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Title:
SHOWER SYSTEM
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2014/166774
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a shower system and comprises components which can be fixed by magnetic forces, wherein at least one panel (2) is provided to which objects can be fixed by magnetic forces and/or a shower curtain (1) is provided which has laterally arranged holding elements which can be fixed by means of magnetic forces to stationary receptacles.

Inventors:
ORTWEIN ANGELIKA (DE)
Application Number:
EP2014/056413
Publication Date:
October 16, 2014
Filing Date:
March 31, 2014
Export Citation:
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Assignee:
GLABETE GMBH (DE)
International Classes:
A47K3/28; A47K3/38; F16B11/00
Domestic Patent References:
WO2009156013A12009-12-30
Foreign References:
US4594741A1986-06-17
DE202004016497U12004-12-30
EP2444706A12012-04-25
DE102009003176A12010-11-25
EP2012064185W2012-07-19
DE102011012351B32012-05-10
Attorney, Agent or Firm:
RUCKH, RAINER (DE)
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Claims:
Patentansprüche

1. Duschsystem umfassend durch Magnetkräfte fixierbare Komponenten, wobei wenigstens ein Paneel (2) vorgesehen ist, an welchem Gegenstände durch Magnetkräfte fixierbar sind und/oder ein Duschvorhang (1) vorgesehen ist, welcher seitlich angeordnete Halteelemente aufweist, die mittels Magnetkräften an stationären Aufnahmen fixierbar sind.

2. Duschsystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an jeder Seite des Duschvorhangs (1) als seitliche Begrenzung eine Schiene (8), enthaltend Gegenpole oder Magnete (4), vorgesehen ist, welche an einer stationären, Magnete (4) oder Gegenpole enthaltenden Halteleiste (3) fixierbar ist.

3. Duschsystem nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass eine Mehrfachanordnung von Duschvorhängen vorgesehen ist, welche jeweils seitlich angeordnete Halteelemente aufweisen, die mittels Magnetkräften an stationären Aufnahmen fixierbar sind.

4. Duschsystem nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass zusätzlich oder anstelle von magnetisch wirkenden Befestigungen zur Fixierung der seitlich an dem oder jedem Duschvorhang (1) angeordneten Halteelementen an stationären Aufnahmen mechanische Befestigungen, insbesondere Klettverschlüsse, Adhäsionsverschlüsse oder Druckknopfverschlüsse vorgesehen sind.

5. Duschsystem nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Paneel (2) auf Putz oder unter Putz an einer Wand (10) einer Nasszelle verlegt ist.

6. Duschsystem nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Paneel (2) über Teilflächen oder über seine gesamte Fläche einen Gegenpol oder Magneten (4) aufweist und dass an dem Paneel (2) fixierbare Gegenstände Magnete (4) oder Gegenpole aufweisen. 7. Duschsystem nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Gegenpole aus metallischen Materialien bestehen.

8. Duschsystem nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Gegenstände Ausstattungsgegenstände bilden, insbesondere Duschgelhalter (18), Duschkörbe, Ablagen, Haken (20), Seifenspender oder Vergröße- rungsspiegel.

9. Duschsystem nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass dieses ein Gelenkstück (15) für eine Handbrause aufweist, wobei das Gelenkstück (15) zwei separat drehbare, wasserführende Anschlussteile (16, 17) aufweist, wobei ein erstes Anschlussteil (16) einen Anschluss für einen Brauseschlauch und ein zweites Anschlussteil (17) einen Anschluss für einen Brausekopf bildet.

10. Duschsystem nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Gelenkstück (15) auf einem Paneel (2) abnehmbar fixiert ist.

11. Duschsystem nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Ge- lenkstück (15) mittels einer Magnethalterung am Paneel (2) fixiert ist.

12. Duschsystem nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Gelenkstück (15) an unterschiedlichen Stellen des Paneels (2) fixierbar ist.

13. Duschsystem nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass ein kugelförmiger Brausekopf zur Ausbildung einer Handbrause vorgesehen ist. Duschsystem nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass der kugelförmige Brausekopf ein verstellbares Strahlsieb (23) aufweist.

