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Title:
SECURED DUMMY PLUG FOR A CONTACT CHAMBER
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2018/100185
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a dummy plug for a connector (12), wherein the connector (12) has a contact chamber housing (13) comprising at least one contact chamber, preferably two or more contact chambers, wherein a contact element is inserted into the contact chamber, the contact element being locked in the contact chamber by means of at least a primary locking system, optionally also a secondary locking system, and wherein a dummy plug having no electrical function is inserted into at least one contact chamber. The invention is characterised in that the dummy plug is a specially-shaped dummy plug (1) and has a geometry corresponding to the contact element that would actually be fitted in the contact chamber.

Inventors:
BÜRK, Thomas (Lupinenweg 4, Bad Liebenzell, 75378, DE)
AUSSERER, Norbert (Rohrbach 3b, 6850 Dornbirn, 6850, AT)
SCHMID, Alexander (Kaspar-Moosbruggerstr. 10, 6830 Rankweil, 6830, AT)
KARUS, Mari (Deltastr. 29 Top 2, 6973 Höchst, 6973, AT)
VIELHABER, Rupert (634 Millstone Drive, Rochester Hills, Michigan, 48307, US)
GREBER, Thomas (574 Jacob Way Suite 203, Rochester, Michigan, 48307, US)
Application Number:
EP2017/081237
Publication Date:
June 07, 2018
Filing Date:
December 01, 2017
Export Citation:
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Assignee:
HIRSCHMANN AUTOMOTIVE GMBH (Oberer Paspelsweg 6-8, 6830 Rankweil/Brederis, 6830, AT)
International Classes:
H01R13/443; H01R13/52
Foreign References:
US20010007802A12001-07-12
US4993964A1991-02-19
FR2753008A11998-03-06
DE19950337A12000-05-11
US6171144B12001-01-09
Other References:
None
Attorney, Agent or Firm:
GREIF, Thomas (Rheinmetall Platz 1, Düsseldorf, 40476, DE)
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Claims:
P A T E N T A N S P R Ü C H E

1. Blindstopfen für einen Steckverbinder (12), wobei der Steckverbinder (12) ein Kontaktkammergehäuse (13) mit zumindest einer Kontaktkammer, vorzugsweise zwei oder mehr Kontaktkammern, aufweist, wobei in die Kontaktkammer ein Kontaktpartner eingesetzt ist, der dort zumindest primärverriegelt, gegebenenfalls auch sekundärverriegelt, ist, und wobei in zumindest eine Kontaktkammer ein Blindstopfen ohne eine elektrische Funktion eingesetzt ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Blindstopfen als ein Formblindstopfen (1) ausgebildet ist und eine Geometrie aufweist, die dem Kontaktpartner, der eigentlich in der Kontaktkammer zu bestücken wäre, entspricht.

2. Formblindstopfen (1) nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass der Formblindstopfen (1) einen Grundkörper (2) aufweist, der einen Kontaktbereich (3), einen Rastbereich (4), einen sich daran anschließenden Verbindungsbereich (5), einen sich daran anschließenden Kontaktierungsbereich (6) sowie einen sich daran anschließenden Kabelabgang (7) ausbildet.

3. Formblindstopfen (1) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Kontaktierungsbereich (6) zumindest ein umlaufender Steg (8) angeordnet ist.

4. Formblindstopfen (1) nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Kontaktierungsbereich (6) zwei beabstandet zueinander angeordnete umlaufende Stege (8) vorgesehen sind.

5. Formblindstopfen (1) nach Anspruch 2, 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Kontaktierungsbereich (6) ein Dichtelement (9) angeordnet ist.

6. Formblindstopfen (1) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Kontaktierungsbereich (6) und das Dichtelement (9) aus gleichem oder voneinander unterschiedlichem Material einstückig ausgebildet sind.

7. Formblindstopfen (1) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Kontaktierungsbereich (6) und das Dichtelement (9) als separate Teile ausgebildet sind.

8. Formblindstopfen (1) nach Anspruch 5, 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Dichtelement (9) zumindest einen umlaufenden Steg (10, 1 1) aufweist.

9. Formblindstopfen (1) nach einem der Ansprüche 2 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Kontaktierungsbereich (6) zumindest abschnittsweise als Hohlkammer (15) ausgebildet ist.

10. Steckverbinder (12), wobei der Steckverbinder (12) ein Kontaktkammergehäuse (13) mit zumindest einer Kontaktkammer, vorzugsweise zwei oder mehr Kontaktkammern, aufweist, wobei in die Kontaktkammer ein Kontaktpartner eingesetzt ist, der dort zumindest primärverriegelt, gegebenenfalls auch sekundärverriegelt, ist, und wobei in zumindest eine Kontaktkammer ein Blindstopfen ohne eine elektrische Funktion eingesetzt ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Blindstopfen als ein Formblindstopfen (1) ausgebildet ist und eine Geometrie aufweist, die dem Kontaktpartner, der eigentlich in der Kontaktkammer zu bestücken wäre, entspricht.

