Kramer, Gerhard (Bahnhofststrasse 8, Penzing-Untermühlhausen, 86929, DE)
Brunner, Hubert (Mühlgasse 4A, Weil, 86947, DE)
Funk, Gerd (Pater-Rupert-Meyer-Strasse 28D, Landsberg, 86899, DE)
Wallenwein, Katharina (Ringstrasse 30, Weil, 86947, DE)
Klasmeier, Jürgen (Dresdener Strasse 11, Buchloed, 86807, DE)
Greiner, Michael (Untere Hauptstrasse 8, Freising, 85354, DE)
Jürgens, Andrea (Aubing-Ost-Strasse 15A, München, 81245, DE)
Imgram, Judith (Katharinenstrasse 2 1/2, Landsberg, 86899, DE)
Lagerbauer, Florian (Ringstrasse 22, München, 81375, DE)
Kramer, Gerhard (Bahnhofststrasse 8, Penzing-Untermühlhausen, 86929, DE)
Brunner, Hubert (Mühlgasse 4A, Weil, 86947, DE)
Funk, Gerd (Pater-Rupert-Meyer-Strasse 28D, Landsberg, 86899, DE)
Wallenwein, Katharina (Ringstrasse 30, Weil, 86947, DE)
Klasmeier, Jürgen (Dresdener Strasse 11, Buchloed, 86807, DE)
Greiner, Michael (Untere Hauptstrasse 8, Freising, 85354, DE)
Jürgens, Andrea (Aubing-Ost-Strasse 15A, München, 81245, DE)
Imgram, Judith (Katharinenstrasse 2 1/2, Landsberg, 86899, DE)
| 1. | Sensorpositioniervorrichtung (20,200, 300) für ein mit Heißluft und/oder mit Dampf betriebenes Gargerät zur lösbaren Fixierung zumindest eines Sensors zwecks Erfassung zumindest eines Garparameters, umfassend Gargutgrößen eines Gargutes und/oder Kli maparameter in einem Garraum des Gargeräts, relativ zu einem Zubehör zur Plazierung mindestens eines Gargutes in dem Garraum, gekennzeichnet durch zumindest einen Drehkopf (28,214, 306) mit mindestens einer Aufnahmeöffnung (30, 216,308) für den Sensor, in der der Sensor entlang seiner Länge verstellbar positionier bar ist, und zumindest einen Arm (26, 206, 210,304, 304'), der an seinem einen Ende mit dem Drehkopf (28,214, 306) und an seinem anderen Ende mit dem Zubehör, umfassend eine Vielzahl von sich im Wesentlichen horizontal im Garraum erstreckenden Schienen (14, 14', 14"), insbesondere unter Einsatz einer Einhängeleiter (10,10'), eines Einhängege stells, eines Hordengestells und/oder Hordengestellwagens, zur Plazierung zumindest eines Gastronomiebehälters (40), vorzugsweise im Wesentlichen horizontal in dem Gar raum, zwischen zwei sich horizontal gegenüberliegenden Schienen (14,14', 14"), ver bindbar ist, wobei die Verbindung zwischen dem Arm (26,206, 210, 304, 304') und dem Zubehör in verschiedenen Vertikalpositionen arretiert ist. |
| 2. | Sensorpositioniervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Arm (26,206, 210) relativ zum Zubehör zumindest um eine Achse verschwenkbar und/oder längenverstellbar ist. |
| 3. | Sensorpositioniervorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Arm teleskopartig ausgebildet ist. |
| 4. | Sensorpositioniervorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch ge kennzeichnet, dass der Arm zumindest zwei zueinander bewegliche Abschnitte (206,210) aufweist, die vorzugsweise durch ein erstes Gelenk (208) voneinander getrennt sind. |
| 5. | Sensorpositioniervorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch ge kennzeichnet, dass zwischen dem Arm (206,210) und dem Drehkopf (214) ein zweites Gelenk (212) und/oder zwischen dem Arm (26) und dem Zubehör ein drittes Gelenk (24) angeordnet ist bzw. sind. |
| 6. | Sensorpositioniervorrichtung nach Anspruch 4 oder 5 dadurch gekennzeichnet, dass das erste, zweite und/oder dritte Gelenk (212,24) in Form eines Drehgelenks, insbeson dere Kugelgelenks, ausgeformt ist bzw. sind. |
