TSCHAPOWETZ, Erwin (Am Herrnwald 362, 2259 Alland, AT)
HERRIGER, Mark (Martin-Buber-Strasse 42, Langenfeld, 40764, DE)
TSCHAPOWETZ, Erwin (Am Herrnwald 362, 2259 Alland, AT)
| Schachtofen P a t e n t a n s p rü c h e 1. Schachtofen (1) zur Wärmebehandlung von Gütern (17) großer Länge mit folgenden Merkmalen: 1.1 einer Ofenwandung (3); 1.2 die Ofenwandung (3) umschließt einen Ofenraum (7), 1.3 Brennern (11) zur Befeuerung des Ofenraums (7); 1.4 die Ofenwandung (3) weist eine seitliche Öffnung (21) zum Ofenraum (7) auf, 1.5 durch die seitliche Öffnung (21) ist der Ofen (1) mit Gütern (17) großer Länge chargierbar; 1.6 die seitliche Öffnung (21) ist durch eine Tür (31) verschließbar. 2. Schachtofen nach Anspruch 1, bei dem sich die seitliche Öffnung (21) von der Ofensohle (23) bis zur Oberseite des Ofens (1) erstreckt. 3. Schachtofen nach Anspruch 1, bei dem die Breite der seitlichen Öffnung (21) 25 bis 50 % des Umfangs des Ofens (1) beträgt. 4. Schachtofen nach Anspruch 1, bei dem die Tür (31) an einem verfahrbaren Gerüst (35) angeordnet ist. 5. Schachtofen nach Anspruch 1 mit feuerfestem Fasermaterial zur Abdichtung der Tür (31). 6. Schachtofen nach Anspruch 1, bei dem die Tür (21) mittels einer Pneumatik in ihrer Schließstellung halterbar ist. 7. Schachtofen nach Anspruch 1, bei dem die Tür (21) flexibel an dem verfahrbaren Gerüst (35) angeordnet ist. 8. Verfahren zur Wärmebehandlung wenigstens eines Gutes (17) großer Länge in einem Schachtofen (1) nach Anspruch 1 mit den folgenden aufeinanderfolgenden Schritten: 8.1 wenigstens ein Gut (17) großer Länge wird durch die seitliche Öffnung (21) in den Ofenraum (7) eingeführt und dort gehaltert; 8.2 die seitliche Öffnung (21) wird durch die Tür (31) verschlossen, 8.3 der Ofenraum (7) wird zur Wärmebehandlung des Gutes (17) mittels der Brenner (11) befeuert; 8.4 die Tür (31) wird von der seitlichen Öffnung (21) abgenommen; 8.5 das Gut (17) wird durch die seitliche Öffnung (21) aus dem Ofenraum (7) ausgeführt. |
B e s c h r e i b u n g
Die Erfindung betrifft einen Schachtofen zur Wärmebehandlung von Gütern großer Länge sowie ein Verfahren zur Wärmebehandlung wenigstens eines Gutes großer Länge in einem solchen Schachtofen.
Schachtöfen weisen im wesentlichen die Form eines aufrecht stehenden
Rohrzylinders auf und dienen zur Wärmebehandlung von schüttfähigem oder stückigem Gut.
Beispielsweise sind Schachtöfen in der Schmelztechnik zum Schmelzen und Raffinieren von Metallen bekannt. Ferner sind Schachtöfen beispielsweise zum Brennen und Sintern von Kalk oder Dolomit bekannt.
Die vorbezeichneten Schachtöfen weisen oberseitig eine Öffnung zur
Chargierung des Gutes auf, das in dem Ofen wärmebehandelt werden soll . Das wärmebehandelte Gut wird dem Ofen anschließend an seiner Unterseite entnommen. Eine besondere Form des Schachtofens stellen sogenannte Vertikal- Vergüteöfen dar. In diesen werden Güter großer Länge, beispielsweise
Wellen, mittels Wärmebehandlung vergütet. Das wärmezubehandelnde Gut wird hierzu an ein Gehänge gehängt und in dieser Position von oben in den Ofen eingeführt. Als Vertikal-Vergüteöfen ausgebildete Schachtöfen können daher nur in sehr hohen Hallen chargiert werden, wobei die Hallenhöhe wenigstens der Höhe des Schachtofens zuzüglich der Höhe des an dem
Gehänge hängenden Gutes entsprechen muss. Alternativ können als Vertikal- Vergüteöfen ausgebildete Schachtöfen auch unter Flur angeordnet werden. Sowohl die Errichtung von Hallen der vorbezeichneten, großen Höhe als auch die Anordnung eines Schachtofens unter Flur ist j edoch sehr aufwendig.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, einen als Vertikal-Vergüteöfen ausgebildeten Schachtofen zur Verfügung zu stellen, der eine Chargierung mit wärmezubehandelndem Gut erlaubt, ohne dass hierzu die Errichtung Hallen großer Höhe oder die Anordnung des Schachtofens unter Flur notwendig wäre.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird erfindungsgemäß zur Verfügung gestellt ein
Schachtofen zur Wärmebehandlung von Gütern großer Länge mit folgenden
Merkmalen:
einer Ofenwandung;
die Ofenwandung umschließt einen Ofenraum;
Brenner zur Befeuerung des Ofenraums ;
die Ofenwandung weist eine seitliche Öffnung zum Ofenraum auf;
durch die seitliche Öffnung ist der Ofen mit Gütern großer Länge chargierbar; die seitliche Öffnung ist durch eine Tür verschließbar. Die Erfindung beruht auf der Grundüberlegung, einen als Vertikal- Vergüteofen ausgebildeten Schachtofen nicht mehr, wie bisher, von oben, sondern von der Seite aus mit einem in dem Ofen wärmezubehandelnden Gut zu beschicken. Hierzu weist die Ofenwandung des Schachtofens eine seitliche Öffnung auf, die derart dimensioniert ist, dass der Ofen durch die seitliche Öffnung mit Gütern großer Länge chargierbar ist. Ferner ist eine Tür vorgesehen, durch die diese seitliche Öffnung verschließbar ist.
