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Title:
SEPARABLE TRANSMISSION HOUSING WITH SEALING ELEMENT FOR STEPPED PARTING JOINTS
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2016/046037
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a separable housing for a transmission, in particular for a transmission of a fluid machine, such as, for example, a transmission turbo-compressor, and a fluid machine comprising such a separable housing. The transmission (100) that is provided for receiving in the separable housing (1) has a large wheel (101) and at least two pinion shafts (10, 1) which are in engagement with the large wheel (101). The separable housing (1) comprises at least one first housing element (2) and a second housing element (3) which is connected to the first housing element (2) via a parting joint (4). The at least two pinion shafts (10, 11) can be received in the parting joint (4). The parting joint (4) comprises a parting joint seam (5), which is sealed by using a sealing element (30) which comprises a shape substantially corresponding to the parting joint seam (5).

Inventors:
WEULE, Jan (Saarner Str. 18a, Duisburg, 47269, DE)
Application Number:
EP2015/071177
Publication Date:
March 31, 2016
Filing Date:
September 16, 2015
Export Citation:
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Assignee:
SIEMENS AKTIENGESELLSCHAFT (Wittelsbacherplatz 2, München, 80333, DE)
International Classes:
F04D17/12; F04D25/16; F04D29/08; F04D29/42; F16H57/02
Domestic Patent References:
WO2013071380A12013-05-23
Foreign References:
EP2649321A12013-10-16
US3710646A1973-01-16
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Claims:
Patentansprüche

1. Teilbares Gehäuse (1) für ein in dem teilbaren Gehäuse (1) aufnehmbares Getriebe (100), insbesondere eines Getriebes einer Fluidmaschine, mit einem Großrad (101) und mit min¬ destens zwei mit dem Großrad (101) im Eingriff stehenden Ritzelwellen (10, 11),

wobei das teilbare Gehäuse (1) zumindest ein erstes

Gehäuseelement (2) und ein mit dem ersten Gehäuseelement (2) über eine Teilfuge (4) verbundenes, zweites

Gehäuseelement (3) aufweist und die mindestens zwei

Ritzelwellen (10, 11) in Aufnahmen (40, 41, 42, 43) an den Gehäuseelementen (2, 3) in der Teilfuge (4) aufnehmbar sind,

wobei die Teilfuge (4) einen Teilfugensprung (5) aufweist, welcher zwei unterschiedliche horizontale Niveaus (12, 13) in der Teilfuge (4) ausbildet und zwischen den Aufnahme (40, 41, 42, 43) für die mindestens zwei Ritzelwellen (10, 11) angeordnet ist, und

wobei der Teilfugensprung (5) unter Verwendung eines

Dichtelements (30) abgedichtet ist,

dadurch gekennzeichnet, dass

das Dichtelement (30) eine im Wesentlichen dem Teilfugensprung (5) entsprechende Form aufweist.

2. Teilbares Gehäuse (1) nach mindestens einem der voranste¬ henden Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass das Dichtelement (30) ein Dichtriegel (30), welche insbesondere stabförmig ausgebil¬ det, ist.

3. Teilbares Gehäuse (1) nach mindestens einem der voranste¬ henden Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass das Dichtelement (30) aus Me¬ tall, insbesondere aus Aluminium, ist. Teilbares Gehäuse (1) nach mindestens einem der voranste¬ henden Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass das Dichtelement (30) über dem Teilfugensprung (5) , insbesondere mit den

Gehäuseelementen (2, 3) verschraubt und/oder im Teilfugen sprung (5) versenkt, angeordnet, insbesondere den Teilfu¬ gensprung (5) völlig abdeckend angeordnet, ist.

Teilbares Gehäuse (1) nach mindestens einem der voranste¬ henden Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass das Dichtelement (30) mindes tens eine einseitig offene Aussparung (34 bzw. 35) auf¬ weist, unter Verwendung derer das Dichtelement (30) mit einem der Gehäuseelemente (2, 3), insbesondere zwei je¬ weils einseitig offene Aussparungen (34, 35) aufweist, un ter Verwendung derer das Dichtelement (30) mit den

Gehäuseelementen (2, 3), verschraubbar ist.

Teilbares Gehäuse (1) nach mindestens einem der voranste¬ henden Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass an dem Dichtelement (30) ein Dichtmittel (31), insbesondere ein O-Ring (31) oder eine Rundschnur, angeordnet ist, wobei insbesondere das Dicht¬ mittel (31) in axialen, an den Gehäuseelementen (2, 3) im Bereich des Teilfugensprungs (5) ausgebildeten Aufnahmen (37, 38) axial aufliegt.

Teilbares Gehäuse (1) nach mindestens dem voranstehenden Anspruch,

dadurch gekennzeichnet, dass das Dichtelement (30) einen Fortsatz (36) aufweist, an welchem das Dichtmittel (31) angeordnet ist, insbesondere auf welchen der O-Ring (31) aufgeschoben ist oder um welchen die Rundschnur (31) gewi ekelt ist. Teilbares Gehäuse (1) nach mindestens einem der voranste¬ henden Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass das erste (2) und das zweite Gehäuseelement (3) jeweils eine zueinander entsprechende und den Teilfugensprung (5) ausbildende Stufe (8) aufwei¬ sen .

Teilbares Gehäuse (1) nach dem voranstehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine (Dreh-) Achse (14, 15) der beiden (Dreh-) Achsen (14, 15) der zumindest zwei Ritzelwellen (10, 11) oberhalb einer (Dreh-)Achse (17) des Großrades (101) in dem teilbaren Gehäuse (1) an¬ geordnet ist, insbesondere dass beide (Dreh-) Achsen (14, 15) der mindestens zwei Ritzelwellen (10, 11) oberhalb der (Dreh-)Achse (17) des Großrades (101) angeordnet sind.

. Teilbares Gehäuse (1) nach mindestens einem der voranste henden Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass das erste (2) und das zweite Gehäuseelement (3) miteinander verstiftet und/oder mitei¬ nander verschraubt sind.

11. Teilbares Gehäuse (1) nach mindestens einem der voranste¬ henden Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass das Getriebe (100) in dem teilbaren Gehäuse (1) aufgenommen ist, wobei die mindes¬ tens zwei Ritzelwellen (10, 11) in den Aufnahmen (40, 41, 42, 43) an den Gehäuseelementen (2, 3) in der Teilfuge (4) aufgenommen sind.

12. Teilbares Gehäuse (1) nach mindestens einem der voranste¬ henden Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass das erste (2) und das zweite Gehäuseelement (3) ein Oberkasten und ein Teilfugendeckel des Getriebegehäuses (1) sind und/oder dass das erste (2) und das zweite Gehäuseelement (3) über vertikal zueinander versetzte Stufenflächen (9) einer den Teilfugensprung (5) ausbildenden Stufe (8) gegeneinander ausgerichtet und/oder zentriert sind.

