| JP2009035021 | DOME SEAL DEVICE AND SHIP HAVING IT |
| JP2001132898 | PRESSURE CONTROL DEVICE AND PRESSURE CONTROL METHOD FOR CARGO TANK IN LIQUEFIED NATURAL GAS CARRIER |
| WO/2008/104769 | SUPPORT SYSTEM |
LUBBERS, Jörg (Nordertorstrasse 38, 26725, DE)
CHRISTENSON, Ragnar (Königstrasse 16, Leer, 26789, DE)
UNTIEDT, Gerhard (Haselünner Strasse 6, Lähden, 49774, DE)
LUHMANN, Henning (Edzardstrasse 39, Leer, 26789, DE)
LUBBERS, Jörg (Nordertorstrasse 38, 26725, DE)
CHRISTENSON, Ragnar (Königstrasse 16, Leer, 26789, DE)
UNTIEDT, Gerhard (Haselünner Strasse 6, Lähden, 49774, DE)
| Patentansprüche JL Seeschiff, insbesondere gasbetriebenes Seeschiff, mit Tankräumen zur Mitführung von Gas, vorzugsweise flüssigem Erdgas, und mit wenigstens einem Gas-Aufbereitungsraum, in dem Einrichtungen und Armaturen zur anwendungsbestimmten Lagerung und/oder Bereitstellung von aus wenigstens einem der Tankräume der jeweiligen Anwendung zuzuführendem Gas angeordnet sind, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, dass die Tankräume (6; 6') im Schiff nebeneinander angeordnet sind, wobei in einem Bereich zwischen einander benachbarten Tankräumen (6; 6') mindestens ein Gas-Aufbereitungsraum (2) angeordnet ist. 2. Seeschiff nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass in dem Bereich zwischen einander benachbarten Tankräumen (6; 6') zusätzlich zum Gas- Aufbereitungsraum (2) wenigstens ein Aufnahmeraum (5) für Einrichtungen, welche für die Sicherheit des Schiffes relevant sind, angeordnet ist. 3. Seeschiff nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Tankraum (6; 6') mindestens einen liegenden Tank (1 ; 1 ') aufweist. 4. Seeschiff nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Tank (1 ; 1 ) ein Zylindertank ist. 5. Seeschiff nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Zylindertanks parallel zur Schiffslängsachse ausgerichtet liegen. 6. Seeschiff nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Aufnahmeraum (5) als in Schiffslängsrichtung verlaufender Gang ausgebildet ist. 7. Seeschiff nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Aufnahmeraum (5) die Leitungen für Lenz- und Ballastwasser und/oder Kabel des Schiffes verlegt sind. 8. Seeschiff nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Tankraum (6; 6') wenigstens einen nach außen vorkragenden Dom (3; 3') aufweist. 9. Seeschiff nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Tankräume (6; 6') derart im Schiff angeordnet sind, dass die Vorkragungen ihrer Dome (3; 3') einander zugekehrt sind. 10. Seeschiff nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die einander zugekehrten Dome (3; 3') nebeneinanderliegender Tankräume (6; 6') in einen gemeinsamen Gas-Aufbereitungsraum (2) hinein vorkragen. 11. Seeschiff nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Tankräume (6; 6') und ihnen zugeordnete Gas-Aufbereitungsräume (2) unter dem Schottendeck (7) des Seeschiffs angeordnet sind, derart, dass vorschriftsmäßige Abstände zur Außenhaut (4) des Seeschiffs eingehalten sind. |
Die Erfindung bezieht sich auf ein Seeschiff, insbesondere gasbetriebenes Seeschiff, mit Tankräumen zur Mitführung von Gas, vorzugsweise flüssigem Erdgas, und mit wenigstens einem Aufbereitungsraum, in dem Einrichtungen und Armaturen zur anwendungsbestimmten Lagerung und/oder Bereitstellung von aus wenigstens einem der Tankräume der jeweiligen Anwendung zuzuführendem Gas angeordnet sind.
