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Patent Searching and Data


Title:
SHOWER PARTITION HAVING A GLASS PANE THAT CAN BE ADJUSTED DESPITE BEING GLUED IN
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2011/110200
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a shower partition having a partition pane, which is inserted in at least one U-shaped profiled rail and is composed of glass, characterized in that an adhesive material coating (27) having an adhesive effect designed for a rigid connection to a glass surface is applied to the inner face of at least one leg (22) of the profiled rail (20) that lies on the glass pane installed in the profiled rail (20), and, after the glass pane (16), which has previously been wetted with a mixture comprising water and an agent that reduces the surface tension of the water, has been slid in and oriented, the profiled rail (20) has a position-fixing clamping effect on the glass pane (16) that has been inserted into the profiled rail (20) and positioned therein.

More Like This:
JP2003138863CURTAIN
WO/2012/020244SCREEN ASSEMBLY
WO/2005/074773SHOWER PARTITION
Inventors:
DUSAR, Heinz (1 Buchenstrasse, Anhausen, Anhausen, 56584, DE)
Application Number:
EP2010/001990
Publication Date:
September 15, 2011
Filing Date:
March 30, 2010
Export Citation:
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Assignee:
DUSAR BATH & WELLNESS GMBH & CO. KG (1 Buchenstrasse, Anhausen, Anhausen, 56584, DE)
DUSAR, Heinz (1 Buchenstrasse, Anhausen, Anhausen, 56584, DE)
International Classes:
A47K3/30; E04B2/82; E05D5/02; E06B3/54
Attorney, Agent or Firm:
MÜLLER, Karl-Ernst et al. (Turmstrasse 22, Ratingen, 40878, DE)
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Claims:
P a t e n t a n s p r ü c h e

1 . Duschabtrennung mit einer in wenigstens einer U-förmig

ausgebildeten Profilschiene eingesetzten, aus Glas bestehenden

Trennscheibe, dadurch gekennzeichnet, dass an der auf der in der

Profilschiene (20) montierten Glasscheibe aufliegenden Innenseite wenigstens eines Schenkels (22) der Profilschiene (20) eine in ihrer Haftwirkung auf eine feste Verbindung mit einer Glasoberfläche eingerichtete Haftmaterialauflage (27) aufgebracht ist, und die

Profilschiene (20) nach dem Einschieben und Ausrichten der zuvor mit einer aus Wasser und einem dessen Oberflächenspannung

herabsetzenden Mittel bestehenden Mischung benetzten Glasscheibe ( 16) eine lagefixierende Klemmwirkung auf die in die Profilschiene (20) eingesetzte und darin positionierte Glasscheibe ( 16) ausübt.

2. Duschabtrennung nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die Haftmaterialauflage aus einem auf die Verklebung mit Glas eingestellten Klebeband (27) besteht.

3. Duschabtrennung nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die Haftmaterialauflage aus einem unter Druck an einer Glasoberfläche fest anhaftenden Kunststoffmaterial besteht.

4. Duschabtrennung nach Anspruch 3 , dadurch gekennzeichnet, dass das Kunstsstoffmaterial ein Weich-PVC ist.

5. Duschabtrennung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch

gekennzeichnet, dass die Haftmaterialauflage (27) unmittelbar auf die Innenseite des Schenkels (22) der Profilschiene (20) aufgebracht ist. Duschabtrennung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch

gekennzeichnet, dass eine gesonderte Leiste (26) als Träger der an einer Fläche davon angebrachten Haftmaterialauflage (27) an der Innenseite des Schenkels (22) der Profilschiene (20) festlegbar i st.

Duschabrennung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Schenkel (28) der Profilschiene (20) an seiner Innenseite mit einer Nut

(25) versehen ist, in die die die Haftmaterialauflage (27) tragende Leiste

(26) einschiebbar und darin formschlüssig festlegbar ist.

Duschabtrennung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch

gekennzeichnet, dass die Haftmaterialauflage (27) an ihrer mit dem Schenkel (22) der Profilschiene oder der Leiste (26) zu verbindenden Fläche mit einer selbstklebenden Beschichtung versehen ist.

