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Patent Searching and Data


Title:
SHOE, IN PARTICULAR SPORTS SHOE
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2013/113337
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a shoe (1), in particular a sports shoe, that has a shoe upper part (2) and a sole (3) which is connected to the shoe upper part (2), the shoe upper part (2) and the sole (3) being connected to one another by means of a connecting element (4). In order to simplify the connection between the shoe upper part and the sole and in order to design said connection so as to be stable and water proof, the connecting element (4) is a longitudinally extending, profiled moulded part that has an upper stripe-shaped section (5) and a lower fork-shaped section (6) which has two fork sections (7, 8), the shoe upper part (2) having a stripe-shaped upper part section (9) in its region that adjoins the sole (3), which stripe-shaped upper part section (9) is connected to the stripe-shaped section (5) of the connecting element (4), the sole (3) having a stripe-shaped sole section (10) in its region that adjoins the shoe upper part (2), which stripe-shaped sole section (10) extends between the two fork sections (7, 8) and is connected to at least one of the fork sections (7, 8).

Inventors:
KRÜGER, Thomas (Ackerlänge 30, Aurachtal, 91086, DE)
Application Number:
EP2012/000511
Publication Date:
August 08, 2013
Filing Date:
February 04, 2012
Export Citation:
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Assignee:
PUMA SE (PUMA Way 1, Herzogenaurach, 91074, DE)
KRÜGER, Thomas (Ackerlänge 30, Aurachtal, 91086, DE)
International Classes:
A43B9/02; A43B13/16
Foreign References:
EP0451120A2
DE2901486A1
DE601140C
Other References:
None
Attorney, Agent or Firm:
GOSDIN, Michael (Adam-Stegerwald-Strasse 6, Schweinfurt, 97422, DE)
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Claims:
Patentansprüche:

1. Schuh (1), insbesondere Sportschuh, der ein Schuhoberteil (2) und eine mit dem Schuhoberteil (2) verbundene Sohle (3) aufweist, wobei das Schuhoberteil (2) und die Sohle (3) mittels eines Verbindungselements (4) miteinander verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungselement (4) ein sich längserstreckendes profiliertes Formteil ist, das einen oberen streifenförmigen Abschnitt (5) und einen unteren gabelförmig ausgebildeten Abschnitt (6) mit zwei Gabelabschnitten (7, 8) aufweist, wobei das Schuhoberteil (2) in seinem an die Sohle (3) angrenzenden Bereich einen streifenförmigen Oberteilabschnitt (9) aufweist, der mit dem streifenförmigen Abschnitt (5) des Verbindungselements (4) verbunden ist, und wobei die Sohle (3) in ihrem an das Schuhoberteil (2) angrenzenden Bereich einen streifenförmigen Sohlenabschnitt (10) aufweist, der zwischen die beiden Gabelabschnitte (7, 8) hineinreicht und mit mindestens einem der Gabelabschnitte (7, 8) verbunden ist.

2. Schuh nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die Gabelabschnitte (7, 8) im wesentlichen parallel zueinander verlaufen.

3. Schuh nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindung zwischen dem streifenförmigen Oberteilabschnitt (9) und dem streifenförmigen Abschnitt (5) des Verbindungselements (4) durch eine Naht ( 1 1) hergestellt ist.

Schuh nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindung zwischen dem streifenförmigen Sohlenabschnitt ( 10) und mindestens einem der Gabelabschnitte (7, 8) durch eine formschlüssige Verbindung (12, 13) hergestellt ist.

5. Schuh nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die formschlüssige Verbindung ( 12, 13) mindestens einen nasenförmigen Vorsprung (12) am streifenförmigen Sohlenabschnitt (10) oder an mindestens einem der Gabelabschnitte (7, 8) und mindestens einen Hakenabschnitt (13) an mindestens einem der Gabelabschnitte (7, 8) oder am streifenförmigen Sohlenabschnitt (10) umfasst, wobei der nasenförmige Vorsprung (12) und der Hakenabschnitt (13) kongruent zueinander ausgeformt sind.

Schuh nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass ein einziger nasenförmiger Vorsprung (12) am streifenförmigen Sohlenabschnitt (10) und ein einziger Hakenabschnitt ( 13) an einem der Gabelabschnitte (7, 8) angeordnet oder vorgesehen sind.

7. Schuh nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindung zwischen dem streifenförmigen Sohlenabschnitt (10) und mindestens einem der Gabelabschnitte (7, 8) durch eine stoffschlüssige Verbindung hergestellt ist.

