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Patent Searching and Data


Title:
SHIP'S LOADER OR UNLOADER
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/1990/002699
Kind Code:
A1
Abstract:
A ship's loader or unloader comprises a spanned boom (6) the free end of which co-operates with a loading or unloading device. The boom (6) has an upper box girder (15) and a platform (46) arranged at least partially below the latter. A feed head (7) can travel inside the boom, which is suspended in the region of the discharge drum (20) and supported by means of running wheels on the box girder (15), while the rear region of the feed head is supported by means of running wheels on the longitudinal girders of the platform.

Inventors:
Steckel, Horst
Application Number:
PCT/EP1988/000805
Publication Date:
March 22, 1990
Filing Date:
September 06, 1988
Export Citation:
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Assignee:
O&K ORENSTEIN & KOPPEL AG STECKEL, Horst.
International Classes:
B65G21/14; B65G21/12; B65G47/57; B65G67/60; B66C19/00; (IPC1-7): B65G67/60; B65G21/12
Foreign References:
DE3715056C1
DE618848C
Other References:
Fördern und Heben, Jahrgang 18, Nr. 13, 1968, B. Kleis et al.: "Schiffsbeladeanlage für Sackgut und loses Gut", Seiten 803,804
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Claims:
Patentansprüche
1. i. Schiffsbe oder ent lader mit einem überspannten Ausleger, der an seinem freien Ende mit einer Be oder Ent ladeei nr i chtung zusanmenwi rkt und mit einem im Bereich des Auslegers vorgesehenen, entlang desselbe verfahrbaren Vorschubkopf mit zugeordneter Zu oder Abfördereinr ichtung, dadurch gekennzeichnet, daß der Ausleger (6) aus einem oberen Kastenträger (15) mit einer zumindest partiell darunter angeordneten Bühne (46) besteht, die untereinander verbunden sind (17) und daß der Vorschubkopf (7) im Bereich zwischen dem Kastenträger (15) und der Bühne (46) angeordnet ist,, wobei der vordere Tei l des Auslegers (6) als obere Fahrbahn (18) und die Bühnenträger (26) der Bühne (46) als untere Fahrbahn (19) für den Vorschubkopf (7) ausgeb i Idet s i nd.
2. Schiffsbe oder entlader nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß der Vorschubkopf (7) unmittelbar hinter der Abwurftromme1 (20) und der Gurtumlenkung gegenüber dem oberen Kastenträger (15) verlagert ist. (21).
3. Schiffsbe oder entlader nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragkonstruktion des Vorschubkopfes (7) aus Walzprofilen (27,28) mit verstärkendem Windverbandprof i 1 (29) gebi ldet ist. ψ.
4. Schiffsbe öder entlader nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb (23) für den Vorschubkopf im vorderen Bereich (24) auf dem Kastenträger (15) angeordnet ist.
5. Schiffsbe oder entlader nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb (23) durch mehrere zur Führung bzw. Umlenkung eines Antriebsmittels dienende Scheiben gebi ldet ist, von denen mindestens eine motorisch betätigbar ist. Schiffsbe oder entlader nach den Ansprüchen i bis 5, gekennzeichnet durch zwei parallele Antriebe (23) an dem Kastenträger (15), die auf einer gemeinsamen Achse angeordnet sind. Schiffsbe oder entlader nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Breite des Kastenträgers (15) sich zum BUhnenende verbreitert (4 wobei der Kastenträger (15) in seinem vorderen Bereic eine geringere Breite aufweist. Schiffsbe oder entlader nach den Ansprüchen 1 bis 7 dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich innerhalb des Auslegers (6) zumindest beiderseits der Bandanlage (42) bzw. des Vorschubkopfes (7) jeweils ein Laufsteg (30»31 »32,33 ) sowie an der Außenseite desselben ein Windschutz (43) vorgesehen ist. Schiffsbe oder entlader nach den Ansprüchen 1 bis 8 dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Kastenträger (15) ein die Überspannung (11,12) fixierender Pylon (9) angeordnet ist, an dessen Spitze die Seilrollen (10) zur Umlenkung der Spannseile vorgesehen sind.
Description:
Schiffsbe- oder -entlader

Die Erfindung betrifft einen Schiffsbe- oder -entlader mit einem überspannten Ausleger, der an seinem freien Ende mit einer Be- oder Ent 1 adee i nr i chtung zusammenwirkt und mit einem im Bereich des Auslegers vorgesehenen, entlang desselben verfahrbaren Vorschubkopf mit zugeordneter Zu- oder Abförderei nr ichtung .