Duschabtrennung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch

gekennzeichnet, dass die Haftmaterialauflage (27) mittels eines zweiseitig klebenden Montageklebebandes an dem Schenkel (22) der Profilschiene oder der Leiste (26) befestigbar ist.

Duschabtrennung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch

gekennzeichnet, dass die an dem Schenkel (22) der Profilschiene (20) fixierte Haftmaterialauflage (27) mit einer ihre freie Oberfläche abdeckenden und vor der Montage der Glasscheibe abziehbaren

Schutzfolie versehen ist.

Duschabtrennung nach einem der Ansprüche 1 bis 1 0, dadurch

gekennzeichnet, dass die Haftmaterialauflage (27) an den beiden die in die Profilschiene (20) eingesetzte Glasscheibe ( 16) einfassenden

Schenkeln (22) der Profilschiene (20) aufgebracht ist.

1 2. Duschabtrennung nach Anspruch 1 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die die Glasscheibe ( 16) einfassenden Schenkel (22) der Profilschiene (20) vor dem Einsetzen der Glasscheibe ( 16) einen geringeren Abstand als die Materialstärke der Glasscheibe aufweisen und durch das Einschieben und Ausrichten der Glasscheibe ( 1 6) aufbiegbar sind.

1 3. Duschabtrennung nach einem der Ansprüche 1 bis 1 0, dadurch

gekennzeichnet, dass die Haftmaterialauflage (27) an der Innenseite eines Schenkels (22) der Profilschiene (20) aufgebracht und die

Profilschiene (20) zur Aufnahme der gegen den mit der

Haftmaterialauflage (27) versehenen Schenkel (22) anliegenden

Glasscheibe ( 1 6) und zur Aufnahme eines auf der der

Haftmaterialauflage (27) gegenüberliegenden Seite der eingesetzten Glasscheibe ( 1 6) in die Profilschiene (20) einschiebbaren Klemmprofils

(35) eingerichtet ist.

14. Duschabtrennung nach Anspruch 1 3 , dadurch gekennzeichnet, dass das Klemmprofil (35) in wenigstens einer Klemmstellung mit der

Profilschiene (20) verrastbar ist.

1 5. Duschabtrennung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass

wenigstens zwei Raststellungen des Klemmprofils (35) in der

Profilschiene (20) mit j eweils unterschiedlichen Anpressdrücken der Glasscheibe ( 1 6) gegen den mit der Haftmaterialauflage (27) versehenen Schenkel (22) der Profilschiene (20) vorgesehen sind.

1 6. Duschabtrennung nach einem der Ansprüche 1 3 bis 1 5 , dadurch

gekennzeichnet, dass an der gegen die Glasscheibe ( 1 6) anliegenden Fläche des Klemmprofils (35) eine vor dem Einschieben der Glasscheibe ( 1 6) mit der aus Wasser und einem dessen Oberflächenspannung herabsetzenden Mittel bestehenden Mischung zu benetzende Dichtung

(36) angebracht ist.

7. Duschabtrennung nach einem der Ansprüche 1 bis 1 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahmetiefe der Profilschiene (20) für die Glasscheibe größer bemessen ist als der mit der Haftmaterialauflage (27) versehene Bereich (30) des Profilschienenschenkels (22), wobei die Breite der Haftmaterialauflage (27) einen an die Aufnahmeöffnung (24) der Profilschiene (20) für die Glasscheibe anschließenden vorderen Teilbereich (30) des Schenkels (22) abdeckt. 8. Duschabtrennung nach einem der Ansprüche 1 bis 1 7, dadurch

gekennzeichnet, dass die Profilschiene (20) einen von ihr winklig abstehenden Befestigungsschenkel (21 ) zur Befestigung der

Profilschiene (20) an einer Wand aufweist. 9. Duschabtrennung nach einem der Ansprüche 1 bis 1 7, dadurch

gekennzeichnet, dass die Profilschiene (20) in einer an der Wand angebrachten Halteschiene festlegbar ist.

Description:
Duschabtrennung mit trotz Einklebung j ustierbarer Glasscheibe

B e s c h r e i b u n g

Die Erfindung betrifft eine Duschabtrennung mit einer in wenigstens einer U-förmig ausgebildeten Profilschiene eingesetzten, aus Glas bestehenden Trennscheibe.

