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Title:
SHIELDING DEVICE FOR SHADING AND RAIN PROTECTION PURPOSES
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2018/206482
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a shielding device for shielding against weather influences, comprising a textile sheet material (12) which is stretched two-dimensionally or can be rolled out and which forms a shield against weather influences, in particular against solar radiation and/or rain, and has warp threads (24) and weft threads (26) connected together in a lattice-like manner so as to form a fabric. A foam layer (16) which has foam pores (30) that are separated from one another by solid foam walls (32) is applied onto the textile sheet material (12) on at least one sheet side.

Inventors:
RAITHEL, Tobias (Odenwaldstraße 10, Ettlingen, 76275, DE)
MAETSCHKE, Oliver (Morgenstraße 2b, Ettlingen, 76275, DE)
Application Number:
EP2018/061664
Publication Date:
November 15, 2018
Filing Date:
May 07, 2018
Export Citation:
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Assignee:
ETTLIN AKTIENGESELLSCHAFT (Pforzheimer Straße 202, Ettlingen, 76275, DE)
International Classes:
E04F10/02
Foreign References:
DE20017882U12001-02-08
DE9217218U11994-05-26
DE8327646U11983-12-29
US20030082969A12003-05-01
US20040189042A12004-09-30
DE202011107186U12013-02-08
US5431979A1995-07-11
EP2527507A12012-11-28
Other References:
ANONYMOUS: "Insulated Tarps", 30 September 2015 (2015-09-30), XP055483346, Retrieved from the Internet [retrieved on 20180612]
Attorney, Agent or Firm:
PFIZ, Thomas et al. (Tübinger Str. 26, Stuttgart, 70178, DE)
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Claims:
Patentansprüche

1 . Abschirmvorrichtung für Beschattungs- und Regenschutzzwecke mit einem flächig aufgespannten oder ausrollbaren, eine Abschirmung gegen Witterungseinflüsse, insbesondere gegen Sonneneinstrahlung und/oder

Regen bildenden textilen Flächengebilde (12), welches als Gewebe gitterartig miteinander verbundene Kettfäden (24) und Schussfäden (26) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass auf das textile Flächengebilde (12) an mindestens einer Gewebeseite eine durch feste Schaumwände (32) voneinander getrennte Schaumporen (30) aufweisende Schaumschicht (16) aufgebracht ist.

2. Abschirmvorrichtung nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die Schaumschicht (16) offenporig ausgebildet ist.

3. Abschirmvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaumporen (30) einen Durchmesser im Bereich von 0,01 bis 0,5 mm aufweisen. 4. Abschirmvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaumschicht (16) aus einem aus der folgenden Gruppe ausgewählten geschäumten Kunststoffmaterial besteht: Polyurethan, Polyester, Polyvinylchlorid, Polyamide, Polyacrylate, Acryläu- reester und deren jeweilige Copolymere, Silikone.

5. Abschirmvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaumschicht (16) mit einem Hydrophobierungsmittel wasserabweisend ausgerüstet ist. 6. Abschirmvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaumschicht (16) insbesondere durch Ruß oder Pigmente dunkel eingefärbt ist.

7. Abschirmvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaumschicht (16) mit einem als UV-Filter und/oder IR-Reflektor wirkenden Additiv versehen ist.

8. Abschirmvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaumschicht (16) durch ein Beschichtungs- verfahren, vorzugsweise durch Aufrakeln auf das textile Flächengebilde (12) aufgebracht ist.

9. Abschirmvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaumschicht (16) mit einem Flächengewicht im Bereich von 10 bis 100 g/m2 auf das textile Flächengebilde (12) aufgebracht ist.

10. Abschirmvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass das textile Flächengebilde (12) eine zweilagige Gewebestruktur aus eine Kettfadenlage bildenden Kettfäden (24) und eine einseitig auf der Kettfadenlage aufliegende Schussfadenlage bildenden Schussfäden (26) aufweist, wobei die Kettfäden (24) und die Schussfäden (26) im Wesentlichen geradlinig gestreckt sind.

1 1 . Abschirmvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Kettfäden (24) und Schussfäden (26) langge- streckt-rechteckige Gewebeöffnungen (28) begrenzen, wobei die Gewebeöffnungen (28) längsseitig durch die Schussfäden (26) begrenzt sind.

12. Abschirmvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 1 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die Kettfäden (24) und die Schussfäden (26) durch Bindefäden (34) miteinander verbunden sind, wobei die Bindefäden (34) die voneinander abgewandten Außenseiten der Kett- und Schussfäden (26) umschlingen.

13. Abschirnnvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass das textile Flächengebilde (12) in einer Halte- oder Spannvorrichtung flächig gehalten ist.

14. Abschirmvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass das textile Flächengebilde (12) mittels einer Wickelvorrichtung (18) ausrollbar ist. 15. Abschirmvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass das textile Flächengebilde (12) einen zu schützenden Bereich (22) vor Wettereinflüssen abschirmt.

Description:
Abschirmvorrichtung für Beschattungs- und Regenschutzzwecke Beschreibung

Die Erfindung betrifft eine Abschirmvorrichtung für Beschattungs- und Regenschutzzwecke mit einem flächig aufgespannten oder ausrollbaren, eine Abschirmung gegen Witterungseinflüsse, insbesondere gegen Sonneneinstrahlung und/oder Regen bildenden textilen Flächengebilde, welches als Gewebe gitterartig miteinander verbundene Kettfäden und Schussfäden aufweist.

Aus der EP 2 527 507 A1 ist eine Wetterschutzvorrichtung bekannt, bei der die Kett- und Schussfäden langgestreckte und vergleichsweise enge Gitteröffnungen begrenzen, wobei die Wasserabweisung durch ein Hydrophobie- rungsmittel unterstützt wird. Auf diese Weise kann allerdings die Durchsicht und der Luftdurchtritt nur durch Veränderung der Gewebeparameter ange- passt werden.

Ausgehend hiervon liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, die im Stand der Technik bekannten Vorrichtungen weiter zu verbessern und eine Schutzvorrichtung mit möglichst variabel einstellbaren Gebrauchseigenschaften zu schaffen.

Zur Lösung dieser Aufgabe wird die im Patentanspruch 1 angegebene Merk- malskombination vorgeschlagen. Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den abhängigen Ansprüchen.

Die Erfindung geht von dem Gedanken aus, ein vorgefertigtes Gewebe als Tragstruktur für eine in ihren Eigenschaften einstellbare Funktionsbeschich- tung zu nutzen. Dementsprechend wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, dass auf das textile Flächengebilde als Träger an mindestens einer Gewebeseite eine durch feste Schaumwände voneinander getrennte Schaumporen aufweisende Schaumschicht aufgebracht ist. Durch die Schaumschicht ist es möglich, verschiedene Eigenschaften wie Luftdurchlässigkeit, Durchsicht, Beschattung und Wasserabweisung in einem gewünschten Maß einzustellen, ohne dass das Trägergewebe verändert werden müsste. Grundsätzlich ist es aber auch möglich, eine zusätzliche Variabilität durch Gewebeanpassungen zu erreichen.

Vorteilhafterweise ist die Schaumschicht offenporig ausgebildet, so dass quer zur Schichtebene ein gewisser Öffnungsgrad erzielt wird.

Günstig ist es hier, wenn die Schaumporen einen Durchmesser im Bereich von 0,01 bis 0,5 mm aufweisen.

Um eine stabile und gut haftende Beschichtung zu schaffen, ist es von Vorteil, wenn die Schaumschicht aus einem aus der folgenden Gruppe ausgewählten geschäumten Kunststoffmaterial besteht: Polyurethan, Polyester, Polyvinylchlorid, Polyamide, Polyacrylate, Acryläureester und deren jeweilige Copo- lymere, Silikone. Bevorzugt besteht die Schaumschicht aus einem ausgehärteten Polyurethanschaum.

Zur Verbesserung der wasserabweisenden Eigenschaften ist es vorteilhaft, wenn die Schaumschicht mit einem Hydrophobierungsmittel hydrophob ausgerüstet ist. Hinsichtlich der Durchsicht und Alterungsbeständigkeit ist es weiter von Vorteil, wenn die Schaumschicht durch Ruß oder Pigmente dunkel eingefärbt ist bzw. mit einem als UV-Filter und/oder IR-Reflektor wirkenden Additiv versehen ist. Für eine gleichmäßige Schichtdicke ist es günstig, wenn die Schaumschicht durch ein Beschichtungsverfahren, vorzugsweise durch Aufrakeln auf das tex- tile Flächengebilde aufgebracht ist. Vorteilhafterweise ist die Schaumschicht mit einem Flächengewicht im Bereich von 10 bis 100 g/m 2 auf das textile Flächengebilde aufgebracht. Eine besonders vorteilhafte Trägerstruktur lässt sich dadurch realisieren, dass das textile Flächengebilde eine zweilagige Gewebestruktur aus eine Kettfadenlage bildenden Kettfäden und eine einseitig auf der Kettfadenlage aufliegende Schussfadenlage bildenden Schussfäden aufweist, wobei die Kettfäden und die Schussfäden im Wesentlichen geradlinig gestreckt sind.

