Login| Sign Up| Help| Contact|

Patent Searching and Data


Title:
SHAPE-RETAINING LUGGAGE ITEMS
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2019/161838
Kind Code:
A1
Abstract:
In order to improve the mutual coupling of shape-retaining luggage items (1, 2) having coupling means (4) arranged at least on one broad side of each luggage item (1, 2), wherein two luggage items (1, 2) having such coupling means (3, 4) can be coupled to each other, by the broad sides that have the coupling means (3, 4), and are connectable to form one handling unit, wherein a first coupling means (3) is arranged on a first luggage item (1) and a second coupling means (4) is arranged on the second luggage item (2) to be coupled to the first luggage item (1), wherein each first coupling means (3) has a coupling bolt (5) which protrudes approximately perpendicularly from the broad side of the luggage item (1) and from the coupling means (3) and which, in a coupling position, protrudes into a blind hole (6) arranged on each second coupling means (4) and extending approximately perpendicularly to the broad side of the luggage item (2), wherein rapid and easy coupling is permitted by bringing the corresponding luggage items together, and in which a parallel movement requiring great dexterity is avoided, which luggage items allow simplified handling and can be produced inexpensively and simply and have a long useful life, it is proposed that the coupling bolt (5) for coupling two luggage items (1, 2) having corresponding coupling means (3, 4) is lockable or locked on the second coupling means (4) in the position protruding into the blind hole (6).

Inventors:
BOLENDER, Klaus (Auf dem Lölfert 35, Hagen, 58119, DE)
Application Number:
DE2019/100133
Publication Date:
August 29, 2019
Filing Date:
February 11, 2019
Export Citation:
Click for automatic bibliography generation   Help
Assignee:
BOLENDER, Klaus (Auf dem Lölfert 35, Hagen, 58119, DE)
International Classes:
A45C5/03; A45C5/14; A45C7/00
Domestic Patent References:
WO2015196238A12015-12-30
WO2017137340A12017-08-17
Foreign References:
DE3636064A11988-04-28
DE102013103043A12014-10-02
Attorney, Agent or Firm:
PATENTANWÄLTE KÖCHLING, DÖRING PARTG MBB (Fleyer Straße 135, Hagen, 58097, DE)
Download PDF:
Claims:
Patentansprüche :

1. Formhaltige Gepäckstücke (1,2) mit mindestens an einer Breitseite jedes Gepäckstücks (1,2)

angeordnetem Kupplungsmittel (4), wobei zwei solche Kupplungsmittel (3,4) aufweisende

Gepäckstücke (1,2) mit den Breitseiten, die die Kupplungsmittel (3,4) aufweisen, aneinander kuppelbar und zu einer Handhabungseinheit

verbindbar sind, wobei an einem ersten Gepäckstück (1) ein erstes Kupplungsmittel (3) und an dem mit dem ersten Gepäckstück (1) zu kuppelnden zweiten Gepäckstück (2) ein zweites Kupplungsmittel (4) angeordnet ist, wobei jedes erste Kupplungsmittels (3) einen aus der Breitseite des Gepäckstücks (1) und dem Kupplungsmittel (3) etwa senkrecht

herausragenden Kupplungsbolzen (5) aufweist, der in einer Kupplungslage in eine an jedem zweiten Kupplungsmittel (4) angeordnete und etwa senkrecht zur Breitseite des Gepäckstücks (2) verlaufende Sacklochung (6) hineinragt, dadurch

gekennzeichnet, dass der Kupplungsbolzen (5) zur Kupplung zweier entsprechende Kupplungsmittel (3,4) aufweisender Gepäckstücke (1,2) in der in das Sackloch (6) hineinragenden Lage am zweiten Kupplungsmittel (4) verriegelbar oder verriegelt ist .

2. Gepäckstücke (1,2) nach Anspruch 1, dadurch

gekennzeichnet, dass der Kupplungsbolzen (5) jedes ersten Kupplungsmittels (3) aus einer

eingeschobenen Nichtgebrauchslage, in die der Kupplungsbolzen (5) gegen die Kraft einer Feder (7) eingeschoben ist und in der der

Kupplungsbolzen (5) nicht über die durch die

Breitseite des Gepäckstücks (1) oder des

Kupplungsmittels (3) gebildete Ebene hervorragt in eine ausgeschobene, aus der Breitseite des

Gepäckstücks (1) und dem Kupplungsmittel (3) etwa senkrecht herausragende Kupplungslage, und zurück in die Nichtgebrauchslage verstellbar ist.

3. Gepäckstücke (1,2) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Kupplungsbolzen (5) nahe seines freien Endes eine umlaufende,

nutartige Vertiefung (8) aufweist, in die in der Kupplungslage, in der zumindest das freie Ende des Kupplungsbolzens (5) mitsamt der nutartigen

Vertiefung (8) in die Sacklochung (6) des zweiten Kupplungsmittels (4) hineinragt, ein Sperrmittel eingreift und den Kupplungsbolzen (5) in dieser Lage verriegelt.

4. Gepäckstücke (1,2) nach Anspruch 3, dadurch

gekennzeichnet, dass jeder Kupplungsbolzen (5) zwei aufeinander folgende umlaufende nutartige Vertiefungen (8) aufweist.

5. Gepäckstücke (1,2) nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Sperrmittel durch einen quadratisch oder rechteckig geformten und ein Langloch aufweisenden oder einen etwa u-förmigen Verriegelungsschieber (9) gebildet ist, der mit Teilen der Schenkel und der Basis der U-Form beziehungsweise mit den geraden Seitenrandkanten und einem Radius des Langlochs in die jeweilige nutartige Vertiefung (8) eingreift und den

Kupplungsbolzen (5) in dieser Lage verriegelt.

6. Gepäckstücke (1,2) nach einem der Ansprüche 3 bis

5, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Sperrmittel oder

jeder Verriegelungsschieber (9) über eine von der Stirnseite des Gepäckstückes (1,2), die dessen Aufstandsebene abgewandt ist, her zugreifliche Handhabe (14) verstellbar ist, und zwar in eine Freigabelage oder in eine Verriegelungslage.

