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Title:
SENSOR ARRANGEMENT AND METHOD FOR JOINING A SENSOR ARRANGEMENT OF THIS KIND
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2021/004669
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a sensor arrangement (1) for the contactless sensing of a movement of a body (26) mounted movably inside a first housing (3), having a measuring transducer (20), which is connected to the body (26) for conjoint rotation and moves together with the body (26), and a positionally fixed measuring device (10), which comprises a measuring pickup (16.2). The invention also relates to a corresponding ESP system for a vehicle having a sensor arrangement (1) of this kind and to a method for joining a sensor arrangement (1) of this kind, wherein the measuring transducer (20), in dependence upon the movement of the body (26), influences at least one physical variable sensed by the measuring pickup (16.2), wherein the measuring device (10) is connected to the first housing (3) via a connecting adapter (18), which, on a side facing the first housing (3), has a circumferential receiving contour (18.3), into which a silicone bead (19, 19A) is introduced and compressed between the receiving contour (18.3) and the first housing (3), wherein the compressed silicone bead (19A) fixes and seals the connecting adapter (18) on the first housing (3).

Inventors:
JOERG MARTIN (DE)
HOFMANN DIETMAR (DE)
BIGL PETER (DE)
Application Number:
EP2020/061698
Publication Date:
January 14, 2021
Filing Date:
April 28, 2020
Export Citation:
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Assignee:
BOSCH GMBH ROBERT (DE)
International Classes:
B60T13/66; B60T8/36
Foreign References:
DE102017218648A12019-04-25
EP1562030A22005-08-10
DE102016211422A12017-12-28
JP2013071491A2013-04-22
DE102015201411A12016-07-28
DE102016207659A12017-11-09
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Claims:
Ansprüche

1. Sensoranordnung (1) zur berührungslosen Erfassung einer Bewegung eines innerhalb eines ersten Gehäuses (3) beweglich gelagerten Kör pers (26), mit einem Messwertgeber (20), welcher drehfest mit dem Kör per (26) verbunden ist und sich mit dem Körper (26) mitbewegt, und ei ner ortsfest angeordneten Messvorrichtung (10), welche einen Messwer taufnehmer (16.2) umfasst, wobei der Messwertgeber (20) in Abhängig keit von der Bewegung des Körpers (26) mindestens eine von dem Messwertaufnehmer (16.2) erfasste physikalische Größe beeinflusst, wobei die Messvorrichtung (10) über einen Verbindungsadapter (18) mit dem ersten Gehäuse (3) verbunden ist, welcher an einer dem ersten Ge häuse (3) zugewandten Seite eine umlaufende Aufnahmekontur (18.3) aufweist, in welche eine Silikonraupe (19, 19A) eingebracht und zwi schen der Aufnahmekontur (18.3) und dem ersten Gehäuse (3) ver- presst ist, wobei die verpresste Silikonraupe (19A) den Verbindungs adapter (18) am ersten Gehäuse (3) fixiert und abdichtet.

2. Sensoranordnung (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Verbindungsadapter (18) an der dem ersten Gehäuse (3) zugewand ten Seite einen Tubus (18.1) aufweist, welcher in eine korrespondie rende Öffnung (5) im ersten Gehäuse (3) eingeführt ist, in welcher der mit dem bewegten Körper (26) verbundene Messwertgeber (20) ange ordnet ist.

3. Sensoranordnung (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die umlaufende Aufnahmekontur (18.3) rotationssymmetrisch mit einem geschwungenen offenen Querschnitt am äußeren Rand des Tu bus (18.1) ausgebildet ist, welcher von einer Oberfläche des ersten Ge häuses (3) begrenzt ist, wobei die in der Aufnahmekontur (18.3) ver presste Silikonraupe (19A) den Verbindungsadapter (18) und die Öff nung (5) im ersten Gehäuse (3) abdichtet. 4. Sensoranordnung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch ge kennzeichnet, dass das erste Gehäuse (3) eine umlaufende Ringnut (3.1) aufweist, welche die Aufnahmekontur (18.3) am Verbindungsadap ter (18) zumindest teilweise überlappt.

5. Sensoranordnung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch ge kennzeichnet, dass die Aufnahmekontur (18.3) zur Aufnahme der Sili konraupe (19) einen Aufnahmeraum (A) mit einem ersten Radius (RI) aufweist, welcher größer als ein Querschnitt der Silikonraupe (19) ist.

6. Sensoranordnung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch ge kennzeichnet, dass die Aufnahmekontur (18.3) zur Aufnahme eines Teils der verpressten Silikonraupe (19A) einen Verdrängungsraum (B) mit ei nem zweiten Radius (R2) aufweist, welcher kleiner als der erste Radius (RI) des Aufnahmeraums (A) ist.

7. Sensoranordnung (1) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahmekontur (18.3) zwischen dem Aufnahmeraum (A) und dem Verdrängungsraum (B) einen tangentialen und stetig abfallenden Verlauf (Al) mit einer in Bezug auf den Aufnahmeraum (A) und den Verdrän gungsraum (B) entgegengesetzten Krümmung und einem dritten Radius (R3) aufweist.

8. Sensoranordnung (1) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahmekontur (18.3) an einem dem Aufnahmeraum (A) abge wandten Rand des Verdrängungsraums (B) einen Auslauf (A2) aufweist.

9. Sensoranordnung (1) nach Anspruch 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die umlaufende Ringnut (3.1) im ersten Gehäuse (3) die Aufnah mekontur (18.3) am Verbindungsadapter (18) zumindest im Bereich des Verdrängungsraums (B) überlappt.

10. Sensoranordnung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch ge kennzeichnet, dass der Messwertgeber (20) einen Permanentmagneten (22) umfasst, und der Messwertaufnehmer (16.2) mindestens eine mag netische Größe eines Magnetfelds des Permanentmagneten (22) er fasst, welches von der Bewegung des Körpers (26) beeinflusst ist.

11. Sensoranordnung (1) nach einem der Ansprüche 2 bis 10, dadurch ge kennzeichnet, dass mindestens eine in axialer Richtung verlaufende Ein pressrippe (18.2) an einer Außenwand des Tubus (18.1) ausgebildet ist, über welche der Tubus (18.1) in die Öffnung (5) eingepresst und vorfi xiert ist.

12. Sensoranordnung (1) nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Einpressrippen (18.2) verteilt an der Außenwand des Tubus (18.1) angeordnet sind und den Tubus (18.1) in der Öffnung (5) im ers ten Gehäuse (3) zentrieren.

13. Sensoranordnung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch ge kennzeichnet, dass der Verbindungsadapter (18) am Außenumfang min destens eine Einbuchtung (18.7) zum Ansetzen eines Positionierungs und/oder Greifwerkzeugs aufweist.

