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Patent Searching and Data


Title:
SEAT ARRANGEMENT OF A PASSENGER CABIN
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2011/141134
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention is based on a seat arrangement of a passenger cabin, with at least two seat groups (10, 12), wherein the at least two seat groups (10, 12) are arranged consecutively between two passenger aisles (24) running parallel to a longitudinal direction (22) of the passenger cabin and each have two outer seat units (16) and just one central seat unit (18), wherein the seat units (16, 18) are set in a seating configuration (70). It is proposed that a central seat unit (18) of at least one of the at least two seat groups (10, 12) be arranged offset with respect to at least one of the outer seat units (16) of the same seat group (10, 12) in the longitudinal direction (22) of the passenger cabin, as a result of which each seat unit (16, 18) has obstacle-free access to at least one cabin aisle (24).

Inventors:
KO, Djunianto (Michaelstr. 240, Schwäbisch Hall, 74523, DE)
Application Number:
EP2011/002195
Publication Date:
November 17, 2011
Filing Date:
May 03, 2011
Export Citation:
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Assignee:
RECARO AIRCRAFT SEATING GMBH & CO. KG (Daimlerstr. 21, Schwäbisch Hall, 74523, DE)
KO, Djunianto (Michaelstr. 240, Schwäbisch Hall, 74523, DE)
International Classes:
B64D11/06
Attorney, Agent or Firm:
PATENT- UND RECHTSANWALTSKANZLEI DAUB (Thomas Daub, Bahnhofstr. 5, Überlingen, 88662, DE)
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Claims:
Ansprüche

1. Sitzanordnung einer Passagierkabine, mit zumindest zwei Sitzgruppen (10, 12), wobei die zumindest zwei Sitzgruppen (10, 12) zwischen zwei zu einer Längsrichtung (22) der Passagierkabine parallel verlaufenden Kabinengängen (24) hintereinander angeordnet sind und jeweils zwei äußere Sitzeinheiten (16) und genau eine mittlere Sitzeinheit (18) aufweisen, wobei die Sitzeinheiten (16, 18) in einer Sitzkonfiguration (70) eingestellt sind, dadurch gekennzeichnet, dass eine mittlere Sitzeinheit (18) zumindest einer der zumindest zwei Sitzgruppen (10, 12) zu zumindest einer der äußeren Sitzeinheiten (16) derselben Sitzgruppe (10, 12) in Längsrichtung (22) der Passagierkabine versetzt angeordnet ist, wodurch jede Sitzeinheit (16, 18) einen hindernisfreien Zugang zu zumindest einem Kabinengang (24) aufweist.

2. Sitzanordnung nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine der Sitzeinheiten (16, 18) in einer Sitzrichtung (44) gegenüber der Längsrichtung (22) der Passagierkabine gedreht ist.

3. Sitzanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Anzahl von quer zur Längsrichtung (22) der Passagierkabine verlaufenden Verbindungsgängen (48) zwischen den Kabinengängen (24) mindestens so groß ist wie die Anzahl der sich in einer Sitzkonfiguration (70) befindlichen mittleren Sitzeinheiten (18).

4. Sitzanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine senkrecht zur Längsrichtung (22) der Passagierkabine angeordnete Ebene (50) zumindest zwei Sitzgruppen (10, 12) schneidet.

5. Sitzanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine der Sitzgruppen (10, 12) zumindest eine Umhau- sungseinheit (52, 54) aufweist, die dazu vorgesehen ist, die Sitzeinheiten (16, 18) der jeweiligen Sitzgruppe (10, 12) zumindest rückwärtig abzuschirmen.

6. Sitzanordnung zumindest nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest zwei der Sitzeinheiten (16, 18) einer der Sitzgruppen (10, 12) von der zumindest einen Umhausungseinheit (52, 54) zumindest teilweise umgeben werden.

7. Sitzanordnung zumindest nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass die zumindest eine Umhausungseinheit (52, 54) einstückig ausgebildet ist.

8. Sitzanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine der Sitzeinheiten (16, 18) eine Fußauflageeinheit (60) aufweist.

9. Sitzanordnung zumindest nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Fußauflageeinheit (60) eine Verstaueinheit (64) aufweist.

10. Sitzanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass hinter der mittleren Sitzeinheit (18) einer der Sitzgruppen (10, 12), in deren Sitzrichtung (44) gesehen, eine Ablageeinheit (66) angeordnet ist, die dazu vorgesehen ist, eine Ablagefläche (68) für die äußeren Sitzeinheiten (16) derselben Sitzgruppe (10, 12) bereitzustellen.

11. Sitzanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch zumindest eine Sitzeinheit (16, 18) die von einer Sitzkonfiguration (70) in eine Liegekonfiguration (72) und umgekehrt verstellbar ist.

Description:
Sitzanordnunq einer Passaqierkabine

Stand der Technik Die Erfindung geht aus von einer Sitzanordnung nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.

Es sind bereits Sitzanordnungen in Passagierkabinen mit einer Vielzahl von Sitzgruppen mit jeweils drei parallel nebeneinander angeordneten Sitzen bekannt. Bei dieser Sitzan- Ordnung sind Passagiere, die von einem Kabinengang entfernt sitzen, gezwungen, an benachbarten Sitzen vorbeizugehen beziehungsweise über sie hinwegzusteigen. Dies ist hinsichtlich einer Komfortanforderung seitens der Passagiere nicht zufriedenstellend.

Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, den Komfort in einer Passagierkabine, bei gleichzeitiger Erfüllung bestehender Sicherheitsanforderungen, zu erhöhen.

Diese Aufgabe wird durch eine Sitzanordnung gemäß dem Patentanspruch 1 gelöst. Weitere vorteilhafte Ausführungen der Erfindung können den Unteransprüchen entnommen werden.

Vorteile der Erfindung

Die Erfindung geht aus von einer Sitzanordnung einer Passagierkabine, mit zumindest zwei Sitzgruppen, wobei die zumindest zwei Sitzgruppen zwischen zwei zu einer Längs- richtung der Passagierkabine parallel verlaufenden Kabinengängen hintereinander ange-

BESTÄTIGUNGSKOPIE ordnet sind und jeweils zwei äußere Sitzeinheiten und genau eine mittlere Sitzeinheit aufweisen, wobei die Sitzeinheiten in einer Sitzkonfiguration eingestellt sind.

