Login| Sign Up| Help| Contact|

Patent Searching and Data


Title:
SHARPENING DEVICE
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2018/099743
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a sharpening device for portable machine tools, in particular for chain saws, having at least one grinding unit (14a; 14b), which, for sharpening at least one cutting element (16a) of a cutting strand (18a), in particular a saw chain, of the portable machine tool, has at least one movably mounted grinding element (20a; 20b), having at least one actuating unit (22a; 22b) for moving the at least one grinding element (20a; 20b) relative to the cutting strand (18a), and having at least one limiting unit (24a; 24b) at least for limiting a sharpening force that can be exerted on the at least one cutting element (16a) by means of the at least one grinding element (20a; 20b) during a sharpening operation. According to the invention, the at least one limiting unit (24a; 24b), in particular in addition to limiting the sharpening force, be provided to limit a duration of an action of the sharpening force that can be exerted on the at least one cutting element (16) by means of the at least one grinding element (20a; 20b).

Inventors:
HEYWOOD, Peter (Kinver, Ixworth Road, Norton IP31 3LE, IP31 3LE, GB)
BEHR, Tilmann (Hageler Strasse 1, Grossenkneten, 26197, DE)
Application Number:
EP2017/079706
Publication Date:
June 07, 2018
Filing Date:
November 20, 2017
Export Citation:
Click for automatic bibliography generation   Help
Assignee:
ROBERT BOSCH GMBH (Postfach 30 02 20, Stuttgart, 70442, DE)
International Classes:
B23D63/16; B24D15/06
Domestic Patent References:
WO2014098682A12014-06-26
WO2014098682A12014-06-26
Download PDF:
Claims:
Ansprüche

1. Schärfvorrichtung für tragbare Werkzeugmaschinen, insbesondere für Kettensägen, mit zumindest einer Schleifeinheit (14a; 14b), die zu einem Schärfen zumindest eines Schneidelements (16a) eines Schneidstrangs (18a), insbesondere einer Sägekette, der tragbaren Werkzeugmaschine zumindest ein beweglich gelagertes Schleifelement (20a; 20b) aufweist, mit zumindest einer Betätigungseinheit (22a; 22b) zu einer Bewegung des zumindest einen Schleifelements (20a; 20b) relativ zum Schneidstrang (18a), und mit zumindest einer Begrenzungseinheit (24a; 24b) zumindest zu einer Begrenzung einer während eines Schärfvorgangs mittels des zumindest einen Schleifelements (20a; 20b) auf das zumindest eine Schneidelement (16a) ausübbare Schärfkraft, dadurch gekennzeichnet, dass die zumindest eine Begrenzungseinheit (24a; 24b), insbesondere zusätzlich zur Begrenzung der Schärfkraft, dazu vorgesehen ist, eine Dauer einer Einwirkung der mittels des zumindest einen Schleifelements (20a; 20b) auf das zumindest eine Schneidelement (16a) ausübbare Schärfkraft zu begrenzen.

2. Schärfvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die

Begrenzungseinheit (24a; 24b) zumindest einen mechanischen Kraftwandler (26a; 26b) und/oder eine Elektronik (28a; 28b) zu einer Begrenzung der Schärfkraft und der Dauer einer Einwirkung der Schärfkraft umfasst.

3. Schärfvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Begrenzungseinheit (24a; 24b) derart ausgebildet ist, dass die Schärfkraft und die Dauer einer Einwirkung der Schärfkraft eine zumindest im Wesentlichen reziproke Proportionalität zueinander aufweisen. Schärfvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Begrenzungseinheit (24a; 24b) zumindest ein Fluiddämpferelement (30a, 32a; 30b) zumindest zu einer Dämpfung einer durch einen Bediener von der Betätigungseinheit (22a; 22b) auf die Begrenzungseinheit (24a; 24b) ausübbaren Bedienerkraft aufweist.

Schärfvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Begrenzungseinheit (24a; 24b) zumindest zwei relativ zueinander schwenkbare und/oder drehbare Bewegungsübertragungselemente (34a, 36a; 34b, 36b), insbesondere Hebel, aufweist, die mittels zumindest eines Fluiddämpferelements (30a, 32a; 30b) der Begrenzungseinheit (24a; 24b) bewegbar sind, wobei das Schleifelement (20a; 20b) an zumindest einem der Bewegungsübertragungselemente (34a, 36a; 34b, 36b) angeordnet ist.

Schärfvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Begrenzungseinheit (24a) zumindest ein Rückstellfederelement (38a) zu einer Rückstellung des Schleifelements (20a) in eine Ausgangsposition und zumindest ein Fluiddämpferelement (30a, 32a) zumindest zu einer Dämpfung einer durch einen Bediener von der Betätigungseinheit (22a) auf die Begrenzungseinheit (24a) ausübbaren Bedienerkraft aufweist, wobei eine maximale Federkraft des Rückstellfederelements (38a) größer ist als eine maximale Fluiddämpferkraft zu einer von der Bedienerkraft eines Bedieners unabhängigen Ausfahrbewegung eines Kolbenstange (74a, 76a) des Fluiddämpferelements (30a, 32a).

Schärfvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Begrenzungseinheit (24a) zumindest ein Halteelement (40a) aufweist, das dazu vorgesehen ist, zumindest ein Bewe- gungsübertragungselement (34a, 36a) der Begrenzungseinheit (24a) bei einem Ausbleiben einer Überschreitung eines Betätigungskraftgrenzwerts in einer unbetätigten Position zu halten.

8. Schärfvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch zumindest eine Anschlagvariationseinheit (42a) zu einer Änderung einer Position eines mechanischen Anschlagelements (44a) der Begrenzungseinheit (24a) in Abhängigkeit von einem Verschleiß des zumindest einen Schleifelements (20a) und/oder des zumindest einen Schneidelements (16a).

9. Schärfvorrichtung nach Anspruch 8, gekennzeichnet durch zumindest eine Ausgabeeinheit (46a), die in Abhängigkeit von einer Position des mechanischen Anschlagelements (44a) einem Bediener eine Verschleißinformation ausgibt.

10. Tragbare Werkzeugmaschine, insbesondere Kettensäge, mit einer Schärfvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche.

Description:
Beschreibung

Schärfvorrichtung

Stand der Technik

Aus WO 2014/098682 AI ist bereits eine Schärfvorrichtung für tragbare Werkzeugmaschinen, insbesondere für Kettensägen, bekannt, wobei die Schärfvorrichtung zumindest eine Schleifeinheit, die zu einem Schärfen zumindest eines Schneidelements eines Schneidstrangs, insbesondere einer Sägekette, der tragbaren Werkzeugmaschine zumindest ein beweglich gelagertes Schleifelement aufweist, zumindest eine Betätigungseinheit zu einer Bewegung des zumindest einen Schleifelements relativ zum Schneidstrang, und zumindest eine Begrenzungseinheit zumindest zu einer Begrenzung einer während eines Schärfvorgangs mittels des zumindest einen Schleifelements auf das zumindest eine Schneidelement ausübbare Schärfkraft umfasst.

Offenbarung der Erfindung

Die Erfindung geht aus von einer Schärfvorrichtung für tragbare Werkzeugmaschinen, insbesondere für Kettensägen, mit zumindest einer Schleifeinheit, die zu einem Schärfen zumindest eines Schneidelements eines Schneidstrangs, insbesondere einer Sägekette, der tragbaren Werkzeugmaschine zumindest ein beweglich gelagertes Schleifelement aufweist, mit zumindest einer Betätigungseinheit zu einer Bewegung des zumindest einen Schleifelements relativ zum

Schneidstrang, und mit zumindest einer Begrenzungseinheit zumindest zu einer Begrenzung einer während eines Schärfvorgangs mittels des zumindest einen Schleifelements auf das zumindest eine Schneidelement ausübbare Schärfkraft. Es wird vorgeschlagen, dass die zumindest eine Begrenzungseinheit, insbesondere zusätzlich zur Begrenzung der Schärfkraft, dazu vorgesehen ist, eine Dauer einer Einwirkung der mittels des zumindest einen Schleifelements auf das zumindest eine Schneidelement ausübbare Schärfkraft zu begrenzen. Unter„vor- gesehen" soll insbesondere speziell ausgelegt und/oder speziell ausgestattet verstanden werden. Darunter, dass ein Objekt zu einer bestimmten Funktion vorgesehen ist, soll insbesondere verstanden werden, dass das Objekt diese bestimmte Funktion in zumindest einem Anwendungs- und/oder Betriebszustand erfüllt und/oder ausführt. Die Dauer einer Einwirkung der Schärfkraft ist vorzugs- weise eine Zeitspanne, während derer das Schleifelement und der Schneidstrang in Kontakt stehen und insbesondere eine Schärfkraft von dem Schleifelement auf das Schneidelement ausgeübt wird. Die Schärfkraft ist vorzugsweise eine Kraft, mit der das Schleifelement an den Schneidstrang andrückbar ist, insbesondere angedrückt wird, und/oder die von dem Schneidelement in zumindest einem Schärfvorgang von dem Schleifelement auf das Schneidelement ausübbar ist.

Bevorzugt ist das Schleifelement entlang einer zumindest im Wesentlichen parallel zu einer Schneidebene des Schneidstrangs verlaufenden Richtung an das zumindest eine Schneidelement andrückbar. Eine Bewegungsachse des Schleifelements verläuft bevorzugt zumindest im Wesentlichen senkrecht zur Schneid- eben des Schneidstrangs. Insbesondere ist das Schneidelement mittels einer durch das Schleifelement auf das Schneidelement einwirkenden Schärfkraft auf eine, einem Fachmann bereits bekannte Art und Weise schleifbar, insbesondere schärfbar. Ein Schärfen eines Schneidelements eines Schneidstrangs durch eine Einwirkung einer Schärfkraft ist beispielsweise in der WO 2014/098682 AI offen - bart.

