BRUKETA, Damira (Tribalj 6a, Tribalj, 51243, HR)
| PATENTANSPRÜCHE 1. Aufsetzelement (1 ) zum Sichern einer konstanten Schnittstärke (A) für einen Allesschneider (10), welcher eine Anstellplatte (11 ) zum Einstellen der Schnittstärke (A) des Schneidguts und eine in einem Gehäuse (12) angeordnete Antriebseinheit zum Antreiben eines Rundmessers (13) umfasst, wobei das Aufsetzelement (1 ) einen ersten Aufsetzbereich (2) zum Zusammenwirken mit der Anstellplatte (11 ) und eine zweiten Aufsetzbereich (3) zum Zusammenwirken mit dem Gehäuse (12) aufweist, wobei das Aufsetzelement (1 ) durch einen Benutzer aufsetzbar bzw. abnehmbar ist. 2. Aufsetzelement (1 ) nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass der erste Aufsetzbereich (2) zwei Anlageflächen (2a, 2b) aufweist, welche im wesentlichen parallel verlaufen, und eingerichtet sind, um mit der Anstellplatte (11 ) im aufgesetzten Zustand des Aufsetzelements (1 ) im Presssitz zusammenzuwirken. 3. Aufsetzelement (1 ) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Aufsetzbereich (3) zwei Abstützflächen (3a, 3b) aufweist, welche mit dem Gehäuse (12) des Allesschneider im aufgesetzten Zustand des Aufsetzelements (1 ) zusammenwirken und eingerichtet sind, um die Anstellplatte (1 1 ) gegenüber dem Gehäuse (12) abzustützen. 4. Aufsetzelement (1 ) nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass im aufgesetzten Zustand des Aufsetzelements (1 ) und im Betrieb des Alesschneiders (10) der Abstand (A) zwischen Rundmesser (13) und Anstellplatte (1 1 ) konstant ist. 5. Aufsetzelement (1 ) nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Abstützflächen (3a, 3b) des zweiten Aufsetzbereich (3) eingerichtet sind das Aufsetzelement (1 ) auf das Gehäuse (12) des Alesschneiders (10) im Presssitz zu fixieren. 6. Aufsetzelement (1 ) nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Aufsetzbereich (2) und der zweite Aufsetzbereich (3) jeweils eine erste und eine zweite Erstreckungsachse (8, 9) aufweisen, welche in einem bestimmten Abstand (A) zueinander stehen, wobei der Abstand (A) der Schnittstärke (A) des Allesschneider (1 ) entspricht. 7. Aufsetzelement (1 ) nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Ersteckungsachse (8) im Wesentlichen parallel mit der Anstellplatte (1 1 ) im montierten bzw. aufgesetzten Zustand des Aufsetzelements (1 ) verläuft. 8. Aufsetzelement (1 ) nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Erstreckungsachse (9) im Wesentlichen parallel zum Rundmesser (13) des Allesschneider (10) im montierten bzw. aufgesetztem Zustand des Aufsetzelements (1 ) verläuft. 9. Aufsetzelement (1 ) nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Aufsetzelement (1 ) ein Handhabungsmittel aufweist, welches eingerichtet ist, um ein Aufsetzten bzw. Abnehmen auf den bzw. von dem Alleschneiders (10) bereitzustellen. 