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Title:
SHOE, PARTICULARLY SPORTS SHOE
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2013/113338
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a shoe (1), particularly a sports shoe having a shoe upper part (2) and a sole (3) joined to the shoe upper part (2), wherein the sole (3) comprises at least one mid sole (4) and one outer sole (5). In order to achieve a high and controllable sole stability with minimum weight, the invention provides that the mid sole (4) consist of a flat material layer (6), on which and/or under which a web structure (7) is integrally shaped, wherein the material layer (6) and the web structure (7) are designed as one piece, wherein the web structure (7) forms a number of structures (8) of a closed design, and wherein a number of structures (8) of a closed design are arranged adjacent to one another.

Inventors:
SUSSMANN, Reinhold (Kornhöfstadt 55, Scheinfeld, 91443, DE)
Application Number:
EP2012/000512
Publication Date:
August 08, 2013
Filing Date:
February 04, 2012
Export Citation:
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Assignee:
PUMA SE (PUMA Way 1, Herzogenaurach, 91074, DE)
SUSSMANN, Reinhold (Kornhöfstadt 55, Scheinfeld, 91443, DE)
International Classes:
A43B13/12; A43B1/00; A43B13/26
Foreign References:
FR2501481A1
US0532429A
US20050108898A1
US20120005920A1
US20060021255A1
US5473827A
Other References:
None
Attorney, Agent or Firm:
GOSDIN, Michael (Adam-Stegerwald-Strasse 6, Schweinfurt, 97422, DE)
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Claims:
Patentansprüche:

Schuh (1), insbesondere Sportschuh, der ein Schuhoberteil (2) und eine mit dem Schuhoberteil (2) verbundene Sohle (3) aufweist, wobei die Sohle (3) zumindest eine Zwischensohle (4) und eine Außensohle (5) umfasst, dadurch gekennzeichnet, dass die Zwischensohle (4) aus einer flächigen Materiallage (6) besteht, auf der und/oder unter der eine Stegstruktur (7) angeformt ist, wobei die Materiallage (6) und die Stegstruktur (7) einstückig ausgebildet sind, wobei die Stegstruktur (7) eine Anzahl geschlossen ausgebildeter Strukturen (8) ausbildet und wobei eine Anzahl geschlossen ausgebildeter Strukturen (8) aneinander angrenzend angeordnet sind.

Schuh nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die Stegstruktur (7) nur auf der Materiallage (6) angeordnet ist und die geschlossen ausgebildeten Strukturen (8) nach oben offen sind. 3. Schuh nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Stegstruktur (7) eine Innensohle (9) oder eine flächig ausgebildete Folie angeordnet ist.

4. Schuh nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die geschlossen ausgebildeten Strukturen (8) zumindest teilweise eine hexagonale Form aufweisen.

5. Schuh nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die aneinander angrenzenden Strukturen (8) entlang einer oder mehrerer Geraden (G) oder gebogenen Kurven angeordnet sind.

6. Schuh nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Gerade (G) quer (Q) zur Schuhlängsachse (L) des Schuhs oder in einem Winkel (oc) von weniger als 20° zur Richtung quer (Q) zur Schuhlängsachse (L) verläuft.

7. Schuh nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die aneinander angrenzenden Strukturen (8) flächig auf der Oberfläche der Materiallage (6) in Richtung der Schuhlängsachse (L) und quer (Q) zu dieser verteilt angeordnet sind.

8. Schuh nach Anspruch 5 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass im Vorderfußbereich (V) die aneinander angrenzenden Strukturen (8) entlang einer oder mehrerer Geraden (G) oder gebogenen Kurven angeordnet sind, wobei diese quer (Q) zur Schuhlängsachse (L) oder in einem Winkel (a) von weniger als 20° zur Richtung quer (Q) zur Schuhlängsachse (L) verlaufen, und dass im Hinterfußbereich (H) die aneinander angrenzenden Strukturen (8) flächig auf der Oberfläche der Materiallage (6) in Richtung der Schuhlängsachse (L) und quer (Q) zu dieser verteilt angeordnet sind.