Duschsystem nach einem der Ansprüche 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, dass der kugelförmige Brausekopf auf einem Gelenkteil (21) gelagert ist, wobei das Gelenkteil (21) durch Magnetkräfte an unterschiedlichen Positionen einer Paneelanordnung gelagert ist.

Description:
Duschsystem

Die Erfindung betrifft ein Duschsystem.

Derartige Duschsysteme sind allgemein in Nasszellen, insbesondere Badezimmern, integriert.

Bei bekannten derartigen Duschsystemen werden Einrichtungsgegenstände wie Duschvorhänge, Halterungen für Ausstattungsgegenstände wie Seifenhalter, Duschkörbe, Ablagen und dergleichen durch Schraub Verbindungen an Auflagen, insbesondere Wänden, montiert.

Nachteilig bei bekannten Systemen ist, dass durch solche Schraub Verbindungen die Anbringungsorte derartiger Gegenstände nicht nachträglich ohne weite- res geändert werden können, das heißt der Benutzer kann die Anbringungsorte nicht ohne eine zeitaufwändige Montage variieren. Werden jedoch die Montagepositionen geändert, bleiben Bohrungen, in welchen die Schrauben zuvor eingeführt wurden, frei, was den optischen Gesamteindruck erheblich beeinträchtigt. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Duschsystem bereitzustellen, welches bei geringem konstruktivem Aufwand eine erhöhte Funktionalität aufweist.

Zur Lösung dieser Aufgabe sind die Merkmale des Anspruchs 1 vorgesehen. Vorteilhafte Ausführungsformen und zweckmäßige Weiterbildungen der Er- findung sind in den Unteransprüchen beschrieben. Die Erfindung betrifft ein Duschsystem und umfasst durch Magnetkräfte fixierbare Komponenten, wobei wenigstens ein Paneel vorgesehen ist, an welchem Gegenstände durch Magnetkräfte fixierbar sind und/oder ein Duschvorhang vorgesehen ist, welcher seitlich angeordnete Halteelemente aufweist, die mittels Magnetkräften an stationären Aufnahmen fixierbar sind.

Die erfindungsgemäß eingesetzten Paneele bilden flächige Körper, an welchen in unterschiedlichen Positionen Gegenstände durch Magnetkräfte fixiert werden können. Da diese Gegenstände allein durch Magnetkräfte am jeweiligen Paneel gehalten sind, können diese von einer Bedienperson manuell und ohne Einsatz jeglicher Werkzeuge vom Paneel abgenommen und an einer anderen Stelle fixiert werden. Damit wird eine erhebliche Flexibilität bei der Gestaltung von Nasszellen erzielt und weiterhin eine hohe Funktionalität des erfindungsgemäßen Duschsystems.

Das Paneel kann allgemein aus einem metallischen Werkstoff bestehen und so einen Gegenpol zu Magneten bilden, die in den jeweiligen Gegenständen integriert sind. Umgekehrt kann das Paneel selbst Magnete aufweisen. Dann enthalten die Gegenstände die Gegenpole.

Die Paneele können zur Fixierung beliebiger Gegenstände verwendet werden. Insbesondere bilden die Gegenstände Ausstattungsgegenstände wie Duschgelhalter, Duschkörbe, Ablagen, Haken, Seifenspender oder Vergrößerungsspiegel.

Die Paneele können in unterschiedlichen Ausgestaltungen vorgesehen sein. Insbesondere kann das Paneel auf Putz oder unter Putz an einer Wand einer Nasszelle verlegt werden.

Bei einer Unterputzmontage liegt das jeweilige Paneel beispielsweise hinter Fliesen einer Wand, die so eine Verblendung für das Paneel bilden. Bei einer Aufputzmontage können für das Paneel Verblendungen aus sämtlichen metallischen und nichtmetallischen Materialien bestehen, insbesondere aus Acrylglas, Aluminiumverbundplatten, Keramik, Glas, Holz, Metallen oder Spiegeln vorgesehen sein.