Eine derartige Duschabtrennung mit einem aus der Glasscheibe und einem umlaufenden, die Glasscheibe einfassenden Rahmen bestehenden Trennelement ist in der DE 20 2009 01 1 847 U l beschrieben. Das Trennelement ist mittels eines gesonderten, an der Wand eines Badezimmers zu befestigenden

Wandanschlussprofils festgelegt und gehaltert. Dabei ist das Trennelement mittels mit dem Wandanschlussprofil durch seitlich an dem

Wandanschlussprofil angebrachte Verschraubungen verbundener Scharniere von dem Wandanschlussprofil getragen. Üblicherweise ist dabei das

Wandanschlussprofil in sich so ausgebildet, dass die Entstehung einer in der Vertikalen ausgerichteten Anschlussfläche für das in das Wandanschluss-profil eingesetzte Trennelement auch bei schief stehenden Wänden möglich ist. In der DE 20 2009 01 1 847 U l ist keine Aussage darüber getroffen, wie die

Verbindung zwischen der Glasscheibe des Trennelements und dem diese einfassenden Rahmen verwirklicht ist. Üblicherweise findet hier eine

Vollverklebung des Rahmens mit der Glasscheibe statt. Mit der bekannten Ausbildung der Duschabtrennung ist der Nachteil verbunden, dass der gesamte Aufbau der Duschabtrennung mit Wandanschlussprofil und Trennelement aufwendig und in der Montage umständlich ist. So muss zunächst das Trennelement mit Glasscheibe und Rahmen gesondert hergestellt und gehandhabt werden. Bei der Montage ist zunächst eine Befestigung und

Ausrichtung des Wandanschlussprofils durchzuführen, wonach das

Trennelement in das Wandanschlussprofil einzufügen und daran gesondert zu befestigen ist. Damit ist der durch das Wandanschlussprofil und den Rahmen gegebene Abstand zwischen der Wand der Glasscheibe vergleichsweise groß, was aus Gründen heutiger Designansprüche unerwünscht ist.

Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Duschabtrennung mit den vorgenannten Merkmalen so auszugestalten das Aufbau und Montage vereinfacht und die optische Wirkung der montierten Duschabtrennung verbessert ist.

Die Lösung dieser Aufgabe ergibt sich einschließlich vorteilhafter

Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung aus dem Inhalt der

Schutzansprüche, welche dieser Beschreibung nachgestellt sind.

Die Erfindung sieht in ihrem Grundgedanken vor, dass an den auf der in der Profilschiene montierten Glasscheibe aufliegenden Innenseite wenigstens eines Schenkels der Profilschiene eine in ihrer Haftwirkung auf eine feste

Verbindung mit einer Glasoberfläche eingerichtete Haftmaterialauflage aufgebracht ist, und die Profilschiene nach dem Einschieben und Ausrichten der zuvor mit einer aus Wasser und einem dessen Oberflächenspannung

herabsetzenden Mittel bestehenden Mischung benetzten Glasscheibe eine lagefixierende Klemmwirkung auf die in die Profilschiene eingesetzte und darin positionierte Glasscheibe ausübt. Mit der Erfindung ist der Vorteil verbunden, dass eine einfache Montage der

Glasscheibe an der Profilschiene möglich ist, indem die Glasscheibe in die

mit der Haftmaterialauflage versehene Profilschiene einschiebbar ist. Es gibt eine Reihe von Materialien, von denen bekannt ist, dass sie an einer Glasoberfläche fest und dicht anhaften. Ein solches Material kann beispielsweise ein

handelsübliches Klebeband sein, wie es zum Verkleben von Scheiben von

Kraftfahrzeugen verwendet wird. Weiterhin weisen auch bestimmte Kunststoffe, wie beispielsweise ein Weich-PVC, eine entsprechende Haft- beziehungsweise Klebewirkung gegenüber einer Glasoberfläche auf.