Das Schleifelement ist vorzugsweise zumindest teilweise abrasiv ausgebildet. Das Schleifelement kann beispielsweise Quarz, Korund, Schmirgel, Bims, Granat, Naturdiamanten, synthetischen Korund (AI203), Siliziumkarbid (SiC), kubi- sches Bornitrid (cBN), synthetisch hergestellten Diamant o. dgl. aufweisen. Es ist jedoch auch denkbar, dass das Schleifelement einen anderen, einem Fachmann als sinnvoll erscheinenden Werkstoff umfasst, der zu einer Ermöglichung eines Schärfvorgangs nutzbar ist. Die Schärfkraft, die mittels des Schleifelements zu einer Ermöglichung eines Schärfvorgangs auf das Schneidelement ausübbar ist, kann mittels eines elektrisch ansteuerbaren Aktors, mittels eines mechanischen Kraftwandlers, der insbesondere durch einen Bediener mittels der Betätigungseinheit betätigbar ist, mittels eines Zusammenwirkens einer der zuvor genannten Möglichkeiten oder auf eine andere, einem Fachmann als sinnvoll erscheinenden Art und Weise erzeugt werden. Der mechanische Kraftwandler kann beispiels- weise als Hebelgetriebe, als Zahnradgetriebe, als Kombination aus einem Hebelgetriebe und aus einem Zahnradgetriebe o. dgl. ausgebildet sein. Das Schleifelement ist vorzugsweise dazu vorgesehen, eine Vielzahl an Schneidelementen des Schneidstrangs, insbesondere alle Schleifelemente des Schneidstrangs, während eines Schärfvorgangs zu schleifen, insbesondere zu schärfen, insbe- sondere während einer Bewegung des Schneidstrangs relativ zum Schleifelement, insbesondere infolge eines Antriebs des Schneidstrangs mittels einer Antriebseinheit und/oder einer Getriebeeinheit der tragbaren Werkzeugmaschine. Die Schleifeinheit ist besonders bevorzugt dazu vorgesehen, das zumindest eine Schneidelement, insbesondere eine Vielzahl an Schneidelementen des

Schneidstrangs, in einem an der tragbaren Werkzeugmaschine angeordneten

Zustand des Schneidstrangs zu schärfen.

Der Schneidstrang ist besonders bevorzugt als endloser Schneidstrang, insbesondere als Sägekette, ausgebildet, der entlang eines Umfangs einer Führungs- einheit, insbesondere eines Führungsschwerts, der tragbaren Werkzeugmaschine umlaufend und/oder oszillierend antreibbar ist. Der als Sägekette ausgebildete Schneidstrang ist vorzugsweise als von einer Oberseite zu schärfende Sägekette, insbesondere als so genannte Top-Sharpening-Chain, ausgebildet. Die Führungseinheit ist bevorzugt als Führungsschwert ausgebildet, an dem der

Schneidstrang anordenbar ist und mittels derer der Schneidstrang führbar ist. Die

Führungseinheit ist vorzugsweise dazu vorgesehen, eine Zwangskraft zumindest entlang einer senkrecht zu einer Schneidrichtung des Schneidstrangs verlaufenden Richtung auf den Schneidstrang auszuüben, um eine Bewegungsmöglichkeit des Schneidstrangs entlang der Schneidrichtung vorzugeben. Bevorzugt weist die Führungseinheit zumindest ein Führungselement auf, insbesondere eine mit dem Schneidstrang zusammenwirkende Führungsnut oder ein mit dem

Schneidstrang zusammenwirkender Führungssteg, durch das der Schneidstrang geführt wird. Bevorzugt ist der Schneidstrang, in der Schneidebene des

Schneidstrangs betrachtet, entlang eines Großteils eines gesamten Umfangs der Führungseinheit durch die Führungseinheit mittels des Führungselements ge- führt. Bevorzugt ist die Schneidebene bei einer Bearbeitung eines Werkstücks quer zu einer bearbeitenden Werkstückoberfläche ausgerichtet. Es ist jedoch auch denkbar, dass die Schneidebene bei einer Bearbeitung eines Werkstücks zumindest im Wesentlichen parallel zu einer bearbeitenden Werkstückoberfläche ausgerichtet ist. Der Begriff„Schneidebene" soll hier insbesondere eine Ebene definieren, in der der Schneidstrang in zumindest einem Betriebszustand entlang eines Umfangs der Führungseinheit umlaufend um die Führungseinheit bewegt wird. Unter„zumindest im Wesentlichen parallel" soll hier insbesondere eine Ausrichtung einer Richtung relativ zu einer Bezugsrichtung, insbesondere in einer Ebene, verstanden werden, wobei die Richtung gegenüber der Bezugsrichtung eine Abweichung insbesondere kleiner als 8°, vorteilhaft kleiner als 5° und besonders vorteilhaft kleiner als 2° aufweist. Ferner soll hier unter„zumindest im Wesentlichen senkrecht" insbesondere eine Ausrichtung einer Richtung relativ zu einer Bezugsrichtung definieren, wobei die Richtung und die Bezugsrichtung, insbesondere in einer Ebene betrachtet, einen Winkel von 90° einschließen und der Winkel eine maximale Abweichung von insbesondere kleiner als 8°, vorteilhaft kleiner als 5° und besonders vorteilhaft kleiner als 2° aufweist. Unter einer „Schneidrichtung" soll insbesondere eine Richtung verstanden werden, entlang der der Schneidstrang zur Erzeugung eines Schneidspalts und/oder zur Abtren- nung und/oder zur Abtragung von Werkstoffteilchen eines zu bearbeitenden

Werkstücks in zumindest einem Betriebszustand infolge einer Antriebskraft und/oder eines Antriebsmoments, insbesondere an der Führungseinheit, bewegt wird. Bevorzugt wird der Schneidstrang in einem Betriebszustand entlang der Schneidrichtung relativ zur Führungseinheit in der Führungsnut oder auf dem Führungssteg der Führungseinheit bewegt.

Die Betätigungseinheit ist vorzugsweise mit der Begrenzungseinheit verbunden, insbesondere bewegungstechnisch verbunden. Die Begrenzungseinheit umfasst bevorzugt zumindest ein, insbesondere beweglich gelagertes, Bewegungsüber- tragungselement und/oder zumindest ein Fluiddämpferelement, wobei das Be- wegungsübertragungselement und/oder das Fluiddämpferelement mit einem, insbesondere beweglich gelagerten, Betätigungselement der Betätigungseinheit verbunden ist, insbesondere daran fixiert ist oder einteilig mit diesem ausgebildet ist. Vorzugsweise ist eine Bewegung des Betätigungselements auf das Bewe- gungsübertragungselement und/oder auf das Fluiddämpferelement übertragbar, insbesondere zu einer Bewegung des Schleifelements relativ zum Schneidstrang mittels der Betätigungseinheit über die Begrenzungseinheit, um vorzugsweise das Schleifelement mit dem Schneidstrang in Kontakt zu bringen. Eine zumindest teilweise einteilige Ausbildung der Begrenzungseinheit und der Betätigungsein- heit ist auch denkbar. Darunter, dass eine Einheit zumindest teilweise einteilig mit einer weiteren Einheit ausgebildet ist, soll insbesondere verstanden, dass die Einheit und die weitere Einheit ein gemeinsames Bauteil aufweisen, das zu einer Erfüllung einer Funktion der Einheit und der weiteren Einheit vorgesehen ist. Mittels der erfindungsgemäßen Ausgestaltung der Schärfvorrichtung kann vorteilhaft ein konstantes Ergebnis eines Schärfvorgangs erreicht werden, das vorzugsweise unabhängig ist von einer Variation einer Einwirkung einer Bedienerkraft. Es kann vorteilhaft eine lange Lebensdauer des Schneidstrangs, insbesondere der Sägekette, und somit der tragbaren Werkzeugmaschine ermöglicht werden. Es kann vorteilhaft einem vorzeitigen Ausfall des Schneidstrangs, insbesondere der Sägekette, infolge einer fehlerhaften Schärfung durch eine zu lange Dauer einer

Einwirkung einer Schärfkraft entgegengewirkt werden. Zudem kann vorteilhaft infolge einer Begrenzung der Schärfkraft und die Dauer einer Einwirkung der Schärfkraft, insbesondere einer Schärfdauer, eine lokale Überhitzung durch eine hohe Krafteinwirkung auf das Schneidelement vermieden werden. Es kann vor- teilhaft ein Härteverlust des Schneidelements vermieden werden. Es kann eine besonders optimale Dauer einer Einwirkung der Schärfkraft, insbesondere einer Schärfdauer, realisiert werden, die gezielt auf den Schneidstrang und/oder das Schleifelement abgestimmt ist, insbesondere auf einen Werkstoff des

Schneidstrangs und/oder des Schleifelements abgestimmt ist.

Des Weiteren wird vorgeschlagen, dass die Begrenzungseinheit zumindest einen mechanischen Kraftwandler und/oder eine Elektronik zu einer Begrenzung der Schärfkraft und der Dauer einer Einwirkung der Schärfkraft umfasst. Die Begrenzungseinheit kann zumindest teilweise als elektronische Begrenzungseinheit und/oder zumindest teilweise als mechanische Begrenzungseinheit ausgebildet sein. Es ist auch denkbar, dass die Begrenzungseinheit, insbesondere in zumindest einer Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Schärfvorrichtung, als rein mechanische Begrenzungseinheit ausgebildet ist. Bei einer Ausgestaltung der Begrenzungseinheit als zumindest teilweise elektronische Begrenzungseinheit ist es denkbar, dass die Schärfkraft mittels eines Sensorelements, insbesondere mittels eines Kraftsensors, der Begrenzungseinheit und/oder die Dauer einer Einwirkung der Schärfkraft mittels eines, insbesondere elektronischen, Timers der Begrenzungseinheit überwacht und/oder erfasst werden/wird, wobei beispielsweise anhand von Signalen des Sensorelements und/oder des Timers eine Ansteuerung von zumindest einem Aktor der Begrenzungseinheit erfolgt, der das Schleifelement relativ zum Schneidelement bewegt. Vorzugsweise umfasst die Elektronik der Begrenzungseinheit, insbesondere bei einer zumindest teilweisen elektronischen Ausgestaltung der Begrenzungseinheit, zumindest eine Steuerelektronik, die zumindest eine Prozessoreinheit und zumindest eine Speichereinheit sowie zumindest ein in der Speichereinheit gespeichertes Betriebsprogramm zu einer

