GROSSSTEINER, Manfred (Serpentinstr. 2, Waidhofen/Ybbs, A-3340, AT)
| Patentansprüche 1. Dichtvorrichtung zum Abdichten einer Öffnung für eine Tür oder ein Fenster eines Fahrzeugs, insbesondere eines spurgebundenen Fahrzeugs, mit folgendem Merkmal: einem Dichtvorsprung (26), der an einem im Wesentlichen horizontal angeordneten Randholm (14) der Öffnung des Fahrzeugs angeordnet ist und in die Öffnung hineinragt, wobei sich zumindest ein Teil des Dichtvorsprungs (26) schräg zur Fahrzeuglängsachse erstreckt, so dass der Dichtvorsprung (26) in einem Bereich, der einem vertikalen Randholm (12) der Öffnung zugewandt ist, weiter in Richtung der Fahrzeugmitte (22) angeordnet ist, als in einem Bereich, der dem vertikalen Randholm (12) der Öffnung abgewandt ist. 2. Dichtvorrichtung gemäß Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass der Dichtvorsprung (26) zwischen zwei im Wesentlichen vertikalen Randholmen (12) angeordnet ist, wobei der Dichtvorsprung (26) V-förmig ausgebildet ist und im Bereich der im Wesentlichen vertikalen Randholme (12) weiter in Richtung der Fahrzeugmitte (22) angeordnet ist, als in einem Mittelbereich des Dichtvorsprungs (26). 3. Dichtvorrichtung gemäß einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Dichtwinkel (18) mit zwei Schenkeln vorgesehen ist, wobei der erste Schenkel den Dichtvorsprung (26) bildet und der Dichtwinkel (18) über den zweiten Schenkel an dem im wesentlichen horizontalen Randholm (14) befestigt ist. 4. Dichtvorrichtung gemäß einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Dichtvorsprung (26) zwischen 3 cm und 5 cm in die Öffnung hineinragt. 5. Dichtvorrichtung gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Dichtvorsprung (26) länglich ausgebildet ist und sich an dem im Wesentlichen horizontalen Randholm (14) der Öffnung des Fahrzeugs zwischen zwei vertikalen Randholmen (12a, 12b) über eine Breite von zumindest 5 cm, insbesondere von zumindest 10 cm erstreckt. 6. Dichtvorrichtung gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ferner eine Dichtlippe (30) vorgesehen ist, die an einer im Wesentlichen horizontalen Verstrebung einer Türe (16) oder eines Fensters anor- denbar oder angeordnet ist, wobei die Dichtlippe (30) ausgebildet ist, um an den Dichtvorsprung (26) gedrückt zu werden, wenn die Türe (16) oder das Fenster eine lineare Bewegung in die Öffnung ausführen. 7. Dichtvorrichtung gemäß Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtlippe (30) aus einem elastischen Material, insbesondere aus Kautschuk oder Gummi besteht. 8. Dichtvorrichtung gemäß Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtlippe (30) einstückig hergestellt ist und eine Breite aufweist, die der Breite des Dichtvorsprungs (26) entspricht. 9. Verfahren (50) zum Herstellen einer Dichtvorrichtung zum Abdichten einer Öffnung für eine Türe (16) oder ein Fenster eines Fahrzeugs, insbesondere eines spurgebundenen Fahrzeugs, wobei das Verfahren (50) den folgenden Schritt auf- weist: Befestigen (52) eines Dichtvorsprungs (26) an einem im Wesentlichen horizontalen Randholm (14) der Öffnung des Fahrzeugs derart, dass der Dichtvorsprung (26) in die Öffnung hineinragt, wobei beim Befestigen zumindest ein Teil des Dichtvorsprungs (26) schräg zur Fahrzeuglängsachse befestigt wird, so dass der Dichtvorsprung (26) in einem Bereich, der einem vertikalen Randholm (12) der Öffnung zugewandt ist, weiter in Richtung der Fahrzeugmitte (22) angeordnet ist, als in einem Bereich, der dem vertikalen Randholm (12) der Öffnung abgewandt ist. 10. Verfahren (60) zum Abdichten einer Öffnung für eine Türe (16) oder ein Fens- ter eines Fahrzeugs, insbesondere eines spurgebundenen Fahrzeugs, wobei das Verfahren (60) die folgenden Schritte aufweist: Bereitstellen (62) eines Dichtvorsprungs (26) an einem im Wesentlichen horizontalen Randholm (12) der Öffnung des Fahrzeugs derart, dass der Dichtvorsprung (26) in die Öffnung hineinragt, wobei beim Bereitstellen zumindest ein Teil des Dichtvorsprungs (26) schräg zur Fahrzeuglängsachse bereitgestellt wird, so dass der Dichtvorsprung (26) in einem Bereich, der einem vertikalen Randholm (12) der Öffnung zugewandt ist, weiter in Richtung der Fahrzeugmitte (22) angeordnet ist, als in einem Bereich, der dem vertikalen Randholm (12) der Öffnung abgewandt ist; und Bewegen (64) einer mit einer Dichtlippe (30) versehenen Türe (16) oder eines Fensters in die Öffnung, derart, dass beim Bewegen die Dichtlippe (30) an den Dichtvorsprung (26) gedrückt wird und an dem Dichtvorsprung (26) entlang gleitet. |
Beschreibung
Die vorliegende Erfindung bezieht sich eine Dichtvorrichtung gemäß Anspruch 1 , ein Verfahren zum Herstellen einer Dichtvorrichtung gemäß Anspruch 9 sowie ein Verfahren zum Abdichten einer Öffnung für eine Türe oder ein Fenster eines Fahrzeugs gemäß Anspruch 10.
