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Patent Searching and Data


Title:
SHOE FOR FOOT OPERATION OF THE BASS DRUM IN A DRUM KIT, AND SHOE FOR FOOT OPERATION OF THE HI-HAT IN A DRUM KIT
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2007/144184
Kind Code:
A1
Abstract:
To improve playing feel, a shoe (i) for foot operation of a bass drum in a drum kit has a reinforcement (6) and an abrasion protection (7) for the shoe upper (3), with the reinforcement (6) being arranged in the region of the toe joints in the position of use and the abrasion protection (7) being arranged in the region of the big toe in the position of use. A shoe (10) for foot operation of a hi-hat in a drum kit is characterized in that the shoe (10) has a convexly curved roll-off face (16) in the rear heel region, with the roll-off face (16) extending into the region below the foot in the position of use in order to assist the roll-off movement when playing the hi-hat.

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Inventors:
VLAHO, Pirmin (Dasselstrasse 79, Köln, 50674, DE)
Application Number:
EP2007/005278
Publication Date:
December 21, 2007
Filing Date:
June 14, 2007
Export Citation:
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Assignee:
VLAHO, Pirmin (Dasselstrasse 79, Köln, 50674, DE)
International Classes:
A43B3/00; A43B13/14; A43B23/02; A43C13/00
Attorney, Agent or Firm:
WENZEL & KALKOFF (Flasskuhle 6, Witten, 58452, DE)
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Claims:

Ansprüche

1. Schuh zur Fußbedienung einer Basstrommel eines Schlagzeugs, mit einer Sohle und einem Oberschuh, dadurch gekennzeichnet, daß der Oberschuh (3) eine Verstärkung (6) und einen Abriebschutz (7) aufweist, wobei die Verstärkung (6) in der Gebrauchslage im Bereich der Zehengelenke angeordnet ist und der Abriebschutz (7) in der Gebrauchslage im Bereich des großen Zehs angeordnet ist.

2. Schuh nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstärkung (6) im Verbindungsbereich zwischen Oberschuh (3) und Sohle (2) angeordnet ist.

3. Schuh nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstärkung (6) ein- oder mehrstückig ausgebildet ist und mindestens an den beiden, an der Längsachse des Schuhs gegenüberliegenden Verbindungsbereichen zwischen Oberschuh (3) und Sohle

(2) angeordnet ist.

4. Schuh nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstärkung (6) derart ausgebildet ist, daß die beim Gebrauch des Schuhs im Oberschuh

(3) auftretenden Biegekräfte durch die Verstärkung (6) aufgenommen werden.

5. Schuh nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstärkung (6) elastisch ist.

6. Schuh nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstärkung (6) aus Leder, Stoff, Weichkunststoff oder aus einer Kombination dieser Materialien gebildet ist.

7. Schuh nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Abriebschutz (7) auf einer Innenseite des Oberschuhs (6) angeordnet ist.

8. Schuh nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Schuh (1) zur Anordnung an einem rechten Fuß ausgebildet ist.

9. Schuh nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Sohle (2) mehrere Bereiche unterschiedlicher Biegesteifigkeit aufweist, wobei ein in der

Gebrauchslage vorderer Bereich (41, 51) der Sohle (2) eine gegenüber einem hinteren Bereich (43, 53) geringere Biegesteifigkeit aufweist.

10. Schuh nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Sohle (2) in der Gebrauchslage im Bereich der Zehen sowie im Bereich des Fersenbeins im Wesentlichen profillos ist, um ein Rutschen bei der Fußbedienung zu unterstützen.

11. Schuh zur Fußbedienung einer Hi-Hat eines Schlagzeugs, mit einer Sohle, dadurch gekennzeichnet, daß der Schuh (10) im hinteren Fersenbereich eine konvex gewölbte Abrollfläche (16) aufweist, wobei die Abrollfläche (16) sich in der Gebrauchslage in den

Bereich unterhalb des Fußes erstreckt, um die Abrollbewegung beim Spielen der Hi-Hat zu unterstützen.

12. Schuh nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Abrollfläche (16) aus einem Hartkunststoff gebildet ist.

13. Schuh nach einem der Ansprüche 11-12, dadurch gekennzeichnet, daß die Abrollfläche (16) einstückig mit der Sohle (12) ausgebildet ist.

14. Schuh nach einem der Ansprüche 11-13, dadurch gekennzeichnet, daß der Schuh (11) zur Anordnung an einem linken Fuß ausgebildet ist.

15. Schuh nach einem der Ansprüche 11-14, dadurch gekennzeichnet, daß die Sohle (2) mehrere Bereiche unterschiedlicher Biegesteifigkeit aufweist, wobei ein in der Ge- brauchslage vorderer Bereich (41, 51) der Sohle (2) eine gegenüber einem hinteren Bereich (43, 53) geringere Biegesteifigkeit aufweist.

