WAGNER, Dietmar (Imster Strasse 7, Backnang, 71522, DE)
| Ansprüche 1. Sensor-Befestigungseinrichtung, mit mindestens einem an einer Tragstruktur (33) fixierbaren Halter (4) und einem an einem zu befestigenden Sensor (2) angeordneten oder anbringbaren, durch Verrastung lösbar mit dem Halter (4) verbindbaren Gegenstück (5) , wobei das Gegenstück (5) in Achsrichtung einer Hauptachse (18) auf den Halter (4) aufsteckbar ist und wobei an dem Halter (4) eine federelastisch biegbare Rastzunge (32) angeordnet ist, die beim Aufstecken des Gegenstückes (5) mit einer an dem Gegenstück (5) angeord neten Raststruktur (37) in lösbaren Rasteingriff gelangt, da durch gekennzeichnet, dass der Halter (4) einen eine Obersei te (12) aufweisenden Grundkörper (28) enthält, im Bereich dessen Oberseite (12) die Rastzunge (32) angeordnet ist, das das Gegenstück (5) eine Unterseite (15) aufweist, an der die Raststruktur (37) angeordnet ist, und dass am Grundkörper (28) des Halters (4) erste Linearführungsmittel (38) angeord net sind, die zwei die Rastzunge (32) längsseits auf beiden Seiten flankierende, sich in Achsrichtung der Hauptachse (8) erstreckende Linearführungsabschnitte (42a, 42b) aufweisen, auf die das Gegenstück (5) mit zugeordneten zweiten Linear- führungsmitteln (39) aufsteckbar ist, wobei im zusammengesteckten Zustand von Gegenstück (5) und Halter (4) die Unter seite (15) des Gegenstückes (5) über der Oberseite (12) des Grundkörpers (28) liegt und sich die Rastzunge (32) in einem von dem Gegenstück (5) und dem Grundkörper (28) gemeinsam de finierten Hohlraum (72) erstreckt, der für die Löse- Betätigung der Rastzunge (32) an einer in Achsrichtung der Hauptachse (18) orientierten Stirnseite offen ist. 2. Sensor-Befestigungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Rastzunge (32) bei auf den Halter (4) aufgestecktem Gegenstück (5) mit einem Betätigungs- Endabschnitt (55) stirnseitig aus dem Hohlraum (72) herausragt . 3. Sensor-Befestigungseinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Rastzunge (32) einen lamel- lenförmigen Zungenkörper (54) und eine an der nach oben weisenden Längsseite des Zungenkörpers (54) ausgebildete, insbesondere als Rastvorsprung (36a) ausgebildete Raststruktur (36) aufweist. 4. Sensor-Befestigungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die an dem Gegenstück (5) ausgebildete Raststruktur (37) in Form einer Rastvertiefung (37a) ausgebildet ist. 5. Sensor-Befestigungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass an der Unterseite des Gegenstückes (5) zwei in Achsrichtung der Hauptachse (18) mit Abstand zueinander angeordnete, insbesondere jeweils einem Endbereich des Gegenstückes (5) zugeordnete Raststrukturen (37) angeordnet sind, wobei das Gegenstück (5) wahlweise mit einer Vorderseite (24) oder einer Rückseite (25) voraus auf den Halter (4) aufsteckbar ist und je nach gewählter Orientierung entweder die eine oder andere Raststruktur (37) mit der Rastzunge (32) verrastend kooperiert. 6. Sensor-Befestigungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die ersten Linearfüh- rungsmittel (38) zwei an einander entgegengesetzten, quer zu der Hauptachse (18) orientierten Längsseiten des Grundkörpers (28) angeordnete Führungsnuten (43) aufweisen, die sich in Achsrichtung der Hauptachse (18) erstrecken und deren längsseitigen Nutöffnungen einander entgegengesetzt orientiert sind, wobei die zweiten Linearführungsmittel (39) zwei an dem Gegenstück (5) angeordnete Führungsrippen (66) aufweisen, die beim Aufstecken des Gegenstückes (5) jeweils in eine der Führungsnuten (43) stirnseitig eingeschoben werden. 7. Sensor-Befestigungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Linearführungsmittel (38, 39) derart aufeinander abgestimmt sind, dass das Gegenstück (5) von lediglich einer Stirnseite her auf den Halter (4) aufsteckbar ist, wobei die AufSteckseite (74) zweckmäßigerweise diejenige Seite des Halters (4) ist, die der die offene Stirnseite des Hohlraumes (72) aufweisenden Seite des Halters (4) entgegengesetzt ist. 8. Sensor-Befestigungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Halter (4), insbesondere an dessen Grundkörper (28) , Anschlagmittel (44) angeordnet sind, die zur Vorgabe der aufgesteckten Position des Gegenstückes (5) in dessen Aufsteckweg ragen, insbesondere derart, dass das aufgesteckte Gegenstück (5) in der einen Richtung durch die Anschlagmittel (44) und in der diesbezüglich entgegengesetzten Richtung durch die Rastzunge (32) bezüglich dem Halter (4) blockiert ist. 9. Sensor-Befestigungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Gegenstück (5) quer zu der Hauptachse (18) U- förmig profiliert ist, wobei die U- Öffnung nach unten weist und wobei das Gegenstück (5) den Halter (4) im darauf aufgesteckten Zustand reiterähnlich übergreift . 10. Sensor-Befestigungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Grundkörper (28) des Halters (4) eine zu seiner Oberseite (12) und zu einer Stirnseite hin offene Aussparung (45) aufweist, in der sich die Rastzunge (32) erstreckt und die bei aufgestecktem Gegenstück (5) von diesem überdeckt wird und dadurch zumindest teilweise den Hohlraum (72) bildet. 11. Sensor-Befestigungseinrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Rastzunge (32) an der der offenen Stirnseite der Aussparung (45) entgegengesetzten Rückwand (47) der Aussparung (45) einstückig angeformt ist. 12. Sensor-Befestigungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Grundkörper (28) an einer in axialer Verlängerung der Rastzunge (32) befindlichen Stelle von einem die Befestigung an einer Tragstruktur (33) ermöglichenden Befestigungsloch (34) durchsetzt ist, wobei die beiden Linearführungsabschnitte (42a, 42b) der ersten Linearführungsmittel (38) zweckmäßigerweise von zwei sich gegenüberliegenden, in die Befestigungsbohrung (34) einmündenden Querschlitzen (77) des Grundkörpers (3) jeweils in zwei axial zueinander beabstandete Längenabschnitte unterteilt sind . 