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Title:
SENSOR WITH A DOUBLE HOUSING
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2008/138312
Kind Code:
A2
Abstract:
The invention relates to a measurement device (1), particularly a sensor, such as a pressure sensor, a proximity sensor, or the like, having a housing (6) and one or more membranes (7) disposed in and/or on the housing (6). A signal transmitter (8) is in an operative connection to the membrane (7). A signal receiver (9) interacting with the signal transmitter (8) is located in the interior of the housing (6). The current- and/or voltage-conducting parts of the signal receiver (9) are electrically insulated twofold against the exterior of the housing (6).

Inventors:
SCHULLCKE, Benjamin (Schwalbenweg 2, Trossingen, 78647, DE)
WEISSER, Dietmar (Gabriele-Münter-Weg 5, Tuttlingen, 78532, DE)
FAHRLÄNDER, Klaus (Finkenweg 4, Aldingen, 78554, DE)
MÜLLER, Heinrich (Fürstensteinweg 26, Tuttlingen, 78532, DE)
KAMPF, Florian (Semmelweisstrasse 5, Tuttlingen, 78532, DE)
Application Number:
DE2008/000787
Publication Date:
November 20, 2008
Filing Date:
May 09, 2008
Export Citation:
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Assignee:
MARQUARDT GMBH (Schlossstrasse 16, Rietheim-Weilheim, 78604, DE)
SCHULLCKE, Benjamin (Schwalbenweg 2, Trossingen, 78647, DE)
WEISSER, Dietmar (Gabriele-Münter-Weg 5, Tuttlingen, 78532, DE)
FAHRLÄNDER, Klaus (Finkenweg 4, Aldingen, 78554, DE)
MÜLLER, Heinrich (Fürstensteinweg 26, Tuttlingen, 78532, DE)
KAMPF, Florian (Semmelweisstrasse 5, Tuttlingen, 78532, DE)
International Classes:
G01L7/14; G01D11/24; G01L19/14; G01L7/02; G01D11/24; G01L19/00
Attorney, Agent or Firm:
OTTEN, Herbert et al. (Patentanwälte Eisele, Otten Roth & Doble, Grosstobeler Strasse 39 Ravensburg/Berg, 88276, DE)
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Claims:

P a t e n t a n s p r ü c h e :

1. Meßvorrichtung für ein zu messendes Medium, insbesondere Sensor, wie Drucksensor, Wegsensor o. dgl., mit einem Gehäuse (6), und mit einer im und/oder am Gehäuse (6) angeordneten, mit dem Medium in Kontakt bringbaren Membran (7), wobei ein Signalgeber (8) mit der Membran (7) in Wirkverbindung steht, und wobei ein mit dem Signalgeber (8) in Zusammenwirkung stehender, ström- und/oder spannungsführende Teile aufweisender Signalaufhehmer (9) zur Erzeugung eines Meßsignals für das Medium im Inneren des Gehäuses (6) befindlich ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Signalaufhehmer (9) zumindest mit dessen ström- und/oder spannungsführenden Teilen und/oder weitere ström- und/oder spannungsführende, mit dem Signalaufhehmer (9) in elektrischer Verbindung stehende Bauteile (13, 14) zweifach gegenüber dem äußeren des Gehäuses (6), insbesondere gegenüber dem Medium, elektrisch isoliert sind.

2. Meßvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (6) zur zweifachen elektrischen Isolation aus einem äußeren Gehäuse (6') sowie einem inneren Gehäuse (6") in der Art eines Doppelgehäuses (6 1 , 6") besteht, und daß vorzugsweise der Signalaufnehmer (9) und/oder die weiteren Bauteile (13, 14) im inneren Gehäuse (6") befindlich sind.

3. Meßvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das äußere Gehäuse (6 1 ) sowie das innere Gehäuse (6") in etwa zylinderförmig mit gegebenenfalls einem Absatz (16) an der Mantelfläche des Zylinders ausgestaltet sind, daß vorzugsweise die Wandungen des äußeren Gehäuses (6 ? ) sowie des inneren Gehäuses (6") mit einem Abstand voneinander angeordnet sind, daß weiter vorzugsweise die Membran (7) am äußeren Gehäuse (6 1 ), insbesondere als Gehäuseabschluß an der Deckelfläche des Zylinders sowie gegebenenfalls einstückig, angeordnet ist, und daß noch weiter vorzugsweise das innere Gehäuse (6") an der der Membran (7) zugewandten Deckelfläche des Zylinders eine geschlossene Wandung (17) besitzt.

