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Patent Searching and Data


Title:
SHELF BEARING SYSTEM
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2008/151720
Kind Code:
A1
Abstract:
In order to provide a shelf bearing system having shelf bearing mechanisms (1, 6) oriented in a substantially vertical fashion for accommodating shelf bearings in a substantially horizontal alignment, at least one shelf bearing (2), preferably shelf plates for placement on the shelf bearings (2), and at least one bus bar device (8) conveying at least one electrical conductor (26) for providing electricity to electrical consumers that may be placed near each shelf bearing (2) that is configured of few components and is usable in a particularly simple fashion, even in conjunction with standard shelf bearing systems, the invention proposes that the bus bar device (8) be disposed inside the shelf bearing mechanism (1, 6).

Inventors:
KRAUSE BERND (DE)
Application Number:
PCT/EP2008/004263
Publication Date:
December 18, 2008
Filing Date:
May 29, 2008
Export Citation:
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Assignee:
BRINKMANN WOLFGANG (DE)
KRAUSE BERND (DE)
International Classes:
A47B96/14; A47F5/10
Domestic Patent References:
WO2006067396A12006-06-29
Foreign References:
DE3439657A11986-04-30
DE20314260U12003-11-13
US20080043456A12008-02-21
Attorney, Agent or Firm:
KNOOP, Philipp et al. (Hamburg, DE)
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Claims:
PATENTANSPRüCHE

1. Etagenträgervorrichtung mit im wesentlichen vertikal orientierten Etagen-Aufnahmevorrichtungen (1 , 6) zur Aufnahme von Etagenträgern in im wesentlichen horizontaler Ausrichtung, mindestens einem Etagenträger (2), vorzugsweise Etagenplatten zur

Auflage auf die Etagenträger (2) sowie mindestens einer im wesentlichen vertikal ausgerichteten, mindestens einen elektrischen Leiter (26) führenden Stromschienenvorrichtung (8) zur elektrischen Versorgung von in einer Nähe jedes Etagenträgers (2) plazierbaren elektrischen Verbrauchern, d a d u r c h gekennzeichnet, dass die Stromschienenvorrichtung (8) innerhalb der Etagen- Aufnahmevorrichtung (1, 6) angeordnet ist.

2. Etagenträgervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Etagenträger (2) Mittel (9) zur elektrischen Kontaktierung mit dem elektrischen

Leiter (26) aufgrund des Anbringens in die Etagen- Aufnahmevorrichtung (1, 6) aufweist.

3. Etagenträgervorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel zur Kontaktierung als Stecker (5) ausgebildet sind.

4. Etagenträgervorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Stecker (5) ein Klemmgehäuse (10) zum Herstellen einer Klemmverbindung mit dem Etagenträger (2) aufweist.

5. Etagenträgervorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Etagen- Aufnahmevorrichtungen (1, 6) als Profilträger ausgebildet sind.

6. Etagenträgervorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Stromschienenvorrichtung als Drahtprofil (8), vorzugsweise einen Kupferdraht (26) aufweisend, ausgebildet ist.

7. Etagenträgervorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine außerhalb der Etagen-Aufnahmevorrichtung (1, 6) angeordnete Stromschienenvorrichtung (8) vorgesehen ist.

8. Etagenträgervorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Etagen-

Aufnahmevorrichtungen (1, 6) als Doppelprofilaufnahme (6) ausgestaltet sind, wobei innerhalb der Doppelprofilaufnahme (6) zwei Stromschienenvorrichtungen (8) angeordnet sind.

Description:

Etagenträgersystem

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Etagenträgervorrichtung mit im Wesentlichen vertikal orientierten Etagen-Aufnahmevorrichtungen zur Aufnahme von Etagenträgem in im Wesentlichen horizontaler Ausrichtung, mindestens einem Etagenträger, vorzugsweise

Etagenplatten zur Auflage auf die Etagenträger sowie mindestens einer im Wesentlichen vertikal ausgerichteten, mindestens einen elektrischen Leiter führenden Stromschienenvorrichtung zur elektrischen Versorgung von in einer Nähe jedes Etagenträgers platzierbaren elektrischen Verbrauchern.