10. Aufsetzelement (1 ) nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Aufsetzelement (1 ) einstückig ausgebildet ist. 11. Aufsetzelement (1 ) nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Aufsetzelement (1 ) aus Kunststoff oder aus einer Metalllegierung herstellbar ist. 12. Aufsetzelement (1 ) nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die jeweiligen Flächen des ersten Aufsetzbereichs (2) und des zweiten Aufsetzbereichs (3) dergestalt ausgebildet sind, um eine Vorspannung zu bilden, so dass das Aufsetzelement (1 ) im aufgesetzten Zustand fixiert ist. 13. Aufsetzelementesatz, umfassend mindestens zwei Aufsetzelemente (1 ) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das erste Aufsetzelement (1 ) eine erste Schnittstärke (A) aufweist und das zweite Aufsetzelement (1 ) eine zweite Schnittstärke (A) aufweist. 14. Aufsetzelementesatz nach Anspruch 13, weiter umfassend ein drittes und ein viertes Aufsetzelement (1 ) jeweils mit einer dritten und einer vierten Schnittstärke (A). 15. Aufsetzelementesatz nach einem der Ansprüche 13 oder 14, wobei die erste Schnittstärke (A) etwa 0,2 mm, die zweite Schnittstärke (A) etwa 0,3 mm, die dritte Schnittstärke (A) etwa 8 mm und die vierte Schnittstärke (A) etwa 11 mm beträgt. |
Beschreibung
Hintergrund der Erfindung
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Aufsetzelement zum Sichern einer konstanten Schnittstärke für einen Allesschneider gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Stand der Technik
Allesschneider werden üblicherweise in der Küche verwendet, um Schneidgut in Scheiben zu schneiden. Diese Scheiben sollten bevorzugt eine konstante Dicke aufweisen. Um diese konstante Dicke gewährleisten zu können, werden die herkömmlichen Allesschneider mit unterschiedlichen Vorrichtungen versehen. So offenbart das deutsche Gebrauchsmuster 75 04 840, dass die Anstellplatte zum Verstellen der Schneidstärke schräg zur Messerebene geführt werden soll.
Aus dem Stand der Technik ist beispielsweise auch die DE 34 46 656 C2 bekannt, welche einen Allesschneider bzw. eine Scheibenschneidemaschine mit verstellbarer Schnittstärke offenbart. Der Allesschneider weist unter anderem eine Anstellplatte, welche eine Einstellung der Scheibenstärke des Schnittguts erlaubt. Um eine gleichmäßige Scheibendick zu gewährleisten, lehrt die DE 34 46 656 C2 den Einsatz einer Führungsstange, welche in einem Führungsauge entsprechend einer gewünschten Dicke hin und her bewegbar ist. Dieser integral am Gehäuse und/oder an der Stellplatte ausgeführte Mechanismus ist anschließend mittels einer Nocke zu klemmen. Diese technisch verhältnismäßig komplizierte Ausführung des Sicherungsmechanismus ist relativ schwer zu bedienen und durch die herausragenden am Allesschneider fest ausgebildeten Teile sehr schwer zu reinigen. Auch ist der Einsatz solcher Mechanismen unflexibel, da nur ein vorherbestimmter Schnittstärkebereich erreicht werden kann, welcher bereits bei der Herstellung der Scheibenschneidemaschine bekannt sein muss. Der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Aufsetzelement für einen Allesschneider bereitzustellen, welches eine konstante Schnittstärke des Schneidguts gewährleistet.
Erfindungsgemäße Lösung
Die Lösung der gestellten Aufgabe gelingt durch ein Aufsetzelement mit den Merkmalen des Anspruchs 1. Vorteilhafte Aus- und Weiterbildungen, welche einzeln oder in Kombination miteinander eingesetzt werden können, sind Gegenstand der abhängigen Ansprüche.
