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Patent Searching and Data


Title:
SHELF FOR A REFRIGERATOR
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2011/124427
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a shelf for a refrigerating chamber (11) of a refrigerator (10), in particular a domestic refrigerator, wherein the shelf (1) has a closed, transparent set-down surface for articles. According to the invention, the set-down surface has at least one depression (2) for accommodating articles. The invention also relates to a refrigerator, in particular a domestic refrigerator, which is equipped with such a shelf (1).

Inventors:
SOLOVYKH, Konstantin (23-2, 16 Liniya Ap. 3, St. Petersburg 8, 19917, RU)
Application Number:
EP2011/053178
Publication Date:
October 13, 2011
Filing Date:
March 03, 2011
Export Citation:
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Assignee:
BSH BOSCH UND SIEMENS HAUSGERÄTE GMBH (Carl-Wery-Str. 34, München, 81739, DE)
SOLOVYKH, Konstantin (23-2, 16 Liniya Ap. 3, St. Petersburg 8, 19917, RU)
International Classes:
F25D25/02
Attorney, Agent or Firm:
BSH BOSCH UND SIEMENS HAUSGERÄTE GMBH (83 01 01, München, 81701, DE)
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Claims:
PATENTANSPRÜCHE

1. Fachboden für einen Kühlraum (1 1 ) eines Kältegeräts (10), insbesondere

Haushaltskältegeräts, wobei der Fachboden (1 ) eine geschlossenflächige

durchscheinende Absteilfläche für Kühlgut aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die Absteilfläche wenigstens eine Vertiefung (2) zur Aufnahme von Kühlgut aufweist.

2. Fachboden nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die wenigstens eine Vertiefung (2) in die Oberfläche der Absteilfläche des Fachbodens (1 ) eingeformt ist. 3. Fachboden nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die wenigstens eine Vertiefung (2) durch einen umgeformten Abschnitt der Absteilfläche des

Fachbodens (1 ) ausgebildet ist.

4. Fachboden nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass

zumindest ein die wenigstens eine Vertiefung (2) aufweisender Abschnitt des

Fachbodens (1 ) aus Glas oder transparentem Kunststoff gebildet ist.

5. Fachboden nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die wenigstens eine Vertiefung (2) aufweisende Absteilfläche des Fachbodens (1 ) aus Glas oder transparentem Kunststoff, insbesondere vollständig aus Glas oder transparentem Kunststoff gebildet ist.

6. Fachboden nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Absteilfläche, insbesondere die aus Glas oder transparentem Kunststoff gebildete Absteilfläche einen Kunststoffrand aufweist, insbesondere von einem

Kunststoffrahmen umspritzt ist, zum Lagern des Fachbodens in einem Kühlraum (1 1 ) eines Kältegeräts (10).

7. Fachboden nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die wenigstens eine Vertiefung (2) eine Form aufweist, die an das aufzunehmende

Kühlgut angepasst ist, insbesondere der Kontur des aufzunehmenden Kühlgutes folgend geformt ist. Fachboden nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die wenigstens eine Vertiefung (2) eine teilkreiszylindrische Form aufweist, die der zylindrischen Gestalt einer aufzunehmenden Flasche entspricht.

Fachboden nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Vertiefung (2) eine Längserstreckung aufweist, die parallel oder senkrecht zu Seitenwänden eines Kühlraums (1 1 ) des Kältegeräts (10) ausgerichtet ist.

Fachboden nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Vertiefung (2) einen über ihre Längserstreckung konstanten Querschnitt aufweist, der insbesondere eine abgerundete, kreissegmentförmige, eckige, rechteckige und/oder dreieckige Kontur aufweist.

1 1. Fachboden nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Boden (5) der Vertiefung (2) einen ebenen Flächenabschnitt aufweist.

12. Fachboden nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Vertiefung (2) sich bis zum türseitigen Rand des Fachbodens (1 ) erstreckt.

13. Fachboden nach einem der Ansprüche 1 bis 1 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die Vertiefung (2) in einem Abstand von dem türseitigen Rand des Fachbodens (1 ) endet.

14. Fachboden nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Vertiefung (2) zwischen 0,2 und 15 Millimeter, bevorzugt zwischen 1

Millimeter und 3 Millimeter tief ist.

15. Fachboden nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet, durch einen Deckel (9), der zum flächenbündigen Verschließen der Vertiefung (2) eine flächige Oberseite aufweist, die in einer die Vertiefung (2) verschließenden Position des Deckels (9) in der Ebene der Absteilfläche des Fachbodens (1 ) liegt.

16. Kältegerät (10), insbesondere Haushaltskältegerät, mit einem Fachboden (1 ) nach einem der Ansprüche 1 bis 15.

Description:
Fachboden für ein Kältegerät

Die Erfindung betrifft einen Fachboden für einen Kühlraum eines Kältegeräts,

insbesondere Haushaltskältegeräts, wobei der Fachboden eine geschlossenflächige durchscheinende Absteilfläche für Kühlgut aufweist.

