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Patent Searching and Data


Title:
SHAFT COMPONENT, OR SHAFT
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2019/086650
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a shaft base part (1) or a shaft (19) comprising a shaft base part, which shaft base part or shaft has a channel (3) by means of which fluid can be conducted and at least one feed device (5) to feed fluid to the shaft (19), and at least one discharge line (6) to discharge fluid from the shaft (19), and a connection portion (7) for connecting the shaft base part (1) or the shaft (19) to a component in a fluid-tight manner, the shaft base part (1) or the shaft (2) being produced at least in some sections from a body (9) by material removal and/or material build-up. In a preferred embodiment, the shaft or shaft base is produced mechanically by a machine (12) from plastic, for example with the aid of a fully automatically operating CNC mill, which has to be supplied with an appropriate dataset (13) prior to production.

Inventors:
HENDEL, Roland (Ritzgasse 4, Herzogenaurach, 91074, DE)
HEGER, Tobias (Görlitzer Straße 15, Höchstadt a.d. Aisch, 91315, DE)
KANIA, Guido (Schlossweg 43, Marloffstein, 91080, DE)
STASCHIK, Peter (Luxemburger Weg 5, Adelsdorf, 91325, DE)
LAPSIN, Andrej (Leopoldstraße 69b, Hof, 95030, DE)
MORETH, Heiko (Kirchstraße 30, Gattendorf, 95185, DE)
EHM, Peter (Greizer Straße 2, Hof, 95028, DE)
WINTER, Karlheinz (Jägerstraße 47, Rehau, 95111, DE)
GAREIS, Jürgen (Am Bärenacker 6, Helmbrechts, 95233, DE)
Application Number:
EP2018/080119
Publication Date:
May 09, 2019
Filing Date:
November 05, 2018
Export Citation:
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Assignee:
REHAU AG + CO (Otto-Hahn-Straße 2, Rehau, 951111, DE)
International Classes:
E03F5/02
Foreign References:
DE19828094C11999-12-02
EP0740024A11996-10-30
EP2230058A22010-09-22
DE202016102369U12017-08-07
DE202013101069U12014-06-13
Other References:
None
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Claims:
Patentansprüche

1 . Schachtbauteil (1 ) oder Schacht (19), das bzw. der eine Funktionskontur (2) aufweist mit einem Gerinne (3), mit dem Fluid leitbar ist, und wenigstens einer Zuleiteinrich- tung (5), um dem Schachtbauteil (1 ) oder dem Schacht (19) Fluid zuzuleiten, und wenigstens einer Abieiteinrichtung (6), um Fluid vom Schachtbauteil (1 ) oder

Schacht (19) abzuleiten, und einem Verbindungsabschnitt (7) zur fluiddichten Verbindung des Schachtbauteils (1 ) oder des Schachts (19) mit einem Bauteil, wobei das Schachtbauteil (1 ) oder der Schacht (19) einteilig oder mehrteilig ausgebildet ist und seine Funktionskontur (2) wenigstens abschnittsweise aus einem Körper (9) durch Materialabtrag und / oder Materialaufbau gebildet ist.

2. Schachtbauteil (1 ) oder Schacht (19) nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass das Gerinne (3) und / oder die Zuleiteinrichtung (5) und / oder die Ableiteinrich- tung (6) und / oder der Verbindungsabschnitt (7) wenigstens abschnittsweise durch Materialabtrag und / oder Materialaufbau aus dem Körper (9) mit Hilfe einer Maschine (12) gebildet ist.

3. Schachtbauteil (1 ) oder Schacht (19) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Maschine (12) zum Materialabtrag und / oder Materialaufbau eine Steuerung aufweist, die einen Datensatz (13), insbesondere einen elektronischen Datensatz (13), nutzt.

4. Schachtbauteil (1 ) oder Schacht (19) nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Datensatz (13) aus Plandaten und / oder aus Vermessungsdaten und / oder aus Kanalnetz-daten generiert ist.

5. Schachtbauteil (1 ) oder Schacht (19) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Körper (9) ein Abschnitt eines Vollstabes (10) ist.

6. Schachtbauteil (1 ) oder Schacht (19) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Körper (9) zusammengesetzt ist aus einem Abschnitt eines Vollstabes (10') und einem Ring (1 1 ).

7. Schachtbauteil (1 ) oder Schacht (19) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Abschnitt des Vollstabes (10') und der Ring (1 1 ) flüssigkeitsdicht miteinander verbunden sind, wobei diese zumindest abschnittsweise miteinander verschweißt sind und / oder zumindest abschnittsweise ein Dichtelement (14) zwischen diesen angeordnet ist.