Ansteuerung von zumindest einem Aktor der Begrenzungseinheit aufweist. Die Elektronik der Begrenzungseinheit umfasst bevorzugt, insbesondere bei einer zumindest teilweisen elektronischen Ausgestaltung der Begrenzungseinheit, zumindest ein Sensorelement zu Erfassung einer Kraftkenngröße des Schleifele- ments und/oder einen Timer zu einer Überwachung und/oder Steuerung einer

Dauer einer Einwirkung der Schärfkraft. Die Elektronik der Begrenzungseinheit umfasst bevorzugt, insbesondere bei einer zumindest teilweisen elektronischen Ausgestaltung der Begrenzungseinheit, zumindest ein Sensorelement zu Erfassung einer Kraftkenngröße eines Aktors, wie beispielsweise eines elektronisch ansteuerbaren Kraftzylinders o. dgl., und/oder einen Timer zu einer Überwachung und/oder Steuerung einer Dauer einer Einwirkung der Schärfkraft. Die Elektronik der Begrenzungseinheit ist vorzugsweise mittels der tragbaren Werkzeugmaschine, insbesondere mittels eines Akkupacks der tragbaren Werkzeugmaschine und/oder mittels eines Netzkabels der tragbaren Werkzeugmaschine, mit Energie versorgbar. Die Begrenzungseinheit umfasst vorzugsweise zumindest einen mechanischen Kraftwandler, insbesondere bei einer Ausgestaltung der Begrenzungseinheit als zumindest teilweise oder als rein mechanische Begrenzungseinheit. Die Begrenzungseinheit umfasst vorzugsweise zumindest einen mechanischen Kraftwandler und zumindest eine Dämpfungseinheit zumin- dest zu einer Dämpfung einer durch einen Bediener auf die Betätigungseinheit ausübbaren Bedienerkraft, insbesondere bei einer Ausgestaltung der Begrenzungseinheit als zumindest teilweise oder als rein mechanische Begrenzungseinheit. Weitere, einem Fachmann als sinnvoll erscheinende Ausgestaltungen der Begrenzungseinheit bei einer zumindest teilweise elektronischen und/oder zumindest teilweise mechanischen Ausgestaltung der Begrenzungseinheit sind ebenfalls denkbar. Mittels der erfindungsgemäßen Ausgestaltung kann vorteilhaft kostengünstig und konstruktiv einfach eine Begrenzung der Schärfkraft und der Dauer einer Einwirkung der Schärfkraft, insbesondere einer Schärfdauer, realisiert werden. Es kann vorteilhaft ein konstantes Ergebnis eines Schärfvorgangs erreicht werden, das vorzugsweise unabhängig ist von einer Variation einer Einwirkung einer Bedienerkraft. Es kann eine besonders optimale Dauer einer Einwirkung einer Schärfkraft, insbesondere einer Schärfdauer, realisiert werden, die gezielt auf den Schneidstrang abgestimmt ist, insbesondere auf einen Werkstoff des Schneidstrangs abgestimmt ist.

Ferner wird vorgeschlagen, dass die Begrenzungseinheit derart ausgebildet ist, dass die Schärfkraft und die Dauer einer Einwirkung der Schärfkraft eine zumindest im Wesentlichen reziproke Proportionalität zueinander aufweisen. Vorzugsweise ist die Begrenzungseinheit derart ausgebildet ist, dass ein Produkt, insbe- sondere eine Schärf leistung oder ein Schärfeffekt der Schleifeinheit, aus der

Schärfkraft und der Dauer einer Einwirkung der Schärfkraft zumindest im Wesentlichen konstant ist. Bevorzugt ist die Begrenzungseinheit derart ausgebildet ist, dass bei einer hohen Schärfkraft eine kurze Dauer einer Einwirkung der Schärfkraft einstellbar ist oder dass bei einer geringen Schärfkraft eine lange Dauer einer Einwirkung der Schärfkraft einstellbar ist. Bevorzugt ist die zumindest im Wesentlichen reziproke Proportionalität der Schärfkraft und der Dauer einer Einwirkung der Schärfkraft infolge der zumindest teilweisen mechanischen und/oder der zumindest teilweisen elektronischen Ausgestaltung der Begrenzungseinheit realisierbar. Mittels der erfindungsgemäßen Ausgestaltung kann vorteilhaft ein konstantes Produkt aus der Schärfkraft und der Dauer einer Einwirkung der Schärfkraft , insbesondere einer Schärfdauer, des Schärfvorgangs erreicht werden, das unabhängig von einer anhaltenden Betätigung der Betätigungseinheit durch einen Bediener ist. Mittels der erfindungsgemäßen Ausgestaltung der Schärfvorrichtung kann vorteilhaft ein zumindest weitestgehend gleich- bleibendes Produkt, insbesondere eine Schärfleistung oder ein Schärfeffekt der

Schleifeinheit, aus der Schärfkraft und der Dauer einer Einwirkung der Schärfkraft erreicht werden.

Zudem wird vorgeschlagen, dass die Begrenzungseinheit zumindest ein Flu- iddämpferelement zumindest zu einer Dämpfung einer durch einen Bediener von der Betätigungseinheit auf die Begrenzungseinheit ausübbaren Bedienerkraft aufweist. Das Fluiddämpferelement kann als Gasdämpferelement, insbesondere als Luftdämpferelement, als Hydraulikdämpferelement, insbesondere als Öldruckdämpferelement, o. dgl. ausgebildet sein. Vorzugsweise umfasst die Betäti- gungseinheit zumindest das beweglich gelagerte Betätigungselement, an dem das Fluiddämpferelement angeordnet ist. Das Betätigungselement kann als translatorisch beweglich gelagerter Druckknopf, als Betätigungshebel, als Betätigungsschieber o. dgl. ausgebildet sein. Es ist auch denkbar, dass das Betätigungselement einteilig mit einem Bauteil des Fluiddämpferelements ausgebildet ist, insbesondere bei einer Ausgestaltung des Betätigungselements als translatorisch beweglich gelagerter Druckknopf. Unter„einteilig" soll insbesondere zumindest stoffschlüssig verbunden verstanden werden, beispielsweise durch einen Schweißprozess, einen Klebeprozess, einen Anspritzprozess und/oder einen anderen, dem Fachmann als sinnvoll erscheinenden Prozess, und/oder vorteil- haft in einem Stück geformt verstanden werden, wie beispielsweise durch eine

Herstellung aus einem Guss und/oder durch eine Herstellung in einem Ein- oder Mehrkomponentenspritzverfahren und vorteilhaft aus einem einzelnen Rohling. Bevorzugt ist das Betätigungselement mittels des Fluiddämpferelements bewegungstechnisch mit dem Schleifelement verbunden. Wird beispielsweise das Be- tätigungselement durch einen Bediener betätigt, wird insbesondere eine Bedienerkraft über das Fluiddämpferelement zumindest teilweise auf das Bewegungs- übertragungselement, insbesondere ein Hebelelement, an dem das Schleifelement angeordnet ist, ausgeübt. Mittels der erfindungsgemäßen Ausgestaltung kann vorteilhaft ein konstantes Ergebnis eines Schärfvorgangs erreicht werden, das vorzugsweise unabhängig ist von einer Variation einer Einwirkung einer Bedienerkraft. Es kann vorteilhaft eine lange Lebensdauer des Schneidstrangs, insbesondere der Sägekette, und somit der tragbaren Werkzeugmaschine ermöglicht werden. Des Weiteren wird vorgeschlagen, dass die Begrenzungseinheit zumindest zwei relativ zueinander schwenkbare und/oder drehbare Bewegungsübertragungselemente, insbesondere Hebel, aufweist, die mittels zumindest eines Fluiddämpferelements der Begrenzungseinheit bewegbar sind, wobei das Schleifelement an zumindest einem der Bewegungsübertragungselemente angeordnet ist. Zumindest eines der Bewegungsübertragungselemente kann als Hebel, als Zahnrad, als Hebel mit zumindest einem Verzahnungsabschnitt o. dgl. ausgebildet sein. Bei einer Ausgestaltung der zumindest zwei Bewegungsübertragungselemente als Hebel weisen die Bewegungsübertragungselemente eine gemeinsame Schwenkachse auf. Vorzugsweise erstrecken sich die Bewegungsübertragungselemente bei einer Ausgestaltung der Bewegungsübertragungselemente als Hebel ausgehend von der gemeinsamen Schwenkachse zu einem Großteil einer maximalen Längserstreckung des jeweiligen Bewegungsübertagungsele- ments in sich abgewandte, insbesondere entgegengesetzte, Richtungen. Unter einem„Großteil" soll insbesondere zumindest mehr als 50 %, bevorzugt zumindest mehr als 75 % und besonders bevorzugt zumindest mehr als 90 % eines Bezugswerts verstanden werden. Bei einer Ausgestaltung der Bewegungsübertragungselemente als Hebel ist das Fluiddämpferelement bevorzugt mit einem Ende mit einem der Bewegungsübertragungselemente verbunden, insbesondere daran fixiert, und mit einem weiteren Ende ist das Fluiddämpferelement mit dem weiteren Bewegungsübertragungselement der Bewegungsübertragungselemente verbunden, insbesondere daran fixiert. Bei einer Ausgestaltung der Bewegungsübertragungselemente als Hebel sind die Bewegungsübertragungselemente vorzugsweise bewegungstechnisch mittels des Fluiddämpferelements miteinander verbunden. Eine Bewegung zumindest eines der als Hebel ausgebildeten Bewegungsübertragungselemente ist bevorzugt mittels des Fluiddämpferelements auf das weitere Bewegungsübertragungselement der Bewegungsübertragungselemente übertragbar. Bei einer Ausgestaltung zumindest eines der Bewegungsübertragungselemente als Hebel mit zumindest einem Verzahnungsabschnitt und einer Ausgestaltung des weiteren Bewegungsübertragungselements als Zahnrad weisen die Bewegungsübertragungselemente parallel zueinander versetzt angeordnete Bewegungsachsen auf. Das als Hebel mit zumindest einem Verzahnungsabschnitt ausgebildete Bewegungsübertragungselement weist vorzugsweise eine Schwenkachse auf, die parallel versetzt zu einer Drehachse des als Zahnrad ausgebildeten weiteren Bewegungsübertragungselements angeordnet ist. Mittels der erfindungsgemäßen Ausgestaltung kann vorteilhaft ein zumindest nahezu linearer Zusammenhang zwischen Kraft und Zeit erreicht werden, wodurch besonders vorteilhaft ein konstantes Ergebnis eines Schärfvorgangs erreicht werden kann, das vorzugsweise unabhängig ist von einer Variation einer Einwirkung einer Bedienerkraft. Ferner wird vorgeschlagen, dass die Begrenzungseinheit zumindest ein Rückstellfederelement zu einer Rückstellung des Schleifelements in eine Ausgangsposition und zumindest ein Fluiddämpferelement zumindest zu einer Dämpfung einer durch einen Bediener von der Betätigungseinheit auf die Begrenzungsein- heit ausübbaren Bedienerkraft aufweist, wobei eine maximale Federkraft des