" S eitliche" Öffnung bedeutet, dass die Öffnung an der vertikal verlaufenden, also seitlichen Wandung des Schachtofens angeordnet ist.
Die seitliche Öffnung erstreckt sich bevorzugt vollständig oder im
wesentlichen über die gesamte Höhe des Ofens, also insbesondere von der Ofensohle bis zur Oberseite des Ofens. Hierdurch ist es möglich, den Ofen allein durch eine horizontale Bewegung des in dem Ofen
wärmezubehandelnden Gutes mit dem Gut zu beschicken und gleichzeitig praktisch die gesamte Höhe des Ofenraumes zur Wärmebehandlung zu nutzen. Insbesondere kann vorgesehen sein, dass sich die seitliche Öffnung über wenigstens 80 % oder auch über wenigstens über 90 % der Höhe des Ofens, insbesondere der Höhe des Ofenraumes des Ofens, erstreckt.
Bevorzugt ist die seitliche Öffnung an ihrem oberen Ende durch die Oberseite des Schachtofens hindurchgeführt. Mit anderen Worten: Die seitliche Öffnung ist nach oben offen. Nach einer Fortbildung dieses Erfindungsgedankens mündet die seitliche Öffnung an ihrem oberen Ende bevorzugt in eine
Öffnung an der Oberseite des Schachtofens, durch die das Gehänge während der Wärmebehandlung des Gutes im Ofen geführt ist. Dies ermöglicht es, das in dem Ofen wärmezubehandelnde Gut unmittelbar an dem Gehänge durch die seitliche Öffnung mittels einer horizontalen Bewegung in die Stellung zu bewegen, in der sich das Gehänge mit dem daran befindlichen Gut während der Wärmebehandlung befindet. Eine zusätzliche Vertikalbewegung ist nicht oder nur minimal notwendig.
Die seitliche Öffnung kann im Wesentlichen wie eine Tür- beziehungsweise Fensteröffnung gestaltet sein. Dabei können die Begrenzungen der seitlichen Öffnung (also praktisch deren "Laibung") ober- und unterseitig der seitlichen Öffnung im Wesentlichen horizontal und seitlich im wesentlichen vertikal verlaufen.
Die Ofenwandung des Schachtofens weist insbesondere einen Ofenmantel , bevorzugt einen Stahlblechmantel, und eine dem Ofenraum zugewandte, feuerfeste Auskleidung auf. Die feuerfeste Auskleidung kann beispielsweise in Form wenigstens eines der folgenden Erzeugnisse oder einer Kombination dieser Erzeugnisse vorgesehen sein: Feuerfestes Fasermaterial,
Feuerleichtsteine, feuerfeste Ausmauerung oder feuerfeste Masse. Bevorzugt ist die feuerfeste Auskleidung ganz oder überwiegend in Form von
feuerfestem Fasermaterial vorgesehen.
Die Tür, durch die die seitliche Öffnung verschließbar ist, kann wie ein abnehmbarer Abschnitt der Ofenwandung gestaltet und bevorzugt
entsprechend der Ofenwandung ausgebildet sein. Demnach kann die Tür bevorzugt einen Mantel aus Stahlblech aufweisen, der als Abschnitt des Ofenmantels gestaltet sein kann. Auf seiner - in der Schließstellung - dem Ofenraum zugewandten Seite kann der Mantel aus Stahlblech eine feuerfeste Auskleidung, insbesondere in Form von Fasermaterial aufweisen. Die feuerfeste Auskleidung der Tür ist bevorzugt entsprechend der feuerfesten Auskleidung des Schachtofens im Bereich der seitlichen Öffnung
konfektioniert.