7. Gepäckstücke (1,2) nach Anspruch 6, dadurch

gekennzeichnet, dass der Verriegelungsschieber (9) in der Sperrlage mittels eines Haltemittels gegen die Kraft einer gespannten Feder (10) gehalten ist, wobei der Kupplungsbolzen (5) während des Einführens des Kupplungsbolzens (5) in das

Sackloch (6) dieses Haltemittel kontaktiert und durch den Kontakt auslöst und die Feder (10) freigibt, sodass nach Erreichen der Kupplungslage des Kupplungsbolzens (5) der Sperrschieber durch die sich entspannende Feder (10) in die

Verriegelungslage verstellt ist und den

Kupplungsbolzen (5) in dieser Lage sperrt.

8. Gepäckstücke (1,2) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass jedes zweite

Kupplungsmittel (4) ein in der Nichtgebrauchslage die Sacklochung (6) vollständig abdeckendes

Deckelteil (11) aufweist, welches gegen die Kraft einer Feder (15) gehalten und innerhalb des

Sacklochs (6) axial verschieblich ist.

9. Gepäckstücke (1,2) nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass im oder am Deckelteil (11) und im Bereich des freien Endes des

Kupplungsbolzens (5) jeweils ein Magnet angeordnet ist .

10. Gepäckstücke (1,2) nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass das freie Endes des Kupplungsbolzens (5) abgerundet oder abgeschrägt (bei 12) ist oder eine Fase aufweist.

11. Gepäckstücke (1,2) nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass an jedem Kupplungsmittel (3,4) auf seiner dem Gepäckstück (1,2) abgewandten Seite ein Blenddeckel lösbar, beispielsweise durch Verclipsen, angeordnet ist.

12. Gepäckstücke (1,2) nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass an der

Breitseite jedes Gepäckstückes (1,2) zwei

Kupplungsmittel (3,4) in gleichem Abstand von einer eine Aufstandsfläche bildenden Randkante des Gepäckstückes (1,2) und mit seitlichem Abstand voneinander, insbesondere nahe der

Seitenrandkanten der Breitseite, vorgesehen sind.

13. Gepäckstücke (1,2) nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass an der

Breitseite jedes Gepäckstückes (1,2) zwei

Kupplungsmittel (3,4) in zueinander

unterschiedlichem Abstand von einer eine

Aufstandsfläche bildenden Randkante des

Gepäckstückes (1, 2), auf einer parallel zu einer vertikal zur Aufstandsfläche ausgerichteten

Seitenrandkante verlaufenden gedachten Linie voneinander beabstandet vorgesehen sind.

14. Gepäckstücke (1,2) nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eines der Gepäckstücke (1,2) ein Hartschalenkoffer ist .

15. Gepäckstücke (1,2) nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eines der Gepäckstücke (1,2) ein

Weichschalenkoffer ist.

16. Gepäckstücke (1,2) nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass der

Kupplungsbolzen (5) in der in die Sacklochung (6) eingesteckten Verriegelungslage mittels eines Schlosses, beispielsweise eines Bügelschlosses oder eines Seilschlosses, gesichert ist.

17. Gepäckstücke (1,2) nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass zwei sich in der miteinander verbundenen und verriegelten Lage befindlichen Kupplungsmittel (3 und 4) durch ein Schloss in dieser Lage gesichert sind.

Description:
Formhaltige Gepäckstücke

Die Erfindung betrifft formhaltige Gepäckstücke mit mindestens an einer Breitseite jedes Gepäckstücks angeordnetem Kupplungsmittel, wobei zwei solche

Kupplungsmittel aufweisende Gepäckstücke mit den Breitseiten, die die Kupplungsmittel aufweisen, aneinander kuppelbar und zu einer Handhabungseinheit verbindbar sind, wobei an einem ersten Gepäckstück ein erstes Kupplungsmittel und an dem mit dem ersten Gepäckstück zu kuppelnden zweiten Gepäckstück ein zweites Kupplungsmittel angeordnet ist, wobei jedes erste Kupplungsmittels einen aus der Breitseite des Gepäckstücks und dem Kupplungsmittel etwa senkrecht herausragenden Kupplungsbolzen aufweist, der in einer Kupplungslage in eine an jedem zweiten

Kupplungsmittel angeordnete und etwa senkrecht zur Breitseite des Gepäckstücks verlaufende Sacklochung hineinragt .

Im Stand der Technik sind unterschiedlich große

Gepäckstücke in Form von Koffern oder dergleichen Gepäckstücks bekannt. Bei der normalen Benutzung unterliegen solche Gepäckstücke unterschiedlichen Anforderungen .

Beispielsweise darf in vielen Fällen bei Flugreisen nur ein Gepäckstück kostenfrei aufgegeben und

mitgeführt werden, wobei dieses Gepäckstück eine maximale Kantenlänge von 158 cm aufweisen darf. Diese Kantenlänge errechnet sich aus der Höhe + Breite + Länge. Bei Überschreiten maximalen Kantenlängen von 158 cm wird das Gepäckstück als Sondergepäck dem Fluggast in Rechnung gestellt. Zudem sind große Gepäckstücke, die eine derartige Kantenlänge haben, schwer zu handhaben und zu transportieren, da sie voluminös und schwer sind. Auch ist die

Packungsmöglichkeit für den Benutzer beschränkt, da in einem großen Gepäckstück zwar auch relativ viel Inhalt untergebracht werden kann, jedoch muss der Benutzer sämtliche Gegenstände in dem einzigen

Gepäckstück unterbringen. Auch gibt es

Gewichtsbegrenzungen, weil bei Flügen, abhängig von Reiseziel oder der Beförderungsgesellschaft

beziehungsweise der Beförderungsklasse, ein

Gepäckstück beispielsweise maximal 23 kg oder maximal 32 kg mit Inhalt wiegen darf.

Im Stand der Technik ist aus der DE 3636064 Al ein formhaltiges Gepäckstück mit Kupplungsmitteln

bekannt. Die Verbindung von zwei Gepäckstücken erfolgt hierbei mittels Kupplungsmitteln, die an den Seitenflächen der Gepäckstücke angebracht sind.