14. Sensoranordnung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch ge kennzeichnet, dass der Verbindungsadapter (18) an einer der Messvor richtung (10) zugewandten Stirnseite mehrere Stützflächen (18.8) zum Ansetzen eines Einpresswerkzeugs und an der dem ersten Gehäuse (3) zugewandten Stirnseite mehrere Auflagebereiche (18.6) aufweist, an welchen der Verbindungsadapter (18) an dem ersten Gehäuse (3) auf liegt, wobei die Stützflächen (18.8) und die Auflagebereiche (18.6) ei nander gegenüberliegend angeordnet sind.

15. Sensoranordnung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch ge kennzeichnet, dass ein Abschirmblech (14) über ein zweites Gehäuse (12) der Messvorrichtung (20) geschoben ist und das zweite Gehäuse (12) umschließt. 16. Sensoranordnung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch ge kennzeichnet, dass der Messwertaufnehmer (16.2) auf einer Leiterplatte

(16.1) positioniert und befestigt ist.

17. Sensoranordnung (1) nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass der Verbindungsadapter (18) an einer der Messvorrichtung (10) zuge wandten Seite mindestens einen Presszapfen (18.4) aufweist, welcher in eine korrespondierende Öffnung der Leiterplatte (16.1) eingepresst ist.

18. Sensoranordnung (1) nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Presszapfen (18.4) verteilt am Verbindungsadapter (18) ausge bildet sind, welche die Leiterplatte (16.1) mit dem Messwertaufnehmer

(16.2) bezogen auf die Öffnung (5) im ersten Gehäuse (3) positionieren und zentrieren.

19. Sensoranordnung (1) nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass das Abschirmblech (14), das zweite Gehäuse (12), die Leiterplatte (16.1) und der mindestens eine Presszapfen (18.4) des Verbindungsadapters (18) über mindestens eine Klebeverbindung (16.4) miteinander verbun den sind.

20. ESP-System für ein Fahrzeug, mit einem Elektromotor zum Antreiben von mindestens einem Druckerzeuger und einer Sensoranordnung (1), wobei die Sensoranordnung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 19 aus gebildet ist und eine momentane Drehposition und/oder Drehgeschwin digkeit einer Welle (26A) des Elektromotors ermittelt.

21. Verfahren (100) zum Fügen einer Sensoranordnung (1), welche nach ei nem der Ansprüche 2 bis 19 ausgeführt ist, mit den Schritten:

Bereitstellen des ersten Gehäuses (3) mit eine Öffnung (5), in welcher der Körper (26) mit dem Messwertgeber (20) beweglich gelagert ist, Bereitstellen der mit dem Verbindungsadapter (18) verbundenen Mess vorrichtung (10),

Einbringen der Silikonraupe (19) in die umlaufende Aufnahmekontur

(18.3) des Verbindungsadapters (18), und Einführen des Tubus (18.1) des Verbindungsadapters (18) in die Öff nung (5) des ersten Gehäuses (3), so dass die Silikonraupe (19A) wäh rend des Einführvorgangs in der umlaufenden Aufnahmekontur (18.3) verdrängt wird und den Verbindungsadapter (18) am ersten Gehäuses (3) fixiert und die Öffnung (5) des ersten Gehäuses (3) abdichtet.

22. Verfahren (100) nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, dass der Tubus (18.1) des Verbindungsadapters (18) über mehrere an seiner Au ßenwand angeordnete Einpressrippen (18.2) in die Öffnung (5) einge- presst und zentriert und während der Aushärtung der verpressten Sili konraupe (19A) vorfixiert wird.

Description:
Beschreibung

Titel

Sensoranordnung und Verfahren zum Fügen einer solchen Sensoranordnung

Die Erfindung betrifft eine Sensoranordnung zur Erfassung einer Bewegung ei nes innerhalb eines ersten Gehäuses beweglich gelagerten Körpers sowie ein Verfahren zum Fügen einer solchen Sensoranordnung. Gegenstand der vorlie genden Erfindung ist auch ein ESP-System (ESP: Elektronisches Stabilitätspro gramm) für ein Fahrzeug mit einer solchen Sensoranordnung.

Bei einem verbesserten ESP-System soll anstelle eines einfachen Gleichstrom motors ein bürstenloser Gleichstrommotor eingesetzt werden, der auch als bürs tenloser EC-Motor (Electronically Commutated Motor) bezeichnet wird. Dieser erreicht bei richtiger Ansteuerung höhere Drehzahlen, sodass der Bremsdruck im Fahrzeug schneller aufgebaut werden kann, was im Endeffekt zu einem Verkür zen des Bremsweges führt. Um den Motor zum richtigen Zeitpunkt anzusteuern, wird eine Sensoranordnung eingesetzt, welche die momentane Drehposition des Motors erkennt und diese Position an ein Steuergerät weitergibt. Hierzu wird bei spielsweise an einem freien Ende einer Motorwelle ein als Permanentmagnet ausgeführter Messwertgeber hochgenau positioniert und dauerhaft fixiert, dessen Feldlinien einen Messwertaufnehmer einer auf ein Pumpengehäuse montierten Messvorrichtung durchlaufen. Die Messvorrichtung umfasst ein Kunststoffge häuse und ein Sensorelement, welches beispielsweise auf dem TMR-Effekt (magnetoresistiver Tunneleffekt) basiert und die Winkel der Magnetfeldlinien de- tektiert. Um diese magnetischen Feldlinien möglichst genau erfassen zu können, sollte der Messwertaufnehmer bzw. die komplette Messvorrichtung sehr genau zum Messwertgeber auf der Motorwelle bzw. zur Motorbohrung des Pumpenge häuses positioniert werden. Zudem sollte die Motorbohrung, welche durch den Betrieb des Systems Bremsflüssigkeits-Leckage aufweisen kann, dauerhaft da gegen verschlossen und abgedichtet werden. Aus der DE 10 2015 201 411 Al ist ein Motor-Pumpen-Aggregat für ein Brems system, mit einem Elektromotor bekannt, welcher eine Motorwelle aufweist. Die Motorwelle treibt mindestens eine in einem Pumpengehäuse angeordnete Fluid pumpe an. Hierbei ist ein Steuergerät am Pumpengehäuse angeordnet und stellt eine aktuelle Drehzahl und/oder ein aktuelles Drehmoment des Elektromotors ein, wobei das Steuergerät über eine Sensoranordnung, welche einen magneti schen Messwertgeber und einen Messwertaufnehmer umfasst, einen aktuellen Drehwinkel der Motorwelle berührungslos erfasst und zur Ansteuerung des Elekt romotors auswertet. Der Messwertgeber ist an einem freien Ende der Motorwelle innerhalb des Pumpengehäuses angeordnet und beeinflusst in Abhängigkeit von der Drehbewegung der Motorwelle mindestens eine magnetische Größe eines von dem magnetischen Messwertaufnehmer erfassten Magnetfelds, welcher ortsfest im Steuergerät bzw. Sensor angeordnet ist.

