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Patent Searching and Data


Title:
SHELF CARRIER AND SHELF ARRANGEMENT
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2011/012122
Kind Code:
A9
Abstract:
The invention relates to a shelf carrier (1), comprising an insertion pot (2), which has a T-shaped suspension opening on a side wall (6), said T-shaped suspension opening being formed by a longitudinal slit (7) extending parallel to the pot axis (M) and a transverse slit (8) extending perpendicularly thereto, the longitudinal slit (7) being open at the end thereof facing away from the transverse slit (8), wherein in the insertion pot (2) a slider (4) is adjustably supported perpendicular to the longitudinal slit (7), a longitudinal slit (10) being formed on the slider (4), said longitudinal slit extending parallel to the longitudinal slit (7) of the insertion pot (2) and is open at the end thereof facing away from the transverse slit (8) of the insertion pot (2) and forms a common insertion slit together with the longitudinal slit (7) of the insertion pot (2) in a center position of the slider (4), and wherein the slider (4) can be locked with the insertion pot (2) in the center position and/or in end positions transversely shifted to both sides of said center position.

Inventors:
WALZ, Rüdiger (Theresienstraße 3, Haigerloch, 72401, DE)
Application Number:
DE2010/050037
Publication Date:
April 24, 2014
Filing Date:
June 17, 2010
Export Citation:
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Assignee:
HÄFELE GMBH & CO KG (Adolf-Häfele-Str. 1, Nagold, 72202, DE)
WALZ, Rüdiger (Theresienstraße 3, Haigerloch, 72401, DE)
International Classes:
A47B96/06
Attorney, Agent or Firm:
KOHLER SCHMID MÖBUS PATENTANWÄLTE (Ruppmannstrasse 27, Stuttgart, 70565, DE)
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Claims:
Patentansprüche 1 . Tablarträger (1 ) mit einem Einbautopf (2), der an einer Seitenwand (6) eine T-förmige Einhängeöffnung aufweist, weiche durch einen paraliel zur Topfachse (M) verlaufenden Längsschlitz (7) und einen dazu rechtwinklig verlaufenden Querschlitz (8) gebildet ist, wobei der Längsschlitz (7) an seinem dem Querschlitz (8) abgewandten Ende offen ist,

dadurch gekennzeichnet,

dass im Einbautopf (2) ein Schieber (4) quer zum Längsschlitz (7) verschiebbar gelagert ist, wobei an dem Schieber (4) ein Längsschlitz (10) ausgebildet ist, der parallel zum Längsschlitz (7) des Einbautopfes (2) verläuft und an seinem dem Querschlitz (8) des Einbautopfes (2)

abgewandten Ende offen ist sowie in einer Mittenstellung des Schiebers (4) zusammen mit dem Längsschlitz (7) des Einbautopfes (2) einen

gemeinsamen Einführschlitz bildet, und dass der Schieber (4) in der Mittenstellung und/oder in hierzu beiderseitig querverschobenen

Endstellungen mit dem Einbautopf (2) verrastbar ist. 2. Tablarträger nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass der

Längsschlitz (10) des Schiebers (4) auf Höhe des Querschlitzes (8) des Einbautopfes (2) in einer kreisrunden Öffnung (11) endet. 3. Tablarträger nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der

Längsschlitz (10) des Schiebers (4) am Übergang zu der kreisrunden Öffnung (11) zu beiden Seiten jeweils eine Rastnase (12) aufweist. 4. Tablarträger nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch

gekennzeichnet, dass sich der Längsschlitz (10) des Schiebers (4) ausgehend von seinem offenen Ende in Richtung auf sein anderes Ende hin verjüngt.