16. Schuh nach einem der Ansprüche 11-15, dadurch gekennzeichnet, daß die Sohle (2) in der Gebrauchslage im Bereich der Zehen sowie im Bereich des Fersenbeins im Wesentli-

chen profillos ist, um ein Rutschen bei der Fußbedienung zu unterstützen.

17. Schuhpaar zur Fußbedienung eines Schlagzeugs, gekennzeichnet durch einen Schuh (1) gemäß einem der Ansprüche 1-10 und einen Schuh (11) gemäß einem der Ansprüche 11- 16.

Description:

Schuh zur Fußbedienung der Basstrommel eines Schlagzeugs sowie

Schuh zur Fußbedienung der Hi-Hat eines Schlagzeugs

Die Erfindung betrifft einen Schuh zur Fußbedienung der Basstrommel eines Schlagzeugs und einen Schuh zur Fußbedienung der Hi-Hat eines Schlagzeugs.

Aus dem Stand der Technik sind Schuhe bekannt, welche an spezielle Anwendungen angepaßt sind. Bspw. werden in vielen handwerklichen Berufen Sicherheitsschuhe verwendet, welche im Zehenbereich eine in den Oberschuh eingebettete Stahlkappe aufweisen, um so den Fuß des Benutzers vor Verletzungen zu schützen. Des weiteren sind be- sonders angepaßte Schuhe für bestimmte Sportarten bekannt. Bspw. werden spezielle Laufschuhe, Fahrradschuhe, Reitschuhe oder- Stiefel, Ballettschuhe sowie eine Vielzahl weiterer Schuhe seit langem für den jeweiligen Zweck speziell entwickelt und eingesetzt.

Spezielle Schuhe zur Bedienung eines Musikinstruments sind jedoch nicht bekannt. Ein spezieller Schuh ist für eine Reihe von Musikinstrumenten, aufgrund der Tatsache, daß keine Fußbetätigung des Instruments stattfindet, nicht notwendig. Gerade bei dem Spielen von Schlagzeugen findet jedoch die Bedienung mindestens der Basstrommel, der sog. Bass Drum, und eines Beckens, der sog. Hi-Hat, mit den Füßen statt. Hierzu weisen diese Instrumente des Schlagzeugs Fußmaschinen auf, mit denen über ein Pedal das jeweilige Schlagzeuginstrument betätigt wird.

Eine Vielzahl von Musikrichtungen erfordern bei der Betätigung der vorgenannten Schlagzeuginstrumente eine gute Kontrolle des Bewegungsablaufs des Fußes, sowie ein ausreichendes "Tastgefühl" des Instruments, insbesondere für filigrane Akzentuierun- gen. Diese Anforderung wird auch als "Spielgefühl" bezeichnet. Gerade beim Spielen der Bass Drum werden neben Einzelschlägen auch Doppelschläge mit dem Fuß durchgeführt. Hierfür ist ein besonders filigraner Bewegungsablauf erforderlich.

übliche Schuhe sind hierfür nicht geeignet, da diese dem Benutzer keine ausreichende Kontrolle des Instruments ermöglichen, bzw. kein ausreichend gutes Spielgefühl vermitteln. Zwar ist es bekannt, spezielle dünne Sportschuhe zum Schlagzeugspielen zu

verwenden, jedoch unterliegen diese Schuhe aufgrund der besonderen auftretenden Belastungen einem hohen Verschleiß.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Schuh zur Fußbedienung der Basstrommel sowie einen Schuh zur Fußbedienung der Hi-Hat eines Schlagzeugs bereitzustellen, welche einerseits ein gutes Spielgefühl vermitteln und andererseits besonders haltbar sind.

Die Aufgabe wird durch einen Schuh zur Fußbedienung einer Bass Drum gemäß An- spruch l, einen Schuh zur Fußbedienung der Hi-Hat gemäß Anspruch n und ein Schuhpaar zur Fußbedienung eines Schlagzeugs gemäß Anspruch 17 gelöst. Die Unteransprüche beziehen sich auf bevorzugte Ausführungen der Erfindung.

Gemäß der Erfindung besteht der Schuh zur Fußbedienung der Bass Drum eines Schlag- zeugs aus einer Sohle und einem Oberschuh, wobei der Oberschuh eine Verstärkung aufweist, die in der Gebrauchslage im Bereich der Zehengelenke angeordnet ist. Sohle und Oberschuh sind hierbei derart ausgebildet, daß ein gutes Spielgefühl gegeben ist. Die Sohle und der Oberschuh sollten daher zwar einen sicheren Halt des Fußes gewährleisten, jedoch derart flexibel sein, daß ein einfacher Bewegungsablauf und insbesondere ein leichtes Biegen des Fußes und des Schuhs möglich ist. Unter dem Begriff "Gebrauchslage" ist im Rahmen der vorliegenden Erfindung die am Fuß eines Benutzers angezogene Lage des Schuhs zu verstehen.