Überraschend hat sich nun herausgestellt, dass eine mit einer Mischung aus

Wasser und einem dessen Oberflächenspannung herabsetzenden Mittel benetzte Glasscheibe über einen gewissen Zeitraum gegenüber einem entsprechenden

Haftmaterial, beispielsweise einem Klebeband oder einem Weich-PVC, verschiebbar ist. Erst wenn das auf die Scheibe aufgebrachte Wasser nach dem Einsetzen der Glasscheibe in die Profilschiene verdunstet ist, stellt die Haftmaterialauflage bei entsprechendem Anpressdruck eine ausreichend feste und vor allem dichte

Verbindung zwischen der Profilschiene und der Glasoberfläche her. Soweit während dieser Zeit ein ausreichender Anpressdruck des mit der Haftmarialauflage

versehenen Profilschienenschenkels gegen die Glasscheibe vorgehalten werden muss, ist vorgesehen, dass die Profilschiene nach dem Einschieben und Ausrichten der Glasscheibe darin eine entsprechende lagefixierende Klemmwirkung auf die Glasscheibe ausübt. Somit wird zumindest während des erforderlichen

Verdunstungszeitraumes der erforderliche Anpressdruck gegen die Oberfläche der Glasscheibe bewirkt, so dass es zu einer festen Anhaftung der

Haftmaterialauflage an der Oberfläche der Glasscheibe kommt.

Somit ist Möglichkeit eröffnet, die Profilschiene nun unmittelbar zur Halterung der Duschabtrennung an der Wand heranzuziehen, weil die Glasscheibe

beispielsweise bei unmittelbar an der Wand befestigter Profilschiene in diese eingesetzt und darin ausgerichtet werden kann. Insofern kann auf die

Zwischenschaltung eines gesonderten Wandanschlussprofils mit

Ausrichtmöglichkeit vermieden werden, da nun die Montage der Glasscheibe in der Profilschiene an Ort und Stelle beispielsweise in einem Badezimmer erfolgen kann, wobei die Glasscheibe nun gegenüber der festliegenden

Profilschiene aufgrund der vorgenommen Benetzung ausrichtbar ist.

Hierbei kann nach einem Ausführungsbeispiel der Erfindung vorgesehen sein, dass die Haftmaterialauflage unmittelbar auf die Innenseite des Schenkels der Profilschiene aufgebracht ist. Gegebenenfalls kann die Haftmaterialauflage bei der Herstellung der Profilschiene mit aufextrudiert werden.

Alternativ kann vorgesehen sein, dass eine gesonderte Leiste als Träger der an einer Fläche davon angebrachten Haftmaterialauflage an der Innenseite des betreffenden Schenkels der Profilschiene festlegbar ist, wobei vorgesehen sein kann, dass der Schenkel der Profilschiene an seiner Innenseite mit einer Nut versehen ist, in die die die Haftmaterialauflage tragende Leiste einschiebbar und darin formschlüssig festlegbar ist. Mit dieser Ausführungsform ist der Vorteil einer einfacheren Montage der Haftmaterialauflage an der Profilschiene verbunden, weil zunächst die Haftmaterialauflage getrennt auf die Leiste aufgebracht werden kann und dann die Leiste in den zugeordneten Schenkel der Profilschiene einschiebbar ist.

Zur Befestigung der Haftmaterialauflage an dem Schenkel der Profilschiene beziehungsweise der gesonderten Leiste kann vorgesehen sein, dass die

Haftmaterialauflage an ihrer mit dem Schenkel der Profilschiene oder der Leiste zu verbindenden Fläche mit einer selbstklebenden Beschichtung versehen ist. Alternativ kann aber auch die Befestigung der Haftmaterialauflage mittels eines zweiseitig klebenden Montageklebebandes vorgesehen sein.