Im Bereich der Eisenbahntechnik werden vermehrt Türkonzepte eingesetzt, bei denen sich die Türen nicht mehr erst längs und dann quer zur Fahrzeuglängsachse bewegen, sondern bei denen die Türen lediglich eine lineare Öffnungs- und Schließbewegung ausführen. Solche linearen Öffnungs- und Schließbewegungen erfordern einen geringeren mechanischen Aufwand und sind somit kostengünsti- ger bereitzustellen. Weiterhin benötigen solche Konzepte zum linearen Bewegen der Türen auch einen geringeren Platzbedarf, da oftmals mechanische Komponenten wie Haltebügel nicht in den Fahrgastraum hineinragen müssen. Auf diese Weise kann ein größerer Komfort für die Fahrgäste durch eine größere Bewegungsfreiheit, insbesondere im Türbereich, erreicht werden.
Schiebetüren mit linearen Öffnungs- und Schließbewegungen weisen jedoch ein Abdichtungsproblem in der „Geschlossen"-Stellung auf. Entgegen Türen mit längs und quer zur Fahrzeuglängsachse verlaufender Bewegung durch welche zum Beispiel eine Türöffnung, analog zu einem Deckelprinzip, verschlossen und abge- dichtet werden können. Dieses Deckelprinzip stellt sicher, dass alle Bereiche der Auflagefläche des Türrandes am Türportal gleichmäßig mit Druck beaufschlagt werden können, so dass eine Dichtlippe an ein entsprechendes Gegenelement angedrückt wird. Auf diese Weise wird ein ausreichend dichter Verschluss der Türöffnung sicherstellt. Heutige alternative Lösungen mit Bürsten oder Schleifdich- tungen sind bezüglich Dichtheit gegen Lärm, Wasser und Staub nicht wirklich zu- friedenstellend, wenn sie zur Abdichtung von Türen in Türsystemen mit lediglich linearen Öffnungs- oder Schließbewegungen eingesetzt werden.
Ein Ansatz zur Abdichtung einer Fahrzeugtüre mit linearen Öffnungs- und Schließbewegungen ist in der EP 1789300 oder der US 2008/0282614 A1 vorgestellt. Diese Lösung weist jedoch den entscheidenden Nachteil auf, dass sie aufgrund der horizontalen Schrägstellung der oberen und unteren Dichtebenen sehr präzise gefertigt sein muss. Eine Höherstellung des Türblattes, die beispielsweise aufgrund einer Design-Glas-Lackierung mit einem Werbeschriftzug oft notwendig ist, ist dann kaum oder nur sehr aufwändig möglich oder die Beschriftung der Türe fällt durch die Bruchkanten des Designs eindeutig auf und vermindert damit die Werbewirkung und die Außenoptik des Wagens deutlich.
Die gleiche Argumentation gilt natürlich nicht nur für Türöffnungen, sondern auch für andere Öffnungen in einem Fahrzeug (speziell in einem spurgebundenen oder Schienenfahrzeug) wie beispielsweise Fensteröffnungen.
Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung eine verbesserte Dichtung einer Öffnung eines Fahrzeugs zu schaffen, um die vorstehend genannten Nachteile zu vermeiden.
Diese Aufgabe wird durch eine Dichtvorrichtung gemäß Anspruch 1 , ein Verfahren zum Herstellen einer Dichtvorrichtung gemäß Anspruch 9 sowie ein Verfahren zum Abdichten einer Öffnung für eine Türe oder ein Fenster eines Fahrzeugs ge- maß Anspruch 10 gelöst. Günstige Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung werden durch nachfolgend genannten Unteransprüche sowie die Beschreibung näher erläutert.
Die vorliegende Erfindung schafft eine Dichtvorrichtung zum Abdichten einer Öff- nung für eine Tür oder ein Fenster eines Fahrzeugs, insbesondere eines spurgebundenen Fahrzeugs, mit folgendem Merkmal: einem Dichtvorsprung, der an einem im Wesentlichen horizontal angeordneten Randholm der Öffnung des Fahrzeugs angeordnet ist und in die Öffnung hineinragt, wobei sich zumindest ein Teil des Dichtvorsprungs schräg zur Fahrzeuglängsachse erstreckt, so dass der Dichtvorsprung in einem Bereich, der einem vertikalen Randholm der Öffnung zugewandt ist, weiter in Richtung der Fahrzeugmitte angeordnet ist, als in einem Bereich, der dem vertikalen Randholm der Öffnung abgewandt ist.