13. Teilbares Gehäuse (1) nach mindestens einem der voranste¬ henden Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass das teilbare Gehäuse (1) ein drittes Gehäuseelement (6) aufweist, welches mit dem ers¬ ten Gehäuseelement (2) oder mit dem zweiten Gehäuseelement (3) über eine weitere Teilfuge (7) verbunden ist, insbe¬ sondere wobei das erste Gehäuseelement (2) ein Oberkasten, das zweite Gehäuseelement (3) ein Deckel und das dritte Gehäuseelement (6) ein Unterkasten des teilbaren Gehäuses

(1) sind.

14. Teilbares Gehäuse (1) nach dem voranstehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Getriebe (100) mindestens zwei weitere, mit dem Großrad (101) oder einem weiteren Großrad im Eingriff stehende Ritzelwellen (20, 21) aufweist, insbesondere wobei das Großrad (101) oder das wei¬ tere Großrad und die mindestens zwei weiteren Ritzelwellen (20, 21) in der weiteren Teilfuge (7) angeordnet sind.

15. Fluidmaschine, insbesondere Turbine, Turboverdichter, mehrstufiger Getriebekompressor oder Pumpe, mit einem teilbaren Gehäuse (1) nach mindestens einem der voranste¬ henden Ansprüche und einem in dem teilbaren Gehäuse aufge- nommenen Getriebe (100) mit einem Großrad (101) und mit mindestens zwei mit dem Großrad (101) im Eingriff stehen¬ den Ritzelwellen (10, 11), wobei die mindestens zwei

Ritzelwellen (10, 11) in den Aufnahmen an den

Gehäuseelementen in der Teilfuge (4) aufgenommen sind.

Description:
Beschreibung

TEILBARES GETRIEBEGEHÄUSE MIT DICHTELEMENT FÜR GESTUFTE TEILFUGEN Die Erfindung betrifft ein teilbares Gehäuse für ein Getrie ¬ be, insbesondere für ein Getriebe einer Fluidmaschine, wie beispielsweise eines Getriebeturboverdichters, sowie eine Fluidmaschine mit einem solchen teilbaren Gehäuse. Verdichter bzw. fluidekomprimierende Vorrichtungen werden in verschiedenen Industriebereichen für verschiedene Anwendungen genutzt, bei denen es um eine Kompression oder Verdichtung von Fluiden, im Speziellen ( Prozess- ) Gasen, geht. Bekannte Beispiele hierfür sind Turboverdichter in mobilen industriel- len Anwendungen, wie in Abgasturboladern oder in Strahltriebwerken, oder auch in stationären industriellen Anwendungen, wie Getriebe- bzw. Getriebeturboverdichter für eine Luftzerlegung . Bei einem solchen - in seiner Arbeitsweise kontinuierlich arbeitenden - Turboverdichter wird die Druckerhöhung (Verdichtung) des Fluids dadurch bewirkt, dass ein Drehimpuls des Fluids von Eintritt zu Austritt durch ein rotierendes, radial erstreckende Schaufeln aufweisendes Laufrad des Turboverdich- ters durch die Rotation von den Schaufeln erhöht wird. Hier, d.h. in einer solchen Verdichterstufe, steigen Druck und Temperatur des Fluids, während die relative ( Strömungs- ) Ge ¬ schwindigkeit des Fluids im Laufrad bzw. Turbolaufrad sinkt. Um eine möglichst hohe Druckerhöhung bzw. Verdichtung des

Fluids zu erreichen, können mehrere solcher Verdichterstufen hintereinander geschaltet werden.

Als Bauformen von Turboverdichtern unterscheidet man zwischen Radial- und Axialverdichtern.

Bei dem Axialverdichter strömt das zu komprimierende Fluid, beispielsweise ein Prozessgas, in paralleler Richtung zur Achse (Axialrichtung) durch den Verdichter. Bei dem Radialverdichter strömt das Gas axial in das Laufrad der

Verdichterstufe und wird dann nach außen (radial, Radialrich ¬ tung) abgelenkt. Bei mehrstufigen Radialverdichtern wird da- 5 mit hinter jeder Stufe eine Strömungsumlenkung notwendig.

Kombinierte Bauarten von Axial- und Radialverdichtern saugen mit ihren Axialstufen große Volumenströme an, die in den anschließenden Radialstufen auf hohe Drücke komprimiert werden.

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Während meist einwellige Maschinen zum Einsatz kommen, sind bei (mehrstufigen) Getriebeturboverdichtern (kurz im Folgenden auch nur Getriebeverdichter) die einzelnen

Verdichterstufen um ein Großrad herum gruppiert, wobei mehre- 15 re parallele (Ritzel- ) Wellen, die jeweils ein oder zwei - in als Gehäuseanbauten realisierte Spiralgehäusen aufgenommene - Laufräder (an freien Wellenenden der Ritzelwellen angeordnete Turbolaufräder) tragen, von einem großen, im Gehäuse gelagerten Antriebszahnrad, einem Großrad, angetrieben werden.

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Ein solcher Getriebeverdichter, ein Getriebeverdichter der Firma Siemens mit der Bezeichnung STC-GC, eingesetzt für die LuftZerlegung, ist aus

http : //www . energy . Siemens . com/hg/de/verdichtung-expansion- i2 ^ _- ITi t* ZL 1 l " tz* ZL. Z) ~ 1 / " t Ul _f ~* f Z-- -i ZL CZ* 1.ZL " t - / Cj " Z* t. ZL CZ- Ι Z-- 1 " Z1 ZLZ Z 7 " -LZ j- ZL CZ* In. ~ tz Z^ ΐζ cz*

gc . tm (erhältlich am 10.09.2014) bekannt .

Bei einem Getriebeverdichter erfolgen der Antrieb und damit eine Leistungsübertragung vom Großrad auf die Wellen bzw.

30 Ritzelwellen durch ineinandergreifende bzw. -kämmende Verzah ¬ nungen bei Großrad und Ritzelwelle. Über unterschiedliche Zähnezahlen der Verzahnungen bzw. unterschiedliche Teilkreisdurchmesser werden gewünschte Übersetzungen bzw. Übersetzungsverhältnisse (Leistungsstufen) in den einzelnen Getrie-

35 bestufen realisiert. D.h., die einzelnen Ritzelwellen sind in Verzahnungsgeometrie und Ritzelwellenmittenposition (Mittel ¬ punkt bzw. Drehachse einer Ritzelwelle) zum Großrad hin und untereinander gekoppelt. Bei Anordnung von mehreren Ritzelwellen um das Großrad muss ein Kompromiss aus idealen und realisierbaren Übersetzungs ¬ verhältnissen gefunden werden.

Eine maßgeblich bestimmende und limitierende Größe ist dabei der zur Verfügung stehende und/oder realisierbare Bauraum, insbesondere der den außerhalb des Gehäuses - als

Gehäuseanbauten - an den Ritzelwellenenden angeordneten, strömungsführenden Bauteilen (Spiralgehäusen) zur Verfügung stehende Platz.

Der Kopplung der Ritzelwellen mit dem Großrad über Verzahnungsgeometrie und Ritzelwellenmittenposition kommt bei Ent- wicklung und Auslegung sowie Konstruktion und Bau von Getriebeturbomaschinen damit eine zentrale Bedeutung zu. Auf Grund der Größenverhältnisse bzw. Größenunterschiede, d.h. auf Grund des sehr viel größeren Großrades im Vergleich zu den dazu vielfach kleineren, um das Großrad anzuordnenden

Ritzelwellen, stellt sich insbesondere die Frage nach der La ¬ ge der Ritzelwellen bzw. deren Ritzelwellenmittenpositionen .