9. Schuh nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass im Mittelfußbereich (M) die aneinander angrenzenden Strukturen (8) flächig auf der Oberfläche der Materiallage (6) in Richtung der Schuhlängsachse (L) und quer (Q) zu dieser verteilt angeordnet sind.

10. Schuh nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Stegstruktur (7) Wandungen (10) aufweist, die im Querschnitt eine rechteckige Form haben.

1 1. Schuh nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Dicke (d) der Materiallage (6) zwischen 0,3 mm und 1 ,5 mm beträgt.

12. Schuh nach Anspruch 10 oder 1 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die Höhe (h) der Wandungen ( 10) der Stegstruktur (7) zwischen 0,7 mm und 2,5 mm beträgt. 13. Schuh nach einem der Ansprüche 10 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Breite (b) der Wandungen (10) der Stegstruktur (7) zwischen 0,5 mm und 1 ,5 mm beträgt.

14. Schuh nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Durchmesser (D) oder die Diagonale der geschlossen ausgebildeten Strukturen (8) zwischen 4 und 12 mm beträgt.

15. Schuh nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Außensohle (5) mindestens einen stollenförmigen Vorsprung ( 1 1) an ihrer Unterseite (12) aufweist, wobei der stollenförmige Vorsprung (1 1 ) in seinem Inneren hohl ist und eine nach oben offene Ausnehmung (13) bildet, und dass in die Zwischensohle (4) mindestens eine nach unten vorstehende stollenförmige Ausformungen ( 14) eingebracht oder eingeformt ist, die kongruent zur Ausnehmung (13) des stollenförmigen Vorsprungs (1 1 ) ausgebildet und in dieser aufgenommen ist.

Description:
Schuh, insbesondere Sportschuh

Die Erfindung betrifft einen Schuh, insbesondere einen Sportschuh, der ein Schuhoberteil und eine mit dem Schuhoberteil verbundene Sohle aufweist, wobei die Sohle zumindest eine Zwischensohle und eine Außensohle umfasst.

Bei gattungsgemäßen Schuhen ist bereits eine Vielzahl von Ausgestaltungen bekannt, um den Schuh bei möglichst geringem Einsatz von Material stabil zu gestalten. Geringer Materialeinsatz hat nicht nur weniger Kosten bei der Schuhproduktion zur Folge, sondern fuhrt auch zu einem leichten Schuh, was regelmäßig angestrebt wird.

Angestrebt wird auch, die Steifigkeit des Schuhs und insbesondere seiner Sohle durch eine entsprechende Ausgestaltung der Form der Sohle so zu gestalten, dass deren Biegesteifigkeit beeinflusst werden kann.

Der vorliegenden Erfindung liegt die A u f g a b e zugrunde, einen gattungsgemäßen Schuh so fortzubilden, dass eine gute Steuerbarkeit der Stabilität der Sohle, d. h. der Biegesteifigkeiten um die jeweiligen Achsen gegeben ist, wobei mit möglichst geringem Materialeinsatz ein gutes Ergebnis erreicht werden soll. Damit soll der Schuh so gestaltbar sein, dass seine Sohle eine gewünschte Steifigkeit aufweist; gleichzeitig soll der Schuh leicht und kostengünstig herstellbar sein.

Die L ö s u n g dieser Aufgabe durch die Erfindung ist dadurch gekenn- zeichnet, dass die Zwischensohle des Schuhs aus einer flächigen Materiallage besteht, auf der und/oder unter der eine Stegstruktur angeformt ist, wobei die Materiallage und die Stegstruktur einstückig ausgebildet sind, wobei die Stegstruktur eine Anzahl geschlossen ausgebildeter Strukturen ausbildet und wobei eine Anzahl geschlossen ausgebildeter Strukturen aneinander angrenzend angeordnet sind.

Bevorzugt ist die Stegstruktur nur oben auf der Materiallage angeordnet, wobei die geschlossen ausgebildeten Strukturen nach oben offen sind. Auf der Stegstruktur kann eine Innensohle angeordnet werden, um den Tragkomfort entsprechend zu erhöhen. Möglich ist es auch, dass eine flächig ausgebildete Folie auf der Stegstruktur angeordnet wird. Hierdurch bilden sich im gegebenen Falle gasdichte Kammern, wenn die Folie an der Oberseite der Wände der Stegstruktur z. B. festgeklebt wird.

