| JP09038522 | IRON POWDER ATTRACTION DEVICE |
| WO/1997/010467 | A SAFETY DEVICE FOR GEARBOXES OR OIL TANKS |
| JP2003314239 | MAGNET CAP |
BENDER, Kathrin (Westlicher Graben 49, Grünstadt, 67269, DE)
OSWALD, Jürgen (Johann-Casimir-Str. 4, Frankenthal, 67227, DE)
SCHMIDT, Wolfgang (Möhrendorfer Str. 6, Erlangen, 91056, DE)
TRAUTMANN, Bernd (Franz-Steinmetz-Weg 5, Erlangen, 91056, DE)
BENDER, Kathrin (Westlicher Graben 49, Grünstadt, 67269, DE)
OSWALD, Jürgen (Johann-Casimir-Str. 4, Frankenthal, 67227, DE)
SCHMIDT, Wolfgang (Möhrendorfer Str. 6, Erlangen, 91056, DE)
| Patentansprüche 1. Trenneinrichtung (1, 10, 14, 16, 17) zur Trennung von in einer durch einen Trennkanal (3) strömenden Suspension trans- portierten magnetisierbaren und nichtmagnetisierbaren Teilchen mit wenigstens einem zu wenigstens einer Seite des Trennkanals (3) angeordneten Permanentmagneten (4, 4a, 4b, 4c, 4d) zur Erzeugung eines magnetisierbare Teilchen zu dieser Seite hin ablenkenden Magnetfeldgradienten, dadurch ge- kennzeichnet, dass ein Joch (5) zum Schließen des Magnetkreises von dem Permanentmagneten (4, 4a, 4b, 4c, 4d) zur dem Permanentmagneten (4, 4a, 4b, 4c, 4d) gegenüberliegenden Seite des Trennkanals (3) und/oder zwischen zwei Permanentmagneten (4, 4a, 4b, 4c, 4d) vorgesehen ist. 2. Trenneinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die dem Permanentmagneten (4, 4a, 4b, 4c, 4d) angrenzend an den Trennkanal (3) gegenüberliegende Oberfläche (8) des Jochs (5) größer ist als die zum Trennkanal (3) wei- sende Oberfläche (7) des Permanentmagneten (4, 4a, 4b, 4c, 4d) , insbesondere das einseitig um den Trennkanal (3) geführte Joch (5) auf der dem Permanentmagneten (4, 4a, 4b, 4c, 4d) gegenüberliegenden Seite über den Trennkanal (3) hinaus verlängert ausgebildet ist. 3. Trenneinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die dem Permanentmagneten (4, 4a, 4b, 4c, 4d) angrenzend an den Trennkanal (3) gegenüberliegende Oberfläche (8) des Jochs (5) zur Erzeugung größerer Magnetfeldgradienten in seiner Dicke formangepasst ist. 4. Trenneinrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Joch (5) eine insbesondere trapezförmige oder runde Einsenkung (11, 15) aufweist, in die insbesondere der Trennkanal (3) einragt. 5. Trenneinrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein magnetisierbares Element, insbesondere eine Scheibe (12), zwischen dem Permanentmagneten (4, 4a, 4b, 4c, 4d) und dem Trennkanal (3) angeordnet ist . 6. Trenneinrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die zum Trennkanal (3) weisende Oberfläche (13) des Elements zur Erzeugung größerer Magnetfeldgradienten in ihrer Dicke formangepasst ist. 7. Trenneinrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Element zum Trennkanal (3) hin eine ausgewölbte oder trapezförmige Form aufweist, insbesondere entsprechend der Form einer gegenüberliegenden Einsenkung (11, 15) des Jochs (5) . 8. Trenneinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die zum Trennkanal (3) weisende Oberfläche (7) des Permanentmagneten (4, 4a, 4b, 4c, 4d) zur Erzeugung größerer Magnetfeldgradienten formangepasst ist. 9. Trenneinrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Permanentmagnet (4, 4a, 4b, 4c, 4d) zum Trennkanal (3) hin eine ausgewölbte oder trapezförmige Form aufweist, insbesondere entsprechend der Form einer gegenüberlie- genden Einsenkung (11, 15) des Jochs (5) . 10. Trenneinrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine gerade Zahl von Permanentmagneten (4, 4a, 4b, 4c, 4d) vorgesehen ist, von denen sich jeweils eine gleiche Anzahl gegenüberliegt, wobei das außen um die Permanentmagneten (4, 4a, 4b, 4c, 4d) geführte Joch (5) die Permanentmagneten (4, 4a, 4b, 4c, 4d) zum Bilden magnetischer Kreise verbindet. 11. Trenneinrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das nach einer Seite offene Joch (5) die dem Trennkanal (3) abgewandten Pole von zwei sich gegenüberliegenden Permanentmagneten (4a, 4b) verbindet. 12. Trenneinrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Schwenkeinrichtung (17) zum Verschwenken des nach einer Seite offenen Jochs (5) und des oder der zwei Permanentmagneten (4, 4a, 4b) weg von dem Trennkanal (3) vorgesehen ist. 13. Trenneinrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Joch (5) aus Eisen besteht. |
Trenneinrichtung zur Trennung von in einer durch einen Trennkanal strömenden Suspension transportierten magnetisierbaren und nichtmagnetisierbaren Teilchen
Die Erfindung betrifft eine Trenneinrichtung zur Trennung von in einer durch einen Trennkanal strömenden Suspension transportierten magnetisierbaren und nichtmagnetisierbaren Teil- chen mit wenigstens einem zu wenigstens einer Seite des Trennkanals angeordneten Permanentmagneten zur Erzeugung eines magnetisierbare Teilchen zu dieser Seite hin ablenkenden Magnetfeldgradienten.
Insbesondere im Rahmen der Erzgewinnung oder im Bereich der
Schrotttrennung sollen häufig Teilchen verschiedener magnetischer Eigenschaften voneinander getrennt werden, insbesondere magnetisierbare Teilchen von nicht magnetisierbaren Teilchen. Dazu wurde vorgeschlagen, ein oder mehrere Permanentmagneten nahe eines Trennkanals, der beispielsweise durch ein Rohr definiert ist, anzuordnen, um einen Magnetfeldgradienten innerhalb des Rohres zu erzeugen. Durch den Trennkanal wird alsdann eine Suspension geleitet, die die magnetisierbaren und nichtmagnetisierbaren Teilchen enthält. Aufgrund der vorherr- sehenden Magnetfeldgradienten wirken auf die magnetisierbaren Teilchen Kräfte, die auch mit der Feldstärke skalieren, die sie insbesondere zu der angrenzend an den Permanentmagneten befindlichen Seitenwand des Trennkanals hin ablenken.
Es wurden kontinuierliche Verfahren vorgeschlagen, in denen durch eine Trenneinrichtung, beispielsweise eine Blende, die seitlich abgetrennten magnetisierbaren Teilchen von den nichtmagnetischen Teilchen getrennt werden sollen, jedoch ist die Kraftverteilung im Trennkanal dann meist so inhomogen, dass sich an den Wänden Ablagerungen bilden. Häufig ist es daher üblich, Magnetfeldgradienten und Magnetfelder einer Stärke vorzusehen, die zur Anlagerung des magnetisierbaren Anteils an die Wände des Trennkanals führen, so dass er in einem folgenden Spülschritt entfernt werden kann.
Nachteilhafterweise sind die durch eine solche Anordnung er- zeugten Magnetfeldgradienten/Feldstärken in weiten Bereichen des Trennkanals jedoch zu gering, um eine effektive Trennung zu gewährleisten.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Trenn- einrichtung anzugeben, bei der eine verbesserte Trennung aufgrund höherer Feldstärken beziehungsweise Magnetfeldgradienten erzielt werden kann.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist bei einer Trenneinrichtung der eingangs genannten Art erfindungsgemäß vorgesehen, dass ein Joch zum Schließen des Magnetkreises von dem Permanentmagneten zur dem Permanentmagneten gegenüberliegenden Seite des Trennkanals und/oder zwischen zwei Permanentmagneten vorgesehen ist.