Aus der DE 10 2016 207 659 Al ist eine Aktuatoreinrichtung für ein Fahrzeug, insbesondere für ein Bremssystem eines Kraftfahrzeugs, mit wenigstens einem elektronisch kommutierten Elektromotor, der einen auf einer drehbar gelagerten Welle drehfest angeordneten Rotor aufweist, und mit wenigstens einem Drehwin kelsensor zum Erfassen einer Drehstellung des Rotors bekannt. Hierbei ist der Drehwinkelsensor gegenüberliegend zu einer Stirnseite der Welle angeordnet. Zudem weist das Ende bzw. die Stirnseite der Welle wenigstens einen Drehwin kelgeber auf. Bei dem Drehwinkelgeber kann es sich beispielsweise um einen Permanentmagneten handeln, der fest mit der Welle verbunden ist, und sich so mit mit dieser mitdreht. Der Drehwinkelsensor erfasst dann das magnetische Feld des Drehwinkelgebers, wobei in Abhängigkeit des erfassten magnetischen Feldes die Drehwinkelstellung der Welle und damit die des Rotors erfasst bzw. bestimmt wird.

Offenbarung der Erfindung

Die Sensoranordnung mit den Merkmalen des unabhängigen Patentanspruchs 1 bzw. das ESP-System für ein Fahrzeug mit den Merkmalen des unabhängigen Patentanspruchs 18 haben jeweils den Vorteil, dass ein Verbindungsadapter eine Schnittstelle zwischen einer Messvorrichtung und einem ersten Gehäuse ausbil det, in welchem ein Körper, dessen Bewegung erfasst und ausgewertet werden soll, beweglich gelagert ist. Über diesen als kostengünstiges Einzelbauteil herge stellten Verbindungsadapter und kostengünstiges und bereits bekanntes Silikon kann die Messvorrichtung einfach am ersten Gehäuse fixiert werden und die Öff nung im ersten Gehäuse abdichten.

Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung stellen eine Sensoranordnung zur berührungslosen Erfassung einer Bewegung eines innerhalb eines ersten Gehäuses beweglich gelagerten Körpers, mit einem Messwertgeber, welcher drehfest mit dem Körper verbunden ist und sich mit dem Körper mitbewegt, und einer ortsfest angeordneten Messvorrichtung zur Verfügung, welche einen Mess wertaufnehmer umfasst. Hierbei beeinflusst der Messwertgeber in Abhängigkeit von der Bewegung des Körpers mindestens eine von dem Messwertaufnehmer erfasste physikalischen Größe. Die Messvorrichtung ist über einen Verbindungs adapter mit dem ersten Gehäuse verbunden. Der Verbindungsadapter weist an einer dem ersten Gehäuse zugewandten Seite eine umlaufende Aufnahmekontur auf, in welche eine Silikonraupe eingebracht und zwischen der Aufnahmekontur und dem ersten Gehäuse verpresst ist, wobei die verpresste Silikonraupe den Verbindungsadapter am ersten Gehäuse fixiert und abdichtet.

Vorzugsweise kann der Verbindungsadapter als Kunststoffspritzteil ausgeführt werden. Dies ermöglicht eine besonders kostengünstige Realisierung des Ver bindungsadapters. Zudem besteht durch einen solchen Verbindungsadapter in vorteilhafter Weise keine Gefahr eines magnetischen Kurzschlusses zwischen einem Permanentmagneten auf dem bewegten Körper und dem Messwertauf nehmer.

Zudem wird ein ESP-System für ein Fahrzeug, mit einem Elektromotor zum An treiben von mindestens einem Druckerzeuger und einer solchen Sensoranord nung vorgeschlagen, welche eine momentane Drehposition und/oder Drehge schwindigkeit einer Welle des Elektromotors ermittelt.

Des Weiteren wird ein Verfahren zum Fügen einer solchen Sensoranordnung vorgeschlagen, welches die nachfolgenden Schritte umfasst: Bereitstellen des ersten Gehäuses mit einer Öffnung, in welcher der Körper mit dem Messwertge ber beweglich gelagert ist. Bereitstellen der mit dem Verbindungsadapter verbun denen Messvorrichtung. Einbringen der Silikonraupe in die umlaufende Aufnah mekontur des Verbindungsadapters. Einführen eines Tubus des Verbindungs adapters in die Öffnung des ersten Gehäuses, so dass die Silikonraupe während des Einführvorgangs in der umlaufenden Aufnahmekontur verdrängt wird und den Verbindungsadapter am ersten Gehäuses fixiert und die Öffnung des ersten Gehäuses abdichtet.

Unter einer Messvorrichtung wird nachfolgend eine Baugruppe mit einem Mess wertaufnehmer verstanden, welcher vorzugsweise auf dem TMR-Effekt (magne- toresistiver Tunneleffekt) basiert. Selbstverständlich können auch Messwertauf nehmer eingesetzt werden, welche auf einem anderen magnetoresistiven Effekt, wie beispielsweise dem AMR- Effekt (Anisotroper magnetoresistiver Effekt), GMR-Effekt (Riesenmagnetowiderstandseffekt), CMR-Effekt (kolossaler magne toresistiver Effekt) usw. basieren. Zudem kann nicht nur der magnetoresistive Ef fekt, sondern auch beispielsweise der Hall-Effekt eingesetzt werden, um die Be wegung eines Körpers zu erfassen. Zur Umsetzung des Halleffekts kann bei spielsweise eine Stahlscheibe statt eines Permanentmagneten als Messwertge ber verwendet werden, deren Bewegung mindestens eine von Hallelementen er fasste physikalische Größe beeinflusst.

Durch die in den abhängigen Ansprüchen aufgeführten Maßnahmen und Weiter bildungen sind vorteilhafte Verbesserungen der im unabhängigen Patentan spruch 1 angegebenen Sensoranordnung und des im unabhängigen Patentan spruch 19 angegebenen Verfahrens zum Fügen einer solchen Sensoranordnung möglich.