| 7. | Sensorpositioniervorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch ge kennzeichnet, dass der Arm (26,206, 210,304, 304') über zumindest ein erstes Verbindungsglied (23,204, 302, 302') mit dem Zubehör verbindbar ist. |
| 8. | Sensorpositioniervorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Verbindungsglied (204,302, 302') mit einer Schiene (14', 14") verbindbar ist, vorzugsweise über eine Steck, Schnappoder Klemmverbindung. |
| 9. | Sensorpositioniervorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Schiene (14'), vorzugsweise jede Schiene, mit einem zweiten Verbindungsglied (202) verbindbar oder ausgeformt ist, an das das erste Verbindungsglied (204) anbring bar ist. |
| 10. | Sensorpositioniervorrichtung nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest zwei Arme (304, 304') vorgesehen sind, die jeweils mit einem Ende mit dem Zubehör (14") und mit dem anderen Ende mit dem Drehkopf (306) verbindbar sind, wo bei vorzugsweise an dem mit dem Drehkopf (306) verbindbaren Ende die beiden Arme (304,304') miteinander verbunden sind. |
| 11. | Sensorpositioniervorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Arme (304,304') in einem spitzen Winkel zueinander angeordnet sind. |
| 12. | Sensorpositioniervorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Zubehör zumindest ein, vorzugsweise im Wesentlichen vertikal verlaufendes, Füh rungsglied (22) aufweist, mit dem das erste Verbindungsglied (23) verbindbar oder ver bunden ist, wobei vorzugsweise das erste Verbindungsglied (23) längs des Führungs gliedes (22) verfahrbar und/oder relativ zum Führungsglied (22) verdrehbar ist. |
| 13. | Sensorpositioniervorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Führungsglied (22) im Wesentlichen senkrecht zu den Schienen (14) verläuft sowie mit einem Halteglied (12) für die Schienen (14), vorzugsweise lösbar, verbindbar ist, wobei das erste Verbindungsglied (23) insbesondere auf das Führungsglied (22) auf setzbar, aufsteckbar oder aufklemmbar ist. |
| 14. | Sensorpositioniervorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch ge kennzeichnet, dass der Arm (26) relativ zum Zubehör in einer Sensierposition A oder einer Parkposition B arretierbar ist. |
| 15. | Sensorpositioniervorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Halteglied (12) eine Arretiervorrichtung, vorzugsweise in Form eines Hakens (32), zum Halten des Arms (26) in der Parkposition B bereitgestellt ist. |
| 16. | Sensorpositioniervorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüchen, dadurch ge kennzeichnet, dass der Arm (26) nichtverlierbar mit dem Zubehör verbindbar ist. |
| 17. | Sensorpositioniervorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüchen, gekenn zeichnet durch zumindest eine Anschlagoder Einrasteinrichtung für den Sensor in dem Drehkopf, wobei der Sensor in jeder Anschlagbzw. Einraststellung in dem Gargut einstellbar po sitionierbar ist. |
| 18. | Sensorpositioniervorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüchen, gekenn zeichnet durch eine Verstelleinrichtung, mittels der die Position des Sensors, vorzugsweise automatisch und/oder ferngesteuert, verstellbar ist und die vorzugsweise mit einer Steuerund/oder Regeleinrichtung des Gargeräts, über eine Leitung und/oder drahtlos, verbunden ist. |
| 19. | Sensorpositioniervorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüchen, dadurch ge kennzeichnet, dass der Arm aus einem im Wesentlichen unelastischen Material ausgebildet ist. |
Solche Sensorpositioniervorrichtungen sind im Stand der Technik zahlreich bekannt.