Um eine besondere Dimensionsstabilität und Dichtheit der Gittergeometrie zu gewährleisten, ist es auch von Vorteil, wenn die Kettfäden und Schussfäden langgestreckt-rechteckige Gewebeöffnungen begrenzen, wobei die Gewebeöffnungen längsseitig durch die Schussfäden begrenzt sind, und wenn die Kettfäden und die Schussfäden in Dreherbindung durch Bindefäden miteinander verbunden sind, wobei die Bindefäden die voneinander abgewandten Außenseiten der Kett- und Schussfäden umschlingen.

Eine vorteilhafte Ausgestaltung sieht vor, dass das textile Flächengebilde in einer Halte- oder Spannvorrichtung für eine großflächige Abschirmung gehalten ist. Möglich ist es auch, dass das textile Flächengebilde mittels einer Wickelvorrichtung flächig ausrollbar ist. Weiterhin ist es denkbar, das textile Flächengebilde in einem Ausschnitt einer Folienfläche beispielsweise einer Zeltfolie einzubringen.

Vorteilhafterweise ist das textile Flächengebilde in einem Außenbereich beispielsweise vor einem Gebäude so angeordnet, dass es einen zu schützenden Bereich vor Wetter- bzw. Witterungseinflüssen abschirmt.

Im Folgenden wird die Erfindung anhand des in der Zeichnung schematisch dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es zeigen: Fig. 1 eine Abschirmvorrichtung für Beschattungs- und Regenschutzzwecke an einem Gebäude in schaubildlicher Darstellung;

Fig. 2 ein mit einer Schaumschicht versehendes textiles Flächengebilde der Abschirmvorrichtung in ausschnittsweise vergrößerter schaubildlicher Darstellung;

Fig. 3 eine ausschnittsweise Draufsicht auf das textile Flächengebilde und die darauf befindliche Schaumschicht;

Fig. 4 ein Diagramm von Prüfergebnissen an verschiedenen Labormustern.

Die in Fig. 1 dargestellte Abschirm- bzw. Wetterschutzvorrichtung 10 umfasst ein textiles Flächengebilde 12, das als Abschirmung gegen Sonneneinstrahlung bzw. Regen außenseitig an einem Gebäude 14 aufgespannt ist und beispielsweise an seiner Oberseite mit einer Schaumschicht 16 versehen ist. Hierfür ist das textile Flächengebilde 12 bahnförmig aus einer Wickelvorrichtung 18 ausziehbar und an seinem freien Ende an Stützen 20 fixierbar. Dabei wird ein Abschirmbereich 22 unter dem textilen Flächengebilde 12 vor direkter Sonnenstrahlung und vor Regen geschützt.

Wie in Fig. 2 und 3 nicht maßstäblich illustriert, weist das textile Flächengebilde 12 gitterartig miteinander verbundene Kettfäden 24 und Schussfäden 26 auf. Die Kettfäden 24 verlaufen mit relativ großem gegenseitigem Fadenabstand in Längsrichtung der Gewebebahn, während die Schussfäden 26 unter Einhaltung eines relativ engen gegenseitigen Fadenabstandes die Kettfäden 24 rechtwinklig kreuzen. Auf diese Weise werden in dem gitterförmigen Flächengebilde 12 langgestreckt-rechteckige Gitteröffnungen 28 freigehalten. Die Schaumschicht 16 weist Schaumporen bzw. Schaumzellen 30 auf, die durch feste Schaumwände 32 seitlich voneinander getrennt sind. Auf diese Weise wird in Verbindung mit den Gitteröffnungen 28 des textilen Flächengebildes 12 eine gewisse Durchsichtigkeit und Luftdurchlässigkeit gewährt, wohingegen ein Durchdringen von Regen oder unerwünschter Sonnenstrahlung durch die engen Spalte weitgehend verhindert wird. Wie in Fig. 2 veranschaulicht, weist das textile Flächengebilde 12 eine zweila- gige Gewebestruktur auf, in der die Kettfäden 24 und Schussfäden 26 geradlinig gestreckt sind und jeweils eine eigene ebene Fadenlage bilden, so dass die beiden Fadenlagen einseitig aufeinander aufliegen. Die Kettfäden 24 und Schussfäden 26 werden durch dünne Bindefäden 34 nach Art einer Dreherbindung in ihrer gegenseitigen Lage fixiert. Die Bindefäden 34 durchqueren dabei die beiden Fadenlagen der Kettfäden 24 und Schussfäden 26 und umschlingen deren voneinander abgewandte Außenseiten.

