Login| Sign Up| Help| Contact|

Patent Searching and Data


Title:
SEAL IN ORDER TO PREVENT THE EXIT OR ENTRY OF LIQUIDS OUT OF OR INTO SYSTEMS AND THE APPLICATION THEREOF
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/1999/023401
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a seal in order to prevent the exit or entry of liquids out of or into systems and the application thereof. According to the inventive solution, a seal should be provided which prevents liquids from exiting a system or from being able to enter such a system with a high certainty and over a long period of time. To this end, a nonbiodegradable polymer which is capable of swelling by imbibition or at least two components which reactively form such a polymer are accommodated in a space which separates both systems from one another. The invention can be favorably utilized in order to seal pipes or to seal waste disposal sites.

Inventors:
Wack, Holger (Sudermannstrasse 37-39 Dortmund, D-44137, DE)
Gross, Hans-jürgen (Karlstrasse 82 Recklinghausen, D-45661, DE)
Althaus, Wilhelm (Drosselstrasse 3 Holzwickede, D-59439, DE)
Application Number:
PCT/EP1998/007030
Publication Date:
May 14, 1999
Filing Date:
November 04, 1998
Export Citation:
Click for automatic bibliography generation   Help
Assignee:
Fraunhofer-gesellschaft V, Zur Förderung Der Angewandten Forschung E. (Leonrodstrasse 54 München, D-80636, DE)
Wack, Holger (Sudermannstrasse 37-39 Dortmund, D-44137, DE)
Gross, Hans-jürgen (Karlstrasse 82 Recklinghausen, D-45661, DE)
Althaus, Wilhelm (Drosselstrasse 3 Holzwickede, D-59439, DE)
International Classes:
C09K3/10; E02D31/00; E03F3/04; F16J15/00; F16L21/03; (IPC1-7): F16J15/02
Foreign References:
FR1569442A
GB2273537A
US5172919A
Other References:
A. ECHTE. '"HANDBUCH DER TECHNISCHEN POLYMERCHEMIE"', 1993, VCH-VERLAGSGESELLSCHAFT MBH; WEINHEIM.
Attorney, Agent or Firm:
PFENNING, MEINIG & PARTNER GBR (Gostritzer Strasse 61-63 Dresden, D-01217, DE)
Download PDF:
Claims:
6. Dichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeich- net, daß am Raum (3) mindestens eine verschließ- bare Öffnung, über die das Polymer (1) einge- füllt werden kann, vorhanden ist.7. Dichtung nach einem der Ansprüche
1. 1 bis 6, da durch gekennzeichnet, da# sie einer konventio nellen Dichtung (2) nachgeschaltet angeordnet ist.
2. 8 Dichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, da durch gekennzeichnet, da# das Polymer (1) von einem flüssigkeitsdichten Material umschlossen und mindestens eine Sollbruchstelle (5) vorhan den ist.
3. 9 Dichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, da durch gekennzeichnet, da# die das Polymer (1) bildenden Komponenten in separaten Kammern (A, B) aufgenommen sind und in der die Kammern (A, B) voneinander trennenden Kammerwandung eine Sollbruchstelle (5) ausgebildet ist.
4. 10 Dichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, da durch gekennzeichnet, da# das Polymer (1) zwi schen zwei Folien (11,11'), die allseitig mit einander verbunden sind, aufgenommen ist.
5. 11 Dichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeich net, da# zwischen den beiden Folien (10, 10') Stützfolien (12) vorhanden sind, die Einzelre servoire (13) ausbilden, in denen das Polymer (1) aufgenommen ist.
6. Verwendung einer Dichtung nach einem der Ansprü che 1 bis 9, zur Abdichtung von Rohren.
7. Verwendung einer Dichtung nach einem der An sprüche 1,2,10 oder 11, zur Abdichtung und/ oder Versiegelung von Deponien. Figur.
Description:
Für den AbschluB bzw. Versiegelung von Deponien wer- den bisher Kunststoff-Folien verwendet, deren mecha- nische Festigkeit bekanntermaBen begrenzt ist. Es besteht daher die Gefahr, daB eine solche Folie me- chanisch aufgerissen wird und kontaminierte Flüssig- keiten aus der Deponie in das darunter liegende Erd- reich entweichen kann. Bei der Beschädigung einer solchen Folie, die zur Versiegelung einer Deponie verwendet worden ist, kann es zum unerwünschten Ein- tritt von z. B. Regenwasser kommen, so da# die chemi- sche Aktivität in der abgeschlossenen Deponie ent- sprechend erhöht wird, und die Gasbildung infolge des zusätzlich zugeführten Wassers erhöht ist.