8. Schachtbauteil (1 ) oder Schacht (19) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass dieses oder dieser aus einem Polymermaterial besteht oder ein Polymermaterial enthält, wobei das Polymermaterial bevorzugt ein Thermoplast, und besonders bevorzugt ein Polyolefin, wie beispielsweise ein Polypropylen oder ein Polyethylen oder ein Polybutylen, oder ein Copolymeres der Vorgenannten, oder ein vernetztes Polyolefin, insbesondere ein vernetztes Polyethylen, oder ein Polyvinylchlorid, oder ein Polyurethan ist.

9. Schacht (19) mit einem Schachtbauteil (1 ) nach einem der Ansprüche 1 bis 8.

10. Fluidleit-, -aufnähme- und -speichersystem (20) mit wenigstens einem Schacht (19) nach einem der Ansprüche 1 bis 9.

Description:
Schachtbauteil oder Schacht

Die Erfindung betrifft ein Schachtbauteil oder einen Schacht. Weiterhin betrifft die Erfindung einen Schacht mit einem Schachtbauteil. Schließlich betrifft die Erfindung auch ein Fluid- leit-, -aufnähme- und -speichersystem mit wenigstens einem Schacht. Schachtsysteme für Schmutz- und Regenwasser werden heute aus Beton, Stahlbeton oder Kunststoff hergestellt. Üblicherweise werden zur Realisierung von Abwassernetzen alle Abwinklungen und Zusammenführungen der angeschlossenen Rohrleitungen in den Schachtbauteilen selbst durchgeführt, damit diese kritischen Punkte dauerhaft zugänglich sind und im Falle von Verstopfungen oder ähnlichem leicht gereinigt werden können.

Als Folge davon existieren zwar eine Reihe von standardisierten Schächten bzw. Schachtbauteilen oder -unterteilen, z.B. solche mit geradem Durchlauf oder Zuläufen in vordefinierten Winkeln, meist in einem 15°-Raster.

Es zeigt sich aber, dass in jedem Abwasserkanalnetz eine große Anzahl von auftragsbezo- gen angefertigten Sonderschächten notwendig ist, deren Gerinne speziell nach den Vorgaben des Tiefbauplaners angefertigt werden muss, was beispielsweise die Winkel der Zuläufe, die Anzahl der Zuläufe, die Nennweiten, die Gefälle im Schachtunterteil und anderes mehr angeht. Derartige individuell gefertigte Schächte bzw. Schachtbauteile oder -unterteile werden bei einer Ausführung in Beton üblicherweise durch Ausmauern bzw. Ausklinkern von Gerinnen in leeren Betonringen oder Leerschachtböden hergestellt. Im Falle von Kunststoffschächten werden entweder tiefgezogene Schalen in einen Ring eingeschweißt oder aus polymeren Halbzeugen, wie Rohren, Platten und Formteilen, durch einen Konfektionsprozess entspre- chende Gerinneformen ausgebildet und stoffschlüssig in einen Ring eingeschweißt. Derartige individuell hergestellte Schächte oder Schachtbauteile bzw. -unterteile erfordern zur manuellen oder teilautomatisierten Konfektion eine exakte Vorplanung. Für den anschließenden komplexen, meist manuellen Herstellungsprozess ist ein hoher Arbeitszeitaufwand notwendig.

Als Folge dessen sind derartige individuell hergestellte Schächte oder Schachtbauteile bzw. -unterteile teuer, was die Herstellkosten angeht.

Ebenso weisen die durch Konfektionsarbeitsgänge hergestellten Schächte oder Schacht- bauteile bzw. -unterteile aus Polymermaterial aufgrund der Vielzahl an Schweiß- und Fräsarbeiten meist große Toleranzen und raue Oberflächen auf, was den störungsfreien Abfluss des Fluids behindern kann. Wenn z.B. abgewinkelte Gerinne herzustellen sind, so sind diese bei der Herstellung aus geraden Rohren durch segmentgeschweißte Rohrbögen in den notwendigen Winkeln auszuführen. Diese Segmente weichen von der idealen Kurven- bahn ab, als Folge sind Abflusshindernisse möglich. Ein kontinuierlicher, idealer Biegeverlauf eines Gerinnes kann mit den kommerziell erhältlichen geraden Halbzeugen und Platten nicht oder nur mit unverhältnismäßig hohem Aufwand realisiert werden.

Aufgrund der geringen Stückzahl solcher Schächte bzw. Schachtbauteile oder -unterteile ist eine Investition in entsprechende Spritzguss- oder Tiefziehwerkzeuge nicht wirtschaftlich.

Schließlich ist noch zu beachten, dass aufgrund von Lageabweichungen der eingemessenen Leitungen, aufgrund von unbekannten Bodenhindernissen oder wegen kreuzenden Leitungen nach erfolgter Planung die Ausführungspläne noch während der Bauphase anzu- passen oder zu ändern sind.

