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Title:
SHELF ELEMENT FOR A SHELF SYSTEM OF A RACK, EXTRUDED PROFILE, SHELF FRAME, SHELF SYSTEM AND RACK
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2020/001680
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a shelf element (1) for a shelf of a rack. The shelf element (1) comprises an upper side (2), an underside (3) and an elongate main body (6). The main body (6) has, as seen in cross section, two limb portions (6.1, 6.2) and an intermediate portion (6.3) located therebetween, wherein the intermediate portion (6.3) is assigned to the upper side (2) of the shelf (1; 30). The main body (6) also has at least one through-passage opening (7), which passes through at least one of the limb portions (6.1, 6.2) and/or the intermediate portion (6.3) in a direction transverse to the longitudinal extent of the main body (6). Furthermore, the region of the longitudinal-side ends (8, 9) of the shelf element (1) contains in each case at least one coupling location (10), which is designed for the coupling of an add-on part and/or of a shelf component and/or of a rack component. At least one rib (12) is provided, said rib being assigned to the intermediate portion (6.3) and having a longitudinal extent in the longitudinal direction of the main body (6). In addition, or as an alternative, the main body (6) is assigned a separate reinforcing element (50), the latter reinforcing the main body (6) in relation to forces acting in a direction transverse to its longitudinal extent. The invention also comprises an extruded profile (40) for producing such a shelf element (1; 3). The invention further comprises a shelf frame, a shelf system and a rack.

Inventors:
NILSSON RICKARD (DE)
Application Number:
DE2019/100482
Publication Date:
January 02, 2020
Filing Date:
May 31, 2019
Export Citation:
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Assignee:
NILSSON RICKARD (DE)
International Classes:
A47F5/00; A47B57/58; A47B96/02; A47F1/12
Domestic Patent References:
WO2016008476A12016-01-21
WO2016008476A12016-01-21
Foreign References:
EP1559345A12005-08-03
DE102010038968A12011-12-01
EP2324732A12011-05-25
Attorney, Agent or Firm:
LAUNHARDT PATENTANWALT, Thomas (DE)
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Claims:
P a t e n t a n s p r ü c h e

1. Fachbodenelement (1) für ein Fachbodensystem eines

Regales, das Fachbodenelement (1) umfassend eine Oberseite (2), eine Unterseite (3) und einen länglichen Grundkörper

(6), wobei der Grundkörper (6), im Querschnitt gesehen, zwei Schenkelabschnitte (6.1, 6.2) und einen

dazwischenliegenden Zwischenabschnitt (6.3) aufweist und der Zwischenabschnitt (6.3) der Oberseite (2) des

Fachbodenelementes (1) zugeordnet ist, wobei der

Grundkörper (6) ferner wenigstens eine Durchgangsöffnung

(7) aufweist, welche wenigstens einen der

Schenkelabschnitte (6.1, 6.2) und/oder den

Zwischenabschnitt (6.3) quer zur Längserstreckung des Grundkörpers (6) durchsetzt, und wobei im Bereich der längsseitigen Enden (8, 9) des Fachbodenelementes (1) jeweils wenigstens eine Koppelstelle (10) vorgesehen ist, welche eingerichtet ist, ein Anbauteil und/oder eine

Fachbodenkomponente und/oder eine Regalkomponente

anzukoppeln, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eine Rippe (12) vorgesehen ist, welche dem Zwischenabschnitt (6.3) zugeordnet ist und eine Längserstreckung in

Längsrichtung des Grundkörpers (6) aufweist.

2. Fachbodenelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die wenigstens eine Durchgangsöffnung (7) den

Zwischenabschnitt (6.3) durchsetzt, wobei zwischen der wenigstens einen Durchgangsöffnung (7) und der wenigstens einen Rippe (12) ein als Widerlager nutzbarer Flächenabschnitt (18) vorliegt.

3. Fachbodenelement nach Anspruch 1 oder 2, dadurch

gekennzeichnet, dass die wenigstens eine Rippe (12) einen Wandungsabschnitt (20) einer Kammerstruktur (13) bildet, welche sich in Längsrichtung des Grundkörpers (6)

erstreckt .

4. Fachbodenelement nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Kammerstruktur (13) einen der Schenkelabschnitte (6.1, 6.2) als Wandungsabschnitt (15) umfasst.

5. Fachbodenelement nach Anspruch 3 oder 4, dadurch

gekennzeichnet, dass die Kammerstruktur (13) eingerichtet ist, als Aufnahme für ein separates Verstärkungselement (50) zu dienen.

6. Fachbodenelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Fachbodenelement (1) eine Einsteckaufnahme (14) zur Aufnahme eines Einsteckteils, wie beispielsweise eines Preisschildes und/oder eines Warenstoppers, umfasst, wobei die Einsteckaufnahme (14) zu der Oberseite (2) des Fachbodenelementes (1) hin offen ist, um über die Oberseite (2) das Einsteckteil in die Einsteckaufnahme (14) einzuschieben.

7. Fachbodenelement nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass quer zu einer Einschieberichtung (E) gesehen, die Einsteckaufnahme (14) länglich ausgebildet ist, um eine Einsteckleiste, wie beispielsweise eine Preisschildleiste und/oder eine Warenstopperleiste, aufzunehmen, wobei die Einsteckaufnahme (14) gegenüber dem Grundkörper (6) derart angeordnet ist, dass sich die Einsteckaufnahme (14) mit ihrer Längserstreckung in Längsrichtung des Grundkörpers (6) erstreckt.

8. Fachbodenelement nach Anspruch 6 oder 7, dadurch

gekennzeichnet, dass die Einsteckaufnahme (14) wenigstens zwei Wandungsabschnitte (15, 16) umfasst, von denen ein Wandungsabschnitt (15) durch den Grundkörper (6) und der andere Wandungsabschnitt (16) durch einen an dem

Grundkörper (6) angebundenen, insbesondere angeformten Materialabschnitt (17) gebildet ist.

9. Fachbodenelement nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass ein Wandungsabschnitt (15) der

Einsteckaufnahme (14) durch einen der Schenkelabschnitte (6.1, 6.2) des Grundkörpers (6) gebildet ist.

10. Fachbodenelement nach einem der Ansprüche 6 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass einer der Schenkelabschnitte (6.1,

6.2) des Grundkörpers (6) einen Wandungsabschnitt (15) der Einsteckaufnahme (14) und einen Wandungsabschnitt der Kammerstruktur (13) bildet.

11. Fachbodenelement nach einem der Ansprüche 6 bis 10,

dadurch gekennzeichnet, dass die Schenkelabschnitte (6.1, 6.2) und der Zwischenabschnitt (6.3) zueinander derart angeordnet sind, dass der Grundkörper (6) einen U-förmigen Querschnitt aufweist, welcher in Richtung zu der

Unterseite (3) des Fachbodenelementes (1) offen ist.

12. Fachbodenelement nach einem der Ansprüche 6 bis 11,

dadurch gekennzeichnet, dass bezogen auf den Querschnitt des Fachbodenelementes (1), der Grundkörper (6) und die Einsteckaufnahme (14) eine U-förmige Wandungsstruktur mit einem gemeinsamen Schenkelabschnitt (6.1) aufweisen, wobei die U-förmige Wandungsstruktur der Einsteckaufnahme (14) nach oben offen und die U-förmige Wandungsstruktur des Grundkörpers (6) nach unten offen sind und der gemeinsame Schenkelabschnitt (6.1) zur Ausbildung der die Rippe (12) aufweisenden Kammerstruktur (13) genutzt ist.

13. Fachbodenelement nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die wenigstens eine Koppelstelle (10) im Bereich des gemeinsamen Schenkelabschnittes (6.1) vorgesehen ist.

14. Fachbodenelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Grundkörper (6) im

Bereich seiner längsseitigen Enden (8, 9) jeweils

wenigstens eine weitere Koppelstelle (11) aufweist, welche eingerichtet ist, daran ein Anbauteil und/oder eine

Fachbodenkomponente und/oder eine Regalkomponente

anzukoppeln, wobei die wenigstens eine Koppelstelle (10) im Bereich des einen Schenkelabschnittes (6.1) und die wenigstens eine weitere Koppelstelle (11) im Bereich des anderen Schenkelabschnittes (6.2) des Grundkörpers (6) vorgesehen sind.

15. Fachbodenelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die wenigstens eine

Koppelstelle (10) einen sich in Längsrichtung des

Grundkörpers (6) längserstreckenden Vorsprung oder eine sich in Längsrichtung des Grundkörpers (6)

längserstreckende Vertiefung (19) aufweist.

16. Fachbodenelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Fachbodenelement (1) aus einem Strangpressprofil (40) gefertigt ist und ein

Metallteil, insbesondere Aluminiumteil ist.

17. Fachbodenelement (1) für ein Fachbodensystem eines

Regales, das Fachbodenelement (1) umfassend eine Oberseite (2), eine Unterseite (3) und einen länglichen Grundkörper

(6), wobei der Grundkörper (6) im Querschnitt gesehen, zwei Schenkelabschnitte (6.1, 6.2) und einen

dazwischenliegenden Zwischenabschnitt (6.3) aufweist und der Zwischenabschnitt (6.3) der Oberseite (2) des

Fachbodenelementes (30) zugeordnet ist, wobei der

Grundkörper (6) ferner wenigstens eine Durchgangsöffnung

(7) aufweist, welche wenigstens einen der

Schenkelabschnitte (6.1, 6.2) und/oder den

Zwischenabschnitt (6.3) quer zur Längserstreckung des Grundkörpers (6) durchsetzt, und wobei im Bereich der längsseitigen Enden (8, 9) des Fachbodenelementes (1) jeweils wenigstens eine Koppelstelle (10) vorgesehen ist, welche eingerichtet ist, ein Anbauteil und/oder eine

Fachbodenkomponente und/oder eine Regalkomponente

anzukoppeln, dadurch gekennzeichnet, dass dem Grundkörper (6) ein separates Verstärkungselement (50) zugeordnet ist, um den Grundkörper (6) vorzugsweise gegen quer zu seiner Längserstreckung wirkende Kräfte zu verstärken.

18. Fachbodenelement nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass das Verstärkungselement (50) länglich ausgebildet ist und an dem Grundkörper (6) gehalten ist, wobei sich das Verstärkungselement (50) mit seiner Längserstreckung in Längsrichtung des Grundkörpers (6) erstreckt.

19. Fachbodenelement nach Anspruch 17 oder 18, dadurch

gekennzeichnet, dass das Fachbodenelement (30) durch ein Fachbodenelement (1) nach einem der Ansprüche 5 bis 16 gebildet ist, wobei das Verstärkungselement (50) in der Kammerstruktur (13) des Fachbodenelementes (1) aufgenommen ist .

20. Strangpressprofil (40) zur Herstellung eines

Fachbodenelementes (1) nach einem der vorhergehenden

Ansprüche, das Strangpressprofil (40) umfassend eine Oberseite (2), eine Unterseite (3) und einen länglichen Grundkörper (6), wobei der Grundkörper (6) im Querschnitt gesehen, zwei Schenkelabschnitte (6.1, 6.2) und einen dazwischenliegenden Zwischenabschnitt (6.3) aufweist und der Zwischenabschnitt (6.3) der Oberseite (2) des

Strangpressprofiles zugeordnet ist, und wobei im Bereich der längsseitigen Enden (8, 9) des Strangpressprofils jeweils wenigstens eine Koppelstelle (10) zum Ankoppeln eines Anbauteiles und/oder einer Fachbodenkomponente und/oder einer Regalkomponente vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eine Rippe (12) vorgesehen ist, welche dem Zwischenabschnitt (6.3) zugeordnet ist und eine Längserstreckung in Längsrichtung des Grundkörpers

(6) aufweist.

21. Fachbodenrahmen für ein Fachbodensystem eines Regales, umfassend ein Fachbodenelement (1; 30) nach einem der Ansprüche 1 bis 19, welches als Rahmenteil für den

Fachbodenrahmen genutzt ist.

22. Fachbodensystem für ein Regal, umfassend ein

Fachbodenelement (1; 30) nach einem der Ansprüche 1 bis 19 und/oder einen Fachbodenrahmen nach Anspruch 21 und wenigstens ein Bodenelement zur Warenauflage.

23. Regal, umfassend wenigstens ein Fachbodenelement nach

einem der Ansprüche 1 bis 19 und/oder einen

Fachbodenrahmen nach Anspruch 21 und/oder ein

Fachbodensystem nach Anspruch 22.

Description:
Fachbodenelement für ein Fachbodensystem eines Regales, Strangpressprofil, Fachbodenrahmen, Fachbodensystem und Regal

Die Erfindung betrifft ein Fachbodenelement für ein

Fachbodensystem eines Regales. Die Erfindung betrifft ferner ein Strangpressprofil zur Herstellung eines

Fachbodenelementes. Darüber hinaus betrifft die Erfindung einen Fachbodenrahmen, ein Fachbodensystem und ein Regal.

Ein Fachbodenelement für ein Fachbodensystem eines Regales ist aus der WO 2016/008476 Al bekannt. Das Fachbodenelement ist dort beispielsweise als längsseitiges Rahmenteil eines Fachbodenrahmens genutzt, welches zusammen mit einem

gegenüberliegenden Rahmenteil und zwei Seitenteilen den

Fachbodenrahmen eines Fachbodensystems bildet.

Eine Aufgabe der Erfindung ist es, wenigstens eine

Möglichkeit der Weiterentwicklung eines Fachbodenelementes der eingangs genannten Art vorzuschlagen. Ferner sollen ein

Fachbodenrahmen, ein Fachbodensystem und ein Regal

vorgeschlagen werden, welche für den Einsatz eines solchen weiterentwickelten Fachbodenelementes geeignet sind.

Die Aufgabe wird mit einem Fachbodenelement gelöst, welches die Merkmale des Anspruches 1 aufweist. Die Aufgabe wird ferner mit einem Fachbodenelement gelöst, welches die Merkmale des Anspruches 17 aufweist. Zur Lösung der Aufgabe werden darüber hinaus ein Strangpressprofil mit den Merkmalen des Anspruches 20, ein Fachbodenrahmen mit den Merkmalen des

Anspruches 21, ein Fachboden mit den Merkmalen des Anspruches 22 sowie ein Regal mit den Merkmalen des Anspruches 23

vorgeschlagen. Vorteilhafte Ausführungsformen und/oder

Ausgestaltungen und/oder Aspekte der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen, der nachfolgenden Beschreibung und den Figuren.

Ein grundlegendes Fachbodenelement, beispielsweise für einen Fachboden oder eine Fachbodeneinheit eines Regales, umfasst eine Oberseite, eine beispielsweise der Oberseite gegenüberliegende Unterseite und einen länglichen Grundkörper. Bevorzugt weist der Grundkörper, im Querschnitt gesehen, zwei Schenkelabschnitte und einen dazwischenliegenden

Zwischenabschnitt auf, welcher beispielsweise der Oberseite des Fachbodenelementes zugeordnet ist. Die Schenkelabschnitte und der Zwischenabschnitt können Bestandteile eines offenen Hohlquerschnitts des Grundkörpers sein. Alternativ können die Schenkelabschnitte und der Zwischenabschnitt Bestandteil eines geschlossenen Hohlquerschnittes des Grundkörpers sein.

Beispielsweise ist der Zwischenabschnitt ausgebildet, um darauf ein als Warenauflage dienendes Bodenelement aufzulagern bzw. aufzusetzen.

Bei dem Fachbodenelement ist insbesondere vorgesehen, dass der Grundkörper wenigstens eine Durchgangsöffnung aufweist, welche wenigstens einen der Schenkelabschnitte und/oder den Zwischenabschnitt quer zur Längserstreckung des Grundkörpers durchsetzt. Die wenigstens eine Durchgangsöffnung kann

schlitzförmig ausgebildet sein. Darunter ist insbesondere zu verstehen, dass die wenigstens eine Durchgangsöffnung länglich und schmal ausgebildet ist. Beispielsweise verläuft die schlitzförmige Durchgangsöffnung mit ihrer Längserstreckung quer zur Längserstreckung des Grundkörpers. Insbesondere ist die wenigstens eine Durchgangsöffnung ausgebildet, als

Einstecköffnung für ein Anbauteil und/oder Einbauteil genutzt zu werden, beispielsweise um einen Warentrenner mit einem

Einsteckabschnitt darin einzustecken.

Auch können eine Vielzahl solcher Durchgangsöffnungen vorgesehen sein. Beispielsweise sind die Durchgangsöffnungen in Richtung der Längserstreckung des Grundkörpers

hintereinanderliegend angeordnet. Sofern die

Durchgangsöffnungen jeweils schlitzförmig ausgebildet sind, verlaufen die Durchgangsöffnungen jeweils mit ihrer

Längserstreckung quer zur Längserstreckung des Grundkörpers.