Erfindungsgemäß wird ein Aufsetzelement zum Sichern einer konstanten Schnittstärke für einen Allesschneider bereitgestellt. Der Allesschneider umfasst eine Anstellplatte zum Einstellen der Schnittstärke des Schneidguts und eine in einem Gehäuse angeordneten Antriebseinheit zum Antreiben eines Rundmessers. Das Aufsetzelement weist einen ersten Aufsetzbereich zum Zusammenwirken mit der Anstellplatte und eine zweiten Aufsetzbereich zum Zusammenwirken mit dem Gehäuse auf. Das Aufsetzelement ist durch einen Benutzer aufsetzbar bzw. abnehmbar. Die Anstellplatte wird mit Hilfe einer Einstelleinrichtung auf eine gewünschte Schnittstärke eingestellt, in dem diese relativ zur Ebene des Rundmessers, welches fest mit dem Gehäuse montiert ist, bewegt wird. Das Schneidgut wird folglich gegen die Anstellplatte gedrückt und das Rundmesser kann die Scheiben in der gewünschten Stärke schneiden. Durch den Anpressdruck des Schneidguts kann sich die Anstellplatte verstellen, welches durch das erfindungemäße Aufsetzelement unterdrückt wird. Der zweite Aufsetzbereich wird auf das Gehäuse aufgesetzt, und somit wird die Anstellplatte gegen relative Bewegungen gegenüber dem Gehäuse gesichert. Das Rundmesser kann im Gehäuse fest und unverschiebbar gelagert werden, so dass folglich auch keine relativen Bewegungen der Anstellplatte gegenüber dem Rundmesser auftreten können. Das Aufsetzelement kann von einem Benutzer wunschgemäß aufgesetzt werden, welches einen flexiblen Einsatz bereitstellen kann und ferner eine leichte Reinigung des Aufsetzelements erlaubt. Ein weiterer Vorteil des Aufsetzelements ist, dass keine zusätzlichen Befestigungsmittel notwendig sind, da das Element einfach durch einen Benutzer angebracht werden kann ohne Einsatz zusätzlicher Werkzeuge oder desgleichen. Nachdem das Aufsetzelement aufgesetzt wurde sind folglich die sich relativ gegeneinander bewegenden Bauteile des Allesschneiders, nämlich Anstellplatte und Gehäuse fest fixiert, d.h. ineinander versteift, so dass über den gesamten Bedienvorgang, d.h. Schneiden von Scheiben, eine konstante Schnittstärke gesichert werden kann.
Bevorzugte Ausgestaltung der Erfindung
In einer bevorzugten Ausführung der Erfindung weist der erste Aufsetzbereich zwei Anlageflächen auf, welche im wesentlichen parallel verlaufen, und eingerichtet sind, um mit der Anstellplatte im aufgesetzten Zustand des Aufsetzelements im Presssitz zusammenzuwirken. Durch diese bevorzugte Ausbildung des ersten Aufsetzbereichs kann gewährleistet werden, dass das Aufsetzelement leicht auf die Anstellplatte aufgesetzt werden kann. Durch das Bereitstellen eines Presssitzes wird das Element vorteilhaft gegenüber Verrutschen oder Ablösen gesichert. Durch die im Wesentlichen parallel verlaufenden Anlageflächen des ersten Aufsetzbereichs kann das Element zweckmäßig auf die Anstellplatte haften. Ferner ist es denkbar, dass die Anlageflächen mit einem Mittel versehen sind, um ein Herausgleiten des Aufsetzelements von der Anstellplatte zu vermeiden. Diese Mittel können Noppen, oder andere Gummielastischen Anformungen sein, welche die Reibung zwischen Anlageflächen und Aufstellplatte erhöhen, und somit den Presssitz unterstützen.
Zweckmäßiger Weise weist der zweite Aufsetzbereich zwei Abstützflächen auf, welche mit dem Gehäuse des Allesschneider im aufgesetzten Zustand des Aufsetzelements zusammenwirken und eingerichtet sind, um die Anstellplatte gegenüber dem Gehäuse abzustützen. Folglich kann das Kippmoment welches auf die Anstellplatte durch das Andrücken des Schneidguts wirkt mittels des steif ausgebildeten Aufsetzelements auf das Gehäuse übertragen werden, an welchem sich dann die Anstellplatte indirekt abstützt. Somit kann der Relativbewegung bzw. dem Relativspiel zwischen Anstellplatte und Gehäuse bzw. Rundmesser entgegengewirkt werden.
In vorteilhafter Weise ist im aufgesetzten Zustand des Aufsetzelements und im Betrieb des Alesschneiders der Abstand zwischen Rundmesser und Anstellplatte konstant. Das Aufsetzelement wirkt als Versteifungselement und überträgt das Kippmoment der - A -
Anstellplatte auf das Gehäuse, so dass die Schnittstärke konstant über die Dauer des Schneidvorgangs bleibt, auch falls ein Benutzer mit relativ hoher Kraft das Schneidgut auf die Anstellplatte drücken sollte. Diese Kraft kann beispielsweise notwendig sein, um besonders präzise und feine Scheiben zu schneiden.