Ausgehend hiervon, ist es daher Aufgabe der Erfin- dung, eine Dichtung zur Verfügung zu stellen, die mit hoher Sicherheit über einen langen Zeitraum verhin- dern kann, daB Flüssigkeiten aus einem System austre- ten, bzw. in ein solches System gelangen können.

ErfindungsgemäB wird diese Aufgabe mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungs- formen und Weiterbildungen der Erfindung, ergeben sich mit den in den untergeordneten Ansprüchen ent- haltenen Merkmalen.

Mit der erfindungsgemäBen Lösung wird allein oder in Verbindung mit anderen Materialien ein biologisch nicht abbaubares durch Flüssigkeitsaufnahme quellfä- higes Polymer verwendet, da# in einem, die voneinan- der zu trennenden Systeme, ausgebildeten Raum aufge- nommen ist. In einer zweiten Alternative der erfin- dungsgemä#en Lösung besteht die Möglichkeit, minde- stens zwei ein solches Polymer reaktiv bildende Kom- ponenten entsprechend anzuordnen.

Ein solches Polymer kann aus mindestens einem Monomer eines Acrylamides, eines Acrylates oder deren Deriva- ten hergestellt werden. Günstig ist es, ein solches Monomer als Basismonomer in Verbindung mit einem ge- eigneten Vernetzungsmonomer zu verwenden. Die Eigen- schaften eines solchen Polymers können zusätzlich durch Verwendung eines weiteren Comonomers gezielt beeinfluBt werden.

Solche Polymere können mit herkömmlichen Herstel- lungsverfahren, wie sie z. B. von A. Echte im"Hand- buch der technischen Polymerchemie" ; VCH-Verlagsge- sellschaft mbH ; Weinheim ; 1993 beschrieben worden sind, erhalten werden. Mögliche Beispiele für Kompo- nenten, die zum Erhalt solcher Polymere führen, sind auBerdem in Tabelle 1 genannt.

Es können aber auch andere bereits kommerziell er- hältliche Polymere, die unter der allgemeinen Be- zeichnung"Superabsorber"bekannt sind, verwendet werden.

Die Verwendung solcher Polymere für Dichtungszwecke ist besonders vorteilhaft, da ihre Dichtwirkung im Bedarfsfall, d. h. bei Kontakt mit der Flüssigkeit, entweder erst aktiviert oder durch das Aufquellen erhöht wird.

Die biologische Nichtabbaubarkeit ermöglicht den Ein- satz für die verschiedensten Flüssigkeiten, wie dies z. B. Abwasser ist, in dem biologisch aktive Komponen- ten enthalten sind sowie auch eine erdverlegte Ver- wendung in Rohrleitungen und Deponien.

Dabei kann die erfindungsgemäBe Dichtung auch in re-

dundanter Form in Verbindung mit konventionellen Dichtungen als zusätzliche inhärent vorhandene Si- cherheitsdichtung eingesetzt werden.

Des weiteren besteht die Möglichkeit, ein solches Polymer in ein elastisch dehnbares, poröses Material einzuschließen und so ein für die Montage relativ formstabiles Gebilde zur Verfügung zu stellen, das z. B. als Ring zur Abdichtung von Rohren zur Verfügung gestellt werden kann. Die Fixierung an den Rohren kann z. B. mit Fixierringen oder mit Erhöhung bzw.

Vertiefungen an den Rohren erreicht werden. Es kann aber auch in Form eines Wickelelementes ein oder mehrfach um ein Rohr gewickelt werden, wobei ein Po- lymer enthaltener Schlauch oder ein mit dem Polymer appliziertes Gewebe, Gewirk oder Vlies verwendet wer- den kann.