Beispielsweise ist aus der CH 667 792 A5 eine Vorrichtung zum Braten eines rotierenden Bratgutes bekannt. Um die Kerntemperatur des Bratgutes zu bestimmen, wird dabei ein Tem- peraturfühler stillstehend in der Achse eines Bratspießes untergebracht. Diese Anordnung beschränkt die Positionierungsmöglichkeiten des Temperaturfühlers innerhalb des Bratgutes.
Aus der US 4,580, 909 ist eine Bedienvorrichtung zur Essenszubereitung in Form einer Zange mit integriertem Sonsor zur Bestimmung der Kerntemperatur eines Lebensmittels bekannt.
Die Zange sorgt dabei dafür, dass der Sensor immer zentrisch im eingespannten Lebensmittel haltbar ist. Auch dies eröffnet keine vielfältigen Plazierungsmöglichkeiten des Sensors in ei- nem Lebensmittel.
In der DE 31 19 496 AI ist ein Speisenthermometer, insbesondere für Mikrowellenherde, offenbart, welches durch ein aus einem elastischen Kunststoff bestehendes Spannmittel in Form eines Spannbandes in einer Speise, vorzugsweise in Form eines Fleischstückes, arre- tierbar ist. Dabei müssen besagte Spannbänder die Speise zumindest teilweise umgreifen, was die Handhabung erschwert.
Aus der DE 39 38 823 AI ist eine Steuereinrichtung für Baclcvorgänge bekannt, bei der ein Fühlerelement zur Bestimmung der Restfeuchtigkeit eines Backgutes zum Einsatz kommt.
Um die richtige Lage des Fühlerelements im Backgut zur Restfeuchtiglceitserfassung zu ge- währleisten, ist dabei eine Klemme vorgesehen, die an eine Backform anklemmbar ist und ein Auge zur Halterung des Fühlerelements aufweist. Auch diese Anordnung stellt nur eine ge- ringe Anzahl von Freiheitsgraden zur Positionierung des Fühlerelements zur Verfügung.
Der DE 195 33 254 Al ist eine Steuereinrichtung für Kochstellen zu entnehmen, bei der ein Fühlerstab zum Einsatz kommt, der an seinem unteren Ende ein Fühlerelement zur Bestim- mung der Temperatur aufweist und an seinem oberen Ende mit einer Halterung verbindbar ist, mittels der er am Deckel oder am Rand eines Kochtopfes oder einer Pfanne positionierbar ist.
Auch diese Halterung ist nur für spezielle Geometrien geeignet, weist also einen beschränkten Einsatzbereich auf.
In der US 2,906, 124 ist eine Kochthermometerhalterung in Form eines Klips offenbart, der auf den Rand eines Kochtopfes klemmbar ist. Dabei sind jedoch nur zwei Stellungen des Sen- sors relativ zum Kochtopf auswählbar, was den Einsatzbereich beschränkt.
Aus der US 5,634, 719 ist eine Lebensmittelhandhabungseinrichtung mit einem verfahrbaren Dorn, in dem ein Meßfühler bereitgestellt ist, bekannt. Insgesamt weist die Vorrichtung eine scherenartige Konfiguration auf, was wiederum nur zu einem beschränkten Spielraum im Zu- sammenhang mit der Positionierung des Fühlerelements verbunden ist.
In der US 4, 104,916 ist ein Temperaturmeßinstrument zur Messung der Temperatur des In- halts einer Weinflasche beschrieben, bei dem ein Stabfühler zum Einsatz kommt, der an sei- nem einen Ende ein Fühlerelement und an seinem anderen Ende einen Griffbereich aufweist.
Der Stab ist in eine Öffnung in einem Flaschenverschluß einbringbar, was eine Auswahl einer speziellen Position innerhalb der Flasche nicht möglich macht.