Haushaltskältegeräte, insbesondere Kühlschränke weisen in der Regel mehrere

Fachböden auf. Diese werden üblicher Weise an den Seitenwänden oder auch an der Rückwand eines Innenbehälters des Haushaltskältegeräts befestigt. Die Fachböden können meist an Nuten oder Vorsprüngen der Innenwände des Kältegeräts in

verschiedenen Höhen gelagert werden. Der Benutzer kann somit die Abstände der Fachböden zueinander selbst bestimmen und die Fachböden gegebenenfalls

austauschen. Eine Anpassung der Abstände der Fachböden zueinander an die Höhe des Kühlguts ermöglicht eine Optimierung der Raumsausnutzung. Jedoch bieten bekannte Fachböden keine Möglichkeit zur sicheren Lagerung von rollfähigem Kühlgut bzw. Kühlgut mit runder Absteilfläche. Daher werden insbesondere Flaschen, Dosen und Eier in gesonderten Abstellbehältern der Kühlschranktür stehend eingeräumt. Der Raum in den Abstellbehältern der Kühlschranktür ist begrenzt. Wird dagegen rollfähiges Kühlgut auf den Ablageplatten liegend gelagert, kann dies dazu führen, dass weitere Gegenstände durch diese umgestoßen werden, zu Bruch gehen oder auch aus dem Kühlschrank fallen.

Die DE 197 51 308 A1 beschreibt beispielsweise ein Kühlgerät mit einem Gehäuse in welchem an dessen Seitenwänden Halterungen in Form von Tragleisten vorgesehen sind. Eine der Tür des Kältegeräts zugewandte Absteilfläche ist als Kühlgutablage aus Glas ausgebildet. Eine weitere Absteilfläche ist in Art eines Wellenprofils ausgebildet, dessen Wellenberge und Wellentäler in Einschubrichtung der Ablageebene in dem Kühlraum angeordnet sind. Sie dienen als Auflagefläche für flaschenartiges Kühlgut. Die weitere Absteilfläche stützt sich mit ihren seitlichen Rändern auf den Tragleisten des Gehäuses ab. Die weitere Absteilfläche ist an ihrer dem Wellenprofil gegenüberliegenden Unterseite mit einer ebenen Ablagefläche ausgestattet. In einer ersten Einbaulage bildet das

Wellenprofil die Oberfläche. Nach Wenden der Absteilfläche in eine zweite Einbaulage bildet die ebene Ablagefläche die Oberfläche. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Lagerung von rollfähigem Kühlgut zu verbessern in einem Kältegerät.

Unter einem Kältegerät wird insbesondere ein Haushaltskältegerät verstanden, also ein Kältegerät das zur Haushaltsführung in Haushalten oder eventuell auch im

Gastronomiebereich eingesetzt wird, und insbesondere dazu dient Lebensmittel und/oder Getränke in haushaltsüblichen Mengen bei bestimmten Temperaturen zu lagern, wie beispielsweise ein Kühlschrank, ein Gefrierschrank, eine Kühlgefrierkombination oder ein Weinlagerschrank. Die Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch einen Fachboden für einen Kühlraum eines Kältegeräts, insbesondere Haushaltskältegeräts, wobei der Fachboden eine geschlossenflächige durchscheinende Absteilfläche für Kühlgut aufweist, und die

Absteilfläche wenigstens eine Vertiefung zur Aufnahme von Kühlgut aufweist. Die Vertiefung, welche in ihrer Form an die Kontur des aufzunehmenden Kühlguts angepasst sein kann, ist also nicht an einem separaten Bauteil vorgesehen, das an dem Fachboden befestigt oder diesem räumlich nur zugeordnet ist, sondern sie ist unmittelbar in der Absteilfläche des Fachbodens vorgesehen. Insbesondere kann die wenigstens eine Vertiefung dabei in die Oberfläche der Absteilfläche des Fachbodens eingeformt sein. Als bevorzugtes Material für den Fachboden ist Glas vorgesehen.

Um die wenigstens eine Vertiefung in die Oberfläche der Absteilfläche des Fachbodens einzubringen bzw. einzuformen, kann die wenigstens eine Vertiefung als ein umgeformter Abschnitt der Absteilfläche des Fachbodens ausgebildet sein.

In allen erfindungsgemäßen Ausgestaltungen kann zumindest ein die wenigstens eine Vertiefung aufweisender Abschnitt des Fachbodens aus Glas oder transparentem

Kunststoff gebildet sein. Es ist also nicht zwingend erforderlich, dass der gesamte Fachboden aus der geschlossenflächigen durchscheinenden Absteilfläche besteht, sondern es kann nur ein Teil des Fachbodens d.h. ein Abschnitt aus der

geschlossenflächigen durchscheinenden Absteilfläche bzw. dem Glas oder transparentem Kunststoff bestehen. Vorzugsweise kann die wenigstens eine Vertiefung aufweisende Absteilfläche des Fachbodens jedoch aus Glas oder transparentem Kunststoff, insbesondere vollständig aus Glas oder transparentem Kunststoff gebildet sein.