Im Vorfeld konfektionierte individuelle Schächte bzw. Schachtbauteile oder -unterteile müssen in diesem Fall entweder verworfen oder neu gebaut oder aufwendig manuell umgebaut werden. Hier setzt die Erfindung ein, deren Aufgabe es ist, ein Schachtbauteil oder einen Schacht anzugeben, welches bzw. welcher individuell angefertigt ist und so die oben aufgezeigten Nachteile des Standes der Technik überwindet.

Eine weitere Aufgabe der Erfindung ist es, einen Schacht mit einem solchen Schachtbauteil anzugeben. Schließlich ist es noch eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Fluidleit-, -aufnahme- und -speichersystem anzugeben, welches einen solchen Schacht aufweist. Die Lösung der vorliegenden Aufgabe, ein Schachtbauteil oder einen Schacht anzugeben, erfolgt gemäß vorliegender Erfindung nach Anspruch 1 .

Es wurde erkannt, dass ein Schachtbauteil oder ein Schacht die gestellte Aufgabe vollumfänglich löst, wenn vorgesehen ist, dass das Schachtbauteil oder der Schacht eine Funkti- onskontur aufweist mit einem Gerinne, mit dem Fluid leitbar ist und wenigstens einer Zuleit- einrichtung, um dem Schachtbauteil oder dem Schacht Fluid zuzuleiten, und wenigstens einer Abieiteinrichtung, um Fluid vom Schachtbauteil oder Schacht abzuleiten, und einem Verbindungsabschnitt zur fluiddichten Verbindung des Schachtbauteils oder des Schachts mit weiteren Bauteilen, wobei das Schachtbauteil oder der Schacht einteilig oder mehrteilig ausgebildet ist und seine Funktionskontur wenigstens abschnittsweise aus einem Körper durch Materialabtrag und / oder Materialaufbau gebildet ist.

Ein solches Schachtbauteil oder ein solcher Schacht überwindet die vorstehend genannten Nachteile des Standes der Technik.

Durch das Vorsehen, dass das Schachtbauteil oder der Schacht einteilig oder mehrteilig ausgebildet ist und seine Funktionskontur wenigstens abschnittsweise aus einem Körper durch Materialabtrag und / oder Materialaufbau gebildet ist, ist gewährleistet, dass die Funktionskontur exakt nach der vorgegebenen Planung ausgeführt ist, überdies ist das Schachtbauteil oder der Schacht fluiddicht ausgebildet.

Im vorliegenden Erfindungszusammenhang ist mit dem Begriff Schachtbauteil ein Bauteil gemeint, dass einen Abschnitt eines Schachts darstellt, also beispielsweise ein Schachtunterteil oder ein Schachtabschnitt, der das Schachtunterteil umfasst und eine große Höhen- erstreckung aufweist, wobei diese beispielsweise das 1 - bis 5-fache des Durchmessers des zylindrisch ausgebildeten Schachtabschnitts beträgt.

Es ist auf diese Weise einfacher, ausgehend von einem solchen Schachtabschnitt mit einer großen Höhenerstreckung, einen Schacht zu bauen, insbesondere einen solchen, der tief in einer Baugrube anzuordnen ist, da im Idealfall die Höhenerstreckung derart gewählt werden kann, dass zur Komplettierung des Schachts nur noch ein Schachtoberteil auf den Schachtabschnitt aufzusetzen und mit diesem fluiddicht zu verbinden ist, was Zeit und Kosten einspart. In sehr vorteilhafter Weise kann bei der vorliegenden Erfindung vorgesehen sein, dass das Gerinne und / oder die Zuleiteinrichtung und / oder die Abieiteinrichtung und / oder der Verbindungsabschnitt wenigstens abschnittsweise durch Materialabtrag und / oder Materialaufbau aus dem Körper mit Hilfe einer Maschine gebildet ist. Hierzu kann vorgesehen sein, dass eine Maschine durch Materialabtrag aus dem Körper das Schachtbauteil oder den Schacht bildet.

Eine solche Maschine kann beispielsweise eine 5-Achs-CNC-gesteuerte Portalfräse oder eine großdimensionierte langsam laufende Drehbank sein. Zur Steuerung der Maschine ist vorgesehen, dass die Maschine eine Steuerung aufweist, die einen Datensatz nutzt, wobei der Datensatz insbesondere ein elektronischer Datensatz ist.

Der Materialaufbau auf dem Körper kann ebenso mit Hilfe einer Maschine vorgenommen werden. Eine solche Maschine ist beispielsweise eine 3D-Druckmaschine.