Erfindungsgemäß ist demnach zusätzlich zur bloßen Verwendung eines oder mehrerer Permanentmagneten vorgesehen, Leitelemente in Form eines Jochs vorzusehen, um Streufeldverluste zu minimieren und somit die Feldverteilung innerhalb des Trenn- kanals zu verbessern. Bei einem oder mehreren nur zu einer
Seite des Trennkanals angeordneten Permanentmagneten kann daher vorgesehen sein, dass das Joch und somit auch Feldanteile in Form eines magnetischen Flusses durch das Joch zur gegenüberliegenden Seite des Trennkanals geführt werden, um so idealerweise den magnetischen Kreis zu schließen, in jedem Fall aber eine verbesserte Gradientenbildung zu erreichen. Versuche haben gezeigt, dass bei Verwendung eines zylindrischen, stabförmigen Magneten und einem symmetrisch zur anderen Seite geführten zylindrischen Eisenjoch kein vollkommen geschlossener Kreis erzeugt wird, der Teilchen auch zur dem
Permanentmagneten gegenüberliegenden Seite ablenken würde, in jedem Fall aber eine Verbesserung der Gradientenstruktur der die magnetisierbaren Teilchen zum Permanentmagneten hin ab- lenkenden Magnetfeldgradienten sowie eine Erhöhung der Feldstärke erreicht wird. Werden an mehreren Seiten des Trennkanals angeordnete Permanentmagneten beziehungsweise Permanentmagnetkombinationen durch ein Joch derart verbunden, dass die dem Trennkanal abgewandten Pole jeweils in das Joch münden, so kann eine Feldverstärkung und somit auch eine Verstärkung der Magnetfeldgradienten erreicht werden. Es sei an dieser Stelle nochmals darauf hingewiesen, dass die Kräfte auf die magnetisierbaren Teilchen sowohl mit dem Magnetfeldgradienten als auch mit der magnetischen Feldstärke selber skalieren, so dass durch das erfindungsgemäße Vorsehen eines Jochs die Trennwirkung in jedem beschriebenen Fall verbessert wird.
In einer besonders vorteilhaften Ausgestaltung, die speziell bei Anordnung eines oder mehrerer Permanentmagneten nur zu einer Seite des Trennkanals eine positive Wirkung zeitigt, ist vorgesehen, dass die dem Permanentmagneten angrenzend an den Trennkanal gegenüberliegende Oberfläche des Jochs größer ist als die zum Trennkanal weisende Oberfläche des Permanent- magneten, insbesondere das einseitig um den Trennkanal geführte Joch auf der dem Permanentmagneten gegenüberliegenden Seite über den Trennkanal hinaus verlängert ausgebildet ist. Eine derartige Ausbildung des Jochs verteilt die Austrittspunkte der Feldlinien des magnetischen Kreises, wobei die magnetischen Feldlinien bekanntermaßen immer senkrecht aus der Oberfläche austreten, so dass insgesamt die Feldlinien ausgehend von dem Permanentmagneten beziehungsweise der Permanentmagnetanordnung über den Trennkanal hinweg mehr in die Breite gezogen werden, so dass sich insgesamt stärkere Gra- dienten ergeben. Die Flächenvergrößerung, insbesondere die gezielte Verlängerung des Jochschenkels, dient somit der Erzeugung eines divergierenden Feldverlaufs mit hohem Gradienten, so dass die Trenneigenschaften weiter verbessert werden.
Alternativ oder insbesondere auch zusätzlich kann vorgesehen sein, dass die dem Permanentmagneten angrenzend an den Trennkanal gegenüberliegende Oberfläche des Jochs zur Erzeugung größerer Magnetfeldgradienten in seiner Dicke formangepasst ist. Dabei wird ausgenutzt, dass, wie bereits oben beschrieben, magnetische Feldlinien grundsätzlich senkrecht aus der Jochoberfläche austreten, so dass ein feldformender Effekt erreicht wird und durch geschickte Ausgestaltung der Oberflä- che auch im Dreidimensionalen bildlich gesprochen die Feldlinien weiter auseinander gezogen werden, so dass auch hier der divergierende Feldverlauf gefördert wird und die Magnetfeldgradienten erhöht werden. Konkret kann vorgesehen sein, dass das Joch eine insbesondere trapezförmige oder runde Einsen- kung aufweist, in die insbesondere der Trennkanal einragt. Das Joch kann also abschnittsweise den Trennkanal umgeben, was zu einer weiteren verbesserten Feldgestaltung führt, da zum einen die Magnetfeldgradienten erhöht werden, zum anderen es aber auch ermöglicht wird, die hauptsächlich zum Schließen des Kreises dienende entsprechende Oberfläche des Jochs näher an den Magneten heranzuführen.