Insbesondere ist bei dem Fachbodenelement im Bereich seiner längsseitigen Enden jeweils wenigstens eine Koppelstelle vorgesehen ist. Bevorzugt ist die wenigstens eine Koppelstelle eingerichtet, ein Anbauteil und/oder eine Fachbodenkomponente und/oder eine Regalkomponente anzukoppeln, insbesondere zu befestigen .

Beispielsweise ist es ein Gedanke der Erfindung, wenigstens ein Funktionselement vorzusehen, welches im Hinblick auf das Fachbodenelement eine Verstärkungsfunktion ausübt. Nach einer Ausführungsform weist dazu das Fachbodenelement wenigstens eine Rippe, insbesondere längliche Rippe auf. Insbesondere ist die wenigstens eine Rippe dem Zwischenabschnitt zugeordnet. Bevorzugt weist die wenigstens eine Rippe eine

Längserstreckung in Längsrichtung des Grundkörpers auf, also in Richtung der Längserstreckung des Grundkörpers.

Beispielsweise erstreckt sich die wenigstens eine Rippe mit seiner Längserstreckung in Längsrichtung des Grundkörpers durchgehend .

Dadurch ist eine Maßnahme getroffen, um die Steifigkeit des Fachbodenelementes zu verbessern und damit das

Fachbodenelement gegen einwirkende Kräfte robuster zu machen. Indem die wenigstens eine Rippe sich mit ihrer

Längserstreckung in Längsrichtung des Grundkörpers erstreckt, ist eine Maßnahme getroffen, um das Fachbodenelement,

insbesondere den Grundkörper, gegen quer zu seiner

Längserstreckung wirkende Kräfte zu verstärken und einer etwaigen Biegeverformung entgegenzuwirken. Hierauf zielt auch die Maßnahme ab, die wenigstens eine Rippe dem

Zwischenabschnitt des Grundkörpers zuzuordnen, beispielsweise indem die wenigstens eine Rippe an dem Zwischenabschnitt angeordnet oder ausgebildet ist, insbesondere angeformt ist, und beispielsweise von dem Zwischenabschnitt wegsteht.

Sofern die wenigstens eine Durchgangsöffnung den

Zwischenabschnitt durchsetzt, sollte zwischen der wenigstens einen Durchgangsöffnung und der Rippe ein als Widerlager nutzbarer Flächenabschnitt vorliegen. Dadurch ist es

ermöglicht, dass ein in die wenigstens eine Durchgangsöffnung eingesteckter Einsteckabschnitt eines Anbauteils und/oder Einbauteils, wie beispielsweise eines Warentrenners, in eine Sicherungsposition gebracht werden kann, in der der

Einsteckabschnitt gegen Herausziehen aus der wenigstens einen Durchgangsöffnung gesichert ist. Dazu kann der

Flächenabschnitt genutzt sein, welcher in der

Sicherungsposition als Widerlager für den Einsteckabschnitt dient . Bei einer weiteren Ausführungsform bildet die wenigstens eine Rippe einen Wandungsabschnitt einer, vorzugsweise

länglichen Kammerstruktur, welche sich in Längsrichtung des Grundkörpers erstreckt, insbesondere mit ihrer

Längserstreckung in Längsrichtung des Grundkörpers erstreckt. Auch dadurch ist darauf abgestellt, das Fachbodenelement zu verstärken, um es robuster gegen etwaige im Einsatz

auftretende Kräfte, beispielsweise Querkräfte, zu machen. Die Kammerstruktur trägt dazu bei, an dem Grundkörper eine

Verstärkungsstruktur auszubilden, durch welche dem

Fachbodenelement eine verbesserte Steifigkeit zukommt, um etwaigen lastbedingten Verformungen entgegenzuwirken. In diese Richtung zielt ferner die Maßnahme, dass die Kammerstruktur einen der Schenkelabschnitte des Grundkörpers als

Wandungsabschnitt umfasst sollte.

Die Kammerstruktur kann eingerichtet sein, als Aufnahme für ein separates, beispielsweise längliches Verstärkungselement zu dienen. Dadurch ist eine Voraussetzung geschaffen, dass eine weitergehende Verstärkungswirkung durch ein zusätzliches, separates Funktionsteil ausgeübt wird, indem die

Kammerstruktur zur Aufnahme eines solchen Funktionsteils ausgebildet ist. Insbesondere weist die Kammerstruktur eine Einstecköffnung auf, welche derart angeordnet ist, dass in Längsrichtung des Grundkörpers ein Einstecken des

Verstärkungselementes möglich ist, also die Einsteckrichtung für das Verstärkungselement in Längsrichtung des Grundkörpers vorliegt .

Die Kammerstruktur kann im Querschnitt offen ausgebildet sein. Alternativ kann die Kammerstruktur im Querschnitt geschlossen ausgebildet sein. Beispielsweise hat die Kammerstruktur einen eckigen, insbesondere mehreckigen

Querschnitt. Beispielsweise hat die Kammerstruktur einen viereckigen und/oder rechteckigen Querschnitt. Alternativ kann die Kammerstruktur einen runden, insbesondere kreisrunden Querschnitt aufweisen.

Bei einer weiteren Ausführungsform umfasst das

Fachbodenelement eine Einsteckaufnahme zur Aufnahme eines Einsteckteils, wie beispielsweise eines Informationsträgers und/oder eines Warenstoppers. Dadurch ist die Voraussetzung geschaffen, dass dem Fachbodenelement zusätzliche Funktionen zukommen, welche durch das Einsteckteil ausgeübt werden.

Beispielsweise übt das Einsteckteil eine Funktion als

Informationsträger aus. Das Einsteckteil kann dazu als

Preisschild ausgebildet sein. Ergänzend oder alternativ kann das Einsteckteil eine Funktion als Warenstopper ausüben. Diese Funktion bietet sich an, wenn das Fachbodenelement ein

vorderer Bestandteil eines Fachbodenrahmens ist, welcher in einem Regal schräg angeordnet ist, so dass die Vorderseite des Fachbodenrahmens gegenüber seiner Hinterseite tiefer liegt.

Bei einem daraus gebildeten Fachbodensystem ist ein

Nachrutschen von auf einer Fachbodenfläche aufgesetzten Waren beabsichtigt, wenn vorneliegende Waren entnommen werden. Durch das Fachbodenelement mit einem in der Einsteckaufnahme

aufgenommenen Warenstopper ist ein Anschlag gebildet, um die Rutschbewegung der nachrutschenden Waren zu beenden.

Beispielsweise ist die Einsteckaufnahme zu der Oberseite des Fachbodenelementes hin offen, um über die Oberseite das Einsteckteil in die Einsteckaufnahme einzuschieben, also eine Einschieberichtung quer zu der Oberseite vorliegt. Die

Einsteckaufnahme weist dazu eine entsprechende Einstecköffnung auf, welche beispielsweise eine Öffnungsfläche hat, die zu der Oberseite hin zumindest teilweise zugewandt ist.

Es kann vorgesehen sein, dass quer zur Einschieberichtung gesehen, die Einsteckaufnahme länglich ausgebildet ist, um eine Einsteckleiste, wie beispielsweise ein leistenförmiges Preisschild und/oder einen leistenförmigen Warenstopper, aufzunehmen. Beispielsweise ist die Einsteckaufnahme gegenüber dem Grundkörper derart angeordnet, dass sich die

Einsteckaufnahme mit ihrer Längserstreckung in Längsrichtung des Grundkörpers erstreckt.

Nach einer Ausgestaltung umfasst die Einsteckaufnahme wenigstens zwei Wandungsabschnitte, von denen ein

Wandungsabschnitt durch den Grundkörper und der andere

Wandungsabschnitt durch einen an dem Grundkörper angebundenen, insbesondere angeformten Materialabschnitt gebildet ist.

Beispielsweise ist ein Wandungsabschnitt der Einsteckaufnahme, insbesondere einer der wenigstens zwei Wandungsabschnitte, durch einen der Schenkelabschnitte des Grundkörpers gebildet.

Einer der Schenkelabschnitte des Grundkörpers, insbesondere der eine Schenkelabschnitt, kann zusätzlich einen

Wandungsabschnitt der Kammerstruktur bilden. Es ist also der eine der Schenkelabschnitte sowohl als Wandungsabschnitt für die Einsteckaufnahme als auch als Wandungsabschnitt für die Kammerstruktur genutzt. Dies zielt darauf ab, eine möglichst stabile und robuste Struktur für das Fachbodenelement mit einer möglichst einfachen Querschnittsgeometrie zu schaffen.