Gattungsgemäße Etagenträgervorrichtungen werden insbesondere eingesetzt im Bereich der Warenpräsentation in Form von aus Profilrahmen modular aufgebauten Verkaufsregalen. Hier besteht der Bedarf, auf jeder Etagenplatte eine elektrische Spannung zur Verfügung zu haben. Diese dient beispielsweise zur Versorgung von auf den Etagenplatten angebrachten Leuchten zur Ausleuchtung der zu präsentierenden Ware. Wenn sich bei der zu präsentierenden Ware um Elektronikgüter, wie z. B. Rasierapparate oder Laptop-Rechnern handelt, ist die Spannungsversorgung erforderlich, um das zu präsentierende Produkt im Betrieb zu präsentieren. Aus ästhetischen Gründen besteht in diesem Bereich die Forderung, dass die Spannungsversorgung mit möglichst wenigen sichtbaren Kabelverbindungen erfolgt. Insbesondere ist es unerwünscht, dass einzelne Kabelstränge von einer Spannungsquelle zu jeder einzelnen Etagenplatte sichtbar geführt werden.

Daher weisen die gattungsgemäßen Etagenträgervorrichtungen eine Stromschienenvorrichtung auf, welche eine Stromversorgung der einzelnen Etagen der Etagenträgervorrichtung ohne separat verlaufende Kabel sicherstellt. Die Stromschiene ist zum einen Ende mit einer

externen Spannungsquelle verbunden und lässt sich bei den bekannten Etagenträgervorrichtungen der eingangs genannten Art als zusätzliches Bauteil an der Etagenträgervorrichtung in etwa in vertikaler Ausrichtung anbringen. Hierdurch lässt sich im Stand der Technik bei geeigneter Auslegung auf jeder Etage die erforderliche Spannung abgreifen, ohne dass ein Kabel direkt von der externen Spannungsquelle zu der Etagenplatte in ästhetisch unerwünschter Form geführt werden müsste.

Im Stand der Technik werden Etagenträgersysteme mit separaten Stromschienen eingesetzt. Nachteilig an den bekannten Etagenträgervorrichtungen ist, dass eine häufig vorhandene Rückwand, welche sich vertikal zwischen den Etagen-Aufnahmevorrichtungen befindet, speziell zur Aufnahme der zur Stromschiene angepasst werden muss. Die Verwendung von Standardregalsystemen wird hierdurch erschwert. Zum anderen ist der allgemeine Aufbau der Etagenträgervorrichtung gemäß Stand der Technik durch die Zahl der Einzelkomponenten verhältnismäßig komplex. Ferner ist häufig eine optimale sichtgeschützte Spannungszufuhr in vielen Fällen mit Nachteil nicht möglich.

Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, eine Etagenträgervorrichtung der eingangs genannten Art zur Vermeidung der genannten Nachteile zu verbessern. Insbesondere soll eine Etagenträgervorrichtung angegeben werden, welche aus weniger Bauteilen aufgebaut ist und die auch in Verbindung mit Standardetagenträgersystemen eingesetzt werden kann.

Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch eine

Etagenträgervorrichtung der eingangs genannten Art, bei der die Stromschienenvorrichtung innerhalb der Etagen-Aufnahmevorrichtung angeordnet ist. Der Vorteil dieser Anordnung ist, dass die Etagen-

Aufnahmevorrichtung gleichzeitig zur Stromzufuhr auf den Etagenplatten dient. Eine zusätzliche Stromschiene wie beim Stand der Technik kann somit mit Vorteil entfallen. Hierdurch lassen sich z. B. Standardrückwände ohne weitere Anpassungen zum Aufbau eines Etagenträgersystems einsetzen. Ferner ist mit Vorteil eine Spannungsversorgung für beispielsweise zu präsentierende Laptop-Rechner oder Rasierapparate auf den Etagenplatten besser zu realisieren, ohne dass Kabel in unerwünschter Weise sichtbar werden. Dies liegt daran, dass die weitere Spannungsverteilung z. B. innerhalb des Etagenträgers erfolgen kann, da die Stromschiene erfindungsgemäß innerhalb der Etagen- Aufnahmevorrichtungen angeordnet ist.

In vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass mindestens ein Etagenträger Mittel zur elektrischen Kontaktierung mit dem elektrischen Leiter aufgrund des Anbringens in die Etagen- Aufnahmevorrichtung aufweist. Hierdurch wird eine Weiterleitung durch die Stromschiene innerhalb der Etagen-Aufnahmevorrichtung geführten Spannung innerhalb der Etagenträgers automatisch beim Einsetzen des Etagenträgers in die Etagenträger-Aufnahmevorrichtung bewirkt. Es entfällt somit ein zusätzlicher Arbeitsgang zur Herstellung einer elektrischen Verbindung. Stattdessen wird mit Vorteil gemäß der

Erfindung die elektrische Verbindung gleichzeitig mit der mechanischen Verbindung beim Aufbau des Etagenträgersystems hergestellt.

Wenn in weiterer vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung die Mittel zur Kontaktierung als Stecker ausgebildet sind, ist eine sichere Weiterverteilung der elektrischen Versorgung von der Stromschiene innerhalb der Etagen-Aufnahmevorrichtung zum Etagenträger und den dort vorzugsweise aufliegenden Etagenplatten erzielbar.

Besonders bevorzugt ist es gemäß der Erfindung, wenn der Stecker ein Klemmgehäuse zum Herstellen einer Klemmverbindung mit dem Etagenträger aufweist. Bei geeigneter Auslegung des Klemmgehäuses können durch diese Maßnahme Standardetagenträgersysteme nachträglich mit aufklemmbaren Steckern ausgerüstet werden, um beispielsweise zu präsentierende Ware auf dem Etagenträgersystem mit elektrischer Spannung zu versorgen.

In vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass die Etagen-Aufnahmevorrichtungen als Profilträger ausgebildet sind. Durch diese Maßnahme kann mit Vorteil auf bewährte, gut verfügbare

Etagenträgersysteme zurückgegriffen werden, um zur erfindungsgemäßen Etagenträgervorrichtung zu gelangen. Insbesondere im Bereich der Warenpräsentation lässt sich durch ein Etagenträgersystem, welches erfindungsgemäß Profilträger als Etagen-Aufnahmevorrichtungen umfasst, ein vor Ort leicht auf- und abbaubares modulares Regalsystem bereitstellen.

Wenn die Stromschienenvorrichtung als Drahtprofil, vorzugsweise einen Kupferdraht aufweisend, ausgebildet ist, ist in anderer vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung eine zuverlässige Stromführung bei gleichzeitiger elektrischer Isolierung von dem Regalsystem selber realisierbar. Zusätzlich können mit Vorteil am Markt erhältliche Standardstromschienen eingesetzt werden.

Gemäß einer bevorzugten Variante der Erfindung ist mindestens eine außerhalb der Etagen-Aufnahmevorrichtung angeordnete Stromschienenvorrichtung vorgesehen. Die zusätzliche

Stromschienenvorrichtung kann in Ergänzung zu den erfindungsgemäß innerhalb der Etagenaufnahmevorrichtung angeordneten Stromschienen in herkömmlicher Weise zur Spannungsversorgung im Bereich der

Etagenplatten verwendet werden. Beispielsweise können auch mehrpolige Konstellationen realisiert werden gemäß dieser erfindungsgemäßen Variante.

In anderer vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung sind die Etagen- Aufnahmevorrichtungen als Doppelprofilaufnahme ausgestaltet, wobei innerhalb der Doppelprofilaufnahme zwei Stromschienenvorrichtungen angeordnet sind. In Anwendungen, in denen die mechanische Tragfähigkeit der Etagenträger besonders hoch sein muss, um beispielsweise schwere Ware zu repräsentieren, werden bei üblichen Etagenträgersystemen derartige Doppelprofilaufnahmen eingesetzt. Bei Verwendung im Zusammenhang mit der vorliegenden Erfindung kann hier eine zweipolige Spannungszufuhr realisiert werden, indem in jeder Teilaufnahme der Doppelprofilaufnahme jeweils eine Stromschiene geführt wird.