Zudem sind aus der DE 10 2013 103 043 Al formhaltige, quaderförmige Gepäckstücke bekannt, die mindestens an einer Breitseite des Gepäckstücks jeweils mindestens ein Kupplungsmittel aufweisen, wobei die Gepäckstücke mittels der Kupplungsmittel aneinander kupppelbar und zu einer Handhabungseinheit verbindbar sind. Diese Lösung zur Verbindung zweier Gepäckstücke hat sich an sich bewährt. Jedoch erfolgt die Verbindung zweier Gepäckstücke hierbei mittels vom Gepäckstück

vorragender Schubverbindungsmittel, die durch Anlage der Gepäckstücke aneinander und parallele

Verschiebung der Gepäckstücke zueinander in eine Eingriffslage verstellbar sind, um die Gepäckstücke aneinander zu befestigen. Dabei erfolgt die Kupplung der Gepäckstücke also durch von dem einen

Kupplungsmittel vorstehende, beispielsweise

hammerkopfartige oder hakenartig geformte Riegel, die in eine am anderen Gepäckstück und somit

Kupplungsmittel angeordnete und passend dazu geformte hinterschnittene Nutleiste eingreifen, um die

einander anliegenden Breitseiten der Gepäckstücke aneinander zu haltern. Zum Trennen derartig

verbundener Gepäckstücke sind die Gepäckstücke anschließend wieder etwa parallel zueinander zu verschieben, um die entsprechenden Riegel in eine sich nicht mehr in Eingriff befindliche Lage am zweiten Kupplungsmittel zu bringen. Eine Sicherung in der Kupplungslage erfolgt hierbei durch einen etwa senkrecht abragenden Bolzen als Riegel, der von einem ersten Kupplungsmittel abragt und in eine

Riegelaufnahme eines zweiten Kupplungsmittels hineinragt. Die Verstellung dieses Riegels erfolgt dabei von Seiten des ersten Kupplungsmittels, also des Kupplungsmittels von dem der Riegel abragt und hindert das zweite Kupplungsmittel, welches die Riegelaufnahme beispielsweise in Form eines

Sackloches aufweist, daran mittels paralleler

Verschiebung der Gepäckstücke in eine sich nicht mehr in Eingriff befindliche Lage der Riegel zu bewegen. Somit erfolgt die Kupplung der Gepäckstücke hierbei nicht durch den abragenden Bolzen als Riegel, sondern durch die einen Hinterschnitt aufweisenden

Verbindungsmittel wie beispielsweise Riegelleiste und dazu passende hinterschnittene Nutleiste.

In der Praxis ist es zum Verbinden zweier derartig ausgestatteter Gepäckstücke nötig, diese exakt aneinander vorzupositionieren, und dann gleichmäßig parallel zueinander zu verschieben, um die

beispielsweise ham erkopfartig geformte Riegelleiste in die entsprechend geformte hinterschnittene

Nutleiste des zweiten Verbindungsmittels am zweiten Gepäckstück einzuführen. Dies erfolgt in der Regel gleichzeitig bei mehreren, auf einer Breitseite des Gepäckstücks angeordneten Verbindungsmitteln und erfordert ein hohes Maß an Geschicklichkeit.

Aufgrund des eingangs genannten Standes der Technik liegt der vorliegenden Erfindung die Aufgabe

zugrunde, Gepäckstücke der eingangs genannten Art hinsichtlich ihrer Kupplung aneinander zu verbessern, wobei ein schnelles und einfaches Kuppeln durch einander annähern der entsprechenden Gepäckstücke ermöglicht ist und bei dem eine hohe Geschicklichkeit erfordernde Parallelverschiebung vermieden ist, die bei vereinfachter Handhabung kostengünstig und einfach herstellbar sind und eine hohe Lebensdauer aufweisen .

Zur Lösung dieser Aufgabe schlägt die Erfindung vor, dass der Kupplungsbolzen zur Kupplung zweier

entsprechende Kupplungsmittel aufweisender

Gepäckstücke in der in das Sackloch hineinragenden Lage am zweiten Kupplungsmittel· verriegelbar oder verriegelt ist.

Derartige Kupplungsmittel aufweisende Gepäckstücke müssen zur Verbindung zweier Gepäckstücke lediglich mit ihren Kupplungsmittel einander angenähert werden und die vom ersten Kupplungsmittel abragenden

Kupplungsbolzen in die am zweiten Kupplungsmittel des zweiten Gepäckstücks ausgebildeten Sacklochungen eingeführt werden. Nach Einführen der Kupplungsbolzen in die Sacklochungen werden diese durch ein

entsprechendes am zweiten Kupplungsmittel

angeordnetes oder ausgebildetes Mittel in der

eingesteckten Lage verriegelt, um die beiden

Gepäckstücke dauerhaft aneinander zu befestigen.

Hierdurch verbleiben die gekuppelten Gepäckstücke in dieser etwa parallel zueinander angeordneten Lage bis die Verriegelung durch einen Benutzer wieder gelöst wird, um die Gepäckstücke voneinander zu trennen. Die derart aneinander gekuppelten Gepäckstücke bilden somit eine gemeinsame Einheit, die beispielsweise unter Einhaltung vorgegebener maximaler Kantenlängen beförderungstechnisch als ein Gepäckstück,

insbesondere bei der Verwendung als Fluggepäck gelten. So kann beispielsweise ein Benutzer bis zur Aufgabe der Gepäckstücke am Flughafenschalter die Gepäckstücke einzeln tragen oder bewegen und erst kurz vor der Aufgabe am Flughafenschalter zur

Beförderung in einem Flugzeug diese aneinander

Kuppeln, sodass diese beförderungstechnisch als ein Gepäckstück gelten. Hierdurch kann insbesondere die Zahlung von hohen Zusatzgebühren für die Mitnahme oder Aufgabe weiterer Gepäckstücke vermieden werden. Auch kann beispielsweise ein Gepäckstück für den beruflichen Bedarf und ein weiteres Gepäckstück für den privaten Bedarf Verwendung finden.

Insbesondere kann besonders bevorzugt vorgesehen sein, dass der Kupplungsbolzen jedes ersten

Kupplungsmittels aus einer eingeschobenen

Nichtgebrauchslage, in die der Kupplungsbolzen gegen die Kraft einer Feder eingeschoben ist und in der der Kupplungsbolzen nicht über die durch die Breitseite des Gepäckstücks oder des Kupplungsmittels gebildete Ebene hervorragt in eine ausgeschobene, aus der

Breitseite des Gepäckstücks und dem Kupplungsmittel etwa senkrecht herausragende Kupplungslage, und zurück in die Nichtgebrauchslage verstellbar ist.