5. Tablarträger nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Einbautopf (2) und der Schieber (4) Rastnasen (13) und Rastaufnahmen (14) zum gegenseitigen Verrasten in der

Mittenstellung und/oder in den querverschobenen Endstellungen aufweisen. 6. Tablarträger nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch

gekennzeichnet, dass die Breiten der Längsschiitze (7, 10) gleich oder zumindest annähernd gleich sind. 7. Tablarträger nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch

gekennzeichnet, dass der Schieber (4) an dem offenen Ende seines

Längsschlitzes (10) eine Aufnahmeöffnung (19) aufweist. 8. Tablarträger nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch

gekennzeichnet, dass der Einbautopf (2) mantelseftig umlaufende Rippen (31) aufweist. 9. Tablarträger nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch

gekennzeichnet, dass der Einbautopf (2) radial nach außen vorstehende Rastfedern aufweist. 10. Tablarträger nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch

gekennzeichnet, dass der Schieber (4) unverlierbar im Einbautopf (2) gehalten ist. 1 1 . Tablarträger nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch

gekennzeichnet, dass der Einbautopf (2) und der Schieber (4) über eine oder mehrere Sollbruchstellen (30) in einem Arbeitsgang zusammenhängend gefertigt sind. 12. Tablarträger nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch

gekennzeichnet, dass der Einbautopf (2) und der Schieber (4) im

Spritzgussverfahren aus Kunststoff gefertigt sind.

13. Tablaranordnung mit einem Tablar (40), das an seinen beiden Tablarenden beidseitig jeweils einen Tablarträger (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche aufweist, und mit vier Montagebolzen (15), in denen das Tablar (1 ) mit seinen vier Tablarträgern (1 ) eingehängt ist, wobei sich die Schieber (4) der an dem einen Tablarende vorgesehenen Tablarträger (1) in der Mittenstellung befinden und sich die Schieber (4) der an dem anderen Tablarende vorgesehenen Tablarträger (1) in ihrer in Richtung zu den anderen Tablarträgern (1 ) hin querverschobenen Endstellung befinden, in der der Tablarträger (1) an seinem Montagebolzen (15) entgegen der Einhängerichtung verriegelt ist.

Description:
Tablarträger und Tablaranordnung

Die Erfindung betrifft einen Tablarträger mit einem Einbautopf, der an einer Seitenwand eine T-förmige Einhängeöffnung aufweist, welche durch einen parallel zur Topfachse verlaufenden Längsschlitz und einen dazu rechtwinklig

verlaufenden Querschlitz gebildet ist, wobei der Längsschlitz an seinem dem Querschlitz abgewandten Ende offen ist, sowie eine Tablaranordnung mit einem Tablar, das an seinen beiden Tablarenden beidseitig jeweils einen Tablarträger aufweist.

Derartige Tabiarträger werden zum Einhängen von Tablaren, wie z.B. Fach- oder Regalböden, zwischen zwei Regalseitenwände eingesetzt. Dazu werden vier Tabllrträger in entsprechende Aufnahmen auf der Unterseite der Tablare eingesetzt, und dann wird das Tablar mit seinen Tablarträgern auf Stifte bzw. Bolzen der Regalseitenwände eingehängt.

Aus dem Stand der Technik sind zunächst einfache Tablarträger mit einseitig offenen Einhängeschlitzen bekannt, die am vorderen und hinteren Tablarende jeweils beidseitig in die Unterseite des Tablars eingesetzt werden. Allerdings hat dieser einfache Tablarträger den Nachteil, dass bei entsprechend hoher

Belastung des vorderen Tablarendes der hintere Tablarträger und damit das hintere Tablarende vom zugehörigen hinteren Montagebolzen abheben und folglich das Tablar verkippen kann.

Um ein Verkippen des eingehängten Tablars zu verhindern, ist es aus dem Stand der Technik bekannt, am vorderen und am hinteren Tablarende unterschiedliche Tablarträger einzusetzen. Während die beiden vorderen Tabiarträger (also die Tablarträger, die einer Regalrückwand am nächsten liegen) zur Aufnahme der Bolzenköpfe weiterhin lediglich einen einseitig offenen Einhängeschlitz aufweisen, weisen die beiden hinteren Tablarträgern (also die Tablarträger, die der sichtbaren Tablarvorderkante am nächsten liegen) eine T-förmige Einhängeöffnung auf, die durch den einseitig offenen Einhängeschlitz (Längsschlitz) und einen dazu beidseitig verlaufenden Querschlitz gebildet ist. Das Tablar wird zunächst mit seinen hinteren Tablarträgern, genauer gesagt mit seinen Längsschlitzen, in die hinteren Montagebolzen eingehängt und anschließend nach hinten verschoben, wodurch sich der hintere Montagebolzen nun im Querschlitz befindet und der hintere Tabiarträger am hinteren Montagebolzen entgegen der Einhängerichtung gesichert ist. Der hintere Montagebolzen bildet die Drehachse, um die dann das Tablar mit seinem vorderen Tablarende heruntergeschenkt wird, bis der vordere Tablarträger mit seinem Längsschlitz in den vorderen Montagebolzen eingehängt ist. Das eingehängte Tablar ist durch den entgegen der Einhängerichtung gesicherten hinteren Tablarträger verkippsicher befestigt. Allerdings haben die unterschiedlichen vorderen und hinteren Tablarträger folgende Nachteile:

- Beim Einsetzen der Tablarträger ist stets darauf zu achten, dass die hinteren Tabiarträger am hinteren Tablarende und die vorderen Tablarträger am vorderen Tablarende in die Ausnehmungen des Tablars eingesetzt werden. Andernfalls kann das Tablar entweder nicht eingehängt werden oder im eingehängten Zustand vor- und zurückgeschoben werden. Das Herauslösen falsch eingesetzter Tablarträger verbunden mit einem erneuten Einsetzen ist aufwändig, zeitraubend und unkomfortabel.

- Die Fertigung bzw. Herstellung zweier unterschiedlicher Tablarträger sowie das Kontrollieren, dass pro ausgelieferter Einheit immer die richtigen Paare von vorderen und hinteren Tablarträgern mitgeliefert werden, sind ebenfalls zeit- und kostenaufwändig.

Demgegenüber ist es die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Tablarträger der eingangs genannten Art dahingehend weiterzubilden, dass er sowohl als vorderer als auch als hinterer Tablarträger eingesetzt werden kann und dennoch das Verkippen oder Verschieben eines eingehängten Tablars sicher verhindert.

Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, dass im Einbautopf ein Schieber quer zum Längsschlitz verschiebbar gelagert ist, wobei an dem Schieber ein Längsschlitz ausgebildet ist, der parallel zum Längsschlitz des Einbautopfes verläuft und an seinem dem Querschlitz des Einbautopfes abgewandten Ende offen ist sowie in einer Mittenstellung des Schiebers zusammen mit dem Längsschlitz des

Einbautopfes einen gemeinsamen Einführschlitz bildet, und dass der Schieber in der Mittenstellung und/oder in hierzu beiderseitig querverschobenen

Endstellungen mit dem Einbautopf verrastbar ist.

Der erfindungsgemäße Tablarträger weist, wenn sich sein Schieber in seiner Miltenstellung befindet, lediglich den gemeinsamen Einführlängsschiitz auf und entspricht von seiner Funktion somit dem oben beschriebenen vorderen

Tablarträger des Stands der Technik. Der erfindungsgemäße Tablarträger weist, wenn sich sein Schieber in seiner querverschobene Endstellung befindet, eine T- förmige Einhängeöffnung auf und entspricht von seiner Funktion somit dem oben beschriebenen hinteren Tablarträger des Stands der Technik. Der

erfindungsgemäße Tablarträger kann also - abhängig von seiner Schieberposition

- wahlweise als vorderer oder hinterer Tablarträger eingesetzt werden.

Zum Montieren eines Tablars mit erfindungsgemäßen Tablarträgern werden vier erfindungsgemäße Tablarträger in die dafür vorgesehenen Aufnahmen auf der Unterseite des Tablars eingesetzt, wobei sich die Schieber aller Tablarträger in ihrer Mittenstellung befinden. Dann werden zunächst die beiden hinteren

Tablarträger mit ihrem gemeinsamen Einführlängsschlitz in die hervorstehenden hinteren Bolzen eingehängt. Dann wird das Tablar nach hinten geschoben, bis sich die hinteren Bolzen jeweils am vorderen Ende des Querschlitzes befinden und dadurch die beiden hinteren Tablarträger an den hinteren Bolzen entgegen der Einhängerichtung verriegelt sind. Durch eine Schwenkbewegung des Tablars um die hinteren Bolzen werden die beiden vorderen Tablarträger mit ihrem gemeinsamen Einführlängsschlitz in die vorderen Bolzen eingehängt, so dass sich das Tablar nun in seiner horizontalen Endposition befindet. In dieser Endposition sind die Schieber der vorderen Tablarträger in der Mittensteliung und die Schieber der hinteren Tablarträger in der querverschobenen bzw. verriegelten Endstellung. Die an den hinteren Bolzen mittels ihrer Schieber verriegelten hinteren

Tablarträger verhindern somit, dass das Tablar vom hinteren Bolzen abheben und somit verkippen kann.