Zur Befeuerung des Ofenraums weist der Ofen Brenner auf. Die Brenner sind bevorzugt im Bereich der seitlichen Ofenwandung und insbesondere
gleichmäßig angeordnet, so dass sich der Ofenraum durch die Brenner gleichmäßig befeuern lässt.
Nach einer besonders bevorzugten Ausführungsform sind keine Brenner an der Tür angeordnet. Dies hat den besonderen Vorteil, dass die Tür keine Brenngas- und Luftzuleitungen für die Brenner, die insbesondere bei einer Bewegung der Tür hinderlich wären, aufweisen muss . Außerdem bestünde bei einer Bewegung der Tür ansonsten die Gefahr, dass diese Leitungen
beschädigt werden könnten. Gleichzeitig hat dies den Vorteil, dass die Tür besonders einfach und robust gestaltet sein kann.
Als Brenner können bevorzugt Impulsbrenner verwendet sein. Bevorzugt kann es sich um Kaltluft oder Rekuperatorbrenner (Flox-Betrieb) handeln. Die Brenner können insbesondere derart angeordnet sein, dass sie den Ofenraum tangential zur inneren Fläche der Ofenwandung des Ofenraums befeuern. Nach einer Weiterbildung dieser Ausführungsform können die Brenner insbesondere derart angeordnet sein, dass sich die Brenngase spiralförmig durch den Ofenraum bewegen; hierdurch ergibt sich eine sehr günstige Verteilung der Brennerleistung über den Ofenraum.
Der Schachtofen kann bevorzugt für Brenntemperaturen bis etwa 1 .200° C ausgelegt sein.
Der erfindungsgemäße Schachtofen weist bevorzugt im Wesentlichen die Form eines aufrecht stehenden, hohlen Kreiszylinders auf. Im Querschnitt senkrecht zur Längsachse des Zylinders weisen bevorzugt sowohl der
Ofenraum als auch der Außenumfang des Ofens eine im Wesentlichen kreisförmige Querschnittsfläche auf. Ein Ofenraum mit einer kreisförmigen Querschnittsfläche ist besonders vorteilhaft an wärmezubehandelnde Güter mit einem im wesentlichen kreisförmigen Außenumfang angepasst,
beispielsweise Wellen.
Der Durchmesser des (kreisförmigen) Ofenraums (Querschnittsfläche senkrecht zur Längsachse des Ofens) beträgt bevorzugt bis zu 4 m, besonders bevorzugt bis zu 4, 5 m oder 5 m. Der Mindestdurchmesser des Ofenraums beträgt bevorzugt wenigstens 2, 5 m oder 3 m.
Die Höhe des Ofenraums beträgt bevorzugt bis zu 20 m, gegebenenfalls auch bis zu 25 m. Die Mindesthöhe des Ofenraumes beträgt bevorzugt wenigstens 1 0 m oder 1 5 m.
Ein entsprechend dimensionierter, erfindungsgemäßer Ofen eignet sich zur Wärmebehandlung, insbesondere der Vergütung, von Gütern großer Länge . Insbesondere eignet sich der erfindungsgemäße Ofen zur Vergütung, also insbesondere dem Härten oder Anlassen, von Gütern aus Stahl. Die Länge der in dem erfindungsgemäßen Ofen wärmbehandelbaren Güter kann einen erheblichen Teil der Höhe des Ofenraumes des Schachtofens betragen, beispielsweise bis zu 50 %, bis zu 80 % oder auch bis zu 90 % der Höhe des Ofenraumes. Entsprechend kann die Länge der in dem Ofen
wärmbehandelbaren Güter beispielsweise bis zu 12 m, bis zu 1 5 m, bis zu 20 m oder auch bis zu 22 m betragen. Der Durchmesser der in dem Ofen wärmebehandelbaren Güter kann beispielsweise bis zu 2 m, bis zu 3 m ode rauch bis zu 3 ,5 m betragen. Insbesondere können in dem erfindungsgemäßen Ofen beispielsweise Wellen, wie beispielsweise Generator-, Schiffs- oder Antriebswellen, wärmebehandelbar sein.
An seiner Oberseite weist der erfindungsgemäße Schachtofen eine Öffnung zur Durchführung eines Gehänges auf, an dem das in dem Ofen zu vergütende Gut während der Wärmebehandlung aufgehängt ist. Während des
Wärmebehandlungsprozesses in dem Ofen kann das Gehänge an einer um den Ofen herum angeordneten Außenbühne, insbesondere in Form eines
Stahlgerüstes, angeordnet sein. Das Gehänge kann, wie aus dem Stand der Technik bekannt, mittels eines Kranes bewegbar sein.