Ferner schafft die vorliegende Erfindung ein Verfahren zum Herstellen einer Dichtvorrichtung zum Abdichten einer Öffnung für eine Türe oder ein Fenster eines Fahrzeugs, insbesondere eines spurgebundenen Fahrzeugs, wobei das Verfahren dem folgenden Schritt aufweist:
Befestigen eines Dichtvorsprungs an einem im Wesentlichen horizontalen Rand- holm der Öffnung des Fahrzeugs derart, dass der Dichtvorsprung in die Öffnung hineinragt, wobei beim Befestigen zumindest ein Teil des Dichtvorsprungs schräg zur Fahrzeuglängsachse befestigt wird, so dass der Dichtvorsprung in einem Bereich, der einem vertikalen Randholm der Öffnung zugewandt ist, weiter in Richtung der Fahrzeugmitte angeordnet ist, als in einem Bereich, der dem vertikalen Randholm der Öffnung abgewandt ist.
Schließlich schafft die vorliegende Erfindung ein Verfahren zum Abdichten einer Öffnung für eine Türe oder ein Fenster eines Fahrzeugs, insbesondere eines spurgebundenen Fahrzeugs, wobei das Verfahren die folgenden Schritte aufweist:
Bereitstellen eines Dichtvorsprungs an einem im Wesentlichen horizontalen Randholm der Öffnung des Fahrzeugs derart, dass der Dichtvorsprung in die Öffnung hineinragt, wobei beim Bereitstellen zumindest ein Teil des Dichtvorsprungs schräg zur Fahrzeuglängsachse bereitgestellt wird, so dass der Dichtvorsprung in einem Bereich, der einem vertikalen Randholm der Öffnung zugewandt ist, weiter in Richtung der Fahrzeugmitte angeordnet ist, als in einem Bereich, der dem vertikalen Randholm der Öffnung abgewandt ist; und Bewegen einer mit einer Dichtlippe versehenen Türe oder eines mit einer Dichtlippe versehenen Fensters in die Öffnung, derart, dass die Dichtlippe an den Dichtvorsprung bei dem Bewegen gedrückt wird und an dem Dichtvorsprung entlang gleitet.
Die vorliegende Erfindung basiert auf der Erkenntnis, dass bei Türen, die lediglich eine lineare Öffnungs- und Schließbewegung ausführen, durch Toleranzen speziell im Mittelbereich oftmals dort ein großes Spiel entsteht, so dass eine ausreichende Dichtheit in diesem Bereich meist nicht sichergestellt ist. Insbesondere be- trifft dies einen Bereich, an dem mit zwei aufeinander zu bewegte Türflügel aneinander stoßen. Die vorliegende Erfindung nutzt nun einen Dichtvorsprung der vorzugsweise am oberen und/oder unteren Querholm eines Türportales (oder Fensterportals) befestigt ist und in die Öffnung hinein ragt. Der Dichtvorsprung erstreckt sich dabei zumindest über einen Teilbereich an dem Querholm. Wird ein solcher Dichtvorsprung vorgesehen, kann an der Türe oder dem Fenster, die sich linear bewegen, eine Dichtlippe angebracht werden, die bei der linearen Bewegung an dem Dichtvorsprung entlang gleitet. Durch die schräge Anordnung des Dichtvorsprungs so er im Bereich eines vertikalen Randholms des Türportals weiter in Richtung der Fahrzeugmitte angeordnet ist und im Bereich der Mitte des Türportals weiter in Richtung Fahrzeugaußenseite angeordnet ist, kann man bei der linearen Bewegung eine Kraft von dem Dichtvorsprung auf die Dichtlippe ausgeübt werden. Diese Kraft weist in Richtung Fahrzeugaußenseite, so dass die Dichtlippe möglichst eng an den Dichtvorsprung angedrückt wird und somit eine gute Abdichtung zwischen der Türe und dem Türportal ausbildet. Hierzu sollte die Dichtlippe möglichst aus einem elastischen Material wie Kautschuk oder Gummi gefertigt sein und der Dichtvorsprung dagegen starr sein, beispielsweise Aluminium oder ein anderes Metall aufweisen. Selbstverständlich können bei der Verwendung einer zwei-flügeligen Türe auch beide Teilflügel durch den erfindungsgemäßen Ansatz abgedichtet werden an, wobei dann ein V-förmiger Dichtvor- sprungverwendet werden sollte, dessen Spitze in der Türmitte nach außen weist. Eine solche Anordnung wird nachfolgend jedoch noch näher beschrieben. Die vorliegende Erfindung bietet den Vorteil, dass nunmehr durch die Ausübung einer Kraft über einen größeren Dichtungskontaktbereich nun eine zuverlässige Abdichtung der Öffnung des Fahrzeugs auch bei linearen Öffnungs- oder Schließbewegungen von Türen oder Fenstern sichergestellt werden kann. Zugleich lässt auch die Verwendung des Dichtvorsprungs eine Höher- oder Tieferstellung der Türe oder des Fensters zu, ohne dass Abstriche bei der Qualität der Abdichtung oder der Außenoptik zu befürchten sind. Damit kann durch den hier vorgestellten Ansatz auch ein optisches Design der Fahrzeugaußenseite und der Türen bzw. Fenster bei zuverlässiger Abdichtung von Türen oder Fenstern gewahrt werden.