13. Sensor-Befestigungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Halter (4) ein einstückiges, aus Kunststoffmaterial bestehendes Bauteil ist. 14. Sensor-Befestigungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass sie mehrere in einer Aufreihungsrichtung (78) aneinandergereihte und insbesondere einstückig miteinander verbundene Halter (4) aufweist, die so orientiert sind, dass ihre Hauptachsen (18) parallel zueinander und zugleich rechtwinkelig zu der Aufreihungsrichtung (78) verlaufen, wobei der zwischen benachbarten Haltern (4) vorhandene Verbindungsbereich (83) zweckmäßigerweise als zum Vereinzeln der Halter (4) durchtrennbarer Solltrennbereich ausgebildet ist. 15. Sensor-Befestigungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass der Sensor (2) ein zur Erfassung mindestens einer Zustandsgröße eines Fluides ausgebildeter Fluidsensor ist, insbesondere ein Drucksensor oder ein Durchflusssensor. 16. Sensoranordnung, mit einer Sensor-Befestigungseinrichtung (3) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 15 und mindestens einem an dem mindestens einen Halter (4) lösbar fixierten oder fixierbaren Sensor (2) . |
Die Erfindung betrifft eine Sensor-Befestigungseinrichtung, mit mindestens einem an einer Tragstruktur fixierbaren Halter und einem an einem zu befestigenden Sensor angeordneten und anbringbaren, durch Verrastung lösbar mit dem Halter verbindbaren Gegenstück, wobei das Gegenstück in Achsrichtung einer Hauptachse auf den Halter aufsteckbar ist und wobei an dem Halter eine federelastisch biegbare Rastzunge angeordnet ist, die beim Aufstecken des Gegenstückes mit einer an dem Gegenstück angeordneten Raststruktur in lösbaren Rasteingriff gelangt. Die Erfindung betrifft ferner eine eine solche Sensor- Befestigungseinrichtung und mindestens einen Sensor aufweisende Sensoranordnung .
In dem Katalog „Ventilinseln, Steuerungstechnik, Sensoren", Band 4, Ausgabe 10/2003, Seiten 4/8.1-18 und 4/8.1-23 ist eine Sensoranordnung beschrieben, die mit einer Sensor- Befestigungseinrichtung der oben genannten Art ausgestattet ist und die es ermöglicht, einen Sensor mittels einer Rast- verbindung durch Einclipsen an einem Halter zu fixieren. Der Halter verfügt über eine Ausnehmung, die von mehreren nach oben ragenden Rastzungen begrenzt ist und in die der zu fixierende Sensor, der partiell als Gegenstück zu dem Halter ausgebildet ist, verrastend einsteckbar ist. Der verrastende Effekt basiert auf einem formschlüssigen Eingriff der Rast- zungen in eine an dem Gegenstück des Sensors ausgebildete, mehrere Rastvertiefungen aufweisenden Raststruktur. Zum neuerlichen Lösen des eingesteckten Sensors müssen die Rastzungen einzeln durch ein zwischen sie und den Sensor einzuführendes Werkzeug ausgehebelt werden.
Aus der US 2009/0025493 AI ist es bekannt, einen Sensor mit einem Fortsatz voraus in ein Halteelement einzustecken, das eine entsprechende Öffnung aufweist. An dem Fortsatz sind seitlich Rastvorsprünge ausgebildet, die beim Einstecken des Sensors mit Rasthaken zusammenwirken, welche rückseitig von dem Halteelement wegragen.
Die DE 102 28 161 AI zeigt eine Befestigungsvorrichtung für einen Sensor, der über verrastbare Klemmabschnitte verfügt, die von einem Verriegelungsschieber beaufschlagt werden.
Aus der DE 43 12 062 AI geht ein Sensorsystem hervor, bei dem ein Sensor zu seiner Befestigung von einem U- förmigen Halter übergriffen wird.
Die DE 20 2005 018 866 Ul offenbart eine zur Druck- und
Durchflussmessung geeignete Messvorrichtung, die über Anschlussvorrichtungen zur Befestigung von Fluidleitungen verfügt.
Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, Maßnahmen zu treffen, die bei kompakten Abmessungen eine einfache Bedienung einer Sensor-Befestigungseinrichtung ermöglichen.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist bei einer Sensor- Befestigungseinrichtung der eingangs genannten Art vorgesehen, dass der Halter einen eine Oberseite aufweisenden Grundkörper enthält, im Bereich dessen Oberseite die Rastzunge an- geordnet ist, dass das Gegenstück eine Unterseite aufweist, an der die Raststruktur angeordnet ist, und dass am Grundkörper des Halters erste Linearführungsmittel angeordnet sind, die zwei die Rastzunge längsseits auf beiden Seiten flankierende, sich in Achsrichtung der Hauptachse erstreckende Line- arführungsabschnitte aufweisen, auf die das Gegenstück mit zugeordneten zweiten Linearführungsmitteln aufsteckbar ist, wobei im zusammengesteckten Zustand von Gegenstück und Halter die Unterseite des Gegenstückes über der Oberseite des Grundkörpers liegt und sich die Rastzunge in einem von dem Gegenstück und dem Grundkörper gemeinsam definierten Hohlraum erstreckt, der für die Löse-Betätigung der Rastzunge an einer in Achsrichtung der Hauptachse orientierten Stirnseite offen ist .
Eine erfindungsgemäße Sensoranordnung verfügt über eine derart ausgebildete Sensor-Befestigungseinrichtung und mindestens einen zugeordneten Sensor.
Das Gegenstück ist zweckmäßigerweise ein unmittelbarer Bestandteil des Sensors, insbesondere des Sensorgehäuses.
Die Sensor-Befestigungseinrichtung verfügt über am Grundkörper des Halters angeordnete erste Linearführungsmittel, an denen das Gegenstück mit an ihm angeordneten zweiten Linear- führungsmitteln entlanggleitet, wenn es auf den Halter aufgesteckt wird. Somit ergibt sich beim Aufstecken eine präzise Linearführung. Die zur lösbaren Fixierung des aufgesteckten Gegenstückes dienende Rastzunge befindet sich an der Oberseite der Grundkörpers zwischen zwei zu den ersten Linearfüh- rungsmitteln gehörenden Linearführungsabschnitten und erstreckt sich bevorzugt im Wesentlichen parallel zu diesen. Im aufgesteckten Zustand erstreckt sich das Gegenstück über die Rastzunge hinweg, die mit einer an der Unterseite des Gegen- Stückes ausgebildeten Raststruktur in Eingriff steht. Zu Gunsten kompakter Abmessungen sind der Grundkörper des Halters und das Gegenstück so ausgebildet, dass sie bei montiertem Gegenstück zwischen sich einen Hohlraum begrenzen, innerhalb dessen sich die Rastzunge erstreckt. Dieser Hohlraum ist an einer Stirnseite offen und ermöglicht auf diese Weise den eine Löse-Betätigung bezweckenden Zugriff zu der Rastzunge.