Um das in dem erfindungsgemäßen Schachtofen wärmezubehandelnde Gut sicher und einfach durch die seitliche Öffnung in den Ofenraum einführen zu können, kann erfindungsgemäß vorgesehen sein, dass die Breite der seitlichen Öffnung 25 % bis 50 % des Umfangs des Schachtofens beträgt. Im Falle eines kreisförmigen Außenumfangs des Schachtofens beträgt die Breite der seitlichen Öffnung demnach 90° bis 1 80° des Außenumfangs. Besonders bevorzugt beträgt die Breite der seitlichen Öffnung 25 % bis 40 % des Außenumfangs des Schachtofens. Die lichte, seitliche Öffnungsweite der seitlichen Öffnung beträgt bevorzugt 2 m bis 4 m, besonders bevorzugt 2 ,5 m bis 3 ,5 m.
Die Tür ist bevorzugt derart gestaltet, dass sie vollständig von der seitlichen Öffnung beziehungsweise dem Schachtofen abnehmbar ist, so dass kein
Kontakt mehr zwischen Schachtofen und Tür besteht. Dies hat den Vorteil eines ungehinderten Zugangs zum Ofenraum. Bevorzugt kann die Tür an einer bewegbaren Vorrichtung angeordnet sein. Demnach kann die Tür
beispielswei se verfahrbar sein, bevorzugt derart, dass die Tür zum einen entlang einer ersten Richtung quer zum Ofen und entlang einer zweiten, senkrecht zur ersten Richtung verlaufenden Richtung bewegbar ist. Entlang der zweiten Richtung ist die Tür entsprechend auf den Ofen beziehungsweise die seitliche Öffnung zu und hiervon weg bewegbar. Eine solche
Bewegbarkeit beziehungsweise Verfahrbarkeit der Tür hat den Vorteil, dass nur ein geringer Raumbedarf benötigt wird, um die Tür derart von der seitlichen Öffnung wegbewegen zu können, dass die seitliche Öffnung völlig freigegeben wird, um hierdurch den Ofen mit wärmezubehandelndem Gut chargieren zu können.
Nach einer besonders bevorzugten Ausführungsform ist die Tür an einem verfahrbaren Gerüst angeordnet. Das Gerüst kann bevorzugt auf einem
Schienensystem verfahrbar sein. Hierzu kann das Gerüst beispielsweise an einem auf Schienen verfahrbaren Wagen angeordnet sein. Nach einer bevorzugten Ausführungsform ist ein erstes Schienensystem vorgesehen, entlang dessen der Wagen entlang einer ersten, quer zur seitlichen Öffnung (und damit auch quer zum Ofen) verlaufenden, geraden Strecke verfahrbar ist. Nach einer Fortbildung dieser Ausführungsform kann auf dem Wagen ferner ein zweites Schienensystem vorgesehen sein, entlang dessen das Gerüst entlang einer zweiten, senkrecht zum Verlauf der ersten Strecke verlaufenden, geraden Strecke verfahrbar ist. Mittels des ersten Schienensystems ist die Tür demnach quer zur seitlichen Öffnung und mittels des zweiten
Schienensystems auf die seitliche Öffnung zu und von dieser weg bewegbar. Zum Verschließen der seitlichen Öffnung durch die Tür wird der Wagen dabei zunächst auf dem ersten Schienensystem quer zur seitlichen Öffnnung entlang der ersten Strecke verfahren, bis die Tür (frontal) vor der seitlichen Öffnung positioniert ist. Anschließend wird das Gerüst mittels des zweiten, an dem Wagen angeordneten Schienensystems entlang der zweiten Strecke auf die seitliche Öffnung zu bewegt, bis die Tür die seitliche Öffnung verschließt. Zur Öffnung der seitlichen Öffnung wird dieser Bewegungsablauf der Tür entsprechend umgekehrt ausgeführt.
Zur Abdichtung der Tür kann insbesondere feuerfestes Fasermaterial vorgesehen sein. Dieses feuerfeste Fasermaterial kann insbesondere im
Kontaktbereich zwischen Tür und seitlicher Begrenzung der seitlichen
Öffnung vorgesehen sein. Alternativ oder kumulativ zum feuerfesten
Fasermaterial können zur Abdichtung beispielsweise auch feuerfeste
Dichtschnüre und/oder ein Labyrinthverschluss vorgesehen sein.
Erfindungsgemäß kann ein Verschlussmechanismus vorgesehen sein, durch den die Tür in der Schließstellung, also in ihrer die seitliche Öffnung verschließenden Stellung, halterbar ist. Nach einer Ausführungsform ist ein Verschlussmechanismus vorgesehen, der erste, an der Tür angeordnete
Haltemittel umfasst, die mit zweiten, am Schachtofen angeordneten Haltemitteln zusammenwirken. Die ersten Haltemittel sind bevorzugt umfangsseitig der Tür vorgesehen. Die zweiten Haltemittel sind bevorzugt an dem, die seitliche Öffnung umgebenden Bereich des Ofens, insbesondere im Bereich des die seitliche Öffnung umgebenden Ofenmantels vorgesehen.