1 1. Steckverbinder (12) nach Anspruch 10, gekennzeichnet durch einen gemäß einem der Patentansprüche 2 bis 9 ausgebildeten Formblindstopfen (1).

Description:
B E S C H R E I B U N G

Gesicherter Blindstopfen für Kontaktkammer

Die Erfindung betrifft einen Formblindstopfen für einen Steckverbinder sowie einen Steckverbinder, wobei der Steckverbinder ein Kontaktkammergehäuse mit zumindest einer Kontaktkammer, vorzugsweise zwei oder mehr Kontaktkammern, aufweist, wobei in die Kontaktkammer ein Kontaktpartner eingesetzt ist, der dort zumindest primärverriegelt, gegebenenfalls auch sekundärverriegelt, ist, gemäß den Merkmalen des jeweiligen Oberbegriffes der beiden unabhängigen Patentansprüche.

Es sind Steckverbinder bekannt, wobei ein solcher Steckverbinder ein Kontaktkammergehäuse mit zumindest einer Kontaktkammer, vorzugsweise zwei oder mehr Kontaktkammern, aufweist und in die Kontaktkammer ein Kontaktpartner eingesetzt ist, der dort zumindest primärverriegelt, gegebenenfalls auch sekundärverriegelt, ist. Das Kontaktkammergehäuse, gegebenenfalls eingesetzt in ein Steckverbindergehäuse, bildet einen Steckverbinder, der mit einem Gegensteckverbinder zusammengesteckt werden kann. Im zusammengesteckten Zustand der Steckverbindung, bestehend aus Steckverbinder und Gegensteckverbinder, ist es erforderlich, zumindest den Kontaktbereich vor äußeren Einflüssen abzudichten. Insbesondere ist in diesem Zusammenhang auch die Längswasserdichtheit von Bedeutung. Hierzu sind schon Steckverbindungen bekannt geworden, bei denen Steckverbinder und / oder Gegensteckverbinder so ausgestaltet sind, dass zum Beispiel der Kabelmantel eines Kabels, an dem sich der Steckverbinder beziehungsweise der Gegensteckverbinder befindet, zu deren Gehäuse abgedichtet ist. Ebenfalls können Einzelleiterabdichtungen vorgesehen werden und es ist auch denkbar, dass die Kontaktpartner dichtend in ihrer Kontaktkammer angeordnet sind. Diese vorstehend beschriebenen Maßnahmen sind beispielhaft und bekannt. Sie dienen auf jeden Fall dazu, eine dichte, insbesondere längswasserdichte Steckverbindung zu realisieren. Im Regelfall werden solche Steckverbindungen, beispielsweise für die Anwendung in Fahrzeugen, mehrpolig eingesetzt. Das bedeutet, dass der Steckverbinder zumindest zwei, oftmals mehr als zwei Kontaktkammern in einer Reihe und gegebenenfalls auch in mehreren parallel zueinander angeordneten Reihen umfasst.

Sind alle Kontaktkammern des Steckverbinders (und beziehungsweise auch des Gegensteckverbinders) mit Kontaktpartnern bestückt und die jeweiligen für den Einsatzzweck vorgesehenen Dichtmaßnahmen realisiert, gibt es keine Probleme hinsichtlich der Dichtheit der Steckverbindung.

Allerdings kann es je nach Einsatzgebiet des Steckverbinders beziehungsweise des Gegensteckverbinders erforderlich sein, dass nicht alle Kontaktkammern mit einem Kontaktpartner bestückt werden. Das bedeutet, dass in einem solchen Fall die jeweilige Kontaktkammer freibleibt und dadurch die Gefahr besteht, dass über das aus Steckrichtung gesehen freie zugängliche Ende der Kontaktkammer, gegebenenfalls aber auch über das diesem Ende abgewandten Ende, Feuchtigkeit in die Steckverbindung eindringt. Daher ist schon daran gedacht worden, die Kontaktkammer, die nicht mit einem Kontaktpartner bestückt ist, durch einen sogenannten Blindstopfen zu verschließen. Dieser Blindstopfen hat beispielsweise die äußere Geometrie der Innenkontur der Kontaktkammer (zum Beispiel zylinderförmig) und besteht aus einem elastomeren Material, so dass der Blindstopfen in die Kontaktkammer eingedrückt und aufgrund der Verformbarkeit des Materiales dort festgelegt wird. Damit ist zwar grundsätzlich eine Abdichtung der nicht bestückten Kontaktkammer gegeben. Allerdings besteht die Gefahr, dass sich der Blindstopfen aufgrund von Temperaturschwankungen, vor allen Dingen aber auch aufgrund von Vibrationen, aus der Kontaktkammer herausbewegt und dadurch Probleme mit der Dichtheit entstehen können.

Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Abdichtung einer Kontaktkammer eines Steckverbinders beziehungsweise eines Gegensteckverbinders bereitzustellen, mit der die eingangs geschilderten Nachteile vermieden werden. Diese Aufgabe ist durch die Merkmale der beiden unabhängigen Patentansprüche gelöst

Hinsichtlich des Blindstopfens ist erfindungsgemäß vorgesehen, dass der Blindstopfen als ein Formblindstopfen ausgebildet ist und eine Geometrie aufweist, die dem Kontaktpartner, der eigentlich in der Kontaktkammer zu bestücken wäre, entspricht. Der die Form eines Kontaktpartners aufweisende Blindstopfen kann aus einem Material, gegebenenfalls aber auch aus einer Materialkombination bestehen. Die Materialwahl muss so erfolgen, dass der die Form eines Kontaktpartners aufweisende Blindstopfen beim Einsetzen in die Kontaktkammer zum Abdichten leicht und vor allen Dingen prozesssicher gehandhabt werden kann, gleichzeitig aber die erforderliche Dichtheit nach dem Einsetzen und über die Lebensdauer des Steckverbinders beziehungsweise des Gegensteckverbinders gewährleistet. Beispielsweise kommt auch die Herstellung eines Formblindstopfens in einem Zweikomponenten- Kunststoffspritzgussverfahren in Betracht.

Die Form des Blindstopfens, die der Form des eigentlichen elektrisch leitfähigeri Kontaktpartners entspricht, hat den Vorteil, dass ein solcher Formblindstopfen insbesondere bei einem automatisierten Prozess genauso gehandhabt werden kann, wie der eigentliche elektrisch ieitfähige Kontaktpartner. Dies kann, muss aber nicht so sein, so dass die elektrisch leitenden Kontaktpartner in einem anderen Arbeitsschritt in ihrer Kontaktkammer eingesetzt und festgelegt werden können, als wie der zumindest eine formgebende dichtende Formblindstopfen. Außerdem hat der Formblindstopfen den Vorteil, dass er nach seiner Anordnung in der Kontaktkammer genauso auf Anwesenheit überprüft werden kann, wie die übrigen elektrisch leitfähigen Kontaktpartner. Darüber hinaus wird der Formblindstopfen in seiner Position festgelegt, wenn der Steckverbinder, in dem dieser zumindest eine Formblindstopfen angeordnet ist, mit dem Gegensteckverbinder und dem auf dieser Seite vorhandenen Formblindstopfen oder elektrisch leitfähigen Kontaktpartner in Wirkverbindung gebracht wird. Durch das Zusammenspiel von Formblindstopfen auf der einen Seite (Steckverbinder) und korrespondierendem Formblindstopfen beziehungsweise elektrischem Kontaktpartner auf der anderen Seite (Gegensteckverbinder) werden die miteinander zusammenwirkenden Elemente in ihrer Lage, insbesondere in der Kontaktkammer, wirksam und dauerhaft festgelegt. Dadurch bleibt vor allen Dingen die Dichtwirkung dauerhaft erhalten, weil ein Verlieren des Formbiindstopfens dadurch verhindert wird.