Für die Steuerung einer derartigen Maschine zum Materialaufbau gilt das Vorstehend gesagte. Vorteilhafterweise kann der Datensatz zur Steuerung der Maschine aus Plandaten und/oder aus Vermessungsdaten und / oder aus Kanalnetzdaten generiert sei. Auf diese Weise kann ein Schachtbauteil oder der Schacht genau nach den vorgegebenen Planungen ausgeführt werden, sodass der Anschluss der Rohrleitungen an das Schachtbauteil oder den Schacht in einfacher Weise vorgenommen werden kann.

Erfindungsgemäß kann vorgesehen sein, dass die Form des Schachtbauteils oder des Schachts zunächst als digitales Datenmodell generiert wird. Das digitale Datenmodell des Schachtbauteils oder des Schachts kann in allen Phasen der Planung aktualisiert und bei Bedarf abgeändert werden. Erst unmittelbar vor dem Einbau des Schachts erfolgt die Herstellung des benötigten individuellen Schachtbauteils, wozu folgendes Verfahren angewandt werden kann:

Bei der vorliegenden Erfindung kann es sich als sehr günstig erweisen, wenn vorgesehen ist, dass der Körper ein Abschnitt eines Vollstabes ist. Ein solcher Vollstab kann beispielsweise hergestellt sein durch Extrusion, durch Gießen, durch Pressen, durch Wickeln oder durch Sintern. Ein solcher Vollstab ist einteilig ausgebildet, ein aus dem Vollstab hergestelltes Schachtbauteil ist ebenfalls einteilig ausgebildet. Dieser Vollstab weist die Außenabmessungen des zu formenden Schachtbauteils auf oder Außenabmessungen, die etwas größer sind als das zu formende Schachtbauteil. Die Form des Schachtbauteils kann durch zerspanendes Herausarbeiten von Material aus dem Körper erfolgen, wobei die Maschine zum Materialabtrag durch den Datensatz gesteuert ist, den das digitale Datenmodell des Schachtbauteils repräsentiert.

Das beim zerspanenden Herausarbeiten anfallende Material kann für die Bildung von neuen Körpern erneut eingesetzt werden. Durch das Herausarbeiten der Funktionskontur beim Schachtbauteil können Schweißnähte, Segmentbögen, Sohlsprünge und raue Oberflächen vermieden werden, so dass ein einstückiges Teil mit einer optimierten Hydraulik herstellbar ist.

In analoger Weise kann vorgesehen sein, dass die Funktionskontur des Schachtbauteils durch Materialaufbau auf einen Körper erfolgt. Der Körper kann ebenfalls ein Abschnitt eines Vollstabes sein. Auch kann die Maschine für den Materialaufbau gesteuert werden, wo- bei der Datensatz zur Steuerung der Maschine auf das digitale Datenmodell des zu formenden Schachtbauteils zurückgreift.

Hierzu kann vorgesehen sein, dass das Schachtbauteil unter Verwendung eines generativen Fertigungsverfahrens, beispielsweise durch ein 3-D-Druckverfahren, hergestellt ist. Hierzu kann mit Vorteil ein datenverarbeitungsmaschinenlesbares dreidimensionales Modell für die Herstellung genutzt werden.

Die Erfindung umfasst auch ein Verfahren zur Erzeugung eines datenverarbeitungsmaschinenlesbaren dreidimensionalen Modells zur Verwendung in einem Herstellungsverfahren für ein Schachtbauteil. Hierbei umfasst das Verfahren insbesondere auch die Eingabe von Daten, die ein Schachtbauteil darstellen, in eine Datenverarbeitungsmaschine und die Nutzung der Daten, um ein Schachtbauteil als dreidimensionales Modell darzustellen, wobei das dreidimensionale Modell geeignet ist zur Nutzung bei der Herstellung eines Schachtbauteils.