Die Erfindung wird in einer bevorzugten Ausführungsform unter

Bezugnahme auf eine Zeichnung beispielhaft beschrieben, wobei weitere vorteilhafte Einzelheiten den Figuren der Zeichnung zu entnehmen sind.

Funktionsmäßig gleiche Teile sind dabei mit denselben Bezugszeichen versehen.

Die Figuren der Zeichnung zeigen im Einzelnen:

Figur 1 : einen Vertikalschnitt durch eine erfindungsgemäße Etagenträgervorrichtung;

Figur 2: perspektivische Explosionsansicht eines Steckers als

Bestandteil der erfindungsgemäßen Etagenträgervorrichtung;

Figur 3: eine horizontale Schnittansicht durch die erfindungsgemäße Etagenträgervorrichtung gemäß Figur 1 , wobei der

Etagenträger von der Aufnahmevorrichtung entfernt angeordnet ist;

Figur 4: perspektivische Darstellung des Etagenträgers aus Figur 1 mit dem Stecker gemäß Figur 2, wobei zur Veranschaulichung der Etagenträger und der Stecker separat voneinander und von der Aufnahme dargestellt sind.

Die Figur 1 zeigt im oberen Teil den Ausschnitt eines erfindungsgemäßen Etagenträgersystems. In der Figur zu erkennen ist ein vertikal ausgerichteter Rückwandträger 1. Der Rückwandträger 1 ist ein gezacktes Winkelprofil. Im Rückwandträger 1 ist ein Etagenträger 2 eingesetzt. Der Etagenträger 2 besteht aus Aluminium. Im eingebauten Zustand steht der Etagenträger 2 im rechten Winkel zum Rückwandträger 1 und ist somit horizontal orientiert. Der Etagenträger 2 dient den in der Figur nicht dargestellten Etagenplatten zur Auflage. Die Verbindung zwischen dem Rückwandträger 1 und dem Etagenträger 2 entsteht durch das Zusammenwirken eines nach unten gerichteten Zapfens 3 des Etagenträgers 2 und einer entsprechenden Aussparung 4 im Rückwandträger 1. Der Etagenträger 2 und der Rückwandträger 1 entsprechen dem Fachmann wohl bekannten Systemregalelementen. An einem dem Rückwandträger 1 zugewandten Ende des Etagenträgers 2 ist ein elektrischer Kontaktstecker 5 befestigt.

Der Rückwandträger 1 ist von einem XT-Trägerprofil 6 aus Kunststoff eingefasst. Das Kürzel „XT" deutet im Rahmen dieser Erfindung an, daß das jeweilige Bauteil in einem Extrusionsverfahren als Extrusionsteil hergestellt ist. Man erhält gemäß der Erfindung dadurch, daß der Rückwandträger durch das XT-Trägerprofil 6 eingefaßt ist, eine ästhetische, besonders schlanke Ausführung eines Etagenträgersystems.

Hierbei wird das Trägerprofil 1 aus Aluminium im hinteren Bereich durch das umgebende XT-Trägerprofϊl 6 optisch verblendet.

In einer Rückseite 7 des XT-Trägerprofils 6 ist ein XT-Drahtprofil 8 vertikal ausgerichtet angeordnet. Bei dem Drahtprofil kann beispielsweise eine handelsübliche Niedervoltflachschiene verwendet werden. Hier kann es sich um ein Bauteil mit stranggepresstem Aluminiumprofil handeln, bei dem ein Kunststoffprofil mit einem eingebetteten Kupferleiter eingeschlossen ist. Derartige Bauteile sind mit vorgestanzten Befestigungslanglöchern verfügbar, um die Montage zu erleichtern. Für derartige Stromschienen ist umfangreiches Zubehör erhältlich, wie z. B. Einspeiser, elektrische Längsverbinder, Endkappen und ähnliches.