Rückstellfederelements größer ist als eine maximale Fluiddämpferkraft zu einer von der Bedienerkraft eines Bedieners unabhängigen Ausfahrbewegung einer Kolbenstange des Fluiddämpferelements. Das Rückstellfederelement ist vorzugsweise als Druckfeder, insbesondere als Schraubendruckfeder, ausgebildet. Es ist jedoch auch denkbar, dass das Rückstellfederelement eine andere, einem

Fachmann als sinnvoll erscheinende Ausgestaltung aufweist, wie beispielsweise eine Ausgestaltung als Zugfeder, insbesondere als Schraubenzugfeder, als Torsionsfeder, als Blattfeder, als Schenkelfeder o. dgl. Vorzugsweise ist das Rückstellfederelement mit einem Ende an einem der Bewegungsübertragungselemen- te, insbesondere an dem Bewegungsübertragungselement, an dem das Schleifelement angeordnet ist, angeordnet, insbesondere fixiert. Bevorzugt stütz sich das Rückstellfederelement mit dem Ende an einem der Bewegungsübertra- gungselemente, insbesondere an dem Bewegungsübertragungselement, an dem das Schleifelement angeordnet ist, ab. Mit einem weiteren Ende ist das Rück- stellfederelement bevorzugt an der tragbaren Werkzeugmaschine, insbesondere an einem Gehäuse, an der Führungseinheit o. dgl., angeordnet, insbesondere fixiert. Bevorzugt stütz sich das Rückstellfederelement mit dem weiteren Ende an der tragbaren Werkzeugmaschine, insbesondere an einem Gehäuse, an der Führungseinheit o. dgl., ab. Bevorzugt ist das Fluiddämpferelement zwischen dem Betätigungselement der Betätigungseinheit und einem der Bewegungsübertra- gungselemente der Begrenzungseinheit angeordnet. Bevorzugt ist die Kolbenstange des Fluiddämpferelements an einem der Bewegungsübertragungsele- mente angeordnet, insbesondere daran fixiert. Mittels der erfindungsgemäßen Ausgestaltung kann vorteilhaft eine zuverlässige Rückstellung der Schärfvorrich- tung in einen Ausgangszustand erreicht werden. Es kann vorteilhaft eine Einfahrbewegung der Kolbenstange des Fluiddämpferelements in ein Fluiddämpferge- häuse des Fluiddämpferelements mittels des Rückstellfederelements bei einem Anschlagen des Fluiddämpferelements erreicht werden, insbesondere um eine konstruktiv einfache Begrenzung der Schärfkraft und der Dauer einer Einwirkung der Schärfkraft zu realisieren. Zudem wird vorgeschlagen, dass die Begrenzungseinheit zumindest ein Halteelement aufweist, das dazu vorgesehen ist, zumindest ein Bewegungsübertra- gungselement der Begrenzungseinheit und/oder ein Betätigungselement der Be- tätigungseinheit bei einem Ausbleiben einer Überschreitung eines Betätigungskraftgrenzwerts in einer unbetätigten Position zu halten. Das Halteelement ist vorzugsweise beweglich gelagert. Bevorzugt ist das Halteelement gegen eine Federkraft einer Haltefeder der Begrenzungseinheit beweglich gelagert. Es ist jedoch auch denkbar, dass das Halteelement selbst federelastisch ausgebildet ist. Bevorzugt wirkt das Halteelement zu einem Halten des Bewegungsübertra- gungselements und/oder des Betätigungselements mit einem Haltefortsatz des Bewegungsübertragungselements und/oder des Betätigungselements zusammen. Vorzugsweise erfolgt bei einer Überschreitung eines Betätigungskraftgrenzwerts eine Entkopplung des Halteelements und des Bewegungsübertra- gungselements und/oder des Betätigungselements, insbesondere des Haltefortsatzes, um eine Bewegung des Bewegungsübertragungselements und/oder des Betätigungselements freizugeben oder zu ermöglichen. Es ist jedoch auch denkbar, dass der Betätigungskraftgrenzwert mittels eines Sensorelements überwachbar ist und das Halteelement in Abhängigkeit von einem Sensorsignal des Sensorelements von der Elektronik ansteuerbar ist, insbesondere um eine Bewegung des Bewegungsübertragungselements und/oder des Betätigungselements freizugeben oder zu ermöglichen. Andere, einem Fachmann als sinnvoll erscheinenden Ausgestaltungen des Halteelements sind ebenfalls denkbar. Mittels der erfindungsgemäßen Ausgestaltung kann vorteilhaft sichergestellt werden, dass eine minimale Betätigungskraft auf die Betätigungseinheit und/oder die Begrenzungseinheit von einem Bediener ausgeübt wird, bevor eine Bewegung des Schleifelements erfolgt, insbesondere um sicherzustellen, dass das Schleifelement auch bei einer langsamen Bewegung des Bewegungsübertragungselements und einem langsamen komprimieren des Fluiddämpferelements das Schleifelement zuverlässig an das Schneidelement angedrückt wird.

Des Weiteren wird vorgeschlagen, dass die Schärfvorrichtung zumindest eine Anschlagvariationseinheit zu einer Änderung einer Position eines mechanischen Anschlagelements der Begrenzungseinheit in Abhängigkeit von einem Verschleiß des zumindest einen Schleifelements und/oder des zumindest einen Schneide- lements umfasst. Vorzugsweise umfasst die Anschlagvariationseinheit zumindest ein federelastisches Rastelement, das mit dem Anschlagelement zusammenwirkt, insbesondere an dem Anschlagelement fixiert ist. Das Rastelement greift vorzugsweise in zumindest eine Rastausnehmung der Anschlagvariationseinheit ein, um das Anschlagelement in einer Position zu fixieren. Das Rastelement ist vorzugsweise als Blattfeder ausgebildet. Bei einer Abnahme einer Materialstärke des Schleifelements infolge eines Verschleißes ändert sich insbesondere eine maximale Komprimierungsstrecke des Rückstellfederelements, so dass eine auf das Anschlagelement wirkende Federkraft des Rückstellfederelements sich in Abhängigkeit von einem Verschleiß des Schleifelements ändert, insbesondere erhöht. Vorzugsweise ist das Rastelement in eine weitere Rastausnehmung der Anschlagvariationseinheit bewegbar, um eine Position des Anschlagelements zu ändern, insbesondere in Abhängigkeit von einem Verschleiß des Schleifelements. Mittels der erfindungsgemäßen Ausgestaltung kann vorteilhaft eine wei- testgehend konstante Schärf leistung über eine gesamte Lebensdauer der

Schärfvorrichtung erreicht werden. Es kann vorteilhaft ein automatischer Ausgleich einer Position des Anschlagelements infolge eines Verschleißes des Schleifelements erreicht werden. Es kann vorteilhaft ein infolge eines Verschleißes des Schleifelements zunehmender Abstand des Schleifelements relativ zum Anschlagelement und zum Schneidstrang kompensiert werden. Es kann vorteilhaft sichergestellt werden, dass ein zuverlässiger Schärfvorgang durchführbar ist.

Ferner wird vorgeschlagen, dass die Schärfvorrichtung zumindest eine Ausgabeeinheit umfasst, die in Abhängigkeit von einer Position des mechanischen An- schlagelements einem Bediener eine Verschleißinformation ausgibt. Eine Position des Anschlagelements kann elektronisch und/oder mechanisch überwacht werden und dazu genutzt werden einen Zustand eines Ausgabeelements, wie beispielsweise einen farblichen Schieber, ein Display, eine LED o. dgl., zu beeinflussen. Die Schärfvorrichtung umfasst vorzugsweise zumindest eine Ausgabe- einheit zu einer Ausgabe eines Verschleißzustands des zumindest einen Schleifelements und/oder des zumindest einen Schneidelements, die das Ausgabeelement umfasst. Die Ausgabeeinheit kann als haptische, als akustische und/oder als optische Ausgabeeinheit ausgebildet sein. Mittels der erfindungsgemäßen Ausgestaltung kann vorteilhaft ein zuverlässiger Schleifvorgang reali- siert werden. Es kann vorteilhaft einem Bediener ein Zustand des Schleifele- ments und/oder des Schneidstrangs ausgegeben werden, insbesondere vor einem Versagen des Schleifelements und/oder des Schneidstrangs.