Hierdurch ist es insbesondere in einer

Nichtbenutzungs- beziehungsweise Nichtkupplungslage der Gepäckstücke jederzeit sichergestellt, dass der zur Verbindung zweier Gepäckstücke dienende

Kupplungsbolzen nur dann aus dem Gepäckstück

beziehungsweise dem ersten Kupplungsmittel

herausragt, wenn die Gepäckstücke anschließend gekuppelt werden sollen. Zur Lösung des sich in der eingeschobenen Lage befindlichen Kupplungsbolzens kann entweder eine zusätzliche Handhabe am ersten Kupplungsmittel ausgebildet sein, die den gegen die Kraft einer Feder eingeschobenen Kupplungsbolzen löst, sodass diese in die ausgeschobene Kupplungslage verstellt ist oder in einem alternativen Beispiel ein Lösen nach Art einer Push-Push-Arretierung erfolgen. Hierbei muss der Benutzer den Kupplungsbolzen

geringfügig weiter in Richtung der eingeschobenen Lage eindrücken, um ihn in die durch die Federkraft herausgeschobene Kupplungslage zu verstellen. Durch die Kraft der Feder verbleibt dieser selbständig in der etwa senkrecht aus dem Kupplungsmittel

herausragenden Kupplungslage. Somit kann also ohne Zuhilfenahme von beispielsweise Fachwerkzeug das erste Kupplungsmittel aus einer Nichtgebrauchslage, in der der Kupplungsbolzen eingeschoben ist, in eine Kupplungslage, in der der Kupplungsbolzen etwa senkrecht aus dem ersten Kupplungsmittel herausragt, händisch verstellt werden.

Weiter kann insbesondere besonders bevorzugt

vorgesehen sein, dass jeder Kupplungsbolzen nahe seines freien Endes eine umlaufende, nutartige

Vertiefung aufweist, in die in der Kupplungslage, in der zumindest das freie Ende des Kupplungsbolzens mitsamt der nutartigen Vertiefung in die Sacklochung des zweiten Kupplungsmittels hineinragt, ein

Sperrmittel eingreift und den Kupplungsbolzen in dieser Lage verriegelt.

Durch eine derartig ausgebildete umlaufende,

nutartige Vertiefung nahe des freien Endes des

Kupplungsbolzens kann dieser innerhalb der Vertiefung auf schnelle und einfache Art und Weise innerhalb des zweiten Kupplungsmittels verriegelt werden. Der in Sacklochung des zweiten Kupplungsmittels

hineinragende Kupplungsbolzen kann somit innerhalb der Sacklochung von einem Sperrmittel verriegelt werden, in dem das Sperrmittel in die am

Kupplungsbolzen ausgebildete umlaufende, nutartige Vertiefung eingreift und somit den Kupplungsbolzen in der in das zweite Kupplungsmittel eingeführten Lage verriegelt. Zur Kupplung zweier derartiger

Gepäckstücke müssen also zuerst die entsprechenden Kupplungsmittel aneinander angenähert werden, sodass anschließend beim weiteren Annähern der Gepäckstücke die Kupplungsbolzen in die Sacklochungen des zweiten Kupplungsmittels eingeführt sind. In dieser

eingeführten Lage werden die Kupplungsbolzen am zweiten Kupplungsmittel durch das Sperrmittel verriegelt, sodass die Gepäckstücke dauerhaft

miteinander verbunden sind.

Zum Lösen der Kupplungsbolzen und Trennen der gekuppelten Gepäckstücke muss der Benutzer dieses Sperrmittel außer Eingriff bringen, um den

Kupplungsbolzen freizugeben, sodass die Gepäckstücke wieder vereinzelt werden können.

Dabei kann besonders bevorzugt vorgesehen sein, dass jeder Kupplungsbolzen zwei aufeinander folgende umlaufende nutartige Vertiefungen aufweist.

Durch die Anordnung zweier aufeinander folgender umlaufender nutartiger Vertiefungen ist insbesondere die Verbindung auch dann ermöglicht, wenn mindestens ein Gepäckstück im Bereich seiner anzunähernden

Breitseite beulenartig ausgeformt ist. Häufig werden Gepäckstücke derart eng gepackt, dass die Breitseiten nach außen vorstehende Beulen aufweisen. Derartige Kupplungsbolzen können eine größere Länge aufweisen, als Kupplungsbolzen mit nur einer umlaufenden

nutartigen Vertiefung und sind somit dazu geeignet, derartige, Beulen im Bereich der Breitseite

aufweisende Gepäckstücke, einfach und dabei sicher und dauerhaft aneinander zu kuppeln.

Zur Kupplung eines Gepäckstücks mit einer ebenen Breitseite, also ohne Beulen im Bereich der

Breitseite, kann hierzu der Kupplungsbolzen in der zweiten, das heißt in der weiter vom freien Ende des Kupplungsbolzens entfernten nutartigen Vertiefung verriegelt werden. Weiter kann dabei besonders bevorzugt vorgesehen sein, dass das Sperrmittel durch einen quadratisch oder rechteckig geformten und ein Langloch

aufweisenden oder einen etwa u-förmigen

Verriegelungsschieber gebildet ist, der mit Teilen der Schenkel und der Basis der U-Form beziehungsweise mit den geraden Seitenrandkanten und einem Radius des Langlochs in die jeweilige nutartige Vertiefung eingreift und den Kupplungsbolzen in dieser Lage verriegelt .

Hierdurch ist eine besonders einfache Bedienung durch einen Benutzer ermöglicht. Ein derartig geformter Verriegelungsschieber muss lediglich händisch aus einer Freigabelage, in der der Schieber nicht in die jeweilige nutartige Vertiefung des Kupplungsbolzens eingreift, in eine Sperrlage, in der Teile des

Verriegelungsschiebers in die umlaufende nutartige Vertiefung eingreifen, verschoben werden. Der

Verriegelungsschieber kann dabei zur besonders vereinfachten Bedienung etwa parallel zur Breitseite und somit parallel zum zweiten Kupplungsmittel an oder innerhalb des zweiten Kupplungsmittels

angeordnet sein und durch beispielsweise Druck oder Zugausübung mit den Fingern eines Benutzers betätigt werden .