Das so gebildete Gewebe ist durch die gestreckten Fadenlagen extrem dehnungsarm und formstabil. Die Kraft- und Dehnungs-Eigenschaften lassen sich in Kette und Schuss unabhängig voneinander einstellen. Es lassen sich sehr offene, aber auch sehr dichte Gewebe mit einer hohen Gleichmäßigkeit her- stellen. Weiterhin können die beiden Seiten unabhängig voneinander mit der Schaumschicht 16 beschichtet werden, wobei es auch möglich ist, mehrere Schichten übereinander aufzubringen.

Zweckmäßig bestehen die Kett-, Schuss- und Bindefäden aus einem monofi- len, polymeren Fadenmaterial, beispielsweise aus PET. Die Fadenstärken der Kett- und Schussfäden 24, 26 liegen im Bereich zwischen 0,08 bis 0,3 mm, während die dünneren Bindefäden 34 eine Stärke von 0,05 bis 0,1 mm besitzen. Die Schaumschicht 16 ist offenporig bzw. offenzellig ausgebildet, d.h. die Schaumporen 30 sind nicht allseitig geschlossen, sondern nur in der Schichtebene durch Schaumwände 32 voneinander getrennt. Durch den variabel einstellbaren Beschichtungsauftrag ggf. mit einer wasserabweisenden Ausrüstung beispielsweise durch Fluorcarbon kann die Dichtigkeit bzw. Porosität eingestellt werden. Daher ist es möglich, Eigenschaften wie Luftdurchlässigkeit, Durchsicht, Wasserabweisung und Beschattungswirkung gezielt in eine gewünschte Richtung einzustellen.

Die Schaumschicht 16 kann aus einem ausgehärteten Polyurethanschaum bestehen, dessen Schaumporen durch geeignetes Aufschäumen vor dem Schaumauftrag in einem Bereich von Ο,Ο bis 0,5 mm eng auf einen ge- wünschten Durchmesser eingestellt sein können. Die Schaumbeschichtung kann durch Aufrakeln auf das vorgefertigte Gewebe erzeugt werden, wobei das Gewebe bzw. textile Flächengebilde 12 unter einem Rakel hindurchtransportiert und dem Rakel eine Art von Schaumwalze zuführt wird. Dabei kann die Schaumschicht 16 mit einem Flächengewicht im Bereich von 10 bis 100 g/m 2 aufgebracht werden. Die gewünschte Schichtdicke kann beispielsweise im Bereich von 0,1 bis 1 mm eng definiert werden.

Die Schaumschicht 16 kann mit Additiven bzw. Ausrüstungen wie UV-Blockern und Hydrophobierungsmitteln weiter funktionalisiert werden. Insbesondere kann durch Pigmente (Ruß) für eine schwarze Einfärbung und damit auch für eine bessere Durchsichtigkeit und verzögerte UV-Alterung gesorgt werden. Grundsätzlich kann auch eine gewünschte optische bzw. gestalterische Wirkung eingestellt werden Für die genannten Wetterschutzfunktionen bestehen vielfältige Einsatzmöglichkeiten, beispielsweise unter Vermeidung von Hitzestau auch als Markise, Sonnensegel, Schirm oder Zeltmaterial. Das Textilmaterial kann mittels einer Spann- oder Wickelvorrichtung platzsparend gefaltet oder aufgewickelt werden. Grundsätzlich ist auch eine permanente Aufspannung denkbar, insbe- sondere auch als textiles Architekturelement bzw. Fassadenverkleidung an einem Gebäude. Ausführungsbeispiel:

In Labormustern konnte durch einen unterschiedlichen Schaumauftrag auf ein zweilagiges, vorstehend beschriebenes Trägergewebe die Variabilität ver- schiedenster Eigenschaften wie aus dem Diagramm nach Fig. 4 ersichtlich demonstriert werden. Bei dem Schaum handelte es sich um einen offenzellige Struktur aus folgenden Komponenten: Polyurethan mit Schaumhilfsmittel und Schaumstabilisator, Fluorcarbon, Ruß für schwarze Einfärbung und UV- Schutz und zum farblichen Angleich an das schwarze Grundgewebe. Die Schaumschicht 16 wurde auf die Schuss-Seite, die Kett-Seite und auf beide Seiten eines gegebenen Gewebes 12 aufgetragen. Wie sich aus den verschiedenen Prüfergebnissen ergibt, ist man durch den Schaumauftrag in der Lage, die Licht-, Solar- und UV-Transmission in weiten Bereichen zu beeinflussen. Gleichzeitig wirkt sich die offenzellige Schaumschicht auch auf die Luft- und Wasserdurchlässigkeit aus.