Bevorzugt können bewegliche erste Haltemittel vorgesehen sein, die zum Verschließen der Tür in die zweiten Haltemittel eingreifen können. Nach einer bevorzugten Ausführungsform sind erste Haltemittel in Form
schwenkbarer Krallen vorgesehen, durch die die zweiten Haltemittel
zumindest abschnittsweise hintergreifbar sind. Zum Verschließen der seitl ichen Öffnung durch die Tür werden die ersten Haltemittel dabei geschwenkt, bis sie die zweiten Haltemittel zumindest abschnittsweise hintergreifen und die Tür fest an der seitlichen Öffnung halten, so dass die seitliche Öffnung sicher durch die Tür verschlossen ist. Die zweiten
Haltemittel können beispielsweise Abschnitte in Form von Bolzen, Ösen oder Stegen aufweisen, die durch die Krallen hintergreifbar sind. Gemäß einem Erfindungsgedanken sind die durch die Krallen hintergreifbaren Abschnitte der zweiten Haltemittel bewegbar, insbesondere beispielsweise rollbar. So kann das Entstehen von Spannungen oder Momenten beim Hintergreifen dieser Abschnitte durch die Krallen verhindert werden.
Nach einer bevorzugten Ausführungsform ist vorgesehen, dass die ersten Haltemittel in der Schließstellung der Tür schwerkraftbedingt in die zweiten Haltemittel eingreifen. Dies hat den besonderen Vorteil, dass die Tür auch bei einem Fehler in der Ansteuerung für den Verschlussmechanismus die seitliche Öffnung sicher verschließt. Bei spielsweise können hierzu die Krallen in einer vertikalen Ebene schwenkbar sein, wobei die Spitze der Krallen j eweils bevorzugt derart ausgerichtet ist, dass sie bei einer abwärts
gerichteten Schwenkbewegung der Krallen nach unten weist. Entsprechend sind die Krallen bei dieser Ausführungsform derart ausgerichtet, dass sie bei einer abwärts gerichteten Schwenkbewegung in die zweiten Haltemittel eingreifen beziehungsweise diese hintergreifen. Hierdurch greifen die Kral len schwerkraftbedingt sicher in die zweiten Haltemittel ein.
Besonders bevorzugt ist die Tür mittels einer Pneumatik in ihrer
Schließstellung halterbar. Demnach kann beispielsweise vorgesehen sein, dass die ersten Haltemittel mittels einer Pneumatik ansteuerbar sind und so beispielswei se erste Haltemittel in Form schwenkbarer Krallen mittels einer Pneumatik schwenkbar sind. Ein entsprechender pneumatischer
Verschlussmechanismus hat sich gegenüber einem elektrischen oder
hydraulischen Verschlussmechanismus als wesentlich vorteilhafter
herausgestellt.
Es kann insbesondere vorgesehen sein, dass die ersten Haltemittel,
insbesondere in Form schwenkbarer Krallen, durch eine Pneumatik synchron ansteuerbar sind. Hierdurch ist es möglich, die Tür sehr gleichmäßig an einer seitlichen Öffnung zu haltern, ohne dass es zum Entstehen von Spannungen oder Momenten kommen könnte, die ein mangelhaftes Verschließen der seitlichen Öffnung oder gar eine Beschädigung der Tür zur Folge haben könnten.
Ein wie vorstehend beschriebener, pneumatisch schwenkbare Krallen aufweisender Verschlussmechanismus hat insbesondere den Vorteil einer großen Robustheit bei einer gleichzeitig hervorragenden Verschlusswirkung.
Nach einer Ausführungsform ist vorgesehen, dass die Tür bewegbar an einem verfahrbaren Gerüst angeordnet ist. Die Tür ist demnach nicht starr, sondern flexibel an dem Gerüst angeordnet. Beispielsweise kann die Tür über elastische und/oder bewegbare Haltemittel an dem Gerüst angeordnet sein, beispielsweise Haltemittel in Form von Federn oder Gummielementen. Eine solch bewegbare beziehungsweise flexible Anordnung der Tür an dem verfahrbaren Gerüst hat den Vorteil, dass das Gerüst bei einem Verschließen der seitlichen Öffnung durch die Tür mittels des Verschlussmechanismus nicht nachgeführt werden muss, da die bewegliche Anordnung ein gewisses " Spiel" der Tür an dem Gerüst erlaubt.
Gegenstand der Erfindung ist ferner ein Verfahren zur Wärmebehandlung wenigstens eines Gutes großer Länge an einem wie vorbeschriebenen
Schachtofen mit den folgenden, aufeinanderfolgenden Schritten:
wenigstens ein Gut großer Länge wird durch die seitliche Öffnung in den
Ofenraum eingeführt und dort gehaltert;
die seitliche Öffnung wird durch die Tür verschlossen;
der Ofenraum wird zur Wärmebehandlung des Gutes mittels der Brenner befeuert;
die Tür wird von der seitlichen Öffnung abgenommen;
das Gut wird durch die seitliche Öffnung aus dem Ofenraum ausgeführt.