In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung weist endet der

Längsschlitz des Schiebers auf Höhe des Querschlitzes des Einbautopfes in einer kreisrunden Öffnung, die zur insbesondere spielfreien Aufnahme eines Montagebolzens dient. Vorzugsweise weist der Längsschlitz des Schiebers am Übergang zu der kreisrunden Öffnung zu beiden Seiten jeweils eine Rastnase auf, um den aufgenommenen Montagebolzen in der kreisrunden Öffnung zu verrasten. Bevorzugt verjüngt sich der Längsschlitz des Schiebers ausgehend von seinem offenen Ende in Richtung auf sein anderes Ende hin, um so einen Einführkonus für den Montagebolzen zu bilden.

In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform weisen der Einbautopf und der Schieber Rastnasen und Rastaufnahmen zum gegenseitigen Verrasten in der Mittensteliung und/oder in den querverschobenen Endstellungen auf. Die

Rastnasen und Rastaufnahmen können beim Einsetzen des Schiebers in den Einbautopf auch als Führungen dienen. Vorzugsweise weist der Einbautopf mantelseitig umlaufende Rippen auf, die sich - im Falle von Tablaren aus Holz - wie rückhaltende Widerhaken in die

Bohrungswandung der Tablare eindrücken und so den Einbautopf im Tablar sicher befestigen. Alternativ oder zusätzlich kann der Einbautopf, z.B. im Bereich seines Topfbodens, radial nach außen vorstehende Rastfedern aufweisen, die z.B. im Falle von Tablaren aus Blech in entsprechende Schlitze oder Öffnungen des Tablars verrasten und so den Einbautopf im Tablar ebenfalls befestigen.

Vorteilhaft ist der Schieber unverlierbar im Einbautopf gehalten, wodurch der Tablarträger als fertige Einheit ausgeliefert werden kann, bei der einzelne Teile nicht durch ungeschickte Handhabung verloren gehen können. Beim Einsetzen des Schiebers in den Einbautopf kann der Schieber beispielsweise am

Einbautopf verrasten. Bei einer ganz besonders bevorzugten Ausführungsform sind der Einbautopf und der Schieber über eine oder mehrere Sollbruchstellen in einem

Arbeitsgang zusammenhängend gefertigt. Dadurch ist es beispielsweise möglich, den Schieber und den Einbautopf zunächst als ein (über die

Sollbruchstellen) zusammenhängendes Spritzgussteil zu fertigen. Diese

Ausführungsform ermöglicht eine kostengünstige Fertigung des

erfindungsgemäßen Tablarträgers. Durch Hineindrücken des Schiebers in die Topföffnung des Einbautopfs werden dann die eine oder die mehreren

Solibruchstellen zerstört, sodass der Schieber ohne Probleme in den

Einbautopf eingesetzt werden kann.

Vorzugsweise sind der Einbautopf und der Schieber im Spritzgussverfahren aus Kunststoff gefertigt, und zwar entweder als zwei separate Teile oder als ein über Soll bruchsteilen noch zusammenhängendes Spritzgussteil. Die Erfindung betrifft auch eine Tablaranordnung mit einem Tablar, das an seinen beiden Tablarenden beidseitig jeweils einen wie oben beschriebenen Tablarträger aufweist, und mit vier Montagebolzen, in denen das Tablar mit seinen vier

Tablarträgern eingehängt ist, wobei sich die Schieber der an dem einen

Tablarende vorgesehenen Tablarträger in der Mittenstellung befinden und sich die Schieber der an dem anderen Tablarende vorgesehenen Tablarträger in ihrer in Richtung zu den anderen Tablarträgern hin querverschobenen Endstellung befinden, in der der Tablarträger an seinem Montagebolzen entgegen der Einhängerichtung verriegelt ist.