Es wird vorgeschlagen, dass eine mittlere Sitzeinheit zumindest einer der zumindest zwei Sitzgruppen zu zumindest einer der äußeren Sitzeinheiten derselben Sitzgruppe in Längsrichtung der Passagierkabine versetzt angeordnet ist, wodurch jede Sitzeinheit einen hindernisfreien Zugang zu zumindest einem Kabinengang aufweist. Unter einer„Längsrichtung der Passagierkabine" soll dabei insbesondere eine Haupterstreckungsrichtung der Passagierkabine verstanden werden, die sich parallel zu einer Kabinenmirtellängsachse erstreckt und im Wesentlichen in eine Fortbewegungsrichtung der Passagierkabine zeigt. Unter einem„Kabinengang" soll in einer Sitzanordnung ein Raum verstanden werden, welcher zu einer Bewegung von Passagieren innerhalb der Sitzanordnung, z.B. um sich zu einer zugewiesenen Sitzeinheit zu begeben, vorgesehen ist. Unter„parallel verlaufenden Kabinengängen" sollen dabei insbesondere Kabinengänge verstanden werden, deren Haupterstreckungsrichtungen parallel zueinander verlaufen. Unter„hintereinander" soll in diesem Zusammenhang insbesondere entgegen der Längsrichtung der Passagierkabine verstanden werden. Ferner sollen sich in der folgenden Beschreibung die Begriffe„vor", „vorne",„hinten",„rückwärtig",„Frontseite",„Vord erseite",„Rückseite" usw. auf die Längsrichtung der Passagierkabine beziehen. Darüber hinaus beziehen sich die Begriffe„oben", „unten",„oberhalb",„unterhalb" usw. auf eine vertikale Richtung, die senkrecht zu einem Kabinenboden der Passagierkabine ausgerichtet ist und von diesem ausgeht. Unter„hindernisfrei" soll in diesem Zusammenhang insbesondere eine freie Durchgangsbreite von mindestens 30 cm, bevorzugt 50 cm und besonders bevorzugt 70 cm verstanden werden. Durch diese Sitzanordnung kann ein die Sitzeinheit nutzender Passagier auf einer Sitzein- heit, unabhängig von einem Sitznachbarn des Passagiers und dessen Sitz- oder Liegekonfiguration, den Kabinengang jederzeit auf einfache und komfortable Weise erreichen. Eine Beeinträchtigung oder Störung eines anderen Passagiers kann dabei vorteilhaft vermieden werden. Des Weiteren kann eine Evakuierungszeit im Notfall vorteilhaft verkürzt werden. Um wegen eines versperrten Kabinengangs von einem Kabinengang zum anderen Kabi- nengang zu wechseln, kann vorteilhaft eine mittlere Sitzeinheit als Durchgang genutzt und damit eine sonst übliche längere Wegstrecke vermieden werden. Ein Passagier auf einer mittleren Sitzeinheit kann besonders vorteilhaft beide Kabinengänge hindernisfrei erreichen. Ferner ist jede Sitzeinheit für in ihrer Bewegung eingeschränkte Passagiere auf einfache Weise zu erreichen. In einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung wird vorgeschlagen, dass zumindest eine der Sitzeinheiten in einer Sitzrichtung gegenüber der Längsrichtung der Passagierkabine gedreht ist, wodurch die Sitzeinheiten vorteilhaft besonders dicht zusammen angeordnet werden können und die Anzahl an Sitzeinheiten in der Passagierkabine, bei gleich bleibendem Sitzkomfort, vergrößert werden kann. Unter einer„Sitzrichtung" soll in diesem Zusammenhang insbesondere eine Richtung verstanden werden, die bei einer senkrecht zu einem Kabinenboden stehenden Rückenlehne einer Sitzeinheit durch eine senkrecht von einer Hauptabstützfläche der Rückenlehne ausgehende Achse vorgegeben ist. Ferner wird vorgeschlagen, dass die Anzahl von quer zur Längsrichtung der Passagierkabine verlaufenden Verbindungsgängen zwischen den Kabinengängen mindestens so groß ist wie die Anzahl der sich in einer Sitzkonfiguration befindlichen mittleren Sitzeinheiten, wodurch eine Vielzahl von Verbindungsgängen und damit zusätzlicher Komfort für die Passagiere geschaffen werden kann. Unter einem„Verbindungsgang" soll dabei insbe- sondere ein hindernisfreier Durchgang von einem Kabinengang zu dem anderen Kabinengang verstanden werden.

In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung wird vorgeschlagen, dass zumindest eine senkrecht zur Längsrichtung der Passagierkabine angeordnete Ebene zumindest zwei Sitzgruppen schneidet, wodurch eine besonders vorteilhafte dichte Anordnung der Sitzgruppen zueinander und damit eine optimale Raumnutzung erreicht werden kann.