Der Abschnitt aus der geschlossenflächigen durchscheinenden Absteilfläche bzw. der mindestens teilweise lichtdurchlässige Bereich kann eine Glas- oder Kunststoff platte aufweisen, in welche die mindestens eine Vertiefung eingeformt sein kann. Es können sowohl transparente als auch transluzente Scheiben in den verschiedensten Formen hergestellt werden. Eine Glas- oder Kunststoffplatte bietet eine durchgehende Fläche, was dem Benutzer einen handlicheren Umgang erlaubt als bei einer Ablageplatte mit Gitterstruktur. Die Vertiefungen können beispielsweise durch eine wellenförmige

Gestaltung einer vor der Umformung ebenen Glas- oder Kunststoffplatte gebildet werden.

Die Absteilfläche, insbesondere die aus Glas oder transparentem Kunststoff gebildete Absteilfläche kann einen Kunststoffrand aufweisen. Die Absteilfläche, insbesondere die aus Glas oder transparentem Kunststoff gebildete Absteilfläche kann beispielsweise von einem Kunststoffrahmen umspritzt sein. Der Kunststoffrand bzw. der umspritzte

Kunststoffrahmen kann zum Lagern des Fachbodens in einem Kühlraum des Kältegeräts ausgebildet sein. Dazu kann der Kunststoffrand bzw. der umspritzte Kunststoffrahmen auch Lagermittel bzw. Haltemittel zum Befestigen des Fachbodens in dem Kältegerät aufweisen. Des weiteren können in dem Kunststoffrand Öffnungen vorgesehen sein, durch die sich Kühlluft im Innenraum des Kältegeräts verteilt.

Der Fachboden kann somit aus einer zumindest teilweise lichtdurchlässigen Glas- oder Kunststoff platte und einem diese einfassenden Rahmen gebildet werden. Durch einen solchen Rahmen kann der Fachboden an mindestens einer der beiden Seitenwände oder der Rückwand des Innenraums gehalten werden. Der Fachboden ist somit bevorzugt ungeteilt und über seine gesamte Fläche, jedenfalls an den Vertiefungen zumindest teilweise lichtdurchlässig. Da in diesem Fall die Halterung des Fachbodens über den Rahmen erfolgt, kann für verschiedene Befestigungsarten die gleiche Platte mit entsprechenden verschiedenen Rahmen ausgestattet werden.

In allen erfindungsgemäßen Ausgestaltungen kann die wenigstens eine Vertiefung eine Form aufweisen, die an das aufzunehmende Kühlgut angepasst ist, insbesondere der Kontur des aufzunehmenden Kühlgutes folgend geformt sein. So kann die wenigstens eine Vertiefung insbesondere eine teilkreiszylindrische Form aufweisen, die der zylindrischen Gestalt beispielsweise einer aufzunehmenden Flasche entspricht.

Die Vertiefung kann eine Längserstreckung aufweisen, die parallel oder senkrecht zu Seitenwänden eines Kühlraums des Kältegeräts ausgerichtet sein kann.

Die mindestens eine Vertiefung kann also beispielsweise länglich gestaltet sein und sich in der Ebene der Absteilfläche erstrecken. Eine Längsachse der Vertiefung kann dabei zumindest im Wesentlichen parallel oder senkrecht zu den Seitenwänden des Innenraums ausgerichtet sein.

Eine längliche Ausführung der Vertiefung kann bei einer langen Vertiefung die Möglichkeit bieten, auch mehrere Flaschen bzw. Dosen hintereinander in einer Vertiefung zu platzieren. Mehrere längliche kürzere Vertiefungen bieten dagegen Platz für mehrere Flaschen oder Dosen in einer Vertiefung. Werden die Vertiefungen parallel zur

Seitenwand angeordnet, so können mehrere Flaschen bzw. Dosen senkrecht zur

Öffnungsebene gelagert werden. Dies ist wiederum sehr handlich für den Benutzer, da alle Flaschen gleich gut greifbar sind. Werden mehrere Vertiefungen senkrecht zur Seitenwand angeordnet, wobei ein weiterer Bereich des Fachbodens ohne Vertiefungen ausgestattet sein kann, so entsteht ein Bereich des Fachbodens, der zur Lagerung von Flaschen und ein weiterer Bereich, der zur Lagerung anderen Kühlguts ausgebildet ist. Es sind auch Ausführungen möglich, bei denen eine oder mehrere Vertiefungen parallel zur Seitenwand und eine weitere bzw. mehrere weitere Vertiefungen senkrecht zur

Seitenwand angeordnet sind. Ferner können die Fachböden Vertiefungen nur an dem Randbereich zur Rückwand bzw. nur an den Randbereichen zu den Seitenwänden aufweisen. Dabei verbleibt beispielsweise in einem mittig angeordneten Bereich des Fachbodens eine Absteilfläche für anderes Kühlgut.