Um eine verbesserte Verschleißfestigkeit des erfindungsgemäßen Schuhs zu gewährlei- sten, weist der Oberschuh eine Verstärkung auf, die in der Gebrauchslage im Bereich der Zehengelenke angeordnet ist. Im Rahmen der vorliegenden Erfindung sind unter Zehengelenken diejenigen Gelenke zu verstehen, welche die jeweiligen Zehenglieder der Zehen mit den Mittelfußknochen verbinden. In diesem Bereich treten bei dem Betätigen der Fußmaschine der Bass Drum hohe Belastungen durch ein entsprechendes Abknicken der Fußes und des Schuhs auf dem Pedal auf. Die Verstärkung sollte daher so ausgeführt sein, daß einerseits eine Beschädigung des Schuhs bzw. des Oberschuhs vermieden ist, andererseits jedoch das Spielgefühl nicht negativ beeinträchtigt ist. Bevorzugt sollte die Verstärkung daher eine ähnliche Flexibilität aufweisen, wie die des Oberschuhs. Insbesondere bevorzugt besteht die Verstärkung im Wesentlichen aus Kunststoff, Leder,

Kunstleder oder Textilmaterial.

Bedingt durch die erwähnte Biegung des Fußes und des Schuhs bei der Bedienung des Pedals der Fußmaschine - bspw. durch Spielen der sog. „Heel-Up" Technik - stößt der große Zeh bei dem Bewegungsablauf regelmäßig an die Innenseite des Oberschuhs. Gemäß der Erfindung weist der Oberschuh daher einen Abriebschutz auf, der in der Gebrauchslage im Bereich des großen Zehs angeordnet ist, um den an dieser Stelle hervorgerufenen Verschleiß zu reduzieren.

In ähnlicher Weise wie die vorgenannte Verstärkung kann der Abriebschutz aus Leder, Stoff, Weichkunststoff oder aus einer Kombination dieser Materialien gebildet sein. Naturgemäß sollte der Abriebschutz so dimensioniert sein, daß die Bewegungsabläufe beim Spielen der Bass Drum nicht eingeschränkt sind und dadurch das Spielgefühl so wenig wie möglich beeinträchtigt ist. Bevorzugt ist der Abriebschutz auf der Innenseite des Oberschuhs angeordnet, um die Verschleißfestigkeit weiter zu verbessern und gleichzeitig für eine verbesserte Optik des Schuhs zu sorgen. Insbesondere bevorzugt ist der Abriebschutz am Oberschuh in der Gebrauchslage oberhalb des großen Zehs angeordnet.

Der Oberschuh des erfindungsgemäßen Schuhs ist bevorzugt so ausgeführt, daß dieser das notwendige gute Spielgefühl durch entsprechende Flexibilität unterstützt. Hierbei sollte nach Möglichkeit die Flexibilität des Materials des Oberschuhs an die der Sohle angepaßt sein. Ferner sollte der Oberschuh so ausgelegt sein, daß dieser ausreichend verschleißfest ist. Bspw. kann für den Oberschuh Leder oder Kunstleder eingesetzt sein. Bei der Verwendung von Leder kann eine besondere Flexibilität durch Auswahl der Le- derarten (bspw. Rind- oder Schafsleder) und durch Gerben erreicht werden. Bei dem

Einsatz von Kunstleder kann das Material durch Auswahl der Dicke, Weichmachern oder durch entsprechendes Aufschäumen, wie oben stehend erläutert, besonders weich und flexibel hergestellt sein. Geeignete Materialien sind bspw. Polyurethan (PUR) oder Polyvinylchlorid (PVC), beschichtete Naturfasergewebe oder Kunstfasern.

Insbesondere ist es bevorzugt, daß der Oberschuh im Wesentlichen aus Canvas besteht. Canvas ist ein festes Baumwollgewebe, welches durch eine besondere Webart eine hohe Strapazierfähigkeit erlangt. Ferner zeichnet sich Canvas dadurch aus, daß es in besonderem Maße strapazierfähig ist und ein äußerst gutes Spielgefühl durch eine sehr hohe

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Flexibilität vermittelt. Ein derartiger Schuh vermittelt in der Gebrauchslage ein besonders "weiches" Gefühl.

Die Sohle kann bspw. aus vulkanisiertem Kautschuk hergestellt werden. Hierbei kann über die Reaktionsbedingungen bei der Herstellung, wie Temperatur und Additive, wie bspw. Schwefel, ein derartiger Kautschuk entsprechend weich ausgeführt werden. Es ist jedoch bevorzugt, daß die Sohle aus Kunststoff besteht. Durch die Verwendung von Kunststoff kann der Schuh besonders kostengünstig hergestellt werden. Hierbei kann eine gute Flexibilität der Sohle durch den Zusatz von Weichmachern, wie bspw. Estern oder durch entsprechendes Aufschäumen erreicht werden. Geeignete Kunststoffe sind insbesondere Polyurethan (PUR), Polyester und Polyether. Es ist insbesondere bevorzugt, daß die Sohle eine Dicke von 2 mm bis 5 mm aufweist und flexibel ausgeführt ist.