In einer günstigen Ausführungsform der Erfindung kann der Dichtvorsprung zwischen zwei im Wesentlichen vertikalen Randholmen angeordnet sein, wobei der Dichtvorsprung V-förmig ausgebildet ist und im Bereich der im Wesentlichen vertikalen Randholme weiter in Richtung der Fahrzeugmitte angeordnet ist, als in ei- nem Mittelbereich des Dichtvorsprungs. Auf diese Weise kann vorteilhaft sichergestellt werden, dass bei einer zwei-flügeligen Türe beide Türteile auch in demjenigen Bereich gut abdichten, in dem sie sich berühren. Dieser Bereich ist üblicherweise die Türmitte, so dass nun eine gute Abdichtung in diesem Bereich sichergestellt ist und beispielsweise ein Feuchtigkeitseintrag in den Fahrgastraum- reduziert werden kann, der ansonsten den Komfort im Fahrzeuginneren für Fahrgäste reduzieren würde.
Femer kann auch ein Dichtwinkel mit zwei Schenkeln vorgesehen sein, wobei der erste Schenkel den Dichtvorsprung bildet und der Dichtwinkel über den zweiten Schenkel an dem im Wesentlichen horizontalen Randholm befestigt ist. Eine derartige Ausführungsform der vorliegenden Erfindung bietet eine sehr einfache und somit kostengünstig herstellbare Möglichkeit zum Bereitstellung des Dichtvorsprungs.
In einer anderen Ausführungsform der vorliegenden Erfindung kann der Dichtvorsprung zwischen 3 cm und 5 cm in die Öffnung hineinragen. Eine derartige Ausführungsform der vorliegenden Erfindung stellt eine ausreichende Flexibilität hinsichtlich einer Höher- und/oder Tieferstellung der Türe oder des Fensters bei zugleich hoher Qualität der Abdichtung der Öffnung sicher. Eine Durchgangshöhe der Türe wird dabei nur unwesentlich vermindert.
Auch kann der Dichtvorsprung länglich ausgebildet ist und sich an dem im We- sentlichen horizontalen Randholm der Öffnung des Fahrzeugs zwischen zwei vertikalen Randholmen über eine Breite von zumindest 5 cm, insbesondere von zumindest 10 cm erstrecken. Eine derartige Ausführungsform der vorliegenden Erfindung bietet den Vorteil, dass eine ausreichende Breite des Dichtvorsprungs gegeben ist, so dass bei einer linearen Bewegung einer Dichtlippe an einem solchen Dichtvorsprung eine ausreichend große Kraft aufgebaut werden kann, die eine zuverlässige Abdichtung sicherstellt.
Günstig ist es auch, wenn eine Dichtlippe vorgesehen wird, die an einer im Wesentlichen horizontalen Verstrebung einer Türe oder eines Fensters anordenbar oder angeordnet ist, wobei die Dichtlippe ausgebildet ist, um an den Dichtvorsprung gedrückt zu werden, wenn die Türe oder das Fenster eine lineare Bewegung in die Öffnung ausführt. Eine derartige Ausführungsform der vorliegenden Erfindung bietet den Vorteil, dass über einen großen seitlichen Bereich eine zuverlässige Abdichtung der Öffnung beim Schließen der Türe oder des Fensters gewährleistet ist.
In einer anderen Ausführungsform der Erfindung kann die Dichtlippe aus einem elastischen Material, insbesondere aus Kautschuk, thermoplastischem Elastomer oder Gummi bestehen. Eine derartige Ausführungsform der vorliegenden Erfin- düng bietet den Vorteil, dass durch die Verwendung eines solchen elastischen Materials eine Abdichtung geschaffen werden kann, die eine sehr hohe Schutzwirkung gegen Staub, Flüssigkeiten oder andere Schadstoffe leisten kann.
Um ebenfalls eine hohe Schutzwirkung gegen Schadstoffe zu haben, kann die die Dichtlippe einstückig hergestellt sein und eine Breite aufweist, die der Breite des Dichtvorsprungs entspricht. Dies bietet den Vorteil, dass keine Lücken zwischen einzelnen Elementen der Dichtlippe bestehen, durch welche möglicherweise Schmutz, Staub oder Flüssigkeiten in den Fahrgastraum des Fahrzeugs eindringen können.