Die Polymere können pulverförmig zur Anwendung kom- men, wobei sie z. B. in einem biologisch abbaubaren Schlauch (z. B. Papierschlauch) eingebracht und mon- tiert werden können. Nach Auflösung oder Zerstörung des Schlauchmaterials, z. B. durch den Einbauvorgang, steht das Polymerpulver dann zur Abdichtung zur Ver- fügung. Neben der biologisch abbaubaren Kapselung kann eine solche aus einem in einer Flüssigkeit lös- lichen Material verwendet werden, wie dies z. B. bei Stärke oder Stärke enthaltenden Materialien der Fall ist. Eine weitere Möglich besteht darin, das Polymer an Fasern zu applizieren, so daß ein entsprechend mit Polymer behaftetes Gewebe, Gewirk oder Vlies als Dichtung eingesetzt werden kann.

Der beim Quellen des Polymers auftretende Quelldruck führt nicht zur Beeinträchtigung der Materialien,

sichert aber eine dauerhafte Abdichtung.

Nachfolgend soll die Erfindung an Beispielen näher beschrieben werden.

Dabei zeigen : Figur 1 ein Beispiel einer erfindungsgemäBen Dich- tung in einer Rohrmuffe zur Verbindung zweier Rohre ; Figur 2 schematisch die Wirkung einer erfindungs- gemäBen Dichtung in einer Rohrmuffe nach Figur 1, bei einer versprödeten konventio- nellen Dichtung ; Figur 3 ein Beispiel, einer in einer Primärdichtung integrierten Sicherheitsabdichtung ; Figur 4 ein Beispiel einer konventionellen Dichtung mit aus zwei Kammern gebildeter integrier- ter Sicherheitsabdichtung ; Figur 5 eine Abdichtung einer Deponie mit einer herkömmlichen Deponiefolie aus Kunststoff und Figur 6 eine erfindungsgemäB modifizierte Deponie- folie.

In der Figur 1 ist eine Rohrmuffe für die Verbindung zweier benachbarter Rohre dargestellt. Dabei wird eine konventionelle Dichtung 2, hier ein Gummiring mit kreisförmigem Querschnitt in Verbindung mit einer zusatzlichen erfindungsgemäBen Dichtung, die ein

quellfähiges Polymer enthält, verwendet. Das biolo- gisch nicht abbaubare und durch Flüssigkeitsaufnahme quellfähige Polymer 1 ist hier von einem dehnbaren, porösen Material umschlossen, so daß die Dichtung 1 ebenfalls einen Ring darstellt, der in einem Raum 3 der Rohrmuffe angeordnet und dort fixiert ist.

Die Funktion der erfindungsgemäßen Dichtung 1 bei einer eingetretenen Versprödung der konventionellen Dichtung 2 geht aus den einzelnen Darstellungen in Figur 1 hervor.

Dabei zeigt die linke untere Darstellung den Normal- fall, d. h. die gesamte Dichtfunktion wird mit der konventionellen Gummidichtung 2 aufrecht erhalten. In der mittleren unteren Darstellung ist erkennbar, wie durch Materialalterung und Versprödung die Dichtfunk- tion der konventionellen Dichtung 2 herabgesetzt wird und Flüssigkeit durch das poröse, das Polymer 1 kap- selnde Material zum Polymer 1 gelangt und dieses zu quellen beginnt, wobei letztendlich der gesamte Raum 3 mit dem aufgequollenen Polymer 1 ausgefüllt ist und nunmehr die Dichtfunktion nahezu ausschlieBlich von der erfindungsgemäBen Dichtung 1 erfüllt wird.

Das in der Figur 1 gezeigte Beispiel einer erfin- dungsgemäBen Dichtung kann in einfacher Form, wie in Figur 2 gezeigt, modifiziert werden. So besteht die Möglichkeit, gegebenenfalls auch auf die konventio- nelle Dichtung 2 zu verzichten und eine Öffnung 15 vorzusehen, durch die von außen biologisch nicht ab- baubares, durch Flüssigkeitsaufnahme quellfähiges Polymer in den Raum 3 eingefüllt werden kann. Ist der Raum 3 vollständig mit dem Polymer gefüllt, kann die Öffnung 15 verschlossen werden. Gelangt nun Flüssig-

keit durch die Spalte zum Polymer, quillt dieses auf und dichtet den Spalt ab.