Ebenfalls umfasst ist bei dem Verfahren eine Technik, bei der die eingegebenen Daten eines oder mehrerer 3D-Scanner, die entweder auf Berührung oder berührungslos funktionieren, wobei bei letzteren Energie auf ein Schachtbauteil abgegeben wird und die reflektierte Energie empfangen wird, und wobei ein virtuelles dreidimensionales Modell eines Schachtbauteils unter Verwendung einer computerunterstützten Design-Software erzeugt wird. Das Fertigungsverfahren kann ein generatives Pulverbettverfahren, insbesondere selektives Laserschmelzen (SLM), selektives Lasersintern (SLS), selektives Hitzesintern (Selec- tive Heat Sintering - SHS), selektives Elektronenstrahlschmelzen (Electron Beam Melting - EBM / Electron Beam Additive Manufacturing - EBAM) oder Verfestigen von Pulvermaterial mittels Binder (Binder Jetting) umfassen. Das Fertigungsverfahren kann ein generatives Freiraumverfahren, insbesondere Auftragsschweißen, Wax Deposition Modeling (WDM), Contour Crafting, Metall-Pulver-Auftragsverfahren (MPA), Kunststoff-Pulver-Auftragsverfahren, Kaltgasspritzen, Elektronenstrahlschmelzen (Electron Beam Welding - EBW) oder Schmelzeschichtungsverfahren wie Fused Deposition Modeling (FDM) oder Fused Filament Fabrication (FFF) umfassen. Das Fertigungsverfahren kann ein generatives Flüssigmateri- alverfahren, insbesondere Stereolithografie (SLA), Digital Light Processing (DLP), Multi Jet Modeling (MJM), Polyjet Modeling oder Liquid Composite Moulding (LCM) umfassen. Ferner kann das Fertigungsverfahren andere generative Schichtaufbauverfahren, insbesondere Laminated Object Modelling (LOM), 3D-Siebdruck oder die Lichtgesteuerte Elektro- phoretische Abscheidung umfassen.

Beim Ablegen von Material im Rahmen eines 3-D-Druckvorgangs ist zu beachten, dass es möglichst zu keinen Fehlstellen bzw. Lunkern kommt, die hinsichtlich der Fluiddichtheit des Schachtbauteils Probleme bereiten können. Je nach der Komplexität des zu formenden Schachtbauteils bzw. den herrschenden technischen Randbedingungen kann vorgesehen sein, dass das Schachtbauteil ausschließlich durch Materialabtrag aus einem Körper gebildet ist oder dass das Schachtbauteil ausschließlich durch Materialaufbau auf einem Körper gebildet ist oder dass das Schachtbauteil durch Materialabtrag und Materialaufbau aus einem Körper gebildet ist. Die Erfindung umfasst weiterhin, dass zu Sicherung der Qualität des derartig gefertigten Schachtbauteils dieses vermessen wird, um die Daten des Bauteils mit den Daten vergleichen zu können, die das digitale Datenmodell des Schachtbauteils bilden.

Hierzu kann vorgesehen sein, dass die 5- Achs- Portalfräse mit einem Taster ausgerüstet wird, der die Funktionskontur und die Abmessungen des Schachtbauteils vermisst. Alternativ kann dies auch berührungslos mit entsprechenden Messmitteln vorgenommen werden.

Das vorstehend ausgeführte gilt selbstverständlich auch in gleichem Umfang für die Herstellung eines Schachts. Dieser kann ebenso aus einem Vollstab gefertigt sein, analog zur vorstehend beschriebenen Fertigung eines Schachtbauteils.

Im Rahmen der vorliegenden Erfindung liegt auch, dass die Maschine für den Materialabtrag und / oder Materialaufbau ortsfest in einer Fertigungsstätte für Schachtbauteile oder Schächte aufgestellt sein kann, oder dass die Maschine am Ort der Baustelle, an der der Schacht einzubauen ist, aufgestellt sein kann und an der Baustelle vor Ort das Schachtbauteil oder den Schacht fertigt. Bei der letzten Variante kann unmittelbar vor der Fertigung des Schachtbauteils oder des Schachts noch eine etwaige Änderung der Funktionskontur des Schachtbauteils oder des Schachts in einfacher Weise vorgenommen werden. Schließlich liegt auch im Rahmen der Erfindung vorzusehen, dass die Maschine für den Materialabtrag und / oder Materialaufbau direkt am Einbauort des Schachtbauteils oder des Schachts aufgestellt sein kann und das Schachtbauteil oder den Schacht direkt am Einbauort des Schachtbauteils oder des Schachts fertigt. Eine derartige Maschine für den Materialabtrag und / oder Materialaufbau kann in vorteilhafter Weise verfahrbar oder verlagerbar ausgeführt sein und insbesondere so aufgebaut sein, dass diese zumindest zum Teil zerlegbar und in einem Lastkraftwagen verladbar ist.

Im Rahmen der vorliegenden Erfindung liegt auch, dass vorgesehen sein kann, dass der Körper zusammengesetzt ist aus einem Abschnitt eines Vollstabes und einem Ring.

Ein solcher Körper ist zwei- oder mehrteilig ausgebildet.

Hierdurch kann der vom Körper vorzunehmende Materialabtrag und / oder der am Körper vorzunehmende Materialaufbau reduziert werden, da bei einem zusammengesetzten Körper der auszubildenden Funktionskontur des Schachtbauteils oder des Schachts bereits durch diese„Rohform" aus einem Abschnitt eines Vollstabes und einem Ring Rechnung getragen werden kann.