Die wenigstens eine Vertiefung kann einen über ihre Längserstreckung konstanten Querschnitt aufweisen, der insbesondere eine abgerundete, kreissegmentförmige, eckige, rechteckige und/oder dreieckige Kontur aufweist. Gemäß einer Ausführungsform kann die mindestens eine Vertiefung einen über zumindest einen Teil ihrer Längsachse konstanten Querschnitt aufweisen, welcher zumindest im Wesentlichen abgerundet, kreissegmentförmig, eckig, rechteckig und/oder dreieckig ausgestaltet sein kann. Der Querschnitt kann über die gesamte Länge konstant sein. Alternativ kann sich der Querschnitt aber auch verändern und insbesondere zu einem Endbereich der Vertiefung in Längsrichtung hin abflachen. In dieser alternativen Ausführung weist die Vertiefung eine in Längsrichtung abfallende Tiefe auf. Eine runde Form des Querschnitts kann vor allem an die zylindrische Form von Flaschen oder Dosen angepasst sein. Gemäß einer anderen Ausführungsform kann die mindestens eine Vertiefung einen über zumindest einen Teil ihrer Längsachse konstanten zumindest im Wesentlichen eckigen Querschnitt aufweisen. Der Querschnitt kann insbesondere zumindest im Wesentlichen abgerundet, kreissegmentförmig, eckig, rechteckig und/oder dreieckig ausgestaltet sein. Vertiefungen mit eckigem Querschnitt sind besonders bei Kunststoffablageplatten einfach herzustellen. Bereits sehr kleine Querschnitte der Vertiefungen haben eine bremsende bzw. haltende Wirkung auf rollfähiges Kühlgut, da diese durch ihre eckige Ausgestaltung Kanten an der Oberfläche des Fachbodens aufweisen. Eine rechteckige Ausgestaltung des Vertiefungsquerschnitts bietet die Möglichkeit, die Bodenfläche der Vertiefung eben zu gestalten. Ein dreieckiger Querschnitt der Vertiefung kann unter anderem auch eine Keilform mit nur einer scharfen Kante sein. Hier wird das Abrollen in eine Richtung schon durch eine sehr geringe Tiefe der Vertiefung verhindert. Somit bleibt die Ablagefläche im Wesentlichen eben. Keilförmige Vertiefungen an den Randbereichen des Fachbodens könnten somit ein Rollen des rollfähigen Kühlguts zum mittigen Bereich des Fachbodens verhindern und somit einen Lagerbereich für rollfähiges Kühlgut am Randbereich des Fachbodens schaffen.

So kann der Boden der Vertiefung einen ebenen Flächenabschnitt aufweisen. In dieser Ausführungsform weist der Boden der mindestens einen Vertiefung einen zumindest im Wesentlichen ebenflächigen Abschnitt auf. Der ebenflächige Abschnitt ist zum Abstellen von Kühlgut mit ebener Auflagefläche geeignet. Beispielsweise kann eine solche

Vertiefung nun sowohl eine liegende Flasche als auch eine geöffnete stehende Dose aufnehmen. Die Vertiefung kann zudem so ausgestaltet sein, dass die Seitenwände der Vertiefung ein Kippen des Gegenstands, der auf der Bodenfläche gelagert wird, verhindern. Der Fachboden kann in dieser Ausführungsform eine Stufenform aufweisen.

Die Vertiefung kann sich bis zum türseitigen Rand des Fachbodens erstrecken. Die mindestens eine Vertiefung kann sich beispielsweise im Wesentlichen bis zu dem einer Öffnungsebene des Innenraums zugewandten Rand des Fachbodens erstrecken. Die Öffnungsebene des Innenraums ist der Bereich, an dem sich im geschlossenen Zustand die Kältegerätetür befindet. Vertiefungen, die sich bis zur Öffnungsebene des Innenraums erstrecken, sind gut erreichbar. Somit ist der Fachboden für den Benutzer komfortabel ausgestaltet. Zum Erreichen des rollfähigen Kühlguts muss nicht über anderes Kühlgut hinweg gegriffen werden. Die Vertiefung kann auch in einem Abstand von dem türseitigen Rand des Fachbodens enden.

In allen erfindungsgemäßen Ausgestaltungen kann die Vertiefung zwischen 0,2 und 15 Millimeter, bevorzugt zwischen 1 Millimeter und 3 Millimeter tief sein. Dies hat den Vorteil, dass der Fachboden nicht unnötig hoch ist und daher platzsparend und handlich bleibt. Eine Vertiefung kann eine geringe Tiefe aufweisen, da rollfähiges Kühlgut bereist dadurch gegen Wegrollen gesichert werden kann, ohne dass es zwingend erforderlich wäre, die Form der Vertiefung an die Kontur des rollfähigen Kühlguts anzupassen. Eine gewisse Bremswirkung kann dabei entweder über die Kanten der Vertiefung oder über den Querschnitt der Vertiefung erfolgen. Daher sind verschiedene Ausführungen sowohl schmale als auch breite Vertiefungen mit unterschiedlichen Querschnitten möglich, ohne dass die Platte unnötig dick sein muss.

In jeder Ausführungsform kann dem Fachboden wenigstens ein Deckel zugeordnet sein, der zum flächenbündigen Verschließen der Vertiefung eine flächige Oberseite aufweist, die in einer die Vertiefung verschließenden Position des Deckels in der Ebene der Absteilfläche des Fachbodens liegt.