Weitere Merkmale des erfindungsgemäßen Verfahrens ergeben sich aus der vorbeschriebenen Konstruktion und Funktionsweise des erfindungsgemäßen Schachtofens .
Ausführungsbeispiele des erfindungsgemäßen Schachtofens sollen anhand der nachfolgenden Figurenbeschreibung näher erläutert werden. Dabei zeigt
Figur 1 eine perspektivische, seitliche Ansicht eines erfindungsgemäßen
Schachtofens mit einer von der seitlichen Öffnung abgenommenen Tür, Fi gur 2 eine perspektivische, seitliche Ansicht einer Tür zum
Verschließen der seitlichen Öffnung eines erfindungsgemäßen Schachtofens,
Figur 3 eine Seitenansicht einer Tür zum Verschließen der
seitlichen Öffnung eines erfindungsgemäßen Schachtofens,
Figuren 4, 5 Details des Verschlussmechanismus der Tür gemäß Figur 3 und
Figur 5 Details des Halterung der Tür gemäß Figur 3 am Gerüst.
Die Figur 1 zeigt eine erste, die Figur 2 eine zweite und die Figuren 3 bis 6 eine Dritte Ausführungsform, die j edoch in ihren wesentlichen
Grundkomponenten übereinstimmen. Entsprechend sind gleiche oder gleichwirkende Komponenten j eweils mit den gleichen Bezugszeichen versehen.
In seiner Gesamtheit ist der Schachtofen in Figur 1 mit dem Bezugszeichen 1 gekennzeichnet. Bei dem Schachtofen 1 handelt es sich um einen Vertikal- Vergüteofen. Der Schachtofen 1 weist im Wesentlichen die Form eines aufrecht stehenden, hohlen Kreiszylinders auf. Die Ofenwandung 3 des Schachtofens 1 weist einen Stahlblechmantel 5 mit einer dem Ofenraum 7 zugewandten, feuerfesten Auskleidung 9 in Form von feuerfestem
Fasermaterial auf. Im Querschnitt senkrecht zur Längsachse des
Ofenzylinders weisen sowohl der Ofenraum 7 als auch der Außenumfang des Stahlblechmantels 5 j eweils eine im Wesentlichen kreisförmige
Querschnittsfläche auf. Der Schachtofen 1 weist eine Höhe von etwa 20 m und einem Durchmesser von etwa 6,5 m auf. Die lichte Höhe des Ofenraumes 7 beträgt etwa 1 8 m bei einem lichten Innendurchmesser von etwa 4,5 m . Der Ofen 1 i st in acht verschiedenen Höhen, die über die Höhe des Ofens 1 j eweil s gl eichmäßig voneinander beabstandet angeordnet sind, j eweils von vier Rekuperatorbrennern 1 1 , die umfangsseitig des Ofens 1 j eweils
gleichmäßig voneinander beabstandet angeordnet sind, durchsetzt. Der O fen 1 weist mithin insgesamt zweiunddreißig Rekuperatorbrenner 1 1 auf.
Die Brenner 1 1 sind j eweils derart angeordnet, dass sie den Ofenraum 7 tangential zu seiner inneren Fläche befeuern.
Der Schachtofen 1 ist für Glühtemperaturen bis etwa 1 .200° C ausgelegt.
An seiner Oberseite 20 weist der Schachtofen 1 eine Öffnung 13 zur
Durchführung eines Gehänges 1 5 auf. Das mittels eines (nicht dargestellten) Kranes verfahrbare Gehänge 1 5 dient zur Aufhängung von in dem
Schachtofen 1 wärmezubehandelndem Gut, im Ausführungsbei spiel nach Fi gur 1 einer Welle 1 7.
Bei dem in Figur 1 dargestellten Ausführungsbeispiel ist die Welle 1 7 an dem Gehänge 1 5 hängend in den Schachtofen 1 eingeführt. Während der
Wärmebehandlung der Welle 1 7 in dem Schachtofen 1 ist das Gehänge 1 5 auf eine den Schachtofen 1 umfassende Außenbühne 19 in Form eines
Stahlgerüstes auflegbar.
Die Ofenwandung 3 weist eine seitliche Öffnung 21 zum Ofenraum 7 auf.
Die seitl iche Öffnung 2 1 erstreckt sich im Wesentlichen über die gesamte Höhe des Ofens beziehungsweise der Ofenwandung, im Ausführungsbeispiel von einem Bereich an der Ofensohle 23 des Ofens 1 bis durch die Oberseite 20 des Ofens 1 hindurch. Dabei mündet die seitliche Öffnung 2 1 an ihrem oberen Ende in die oberseitige Öffnung 13 des Schachtofens 1 , durch die das Gehänge 1 5 führbar ist, so dass das Gehänge 1 5 mittels einer horizontalen Bewegung bis durch die obere Öffnung 1 3 führbar ist.