Weitere Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der Beschreibung und der Zeichnung. Ebenso können die vorstehend genannten und die noch weiter ausgeführten Merkmale erfindungsgemäß jeweils einzeln für sich oder zu mehreren in beliebigen Kombinationen Verwendung finden. Die gezeigten und beschriebenen Ausführungsformen sind nicht als abschließende Aufzählung zu verstehen, sondern haben vielmehr beispielhaften Charakter für die Schilderung der Erfindung.

Die Erfindung ist in den Zeichnungen dargestellt und wird anhand

Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es zeigt: Fig. 1 eine perspektivische Ansicht des erfindungsgemäßen Tablarträgers mit einem Einbautopf und einem in einer Mittenstellung positionierten Schieber;

Fig. 2 die Unteransicht des Tablarträgers aus Fig. 1 ;

Fig. 3 die Draufsicht auf den Tablarträger aus Fig. 1 , wobei ein

Montagebolzen in den Tablarträger eingesetzt ist;

Fig. 4 einen Längsschnitt durch den Tablarträger und den Montagebolzen in einer Schnittansicht gemäß IV-IV in Fig. 3;

Fig. 5 einen Längsschnitt durch den Tablarträger und den Montagebolzen in einer Schnittansicht gemäß V-V in Fig. 3;

Fig. 6 den Tablarträger mit dem in eine Endstellung querverschobenen

Schieber in einer perspektivischen Ansicht analog zu Fig. 1;

Fig. 7 die Unteransicht des Tablarträgers aus Fig. 6;

Fig. 8 die Draufsicht auf den Tablarträger aus Fig. 6, wobei ein

Montagebolzen in den Tablarträger eingesetzt ist;

Fig. 9 einen Längsschnitt durch den Tablarträger und den Montagebolzen in einer Schnittansicht gemäß IX-IX in Fig. 8; Fig. 10 den erfindungsgemäßen Tablarträger, bei dem der Einbautopf und der Schieber mitteis Sollbruchstelien einteilig gefertigt sind, in einer perspektivischen Ansicht analog zu Fig. 1;

Fig. 11 den Tablarträger aus Fig. 10 in einer weiteren perspektivischen

Ansicht; und

Fig. 12 ein mit den erfindungsgemäßen Tablarträgern bestücktes Tablar im nicht eingehängten Zustand (Fig. 12a) und im eingehängten Zustand (Fig. 12b), jeweils in einer schematischen Seitenansicht. Der in Fig. 1 gezeigte Tablarträger 1 wird in eine Bohrung im Boden eines Tablars eingesetzt und dient zum Einhängen des Tablars an einen Montagebolzen einer Regalseitenwand.

Der Tablarträger 1 umfasst einen Einbautopf 2 mit einer Topföffnung 3 sowie einen Schieber 4, der in die Topföffnung 3 eingesetzt und darin querverschiebbar (Doppelpfeil 5) gelagert ist An einer planen Seitenwand 6 seiner ansonsten zylindrischen Mantelfläche weist der Einbautopf 2 eine - in Fig. 1 auf dem Kopf stehend gezeigte - T-förmige Einhängeöffnung auf, die sich aus einem parallel zur Topfachse M verlaufenden Längsschlitz 7 und einem dazu rechtwinklig verlaufenden, beidseitigen Querschlitz 8 zusammensetzt. Der Längsschlitz 7 ist an seinem dem Querschlitz 8 abgewandten Ende, also in Fig. 1 nach oben hin, offen. Der Querschlitz 8 ist parallel zur Bodenseite des Einbautopfs 2 ausgerichtet. Die Breiten der beiden Längsschlitze 7, 10 sind gleich oder zumindest annähernd gleich. Die Oberseite des Einbautopfs 2 weist - außer an der planen Seitenwand 6 - einen umlaufenden Kragen 9 auf, mit dem der in die Bohrung des Tablars eingesetzte Einbautopf 2 an der Tablarunterseite anliegt. Wie in Fig. 1 gezeigt, ist der Schieber 4 ebenfalls hohl oder topfförmig und mit etwa rechteckigem

Querschnitt ausgebildet. Alternativ kann der Schieber 4 auch als Platte

ausgebildet sein.