Im Hinblick auf eine Handhabung der Profilschienen bei Transport und

Montage kann nach einem Ausführungsbeispiel der Erfindung vorgesehen sein, dass die in der Profilschiene fixierte Haftmaterialauflage mit einer ihre freie Oberfläche abdeckenden und vor der Montage der Glasscheibe abziehbaren Schutzfolie versehen ist, so dass erst unmittelbar vor der Montage die

Schutzfolie entfernt und die mit der entsprechenden Wassermischung

benetzte Glasscheibe eingesetzt wird. Nach einem Ausführungsbeispiel der Erfindung ist zur Ausübung des angesprochenen erforderlichen Anpressdrucks vorgesehen, dass die

Haftmaterialauflage an den beiden die in die Profilschiene eingesetzte

Glasscheibe einfassenden Schenkeln der Profilschiene aufgebracht ist, wobei vorgesehen sein kann, dass die die Glasscheibe einfassenden Schenkel der Profilschiene vor dem Einsetzen der Glasscheibe einen geringeren Abstand als die Materialstärke der Glasscheibe aufweisen und durch das Einschieben und Ausrichten der Glasscheibe aufbiegbar sind. Aufgrund der insoweit

eingestellten Federwirkung üben die Schenkel der Profilschiene während des erforderlichen Zeitraumes den gewünschten Anpressdruck gegen die

Oberfläche der Glasscheibe aus. Zusätzlich kann im Bedarfsfall die

Klemmwirkung der beiden Schenkel der Profilschiene auch durch das

Anbringen zusätzlicher Werkzeuge während des Verdunstungszeitraumes erhöht werden.

In einer alternativen Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen, dass die Haftmaterialauflage an der Innenseite eines Schenkels der Profilschiene aufgebracht und die Profilschiene zur Aufnahme der gegen den mit Klebeband versehenen Schenkel anliegenden Glasscheibe und zur Aufnahme eines auf der der Haftmaterialaufnahme gegenüberliegenden Seite der eingesetzten

Glasscheibe in die Profilschiene einschiebbaren Klemmprofils eingerichtet ist. Insoweit wird der erforderliche Anpressdruck von dem gemeinsam mit der Glasscheibe in die Profilschiene eingesetzte Klemmprofil ausgeübt. Mit dieser Ausführungsform ist der besondere Vorteil verbunden, dass die Profilschiene wieder aus ihrer Wandbefestigung demontierbar ist, weil in diesem Fall das gesonderte Klemmprofil aus der Profilschiene entfernbar ist, so dass auch die Glasscheibe seitlich von der Haftmaterialauflage weg in den zunächst von dem Klemmprofil eingenommenen Raum innerhalb der Profilschiene hineingedrückt werden kann. Insofern sind die einzelnen Teile wieder verwendbar, soweit eine neue Haftmaterialauflage auf die Innenseite des zugeordneten Schenkels der Profilschiene aufgebracht wird. Hierbei kann nach einem Ausführungsbeispiel der Erfindung vorgesehen sein, dass das Klemmprofil in wenigstens einer Klemmstellung mit der

Profilschiene verrastbar ist.

In vorteilhafter Weise kann vorgesehen sein, dass wenigstens zwei

Raststellungen des Klemmprofils in der Profilschiene mit j eweils

unterschiedlichen Anpressdrücken der Glasscheibe gegen den mit der

Haftmaterialauflage versehenen Schenkel der Profilschiene vorgesehen sind. Hieraus ergibt sich die vorteilhafte Möglichkeit, dass in der ersten Raststellung des in die Profilschiene eingesetzten Klemmprofils die zwischen Klemmprofil und dem mit der Haftmaterialauflage versehenen Schenkel der Profilschiene befindliche Glasscheibe weniger Andruckkraft erhält und sich somit einfacher durch Verschieben nachjustieren lässt. Nach Abschluss der Justierarbeiten wird das Klemmprofil in die zweite Raststellung verbracht, in welcher der davon ausgehende Anpressdruck am stärksten ist, so dass in dieser Stellung des Klemmprofils die Glasscheibe kaum noch und nach Verdunsten der

Benetzungsflüssigkeit nicht mehr in der Profilschiene bewegbar ist. Auch weitere zusätzliche Raststellungen sind denkbar.

Hierbei kann vorgesehen sein, dass an der gegen die Glasscheibe anliegenden Fläche des Klemmprofils eine vor dem Einschieben der Glasscheibe mit der aus Wasser und einem dessen Oberflächenspannung herabsetzenden Mittel bestehenden Mischung zu benetzende Dichtung angebracht ist, wobei in diesem Fall auch die benetzte Dichtung die Justierung der Glasscheibe nicht behindert.

