Schraubelementes 1. Die Gewindelänge ist insbesondere größer/gleich dem 4- fachen des Nenndurchmessers d g mit einer Steigung von insbesondere 60 % - 65 % des Nenndurchmessers d g . Bei Gewindelängen kleiner als dem 4-fachen des Nenndurchmessers d g beträgt die Steigung vorzugsweise 40 % bis 50 % des Nenndurchmessers d g .

Bei Gewindelängen größer/gleich dem 4-fachen des Nenndurchmessers d g kann die Steigung ebenfalls 40 % bis 45 % des Nenndurchmesser d g betragen.

In dem dargestellten Ausführungsbeispiel verläuft das Gewinde 12 über die gesamte Länge des Gewindeschaftes 2. Es liegt ebenfalls im Rahmen der Erfindung, wenn das Gewinde 12 nicht über die gesamte Länge des Gewindeschaftes 2 verläuft, sondern dass beispielsweise zwischen dem Gewindeabschnitt des Gewindeschaftes 2 und dem Schraubenkopf 5 ein gewindefreier Schaftabschnitt ausgebildet ist, so dass nur ein Teilgewinde auf dem Gewindeschaft 2 vorhanden ist. Das Teilgewinde kann auch dadurch gebildet sein, dass sich an den Schraubenkopf 5 ein

Gewindeabschnitt anschließt, dem ein gewindefreier Schaftabschnitt folgt und hinter diesem wiederum sich ein Gewindeabschnitt auf dem Schaft anschließt.

Weiterhin kann es erfindungsgemäß von Vorteil sein, wenn die Länge L des

Spitzenabschnittes 4 im Bereich von mindestens dem 1,0-fachen bis maximal dem 2,0-fachen der Steigung s des Gewindes 12 liegt, insbesondere des Gewindes 12 im Bereich des Spitzenabschnittes 4. Von Vorteil liegt die Länge L im Bereich des 1,0- bis 1,5-fachen der Gewindesteigung s oder im Bereich größer dem 1 ,5-fachen und kleiner/gleich dem 2,0-fachen der Gewindesteigung s.

Wie insbesondere den Fig. 3b und 4 bis 6 zu entnehmen ist, ist der Abschnitt 4b derart im Querschnitt polygonal ausgebildet, dass er ein Viereck bildet mit vier Eckpunkten 15. Hierbei ist es zweckmäßig, wenn die vier Eckpunkte 15 jeweils auf orthogonal zur mittleren Längsachse X-X verlaufenden, sich schneidenden Geraden gi, g 2 des polygonalen Querschnittes liegen und jeweils von der Längsachse X-X den gleichen Abstand b besitzen. Hierbei ist es erfindungsgemäß zweckmäßig, wenn - im Querschnitt gesehen - die die Eckpunkte 15 verbindenden Kernseifen 22 konkav ausgebildet sind, wie dies insbesondere in Fig. 6 zu erkennen ist. Die Kernseiten 22 können auch geradlinig verlaufen. In den dargestellten

Ausführungsbeispielen ist ein Viereck als polygonaler Querschnitt des Abschnittes 4b dargestellt, es kann aber ebenfalls erfindungsgemäß ein dreieckiger Querschnitt gewählt sein oder ein Querschnitt, der mehr als vier Ecken aufweist Bevorzugt wird ein regelmäßiger Querschnitt ausgebildet. Die in Längsrichtung des im Querschnitt Abschnittes 4b hintereinanderiiegenden Eckpunkte 15 der einzelnen Querschnitte liegen auf parallel zur mittleren Längsachse X-X verlaufenden Geraden, so dass sich gradlinige Kernkanten 18 bilden, und damit eine zusätzliche Fräswirkung besitzen können, sofern sich eine Rückverformung des Materials ergibt, in dem das erfindungsgemäße Schraubelement 1 eingeschraubt wird. Wie in Fig. 6 dargestellt ist, kann der polygonale viereckige Querschnitt des Abschnittes 4b jeweils um die orthogonalen Geraden g 1 , g 2 klappsymmetrisch ausgebildet sein. In Fig. 4 ist eine davon abweichende Form dargestellt, wobei die Kemseiten 22 bzw. die daraus resultierenden Kernseitenflächen des gesamten Abschnitts derart ausgebildet sind, dass sich eine Unsymmetrie in [Bezug auf die orthogonalen Geraden gi, Qz ergibt. In Fig. 4 ist eine Ausgestaltung dargestellt, bei der die in Drehrichtung zeigenden, von dem jeweiligen Eckpunkt 15 bzw. den Kernkanten 18 ausgehenden Seitenabschnitte bzw. Flächenabschnitte radial steil in Richtung auf die Längsachse X-X derart verlaufen, dass sie mit der jeweiligen durch den Eckpunkt 15 verlaufenden Geraden gi, g2 einen spitzen Winkel ß < 20 ° einschließen und dann anschließend nahezu gradlinig zum in Drehrichtung folgenden Eckpunkt 15 verlaufen. In Fig. 4 ist eine derartige erfindungsgemäße Form für eine Drehrichtung D im Uhrzeigersein dargestellt, und in Fig. 5 ist eine entsprechende Form mit der Drehrichtung D entgegen dem Uhrzeigersinn dargestellt. In den Fig. 3 bis 3c ist eine polygonale Querschnittsform des Abschnittes 4b entsprechend Fig. 4 dargestellt. Eine entsprechende Querschnittsform des polygonalen Abschnittes 4b ist auch in den Fig. 7 und 8 gewählt. Durch die Ausbildung des polygonalen Querschnittes gemäß den Fig. 4 und 5 wird eine verbesserte Schneidwirkung bzw. Fräswirkung der Schneidkanten 18 erreicht, was für die Ausführungsform gemäß Fig. 4 gilt. Bei der Ausführungsform gemäß Fig. 5 wird demgemäß bewirkt, dass bei einer Drehrichtung D, die einer Drehbeaufschlagung beim Lösen einer erfindungsgemäßen Schraube vorhanden ist, einem Lösen ein höherer Widerstand entgegengesetzt wird.