Das Verrasten erfolgt selbsttätig beim Aufschieben des Gegenstückes auf den Halter. Zum Abnehmen des Gegenstückes vom Halter ist lediglich die Rastzunge kurzzeitig auszulenken, so dass der Rasteingriff aufgehoben wird und das Gegenstück - geführt durch die miteinander kooperierenden ersten und zweiten Linearführungsmittel - von dem Halter abgezogen werden kann .
Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung gehen aus den Unteransprüchen hervor.
Eine besonders bequeme Handhabung der Rastzunge zum Zwecke ihres Lösens ist möglich, wenn die Rastzunge im auf den Halter aufgesteckten Zustand des Gegenstückes mit einem Betäti- gungs-Endabschnitt stirnseitig aus dem von dem Gegenstück gemeinsam mit dem Halter begrenzten Hohlraum herausragt. Dieser Betätigungs-Endabschnitt kann beispielsweise mit einer Fingerkuppe beaufschlagt werden, um die Rastzunge zu verschwenken und dadurch die Rastverbindung zu lösen.
Vorzugsweise enthält die Rastzunge einen insbesondere einstückig mit dem Grundkörper ausgebildeten lamellenförmigen Zungenkörper, an dessen nach oben weisender Längsseite eine mit der Raststruktur des Gegenstückes kooperierende Raststruktur ausgebildet ist. Vorzugsweise ist die Raststruktur der Rast- zunge ein Rastvorsprung und die Raststruktur des Gegenstückes eine Rastvertiefung. Eine umgekehrte Anordnung wäre jedoch ebenfalls möglich.
Es können an der Unterseite des Gegenstückes zwei in der Verschieberichtung des Gegenstückes mit Abstand zueinander angeordnete Raststrukturen angeordnet sein, in die die Rastzunge alternativ eingreifen kann, je nachdem, ob das Gegenstück mit seiner Vorderseite oder mit einer Rückseite voraus auf den Halter aufgesteckt wird. Man ist auf diese Weise sehr flexibel bei der Ausrichtung eines zu montierenden Sensors.
Die am Grundkörper angeordneten Linearführungsabschnitte enthalten zweckmäßigerweise jeweils eine sich parallel zu der Hauptachse erstreckende Führungsnut . Somit können zwei Führungsnuten auf einander entgegengesetzten Längsseiten der Rastzunge angeordnet sein, deren längsseitige Nutöffnungen voneinander abgewandt sind. Die am Gegenstück angeordneten zweiten Linearführungsmittel enthalten zweckmäßigerweise zwei sich ebenfalls parallel zu der Hauptachse erstreckende Führungsrippen, die im aufgesteckten Zustand des Gegenstückes jeweils in jeweils eine der Führungsnuten eingreifen. Bei der Aufsteckmontage des Gegenstückes tauchen die Führungsrippen mit einer ihrer Stirnseiten voraus in jeweils eine der Führungsnuten ein und werden in selbige eingeschoben. Auf diese Weise ist eine leichtgängige und verkantungsfreie Schiebemontage möglich.
Die Linearführungsmittel sind insbesondere so ausgebildet, dass das Gegenstück von lediglich einer einzigen Stirnseite her auf den Halter aufsteckbar ist. Diese Stirnseite, die als Aufsteckseite bezeichnet werden kann, befindet sich zweckmäßigerweise entgegengesetzt zu der Seite, an der sich bei aufgestecktem Gegenstück die offene Stirnseite des Hohlraumes befindet. Mit anderen Worten erfolgt das Aufstecken zweckmä- ßigerweise von derjenigen Seite des Halters her, die derjenigen Seite entgegengesetzt ist, an der sich der Betätigungs- Endabschnitt der Rastzunge befindet.
Ein besonders einfach ausgebildeter Rastmechanismus dient zur Fixierung des Gegenstückes in lediglich einer axialen Richtung. Das Blockieren in der entgegengesetzten Richtung übernehmen hierbei Anschlagmittel, die an dem Halter ausgebildet sind und die in den Aufsteckweg des Gegenstückes ragen.
Im Querschnitt quer zu der Hauptachse gesehen, ist das Gegenstück zweckmäßigerweise U- förmig profiliert, wobei die IT- Öffnung nach unten weist . Im auf den Halter aufgesteckten Zustand wird der Halter von dem Gegenstück hierbei reiterähnlich übergriffen.
Die Rastzunge ist zweckmäßigerweise versenkt in einer Aussparung des Grundkörpers des Halters aufgenommen. Diese Aussparung ist zur Oberseite und zu einer Stirnseite des Grundkörpers hin offen. Bei aufgestecktem Gegenstück bildet diese Aussparung zweckmäßigerweise den die Rastzunge aufnehmenden Hohlraum.
Zur Fixierung an einer beliebigen Tragstruktur, beispielsweise an einer fluidtechnischen Komponente oder an einem aschi- nengestell, ist der Grundkörper des Halters zweckmäßigerweise von einem Befestigungsloch durchsetzt, das den Durchgriff einer Befestigungsschraube ermöglicht. Dieses Befestigungsloch befindet sich zweckmäßigerweise auf einer Linie mit der Rastzunge mit axialem Abstand zu dieser. Das Befestigungsloch ist insbesondere derart abgestuft, das es den Kopf einer Befestigungsschraube in einer Weise aufnehmen kann, dass selbiger nicht in den Aufsteckweg des Gegenstückes ragt. Bei dem Halter handelt es sich vorzugsweise um ein einstückiges, aus Kunststoffmaterial bestehendes Bauteil. Auch das Gegenstück ist zweckmäßigerweise ein einstückiges Kunststoffteil .