In der linken Darstellung von Figur 2 ist erkennbar, wie zwei Rohre ineinander gesteckt sind und dabei zwischen den beiden Rohren ein spaltförmiger Raum 3 ausgebildet ist, der an seiner AuBenseite im Spaltbe- reich mit einer Montagehilfe 17 temporär verschlossen werden kann. Über eine Befüllöffnung 15 kann der Raum 3 mit einem Polymer oder mit Komponenten, die reaktiv ein entsprechendes Polymer bilden, befüllt werden.

Die Befüllung kann mit einer druckerzeugenden Ein- heit, z. B. einer geeigneten Pumpe erfolgen, wobei es dann günstig ist, eine Entlüftungsöffnung 16 vorzuse- hen, durch die die Luft entweichen kann, so daß eine vollständige Befüllung, wie in der mittleren Darstel- lung gezeigt, erreichbar ist. Nach der Befüllung kann die Montagehilfe 17 entfernt werden, wie dies in der rechten Darstellung in Figur 2 erkennbar ist. AuBer- dem können sowohl die Befüllöffnung 15, wie auch die Entlüftungsöffnung 16 verschlossen werden.

Eine so ausgebildete Dichtung kann vorteilhaft für die Abdichtung von Abwasserkanalisationsrohren ver- wendet werden. Dabei wird zumindest in einem von zwei miteinander zu verbindenden Rohren eine entsprechende Verjüngung ausgebildet, in die bzw. über die das je- weils andere Rohr mit gröBerem bzw. kleinerem Innen- durchmesser geschoben wird. Anschließend kann dann der durch die Verjüngung ausgebildete Raum, wie be- reits erwähnt, mit dem Polymer von außen befüllt wer- den.

Eine solche Ausführungsform bietet sich insbesondere bei Verwendung von Betonrohren an, da die erforderli-

chen Fertigungstoleranzen für eine sichere Abdichtung wesentlich geringer sind, als dies bei anderen Dich- tungen bzw. Dichtungssystemen der Fall ist.

In der Figur 3 ist ein modifiziertes Beispiel einer erfindungsgemäBen Dichtung gezeigt, wobei die erfin- dungsgemäße Dichtung 1 in einer Primärdichtung 4 in- tegriert ist. Dabei ist das Polymer in einem Hohlraum der Primärdichtung 4 enthalten und dieser Hohlraum temporär mit einer Sollbruchstelle 5 verschlossen.

Wird die Dichtung montiert, z. B. in eine Rohrmuffe eingebaut, wird die Sollbruchstelle 5 aufgebrochen, wie dies in der unteren linken Darstellung veran- schaulicht ist.

Tritt nunmehr ein Rohrversatz auf, kann Flüssigkeit 6 durch den entstandenen Spalt zwischen primärer Lip- pendichtung 4 und der AuBenwandung des Rohres 7 bis zum Polymer gelangen, woraufhin die Flüssigkeitsauf- nahme durch das Polymer zu dessen Quellung führt, so daß der Spalt zwischen Lippendichtung 4 und Rohr 7 durch das gequollene Polymer geschlossen und der Aus- tritt der Flüssigkeit verhindert wird.

In der Figur 4 ist eine Lippendichtung 4 dargestellt, in der zwei verschiedene Kammern A und B ausgebildet sind, die jeweils eine Komponente enthalten, mit de- nen reaktiv ein unter dem Einfluß von Flüssigkeiten quellfähiges Polymer gebildet werden kann. In der Trennwand, die die beiden Kammern A und B voneinander trennt, ist eine Sollbruchstelle 5 vorhanden. Weitere Sollbruchstellen 5 sind im Bereich der Kammern A und B an der eigentlichen Dichtfläche der Lippendichtung 4 ausgebildet. Die Sollbruchstellen 5 werden wieder bei der Montage der Dichtung 4 aufgebrochen, wobei es

zur Reaktion der beiden Komponenten kommt und das gewünschte Polymer gebildet wird. Die Dichtwirkung erfolgt dann in der gleichen Form, wie dies bereits beim Beispiel gemäß Figur 3 beschrieben worden ist.