In Weiterbildung der Erfindung weist der Formblindstopfen einen Grundkörper auf, der einen Kontaktbereich, einen Rastbereich, einen sich daran anschließenden Verbindungsbereich, einen sich daran anschließenden Kontaktierungsbereich sowie einen sich daran anschließenden Kabelabgang ausbildet. Damit ist der Formblindstopfen exakt der Geometrie eines elektrisch leitfähigen Kontaktpartners nachgebildet. Sowohl bei der Montage des Formbiindstopfens als auch bei der mechanischen Prüfung des Steckverbinders ist kein Unterschied festzustellen, ob der Formblindstopfen oder ein elektrisch leitfähiger Steckverbinder in der Kontaktkammer eingesetzt ist Kommt nämlich eine Prüfeinrichtung mit dem Steckgesicht des Steckverbinders in Kontakt, um zu prüfen, ob der Kontaktpartner in seine Kontaktkammer eingesetzt worden ist, erfolgt diese mechanische Prüfung genauso bei dem Formblindstopfen, da dieser den Kontaktbereich des elektrisch leitfähigen Steckverbinders nachbildet. Lediglich eine elektrische Prüfung ist nicht möglich, da der Formblindstopfen im Gegensatz zu dem elektrisch leitfähigen Steckverbinder aus einem elektrisch nicht leitfähigen Material besteht. Außerdem wird der erfindungsgemäße Formblindstopfen genauso gehandhabt, wie der elektrisch leitfähige Steckverbinder, wozu er einen Rastbereich aufweist, mit dem er nach dem Einsetzen in seine Kontaktkammer primärverriegelt wird. Der sich an den Rastbereich anschließende Verbindungsbereich ist, genauso wie bei dem elektrisch leitfähigen Steckverbinder, erforderlich, um einen Kontaktierungsbereich (für den elektrischen Leiter des Kabels) mit dem Kontaktbereich (für den Kontaktpartner des Gegensteckverbinders) zu verbinden. Dieser Verbindungsbereich kann in seiner Länge frei gewählt werden und auch äußerst kurz gestaltet sein. Mittels des Kontaktierungsbereiches, der bei dem elektrisch leitfähigen Steckverbinder vorhanden ist, um einen elektrischen Leiter des Kabels anschließen zu können, wird dieser von dem Formblindstopfen vorzugsweise in der exakten Geometrie nachgebildet, sodass auch eine Prüfung durch die Abfrage der Anwesenheit der Kontaktierungsbereiche der in die Kontaktkammern eingesetzten Steckverbinder und Formblindstopfen erfolgen kann, ob alle Steckverbinder beziehungsweise Formblindstopfen in ihren Kontaktkammern angeordnet worden sind. Schließlich hat die Ausbildung des Kabelabganges des Formbiindstopfens den Zweck, dass der Endbereich der Kontaktkammer und damit auch der Endbereich des Steckverbinders beziehungsweise dessen Kabelabgangsbereich exakt dem vergleichbaren Endbereich des elektrischen Steckverbinders mit dem daran angeordneten Kabel (gegebenenfalls unter Anordnung einei Einzelleiterabdichtung, ELA) nachgebildet ist. Dieser Kabelabgang des Formblindstopfens kann entweder so gestaltet sein, dass er die äußeren Konturen eines Kabels mit darauf angeordneter Einzelleiterabdichtung nachbildet oder er bildet das Kabel nach, wobei auf diesen Bereich die Einzelleiterabdichtung aufgebracht wird.

In Weiterbildung der Erfindung ist in dem Kontaktierungsbereich zumindest ein umlaufender Steg angeordnet. Bei dem Formblindstopfen hat der Kontaktierungsbereich, im Gegensatz zu dem elektrisch leitfähigen Kontaktpartner, nicht die Aufgabe, dass ein elektrischer Leiter mit dem Kontaktpartner mechanisch und elektrisch verbunden werden muss. Vielmehr wird dieser Bereich des Formblindstopfens dazu genutzt, eine Abdichtung gegenüber dem Innenbereich der Kontaktkammer vorzunehmen, in die der Formblindstopfen eingesetzt ist, um eine Längswasserdichtheit zu realisieren. Hierzu kann der zumindest eine umlaufende Steg eine äußere Geometrie haben, die nach dem Einsetzen des Formblindstopfens in die Kontaktkammer zur Anlage an die innere Oberfläche der Kontaktkammer kommt. Damit kann der zumindest eine umlaufende Steg eine Dichtgeometrie realisieren. Alternativ oder ergänzend dazu kann der zumindest eine umlaufende Steg, vorzugsweise zwei beabstandet zueinander angeordnete umlaufende Stege, dazu geeignet und ausgebildet sein, um ein separates Dichteiement, welches in diesem Kontaktierungsbereich angeordnet wird, in seiner Lage auf dem Formblindstopfen festzulegen. Wenn das Dichtelement in seinem Inneren eine Geometrie aufweist, die dem zumindest einen umlaufenden Steg, vorzugsweise den beiden beabstandet zueinander angeordneten umlaufenden Stegen entspricht, wird dieses axial unbewegbar auf dem Formblindstopfen, insbesondere in dem Kontaktierungsbereich, festgelegt. Es ist damit nicht mehr möglich, dass das Dichtelement sich beim Einsetzen des Formblindstopfens in die Kontaktkammer axial bewegen kann. Alternativ dient der zumindest eine umlaufende Steg auch für die axiale Festlegung eines Dichtelementes auf dem Formblindstopfen, wenn dieses nachträglich nicht als separates Element auf dem Formblindstopfen angeordnet wird, sondern direkt mit dem Formblindstopfen hergestellt wird. Dies ist insbesondere dann von Vorteil, wenn der Formblindstopfen und das Dichtelement aus unterschiedlichen Kunststoff-Materialien bestehen und der Formblindstopfen in einem Zwei-Komponenten-Spritzgussverfahren hergestellt wird. In einem solchen Fall sind in einer weiteren Ausbildung der Erfindung der Kontaktierungsbereich des Formblindstopfens und das Dichtelement aus gleichem oder voneinander unterschiedlichem Material einstückig ausgebildet.