So kann insbesondere vorgesehen sein, dass der Abschnitt des Vollstabes und der Ring flüssigkeitsdicht miteinander verbunden sind, wobei diese zumindest abschnittsweise mitei- nander verschweißt sind und / oder zumindest abschnittsweise ein Dichtelement zwischen diesen angeordnet ist. Auf diese Weise kann in sicherer Ausbildung ein fluiddichtes

Schachtbauteil oder ein fluiddichter Schacht aus einem Vollstab und einem Ring gefertigt werden.

Ein aus einem solchen zwei- oder mehrteiligen Körper hergestelltes Schachtbauteil oder Schacht ist ebenfalls zwei- oder mehrteilig ausgebildet.

Als sehr vorteilhaft kann sich bei der vorliegenden Erfindung ergeben, wenn vorgesehen ist, dass das Schachtbauteil oder der Schacht aus einem Polymermaterial besteht oder ein Polymermaterial enthält, wobei das Polymermaterial bevorzugt ein Thermoplast, und beson- ders bevorzugt ein Polyolefin, wie beispielsweise ein Polypropylen oder ein Polyethylen o- der ein Polybutylen, oder ein Copolymeres der Vorgenannten, oder ein vernetztes Polyolefin, insbesondere ein vernetztes Polyethylen, oder ein Polyvinylchlorid, oder ein Polyurethan ist. Derartige Polymermaterialien sind langlebig, inert, stabil, weisen ein geringes Gewicht auf, sind einfach handhabbar, leicht installierbar und können kostengünstig bereitgestellt werden. Insbesondere ist es auf diese Weise sehr einfach, aus dem Polymermaterial das Schachtbauteil oder den Schacht zu bilden. Es kann im Rahmen der vorliegenden Erfindung vorgesehen sein, dass das Polymermaterial Zusätze enthält, die das Wärmeleitvermögen des Polymermaterials verbessern, wie beispielsweise Kreide, Talkum oder Bornitrid, um so die beim Materialabtrag, beispielsweise beim Fräsen, freiwerdende Wärme abzuleiten. Der Anteil an solchen Zusätzen soll aber auf das nötige Maß beschränkt bleiben, da diese die Fräswerkzeuge verschleißen, was weitge- hend vermieden werden soll.

Die Lösung der Aufgabe, einen Schacht anzugeben, erfolgt gemäß Anspruch 9. Es wurde im Rahmen der vorliegenden Erfindung erkannt, dass ein Schacht, welcher ein Schachtbauteil, wie vorstehend beschrieben, umfasst, ganz besonders vorteilhaft ist, da ein solcher Schacht genau nach der Planung fertigbar und einbaubar ist.

Ein solcher Schacht kann dabei zusammengesetzt sein aus einem Schachtbauteil in Form eines Schachtunterteils und weiteren Bauteilen, wie beispielsweise einem oder mehreren Schachtmittelteilen, einem Schachtoberteil, einem Bauteil, das den Schacht zur Erdoberfläche hin abschließt oder vergleichbares. In einer bevorzugten Ausführung der Erfindung kann vorgesehen sein, dass diese miteinander fluiddicht verbunden sind. Die Lösung der letzten Aufgabe der Erfindung, ein Fluidleit-, -aufnähme- und -speichersys- tem anzugeben, erfolgt gemäß Anspruch 10.

Ein solches Fluidleit-, -aufnähme- und -speichersystem ist durch das Vorsehen eines Schachts wie vorstehend beschrieben, besonders aufgewertet.

Anwendung findet die vorliegende Erfindung insbesondere im Bereich der Kanal- und Abwassertechnik.

Durch die vorliegende Erfindung können Schachtbauteile und Schächte ohne großen Aufwand genau nach vorgegebener Spezifikation gefertigt werden.

Neben der geschilderten Anwendung gibt es weitere Anwendungsfelder in der Regenwasserbewirtschaftung, bei Hausanschlüssen, in Kläranlagen, in der Schwimmbadtechnik, in der Industrie, in der Landwirtschaft und in weiteren Bereichen. Weitere wichtige Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen, aus den Figuren und aus der zugehörigen Figurenbeschreibung.

Es versteht sich, dass die vorstehend genannten und die nachstehend noch zu erläuternden Merkmale nicht nur in der jeweils angegebenen Kombination, sondern auch in anderen Kombinationen oder in Alleinstellung verwendbar sind, ohne den Rahmen der vorliegenden Erfindung zu verlassen.

Bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Fig. dargestellt und werden in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert. Hierzu zeigt: einen schematischen Ablauf der Herstellung eines Schachtbauteils in Formeines Schachtunterteils aus einem Vollstab unter Bildung eines Körpers in einer ersten Ausführung;

Fig. 2: eine schematische perspektivische Ansicht eines Körpers in einer zweiten Ausführung zur Herstellung eines Schachtunterteils; Fig. 3: eine schematische seitliche Schnittansicht eines Körpers in einer zweiten Ausführung gemäß Fig. 2;

Fig. 4: eine schematische perspektivische Ansicht einer Maschine bei der Bearbeitung eines Körpers in einer zweiten Ausführung gemäß Fig. 2.