Auch kann es vorgesehen sein, die Schenkelabschnitte und den Zwischenabschnitt zueinander derart anzuordnen, dass der Grundkörper einen U-förmigen Querschnitt aufweist, welcher in Richtung zu der Unterseite des Fachbodenelementes offen ist, also nach unten hin offen ist. Es kann dadurch der Bereich zwischen den beiden Schenkelabschnitten und dem

Zwischenabschnitt als Aufnahmeraum bzw. Aufnahmekanal für Anbauteile, Einbauteile oder sonstige Teile beispielsweise des Regales genutzt werden. Beispielsweise können darin

elektrische Versorgungsleitungen für eine Beleuchtung oder sonstige elektrische Verbraucher untergebracht werden. Indem der U-förmige Querschnitt nach unten offen ist, ist er im eingebauten Zustand des Fachbodenelementes in einem

Fachbodenrahmen von außerhalb zugänglich und erreichbar.

Eine mögliche Ausführungsform besteht darin, dass bezogen auf den Querschnitt des Fachbodenelementes, der Grundkörper und die Einsteckaufnahme jeweils eine U-förmige

Wandungsstruktur mit einem gemeinsamen Schenkelabschnitt aufweisen, wobei die U-förmige Wandungsstruktur der

Einsteckaufnahme nach oben offen und die U-förmige

Wandungsstruktur des Grundkörpers nach unten offen sind und der gemeinsame Schenkelabschnitt zur Ausbildung der die Rippe aufweisenden Kammerstruktur genutzt ist. Dadurch lassen sich die vorstehend beschriebenen Vorteile kombinieren. Es ist zum einen begünstigt, aufgrund des gemeinsamen Schenkelabschnittes eine stabile und robuste Struktur für das Fachbodenelement zu schaffen, wobei das Fachbodenelement die besagte

Einsteckaufnahme für einen Warenstopper und/oder ein

Preisschild und/oder ein sonstiges Einsteckteil hat. Es ist zum anderen der besagte Aufnahmeraum bzw. Aufnahmekanal für Anbauteile, Einbauteile oder sonstige Teile beispielsweise des Regales geschaffen. Eine weitere mögliche Ausführungsform besteht darin, dass bezogen auf den Querschnitt des Grundkörpers, die wenigstens eine Koppelstelle im Bereich einer der Schenkelabschnitte angeordnet ist. Insbesondere ist es vorgesehen, dass bezogen auf den Querschnitt des Grundkörpers, die wenigstens eine Koppelstelle im Bereich eines Endes einer der

Schenkelabschnitte, beispielsweise im Bereich eines von dem Zwischenabschnitt abgewandten Endes einer der

Schenkelabschnitte angeordnet ist.

Ergänzend oder alternativ kann, bezogen auf den Querschnitt des Fachbodenelementes, die wenigstens eine Koppelstelle im Bereich einer Wandung der Einsteckaufnahme und/oder im Bereich einer Wandung der Kammerstruktur und/oder im Bereich eines Übergangs von dem Grundkörper zu dem einen die

Einsteckaufnahme zumindest teilweise bildeten

Materialabschnitt und/oder im Bereich eines Übergangs von der Kammerstruktur zu der Einsteckaufnahme vorgesehen sein.

Beispielsweise ist die wenigstens eine Koppelstelle im Bereich eines freien Endes des einen Schenkelabschnittes und/oder im Bereich eines Bodens der Einsteckaufnahme angeordnet.

Beispielsweise ist die wenigstens eine Koppelstelle im Bereich des gemeinsamen Schenkelabschnittes vorgesehen.

Dadurch ist einem etwaigen Nachgeben der Wandungen der Einsteckaufnahme entgegengewirkt, wenn beispielsweise auf ein in der Einsteckaufnahme befindliches Einsteckteil, wie

beispielsweise ein Warenstopper, eine Kraft wirkt. Diese Kraft kann beispielsweise von nachrutschenden Waren ausgehen, wenn das Fachbodenelement einen vorderen Bestandteil eines

Fachbodenrahmens bildet, welcher in einem Regalsystem zu seiner Vorderseite hin nach unten geneigt eingebaut ist. Bei einer weiteren Ausführungsform weist der Grundkörper im Bereich seiner längsseitigen Enden jeweils wenigstens eine weitere Koppelstelle auf, welche eingerichtet ist, daran ein Anbauteil, eine Fachbodenkomponente und/oder eine

Regalkomponente anzukoppeln. Beispielsweise ist die wenigstens eine Koppelstelle im Bereich des einen Schenkelabschnittes vorgesehen und es ist die wenigstens eine weitere Koppelstelle im Bereich des anderen Schenkelabschnittes des Grundkörpers vorgesehen. Insbesondere ist die wenigstens eine Koppelstelle und/oder die wenigstens eine weitere Koppelstelle an dem zugehörigen Schenkelabschnitt im Bereich seines freien Endes, also dem Ende angeordnet, welches dem Zwischenabschnitt abgewandt vorliegt, insbesondere nicht an den

Zwischenabschnitt angrenzt.

Indem an wenigstens einem der längsseitigen Enden des Grundkörpers wenigstens die beiden Koppelstellen vorgesehen sind und insbesondere relativ zueinander beabstandet

vorliegen, beispielsweise in der vorstehend beschriebenen Anordnung relativ zueinander beabstandet vorliegen, ist das Fachbodenelement gegen eine Drehbewegung um seine Längsachse gesichert. Eine solche Situation kann beispielsweise

auftreten, wenn beispielsweise über ein in der

Einsteckaufnahme befindliches Einsteckteil, wie beispielsweise ein Warenstopper, eine in Bezug auf die Längsachse wirkende Querkraft vorliegt. Diese Querkraft Kraft kann von

nachrutschenden Waren ausgehen, wenn das Fachbodenelement einen vorderen Bestandteil eines Fachbodenrahmens bildet, welcher in einem Regalsystem zu seiner Vorderseite hin nach unten geneigt eingebaut ist. Es kann vorgesehen sein, dass die wenigstens eine Koppelstelle einen sich in Längsrichtung des Grundkörpers längserstreckenden Vorsprung aufweist oder daraus gebildet ist. Alternativ kann die wenigstens eine Koppelstelle eine sich in Längsrichtung des Grundkörpers längserstreckende

Vertiefung aufweisen oder daraus gebildet sein. Beispielsweise ist die Vertiefung für eine befestigende Aufnahme eines

Verbindungselementes zum Anbinden eines Anbauteiles und/oder einer Fachbodenkomponente und/oder einer Regalkomponente ausgebildet. Beispielsweise ist die Vertiefung ein Bestandteil eines sich in Längsrichtung des Grundkörpers erstreckenden, insbesondere durchgehenden Hohlraums des Grundkörpers.

Beispielsweise ist der Vorsprung zum befestigenden Einführen in eine Aufnahme zum Anbinden eines Anbauteiles und/oder einer Fachbodenkomponente und/oder einer Regalkomponente

ausgebildet .

Bei dem Fachbodenelement kann es sich um ein Metallteil, welches beispielsweise aus metallischen Material besteht oder metallisches Material aufweist, wobei das Material bzw. das Fachbodenelement beispielsweise korrosionsfest oder zumindest korrosionsarm ist. Beispielsweise handelt es sich bei dem Fachbodenelement um ein Aluminiumteil, welches beispielsweise Aluminium oder eine Aluminiumlegierung aufweist oder daraus besteht. Grundsätzlich kann das Fachbodenelement auch ein Kunststoffteil sein, welches beispielsweise aus einem

formstabile Kunststoff und/oder einem strangpressbaren

Kunststoff besteht oder aufweist. Bevorzugt ist das

Fachbodenelement aus einem Strangpressprofil gefertigt.

Dadurch ist eine kostengünstige Herstellung des

Fachbodenelementes begünstigt. Wie bereits vorstehend ausgeführt, ist es ein Gedanke der Erfindung, wenigstens ein Funktionselement vorzusehen, welches im Hinblick auf das Fachbodenelement eine Verstärkungsfunktion ausübt. Nach einer Ausführungsform kann dazu dem Grundkörper ein separates Verstärkungselement zugeordnet sein. Auch dadurch ist eine Maßnahme getroffen, um die Steifigkeit des Fachbodenelementes zu verbessern und damit das

Fachbodenelement gegen einwirkende Kräfte robuster zu machen.

Insbesondere ist das Verstärkungselement ausgebildet, um den Grundkörper gegen quer zu seiner Längserstreckung wirkende Kräfte zu verstärken. Beispielsweise ist das

Verstärkungselement länglich ausgebildet und insbesondere an dem Grundkörper gehalten. Beispielsweise erstreckt sich das Verstärkungselement mit seiner Längserstreckung in

Längsrichtung des Grundkörpers. Dadurch sind Maßnahmen

getroffen, um einer etwaigen Biegeverformung des Grundkörpers bzw. Fachbodenelementes entgegenzuwirken.