In Weiterbildung der Erfindung ist der Kontaktierungsbereich des Formblindstopfens zumindest abschnittsweise als Hohlkammer ausgebildet. Die äußere Geometrie der Hohlkammer korrespondiert mit der inneren Geometrie der Kontaktkammer, in die der Formblindstopfen eingesetzt wird. Idealerweise ist die äußere Hohlkammer größer als die innere Geometrie der Kontaktkammer, sodass bei dem Einsetzen des Formblindstopfens in die Kontaktkammer die Hohlkammer in einem gewissen Maß verformt wird und sich dadurch an die innere Geometrie der Kontaktkammer anlegt, um eine Dichtwirkung zu erzielen.

Nach der Erfindung wird außerdem ein Steckverbinder bereitgestellt, wobei der Steckverbinder ein Kontaktkammergehäuse mit zumindest einer Kontaktkammer, vorzugsweise zwei oder mehr Kontaktkammem, aufweist, wobei in die Kontaktkammer ein Kontaktpartner eingesetzt ist, der dort zumindest primärverriegelt, gegebenenfalls auch sekundärverriegelt, ist, und wobei in zumindest eine Kontaktkammer ein Blindstopfen ohne eine elektrische Funktion eingesetzt ist und der Blindstopfen als ein Formblindstopfen (wie zuvor schon beschrieben) ausgebildet ist und eine Geometrie aufweist, die dem Kontaktpartner, der eigentlich in der Kontaktkammer zu bestücken wäre, entspricht. Hat das Kontaktkammergehäuse nur eine einzige Kontaktkammer, kann wahlweise ein elektrisch leitfähiger Kontaktpartner oder der Formblindstopfen in die Kontaktkammer eingesetzt werden. Das bedeutet, dass der Formblindstopfen aus einem elektrisch nicht leitfähigen Material den elektrisch leitfähigen Kontaktpartner, der eigentlich in der Kontaktkammer zu bestücken wäre, ersetzt. Während dies als ein Spezialfall in der Praxis angesehen wird, wird ein Kontaktkammergehäuse oftmals zwei oder mehr Kontaktkammern aufweisen, sodass je nach Anforderungen an den Steckverbinder beispielsweise eine Kontaktkammer mit einem elektrisch leitfähigen Kontaktpartner und die andere Kontaktkammer mit dem elektrisch nicht leitfähigen Formblindstopfen bestückt werden kann. Bei mehr als zwei Kontaktkammern richtet sich der Einsatz von elektrisch leitfähigen Kontaktpartnern beziehungsweise Formblindstopfen nach der Funktion des Steckverbinders, sodass die freie Wahl besteht, abhängig von der Funktion des Steckverbinders in die jeweilige Kontaktkammer entweder einen elektrisch leitfähigen Kontaktpartner oder einen Formblindstopfen einzusetzen.

Der erfindungsgemäße Formblindstopfen, geeignet und ausgebildet zum Einsetzen in eine Kontaktkammer eines Kontaktkammergehäuses eines Steckverbinders, wird im Folgenden beschrieben und anhand der Figuren erläutert.

Figur 1 zeigt, soweit im Einzelnen dargestellt, einen Formblindstopfen 1 , der einen Grundkörper 2 bestimmter Geometrie aufweist. Die Geometrie des Grundkörpers 2 ist einem elektrisch leitfähigen Kontaktpartner nachgebildet, sodass der Formbiindstopfen 1 mit seinem Grundkörper 2 folgende einem elektrischen Kontaktpartner nachgebildete Bereiche aufweist: Einen Kontaktbereich 3 (in die ein Kontaktpartner eines Gegensteckverbinders eingesteckt werden kann), einen Rastbereich 4 (mit dem der Formbiindstopfen 1 in der Kontaktkammer primärverriegelt wird), einen sich daran anschließenden Verbindungsbereich 5 (der auch kürzer als dargestellt gestaltet sein kann), einen sich daran anschließenden Kontaktierungsbereich 6 (der den Bereich des elektrisch leitfähigen Kontaktpartners nachbildet, über den der Kontaktpartner an einem elektrischen Leiter eines Kabels mechanisch und elektrisch kontaktiert ist zum Beispiel angecrimpt ist) sowie einen sich daran anschließenden Kabelabgang 7 (der zum Beispiel das Ende der Kontaktkammer, in die der Formbiindstopfen 1 eingesetzt ist, abdichtet).