Bevorzugte Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung werden nachfolgend Bezug nehmend auf die beiliegenden Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine Ansichtsdarstellung eines Abschnitts eines Türportals eines
Fahrzeugs;
Fig. 2 eine Aufsichtsdarstellung auf einen Querholm des Türportals, wobei eine Anordnung eines Dichtwinkels mit einem Dichtvorsprung an dem Querholm erkennbar ist; Fig. 3a-b Querschnittansichten durch ein Türblatt und einen Querholm entlang der in Fig. 2 eingezeichneten Schnittlinien B-B und A-A; Fig. 4a-c Querschnittansichten durch ein Türblatt mit einer Dichtlippe und ei- nen Querholm, wobei unterschiedliche Höheneinstellungen des Türblatts dargestellt sind; Fig. 5 ein Ablaufdiagramm eines Ausführungsbeispiels der vorliegenden
Erfindung als Verfahren; und
Fig. 6 ein weiteres Ablaufdiagramm eines Ausführungsbeispiels der vorlie- genden Erfindung als Verfahren.
In der nachfolgenden Beschreibung der bevorzugten Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung werden für die in den verschiedenen Zeichnungen dargestellten und ähnlich wirkenden Elemente gleiche oder ähnliche Bezugszeichen verwendet, wobei eine wiederholte Beschreibung dieser Elemente weggelassen wird. Die beschriebenen Ausführungsbeispiele sind nur beispielhaft gewählt und können miteinander kombiniert werden. Die im Folgenden genannten Maße und Dimensionen dienen nur der Veranschaulichung der Erfindung sind nicht dahingehend zu verstehen, dass die Erfindung auf die genannten Maße und Dimensio- nen beschränkt ist.
Fig. 1 zeigt eine Außenansicht eines Abschnitts eines Türportals 10 eines Fahrzeugs. Das Fahrzeug kann beispielsweise ein Triebwagen, ein Personenwagon oder ein anderes Schienenfahrzeug sein. Jedoch ist auch denkbar, dass das Fahrzeug ein Bus oder ein anders Fahrzeug mit einer großen Fahrzeugaußenseite sein kann, auf der beispielsweise ein Werbeschriftzug aufgebracht ist. Das Türportal 10 ist seitlich durch zwei im Wesentlichen vertikal angeordnete Holme 12a und 12b sowie oben und unten (in Fig. 1 nicht dargestellt) durch zwei im Wesentlichen horizontal angeordnete Holme 14 begrenzt. Unter einem Holm 12 oder 14 kann dabei bereits eine Fahrzeugaußenwandkante verstanden werden, ohne dass konkret eine Stütze oder ein weiteres Halteelement vorgesehen sein braucht. Zwischen diesen Holmen 12 und 14 befeindet sich eine Türöffnung in der Fahrzeug- wand, durch welche Fahrgäste in das Fahrzeug ein- oder aussteigen können. Die Türöffnung kann durch Türblätter 16a und 16b verschlossen werden, damit die Sicherheit der Fahrgäste während der Fahrt gewährleistet ist. In dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 1 wird die Türöffnung durch eine zwei-flügelige Türe geschlossen, bei der ein linkes Türblatt 16a von dem linken Seitenholm 12a aus in Richtung der Türmitte geschoben oder gezogen wird und ein rechtes Türblatt 16b von einem rechten Seitenholm 12b aus in Richtung der Türmitte geschoben oder gezogen wird. Um einen möglichst geringen mechanischen Aufwand betreiben zu müssen und damit einem komplizierten Schließmechanismus nach dem zuvor genannten Deckelprinzip zu vermeiden, sollte der Schließmechanismus für die Tür- blätter 16a und 16b derart ausgeführt sein, dass diese eine lineare Öffnungs-und Schließbewegung ausführen. Dies kann beispielsweise durch eine einfache Schiene erfolgen, auf der die Türblätter 16a und 16b rollen können.
Ein problematischer Bereich in Bezug auf eine gute Abdichtung zwischen den Türblättern und den Querholmen 14 ist nun derjenige Bereich in der Türmitte, an dem sich die beiden Türblätter 16a und 16b berühren. Die Türblätter 16a und 16b sind dabei meist über die Breite der Türe verteilt oder werden manchmal auch nur an der Vorderkante gehalten. Um ein derartiges Dichtheitsproblem in der Türmitte zu entschärfen, lässt sich der nachfolgend vorgestellte Ansatz vorteilhaft verwen- den.
Gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung kann nun am oberen Querholm 14 ein Dichtwinkel 18 angebracht werden. Eine detailliertere Darstellung der Anordnung des Dichtwinkels 18 ist in Fig. 2 wiedergegeben. Fig. 2 zeigt dabei eine Aufsichtsdarstellung eines Türportals 10, wie es einer Person erscheint, die durch die Türöffnung tritt und dabei auf den oberen Querbalken 14 blickt. Ein unterer Teilbereich 20 der Fig. 2 entspricht dabei einem Fahrzeugäuße- ren, wogegen ein oberer Teilbereich 22 der Fig. 2 einem Fahrzeuginneren entspricht. Wie aus der Aufsichtsdarstellung aus Fig. 2 ersichtlich ist, wird der Dichtwinkel 18 zwei-teilig ausgeführt, wobei ein erster Teilabschnitt 18a und ein zweiter Teilabschnitt 18b verwendet werden und diese beiden Teilabschnitts 18a und 18b V-förmig am oberen Querholm 14 angebracht werden. Die beiden Teilabschnitte 18a und 18b werden dabei derart angebracht, dass der Dichtwinkel 18 im Bereich der Türmitte an einer Position des Querbalkens 14 angeordnet oder befestigt ist, die weiter in Richtung Fahrzeugaußenseite 20 weist, als eine Position des Dichtwinkels 18 im Bereich der Seitenholme 12. Mit anderen Worten ausgedrückt bedeutet dies, dass eine an einem linken Türblatt 16a angeordnete und am linken Teilabschnitt 18a des Dichtwinkels 18 entlang gleitende (in Fig. 2 jedoch nicht dargestellte) Dichtlippe immer weiter in Richtung Fahrzeugaußenseite 20 gedrückt wird, wenn das linke Türblatt 16a vom linken Seitenholm 12a aus in linearer Schließbewegung in Richtung der Türmitte bewegt wird.
Auf analoger Weise kann auch eine an dem rechten Türblatt 16 angeordnete und am rechten Teilabschnitt 18b des Dichtwinkels 18 entlang gleitende (in Figur 2 jedoch ebenfalls nicht dargestellte) Dichtlippe immer weiter in Richtung Fahrzeugaußenseite 20 gedrückt werden, wenn das rechte Türblatt 16b vom rechten Seitenholm 12b aus in linearer Schließbewegung in Richtung der Türmitte bewegt wird. Auf diese Weise kann eine sehr gute und zuverlässig abdichtende Türdichtung 24 zwischen den Türblättern 16 und dem oberen Querbalken 14 realisiert werden.
In den Teilfiguren der Fig. 3 ist jeweils eine Querschnittansicht durch ein Türblatt 16a mit einer Dichtlippe 30, einen Teilabschnitt 18a des Dichtwinkels 18 sowie des oberen Querholms 14 dargestellt. In der Fig. 3a wird dabei eine Anordnung des Türblatts 16a, der Dichtlippe 30, des Dichtwinkels 18 sowie des oberen Querholms 14 dargestellt, wie sie sich (bei geschlossener Türe) entlang der Schnittlinie B-B aus Fig. 2 ergibt. Die Position der Schnittlinie B-B ist dabei im Bereich des linken Seitenholms 12a des Türportals 10 lokalisiert. Demgegenüber zeigt die Darstellung aus Fig. 3b eine Anordnung des Türblatts 16a, der Dichtlippe 30, des Dichtwinkels 18 sowie des oberen Querholms 14, wie sie sich (bei geschlossener Türe) entlang der Schnittlinie A-A aus Fig. 2 gibt. Die Position der Schnittlinie A-A ist dabei im Bereich der Türmitte des Türportals 10 lokalisiert.
Wie aus den Darstellungen der Fig. 3 ersichtlich wird, wird mit dem hier vorgestellten Ansatz eine Lösung vorschlagen, bei der sich ein Dichtvorsprung 26 als Teil des Dichtwinkels 18 in die Türöffnung hinein erstreckt (oder zumindest von dem Querholm 14 absteht) und wobei dieser Dichtvorsprung 26 im Bereich eines Seitenholms 12 (Schnittlinie B-B) weiter in Richtung des Fahrzeuginneren 22 angeordnet ist, als im Bereich der Türmitte (Schnittlinie A-A). Dabei braucht der Dichtvorsprung 26 nicht zwingend Teil eines Dichtwinkels 18 zu sein, vielmehr kann auch als Dichtvorsprung 26 eine Leiste direkt am Querholm 14 befestigt (beispielsweise verschweißt) werden. Die Verwendung des hier dargestellten Dichtwinkels 18 ermöglicht doch eine einfache Befestigung am Querholm 14, beispielsweise durch Schrauben oder andere einfache Befestigungsmittel. Der Dichtwinkel 18 kann dabei zwei Schenkel aufweisen, die im Wesentlichen recht- winklig zueinander angeordnet sind, wobei der erste Schenkel beispielsweise 4 bis 5 cm lang ist und zur Befestigung an dem Querholm 14 dienen kann und der zweite Schenkel 3 bis 4 cm lang ist und in die Türöffnung hineinragen kann. Weiterhin braucht sich der Dichtwinkel oder zumindest der Dichtvorsprung 26 nicht über die gesamte Türbreite oder auch nur über eine Türhälfte erstrecken; es wür- de auch ausreichen, wenn ein Teilabschnitt eines Dichtvorsprungs 26 im Bereich der Türmitte vorgesehen wird, da dieser Bereich der kritischste Bereich in Bezug auf die Abdichtung ist. Es sollte jedoch ein Teilabschnitt des Dichtwinkels 18 oder des Dichtvorsprungs 26 gewählt werden, der sich zumindest 5 cm bis 10 cm lang an dem Querholm 14 in Bewegungsrichtung des ist, so dass die Dichtlippe über zumindest 5 cm, besser noch 10 cm an diesem Dichtvorsprung entlang gleiten kann. Auf diese Weise kann ein flacher Steigungswinkel des Dichtvorsprungs in Bezug zur linearen Bewegungsrichtung erreicht werden, der durch das Entlanggleiten der Dichtlippe 30 an dem Dichtvorsprungeine eine stetige aber nur leicht ansteigende Kraft sicherstellt. Dies führt dazu, dass die hervorgerufene Anpresskraft auf die Dichtlippe 30 einerseits für eine zuverlässige Abdichtung zwischen der Dichtlippe und dem Dichtvorsprung 26 ausreichend groß ist aber andererseits auch zu keinen Beschädigungen der Dichtlippe 30 führt.