In üblicher Anordnung liegen zwei Ritzelwellen in einer ersten, ungeteilten und waagrechten Teilfuge mit dem Großrad. Eine dritte Ritzelwelle ist oberhalb des Großrads in einer zweiten, ungeteilten und waagrechten Teilfuge angeordnet.

Es ergeben sich bei dieser Anordnung sechs freie Wellenenden an den insgesamt drei Ritzelwellen, welche - mit Turbolaufrä- dern bestückt - eine mehrstufige Getriebeturbomaschine mit sechs möglichen Prozessstufen realisierbar machen.

Um eine Verdichtungsleistung eines solchen sechsstufigen Getriebeverdichters zu erhöhen, ist es bekannt, die Anzahl der Prozessstufen, beispielsweise durch eine vierte Ritzelwelle, zu erhöhen. Dabei wird gefordert, diese vierte Ritzelwelle wirtschaftlich und mit überschaubarem konstruktivem und montagetechnischem Aufwand im Gehäuse des Getriebeverdichters unterzubringen. Zwei Ansatzweisen für die Anordnung einer solchen vierten Ritzelwelle sind bekannt: a) Anordnung der vierten Ritzelwelle oberhalb des Großrads zusammen mit der dritten Ritzelwelle in der zweiten, unge- teilten und waagrechten zweiten Teilfuge.

Bei Anordnung der vierten Ritzelwelle oberhalb des Großrads muss der zur Verfügung stehende Bauraum mit der dritten

Ritzelwelle geteilt werden. Für die Anordnung der dritten und der vierten Ritzelwelle in der Teilfuge sind Kollisionen von außen angeordneten, strömungsführenden Bauteilen (Spiralgehäuse) maßgeblich. Um Schnittstellen zu angrenzenden Funktionen (Lageraufnahme, Spiralanbindung) definieren zu können, wird die Teilfuge ungeteilt und waagrecht ausgeführt.

Um bei solcher Anordnung verschiedene Übersetzungen in den Getriebestufen zu realisieren, ist es bekannt, ein mehrfach verzahntes Großrad, beispielsweise als integrierte Einheit mit einem zweiten Großrad, einzusetzen. D. h., ein solches mehrfach verzahntes Großrad weist (axial) versetzte Verzah ¬ nungen auf, die jeweils mit unterschiedlichen Ritzelwellen kämmen .

Dadurch werden zwar eine Vielzahl zusätzlicher Übersetzungs- Verhältnisse und daran gekoppelte

Ritzelwellenmittenpositionen möglich, jedoch ist dies mit einem hohen Fertigungs- und Kostenaufwand verbunden. b) Anordnung der vierten Ritzelwelle unterhalb des Großrads in Ausführung als Steckritzelwelle

Bei Anordnung der vierten Ritzelwelle unterhalb des Großrads muss der Bauraum nicht mit einer benachbarten Ritzelwelle ge- teilt werden, allerdings ist dort keine Teilfuge vorhanden, die zur Montage genutzt werden kann.

Die Montage der vierten Ritzelwelle ist nur durch seitliches Einschieben (Stecken) möglich (Steckritzelwelle) .

Dadurch können die Ritzelwellenmittenpositionen unter Berücksichtigung der Spiralgehäuse der ersten Teilfuge nahezu frei gewählt werden. Aber auch hier ist die Realisierung mit er- heblichem Mehraufwand (Montageteile, Montagevorgang) verbunden .

Es besteht somit ein Bedürfnis nach einem Gehäuse für ein Ge ¬ triebe, insbesondere eines solchen Getriebeverdichters, wel- ches unterschiedliche Übersetzungsverhältnisse des Getriebes bei geringem Fertigungs- und Kostenaufwand ermöglicht, bau- raumoptimiert , einfach und kostengünstig zu realisieren und auch einfach und kostengünstig zu montieren ist. Aus der DE 10 2011 003 525 AI ist dazu ein teilbares Gehäuse eines Getriebeverdichters für ein in dem teilbaren Gehäuse aufnehmbares Getriebe mit einem Großrad und mit mindestens zwei mit dem Großrad im Eingriff stehenden Ritzelwellen bekannt, wobei das teilbare Gehäuse zumindest ein erstes

Gehäuseelement und ein mit dem ersten Gehäuseelement über ei ¬ ne Teilfuge verbundenes, zweites Gehäuseelement aufweist und die mindestens zwei Ritzelwellen in der Teilfuge aufnehmbar sind . Die DE 10 2011 003 525 AI sieht dann weiter vor, dass die

Teilfuge einen als vertikale Stufe ausgebildeten Teilfugensprung aufweist, welcher zwei unterschiedliche horizontale Niveaus in der Teilfuge ausbildet, wobei die mindestens zwei Ritzelwellen in der Teilfuge beiderseits des Teilfugensprungs in den zwei unterschiedlichen horizontalen Niveaus aufnehmbar sind. Der Teilfugensprung bzw. die vertikale Stufe bei dem Getriebeverdichtergehäuse aus der DE 10 2011 003 525 AI ist dabei unter Verwendung einer zylindrisch ausgebildeten, auf den Teilfugensprung aufgeschraubten Dichtlinse abgedichtet.

Wird eine Außenabmessung der den Teilfugensprung bzw. die vertikale Stufe abdichtenden Dichtlinse durch die vertikale Höhe des Teilfugensprungs bzw. der vertikalen Stufe bestimmt, so erweist sich eine solche Dichtlinse insbesondere bei gro ¬ ßen vertikalen Teilfugensprüngen bzw. vertikalen Stufen als sehr Bauraum intensiv, muss mindestens die vertikale Höhe des Teilfugensprungs bzw. der vertikalen Stufe als horizontaler Mindestabstand zwischen den zwei in der Teilfuge

aufnehmbaren, beiderseits des Teilfugensprungs bzw. der ver ¬ tikalen Stufe liegenden Ritzelwellen bzw. den an deren

Ritzelwellenenden angeordneten, strömungsführenden Bauteilen (Spiralgehäusen) vorgehalten werden.

Die Zahl baubarer Getriebeverdichter bzw. Fluidmaschinen mit solchen Gehäusen ist damit eingeschränkt, sind große vertika ¬ le Teilfugensprünge bzw. vertikalen Stufe bei diesen Gehäusen Bautraum technisch nicht umsetzbar. Ebenso ergeben sich dadurch auch Einschränkungen bei realisierbaren Übersetzungsverhältnissen bei den Getrieben.

Somit liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein Gehäuse für ein Getriebe, insbesondere für ein Getriebe eines Getrie ¬ beverdichters, anzugeben, welches die Nachteile aus dem Stand der Technik verbessert, insbesondere bauraumoptimiert , ein ¬ fach und kostengünstig zu realisieren und auch einfach und kostengünstig zu montieren ist sowie unterschiedliche Über- Setzungsverhältnisse des Getriebes bei geringem Fertigungs ¬ und Kostenaufwand ermöglicht.