Besonders vorteilhaft ist, dass der Verbindungsadapter an der dem ersten Ge häuse zugewandten Seite einen Tubus aufweisen kann, welcher in eine korres pondierende Öffnung im ersten Gehäuse eingeführt werden kann, in welcher der mit dem bewegten Körper verbundene Messwertgeber angeordnet ist. Durch den Tubus kann der Verbindungsadapter einfach und schnell mit dem ersten Ge häuse gefügt werden. In weiterer vorteilhafter Ausgestaltung der Sensoranordnung kann die umlau fende Aufnahmekontur rotationssymmetrisch mit einem geschwungenen offenen Querschnitt am äußeren Rand des Tubus ausgebildet werden, welcher von einer Oberfläche des ersten Gehäuses begrenzt ist. Hierbei dichtet die in der Aufnah mekontur verpresste Silikonraupe den Verbindungsadapter und die Öffnung im ersten Gehäuse ab. Die Aufnahmekontur weist zur Applikation von Silikon an der dem ersten Gehäuse zugewandten Seite bzw. der Unterseite des Verbindungs adapters vorzugsweise eine Geometrie auf, welche einer optimalen Form für den Silikonauftrag und der anschließenden Silikonverdrängung während der Montage der Messvorrichtung auf dem ersten Gehäuse entspricht. Die rotationssymmetri sche Gestaltung der Aufnahmekontur ermöglicht ein einfaches und kostengünsti ges Applizieren der Silikonraupe, da ein Silikondispenser, welcher die Silikon raupe ausgibt, stillsteht und die Messvorrichtung mit dem Verbindungsadapter unter dem Dispenser rotiert. Zudem bietet die geschwungene offene Aufnahme kontur eine größere benetzbare Fläche als beispielsweise eine plane Kontur. Die offene Gestaltung der Aufnahmekontur erlaubt eine leichte, kostengünstige und gleichzeitig präzise Applikation des Silikons. Außerdem wird eine vollautomati sche und optische Kontrolle der aufgebrachten Silikonraupe, beispielsweise hin sichtlich Menge, Form, Fehlstellen usw. ermöglicht. Da eine korrespondierende Oberfläche des ersten Gehäuses die offene Aufnahmekontur nach unten be grenzt ergibt sich beim Fügen der Bauteile in vorteilhafter Weise eine horizontale Verdrängung des Silikons über die Oberfläche des ersten Gehäuses. Damit kann eine Kontamination der Öffnung im ersten Gehäuses und eines darin angeordne ten Motorlagers mit Silikon vermieden werden. Die Aufbringung des Silikons auf der Messvorrichtung bzw. dem Verbindungsadapter und nicht auf dem ersten Gehäuse verringert die Ausschusskosten bei fehlerhaft aufgetragenem Silikon. Durch die Applikation des Silikons auf den Verbindungsadapter und nicht auf das erste Gehäuse ist kein„Abstreifen bzw. Verschleppen“ des Silikons durch den Tubus am Verbindungsadapter in die Öffnung möglich.

In weiterer vorteilhafter Ausgestaltung der Sensoranordnung kann das erste Ge häuse eine umlaufende Ringnut aufweisen, welche die Aufnahmekontur am Ver bindungsadapter zumindest teilweise überlappt. Durch die umlaufende Ringnut ergibt sich eine Vergrößerung der benetzten Oberfläche des ersten Gehäuses. Zudem kann ein Austritt des Silikons über die Außengeometrie des Verbindungs adapters unterbunden werden. Hierbei wird eine scharfe Kante am Übergang der Ringnut zur planen Oberfläche des ersten Gehäuses durch einen konkaven bzw. abgerundeten Übergang vermieden. Dadurch kann ein„Reinschwappen“ des Si likons bei dessen Verdrängung vermieden werden, so dass durch den konkaven bzw. abgerundeten Übergang eine Verdrängung des Silikons ohne Luftein schlüsse erreicht werden kann. Die Größe der Ringnut kann so gewählt werden, dass zuvor nach außen verdrängtes Silikonvolumen sicher in der Ringnut aufge nommen werden kann. Somit kann ein Benetzen der umliegenden Bauteile mit Silikon vermieden werden.

In weiterer vorteilhafter Ausgestaltung der Sensoranordnung kann die Aufnahme kontur zur Aufnahme der Silikonraupe im Verbindungsadapter beispielsweise ei nen Aufnahmeraum mit einem ersten Radius aufweisen, welcher größer als ein Querschnitt der Silikonraupe ist. Dies ermöglicht die Aufnahme der Silikonraupe im Aufnahmeraum ohne Lufteinschlüsse. Zudem kann die Aufnahmekontur zur Aufnahme eines Teils der verpressten Silikonraupe einen Verdrängungsraum mit einem zweiten Radius aufweisen, welcher kleiner als der erste Radius des Auf nahmeraums ist. Zwischen dem Aufnahmeraum und dem Verdrängungsraum kann die Aufnahmekontur einen tangentialen und stetig abfallenden Verlauf mit einer in Bezug auf den Aufnahmeraum und den Verdrängungsraum entgegenge setzten Krümmung und einem dritten Radius aufweisen. Vorzugsweise kann der dritte Radius dem ersten Radius entsprechen. Des Weiteren kann die Aufnahme kontur an einem dem Aufnahmeraum abgewandten Rand des Verdrängungs raums einen Auslauf aufweisen. Hierbei kann die umlaufende Ringnut im ersten Gehäuse die Aufnahmekontur am Verbindungsadapter zumindest im Bereich des Verdrängungsraums überlappen, um Teile des verdrängten Silikons aufzuneh men. Die Ausgestaltung einer solchen Aufnahmekontur in einem Kunststoffspritz- verfahren ist in einem einfachen Auf-/Zu-Werkzeug ohne Schieber möglich. Hier bei kann der kleinere zweite Radius des Verdrängungsraums der Aufnahmekon tur ungefähr der Hälfte des ersten Radius entsprechen. Dies ermöglicht einen Toleranzausgleich der aufgetragenen Silikonmenge. Durch den tangentialen und stetig abfallenden Verlauf zwischen dem Aufnahmeraum und dem Verdrän gungsraum ergibt sich eine gleichmäßige, durchgehende Benetzung der Aufnah- mekontur ohne Lufteinschlüsse. Im Gegensatz dazu würde ein ansteigender Ver lauf beispielsweise Lufteinschlüsse begünstigen. Der Auslauf kann beispiels weise durch einen durch Auflagebereiche am Verbindungsadapter relativ zum ersten Gehäuse erzeugten Spalt gebildet werden und ermöglicht einen zusätzli chen Toleranzausgleich und eine Entlüftung während des Montagevorgangs. Zu dem ergibt sich durch die Entlüftung eine geringstmögliche Prozesszeit, da keine „Wartezeit“ für den Druckabbau benötigt wird. Des Weiteren können zur Vermei dung von Lufteinschlüssen alle Übergänge ohne Hinterschnitte bzw. ansteigende Bereiche ausgeführt werden.

In weiterer vorteilhafter Ausgestaltung der Sensoranordnung kann der Messwert geber einen Permanentmagneten umfassen, und der Messwertaufnehmer kann mindestens eine magnetische Größe eines Magnetfelds des Permanentmagne ten erfassen, welches von der Bewegung des Körpers beeinflusst ist. Hierbei kann der Permanentmagnet beispielsweise in Form eines kunststoffgebundenen permanentmagnetischen Materials als Verlängerung an den Körper angespritzt werden, so dass ein freies Ende des Körpers den Permanentmagneten ausbildet. Alternativ kann der Permanentmagnet mittels warmaushärtendem Klebstoff in ei nem Haltebecher verklebt werden, welcher über mindestens einen Presszapfen in entsprechende Bohrungen im Körper eingepresst dauerhaft befestigt werden kann. Der bewegte Körper kann beispielsweise als drehbeweglich gelagerte Welle oder als translatorisch beweglich gelagerte Stange ausgeführt werden. Hierbei kann bei dem als Welle ausgeführten Körper die Beeinflussung des von dem Messwertaufnehmer erfassten Magnetfelds ausgewertet werden, um einen aktuellen Drehwinkel und/oder eine aktuelle Drehgeschwindigkeit der Welle zu berechnen. Bei dem als Stange ausgeführten Körper kann die Beeinflussung des von dem Messwertaufnehmer erfassten Magnetfelds ausgewertet werden, um eine aktuell zurückgelegte Strecke und/oder eine aktuelle Verschiebegeschwin digkeit der Stange zu berechnen.