Die Sensor-Befestigungseinrichtung kann nur einen einzigen Halter aufweisen. Möglich ist aber auch eine Mehrfachausstat- tung mit Haltern, insbesondere derart, dass eine Mehrzahl von Haltern in einer Aufreihungsrichtung aneinandergereiht und insbesondere einstückig miteinander verbunden sind. Auf diese Weise liegt praktisch eine Halterleiste vor, die mit einer Mehrzahl von Sensoren bestückbar ist. Die Verbindungsbereiche zwischen benachbarten Haltern können bei Bedarf so ausgebildet sein, dass sie als Solltrennbereiche fungieren, an denen die Halterleiste durchtrennbar ist, um die Halter zu vereinzeln.
Der dem Gegenstück zugeordnete Sensor ist zweckmäßigerweise ein zur Erfassung mindestens einer Zustandsgröße eines Fluides geeigneter Sensor und soll daher im Folgenden als Fluid- sensor bezeichnet werden. Mit einem solchen Sensor kann beispielsweise der Druck oder der Volumenstrom eines Fluides, beispielsweise Druckluft, ermittelt werden. Der Sensor kann so ausgebildet sein, dass er die gemessenen Werte unmittelbar selbst auswertet. Denkbar ist aber auch eine Ausgestaltung als Transmitter, der die ermittelten Werte an eine externe elektronische Auswerteeinrichtung weiterleitet .
Nachfolgend wird die Erfindung anhand der beiliegenden Zeichnung näher erläutert. In dieser zeigen:
Figur 1 eine bevorzugte Ausführungsform einer Sensoranordnung, die mit einer besonders zweckmäßig gestalte- ten Sensor-Befestigungseinrichtung ausgestattet ist, in einer perspektivischen Rückansicht, die Anordnung aus Figur 1 in einer perspektivischen Vorderansicht, eine Seitenansicht der Anordnung aus Figuren 1 und 2, deren unterer Bereich gemäß Schnittlinie III-III längs geschnitten dargestellt ist, eine Vorderansicht der Anordnung, wobei der untere Bereich einen Querschnitt gemäß Schnittlinie IV- IV aus Figuren 3 und 6 darstellt, eine perspektivische Darstellung des bei der Anordnung aus Figuren 1 bis 4 verwendeten Halters, eine Unteransicht des bei der Anordnung gemäß Figuren 1 bis 4 verwendeten Gegenstückes bzw. Sensors, und eine weitere Ausführungsform der erfindungsgemäßen Anordnung, bei der die Sensor-Befestigungseinrichtung mehrere zu einer Halterleiste zusammen- gefasste Halter beinhaltet.
Das in Figuren 1 bis 6 abgebildete Ausführungsbeispiel zeigt eine Sensoranordnung 1, die sich aus einem Sensor 2 und einer Sensor-Befestigungseinrichtung 3 zusammensetzt. Die Sensor- Befestigungseinrichtung 3 ihrerseits besteht aus einem Halter 4 und einem mit dem Halter 4 lösbar verbindbaren Gegenstück Sensor 2 und Gegenstück 5 bilden vorzugsweise eine Baueinheit. Diese beiden Komponenten können fest oder lösbar miteinander verbunden sein. Das Gegenstück 5 kann ein integraler Bestandteil des Sensors 2 sein.
Der Sensor 2 ist exemplarisch ausgebildet, um eine oder mehrere Zustandsgrößen eines Fluides erfassen zu können. Er kann daher als Fluidsensor bezeichnet werden. Andere Arten von Sensoren könnten jedoch ebenfalls mit der Sensor- Befestigungseinrichtung 3 ausgestattet sein.
Der Sensor 2 verfügt über Signalausgabemittel 6, die beim Ausführungsbeispiel in Form eines mehradrigen Kabels ausgebildet sind. Sie ermöglichen eine Übermittlung elektrischer Signale zwischen dem Sensor 2 und einer nicht gezeigten externen elektronischen Steuereinrichtung. Der Sensor 2 kann ein einfacher Signaltransmitter sein, kann aber auch über eine interne Elektronik verfügen, die die erfassten Messwerte vor Ort verarbeitet .
Der Sensor 2 ist mit mindestens einer, beim Ausführungsbei - spiel mit zwei Anschlusseinheiten 7 ausgestattet, die den insbesondere lösbaren Anschluss je einer Fluidleitung ermöglichen, mit der das hinsichtlich gewisser Eigenschaften zu detektierende Fluid zugeführt und eventuell wieder abgeführt wird. Beim Ausführungsbeispiel verfügt der Sensor 2 über zwei Anschlusseinheiten 7, von denen die eine zum Einspeisen eines Fluides und die andere zur Abfuhr des eingespeisten Fluides dient. Eine nicht genutzte Anschlusseinheit 7 kann bei Bedarf durch einen Blindstopfen verschlossen werden.
Die Anschlusseinheiten 7 sind zweckmäßigerweise als Steckanschlusseinheiten ausgebildet. Zweckmaßigerweise befindet sich eine der Anschlusseinheiten 7 an der gleichen Außenseite des Sensors 7, an der auch die Signalausgabemittel 6 angeordnet sind.
Wenn lediglich ein statischer Druck gemessen werden soll, genügt prinzipiell bereits eine einzige Anschlusseinheit 7.
Das Gegenstück 5 der Sensor-Befestigungseinrichtung 3 ist beim Ausführungsbeispiel ein bevorzugt einstückiger Bestandteil eines Sensors 2 und insbesondere des Gehäuses eines solchen Sensors 2.
Der Halter 4 hat eine Hochachse 8 sowie eine Oberseite 12 und eine Unterseite 13, die jeweils in Achsrichtung der Hochachse 8 orientiert sind.
Auch das Gegenstück 5 hat eine Hochachse 14 und verfügt ferner über eine in Achsrichtung der Hochachse 14 orientierte Unterseite 15.
Wenn das Gegenstück 5 mit dem Halter 4 zusammengebaut ist, verlaufen die beiden Hochachsen 8, 14 parallel zueinander und fallen insbesondere zusammen. Das Gegenstück 5 befindet sich dann an der Oberseite 12 des Halters 4, wobei seine Unterseite 15 der Oberseite 12 des Halters 4 zugewandt ist.