Weiterhin sind die Paneele in Form, Design, Geometrie und Materialität frei kombinierbar und somit ihrem Einsatzzweck anpassbar. Der Duschvorhang des erfindungsgemäßen Duschsystems ist an seinen seitlichen Rändern durch mechanische Zwangsführungen lagefixiert, so dass der Duschvorhang eine formstabile Duschwand bildet. Damit wird ein lästiges Flattern von Duschvorhängen oder ein unkontrolliertes Hereinragen in den Duschbereich vermieden, so dass der Komfort einer Dusche mit Duschvorhang erheblich vergrößert wird.

Vorteilhaft ist an jeder Seite des Duschvorhangs als seitliche Begrenzung eine Schiene, enthaltend Gegenpole oder Magnete, vorgesehen, welche an einer stationären, Magnete oder Gegenpole enthaltenden Halteleiste fixierbar ist.

Die Gegenpole bestehen vorteilhaft aus metallischen Materialien. Durch die Magnetkräfte ist einerseits das jeweilige Halteelement sicher an der zugeordneten stationären Aufnahme sicher fixiert. Andererseits kann die Bedienperson durch einfaches Ziehen an dem Halteelement dieses von der stationären Aufnahme lösen, insbesondere wenn sie den Bereich der Dusche betreten oder verlassen möchte. Die anschließende Fixierung des Halteelements erfolgt dann einfach dadurch, dass es gegen die stationäre Aufnahme geführt wird, so dass das Halteelement selbsttätig an der stationären Aufnahme einrastet.

Prinzipiell ist es auch möglich, zusätzlich oder anstelle von magnetisch wirkenden Befestigungen zur Fixierung der seitlich an dem oder jedem Duschvorhang angeordneten Halteelemente an stationären Aufnahmen mechanische Be- festigungen, insbesondere Klettverschlüsse, Adhäsionsverschlüsse oder Druckknopfverschlüsse vorzusehen. Besonders vorteilhaft sind die stationären Aufnahmen, insbesondere die Halteleisten, an Paneelen befestigt. Dabei können wieder Magnetverbindungen vorgesehen sein. Generell können die Halteleisten auch durch Klebeverbindungen fixiert sein. Weiterhin können die Halteleisten auch außerhalb von Paneelen an Wandelementen, Trägern oder dergleichen befestigt sein.

Besonders vorteilhaft ist eine Mehrfachanordnung von Duschvorhängen vorgesehen, welche jeweils seitlich angeordnete Halteelemente aufweisen, die mittels Magnetkräften an stationären Aufnahmen fixierbar sind.

Die einzelnen Duschvorhänge können Linearanordnungen bilden oder in vor- gegebenen Winkeln zueinander angeordnet sein. Damit können variabel Duschräume mit beliebigen Geometrien realisiert werden.

Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung weist das Duschsystem ein Gelenkstück für eine Handbrause auf, wobei das Gelenkstück zwei separat drehbare, wasserführende Anschlussteile aufweist. Ein erstes Anschlussteil bildet einen Anschluss für einen Brauseschlauch und ein zweites Anschlussteil einen Anschluss für einen Brausekopf.

Ein wesentlicher Vorteil dieser Anordnung besteht darin, dass bei einem Schwenken des Brausekopfs der Brauseschlauch nicht mitbewegt wird, so dass der Brauseschlauch die die Dusche nutzende Person nicht stört. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass durch die Ruhigstellung des Brauseschlauchs dieser direkt an einer Wand geführt werden kann, so dass auf Brausestangen, die weit von einer solchen Wand abstehen, verzichtet werden kann.

Wesentlich ist, dass das Gelenkstück auf einem Paneel abnehmbar fixiert ist.

Zweckmäßig ist das Gelenkstück mittels einer Magnethalterung am Paneel fixiert. Die die Dusche nutzende Person kann somit den Brausekopf mit dem Gelenkstück abnehmen und den Brausekopf als Handbrause nutzen.

Vorteilhaft ist das Gelenkstück an unterschiedlichen Stellen des Paneels fixierbar. Dies wird insbesondere dadurch erreicht, dass das Gelenkstück auf einem Paneel mit einem flächigen Magneten oder Gegenpol magnetisch befestigt wird.

Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist ein kugelförmiger Brausekopf zur Ausbildung einer Handbrausee vorgesehen.