Die Aufgabe wird durch ein teilbares Gehäuse für ein Getrie ¬ be, insbesondere für ein Getriebe einer Fluidmaschine, wie beispielsweise eines Getriebeturboverdichters, sowie eine Fluidmaschine mit einem solchen teilbaren Gehäuse mit den Merkmalen gemäß dem jeweiligen unabhängigen Patentanspruch gelöst . Das teilbare Gehäuse umfasst zumindest ein erstes Gehäuseelement und ein mit dem ersten Gehäuseelement über ei ¬ ne Teilfuge verbundenes, zweites Gehäuseelement, beispiels- weise einen (Gehäuse- ) Oberkasten sowie einen (Gehäuse- ) Deckel .

Das für die Aufnahme in dem teilbaren Gehäuse vorzusehende Getriebe weist ein Großrad und zumindest zwei mit dem Großrad im Eingriff stehende Ritzelwellen auf. Im Eingriff stehen kann hierbei heißen, dass das Großrad und die Ritzelwellen ineinandergreifende bzw. ineinanderkämmende Verzahnungen auf ¬ weisen. Beispielsweise kann die Verzahnung als Gerad- oder Schräg- oder Bogenverzahnung ausgeführt sein.

Erfindungsgemäß ist die Teilfuge derart ausgebildet, dass die mindestens zwei Ritzelwellen in Aufnahmen, zum Beispiel Lageraufnahmen bzw. Lagerschalen, an den Gehäuseelementen in der Teilfuge aufnehmbar sind.

Weiter erfindungsgemäß weist die Teilfuge einen Teilfugen ¬ sprung auf, welcher zwei unterschiedliche horizontale Niveaus in der Teilfuge ausbildet und zwischen den Aufnahmen für die mindestens zwei Ritzelwellen angeordnet ist. D.h., unter ei- nem Teilfugensprung ist so zu verstehen, dass die Teilfuge - beiderseits einer den Teilfugensprung ausbildenden Übergangsstelle - zwei unterschiedliche horizontale Niveaus aufweist.

Bevorzugt können diese unterschiedlichen Niveaus in der

Teilfuge bzw. kann dieser Teilfugensprung dadurch realisiert sein, dass das erste und das zweite Gehäuseelement jeweils eine einander entsprechende und den Teilfugensprung ausbil ¬ dende Stufe - oder auch mehrere Stufen, beispielsweise ähn ¬ lich einer Treppe, - aufweisen.

Auch können die unterschiedlichen Niveaus bzw. kann der Teilfugensprung durch anders ausgebildete bzw. geformte Über ¬ gangstellen, wie geneigte, geradlinig an- oder absteigende und/oder gebogene bzw. gerundete Verläufe in den zwei sich entsprechenden Gehäuseelementen, realisiert werden.

Der Teilfugensprung mit den dadurch ausgebildeten zwei unter- schiedlichen horizontalen Ebenen/Niveaus ermöglicht so, dass diese für eine Lagerung der mindestens zwei, mit dem Großrad im Eingriff stehenden Ritzelwellen auf unterschiedlichen horizontalen Niveaus bzw. in unterschiedlichen horizontalen Ebenen in einer einzigen Teilfuge genutzt werden können.

Werden die mindestens zwei Ritzelwellen beiderseits des Teil ¬ fugensprungs bzw. der Übergangstelle, insbesondere der Stufe in der Teilfuge, im Eingriff mit dem Großrad angeordnet, so wird dadurch die Anordnung der mindestens zwei Ritzelwellen in einer einzigen, gestuften Teilfuge bei gleichzeitig unterschiedlich hohen Ritzelwellenmittenpositionen ermöglicht. Die Teilkreise der mindestens zwei Ritzelwellen müssen nur noch den Teilkreis des Großrades berühren (, was auf Grund des Teilfugensprungs in beliebig unterschiedlicher Höhe erfolgen kann) ; die bisherige Forderung, nach der die

Ritzelwellenmittelpunkte der mindestens zwei, mit dem Großrad im Eingriff stehenden Ritzelwellen in einer gleichen horizontalen Ebene liegen (ungeteilte und waagrechte Teilfuge) , kann entfallen .

Die Aufnahme der mindestens zwei Ritzelwellen in einer einzigen, gestuften Teilfuge ist aus Kosten- und Montagegründen vorteilhaft - und wird über den Teilfugensprung weiter genutzt; über die realisierbaren unterschiedlichen

Ritzelwellenmittenpositionen lassen sich - auf Grund der dadurch erweiterten Bauraummöglichkeiten - unterschiedliche Übersetzungsverhältnisse (Variabilität der Übersetzungen) - beispielsweise ohne Aufwand einer Mehrfachverzahnung am

Großrad - im Getriebe realisieren. Vereinfacht ausgedrückt, die Erfindung ermöglicht hier einen zusätzlichen (Gestal- tungs- ) Freiheitsgrad bei der Ausgestaltung, welcher für die Realisierung von unterschiedlichen Übersetzungsverhältnissen genutzt werden kann. Der Teilfugensprung ist weiter unter Verwendung eines Dichtelements abgedichtet, welches eine im Wesentlichen dem Teil ¬ fugensprung entsprechende Form aufweist.

D.h., das Dichtelement ist in seiner Form im Wesentlichen dem Teilfugensprung angepasst. Es folgt in seiner Form im Wesentlichen dem Teilfugensprungverlauf bzw. folgt dem Verlauf der Teilfuge im Bereich des Teilfugensprungs/an der Übergangs- stelle.

„Im Wesentlichen Form entsprechend" kann dabei meinen, dass das Dichtelement kleine bzw. schmale Randzonen aufweisen kann, welche über die Form des Teilfugensprungs hinausrei- chen, welche aber im Vergleich zur Form des Teilfugensprungs untergeordnet sind, beispielsweise schmale, für eine Ver- schraubung mit dem Gehäuse bzw. mit den Gehäuseelementen vorgesehene Randbereiche. D.h., eine Außenabmessung des Dichtelements ist etwas größer als die Form des Teilfugensprungs.

Vereinfacht und beispielhaft anschaulich ausgedrückt, ist der Teilfugensprung beispielsweise als - geradlinig verlaufende vertikale oder gegen die Vertikale geneigte - Stufe ausgebil ¬ det, so kann das den Teilfugensprung abdichtende Dichtelement - entsprechend des geraden vertikalen bzw. geraden geneigten Verlaufs des Teilfugensprungs entsprechend - Stab- bzw. rie ¬ geiförmig ausgebildet sein („Dichtriegel").

Oder ist der Teilfugensprung beispielsweise bogenförmig ausgebildet, so kann das den Teilfugensprung abdichtende Dicht ¬ element - entsprechend des gebogenen Verlaufs des Teilfugen ¬ sprungs - entsprechend gebogen ausgebildet sein.

Der Erfindung liegt hier die Überlegung und Erkenntnis zugrunde, dass die Form des Dichtelements, insbesondere dessen Außenabmessung, den möglichen Mindestabstand der in der Teilfuge, beiderseits des Teilfugensprungs angeordneten

Ritzelwellen bzw. der an deren Ritzelwellenenden angeordneten, strömungsführenden Bauteilen (Spiralgehäusen) - so entsprechend die Gehäuse bzw. deren Baubarkeit und Flexibilität bei realisierbaren Übersetzungsverhältnissen - beeinflusst bzw. begrenzt.