Schuh nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass stoffschlüssige Verbindung eine Verschweißung ( 14), insbesondere Laserverschweißung, ist.

Schuh nach Anspruch 4 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindung zwischen dem streifenförmigen Sohlenabschnitt (10) und mindestens einem der Gabelabschnitte (7, 8) sowohl durch eine formschlüssige Verbindung (12, 13) als auch durch eine stoffschlüssige Verbindung (14) hergestellt ist.

Schuh nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungselement (4) ein extrudiertes Kunststoffprofil ist.

Schuh nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass Kunststoffmaterial des Verbindungselements (4) transparent ist. Schuh nach einem der Ansprüche 1 bis 1 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die Sohle (3) mindestens ein Sohlenteil (3 ', 3") umfasst und dass das Schuhoberteil (2) in dem dem Boden zugewandten Bereich mindestens einen Ausschnitt (15, 16) aufweist, dessen Größe und Form denjenigen des Sohlenteils (3 ', 3") in dessen Kontaktbereich mit dem Schuhoberteil (2) entsprechen, wobei das mindestens eine Sohlenteil (3', 3") in den mindestens einen Ausschnitt (15, 16) eingesetzt und mittels des Verbindungselements (4) mit dem Schuhoberteil (2) verbunden ist.

Schuh nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens eine Sohlenteil (3 ', 3 ") als schalenförmiges Gebilde ausgeführt ist.

14. Schuh nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, dass ein Sohlenteil (3 ') im Hinterfußbereich und ein Sohlenteil (3 ") im Vorderfußbereich angeordnet ist.

15. Schuh nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass das Schuhoberteil (2) zwischen den beiden Sohlenteilen (3', 3") durchgängig und nahtfrei ausgebildet ist.

Description:
Schuh, insbesondere Sportschuh

Die Erfindung betrifft einen Schuh, insbesondere einen Sportschuh, der ein Schuhoberteil und eine mit dem Schuhoberteil verbundene Sohle aufweist, wobei das Schuhoberteil und die Sohle mittels eines Verbindungselements miteinander verbunden sind.

Schuhe der gattungsgemäßen Art werden häufig so hergestellt, dass das Schuhoberteil mit der Sohle durch Vernähen verbunden wird. Bekannt sind auch alternativ oder additiv Klebeverbindungen, die Wasserdichtigkeit gewähren sollen. Die Qualität der Verbindung entscheidet wesentlich über die dauerhafte Brauchbarkeit des Schuhs. Insbesondere mit Blick auf die Wasserdichtigkeit des Schuhs wurden auch schon aufwändigere Lösungen bekannt, um die Verbindung zwischen Schuhoberteil und Sohle herzustellen. Nachteilig ist bei diesen, dass der hierbei getriebene Aufwand mitunter erheblich ist, so dass der Schuh in der Herstellung entsprechend teuer ist.

Der Erfindung liegt die A u f g a b e zugrunde, einen gattungsgemäßen Schuh so fortzubilden, dass die Verbindung zwischen Schuhoberteil und Sohle vereinfacht werden kann, wobei dennoch ein hoher Grad an Stabilität der Verbindung zwischen den Teilen gewährt wird. Ferner soll die Verbindung zwischen Schuhoberteil und Sohle auch wasserdicht sein. Die Verbindung soll fertigungstechnisch einfach hergestellt werden können, so dass eine preiswerte Fertigung des Schuhs möglich werden soll.

Die L ö s u n g dieser Aufgabe durch die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungselement ein sich längserstreckendes profiliertes Formteil ist, das einen oberen streifenförmigen Abschnitt und einen unteren gabelförmig ausgebildeten Abschnitt mit zwei Gabelabschnitten aufweist, wobei das Schuhoberteil in seinem an die Sohle angrenzenden Bereich einen streifenförmigen Oberteilabschnitt aufweist, der mit dem streifenförmigen Abschnitt des Verbindungselements verbunden ist, und wobei die Sohle in ihrem an das Schuhoberteil angrenzenden Bereich einen streifenförmigen Sohlenabschnitt aufweist, der zwischen die beiden Gabelabschnitte hineinreicht und mit mindestens einem der Gabelabschnitte verbunden ist.

Die Gabelabschnitte verlaufen bevorzugt im wesentlichen parallel zueinander. Die Verbindung zwischen dem streifenförmigen Oberteilabschnitt und dem streifenförmigen Abschnitt des Verbindungselements wird bevorzugt durch eine Naht hergestellt.