Der Kontaktstecker 5 am Ende des Etagenträgers 2 weist insbesondere ein Kontaktschwert 9 auf. Das Kontaktschwert 9 ragt über den Kontaktstecker 5 und den Etagenträger 2 in Längsrichtung über diesen hinaus. Wie in dem unteren Teil der Figur 1 , welche eine Detaildarstellung des im oberen Figurenbereiches eingekreisten Bereich darstellt, zu erkennen, ragt ein Ende des Kontaktschwerts 9 des Kontaktsteckers 5 im eingebauten Zustand des Etagenträgers 2 in den Rückwandträger 1 und in das Drahtprofil 8 hinein. Hierdurch wird ein elektrischer Kontakt zwischen dem Drahtprofil 8 und dem Kontaktschwert 9 hergestellt.

Die Figur 2 zeigt in einer Detaildarstellung den Kontaktstecker 5 aus Figur 1. In Figur 2 ist der Kontaktstecker 5 als Einzelbauteil in einer Art Explosionsdarstellung getrennt von dem Etagenträger 2 dargestellt. Wie in der Figur 2 zu erkennen, besteht der Kontaktstecker 5 aus einem Steckergehäuse 10 mit weiteren Komponenten. Das Steckergehäuse 10 ist einstückig ausgebildet. Es besteht aus zwei miteinander über ein Biegegelenk 11 verbundenen Schenkeln 12, 13.

Der Schenkel 12 weist eine im Wesentlichen rechteckige Außenfassung

14 zur Aufnahme des Kontaktschwerts 9 auf. Die Außenfassung 14 weist in Längsrichtung dieses Schenkels 12 zwei gegenüberliegende spaltartige öffnungen 15 auf. Der Schenkel 12 ist zwischen der Außenfassung 14 und dem Biegegelenk 11 mit einer Kontaktbohrung 16 versehen.

Der zweite Schenkel 13 des Steckergehäuses 10 weist an dem dem Biegegelenk 11 abgewandten Ende eine Innenfassung 17 auf. Die Innenfassung 17 weist ebenfalls in Längsrichtung spaltartige öffnungen

15 für das Kontaktschwert 9 auf. Abmessungen der im Wesentlichen rechteckigen Linienfassung 17 sind so gewählt, dass die Innenfassung 17 durch Aufeinanderklappen des Schenkels 12 auf den Schenkel 13 durch Verbiegen des Biegegelenkes 11 in die Außenfassung 14 formschlüssig eingepresst wird. Das Kontaktschwert 9 ist mit einer Stahlfeder 18 überstülpt.

Zum Einbau des Kontaktschwerts 9 wird dieses in die Innenfassung 17 des Schenkels 13 derart eingesetzt, dass ein kürzerer Abschnitt 19 des Kontaktschwerts 9 durch eine der spaltartigen öffnungen 15 über das Steckergehäuse 10 hinausragt. Auf der anderen Seite erstreckt sich ein längerer, entgegengesetzter Abschnitt 20 des Kontaktschwerts 9 in diesem eingebauten Zustand durch eine entgegengesetzte spaltartige öffnung 15 in Richtung des Biegegelenks 11. Durch den derartigen Einbau des Kontaktschwerts 9 in die Innenfassung 17 des Schenkels 13 des Steckergehäuses 10 wird das Kontaktschwert 9 durch das Zusammenwirken eines Querabschnittes 21 mit der Innenfassung 17 auf der einen Seite und die Rückstellkraft der auf den Längsabschnitt 20 aufgestülpten Stahlfeder 18 gegenüber der Innenfassung 17 auf der anderen Seite eingeklemmt.

Die Längsachse 20 des Kontaktschwerts 9 weist eine Bohrung 22 auf. Im eingebauten Zustand des Kontaktschwerts 9 in das Steckergehäuse 10 ist die Bohrung 22 in dem Längsabschnitt 20 des Kontaktes 9 in Deckung mit der Kontaktbohrung 16 in dem Schenkel 12 des Steckergehäuses 10. Die Bohrung 22 im Kontaktschwert 9 dient im Gebrauch zur Aufnahme eines nur schematisch dargestellten Steckers 23. Der Stecker ist nicht Bestandteil des Kontaktsteckers 5.