Vorteilhaft weist der kugelförmige Brausekopf ein verstellbares Strahlsieb auf. Durch das verstellbare Strahlsieb kann dieses Brausesystem als Kopfbrause, Körperbrause, Seifenbrause, Handbrause oder Unterbrause genutzt werden.

Weiterhin vorteilhaft ist der kugelförmige Brausekopf auf einem Gelenkteil gelagert, wobei das Gelenkteil durch Magnetkräfte an unterschiedlichen Positionen einer Paneelanordnung gelagert werden kann. Durch die Abnehmbarkeit vom jeweiligen Paneel und die freie Positionierbarkeit des Gelenkteils an der Paneelanordnung kann das Brausesystem vielfältig und flexibel genutzt werden. Weiterhin ist vorteilhaft, dass die Paneelanordnung von flach bauenden Elementen gebildet ist, welche von einer Wand oder dergleichen kaum hervorstehen. Bei dem erfindungsgemäßen Duschsystem werden Schraub Verbindungen und damit in Wände einzubringende Bohrlöcher vorteilhaft vermieden.

Dabei können zusätzlich zu den gesamten Magnetverbindungen insbesondere auch Klebemittel zur Ausbildung von Klebeverbindungen eingesetzt werden. Gemäß einer ersten Variante besteht das Klebemittel aus einem aeroben Klebstoff, welchem dosiert Feuchtigkeit zugeführt ist.

In diesem Fall wird ein Klebemittel verwendet, wie es aus der DE 10 2009 003 176 AI bekannt ist. Gemäß einer zweiten Variante besteht das Klebemittel aus einem aeroben Klebstoff und einem hydrophilen Stoff, welchem vorteilhaft dosiert Feuchtigkeit zugegeben ist. Beispielsweise kann der hydrophile Stoff von einer hydrophilen Trägerfaser, insbesondere ungetrockneter Baumwolle, gebildet sein.

In diesem Fall wird ein Klebemittel verwendet, wie es in der WO 2009/156013 AI beschrieben ist.

Gemäß einer dritten Variante ist zur Ausbildung des Klebemittels ein aerober Klebstoff mit einer hydrophilen Einlage vorgesehen, der bevorzugt dosiert Feuchtigkeit zugeführt ist.

In diesem Fall wird ein Klebemittel verwendet, wie es aus der PCT/EP 2012/0641185 bekannt ist.

Gemäß einer weiteren Variante besteht das Klebemittel aus einem aeroben Klebstoff und einem fließfähigen Stoff. Der aerobe Klebstoff ist in einer ersten Aufnahme mit einem zugeordneten ersten Entnahmemittel gelagert, und der fließ fähige Stoff in einer zweiten, von der ersten Aufnahme getrennten Auf- nähme mit einem zugeordneten zweiten Entnahmemittel. Das erste Entnahmemittel ist so ausgebildet, dass mit diesem auf dem Klebesockel eine höhenprofilierte Schicht von aerobem Klebstoff generiert wird. Das zweite Entnahmemittel ist so ausgebildet, dass auf der höhenprofilierten Schicht von aerobem Klebstoff eine vom fließ fähigen Stoff gebildete Oberflächenschicht gebildet wird. Durch Aufpressen eines Gegenstands auf die so gebildete Schichtstruktur werden Volumeneinlagerungen des fließfähigen Stoffs in dem aeroben Klebstoff gebildet. In diesem Fall wird ein Klebemittel verwendet, wie es aus der DE 10 2011 012 351 AI bekannt ist.

Vorteilhaft werden für die angeführten Klebemittel aerobe Klebstoffe verwendet, die von silanen Polymeren gebildet sind.

Die Erfindung wird im Folgenden anhand der Zeichnungen erläutert. Es zeigen:

Figur 1 : Duschvorhang mit einer zugeordneten seitlichen Halterung.

Figur 2: Duschvorhang gemäß Figur 1 mit zwei seitlichen Halterungen in einer Draufsicht.

Figur 3 : Anordnungen von zwei Duschvorhängen mit seitlichen Halterungen.

Figur 4a: Erste Ausführungsform eines Paneels zur magnetischen Befestigung von Gegenständen.

Figur 4b: Längsschnitt durch das Paneel gemäß Figur 4a.