Das Verstärkungselement kann ein Metallprofil sein.

Beispielsweise ist das Verstärkungselement ein Stahlprofil oder Edelstahlprofil. Zum Schutz vor Korrosion kann das

Verstärkungselement mit einer korrosionshemmenden Beschichtung versehen sein. Beispielsweise ist der Querschnitt des

Verstärkungselements in Richtung seiner Längserstreckung gleichbleibend oder im Wesentlichen gleichbleibend.

Beispielsweise hat das Verstärkungselement einen eckigen, insbesondere mehreckigen Querschnitt. Beispielsweise hat das Verstärkungselement einen viereckigen und/oder rechteckigen Querschnitt. Alternativ kann das Verstärkungselement einen runden, insbesondere kreisrunden Querschnitt aufweisen. Bei einer Ausführungsform ist das Fachbodenelement mit der vorstehend beschriebenen Kammerstruktur versehen und das

Verstärkungselement ist in der Kammerstruktur aufgenommen, insbesondere darin gehalten. Beispielsweise erstreckt sich das Verstärkungselement mit seiner Längserstreckung in der

Kammerstruktur in Richtung ihrer Längserstreckung. Durch die Kammerstruktur und das separate Verstärkungselement sind bei dem Fachbodenelement beide vorstehend beschriebenen Maßnahmen realisiert, um die Steifigkeit des Fachbodenelements zu

verbessern .

Ein Aspekt der Erfindung betrifft ein Strangpressprofil zur Herstellung wenigstens einer Ausführungsform und/oder

Ausgestaltung des vorstehend beschriebenen Fachbodenelementes. Das Strangpressprofil kann ein Metallteil, wie beispielsweise ein Aluminiumteil sein. Auch kann das Strangpressprofil ein Kunststoffteil sein.

Das Strangpressprofil umfasst eine Oberseite, eine

beispielsweise der Oberseite gegenüberliegende Unterseite und einen länglichen Grundkörper. Bevorzugt weist der Grundkörper, im Querschnitt gesehen, zwei Schenkelabschnitte und einen dazwischenliegenden Zwischenabschnitt auf, welcher

beispielsweise der Oberseite des Strangpressprofils zugeordnet ist. Die Schenkelabschnitte und der Zwischenabschnitt können Bestandteile eines offenen Hohlquerschnitts des Grundkörpers sein. Alternativ können die Schenkelabschnitte und der

Zwischenabschnitt Bestandteil eines geschlossenen

Hohlquerschnittes des Grundkörpers sein. Beispielsweise ist der Zwischenabschnitt ausgebildet, um darauf ein als

Warenauflage dienendes Bodenelement aufzulagern bzw.

aufzusetzen . Insbesondere ist bei dem Strangpressprofil im Bereich seiner längsseitigen Enden jeweils wenigstens eine

Koppelstelle vorgesehen ist. Bevorzugt ist die wenigstens eine Koppelstelle eingerichtet, ein Anbauteil und/oder eine

Fachbodenkomponente und/oder eine Regalkomponente anzukoppeln, insbesondere zu befestigen.

Nach einer Ausführungsform weist Strangpressprofil

wenigstens eine Rippe, insbesondere längliche Rippe auf.

Insbesondere ist die wenigstens eine Rippe dem

Zwischenabschnitt zugeordnet. Bevorzugt weist die wenigstens eine Rippe eine Längserstreckung in Längsrichtung des

Grundkörpers auf, also in Richtung der Längserstreckung des Grundkörpers. Beispielsweise erstreckt sich die wenigstens eine Rippe mit seiner Längserstreckung in Längsrichtung des Grundkörpers durchgehend.

Nach einer weiteren Ausführungsform bildet die wenigstens eine Rippe einen Wandungsabschnitt einer, vorzugsweise

länglichen Kammerstruktur, welche sich in Längsrichtung des Grundkörpers erstreckt, insbesondere mit ihrer

Längserstreckung in Längsrichtung des Grundkörpers erstreckt. Beispielsweise umfasst die Kammerstruktur einen der

Schenkelabschnitte des Grundkörpers als Wandungsabschnitt.

Die Kammerstruktur kann eingerichtet sein, als Aufnahme für ein separates, beispielsweise längliches Verstärkungselement zu dienen. Insbesondere weist die Kammerstruktur eine

Einstecköffnung auf, welche derart angeordnet ist, dass in Längsrichtung des Grundkörpers ein Einstecken des

Verstärkungselementes möglich ist, also die Einsteckrichtung für das Verstärkungselement in Längsrichtung des Grundkörpers vorliegt .

Die Kammerstruktur kann im Querschnitt offen ausgebildet sein. Alternativ kann die Kammerstruktur im Querschnitt geschlossen ausgebildet sein. Beispielsweise hat die

Kammerstruktur einen eckigen, insbesondere mehreckigen

Querschnitt. Beispielsweise hat die Kammerstruktur einen viereckigen und/oder rechteckigen Querschnitt. Alternativ kann die Kammerstruktur einen runden, insbesondere kreisrunden Querschnitt aufweisen.

Bei einer weiteren Ausführungsform umfasst das

Strangpressprofil eine Einsteckaufnahme zur Aufnahme eines Einsteckteils, wie beispielsweise eines Informationsträgers und/oder eines Warenstoppers. Beispielsweise ist die

Einsteckaufnahme zu der Oberseite des Strangpressprofils hin offen, um über die Oberseite das Einsteckteil in die

Einsteckaufnahme einzuschieben, also eine Einschieberichtung quer zu der Oberseite vorliegt. Die Einsteckaufnahme weist dazu eine entsprechende Einstecköffnung auf, welche

beispielsweise eine Öffnungsfläche hat, die zu der Oberseite hin zumindest teilweise zugewandt ist.

Es kann vorgesehen sein, dass quer zur Einschieberichtung gesehen, die Einsteckaufnahme länglich ausgebildet ist, um eine Einsteckleiste, wie beispielsweise ein leistenförmiges Preisschild und/oder einen leistenförmigen Warenstopper, aufzunehmen. Beispielsweise ist die Einsteckaufnahme gegenüber dem Grundkörper derart angeordnet, dass sich die

Einsteckaufnahme mit ihrer Längserstreckung in Längsrichtung des Grundkörpers erstreckt. Nach einer Ausgestaltung umfasst die Einsteckaufnahme wenigstens zwei Wandungsabschnitte, von denen ein

Wandungsabschnitt durch den Grundkörper und der andere

Wandungsabschnitt durch einen an dem Grundkörper angebundenen, insbesondere angeformten Materialabschnitt gebildet ist.

Beispielsweise ist ein Wandungsabschnitt der Einsteckaufnahme, insbesondere einer der wenigstens zwei Wandungsabschnitte, durch einen der Schenkelabschnitte des Grundkörpers gebildet.

Einer der Schenkelabschnitte des Grundkörpers, insbesondere der eine Schenkelabschnitt, kann zusätzlich einen

Wandungsabschnitt der Kammerstruktur bilden. Es ist also der eine der Schenkelabschnitte sowohl als Wandungsabschnitt für die Einsteckaufnahme als auch als Wandungsabschnitt für die Kammerstruktur genutzt. Auch kann es vorgesehen sein, die Schenkelabschnitte und den Zwischenabschnitt zueinander derart anzuordnen, dass der Grundkörper einen U-förmigen Querschnitt aufweist, welcher in Richtung zu der Unterseite des

Strangpressprofils offen ist, also nach unten hin offen ist.

Eine mögliche Ausführungsform besteht darin, dass bezogen auf den Querschnitt des Strangpressprofils, der Grundkörper und die Einsteckaufnahme jeweils eine U-förmige

Wandungsstruktur mit einem gemeinsamen Schenkelabschnitt aufweisen, wobei die U-förmige Wandungsstruktur der

Einsteckaufnahme nach oben offen und die U-förmige

Wandungsstruktur des Grundkörpers nach unten offen sind und der gemeinsame Schenkelabschnitt zur Ausbildung der die Rippe aufweisenden Kammerstruktur genutzt ist. Eine weitere mögliche Ausführungsform besteht darin, dass bezogen auf den Querschnitt des Grundkörpers, die wenigstens eine Koppelstelle im Bereich einer der Schenkelabschnitte angeordnet ist. Insbesondere ist es vorgesehen, dass bezogen auf den Querschnitt des Grundkörpers, die wenigstens eine Koppelstelle im Bereich eines Endes einer der

Schenkelabschnitte, beispielsweise im Bereich eines von dem Zwischenabschnitt abgewandten Endes einer der

Schenkelabschnitte angeordnet ist.