Eine Dichtung 4, wie in Figur 4 gezeigt, hat den Vor- teil, daB eine Flüssigkeitsaufnahme und ein Quellen des Polymers erst im montierten Zustand einer solchen Dichtung 4 möglich ist und Beeinträchtigungen bei Transport bzw. Lagerung vermieden werden können.

In der Figur 5 ist schematisch eine Schnittdarstel- lung durch eine Deponie 9 gezeigt, die gegenuber dem Erdreich 10,10'mit einer herkömmlichen Deponiefolie 8 aus einem bekannten Kunststoff abgeschlossen ist.

Die Deponiefolie 8 soll durch eine erfindungsgemäB modifizierte Dichtung ersetzt werden. Hierfür wird eine aus einer oberen Deckfolie 11 und einer unteren Folie 11'gebildete Dichtung verwendet, wobei zwischen den beiden Folien 11 und 11'ein geeignetes und biologisch nicht abbaubares und durch Flüssig- keitsaufnahme quellfähiges Polymer aufgenommen ist.

Die Folien 11 und 11'sind zumindest an ihren äußeren Rändern dicht miteinander verschlossen, so daB das Polymer 1 nicht austreten kann. Vorteilhaft sind die Folien 11 und 11'mit Stützfolien 12 verbunden, so daß Einzelreservoire 13 für das Polymer 1 gebildet werden. Das Folienmaterial kann auch mit geeigneten Fasern verstärkt sein.

Entsteht nunmehr ein Riß 14, wie in der rechten Dar- stellung der Figur 6 gezeigt, kann Flüssigkeit in ein solches Reservoir 13 gelangen und das dort enthaltene Polymer 1 kann durch die aufgenommene Flüssigkeit aufquellen und die Dichtfunktion der gerissenen Folie 11 übernehmen, so da# ein Austritt der Flüssigkeit aus einer Deponie 9 in das Erdreich 10, 10' sicher verhindert werden kann.

Tabelle 1 BM : Basismonomer CM : Comonomer BM : Acrylamid CM : 2-(Acryloyloxyl) ethylsäurephosphat 2-Acrylamido-2-methylpropansulfonsäure 2-Dimethylaminoethylacrylat 2,2'-Bis (acrylamido) essigsäure 3- (Methacrylamido) propyltrimethylammoniumchlorid Acrylamidomethylpropandimethylammoniumchlorid Acrylat Acrylonitril Acrylsäure Diallyldimethylammoniumchlorid Diallylammoniumchlorid Dimethylaminoethylacrylat Dimethylaminoethylmethacrylat Ethylenglykoldimethacrylat Ethylenglykolmonomethacrylat Methacrylamid Methylacrylamidopropyltrimethylammoniumchlorid N, N-Dimethylacrylamid N- (2 ( ( (5- (Dimethylamino) l-naphthalenyl)-sulfo- nyl)-amino)-ethyl)-2-acrylamid N (3- (Dimethylamino) propyl) acrylamidhydrochlorid N- (3- (Dimethylamino) propyl) methacrylamidhydro- chlorid BM : Poly (diallyldimethylammoniumchlorid CH : Natrium 2- (2-Carboxylbenzoyloxy) ethylmethacrylat Natriumacrylat Natriumallylacetat Natriummethacrylat Natriumstyrolsulfonat

Natriumvinylacetat Triallylamin Trimethyl (N-Acryloyl-3-aminopropyl) ammoniumchlo- rid Triphenylmethan-leuco-derivate Vinyl-terminated-polymethysiloxan BM: N- (2-Ethoxyethyl) acrylamid) BM : N-3- (Methoxypropyl) acrylamid BM : N- (3-Ethoxypropyl) acrylamid BM: N-Cyclopropylacrylamid BM: N-n-Propylacrylamid BM : N- (Tetrahydrofurfuryl) acrylamid BM: N-Isopropylacrylamid CM : 2- (Diethylamino) ethylmethacrylat <BR> <BR> <BR> <BR> 2- (Dimethylamino) ethylmethacrylat<BR> <BR> <BR> <BR> <BR> <BR> <BR> 2-Acrylamido-2-methyl-1-propanesulfonacrylat Acrylsäure Acrylamid Alkylmethacrylat Bis (4-dimethylamino) phenyl) (4-vinylphenyl) me- thyl-leucocyanid Concanavalin A (Lecitin) Hexylmethacrylat Laurylmethacrylat Methacrylsäure Methyacrylamidopropyltrimethylammoniumchlorid n-Butylmethacrylat Poly (tetrafluoroethylen) Polytetramethylenetherglykol Natriumacrylat Natriummethacrylat Natriumvinylsulfonat Vinyl-terminated-polymethysiloxan