Der Halter 4 hat eine zu der Hochachse 8 rechtwinkelige
Längsachse 16 und das Gegenstück 5 verfügt über eine zu der Hochachse 14 rechtwinkelige Längsachse 17. Wenn das Gegenstück 5 am Halter 4 befestigt ist, verlaufen die beiden
Längsachsen 16, 17 parallel zueinander. Die auf diese Weise zusammengesetzte, den Halter 4 und das Gegenstück 5 enthaltende Baugruppe hat eine gedachte Hauptachse 18, die zu den beiden Längsachsen 16, 17 parallel verläuft. Der Halter 4 hat eine in Achsrichtung der Längsachse 16 orientierte Vorderseite 22 und eine entgegengesetzt orientierte Rückseite 23. Das Gegenstück 5 hat eine in der Achsrichtung der Längsachse 17 orientierte Vorderseite 24 und eine entgegengesetzt orientierte Rückseite 25.
Die zur jeweiligen Hochachse 14, 18 und der zugeordneten Längsachse 16, 17 rechtwinkelige Richtung des Halters 4 und des Gegenstückes 5 sei als Querrichtung bezeichnet. Die entsprechende Querachse ist bezüglich des Halters 4 mit Bezugsziffer 26 und bezüglich des Gegenstückes 5 mit Bezugsziffer 27 bezeichnet.
Der bevorzugt eine längliche Gestalt mit einem im Wesentlichen rechteckigen Grundriss aufweisende Halter 4 enthält einen insbesondere aus einem Kunststoffmaterial bestehenden Grundkörper 28 und eine bevorzugt einstückig an diesem Grundkörper 28 angeordnete Rastzunge 32. Der gesamte Halter 4 ist insbesondere einstückig aus einem Kunststoffmaterial hergestellt .
Der Halter 4 ist mit Mitteln ausgestattet, die seine bevorzugt lösbare Fixierung an einer in Figur 3 strichpunktiert angedeuteten Tragstruktur 33 ermöglichen. Diese Mittel bestehen beim Ausführungsbeispiel aus einem Befestigungsloch 34, das den Grundkörper 28 in der Höhenrichtung durchsetzt. Es ermöglicht den Durchgriff einer Befestigungsschraube.
Zur lösbaren Montage am Halter 4 kann das zunächst eigenständige Gegenstück 5 in einer durch einen Pfeil angedeuteten, mit der Achsrichtung der Hauptachse 18 zusammenfallenden Auf- steckrichtung 35 auf den Halter 4, genauer gesagt auf dessen Grundkörper 28 aufgesteckt werden. Bei diesem AufSteckvorgang wird eine lösbare Rastverbindung hergestellt, die das mon- tierte Gegenstück 5 in Achsrichtung der Hauptachse 18 - diese Richtung sei im Folgenden auch als axiale Richtung bezeichnet - bezüglich dem Halter 4 unbewegbar fixiert. Bei Bedarf kann die Rastverbindung wieder gelöst werden, worauf die Möglichkeit besteht, das Gegenstück 5 entgegen der AufSteckrichtung 35 wieder von dem Halter 4 abzuziehen.
Die Oberseite 12 des Halters 4 ist zugleich die Oberseite des Grundkörpers 28. Die Rastzunge 32 ist im Bereich der vorgenannten Oberseite 12 am Grundkörper 28 angeordnet. Die Rastzunge 32 ist mit einer ersten Raststruktur 36 ausgestattet, die im verrasteten Zustand mit einer an der Unterseite 15 des Gegenstückes 5 ausgebildeten zweiten Raststruktur 37 in einem eine Verriegelung bewirkenden Rasteingriff steht.
Um ein leichtgängiges und verkantungsfreies Aufstecken und Abziehen des Gegenstückes 5 bezüglich des Halters 4 zu ermöglichen, ist der Halter 4 mit ersten Linearführungsmitteln 38 ausgestattet, mit denen am Gegenstück 5, insbesondere an dessen Unterseite 15 ausgebildete zweite Linearführungsmittel 39 in Führungseingriff gelangen und stehen, wenn das Gegenstück 5 auf den Halter 4 aufgesteckt, genauer gesagt aufgeschoben wird .
Die ersten Linearführungsmittel 38 enthalten einen ersten und zweiten Linearführungsabschnitt 42a, 42b. Diese beiden Linearführungsabschnitte 42a, 42b sind an den beiden in der Querrichtung 26 orientierten Längsseiten des Grundkörpers 28 angeordnet und enthalten zweckmäßigerweise je eine sich in der Längsrichtung 16 erstreckende Führungsnut 43. Diese beiden Führungsnuten 43 sind so ausgerichtet, dass ihre längsseitigen Nutöffnungen in der Querrichtung 26 orientiert sind und dabei voneinander wegweisen. Jede Führungsnut 43 ist zur Rückseite 23 des Grundkörpers 28 hin offen. Am entgegenge- setzten, der Vorderseite 22 zugewandten Ende sind beide Führungsnuten 43 zweckmäßigerweise durch je ein Anschlagmittel 44 verschlossen oder zumindest begrenzt. Die beiden Anschlagmittel 44 sind auch in Figur 6 ersichtlich, wo der zugehörige Bestandteil des Grundkörpers 28 gestrichelt angedeutet ist. Die Anschlagmittel 44 sind zweckmäßigerweise ein einstückiger Bestandteil des Grundkörpers 28.
Die Rastzunge 32 ist so angeordnet, dass sich, zumindest in Achsrichtung der Hochachse 8 gesehen, mit wenigstens einem Teil ihrer Länge zwischen den beiden Linearfuhrungsabschnit - ten 42a, 42b zu liegen kommt. Sie wird also von diesen beiden Linearführungsabschnitten 42a, 42b flankiert.
Zweckmäßigerweise ist die Rastzunge 32 versenkt im Grundkörper 28 aufgenommen. Der Grundkörper 28 weist zu diesem Zweck an seiner Oberseite 12 eine nach oben und zur vorderen Stirnseite bzw. Vorderseite 22 des Grundkörpers 28 hin offene Aussparung 45 auf, in der sich die Rastzunge 32 in der Längsrichtung 16 erstreckt. Die stirnseitige Öffnung der Aussparung 45 ist mit Bezugsziffer 46 bezeichnet.