Eine weitere Optimierung des Feldverlaufes kann analog erzielt werden, indem die permanentmagnetseitig zum Trennkanal weisende, an den Trennkanal angrenzende Oberfläche modifiziert wird. So kann vorgesehen sein, dass ein magnetisierba- res Element, insbesondere eine Scheibe, zwischen dem Magneten und dem Trennkanal angeordnet ist, wobei mit besonderem Vorteil die zum Trennkanal weisende Oberfläche der Scheibe zur Erzeugung größerer Magnetfeldgradienten in ihrer Dicke for- mangepasst sein kann. Auch hier wird dementsprechend der Effekt genutzt, dass das Magnetfeld immer senkrecht aus der Oberfläche austritt, um es letztlich so zu formen, dass innerhalb des Trennkanals bei möglichst starkem Magnetfeld auch ein großer Magnetfeldgradient entsteht, gleichzeitig Streuverluste, also Feldanteile außerhalb des Trennkanals, jedoch reduziert werden. Daher kann beispielsweise vorgesehen sein, dass das Trennelement zum Trennkanal hin eine ausgewölbte oder trapezförmige Form aufweist, insbesondere entsprechend der Form einer gegenüberliegenden Einsenkung des Jochs. Es kann also vorgesehen sein, dass die entsprechenden Formanpassungen der Oberfläche des Jochs und des Trennelements anein- ander angepasst werden, um so einen optimalen Feldverlauf und eine verbesserte Trennwirkung zu erreichen.
Alternativ zu einer entsprechenden Ausbildung der Oberfläche eines magnetisierbaren Elements kann selbstverständlich auch vorgesehen sein, dass die zum Trennkanal weisende Oberfläche des Permanentmagneten selber zur Erzeugung größerer Magnetfeldgradienten formangepasst ist. Auch in diesem Fall kann vorgesehen sein, dass der Permanentmagnet zum Trennkanal hin eine ausgewölbte oder trapezförmige Form aufweist, insbesondere entsprechend der Form einer gegenüberliegenden Einsenkung des Jochs.
In zweckmäßiger Weiterbildung des Erfindungsgedankens kann ferner vorgesehen sein, dass eine gerade Zahl von Permanentmagneten vorgesehen ist, von denen sich jeweils eine gleiche Anzahl gegenüberliegt, wobei das außen um die Permanentmagneten geführte Joch die Permanentmagneten zum Bilden magnetischer Kreise verbindet. Mit einer solchen Ausgestaltung las- sen sich Feldstrukturen im Inneren des Trennkanals erzeugen, die die Teilchen sehr effektiv zu mehreren Seiten, oder, im Grenzfall sehr vieler Permanentmagnete, zu allen Seiten des Trennkanals hin ablenkt. Das außen umlaufende Joch, das die dem Trennkanal abgewandten Pole des Permanentmagneten verbin- det, wirkt dabei feldverstärkend und erhöht die Trennleistung der Trenneinrichtung.
Insbesondere bei einer Verwendung von einem oder zwei Permanentmagneten kann das Joch zu einer Seite hin offen gestaltet werden. Dies ermöglicht einen besseren Zugang zum Trennkanal auch im Bereich des magnetischen Einwirkens. So kann vorgesehen sein, dass das nach einer Seite offene Joch die dem Trennkanal abgewandten Pole von zwei sich gegenüberliegenden Permanentmagneten verbindet.
Die Verwendung eines nach einer Seite offenen Jochs kann auch anderweitig vorteilhaft genutzt werden. So kann in zweckmäßiger Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung vorgesehen sein, dass eine Schwenkeinrichtung zum Verschwenken des nach einer Seite offenen Jochs und des oder der zwei Permanentmagneten weg von dem Trennkanal vorgesehen ist. Damit kann die das ablenkende Magnetfeld erzeugende Anordnung in eine Position entfernt vom Trennkanal verbracht werden, sodass dieser nicht weiter der magnetischen Einwirkung ausgesetzt ist. Dies kann besonders vorteilhaft genutzt werden, wenn beispielsweise ein Spülschritt für Ablagerungen an den Wänden des Trennkanals vorgesehen ist.