Zweckmäßiger Weise sind die Abstützflächen des zweiten Aufsetzbereichs eingerichtet, um das Aufsetzelement auf das Gehäuse des Allesschneiders im Presssitz zu fixieren. Der Presssitz in diesem Bereich sichert das ungewollte Abfallen bzw. Herausgleiten aufgesetzten des Aufsetzelements.
Vorzugsweise weisen der erste Aufsetzbereich und der zweite Aufsetzbereich jeweils eine erste und eine zweite Erstreckungsachse auf, welche in einem bestimmten Abstand zueinander stehen, wobei der Abstand der Schnittstärke des Allesschneiders entspricht. Durch diese konstruktive Maßnahme kann vorteilhaft die Geometrie des Aufsetzelements auf die Schnittstärke übertragen werden.
Insbesondere verläuft die erste Ersteckungsachse im Wesentlichen parallel mit der Anstellplatte im montierten bzw. aufgesetzten Zustand des Aufsetzelements. Die Anstellplatte spannt im Wesentlichen eine Fläche auf, welche üblicherweise parallel zur Fläche des Rundmessers verläuft. Demgemäß wird das Aufsetzelement im Wesentlichen parallel mit der durch das Rundmesser definierte Ebene fixiert, welches den Versteifungseffekt verbessert.
Bevorzugt ist verläuft die zweite Erstreckungsachse im Wesentlichen parallel zum Rundmesser des Allesschneiders im montierten bzw. aufgesetztem Zustand des Aufsetzelements. Demnach kann eine leichte einfache Anbringung gewährleistet werden und die Versteifung wird ebenfalls verbessert.
Die Erfindung weiterbildend ist bevorzugt vorgesehen, dass das Aufsetzelement ein Handhabungsmittel aufweist, welches eingerichtet ist, um ein Aufsetzten bzw. Abnehmen auf den bzw. von dem Alleschneiders bereitzustellen. Das Handhabungsmittel erleichtert die Handhabung des Aufsetzelements durch einen Benutzer. So ist beispielsweise eine Anrauung der Oberfläche des Aufsetzelements denkbar, oder aber auch das Vorsehen eines Griffes oder eines Greifmittels. Erfindungsgemäß bevorzugt ist das Aufsetzelement einstückig ausgebildet ist. Dies sichert eine hohe Steifigkeit und eine einfache Handhabung.
Bevorzugt ist das Aufsetzelement aus Kunststoff oder aus einer Metalllegierung herstellbar. Durch diese Wahl der Materialien kann eine kostensparende Vorrichtung hergestellt werden, und die technischen Anforderungen werden weiterhin erfüllt.
Erfindungsgemäß sind die jeweiligen Flächen des ersten Aufsetzbereichs und des zweiten Aufsetzbereichs dergestalt ausgebildet, um eine Vorspannung zu bilden, so dass das Aufsetzelement im aufgesetzten Zustand fixiert ist. Diese Vorspannung kann den Presssitz der jeweiligen Bereiche bereitstellen und ferner können unterschiedliche Ausformungen der Anstellplatte bzw. des Gehäuses ausgeglichen werden, da sich das Aufsetzelement an die neuen Gegebenheiten anpassen kann.
Gemäß einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung wird ein Aufsetzelementesatz, umfassend mindestens zwei Aufsetzelemente bereitgestellt. Das erste Aufsetzelement weist eine erste Schnittstärke auf und das zweite Aufsetzelement weist eine zweite Schnittstärke auf. Folglich können zwei Aufsetzelemente bereitgestellt werden, so dass ein Benutzer unterschiedliche Schneidstärken einstellen kann, welche durch das erfindungemäße Aufsetzelement im Betrieb des Allesschneiders fixiert werden können.