4. Meßvorrichtung nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Signalgeber (8) zwischen den beiden Isolierungen (6 1 , 6") befindlich ist, und daß

vorzugsweise der Signalgeber (8) an einem an der Membran (7) befestigten Ansatz (10), der insbesondere einstückig mit der Membran (7) ausgebildet ist, angeordnet ist.

5. Meßvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Wandung (17) des inneren Gehäuses (6") eine der Membran (7) abgewandte Ausbauchung (12) besitzt, daß vorzugsweise der Ansatz (10) in die Ausbauchung (12) hineinragt, daß weiter vorzugsweise das innere Gehäuse (6") beabstandet zum äußeren Gehäuse (6') angeordnet ist, derart daß eine Feder (11) auf den Ansatz (10) zur Rückstellung des Signalgebers (8) und/oder der Membran (7) einwirkt, und daß noch weiter vorzugsweise die Feder (11) sich an einem Absatz (18) an der Ausbauchung (12) des inneren Gehäuses (6") abstützt.

6. Meßvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Signalgeber (8) aus einem Magneten besteht, und daß vorzugsweise der Signalaufhehmer (9) aus einem Hallsensor besteht.

7. Meß Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß eine Leiterplatte (13) als weiteres ström- und/oder spannungsführendes Bauteil im Inneren des inneren Gehäuses (6") befindlich ist, daß vorzugsweise der Signalaufhehmer (9) auf der Leiterplatte (13) angeordnet ist, insbesondere derart daß der Signalaufhehmer (9) der Ausbauchung (12) zugewandt ist, daß weiter vorzugsweise der Signalgeber (8) an der dem Signalaufhehmer (9) zugewandten Seite des Ansatzes (10) angeordnet ist, und daß noch weiter vorzugsweise ein aus dem Gehäuse (6) herausragender Anschlußstecker (14) für Zuleitungen als ein weiteres ström- und/oder spannungsführendes Bauteil an der Leiterplatte (13) angesteckt ist.

8. Meßvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Raum zwischen dem inneren Gehäuse (6") und dem äußeren Gehäuse (6') über eine Belüftungsöffhung (19) mit der Außenatmosphäre (15) verbunden ist, derart daß zwischen den beiden Gehäusen (6 1 , 6") eingedrungenes Medium nicht an die ström- und/oder spannungsführenden Teile des Signalaufhehmers (9) und/oder an die weiteren Bauteile (13, 14) gelangen kann.

9. Meßvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (6) mittels einer Dichtung (5) derart in einer öffnung (4) an einem ein Fluid (3) aufnehmenden Behälter (2) eingebaut ist, daß die Membran (7) am äußeren Gehäuse (6') in den Behälter (2) hineinragt.

Description:

Sensor

Die Erfindung betrifft eine Meßvorrichtung für ein zu messendes Medium nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.

Bei der Meßvorrichtung kann es sich um einen Sensor, wie einen Drucksensor, einen Wegsensor o. dgl., handeln. Solche Meßvorrichtungen dienen vor allem zur direkten Messung von Betriebsparametern in wasserführenden Teilen von Geräten, beispielsweise von Hausgeräten.

Es sind Meßvorrichtungen mit einem Gehäuse und mit einer im und/oder am Gehäuse angeordneten, mit dem Medium in Kontakt bringbaren Membran bekannt. Ein Signalgeber steht mit der Membran in Wirkverbindung. Bn Inneren des Gehäuses ist ein mit dem Signalgeber in Zusammenwirkung stehender Signalaufhehmer zur Erzeugung eines Meßsignals für das Medium befindlich. Da der Signalaufhehmer ström- und/oder spannungsführende Teile aufweist, sind aufwendige Maßnahmen zur Abdichtung erforderlich, wenn der Sensor in wasserführenden Umgebungen eingesetzt werden soll. Dies gilt insbesondere wenn der Bediener des Geräts unter allen Bedingungen vor elektrischen Schlägen geschützt werden soll.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Meßvorrichtung in einfacher Art und Weise derart auszugestalten, daß diese in wasserführenden Umgebungen unter Gewährung der erforderlichen Sicherheit für den Bediener einsetzbar ist.

Diese Aufgabe wird bei einer gattungsgemäßen Meßvorrichtung durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.