Um eine entsprechende Druckkraft im Zusammenwirken mit der Dichtlippe 30 aufbauen zu können, kann beispielsweise der Dichtwinkel 18 oder zumindest der Dichtvorsprung 26 aus einem starren Material, beispielsweise Aluminium oder einem anderen Metall hergestellt werden oder ein solches Material zumindest auf- weisen.
Damit eine möglichst große Abdichtfähigkeit erreicht wird, sollte die Dichtlippe 30 aus einem elastischen Material, beispielsweise Kautschuk, thermoplastischem Elastomer oder Gummi gefertigt sein. Zusätzlich sollte die Dichtlippe 30 einstückig (bezogen auf einen Türflügel 16a oder 16b) gefertigt sein, um keine offenen Zwischenräume zwischen einzelnen Teilelementen beim Schließen der Türblätter 16 entstehen zu lassen. Bei einer zwei-flügeligen Türe sollte somit jeder Türflügel 16a und 16b je eine eigene Dichtlippe 30 aufweisen. Durch die sich anderenfalls ergebenden offenen Zwischenräume zwischen einzelnen Teilen einer Dichtlippe 30 würde die Dichtheit der oberen Türdichtung 24 deutlich reduziert. Zusätzlich sollte sichergestellt sein, dass die Dichtlippe 30 derart an dem entsprechenden Türblatt 16a angebracht ist, dass sie sich innerhalb eines Federweges bewegen kann und somit beim linearen Bewegen des Türblatts 16 auch ohne Beschädigung am Dichtwinkel 18 entlang begleiten kann. Dies ist in den Fig. 3a und 3b da- durch erkennbar, dass in der Darstellung aus Fig. 3a die Dichtlippe 30 einen
Spielraum zu einem Vorsprung des Türblatts 16a aufweist, während die Dichtlippe 30 in Fig. 3b direkt an diesem Vorsprung anliegt. Auch sollte die Dichtlippe eine Breite haben, die einer Breite entspricht, über die sich der Dichtvorsprung an dem Querholm 14 erstreckt, damit eine möglichst gute und flächig ausgedehnte Ab- dichtung zwischen dem Querholm 14 und dem Türblatt 16 realisiert werden kann.
Die Darstellungen aus den Fig. 3a und 3b zeigen die Anordnung des linken Türblatts 16a, der Dichtlippe 30 sowie des Dichtvorsprungs 26, wobei jedoch für ei- nen Fachmann eindeutig zu erkennen ist, dass eine gleiche Anordnung von Komponenten auch zur Abdichtung für das rechte Türblatt 16b gewählt werden kann. Auch kann eine untere Türdichtung für einen Fachmann eindeutig erkennbar in einfacher Weise über entsprechende Anordnungen wie die mit Bezug auf Fig. 3a und 3b genannten Anordnungen erreicht werden. Auf eine wiederholte Beschreibung kann daher hier verzichtet werden.
Aus den Fig. 4a bis 4c wird nun ersichtlich, dass der hier vorgestellte Ansatz bei guter Abdichtungsmöglichkeit deutliche Vorteile in Bezug auf eine Höher- oder Tieferstellung eines Türblatts 16 gegenüber dem Stand der Technik aufweist, wenn beispielsweise wegen einem ansonsten auftretenden Beschriftungsproblem der Fahrzeugaußenseite das linke Türblatts 16a oder das rechte Türblatt 16b in seiner Höhenanordnung verändert werden muss.