Bevorzugt umfasst der Aufsetzelementesatz ein drittes und ein viertes Aufsetzelement jeweils mit einer dritten und einer vierten Schnittstärke. Somit können weitere Schnittstärken bereitgestellt werden.
In vorteilhafter Weise beträgt die erste Schnittstärke etwa 0,2 mm, um beispielsweise Schinken schneiden zu können, die zweite Schnittstärke etwa 0,3 mm zum Schneiden von Carpaccio, die dritte Schnittstärke etwa 8 mm, um Brotscheiben zu schneiden und die vierte Schnittstärke (A) etwa 1 1 mm, zum Schneiden weiterer Lebensmittel.
Durch den Aufsetzelementesatz kann somit ein Packet bzw. Set unterschiedlicher Aufsatzelemente für den Haushalt eines Benutzers bereitgestellt werden. Folglich besteht die Möglichkeit des vorteilhaften Nachrüstens eines bereits vorliegenden bzw. erworbenen Allesschneider.
Das Aufsatzelement kann vorteilhaft bei Allesschneider, die im Wesentlich aus Kunststoff gefertigt sind, da solche Allesschneider leicht im Falle eines Anpressdrucks nachgeben, welches unvorteilhaft die Schnittdicke beeinflusst. Das Aufsetzelement wirkt somit als zusätzliches Versteifungselement für den Kunststoff-Allesschneider. Mit Kunststoff- Allesschneider ist ein Allesschneider gemeint, dessen Hauptkomponenten im Wesentlichen aus Kunststoff bestehen, d.h. unter anderem die Anstellplatte und das Gehäuse, welches die Antriebseinheit (den Elektromotor) zum Antreiben des Rundmessers aufnimmt.
Kurzbeschreibung der Zeichnungen
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen werden nachfolgend an Hand von in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen, auf welche die Erfindung jedoch nicht beschränkt ist, näher beschrieben.
Es zeigen schematisch:
Fig. 1 einen Allesschneider mit aufgesetztem Aufsetzelement gemäß der vorliegenden Erfindung;
Fig. 2 ein Aufsetzelement in einer perspektivischen Ansicht;
Fig. 3 eine weitere perspektivische Ansicht des erfindungsgemäßen Aufsetzelements;
Fig. 4 eine Seitenansicht eines Aufsetzelements gemäß der vorliegenden Erfindung;
Fig. 5 eine weitere Seitenansicht eines Aufsetzelements gemäß der vorliegenden Erfindung;
Fig. 6 eine perspektivische Ansicht auf den Aufsetzbereich des Aufsetzelements gemäß der vorliegenden Erfindung; Fig. 7 eine Draufsicht auf das Abstützelement mit einer ersten Schnittstärke; und schließlich
Fig.8 eine Draufsicht auf das Abstützelement mit einer zweiten Schnittstärke.
Ausführliche Beschreibung
Bei der nachfolgenden Beschreibung der vorliegenden Erfindung bezeichnen gleiche Bezugszeichen gleiche oder vergleichbare Komponenten.
Die in der vorstehenden Beschreibung, den Ansprüchen und den Zeichnungen offenbarten Merkmale können sowohl einzeln als auch in beliebiger Kombination für die Verwirklichung der Erfindung in ihren verschiedenen Ausgestaltungen von Bedeutung sein.