Die Rastzunge 32 hat eine längliche Gestalt und weist einen äußeren Endabschnitt 52 sowie einen inneren Endabschnitt 53 auf. Mit ihrem inneren Endabschnitt 53 ist sie zweckmäßigerweise einstückig an einer vom Grundkörper 28 gebildeten Rückwand 47 der Aussparung 45 befestigt, wobei diese Rückwand 47 der stirnseitigen Öffnung 46 gegenüberliegt. Genauer gesagt verfügt die Rastzunge 32 zweckmäßigerweise über einen lamel- lenförmigen Zungenkörper 54, der an der Rückwand 47 angeformt ist. An diesen Zungenkörper 54 ist, an der nach oben weisenden Längsseite, die erste Raststruktur 36 ausgebildet. Wie insbesondere aus Figur 3 ersichtlich ist, erstreckt sich die Rastzunge 32 in der Aussparung 45 mit Höhenabstand oberhalb des Aussparungsbodens 56. Dadurch ist es möglich, die federelastisch biegbare Rastzunge 32 gemäß Doppelpfeil 57 in einer von der Längsachse 16 und der Hochachse 8 aufgespannten Schwenkebene zu verschwenken. Die federelastischen Eigenschaften ergeben sich aus der aterialwahl und der Dimensionierung des relativ dünnen Zungenkörpers 54.
Solange das Gegenstück 5 nicht mit der Rastzunge 32 kooperiert, nimmt selbige bezüglich des Grundkörpers 28 die aus Figur 5 ersichtliche und in Figur 3 gestrichelt angedeutete Grundstellung ein. Hierbei ragt die beim Ausführungsbeispiel von einem Rastvorsprung 36a gebildet erste Raststruktur 36 zweckmäßigerweise nach oben über den Grundkörper 28 hinaus.
Durch Beaufschlagung des Betätigungs-Endabschnittes 55 mit einer nach unten gerichteten Betätigungskraft 58 kann die Rastzunge 32 unter Ausführung der Schwenkbewegung 57 nach unten hin ausgelenkt werden, wobei sie sich an den Aussparungs- boden 56 annähert.
Zwischen dem innerhalb der Aussparung 45 liegenden Längenabschnitt der Rastzunge 32 und den beiden die Aussparung 45 längsseits begrenzenden, vom Grundkörper 28 gebildeten Seitenwänden 62 liegt zweckmäßigerweise jeweils ein Zwischenraum vor .
Die erste Raststruktur 36 ist in Achsrichtung der Längsachse 16 mit Abstand zu der Rückwand 47 angeordnet, so dass sie bei der Schwenkbewegung 57 der Rastzunge 32 ebenfalls entsprechend verschwenkt wird. Insgesamt ist die Länge der Rastzunge 32 vorzugsweise so gewählt, dass sie durch die stirnseitige Öffnung 46 hindurch nach außen ragt. Somit ist der Betätigungs-Endabschnitt 55 der vorderen Stirnseite 22 des Grundkörpers 28 außen vorgelagert . Er kann somit bequem mit einer Fingerkuppe beaufschlagt werden, um die Rastzunge 32 aktiv zu betätigen.
Das Gegenstück 5 hat zweckmäßigerweise einen zumindest im Wesentlichen U- förmigen Querschnitt. Die U-Öffnung weist dabei nach unten und ist im am Halter 4 montierten Zustand dessen Oberseite 12 zugewandt .
Genauer gesagt verfügt das Gegenstück 5 beim Ausführungsbei- spiel über zwei längsseits außen angeordnete, nach unten ragende Führungsschenkel 63a, 63b, die Bestandteile der zweiten Linearführungsmittel 39 sind. Die beiden Führungsschenkel 63a, 63b bilden die längsseitige Begrenzung eines nach unten sowie nach vorne und hinten offenen Aufnahmeraumes 64, an dessen nach unten weisender Grundfläche 65 die zweite Raststruktur 37 ausgebildet ist.
An den zu der Grundfläche 65 in Achsrichtung der Hochachse 14 beabstandeten unteren Endbereichen der beiden Führungsschenkel 63a, 63b ist jeweils eine in der Querrichtung 26 nach innen ragende und sich in Achsrichtung der Längsachse 17 erstreckende Führungsrippe 66 ausgebildet. Die Führungsrippen 66 befinden sich also an den einander zugewandten Innenflächen der beiden Führungsschenkel 63a, 63b.
Zur Montage am Halter 4 wird das Gegenstück 5 zunächst derart in axialer Verlängerung zu dem Halter positioniert, dass jede der beiden Führungsrippen 66 mit einer der beiden Führungsnuten 63 axial fluchtet. Dabei ist die Vorderseite 24 des Gegenstückes 5 der Rückseite 23 des Halters 4 zugewandt. Im nächsten Schritt wird das Gegenstück 5 in der Aufsteckrichtung 35 bewegt und auf den Halter 4 aufgeschoben, wobei der obere Abschnitt des Grundkörpers 28 von vorne her in den Aufnahmeraum 64 eintaucht. Dieser Vorgang ist damit verbunden, dass die Führungsrippen 66 mit ihren vorderen Stirnseiten voraus in die rückseitig offenen Führungsnuten 43 eingefädelt und eingeschoben werden.
Bei diesem Aufsteckvorgang gelangen die beiden Raststrukturen 36, 37 selbsttätig in einen lösbaren Rasteingriff miteinander. Der Rasteingriff liegt dann vor, wenn das Gegenstück 5 beim Aufschieben eine Endposition erreicht hat, die dadurch vorgegeben ist, dass die Führungsrippen 66 auf die Anschlagmittel 44 auflaufen.
Beim Vorgang des Verrastens führt die Rastzunge 32 eine zunächst nach unten und dann wieder nach oben gerichtete
Schwenkbewegung aus. Diese ist durch die Konturierung der über die erste Raststruktur 36 hinweggleitenden Unterseite des Gegenstückes und insbesondere der Grundfläche 65 des Aufnahmeraumes 64 bedingt .
Während die erste Raststruktur 36 als Rastvorsprung 36a ausgebildet ist, umfasst die zweite Raststruktur 37 eine Rastvertiefung 37a, die an der in der AufSteckrichtung 35 weisenden Seite von einer Verriegelungsschulter 67 begrenzt ist. Wenn nun das Gegenstück 5 auf den Halter 4 aufgeschoben wird, läuft die Verriegelungsschulter 67 kurz vor Erreichen der Endposition des Gegenstückes 5 über den Rastvorsprung 36a hinweg und drückt dabei die Rastzunge 32 nach unten. Sobald die Verriegelungsschulter 67 den Rastvorsprung 36a passiert hat - dies ist beim Erreichen der Endposition der Fall - schnappt die Rastzunge 32 aufgrund ihrer federnden Vorspan- nung zurück nach oben, wobei der Rastvorsprung 36a in die Rastvertiefung 37a eintaucht.