Die seitliche Öffnung 21 hat eine Höhe von etwa 1 9 m und erstreckt sich damit über etwa 95 % der Höhe des Ofens 1 .
Die Breite, also lichte Öffnungsweite der seitlichen Öffnung 21 beträgt etwa 3 ,5 m und erstreckt sich demnach über etwa 120° des Außenumfangs des Schachtofens 1 . Die linke Begrenzung 25 und die rechte Begrenzung 27 der seitlichen Öffnung 2 1 erstrecken sich im Wesentlichen vertikal, während sich die untere Begrenzung 29 der seitlichen Öffnung 2 1 im Wesentlichen horizontal erstreckt. Oberseitig weist die seitliche Öffnung 21 keine
Begrenzung auf, sondern mündet hier in die obere Öffnung 1 3.
Die seitliche Öffnung 2 1 ist durch eine Tür 3 1 verschließbar. Die Tür 3 1 ist im Wesentlichen wie ein abnehmbarer Abschnitt der Ofenwandung 3 gestaltet und weist demnach einen Mantel aus Stahlblech 33 auf, der auf seiner - in der Schließstellung - dem Ofenraum 7 zugewandten Seite eine feuerfeste
Auskleidung in Form von Fasermaterial aufweist (in Figur 1 nicht
dargestellt).
Die Brenner 1 1 sind derart an dem Schachtofen 1 angeordnet, dass keine Brenner 1 1 an der Tür 3 1 angeordnet sind. Dies hat den Vorteil einer hohen Robustheit und Bewegbarkeit der Tür 3 1 .
Die Tür 3 1 ist über flexible Haltemittel (siehe Figur 6) an einem Stahlgerüst 35 befestigt, das an einem auf Schienen verfahrbaren Wagen 37 angeordnet ist. Dabei ist der Wagen 37 entlang eines ersten Schienensystems 39 entl ang einer ersten, quer zur seitlichen Öffnung 21 verlaufenden Strecke verfahrbar, dargestellt in Figur 1 durch den Doppelpfeil R l . Ferner ist auf dem Wagen 37 ein zweites Schienensystem 4 1 angeordnet, auf dem das Gerüst 35 entlang einer zweiten, senkrecht zum Verlauf der ersten Strecke beziehungsweise senkrecht zum Verlauf des ersten S chienensystems 39 verlaufenden, zweiten Strecke verfahrbar ist, angedeutet in Figur 1 durch den Doppelpfeil R2.
In Figur 1 ist die Tür 3 1 in einer von der seitlichen Öffnung 2 1
abgenommenen Stellung dargestellt. Dabei ist die Tür 3 1 entlang der ersten Strecke R l quer von der seitlichen Öffnung 2 1 wegbewegt, so dass die seitliche Öffnung 2 1 vollständig freigegeben ist. Hierdurch kann der
Schachtofen 1 sehr gut mit wärmezubehandelndem Gut be- und entladen werden.
Zum Verschließen der seitlichen Öffnung 21 durch die Tür 3 1 wird der Wagen 37 zunächst entlang der ersten Strecke R l in eine Position bewegt, in der die Tür 3 1 frontal vor der seitlichen Öffnung 21 positioniert ist. Anschließend wird die Tür 3 1 über das zweite Schienensystem 41 entlang der zweiten Strecke R2 auf die seitliche Öffnung 21 zu bewegt, bis sie gegen die, die seitliche Öffnung 21 umgebenden Begrenzungen 25 , 27, 29 der seitlichen Öffnung 2 1 zu liegen kommt und die seitliche Öffnung 21 verschließt.
Um die Tür 3 1 in ihrer die seitliche Öffnung 21 verschließenden Stellung fest an der seitlichen Öffnung 2 1 zu haltern, ist ein Verschlussmechanismus vorgesehen. Dieser Verschlussmechanismus umfasst in Figur 2 zum einen j eweils fünf, auf beiden Seiten der Tür 3 1 angeordnete Krallen 43 , die in einer vertikalen Ebene schwenkbar sind (in der Ausführungsform nach Fi gur 2 j eweils vier und in der Ausführungsform nach Figur 3 j eweils sechs auf beiden Seiten der Tür 3 1 angeordnete Krallen).
Gut sind die Krallen 43 insbesondere in Figur 2 erkennbar. Jede Kralle 43 weist einen ersten endseitigen Abschnitt 45 auf, an dem sie schwenkbar an einer Befestigungsplatte 47 , die die Tür 3 1 seitlich überragt, angelenkt ist. Der zweite, dem ersten endseitigen Abschnitt 45 gegenüberliegende
endseitige Abschnitt 49 j eder Kralle 43 ist hakenartig geformt. Dabei ist der Haken 49 j eder Kralle 43 j eweils derart konfektioniert, dass die Hakensp itze des Hakens 49 bei einer abwärts gerichteten Schwenkbewegung des Hakens 43 nach unten weist.