Weist zumindest eine der zumindest zwei Sitzgruppen zumindest eine Umhausungseinheit auf, die dazu vorgesehen ist, die Sitzeinheiten der jeweiligen Sitzgruppe zumindest rück- wärtig abzuschirmen, kann unerwünschter Blickkontakt vorteilhaft vermieden und eine als besonders privat empfundene Umgebung geschaffen werden. Unter einer„Umhausungseinheit" soll in diesem Zusammenhang insbesondere eine Einheit verstanden werden, die dazu vorgesehen ist, einen Passagier vor Blicken fremder Passagiere abzuschirmen. Des Weiteren wird vorgeschlagen, dass zumindest zwei der Sitzeinheiten einer der zumindest zwei Sitzgruppen von der zumindest einen Umhausungseinheit zumindest teilweise umgeben sind, wodurch eine Abschirmung vor Blicken besonders einfach und kostengünstig hergestellt werden kann. In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung wird vorgeschlagen, dass die zumindest eine Umhausungseinheit einstückig ausgebildet ist, wodurch die Abschirmung vor Blicken besonders einfach und kostengünstig montiert werden kann. Besonders bevorzugt kann die Umhausungseinheit aus einem Kunststoffmaterial hergestellt werden.

Weist zumindest eine der Sitzeinheiten eine Fußauflageeinheit auf, kann ein zusätzlicher Komfort für einen Passagier erreicht werden. Unter einer„Fußauflageeinheit" soll in diesem Zusammenhang eine Einheit verstanden werden, die dazu vorgesehen ist, eine Fußauflagefläche bereitzustellen. Besonders bevorzugt kann es sich dabei um eine Ottomane handeln.

In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung wird vorgeschlagen, dass die Fußauflageeinheit eine Verstaueinheit aufweist, wodurch zusätzlicher Stauraum für Gepäckstücke, Zeitschriften etc. geschaffen werden kann.

Des Weiteren wird zumindest eine Sitzeinheit vorgeschlagen, die von einer Sitzkonfiguration in eine Liegekonfiguration und umgekehrt verstellbar ist, wodurch der Komfort bei Beibehaltung des ungehinderten Zugangs zu einem Kabinengang gesteigert werden kann. Besonders vorteilhaft beträgt in der Liegekonfiguration ein Abstand eines Beinauflageele- ments der zumindest einen Sitzeinheit von der Fußauflageeinheit weniger als 5 cm.

Zeichnung

Weitere Vorteile ergeben sich aus der folgenden Zeichnungsbeschreibung. In der Zeich- nung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Die Beschreibung und die Ansprüche enthalten zahlreiche Merkmale in Kombination. Der Fachmann wird die Merkmale zweckmäßigerweise auch einzeln betrachten und zu sinnvollen weiteren Kombinationen zusammenfassen. Es zeigen:

Fig. 1 eine schematische Darstellung einer Sitzanordnung einer Flugzeugkabine mit Sitzgruppen und Sitzeinheiten und

Fig. 2 eine schematische Darstellung zweier Sitzgruppen. Beschreibung des Ausführungsbeispiels

Figur 1 zeigt eine schematische Darstellung einer Sitzanordnung in einer Flugzeugkabine mit einer ersten Sitzgruppe 10, einer zweiten Sitzgruppe 12 und weiteren Sitzgruppen 14, wobei die Sitzgruppen 10, 12 und 14 zwischen zwei zu einer Längsrichtung 22 der Passagierkabine parallel verlaufenden Kabinengängen 24, 24' hintereinander angeordnet sind und jeweils zwei äußere Sitzeinheiten 16 und eine mittlere Sitzeinheit 18 aufweisen (Fig. 2). Die mittleren Sitzeinheiten 18 sind auf einer Kabinenmlttellängsachse 20 angeordnet. Die Kabinenmlttellängsachse 20 verläuft parallel zur Längsrichtung 22 der Passagierkabi- ne. Die einzelnen Sitzgruppen 10, 12 und 14 sind zentral auf der Kabinenmlttellängsachse 20 angeordnet.

Des Weiteren zeigt Figur 2, dass die äußeren Sitzeinheiten 16 zu einer Ebene 26, die senkrecht auf einem Kabinenboden 28 steht und entlang der Kabinenmlttellängsachse 20 verläuft, spiegelsymmetrisch angeordnet sind.