Ergänzend oder alternativ kann, bezogen auf den Querschnitt des Strangpressprofils, die wenigstens eine Koppelstelle im Bereich einer Wandung der Einsteckaufnahme und/oder im Bereich einer Wandung der Kammerstruktur und/oder im Bereich eines Übergangs von dem Grundkörper zu dem einen die

Einsteckaufnahme zumindest teilweise bildeten

Materialabschnitt und/oder im Bereich eines Übergangs von der Kammerstruktur zu der Einsteckaufnahme vorgesehen sein.

Beispielsweise ist die wenigstens eine Koppelstelle im Bereich eines freien Endes des einen Schenkelabschnittes und/oder im Bereich eines Bodens der Einsteckaufnahme angeordnet.

Beispielsweise ist die wenigstens eine Koppelstelle im Bereich des gemeinsamen Schenkelabschnittes vorgesehen.

Bei einer weiteren Ausführungsform weist der Grundkörper im Bereich seiner längsseitigen Enden jeweils wenigstens eine weitere Koppelstelle auf, welche eingerichtet ist, daran ein Anbauteil, eine Fachbodenkomponente und/oder eine

Regalkomponente anzukoppeln. Beispielsweise ist die wenigstens eine Koppelstelle im Bereich des einen Schenkelabschnittes vorgesehen und es ist die wenigstens eine weitere Koppelstelle im Bereich des anderen Schenkelabschnittes des Grundkörpers vorgesehen. Insbesondere ist die wenigstens eine Koppelstelle und/oder die wenigstens eine weitere Koppelstelle an dem zugehörigen Schenkelabschnitt im Bereich seines freien Endes, also dem Ende angeordnet, welches dem Zwischenabschnitt abgewandt vorliegt, insbesondere nicht an den

Zwischenabschnitt angrenzt.

Es kann vorgesehen sein, dass die wenigstens eine

Koppelstelle eine sich in Längsrichtung des Grundkörpers längserstreckende Vertiefung aufweist oder daraus gebildet ist. Beispielsweise ist die Vertiefung ein Bestandteil eines sich in Längsrichtung des Grundkörpers erstreckenden,

insbesondere durchgehenden Hohlraums des Grundkörpers.

Nach einem weiteren Aspekt der Erfindung ist ein

Fachbodenrahmen für einen Fachboden eines Regales vorgesehen. Der Fachbodenrahmen umfasst wenigstens eine Ausführungsform und/oder Ausgestaltung des vorstehend beschriebenen

Fachbodenelementes, welches als Rahmenteil für den

Fachbodenrahmen genutzt ist. Beispielsweise sind das

Fachbodenelement und ein gegenüberliegendes gleichartiges oder andersartiges Fachbodenelement vorgesehen, welche mit

wenigstens zwei Seitenteilen unter Ausbildung eines Rahmens bzw. eines Innenraumes miteinander verbunden sind.

Ein weiterer Aspekt der Erfindung betrifft ein

Fachbodensystem für ein Regal. Das Fachbodensystem umfasst wenigstens eine Ausführungsform und/oder Ausgestaltung des vorstehend beschriebenen Fachbodenelementes und/oder

wenigstens eine Ausführungsform und/oder Ausgestaltung des vorstehend beschriebenen Fachbodenrahmens. Bevorzugt ist ferner wenigstens ein Bodenelement zur Warenauflage

vorgesehen .

Durch die Erfindung ist auch ein Regal, beispielsweise ein Rutschregal umfasst. Das Regal weist mindestens ein

Fachbodenelement und/oder einen Fachbodenrahmen und/oder ein Fachbodensystem auf, wobei es sich bei dem Fachbodenelement um wenigstens eine Ausführungsform und/oder Ausgestaltung des vorstehend beschriebenen Fachbodenelementes, bei dem

Fachbodenrahmen um wenigstens eine Ausführungsform und/oder Ausgestaltung des vorstehend beschriebenen Fachbodenrahmens und bei dem Fachbodensystem um wenigstens eine Ausführungsform und/oder Ausgestaltung des vorstehend beschriebenen

Fachbodensystems handeln kann.

Weitere Einzelheiten und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung wenigstens eines

Ausführungsbeispiels anhand der Zeichnungen.

Es zeigen:

Fig . 1 eine mögliche Ausführungsform eines

Fachbodenelementes in perspektivischer Darstellung als Ausschnitt eines vorderen Längenabschnittes,

Fig . 2 das Fachbodenelement der Figur 1 in einer Ansicht auf ein längsseitiges Ende,

Fig . 3 das Fachbodenelement der Figur 1 zusammen mit einem

Verstärkungselement in einer perspektivischen Darstellung, Fig. 4 einen Ausschnitt des Fachbodenelementes mit dem Verstärkungselement als perspektivischer Teilschnitt,

Fig . 5 eine mögliche Aus führungs form eines

Strangpressprofiles zur Herstellung des Fachbodenelementes der Figur 1,

Fig . 6 eine weitere mögliche Aus führungs form eines

Fachbodenelementes in einer Ansicht auf ein längsseitiges Ende und

Fig . 7 eine weitere mögliche Aus führungs form eines

Fachbodenelementes in einer Ansicht auf ein längsseitiges Ende, wobei dem Fachbodenelement ein Verstärkungselement zugeordnet ist.

Figuren 1 und 2 zeigen - in schematischer Darstellung - eine mögliche Aus führungs form eines Fachbodenelementes 1 für einen Fachboden oder ein Fachbodensystem, beispielsweise eines Regales. Das Fachbodenelement 1 ist länglich ausgebildet und hat im Querschnitt gesehen, eine Oberseite 2, eine der

Oberseite 2 gegenüberliegende Unterseite 3, eine Vorderseite 4 und eine der Vorderseite 4 gegenüberliegende Rückseite 5. Die Oberseite 2 des Fachbodenelementes 1 kann zur Auflagerung eines oder mehrerer als Warenauflage nutzbarer Bodenelemente dienen .

Das Fachbodenelement 1 ist geeignet, um als Rahmenteil für einen (in den Figuren 1 und 2 nicht dargestellten)

Fachbodenrahmen genutzt zu sein. Beispielsweise ist das

Fachbodenelement 1 als längsseitiges Rahmenteil des Fachbodenrahmens zu verwenden. Beispielsweise bildet das

Fachbodenelement 1 mit einem gegenüberliegenden Rahmenteil und zwei Seitenteilen den Fachbodenrahmen. Auf den Fachbodenrahmen kann eine (in den Figuren 1 und 2 nicht dargestellte)

Warenauflage aufgelegt bzw. befestigt sein. Dazu kann die

Oberseite 2 des Fachbodenelementes 1 genutzt sein, gegen welche sich die Warenauflage abstützt.

Das Fachbodenelement 1 weist einen länglichen Grundkörper 6 auf, welcher im Querschnitt gesehen, zwei Schenkelabschnitte 6.1, 6.2 und einen dazwischenliegenden Zwischenabschnitt 6.3 aufweist. Die Schenkelabschnitte 6.1 und 6.2 sowie der

Zwischenabschnitt 6.3 können Bestandteil eines offenen

Hohlquerschnitts des Grundkörpers 6 sein. Beispielsweise bilden die Schenkelabschnitte 6.1, 6.2 und der

Zwischenabschnitt 6.3 einen U-förmigen Querschnitt des

Grundkörpers 6 aus. Bevorzugt ist der Zwischenabschnitt 6.3 der Oberseite 2 des Fachbodenelementes 1 zugewandt. Bevorzugt ist der Schenkelabschnitt 6.1 der Vorderseite 4 des

Fachbodenelementes zugewandt. Bevorzugt ist der

Schenkelabschnitt 6.2 der Rückseite 5 des Fachbodenelementes 1 zugewandt. Bevorzugt ist der Grundkörper 6 nach unten, also zur Unterseite 3 hin offen.

Der Grundkörper 6 weist ferner wenigstens eine

Durchgangsöffnung 7 auf, welche einen der Schenkelabschnitte 6.1, 6.2, insbesondere den Schenkelabschnitt 6.2, und/oder den Zwischenabschnitt 6.3 quer zur Längserstreckung des

Grundkörpers 6 durchsetzt. Die wenigstens eine

Durchgangsöffnung 7 kann schlitzförmig ausgebildet sein. In diesem Fall verläuft deren Längserstreckung dann quer zu der Längserstreckung des Grundkörpers 6. Die wenigstens eine Durchgangsöffnung 7 ist ausgebildet, um als Einstecköffnung für einen Einsteckabschnitt eines Anbauteils und/oder

Einbauteils, wie beispielsweise eines Warentrenners, genutzt zu werden.