Zudem kann dabei besonders bevorzugt vorgesehen sein, dass jedes Sperrmittel oder jeder

Verriegelungsschieber über eine von der Stirnseite des Gepäckstückes, die dessen Aufstandsebene

abgewandt ist, her zugreifliche Handhabe verstellbar ist, und zwar in eine Freigabelage oder in eine

Verriegelungslage . Insbesondere durch eine derartig angeordnete Handhabe ist bei auf dem Boden abgestellten, gekuppelten

Gepäckstücken ein Verstellen des Sperrmittels, insbesondere des Verriegelungsschiebers aus der

Verriegelungslage in eine Freigabelage und umgekehrt, besonders einfach ermöglicht. Dabei ist die

entsprechende Handhabe in dieser auf den Boden abgestellten Lage von oben oder von den senkrecht zum Boden angeordneten Seitenrandkanten her gut

zugänglich, um eine Bedienung durch den Benutzer zu vereinfachen .

Auch kann dabei besonders bevorzugt vorgesehen sein, dass der Verriegelungsschieber in der Sperrlage mittels eines Haltemittels gegen die Kraft einer gespannten Feder gehalten ist, wobei der

Kupplungsbolzen während des Einführens des

Kupplungsbolzens in das Sackloch dieses Haltemittel kontaktiert und durch den Kontakt auslöst und die Feder freigibt, sodass nach Erreichen der

Kupplungslage des Kupplungsbolzens der Sperrschieber durch die sich entspannende Feder in die

Verriegelungslage verstellt ist und den

Kupplungsbolzen in dieser Lage sperrt.

Durch eine derartige Ausgestaltung ist die Benutzung zusätzlich erleichtert, da der Verriegelungsschieber quasi vorgespannt innerhalb des zweiten

Kupplungsmittels gehalten ist und nach Einführen des Kupplungsbolzens in die Sacklochung des zweiten

Kupplungsmittels durch einen Kontakt ausgelöst wird, sodass der Verriegelungsschieber selbständig ohne weitere Zutun des Bedieners aus der Freigabelage in die Sperrlage verstellt ist und den Kupplungsbolzen in dieser Lage sperrt, sodass die Gepäckstücke dauerhaft aneinander gekuppelt sind. Lediglich zur Entriegelung und somit Freigabe muss der Bediener die entsprechende Handhabe betätigen, um den

Verriegelungsschieber aus der Sperrlage in die

Freigabelage zu verstellen.

Hierdurch ist es abermals erleichtert, zwei

entsprechend ausgestattete Gepäckstücke mittels der daran angeordneten ersten und zweiten Kupplungsmittel aneinander zu kuppeln. Nach einer Vorpositionierung der entsprechenden Teile und anschließenden

Einführung der Kupplungsbolzen in die Sacklochungen des jeweiligen zweiten Kupplungsmittels, werden diese durch die sich entspannende Feder des

Verriegelungsschiebers selbständig verriegelt und in der gekuppelten Lage gesperrt. Lediglich zum späteren Lösen der Gepäckstücke ist eine Betätigung der entsprechenden Handhabe durch den Benutzer nötig, um den Verrieglungsschieber wieder freizugeben und die Gepäckstücke voneinander zu trennen.

Darüber hinaus kann besonders bevorzugt vorgesehen, dass jedes zweite Kupplungsmittel ein in der

Nichtgebrauchslage die Sacklochung vollständig abdeckendes Deckelteil aufweist, welches gegen die Kraft einer Feder gehalten und innerhalb des

Sacklochs axial verschieblich ist.

Ein derartiges Deckelteil verdeckt dabei selbständig, das heißt ohne Handlung durch einen Benutzer, in der Nichtgebrauchslage die Sacklochung des zweiten

Kupplungsmittels vollständig. Nachdem der Kupplungsbolzen eines ersten Kupplungsmittels der Sacklochung angenähert ist und das Deckelteil

kontaktiert, verschiebt der Kupplungsbolzen beim Einführen in die Sacklochung das die Sacklochung abdeckende Deckelteil etwa axial in die Sacklochung hinein. In der gekuppelten Lage verbleibt das

Deckelteil quasi axial vor dem freien Ende des

Kupplungsbolzens und wird durch die Kraft der Feder beim Trennen der Gepäckstücke und somit Entfernen des Kupplungsbolzens aus der Sacklochung selbständig in die die Sacklochung vollständig abdeckende Position verschoben .

Hierdurch ist das Sackloch wirksam vor Beschädigungen und Verunreinigungen geschützt, wodurch ein besonders langfristiger Betrieb eines derartigen

Kupplungsmittels ermöglicht ist.

Insbesondere kann dabei besonders vorgesehen sein, dass im oder am Deckelteil und im Bereich des freien Endes des Kupplungsbolzens jeweils ein Magnet

angeordnet ist.

Durch die Anordnung derartiger sich anziehender Magnete ist eine besonders einfache Vorpositionierung und Kupplung zweier derart ausgestatteter

Gepäckstücke ermöglicht. Der in die Kupplungslage verstellte Kupplungsbolzen wird dabei bei einer

Vorpositionierung durch die sich anziehenden Magnete in die exakte Kupplungslage positioniert. Zur

Kupplung muss der Benutzer lediglich die

Kupplungsbolzen mit den Magneten den Deckelteilen mit Magneten annähern, wobei durch die angeordneten

Magnete beziehungsweise deren Anziehungskraft eine lagegenaue Positionierung erfolgt. Nachdem die

Magnete in Kontakt stehen, muss der Benutzer

lediglich die Gepäckstücke weiter aufeinander zu bewegen, um den vorpositionierten Kupplungsbolzen lagegenau in die Sacklochung einzuführen, in der dieser durch den Verriegelungsschieber verriegelt wird beziehungsweise ist.

Somit ist durch die Anordnung derartiger Magnete die Kupplung weiter vereinfacht, da auf eine exakte

Annäherung zur Kupplung durch den Benutzer verzichtet werden kann und der Benutzer die Gepäckstücke

lediglich grob einander annähern muss und durch die entstehenden Magnetkräfte eine exakte Positionierung der zu verbindenden Kupplungsmittel aneinander erfolgt .