Ferner sind, wie in Figur 1 gezeigt, an einer Kabinenaußenwand 30 äußere Sitzgruppen 32 mit jeweils zwei Sitzeinheiten 34 angeordnet. Die Sitzeinheiten 34 weisen jeweils eine Rückenlehne 36 auf. Bei einer senkrecht zum Kabinenboden 28 stehenden Rückenlehne 36 einer der zwei Sitzeinheiten 34 ist eine Sitzrichtung 38 durch eine senkrecht zu einer Hauptabstützfläche 40 der Rückenlehne 36 stehende Achse vorgegeben. Die Sitzrichtungen 38 der Sitzeinheiten 34, 36 der äußeren Sitzgruppen 32 sind gegenüber der Längsrichtung 22 der Passagierkabine gedreht und schließen mit ihr einen Winkel W1 von 5° ein.

Die jeweils mittleren Sitzeinheiten 18 der Sitzgruppen 10, 12 und 14 sind zu den äußeren Sitzeinheiten 16 derselben Sitzgruppe 10, 12 und 14 in Längsrichtung 22 der Passagierkabine um eine halbe Sitzeinheitslänge L verschoben und somit versetzt angeordnet. Wie in Figur 2 gezeigt, weisen die äußeren Sitzeinheiten 16 einen hindernisfreien Zugang mit einer Durchgangsbreite B1 von 80 cm zu einem der zwei Kabinengänge 24, 24' auf. Jede mittlere Sitzeinheit 18 weist einen hindernisfreien Zugang mit einer Durchgangsbreite B2 von 50 cm zu beiden Kabinengängen 24, 24' auf. Die Sitzeinheiten 16, 18 weisen jeweils eine verstellbare Rückenlehne 42 auf. Bei einer senkrecht zum Kabinenboden 28 stehenden Rückenlehne 42 einer der äußeren Sitzeinheiten 16 ist, wie in Figur 1 gezeigt, eine Sitzrichtung 44 durch eine senkrecht zu einer Hauptabstützfläche 46 der Rückenlehne 42 stehende Achse vorgegeben. Die Sitzrichtun- gen 44 der äußeren Sitzeinheiten 16 der Sitzgruppen 10, 12 und 14 sind gegenüber der Längsrichtung 22 der Passagierkabine gedreht. Sie schließen mit ihr einen Winkel W2 von 5° ein. Die Rückenlehne 42 lässt sich innerhalb eines Rückenlehnenbereichs 56 verstellen. Die mittleren Sitzeinheiten 18 sind in ihrer Sitzrichtung 44 parallel zur Längsrichtung 22 der Passagierkabine ausgerichtet.

In der Figur 1 sind ferner die mittleren Sitzeinheiten 18 in einer Sitzkonfiguration 70 dargestellt. Die Anzahl von quer zur Längsrichtung 22 der Passagierkabine verlaufenden Verbindungsgängen 48 zwischen den Kabinengängen 24, 24' ist so groß wie die Anzahl der sich in der Sitzkonfiguration 70 befindlichen mittleren Sitzeinheiten 18.

Wie weiterhin in Figur 2 gezeigt, ist die mittlere Sitzeinheit 18 der zweiten Sitzgruppe 12, quer zur Längsrichtung 22 der Passagierkabine betrachtet, mit den äußeren Sitzeinheiten 16 der ersten Sitzgruppe 10 überlappend angeordnet. Eine gedachte, senkrecht zur Längsrichtung 22 der Passagierkabine angeordnete Ebene 50 schneidet sowohl die erste Sitzgruppe 10 als auch die zweite Sitzgruppe 12.