In der JP 62/311130 A ist eine Thermometer offenbart, das an seinem einen Ende einen Tem- peratursensor umfaßt und an seinem anderen Ende auf den Griff einer Pfanne aufsteckbar ist, was selbstverständlich die Positionierung des Sensors in der Pfanne erheblich beschränkt.
Im Stand der Technik sind auch zahlreiche Garprozeßfühler zum Steuern eines Garprozesses bekannt. Hier wird beispielweise auf die DE 299 23 215 U1 hingewiesen. Für eine genaue Steuerung des Garprozesses ist es jedoch wichtig, besagten Garprozeßfühler in einer vorher- bestimmten Position innerhalb eines ausgewählten Gargutes zu positionieren. Findet bei- spielsweise ein Garen in einem sogenannten Kombidämpfer, der mit Heißluft und/oder Dampf betrieben werden kann, für die Gemeinschaftsverpflegung statt, so sollte die Möglich- keiten bestehen, bei einer beliebigen Beschickung des Gargerätes einen Garprozeßfühler ge- nau zu positionieren. Beschickt man beispielsweise ein Gargerät mit 10 Braten auf Gastrono- miebehältern, eingeschoben zwischen Schienen einen Hordengestellwagens, so sollte die Möglichkeit bestehen, einen bestimmten Braten in dem Hordengestellwagen auszuwählen, in den ein Garprozeßfühler über eine Sensorpositioniervorrichtung plaziert werden kann. Dies ist mit den bislang bekannten Sensorpositioniervorrichtungen nicht möglich.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, die gattungsgemäße Sensorpositioniervor- richtung derart weiterzuentwickeln, dass die Nachteile des Stands der Technik überwunden werden.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch zumindest einen Drehkopf mit mindestens einer Aufnahmeöffnung für den Sensor, in der der Sensor entlang seiner Länge verstellbar positionierbar ist, und zumindest einen Arm, der an seinem einen Ende mit dem Drehkopf und an seinem anderen Ende mit dem Zubehör, umfassend eine Vielzahl von sich im Wesentli- chen horizontal im Garraum erstreckenden Schienen, insbesondere unter Einsatz einer Ein- hängeleiter, eines Einhängegestells, eines Hordengestells und/oder Hordengestellwagens, zur Plazierung zumindest eines Gastronomiebehälters, vorzugsweise im Wesentlichen horizontal in dem Garraum, zwischen zwei sich horizontal gegenüberliegenden Schienen, verbindbar ist, wobei die Verbindung zwischen dem Arm und dem Zubehör in verschiedenen Vertikalposi- tionen arretiert ist.
Dabei kann vorgesehen sein, dass der Arm relativ zum Zubehör zumindest um eine Achse verschwenkbar und/oder längenverstellbar ist.
Ferner wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, dass der Arm teleskopartig ausgebildet ist.
Bevorzugt ist erfindungsgemäß, dass der Arm zumindest zwei zueinander bewegliche Ab- schnitte aufweist, die vorzugsweise durch ein erstes Gelenk voneinander getrennt sind.
Mit der Erfindung wird auch vorgeschlagen, dass zwischen dem Arm und dem Drehkopf ein zweites Gelenk und/oder zwischen dem Arm und dem Zubehör ein drittes Gelenk angeordnet ist bzw. sind.
Dabei kann vorgesehen sein, dass das erste, zweite und/oder dritte Gelenk in Form eines Drehgelenks, insbesondere Kugelgelenks, ausgeformt ist bzw. sind.
Erfindungsgemäß wird weiterhin vorgeschlagen, dass der Arm über zumindest ein erstes Ver- bindungsglied mit dem Zubehör verbindbar ist.
Eine erste Ausführungsfonn der erfindungsgemäßen Sensorpositioniervorrichtung ist dadurch gekennzeichnet, dass das erste Verbindungsglied mit einer Schiene verbindbar ist, vorzugs- weise über eine Steck-, Schnapp-oder Klemmverbindung.