Gemäß dieser optionalen Weiterbildung weist der Fachboden einen Deckel auf, mit dem die zumindest eine Vertiefung abdeckbar ist. Bei mehreren Vertiefungen können mehrere Deckel vorgesehen sein bzw. jeder Vertiefung ein eigener Deckel zugeordnet sein. Dabei kann die Oberseite des Deckels bevorzugt in der Ebene der Absteilfläche des

Fachbodens liegen. Ein solcher Deckel erlaubt das Abstellen von Kühlgut mit ebener Auflagefläche. Weist der Fachboden je einen Deckel für je eine Vertiefung auf, können einzelne Vertiefungen je nach Bedarf genutzt werden. Es ist auch möglich, einen Deckel für mehrere Vertiefungen vorzusehen, um mehrere Vertiefungen gleichzeitig abzudecken bzw. zugänglich zu machen. Ein Fachboden, dessen Vertiefungen anhand der Deckel abgedeckt sind, kann in der gesamten Fläche für Kühlgut mit ebener Absteilfläche genutzt werden. Der Deckel kann ebenfalls mindestens teilweise lichtdurchlässig sein.

Die Erfindung betrifft auch ein Kältegerät, insbesondere Haushaltskältegerät, mit einem Fachboden nach einem oder mehreren der beschriebenen Ausführungsformen. Ein erfindungsgemäßes Kältegerät kann einen oder mehrere der beschriebenen Fachböden aufweisen.

Das Kältegerät kann einen kühlbaren Innenraum, zwei Seitenwände und eine Rückwand aufweisen. Der Fachboden kann an mindestens einer der beiden Seitenwände oder an der Rückwand des Innenraums gelagert sein und eine Absteilfläche zur Ablage von Kühlgut aufweisen. Die Absteilfläche des Fachbodens weist einen zumindest teilweise lichtdurchlässigen Bereich auf, in den mindestens eine Vertiefung eingelassen ist, welche zur Aufnahme von Kühlgut, insbesondere einer liegenden Flasche geeignet ist. Der zumindest teilweise lichtdurchlässige Bereich des Fachbodens kann somit sowohl transparent als auch transluzent sein. Dies bedeutet, dass dieser Bereich unter anderem klar, matt oder auch farbig durchscheinend sein kann. Des Weiteren kann dieser Bereich auch aus mehreren unterschiedlich durchscheinenden Schichten bestehen. Dies hat den Vorteil, dass durch diesen Bereich der Innenraum des Kältegeräts nicht wesentlich verdunkelt wird und somit mehrere Fachböden erfindungsgemäße Bereiche aufweisen können und dennoch eine ausreichende Beleuchtung des Innenraums des Kältegeräts gewährleistet ist. Kühlgut, das in bzw. auf der Vertiefung platziert ist, rollt nicht mehr auf dem Fachboden herum. Dadurch kann verhindert sein, dass dieses Kühlgut aus dem Kältegerät herausfällt bzw. zu Bruch geht. Auf Flaschen oder Dosen, die in oder auf einer solchen Vertiefung platziert sind, können weitere Flaschen oder Dosen gestapelt werden, was wiederum die Raumausnutzung optimiert. Da der Fachboden neben der Vertiefung keine weiteren Unebenheiten wie Schrägen oder Hebungen aufweisen kann, können große Gegenstände, wie z.B. ein Topf, auch über der Vertiefung abgestellt werden. Ein Fachboden kann eine oder mehrere Vertiefungen aufweisen. Die mindestens eine transparente Vertiefung kann in einem abnehmbaren Abschnitt des Fachbodens angeordnet sein. Der abnehmbare Abschnitt kann in die Absteilfläche integriert sein oder auch auf der Absteilfläche oben aufliegen. Der abnehmbare Abschnitt ermöglicht somit eine vielseitige Nutzung des Fachbodens, da hier wahlweise eine ebene Absteilfläche vorliegt, oder wahlweise ein Abschnitt für rollfähiges Kühlgut vorliegt. Der abnehmbare Abschnitt kann ebenfalls mindestens teilweise lichtdurchlässig sein und es besteht die Möglichkeit, diesen mit einem Deckel zu kombinieren. Ferner besteht die Möglichkeit, dass dieser abnehmbare Abschnitt mit weiteren abnehmbaren Abschnitten ausgetauscht werden kann, die sich in ihrer Anzahl, Lage, Größe und Form der

Vertiefungen unterscheiden. Somit ist eine individuelle Gestaltung des Fachbodens durch den Benutzer möglich.

Beispielsweise kann der Fachboden neben dem abnehmbaren vertieften Abschnitt einen weiteren austauschbaren Abschnitt aufweisen, der eine im Wesentlichen ebenflächige Absteilfläche aufweist. Dies hat den Vorteil, dass der Fachboden wahlweise auch in seiner ganzen Fläche mit einer ebenflächigen Absteilfläche genutzt werden kann.