Um die Glasscheibe in der Profilschiene auch bei einem Schiefstand der die Profilschiene tragenden Wand in der Vertikalen ausrichten zu können, ist nach einem Ausführungsbeispiel der Erfindung vorgesehen, dass die Aufnahmetiefe der Profilschiene für die Glasscheibe größer bemessen ist als der mit der Haftmaterialauflage versehene Bereich des Schenkels der Profilschiene, wobei die Breite der Haftmaterialauflage einen an den Einsteckschlitz der Profilschiene anschließenden vorderen Teilbereich des Schenkels abdeckt.

Damit ist die Glasscheibe in unterschiedlichen Stellungen zur Profilschiene in dieser festlegbar, beispielsweise auch bei einer an einer schief stehenden Wand befestigten Profilschiene in vertikaler Ausrichtung, weil der

Befestigungsbereich der Glasscheibe in der Profilschiene sich jeweils in dem vorderen Bereich der Profilschienen befindet und in Richtung zur Wand hin genügend Spielraum gegeben ist, um die Glasscheibe auszurichten.

Soweit bei einer unmittelbaren Montage der Profilschiene an der Wand zu berücksichtigen ist, dass zu einem späterem Zeitpunkt auch eine Demontage wünschenswert sein kann, ist dieses bei einer Festlegung der Glasscheibe in der Profilschiene mittels des zusätzlich eingesetzten Klemmprofils ohne weiteres möglich, weil eine Demontage der Glasscheibe bei Entfernen des Klemmprofils gegeben ist. Aus diesem Grunde kann die Befestigung der Profilschiene an einer Wand im Bereich des die Profilschienenschenkel verbindenden

Bodenschenkels der Profilschiene erfolgen.

Soweit eine solche Demontage der Glasscheibe aus der Profilschiene wegen des beiderseitigen Einklebens der Glasscheibe in der Profilschiene nicht möglich ist, ist nach einem Ausführungsbeispiel der Erfindung vorgesehen, dass die Profilschiene einen von ihr winklig abstehenden Befestigungsschenkel zur Befestigung der Profilschiene an einer Wand aufweist, so dass diese

Wandbefestigung auch bei mit der Profilschiene verklebter Glasscheibe zugänglich ist.

Alternativ kann vorgesehen sein, dass die Profilschiene in einer an der Wand angebrachten Halteschiene festlegbar ist, wobei in diesem Fall die Halteschiene selbst keine Ausgleichsmöglichkeit vorhalten muss, da dieser Ausgleich im Rahmen der Montage der Glasscheibe in der Profilschiene vorgenommen werden kann. Insofern ist ermöglicht, dass die Profilschiene in einfacher Weise in der Halteschiene verklebt oder verklemmt wird. In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung wiedergegeben, welche nachstehend beschrieben sind. Es zeigen:

Fig. 1 eine Duschabtrennung in einer schematischen Darstellung,

Fig. 2 eine Profilschiene zur Halterung einer als Trennscheibe

wirkenden Glasscheibe in einer Einzeldarstellung,

Fig. 3 eine Profilschiene gemäß Figur 2 in einer alternativen

Ausführungsform.

In Figur 1 ist zunächst die übliche Einbausituation für eine nach dem Stand der Technik ausgebildete und beispielsweise in der DE 20 2009 01 1 847 U l ebenfalls beschriebene Duschabtrennung dargestellt. In den von zwei Wänden 1 0 und einem Boden 1 1 eingeschlossenen Eckbereich eines Badezimmers ist eine Duschtasse 1 3 eingestellt, wobei auf die beiden Schenkel der Duschtasse

13 die entsprechenden Elemente der Duschabtrennung aufgesetzt sind. Hierzu ist in Anlage an j eder Wand 10 zunächst ein Wandanschlusstrennelement 14 angeordnet, an welches sich Türelemente 1 7 anschließen. Die Trennelemente

14 sind j eweils aus einer in einen Rahmen 1 5 eingesetzten, als Spritzschutz dienenden Glasscheibe 1 6 gebildet. Bei dem in Figur 1 dargestellten

Ausführungsbeispiel ist die erfindungsgemäße Festlegung der Glasscheibe in dem Rahmen 1 5 zur Ausbildung des Wandanschlusstrennelementes 14 noch nicht dargestellt.