Des Weiteren weist jede Sitzgruppe 10, 12 und 14 eine hintere Umhausungseinheit 52 und eine mittlere Umhausungseinheit 54 auf. Die hintere Umhausungseinheit 52 ist rückwärtig hinter den äußeren Sitzeinheiten 16 angeordnet und erstreckt sich von einem Kabinen- gang 24 zu dem anderen Kabinengang 24'. Somit sind beide äußeren Sitzeinheiten 16 rückwärtig abgeschirmt. Die mittlere Umhausungseinheit 54 befindet sich teilweise vor den äußeren Sitzeinheiten 16, teilweise hinter der mittleren Sitzeinheit 18 und erstreckt sich ebenfalls von einem Kabinengang 24 zu dem anderen Kabinengang 24'. Die hinteren Umhausungseinheiten 52 sowie die mittleren Umhausungseinheiten 54 sind ortsfest am Kabinenboden 28 angeordnet. Eine Verstellung der Rückenlehnen 42 der Sitzeinheiten 16, 18 erfolgt in Längsrichtung 22 der Passagierkabine, gesehen vor den jeweiligen Umhausungseinheiten 52, 54. Die hintere Umhausungseinheit 52 umgibt jeweils einen Rückenlehnenbereich 56 der äußeren Sitzeinheiten 16 der Sitzgruppen 10, 12 und 14. Die mittlere Umhausungseinheit 54 umgibt einen Rückenlehnenbereich 58 der mittleren Sitzeinheit 18. Die Umhausungsein- heiten 52, 54 sind jeweils einstückig aus einem schlagfesten Kunststoffmaterial gebildet.

Wie Figur 2 weiter zeigt, weisen die Sitzeinheiten 16, 18 jeweils eine Fußauflageeinheit 60 auf. Die Fußauflageeinheit 60 besteht aus einer Ottomane und schließt einen vordersten Teil der jeweiligen Sitzeinheit 16, 18 ab. Die äußere Form der Ottomane entspricht im Wesentlichen der eines Würfels. Eine Würfelkante 62 des Würfels ist dabei parallel zur Sitz- richtung 44 der jeweiligen Sitzeinheit 16, 18 angeordnet.

Ferner weist jede Fußauflageeinheit 60 eine Verstaueinheit 64 auf. Die Verstaueinheit 64 ist als Ausnehmung in der Ottomane ausgebildet, in welcher insbesondere persönliche Gegenstände oder Handgepäck verstaut werden können.

Figur 2 zeigt darüber hinaus hinter den mittleren Sitzeinheiten 18 der Sitzgruppen 10, 12 und , in deren Sitzrichtung gesehen, eine Ablageeinheit 66, die eine Ablagefläche 68 aufweist. Die Ablagefläche 68 schließt an den äußeren Sitzeinheiten 16 der jeweiligen Sitzgruppen 10, 12 und 14 bündig ab.

Die Sitzeinheiten 16, 18 der Sitzgruppen 10 und 12 sind, wie in Figur 2 dargestellt, von einer Sitzkonfiguration 70 in eine Liegekonfiguration 72 und umgekehrt verstellbar. In der Liegekonfiguration 72 beträgt ein Abstand A eines Beinauflageelements 74 der jeweiligen Sitzeinheit 16, 18 und der Fußauflageeinheit 60 ca. drei Zentimeter.

Bezugszeichen

10 Sitzgruppe 56 Rückenlehnenbereich

12 Sitzgruppe 58 Rückenlehnenbereich

14 Sitzgruppe 60 Fußauflageeinheit

16 Sitzeinheit 62 Würfelkante

18 Sitzeinheit 64 Verstaueinheit

20 Kabinenmittellängsachse 66 Ablageeinheit

22 Längsrichtung 68 Ablagefläche

24 Kabinengang 70 Sitzkonfiguration

26 Ebene 72 Liegekonfiguration

28 Kabinenboden 74 Beinauflageelement

30 Kabinenaußenwand A Abstand

32 Sitzgruppe B1 Durchgangsbreite

34 Sitzeinheit B2 Durchgangsbreite

36 Rückenlehne L Sitzeinheitslänge

38 Sitzrichtung W1 Winkel

40 Hauptabstützfläche W2 Winkel

42 Rückenlehne

44 Sitzrichtung

46 Hauptabstützfläche

48 Verbindungsgang

50 Ebene

52 Umhausungseinheit

54 Umhausungseinheit