In weiterer vorteilhafter Ausgestaltung der Sensoranordnung kann mindestens eine in axialer Richtung verlaufende Einpressrippe an einer Außenwand des Tu bus ausgebildet werden, über welche der Tubus in die Öffnung eingepresst und vorfixiert werden kann. Um das Einführen des Tubus in die Öffnung zu erleich tern kann am Ende der mindestens einen Einpressrippe eine Einführschräge ausgebildet sein. Zusätzlich kann am Rand der Öffnung eine Einführfase ausge bildet werden. Vorzugsweise können mehrere Einpressrippen verteilt an der Au ßenwand des Tubus angeordnet werden und den Tubus in der Öffnung im ersten Gehäuse zentrieren. Dadurch kann die Messvorrichtung bzw. der Messwertauf nehmer in Richtung Öffnung im ersten Gehäuse ausgerichtet und optimal positio niert werden. Durch die Einpressrippen wird die Messvorrichtung bzw. der Mess wertaufnehmer bis zum vollständigen Aushärten der Silikonraupe fixiert und posi tioniert. Im späteren Betrieb, wenn die Überpressung unter Hochtemperatur re- laxiert ist, kann die verpresste und ausgehärtete Silikonraupe die alleinige Fixie rung der Messvorrichtung, sowie die generelle Abdichtung gegenüber Flüssigkeit der Öffnung im ersten Gehäuse übernehmen. Zudem ergeben sich durch die Ein pressrippen entsprechende Spalte zum Entlüften, welche beim Einpressen der Messvorrichtung bzw. des Verbindungsadapters in die Öffnung im ersten Ge häuse nützlich sind. Durch die Entlüftung ergibt sich eine geringstmögliche Pro zesszeit, da keine„Wartezeit“ für den Druckabbau entsteht. Die Einpressrippen ermöglichen die Zentrierung und temporäre Befestigung der Messvorrichtung ohne Hinterschnitte am Verbindungsadapter und/oder in der Öffnung des ersten Gehäuses. Daher ist die Herstellung des Verbindungsadapters als Kunststoff spritzteil durch einfaches Auf-/Zu-Werkzeug ohne Schieber möglich.

In weiterer vorteilhafter Ausgestaltung der Sensoranordnung kann der Verbin dungsadapter am Außenumfang mindestens eine Einbuchtung zum Ansetzen ei nes Positionierungs- und/oder Greifwerkzeugs aufweisen. Vorzugsweise weist der Verbindungsadapter zwei V-förmige Einbuchtungen auf, welche einander ge genüberliegend am Außenumfang ausgebildet sind. Dies ermöglicht ein wieder holtes und präzises Greifen des Verbindungsadapters während diverser Ferti gungsschritte und ein hochgenaues rotatorisches Positionieren der Messvorrich tung in der Öffnung des ersten Gehäuses bei der Endmontage.

In weiterer vorteilhafter Ausgestaltung der Sensoranordnung kann der Verbin dungsadapter an einer der Messvorrichtung zugewandten Stirnseite mehrere Stützflächen zum Ansetzen eines Einpresswerkzeugs und an der dem ersten Ge häuse zugewandten Stirnseite mehrere Auflagebereiche aufweisen, an welchen der Verbindungsadapter an dem ersten Gehäuse aufliegen kann. Hierbei können die Stützflächen und die Auflagebereiche einander gegenüberliegend angeordnet werden.

In weiterer vorteilhafter Ausgestaltung der Sensoranordnung kann ein Abschirm blech über ein zweites Gehäuse der Messvorrichtung geschoben werden und das zweite Gehäuse umschließen. Dadurch kann die Sensorelektronik gegen elektromagnetische Störfelder rund um die Messvorrichtung abgeschirmt werden. Dadurch kann eine Verfälschung der erfassten magnetischen Größe zumindest erschwert oder vermieden werden.

In weiterer vorteilhafter Ausgestaltung der Sensoranordnung kann der Messwer taufnehmer auf einer Leiterplatte positioniert und befestigt werden. Hierbei kann der Verbindungsadapter beispielsweise an einer der Messvorrichtung zugewand ten Seite mindestens einen Presszapfen aufweisen, welcher in eine korrespon dierende Öffnung der Leiterplatte eingepresst werden kann. Vorzugsweise kön nen mehrere Presszapfen verteilt am Verbindungsadapter ausgebildet werden, welche die Leiterplatte mit dem Messwertaufnehmer bezogen auf die Öffnung im ersten Gehäuse positionieren und zentrieren. Dadurch kann die Leiterplatte samt Messwertaufnehmer in axialer und radialer Richtung hochpräzise in der Messvor richtung aufgenommen und der Messwertaufnehmer in Richtung erstes Gehäuse optimal positioniert werden.

In weiterer vorteilhafter Ausgestaltung der Sensoranordnung können das Ab schirmblech, das zweite Gehäuse, die Leiterplatte und der mindestens eine Presszapfen des Verbindungsadapters über mindestens eine Klebeverbindung miteinander verbunden werden.

In weiterer vorteilhafter Ausgestaltung des Verfahrens kann der Tubus des Ver bindungsadapters über mehrere an seiner Außenwand angeordnete Einpressrip pen in die Öffnung eingepresst und zentriert und während der Aushärtung der verpressten Silikonraupe vorfixiert werden. Dadurch kann die Messvorrichtung bis zum vollständigen Aushärten der Silikonraupe fixiert und positioniert werden. Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt und wer den in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert. In der Zeichnung be zeichnen gleiche Bezugszeichen Komponenten bzw. Elemente, die gleiche bzw. analoge Funktionen ausführen.

Kurze Beschreibung der Zeichnungen

Fig. 1 zeigt eine schematische Schnittdarstellung eines Ausführungsbeispiels ei ner Messvorrichtung einer erfindungsgemäßen Sensoranordnung zur Erfassung einer Bewegung eines innerhalb eines ersten Gehäuses beweglich gelagerten Körpers vor dem Fügen mit einem ersten Gehäuse.

Fig. 2 zeigt eine schematische perspektivische Darstellung der Messvorrichtung aus Fig. 1 von unten.

Fig. 3 zeigt eine schematische Draufsicht auf die Messvorrichtung aus Fig. 1 und

2.

Fig. 4 zeigt eine schematische Schnittdarstellung eines Ausführungsbeispiels ei ner erfindungsgemäßen Sensoranordnung zur Erfassung einer Bewegung eines innerhalb eines ersten Gehäuses beweglich gelagerten Körpers.

Fig. 5 zeigt eine Darstellung eines Details V der Messvorrichtung aus Fig. 4.

Fig. 6 zeigt ein schematisches Ablaufdiagramm eines Ausführungsbeispiels ei nes erfindungsgemäßen Verfahrens zum Fügen der Sensoranordnung aus Fig. 4 und 5.