In Fig. 1 ist der Schieber 4 in seiner Mittenstellung gezeigt, in der ein nach oben offener Längsschlitz 10 des Schiebers 4 zusammen mit dem Längsschlitz 7 des Einbautopfs 2 einen gemeinsamen Einführschlitz bildet. Ausgehend von seinem oberen offenen Ende verjüngt sich der Längsschlitz 10 des Schiebers 4 nach unten, bis er sich auf Höhe des Querschützes 8 in eine kreisrunde Öffnung 11 verbreitert. Durch den Übergang von der Verjüngung zu der kreisrunden Öffnung 11 weist der Schieber 4 zu beiden Seiten des Längsschlitzes 10 jeweils eine Rastnase 12 auf. Ausgehend von der gezeigten Mittenstellung kann der Schieber 4 nach beiden Seiten jeweils in eine Endstellung querverschobenen werden.

Wie in Fig. 2 gezeigt, weist der Schieber 4 zwei in Querrichtung 5 beabstandete Rastnasen 13 auf, die in der Mittenstellung in zwei entsprechende

Rastaufnahmen bzw. -mulden 14 des Einbautopfes 2 verrastet sind. Alternativ oder zusätzlich kann der Schieber 4 auch in seinen beiden Endstellungen mit dem Einbautopf 2 verrastet sein. z.B. indem die Rastnasen 13 mit dort vorgesehenen Rastmulden des Einbautopfes 2 verrasten. Fign. 3 bis 5 zeigen den Tabiarträger 1 mit dem in seiner Mittenposition befindlichen Schieber 4 und mit einem eingesetzten Montagebolzen 15, welcher ein Gewinde 16, einen Kopf 17 und dazwischen einen im Durchmesser reduzierten Schaft 18 aufweist. Bei in seiner Mittelstellung befindlichem Schieber 4 ist der Montagebolzen 15 mit seinem Schaft 18 in den gemeinsamen

Einführschlitz von Einbautopf 2 und Schieber 4 ein- und bis in die kreisrunde Öffnung 11 weitergeschoben und darin durch die Rastnasen 12 verrastet, während gleichzeitig der Kopf 17 des Montagebolzens 15 in der Aufnahme- bzw. Topföffnung 19 des Schiebers 4 aufgenommen ist. Wie in Fign. 1 und 4 weiter gezeigt, weist der Schieber 4 sowohl an seiner

Oberseite zwei obere Führungsvorsprünge 20 als auch an seiner Unterseite einen unteren Führungsvorsprung 21 auf, die an dem oberen Rand 22 bzw. an einem unteren Rand 23 der Seitenwand 6 quergeführt sind, wodurch der Schieber 4 unverlierbar im Einbautopf 2 gehalten ist. Wie in Fig. 5 gezeigt, ist der untere Führungsvorsprung 21 durch eine Raste gebildet, die beim Einsetzen des

Schiebers 4 in den Einbautopf 2 den durch einen Absatz gebildeten unteren Rand 23 der Seitenwand 6 in Einsetzrichtung des Schiebers 4 hintergreift. in Fig. 6 ist der in den Einbautopf 2 eingesetzte Schieber 4 aus seiner

Mittenposition nach links in seine linke Endsteiiung querverschoben, in der sich die kreisrunde Öffnung 11 am linken Ende des Querschlitzes 8 befindet und von der am Übergang zwischen Längs- und Querschlitz 7, 8 vorhandenen Kante 24 des Einbautopfs 2 übergriffen ist. im Gegensatz zu der in Fig. 1 gezeigten

Mittensteilung ist der durch den Längsschlitz 7 des Einbautopfs 2 und den

Längsschlitz 10 des Schiebers 4 gebildete gemeinsame Einführschlitz nun in Querrichtung 5 deutlich schmaler. Wie in Fig. 7 gezeigt, ist durch die

Querverschiebung des Schiebers 4 die Verrastung zwischen den Rastnasen 13 und den Rastmulden 14 gelöst worden.

Fign. 8 und 9 zeigen den Tabiarträger 1 mit eingesetztem Montagebolzen 15, wobei der Schieber 4 und damit auch der Montagebolzen 15 in die linke

Endposition querverschoben sind. Durch die Kante 24 des Einbautopfs 2 ist der Montagebolzen 15 entgegen seiner Einsetzrichtung in der kreisrunden Öffnung 11 gesichert. Wie in Fig. 9 weiter gezeigt, ist die Endposition des Schiebers 4 durch die seitliche Anlage des oberen Führungsvorsprungs 20 am Einbautopf 2 definiert.