In der Fig. 1 ist der schematische Ablauf der Herstellung eines Schachtbauteils 1 in Form eines Schachtunterteils aus einem Vollstab 10 unter Bildung eines Körpers 9 in einer ersten Ausführung gezeigt. Der Vollstab 10, der Polymermaterial enthält bzw. aus Polymermaterial besteht, weist einen etwa kreisförmigen Querschnitt auf, wobei der etwa kreisförmige Querschnitt des Vollstabs 10 so groß oder etwas größer ist, als der Durchmesser des Schachtunterteils 1 , welches herzustellen ist. Der Vollstab 10 ist lunkerfrei und homogen. Im ersten Schritt A wird ein Abschnitt des Vollstabs 10 abgetrennt und so der Körper 9 gebildet. Der Körper 9, der aus dem Vollstab 10 gebildet ist, weist die Form eines Zylinders auf, er ist einteilig ausgebildet.

Das Abtrennen des Abschnitts vom Vollstab 10 zum Körper 9 kann beispielsweise durch einen Schneidvorgang oder einen Fräsvorgang erfolgen.

Der Körper 9 weist eine Fläche 8 auf, die eine Deckfläche des zylindrisch ausgebildeten Körpers 9 darstellt.

Im zweiten Schritt B wird aus dem Körper 9 das Schachtunterteil 1 gemäß vorliegender Er- findung gebildet. Aus dem Körper 9 wird durch Materialabtrag und / oder Materialaufbau das Schachtunterteil 1 geformt. Hierzu kann ein hier nicht gezeigte Maschine 12 beispielsweise an der Fläche 8 mit dem Materialabtrag und / oder Materialaufbau beginnen.

Am Schachtunterteil 1 wird hierzu die Funktionskontur 2 gebildet, welche ein Gerinne 3 um- fasst, das dazu dient, Fluid zu leiten.

An der Zylindermantelfläche des Schachtunterteils 1 sind Zuleiteinrichtungen 5 ausgebildet, die derartig geformt sind, dass mit diesen Zuleitrohre verbindbar, beispielsweise in diese einsteckbar sind. Die Zuleiteinrichtungen 5 sind weiterhin mit einer in Fig. 1 nicht gezeigten Nut versehen, um in der Nut ein Dichtungselement aufzunehmen, welches eine fluiddichte Verbindung des an das Schachtunterteil 1 anzuschließenden Zuleitrohres gestattet.

Eine Abieiteinrichtung 6, die in Form eines Muffenanschlusses ausgebildet ist, ist am Schachtunterteil 1 ebenfalls ausgeformt. An der Abieiteinrichtung 6 ist ein Ableitrohr an- schließbar, welches ebenso wie vorstehend beschrieben fluiddicht mit dem Schachtunterteil 1 durch ein Dichtungselement, das in einer Nut an der Abieiteinrichtung 6 aufgenommen ist, verbunden ist.

Das Gerinne 3 im Schachtunterteil 1 wird durch Trittflächen 4 begrenzt, welche gestatten, dass dort Personal, das sich im Schacht beispielsweise zu Reinigungs- oder Kontrollzwecken aufhält, auftritt.

Am Schachtunterteil 1 ist weiterhin ein Verbindungsabschnitt 7 ausgebildet, der dazu dient, dass das Schachtunterteil 1 fluiddicht mit einem hier nicht gezeigten Schachtmittelteil oder einem Schachtoberteil verbindbar ist.

Der Verbindungsabschnitt 7 ist als in Einbaulage nach oben hervorstehender Rand ausgebildet, welcher ebenfalls eine Nut mit einem in der Nut aufgenommenen Dichtungselement aufweisen kann.

Bei der Herstellung des Schachtunterteils 1 im Schritt B aus dem Körper 9 kann beispielsweise vorgesehen sein, dass das Gerinne 3, die Zuleiteinrichtungen 5 und die Ableiteinrich- tung 6 durch Materialabtrag gebildet sind, wobei hierzu eine 5-Achs-CNC-Portalfräse eingesetzt wird, die die Funktionskontur 2 ausbildet. Es kann weiterhin vorgesehen sein, dass der Verbindungsabschnitt 7 des Schachtunterteils

I durch einen Materialauftrag am Körper 9 beispielsweise mit Hilfe einer 3D-Druckmaschine erfolgt. Das so hergestellte Schachtunterteil 1 ist einteilig ausgebildet.