Ausführungsformen der Erfindung

Wie aus Fig. 1 bis 5 ersichtlich ist, umfasst das dargestellte Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Sensoranordnung 1 zur berührungslosen Erfassung einer Bewegung eines innerhalb eines ersten Gehäuses 3 beweglich gelagerten Körpers 26, einen Messwertgeber 20, welcher drehfest mit dem Körper 26 ver bunden ist und sich mit dem Körper 26 mitbewegt, und eine ortsfest angeordnete Messvorrichtung 10, welche einen Messwertaufnehmer 16.2 umfasst. Der Mess wertgeber 20 beeinflusst in Abhängigkeit von der Bewegung des Körpers 26 min destens eine von dem Messwertaufnehmer 16.2 erfasste physikalischen Größe. Hierbei ist die Messvorrichtung 10 über einen Verbindungsadapter 18, welcher im dargestellten Ausführungsbeispiel als Kunststoffspritzteil 18A ausgeführt ist, mit dem ersten Gehäuse 3 verbunden. Der Verbindungsadapter 18 weist an ei ner dem ersten Gehäuse 3 zugewandten Seite eine umlaufende Aufnahmekontur 18.3 auf, in welche eine Silikonraupe 19 eingebracht und zwischen der Aufnah mekontur 18.3 und dem ersten Gehäuse 3 verpresst ist, wobei die verpresste Si likonraupe 19A den Verbindungsadapter 18 am ersten Gehäuse 3 fixiert und ab dichtet.

Wie aus Fig. 1 bis 5 weiter ersichtlich ist, weist der Verbindungsadapter 18 im dargestellten Ausführungsbeispiel an der dem ersten Gehäuse 3 zugewandten Seite einen Tubus 18.1 auf, welcher in eine korrespondierende Öffnung 5 im ers ten Gehäuse 3 einführbar ist, in welcher der mit dem bewegten Körper 26 ver bundene Messwertgeber 20 angeordnet ist. Die umlaufende Aufnahmekontur 18.3 ist rotationssymmetrisch mit einem geschwungenen offenen Querschnitt am äußeren Rand des Tubus 18.1 ausgebildet. Wie aus Fig. 4 und 5 weiter ersicht lich ist, ist der offene Querschnitt der Aufnahmekontur von einer Oberfläche des ersten Gehäuses 3 begrenzt, wobei die in der Aufnahmekontur 18.3 verpresste Silikonraupe 19A den Verbindungsadapter 18 und die Öffnung 5 im ersten Ge häuse 3 abdichtet.

Wie aus Fig. 4 weiter ersichtlich ist, wird die erfindungsgemäße Sensoranord nung 1 im dargestellten Ausführungsbeispiel in einem ESP-System verwendet, um eine momentane Drehposition und/oder Drehgeschwindigkeit einer Welle 26A eines Elektromotors zu ermitteln, welcher zum Antreiben von mindestens ei nem Druckerzeuger verwendet wird. Hierbei wird das erste Gehäuse 3 im darge stellten Ausführungsbeispiel durch ein Pumpengehäuse 3A des ESP-Systems gebildet, welches neben dem Elektromotor, welcher beispielsweise als drehzahl geregelter bürstenloser EC-Motor (Electronically Commutated Motor) ausgeführt ist, mehrere nicht näher dargestellte Fluidpumpen, Federdruckspeicher und Flu idkanäle sowie Magnetventile und Drucksensoren umfasst. Daher ist der be- wegte Körper 26 im dargestellten Ausführungsbeispiel als rotationsbeweglich ge lagerte Welle 26A ausgeführt, an deren freiem Ende ein Permanentmagnet 22 angeordnet ist. Wie aus Fig. 4 weiter ersichtlich ist, ist die Welle 26A des Elektro motors über ein Motorlager 7 drehbeweglich in der als Motorbohrung 5A in das Pumpengehäuse 3A eingebrachten Öffnung 5 gelagert. Hierbei erfasst der Mess wertaufnehmer 16.2 im dargestellten Ausführungsbeispiel mindestens eine mag netische Größe eines Magnetfelds des Permanentmagneten 22, welches von der Bewegung des Körpers 26 beeinflusst ist. Bei dem als Welle 26A ausgeführten Körper 26 ist die Beeinflussung des von dem Messwertaufnehmer 16.2 erfassten Magnetfelds auswertbar, um einen aktuellen Drehwinkel und/oder eine aktuelle Drehgeschwindigkeit der Welle 26A zu berechnen. Bei einem alternativen nicht dargestellten Ausführungsbeispiel ist der bewegte Körper 26 als translatorisch gelagerte Stange ausgeführt. Hierbei ist bei dem als Stange ausgeführten Körper 26 die Beeinflussung des von dem Messwertaufnehmer 16.2 erfassten Magnet felds auswertbar, um eine aktuell zurückgelegte Strecke und/oder eine aktuelle Verschiebegeschwindigkeit der Stange zu berechnen.

Wie aus Fig. 4 weiter ersichtlich ist, ist der Permanentmagnet 22 zur Befestigung an der Welle 26 im dargestellten Ausführungsbeispiel in einem Haltebecher 24 aus einem unmagnetischen Werkstoff eingeklebt. Hierbei wird der Permanent magnet 22 hochgenau auf der Welle 26A positioniert und dauerhaft befestigt. Hierzu weist die Welle 26A eine stirnseitige Bohrung zur Aufnahme eines Press zapfens des Haltebechers 24 auf, so dass der Haltebecher 24 über einen Press sitz dauerhaft an der Welle 26A befestigt werden kann. Der Becherboden dient als magnetische Isolationsstrecke zwischen dem Permanentmagneten 22 und der weichmagnetischen Welle 26A. Hierdurch wird ein Abfluss des Nutzmagnet feldes in die Welle 26A reduziert. Bei einem alternativen nicht dargestellten Aus führungsbeispiel ist der Permanentmagnet in Form eines kunststoffgebundenen permanentmagnetischen Materials als Verlängerung an den Körper 26 ange spritzt, so dass ein freies Ende des Körpers 26 den Permanentmagneten 22 aus bildet.

Wie aus Fig. 1 bis 5 weiter ersichtlich ist, sind mehrere in axialer Richtung verlau fende Einpressrippen 18.2 verteilt an einer Außenwand des Tubus 18.1 angeord net, welche den Tubus 18.1 in der Öffnung 5 im ersten Gehäuse 3 zentrieren. Zudem wird der Tubus 18.1 über die mehreren Einpressrippen 18.2 in die Öff nung 5 bzw. Motorbohrung 5A eingepresst und vorfixiert. Um das Einführen des Tubus 18.1 in die Öffnung 5 zu erleichtern ist im dargestellten Ausführungsbei spiel am Ende der mehreren Einpressrippen 18.2 jeweils eine Einführschräge 18.9 ausgebildet. Zusätzlich ist am Rand der Öffnung 5 eine Einführfase 3.3 aus gebildet.