Durch die DE-PS 1202221 ist ein portalartiges Traggerät für einen -δchi ffsbelader mit einem ein Abwur f förderband tragenden schwenkbaren Ausleger bekannt, dessen freies Ende an einem Pylon des Gerüstes heb- und senkbar aufgehängt ist. Zwischen den Gerüsthälften ist der einen ein- und ausziehbaren Abwurfförderer tragende Ausleger angeordnet, der mit einem Ende auf einer Konsole in einem Lager mi in Fahrrichtung liegender Drehachse abgestützt und mi dem anderen, freien Ende an Sei lzügen aufgehängt ist, die über die Spitze der Pylone zu Hubwerken in einem an den Pylonen sitzenden Maschinenhaus geführt sind.

Nachtei lig ist neben der vom Gewicht her gesehen schweren Ausbildung der Gesamtanlage zu bemerken, daß enorme Kräfte und Momente im Bereich der Fahrbahn des Abwurf förderers auftreten, wenn dieser sich seiner ausgefahrenen Endstellung nähert. Ferner ist die Zugänglichkeit der Bautei le, insbesondere im Betr i ebszus and, zu Kontrol le- und W rtungszwecken nahezu ausgeschlossen, so daß die Anlage erst stillgesetzt werden muß, um notwendige Arbeiten vorzunehmen.

Eine konstruktiv ähnl iche Einrichtung ist dem deutschen Gebrauchsmuster 7407046 zu entnehmen. Der Auslegerarm besteht aus einer in einer ansteigend verdrehbar und um eine waagerechte Achse höhenverschwenkbar in einem Tragportal gelagert ist, angeordneten in Brücken längsr i chtung verfahrbaren Traggestel l, in dem ein Transportband angeordnet ist. Um das Traggestel l in der Portalbrücke verfahren zu können, sind in dieser Laufrol len angeordnet,

wobei das Verfahren mittels einer Antriebsvorrichtung erfolgt. Insbesondere im Hinblick auf die Verlagerung des Traggestells gelten die gleichen Argumente wie vorab beschrieben. Darüberhi naus ist hier eine verhäl nismäßig aufwendige Fachwerkkonstruktion notwendig, um die Kräfte aufzunehmen bzw. abzuleiten.

Infolge der konstruktiv aufwendigen und notwendigen Maßnahmen, die beim Ausfahren des Vorschubkopfes (Traggestell, Abwurfförderer ) entstehenden Kräfte und Momente beherrschen zu können, muß die Anlage verhältnismäßig schwer ausgebildet werden, was letztendlich zu erhöhten Kosten führt.

In der Praxis ausgeführte Schiffsbe- oder -entlader wurden bisher aus statischen Gründen wie folgt konzipiert:

Für den Vorschubkopf, beispielsweise für eine Leistung bis 6.000 t/h wurden etwa 1,6 m hohe Schweißträger mi den d i ver sester Ausstei fungen ausgeführt. Der Ausleger selber besteht aus etwa 3,5 m hohen Schweißträgern mit einer Vielzahl von Beulsteifen. Die innerhalb des Auslegers angeordnete Bandanlage sowie die Lagerung bzw. der Antrieb für den Vorschubkopf waren nur auf umständliche Weise zugänglich, so daß sich notwendige Reparatur- bzw. Wartungsarbeiten nur unter hohem Zeit- und Kostenaufwand durchführen l ießen.