Die geschlossen ausgebildeten Strukturen weisen bevorzugt zumindest teilweise eine hexagonale Form, d. h. Wabenform auf. Alternativ kann auch eine andere Ausgestaltung vorgesehen sein, z. B. eine kreisförmige Struktur oder eine generell mehreckige Struktur.

Sehr vorteilhaft ist es, wenn die aneinander angrenzenden Strukturen entlang einer oder mehrerer Geraden oder gebogener Kurven angeordnet sind. Hiernach erstrecken sich also eine Anzahl miteinander verbundener geschlossener Strukturen in eine lineare oder leicht gekrümmte Richtung. Die Gerade verläuft hierbei bevorzugt quer zur Schuhlängsachse des Schuhs; es kann auch vorgesehen sein, dass besagte Gerade zur Querrichtung einen kleinen Winkel von weniger als 20° einschließt. Die aneinander angrenzenden Strukturen können alternativ auch flächig auf der Oberfläche der Materiallage in Richtung der Schuhlängsachse und quer zu dieser verteilt angeordnet sein. Dann wird also eine gewisse Fläche mit einer Anzahl geschlossen ausgebildeter Strukturen versehen, so dass beispielsweise ein Flächenbereich mit einem Wabenmuster versehen ist. In diesem Falle kann allerdings keine gerichtete Beeinflussung der Steifigkeit erfolgen, sondern der betroffene Flächenbereich wird als solcher insgesamt verstärkt.

Demgemäß sieht eine besonders bevorzugte Ausgestaltung der Erfindung vor, dass im Vorderfußbereich des Schuhs (also etwa im vorderen Drittel der Längserstreckung des Schuhs) die aneinander angrenzenden Strukturen entlang einer oder mehrerer Geraden oder gebogener Kurven angeordnet sind, wobei diese quer zur Schuhlängsachse oder in einem Winkel von weniger als 20° zur Richtung quer zur Schuhlängsachse verlaufen. Andererseits sind im Hinterfußbereich (also etwa im hinteren Drittel der Schuhlängserstreckung) die aneinander angrenzenden Strukturen in genannter Weise flächig auf der Oberfläche der Material läge in Richtung der Schuhlängsachse und quer zu dieser verteilt angeordnet. Ergänzend kann vorgesehen werden, dass im Mittelfußbereich (also im mittleren Drittel der Längserstreckung des Schuhs) die aneinander angrenzenden Strukturen ebenfalls flächig auf der Oberfläche der Materiallage in Richtung der Schuhlängsachse und quer zu dieser verteilt angeordnet sind. Bei dieser Lösung wird die Steifigkeit im Vorderfußbereich gezielt beeinflusst, während im mittleren und hinteren Drittel die Zwischensohle insgesamt stabilisiert wird. Die Stegstruktur weist bevorzugt Wandungen auf, die im Querschnitt eine rechteckige Form haben. Die Dicke der bevorzugt ebenen Material läge beträgt bevorzugt zwischen 0,3 mm und 1 ,5 mm. Die Höhe der Wandungen der Stegstruktur beträgt bevorzugt zwischen 0,7 mm und 2,5 mm. Die Breite der Wandungen der Stegstruktur liegt bevorzugt zwischen 0,5 mm und 1 ,5 mm.

Der Durchmesser bzw. die Diagonale der geschlossen ausgebildeten Strukturen beträgt bevorzugt zwischen 4 und 12 mm.

Eine spezielle Lösung - vor allem bei Verwendung des vorgeschlagenen Konzept in einem Fußballschuh - sieht vor, dass die Außensohle mindestens einen stollenfb ' rmigen Vorsprung an ihrer Unterseite aufweist, wobei der stollenf ' rmige Vorsprung in seinem Inneren hohl ist und eine nach oben offene Ausnehmung bildet, und dass in die Zwischensohle mindestens eine nach unten vorstehende stollenförmige Ausformungen eingebracht oder eingeformt ist, die kongruent zur Ausnehmung des stollenförmigen Vorsprungs ausgebildet und in dieser aufgenommen ist. An der Zwischensohle können also sich nach unten erstreckende Noppen angeordnet sein, die sich in entsprechende formkongruente Ausnehmungen in der Außensohle erstrecken.