Wie insbesondere aus Fig. 2 und 3 ersichtlich ist, umfasst der Verbindungsadap ter 18 im dargestellten Ausführungsbeispiel am Außenumfang zwei V-förmige Einbuchtungen 18.7 zum Ansetzen eines Positionierungs- und/oder Greifwerk zeugs. Die beiden V-förmigen Einbuchtungen 18.7 sind einander gegenüberlie gend am Außenumfang des Verbindungsadapters 18 ausgebildet. Die Einbuch tungen 18.7 ermöglichen ein wiederholtes und präzises Greifen des Verbin dungsadapters 18 während diverser Fertigungsschritte und ein hochgenaues ro tatorisches Positionieren der Messvorrichtung 10 in der Öffnung 5 des ersten Ge häuses 3 bei der Endmontage.

Wie aus Fig. 1 bis 5 weiter ersichtlich ist, weist der Verbindungsadapter 18 an ei ner der Messvorrichtung 10 zugewandten Stirnseite drei Stützflächen 18.8 zum Ansetzen eines Einpresswerkzeugs auf. An der dem ersten Gehäuse 3 zuge wandten Stirnseite weist der Verbindungsadapter 18 drei Auflagebereiche 18.6 auf, an welchen der Verbindungsadapter 18 an dem ersten Gehäuse 3 aufliegt. Hierbei sind die Stützflächen 18.8 und die Auflagebereiche 18.6 einander gegen überliegend angeordnet. Selbstverständlich können auch mehr als drei Stützflä chen 18.8 bzw. Auflagebereiche 18.6 vorgesehen werden.

Zudem umfasst die umlaufende Aufnahmekontur 18.3 im dargestellten Ausfüh rungsbeispiel zur Aufnahme der Silikonraupe 19 einen Aufnahmeraum A mit ei nem ersten Radius RI, welcher größer als ein Querschnitt der Silikonraupe 19 ist. Des Weiteren umfasst die Aufnahmekontur 18.3 zur Aufnahme eines Teils der verpressten Silikonraupe 19A einen Verdrängungsraum B mit einem zweiten Radius R2, welcher kleiner als der erste Radius RI des Aufnahmeraums A ist. Im dargestellten Ausführungsbeispiel entspricht der zweite Radius R2 ungefähr der Hälfte des ersten Radius RI. Wie insbesondere aus Fig. 2, 4 und 5 weiter er sichtlich ist, weist die Aufnahmekontur 18.3 zwischen dem Aufnahmeraum A und dem Verdrängungsraum B einen tangentialen und stetig abfallenden Verlauf Al mit einer in Bezug auf den Aufnahmeraum A und den Verdrängungsraum B ent gegengesetzten Krümmung auf. Zudem weist der Verlauf Al einen dritten Radius R3 auf, welcher gleich dem ersten Radius RI ist. Wie aus Fig. 2, 4 und 5 weiter ersichtlich ist, weist die Aufnahmekontur 18.3 an einem dem Aufnahmeraum A abgewandten Rand des Verdrängungsraums B einen Auslauf A2 auf. Der Aus lauf A2 wird im dargestellten Ausführungsbeispiel durch einen Spalt ausgebildet, welcher sich durch die Auflagebereiche 18.6 am Verbindungsadapter 18 zwi schen dem Verbindungsadapter 18 und dem ersten Gehäuse 3 ergibt. Dies er möglicht einen zusätzlichen Toleranzausgleich und eine Entlüftung während des Montagevorgangs.

Vor allem die geometrische Ausgestaltung der Aufnahmekontur 18.3 über meh rere Radien RI, R2, R3 erlaubt eine saubere Anlage der verpressten Silikon raupe 19A an der Oberfläche des ersten Gehäuses 3 und in der Aufnahmekontur 18.3 des Verbindungsadapters 18. Dadurch können beispielsweise Fehlstellen und Lufteinschlüsse innerhalb der Silikondichtung mit dem Ziel einer vollständi gen und gleichmäßigen Benetzung der Oberfläche des ersten Gehäuses 3 und der Aufnahmekontur 18.3 reduziert werden. Darüber hinaus ergibt sich durch die Gestaltung ein vergrößertes Volumen und somit ein vorteilhafter Toleranzaus gleich der aufgebrachten Silikonmenge. Hierbei wird die Silikonraupe 19 in den tieferen Aufnahmeraum A der Aufnahmekontur 18.3 eingebracht. Beim Einpres sen des Tubus 18.1 in die Öffnung 5 des ersten Gehäuses 3 wird die einge- brachte Silikonraupe 19 über den Verlauf Al in den flacheren Verdrängungsraum B und den Auslauf A2 der Aufnahmekontur 18.3 verdrängt und so zwischen der Aufnahmekontur 18.3 und der Oberfläche des ersten Gehäuses 3 verpresst.

Wie aus Fig. 4 und 5 weiter ersichtlich ist, weist das erste Gehäuse 3 im darge stellten Ausführungsbeispiel der Sensoranordnung 1 eine umlaufende Ringnut 3.1 auf, welche die Aufnahmekontur 18.3 am Verbindungsadapter 18 zumindest teilweise überlappt. Im dargestellten Ausführungsbeispiel überlappt die umlau fende Ringnut 3.1 im ersten Gehäuse 3 die Aufnahmekontur 18.3 am Verbin dungsadapter 18 im Bereich des Verdrängungsraums B und des Auslaufs A2, um Teile des verdrängten Silikons 19A aufzunehmen. Durch die umlaufende Ringnut 3.1 ergibt sich eine Vergrößerung der benetzten Oberfläche des ersten Gehäuses 3. Wie insbesondere aus Fig. 5 weiter ersichtlich ist, weist die Ringnut

3.1 einen konkaven bzw. abgerundeten Übergang zur planen Oberfläche des ersten Gehäuse 3 auf.

Wie aus Fig. 1 bis 4 weiter ersichtlich ist, umfasst das dargestellte Ausführungs beispiel der Messvorrichtung 10 ein zweites Gehäuse 12 und ein das zweite Ge häuse 12 umschließendes Abschirmblech 14. Hierbei ist das Abschirmblech 14 geschlossen ausgebildet und über das zweite Gehäuse 12 geschoben. Das zweite Gehäuse 12 ist im dargestellten Ausführungsbeispiel als Kunststoffge häuse ausgebildet. Der Messwertaufnehmer 16.2 ist im dargestellten Ausfüh rungsbeispiel als TMR-Baustein 16.2A ausgeführt, welcher auf dem TMR-Effekt (magnetoresistiver Tunneleffekt) basiert und mit dem am Ende der Welle 26A des bürstenlosen EC-Motors angeordneten Permanentmagneten 22 zusammen wirkt, um die momentane Drehposition der Welle 26A zu erfassen. Selbstver ständlich können auch andere Messwertaufnehmer 16.2 eingesetzt werden, wel che geeignet sind die momentane Drehposition der Welle zu erfassen. Im darge stellten Ausführungsbeispiel der Messvorrichtung 10 umfasst eine Sensorelektro nik 16 neben dem Messwertaufnehmer 16.2, eine Leiterplatte 16.1, auf welcher der Messwertaufnehmer 16.2 positioniert und befestigt ist, und mehrere Strom schienen 16.3, welche in die Leiterplatte 16 eingepresst sind und durch das zweite Gehäuse 12 in Position gehalten werden. Dadurch wird das vom Mess wertaufnehmer 16.2 detektierte Drehpositionssignal über die Leiterplatte 16 und die Stromschienen 16.3 zu einem nicht dargestellten Steuergerät übertragen.