Ausgehend von den Nachteilen des Standes der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein verbessertes statisches System des gesamten Schiffsbe- oder -entladers zu konzipieren, wobei wesentliche Bauteile konstruktiv vereinfacht werden. Ferner sollen eine optimale Zugängl ichkeit der mit dem Schiffsbe- oder -entlader zusanrmenwi rkenden Bauteile und gleichzeitig eine beträchtl iche Reduzierung des Gesamtgewichtes des Schiffsbe oder -entladers erreicht werden.

Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Ausleger aus einem oberen Kastenträger mit einer zumindest partiell darunter angeordneten Bühne besteht, die untereinander verbunden sind und daß der Vorschubkopf im Bereich zwischen dem Kastenträger und der Bühne angeordnet ist, wobei der vordere Teil des Auslegers als obere Fahrbahn und die Bühnenträger der Bühne als untere Fahrbahn für den Vorschubkopf ausgebildet sind.

Vortei lhafte Weiterbildungen der Erfindung sind den Unteransprüchen zu entnehmen.

Durch die erfindungsgemäßen Maßnahmen kann das Gewicht sowohl des Auslegers als auch des Vorschubkopfes um ca. 30 % verringert werden. Die Anzahl der Laufräder sowie deren Lagerungen kann erhebl ich reduziert werden. Ferner entfallen die aufwendigen Toleranzen der Laufräder zueinande für das Hineinfahren des Vorschubkopfes. Die Zugänglichkeit für die Wartung oder notwendige Reparaturen ist auf der gesamten Länge des Auslegers und zwar in jeder Stellung gegeben. Durch die drastische Gewichtsverringerung treten darüberh i naus folgende positive Nebeneffekte auf:

- das Portal wird leichter,

- das Hubwerk wird kleiner,

- es werden weniger Fahrwerke benötigt,

- Transport und M ntage werdeYi preiswerter.

Infolge der vorderen, oberen Lagerung des Vorschubkop es werden die sich sonst bei einseitiger Lagerung einstellenden Kräfte drastisch reduziert, wobei sich neben den bereits aufgezeigten Vortei len auch eine erhebliche Kostenersparnis einstel lt. Der Vortei l des Auslegers ist zur Aufnahme von Ketten, Seilen sowie zur Lagerung der Triebstöcke und Zahnstangen für den Vorschubkopfant r i eb ausgebi ldet, wodurch sich eine Verlagerung dieser Tei le in dem Bereich ungenutzte Flächen einstel lt und der Zugang somit erleichert wird.

Die Erfindung ist in der Zeichnung beispielsweise dargestellt und wird wie folgt beschrieben. Es zeigen:

Fig. i : Schi fsbeiader mit angehobenem Aus leger Fig. 2U.3 : Ausleger des Schi sbeladers gem. Fig. i in horizontaler Stellung in verschiedenen

Ans ichten Fig. 4 : Querschnitt durch den Ausleger Fig. 5 . Einzeldarstellung der fUr das Ein- und Ausfahre des Vorschubkopfes zuständigen Gurtschleife

Figur i "zeigt einen Schiffsbeiader i, der im wesent 1 ichen aus folgenden Komponenten besteht: einem auf Schienen verfahrbaren Portal 2 mit Gegengewicht 3, einer Überspannun

4 mi Seilrolle 5, einem Ausleger 6 mit Vorschubkopf 7 sowi einem daran angelenkten Beladekopf 8. Der Ausleger 6 weist einen Pylon 9 auf, in dessen Spitze ebenfalls eine Seilroll 10 angeordnet ist sowie als Anlenkpunkt für die Sei labspann 11,12 dient. Der Ausleger 6 wird mittels einer am Portal 2 verlagerten Winde 13 mit Sei l 14, welches über die Seilroll

5 und 10 geführt ist, angehoben bzw. abgesenkt. Der Vorschubkopf 7 ist in der dargestellten Stellung eingefahre

