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Patent Searching and Data


Title:
SEALING ELEMENT FOR SEALING A ROLLING BEARING, ROLLING BEARING AND METHOD FOR MOUNTING THE SEALING ELEMENT
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2010/015392
Kind Code:
A2
Abstract:
The invention relates to a sealing element (3) for sealing a rolling bearing with respect to a rolling journal (2) of a roller (1), wherein the sealing element (3) comprises: - a first part (10) located away from the rolling journal in a peripheral groove (9) in the rolling bearing; and – a second part (11) located close to the rolling journal in the form of a sealing lip, abutting to the rolling journal; characterized by a part (10.5) located on the sealing side of a latching device for latching the part (10) of the sealing element located away from the rolling journal (2) to a part (9.5) on the rolling journal side of the latching device in the peripheral groove (9). The invention further relates to a rolling bearing and to a method for mounting the sealing element (3) in the rolling bearing.

Inventors:
KELLER, Karl (Auf der Hütte 12, Hilchenbach, 57271, DE)
Application Number:
EP2009/005661
Publication Date:
February 11, 2010
Filing Date:
August 05, 2009
Export Citation:
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Assignee:
SMS SIEMAG AG (Eduard-Schloemann-Str. 4, Düsseldorf, 40237, DE)
KELLER, Karl (Auf der Hütte 12, Hilchenbach, 57271, DE)
International Classes:
B21B31/07; F16J15/32
Attorney, Agent or Firm:
KLÜPPEL, Walter (Hemmerich & Kollegen, Hammerstr. 2, Siegen, 57072, DE)
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Claims:
Patentansprüche

1. Dichtungselement (3) zur Abdichtung eines Walzenlagers gegenüber einem Walzenzapfen (2) einer Walze (1 ), wobei das Dichtungselement (3) umfasst: - einen walzenzapfenfernen Teil (10) in einer umlaufenden Nut (9) in dem

Walzenlager; und

- und einen walzenzapfennahen Teil (11 ) mit mindestens einer Dichtlippe

(11.1 , 11.2), die an dem Walzenzapfen anliegt; gekennzeichnet durch einen dichtungsseitigen Teil (10.5) einer Rasteinrichtung zum Verrasten des walzenzapfenfernen Teils (10) des Dichtungselementes mit einem walzen- lagerseitigen Teil (9.5) der Rasteinrichtung in der umlaufenden Nut (9).

2. Dichtungselement (3) nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet dass der dichtungsseitige Teil (10.5) der Rasteinrichtung an der walzennahen und/oder der walzenfernen Seite des walzenzapfenfernen Teils (10) des Dichtungselementes und der walzenlagerseitige Teil (9.5) der Rasteinrichtung an der walzenfernen und/oder der walzennahen Seite (17) der Nut (9) ausgebildet ist.

3. Dichtungselement (3) nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der dichtungsseitige Teil (10.5) der Rasteinrichtung aus einer Erhe- bung und der walzenlagerseitige Teil (9.5) aus einer Vertiefung oder umgekehrt besteht, welche miteinander in Eingriff stehen.

4. Dichtungselement (3) nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Vertiefung als Ringnut ausgebildet ist.

5. Dichtungselement (3) nach einem der Ansprüche 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Erhebung als Ringwulst ausgebildet ist.

6. Dichtungselement (3) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Ringwulst mit einem kegelförmigen Auslauf (9.6) nach innen ausgebildet ist.

7. Dichtungsvorrichtung (3) nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das erste walzenzapfenferne Teil (10) und das zweite walzenzapfen- nahe Teil (11) des Dichtungselementes (3) einteilig ausgebildet sind.

8. Dichtungsvorrichtung (3) nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das erste walzenzapfenferne Teil (10) und das zweite walzenzapfen- nahe Teil (11) aus unterschiedlichen Materialien bestehen.