Wie aus Fig. 1, 3 und 4 weiter ersichtlich ist, umfasst der Verbindungsadapter 18 mehrere Presszapfen 18.4. Hierbei ist die Leiterplatte 16.1 so auf den Verbin dungsadapter 18 aufgesetzt, dass die Presszapfen 18.4 in korrespondierende Öffnungen der Leiterplatte 16.1 eingepresst sind und die Leiterplatte 16.1 mit dem Messwertaufnehmer 16.2 bezogen auf die Öffnung 5 im ersten Gehäuse 3 positionieren und zentrieren. Wie aus Fig. 4 weiter ersichtlich ist, bildet der Tubus

18.1 einen Hohlraum aus, in welchen das Ende der Welle 26A mit dem Perma nentmagneten 22 hineinragt. Im dargestellten Ausführungsbeispiel ist der Mess wertaufnehmer 16.2 auf einer der Welle 26A bzw. dem Permanentmagneten 22 zugewandten Seite der Leiterplatte 16.1 in einer Aussparung des Verbindungs adapters 18 angeordnet, welcher von der Leiterplatte 16.1 abgedeckt ist. Das nicht dargestellte Steuergerät kann beispielsweise über Federkontakte mit den Stromschienen 16.3 der Messvorrichtung 10 kontaktiert werden.

Wie aus Fig. 1 bis 4 weiter ersichtlich ist, ist eine Blechplatine des Abschirm blechs 14 entsprechend der Geometrie des zweiten Gehäuses 12 gebogen, wo bei zur Verbesserung der elektromagnetischen Abschirmwirkung das Abschirm blech 14 rundum geschlossen ist. Zudem ist an zwei gegenüberliegenden Seiten des Abschirmblechs 14 jeweils eine Biegelasche mit einer Prägung ausgebildet, welche eine Vorspannkraft auf das zweite Gehäuse 12 ausüben. Zur exakten Po sitionierung des Abschirmblechs 14 im Hinblick auf den Messwertaufnehmer 16.2 weist das zweite Gehäuse 12 zwei gegenüberliegende nicht näher bezeichnete Sockel als Anschlag für das Abschirmblech 14 auf. Dadurch kann ein direkter Kontakt des Abschirmblechs 14 mit der Leiterplatte 16.1 und dadurch ein„Scheu ern“ des Abschirmblechs 14 auf der Leiterplatte 16.1 verhindert werden. Somit wird auch das Risiko eines Kurzschlusses oder einer Leiterbahnunterbrechung reduziert.

Wie aus Fig. 1, 3 und 4 weiter ersichtlich ist, sind das Abschirmblech 14, das zweite Gehäuse 12, die Leiterplatte 16.1 und die Presszapfen 18.4 des Verbin dungsadapters 18 über mehrere Klebeverbindungen 16.4 miteinander verbun den.

Wie aus Fig. 6 weiter ersichtlich ist, stellt das erfindungsgemäße Verfahren 100 zum Fügen einer Sensoranordnung 1 in einem Schritt S100 das erste Gehäuse 3 mit der Öffnung 5 bzw. Motorbohrung 5A bereit, in welcher der Körper 26 bzw. die Welle 26A mit dem Messwertgeber 20 beweglich gelagert ist. Im Schritt S110 wird die mit dem Verbindungsadapter 18 verbundene Messvorrichtung 10 bereit gestellt. Hierbei können die Schritte S100 und S110 in der dargestellten Reihen folge oder zeitgleich oder in umgekehrter Reihenfolge durchgeführt werden. Im Schritt S120 wird die Silikonraupe 19 in die umlaufende Aufnahmekontur 18.3 des Verbindungsadapters 18 eingebracht. Im Schritt S130 wird der Tubus 18.1 des Verbindungsadapters 18 in die Öffnung 5 des ersten Gehäuses 3 so einge führt, dass die Silikonraupe 19A während des Einführvorgangs in der umlaufen den Aufnahmekontur 18.3 verdrängt wird und den Verbindungsadapter 18 am ersten Gehäuses 3 fixiert. Nach einem Aushärte- bzw. Aktivierungsvorgang der verpressten Silikonraupe 19A ist die Messvorrichtung 10 am ersten Gehäuse 3 bzw. dem Pumpengehäuse 3A fixiert und die Öffnung 5 bzw. Motorbohrung 5A abgedichtet. So kann die ver- presste Silikonraupe 19A beispielsweise an Luft oder in einem Ofen aushärten.

Die rotationssymmetrische Gestaltung der Aufnahmekontur 18.3 ermöglicht ein einfaches und kostengünstiges Applizieren der Silikonraupe 19, da ein nicht dar gestellter Silikondispenser, welcher die Silikonraupe 19 ausgibt, stillsteht und die Messvorrichtung 10 mit dem Verbindungsadapter 18 und der Aufnahmekontur 18.3 unter dem Dispenser rotiert. Die offene Gestaltung der Aufnahmekontur 18.3 erlaubt eine leichte, kostengünstige und gleichzeitig präzise Applikation des Silikons. Außerdem wird eine vollautomatische und optische Kontrolle der aufge brachten Silikonraupe, beispielsweise hinsichtlich Menge, Form, Fehlstellen usw. ermöglicht. Da eine korrespondierende Oberfläche des ersten Gehäuses 3 die offene Aufnahmekontur 18.3 nach unten begrenzt ergibt sich beim Fügen der Bauteile in vorteilhafter Weise eine horizontale Verdrängung des Silikons über die Oberfläche des ersten Gehäuses 3. Damit kann eine Kontamination der Öff nung 5 im ersten Gehäuses 3 und des darin angeordneten Motorlagers 7 mit Sili kon vermieden werden. Die Aufbringung des Silikons auf der Messvorrichtung 10 bzw. dem Verbindungsadapter 18 und nicht auf dem ersten Gehäuse 3 verringert die Ausschusskosten bei fehlerhaft aufgetragenem Silikon. Zudem ist kein„Ab streifen bzw. Verschleppen“ des Silikons durch den Tubus 18.1 am Verbindungs adapter 18 in die Öffnung 5 möglich.

Um den Tubus 18.1 des Verbindungsadapters 18 während der Aushärtung bzw. Aktivierung der verpressten Silikonraupe 19A vorzufixieren, wird der Tubus 18.1 im dargestellten Ausführungsbeispiel über die mehreren an seiner Außenwand angeordnete Einpressrippen 18.2 in die Öffnung 5 eingepresst und zentriert.