Das leichte Hinweggleiten der Verriegelungsschulter 67 über den Rastvorsprung 36a wird vorzugsweise dadurch begünstigt, dass der Rastvorsprung 36a rückseitig eine relativ flache hintere Flanke 68 aufweist. Die vordere Flanke 69 hingegen ist relativ steil, so dass sich beim Hintergreifen der Verriegelungsschulter 67 ein sicherer Verriegelungseingriff einstellt .
In der Endposition ist das Gegenstück 5 somit dadurch axial unbewegbar fixiert, dass es in der einen Richtung an den Anschlagmitteln 44 und in der Gegenrichtung an dem Rastvorsprung 36a anliegt.
Prinzipiell wäre es denkbar, die Anordnung von Rastvorsprung 36a und Rastvertiefung 37a zu vertauschen.
Um das Gegenstück 5 mit dem daran angeordneten Sensor 2 wieder vom Halter 4 zu entfernen, ist lediglich manuell mit der schon erwähnten Betätigungskraft 58 auf den Betätigungs- Endabschnitt 55 einzuwirken, so dass die Rastzunge 32 nach unten gebogen wird und der Rastvorsprung 36a aus der Rastvertiefung 37a herausgehoben wird. In dieser verschwenkten Stellung der Rastzunge 32 lässt sich das Gegenstück 5 entgegen der AufSteckrichtung 35 ohne weiteres vom Halter 4 abziehen, wobei auch hierbei eine durch die beiden Linearführungsmittel 38, 39 geführte Linearbewegung vorliegt.
Die obigen Ausführungen machen deutlich, dass im zusammengesteckten Zustand von Gegenstück 5 und Halter 4 die Unterseite 15 des Gegenstückes 5 über der Oberseite 12 des Grundkörpers 28 zu liegen kommt. Dabei wird der im Bereich der Aussparung 45 liegende Längenabschnitt der Rastzunge 32 von dem Gegenstück 5 abgedeckt. Der Grundkörper 28 und das Gegenstück 5 definieren somit gemeinsam einen von der Aussparung 45 gebildeten oder zumindest mitbestimmten Hohlraum 72, in dem sich die Rastzunge 32 erstreckt. Dieser Hohlraum 72 ist zur Vorderseite 22, 24 hin offen - die entsprechende Hohlraumöffnung 73 entspricht beim Ausführungsbeispiel der stirnseitigen Öffnung 46 der Aussparung 45 - , wobei durch diese Hohlraumöffnung 73 die Rastzunge 32 mit ihrem Betätigungs-Endabschnitt 55 nach außen ragt, um die schon erwähnte Lösebetätigung problemlos vornehmen zu können.
Die Hohlraumöffnung 73 wird gemeinsam umrahmt von den die stirnseitige Öffnung 46 der Aussparung 45 begrenzenden Abschnitten des Grundkörpers 28 und dem auf der Oberseite 12 des Grundkörpers 28 angeordneten Gegenstück 5.
Die Linearführungsmittel 38, 39 sind zweckmäßigerweise so aufeinander abgestimmt, dass das Gegenstück 5 von lediglich einer der beiden Stirnseiten des Halters 4 her auf den Halter 4 aufsteckbar ist. Die betreffende Stirnseite - als Aufsteck- seite 74 bezeichenbar - ist beim Ausführungsbespiel die Rückseite 23 des Halters 4. Das Aufstecken und Abziehen des Gegenstückes 5 auf den bzw. von dem Halter 4 erfolgt also über diejenige Stirnseite hinweg, die derjenigen Stirnseite entge ¬ gengesetzt ist, der der Betätigungs-Endabschnitt 55 der Rastzunge 32 zugeordnet ist.
Verantwortlich für die nur einseitig mögliche Montage und Demontage des Gegenstückes 5 sind beim Ausführungsbeispiel die die beiden Führungsnuten 43 im Bereich der Vorderseite 22 begrenzenden Anschlagmittel 44. Die Führungsrippen 66 können somit nur von der Rückseite 23 her in die Führungsnuten 43 eingeschoben werden. Um beim montierten Gegenstück 5 einen bündigen Abschluss zwischen den vorderen Stirnflächen des Gegenstückes 5 und des Grundkörpers 28 zu erhalten, enden die Führungsrippen 66 mit einem Abstand „a" vor der vorderen Stirnfläche bzw. Vorderseite 24 des Gegenstückes 5. Dieser Abstand „a" entspricht der in Achsrichtung der Längsachse 16 gemessenen Länge der von der Wandung des Gegenstückes 5 gebildeten Anschlagmittel 44.
Somit werden die Führungsrippen 66 stirnseitig um ein dem Abstand „a" entsprechendes Maß von den Führungsschenkeln 63a, 63b überragt. Selbige greifen daher längsseits außen an den Anschlagmitteln 44 vorbei und erstrecken sich bis zur Vorderseite 24 des Gegenstückes 5.
Vorzugsweise ist das Gegenstück 5 so gestaltet, dass es wahlweise mit seiner Vorderseite 24 oder mit seiner Rückseite 25 voraus auf den Halter 4 aufsteckbar und im aufgesteckten Zustand jeweils lösbar verrastbar ist. Der Anwender hat somit beispielsweise die Möglichkeit, den örtlichen Gegebenheiten entsprechend die Steckmontage so vorzunehmen, dass die beim Ausführungsbeispiel an der Rückseite des Sensors 2 abgehenden Signalausgabemittel 6 der Vorderseite 22 oder der Rückseite 23 des Halters 4 zugeordnet sind.
Damit das Gegenstück 5 bei beiden Ausrichtungen mit der Vorderseite 24 des Grundkörpers 28 fluchtet, enden die Führungsrippen 66 auch im Bereich der Rückseite 25 mit einem Abstand „b" vor der rückwärtigen Stirnseite des Gegenstückes 5, wobei die Länge dieses Abstandes „b" zweckmäßigerweise der Länge des Abstandes „a" entspricht.