Zudem wird eine tragbare Werkzeugmaschine, insbesondere eine Kettensäge, mit einer erfindungsgemäßen Schärfvorrichtung vorgeschlagen. Unter einer

„tragbaren Werkzeugmaschine" soll hier insbesondere eine Werkzeugmaschine zu einer Bearbeitung von Werkstücken verstanden werden, die von einem Be- diener transportmaschinenlos transportiert werden kann. Die tragbare Werkzeugmaschine weist insbesondere eine Masse auf, die kleiner ist als 40 kg, be- vorzugt kleiner ist als 10 kg und besonders bevorzugt kleiner ist als 5 kg. Besonders bevorzug ist die tragbare Werkzeugmaschine als Kettensäge ausgebildet. Die tragbare Werkzeugmaschine kann als Akku -Kettensäge oder als kabelgebundene Kettensäge ausgebildet sein. Es ist jedoch auch denkbar, dass die tragbare Werkzeugmaschine eine andere, einem Fachmann als sinnvoll erschei- nende Ausgestaltung aufweist, wie beispielsweise eine Ausgestaltung als Kettenstemmer, als Schwertsäge o. dgl. Die tragbare Werkzeugmaschine kann akkubetrieben oder kabelgebunden ausgebildet sein. Die Schärfvorrichtung kann an einem Gehäuse der tragbaren Werkzeugmaschine, an einem Ende der Führungseinheit, insbesondere an einer Schwertspitze des Führungsschwerts, der tragbaren Werkzeugmaschine, an einer abnehmbar an der Führungseinheit anordenbaren Schneidstrangschutzhülle der tragbaren Werkzeugmaschine oder an einer anderen, einem Fachmann als sinnvoll erscheinenden Position der tragbaren Werkzeugmaschine angeordnet sein. Die Schärfvorrichtung kann als Bestandteil der tragbaren Werkzeugmaschine ausgebildet sein oder die Schärfvor- richtung kann als Nachrüstsatz ausgebildet sein, der abnehmbar an der tragbaren Werkzeugmaschine, insbesondere am Gehäuse oder an der Führungseinheit, anordenbar ist und der insbesondere nachträglich an der tragbaren Werkzeugmaschine von einem Bediener an der tragbaren Werkzeugmaschine anordenbar ist. Mittels der erfindungsgemäßen Ausgestaltung kann vorteilhaft ein konstantes Ergebnis eines Schärfvorgangs erreicht werden, das vorzugsweise unabhängig ist von einer Variation einer Einwirkung einer Bedienerkraft. Es kann vorteilhaft eine lange Lebensdauer des Schneidstrangs, insbesondere der Sägekette, und somit der tragbaren Werkzeugmaschine ermöglicht werden. Es kann vorteilhaft einem vorzeitigen Ausfall des Schneidstrangs, insbesondere der Sä- gekette, infolge einer fehlerhaften Schärfung durch eine zu lange Dauer einer Einwirkung einer Schärfkraft entgegengewirkt werden.

Die erfindungsgemäße Schärfvorrichtung und/oder die erfindungsgemäße tragbare Werkzeugmaschine sollen/soll hierbei nicht auf die oben beschriebene Anwendung und Ausführungsform beschränkt sein. Insbesondere können/kann die erfindungsgemäße Schärfvorrichtung und/oder die erfindungsgemäße tragbare Werkzeugmaschine zu einer Erfüllung einer hierin beschriebenen Funktionsweise eine von einer hierin genannten Anzahl von einzelnen Elementen, Bauteilen und Einheiten sowie Verfahrensschritten abweichende Anzahl aufweisen. Zudem sollen bei den in dieser Offenbarung angegebenen Wertebereichen auch innerhalb der genannten Grenzen liegende Werte als offenbart und als beliebig einsetzbar gelten.

Zeichnung

Weitere Vorteile ergeben sich aus der folgenden Zeichnungsbeschreibung. In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Die Zeichnung, die Beschreibung und die Ansprüche enthalten zahlreiche Merkmale in Kombination. Der Fachmann wird die Merkmale zweckmäßigerweise auch einzeln betrachten und zu sinnvollen weiteren Kombinationen zusammenfassen.

Es zeigen:

Fig. 1 eine erfindungsgemäße tragbare Werkzeugmaschine, insbesondere eine Kettensäge, mit einer erfindungsgemäßen

Schärfvorrichtung in einer schematischen Darstellung,

Fig. 2 eine Detailansicht der erfindungsgemäßen Schärfvorrichtu

einem an einem Gehäuse der tragbaren Werkzeugmaschine angeordneten Zustand in einer schematischen Darstellung,

Fig. 3 eine weitere Detailansicht der erfindungsgemäßen Schärfvorrichtung in einer schematischen Darstellung,

Fig. 4 ein Kraft-Zeitdiagramm, in dem eine Schärf leistung der erfindungsgemäßen Schärfvorrichtung in Abhängigkeit von einer Geschwindigkeit einer Einwirkung einer Betätigungskraft dargestellt ist, in einer schematischen Darstellung, Fig. 5 eine Detailansicht einer alternativen erfindungsgemäßen

Schärfvorrichtung in einer schematischen Darstellung und Fig. 6 eine Detailansicht eines Fluiddämpferelements der alternativen erfindungsgemäßen Schärfvorrichtung in einer schematischen Darstellung.

Beschreibung der Ausführungsbeispiele

Figur 1 zeigt eine tragbare Werkzeugmaschine 12a mit einer Schärfvorrichtung 10a. Die Schärfvorrichtung 10a ist vorzugsweise zu einem Schärfen eines Schneidstrangs 18a der tragbaren Werkzeugmaschine 12a in einem an der trag- baren Werkzeugmaschine 12a angeordneten Zustand vorgesehen. Die tragbare

Werkzeugmaschine 12a ist als Kettensäge ausgebildet. Es ist jedoch auch denkbar, dass die tragbare Werkzeugmaschine 12a eine andere, einem Fachmann als sinnvoll erscheinende Ausgestaltung aufweist, wie beispielsweise eine Ausgestaltung als Kettenstemmer, als Schwertsäge o. dgl. Die in Figur 1 dargestellte tragbare Werkzeugmaschine 12a ist als kabelgebundene Kettensäge ausgebildet. Es ist jedoch auch denkbar, dass die tragbare Werkzeugmaschine 12a alternativ als akkubetriebene Kettensäge ausgebildet ist. Die tragbare Werkzeugmaschine 12a weist ein Gehäuse 48a zumindest zu einer Aufnahme einer Antriebseinheit 50a, insbesondere eine Elektromotoreinheit, und einer Abtriebseinheit 52a, insbesondere eine Getriebeeinheit, der tragbaren Werkzeugmaschine 12a auf. Es ist jedoch auch denkbar, dass die tragbare Werkzeugmaschine 12a entkoppelt von der Abtriebseinheit 52a ausgebildet ist und die Antriebseinheit 50a, insbesondere ein Antriebsritzel 66a der Antriebseinheit 50a, zu einem Antrieb des Schneidstrangs 18a direkt in den Schneidstrang 18a eingreift oder dass die Antriebseinheit 50a eine von einer Ausgestaltung als Elektromotoreinheit verschiedene Ausgestaltung aufweist, wie beispielsweise eine Ausgestaltung als Verbrennungsmotoreinheit, als Hybridmotoreinheit o. dgl. Die Antriebseinheit 50a und die Abtriebseinheit 52a wirken zu einem Antrieb des Schneidstrangs 18a auf eine, einem Fachmann bereits bekannte Weise zusammen. Der Schneidstrang 18a ist in einem an der tragbaren Werkzeugmaschine 12a angeordneten Zustand auf eine, einem Fachmann bereits bekannte Art und Weise an einer Führungseinheit 54a, insbesondere einem Führungsschwert, der tragbaren Werkzeugmaschine 12a angeordnet, insbesondere beweglich daran gelagert. Die Führungseinheit 54a ist auf eine, einem Fachmann bereits bekannte Art und Weise an dem Gehäuse 48a der tragbaren Werkzeugmaschine 12a fixierbar. Ferner weist die tragbare Werkzeugmaschine 12a eine am Haupthandgriff 56a angeordnete Einschaltvorrichtung 58a zu einer Inbetriebnahme der tragbaren Werkzeugmaschine 12a, insbesondere zu einer Bestromung der als Elektromotoreinheit ausgebildeten Antriebseinheit 50a auf. Die tragbare Werkzeugmaschine 12a umfasst zumindest einen Bügelhandgriff 60a zur Führung der tragbaren Werkzeugmaschine 12a auf. Die tragbare Werkzeugmaschine 12a weist zumindest eine Sicherheitsschaltvorrichtung 62a zu einer Deaktivierung der Antriebseinheit 50a bei einem so genannten Kick-Back auf. Die Sicherheitsschaltvorrichtung 62a weist eine, einem Fachmann bereits bekannte Ausgestaltung auf.

Figur 2 zeigt eine Detailansicht der Schärfvorrichtung 10a. In dem in den Figuren 1 und 2 dargestellten Ausführungsbeispiel der tragbaren Werkzeugmaschine 12a mit der Schärfvorrichtung 10a ist die Schärfvorrichtung 10a in einem Antriebsbereich der tragbaren Werkzeugmaschine 12a an dem Gehäuse 48a angeordnet. Im Antriebsbereich der tragbaren Werkzeugmaschine 12a ist insbesondere zumindest ein Antriebsritzel 66a der Antriebseinheit 50a angeordnet, das dazu vorgesehen ist, zu einem Antrieb des Schneidstrangs 18a in den Schneidstrang 18a einzugreifen. Es ist jedoch auch denkbar, dass die Schärfvorrichtung 10a an einer anderen, einem Fachmann als sinnvoll erscheinenden Position der tragbaren Werkzeugmaschine 12a angeordnet ist, wie beispielsweise an der Führungseinheit 54a, an einer abnehmbar an der Führungseinheit 54a anordenbaren

Schneidstrangschutzhülle o. dgl. Die Schärfvorrichtung 10a kann als integraler Bestandteil der tragbaren Werkzeugmaschine 12a ausgebildet sein oder als Nachrüstsatz ausgebildet sein, der nachträglich an der tragbaren Werkzeugmaschine 12a anordenbar ist. Bei einer Ausgestaltung der Schärfvorrichtung 10a als Nachrüstsatz umfasst die tragbare Werkzeugmaschine 12a vorzugsweise zumindest eine Schnittstelle (hier nicht näher dargestellt), mittels derer die Schärfvor- richtung 10a, insbesondere werkzeugfrei, an der tragbaren Werkzeugmaschine 12a anordenbar ist.