Figur 5 : Zweite Ausführungsform eines Paneels zur magnetischen Befestigung von Gegenständen.

Figur 6: Ausführungsform eines Duschgelhalters.

Figur 7: Ausführungsform einer Paneelanordnung zur magnetischen Befestigung von Gegenständen.

Figur 1 zeigt als Bestandteil des erfindungsgemäßen Duschsystems einen Ausschnitt eines Duschvorhangs 1, der seitlich mittels einer Halterung an einem Paneel 2 als Wandelement einer Nasszelle fixiert ist. Zur Ausbildung der Halterung ist am Paneel 2 eine Halteleiste 3 befestigt, bevorzugt durch eine Klebe- Verbindung. In der Halteleiste 3 ist eine Anordnung von Magneten 4 gelagert. Am oberen Ende befindet sich ein Aufnahmeelement 5, in dem eine Duschvorhangstange 6 gelagert ist. An der Duschvorhangstange 6 sind Vorhangösen 7 verschiebbar gelagert, die den Duschvorhang 1 tragen.

Der seitliche Rand des Duschvorhangs 1 ist in einer Schiene 8 gelagert. Der rückwärtige Teil der Schiene 8 bildet eine Kederschiene, in der der seitliche Rand des Duschvorhangs 1 eingeklemmt und fixiert ist. Der vordere Teil der Schiene 8 bildet eine Profilschiene aus, deren Außenkontur an die Außenkontur der Halteleiste 3 angepasst ist. Die Schiene 8 besteht aus einem metallischen Werkstoff und bildet so einen Gegenpol zu den Magneten 4. Wird die Schiene 8 gegen die Halteleiste 3 geführt, wird die Schiene 8 an der Halteleiste 3 durch die wirkenden Magnetkräfte gehalten, wobei die Schiene 8 formschlüssig auf der Halteleiste 3 aufliegt.

Wie Figur 2 zeigt, sind an beiden Seiten des Duschvorhangs 1 dieselben Halterungen vorgesehen, so dass der Duschvorhang 1 an beiden seitlichen Rändern gehalten ist und so eine im Wesentlichen in einer Ebene verlaufende flexible Duschwand ausbildet. Möchte eine Person die Dusche betreten, zieht sie nur eine Schiene 8 von der Halteleiste 3 ab und öffnet den Zugang zur Dusche. Durch Einrasten der Schiene 8 an der Halteleiste 3 wird die Duschwand wieder geschlossen.

Figur 3 zeigt eine Erweiterung der Anordnung der Figuren 1 und 2. Bei der Anordnung gemäß Figur 3 sind zwei über Eck angeordnete, im rechten Winkel zueinander verlaufende Duschvorhänge 1 vorgesehen. Jeder Duschvorhang 1 ist an seinen beiden seitlichen Rändern fixiert, wobei hierzu an den seitlichen Rändern wieder metallische Schienen 8 fixiert sind. Jeweils eine Schiene 8 eines Duschvorhangs 1 ist an einer Halteleiste 3 an einem Paneel 2 fixiert. Die andere Schiene 8 ist an einem Träger 9 fixiert, in dem wie in den Halteleisten 3 Magnete 4 angeordnet sind. Die Figuren 4a und 4b zeigen eine Wand 10 einer Nasszelle, auf welcher in einer Auf-Putz-Montage ein Paneel 2 aufgebracht ist, das aus einer Metallplatte 11 besteht, auf welche eine Acrylglasplatte 12 aufgebracht ist. Die Metallplatte 11 besteht vorzugsweise aus Edelstahl. An dem so ausgebildeten Paneel 2 können durch Magnetkräfte Einrichtungsoder Ausstattungsgegenstände des Duschsystems in beliebigen Positionen fixiert werden. Dabei können die Positionen durch Verschieben oder neues Positionieren der Einrichtung- oder Ausstattungsgegenstände an dem Paneel 2 jederzeit verändert werden. Ein erstes Beispiel für einen solchen Gegenstand ist ein Seifenhalter 13, an dem eine Magnetscheibe 14 vorgesehen ist. Mittels der Magnetscheibe 14 wird der Seifenhalter 13 am Paneel 2 gehalten.