Weiter kann besonders bevorzugt vorgesehen sein, dass das freie Endes des Kupplungsbolzens abgerundet oder abgeschrägt ist oder eine Fase aufweist.

Durch eine derartig angeordnete Schräge oder Fase ist das Einführen des Kupplungsbolzens in die

entsprechende Sacklochung weiter vereinfacht.

Insbesondere in Kombination mit den im Bereich des Kupplungsbolzens und dem Deckelteil angeordneten Magneten ist somit eine besonders einfache Kupplung zweier derartig ausgestatteter Gepäckstücke

ermöglicht .

Darüber hinaus kann besonders bevorzugt vorgesehen sein, dass an jedem Kupplungsmittel auf seiner dem Gepäckstück abgewandten Seite ein Blenddeckel lösbar, beispielsweise durch Verclipsen, angeordnet ist. Ein derartiger Blenddeckel kann sowohl als

Zierelement als auch beispielsweise als Werbeträger dienen und ist an jedem Kupplungsmittel

positionierbar, wobei der Blenddeckel auf besonders einfache Art und Weise, insbesondere mittels Lösen einer Verclipsung von dem jeweiligen Kupplungsmittel abnehmbar ist.

Weiter kann besonders bevorzugt vorgesehen sein, dass an der Breitseite jedes Gepäckstückes zwei

Kupplungsmittel in gleichem Abstand von einer eine Aufstandsfläche bildenden Randkante des Gepäckstückes und mit seitlichem Abstand voneinander, insbesondere nahe der Seitenrandkanten der Breitseite, vorgesehen sind .

Auch kann besonders bevorzugt vorgesehen sein, dass an der Breitseite jedes Gepäckstückes zwei

Kupplungsmittel in zueinander unterschiedlichem

Abstand von einer eine Aufstandsfläche bildenden Randkante des Gepäckstückes, auf einer parallel zu einer vertikal zur Aufstandsfläche ausgerichteten Seitenrandkante verlaufenden gedachten Linie

voneinander beabstandet vorgesehen sind.

Durch eine derartige Anordnung der Kupplungsmittel ist ein besonders sicherer Halt der Gepäckstücke aneinander ermöglicht.

Zudem kann besonders bevorzugt vorgesehen sein, dass mindestens eines der Gepäckstücke ein

Hartschalenkoffer ist. Auch kann besonders bevorzugt vorgesehen sein, dass mindestens eines der Gepäckstücke ein

Weichschalenkoffer ist.

Somit ist mittels derartiger erfindungsgemäßer

Kupplungsmittel sowohl die Verbindung von

Hartschalenkoffern als auch von Weichschalenkoffern als auch eine Kombination beispielsweise eines

Hartschalenkoffers mit einem Weichschalenkoffer ermöglicht .

Um ein unbefugtes Trennen der gekuppelten

Gepäckstücke zu verhindern kann besonders bevorzugt vorgesehen sein, dass der Kupplungsbolzen in der in die Sacklochung eingesteckten Verriegelungslage mittels eines Schlosses, beispielsweise eines

Bügelschlosses oder eines Seilschlosses, gesichert ist .

Durch die Anordnung eines derartigen Schlosses, welches beispielsweise entsprechenden

Gepäckvorschriften nachkommen kann, ist ein wirksamer Schutz vor unbefugtem Trennen der verbundenen

Gepäckstücke durch Dritte ermöglicht.

Schließlich kann besonders bevorzugt vorgesehen sein, dass zwei sich in der miteinander verbundenen und verriegelten Lage befindlichen Kupplungsmittel durch ein Schloss in dieser Lage gesichert sind.

Hierbei ist nicht der Kupplungsbolzen in der

Sacklochung durch ein Schloss gesichert, sondern die aneinander angenäherten Kupplungsmittel sind mittels eines Schlosses aneinander gesichert und somit ist auch hierdurch ein unbefugtes Trennen der gekuppelten Gepäckstücke wirksam verhindert.

Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Figuren dargestellt und im Folgenden näher

beschreiben .

Es zeigt

Figur 1 zwei gleiche Größe aufweisende

Gepäckstücke in der Kupplungslage in Seitenansicht;

Figur 2 zwei unterschiedliche Größe

aufweisende Gepäckstücke in der Kupplungslage in Seitenansicht;

Figur 3 ein erstes und ein zweites

Kupplungsmittel in der

Nichtgebrauchslage ;

Figur 4 desgleichen in einer

Vorkupplungslage ;

Figur 5 desgleichen in der gekuppelten

Lage ;

Figur 6 ein Ausführungsbeispiel eines

zweiten Kupplungsmittels in

Draufsicht geschnitten.

In den Figuren sind formhaltige Gepäckstücke 1,2 gezeigt. Die formhaltigen Gepäckstücke 1,2 können dabei gleichgroß ausgebildet sein oder unterschiedliche Größe aufweisen. Die Gepäckstücke 1,2 sind wie aus den Figuren 1 und 2 ersichtlich, an einer angenäherten Breitseite gekuppelt. Hierzu weisen die Gepäckstücke 1,2 jeweils ein erstes

Kupplungsmittel 3 auf, welches mittels eines zweiten Kupplungsmittels 4 kuppelbar ist. Wie aus den Figuren 1 und 2 ersichtlich, sind zwei solche Kupplungsmittel 3,4 aufweisende Gepäckstücke 1,2 mit den Breitseiten, die die Kupplungsmittel 3,4 aufweisen, aneinander kuppelbar und somit zu einer Handhabungseinheit verbindbar beziehungsweise wie in den Figuren 1 und 2 dargestellt, verbunden. Dabei ist an einem ersten Gepäckstück 1 ein erstes Kupplungsmittel 3 und an dem mit dem ersten Gepäckstück 1 zu kuppelnden zweiten Gepäckstück 2 ein zweites Kupplungsmittel 4

angeordnet. Jedes erste Kupplungsmittel 3 weist zur Kupplung einen aus der Breitseite des Gepäckstücks 1 und dem Kupplungsmittel 3 etwa senkrecht

herausragenden Kupplungsbolzen 5 auf, der in einer Kupplungslage in einer an jedem zweiten

Kupplungsmittel 4 angeordnete und etwa senkrecht zur Breitseite des Gepäckstücks 2 verlaufende Sacklochung 6 hineinragt.