Fig. 1 zeigt einen Allesschneider 10 mit einem Aufsetzelement 1. Der Allesschneider 10 umfasst eine Anstellplatte 1 1 und dien Gehäuse 12. Das Gehäuse 12 nimmt neben anderen Funktionsbauteilen des Allesschneiders 10 die Antriebseinheit (nciht dargestellt) für das rotierende Rundmesser 13 auf. Das Gehäuse 12 und die Anstellplatte 11 können beispielsweise aus Kunststoff gefertigt werden. Die Antriebseinheit ist ein elektrischer Motor, welcher im Gehäuse 12 montiert ist. Im Gebrauch des Allesschneiders 10 wird ein Schneidgut an die Anstellplatte 11 angelehnt und angedrückt und anschließend mit dem Rundmesser 13 in Kontakt gebracht. Die Anstellplatte 1 1 wird relativ zum Messer 13 eingestellt, so dass die gewünschte Schnittstärke A für das Schneidgut eingestellt werden kann. Durch die Anpresskraft des Schneidguts auf die Anstellplatte 11 kann sich die Anstellplatte 1 1 gegenüber der Fläche des Messers 13 neigen, so dass die Scheibendicke inhomogen wird. Dieses wird durch das erfindungsgemäße Aufsetzelement 1 vermieden, welches in einem ersten Aufsetzbereich 2 auf der Anstellplatte 11 aufgesetzt wird und in einem zweiten Aufsetzbereich 3 auf das Gehäuse 12 aufgesetzt wird. Somit kann dem Kippen der Anstellplatte 11 gegenüber der Fläche, die durch das Rundmesser 13 definiert wird, entgegen gewirkt werden. Die Anstellplatte 1 1 ist im unteren Bereich des Allesschneiders 10 beispielsweise mittels eines Gleitlagers (nicht gezeigt) beweglich gelagert, und das Aufsetzelement 1 bildet die Stütze bzw. die Versteifung im oberen Bereich der Anstellplatte 11. Das Gleitlager (nicht gezeigt) dient zur Einstellung einer gewünschten Schnittstärke A durch einen Benutzer. Durch das aufgesetzte Aufsetzelement 1 wird eine feste Verbindung zwischen Anstellplatte 11 und Gehäuse 12 bereitgestellt. So kann die Anstellplatte 11 gegenüber der Rundmesserfläche nicht mehr kippen, um Scheiben des Schneidguts mit konstanter Dicke bzw. Stärke zu erreichen.
Fig. 2 zeigt eine perspektivische Ansicht eines Aufsetzelements gemäß der vorliegenden Erfindung. Das Aufsetzelement 1 weist zwei Bereiche auf, einen ersten Aufsetzbereich 2 und einen zweiten Aufsetzbereich 3. Der erste Aufsetzbereich 2 ist eingerichtet, um mit der Anstellplatte 11 zusammenzuwirken. So kann das Aufsetzelement 1 auf die Anstellplatte 1 1 aufgesetzt werden, mit welcher bevorzugt ein Presssitz gebildet werden kann. Der erste Bereich 2 weist zwei Anlagefläche 2a und 2b, die die Anstellplatte 1 1 aufnehmen oder einklemmen. Die Einklemmung kann gegeben werden, falls der erste Aufsetzbereich 2 bzw. dessen Anlageflächen 2a und 2b eine bestimmte Vorspannung definieren. Die Vorspannung kann durch die leicht antiparallele Anordnung der Anlageflächen 2a und 2b bereitgestellt werden, d.h. die jeweiligen Flächenverläufe verjüngt sich in Richtung des offenen Endes. Denkbar ist jedoch, dass die zwei Anlageflächen 2a und 2b im Wesentlichen parallel verlaufen, ohne dass eine Vorspannung vorliegt. In diesem Fall wird der erste Aufsetzbereich 2 einfach auf die Anstellplatte 1 1 geschoben.