Im Zuge der Entwicklung von gasbetriebenen Schiffen, speziell Fahrgastschiffen, hat sich die Auffindung platzsparender Anordnungen von Flüssiggassystemen mit einem Tankraum zur Lagerung des Gases und einem Gasraum zur Aufbereitung des Gases als problematisch erwiesen. Die Tankräume und die Aufbereitungsräume (Gasräume) beanspruchen stets einen Teil der Laderaumkapazität des Schiffes, was sich insbesondere bei Fahrgastschiffen auf die Anzahl der installierbaren Kabinen negativ auswirkt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine effiziente Anordnung von Tankräumen und Aufbereitungsräumen zur Lagerung und/oder Bereitstellung von flüssigem Erdgas auf einem Schiff, speziell einem Fahrgastschiff, zu finden. Diese Aufgabe ist durch die Merkmale des Patentanspruchs 1 gelöst. Weiterbildungen und vorteilhafte Ausgestaltungen ergeben sich aus den Merkmalen der Unteransprüche 2 bis 11.
Das Seeschiff, insbesondere das gasbetriebene Seeschiff, mit mindestens zwei Tankräumen zur Mitführung von Gas, vorzugsweise flüssigem Erdgas, und mit wenigstens einem Gas-Aufbereitungsraum, in dem Einrichtungen und Armaturen zur anwendungsbestimmten Lagerung und/oder Bereitstellung von aus wenigstens einem der Tankräume der jeweiligen Anwendung zuzuführendem Gas angeordnet sind, zeichnet sich erfindungsgemäß dadurch aus, dass die Tankräume im Schiff nebeneinander angeordnet sind, wobei in einem Bereich zwischen einander benachbarten Tankräumen mindestens ein Gas-Aufbereitungsraum angeordnet ist.
Die Tankräume und der Gas-Aufbereitungsraum sind mit Vorteil in sich geschlossene Einheiten, sodass aus Leckagen austretendes Gas nicht in die äußere Umgebung gelangen kann.
Durch die erfindungsgemäße Anordnung wird insbesondere erreicht, dass alle nach allgemeinem Seerecht geltenden Vorschriften eingehalten werden. Durch die Anordnung der Tankräume nebeneinander ist es möglich, sich auf nur einen dazwischenliegenden Aufbereitungsraum zu beschränken. Der Aufbereitungsraum liegt etwa in der Mitte des Schiffes, wobei sich eine für die Leckrechnung optimale Anordnung von Rohren, Kabeln usw. ergibt.
Dies wird insbesondere auch dadurch erreicht, dass nach einer Weiterbildung in den Bereich zwischen einander benachbarten Tankräumen zusätzlich zum Aufbereitungsraum wenigstens ein Aufnahmeraum für Einrichtungen, welche für die Sicherheit des Schiffes relevant sind, angeordnet ist.
Der im Schiffsinneren verfügbare Raum ist durch die erfindungsgemäße Anordnung optimal genutzt. Nach einer anderen Weiterbildung weist jeder Tankraum mindestens einen Tank auf. Jeder Tank ist vorzugsweise ein Zylindertank.
Mit besonderem Vorteil liegen die Zylindertanks parallel zur Schiffslängsachse.
Selbstverständlich ist es auch möglich, anderen Ausrichtungen und auch Tanks mit anderen Formgebungen in dem jeweiligen Tankraum unterzubringen. Beispielsweise kann ein Tank eine„biloop-Form" oder„triloop-Form" aufweisen. Jede geeignete Tankform, beziehungsweise Tankquerschnittsform, ist einsetzbar.