Entspricht so allerdings, wie die Erfindung erkennt, die Form bzw. die Außenabmessung des Dichtelements im Wesentlichen der Form des Teilfugensprungs, so minimiert sich der - bei den jeweiligen Teilfugensprungshöhen - vorzuhaltende (horizonta ¬ le) Mindestabstand zwischen den zwei Ritzelwellen bzw. der an deren Ritzelwellenenden angeordneten, strömungsführenden Bauteilen (Spiralgehäusen) .

Auch große bzw. nahezu beliebig große vertikale Teilfugen ¬ sprünge bzw. vertikale Stufen lassen sich so in Teilfugen bei teilbaren Getriebegehäusen realisieren. Die Zahl baubarer Getriebeverdichter bzw. Fluidmaschinen mit solchen Gehäusen er- höht sich; ein „Mehr" an Übersetzungsverhältnissen bei den diesbezüglichen Getrieben sind realisierbar.

Darüber hinaus ist auch für einen effizienten und langlebigen Betrieb des in dem teilbaren Gehäuse aufzunehmenden Getriebes die Abdichtung, insbesondere eine Ölabdichtung beispielsweise im Falle einer im dem Gehäuse realisierten ÖlsumpfSchmierung, der Teilfuge von großer Bedeutung, was gerade durch das erfindungsgemäße Dichtelement auf einfache, kostengünstige und effiziente Weise realisiert werden kann.

Bevorzugte Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich auch aus den abhängigen Ansprüchen und beziehen sich auf das teilbare Gehäuse wie auch auf die Fluidmaschine . Nach einer besonders bevorzugten Weiterbildung ist vorgesehen, dass der Teilfugensprung als geradlinig verlaufende vertikale Stufe ausgebildet ist. Anders ausgedrückt, das erste und das zweite Gehäuseelement weisen jeweils eine zueinander entsprechende und den Teilfugensprung ausbildende vertikale Stufe auf.

Derartige Stufen in den Gehäuseelementen können beispielswei- se durch entsprechende Gussverfahren bei Stahl eingegossen und/oder bei Stahlteilen (nach- ) bearbeitet werden.

Das diesbezügliche Dichtelement kann so - entsprechend des geraden vertikalen Verlaufs des Teilfugensprungs entsprechend - stab- bzw. riegeiförmig ausgebildet sein („Dichtriegel"). Ein solcher Dichtriegel baut - wird er entsprechend des als Stufe ausgebildeten Teilfugensprungs vertikal (den Teilfugen ¬ sprung abdichtend) angeordnet - in horizontaler Richtung äußerst kompakt, wodurch der Bauraumbedarf in dieser Richtung kleinstmöglich ist.

Nach einer anderen Weiterbildung ist vorgesehen, dass das Dichtelement aus Metall, insbesondere aus Aluminium, ist. Weiter, nach einer Weiterbildung, kann vorgesehen sein, dass das Dichtelement über dem Teilfugensprung, insbesondere mit den Gehäuseelementen verschraubt und/oder im Teilfugensprung versenkt, angeordnet ist. Die Herstellung eines Dichtelementsitzes am Getriebegehäuse bzw. Teilfugensprung erfolgt bevorzugt beim Ausspindeln der Aufnahmen bzw. Lagersitze (für die Ritzelwellen) und macht keinen weiteren Bearbeitungsschritt notwendig. Durch die ver ¬ senkte Anordnung des Dichtelements stellt dieses kein Hinder- nis für angrenzende Bauteile dar; eine Vorrichtung zur Spi ¬ raleinstellung bleibt montierbar.

Nach einer besonders bevorzugten Weiterbildung ist vorgesehen, dass das Dichtelement den Teilfugensprung völlig abde- ckend angeordnet ist.

Nach einer anderen Weiterbildung ist vorgesehen, dass das Dichtelement mindestens eine einseitig offene Aussparung auf- weist (offener Schraubensitz) , unter Verwendung derer dieses mit einem der Gehäuseelemente verschraubt ist.

Nach einer besonders vorteilhaften Weiterbildung ist vorgese- hen, dass das Dichtelement zwei jeweils einseitig offene Aus ¬ sparungen (zwei offene Schraubensitze) aufweist, unter Ver ¬ wendung derer das Dichtelement mit den Gehäuseelementen verschraubbar ist. Hierbei ist es weiter auch von besonderem Vorteil, wenn die zwei offenen Schraubensitze an gegenüber- liegenden Enden des Dichtelements angeordnet sind.

Ist so beispielsweise der Teilfugensprung als vertikale Stufe in der Teilfuge zwischen den zwei Gehäuseelementen ausgebildet - und durch den - entsprechend vertikal montierten - Dichtriegel abgedichtet, welcher an seinen (gegenüberliegenden) Dichtriegelenden diese zwei offenen Schraubensitze (für die Montageschrauben zur Verschraubung mit dem oberen bzw. unteren Gehäuseelement) aufweist, so kann eine Beschädigung bei einer Demontage eines Gehäuseelements bei einem verse- hentlich noch montierten Dichtriegel verhindert werden.

Steht das Gehäuse unter einem Innendruck, so kann ferner vorgesehen sein, mehrere Verschraubungen, beispielsweise (gegebenenfalls umlaufend) im Randbereich des Dichtelements bzw. Dichtriegels und/oder zusätzlich zu den Verschraubungen über die zwei offenen Schraubensitze an den Enden des Dichtele ¬ ments, für das Dichtelement bzw. Dichtriegel mit den

Gehäuseelementen vorgesehen werden. Ferner kann nach einer Weiterbildung auch vorgesehen sein, dass an dem Dichtelement ein Dichtmittel, insbesondere ein 0- Ring (oder auch mehrere O-Ringe) oder eine Rundschnur, angeordnet ist. Hierzu kann das Dichtelement einen Fortsatz aufweisen, an welchem das Dichtelement angeordnet ist bzw. wird. D.h., auf den Fortsatz kann beispielsweise der O-Ring (bzw. die 0- Ringe) aufgeschoben sein/werden bzw. um den Fortsatz kann beispielsweise die Rundschnur gewickelt sein/werden.

Liegt dann, wie nach einer besonders bevorzugten Weiterbil- dung vorgesehen, das dieses Dichtmittel aufweisende Dichtele ¬ ment in axialen, an den Gehäuseelementen im Bereich des Teilfugensprungs ausgebildeten Aufnahmen („Dichtelementsitz") axial auf bzw. wird beispielsweise axial am Gehäuse/ an den Gehäuseelementen verschraubt, so ist das Dichtmittel hier axial dichtend, wodurch auf eine Passung zur Zentrierung des Dichtelements im Gehäuse verzichtet werden kann.