Durch den Einsatz von Kunststoffen ist es insbesondere ermöglicht, die Härte bzw. die Biegesteifigkeit der Sohle entsprechend der jeweiligen Anforderungen anzupassen.

Um die Flexibilität des Schuhs weiter zu erhöhen, kann eine etwaig vorhandene sog. Brandsohle, folglich eine umlaufende Versteifung oberhalb der Laufsohle, derart ausgebildet sein, daß eine hohe Flexibilität des Schuhs vorhanden ist. Hierzu kann die Brand- sohle einerseits ebenfalls durch entsprechende Materialwahl flexibel ausgeführt sein. Auch könnte die Brandsohle über Aussparungen verfügen, um so für eine erhöhte Flexibilität zu sorgen.

Bedingt durch das Abknicken des Vorderfußes beim Betätigen der Fußmaschine der Bass Drum treten die höchsten Belastungen am Oberschuh im Verbindungsbereich zwischen Oberschuh und Sohle auf. An dieser Stelle des Oberschuhs kommt es daher sehr früh zu Materialermüdung und entsprechender Rißbildung. Es ist daher bevorzugt, daß die Verstärkung im Verbindungsbereich zwischen Oberschuh und Sohle angeordnet ist.

Der Verbindungsbereich zwischen Oberschuh und Sohle im Bereich der Zehengelenke liegt folglich in der Gebrauchslage links und rechts des Fußes im Bereich der Zehengelenke, folglich ungefähr links und rechts des Fußballens. Die Verstärkung kann derart ausgebildet sein, daß sie den Verbindungsbereich zwischen Oberschuh und Sohle überdeckt, es ist jedoch auch möglich, daß die Verstärkung nur den Oberschuh überdeckt und

an die Verbindung zwischen Oberschuh und Sohle angrenzt. In jedem Fall sollte die Verstärkung so klein wie möglich ausgebildet sein, um das Spielgefühl möglichst wenig zu beeinträchtigen. Aufgrund der Tatsache, daß die höchsten Belastungen durch das Abknicken des Vorderfußes auf der Seite des Schuhs auftreten, die in der Gebrauchslage an den großen Zeh angrenzen, sollte die Verstärkung bevorzugt auf dieser Seite des Schuhs angeordnet sein.

Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung ist die Verstärkung ein- oder mehrstückig ausgebildet und mindestens an den beiden, an der Längsachse des Schuhs gegenüberlie- genden Verbindungsbereichen zwischen Oberschuh und Sohle angeordnet. Unter der Längsachse des Schuhs wird im Rahmen der vorliegenden Erfindung die Mittelachse entlang der längsten Seite des Schuhs verstanden.

Durch eine derartige Anordnung ist die Verschleißfestigkeit weiter dadurch verbessert, daß die gegenüberliegenden Verbindungsbereiche zwischen Oberschuh und Sohle - in der Gebrauchslage sowohl links als auch rechts des Fußes - verstärkt sind. Die Verstärkung kann einerseits einstückig ausgebildet sein, bspw. in Form eines entsprechenden Streifens. Es ist jedoch auch möglich, daß die Verstärkung mehrstückig ausgebildet ist, bspw. zweiteilig, wobei diese an den beiden gegenüberliegenden Verbindungsbereichen zwischen Oberschuh und Sohle angeordnet sind. Die Verstärkung sollte natürlich auch hier im Bereich des Abknickens des Fußes und somit des Schuhs bei der Betätigung der Fußmaschine angeordnet sein.

Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung sind die beim Gebrauch des Schuhs im Ober- schuh auftretenden Biegekräfte durch die Verstärkung aufnehmbar. Die Verstärkung sollte demnach die beim Abknicken des Fußes auftretenden Biegekräfte aufnehmen und somit das Material des Oberschuhs entlasten. Hierdurch ergibt sich eine besonders vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung, wodurch der Verschleiß des Oberschuhs weiter reduziert wird. Insbesondere bevorzugt ist die Verstärkung elastisch. Eine derartige Ausgestaltung kann die Bewegung des Fußes beim Betätigen der Bass Drum vorteilhaft unterstützen.

Um das Spielgefühl weiter zu verbessern, ist es bevorzugt, daß der Schuh im Knöchelbereich tief ausgeschnitten ist. Besonders bevorzugt sollte sich der Ausschnitt im wesentli-

chen über 50% der Strecke zwischen Sohle und der Oberkante des Oberschuhs erstrek- ken. Hierbei wird unter dem Begriff Oberkante die maximale Erstreckung des Oberschuhs in einer Richtung senkrecht zur Sohlenebene verstanden.