Ferner kann vorgesehen sein, dass die Schiene, vorzugsweise jede Schiene, mit einem zweiten Verbindungsglied verbindbar oder ausgeformt ist, an das das erste Verbindungsglied anbring- bar ist.
Auch wird mit der Erfindung vorgeschlagen, dass zumindest zwei Arme vorgesehen sind, die jeweils mit einem Ende mit dem Zubehör und mit dem anderen Ende mit dem Drehkopf ver- bindbar sind, wobei vorzugsweise an dem mit dem Drehkopf verbindbaren Ende die beiden Arme miteinander verbunden sind.
Dabei wird vorgeschlagen, dass die Arme in einem spitzen Winkel zueinander angeordnet sind.
Gemäß einer zweiten erfindungsgemäßen Ausführungsform kann vorgesehen sein, dass das Zubehör zumindest ein, vorzugsweise im Wesentlichen vertikal verlaufendes, Führungsglied aufweist, mit dem das erste Verbindungsglied verbindbar oder verbunden ist, wobei vorzugs- weise das erste Verbindungsglied längs des Führungsgliedes verfahrbar und/oder relativ zum Führungsglied verdrehbar ist.
Dabei wird vorgeschlagen, dass das Führungsglied im Wesentlichen senkrecht zu den Schie- nen verläuft sowie mit einem Halteglied für die Schienen, vorzugsweise lösbar, verbindbar ist, wobei das erste Verbindungsglied insbesondere auf das Fülu-ungsglied aufsetzbar, auf- steckbar oder aufklemmbar ist.
Mit der Erfindung kann auch vorgesehen sein, dass der Arm relativ zum Zubehör in einer Sensierposition oder einer Parkposition arretierbar ist.
Dabei wird vorgeschlagen, dass an dem Halteglied eine Arretiervorrichtung, vorzugsweise in Form eines Hakens, zum Halten des Arms in der Parkposition bereitgestellt ist.
Erfindungsgemäß wird auch vorgeschlagen, dass der Arm nicht-verlierbar mit dem Zubehör verbindbar ist.
Ferner kann zumindest eine Anschlag-oder Einrasteinrichtung für den Sensor in dem Dreh- kopf vorgesehen sein, wobei der Sensor in jeder Anschlag-bzw. Einraststellung in dem Gar- gut einstellbar positionierbar ist.
Ebenfalls vorgeschlagen wird erfindungsgemäß eine Sensorpositioniervorrichtung mit einer Verstelleinrichtung, mittels der die Position des Sensors, vorzugsweise automatisch und/oder ferngesteuert, verstellbar ist und die vorzugsweise mit einer Steuer-und/oder Regeleinrich- tung des Gargeräts, über eine Leitung und/oder drahtlos, verbunden ist.
Schließlich wird erfindungsgemäß auch vorgeschlagen, dass der Arm aus einem im Wesentli- chen unelastischen Material ausgebildet ist.
Der Erfindung liegt somit die überraschende Erkenntnis zugrunde, dass eine Sensorpositio- niervorrichtung bereitgestellt werden kann, die eine Positionierung eines Sensors mit zumin- dest einem Rotationsfreiheitsgrad und zumindest zwei Translationsfreiheitsgraden zwecks Einbringen in Gargut beispielsweise in Gastronomiebehältern zwischen einer Vielzahl von Schienen einer Einhängeleiter ermöglicht, indem eine Höhenverstellung und somit eine Zu- ordnung zu einer Schiene bzw. einem Schienenpaar aus zwei sich in einer Höhe innerhalb eines Garraums gegenüberliegenden Schienen zusätzlich zu einer Drehung sowie Verschie- bung des Sensors relativ zu besagter Schiene bzw. besagtem Schienenpaar möglich ist.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachstehenden Beschrei- bung, in der drei erfindungsgemäße Ausführungsformen beispielhaft anhand von schemati- schen Zeichnungen erläutert sind. Dabei zeigen : Figur 1 eine perspektivische Ansicht einer Einhängerleite mit einer ersten er- findungsgemäßen Sensorpositioniervorrichtung ; Figur 2 eine Teilvergrößerung von Figur 1 ; Figur 3 eine Teilseitenansicht einer zweiten erfindungsgemäßen Sensorpositio- niervorrichtung, befestigt an einer Schiene einer Einhängeleiter ; und Figuren 4 a und 4 b Teilansicht einer dritten Sensorpositioniervorrichtung aus zwei unter- schiedlichen Perspektiven, von der Seite bzw. von oben.