Die Verbindung zwischen dem streifenförmigen Sohlenabschnitt und mindestens einem der Gabelabschnitte wird bevorzugt durch eine formschlüssige Verbindung hergestellt. Die formschlüssige Verbindung kann dabei mindestens einen nasenförmigen Vorsprung am streifenförmigen Sohlenabschnitt (oder an mindestens einem der Gabelabschnitte) und mindestens einen Hakenabschnitt an mindestens einem der Gabelabschnitte (oder am streifenförmigen Sohlenabschnitt) umfassen, wobei der nasenförmige Vorsprung und der Hakenabschnitt kongruent zueinander ausgeformt sind. Dabei ist bevorzugt vorgesehen, dass ein einziger nasenförmiger Vorsprung am streifenförmigen Sohlenabschnitt und ein einziger Hakenabschnitt an einem der Gabelabschnitte angeordnet oder vorgesehen sind.

Die Verbindung zwischen dem streifenförmigen Sohlenabschnitt und mindestens einem der Gabelabschnitte kann auch durch eine stoffschlüssige Verbindung hergestellt sein. Die stoffschlüssige Verbindung ist dabei bevorzugt eine Verschweißung, insbesondere eine Laserverschweißung.

Besonders bevorzugt ist die Verbindung zwischen dem streifenförmigen Sohlenabschnitt und mindestens einem der Gabelabschnitte sowohl durch eine formschlüssige Verbindung als auch durch eine stoffschlüssige Verbindung hergestellt.

Das Verbindungselement ist bevorzugt ein extrudiertes Kunststoffprofil. Das Kunststoffmaterial des Verbindungselements ist vorzugsweise transparent.

Die Sohle kann mindestens ein Sohlenteil umfassen, wobei das Schuhoberteil in dem dem Boden zugewandten Bereich mindestens einen Ausschnitt aufweist, dessen Größe und Form denjenigen des Sohlenteils in dessen Kontaktbereich mit dem Schuhoberteil entsprechen; dabei kann das mindestens eine Sohlenteil in den mindestens einen Ausschnitt eingesetzt und mittels des Verbindungselements mit dem Schuhoberteil verbunden sein. Das mindestens eine Sohlenteil kann als schalenförmiges Gebilde ausgeführt sein; hierbei handelt es sich vor allem um ein Sohlenteil im Fersenbereich des Schuhs. Ein Sohlenteil kann dabei im Hinterfußbereich und ein Sohlenteil im Vorderfußbereich angeordnet sein. Das Schuhoberteil ist vorzugsweise zwischen den beiden Sohlenteilen durchgängig und nahtfrei ausgebildet.

Sofern die Begriffe„oben" bzw.„unten" gebraucht sind, bezieht sich das auf die Lage des Schuhs, wenn dieser bestimmungsgemäß verwendet wird und auf dem Boden steht.

Das Verbindungselement in Form des Kunststoffprofils wird also in einen Vorsprung im anzubringenden Sohlenelement eingeschnappt und dann per Laserschweißen mit dem Sohlenelement verbunden. Über einen flächigen Stegabschnitt des Kunststoffprofiles wird dieses dann am Schuhoberteil angenäht.

Es ergibt sich ein einfach und kostengünstig herstellbarer Verbund zwischen Schuhoberteil und Sohle, der eine hohe Stabilität aufweist und weitgehend dicht ist.

In der Zeichnung ist ein Ausfuhrungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigen:

Fig. 1 in perspektivischer Darstellung einen Schuh mit einem Schuhoberteil und zwei am Schuhoberteil angebrachten Sohlenteilen, Fig. 2 in perspektivischer Darstellung das Schuhoberteil in einer schrägen Ansicht von unten, wobei die Sohlenteile entfernt sind,

Fig. 3 in perspektivischer Darstellung eines der Sohlenteile des Schuhs und

Fig. 4 eine Schnittdarstellung durch den fertigen Schuh gemäß dem

Schnitt C-D gemäß Fig. 1. In den Figuren 1 bis 3 ist zunächst exemplarisch eine mögliche Ausgestaltung der Grundkonstruktion des Schuhs 1 mit Schuhoberteil 2 und Sohle 3 dargestellt. Das Schuhoberteil 2 weist zwei Ausschnitte 15 und 16 im Bodenbereich auf, in die Sohlenteile 3' und 3" eingesetzt und hier befestigt werden.