Das Gehäuse 12 kann im Bereich der Antriebseinheit eine Ausbuchtung aufweisen, welche für eine Aufnahme der Antriebseinheit notwendig ist. In diesem Bereich kann das Aufsetzelement 1 eine besondere Ausgestaltung 3d aufweisen. Dazu kann der zweite Aufsetzbereich 3 auf der zweiten Abstützfläche 3b einen Bogen bzw. eine Wölbung 3d aufweisen, welche an der Kontur der Ausbuchtung im Gehäuse 12 angepasst worden ist. Diese Anpassung ist jedoch nicht zwingend notwendig, so kann die zweite Abstützfläche eine andere Form aufweisen, welche eine Abstützung an das Gehäuse 12 ermöglicht bzw. bereitstellt. Die erste Abstützfläche 3a des zweiten Abstützbereichs 3 wird sich ebenfalls auf das Gehäuse 12 abstützen, so dass die Anstellplatte 11 fixiert werden kann. Der zweite Aufsetzbereich 3 bzw. die erste Abstützfläche 3a kann so geformt werden, dass diese dem Umfang des Rundmessers 13 entspricht. Dadurch können sich keine Bereiche Bilden, in welchen sich Schneidgut verfangen kann. Der zweite Aufsetzbereich 3 ist eingerichtet, um auf das Gehäuse 12 aufgesetzt zu werden, welches beispielsweise ebenfalls im Presssitz erfolgen kann. Durch das steif ausgebildete Aufsetzelement 1 wird somit das Kippmoment der Anstellplatte 1 1 auf das Gehäuse 12 übertragen, und somit wird einem Kippen entgegengewirkt. Dies führt zu einer konstanten Dicke der Scheiben des Schneidguts auch bei relativ hoher Anpresskraft auf die Anstellplatte 1 1 , welches durch einen Benutzer mittels des Schneidguts bewirkt werden könnte.
Fig. 3 zeigt eine weitere Ansicht eines Aufsetzelements gemäß der vorliegenden Erfindung. Im vorderen Bereich dieser Ansicht ist der erste Aufsetzbereich 2 vergrößert dargestellt. Die erste und zweite Anlagefläche 2a und 2b verlaufen gemäß dieser
Ausführungsform im Wesentlichen parallel und sind eingerichtet die Anstellplatte 1 1 aufzunehmen, beispielsweise in einem Presssitz. Auch möglich als weitere Alternative ist, dass die zwei Anlageflächen 2a, 2b eine Vorspannung zum Aufnehmen der Anstellplatte 11 aufweisen, indem die sich in Richtung des offenen Endes verjüngend zueinander verlaufen. Dies gewährleistet ebenfalls eine zuverlässige Fixierung des Aufsetzelements 1 auf der Anstellplatte 11 und somit auf dem Allesschneider 10. Im hinteren Abschnitt der
Figur ist die zweite Abstützfläche 3b des zweiten Aufsetzbereichs 3 dargestellt, welche eingerichtet ist, um auf das Gehäuse 12 bzw. auf den Motorblock aufgesetzt zu werden. Wie erwähnt kann diese Fläche 3b eine mögliche Ausbuchtung des Gehäuses 12 im
Bereich der Antriebseinheit aufnehmen und sich entsprechend darauf abstützen.
Fig. 4 zeigt eine Seitenansicht des Aufsetzelements 1 gemäß der vorliegenden Erfindung. Der zweite Aufsetzbereich 3 ist dergestalt ausgebildet, dass es sich an das Gehäuse 12 anpassen kann, um die notwendige Abstützung im aufgesetzten bzw. montierten Zustand des Aufsetzelements 1 zu gewährleisten. Der zweite Aufsetzbereich 3 weist einen herausragenden Vorsprung 3c auf, welcher eingerichtet ist eine Ausbuchtung des Gehäuses 12 im Bereich der Antriebseinheit zu umfassen, um die gewünschte Abstützfläche zu erhöhen. Somit ist das Aufsetzelement sicher im zweiten Aufsetzbereich abgestützt und fixiert. Die von der kippenden Anstellplatte 1 1 mittels Aufsetzelement 1 übertragenen Kräfte werden folglich von dem Gehäuse 12 aufgenommen, so dass die Struktur Anstellplatte 11 und Gehäuse 12 bzw. Rundmesser 12 versteift ist, welches zu einer konstanten Scheibenstärke des Schneidguts führt. Fig. 5 zeigt das Aufsetzelement 1 von einer weiteren Seiteansicht, und zwar von der Seite, welche sich im aufgesetzten Zustand des Elements 1 am Rundmesser 13 des Allesschneiders 10 befindet. Diese Seite des Aufsetzelements 1 weist einen bogenförmigen Verlauf 4, welcher entlang des Rundmessers 13 im aufgesetzten Zustand verläuft. Hierdurch entstehen keine Überlappungen zwischen Aufsetzelement 1 und Rundmesser 13, welches den Schneidbetrieb negativ beeinflussen könnte, indem sich beispielsweise Schneidreste verfangen könnten.