Der Fachboden kann einen insbesondere durchscheinenden bzw. transparenten umdrehbaren Abschnitt aufweisen mit einer ersten Seite, auf welcher die mindestens eine Vertiefung angeordnet ist und mit einer der ersten Seite gegenüberliegenden zweiten Seite, welche zumindest im Wesentlichen ebenflächig ist. Der umdrehbare Abschnitt kann entweder mit der ersten oder mit der zweiten Seite nach oben in das Kältegerät eingesetzt sein. Der umdrehbare Abschnitt kann einem abnehmbaren Abschnitt des Fachbodens entsprechen und somit auf den Fachboden bzw. in dem Fachboden angeordnet sein. Der umdrehbare Abschnitt kann jedoch auch einen eigenen Teilbereich der Ablagefläche bilden und somit ein Teilstück des Fachbodens sein. Es ist auch möglich, den gesamten Fachboden umdrehbar zu gestalten. Der umdrehbare Abschnitt kann in dem Fachboden bzw. im Rahmen des Fachbodens durch Herausnehmen und Umdrehen oder auch zum Umdrehen an einem integrierten Drehmechanismus d.h. einem Lager angelenkt sein. Somit bietet die erste Seite eine Ablagefläche für rollfähiges Kühlgut und die zweite Seite eine Ablagefläche für Kühlgut mit ebener Absteilfläche. Der umdrehbare Abschnitt ist vorzugsweise mindestens teilweise lichtdurchlässig. Ein Fachboden mit einem solchen umdrehbaren Abschnitt bzw. ein umdrehbarer Fachboden ist sehr handlich und individuell einsetzbar. Der umdrehbare Abschnitt bzw. der umdrehbare Fachboden kann klappbar an einem Rahmen des Fachbodens oder an einer inneren Seitenwand des Kältegeräts gelagert sein. In einer Ausführungsform kann der umdrehbare Abschnitt eine zumindest teilweise lichtdurchlässige Glas- oder Kunststoff platte sein. Dies ist aufgrund der bereits aufgeführten Eigenschaften sehr vorteilhaft.

Im Folgenden werden verschiedene Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der Figuren beschrieben:

Fig. 1 zeigt eine perspektivische Ansicht eines Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemäßen Fachbodens,

Fig. 2 bis 5 zeigen schematische Draufsichten auf verschiedene

Ausführungsbeispiele von Fachböden,

Fig. 6 bis 1 1 zeigen schematische Querschnittsansichten auf verschiedene

Ausführungsbeispiele von Fachböden,

Fig. 12 und 13 zeigen schematische Querschnittsansichten von weiteren

Ausführungsbeispielen von Fachböden mit Deckeln,

Fig. 14 zeigt eine schematische Querschnittsansicht eines Ausführungsbeispiel eines Fachbodens mit abnehmbarem Abschnitt,

Fig. 15 zeigt eine schematische Draufsicht auf ein Ausführungsbeispiel eines abnehmbaren Abschnitts eines Fachbodens,

Fig. 16 und 17 zeigen schematische Querschnittsansichten auf Ausführungsbeispiele von Fachböden mit austauschbaren Abschnitten,

Fig. 18 zeigt eine perspektivische Ansicht eines Kältegeräts in Form einer

Kühlgefrierkombination, mit einem Fachboden gemäß Fig. 1. Fig. 1 zeigt einen Fachboden 1 für ein Kältegerät 10, das insbesondere als Kühlgefrierkombination ausgebildet sein kann (wie in Fig. 18 gezeigt) mit einer Glasplatte 12, deren Oberseite eine Absteilfläche 3 bildet, gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung. Die Glasplatte 12 wird von einem Rahmen 6 getragen. An dem Rahmen 6 sind Halterungen 7 vorgesehen, mittels denen der Fachboden ein an den Seitenwänden des Innenraums des Kältegeräts 10 (nicht dargestellt) befestigt werden kann. Die Absteilfläche 3 des Fachbodens 1 ist lichtdurchlässig und weist Vertiefungen 2 zur Aufnahme von rollendem Kühlgut (nicht dargestellt) auf. Die Vertiefungen 2 sind länglich ausgebildet und erstrecken sich entlang ihrer Längsachse parallel zu den Seitenwänden des Kältegeräts 10. Die Vertiefungen 2 erstrecken sich bis zu einem Rand des Fachbodens 1 , der einer Öffnungsebene des Innenraums 1 1 des Kältegeräts 10 zugewandt ist. Der Bereich des Fachbodens 1 , in den die Vertiefungen 2 eingelassen sind, umfasst in dieser

Ausführungsform die gesamte Absteilfläche 3. In den Fig. 2 bis 5 werden anhand von vier Ausführungsformen Beispiele für mögliche Anordnungen einer oder mehrerer Vertiefungen auf einem erfindungsgemäßen

Fachboden 1 dargestellt. Die hier mit A bezeichnete Richtung steht senkrecht zur Öffnungsebene und weist somit zur geschlossen Kältegerätetür. Die Ausführungsformen gemäß der Fig. 2 - 5 können jedoch auch in einer um 180° gedrehten Ausführung angeordnet sein. In Fig. 2 ist die Vertiefung 2 in dem Fachboden 1 parallel zu den

Seitenwänden des Innenraums des Kältegeräts 10 (nicht dargestellt) angeordnet. Die Länge der Vertiefung 2 erstreckt sich bis zu den Randbereichen des Fachbodens 1 , insbesondere bis zu dem Randbereich in Richtung der Öffnungsebene des Kältegeräts 10. Die Vertiefung ist in einem seitlichen Bereich des Fachbodens 1 angeordnet, somit bleibt neben der Vertiefung 2 ein Bereich 13, der als Absteilfläche für Kühlgut mit ebener Auflagefläche genutzt werden kann. Der Bereich, in den die Vertiefung 2 eingelassen ist, ist zumindest teilweise lichtdurchlässig. Vorzugsweise ist der gesamte Fachboden 1 zumindest teilweise lichtdurchlässig, jedoch kann der Bereich, der neben der Vertiefung 2 liegt, auch andere Materialeigenschaften aufweisen. Beispielsweise kann dieser Bereich ein Gitter sein, oder auch lichtundurchlässig.