Die Schärfvorrichtung 10a für die tragbare Werkzeugmaschine 12a umfasst zu- mindest eine Schleifeinheit 14a, die zu einem Schärfen zumindest eines Schneidelements 16a des Schneidstrangs 18a, insbesondere einer Sägekette, der tragbaren Werkzeugmaschine 12a zumindest ein beweglich gelagertes Schleifelement 20a aufweist. Das Schleifelement 20a ist vorzugsweise als Schleifstein ausgebildet. Es ist jedoch auch denkbar, dass das Schleifelement 20a eine ande- re, einem Fachmann als sinnvoll erscheinende Ausgestaltung aufweist. Das

Schleifelement 20a ist insbesondere schwenkbar am Gehäuse 48a gelagert. Die Schärfvorrichtung 10a umfasst zumindest eine Betätigungseinheit 22a zu einer Bewegung des zumindest einen Schleifelements 20a relativ zum Schneidstrang 18a. Infolge einer Einwirkung einer Bedienerkraft auf die Betätigungseinheit 22a, insbesondere auf ein Betätigungselement 64a der Betätigungseinheit 22a, ist das

Schleifelement 20a relativ zum Schneidstrang 18a, insbesondere auf den Schneidstrang 18a zu, bewegbar. Das Betätigungselement 64a ist beweglich, insbesondere schwenkbar, am Gehäuse 48a angeordnet. Das Betätigungselement 64a ist vorzugsweise als Betätigungshebel ausgebildet. Es ist jedoch auch denkbar, dass das Betätigungselement 64a eine andere, einem Fachmann als sinnvoll erscheinende Ausgestaltung aufweist, wie beispielsweise eine Ausgestaltung als translatorisch beweglich gelagerter Druckknopf, als Schieber, als berührungsempfindliches Betätigungselement, wobei ein Signal des berührungsempfindlichen Betätigungselements zu einer Ansteuerung eines Aktors nutzbar ist, als Drehknopf o. dgl.

Die Schärfvorrichtung 10a umfasst zumindest eine Begrenzungseinheit 24a zumindest zu einer Begrenzung einer während eines Schärfvorgangs mittels des zumindest einen Schleifelements 20a auf das zumindest eine Schneidelement 16a ausübbare Schärfkraft. Die Begrenzungseinheit 24a ist vorzugsweise bewegungstechnisch mit der Betätigungseinheit 22a verbunden. Bevorzugt ist zumindest das Betätigungselement 64a an einem Bewegungsübertragungselement 34a der Begrenzungseinheit 24a angeordnet, insbesondere daran fixiert. Vorzugsweise ist die Betätigungseinheit 22a, insbesondere das Betätigungselement 64a, zumindest teilweise einteilig mit der Begrenzungseinheit 24a, insbesondere mit dem Bewegungsübertragungselement 34a, ausgebildet. Die zumindest eine Begrenzungseinheit 24a ist, insbesondere zusätzlich zur Begrenzung der Schärfkraft, dazu vorgesehen, eine Dauer einer Einwirkung der mittels des zumindest einen Schleifelements 20a auf das zumindest eine Schneidelement 16a ausüb- bare Schärfkraft zu begrenzen. Die Begrenzungseinheit 24a umfasst zumindest einen mechanischen Kraftwandler 26a und/oder eine Elektronik 28a (in Figuren 1 und 2 lediglich gestrichelt angedeutet) zu einer Begrenzung der Schärfkraft und der Dauer einer Einwirkung der Schärfkraft. Die Begrenzungseinheit 24a kann zumindest teilweise als elektronische Begrenzungseinheit 24a und/oder zumin- dest teilweise als mechanische Begrenzungseinheit 24a ausgebildet sein. Bei einer Ausgestaltung der Begrenzungseinheit 24a als zumindest teilweise elektronische Begrenzungseinheit 24a ist es denkbar, dass die Schärfkraft mittels eines Sensorelements (hier nicht näher dargestellt), insbesondere mittels eines Kraftsensors, der Begrenzungseinheit 24a und/oder die Dauer einer Einwirkung der Schärfkraft mittels eines, insbesondere elektronischen, Timers (hier nicht näher dargestellt) der Begrenzungseinheit 24a überwacht und/oder erfasst werden/wird, wobei beispielsweise anhand von Signalen des Sensorelements und/oder des Timers eine Ansteuerung von zumindest einem Aktor der Begrenzungseinheit 24a erfolgt, der das Schleifelement 20a relativ zum Schneidelement 16a bewegt, insbesondere das Schleifelement 20a mit einer vorgegebenen Schärfkraft an das

Schneidelement 16a für eine vorgegebene Dauer einer Einwirkung der vorgegebenen Schärfkraft andrückt. Vorzugsweise umfasst die Elektronik 28a der Begrenzungseinheit 24a, insbesondere bei einer zumindest teilweisen elektronischen Ausgestaltung der Begrenzungseinheit 24a, zumindest eine Steuerelekt- ronik, die zumindest eine Prozessoreinheit und zumindest eine Speichereinheit sowie zumindest ein in der Speichereinheit gespeichertes Betriebsprogramm zu einer Ansteuerung von zumindest einem Aktor der Begrenzungseinheit 24a aufweist. Die Elektronik 28a der Begrenzungseinheit 24a umfasst bevorzugt, insbesondere bei einer zumindest teilweisen elektronischen Ausgestaltung der Be- grenzungseinheit 24a, zumindest das Sensorelement zu Erfassung einer Kraftkenngröße des Schleifelements 20a und/oder einen Timer zu einer Überwachung und/oder Steuerung einer Dauer einer Einwirkung der Schärfkraft. In dem in den Figuren 1 und 2 dargestellten Ausführungsbeispiel ist die Begrenzungseinheit 24a bevorzugt als rein mechanische Begrenzungseinheit 24a ausgebildet, insbe- sondere als von der Elektronik 28a unabhängig funktionsfähige mechanische Begrenzungseinheit 24a. Die Begrenzungseinheit 24a ist vorzugsweise derart ausgebildet, dass die Schärfkraft und die Dauer einer Einwirkung der Schärfkraft eine zumindest im Wesentlichen reziproke Proportionalität zueinander aufweisen, insbesondere bei einer konstanten maximalen Bewegungsstrecke.

Die Begrenzungseinheit 24a weist zumindest ein Fluiddämpferelement 30a, 32a zumindest zu einer Dämpfung einer durch einen Bediener von der Betätigungseinheit 22a auf die Begrenzungseinheit 24a ausübbaren Bedienerkraft auf. Vorzugsweise ist eine zumindest im Wesentlichen reziproke Proportionalität zwi- sehen der Schärfkraft und der Dauer einer Einwirkung der Schärfkraft durch eine proportionale Beziehung einer Fluiddämpferkraft des zumindest einen Flu- iddämpferelements 30a, 32a und einer Hubgeschwindigkeit der Kolbenstange 74a, 76a des zumindest einen Fluiddämpferelements 30a, 32a realisierbar. In dem in den Figuren 1 und 2 dargestellten Ausführungsbeispiel umfasst die Be- grenzungseinheit 24a zumindest zwei Fluiddämpferelemente 30a, 32a. Die zumindest zwei Fluiddämpferelemente 30a, 32a sind parallel geschalten. Es ist jedoch auch denkbar, dass die Begrenzungseinheit 24a eine von ein oder zwei abweichende Anzahl an Fluiddämpferelementen 30a, 32a aufweist und/oder dass die Fluiddämpferelemente 30a, 32a in Reihe geschalten sind. Die zumin- dest zwei Fluiddämpferelemente 30a, 32a weisen bevorzugt eine analoge Ausgestaltung auf, so dass eine Beschreibung zumindest eines der Fluiddämpferelemente 30a, 32a auf das weitere der Fluiddämpferelemente 30a, 32a übertragbar ist. Der Einfachheit halber wird in der nachfolgenden Beschreibung zu einer Angabe einer Funktions- und/oder Wirkungsweise der Fluiddämpferele- mente 30a, 32a lediglich Bezug auf eines der Fluiddämpferelemente 30a, 32a genommen.

Das zumindest eine Fluiddämpferelement 30a, 32a kann als Gasdruckdämpferelement oder als Flüssigkeitsdruckdämpferelement, insbesondere als Öldruckdämpferelement, ausgebildet sein. Das zumindest eine Fluiddämpferelement 30a, 32a weist insbesondere eine, einem Fachmann bereits bekannte Ausgestaltung auf. Das zumindest eine Fluiddämpferelement 30a, 32a ist vorzugsweise mit einem Ende an dem Betätigungselement 64a angeordnet, insbesondere an diesem fixiert. Vorzugsweise ist das Fluiddämpferelement 30a, 32a mit ei- nem Kolbengehäuse 68a, 70a des Fluiddämpferelements 30a, 32a an dem Betä- tigungselement 64a angeordnet, insbesondere an diesem fixiert. Das zumindest eine Fluiddämpferelement 30a, 32a ist vorzugsweise mit einem weiteren Ende an einem Betätigungsfortsatz 72a der Begrenzungseinheit 24a angeordnet, insbesondere an diesem fixiert. Vorzugsweise ist das Fluiddämpferelement 30a, 32a mit einer beweglich gelagerten Kolbenstange 74a, 76a des Fluiddämpferele- ments 30a, 32a an dem Betätigungsfortsatz 72a angeordnet, insbesondere an diesem fixiert. Der Betätigungsfortsatz 72a ist vorzugsweise an einem, insbesondere schwenkbar gelagerten, Bewegungsübertragungselement 34a der Begrenzungseinheit 24a angeordnet, insbesondere daran fixiert. Der Betätigungsfortsatz 72a ist bevorzugt drehfest an dem Bewegungsübertragungselement 34a der Begrenzungseinheit 24a befestigt. Es ist auch denkbar, dass der Betätigungsfortsatz 72a einteilig mit dem Bewegungsübertragungselement 34a ausgebildet ist. Der Betätigungsfortsatz 72a weist insbesondere eine Haupterstreckungsachse auf, die, insbesondere in einem am Bewegungsübertragungselement 34a ange- ordneten Zustand des Betätigungsfortsatzes 72a, quer zu einer Haupterstreckungsachse des Bewegungsübertragungselements 34a verläuft. Vorzugsweise ist an dem Bewegungsübertragungselement 34a, an dem der Betätigungsfortsatz 72a angeordnet ist, das Schleifelement 20a angeordnet, insbesondere daran fixiert. Das Schleifelement 20a ist bevorzugt zusammen mit dem Bewegungs- Übertragungselement 34a bewegbar.