Wie den Figuren 1 und 2 zu entnehmen ist, wird für eine Einhängeleiter 10 mit zwei im We- sentlichen parallel zueinander vertikal verlaufenden Haltegliedern 12 für eine Vielzahl von im Wesentlichen horizontal verlaufenden Schienen 14 eine erste erfindungsgemäße Sensorposi- tioniervorrichtung 20 vorgeschlagen. Diese erfindungsgemäße Sensorpositioniervorrichtung 20 umfaßt dabei ein Führungsglied 22, das im Wesentlichen parallel zu den Haltegliedem 12 angeordnet, mit einem der Halteglieder 12 lösbar verbindbar und im Wesentlichen stabförmig ausgeformt ist. Auf das Führungsglied 22 ist ein Verbindungsglied 23 aufsteckbar, so dass die Sensorpositioniervorrichtung 20 höhenverstellbar ist. Das Verbindungsglied 23 umfaßt eine nicht dargestellte Arretiereinrichtung zum Arretieren der jeweils ausgewählten Höhenstellung der Sensorpositioniervorrichtung 20 entlang des Fülirungsgliedes 22. Das Verbindungsglied 23 ist über ein Gelenk 24 mit einem Arm 26 derart verbunden, dass der Arm 26 verschwenk- bar ist, und zwar relativ zu dem Führungsglied 22 und somit der Einhängeleiter 10. An dem dem Gelenk 24 gegenüberliegenden Ende des Arms 26 der Sensorpositioniervorrichtung 20 ist ein Drehkopf 28 angeordnet, der wiederum eine Aufnahmeöffnung 30 für einen nicht dar- gestellten Sensor umfaßt. Der Sensor ist dabei in die Aufnahmeöffnung 30 einfügbar und in verschiedenen Einstecktiefen, wahlweise, arretierbar. Somit ist der Sensor insgesamt über das Verbindungsglied in einer ausgewählten Höhe, beispielsweise in Ausrichtung zu einer der Schienen 14 der Einhängeleiter 10 arretierbar, in der arretierten Höhenposition über das Ge- lenk 24 relativ zur Einhängeleiter 10 verschwenkbar, über den Drehkopf 28 verdrehbar und in Abhängigkeit von der Einstecktiefe in die Aufnahmeöffnung 30 verschiebbar plazierbar, so dass tatsächlich vier Freiheitsgrade zur Positionierung des Sensors bestehen.
Zudem ist ein Haken 32 an einem der Halteglieder 12 befestigt, in den der Arm 26 legbar ist, um die Sensorpositioniervorrichtung 20 in einer Parkposition B zu halten. Soll die Sensorpo- sitioniervorrichtung 20 zum Einsatz kommen, so läßt sich der Arm 26 einfach aus dem Haken 32 durch eine Drehbewegung über das Gelenk 24 herausschwenken, in seiner Höhe durch Verfahren längs des Führungsgliedes 22 in eine Sensierposition A bewegen und dort arretie- ren.
Durch die Tatsache, dass das Führungsglied 22 mit dem Halteglied 12 verbunden ist sowie eine Parkposition B bereitgestellt ist, läßt sich die Sensorpositioniervorrichtung 20 als verlier- sicher bezeichnen.