Bei den Ausgestaltungen mit zwei sich gegenüberliegenden Permanentmagneten sind zwei Varianten zu deren Ausrichtung denkbar, die erfindungsgemäß beide vorgesehen sein können. So kann zum einen vorgesehen sein, dass die zum Trennkanal hin gerichteten Pole der Permanentmagneten gleich sind, zum anderen kann vorgesehen sein, dass die zum Trennkanal hin gelegenen Pole verschieden sind.
Das Joch kann dabei beispielsweise aus Eisen bestehen, einem magnetischen, günstigen und leicht bearbeitbaren Werkstoff.
Weitere Vorteile und Einzelheiten der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus den im Folgenden beschriebenen Ausführungsbeispielen sowie anhand der Zeichnungen. Dabei zeigen:
Fig. 1 ein erstes Ausführungsbeispiel in der erfindungsgemäßen Trenneinrichtung,
Fig. 2 ein zweites Ausführungsbeispiel einer erfindungsge- mäßen Trenneinrichtung,
Fig. 3 ein drittes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Trenneinrichtung,
Fig. 4 ein viertes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Trenneinrichtung, und Fig. 5 ein fünftes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Trenneinrichtung.
Fig. 1 zeigt eine Prinzipskizze der wesentlichen Komponenten einer erfindungsgemäßen Trenneinrichtung 1. Sie umfasst ein senkrecht zur Bildebene verlaufendes Rohr 2, dass einen Trennkanal 3 definiert, der mit einer Suspension umfassend magnetisierbare und nichtmagnetisierbare Teilchen bestückt wird. Aufgabe der Trenneinrichtung 1 ist es, eine Trennung der magnetisierbaren von den nichtmagnetisierbaren Teilchen zu erlauben. Dazu ist nun ein zu einer Seite des Trennkanals 3 angeordneter Permanentmagnet 4 vorgesehen, mit dessen Hilfe ein Ablenkmagnetfeld erzeugt werden soll, das die magnetisierbaren Teilchen zu der Seite des Permanentmagneten 4 hin ablenkt. Dabei ist an dieser Stelle anzumerken, dass statt einem Permanentmagneten 4 auch mehrere, in Reihe geschaltete Permanentmagnete vorgesehen sein können.
Zur Optimierung der Feldeigenschaften und zur Verbesserung der Feldstärke innerhalb des Trennkanals 3 umfasst die erfindungsgemäße Trenneinrichtung 1 weiterhin ein Joch 5, welches von dem dem Trennkanal 3 abgewandten Pol des Permanentmagneten 4 zu der dem Permanentmagneten 4 gegenüberliegenden Seite verläuft, wo das Joch in einem verlängert ausgebildeten Schenkel 6 endet. Verglichen mit der zum Trennkanal hingewandten Oberfläche 7 des Permanentmagneten 4 weist der Schenkel 6 zum Trennkanal 3 hingewandt dementsprechend eine größere Oberfläche 8 auf. Da die magnetischen Feldlinien, hier bei 9 angedeutet, grundsätzlich senkrecht aus den Oberflächen 7, 8 austreten, verbreitert sich ihre Verteilung zu der größeren Oberfläche 8 mithin, so dass innerhalb des Trennkanals 3 größere Feldgradienten entstehen, die die Teilchen zum Permanentmagneten 4 hin ablenken. Gleichzeitig ist durch das Schließen des magnetischen Kreises durch das Joch 5, welches im Übrigen aus Eisen besteht, insgesamt eine größere Feldstärke im Trennkanal 3 zu verzeichnen. Fig. 2 zeigt eine weitere Ausführungsform einer Trenneinrichtung 10. Dabei sind gleiche Teile mit den gleichen Bezugszeichen versehen. Ersichtlich unterscheidet sich das zweite Ausführungsbeispiel, die Trenneinrichtung 10, von der Trennein- richtung 1 zum einen darin, dass die zum Trennkanal 3 hingewandte Oberfläche 8 des Jochs 5 formangepasst ist, nämlich derart, dass eine trapezförmige Einsenkung 11 vorgesehen ist, in die der Trennkanal 3 respektive das Rohr 2 ein Stück weit hineinragt. Zudem ist zwischen dem Permanentmagneten 4 und dem Trennkanal 3 eine Scheibe 12 vorgesehen, die ebenfalls aus Eisen gefertigt ist, während die zum Trennkanal 3 hingewandte Oberfläche 13 eine trapezförmig leicht ausgewölbte Form aufweist. Dabei entspricht die Auswölbung der Oberfläche 13 im Wesentlichen der Einsenkung 11.