Die Begrenzungseinheit 24a weist zumindest zwei relativ zueinander schwenkbare und/oder drehbare Bewegungsübertragungselemente 34a, 36a, insbesondere Hebel, auf, die mittels zumindest des Fluiddämpferelements 30a, 32a der Be- grenzungseinheit 24a, insbesondere relativ zueinander bewegbar sind, wobei das Schleifelement 20a an zumindest einem der Bewegungsübertragungselemente 34a, 36a angeordnet ist, insbesondere an dem Bewegungsübertragungselement 34a der Bewegungsübertragungselemente 34a, 36a, an dem der Betätigungsfortsatz 72a angeordnet ist. Es ist jedoch auch denkbar, dass die Begren- zungseinheit 24a eine von zwei abweichende Anzahl an Bewegungsübertra- gungselementen 34a, 36a aufweist. Die Bewegungsübertragungselemente 34a, 36a bilden vorzugsweise den Kraftwandler 26a der Begrenzungseinheit 24a. Die Bewegungsübertragungselemente 34a, 36a sind in dem in den Figuren 1 und 2 dargestellten Ausführungsbeispiel als Hebel ausgebildet, die schwenkbar um eine Schwenkachse 78a der Begrenzungseinheit 24a beweglich sind. Vorzugs- weise bildet die Schwenkachse 78a eine gemeinsame Bewegungsachse der Bewegungsübertragungselemente 34a, 36a. Die Schwenkachse 78a verläuft vorzugsweise zumindest im Wesentlichen parallel zu einer Rotationsachse 80a des Antriebsritzels 66a. Die Bewegungsübertragungselemente 34a, 36a sind relativ zueinander um die Schwenkachse 78a schwenkbar gelagert. Eines der Bewegungsübertragungselemente 34a, 36a, insbesondere das weitere Bewegungs- übertragungselement 36a, das verschieden ist von dem Bewegungsübertra- gungselement 34a, an dem der Betätigungsfortsatz 72a angeordnet ist, ist mit dem Betätigungselement 64a der Betätigungseinheit 22a verbunden, insbeson- dere daran fixiert oder einteilig mit diesem ausgebildet. Vorzugsweise ist das weitere Bewegungsübertragungselement 36a mit einem Ende mit dem Betätigungselement 64a und/oder dem Fluiddämpferelement 30a, 32a verbunden und mit einem weiteren Ende ist das weitere Bewegungsübertragungselement 36a mit einem die Schwenkachse 78a definierenden Lagerelement 82a, insbesonde- re Lagerbolzen, der Begrenzungseinheit 24a verbunden. Das Bewegungsübertragungselement 34a an dem der Betätigungsfortsatz 72a angeordnet ist, ist mit einem Ende mit dem Lagerelement 82a verbunden und wird an einem weiteren Ende mit einer Federkraft eines Rückstellfederelements 38a der Begrenzungseinheit 24a beaufschlagt. Die Begrenzungseinheit 24a weist zumindest das Rückstellfederelement 38a zu einer Rückstellung des Schleifelements 20a in eine

Ausgangsposition und das zumindest eine Fluiddämpferelement 30a, 32a zumindest zu einer Dämpfung einer durch einen Bediener von der Betätigungseinheit 22a auf die Begrenzungseinheit 24a ausübbaren Bedienerkraft auf, wobei eine maximale Federkraft des Rückstellfederelements 38a größer ist als eine maxima- le Fluiddämpferkraft zu einer von der Bedienerkraft eines Bedieners unabhängigen Ausfahrbewegung einer Kolbenstange 74a, 76a des Fluiddämpferelements 30a, 32a.

Die Begrenzungseinheit 24a weist zumindest ein Halteelement 40a auf, das dazu vorgesehen ist, zumindest eines der Bewegungsübertragungselemente 34a, 36a, insbesondere das weitere Bewegungsübertragungselement 36a der Begrenzungseinheit 24a bei einem Ausbleiben einer Überschreitung eines Betätigungskraftgrenzwerts in einer unbetätigten Position zu halten (vgl. Figur 3). Das Halteelement 40a ist vorzugsweise beweglich, insbesondere schwenkbar, gelagert. Bevorzugt ist das Halteelement 40a gegen eine Federkraft einer Haltefeder 84a der Begrenzungseinheit 24a beweglich gelagert. Es ist jedoch auch denkbar, dass das Halteelement 40a selbst federelastisch ausgebildet ist. Das Haltelement 40a ist vorzugsweise als schwenkbar gelagertes Rastelement ausgebildet. Bevorzugt wirkt das Halteelement 40a zu einem Halten des weiteren Bewegungs- Übertragungselements 36a und/oder des Betätigungselements 64a mit einem

Haltefortsatz 86a des weiteren Bewegungsübertragungselements 36a und/oder des Betätigungselements 64a zusammen. Vorzugsweise erfolgt bei einer Überschreitung eines Betätigungskraftgrenzwerts eine Entkopplung des Halteelements 40a und des weiteren Bewegungsübertragungselements 36a und/oder des Betätigungselements 64a, insbesondere des Haltefortsatzes 86a und des Halteelements 40a, um eine Bewegung des weiteren Bewegungsübertragungselements 36a und/oder des Betätigungselements 64a freizugeben oder zu ermöglichen. Es ist jedoch auch denkbar, dass der Betätigungskraftgrenzwert mittels eines Sensorelements überwachbar ist und das Halteelement 40a in Abhängig- keit von einem Sensorsignal des Sensorelements von der Elektronik 28a ansteuerbar ist, insbesondere um eine Bewegung des weiteren Bewegungsübertragungselements 36a und/oder des Betätigungselements 64a freizugeben oder zu ermöglichen. Andere, einem Fachmann als sinnvoll erscheinenden Ausgestaltungen des Halteelements 40a sind ebenfalls denkbar.

Die Schärfvorrichtung 10a umfasst zumindest eine Anschlagvariationseinheit 42a zu einer Änderung einer Position eines mechanischen Anschlagelements 44a der Begrenzungseinheit 24a in Abhängigkeit von einem Verschleiß des zumindest einen Schleifelements 20a und/oder des zumindest einen Schneidelements 16a (vgl. Figur 3). Das Anschlagelement 44a ist insbesondere zu einer Begrenzung einer Bewegung des Bewegungsübertragungselements 36a, an dem das Schleifelement 20a angeordnet ist, und/oder für das Rückstellfederelement 38a vorgesehen. Vorzugsweise umfasst die Anschlagvariationseinheit 42a zumindest ein federelastisches Rastelement 88a, das mit dem Anschlagelement 44a zusam- menwirkt, insbesondere an dem Anschlagelement 44a fixiert ist. Das Rastelement 88a greift vorzugsweise in zumindest eine Rastausnehmung 90a, 92a, 94a der Anschlagvariationseinheit 42a ein, um das Anschlagelement 44a in einer Position zu fixieren. Das Rastelement 88a ist vorzugsweise als Blattfeder ausgebildet, die einen Rastfortsatz aufweist. Bei einer Abnahme einer Materialstärke des Schleifelements 20a infolge eines Verschleißes ändert sich insbesondere ein maximaler Abstand zwischen dem Schleifelement 20a und dem Schneidstrang 18a sowie insbesondere infolgedessen eine maximale Komprimierungsstrecke des Rückstellfederelements 38a, so dass eine auf das Anschlagelement 44a wirkende Federkraft des Rückstellfederelements 38a sich in Abhängigkeit von ei- nem Verschleiß des Schleifelements 20a ändert, insbesondere erhöht. Vorzugsweise ist das Rastelement 88a in Abhängigkeit von einer Größe einer auf das Anschlagelement 44a wirkenden Federkraft des Rückstellfederelements 38a in eine weitere Rastausnehmung 90a, 92a, 94a der Anschlagvariationseinheit 42a bewegbar, um eine Position des Anschlagelements 44a zu ändern, insbesondere in Abhängigkeit von einem Verschleiß des Schleifelements 20a. Das Anschlagelement 44a ist vorzugsweise translatorisch verschiebbar gelagert, insbesondere mittels des Rastelements 88a. Die Schärfvorrichtung 10a umfasst zumindest eine Ausgabeeinheit 46a, die in Abhängigkeit von einer Position des mechanischen Anschlagelements 44a einem Bediener eine Verschleißinformation aus- gibt. Die Ausgabeeinheit 46a kann als haptische, als akustische und/oder als optische Ausgabeeinheit 46a ausgebildet sein. Vorzugsweise ist das Rastelement 88a und/oder das Anschlagelement 44a mit einem farblichen Schieber (hier nicht näher dargestellt) der Ausgabeeinheit 46a verbunden, so dass infolge einer Bewegung des Rastelements 88a und/oder des Anschlagelements 44a der farb- liehe Schieber bewegt wird und sich dadurch eine durch eine Anzeigeöffnung sichtbare Farbe des farblichen Schiebers verändert, insbesondere um einem Bediener eine Verschleißinformation des Schleifelements 20a und/oder des Schneidstrangs 18a auszugeben. Zu einer Durchführung eines Schleifvorgangs mittels der Schärfvorrichtung 10a ist das Betätigungselement 64a durch einen Bediener betätigbar. Bei einer Überschreitung eines Betätigungskraftgrenzwerts einer von dem Bediener auf das Betätigungselement 64a ausgeübten Betätigungskraft werden das Halteelement 40a und das Betätigungselement 64a und/oder das weitere Bewegungsübertra- gungselement 36a außer Eingriff gebracht. Das Betätigungselement 64a ist zusammen mit dem weiteren Bewegungsübertragungselement 36a um die

Schwenkachse 78a schwenkbar. Die Bewegung des Betätigungselements 64a zusammen mit dem weiteren Bewegungsübertragungselement 36a ist mittels des zumindest einen Fluiddämpferelements 30a, 32a auf das Bewegungsübertra- gungselement 34a, an dem das Schleifelement 20a angeordnet ist übertragbar. Das Bewegungsübertragungselement 36a ist um die Schwenkachse 78a schwenkbar. Infolge einer Schwenkbewegung des Bewegungsübertragungsele- ments 36a ist um die Schwenkachse 78a ist das Rückstellfederelement 38a komprimierbar und das Schleifelement 20a ist mit dem Schneidstrang 18a, ins- besondere mit dem Schneidelement 16a, in Kontakt bringbar. Das Bewegungsübertragungselement 34a ist solange gemeinsam mit dem Betätigungselements 64a und dem weiteren Bewegungsübertragungselement 36a um die Schwenkachse 78a schwenkbar bis das zumindest eine Fluiddämpferelement 30a, 32a an einem, insbesondere am Gehäuse 48a der tragbaren Werkzeugmaschine 12a angeordneten, Gehäuseanschlag 96a der Begrenzungseinheit 24a anschlägt.