9. Walzenlager (4-7) zum Aufnehmen des Walzenzapfens (2) einer Walze (1 ), wobei das Walzenlager gegenüber dem Walzenzapfen mit einem Dichtungselement (3) abgedichtet ist, welches einen walzenzapfenfernen Teil (10) in einer umlaufenden Nut (9) des Walzenlagers und einen walzenzap- fennahen Teil (11 ) mit mindestens einer Dichtlippe (11.1 , 11.2) aufweist, die an dem Walzenzapfen anliegt; gekennzeichnet durch einen walzenlagerseitigen Teil (9.5) einer Rasteinrichtung in der umlaufenden Nut (9) zum Verrasten mit einem dichtungsseitigen Teil (10.5) der Rasteinrichtung in dem walzenzapfenfernen Teil (10) des Dichtungselementes.

10. Walzenlager nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet

dass der walzenlagerseitige Teil (9.5) der Rasteinrichtung an der walzenfernen und/oder der walzennahen Seite der Nut (9) und der dichtungsseitige Teil (10.5) der Rasteinrichtung an der walzennahen und/oder der walzenfernen Seite (12) des walzenzapfenfernen Teils (10) des Dichtungselementes ausgebildet ist.

11.Walzenlager nach einem der Ansprüche 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass der dichtungsseitige Teil (10.5) der Rasteinrichtung aus einer Erhebung und der walzenlagerseitige Teil aus einer Vertiefung oder umgekehrt besteht, welche miteinander in Eingriff stehen.

12. Walzenlager nach Anspruch 11 , dadurch gekennzeichnet, dass die Vertiefung als Ringnut ausgebildet ist.

13. Walzenlager nach einem der Ansprüche 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Erhebung als Ringwulst ausgebildet ist.

14. Walzenlager nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Ringwulst mit einem kegelförmigen Auslauf (9.6) nach innen ausgebildet ist.

15. Walzenlager nach einem der Ansprüche 9-14, dadurch gekennzeichnet, dass das Walzenlager eine Zapfenbuchse (4) und eine daran befestigte

Zapfenbuchsenverlängerung (5) ist; und dass die umlaufende Nut (9) in der Zapfenbuchsenverlängerung (5) ausge- bildet ist.

16. Verfahren zum Montieren eines Dichtungselementes (3) in ein Walzenlager, mit den Schritten:

1 ) Einsetzen des Dichtungselementes (3) in eine umlaufende Nut (9) des Walzenlagers; gekennzeichnet durch 2) Verrasten des Dichtungselementes (3) in der umlaufenden Nut (9).

17. Verfahren nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass in Schritt 1 ) das Dichtungselement zunächst nur an einer Stelle der umlaufenden Nut in dem Walzlager, insbesondere in dessen Zapfenbuchsenverlängerung (5), eingesetzt wird; dass nachfolgend in Schritt 2) das Dichtungselement (3) an dieser einen Stelle verrastet wird, vorzugsweise durch Eindrücken von Hand; und dass anschließend von dieser Stelle aus, vorzugsweise nach beiden Seiten entlang des Umfangs fortlaufend, immer mehr Abschnitte des Dichtungselementes in die Nut (9) eingerastet werden, bis schließlich das gesamte Dichtungselement entlang der gesamten umlaufenden Nut eingerastet ist.

Description:

Dichtungselement zur Abdichtung eines Walzenlagers, Walzenlager und Verfahren zum Montieren des Dichtungselementes

Die Erfindung betrifft ein Dichtungselement zur Abdichtung eines Walzenlagers gegenüber einem Walzenzapfen einer Walze, wobei das Dichtungselement um- fasst:

- einen ersten walzenzapfenfernen Teil in einer umlaufenden Nut in dem Walzenlager; und

- und einen zweiten walzenzapfennahen Teil in Form einer Dichtlippe, die an dem Walzenzapfen anliegt.

Die Erfindung betrifft weiterhin ein Walzenlager und ein Verfahren zum Montieren des Dichtungselementes.