Wie sich aus Figur 2 ergibt, ist zur Halterung der in Figur 2 nicht weiter dargestellten Glasscheibe eine U-förmige Profilschiene 20 vorgesehen, die zwei einander gegenüberliegende Schenkel 22 aufweist, die zwischen sich einen Aufnahmeraum 23 für eine darin einschiebbare Glasscheibe definieren. Die Profilschiene 20 weist am einen Ende eine seitliche Aufnahmeöffnung 24 zum Einschieben der Glasscheibe zwischen die Schenkel 22 auf, wobei im Bereich der geschlossenen kurzen Seite der Profilschiene 20 ein winklig Befestigung der Profilschiene 20 an einer Wand, vorzugsweise eines Badezimmers, herausziehbar ist.

Bei dem aus Figur 2 ersichtlichen Ausführungsbeispiel sind beide Schenkel 22 der Profilschiene 20 zur Verklebung mit der Glasscheibe herangezogen. Insoweit weist jeder Schenkel 22 der Profilschiene 20 in einem an die

Aufnahmeöffnung 24 anschließenden Teilbereich 30 eine Nut 25 zur

Aufnahme einer darin einschiebbaren und formschlüssig darin gehalterten Leiste 26 auf. An den einander gegenüberliegenden Innenseiten der Leisten 26 ist j eweils eine in ihrer Haftwirkung auf eine feste Verbindung mit einer Glasoberfläche eingerichtete Haftmaterialauflage beispielsweise in Form eines in seiner Klebewirkung auf das Anhaften an einer Glasoberfläche

eingerichteten, handelsüblichen Klebebandes 27 aufgebracht. Dabei wird vorzugsweise das Klebeband 27 an der Leiste 26 fixiert, wobei die Leiste anschließend in die an j edem Schenkel 22 der Profilschiene 20 ausgebildete Nut 25 einschiebbar ist. Wie nicht weiter dargestellt, kann auch vorgesehen sein, das Klebeband 27 unmittelbar an den Innenseiten der Schenkel 22 der Profilschiene 20 anzubringen.

Die Form der Profilschiene 20 ist so ausgelegt, daß die die Glasscheibe einfassenden Schenkel 22 der Profilschiene 20 einschließlich der daran fixierten Klebebänder 27 vor dem Einsetzen der Glasscheibe einen geringeren Abstand als die Materialstärke der Glasscheibe aufweisen, so dass die insoweit elastisch ausgebildeten Schenkel 20 durch das Einschieben der Glasscheibe zwischen die Schenkel 22 leicht aufbiegbar sind. Das

Einschieben der Glasscheibe zwischen die Klebeflächen der Klebebänder 27 wird dadurch erreicht, daß zuvor die Oberflächen der Glasscheibe mit einer aus Wasser und einem dessen Oberflächenspannung herabsetzenden Mittel bestehenden Mischung benetzt sind. Um die Glasscheibe innerhalb der

Profilschiene 20 in unterschiedlichen Relativstellungen dazu ausrichten zu können, ist der die Klebebänder 27 aufnehmende Bereich 30 der Profilschiene 20 in dem vorderen, an die Aufnahmeöffnung 24 anschließenden Bereich angeordnet, während ein zweiter Bereich 3 1 zwischen dem Bereich 30 und der durch den Befestigungsschenkel 21 definierten Wandanschlussebene der Profilschiene 20 angeordnet ist. Dieser Bereich 3 1 steht für eine Ausrichtung der Glasscheibe in einer vertikalen Stellung auch bei einer an einer

schiefstehenden Wand befestigten und damit selbst schiefstehenden

Profilschiene zur Verfügung.

Bei dem in Figur 3 dargestellten Ausführungsbeispiel der Profilschiene 20 ist eine Mögl ichkeit zur Demontage der in die Profilschiene 20 eingesetzten Glasscheibe 1 6 vorgesehen. Hierzu ist die Breite der Profilschiene 20 derart ausgelegt, dass zusätzlich zu der in die Profilschiene 20 eingesetzten

Glasscheibe 1 6 noch ein Klemmprofil 35 in die Profilschiene 20 einsetzbar ist.