Die Figuren 2 und 3 zeigen ausschließlich den Ausleger 6 zu einen in der Seitenansicht (Fig. 2) und zum anderen in der Draufsicht (Fig. 3). Der Ausleger 6 besteht aus einem obere Kastenträger 15, in αessen hinterem Bereich 16 eine mittels Hängern 17 aufgehängte Bühne " 46 angeordnet ist. Oberhalb des Kastenträgers 15 sind Fahrbahnen 18 vorgesehen, die sic etwa bis zum Pylon 9 erstrecken. Der Vorschubkopf 7 selber ist einerseits auf einer unteren Fahrbahn 19 und anderersei auf der oberen Fahrbahn 18 verfahrbar. Zu dem Zweck ist der Vorschubkopf 7 unmittelbar hinter der Abwur ftromme1 20 mittels Streben 21 aufgehängt und stützt sich über in Figur 4 dargestel lten Laufrädern 22 auf den Fahrbahnen 18 ab. Der Antrieb 23 wird hier dadurch realisiert, daß drei Kettenräder vorgesehen sind, um die eine nicht weiter

dargestellte Kette umlenkbar ist. Die Kette hat ihre Festpunkte im Bereich der Auslegerspitze 24 sowie im Bereich des Pylones 9. Im Bereich der unteren Fahrbahn 19 sind ebenfalls mit dem Vorschubkopf 7 zusammenwirkende Laufrollen 25 vorgesehen. In Verbindung mit der Abspannung 9,11,12 wi d hier ein statisch ausgewogenes und vor allen Dingen leichter Ausleger 6 konzipiert. Die untere Fahrbahn 19 wird durch die in Figur 4 dargestellten Bühneηlängsträger 26 gebildet. Der Vorschubkopf 7 selber besteht aus Doppel-T-Trägern 27,28 mit dazwischen zur Verstärkung angeordnetem Windverband 29. Parallel zum Vorschubkppf 7 verlaufen beiderseits Laufstege 30,31. Analog dazu sind im Bereich der Bühne 46 weitere Laufstege 32,33 vorgesehen. Der Bandantrieb 34 für das Gurtband 35 ist als Schleife ausgebi ldet und befindet sich im hinteren Teil 36 des Auslegers 6.

Figur 4 zeigt einen Querschnitt durch den Ausleger 6. Dargestellt sind der Kastenträger 15 mit der Fahrbahn 18 sowie dem Laufrad 22. Ferner ist der Kettenantrieb 37 angedeutet. Das Laufrad 22 ist über die Streben 21 mit dem Vorschubkopf 7 verbunden. Ferner dargestel lt ist die untere Fahrbahn 19 mit Laufrolle 25 sowie zugehörigem Bühnenlängst räger 26. Unterhalb des Vorschubkopfes 7 ist die Bühne 46 erkennbar, die wie der Vorschubkopf 7 auch mit einem verstärkenden Windverband 38 versehen ist. Seitlich an der 3ühne-4-6 s i ruf oben Konsolen 39 und unten Querträger 40 vorgesehen, die zur Abstutzung des Bühnenlaufsteges 32 dienen. Über eine Leiter 41 ist der mit dem Vorschubkopf verbundene Laufsteg 30 erreichbar. Sämtliche Teile der Bandanlage 42 sind problemlos erreichbar, so daß notwendige Reparatur- und Wartungsarbeiten schnell durchgeführt werden können. Die Kontrollperson hat während des Betriebes die komplette Sicht auf alle bewegl ichen Tei le, so daß evtl . anstehende Reparaturen exakt geplant werden können.

ERSATZBLATT

Im äußeren Laufstegbereich ist ein Windschutz 43 vorgesehen, dami kein Material vom Förderband geblasen wird.

Figur 5 zeigt als Einzeldarstellung den Antrieb 34 für das Gurtband 35, der als Gurtschleife mit SpanntrorrmeIn 44,45 ausgebildet ist. Ferner erkennbar ist der Kastenträger 15, der Vorschubkopf 7 sowie die Verlagerung desselben im Bereich der Bühne 46.