Bei der erfindungsgemäßen Meßvorrichtung sind der Signalaufnehmer zumindest mit dessen ström- und/oder spannungsführenden Teilen und/oder weitere ström- und/oder spannungsführende, mit dem Signalaufnehmer in elektrischer Verbindung stehende Bauteile zweifach gegenüber dem äußeren des Gehäuses, und zwar insbesondere gegenüber dem Medium, elektrisch isoliert. Mit anderen Worten besitzt der Sensor eine doppelte Isolierung zum Meßmedium, womit die Meßvorrichtung vor schädigenden Einflüssen des Meßmediums in einfacher Art und Weise wirksam geschützt ist. Weitere Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.

Zweckmäßigerweise ist der Signalaufnehmer in einer Art von Doppelgehäuse befindlich, das heißt das Gehäuse besteht zur zweifachen elektrischen Isolation aus einem äußeren Gehäuse sowie einem inneren Gehäuse. Das Gehäuse des Sensors weist somit zwei Isolierungen auf, welche die stromführenden Bauteile gegen das Meßmedium abtrennen. Ein Teil des Meßsystems kann dabei zwischen den beiden Isolierungen liegen, indem der Signalgeber zwischen den beiden Isolierungen befindlich ist. Dabei kann der Signalgeber zwecks kompakter Ausgestaltung an einem an der Membran befestigten Ansatz, der zweckmäßigerweise einstückig mit der Membran ausgebildet ist, angeordnet sein. Der Signalaufnehmer und/oder die weiteren ström- und/oder spannungsführenden Bauteile hingegen befinden sich im inneren Gehäuse. Somit wird sichergestellt, daß auch im Fehlerfall, beispielsweise bei Durchstoßung des äußeren Gehäuses und/oder der Membran, kein Wasser mit den stromführenden Bauteilen in Berührung kommt.

Wie bereits erwähnt, besteht in einer kostengünstigen Ausgestaltung das Gehäuse aus einem äußeren sowie einem inneren Gehäuse. In einer einfach herzustellenden Ausbildung sind das äußere Gehäuse sowie das innere Gehäuse in etwa zylinderförmig ausgestaltet, wobei ein Absatz an der Mantelfläche des Zylinders vorhanden sein kann. Die Wandungen des äußeren Gehäuses sowie des inneren Gehäuses sind mit einem gewissen Abstand voneinander zur Ausbildung des Doppelgehäuses angeordnet. Es bietet sich dann weiterhin an, die Membran am äußeren Gehäuse anzuordnen. Dies kann dadurch geschehen, daß die

Membran als Gehäuseabschluß an der Deckelfläche des Zylinders sowie dort einstückig angeordnet ist. Das innere Gehäuse hingegen besitzt an der der Membran zugewandten Deckelfläche des Zylinders eine geschlossene Wandung zum Schutz der innenliegenden stromführenden Bauteile.

Der Sensor läßt sich dadurch in kompakter Weise ausgestalten, daß die Wandung des inneren Gehäuses eine der Membran abgewandte Ausbauchung besitzt, wobei der den Signalgeber aufnehmende Ansatz in die Ausbauchung hineinragt. Auf den Ansatz wirkt eine Feder zur Rückstellung des Signalgebers und/oder der Membran ein. Da das innere Gehäuse beabstandet zum äußeren Gehäuse angeordnet ist, kann sich die Feder an einem Absatz an der Ausbauchung des inneren Gehäuses abstützen.

In einer bevorzugten Weiterbildung besteht der Signalgeber aus einem Permanentmagneten und der Signalaufhehmer aus einem Hallsensor. Der Sensor kann jedoch auch mittels eines induktiven Prinzips arbeiten, wobei der Signalgeber aus einem Ferrit sowie der Signalaufhehmer aus einer Spule besteht. Selbstverständlich läßt sich die erfindungsgemäße doppelte Isolierung auch bei Sensoren, die auf kapazitiven o. dgl. Prinzipien beruhen, mit Vorteil anwenden.

Des einfachen Aufbaus halber bietet es sich an, daß eine Leiterplatte als weiteres strom- und/oder spannungsführendes Bauteil im Inneren des inneren Gehäuses befindlich ist. Der Signalaufhehmer kann dann auf der Leiterplatte mitsamt einer eventuell vorhandenen Auswerteelektronik für das Meßsignal angeordnet sein. Die Anordnung der Leiterplatte im inneren Gehäuse ist zweckmäßigerweise derart, daß der Signalaufhehmer der Ausbauchung zugewandt ist. Um ein Meßsignal von hoher Güte zu erhalten, ist zweckmäßigerweise der Signalgeber an der dem Signalaufhehmer zugewandten Seite des Ansatzes angeordnet. Schließlich kann noch ein aus dem Gehäuse herausragender Anschlußstecker für Zuleitungen zum Sensor an der Leiterplatte angesteckt sein. Hervorzuheben ist dabei, daß auch der Anschlußstecker als ein weiteres ström- und/oder spannungsführendes Bauteil in entsprechender Weise geschützt ist.