Sofern die Begriffe„oben" bzw.„unten" gebraucht sind, bezieht sich das auf die Lage des Schuhs, wenn dieser bestimmungsgemäß verwendet wird und auf dem Boden steht.

Die Verbindung zwischen der Zwischensohle und der Außensohle kann durch Anspritzen des einen Teils an das andere (in situ) erfolgen. Hiernach wird die Zwischensohle bei der Herstellung des Schuhs an die Außensohle angespritzt (oder umgekehrt). Eine andere Möglichkeit sieht vor, dass die Zwischensohle bei der Herstellung des Schuhs auf die Außensohle aufgesetzt und mit dieser verbunden wird. Wie erläutert, besteht die Zwischensohle aus einer flächigen dünnen Trägerschicht (Material läge), auf der das beispielsweise hexagonal ausgestaltete Gitter (Stegstruktur) mit der genannten Ausrichtung angeordnet ist. Hiermit wird dem Sohlenelement eine hohe Steifigkeit bei geringem Gewicht verliehen.

Wie schon erwähnt, kann das Zwischensohlenelement mit der Außensohle durch Anspritzen während des Spritzgießprozesses verbunden werden. Möglich ist es aber auch, dass das Zwischensohlenelement mit der Außensohle beispielsweise durch Verklebung und/oder durch Verschweißung verbunden wird.

In der Zeichnung ist ein Ausfuhrungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigen:

Fig. 1 schematisch einen Schuh in der Seitenansicht, in perspektivischer Darstellung eine Zwischensohle samt Außensohle des Schuhs ähnlich dem in Fig. 1 ,

Fig. 3 in perspektivischer Darstellung der Oberseite der Zwischensohle gemäß dem Detail„X" nach Fig. 2, Fig. 4 die Einzelheit „Y" nach Fig. 3, wobei die Einzelheit in der Seitenansicht dargestellt ist, und

Fig. 5 in der Seitenansicht die Außensohle, die Zwischensohle und eine

Innensohle in teilweise geschnittener Darstellung, wobei die drei genannten Sohlenteil noch nicht miteinander verbunden sind.

In Fig. 1 ist ein Schuh 1 zu sehen, der ein Schuhoberteil 2 und eine Sohle 3 aufweist. Schuhoberteil 2 und Sohle 3 sind dabei fest miteinander verbunden. Der Schuh 1 hat eine Schuhlängsachse L und eine hierzu quer gerichtete Richtung Q. Wie in Fig. 1 gesehen werden kann, sind drei weitgehend gleich große Bereiche entlang der Schuhlängsachse L definiert, nämlich der Vorderfußbereich V, der Mittelfußbereich M und der Hinterfußbereich H. In Fig. 2 ist die Sohle 3 näher zu erkennen. Dargestellt sind eine Zwischensohle 4 und eine Außensohle 5. An der Unterseite 12 der Außensohle 5 sind stollenförmige Vorsprünge (Noppen) 1 1 angeordnet. Die Oberfläche der Zwischensohle 4 ist lediglich zur Illustration mit Längs- und Querlinien versehen, um die räumliche Ausgestaltung der Zwischensohle ersichtlich zu machen. Hiernach kann gesehen werden, dass neben der Richtung der Schuhlängsachse L und der Querrichtung Q senkrecht zu derselben auch eine Gerade G definiert ist, die im wesentlichen horizontal verläuft und die zur Querrichtung Q einen Winkel α einschließt. Zur Ausgestaltung der Zwischensohle 4 wird auf die Figuren 3, 4 und 5 verwiesen. In Fig. 4 ist zu erkennen, dass die Zwischensohle 4 zunächst aus einer im wesentlichen ebenen bzw. flächigen Materiallage 6 besteht, auf der eine Stegstruktur 7 angeordnet ist. Die Stegstruktur 7 und die Materiallage 6 sind einstückig ausgebildet, d. h. sie werden durch einen gemeinsamen Spritzgießvorgang hergestellt. Wesentlich ist, dass die Stegstruktur 7 eine Anzahl geschlossen ausgebildeter Strukturen 8 - vorliegend in Form von Sechsecken - aufweist, wobei eine Anzahl dieser geschlossen ausgebildeter Strukturen 8 aneinander angrenzend angeordnet sind.