In Fig. 3 weist der Fachboden 1 eine Vertiefung 2 auf, die senkrecht zu den Seitenwänden des Innenraums 1 1 des Kältegeräts 10 verläuft. In diese Ausführungsform ist die Vertiefung 2 in einem Randbereich des Fachbodens 1 , hier entlang der Rückwand des Kältegeräts 10, angeordnet. Die Länge der Vertiefung 2 erstreckt sich im Wesentlichen über die gesamte Breite des Kältegeräts 10. Somit weist der Fachboden dieser

Ausführungsform einen ebenflächigen Bereich 13 auf, der vor der Vertiefung 2 liegt. Fig. 4 zeigt ein Beispiel für einen Fachboden 1 , in der Vertiefungen 2 sowohl parallel zu den Seitenwänden des Kältegeräts 10 als auch senkrecht zu den Seitenwänden des Kältegeräts 10 angeordnet sind. Eine Vertiefung liegt parallel zu einer Seitenwand des Kältegeräts 10 in einem Randbereich des Fachbodens 1 und erstreckt sich im

Wesentlichen über die gesamte Tiefe des Fachbodens 1 . Eine weitere Vertiefung 2 verläuft senkrecht zu den Seitenwänden des Kältegeräts 10 in einem Randbereich des Fachbodens 1 , hier in einem der Rückwand des Kältegeräts 10 zugewandeten

Randbereich. Diese Vertiefung erstreckt sich nur teilweise über die Breite des

Fachbodens 1 . Auch in diesem Beispiel bietet der Fachboden 1 einen Bereich 13 mit ebenflächiger Absteilfläche für Kühlgut mit ebenfalls ebenflächiger Absteilfläche.

Fig. 5 zeigt ein Beispiel für einen Fachboden 1 , auf welchem mehrere Vertiefungen 2 senkrecht zu den Seitenwänden des Kältegeräts 10 angeordnet sind. Die Vertiefungen sind hier in einem Bereich angeordnet, der im Wesentlichen der halben Breite des Fachbodens 1 entspricht. Somit erstrecken sich die Vertiefungen 2 nur in etwa bis zur Mitte des Fachbodens 1 , so dass die andere Hälfte des Fachbodens 1 ebenflächig ist und somit für ebenflächiges Kühlgut benutzt werden kann.

Die Fig. 6 bis 1 1 zeigen schematisch Querschnitte für Bereiche 1 a bis 1f, in denen verschiedenartige Vertiefungen 2a bis 2d eingelassen sind. Erfindungsgemäß weist ein solcher Bereich 1 a bis 1f mindestens eine Vertiefung 2 auf, jedoch kann ein solcher Bereich 1 a bis 1f auch mehrere gleichartige bzw. mehrere verschiedenenartige

Vertiefungen 2a bis 2d aufweisen. Die hier dargestellten Querschnitte entsprechen den Querschnitten eines Bereichs 1 a bis 1f des Fachbodens 1 und können in besonderen Ausführungsformen auch dem Querschnitt des Fachbodens 1 selbst oder auch dem Querschnitt eines abnehmbaren Abschnitts 8 bzw. eines umdrehbaren Abschnitts entsprechen. Fig. 6 zeigt einen Bereich 1 a, in den Vertiefungen mit kreissegmentförmigem Querschnitt 2a eingelassen sind. Die Absteilfläche 3 des Fachbodens 1 weist zwischen den Vertiefungen noch ebene Absteilflächen 3 auf. Somit können hier größere Gegenstände mit ebenflächiger Absteilfläche oberhalb der Vertiefungen noch abgestellt werden. Fig. 7 zeigt einen Bereich 1 b, in den Vertiefungen mit rechteckigem Querschnitt 2b eingelassen sind. Diese Vertiefungen weisen eine ebene Absteilfläche an ihrem Boden 5 auf. Der Boden 5 dient zur weiteren Aufnahme von Kühlgut mit ebener Absteilfläche, wobei die Vertiefung 2b selbst zur Ablage von rollfähigem Kühlgut dient. Wird das

Ausführungsbeispiel der Fig. 7 um 180° gedreht, zeigt sich eine weitere Möglichkeit, die Vertiefungen mit rechteckigem Querschnitt 2b zu gestalten. Die Vertiefungen 2b können auch eine geringere Breite aufweisen als die ihnen gegenüberliegenden Absteilflächen 3 an der Oberseite.

Fig. 8 zeigt einen Bereich 1 c, in den Vertiefungen mit dreieckigen Querschnitt 2c eingelassen sind. Dieser Bereich 1 c weist eine erste Seite 3 und eine zweite Seite 4 auf. Die Vertiefungen 2c sind auf der ersten Seite angeordnet. Wird dieser Bereich 1 c gedreht, so bildet die zweite Seite 4 die Absteilfläche dieses Bereichs 1 c. Die zweite Seite 4 ist ebenflächig. In einer besonderen Ausführungsform entspricht der Bereich 1 c einem umdrehbaren Abschnitt des Fachbodens.