In den Fig. 9 und 10 ist eine Ausgestaltung eines erfindungsgemäßen

Schraubelementes 1 dargestellt, das im Wesentlichen entsprechend dem

Schraubelement 1 gemäß den Fig. 1 bis 8 entspricht, wobei jedoch insofern ein Unterschied besteht, dass der Hüllkreisdurchmesser d h des Hüllkreises 14 des polygonalen Abschnittes 4b nicht über die gesamte Länge des Abschnittes 4b konstant und gleich groß ist, sondern, dass der Hüllkreisdurchmesser d h beginnend mit einem Durchmesser d h1 im Bereich der Stirnkantenflächen 9 in Richtung auf den Gewindeschaft 2 größer wird, und zwar bevorzugt kontinuierlich größer wird, bis zu dem maximalen Hüllkreisdurchmesser d h2 im übrigen Bereich des polygonalen Abschnittes 4b. Hierbei beträgt die Länge, über die eine Zunahme des

Hüllkreisdurchmessers d h bis zum maximalen Durchmesser erfolgt, vorzugsweise 10 % bis 50 % der gesamten Länge des polygonalen Abschnittes 4b. Die

Durchmesserdifferenz zwischen dem Hüllkreisdurchmesser d h1 im Bereich der Stirnflächenkante 9 und des maximalen Hüllkreisdurchmessers d h 2 des polygonalen Abschnittes 4b, in dem ein konstanter Hüllkreisdurchmesser d h2 vorhanden ist, beträgt 5 % bis 20 % des maximalen Hüllkreisdurchmessers d h .

Bei dem erfindungsgemäßen Schraubelement 1 verläuft wie in den einzelnen Figuren dargestellt, eine äußere Gewindekante des Gewindes 12 im Bereich des Gewindeschaftes 2 und auch über den polygonalen Abschnitt 4b hinweg mit konstantem Radius und konstanter Gewindehöhe. Über den Bereich des

kegelstumpfförmigen Spitzenabschnittes 4 hinweg und bis zu dessen Ende verläuft der Gewindegang 13 spiralförmig mit kontinuierlich bis auf Null abnehmendem Radius und abnehmender Gewindehöhe. In einer in den Zeichnungen nicht dargestellten, vorteilhaften Ausgestaltung kann zudem die Gewindekante des Gewindes 12 zumindest im Bereich des

Spitzenabschnittes 4 und gleichzeitig im Bereich der Gewindeflankenfläche derart wellenförmig ausgebildet sein, das eine Folge von Wellenbergen und Wellentälern vorhanden ist. Hierzu wird im vollen Umfange auf das Dokument DE 3335092 A1 verwiesen.

Die Erfindung ist nicht auf die dargestellten und beschriebenen

Ausführungsbeispiele beschränkt, sondern umfasst auch alle im Sinne der Erfindung gleichwirkenden Ausführungen. Es wird ausdrücklich betont, dass die

Ausführungsbeispiele nicht auf alle Merkmale in Kombination beschränkt sind, vielmehr kann jedes einzelne Teilmerkmal auch losgelöst von allen anderen

Teilmerkmalen für sich eine erfinderische Bedeutung haben. Femer ist die Erfindung bislang auch noch nicht auf die im Anspruch 1 definierte Merkmalskombination beschränkt, sondern kann auch durch jede beliebige andere Kombination von bestimmten Merkmalen aller insgesamt offenbarten Einzelmerkmalen definiert sein. Dies bedeutet, dass grundsätzlich praktisch jedes Einzelmerkmal des Anspruchs 1 weggelassen bzw. durch mindestens ein an anderer Stelle der Anmeldung offenbartes Einzelmerkmal ersetzt werden kann.