Die in Figur 1 dargestellten Geometrien sind beispielhaft und können je nach Gestaltung des elektrisch leitfähigen Kontaktpartners, der in seiner Form vorgebbar ist, identisch oder nahezu identisch nachgebildet werden.

Der Grundkörper 2 des Formblindstopfens 1 weist in dem Kontaktierungsbereich 6 zumindest einen umlaufenden Steg 8, bei dieser Ausführungsform zwei beabstandet zueinander umlaufende Stege 8 auf. Dieser zumindest eine umlaufende Steg 8, vorzugsweise beide Stege 8, können die Funktion haben, dass sie ein im Kontaktierungsbereich 6 angeordnetes Dichtelement (wie noch zu Figur 2 zu beschreiben sein wird) in seiner Lage festlegen. Der zumindest eine umlaufende Steg 8 in dem Kontaktierungsbereich 6 kann auch dazu geeignet und ausgebildet sein, dass er mit seiner äußeren Geometrie (seinem äußeren umlaufenden Randbereich) zur Anlage an die innere Geometrie der Kontaktkammer kommt, wenn der Formblindstopfen 1 in diese Kontaktkammer eingesetzt ist. In diesem Fall sind der Grundkörper 2 und der zumindest eine umlaufende Steg 8 einstückig aus demselben Material ausgebildet und werden in einem Schritt hergestellt, zum Beispiel durch einen Spritzgussvorgang. Alternativ dazu können der zumindest eine umlaufende Steg 8 und der Grundkörper 2 aus unterschiedlichen Materialien bestehen, jedoch auch in einem Herstellungsvorgang, nämlich einem Zwei-Komponenten-Spritzgussverfahren, realisiert werden.

Figur 2 zeigt, basierend auf dem Grundkörper 2 gemäß Figur 1 , den Formblindstopfen 1 , bei dem im Kontaktierungsbereich 6 ein Dichtelement 9 angeordnet ist. Das Dichtelement 9 kann sich weitestgehend über den gesamten Kontaktierungsbereich 6 erstrecken (also zwischen dem Ende des Verbindungsbereiches 5 und dem Anfang des Kabelabganges 7), wobei es aber auch kürzer gestaltet sein kann. Das Dichtelement 9 weist zumindest einen umlaufenden Steg 10 auf. In dem Ausführungsbeispiel gemäß Figur 2 sind drei parallel zueinander und beabstandet zueinander ausgebildete umlaufende Stege 10 gezeigt. Mit der äußeren Geometrie eines jeden Steges 10 kommt das Dichtelement 9 zur Anlage an die innere Geometrie der Kontaktkammer, wenn der Formblindstopfen 1 dort eingesetzt worden ist. Damit wird die erforderliche Längswasserdichtheit des Steckverbinders realisiert, wenn er anstelle eines elektrisch leitfähigen Kontaktpartners den dargestellten Formblindstopfen 1 aufweist. Zur Erzielung der erforderlichen Längswasserdichtheit weist das Dichtelement 9 vorzugsweise zwei beabstandet zueinander umlaufende Stege 10 auf, wobei zur nochmaligen Verbesserung drei parallel und beabstandet zueinander umlaufende Stege 10 vorhanden sind. Um das Dichtelement 9 auf dem Grundkörper 2, insbesondere in dem Kontaktierungsbereich 6, unverschiebbar festlegen zu können, korrespondieren die Innengeometrie zumindest eines umlaufendes Steges 0 des Dichtelementes 9 mit dem zugehörigen umlaufenden Steg 8 in dem Kontaktierungsbereich 6. Bei der konkreten Ausgestaltung gemäß Figur 2 sind also zwei Stege 10 des Dichtelementes 9 durch die beiden Stege 8 (Figur 1) auf dem Grundkörper 2 des Formblindstopfens 1 festgelegt. Durch das Zusammenspiel des zumindest einen umlaufenden Steges 8 des Grundkörpers 2 mit dem zumindest einen zugehörigen umlaufenden Steg 10 des Dichtelementes 9 wird dieses axial unverschiebbar auf dem Grundkörper 2 festgelegt. Alternativ oder ergänzend zu der Anordnung des Dichtelementes 9 in dem Kontaktierungsbereich 6 kann auch daran gedacht werden, ein entsprechendes Dichtelement nur im Verbindungsbereich 5 oder auch über den Verbindungsbereich 5 bis hin zu dem Kontaktierungsbereich 6 sich erstreckend auf dem Grundkörper 2 anzuordnen.

Das Dichtelement 9, welches in Figur 2 dargestellt ist, weist endseitig, zu dem Verbindungsbereich 5 zeigend, zum Abschluss einen weiteren umlaufenden Steg 11 auf. Dadurch können die Bereiche, die bei dem elektrisch ieitfähigen Steckverbinder einerseits den Bereich ausbilden, in die ein Kontaktpartner eines Gegensteckverbinders eingesteckt wird, und der eigentliche Kontaktierungsbereich des elektrisch Ieitfähigen Steckverbinders dichtend voneinander getrennt werden. Dadurch wird nochmals die Längswasserdichtheit verbessert.