Um bei beiden Ausrichtungen die gewünschte Verrastung zu ermöglichen, verfügt das Gegenstück 5 an seiner Unterseite 15 zweckmäßigerweise über nicht nur eine zweite Raststruktur 37, sondern über eine zusätzliche weitere zweite Raststruktur 37 . Diese weitere zweite Raststruktur 37 entspricht in ihrer Ausgestaltung zweckmäßigerweise derjenigen der oben beschriebenen zweiten Raststruktur 37, ist aber mit Bezug zur Querachse 27 spiegelbildlich ausgestaltet. Sie verfügt exemplarisch über eine weitere Rastvertiefung 37a die auf der der Rückseite 25 zugewandten Seite von einer weiteren Verriegelungsschulter 67 flankiert ist. Je nachdem, mit welcher Orientierung das Gegenstück 5 auf den Halter 4 aufgesteckt ist, kooperiert somit der Rastvorsprung 36a entweder mit der vorderen Verriegelungsschulter 67 oder mit der hinteren, weiteren Verriegelungsschulter 67'.
Beide zweiten Raststrukturen 37, 37 λ sind zweckmäßigerweise jeweils einem der beiden Endbereiche des Gegenstückes 5 zugeordnet .
Das oben schon angesprochene Befestigungsloch 34 durchsetzt den Grundkörper 28 zweckmäßigerweise an einer Stelle, die in axialer Verlängerung zu der Rastzunge 32 angeordnet ist. Insbesondere liegt das Befestigungsloch 34 zwischen dem inneren Endabschnitt 53 der Rastzunge 32 und der Rückseite 23. Das Befestigungsloch 34 ist zweckmäßigerweise durch die Rückwand 47 von der Aussparung 45 abgetrennt.
Das Befestigungsloch 34 hat zweckmäßigerweise einen zur Oberseite 12 ausmündenden oberen Längenabschnitt 75 und einen sich daran anschließenden, zur Unterseite 13 des Grundkörpers 28 ausmündenden unteren Längenabschnitt 76 mit bezüglich dem oberen Längenabschnitt 75 kleinerem Durchmesser. Der untere Längenabschnitt 76 ist vorgesehen, um vom Gewindeschaft einer Befestigungsschraube durchsetzt zu werden, die von der Oberseite 12 her in das Befestigungsloch 34 einsteckbar ist. Der obere Längenabschnitt 75 hat einen größeren Durchmesser als der untere Längenabschnitt 76, um den Schraubenkopf darin versenkt aufnehmen zu können. Der obere Längenabschnitt 75 hat zweckmäßigerweise eine derartige Länge, dass der Schraubenkopf der eingesteckten Befestigungsschraube nicht über die Oberseite 12 hinausragt und folglich auch das Aufstecken und Abziehen des Gegenstückes 5 nicht behindert.
Im Bereich des oberen Längenabschnittes 75 ist der Grundkörper 28 zweckmäßigerweise mit zwei sich in Richtung der Querachse 26 gegenüberliegenden Querschlitzen 77 versehen, die jeweils innen zu dem oberen Längenabschnitt 75 des Befestigungsloches 34 und außen zu den längsseitigen Außenflächen des Grundkörpers 28 ausmünden. Diese Querschlitze 77 durchtrennen jeweils einen der beiden Linearführungsabschnitte 42a, 42b der ersten Linearführungsmittel 38 und unterteilen selbigen in zwei axial zueinander beabstandete Längenabschnitte. Durch die Querschlitze 77 hindurch kann eine Befestigungsschraube sehr leicht seitlich an ihrem Schraubenkopf erfasst werden.
Die aus Figur 7 ersichtliche Ausführungsform einer weiteren Sensoranordnung 1 λ und Sensor-Befestigungseinrichtung 3' besteht aus einer Mehrfachanordnung der anhand der Figuren 1 bis 6 beschriebenen Ausführungsform. Auf eine Erläuterung der Einzelheiten kann daher verzichtet werden. Übereinstimmende Bauteile sind mit identischen Bezugszeichen versehen.
Bei dieser modifizierten Bauform ist eine Mehrzahl von Haltern 4 in einer durch eine strichpunktierte Linie gekennzeichneten Aufreihungsrichtung 78 aneinandergereiht und zu einer Halterleiste 79 zusammengefasst . Die einzelnen Halter 4 sind dabei zweckmäßigerweise einstückig miteinander verbunden und jeweils so orientiert, dass ihre Längsachsen 16 rechtwin- kelig zu der Aufreihungsrichtung 78 und zugleich parallel zueinander verlaufen. Alle Halter 4 sind untereinander zweckmäßigerweise identisch ausgerichtet.
Auf jedem Halter 4 kann, unabhängig von anderen Sensoren 2 und Gegenstücken 5, jeweils ein individuelles Gegenstück 5 in der geschilderten Weise lösbar montiert werden. Die Figur 7 zeigt eine mit insgesamt acht Haltern 4 ausgestattete Halterleiste 79, die zur Hälfte mit Gegenstücken 5 bzw. Sensoren 2 bestückt ist.
Die Verbindungsbereiche 83 zwischen in der Aufreihungsrichtung 78 jeweils unmittelbar aufeinanderfolgenden Haltern 4 sind stegartig dünn ausgebildet und verbinden jeweils zwei benachbarte Grundkörper 28 miteinander. Sie sind insbesondere so ausgebildet, dass sie als Solltrennbereiche nutzbar sind, an denen die Halterleiste 79 jeweils bei Bedarf durchtrennbar ist, um die Halter 4 zu einzelnen Haltern 4 oder zu Gruppen von Haltern 4 zu vereinzeln.
Zwischen unmittelbar benachbarten Haltern 4 verläuft zweckmäßigerweise eine in Achsrichtung der Längsachse 16 durchgehende und zur Oberseite der Grundkörper 28 hin offene längliche Aussparung 84. Jede Aussparung 84 ist an der Unterseite von einem der Verbindungsbereiche 83 begrenzt.
Die Aussparungen 84 sind breit genug, um den gleichzeitigen Eingriff zweier FührungsSchenkel 63a, 63b zweier an benachbarten Haltern 4 fixierter Gegenstücke 4 zu ermöglichen. Indem die Führungsnuten 43 zu der Aussparung 84 hin offen sind, können in sie die Führungsrippen 66 problemlos eingreifen.
Es besteht übrigens auch die Möglichkeit, mehrere Halter 4 in der Aufreihungsrichtung 78 unmittelbar aneinander anliegend zu einer ehrfachanordnung zu kombinieren, ohne dass zwischen ihnen eine feste Verbindung vorliegt. Es wäre darüber hinaus ferner möglich, an den Grundkörpern 28 der Halter 4 Verbindungsstrukturen auszubilden, beispielsweise Schwalbenschwanz - konturen, die es ermöglichen, mehrere Halter 4 unter Bildung einer Halterleiste miteinander zu kombinieren.