Fign. 10 und 11 zeigen den Tablarträger 1 im Herstellungszustand, bei dem der Einbautopf 2 und der Schieber 4 mittels Sollbruchstellen 30 zunächst einteilig gefertigt sind. Der Schieber 4 befindet sich in diesem Zustand außerhalb des Einbautopfes 2 und genau oberhalb der Topföffnung 3 des Einbautopfes 2. Die Sollbruchstellen 30 sind als Verbindungsstege zwischen der Bodenseite des Schiebers 4 und dem umlaufenden Rand 9 des Einbautopfes 2 ausgebildet. Zum Einsetzen des Schiebers 4 in den Einbautopf 2 wird der Schieber 4 in Richtung der Mittelachse M in den Einbautopf 2 bei gleichzeitigem Zerstören der

Sollbruchstellen 30 bis in die in Fig. 1 gezeigte Position hineingedrückt

Um für einen besseren Halt des Tablarträgers 1 in einer Ausnehmung des Tablars (nicht dargestellt) zu sorgen, sind, wie in Fign. 1 , 6, 10 und 11 gezeigt,

mantelseitig Rippen 31 am Einbautopf 2 ausgebildet, die sich - im Falle von Tablaren aus Holz - wie rückhaltende Widerhaken in die Bohrungswandung der Tablare eindrücken. Alternativ oder zusätzlich kann der Einbautopf 2, z.B. im Bereich seines Topfbodens, radial nach außen vorstehende Rastfedern (nicht gezeigt) aufweisen, die im Falle von Tablaren aus Blech an einer Kante des Tablars verrasten. In Fig. 12a ist ein mit vier Tablarträgern 1 bestücktes Tabiar 40 im

einhängebereiten Zustand zum Einhängen an vier Montagebolzen 15 und in Fig. 12b im eingehängten Zustand gezeigt, wobei in der Seitenansicht der Fign. 12a und 12b nur zwei Tablarträger 1 und zwei Montagebolzen 15 zu sehen sind. Die Montagebolzen 15 sind mit vorbestimmtem Abstand in eine Regalseitenwand (nicht gezeigt) eingeschraubt und stehen jeweils mit ihrem Schaft 18 und Kopf 17 vor. im eingehängebereiten Zustand (Fig. 12a) befinden sich die Schieber 4 der Tablarträger 1 jeweils in ihrer Mittenposition.

Wie in Fig. 12a gezeigt, wird das Tabiar 1 mit seinem nach unten geneigten hinteren, hier linken Ende auf den hinteren, hier linken Montagebolzen 15 abgesenkt und mit seinem hinteren, hier linken Tablarträger 1 in den linken

Montagebolzen 15 eingehängt, bis dieser in der kreisrunden Öffnung 11 des Schiebers 4 verrastet ist (Fign. 3 bis 5). Dann wird das noch immer geneigte Tabiar 40 nach hinten, also nach links, verschoben und dadurch am ortfesten linken Montagebolzen 15 der Schieber 4 des linken Tablarträgers 1 in seine in Fig. 12b gezeigte rechte Endstellung querverschoben, in dieser in Fign. 8 und 9 gezeigten rechten Endstellung des Schiebers 4 ist der linke Tablarträger 1 am linken Montagebolzen 15 entgegen der Einhängerichtung verriegelt. Der linke Montagebolzen 15 bildet die Drehachse, um die dann das Tablar 40 mit seinem rechten Ende heruntergeschenkt wird, bis der rechte Tablarträger 1 in den rechten Montagebolzen 15 eingehängt und dieser in der kreisrunden Öffnung 11 des Schiebers 4 verrastet ist (Fign. 3 bis 5).

Wirkt in diesem eingehängten Zustand des Tablars 40, wie in Fig. 12b

angedeutet, eine Last 41 auf das freie rechte bzw. vordere Ende des Tablars 40, so verhindert der am linken Montagebolzen 15 mittels des Schiebers 4 verriegelte linke Tablarträger 1 , dass das Tabiar 40 vom linken bzw. hinteren Montagebolzen 15 abheben und somit verkippen kann.