Fig. 6 ist eine weitere Ansicht auf das erfindungsgemäße Aufsetzelement 1 , und zwar auf den ersten Aufsetzbereich 2. Die zweite Abstützfläche 3b weist eine Wölbung 3c bzw. eine bauchförmige Fläche auf, welche eingerichtet ist die mögliche Ausbuchtung des Gehäuses 12 im Bereich der Antriebseinheit aufzunehmen bzw. sich an dieser anpassen kann.
Fig. 7 und Fig. 8 zeigen zwei Ausführungsformen des Aufsetzelements 1 gemäß der vorliegenden Erfindung aufweisen zwei unterschiedliche Schnittstärken A. Der erste Aufsetzbereich 2 weist eine erste Erstreckungsachse 8 auf, welche im aufgesetzten Zustand im Wesentlichen parallel mit der Anstellplatte 1 1 bzw. mit der durch die Anstellplatte 1 1 definierten Ebene verläuft. Im zweiten Aufsetzbereich 3 verläuft die zweite Ersteckungsachse 9 dieses Bereichs 3 im Wesentlichen parallel mit der durch das Rundmesser 13 definierten Ebene. Der räumliche Abstand der zwei Erstreckungsachsen 8, 9 der jeweiligen Aufsetzbereiche 2 und 3 entspricht der tatsächlichen Schnittstärke, welche am Allesschneider durch einen Benutzer eingestellt worden ist. Die zwei Figuren Fig. 7 und 8 zeigen zwei unterschiedliche Schnittstärken A, entsprechend zwei unterschiedlicher Aufsetzelemente 1.
Gemäß einer Ausführungsform der Erfindung kann ein Satz an Aufsetzelemente 1 eine Vielzahl unterschiedlicher Schnittstärken A aufweisen, so dass ein Benutzer einen bereits bestehenden d.h. erworbenen Allesschneider 10 nachrüsten kann. Dieser Satz kann üblicherweise unterschiedliche Schnittstärken A aufweisen, welche im normalen Haushaltsgebrauch notwendig sind. Ein möglicher Satz an Aufsatzelementen 1 kann beispielsweise zwei Aufsatzelemente mit etwa 0,1 bzw. 0,2 mm Stärke A für Parmesan oder hartem getrocknetem Schinken und ein weiteres Aufsatzelement mit einer Schnittstärke A für Carpaccio. Ferner kann der Satz weitere Aufsatzelemente 1 zum Schneiden von Brotscheiben aufweisen, d.h. 8 mm oder 11 mm zum Schneiden anderer Lebensmittel.
Ein erfindungemäßes Aufsetzelement bzw. Versteifungselement für Allesschneider oder Aufschnittschneidemaschine kann aufgesetzt werden, derart dass die Anstellplatte gegen das starre Gehäuse des Allesschneiders gesichert ist, um entsprechend eine konstante
Schnittstärke zu gewährleisten. Nach der Aufstellung sind die beweglichen Elemente, die auf eine Schnittstärke eingestellt sind, auch von der oberen Seite, d.h. auf der vom
Einstellmechanismus für die Scheibendicke gegenüberliegenden Seite, zusätzlich gesichert, was die Bauform festigt bzw. versteift und unkontrollierte Verschiebungen unterdrückt. Ferner passt sich das Aufsetzelement an die Bauform des Gehäuses bzw. der Anstellplatte an.
BEZUGSZEICHENLISTE
1 Aufsetzelement
2 Aufsetzbereich
2a erste Anlagefläche 2b zweite Anlagefläche
3 Aufsetzbereich
3a erste Abstützfläche
3b zweite Abstützfläche 3c Vorsprung
3d Wölbung
4 bogenförmiger Verlauf des Aufsetzelements
8 erste Erstreckungsachse 9 zweite Erstreckungsachse
A Schnittstärke
10 Allesschneider 11 Anstellplatte
12 Gehäuse
13 Rundmesser