Figur 3 zeigt die Anordnung des Formblindstopfens 1 gemäß Figur 2, wobei beispielhaft zwei Formblindstopfen 1 parallel zueinander angeordnet sind. Mittels dieser vorbereiteten Anordnung kann ein Steckverbinder bestückt werden. Zum Beispiel kann durch eine entsprechende Bestückungsvorrichtung der jeweilige Formblindstopfen 1 an seinem Kabelabgang 7 gehalten werden und durch entsprechende axiale Bewegung der jeweilige Formblindstopfen 1 in das Kontaktkammergehäuse des Steckverbinders eingeschoben werden. Dieser Bewegungsvorgang erfolgt so lange, bis der Formblindstopfen 1 bestimmungsgemäß in der Kontaktkammer des Kontaktkammergehäuses seine Endlage erreicht hat und mittels des Rastbereiches 4 primärverriegelt wurde.

Figur 4 zeigt beispielhaft einen zweipoligen Steckverbinder 12. Der Steckverbinder 12 weist ein Kontaktkammergehäuse 13 auf, das nicht näher bezeichnete Kontaktkammern für elektrisch leitfähige Steckverbinder und/oder Formblindstopfen 1 aufweist. In Figur 4 ist erkennbar, dass die Anordnung von Formblindstopfen 1, wie sie in Figur 3 dargestellt ist, in die zugehörigen Kontaktkammern in dem Kontaktkammergehäuse 13 des Steckverbinders 12 eingesetzt worden ist. Dabei ist erkennbar, dass der Kabelabgang 7 eines jeden Formblindstopfens 1 am Ende des Kontaktkammergehäuses 13 herausragt, sodass es dadurch möglich ist, den jeweiligen Formblindstopfen 1 mittels einer Montagevorrichtung in den Steckverbinder 12 einzusetzen. Wenn der jeweilige Formblindstopfen 1 in das Kontaktkammergehäuse 13 eingesetzt worden ist, erfolgt mittels des Rastbereiches 4 des jeweiligen Formblindstopfens 1 eine Primärverriegelung dadurch, dass der Rastbereich 4 zum Beispiel an einen quer zur Steckrichtung des Steckverbinders 12 ausgerichteten Steges 14 des Kontaktkammergehäuses 13 zur Anlage kommt. Damit ist es nicht mehr möglich, den Formblindstopfen 1 aus seiner zugehörigen Kontaktkammer in dem Kontaktkammergehäuse 13 herauszuziehen. In diesem Fall ist der Formblindstopfen 1 bestimmungsgemäß in dem Steckverbinder 12 angeordnet.

In Bezug auf die Figuren 3 und 4 ist dargestellt, dass der Steckverbinder 12 zwei Kontaktkammern seinem Kontaktkammergehäuse 13 aufweist, in die zwei Formblindstopfen 1 eingesetzt werden. Während diese Ausgestaltung grundsätzlich denkbar ist und der dementsprechend bestückte Steckverbinder 12 keine elektrische Funktion hat, ist es selbstverständlich auch denkbar, dass je nach Anwendungsfall des Steckverbinders 12 anstelle der beiden Formblindstopfen 1 elektrisch leitfähige Kontaktpartner in das Kontaktkammergehäuse 13 eingesetzt werden. In diesem Fall würde kein Formblindstopfen 1 , der keine elektrische Funktion hat, in dem Steckverbinder 12 vorhanden sein. Es ist auch denkbar, dass in dem zweipoligen Steckverbinder 12 ein Formblindstopfen 1 ohne elektrische Funktion und ein Kontaktpartner mit elektrischer Funktion in die jeweilige Kontaktkammern des Kontaktkammergehäuses 13 eingesetzt sind. Außerdem lässt sich die Erfindung nicht nur bei dem dargestellten zweipoligen Steckverbinder 12 anwenden, sondern der Steckverbinder kann auch mehr als zwei Kontaktkammern in dem Kontaktkammergehäuse 13 aufweisen, wobei je nach Funktion des Steckverbinders der komplette Steckverbinder nur mit Formbiindstopfen 1 , nur mit elektrisch leitfähigen Kontaktpartnern oder teilweise mit zumindest einem Formbiindstopfen 1 und teilweise zumindest mit einem elektrisch leitfähigen Kontaktpartner bestückt wird.