Es sei an dieser Stelle angemerkt, dass auch die zum Trennkanal 3 hin weisende Oberfläche 7 des Permanentmagneten 4 unmittelbar zur Verbesserung der Ablenkeigenschaften formange- passt werden kann. Zudem sind grundsätzlich auch andere For- manpassungsmöglichkeiten denkbar.
Die entsprechende Formausgestaltung der Oberflächen 8 und 13 ermöglicht es, wie durch die Feldlinien 9 angedeutet, das Ablenkmagnetfeld bezüglich der Feldstärke und der Ablenkmagnet- feldgradienten so anzupassen, dass eine bessere Trennung ermöglicht wird. Insbesondere ermöglicht die trapezförmige Einsenkung 11 einen stärkeren Magnetfeldgradienten über die gesamte Breite des Trennkanals 3, so dass auch permanentmagnetferne magnetisierbare Teilchen zur Seite des Permanentmagne- ten 4 hin abgelenkt werden können.
Ein drittes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Trenneinrichtung 14 zeigt Fig. 3. Im Unterschied zu Fig. 2 ist hier eine runde Einsenkung 15 vorgesehen, die eine besse- re Anpassung an das Rohr 2 beziehungsweise den Trennkanal 3 erlaubt. Auch hier sind die resultierenden Feldlinien 9 angedeutet. Ersichtlich kann auch auf diese Weise eine höhere Feldstärke und eine bessere Verteilung der Ablenkkraft erzielt werden.
Ein viertes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Trenneinrichtung 16 ist schematisch in Fig. 4 dargestellt. In diesem Fall sind zwei Permanentmagnete 4a und 4b vorgesehen, die an den Trennkanal 3 an zwei gegenüberliegenden Seiten angrenzen. Die dem Rohr 2 abgewandten Pole der Permanentmagneten 4a und 4b sind durch das Joch 5 aus Eisen verbunden, wel- ches eine Erhöhung der Feldstärke innerhalb des Trennkanals 3 ermöglicht, indem es den magnetischen Kreis schließt. Die Feldlinien werden erneut bei 9 angedeutet.
Ersichtlich ist das die zwei Permanentmagneten 4a und 4b ver- bindende Joch 5 zu einer Seite hin offen. Dies ermöglicht es, das Joch 5 mit den Permanentmagneten 4a, 4b entlang einer in der Bildebene verlaufenden horizontalen Achse zu verschwenken, sodass das Joch 5 und die Permanentmagneten 4a und 4b von dem Trennkanal 3 entfernt werden können. Vorteilhafter- weise kann also, beispielsweise zur Entfernung von Ablagerungen an den Seitenwänden des Rohrs 2 in einem Spülschritt, eine Schwenkeinrichtung 18 vorgesehen sein, die diesen Schwenkvorgang des Jochs 5 weg von dem Trennkanal 3 ermöglicht. Es sei angemerkt, dass auch bei Verwendung nur eines einzigen Permanentmagneten 4 das Joch 5 zu einer Seite hin offen sein kann, wie es beispielsweise in Fig. 1 der Fall ist. Auch dort kann dementsprechend eine Schwenkeinrichtung 18 vorteilhaft eingesetzt werden. Auch in Fig. 1 ist sie demnach angedeutet.
Ein fünftes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Trenneinrichtung 17 mit vier Permanentmagneten 4a, 4b, 4c und 4d, wobei sich jeweils zwei der Permanentmagneten, nämlich 4a und 4b sowie 4c und 4d gegenüberliegen, ist in Fig. 5 darge- stellt. Das die dem Trennkanal 3 abgewandten Pole der Permanentmagneten 4a - 4d verbindende Joch 5 ist umlaufend ausgestaltet und schließt jeweils vier magnetische Kreise, wie auch die Feldlinien 9 erkennen lassen. Es sind auch Anordnungen mit mehr als vier Permanentmagneten denkbar, wobei bei einer sehr großen Zahl von Permanentmagneten letztlich eine Kraftverteilung entsteht, die magnetisier- bare Teilchen insgesamt zur Wand des Trennkanals 3 hin ablenkt.
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