Der Verschlussmechanismus umfasst zweite Haltemittel 5 1 (siehe Figuren 3 bis 5), die umfangsseitig der seitlichen Öffnung 2 1 am Ofen 1 angeordnet sind. In der Darstellung nach Figur 3 sind der besseren Übersichtlichkeit halber ofenseitig nur die daran angeordneten Haltemittel 5 1 ohne die weiteren Komponenten des Ofens 2 1 dargestellt.
Jedes zweite Haltemittel 5 1 umfasst j eweils einen horizontal ausgerichteten Metal lbolzen 52, der zwischen zwei Metallplatten 53 , 55 gehaltert ist, die umfangsseitig der seitlichen Öffnung 2 1 am Mantel 33 des Ofens 1 befestigt sind und von diesem nach außen abstehen.
Die zweiten Haltemittel 5 1 sind derart angeordnet, dass - wenn die Tür 3 1 gegen die seitliche Öffnung 2 1 anliegt - j ede Kralle 43 gegenüber j eweil s einem zweiten Haltemittel 5 1 angeordnet ist. Die Bolzen 52 der zweiten Haltemittel 5 1 sind dabei derart ausgerichtet, dass die Krallen 43 bei einer abwärts gerichteten Schwenkbewegung mit ihrem Haken 49 j eweils den Metallbolzen 52 der zweiten Haltemittel 5 1 hintergreifen. Die Haken 49 der Krallen 43 und die Metallbolzen 52 der Haltemittel 5 1 sind dabei derart zueinander angeordnet, dass die Haken 49 bei der abwärts gerichteten
Schwenkbewegung der Krallen 43 gegen die Metallbolzen 52 zu liegen kommen. Hierdurch ist die Tür 3 1 in der Schließstellung sicher an der seitlichen Öffnung 2 1 halterbar.
In den Figuren 4 und 5 ist der vorbezeichnete Verschlussmechanismus in einer vergrößerten Darstellung illustriert, wobei Figur 4 den
Verschlussmechanismus in einer seitlichen Darstellung und Figur 5 den Verschlussmechanismus in einer Darstellung von oben zeigt. Bei einer Schwenkbewegung der Kralle 43 nach unten kommt der Haken 49 der Kralle 43 mit seiner Innenseite 57 gegen den Metallbolzen 52 zu liegen.
Zur Schwenkung der Krallen 43 sind diese durch eine Pneumatik synchron ansteuerbar.
Ein besonderer Vorteil des vorbeschriebenen Verschlussmechanismus liegt insbesondere auch darin, dass dieser auch bei einem Ausfall der Pneumatik zur Ansteuerung der Krallen 43 eine sichere Halterung der Tür 3 1 an der seitlichen Öffnung 21 sicherstellt. Denn schwerkraftbedingt hintergreifen die Krallen 43 mit ihren Haken 49 auch bei einem Ausfall der Pneumatik sicher die Metallbolzen 52 der zweiten Haltemittel 5 1 .
Figur 6 zeigt in einer vergrößerten Darstellung die Halterung der seitlichen Öffnung 21 an dem Gerüst 35 gemäß Detail F in Figur 3 . Diese Halterung 59 umfasst einen Gewindebolzen 6 1 , der am Mantel 33 der Tür 3 1 befestigt ist und horizontal von diesem absteht. Der Gewindebolzen 61 ist durch die Öffnung 63 einer an dem Gerüst 35 angeordneten Metallplatte 65 geführt . Beidseitig der Metallplatte 65 ist j e eine Spannfeder 67, 69 um den
Gewindebolzen 61 herum angeordnet. Die Federn 67, 69 sind unter
Vorspannung j eweils zwischen der Metallplatte 65 und j e einer auf den Gewindebolzen 61 aufgeschobenen Lochscheibe 71 , 73 verspannt. Die
Lochscheiben 71 , 73 sind über auf den Gewindebolzen 61 aufgeschraubte Schraubenmuttern 75 , 77 gegen die Federn 67, 69 geführt. Entsprechend ist die Tür 3 1 über dieser Halterung 59 unter Vorspannung flexibel am Gerüst 35 angeordnet. Diese flexible Anordnung der Tür 3 1 am Wagen 35 verleiht der Tür 3 1 ein gewisses„Spiel", auch wenn der Wagen 35 sich nicht bewegt. Sobald die Tür 3 1 daher beim Verschließen und Lösen des
Verschlussmechanismus daher eine leichte Bewegung ausführt, verleiht die Halterung 59 der Tür 3 1 eine ausreichende Bewegungsfreiheit, diese leichte Bewegung ausführen zu können, ohne dass der Wagen 37 auf den Schienen 39, 41 bewegt werden müsste . Dies erlaubt es, dass die Tür 3 1 besonders einfach in eine solche Position vor die seitliche Öffnung 2 1 bewegt werden kann, in der sie anschließend über den Verschlussmechanismus sicher in die Schließstellung gebracht werden kann.