üblicherweise wird die Bass Drum eines Schlagzeugs mit dem rechten Fuß betätigt, daher ist bevorzugt, daß der Schuh zur Anordnung an einem rechten Fuß ausgebildet ist. Es ist jedoch auch möglich, daß, bei besonderen Anwendungen, der Schuh zur Anordnung an einem linken Fuß ausgebildet ist. Dies kann insbesondere für Benutzer zweckmäßig sein, die den rechten Fuß nicht für die Betätigung der Bass Drum einsetzen können.

Nach einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung weist die Sohle mehrere Bereiche unterschiedlicher Biegesteifigkeit auf. Hierbei weist ein in der Gebrauchslage vorderer Bereich der Sohle eine gegenüber einem hinteren Bereich geringere Biegesteifigkeit auf. Eine derartige Sohle verbessert das Spielgefühl nochmals. Eine Vielzahl der Schlagzeuger spielt die Bass Drum in der sog. „Heel-Up"-Technik. Hierbei ist nur der vordere Fußteil mit dem Pedal der Fußmaschine in Kontakt. Daher ermöglicht eine geringere Biegesteifigkeit in dem vorderen Bereich ein leichtes Abknicken nach oben, aber auch ein leichtes seitliches Biegen, welches beim Rutschen („Sliding") über das Pedal für ein positives Spielgefühl von Bedeutung ist.

Die höhere Biegesteifigkeit in dem hinteren Bereich der Sohle ist insbesondere bei der sog. „Splash"-Technik von Vorteil, da so eine direkte Ansprache des Pedals möglich ist, wobei aufgrund der durch die erhöhte Biegesteifigkeit gewährleisteten Härte der Sohle die gesamte Aufschlagenergie in die Betätigung des Pedals fließt. Naturgemäß ist es möglich und keinesfalls ausgeschlossen, dass die Sohle weitere Bereiche unterschiedlicher Biegesteifigkeit aufweist.

Der vordere Bereich sollte sich zweckmäßig vom vorderen Ende des Schuhs bis in den Bereich der Zehengelenke erstrecken, der hintere Bereich vom Fersenbein bis zum hinte- ren Ende des Schuhs.

Eine Ausbildung der Sohle mit mehreren Bereichen kann bspw. dadurch erreicht werden, dass unterschiedliche Materialien bzw. Materialgemische eingesetzt werden oder dass bei der Verwendung von Kunststoffmaterialen, Kunststoffe unterschiedlicher

Dichte oder Struktur eingesetzt werden. Möglich ist ebenfalls die Verwendung von Einsätzen, um die gewünschte Biegesteifigkeit bzw. Härte zu erreichen. Bevorzugt sollte hierbei der vordere Bereich eine Biegesteifigkeit bzw. eine Härte im Bereich von maximal 55 Shore A, insbesondere von maximal 50 Shore A, besonders bevorzugt von maximal 45 Shore A aufweisen. Die Biegesteifigkeit bzw. die Härte des hinteren Bereichs liegt jeweils höhrer als die des vorderen Bereichs. Bevorzugt sollte die Härte größer als 70 Shore A sein, besonders bevorzugt größer 75 Shore A. Die Härte eines mittleren Bereich der Sohle kann bspw. bei 60 Shore A liegen. Die Dichte des Sohlenmaterials sollte hierbei so gering wie möglich gewählt werden, um den Schuh möglichst leicht zu gestalten.

Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung ist die Sohle in der Gebrauchslage im Bereich der Zehen, mindestens im Bereich der Zehengelenke, sowie im Bereich des Fersenbeins im Wesentlichen profillos oder nur sehr gering profiliert, um Rutschbewegungen des Fußes auf dem Pedal bei der Fußbedienung zu unterstützen. In diesen Bereichen, die maßgeblich beim Spielen in Kontakt zu dem Pedal der Fußmaschine stehen, hat sich ein gewisses „Rutschen" als vorteilhaft erwiesen. Daher sollten diese Bereiche ein Rutschen des Fußes auf dem Pedal ermöglichen. In dem mittleren Bereich der Sohle kann hingegen ein Profil vorgesehen sein, um beim Laufen einen ausreichenden Halt zu gewährleisten.