Fig. 4a zeigt dabei eine Querschnittsdarstellung eines Türblatts 16 in Normalstellung entsprechend einer Position der Schnittlinie A-A aus der Fig. 2. Die Dichtlippe 30 liegt dabei etwa in der Mitte (in Bezug auf eine Erstreckungshöhe des Dichtvorsprungs 26 in die Öffnung) an dem Dichtvorsprung 26 an. In der Fig. 4b ist eine Anordnung entsprechend der Position nach Fig. 4a dargestellt, bei der das Tür- blatt 16 nun jedoch nach unten versetzt wurde. Aus der Darstellung der Fig. 4b wird ersichtlich, dass dennoch eine gute Abdichtung zwischen dem Türblatt 16 mit der Dichtlippe 30 und dem Dichtvorsprung 26 sichergestellt ist. Um eine gewisse Flexibilität zu haben, sollte der Dichtvorsprung 26 eine möglichst große Strecke in die Türöffnung hineinragen (ohne natürlich den Komfort für Fahrgäste einzu- schränken oder andere technische Probleme zu verursachen), beispielsweise könnte er 5 cm in die Türöffnung hineinragen. Eine solche Erstreckungshöhe reicht meist aus, um durch die Höhenverstellung der Türe einen kaum noch wahrnehmbaren optischen Bruch zwischen den Elementen auf der Türblattaußenseite und der Fahrzeugaußenseite zu erreichen. In Fig. 4c ist eine Situation dargestellt, in der das Türblatt 16 höhergestellt wurde, wobei ebenfalls noch eine ausreichende Dichtheit sichergestellt werden kann. Somit kann durch den hier vorgestellten Ansatz eine gute Dichtheit einer Schiebetür bei leichter Höheneinstellbarkeit erreicht werden. Durch eine horizontal, aber schräg zur Fahrzeuglängsachse verlaufende Dichtebene sind sowohl eine gute Dichtheit aber auch eine einfache Höhenverstellung des Türblattes möglich. Die Türdichtung (im speziellen im oberen Bereich) wird schräg zur Türbewegungsrichtung angeordnet, um eine entsprechende Abdichtung des Türsystems zu erreichen. Die Anordnung der Schräge in horizontaler Richtung macht eine Aufnahme der Toleranzen in vertikaler Richtung des Türsystems in einfacher Weise möglich.
Wie zuvor bereits ausgeführt, kann der hier vorgestellte Ansatz auch zur Abdichtung anderer Öffnung des Fahrzeugs, insbesondere zum Beispiel zum Abdichten von Fensteröffnungen vorgesehen werden.
In Fig. 5 ist ein Ablaufdiagramm eines Verfahrens 50 zum Herstellen einer Dicht- Vorrichtung zum Abdichten einer Öffnung für eine Türe oder ein Fenster eines Fahrzeugs, insbesondere eines spurgebundenen Fahrzeugs dargestellt. Das Verfahren 50 weist einen Schritt des Befestigens 52 eines Dichtvorsprungs an einem im Wesentlichen horizontalen Randholm der Öffnung des Fahrzeugs auf, derart, dass der Dichtvorsprung in die Öffnung hineinragt, wobei beim Befestigen zumin- dest ein Teil des Dichtvorsprungs schräg zur Fahrzeuglängsachse befestigt wird, so dass der Dichtvorsprung in einem Bereich, der einem vertikalen Randholm der Öffnung zugewandt ist, weiter in Richtung der Fahrzeugmitte angeordnet ist, als in einem Bereich, der dem vertikalen Randholm der Öffnung abgewandt ist.
In Fig. 6 ist ein Ablaufdiagramm eines Verfahrens 60 zum Abdichten einer Öffnung für eine Türe oder ein Fenster eines Fahrzeugs, insbesondere eines spurgebundenen Fahrzeugs dargestellt, wobei das Verfahren 60 einen Schritt des Be- reitstellens 62 eines Dichtvorsprungs an einem im Wesentlichen horizontalen Randholm der Öffnung des Fahrzeugs aufweist, derart, dass der Dichtvorsprung in die Öffnung hineinragt, wobei beim Bereitstellen zumindest ein Teil des Dichtvorsprungs schräg zur Fahrzeuglängsachse bereitgestellt wird, so dass der Dichtvorsprung in einem Bereich, der einem vertikalen Randholm der Öffnung zugewandt ist, weiter in Richtung der Fahrzeugmitte angeordnet ist, als in einem Be- reich, der dem vertikalen Randholm der Öffnung abgewandt ist. Weiterhin weist das Verfahren einen Schritt des Bewegens 64 einer mit einer Dichtlippe versehenen Türe oder eines Fensters in die Öffnung auf, derart, dass bei dem Bewegen die Dichtlippe an den Dichtvorsprung gedrückt wird und an dem Dichtvorsprung entlang gleitet.
Bezugszeichenliste
10 Türportal
12a, 12b Seitenholme 14 oberer Querholm
16a, 16b Türblätter
18 Dichtwinkel
20 Fahrzeugaußenseite
22 Fahrzeuginnenseite 24 Türdichtung oben
26 Dichtvorsprung
30 Dichtlippe
50 Verfahren zum Herstellen einer Dichtvorrichtung
52 Schritt des Befestigens eines Dichtvorsprungs 60 Verfahren zum Abdichten einer Öffnung
62 Schritt des Bereitsteilens eines Dichtvorsprungs
64 Schritt des Bewegens einer mit einer Dichtlippe versehenen Türe oder eines Fensters