Erfindungsgemäß ist der Kupplungsbolzen 5 zur

Kupplung zweier entsprechende Kupplungsmittel 3,4 aufweisender Gepäckstücke 1,2 in der in das Sackloch 6 hineinragenden Lage, wie insbesondere aus Figur 5 ersichtlich, verriegelbar beziehungsweise verriegelt.

Zur Kupplung zweier entsprechend ausgestatteter

Gepäckstücke 1,2 kann der Kupplungsbolzen 5 jedes ersten Kupplungsmittels 3 aus einer eingeschobenen Nichtgebrauchslage, die in Figur 3 gezeigt ist, in der der Kupplungsbolzen 5 nicht über die durch die Breitseite des Gepäckstücks 1 oder des

Kupplungsmittels 3 gebildete Ebene hervorragt, in eine ausgeschobene, aus der Breitseite des

Gepäckstücks 1 und dem Kupplungsmittel 3 etwa

senkrecht herausragende Kupplungslage, die in Figur 4 dargestellt ist, verstellt werden. Je nach Wunsch des Benutzers kann der Kupplungsbolzen 5 zurück in die Nichtgebrauchslage verstellt werden, in dem der

Kupplungsbolzen 5 hündisch in das erste

Kupplungsmittel 3 eingedrückt wird und dort in der eingedrückten beziehungsweise eingeschobenen

Nichtgebrauchslage verbleibt.

Zur besonders einfachen und dabei dauerhaften und sicheren Kupplung weist jeder Kupplungsbolzens 5 nahe seines freien Endes eine umlaufende nutartige

Vertiefung 8 auf. Zur Kupplung zweier Kupplungsmittel 3,4 ist der Kupplungsbolzens 5 des ersten

Kupplungsmittels 3 mit samt der umlaufenden,

nutartigen Vertiefung 8 in die Sacklochung 6 des zweiten Kupplungsmittels 4 hineinragend eingeführt und dort in dieser Lage verriegelt. In dieser

verriegelten Lage sind die beiden Gepäckstücke 1,2 beziehungsweise deren erste Kupplungsmittel 3 und zweite Kupplungsmittel 4 aneinander befestigt und zu einer Einheit verbunden.

Das Sperrmittel ist im Ausführungsbeispiel durch einen Verriegelungsschieber 9 gebildet, der eine rechteckige Grundform aufweist und im Verlauf seiner Fläche ein Langloch aufweist. Der

Verriegelungsschieber 9 ist etwa parallel zum zweiten Kupplungsmittel 4 verschieblich und aus einer Freigabelage, in der der Verriegelungsschieber 9 den Kupplungsbolzen 5 nicht sperrt, in eine Sperrlage, in der der Verriegelungsschieber 9 den Kupplungsbolzen 5 in der in die Sacklochung 6 eingeschobenen Lage sperrt und ein Trennen verhindert, verschiebbar.

Dabei greifen in der Verriegelungslage des

Verriegelungsschiebers 9 Teile der geraden

Seitenrandkanten des Langlochs und gegebenenfalls ein Radius des Langlochs in die jeweilige nutartige

Vertiefung 8 des Kupplungsbolzens 5 ein und

verriegeln den Kupplungsbolzen 5 in dieser in das Sackloch 6 eingeschobenen Lage.

Zur vereinfachten Bedienung durch einen Benutzer ist dabei eine Handhabe 14 vorgesehen, mittels derer das Sperrmittel beziehungsweise jeder

Verrieglungsschieber 9 in eine Freigabelage oder in eine Verriegelungslage verstellbar ist. Die Handhabe 14 ist dabei vorzugsweise über eine von der

Stirnseite des Gepäckstücks 1,2, die dessen

Aufstandsebene abgewandt ist, beziehungsweise

parallel zu dieser ist, zugreiflich.

Zudem ist der Verriegelungsschieber 9 in der

Sperrlage mittels eines Haltemittels gegen die Kraft einer gespannten Feder 10 gehalten. Dabei kontaktiert der Kupplungsbolzen 5 während des Einführens des Kupplungsbolzens 5 in das Sackloch 6 dieses

Haltemittel und löst durch den Kontakt dieses

Haltemittel aus, wodurch die Feder 10 freigegeben ist und den Verriegelungsschieber 9 in die Sperrlage verstellt. Somit ist nach Erreichen der Kupplungslage des Kupplungsbolzens 5 der Verriegelungsschieber 9 durch die sich entspannende Feder 10 in die Verriegelungslage verstellt und der Kupplungsbolzen 5 in dieser Lage gesperrt, sodass die Kupplungsmittel 3,4 mit den daran angeordneten Gepäckstücken 1,2 sicher aneinander gehalten sind. Dieser Halt ist auch dann gegeben, wenn die so verbundenen Gepäckstücke 1,2 beispielsweisen Schlägen oder Stößen ausgesetzt sind. Zum Lösen und somit Trennen der Gepäckstücke 1,2 und der verbundenen Kupplungsmittel 3,4 kann mittels der Handhabe 14 der Verriegelungsschieber 9 in die Freigabelage verschoben werden, in der er durch ein entsprechendes Haltemittel, welches im Ausführungsbeispiel durch eine Kugel 13, die am zweiten Kupplungsmittel 4 angeordnet ist und in der Freigabelage des Verriegelungsschiebers 9 in einer Ausnehmung 16 angeordnet ist und diese Lage des

Verriegelungsschiebers 9 sichert. Diese Sicherung der Freigabelage erfolgt bis der Kupplungsbolzen 5 in die Sacklochung 6 des zweiten Kupplungsmittels 4

eingeführt wird und dort einen Kontakt auslöst, der die Feder 10 freigibt, sodass der

Verriegelungsschieber 9 über die Lage in der die Kugel 13 sich innerhalb der Ausnehmung 16 befindet, verschoben wird, um durch die sich entspannende Feder 10 in die Verriegelungslage verschoben zu werden.