Aus der DE 101 13 593 A1 ist eine Dichtungsvorrichtung für Walzenlager be- kannt, bei der auf dem Walzenzapfen einer Walze eine Zapfenbuchse mit einer Zapfenbuchsenverlängerung drehfest angeordnet ist. Die Zapfenbuchsenverlängerung ist mit einem Dichtungselement ausgebildet, das den Spalt zwischen der Zapfenbuchsenverlängerung und der Oberfläche des übergangsbereiches zwischen Walzenzapfen und Walze verschließt. Dadurch wird ein Eindringen von Fremdkörpern, beispielsweise Kühlmittel oder Walzensinter, und ein Austreten von öl der Schmierung sowie von ggf. vorhandenem Abrieb aus Verschleiß zwischen den Walzenzapfen bzw. den Walzenkegel und die Zapfenbuchse verhindert. Das dargestellte Dichtungselement besitzt einen kreisrunden Querschnitt und ist in einer auf der Zapfenbuchsenverlängerung umlaufend an- geordneten Nut angeordnet.

Eine ähnliche Ausführung ist aus der DE 101 13 869 A1 bekannt.

In einer Informationsbroschüre mit dem Titel " MORGOIL® Roll Neck Bearings " und in einem " NEWSletter SMS metallurgy " , Herausgeber ist jeweils die Firma SMS Demag, ist eine Dichtungsvorrichtung offenbart, bei der das Dich-

tungselement eine rechteckige Kontur besitzt und in einer korrespondierenden Nut in der Zapfenbuchsenverlängerung angeordnet ist. Durch eine von der rechteckigen Kontur des Dichtungselementes abstehenden Dichtlippe wird der Spalt zwischen Zapfenbuchsenverlängerung und übergangsbereich verschlossen.

Bei der Montage und Demontage des Walzenlagers, speziell beim Aufschieben und Abziehen der Zapfenbuchsen mit der daran befestigten Zapfenbuchsenverlängerung von dem Walzenzapfen, kann die Position des Dichtungselementes verändert werden. Das beispielsweise aus Gummi hergestellte Dichtungsele- ment haftet mit seiner Dichtlippe an der Oberfläche des übergangsbereiches und wird dadurch aus der umlaufenden Nut der Zapfenbuchsverlängerung gezogen. Das Herausziehen des Dichtungselementes kann sowohl auf dem gesamten Umfang erfolgen - beim Anhaften der Dichtungslippe - als auch in einem kleinen Bereich, wenn die Zapfenbuchse beim Aufschieben oder beim Ab- ziehen keinen umlaufenden Spalt aufweist, sondern in einem Bereich aufliegt. An dieser Stelle wird das Dichtungselement geklemmt und aus der Nut gezogen.

Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Dichtungselement aufzu- zeigen, das ortsfest in der Nut verbleibt, aber einfach ausgetauscht werden kann.

Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch einen dichtungsseitigen Teil einer Rasteinrichtung zum Verrasten des ersten walzenzapfenfernen Teils mit einem walzenlagerseitigen Teil der Rasteinrichtung in der umlaufenden Nut.

Durch diese Ausgestaltung von Nut und erstem walzenzapfenfernen Teil des Dichtungselementes wird eine formschlüssige Verbindung erreicht, ohne zusätzliche Halteelemente einzusetzen. Das Dichtungselement wird in die Nut eingerastet bzw. eingeklickt, wodurch eine bessere Halterung / eine ortsfeste Verankerung des Dichtungselementes in der umlaufenden Nut erreicht wird.

Eine bevorzuge Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, dass die Rastein richtung aus einer Erhebung und einer Vertiefung besteht, welche miteinander in Eingriff stehen. Durch eine derartige Ausgestaltung wird erreicht, dass die Erhebung und die Vertiefung genau aufeinander abgestimmt sind, wie Schloss und Schlüssel.

Eine besondere Ausgestaltung sieht vor dass die Erhebung in dem ersten wal- zenzapfenfernen Teil an seiner walzennahen Seite und/oder seiner walzenfernen Seite und die Vertiefung in der walzenfernen Seite oder der walzennahen Seite der Nut ausgebildet ist. Durch eine Anordnung der Rasteinrichtung an diesen Stellen wird ein besonders einfaches und schnellen einlegen und verras- ten bzw. ein einfaches und schnelles lösen und herausnehmen erreicht, dass durch die Elastizität des Dichtungselementes über die Breite beeinflusst wird.