In einer Weiterbildung kann der Raum zwischen dem inneren Gehäuse und dem äußeren Gehäuse über eine zum äußeren des gesamten Gehäuses reichende Belüftungsöfmung mit der Außenatmosphäre verbunden sein. Dadurch kann zwischen die beiden Gehäuse eingedrungenes Medium, was beispielsweise aufgrund einer Beschädigung des äußeren Gehäuses oder der Membran geschehen kann, nicht an die ström- und/oder Spannungsruhrenden Teile des Signalaufhehmers und/oder die weiteren Bauteile gelangen. Vielmehr wird dieses Medium abgeführt, bevor es schädigend einwirken kann.

Schließlich läßt sich in funktionssicherer Weise das Gehäuse mittels einer Dichtung derart in einer öffnung an einem ein Fluid als das Medium aufnehmenden Behälter oder Bottich des Geräts einbauen, daß die Membran am äußeren Gehäuse in den Behälter bzw. Bottich hineinragt. Dabei bietet es sich an, daß sich die Dichtung an dem Absatz, der sich an der Mantelfläche des zylinderförmigen äußeren Gehäuse befindet, abstützt.

Die mit der Erfindung erzielten Vorteile bestehen insbesondere darin, daß die Meßvorrichtung direkt unten in den Behälter bzw. Bottich eingebaut werden kann, ohne daß ein Schlauch und eine zusätzliche Befestigung der Meßvorrichtung oberhalb des Fluidstandes notwendig wären. Dadurch ist auch eine Kombination von mehreren Sensoren möglich, beispielsweise zur Messung der Temperatur, der Trübung, des Drucks o. dgl. für das Fluid, was zu einer Verringerung der Kosten führt. Durch die doppelte Isolierung wird kein zusätzlicher Trenntrafo zur Spannungsversorgung der Meßvorrichtung benötigt, wie aus Sicherheitsgründen bisher üblich, wodurch Kosten gespart werden. Weiter vorteilhaft ist, daß die doppelte Isolierung der Leiterplatte zum Medium den Einsatz bei Geräten der Schutzklasse 2 gemäß DIN EN 61140 ermöglicht. Somit ist die Meßvorrichtung in Hausgeräten der Schutzklasse 2 mit der Notwendigkeit einer Druckmessung und eventuell von weiteren Meßgrößen, wie Trübung, Temperatur o. dgl., einsetzbar. Insbesondere ist die Meßvorrichtung für Waschgeräte geeignet, bei denen der Zustand des Wassers im Waschbottich gemessen wird, um mit Hilfe des Meßsignals den Waschvorgang dementsprechend zu steuern.

Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung mit verschiedenen Weiterbildungen und Ausgestaltungen ist in den Zeichnungen dargestellt und wird im folgenden näher beschrieben. Es zeigt die

Fig. einen Querschnitt durch einen Drucksensor für ein Hausgerät.

In der Figur ist eine Meßvorrichtung 1 zu sehen, bei der es sich um einen Drucksensor für ein Fluid 3 als zu messendes Medium handelt. Die lediglich schematisch angedeutete Waschflüssigkeit als Fluid 3 befindet sich im als Behälter 2 ausgestalteten Waschbottich einer Waschmaschine. Die Meßvorrichtung 1 ist mittels einer Dichtung 5 abgedichtet in einer öffnung 4 des Waschbottiches 2 derart eingesetzt, daß die Meßvorrichtung 1 in die im Waschbottich 2 befindliche Waschflüssigkeit 3 hineinragt.