Die Figur 3 zeigt den Kontaktstecker 5 aus Figur 2 in einer Schnittansicht in einem mit dem Etagenträger 2 montierten Zustand. Es ist insbesondere zu erkennen, dass das Steckergehäuse 10 den Etagenträger 2 umschließt und auf diese Weise mit diesem fest verbunden ist. Das Umschließen erfolgt durch Einschieben des aufgeklappten Steckergehäuses 10, in einem Zustand wie in Figur 2 dargestellt in eine Aufnahme 24 innerhalb des Etagenträgers 2. Es ist deutlich zu erkennen in Figur 3, dass der Längsabschnitt 19 des Kontaktschwerts 9 über das Steckergehäuse 10 hinausragt.

Im unteren Teil der Figur 3 ist in derselben Perspektive und in einer horizontalen Schnittansicht wie in dem oberen Teil der Figur 3 die Baugruppe bestehend aus dem Rückwandträger 1 , dem XT-Trägerprofil 6 sowie dem Drahtprofil 8 gemäß Figur 1 veranschaulicht. Wie in dieser horizontalen Schnittansicht ersichtlich, ist das XT-Trägerprofil als Doppelaufnahme zur Aufnahme eines Paares von Etagenträgern 2 in einem Paar Rückwandträger 1 ausgebildet. Die Rückwandträger 1 sind mit ihren 90° abgewinkelten Aufnahmezapfen 3 in das XT-Trägerprofil 6 als Paar aufgenommen. Zur Rückseite 7 jedes Aufnahmeabschnittes des XT-Trägerprofils 6 hin ist im Inneren des XT-Trägerprofils 6 jeweils das Drahtprofil 8 angeordnet. In einer vertikalen Längsrichtung jedes Drahtprofils 8 verlaufenden Kerbe 25 ist jeweils ein Kupferdraht 26 geführt.

Durch eine gestrichelte Linie 27 ist in Figur 3 angedeutet, wie einer der Etagenträger 2, welcher mit dem Kontaktstecker 5 versehen ist, in das XT- Trägerprofil 6 mit dem Rückwandträger 1 und dem dahinter angeordneten Drahtprofil 8 einzuführen ist.

Schließlich zeigt Figur 4 in perspektivischer Ansicht die Verhältnisse aus Figur 1 zur weiteren Verdeutlichung. In der Figur 4 ist jedoch im Unterschied zu Figur 1 aus darstellerischen Gründen der Etagenträger 2 nicht in den Rückwandträger 1 eingesetzt. Ferner ist der Kontaktstecker 5 nicht in den Etagenträger 2 eingebaut. Stattdessen sind die genannten Bauteile getrennt voneinander in einer Art Explosionsdarstellung zu erkennen.

Um das erfindungsgemäße Etagenträgersystem mit elektrischer Versorgung in Betrieb zu nehmen, wird eine Anzahl von XT-Trägerprofilen 6 in einem gewünschten Abstand zueinander an einer Rückwand, welche in den Figuren nicht dargestellt ist, angebracht. Das XT-Trägerprofil 6 wird ferner mit Rückwandträgern 1 versehen, welche zur Aufnahme der Etagenträger 2 dienen. Die Etagenträger 2 dienen dann zur Aufnahme von in den Figuren nicht dargestellten Etagenböden.

Jeder Etagenträger 2 wird anschließend mit einem Kontaktstecker 5 versehen. Zu diesem Zweck wird der Kontaktstecker 5 im aufgeklappten Zustand (vergleiche Figur 2) mit dem in den Innenrahmen 17 eingesetzten Kontaktschwert 9 durch die Aufnahmen 24 in den Etagenträger 2 durchgesteckt. Dabei wird der Schenkel 12 des Steckergehäuses 10 durch die Aufnahme 24 gesteckt, bis das Biegegelenk 11 erreicht ist. Anschließend wird das Biegegelenk 11 ausgelenkt, um die Außenfassung 14 in dem Schenkel 12 des Steckergehäuses 10 mit der Innenfassung 17 in dem anderen Schenkel 13 des Steckergehäuses 10 zusammenzustecken. Der Stegbereich 28 hinter der Aussparung 24 in

dem Etagenträger 2 wird hierdurch von dem Steckergehäuse 10 eingeklemmt. Dadurch ist der Kontaktstecker 5 fest mit dem Etagenträger 2 verbunden. In diesem Zustand ragt das Kontaktschwert 9 mit dem Abschnitt 19 über den Etagenträger 2 hinaus.