Ein Schuh zur Fußbedienung einer Hi-Hat eines Schlagzeugs mit einer Sohle ist dadurch gekennzeichnet, daß der Schuh im hinteren Fersenbereich eine konvex gewölbte Abrollfläche aufweist. Die konvex gewölbte Abrollfläche verbessert den Bewegungsablauf bei der Fußbedienung der Hi-Hat. Bei einer üblichen Spielweise ruht der Fuß auf der ge- samten Fläche des Pedals der zugehörigen Fußmaschine. Zum öffnen der Hi-Hat schlägt der Fuß mit der Ferse auf und rollt von dort aus in aufsteigender Richtung zum Vorderfuß hin ab. Wird eine rhythmische Figur durch öffnen und Schließen der Hi-Hat gespielt, rollt der Fuß von der hinteren Kante der Ferse zur Spitze des Fußes ab und wiederum auf. Durch die konvex gewölbte Ausgestaltung der Abrollfläche wird dieser Bewe- gungsablauf unterstützt. Hierbei sollte die Krümmung der Abrollfläche an den Bewegungsablauf beim öffnen und Schließen der Hi-Hat angepaßt sein.

Erfindungsgemäß erstreckt sich die Abrollfläche in den Bereich unterhalb des Fußes, um die Abrollbewegung beim Spielen der Hi-Hat weiter zu unterstützen. Bei der Betätigung

des Pedals der Hi-Hat entsteht somit ein Auflagerpunkt für die Drehbewegung des Fußes im Bereich des Fersenbeins um einen Druckpunkt. Hierbei ist es insbesondere bevorzugt, daß die Abrollfläche im Bereich der Auflage des Fersenbeins angeordnet ist und sich bis zum hinteren Ende des Schuhs erstreckt.

Bei einer derartigen Anordnung sollte der Abrollwinkel bevorzugt relativ klein gewählt werden, damit der Schuh beim normalen Laufen noch eine ausreichende Stabilität bereitstellt. Unter dem Abrollwinkel wird im Rahmen der vorliegenden Erfindung derjenige Winkel verstanden, der zwischen der Sohle des erfindungsgemäßen Schuhs bei abge- senktem Fuß und vollbetätigtem Pedal und der Sohle bei angehobenem Fuß auf dem Pedal ruhend, aber nicht betätigend, vorhanden ist. Der Abrollwinkel sollte insbesondere bevorzugt zwischen io° und 30 0 betragen.

Die Sohle sollte, wie eingangs für den Schuh zur Fußbedienung der Bass Drum erwähnt, flexibel sein und kann aus vulkanisiertem Kautschuk oder bevorzugt aus einem Polyurethan, Polyether oder Polyester bestehen. Die Abrollfläche ist bevorzugt aus einem Hartkunststoff gebildet. Derartige Hartkunststoffe sind industriell verfügbar und in der Regel durch entsprechendes Formgießen leicht anpaßbar. Die Abrollfläche sollte bevorzugt im Wesentlichen profillos oder nur gering profiliert sein, um den Bewegungsablauf weiter zu unterstützen.

Bevorzugt ist eine Ausbildung der Sohle mit mehreren Bereichen unterschiedlicher Bie- gesteifigkeit, bei der ein in der Gebrauchslage vorderer Bereich der Sohle eine gegenüber einem hinteren Bereich geringere Biegesteifigkeit aufweist.

Zweckmäßig ist die Sohle in der Gebrauchslage im Bereich der Zehen, mindestens im Bereich der Zehengelenke, sowie im Bereich des Fersenbeins im Wesentlichen profillos, um beim Spielen der Pedale ein beabsichtigtes Rutschen zu unterstützen.

Nach einer bevorzugten Weiterbildung der Erfindung ist die Abrollfläche einstückig mit der Sohle ausgebildet. Hierdurch ist die Herstellung des erfindungsgemäßen Schuhs weiter vereinfacht und die Herstellungskosten sind reduziert. Ferner kann keine Kante im übergangsbereich zwischen Sohle und einer getrennt gebildeten Abrollfläche auftreten, wodurch das Spielgefühl negativ beeinträchtigt werden könnte. Es ist möglich, die

Abrollfläche direkt bei der Formgebung der Sohle mitauszuformen. Alternativ hierzu ist es ebenfalls möglich, die Abrollfläche durch spanende Bearbeitung der Sohle zu formen.

Auch ist es bevorzugt, daß der Schuh im Knöchelbereich tief ausgeschnitten ist, um das Spielgefühl weiter zu verbessern. Der Ausschnitt sollte sich bevorzugt im wesentlichen über 50% der Strecke zwischen Sohle und der Oberkante des Oberschuhs erstrecken.

üblicherweise wird die Hi-Hat eines Schlagzeugs mit dem linken Fuß betätigt. Es ist daher bevorzugt, daß der Schuh zur Anordnung an einem linken Fuß ausgebildet ist. In besonderen Fällen ist es ebenfalls möglich, daß der Schuh, wie oben stehend erläutert, zur Anordnung an einem rechten Fuß ausgebildet ist.