Die Meßvorrichtung 1 besitzt ein Gehäuse 6, wobei im oder am Gehäuse 6 eine mit der Waschflüssigkeit 3 in Kontakt befindliche Membran 7 angeordnet ist. Mit der Membran 7 steht ein Signalgeber 8, bei dem es sich um einen Permanentmagneten handeln kann, in Wirkverbindung. Im Inneren des Gehäuses 6 befindet sich ein mit dem Signalgeber 8 in Zusammenwirkung stehender Signalaufhehmer 9, bei dem es sich beispielsweise um einen elektrischen ström- und/oder spannungsführende Teile aufweisenden Hallsensor handelt. Der Signalaufhehmer 9 erzeugt ein zur Stellung des Signalgebers 8, die entsprechend der Auslenkung der Membran 7 aufgrund des in der Waschflüssigkeit 3 herrschenden Drucks eingenommen wird, korrespondierendes Meßsignal, aus dem wiederum der in der Waschflüssigkeit 3 herrschende Druck ermittelbar ist.

Da die Meßvorrichtung 1 zum Teil in die Waschflüssigkeit 3 hineinragt, ist das Gehäuse 6 im Hinblick auf einen Schutz vor den zerstörenden Einflüssen der Waschflüssigkeit 3 ausgebildet. Hierfür sind die ström- und/oder spannungsführenden Teile des Signalaufnehmers 9 wenigstens zweifach gegenüber dem äußeren des Gehäuses 6 und damit gegenüber der Waschflüssigkeit 3 elektrisch isoliert. Die zweifache elektrische Isolation wird vorliegend dadurch realisiert, daß der Signalaufnehmer 9 in einer Art von Doppelgehäuse, bestehend aus einem äußeren Gehäuse 6' sowie einem inneren Gehäuse 6", befindlich ist. Während der Signalaufhehmer 9 also innerhalb des inneren Gehäuses 6"

befindlich ist, ist der Signalgeber 8, an dem keine elektrische Spannung anliegt, zwischen den beiden Isolierungen 6', 6" angeordnet.

Das Gehäuse 6 besteht gemäß der Figur aus einem äußeren Gehäuse 6' sowie einem inneren Gehäuse 6", die in etwa zylinderförmig ausgestaltet sind und jeweils einen Absatz 16 an der Mantelfläche des Zylinders aufweisen. Die Dichtung 5, die beispielsweise in der Art eines O-Rings ausgestaltet sein kann, stützt sich am Absatz 16 des äußeren Gehäuses 6' ab. Die Membran 7 ist am äußeren Gehäuse 6', das aufgrund der Anordnung in der öffnung 4 teilweise in den Waschbottich 2 hineinragt, als Gehäuseabschluß an der Deckelfläche des Zylinders angeordnet, so daß die Membran 7 der Waschflüssigkeit 3 ausgesetzt ist. Die Membran 7 kann als separates Teil ausgebildet sein, das am äußeren Gehäuse 6' befestigt ist. Besonders bevorzugt ist jedoch, die Membran 7 einstückig mit dem äußeren Gehäuse 6' auszubilden, beispielsweise indem die Membran 7 am äußeren Gehäuse & angespritzt ist oder indem die Wandung des äußeren Gehäuses 6' im Bereich der Membran 7 mit verringerter Dicke ausgebildet ist. Das innere Gehäuse 6" ist mit seinen Wandungen beabstandet zum äußeren Gehäuse 6' angeordnet und verläuft in etwa parallel zu diesem. Schließlich besitzt das innere Gehäuse 6" an der der Membran 7 zugewandten Deckelfläche des Zylinders eine geschlossene Wandung 17, womit ein Eindringen von Waschflüssigkeit 3 in das innere Gehäuse 6" selbst bei einer Undichtigkeit in der Membran 7, beispielsweise durch einen Riß hervorgerufen, mit Sicherheit verhindert ist.

Der aus einem Permanentmagneten bestehende Signalgeber 8 ist an einem Ansatz 10, der an der Membran 7 befestigt ist, an dessen der Membran 7 gegenüberliegenden Seite und damit an der dem Signalaumehmer 9 zugewandten Seite angeordnet. Auch hier bietet es sich an, den Ansatz 10 einstückig mit der Membran 7 auszubilden. Die Wandung 17 des inneren Gehäuses 6" besitzt eine der Membran 7 abgewandte Ausbauchung 12, in die der Ansatz 10 mitsamt dem Signalgeber 8 hineinragt. Zwischen dem äußeren Gehäuse 6' und dem inneren Gehäuse 6" ist ein Abstand vorhanden, so daß eine an einem Absatz 18 an der Ausbauchung 12 des inneren Gehäuse 6" sich abstützende Feder 11 auf den Ansatz 10 zur Rückstellung des Signalgebers 8 sowie der Membran 7 einwirken kann.