In dem Bereich zwischen einander benachbarten Tankräumen ist gemäß einer Weiterbildung der Erfindung zusätzlich zum Gas-Aufbereitungsraum noch wenigstens ein Aufnahmeraum für Einrichtungen, welche für die Sicherheit des Schiffes relevant sind, angeordnet. Ein solcher Aufnahmeraum ist mit Vorteil als in Schiffslängsrichtung verlaufender Gang ausgebildet, sodass darin die Leitungen für Lenz- und Ballastwasser und/oder Kabel des Schiffes verlegbar sind, was sich auf die bei der Schiffskonstruktion notwendige Leckrechnung positiv auswirkt.
Jeder Tankraum weist wenigstens einen nach außen vorkragenden Dom auf. Im Inneren der Tankdome befinden sich sämtliche Tankabsperrarmaturen.
Die Tankräume sind derart im Schiff angeordnet, dass die Vorkragungen ihrer Dome einander zugekehrt sind. Bei gemäß der Erfindung nebeneinanderliegenden Tankräumen können die einander zugekehrt vorkragenden Dome in einen jeweils zwei Domen gemeinsamen Gas-Aufbereitungsraum hinein vorkragen, wodurch Betrieb und Anschluss von Armaturen und sonstiger Leitungen, sowie deren Wartung vereinfacht ist. Besonders vorteilhaft ist die Anordnung der Tankräume und der ihnen zugeordneten Gas-Aufbereitungsräume einschließlich des als Gang ausgebildeten Aufnahmeraumes unter dem Schottendeck des Seeschiffes. Eine solche Anordnung von Tank- und Gas-Aufbereitungsräumen zur Lagerung und/oder Verwendung von flüssigem Erdgas, insbesondere flüssigem Erdgas, auf einem Schiff ist grundsätzlich immer möglich, weil sich im allgemeinen das Verhältnis von der Schiffsbreite zur Schottendeckhöhe nur unwesentlich unterscheidet.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung schematisch dargestellt.
Die Zeichnung zeigt einen Querschnitt; durch den unteren Rumpfbereich eines Schiffes. Der Rumpf des Schiffes ist durch die Außenhaut 4 verdeutlicht.
Zwei als Zylindertanks ausgebildete Tanks 1 , 1' sind mit ihren zugeordneten Tankräumen 6, 6' im Schiff nebeneinander angeordnet. Dabei ist in einem Bereich zwischen den einander benachbarten Tankräumen 6, 6' ein Gas- Aufbereitungsraum 2 angeordnet. Zusätzlich zum Gas-Aufbereitungsraum 2 ist zwischen den einander benachbarten Tankräumen 6, 6' ein Aufnahmeraum 5 angeordnet, der zur Aufnahme von Einrichtungen für die Sicherheit des Schiffes, wie zum Beispiel nicht weiter dargestellte Leitungen für Lenz- und Ballastwasser und/oder Kabel des Schiffes, dient.
Ein Raum 5 ist als in Schiffslängsrichtung verlaufender Gang ausgebildet. Bei diesem Ausführungsbeispiel verläuft der Gang unter dem Gas-Aufbereitungsraum 2.
Die Zeichnung lässt erkennen, dass jeder Tankraum 6, 6' wenigstens einen mit dem als Zylindertank ausgebildeten Tank 1 , beziehungsweise V in Verbindung stehenden, nach außen vorkragenden Dom 3, 3' aufweist. Die Tankräume 6, 6' sind dabei im Schiff derart angeordnet, dass die Vor- kragungen ihrer Dome 3, 3' einander zugekehrt sind. Dies ermöglicht es, den einander zugekehrten Domen 3, 3' der Tankräume 6, 6' einen gemeinsamen Aufbereitungsraum 2 zuzuordnen.
Das Schottendeck des Schiffes ist mit 7 bezeichnet. Die Zeichnung verdeutlicht, dass die Tankräume 6, 6', der Gas-Aufbereitungsraum 2 und der als Gang ausgebildete Aufnahmeraum 5 unter dem Schottendeck 7 angeordnet sind, wodurch gewährleistet ist, dass vorschriftsmäßige Abstände zur Außenhaut 4 eingehalten sind.
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