Um das Anbauteil bzw. Einbauteil flexibel an verschiedenen Stellen des Fachbodenelementes 1 anbringen zu können, sind bevorzugt eine Vielzahl von Durchgangsöffnungen 7 ' in der Art der wenigstens einen Durchgangsöffnung 7 vorgesehen. Die

Durchgangsöffnungen 7 ' sind beispielsweise in Richtung der Längserstreckung des Grundkörpers 6 hintereinanderliegend angeordnet. Sofern die Durchgangsöffnungen 7' schlitzförmig ausgebildet sind, verlaufen die Durchgangsöffnungen 7' jeweils mit ihrer Längserstreckung quer zur Längserstreckung des

Grundkörpers 6.

Das Fachbodenelement 1 weist vorzugsweise im Bereich seiner längsseitigen Enden 8, 9 jeweils wenigstens eine Koppelstelle 10 auf. Das längsseitige Ende 9 ist in der Figur 1 aufgrund der vorliegenden Ausschnittes nicht ersichtlich, jedoch durch das Bezugszeichnen „9" angedeutet. Die wenigstens eine

Koppelstelle 10 ist eingerichtet, daran ein Anbauteil oder eine Fachbodenkomponente oder eine Regalkomponente

anzukoppeln. Beispielsweise kann daran das vorstehend

beschriebene (in den Figuren 1 und 2 nicht dargestellte)

Seitenteil des Fachbodenrahmens angekoppelt werden.

Bei dem Fachbodenelement 1 ist eine Rippe 12 oder ein

Rippenelement oder Rippenabschnitt vorgesehen. Beispielsweise ist die Rippe 12 dem Zwischenabschnitt 6.3 zugeordnet.

Beispielsweise ist die Rippe 12 ferner zwischen den beiden Schenkelabschnitte 6.1 und 6.2 angeordnet. Bevorzugt steht die Rippe 12 von dem Zwischenabschnitt 6.3 ab, insbesondere von dem Zwischenabschnitt 6.3 nach unten in Richtung zu der

Unterseite 3 ab. Bevorzugt ist die Rippe 12 an dem

Zwischenabschnitt 6.3 ausgebildet, insbesondere daran

angeformt. Bevorzugt ist die Rippe 12 länglich ausgebildet und weist eine Längserstreckung in Längsrichtung des Grundkörpers

6 auf .

Bevorzugt ist die Rippe 12 an dem Zwischenabschnitt 6.3 derart angeordnet, dass zwischen der wenigstens einen

Durchgangsöffnung 7 und der Rippe 12 ein Flächenabschnitt 18 vorliegt, welcher als Widerlager genutzt werden kann.

Beispielsweise kann dadurch ein Einsteckabschnitt,

beispielsweise eines Warentrenners, in die wenigstens eine Einstecköffnung 7 eingesteckt werden und durch eine Bewegung in Richtung zu der Vorderseite 4 des Fachbodenelementes 1 in eine Sicherungsposition gebracht werden, in der

Einsteckabschnitt den Materialabschnitt 18 hintergreift und auf diese Art und Weise ein Herausziehen des

Einsteckabschnittes aus der wenigstens einen Durchgangsöffnung

7 verhindert ist.

Wie aus dem Ausführungsbeispiel der Figuren 1 und 2 ersichtlich ist, kann die Rippe 12 ein Bestandteil eines Wandungsabschnittes 20 einer Kammerstruktur 13 sein oder bilden, welche sich in Längsrichtung des Grundkörpers 6 erstreckt. Bevorzugt umfasst die Kammerstruktur 13 einen weiteren Wandungsabschnitt 15, welcher durch einen der

Schenkelabschnitte 6.1, 6.2, insbesondere den

Schenkelabschnitt 6.1, gebildet ist. Beispielsweise ist die Kammerstruktur 13, bezogen auf den Querschnitt des

Grundkörpers 6, geschlossen ausgebildet. Durch die Rippe 12 und/oder die Kammerstruktur 13 ist eine Maßnahme getroffen, um das Fachbodenelement 1 zu verstärken, insbesondere gegen einwirkende Kräfte quer zur Längserstreckung des

Fachbodenelementes 1 auszusteifen.

Die wenigstens eine Koppelstelle 10 kann im Bereich eines der Unterseite 3 zugewandten Endes 23 bzw. 24 einer der

Schenkelabschnitte 6.1, 6.2 angeordnet sein. Beispielsweise weist der Grundkörper 6, bezogen auf seinen Querschnitt, im Bereich des Endes 23 des Schenkelabschnitte 6.1 eine

Materialaufdickung 25 auf, an welcher die wenigstens eine Koppelstelle 10 angeordnet oder ausgebildet ist.

Beispielsweise ist die wenigstens eine Koppelstelle 10 im Bereich eines Übergangs von dem Schenkelabschnitt 6.1 zu dem Wandungsabschnitt 20 angeordnet, welche gemeinsam Bestandteile der Kammerstruktur 13 sind.

Bevorzugt weist das Fachbodenelement 1 im Bereich einer seiner längsseitigen Enden 8, 9 wenigstens eine weitere

Koppelstelle 11 auf. Die wenigstens eine weitere Koppelstelle 11 ist bevorzugt eingerichtet, daran ein Anbauteil oder eine Fachbodenkomponente und/oder eine Regalkomponente anzukoppeln. Bevorzugt ist die wenigstens eine weitere Koppelstelle 11 im Bereich des anderen Schenkelabschnittes 6.2, beispielsweise im Bereich seines der Unterseite 3 zugewandten Endes 24

angeordnet. Der Grundkörper 6 kann, bezogen auf seinen

Querschnitt, im Bereich des Endes 24 ebenfalls - wie der

Schenkelabschnitt 6.1 - eine Materialaufwulstung bzw.

Materialaufdickung 26 aufweisen, an welcher die wenigstens eine weitere Koppelstelle 11 angeordnet oder ausgebildet ist. Bevorzugt ist die wenigstens eine Koppelstelle 10 eine sich in Längsrichtung des Grundkörpers 6 erstreckende Vertiefung 19. Beispielsweise ist die Vertiefung 19 ein Bestandteil eines sich in Längsrichtung des Grundkörpers 6 erstreckenden, insbesondere durchgehenden Hohlraums des Grundkörpers 6. In gleicher Weise kann die wenigstens eine weitere Koppelstelle 11 ausgebildet sein.

Bei dem Fachbodenelement 1 kann eine Einsteckaufnahme 14 vorgesehen sein, welche zur Aufnahme eines (in den Figuren 1 und nicht dargestellten) Einsteckteils, wie beispielsweise eines Preisschildes und/oder eines Warenstoppers genutzt werden kann. Bevorzugt ist die Einsteckaufnahme 14 zu der Oberseite 2 des Fachbodenelementes 1 hin offen, um über die Oberseite 2 das Einsteckteil in die Einsteckaufnahme 14 gemäß Pfeil E einschieben zu können. Die Aufnahme 14 weist dazu eine Einstecköffnung 21 auf, deren Öffnungsfläche sich zu der

Oberseite 2 hin zumindest teilweise zugewandt ist.

Bevorzugt ist die Einsteckaufnahme 14 quer zur

Einschieberichtung gemäß Pfeil E gesehen, länglich

ausgebildet. Dadurch ist es begünstigt, eine Einsteckleiste, wie beispielsweise ein leistenförmiges Preisschild bzw. einen leistenförmigen Warenstopper aufzunehmen. Bevorzugt ist die Einsteckaufnahme 14 gegenüber dem Grundkörper 6 derart

angeordnet, dass sich die Einsteckaufnahme 14 mit ihrer

Längserstreckung in Längsrichtung des Grundkörpers 6

erstreckt .

Beispielsweise ist die Einsteckaufnahme 14 durch wenigstens zwei Wandungsabschnitte gebildet, von denen ein

Wandungsabschnitt durch den Grundkörper 6 und der andere Wandungsabschnitt 16 durch einen an dem Grundkörper 6 angebundenen, insbesondere angeformten Materialabschnitt 17 gebildet ist. Beispielsweise handelt es sich bei dem

Wandungsabschnitt des Grundkörpers 6 um einen

Wandungsabschnitt des Schenkelabschnittes 6.1, beispielsweise um den bereits vorstehend beschriebenen Wandungsabschnitt 15, welcher ebenfalls Bestandteil der Kammerstruktur 13 ist.