Der Signalaufhehmer 9 ist in der Nähe der Ausbauchung 12 auf einer Leiterplatte 13, und zwar der Ausbauchung 12 zugewandt, angeordnet, wobei die Spannungszuführung zum Signalaufhehmer 9 in bekannter Weise durch Leiterbahnen auf der Leiterplatte 13 erfolgt. Auf der Leiterplatte 13 kann noch eine Auswerteelektronik für das vom Signalaufnehmer 9 erzeugte Meßsignal angeordnet sein. Desweiteren können sonstige mit dem Signalaufnehmer 9 in elektrischer Verbindung stehende elektrische und/oder elektronische Bausteine auf der Leiterplatte 13 befindlich sein, beispielsweise zum Anschluß der Meßvorrichtung 1 an ein Bussystem. Für die elektrischen Zuleitungen zur Meßvorrichtung 1 ist ein Anschlußstecker 14 an der Leiterplatte 13 angesteckt, der an der der Membran 7 abgewandten Seite aus dem Gehäuse 6 herausragt. Hervorzuheben ist, daß die weiteren ström- und/oder spannungsführenden Bauteile, nämlich die Leiterplatte 13 mitsamt dem Signalaufhehmer 9 sowie der Anschlußstecker 14, komplett im Inneren des inneren Gehäuses 6" befindlich ist und somit vor der Waschflüssigkeit 3 geschützt ist.

Um die Druckmessung genauer zu machen, kann die Membran 7 auf der der Waschflüssigkeit 3 abgewandten Seite zur Außenatmosphäre 15 verbunden sein. Hierzu dient eine Belüftungsöffnung 19, die den Raum zwischen dem äußeren Gehäuse 6' und dem inneren Gehäuse 6" zur Außenatmosphäre 15 verbindet. Die Belüftungsöffnung 19 ist so angeordnet, daß der Signalaufnehmer 9 sowie die weiteren elektrischen Bauteile 13, 14 im Falle einer Beschädigung des äußeren Gehäuses 6' außerhalb des Flüssigkeits- Eindringbereichs liegen. Dadurch ist sichergestellt, daß etwaige zwischen die beiden Gehäuse 6', 6" eingedrungene Waschflüssigkeit 3 nicht an die ström- und/oder spannungsführenden Teile des Signalaufhehmers 9 und/oder an die weiteren Bauteile 13, 14 gelangen kann.

Die Erfindung ist nicht auf das beschriebene und dargestellte Ausführungsbeispiel beschränkt. Sie umfaßt vielmehr auch alle fachmännischen Weiterbildungen im Rahmen der durch die Patentansprüche definierten Erfindung. So kann ein solcher Drucksensor auch an sonstigen Hausgeräten, beispielsweise einer Geschirrspülmaschine, Verwendung finden. Im übrigen kann eine solche doppelte Isolierung auch bei sonstigen Meßvorrichtungen, die ström- und/oder spannungsführende Teile zur Erzeugung eines Meßsignales entsprechend dem zu messenden Zustand eines Mediums besitzen, beispielsweise bei einem Wegsensor,

bei einem Durchflußsensor o. dgl., in vorteilhafter Weise eingesetzt werden. Im übrigen eignet sich eine solche doppelte Isolierung auch bei Meßvorrichtungen, die anstelle einer elastischen Membran im herkömmlichen Sinne eine im wesentlichen starre äußere Gehäusewandung besitzen. Auch eine solche Gehäusewandung, die mit dem zu messenden Medium im Kontakt steht, wird im Sinne der Erfindung als Membran angesehen. Es werden dabei wiederum die erfindungsgemäßen Vorteile erzielt, nämlich einen Schutz vor elektrischen Kurzschlüssen bei den ström- und/oder spannungsführenden Teilen im Falle von Undichtigkeiten im äußeren Gehäuse.

Bezugszeichen-Liste:

: Meßvorrichtung : Waschbottich / Behälter : Waschflüssigkeit / Fluid : öffnung (im Waschbottich) : Dichtung : Gehäuse ', 6": Doppelgehäuse / (äußeres / inneres) Gehäuse / Isolierung : Membran : Signalgeber : Signalaufhehmer 0: Ansatz (für Signalgeber) 1: Feder 2 : Ausbauchung (am inneren Gehäuse) : Leiterplatte / B auteil : Anschlußstecker / B auteil : Außenatmosphäre : Absatz (am äußeren / inneren Gehäuse) : (geschlossene) Wandung (des inneren Gehäuses) : Absatz (an der Ausbauchung) : Belüftungsöffhung