Gemäß Figur 3 läßt sich an einer Einhängeleiter 10'mit Haltegliedern 12'und Schienen 14' auch eine zweite Sensorpositioniervorrichtung 200 gemäß der Erfindung mit einer einfachen Klemmverbindung nutzen. Zu diesem Zwecke ist9'miteinem-Verbindungs- glied 202 in Form eines Knaufes ausgerüstet, der von einem Klemmkopf 204 der Sensorposi- tioniervorrichtung 200 umgreifbar ist für eine Verbindung zwischen einer ausgewählten Schiene 14'und der Sensorpositioniervorrichtung 200. Die Sensorpositioniervorrichtung 200 umfaßt ferner zwei Armabschnitte 206 und 210, die über ein Gelenk 208 miteinander verbun- den sind, wobei der eine Armabschnitt 206 mit dem Klemmkopf 204 und der andere Armab- schnitt 210 über ein weiteres Gelenk 212 mit einem Drehkopf 214 zur Aufnahme eines nicht gezeigten Sensors durch Einstecken in eine Aufnahmeöffnung 216 ausgerüstet ist.
Die Sensorpositioniervorrichtung 200 kann somit in unterschiedlichen Höhen einer Einhän- geleiter 10'durch Auswahl einer speziellen Schiene 14'befestigt werden, so dass ein in der Sensorpositioniervorrichtung 200 eingebrachter Sensor relativ zu der ausgewählten Schiene 14'über die Gelenke 208,212, den Drehkopf 216 sowie eine nicht gezeigte Arretierung in- nerhalb der Aufnahmeöffnung 216 fünf Freiheitsgrade bei seiner Plazierung ausnutzen kann.
In den Figuren 4 a und 4 b ist eine dritte Sensorpositioniervorrichtung gemäß der Erfindung dargestellt, die an eine Schiene 14"angreift, in die beispielsweise ein Gastronomiebehälter 40 mit nicht dargestelltem Gargut eingeschoben ist. Zu diesem Zwecke umfaßt die Sensorposi- tioniervorrichtung 300 zwei Klemmglieder 302, die direkt an die Schiene 14"angreifen kön- nen und in jeweils einen Arm 304,304'übergehen, wobei sich die beiden Arme 304,304'an ihren den Klemmgliedern 302, 302'gegenüberliegenden Ende treffen, um mit einem Dreh- kopf 306 verbunden zu sein. Der Drehkopf 306 weist wiederum eine Aufnahmeöffnung 308 zur Aufnahme eines nicht gezeigten Sensors auf.
Ein Sensor kann somit über die Sensorpositioniervorrichtung 300 in unterschiedlichen Höhen eines Einhängegestells, durch Auswahl einer speziellen Schiene 14", angeordnet, horizontal längs der ausgewählten Schiene 14"verfahren, relativ zur Schiene 14"über den Drehkopf 306 verdreht und relativ zum Drehkopf 306 in verschiedenen Einstecktiefen in der Aufnahmeöff- nung 308 fixiert werden. Somit liefert die Sensorpositioniervorrichtung 300 vier Freiheitsgra- de für die Plazierung eines Sensors.
Die in der voranstehenden Beschreibung, den Zeichnungen sowie den Ansprüchen offenbar- ten Merkmalen der Erfindung können sowohl einzeln als auch in jeder beliebigen Kombinati- on für die Verwirklichung der Erfindung in ihren verschiedenen Ausführungsformen wesent- lich sein.
Bezugszeichenliste 10, 10' Einhängeleiter 12, 12' Halteglied 14, 14', 14"Schiene 20 Sensorpositioniervorrichtung 22 Führungsglied 23 Verbindungsglied 24 Gelenk 26 Arm 28 Drehkopf 30 Aufnahmeöffnung 32 Haken 40 Gastronomiebehälter 200 Sensorpositioniervorrichtung 202 Verbindungsglied 204 Klemmkopf 206 Armabschnitt 208 Gelenk 210 Armabschnitt 212 Gelenk 214 Drehkopf 216 Aufnahmeöffnung 300 Sensorpositioniervorrichtung 302, 302'Klemmglied 304, 304'Arm 306 Drehkopf 308 Aufnahmeöffnung A Sensierposition B Parkposition