Um ein Eindringen von Verschmutzungen oder

Gegenständen in die Sacklochung 6 des zweiten

Kupplungsmittels 4 zu verhindern, weist jedes zweite Kupplungsmittel 4 ein in der Nichtgebrauchslage die Sacklochung 6 vollständig abdeckendes und somit schützendes Deckelteil 11 auf. Das Deckelteil 11 ist dabei gegen die Kraft einer weiteren Feder 15 in der Nichtgebrauchslage gehalten, wobei das Deckelteil 11 etwa bündig mit der Breitseite des zweiten Kupplungsmittels 4 eine gemeinsame Ebene aufspannend angeordnet ist und zur Verbindung zweier Gepäckstücke 1,2 beziehungsweise derer Kupplungsmittel 3

beziehungsweise 4 axial in das Sackloch 6 hinein verschieblich ist. Die Verschiebung erfolgt dabei durch Kontakt mit dem Kupplungsbolzen 5, der das Deckelteil 11 quasi in Einführrichtung des

Kupplungsbolzens 5 in die Sacklochung 6 verdrängt beziehungsweise verschiebt.

Nach Entfernen des Kupplungsbolzens 5 zur Trennung der Gepäckstücke 1,2 beziehungsweise der

Kupplungsmittel 3 beziehungsweise 4, verschiebt sich das Deckelteil 11 durch die sich entspannende Feder 15 selbstständig in die vollständig die Sacklochung 6 abdeckende Lage.

Zudem sind im Ausführungsbeispiel sowohl am

Deckelteil 11 als auch im Bereich des freien Endes des Kupplungsbolzens 5 jeweils ein Magnet angeordnet. Diese Magnete ziehen einander an und erleichtern wesentlich eine Kupplung zweier Gepäckstücke 1,2. Durch die Magnetkraft wird der jeweilige

Kupplungsbolzen 5 lagegenau an der Sacklochung 6 beziehungsweise dessen Deckelteil 11 vorpositioniert und muss anschließend lediglich durch Ausüben von Druck in axialer Richtung dessen Kupplungsbolzens 5 in das Sackloch 6 eingeführt werden, um dort

selbständig durch den nun ausgelösten

Verriegelungsschieber 9 gesperrt und somit gekuppelt zu werden.

Als weitere Erleichterung zur Positionierung zweier zu verbindender Gebäckstücke 1,2 mit entsprechenden Kupplungsmitteln 3,4 ist jeweils das freie Ende jedes Kupplungsbolzens 5 schräg ausgebildet. Alternativ kann dieses auch abgerundet sein oder eine Fase aufweisen. Durch eine derartige Schräge nach Art einer Einführschräge ist ein besonders einfaches Einführen des freien Endes des Kupplungsbolzens 5 in die Sachlochung 6 ermöglicht.

In der nicht verbundenen Nichtgebrauchslage der

Gepäckstücke 1,2 kann sowohl als Zierelement als auch als Werbeträger an jedem Kupplungsmittel 3,4 auf seiner dem Gepäckstück 1,2 abgewandten Seite ein Blenddeckel angeordnet sein. Dieser ist vorzugsweise auf einfache Art und Weise, beispielweise durch

Verclipsen von diesem zu lösen und bei Bedarf wieder zu befestigen. Zudem können an jeder Breitseite jedes Gepäckstückes 1,2 mindestens zwei Kupplungsmittel 3,4 in gleichem Abstand von einer eine Aufstandsfläche bildenden Randkante des Gepäckstückes 1,2 und mit seitlichem Abstand voneinander, insbesondere nahe den Seitenrandkanten der Breitseite vorgesehen sein. Im Ausführungsbeispiel sind vier Kupplungsmittel 3,4 auf jeder zu kuppelnden Breitseite jedes Gepäckstückes 1,2 angeordnet. Dies hat sich als besonders stabile und praktikable Lösung erwiesen.

Im Ausführungsbeispiel bestehen beide Gepäckstücke 1,2 aus Hartschalenkoffern. Alternativ ist jedoch auch die Verwendung erfindungsgemäßer Kupplungsmittel 3,4 an zu verbindenden Weichschalenkoffern oder einem Hartschalenkoffer und einem Weichschalenkoffer möglich. In einem weiteren, in den Figuren nicht gezeigten Ausführungsbeispiel, kann der

Kupplungsbolzen 5 eine vergrößerte Länge aufweisen, wobei zwei aufeinander folgende umlaufende nutartige Vertiefungen 8 auf dem Kupplungsbolzen 5 ausgebildet sind. Hierdurch ist auch eine Verbindung von eine Ausbeulung auf der Breitseite aufweisenden

Gepäckstücken 1,2 wie dies häufig insbesondere bei Weichschalenkoffern erfolgt, in einem gewissen Rahmen ermöglicht. Somit ist hierdurch der Anwendungsbereich erweitert .

Zudem kann die gekuppelte Lage zweier verriegelter Kupplungsmittel 3 und 4 durch ein Schloss gesichert sein. Ein derartiges Schloss kann beispielsweise den Kupplungsbolzen 5 in seiner Verriegelungslage sichern und durch ein Bügelschloss oder Seilschloss gebildet sein oder die miteinander verbundenen und sich in der verriegelten Lage befindlichen Kupplungsmittel 3 und 4 mit Teilen durchgreifen und sichern.

Die erfindungsgemäßen Kupplungsmittel 3,4 sind alle samt nicht nur zur Kupplung zweier Gepäckstücke 1,2 verwendbar, sondern können grundsätzlich zur Kupplung auch von anderen Behältnissen, wie beispielsweise Boxen, Transportbehältern, Werkzeugkisten, Verwendung finden. Dabei erfolgt die Anordnung analog zu der Anordnung auf den Breitseiten der Gepäckstücke 1,2 und die Verbindung analog zur Verbindung zweier mit entsprechender Kupplungsmittel 3,4 ausgestatteter Gepäckstücke 1,2.

Die Erfindung ist nicht auf das Ausführungsbeispiel beschränkt, sondern im Rahmen der Offenbarung

vielfach variabel. Alle in der Beschreibung und/oder Zeichnung offenbarten Einzel- und Kombinationsmerkmale werden als erfindungswesentlich angesehen.

Bezugszeichenliste :

1 Gepäckstück

2 Gepäckstück

3 Erstes Kupplungsmittel

4 Zweites Kupplungsmittel

5 Kupplungsbolzen

6 Sacklochung

7 Feder

8 Nutartige Vertiefung an 5

9 Verriegelungsschieber

10 Feder (an 9)

11 Deckelteil an 4

12 Schräge an 5

13 Kugel

14 Handhabe (an 9)

15 Feder an 11

16 Ausnehmung an 9