In der Fig. 2 ist in einer schematischen perspektivischen Ansicht ein Körper 9 in einer zweiten Ausführung zur Herstellung eines Schachtunterteils 1 gezeigt. Die Bezugszeichen in Fig. 2 entsprechen denen aus Fig. 1 .

Der Körper 9 ist als einseitig hohler Zylinder ausgebildet, d.h. als Hohlzylinder, bei dem eine Deckfläche ausgebildet ist. Der Körper 9 ist lunkerfrei und homogen ausgebildet. In der Fig. 3 ist eine schematische seitliche Schnittansicht eines Körpers 9 in einer zweiten Ausführung gemäß Fig. 2 gezeigt.

Die Bezugszeichen in Fig. 2 entsprechen denen aus den vorangehenden Figuren. Der Körper 9 ist aus einem Abschnitt eines Vollstabs 10' und einem Ring 1 1 zusammengesetzt. Um ein fluiddichtes Zusammensetzen des Abschnitts des Vollstabs 10' und des Rings

I I zum Körper 9 zu bewerkstelligen, ist vorgesehen, dass die Ringinnenfläche 15 und die Vollstabmantelfläche 16 entlang des gesamten Umfangs weitmöglichst in Kontakt stehen. Dies kann dadurch erreicht werden, dass die Ringinnenfläche 15 des Rings 1 1 und die Voll- Stabmantelfläche 16 des Abschnitts des Vollstabs 10' geringfügig konisch ausgebildet werden, sodass bei gleicher Ausrichtung der Konizität ein Einpressen des Abschnitts des Vollstabs 10' in den Ring 1 1 ermöglicht wird, wobei die Ringinnenfläche 15 und die Vollstabmantelfläche 16 flächig in Kontakt gebracht werden können. Die Fluiddichtheit des Körpers 9 wird weiterhin dadurch unterstützt, dass ein Dichtelement 14 in einer Nut an der Vollstabmantelfläche 16 des Abschnitts des Vollstabs 10' vorgesehen ist. Das Dichtelement 14 ist beim Körper 9 gegen die Ringinnenfläche 15 gepresst und stellt so die Fluiddichtheit zwischen dem Abschnitt des Vollstabs 10' und dem Ring 1 1 her. Weiterhin ist vorgesehen, dass ein Vorsprung 17 an dem Ring 1 1 ausgebildet ist, welcher mit einer entsprechenden Gegenkontur am Abschnitt des Vollstabs 10' derart in Eingriff gebracht werden kann, dass die Lage des Rings 1 1 und des Abschnitts des Vollstabs 10' zueinander definiert ist. Hilfreich zur Herstellung der Fluiddichtheit zwischen dem Ring 1 1 und dem Abschnitt des Vollstabs 10' kann auch eine Schweißverbindung 18 entlang des Randes des gesamten Berührungsabschnitts sein.

Der Körper 9 ist zweiteilig ausgebildet. Der so gebildete Körper 9 benötigt für die Weiterbearbeitung zum Schachtunterteil 1 weniger Materialabtrag bzw. Materialauf bau, sodass das zu formende Schachtunterteil 1 schneller und kostengünstiger geformt werden kann.

In der Fig. 4 ist eine schematische perspektivische Ansicht einer Maschine 12 bei der Bear- beitung eines Körpers 9 in einer zweiten Ausführung gemäß Fig. 2 dargestellt.

Die Bezugszeichen in Fig. 4 entsprechen denen aus den vorangehenden Figuren.

Die Maschine 12, die als Maschine zum Materialabtrag und / oder zum Materialauftrag aus- gebildet ist, bearbeitet den Körper 9 zur Formung des Schachtunterteils 1 , das zweiteilig ausgebildet ist.

Die Steuerung der Maschine 12 erfolgt durch einen Datensatz 13, durch den die einzelnen Arbeitsschritte der Maschine 12 ausgeführt werden. Die vorstehenden Ausführungen bei der Figurenbeschreibung zum Schachtunterteil gelten selbstverständlich auch für einen Schacht.

- Schutzansprüche - Bezugszeichenliste

1 Schachtbauteil, Schachtunterteil

2 Funktionskontur

3 Gerinne

4 Trittfläche

5 Zuleiteinrichtung

6 Abieiteinrichtung

7 Verbindungsabschnitt

8 Fläche

9 Körper

10 Vollstab

10' Vollstab

1 1 Ring

12 Maschine

13 Datensatz

14 Dichtelement

15 Ringinnenfläche

16 Vollstabmantelfläche

17 Vorsprung

18 Schweißverbindung

19 Schacht

20 Fluidleit-, -aufnähme- und -speichersystem

A erster Schritt

B zweiter Schritt