In Weiterbildung dieser Bauweise wird vorgeschlagen, dass die Vertiefung als Ringnut und/oder die Erhebung als Ringwulst ausgebildet ist. Durch eine derartige Gestaltung werden das Einbauen und das Ausbauen vereinfacht, da ein gleichförmiger übergang vorliegt. Das Einbauen bzw. Einrasten des Dichtungselementes wird insbesondere durch das Vorsehen eines nach innen gerichteten kegelförmigen Auslaufs an der Ringwulst vereinfacht.

Eine andere Vereinfachung wird außerdem auch dadurch erzielt, dass an der Seitenwand der Nut eine Erhebung vorgesehen ist, die die gleiche Form und die gleichen Maße wie die Vertiefung des ersten walzenzapfenfernen Teils des Dichtungselementes aufweist.

Der erste walzenzapfenferne Teil und der zweite walzenzapfennahe Teil des Dichtungselementes sind einteilig ausgebildet. Dem steht nicht entgegen, dass unterschiedliche Materialien für die Klemmung in der Nut und die Dichtlippen verwendet werden können.

Als weitere Ausgestaltung wird vorgeschlagen, dass das Walzenlager eine Zapfenbuchse und eine daran befestigte Zapfenbuchsenverlängerung aufweist und dass die umlaufende Nut in der Zapfenbuchsenverlängerung ausgebildet ist. Durch die Gestaltung des Walzenlagers in zwei Bauteile wird ermöglicht, die Nut in nur eines der separaten Bauteile, insbesondere die Zapfenbuchsenver- längerung, einzubringen. Bei einer änderung an der Nut muss dann nur die Zapfenbuchsenverlängerung ersetzt werden. Umgekehrt muss bei einem Ersatz der Zapfenbuchse die Zapfenbuchsenverlängerung mit der Nut nicht erneuert werden.

Die gestellte Aufgabe wird weiterhin gelöst durch das Walzenlager gemäß Patentanspruch 9. Dieses ist gekennzeichnet durch einen walzenlagerseitigen Teil einer Rasteinrichtung in der umlaufenden Nut zum Verrasten mit einem dich- tungsseitigen Teil der Rasteinrichtung in dem walzenzapfenfernen Teil des Dichtungselementes.

Die gestellte Aufgabe wird schließlich gelöst durch ein Verfahren zum Montieren eines Dichtungselementes in ein Walzenlager, mit den Schritten: 1 ) Einsetzen des Dichtungselementes in eine umlaufende Nut des Walzenlagers und 2) Verrasten des Dichtungselementes in der umlaufenden Nut.

Die Vorteile des beanspruchten Walzenlagers und des beanspruchten Verfahrens entsprechen den oben mit Bezug auf das Dichtungselement genannten Vorteilen. Insbesondere wird durch die beanspruchten Lösungen eine bessere Halterung bzw. eine ortsfeste Verankerung des Dichtungselementes in der Nut des Walzenlagers erreicht.

Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen des Dichtungselementes, des Walzenlagers und des Verfahrens sind Gegenstand der abhängigen Ansprüche.

Der Beschreibung sind zwei Figuren beigefügt, wobei

Fig. 1 einen Querschnitt durch ein Walzenlager mit einem erfindungsgemäßen Dichtungselement aufgeschoben auf den Zapfen einer Walze; und

Fig. 2 einen Querschnitt durch ein Walzenlager mit dem erfindungsge- mäßen Dichtungselement nach einem ersten Montageschritt;

zeigt.