Als zweiter Gegenstand ist ein Gelenkstück 15 am Paneel 2 fixiert, wobei das Gelenkstück 15 zur Fixierung am Paneel 2 ebenfalls eine Magnetscheibe 14 aufweist. Das Gelenkstück 15 ist Bestandteil einer Handbrause. Das Gelenkstück 15 weist zwei separat drehbare wasserführende Anschlussteile 16, 17 auf. An ein erstes Anschlussteil 16 wird ein nicht dargestellter Brauseschlauch angeschlossen. An das zweite Anschlussteil 17 wird ein ebenfalls nicht dargestellter Brausekopf angeschlossen. Der Brausekopf kann unabhängig vom Brauseschlauch am Gelenkstück 15 geschwenkt werden, das heißt der Brauseschlauch bewegt sich während des Schwenkens nicht.

Eine die Dusche nutzende Person kann durch leichtes Ziehen das Gelenkstück 15 vom Paneel 2 abnehmen und dann den Brausekopf als Handbrause nutzen. Dann kann das Gelenkstück 15 wieder an einer beliebigen Stelle des Paneels 2 durch die Magnetkräfte am Paneel 2 fixiert werden. Figur 5 zeigt eine Variante der Ausführung gemäß Figur 4. Bei der Ausfüh- rungsform gemäß Figur 5 ist das Paneel 2 als langgestreckter flächiger Körper ausgebildet, der auf einer Wand 10 einer Dusche beispielsweise durch eine Klebeverbindung befestigt wird. Das Paneel 2 besteht zur Ausbildung eines Gegenpols wieder aus einer metallischen Platte auf welcher eine Verblendung aufgebracht ist. Damit können wieder am Paneel 2 Gegenstände durch Magnetkräfte fixiert werden.

Ein erster Gegenstand ist von dem Gelenkstück 15 gemäß Figur 4 gebildet. Ein zweiter Gegenstand ist von einem Duschgelhalter 18 gebildet, der wie das Gelenkstück 15 mit einer Magnetscheibe 14 fixiert werden kann. Der Duschgelhalter 18 weist ein dehnbares Band 19 zur Aufnahme eines Duschgelbehälters auf.

Figur 6 zeigt eine Variante des Duschgelhalters 18. In diesem Fall bilden die Magnetscheibe 14 und ein Halteköper 18a für einen Duschgelbehälter separate Teile. An der Magnetscheibe 14 befindet sich ein Haken 20, an dem der Haltekörper 18a eingehängt werden kann.

Figur 7 zeigt eine Paneelanordnung, deren Komponenten flächige Bauteile bilden, wobei diese wiederum verblendete metallische Platten als Gegenpole aufweisen. Die Paneelanordnung umfasst langgestreckte Flächenelemente 2a und Umlenkelemente 2b, mittels derer die Flächenelemente 2a winklig verbunden werden.

Analog zu den Ausführungsformen der Figuren 4 und 5 können auch in diesem Fall Gegenstände durch Magnetkräfte fixiert werden. Als Gegenstand ist in Figur 7 ein Gelenkteil 21 vorgesehen. Auf diesem Gelenkteil 21 kann ein Brausekopf gelagert werden, der im vorliegenden Fall als Kugelkopf 22 ausgebildet ist, an dem ein nicht dargestellter Brauseschlauch befestigt wird. Der Kugelkopf 22 weist ein verstellbares Strahlsieb 23 auf, wodurch die Richtung des austretenden Wassers verstellt werden kann. Bezugszeichenliste

(1) Duschvorhang

(2) Paneel

(2a) Flächenelement

(2b) Umlenkelement

(3) Halteleiste

(4) Magnet

(5) Aufnahmeelement

(6) Duschvorhangstange

(?) Vorhangöse

(8) Schiene

(9) Träger

(10) Wand

(Π) Metallplatte

(12) Acrylglasplatte

(13) Seifenhalter

(14) Magnetscheibe

(15) Gelenkstück

(16) Anschlussteil

(17) Anschlussteil

(18) Duschgelhalter

(18a) Haltekörper

(19) Band

(20) Haken

(21) Gelenkteil

(22) Kugelkopf

(23) Strahlsieb