BM : N, N'-Diethylacrylamid CM : Methyacrylamidopropyltrimethylammoniumchlorid N-Acryloxysuccinimidester N-tert.-Butylacrylamid Natriummethacrylat BM : 2-Dimethylaminoethylacrylat CM : 2-Acrylamido-2-methylpropansulfonsäure Acrylamid Triallylamin BM : Acrylat CM : Acrylamid BM : Methylmethacrylat CM : Divinylbenzen N, N-Dimethylaminoethylmethacrylat Poly (oxytetramethylendimethacrylat) BM : Poly (2-hyroxyethylmethacrylat) BM : Poly (2-hydroxylproylmethacrylat) BM : Polyethylenglykolmethacrylat BM : Acrylsaure CM : Methacrylamidopropyltrimethylammoniumchlorid BM : Collagen BM : Dipalmitoylphosphatidylethanolamin BM : Poly- (4,6-decadien-1.10-diol-bis (n-butoxy- carbonylmethylurethan))

BM : Poly- (bis ((aminoethoxy) ethoxy) phosphazen) BM : Poly- (bis ( (butoxyethoxy)-ethoxy) phosphazen) BM : Poly-(bis ((methoxyethoxy)-ethoxy) phosphazen) BM : Poly-(bis ((methoxyethoxy)-ethoxy) phosphazen) BM : Poly- (bis (methoxyethoxy) phosphazen) BM : Polydimethylsiloxan BM : Polyethylenoxid BM : Poly (ethylen-dimethylsiloxan-ethylenoxid) BM : Poly (N-acrylopyrrolidin) BM:Poly-(n,n-dimethyl-N-((methacryloyloxy)-ethyl)- N- (3-sulfopropyl) ammonium betain) BM : Polymethacrylsaure BM : Polymethacryloyldipeptide BM : Polyvinylalkohol BM : Polyvinylalkohol-vinylacetat BM : Polyvinylmethylether BM : Furan modifiziertes Poly (n-acetylethylenimin) CM : Maleinimid modifiziertes Poly (n-acetylethyleni- min)

Vernetzermonomere : N,N'-Methylenbiscacrylamid <BR> <BR> <BR> <BR> Diallylamin<BR> <BR> <BR> <BR> <BR> Diallylammoniumchlorid<BR> <BR> <BR> <BR> <BR> Triallylamind<BR> <BR> <BR> <BR> <BR> Triallylammoniumchlorid Dialylweinsäurediamid Divinylbenzol Ethylenglykoldimethylacrylat

Patentansprüche 1. Dichtung zur Verhinderung des Aus-oder Ein- tritts von Flüssigkeiten aus oder in Systeme, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß in einem zwei Systeme voneinander trennenden Raum, ein biologisch nicht abbaubares durch Flüssigkeitsaufnahme quellfähiges Polymer (1) oder mindestens zwei ein solches Polymer (1) reaktiv bildende Komponenten aufgenommen sind.

2. Dichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich- net, daß das Polymer (1) aus mindestens einem Monomer eines Acrylamides, eines Acrylates oder deren Derivaten gebildet ist.

3. Dichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn- zeichnet, daß das Polymer (1) in einem dehnba- ren, flüssigkeitsdurchlässigen Material gekap- selt ist.

4. Dichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, da- durch gekennzeichnet, daß das Polymer (1) in einem biologisch abbaubaren und/oder einem in einer Flüssigkeit löslichen Material gekapselt ist.

5. Dichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, da- durch gekennzeichnet, da# das Polymer (1) in einem ringförmigen Raum (3), der zwischen zwei benachbarten Rohren (7) einer Rohrleitung ausge- bildet ist, aufgenommen ist.