Dieses Dichtelement mit diesem (axial aufliegenden) Dichtmit ¬ tel hat darüber hinaus den Vorteil, dass die Dichtrichtung entgegen der Klemmkraft der Teilverschraubung wirkt. Auch bleiben, unabhängig von der Dichtmittelanordnung am dem

Dichtelement, Ausführung und Montage der Teilfugenverschrau- bung unberührt. In einer weiteren bevorzugten Ausgestaltung ist das Getriebe in dem teilbaren Gehäuse aufgenommen, wobei die mindestens zwei Ritzelwellen in der Teilfuge beiderseits des Teilfugensprungs bzw. der Übergangsstelle, insbesondere beiderseits einer den Teilfugensprung ausbildenden Stufe, bzw. in den Aufnahmen aufgenommen sind, beispielsweise in Lageraufnahmen oder Lagerschalen.

Um im Eingriff mit dem Großrad zu stehen, berühren die Teilkreise der beiden Ritzelwellen den Teilkreis des Großrades - allerdings in unterschiedlicher horizontaler Höhe, d.h. die Ritzelwellenmittenpositionen liegen in unterschiedlichen horizontalen Ebenen.

Dabei kann bevorzugt weiterbildend vorgesehen werden, dass zumindest eine (Dreh-) Achse der beiden (Dreh-) Achsen der zu ¬ mindest zwei Ritzelwellen oberhalb einer (Dreh-) Achse des Großrades in dem teilbaren Gehäuse angeordnet ist. Besonders bevorzugt kann auch vorgesehen sein, dass beide (Dreh-) Achsen der mindestens zwei Ritzelwellen oberhalb der (Dreh-) Achse des Großrades (101) angeordnet sind. Dadurch steht mehr

Bauraum unterhalb der (Dreh-) Achse des Großrades in dem teil ¬ baren Gehäuse zu Verfügung, beispielsweise für weitere, mit dem Großrad - oder einem weiteren, insbesondere mit dem vorgenanntem Großrad gekoppelten bzw. im Eingriff stehenden Großrad - im Eingriff stehenden Ritzelwellen.

Nach einer bevorzugten Weiterbildung sind das erste und das zweite Gehäuseelement miteinander verstiftet (Zentrierung) und/oder miteinander verschraubt. Auch können die

Gehäuseelemente aus Metall, insbesondere Stahl, sein.

Weiter kann bevorzugt vorgesehen sein, dass das teilbare Ge- häuse ein drittes Gehäuseelement aufweist, welches mit dem ersten Gehäuseelement oder mit dem zweiten Gehäuseelement über eine weitere Teilfuge verbunden ist. So kann beispiels ¬ weise das erste Gehäuseelement ein Oberkasten, das zweite Gehäuseelement ein Deckel und das dritte Gehäuseelement ein Unterkasten des teilbaren Gehäuses sein.

Auch kann vorgesehen sein, dass weitere Gehäuseanbauten an das teilbare Gehäuse montiert sind, beispielsweise außen an ¬ geordnete strömungsführende Bauteile, wie Spiralgehäuse, und/oder Spiralanbindungen .

In einer weiteren bevorzugten Ausgestaltung weist das Getriebe mindestens zwei weitere, mit dem Großrad oder einem weite ¬ ren Großrad im Eingriff stehende Ritzelwellen auf. Besonders bevorzugt kann hier vorgesehen sein, dass das Großrad oder das weitere Großrad und die mindestens zwei weiteren

Ritzelwellen in der weiteren Teilfuge angeordnet sind.

Ferner kann vorgesehen sein, dass das erste und das zweite Gehäuseelement ein Oberkasten und ein Teilfugendeckel des Ge ¬ triebegehäuses sind und/oder dass das erste und das zweite Gehäuseelement über vertikal zueinander versetzte Stufenflä- chen einer den Teilfugensprung ausbildenden Stufe gegeneinander ausgerichtet und/oder zentriert sind.

Gemäß einer bevorzugten Weiterbildung ist das Getriebe ein Getriebe einer Fluid- bzw. Strömungsmaschine, beispielweise einer Turbine, eines Turboverdichters, eines mehrstufigen Ge ¬ triebekompressors oder einer Pumpe.

D.h. bzw. anders ausgedrückt, eine solche Fluid- bzw. Strö- mungsmaschine weist das teilbare Gehäuse und ein in dem teil ¬ baren Gehäuse aufgenommenes Getriebe mit einem Großrad und mit mindestens zwei mit dem Großrad im Eingriff stehenden Ritzelwellen auf, wobei die mindestens zwei Ritzelwellen in den Aufnahmen an den Gehäuseelementen in der Teilfuge aufge- nommen sind.

In einer besonders bevorzugten Weiterbildung ist das teilbare Gehäuse Teil einer mehrstufigen Getriebeverdichteranlage, welche acht Stufen (vier Ritzelwellen) mit radial abströmen- den Laufrädern und Spiralgehäusen aufweist. Die Abdichtung der Kompressorstufen zur Umgebung kann durch Kohlerringe erfolgen. Als Antrieb bei der Getriebeverdichteranlage kann ein Elektromotor dienen. Das teilbare Gehäuse weist einen Unterkasten, einen Oberkas ¬ ten sowie einen Deckel auf. Der Unterkasten und der Oberkas ¬ ten sind über eine ungeteilte und waagrechte Teilfuge verbun ¬ den. Der Oberkasten und der Deckel sind über eine gestufte, mit dem Dichtelement bzw. mit dem Dichtriegel abgedichtete Teilfuge verbunden.

Sowohl in der gestuften, ersten Teilfuge als auch in der ungeteilten und waagrechten zweiten Teilfuge sind jeweils zwei Ritzelwellen, welche an den freien Wellenenden mit Turbolauf- rädern bestückt sind, angeordnet. In der ungeteilten und waagrechten zweiten Teilfuge und zwischen den beiden dort angeordneten Ritzelwellen ist darüber hinaus auch die Welle des Großrades angeordnet. Die bisher gegebene Beschreibung vorteilhafter Ausgestaltungen der Erfindung enthält zahlreiche Merkmale, die in den einzelnen Unteransprüchen teilweise zu mehreren zusammenge- fasst wiedergegeben sind. Diese Merkmale wird der Fachmann jedoch zweckmäßigerweise auch einzeln betrachten und zu sinn- vollen weiteren Kombinationen zusammenfassen.

Die oben beschriebenen Eigenschaften, Merkmale und Vorteile dieser Erfindung, sowie die Art und Weise, wie diese erreicht werden, werden klarer und deutlicher verständlich im Zusam- menhang mit der folgenden Beschreibung von einem oder mehreren Ausführungsbeispielen, das bzw. die im Zusammenhang mit den Figuren näher erläutert wird bzw. werden.

Die Erfindung ist jedoch nicht auf die in dem bzw. den Aus- führungsbeispielen angegebene Kombination von Merkmalen beschränkt, auch nicht in Bezug auf funktionale Merkmale. So können dazu geeignete Merkmale eines jeden Ausführungsbei ¬ spiels auch explizit isoliert betrachtet, aus einem Ausfüh ¬ rungsbeispiel entfernt, in ein anderes Ausführungsbeispiel zu dessen Ergänzung eingebracht werden.

Funktions-/bauartgleiche bzw. identische Elemente oder Kompo ¬ nenten weisen in den Ausführungsbeispielen bzw. Figuren gleiche Bezugszeichen auf.