Ein Schuhpaar zur Fußbedienung eines Schlagzeugs ist aus einem Schuh zur Fußbedienung der Basstrommel und aus einem Schuh zur Fußbedienung der Hi-Hat gebildet. Die Schuhe sind hierbei wie vorstehend beschrieben ausgebildet. Naturgemäß ist es möglich, daß das Schuhpaar aus unterschiedlichen bevorzugten Ausführungen gebildet ist oder daß die Schuhe des Paars jeweils für beide Anwendungen ausgebildet sind.

Die Erfindung wird nachstehend anhand von Ausführungsbeispielen beschrieben. In den Figuren zeigt:

Fig. 1 eine Seitenansicht einer Ausführungsform des erfindungsgemäßen Schuhs zur Fußbedienung der Bass Drum;

Fig. 2 eine Draufsicht der Ausführungsform von Fig. 1 und

Fig.3 eine Ausführungsform des erfindungsgemäßen Schuhs zur Fußbedienung der

Hi-Hat,

Fig. 4 ein Ausführungsbeispiel einer ersten Sohlenanordnung in einer perspektivischen Ansicht und

Fig. 5 ein Ausführungsbeispiel einer zweiten Sohlenanordnung in einer perspektivischen Ansicht.

Fig. 1 zeigt ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Schuhs 1 zur Fußbedienung

der Bass Drum eines Schlagzeugs in einer perspektivischen Ansicht. Der Schuh l besteht aus einer Sohle 2 und einem Oberschuh 3, welche miteinander vernäht bzw. verklebt sind. Die Sohle 2 besteht aus Gummi, damit ein guter Halt des Schuhs 1 auf einem Pedal einer Fußmaschine der Bass Drum vorhanden ist. Der Oberschuh 3 besteht aus einem Canvas aus einem festen Baumwollgewebe. Der Schuh 1 weist hierdurch eine hohe Strapazierfähigkeit auf, wobei gleichzeitig für ein angenehmes Spielgefühl gesorgt ist. Der Schuh 1 wird mittels einer üblichen Schnürung 4 fest am Fuß des Benutzer befestigt. Um das Spielgefühl nochmals zu verbessern, weist der Schuh 1 eine tiefe Aussparung 5 im Knöchelbereich auf. Wie aus Fig. 1 ersichtlich, erstreckt sich die Aussparung 5 im we- sentlichen bis zur Hälfte der Strecke zwischen Oberkante des Oberschuhs 3 und der Sohle 2.

Um den Schuh 1 besonders verschleißfest auszubilden, ist eine Verstärkung 6 auf der linken und rechten Seite des Schuhs 1 im Verbindungsbereich zwischen Oberschuh 3 und Sohle 2 angeordnet, wie insbesondere aus Fig. 2 ersichtlich. Der Draufsicht von Fig. 2 ist zu entnehmen, daß die Verstärkung 6 zweiteilig ausgeführt ist. Die Verstärkung 6 ist entlang der Längsachse des Schuhs 1 im wesentlichen im Bereich der Zehengelenke zwischen den jeweiligen Zehen und den jeweiligen Mittelfußknochen der Fußglieder, angeordnet. Beim Betätigen der Fußmaschine der Bass Drum kommt es gerade in diesem Bereich zu einem Abknicken des Fußes und somit auch des Schuhs 1. Gerade deshalb ist die Verstärkung 6 in diesem Bereich vorteilhaft. Die Verstärkung 6 ist aus Leder gebildet und auf den Schuh 1 aufgenäht. Ferner ist ein Abriebschutz 7 im Bereich des großen Zehs angeordnet, um bei dem eingangs erläuterten Bewegungsablauf und der damit verbundenen Bewegung des großen Zehs die Verschleißfestigkeit des Schuhs 1 weiter zu erhö- hen. Der Abriebschutz 7 ist hier außen angeordnet, wobei dieser auch innenliegend angeordnet sein kann.

Eine Ausführungsform des erfindungsgemäßen Schuhs 10 zur Fußbedienung der Hi-Hat eines Schlagzeugs ist in einer Seitenansicht in Fig. 3 gezeigt. Der Schuh 10 zur Fußbedie- nung der Hi-Hat eines Schlagzeugs weist ebenfalls eine Sohle 12 und einen Oberschuh 13 auf. Die Sohle 12 ist wiederum aus Gummi gebildet, der Oberschuh 13 besteht auch hier aus einem Canvas aus Baumwollmaterial. Der Schuh 10 läßt sich über eine übliche Schnürung 14 am Fuß des Benutzer befestigen. Ferner weist der erfindungsgemäße Schuh 10 eine Aussparung im Knöchelbereich 15 auf, die ebenfalls, wie aus Fig. 3 er-

sichtlich, im wesentlichen sich bis zur Hälfte der Strecke zwischen der Sohle 12 und einer Oberkante des Oberschuhs 13 erstreckt. Aufgrund der speziellen Bewegung weist der Schuh 10 zur Fußbedienung der Hi-Hat eine Abrollfläche 16 auf. Diese Abrollfläche 16 ist einteilig mit der Sohle 12 ausgebildet und erstreckt sich im Fersenbereich des Schuhs 10. Die Abrollfläche 16 ist bevorzugt profillos ausgeführt. Diese besondere Ausgestaltung ermöglicht ein gutes Abrollen des Fußes beim Spielen der Hi-Hat.