Figur 1 zeigt einen Querschnitt durch eine Walze 1 mit einem Walzenzapfen 2. Auf den Walzenzapfen 2 ist ein Dichtungselement 3 in Verbindung mit einer Zapfenbuchse 4 und einer Zapfenbuchsenverlängerung 5, die drehfest auf den Walzenzapfen 2 aufgebracht sind, aufgeschoben. Der Walzenzapfen 2 mit der drehfest auf ihm aufgebrachten Zapfenbuchse 4 ist in einem Lagergehäuse 6 mit Lagerbuchse 7 drehbar gelagert. Zwischen der sich relativ zu der Lager- buchse 7 drehenden Zapfenbuchse 4 und der Lagerbuchse ist ein ölfilm in dem Spalt 4.4 ausgebildet. Eine derartige Lagerung wird typischerweise in einem Walzgerüst (nicht dargestellt) eingesetzt, wobei die Walze zum Walzen vom Stahl und Nichteisenmetallen verwendet wird.

In montiertem Zustand ist das Dichtungselement 3 zwischen Zapfenbuchsenverlängerung 5 und dem Walzenzapfen 2 bzw. einem übergangsbereich 8, der sich zwischen der Walze 1 und dem Walzenzapfen 2 erstreckt, positioniert. Das Dichtungselement ist typischerweise ringförmig ausgebildet und ist - in montiertem Zustand - vorzugsweise mit Hilfe einer Ringfeder 14 auf den Zapfen 2 bzw. den übergangsbereich 8 angedrückt. Zur Aufnahme des Dichtungselementes 3 ist die Zapfenbuchsenverlängerung 5 mit einer Nut 9 ausgebildet. In die Nut 9 ist ein erster walzenzapfenferner Teil 10 des Dichtungselementes 3 eingerastet, während ein zweiter walzenzapfennaher Teil 11 des Dichtungselementes 3, der beispielsweise mit einer oder zwei Dichtlippen 11.1 , 11.2 ausgebildet ist, an dem Walzenzapfen anliegt. Der erste walzenzapfenferne Teil 10 des Dich-

tungselementes 3 zeigt im Querschnitt die Form eines Rechtecks. Dieser Form und den entsprechenden Maßen angepasst ist die Nut 9 ausgebildet.

Der erforderliche ölfilm zwischen der Lagerbuchse 7 und der Zapfenbuchse 4 in dem Spalt 4.4 wird von einer ölzuführung zum Gleitlager gespeist (nicht in Figur 1 sichtbar). Die öltaschen 4.2 werden über die Bohrungen 4.3 gespeist, weil öldruck im Spalt 4.4 größer ist als in den Taschen 4.2. Aus der öltasche 4.2 diffundiert öl während des Betriebs des Walzenlagers in den Ringraum 15. Von dort kann das öl über die Kanäle 5.2 und 6.2 radial abfließen.

Das Dichtungselement 3 dient zum Abdichten des Ringraumes 15 gegen einen Ringspalt 17. Insbesondere verhindert das Dichtungselement 3 und dessen walzenzapfennaher Teil 11 , das Eindiffundieren von öl aus dem Ringraum 15 in den Ringspalt 17.

Die Montage des Dichtungselementes 3 in das Walzenlager gliedert sich im Prinzip in zwei Schritte:

1 ) Einsetzen des Dichtungselementes in eine umlaufende Nut 9 des Walzenlagers; siehe Fig. 2, und 2) Verrasten des Dichtungselementes 3 in der umlaufenden Nut 9.

In Schritt 1 ) wird das Dichtungselement zunächst nur an einer Stelle der umlaufenden Nut 9 in dem Walzlager, insbesondere in dessen Zapfenbuchsenverlängerung, eingesetzt. Nachfolgend wird in Schritt 2) das Dichtungselement 3 an dieser einen Stelle verrastet, vorzugsweise durch Eindrücken von Hand. An- schließend werden von dieser Stelle aus, vorzugsweise nach beiden Seiten entlang des Umfangs fortlaufend, immer mehr Abschnitte des Dichtungselementes 3 in die Nut eingerastet, bis schließlich das gesamte Dichtungselement entlang der gesamten umlaufenden Nut eingerastet ist.




 
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