Gemäß Fig. 3 sind drei Reihen zu erkennen, die sich in Richtung der Geraden G erstrecken und die parallel zueinander angeordnet sind. Jede Reihe besteht aus einer Anzahl von geschlossenen Strukturen 8, die jeweils direkt benachbart ineinander übergehen. Demgemäß fungieren einzelne Wände der vorliegend hexagonalen Struktur als gemeinsame Wände zweier benachbarter Sechsecke.

Zu beachten ist, dass die in Fig. 3 dargestellten drei Reihen von aneinander angrenzenden Strukturen 8, die sich jeweils in Richtung der Geraden G erstecken, nicht miteinander durch irgendwelche Stege (quer)verbunden sind (Entsprechendes gilt für bevorzugt alle Strukturen 8 im Vorderfußbereich V). So wird die Biegesteifigkeit der Sohle im wesentlichen nur in einer Biegerichtung beeinflusst. Vorliegend wird die Biegesteifigkeit im wesentlichen nur um die Schuhlängsachse L erhöht, nicht indes bzw. nur wenig um die Achse Q.

Die Gestaltung der vorliegend hexagonalen Strukturen ergibt sich durch die Angaben für die Dicke d der Materiallage 6, durch die Höhe h der Wandungen 10 der Hexagone und deren Breite b. In Fig. 3 ist noch die Diagonale D eingezeichnet, die die Größe einer geschlossen ausgebildeten Struktur 8, d. h. eines Sechsecks, angibt.

In Fig. 5 ist das Zusammenwirken der Zwischensohle 4 mit der Außensohle 5 sowie mit einer oben auf die Zwischensohle 4 aufgelegten und auf ihr befestigten Innensohle 9 zu sehen. Zu sehen ist eine Explosionsdarstellung; die fertige Sohle 3 ergibt sich, wenn die dargestellten Teile in Richtung der Pfeile zusammengeführt sind. Zu erwähnen ist hier noch der stollenförmige Vorsprung 1 1 an der Unterseite 12 der Außensohle 5. Dieser Vorsprung 1 1 ist aus dem Material der Außensohle 5 so geformt, dass sich im Inneren des Vorsprungs 1 1 ein Hohlraum ergibt, nämlich die Ausnehmung 13. Die Zwischensohle 4 hat eine entsprechende stollenförmige Ausformung 14, so dass sich auch hier im Inneren der stollenförmigen Ausformung 14 ein Hohlraum ergibt (s. gestrichelte Kontur der Ausformung 14). Die Ausformung 14 und die Ausnehmung 13 sind dabei kongruent ausgebildet, d. h. die Zwischensohle 4 kann auf die Außensohle 5 aufgestapelt werden, da alle vorgesehenen Ausformungen 14 der Zwischensohle 4 eine entsprechende Ausnehmung 13 in der Außensohle 5 finden.

Nach Zusammenfügen der Zwischensohle 4 und der Außensohle 5 können die beiden Teile bleibend mittels Verklebung oder Verschweißung miteinander verbunden werden.

Die Anordnung der Gruppe der miteinander verbundenen geschlossenen Strukturen eröffnet die Möglichkeit, dass die Steifigkeit der Sohle in einer gewünschten Art beeinflusst ist, und zwar bei geringem Materialeinsatz, so dass das Schuhgewicht gering bleibt. Bezugszeichenliste:

1 Schuh

2 Schuhoberteil

3 Sohle

4 Zwischensohle

5 Außensohle

6 flächige Materiallage

7 Stegstruktur

8 geschlossen ausgebildete Struktur

9 Innensohle

10 Wandung

1 1 stollenfb ' rmiger Vorsprung

12 Unterseite

13 Ausnehmung

14 stollenförmige Ausformung

G Gerade

L Schuhlängsachse

Q Richtung quer zur Schuhlängsachse Winkel

V Vorderfußbereich

M Mittelfußbereich

H Hinterfußbereich d Dicke der Materiallage h Höhe der Wandung b Breite der Wandung D Durchmesser / Diagonale