Fig. 4 zeigt ein Ausführungsbeispiel einer ersten Sohlenanordnung in einer perspektivischen Ansicht, die sowohl für den Bass Drum Schuh als auch für den Hi-Hat Schuh ge- eignet ist. Die dargestellte Sohle 2a weist drei Bereiche, nämlich einen vorderen Bereich 41, einen mittleren Bereich 42 und einen hinteren Bereich 43 auf. Die Sohle 2a besteht aus einem Polyurethan, wie bspw. Polyester. Der vordere Bereich 41 und der hintere Bereich 43 sind hierbei profillos ausgeführt, um ein Rutschen des Fußes bei der Betätigung des Pedals zu ermöglichen. Der mittlere Bereich 42 weist hingegen ein Profil auf, um einen ausreichenden Halt beim Laufen zu gewährleisten. Das vorliegende Profil besteht aus vorstehenden linienartigen Elementen in Zick-Zack- Anordnung. Es ist aber auch möglich, das Profil andersartig zu gestalten, zum Beispiel sind rautenförmige Aussparungen ebenso geeignet. Bei der Wahl des Profils sollte jedoch darauf geachtet werden, dass ein Wegrutschen beim Gehen auf nassen oder glatten Flächen verhindert wird.

Der vordere Bereich 41 der Sohle 2a weist einen grossflächigen Einsatz 45 aus einem Material mit geringer Härte auf. Die Sohle 2a besteht vorliegend aus einem Polyether mit einer Härte von 60 Shore A. Der Einsatz 45 besteht hingegen aus einem Polyurethan mit einer Härte von 45 Shore A, wie bspw. einem Polyether, um ein leichtes Abknicken des Fußes aber auch ein seitliches Bewegen bei der Fußbetätigung zu ermöglichen, wodurch insbesondere bei der „Heel-Up" Technik ein verbessertes Spielgefühl ermöglicht ist. Um dennoch ein Rutschen des Fußes auf dem Pedal zu ermöglichen, bilden die Oberflächen der Sohle 2a und des Einsatzes 45 eine im Wesentlichen ebene Fläche.

Der hintere Bereich 43 besteht aus einem Polyurethan mit einer Biegesteifigkeit bzw. eine Härte von 75 Shore A, bspw. einem Polyether, um eine direkte Ansprache des Pedals beim Aufschlag der Ferse, bspw. bei der sogenannten „Splash"-Technik zu ermöglichen. Der hintere Bereich 43 kann ebenso mit der Oberfläche der Sohle 2a eine ebene Fläche bilden (wie gezeigt), es ist jedoch ebenfalls möglich, dass der hintere Bereich 43 als

Schuhabsatz vorstehend ausgeführt ist.

Sowohl der Einsatz 45, als auch der hintere Bereich 43 können bei der Formung der Sohle 2a direkt gebildet werden, bspw. durch Anspritzen, es ist aber auch möglich, an diesen Stellen das vorhandene Sohlenmaterial zu entfernen und durch Material mit der gewünschten Härte zu ersetzen.

Fig. 5 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel einer Sohle 2b zur Verwendung sowohl am Bass Drum Schuh als auch am Hi-Hat Schuh. Ebenso wie im Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 4 weist ein mittlerer Bereich 52 ein Zick-Zack-Profil auf. Auch sind die Oberflächen eines vorderen Bereichs 51 und eines hinteren Bereichs 53 glatt ausgeführt. Der vordere Bereich 51 weist jedoch eine Vielzahl von Einsätzen 55 auf.

Die Biegesteifigkeit bzw. die Härte der Sohle 2b beträgt 60 Shore A. Die Sohle 2b ist beim vorliegenden Ausführungsbeispiel aus einem Polyurethan, bspw. Polyether geformt. Die Einsätze 55 sind aus einem Polyurethan, wie bspw. einem Polyether, mit einer Härte von ungefähr 45 Shore A gebildet, der hintere Bereich 53 ist aus einem Polyurethan mit einer Härte von 75 Shore A geformt, wie bspw. einem Polyether. Die Oberflächen der Einsätze 55 bilden mit der Oberfläche der Sohle 2b eine im Wesentlichen ebene Fläche.

Die Anordnung aus Einsätzen 55 führt zu einer nochmals verbesserten Abknick- und Seitwärtsbewegung bei der Fußbedienung des Pedals. Um eine veränderte Härte des vorderen Bereichs 51 zu erzielen, ist es bei Bedarf naturgemäß möglich, die Anordnung der Einsätze 55 oder das dafür verwendete Material zu variieren.