Hierbei ist einer der Schenkel 22 der Profilschiene 20 mit dem Klebeband 27 versehen, welches bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel unmittelbar auf die Innenseite des Schenkels 22 aufgebracht ist; dies ist vorliegend leichter möglich, weil die Profilschiene 20 eine entsprechend große Breite und damit Zugangsöffnung aufweist. Die Glasscheibe 16 wird dabei derart in die

Profilschiene 20 eingeführt, dass sie mit einer Seite gegen das an dem

Schenkel 22 angebrachte Klebeband 27 anliegt. Das angesprochene

Klemmprofil 35 wird bei der Montage auf der dem Klebeband 27

gegenüberliegenden Seite der Glasscheibe 1 6 mit in die Profilschiene 20 eingesetzt. Hierzu ist das Klemmprofil 35 an seiner gegen die Glasscheibe 1 6 anliegenden Fläche mit einer Dichtung 36 versehen, die bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel mittels einer in eine an dem Klemmprofil 35

ausgebildete Nut 25 einschiebbaren Leiste 26 angebracht ist, wie zu dem Ausführungsbeispiel gemäß Figur 2 hinsichtlich der Anbringung des

Klebebandes beschrieben. Bei der Montage der Glasscheibe 1 6 in der

Profilschiene 20 wird die Dichtung 36 ebenso wie das Klebeband 27 mit einer aus Wasser und einem dessen Oberflächenspannung herabsetzenden Mittel bestehenden Mischung benetzt, so dass die Glasscheibe 1 6 auch gegenüber der Dichtung 36 leicht verschiebbar ist. Zum Festlegen des in die Profilschiene 20 einzusetzenden Klemmprofils 35 sind zwischen dem zugeordneten Schenkel 22 der Profilschiene und dem

Klemmprofil 35 wirksame Rasten 37 vorgesehen, wobei diese Rasten eine zweistufige Verrastung des Klemmprofils 35 mit der Profilschiene 20 sicherstellen. In einer ersten Raststufe wird im Rahmen der Montage nur ein entsprechend geringerer Haltedruck auf die Glasscheibe 1 6 ausgeübt, so dass die Glasscheibe 1 6 entsprechend leicht zwischen dem Klemmprofil 35 und dem Klebeband 27 ausrichtbar ist, ohne dass dabei das Klemmprofil 35 aus der Profilschiene 20 herausgedrückt wird. Nach Abschluss der Justierung wird das Klemmprofil 35 tiefer in die Profilschiene in seine zweite

Raststellung eingedrückt, in welcher nun ein entsprechend starker Druck gegen die Glasscheibe 1 6 ausgeübt wird, so dass nach einem Verdunsten der Benetzungsmischung ein fester Halt der Glasscheibe in der Profilschiene gegeben ist.

Die entsprechend große Breite der Profilschiene 20 beziehungsweise der Abstand zwischen deren Befestigungsschenkeln 22 ermöglicht eine

Befestigung der Profilschiene 20 unmittelbar an einer Wand, indem eine nicht dargestellte Befestigungsschraube durch den bodenseitigen

Verbindungsschenkel 28 der Q-förmigen Profilschiene 20 hindurchgeführt ist. Damit ist die Profilschiene 20 auch nachträglich wieder demontierbar indem das Klemmprofil 35 aus der Profilschiene 20 herausgenommen und anschließend die Glasscheibe 16 von dem Klebeband 27 weg in den

freigewordenen Raum hineingedrückt wird. Nach Herausnehmen von

Klemmprofil und Glasscheibe ist die im bodenseitgen Verbindungsschenkel 28 sitzende Befestigungsschraube zugänglich.

Die in der vorstehenden Beschreibung, den Patentansprüchen, der

Zusammenfassung und der Zeichnung offenbarten Merkmale des Gegenstandes dieser Unterlagen können einzeln als auch in beliebigen Kombinationen untereinander für die Verwirklichung der Erfindung in ihren verschiedenen Ausführungsformen wesentlich sein.