Vorzugsweise ist der Gehäuseanschlag 96a derart angeordnet, das ein Resthubweg der Kolbenstange 74a, 76a bei einem Anschlagen des zumindest einen Fluiddämpferelements 30a, 32a an dem Gehäuseanschlag 96a gewährleistet ist. Nach einem Anschlagen des Fluiddämpferelements 30a, 32a an dem Gehäuse- anschlag 96a ist eine von dem Bediener auf das Betätigungselement 64a ausgeübte Betätigungskraft über das weitere Bewegungsübertragungselement 36a und das zumindest eine Fluiddämpferelement 30a, 32a an dem Gehäuse 48a der tragbaren Werkzeugmaschine 12a abstützbar. Das Bewegungsübertragungselement 34a, an dem das Schleifelement 20a angeordnet ist, ist infolge einer Aufhebung und/oder Reduzierung einer Krafteinwirkung über das zumindest eine

Fluiddämpferelement 30a, 32a auf das Bewegungsübertragungselement 34a durch das Rückstellfederelement 38a in eine Ausgangsposition bewegbar, in der das Schleifelement 20a relativ zum Schneidstrang 18a beabstandet angeordnet ist. Infolge der oben beschriebenen Ausgestaltung der Schärfvorrichtung 10a und ein Zusammenwirken der einzelnen Komponenten der Schärfvorrichtung 10a kann vorteilhaft mittels der Begrenzungseinheit 24a eine Schärfkraft und eine Dauer einer Einwirkung der Schärfkraft auf den Schneidstrang 18a, insbesondere auf das Schneidelement 16a, begrenzt werden. Zu einer Sicherstellung einer vollständigen Rückstellung des weiteren Bewegungsübertragungselements 36a und des Betätigungselements 64a in eine Ausgangsposition weist die Begrenzungseinheit 24a vorzugsweise zumindest ein Federelement 98a auf. Das Federelement 98a ist mit einem Ende am weiteren Bewegungsübertragungselement 36a oder am Betätigungselement 64a angeordnet, insbesondere daran fixiert. Mit einem weiteren Ende ist das Federelement 98a an dem Gehäuse 48a der tragbaren Werkzeugmaschine 12a angeordnet, insbesondere daran fixiert. Das Federelement 98a ist vorzugsweise als Zugfeder ausgebildet. Es ist jedoch auch denkbar, dass das Federelement 98a eine andere, einem Fachmann als sinnvoll erscheinende Ausgestaltung aufweist. In Figur 4 ist ein Kraft-Zeitdiagramm dargestellt, in dem eine Schärfleistung der

Schärfvorrichtung 10a in Abhängigkeit von einer Geschwindigkeit einer Einwirkung einer Betätigungskraft eines Bedieners auf die Betätigungseinheit 22a und/oder die Begrenzungseinheit 24a als Fläche unter einer Kurve dargestellt ist. Wird das weitere Bewegungsübertragungselement 36a zusammen mit dem Flu- iddämpferelement 30a, 32a schnell in Richtung des Gehäuseanschlags 96a bewegt, wird infolge der oben bereits erläuterten Ausgestaltung und Funktionsweise der Begrenzungseinheit 24a mittels des Schleifelements 20a in einer kurzen Zeitspanne eine große Schärfkraft auf das Schneidelement 16a ausgeübt (vgl. linken Graphen 100a im Kraft-Zeitdiagramm). Wird das weitere Bewegungsüber- tragungselement 36a zusammen mit dem Fluiddämpferelement 30a, 32a langsam in Richtung des Gehäuseanschlags 96a bewegt, wird infolge der oben bereits erläuterten Ausgestaltung und Funktionsweise der Begrenzungseinheit 24a mittels des Schleifelements 20a in einer langen Zeitspanne eine kleine Schärfkraft auf das Schneidelement 16a ausgeübt (vgl. rechten Graphen 102a im Kraft- Zeitdiagramm). Das Produkt aus ausgeübter Schärfkraft und der Dauer einer

Einwirkung der Schärfkraft auf das Schneidelement 16a, insbesondere die Schärf leistung oder der Schärfeffekt, der durch die Flächen unterhalb des jeweiligen Graphen 100a, 102a dargestellt wird, ist unter beiden Graphen 100a, 102a zumindest im Wesentlichen gleich groß. Es kann vorteilhaft ein konstantes Er- gebnis eines Schärfvorgangs erreicht werden, das vorzugsweise unabhängig ist von einer Variation einer Einwirkung einer Bedienerkraft.

In den Figuren 5 und 6 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung gezeigt. Die nachfolgenden Beschreibungen und die Zeichnungen beschränken sich im Wesentlichen auf die Unterschiede zwischen den Ausführungsbeispielen, wobei bezüglich gleich bezeichneter Bauteile, insbesondere in Bezug auf Bauteile mit gleichen Bezugszeichen, grundsätzlich auch auf die Zeichnungen und/oder die Beschreibung der anderen Ausführungsbeispiele, insbesondere der Figuren 1 bis 4, verwiesen werden kann. Zur Unterscheidung der Ausführungsbeispiele ist der Buchstabe a den Bezugszeichen des Ausführungsbeispiels in den Figuren 1 bis 4 nachgestellt. In den Ausführungsbeispielen der Figuren 5 und 6 ist der Buchstabe a durch den Buchstaben b ersetzt.

Figur 5 zeigt eine Detailansicht einer alternativen Schärfvorrichtung 10b für trag- bare Werkzeugmaschinen. Die Schärfvorrichtung 10b ist analog zu der in der

Beschreibung der Figuren 1 bis 4 beschriebenen Schärfvorrichtung 10a an einer tragbaren Werkzeugmaschine (hier nicht näher dargestellt) anordenbar oder angeordnet. Die Schärfvorrichtung 10b umfasst zumindest eine Schleifeinheit 14b, die zu einem Schärfen zumindest eines Schneidelements (hier nicht näher dar- gestellt) eines Schneidstrangs (hier nicht näher dargestellt), insbesondere einer

Sägekette, der tragbaren Werkzeugmaschine zumindest ein beweglich gelagertes Schleifelement 20b aufweist. Die Schärfvorrichtung 10b umfasst ferner zumindest eine Betätigungseinheit 22b zu einer Bewegung des zumindest einen Schleifelements 20b relativ zum Schneidstrang und zumindest eine Begren- zungseinheit 24b zumindest zu einer Begrenzung einer während eines Schärfvorgangs mittels des zumindest einen Schleifelements 20b auf das zumindest eine Schneidelement ausübbare Schärfkraft. Die zumindest eine Begrenzungseinheit 24b ist, insbesondere zusätzlich zur Begrenzung der Schärfkraft, dazu vorgesehen, eine Dauer einer Einwirkung der mittels des zumindest einen Schlei- felements 20b auf das zumindest eine Schneidelement ausübbare Schärfkraft zu begrenzen. Die in Figur 5 dargestellte Schärfvorrichtung 10b weist eine zumindest im Wesentlichen analoge Ausgestaltung zu der in den Figuren 1 bis 3 dargestellten Schärfvorrichtung 10a auf. Die in Figur 5 dargestellte Schärfvorrichtung 10b unterscheidet sich vorzugsweise von der in den Figuren 1 bis 3 dargestellten Schärfvorrichtung 10a durch eine Ausgestaltung der Betätigungseinheit 22b und der Begrenzungseinheit 24b. Die Betätigungseinheit 22b umfasst zumindest ein Betätigungselement 64b, das als translatorisch beweglich gelagerter Druckknopf ausgebildet ist. Die Begrenzungseinheit 24b umfasst zumindest zwei relativ zueinander schwenkbare und/oder drehbare Bewegungsübertragungselemente 34b, 36b, die mittels zumindest eines Fluiddämpferelements 30b der Begrenzungseinheit 24b bewegbar sind, wobei das Schleifelement 20b an zumindest einem der Bewegungsübertragungselemente 34b, 36b angeordnet ist. Das Betätigungselement 64b ist am Fluiddämpferelement 30b angeordnet, insbesondere in dieses integriert (vgl. Figuren 5 und 6). Vorzugsweise ist eines der Bewegungsübertragungselemente 34b, 36b als Zahnrad ausgebildet, insbesondere das weitere Bewegungsübertragungselement 36b. Das Bewegungsübertragungselement 34b, an dem das Schleifelement 20b fixiert ist, ist als schwenkbar gelagerter Hebel mit Verzahnungsabschnitt 104b ausgebildet. Der Verzahnungsabschnitt 104b ist zu einer Zusammenwirkung mit dem weiteren als Zahnrad ausgebildeten Bewegungsübertragungselement 36b vorgesehen. Eine Kolbenstange 74b des Fluiddämpferelements 30b weist einen Verzahnungsabschnitt 106b auf, der zu einer Zusammenwirkung mit dem weiteren als Zahnrad ausgebildeten Bewegungsübertragungselement 36b vorgesehen ist. Infolge einer translatorischen Bewegung der Kolbenstange 74b ist das als Zahnrad ausgebildete Bewegungsübertragungselement 36b drehbar. Infolge einer Drehung des weiteren als Zahnrad ausgebildeten Bewegungsübertragungsele- ments 36b ist das als Hebel ausgebildete Bewegungsübertragungselement 34b um eine Schwenkachse 78b schwenkbar. Infolge einer Schwenkbewegung des als Hebel ausgebildeten Bewegungsübertragungselements 34b ist das Schleifelement 20b an den Schneidstrang, insbesondere an das Schneidelement andrückbar. Hinsichtlich weiteren Merkmalen und Funktionen der in den Figuren 5 und 6 dargestellten Schärfvorrichtung 10b darf auf die Beschreibung der in den Figuren 1 bis 4 dargestellten Schärfvorrichtung 10a verwiesen werden, die zumindest im Wesentlichen analog auf die Schärfvorrichtung 10b anwendbar ist.