Es zeigen

FIG 1 eine Ansicht (Frontansicht) eines einen Deckel und einen Oberkasten aufweisenden geteilten Gehäuses für ein Getriebe eines mehrstufigen Getriebeverdichters, eine Ansicht (Seitenansicht) eines einen Deckel und einen Oberkasten aufweisenden geteilten Gehäuses für ein Getriebe eines mehrstufigen Getriebeverdichters, eine Ansicht eines Schnitts entlang einer mit B-B be ¬ nannten Schnittlinie in FIG 1, eine Ansicht eines Schnitts entlang einer mit A-A be- nannten Schnittlinie in FIG 1, eine Ansicht (Rückansicht) eines Dichtriegels zur Ab ¬ dichtung eines Teilfugensprungs bei der Teilfuge zwi ¬ schen dem Deckel und dem Oberkasten des geteilten Ge- häuses für ein Getriebe eines mehrstufigen Getriebe ¬ verdichters nach den FIGen 1 und 2, eine Ansicht (geschnittene Seitenansicht) eines

Dichtriegels zur Abdichtung eines Teilfugensprungs bei der Teilfuge zwischen dem Deckel und dem Oberkas ¬ ten des geteilten Gehäuses für ein Getriebe eines mehrstufigen Getriebeverdichters nach den FIGen 1 und 2, eine Ansicht (Frontansicht) eines Dichtriegels zur Abdichtung eines Teilfugensprungs bei der Teilfuge zwischen dem Deckel und dem Oberkasten des geteilten Gehäuses für ein Getriebe eines mehrstufigen Getrie ¬ beverdichters nach den FIGen 1 und 2 und räumliche Darstellung des einen Deckel und einen

Oberkasten aufweisenden geteilten Gehäuses für ein Getriebe eines mehrstufigen Getriebeverdichters nach den FIGen 1 und 2. Ausführungsbeispiel: Dichtriegel für eine gestufte Teilfuge an einem geteilten Getriebegehäuse für ein Getriebe eines mehrstufigen Getriebeverdichters FIGen 1 und 2 (Front- und Seitenansicht) sowie FIG 8 (3D - Ansicht) zeigen Ansichten - einen Oberkasten 2 und einen Deckel 3 - eines geteilten Gehäuses 1 (Getriebegehäuse) für ein Getriebe 100 eines mehrstufigen Getriebeverdichters, welche für eine LuftZerlegung vorgesehen ist.

Das geteilte Gehäuse 1 weist den dargestellten Deckel 3 und den dargestellten Oberkasten 2 sowie einen (nicht dargestellten) Unterkasten 6 - alle vorzugsweise aus Stahl - auf. Der Deckel 3 und der Oberkasten 2 sind über eine erste, gestufte, horizontale Teilfuge 4 miteinander verbunden; der Oberkasten 2 und der Unterkasten 6 sind über eine zweite, waagrechte bzw. horizontale und ungestufte Teilfuge 7 miteinander ver ¬ bunden . Der mehrstufige Getriebeverdichter besteht aus acht (Verdichter-) Stufen, welche über ein im geteilten Gehäuse 1 aufgenommenes Getriebe 100 mit vier mit einem Großrad 101 des Getrie ¬ bes 100 im Eingriff stehenden Ritzelwellen 10, 11, 20, 21 des Getriebes 100 realisiert sind. An den freien Enden der vier Ritzelwellen 10, 11, 20, 21 sind Turbolaufräder angeordnet, welche in - bezüglich des Getriebegehäuses 1 - außen angeord ¬ neten Spiralgehäusen (strömungsführende Bauteile, nicht dar ¬ gestellt) aufgenommen sind. Alle vier Ritzelwellen 10, 11, 20, 21 sind um das Großrad 101 angeordnet und stehen über Verzahnungen mit dem Großrad 101 im Eingriff. Dabei sind die erste 10 und die zweite

Ritzelwelle 11 (Stufe 5 bis 8) oberhalb des Großrades 101 an ¬ geordnet; die dritte 20 und die vierte Ritzelwelle 21 (Stufe 1 bis 4) sind auf Höhe des Großrades 101 angeordnet. Um einen effiziente Eingriff der Ritzelwellen 10, 11, 20, 21 zu ermög ¬ lichen, sind die Ritzelwellen 10, 11, 20, 21 - bezüglich ihres Abstandes zum Großrad 101 - derart angeordnet, dass die Teilkreise der Ritzelwellen 10, 11, 20, 21 jeweils den Teil ¬ kreis des Großrades 101 berühren.

Der Antrieb des Großrades 101 bzw. der Welle des Großrades 101 erfolgt über einen Elektromotor (nicht dargestellt) . Die Abdichtung der Kompressorstufen zum Getriebegehäuse 1 erfolgt durch Kohlerringe.

Wie die FIGen 1 und 2 sowie FIG 8 zeigen weist der Oberkasten 2 an seiner - zusammen mit der Oberseite des Unterkastens 6 die zweite, ungestufte und waagrechte Teilfuge 7 ausbildenden - Unterseite Aufnahmen 44, 45, d.h. die Wellensitze 44, 45, für die Welle des Großrades 101 (Drehachse der Großradwelle bzw. Großradwellenmittenposition 17) sowie die dritte 20 und die vierte Ritzewelle 21 ((Drehachsen 16 der weiteren

Ritzelwellen 20, 21) auf. Alle drei Wellen 20, 21, (101) lie ¬ gen dabei in einer horizontalen, waagrechten Ebene - gemäß der zweiten, ungestuften und waagrechten Teilfuge 7. Wie weiter die FIGen 1 und 2 sowie FIG 8 zeigen weist der

Oberkasten 2 an seiner - zusammen mit der Unterseite des Deckels 3 die erste, gestufte Teilfuge 4 ausbildenden - Ober ¬ seite die Aufnahmen 40, 42, d.h. die Wellen-/Lagersitze 40, 42, für die erste 10 und die zweite Ritzewelle 11 auf. Die entsprechenden Aufnahmen 41, 43 bzw. Wellen-/Lagersitze 41, 43 für die erste 10 und die zweite Ritzelwelle 11 sind auch in der Unterseite des Deckels 3 vorgesehen.

Die erste, gestufte Teilfuge 4 weist eine - bezüglich der Längserstreckung des Gehäuses 1 etwa in der Mitte des Gehäu ¬ ses 1 angeordnete - Sprungstelle 5 mit etwa einer Höhe von ca. 220 mm auf. Diese Sprungstelle 5 wird durch entsprechende Stufen 8 sowohl im Oberkasten 2 des Gehäuses 1 - wie auch entsprechend im Deckel 3 des Gehäuses 1 - gebildet.

Dadurch liegen die erste 10 und die zweite Ritzelwelle 11 zwar oberhalb des Großrades 101 und gemeinsam in der ersten, gestuften Teilfuge 4, was aus Montage- und Kostengründen günstig ist. Allerdings liegen die erste 10 und die zweite Ritzelwelle 11 nicht mehr in der gleichen horizontalen Ebene, sondern - entsprechend der ausgebildeten Stufe 8 - in unterschiedlichen horizontalen Ebenen 12, 13 bzw. Höhen. Nur mehr die Teilkreise von erster 10 und zweiten Ritzelwelle 11 und Großrad 101 berühren sich.