Figur 5 zeigt den Fall, dass das Dichtelement 9, in diesem Fall im Kontaktierungsbereich 6, einstückig mit dem Grundkörper 2 ausgebildet ist. Dies kann dadurch erfolgen, dass das Dichtelement 9 in einem Zwei-Komponenten- Spritzgussverfahren auf den Grundkörper 2 nach dessen Herstellung aufgebracht wird. Somit unterscheidet sich der Formbiindstopfen 1 gemäß Figur 5 (bei dem der Grundkörper 2 und das Dichtelement 9 einstückig sind) von dem Formbiindstopfen 1 gemäß Figur 2, bei dem das Dichtelement 9 als separates Bauteil auf dem Grundkörper 2 angeordnet wird. Auch das Dichtelement 9 gemäß Figur 5 kann, wie dargestellt, nur in dem Kontaktierungsbereich 6 vorgesehen werden, wobei es auch denkbar ist, dass es nur in dem Verbindungsbereich 5 oder die beiden Bereiche 5, 6 überlappend zwischen dem Ende des Kontaktierungsbereiches 6 und dem Ende des Kabelabgangs 7 angeordnet wird.

Figur 6 schließlich zeigt den Formblindstopfen 1 , bei dem im Kontaktierungsbereich 6 eine Hohlkammer 15 vorhanden ist. Das bedeutet, dass der Kontaktierungsbereich 6 hohlkammerförmig ausgebildet ist, was ebenfalls in einem Kunststoffspritzgussverfahren realisiert werden kann. Die äußere Geometrie der Hohlkammer 15 ist vorzugsweise etwas größer, insbesondere durchmessergrößer, als die innere Geometrie der Kontaktkammer in dem Kontaktkammergehäuse 13 gewählt. Dadurch kann sich die äußere Geometrie der Hohlkammer 15 an die innere Geometrie der Kontaktkammer unter einem gewissen Druck anlegen, wenn der Formblindstopfen 1 in die zugehörige Kontaktkammer in dem Kontaktkammergehäuse 13 des Steckverbinders 12 eingesetzt worden ist. Während in Figur 6 dargestellt ist, dass die Hohlkammer 15 sich in dem Kontaktierungsbereich 6 befindet, kann alternativ oder ergänzend daran gedacht werden, eine solche Hohlkammer 15 auch nur in dem Verbindungsbereich 5 oder auch in dem Bereich des Kabelabganges 7 vorzusehen. Es ist aber auch denkbar, dass die Hohlkammer 15 sich über den Verbindungsbereich 5 und den Kontaktierungsbereich 6 erstreckt, oder sich über den Kontaktierungsbereich 6 und den Bereich des Kabelabganges 7 erstreckt oder sich über den Verbindungsbereich 5, den Kontaktierungsbereich 6 und den Bereich des Kabeiabganges 7 erstreckt.

Der Formblindstopfen besteht aus einem Kunststoffmaterial (ein einziger Materialbestandteil oder mehr als ein Materialbestandteil) und ist zumindest teilweise, gegebenenfalls aber auch vollständig, elastisch verformbar. Er weist eine Formgebung auf, die entweder identisch oder nahezu identisch ist mit dem elektrischen Kontaktpartner, den er ersetzen soll. Insbesondere ist die Steckgeometrie des Formblindstopfens identisch oder nahezu identisch zu der Steckgeometrie des Kontaktpartners auf der Gegenseite. Wichtig ist eine Geometrie des Formbiindstopfens auf der Steckseite, dass durch diese Geometrie eine Wirkverbindung zu dem Kontaktpartner oder auch zu einem korrespondierenden Formbiindstopfen auf der Gegenseite realisiert werden kann. Werden auf beiden Seiten (aiso auf Seiten des Steckverbinders und des Gegensteckverbinders) Formbiindstopfen verwendet, können diese auch Geometrieben aufweisen, die zwar die beiden Formbiindstopfen in Wirkverbindung miteinander bringen, die aber nicht der Formgebung der eigentlichen elektrisch leitfähigen Kontaktpartner entsprechen.

Ebenso kann, muss aber nicht, der Formbiindstopfen auf der der Steckseite abgewandten Seite einen Festlegungsbereich aufweisen, mit dem der Formbiindstopfen an dem Leiterende (zum Beispiel am Ende des freigelegten elektrischen Leiters eines Kabeis) festgelegt (zum Beispiel vercrimpt) werden kann.

Bezugszeichenliste

1. Formbündstopfen

2. Grundkörper

3. Kontaktbereich

4. Rastbereich

5. Verbindungsbereich

6. Kontaktierungsbereich

7. Kabelabgang

8. umlaufender Steg

9. Dichtelement

10. umlaufender Dichtsteg

11. umlaufender Dichtsteg

12. Steckverbinder

13. Kontaktkammergehäuse

14. Steg

15. Hohlkammer