Figur 3 zeigt das Fachbodenelement 1 in der Darstellung gemäß der Figur 1. Figur 4 zeigt das Fachbodenelement 1 in der perspektivischen Darstellung gemäß der Figur 3, wobei das Fachbodenelement 1 als Ausschnitt über einen Abschnitt in Längsrichtung des Fachbodenelementes 1 geschnitten dargestellt ist. In den Figuren 3 und 4 ist dem Fachbodenelement 1 ein separates Verstärkungselement 50 zugeordnet, um die

Steifigkeit des Fachbodenelementes 1 zu verbessern und damit das Fachbodenelement 1 gegen einwirkende Kräfte robuster zu machen .

Bevorzugt ist das Verstärkungselement 50 ausgebildet, um den Grundkörper 6 gegen quer zu seiner Längserstreckung wirkende Kräfte zu verstärken. Bevorzugt ist das

Verstärkungselement 50 dazu länglich ausgebildet.

Beispielsweise ist das Verstärkungselement 50 in der

Kammerstruktur 13 des Fachbodenelementes 1 aufgenommen, insbesondere von einem der längsseitigen Enden 8, 9 ausgehend, in die Kammerstruktur 13 eingeschoben.

Das Verstärkungselement 50 ist beispielsweise ein

Metallprofil. Bevorzugt ist das Verstärkungselement 50 im Querschnitt viereckig und/oder rechteckig ausgebildet und erstreckt sich beispielsweise in Richtung seiner Längserstreckung mit gleichbleibendem Querschnitt oder im

Wesentlichen gleichbleibendem Querschnitt. Um ein Einführen des Verstärkungselementes 50 in die Kammerstruktur 13 zu erleichtern, kann wenigstens eine der Wandungen der

Kammerstruktur 13, beispielsweise der Wandungsabschnitt 15 und/oder der Schenkelabschnitt 6.1, einen Hinterschnitt 22 aufweisen (Figur 2), um die Anlagefläche für das

Verstärkungselement 50 zu verringern.

Bevorzugt ist das Fachbodenelement 1 aus einem

Strangpressprofil 40 gefertigt. Figur 5 zeigt eine mögliche Ausführungsform eines solchen Strangpressprofiles 40. Bauteile oder Funktionsabschnitte des Strangpressprofiles 40, welche mit den Bauteilen bzw. Funktionsabschnitten des

Fachbodenelementes 1 der Figuren 1 und 2 identisch oder

funktionsgleich sind, sind mit gleichen Bezugszeichen

versehen; insofern wird auf die Beschreibung zu dem

Fachbodenelement 1 der Figuren 1 und 2 verwiesen.

Das Strangpressprofil 40 ist beispielsweise ein Metallteil, insbesondere ein Aluminiumteil. Das Strangpressprofil weist die bereits vorstehend zu dem Fachbodenelement 1 beschriebenen Funktionsabschnitte auf. Bei dem Strangpressprofil 40 fehlt die wenigstens eine Durchgangsöffnung 7 bzw. die Vielzahl von Durchgangsöffnungen 7', welche sich quer zur Längserstreckung des Grundkörpers 6 den Zwischenabschnitt 6.3 und/oder

wenigstens einen der Schenkelabschnitte 6.1, 6.2 durchsetzt.

Die wenigstens eine Durchgangsöffnung 7 bzw. die Vielzahl von Durchgangsöffnungen 7 ' werden erst nach Herstellung des

Strangpressprofiles nachträglich eingearbeitet und auf diese Art und Weise das Fachbodenprofil 1 gemäß der Figuren 1 und 2 hergestellt . Figur 6 zeigt eine weitere mögliche Aus führungs form eines Fachbodenelementes 1.1. Bauteile und Funktionsabschnitte des Fachbodenelementes 1.1 der Figur 6, welche mit Bauteilen und/oder Funktionsabschnitten des Fachbodenelementes 1 der Figuren 1 und 2 identisch sind, sind mit gleichen

Bezugszeichen versehen; insofern wird auf die Beschreibung zu dem Fachbodenelement 1 der Figuren 1 und 2 verwiesen.

Das Fachbodenelement 1.1 unterscheidet sich von dem

Fachbodenelement 1 der Figuren 1 und 2 dadurch, dass dem

Zwischenabschnitt 6.3 eine Rippe 12.1 zugeordnet ist,

insbesondere daran angeordnet ist oder angeformt ist, welche zu der Unterseite 3 von dem Zwischenabschnitt 6.3 absteht, ohne dass durch die Rippe 12.1 die Kammerstruktur 13 des

Fachbodenelementes 1 der Figuren 1 und 2 gebildet ist.

Figur 7 zeigt eine nochmals weitere Aus führungs form eines Fachbodenelementes 1.2. Bauteile oder Funktionsabschnitte des Fachbodenelementes 1.2, welche mit Bauteilen oder

Funktionsabschnitten des Fachbodenelementes 1 der Figuren 1 und 2 identisch oder funktionsgleich sind, sind mit gleichen Bezugszeichen versehen; insofern wird auf die Beschreibung zu dem Fachbodenelement 1 der Figuren 1 und 2 verwiesen.

Das Fachbodenelement 1.2 unterscheidet sich von dem

Fachbodenelement 1 der Figuren 1 und 2 dadurch, dass dem

Zwischenabschnitt 6.3 eine Rippe 12.2 zugeordnet ist,

insbesondere daran angeordnet ist oder angeformt ist, welche zu der Unterseite 3 von dem Zwischenabschnitt 6.3 absteht. Zusätzlich ist im Bereich des zur Unterseite 3 weisenden Endes 23 des Schenkelabschnittes 6.1 ein Wandungsabschnitt 22 vorgesehen, welcher zusammen mit dem Schenkelabschnitt 6.1 im unteren Bereich eine Aufnahme bildet. Bevorzugt ist durch den Wandungsabschnitt 22 und der Rippe 12.2 und dem

Schenkelabschnitt 6.1 eine Aufnahme für das

Verstärkungselement 50 gebildet, welches in der Figur 2 ebenfalls dargestellt ist. Insofern bilden der

Wandungsabschnitt 22 und die Rippe 12.2 zusammen mit dem

Schenkelabschnitt 6.1 eine seitlich offene Kammerstruktur aus.

In der vorliegenden Beschreibung bedeutet die Bezugnahme auf einen bestimmten Aspekt oder eine bestimmte

Ausführungsform oder eine bestimmte Ausgestaltung, dass ein bestimmtes Merkmal oder eine bestimmte Eigenschaft, die in Verbindung mit dem jeweiligen Aspekt oder der jeweiligen

Ausführungsform oder der jeweiligen Ausgestaltung beschrieben ist, zumindest dort enthalten ist, aber nicht notwendigerweise in allen Aspekten oder Ausführungsformen oder Ausgestaltungen der Erfindung enthalten sein muss. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass jede Kombination der verschiedenen Merkmale und/oder Strukturen und/oder Eigenschaften, welche in Bezug auf die Erfindung beschrieben sind, von der Erfindung umfasst sind, sofern dies nicht ausdrücklich oder eindeutig durch den Zusammenhang widerlegt ist.

Die Verwendung von einzelnen oder allen Beispielen oder einer beispielhaften Ausdrucksweise im Text soll lediglich die Erfindung beleuchten und stellt keine Beschränkung

hinsichtlich des Umfangs der Erfindung dar, wenn nichts anders behauptet wird. Auch ist keine Ausdrucksweise oder

Formulierung der Beschreibung so zu verstehen, dass es sich um ein nicht beanspruchtes, aber für die Praxis der Erfindung wesentliches Element handelt ist. B e z u g s z e i c h e n l i s t e

1 Fachbodenelement

1.1 Fachbodenelement

1.2 Fachbodenelement

2 Oberseite

3 Unterseite

4 Vorderseite

5 Rückseite

6 Grundkörper

6.1 Schenkelabschnitt

6.2 Schenkelabschnitt

6.3 Zwischenabschnitt

7 Durchgangsöffnung

7 ' Durchgangsöffnungen

8 längsseitiges Ende

9 längsseitiges Ende

10 Koppelstelle

11 Koppelstelle

12 Rippe

13 Kammerstruktur

14 Einsteckaufnahme

15 Wandungsabschnitt

16 Wandungsabschnitt

17 Materialabschnitt

18 Flächenabschnitt

19 Vertiefung

20 Wandungsabschnitt

21 Einstecköffnung

22 Wandungsabschnitt

23 Ende 24 Ende

25 Materialverdickung

26 Materialverdickung 40 Strangpressprofil

50 Verstärkungselement

E Pfeil