Um eine Ausrichtung von Oberkasten 2 und Deckel 3 zu ermöglichen, sind die vertikalen Stufenflächen 9 zueinander ver- setzt. Der Oberkasten 2 und Deckel 3 sind, wie die FIGen 2 und 8 zeigen, durch Zentrierstifte verstiftet 33 und ver ¬ schraubt 32. Auch der Unterkasten und der Oberkasten sind verstiftet 33 und verschraubt 32. - Abdichtung der gestuften Teilfuge 4 durch einen Dichtriegel 30 mit O-Ring 31 (FIGen 1, 3, 4, 5 bis 7 und 8)

Die Schmierung des im Gehäuse 1 angeordneten Getriebes 100 erfolgt durch eine ÖlsumpfSchmierung, wobei die Ölabdichtung der ersten, gestuften Teilfuge 4, insbesondere des dortigen Teilfugensprungs 5 bzw. der Stufen 6 im Oberkasten 2 und dem Deckel 3, ein zentrale Bedeutung einnimmt.

Hierfür sieht, wie insbesondere die FIG 1 und die FIGen 3 und 4 im Detail bzw. in Schnitten (A-A, B-B) sowie die FIGen 5 bis 7 im Detail zeigen, das Getriebegehäuse 1 den Einsatz ei ¬ nes Dichtelements 30, d.h. eines Dichtriegels 30, vor.

Wie die FIG 1 sowie insbesondere die FIGen 5 bis 7 zeigen, handelt es sich bei dem Dichtriegel 30 um ein stabförmiges

Bauteil, hier einer Länge von ca. 280 mm und einer Breite von ca. 40 mm, welches der Form des Teilfugensprungs 5 bzw. wel ¬ ches in seiner Außenabmessung der Form des Teilfugensprungs 5 entspricht .

An seinen beiden Enden (oberes und unteres Ende) weist, wie die FIG 1 sowie insbesondere die FIGen 5 bis 7 zeigen, der Dichtriegel 30 offene Schraubensitze 34, 35 auf, über welche er mit den Deckel 3 (hier oberer offener bzw. oben offener Schraubensitz 34) und dem Oberkasten 2 (hier unterer offener bzw. unten offener Schraubensitz 35) verschraubt 32 wird. Zur Abdichtung des Teilfugensprungs 5 ist an dem Dichtriegel 30, wie die FIGen 3, 4 und 5 zeigen, ein Dichtmittel 31, d.h. in diesem Fall ein (die Dichtwirkung erzielender) O-Ring angeordnet . Hierzu weist, wie insbesondere die FIG 3 sowie die FIGen 5 und 6 zeigen, der Dichtriegel 30 einen mittig angeordneten, länglichen, axialen Fortsatz 36 von ca. einer Länge von

210 mm und einer Breite von 15 mm auf, auf welchem der O-Ring 31 aufgeschoben ist bzw. wird.

Dieser Dichtriegel 30 wird, wie insbesondere die FIGen 1, 3 und 4 zeigen, - mit auf dem Fortsatz 36 aufgeschobenem bzw. aufgesetztem O-Ring 31 - von außen über die Teilfugenstufe 5 versenkt geschraubt 32, wobei er die Teilfugenstufe 5 (hier taucht der Fortsatz 36 in die Teilfuge 4 im Bereich des Teil ¬ fugensprungs 5 ein) komplett abdeckt.

Dazu sind, wie die FIGen 3 und 4 zeigen, an den

Gehäuseelementen 2, 3 bzw. an dem Oberkasten 2 und dem Deckel 3 Aufnahmen 37 (am Oberkasten 2) und 38 (am Deckel 3), d.h. ein Dichtriegelsitz 37 (am Oberkasten 2) und ein Dichtriegelsitz 38 (am Deckel 3), in Form von axialen Rücknahmen 37, 38 am Oberkasten 2 und am Deckel 3, angeordnet, auf welchen der Dichtriegel 30, wie insbesondere die FIGen 3 und 4 (sowie die FIGen 5 und 6) zeigen bzw. verdeutlichen, (mit seinen Randbereichen) aufliegt.

Die Herstellung des versenkten Dichtriegelsitzes bzw. Dicht ¬ riegelsitze 37, 38 am Getriebegehäuse 1 bzw. am Oberkasten 2 und am Deckel 3 erfolgt beim Ausspindeln der Aufnahmen 40, 41, 42, 43 bzw. Lagersitze 40, 41, 42, 43 der ersten 10 und zweiten Ritzelwelle 11 und macht keinen weiteren Bearbei ¬ tungsschritt notwendig. Durch seine Stab- bzw. riegeiförmige, dem Teilfugensprung 5 angepasste und (bei vertikaler Anordnung horizontal kompakt bauenden) Form sowie die (dadurch auch ermöglichte komplett) versenkte Anordnung des Dichtriegels 30 an den

Gehäuseelementen 2, 3 stellt dieser kein Hindernis für angrenzende (strömungsführende) Bauteile dar; die Spiralgehäuse sowie die Vorrichtung zur Spiraleinstellung bleibt

montierbar, baut doch der Dichtriegel 30 in horizontaler Richtung äußerst kompakt, wodurch der Bauraumbedarf bzw. eine Bauraumeinschränkung/-behinderung in dieser Richtung kleinst- möglich ist.

Liegt dann, wie insbesondere die FIGen 3 und 4 sowie FIG 1 zeigen, der O-Ring 31 des Dichtriegels 30 in den axialen, an den Gehäuseelementen 2, 3 bzw. am Oberkasten 2 und am Deckel 3 im Bereich des Steilfugensprungs 5 ausgebildeten Dichtrie ¬ gelsitzen 37, 38 bzw. axialen Rücknahmen 37, 38 axial auf bzw. wird axial an den Gehäuseelementen 2, 3 bzw. am Oberkas- ten 2 (über den oberen offenen (bzw. oben offenen) Schraubensitz 34 (am Oberkasten 2)) und am Deckel 3 (über den unteren offenen (bzw. unten offenen) Schraubensitz 35 (am Oberkasten 2) ) verschraubt, so ist der Dichtriegel 30 hier axial dich ¬ tend, wodurch auf eine Passung zur Zentrierung des Dichtrie- gels 30 in den Gehäuseelementen 2, 3 verzichtet werden kann.

Durch die nach oben und unten offenen Schraubensitze 34, 35 an dem Dichtriegel 30 wird eine Beschädigung bei einer Demontage des Deckels 3 - bei versehentlich noch montiertem Dicht- riegel 30 - ausgeschlossen.

Dieser Dichtriegel 30 mit diesem (axial aufliegenden) O-Ring 31 hat darüber hinaus den Vorteil, dass die Dichtrichtung entgegen der Klemmkraft der Teilverschraubung wirkt. Auch bleiben, unabhängig von der Dichtmittelanordnung, d.h. der Anordnung des O-Rings 31, am dem Dichtriegel 30, Ausführung und Montage der Teilfugenverschraubung (32, 33) unberührt.