Nun wird der Etagenträger 2 mit dem angeklemmten Kontaktstecker 5 wie beim normalen Aufbauen eines Etagenträgersystems mit dem Zapfen 3 in die entsprechenden Aussparungen 4 im Rückwandträger 1 eingehängt. Dadurch, dass der Abschnitt 19 des Kontaktschwerts 9 des Kontaktsteckers 5 über den Etagenträger 2 hinausragt, wird beim mechanischen Befestigen des Etagenträgers 2 an dem Rückwandträger 1 das Kontaktschwert 9 mit dem Abschnitt 19 in die Kerbe 25 des Drahtprofils 8 eingeführt. Hierdurch wird eine elektrisch leitende Verbindung zwischen dem in der Kerbe 25 befindlichen Kupferdraht 26 und dem Kontaktschwert 9 hergestellt.

In Folge dessen kann bei entsprechender Verbindung des Kupferdrahtes 26 des Drahtprofils 8 mit einer Spannungsquelle ein Spannung tragender Kontakt abgegriffen werden, indem ein auf der Etagenplatte befindlicher Stecker 23 durch die Kontaktbohrung 16 in die Bohrung 22 des Kontaktschwerts 9 eingesteckt wird. Die Kabelführung des Steckers 23 kann hier beispielsweise unterhalb einer auf den Etagenträger 2 aufzusetzenden Etagenplatte erfolgen und somit dem Sichtzugriff entzogen sein, wie bei der Warenpräsentation erwünscht.

Die Kontaktierung erfolgt beim Aufbau des Etagenträgersystems automatisch beim mechanischen Anbringen des Etagenträgers 2. Es ist mit Vorteil eine separate Stromschiene in der Rückwand des

Etagenträgersystems entbehrlich. Durch die Eigenschaft des XT- Trägerprofils 6, eine Doppelaufnahme zur Aufnahme von zwei Etagenträgern 2 zu sein, kann z. B. eine zweipolige Versorgung aufbaut

werden. Der Kupferdraht 26 in dem Drahtprofil 8 beispielsweise innerhalb des linken Rückwandträgers 1 kann hier z. B. positiv geschaltet werden wohingegen der Kupferdraht 26 im Drahtprofil 8 innerhalb des rechten Rückwandträgers 1 kann negativ geschaltet werden kann. Ebenso ist eine dreipolige Beschattung in analoger Weise realisierbar.

Somit ist gemäß der Erfindung eine Etagenträgervorrichtung vorgeschlagen, die einen besonders ästhetischen Aufbau ermöglicht, da in der Rückwand keine zusätzlichen Stromschienen oder ähnliches erforderlich sind. Die Montage eines solchen Etagenträgersystems, beispielsweise zu Zwecken der Warenpräsentation, wobei die zu präsentierte Ware mit elektrischer Spannung versorgt werden soll, ist besonders einfach möglich. Dies ist darauf zurückzuführen, dass beim mechanischen Befestigen der Etagenträger 2 an dem Rückwandträger 1 automatisch auch eine Kontaktierung des am Etagenträger 2 befestigten Steckers erfolgt. Dies wird in überraschend einfacher Weise dadurch erreicht, dass das Drahtprofil 8 innerhalb des Systems aus Rückwandträger und XT-Trägerprofil angeordnet ist.

BEZUGSZEICHENLISTE

1 Rückwandträger

2 Etagenträger

3 Zapfen

4 Aussparung

5 Kontaktstecker

6 XT-Trägerprofil

7 Rückseite

8 Drahtprofil

9 Kontaktschwert

10 Steckergehäuse

11 Biegegelenk

12 Schenkel

13 Schenkel

14 Außenfassung

15 spaltartige öffnungen

16 Kontaktbohrung

17 Innenfassung

18 Stahlfeder

19 Abschnitt

20 Abschnitt

21 Querabschnitt

22 Bohrung

23 Stecker

24 Aufnahme

25 Kerbe

26 Kupferdraht

27 gestrichelte Linie

28 Stegbereich