Die Herstellung der Verbindung zwischen Schuhoberteil 2 und Sohle 3 bzw. den Sohlenteilen 3', 3" ist im Detail aus der Schnittdarstellung gemäß Fig. 4 ersichtlich. Der außenliegende Bereich ist mit A bezeichnet, das Schuhinnere mit I.

Das Schuhoberteil 2 ist im Bereich, der an die Sohle 3 angrenzt, mit einem streifenförmigen Oberteilabschnitt 9 versehen. Auch die Sohle 3 hat im Bereich, der dem Schuhoberteil 2 zugewandt ist, einen streifenförmigen Sohlenabschnitt 10 (s. auch Fig. 3). Die beiden streifenförmigen Abschnitte 9 und 10 werden mittels eines Verbindungselements 4 miteinander verbunden, das ein extrudiertes Kunststoffprofil ist und die in Fig. 4 ersichtliche Querschnittsform aufweist. Das Verbindungselement 4 weist einen oberen streifenförmigen Abschnitt 5 sowie einen unteren gabelförmig ausgebildeten Abschnitt 6 auf. Der gabelförmig ausgebildete Abschnitt 6 umfasst zwei Gabelabschnitte 7 und 8, die im wesentlichen parallel zueinander verlaufen und zwischen sich einen Aufnahmeraum definieren.

Die Verbindung zwischen dem streifenförmigen Oberteilabschnitt 9 und dem oberen streifenförmigen Abschnitt 5 des Verbindungselements 4 erfolgt durch Nähen. Dargestellt ist eine Naht 1 1 , die die beiden genannten Teile verbindet.

Indes wird die Verbindung zwischen dem Verbindungselement 4 und dem streifenförmigen Sohlenabschnitt 10 durch eine kombinierte form- und stoffschlüssige Verbindung hergestellt. Hierzu weist der streifenförmige Sohlenabschnitt 10 einen nasenförmigen Vorsprung 12 auf. Dieser ist in Fig. 3 ebenfalls angedeutet. Er ist zur Außenseite des Schuh hin gerichtet, während der streifenförmige Sohlenabschnitt 10 an der anderen, d. h. der dem Inneren des Schuhs zugewandten Seite gerade bzw. eben ausgebildet ist.

Einer der beiden Gabelabschnitte, nämlich der Gabelabschnitt 7, ist mit einem Hakenabschnitt 13 versehen. Hakenabschnitt 13 und Vorsprung 12 sind kongruent zueinander ausgebildet, d. h. im zusammengesteckten Zustand ergibt sich die Anordnung wie in Fig. 4 zu erkennen. Der Hakenabschnitt 13 greift den Vorsprung 12 formschlüssig und hält so die Sohle 3 fest am Verbindungselement 4.

Da freilich diese formschlüssige Verbindung alleine in der Regel nicht fest genug ist, wird nach dem Zusammenstecken der Teile 3 und 4 noch eine stoffschlüssige Verbindung hergestellt. Dies erfolgt vorliegend durch ein Laserverschweißen der Materialien von Verbindungselement 4 und Sohlenabschnitt 10. In Fig. 4 ist ein Laserkopf 17 angedeutet, mit dem ein gebündelter Laserstrahl auf die Stelle gerichtet wird, an der die gewünschte Schweißnaht 14 hergestellt werden soll. Nach kurzem Aufschmelzen des Materials von Verbindungselement 4 und Sohlenabschnitt 10 entsteht ein sowohl fester mechanischer Verbund zwischen den Teilen als auch eine wasserdichte Verbindung.

Die Verwendung thermoplastischer Materialen für die Sohle 3 und das Verbindungselement 4 ermöglicht in einfacher Weise die stoffschlüssige Verbindung.

Auch eine Klebeverbindung zwischen den in Rede stehenden Teilen kann allerdings in Erwägung gezogen werden.

Bezugszeichenliste:

1 Schuh

2 Schuhoberteil

3 Sohle

3 ' Sohlenteil

3" Sohlenteil

4 Verbindungselement

5 oberer streifenförmiger Abschnitt

6 unterer gabelförmig ausgebildeter

7 Gabelabschnitt

8 Gabelabschnitt

9 streifenförmiger Oberteilabschnitt

10 streifenförmiger Sohlenabschnitt

1 1 Naht

12, 13 formschlüssige Verbindung

12 nasenförmiger Vorsprung

13 Hakenabschnitt

14 Schweißnaht

15 Ausschnitt

16 Ausschnitt

17 Laserkopf

I Innen

A Außen