Fig. 9 zeigt einen Bereich 1 d, in den Vertiefungen mit keilförmigem Querschnitt 2d eingelassen sind. Die Vertiefungen mit keilförmigem Querschnitt 2d weisen auf einer Seite eine Kante auf und in die entgegengesetzte Richtung ein flaches Ansteigen zur Oberseite des Bereichs 1 d. Somit weist die Vertiefung mit keilförmigen Querschnitt 2d eine geringe Tiefe auf. Der Bereich 1 d weist eine erste Seite 3 und eine zweite Seite 4 auf. Dieser

Bereich kann um 180° gedreht werden, so dass die zweite Seite 4 als ebene Absteilfläche dienen kann. Der Bereich 1 d kann als umdrehbarer Abschnitt gemäß einer speziellen Ausführungsform dienen. Fig. 10 zeigt einen Bereich 1 e, in den Vertiefungen mit rechteckigem Querschnitt 2b eingelassen sind, die einen Boden 5 mit ebener Absteilfläche aufweisen, wobei die Vertiefungen nur auf einer ersten Seite 3 angeordnet sind. Die zweite Seite 4 ist eben- flächig. Somit kann auch der Bereich 1 e in einer speziellen Ausführungsform einen umdrehbaren Abschnitt bilden.

Fig. 1 1 zeigt einen Bereich 1f mit Vertiefungen mit kreissegmentformigem Querschnitt 2a, in einer bereits gedrehten Lage. Die erste Seite 3 weist hier nach unten und die zweite Seite 4 weist nach oben. Die zweite Seite 4 ist ebenflächig und dient als Ablage für ebenflächiges Kühlgut.

Fig. 12 und Fig. 13 zeigen zwei Ausführungsbeispiele, in denen die Vertiefungen 2 des Fachbodens 1 anhand von Deckeln 9 abgedeckt werden, um eine ebene Absteilfläche des Fachbodens 1 zu bilden. Fig. 12 zeigt einen Deckel 9 für mehrere Vertiefungen 2, der hier in Form einer Abdeckplatte gebildet ist. Fig. 13 zeigt eine Ausführungsform, in der je ein Deckel 9 je eine Vertiefung 2 abdeckt. Hier ist der Deckel 9 ein Raum ausfüllender Körper, mit ebener Oberseite. Fig. 14 bis 16 zeigen Ausführungsbeispiele, bei denen die Vertiefungen 2 in einem abnehmbaren Abschnitt 8 des Fachbodens 1 angeordnet sind. Fig. 14 zeigt einen abnehmbaren Abschnitt 8, der hier als Auflage auf des Fachbodens 1 gebildet ist. Fig. 15 zeigt eine Draufsicht eines derartigen abnehmbaren Abschnitts 8, auf weichen hier zwei Vertiefungen 2 angeordnet sind. Diese Vertiefungen 2 können in den verschiedensten Anordnungen in diesen abnehmbaren Abschnitt 8 eingelassen sein, sie können z. B. parallel oder senkrecht zu den Seitenwänden des Kältegeräts 10 angeordnet sein.

Fig. 16 zeigt einen Fachboden 1 , in welcher der abnehmbare Abschnitt 8 so integriert ist, dass der abnehmbare Abschnitt 8 mit dem Fachboden 1 eine ebene Oberfläche bildet. Der abnehmbare Abschnitt 8 kann auch als umdrehbarer Abschnitt genutzt werden. Wird der abnehmbare Abschnitt 8 in einer um 180° gedrehten Lage in dem Fachboden 1 platziert, so weist der gesamte Fachboden 1 eine ebene Absteilfläche auf.

Fig. 17 zeigt einen Fachboden 1 , in welchem ein abnehmbarer Abschnitt 8 mit einer ebenflächigen Absteilfläche angeordnet ist. Dieser abnehmbare Abschnitt 8 mit ebenflächiger Absteilfläche dient als Zubehör zusätzlich der in Fig. 16 dargestellte Fachboden 1 mit abnehmbarem Abschnitt 8, in welchen Vertiefungen 2 eingelassen sind. Fig. 18 zeigt ein Kältegeräts 10, hier ein Haushaltskältegerät in Form einer Kühlgefrierkombination, in dessen Innenraum 1 1 ein Fachboden 1 gemäß dem Ausführungsbeispiel der Fig. 1 eingelegt ist.

BEZUGSZEICHENLISTE

I Fachboden

1 a bis 1f Bereich

2 Vertiefung

2a Vertiefung rund

2b Vertiefung rechteckig

2c Vertiefung dreieckig

2d Vertiefung keilförmig

3 erste Seite/Abstellfläche

4 zweite Seite/Abstellfläche

5 Boden der Vertiefung

6 Rahmen

7 Halterungen

8 abnehmbarer Abschnitt

9 Deckel

10 Kühlschrank

I I Innenraum

12 Glasplatte

13 ebener Ablagebereich

A Richtung senkrecht zur Öffnungsebene